Sonntag, 29. September 2019

Zum Erzengelfest, die Lesungstexte haben es in sich, das Fest der Faulenzer ist vorbei

Heute ist und das Fest der heiligen Erzengel für das wir die ganze Zeit die Novene gebetet haben, gekommen.
Man sollte nun meinen, die Texte des heutigen Festes seien irgendwie gut, tröstlich, eine frohe Botschaft.
Aber auch und wenn  es theologisch so ist dass das Wort des guten Gottes eine Frohe Botschaft ist, ist es nun mal so, dass einem manches schon erschrecken kann und soll.
Dazu gehören die heutigen Texte
da geht es zum einen auf die fröhlich Feiernden, nein nicht unter irgendwelchen Götzenbäumen, sondern auf dem Zion, und denen das Schicksal ihrer Glaubensgenossen total egal ist und naja wie sag ich's nur, mir erschreckend aktuell vorkommt
Dann geht es bei dem Brief an Timotheus um den Kampf des Glaubens der zu kämpfen ist und im Evangelium um den armen Lazarus und den reichen Prasser.

Samstag, 28. September 2019

9. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Morgen, 29. September feiern wir das Fest der heiligen Erzengel. An diesem Tag sind sie uns besonders nahe und wir sollten nicht versäumen, unser Hauptanliegen, die Rettung unserer Kirche und den Schutz, damit die Mächte der Unterwelt sie nicht überwinden besonders vor den heiligen Erzengel Michael zu bringen.
Legen wir in den letzten Tag der Novene nochmal alle unsere Bitten an den heiligen Erzengel Michael, dass es ihm gelingen möge, die Drachen zu besiegen, die die Kirche seit ihrem Bestehen attackieren und zerstören wollen:


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher, um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und der Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes, mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist, haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.

Neue Hüte in der Kirche - oder wie der Papst zum Trendsetter wurde.

Es passiert ja nicht oft, dass ein Papst sich überhaupt um so weltliche Dinge wie Mode, Design, Erscheinungsbild und so weiter kümmert. Das erleben wir erst seit Franziskus, der seit seiner Wahl einen beachtlichen Wert auf sein Äußeres legt.
Während sich seine Vorgänger auf die traditionellen jahrhundertealten (man muss ja nicht alles wegwerfen) liturgischen Gewänder beschränkten, zeigte Franziskus von Beginn an, dass ihm der Style der 70er nicht nur in Sachen Liturgie ein echtes Anliegen war, inzwischen schlägt sich diese Zeit auch in den Anliegen diverser ewig jung bleiben wollender nieder.
Die 70er waren lustig und vermittelten so ein fröhliches Hippielebensgefühl. Viele scheinen sich danach zurückzusehnen.

Da konnte auch ein Papst nicht anders, als den "alten Plunder" in die Mottenkiste zu werfen und auf die schnelle "hippe" 70erPolyester-Glitzer-Säcke vorzuschlagen. Man sieht sie jetzt in den höheren Kreisen und freut sich, dass es auf den niederen Etagen noch ärmere gibt, die die alten Gewänder auftragen.

Aber wie das halt so ist im Leben - es kommt alles wieder. Auch in der säkularen Welt werden die Moden vergangener Zeiten immer gerne mal wieder hervorgeholt bzw. "neu interpretiert". So was ähnliches muss den Papst kürzlich auch mal passiert sein. Denn er erwähnte eine Hutmode aus vergangenen Zeiten, wo noch so viele "rigide Priester" unterwegs waren und das Volk geknechtet und malträtiert haben. Und wie das halt so ist in dieser schnelllebigen Zeit, war schon aus einer vergangenen Mode ein neuer Trend geworden, der sich, wie die untenstehenden Bilder zeigen, streng an den großen Vorbildern orientiert:












Und - wie man sieht, damit könnte dem Papst wirklich ein echter Modehit gelungen sein. Hoffentlich setzt es sich für eine Weile durch. Denn der Anblick ist phänomenal.

Freitag, 27. September 2019

8. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael


Wir schreiben am Ende unseres letzten Beitrags, "wir müssen beten" und das müssen wir auch. Vergessen wir dabei nicht: Egal, was kommt, egal was gesagt wird, egal wer mitmacht, egal wer nicht mitmacht ... Niemand kann sich dem entziehen, was im Himmel beschlossen und getan wird.
Bleiben wir fest und standhaft im Glauben und im Gebet.

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher, um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und der Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes, mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist, haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.

In Deutschland nichts Neues, oder Rom und der Papst sind weit

Wir hören verschiedenes vom synodalen Weg der deutschen Bischöfe und wenn ich ehrlich bin, interessiert es mich nicht die Bohne, was irgendwelche Bischöfe, denen ich, nach allem was man so mitkriegt, komplett egal bin, mal wieder an ollen Kamellen raushauen.

Man ist aus deutschen, angeblich katholischen  Landen,  ja schon seit Jahrzehnten gewöhnt, dass je progressiver sich die katholischen Ober- und Unterhirten gebärden, desdo mehr leben sie in der Vergangenheit und zwar einer, die mittlerweile  897 Jahre vorbei ist.
Man schüttelt verwundert den Kopf und fragt sich, wie es kommt dass unsere Bischöfe noch nie was vom Gang nach Canossa und dem Investiturstreit gehört haben und es sich, nach mittlerweile 897* Jahren  nicht zu ihnen herumgesprochen hat, das sie nicht vom Kaiser, sondern vom Papst in ihr Amt eingeführt werden, und somit der Kirche verpflichtet sind und nicht dem heiligen römischen Reich deutscher Nation.

Klare Worte aus Regensburg

 Der Regensburger Bischof Vorderholzer  hat eine persönliche Erklärung zum angedachten synodalen Prozess abgegeben, die wir unseren Lesern ans Herz legen wollen.
Hier klicken

Nachdem der Bischof erklärt warum er mit "Nein" gestimmt hat, sagt er, dass er den Laden dennoch nicht verlassen möchte und auch weiter offen bleibt und überhaupt,. was man halt so sagt, wenn man wichtig ist.
Dann kommt aber der fulminante Satz, der da lautet:
Ich erinnere aber daran, dass ich mir nicht viel erwarte, und zwar deshalb, weil ich nicht sehen kann, dass die Voraussetzungen für einen echten „Dialog“ gegeben sind. Es fehlt m.E. eine von allen Beteiligten anerkannte theologische Hermeneutik und die Bejahung der Prinzipien der katholischen Glaubensbegründung, die eine Berufung auf Schrift, Tradition, Lehramt und Konzilien etc. als stärkste Argumente gelten lässt. 

und deshalb fürchtet der Bischof - und wir gehen davon aus, dass diese, seine Befürchtung nicht so unbegründet ist, wie er es im Schlussabschnitt  dann doch formuliert . dass ihn, nun wieder wörtlich zitiert:  der Dialog angesichts meines Wahrheitsgewissens mich eher in die Situation bringen wird, Zeugnis zu geben und zu ermahnen, „sei es gelegen oder ungelegen“. 

Bischof Vorderholzer erklärt dann dass er immerhin zweimal versprochen habe: (wörtlich) den katholischen Glauben unverkürzt zu vertreten und zu bezeugen: 2004 als Professor in Trier und 2013 bei der Bischofsweihe in Regensburg. Daran fühle ich mich gebunden und ich sehe dieses Versprechen gegenwärtig besonders herausgefordert. 

Donnerstag, 26. September 2019

7. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

 Egel welcher Fraktion man angehört, dass die Kirche in der Krise ist, wird von niemandem mehr geleugnet. Allerdings halten wir die angedachten synodalen Hilfsmittel eher für den Versuch Probleme damit zu lösen, dass man noch mehr Gas in die falsche Richtung gibt.
Wir wollen deshalb beten zu dem der wirklich helfen kann, das ist Gott, Christus der heilige Geist und ganz besonders der heilige Erzengel Michael der der Schutzpatron der Deutschen, der Juden, der Armen Seelen, der Sterbenden  und der Kirche ist. Dazu ist er der Engel der den Teufel, den gefallenen größten und wichtigsten Engel aus dem Himmel gestürzt hat.


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher, um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und der Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes, mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist, haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.

Kurz und knapp über die Krise des Glaubens

Ich glaube dass die deutschen, katholischen und die deutschen nicht mehr katholisch sein wollenden, aber irgendwie doch noch so heißen wollenden Bischöfe sich gar nicht so einig sind, wie ihre Freunde, falschen Freunde und Kritiker so meinen.
Deshalb muss man nicht paniken, was man aber beherzigen sollte ist ein Wort des Kardinal Sarah, das ausgerechnet Kardinal Wölki´(Ich frage mich ja immer ob dem der Kardinal Meisner erschienen ist) getwittert hat.
Das Wort lautet:

The decline of faith in the Real Presence of Jesus in the Eucharist is at the heart of the current crisis of the Church and its decline, especially in the West. We bishops, priests and lay faithful are all responsible for the crisis of faith"

auf Deutsch: Die Abnahme des Glaubens an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie ist das Herz der gegenwärtigen Krise der Kirche und ihres Niedergangs, besonders im Westen. Wir Bischöfe, Priester und gläubige Laien sind alle verantwortlich für diese Glaubenskrise


Tweet zum Tage II

"Gestern vor 13 Jahren, am 25. 9. 2006 hat Benedikt XVI Vertreter der Muslimischen Gemeinde in Italien und  die beim Hl. Stuhl akkreditierten Botschafter der Länder mit muslimischer Mehrheit empfangen.."

Mittwoch, 25. September 2019

6. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

 Es steht nicht gut um die Kirche, das ist zwar so originell nun auch wieder nicht, aber beruhigend ist es deshalb noch lange nicht.
Wir erleben dass wir mit Informationen, Gerüchten und Nachrichten versorgt werden, dessen Wahrheit wir nicht prüfen können, beten wir deshalb zu den heiligen Engel,. weil diese als Boten Gottes und als Zeugen der ersten Empörung des Geistes gegen Gott, es wohl besser wissen, als wir.
Und ich finde, die Grundkonstellation wird in dem Gebet ja durchaus beschrieben.

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher,um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes, mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist, haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.



Tweet zum Tage I

Heute vor 8 Jahren: "Letzte Messe von Papst Benedikt XVI auf deutschem Boden-in der Diözese Freiburg. "Haben wir Vertrauen in Gott, dessen Macht sich überall in der Barmherzigkeit und im Verzeihen zeigt."

Die Barbaren sind in der Stadt! Kardinal Sarah spricht im Vorfeld der Amazonas-Synode Klartext.

Edward Pentin hat für den National Catholic Register Kardinal Robert Sarah zu seinem neuen Buch, zur bevorstehenden Amazonas-Synode und die aktuelle Glaubenskrise befragt, Der Kardinal stellt dem Christentum der Westlichen Welt eine schwerwiegende Diagnose und warnt vor einer Manipulation der Synode- dabei spricht er deutlichen Klartext. M.Tosatti hat das Interview in La Nuova Bussola Quotidiana veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE MANIPULATION DER SYNODE WÄRE EINE BELEIDIGUNG GOTTES" 

"Ich bin schockiert und empört darüber, daß die spirituelle Not der Armen im Amazonasgebiet als Vorwand für Projekte verwendet wird, die typisch für das bürgerliche und weltliche Christentum sind, wie die Abschaffung des Zölibats und die Ordination von Frauen. "
Der Niedergang des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie steht im Mittelpunkt der gegenwärtigen Krise der Kirche". 
"Die Wurzel aller anthropologischen, politischen, sozialen, kulturellen und geopolitischen Krisen ist das Vergessen des Primats Gottes." 
Heute sind wir alle Opfer eines "flüssigen Atheismus", der darin besteht, "neben dem Glauben radikal heidnisch und weltlich zu denken oder zu leben". 
"Das Verbot der Messe im alten Ritus "kann nur vom Teufel inspiriert werden", der vor einem Mann zittert, der betet."
Ein Interview  des National Catholic Register mit Kardinal Robert Sarah. 

Vom "flüssigen" Atheismus, der jetzt in die unsere Kirche eingedrungen ist, über den Egozentrismus in der Liturgie, von den Interpretationen von Amoris Laetitia bis zu den Versuchen, die Amazonas- Synode zu manipulieren, und Projekte zu unterstützen, die für das bürgerliche und weltliche Christentum typisch sind", einschließlich der Aufhebung des Zölibats .

In einem langen Interview mit dem National Catholic Register geht Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst, auf die Glaubenskrise in der heutigen Welt ein und erklärt, warum er beschlossen hat, sein neuestes Buch "Le soir s´approche déjà et le jour se baisse " ("Der Abend naht und der Tag sinkt schon") zu schreiben. 
"Dieses Buch ist der Schrei meines Herzens als Priester und Hirte", sagt der Kardinal, dem zufolge "der Rückgang des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie im Mittelpunkt der gegenwärtigen Krise der Kirche und ihres Niedergangs, insbesondere im Westen, steht. 
Bischöfe, Priester und Laien sind für die Glaubenskrise, die Krise der Kirche, die Priesterkrise und die Entchristlichung des Westens verantwortlich. "

EIN «FLIESSENDER ATHEISMUS» INFIZIERT DIE WELT

Sarah spricht von einem "flüssigen Atheismus", der die Welt, einschließlich der Menschen in der Kirche, befällt: "Die tiefe Krise, die die Kirche in der Welt und insbesondere im Westen erlebt, ist die Frucht des Vergessens Gottes. Wenn Gott nicht unsere erste Sorge ist, dann bricht alles zusammen. An der Wurzel aller anthropologischen, politischen, sozialen, kulturellen und geopolitischen Krisen liegt das Vergessen des Primats Gottes. Ich habe versucht, in diesem Buch zu zeigen, daß die gemeinsame Wurzel aller gegenwärtigen Krisen in diesem fließenden Atheismus liegt , der, ohne Gott zu leugnen, in der Praxis so lebt, als ob es ihn nicht gäbe ".

Der Kardinal erklärt ausführlich, worum es sich handelt:
"Ich spreche von diesem Gift, dessen Opfer wir alle sind: flüssiger Atheismus. Es infiltriert alles, auch unsere Reden als Priester. Es besteht darin, zusätzlich zum Glauben andere Denkweisen zuzugeben oder radikal heidnisch und weltlich zu leben. Und wir überzeugen uns von diesem unnatürlichen Zusammenleben! Das zeigt, daß unser Glaube fließend und inkonsistent geworden ist! Die erste Reform ist die unserer Herzen.
Sie besteht darin, keinen Pakt mehr mit Lügen zu schließen. Der Glaube ist sowohl der Schatz, den wir verteidigen wollen, als auch die Stärke, die es uns ermöglicht, ihn zu verteidigen. "

Und laut Sarah hat diese Bewegung, die darin besteht, "Gott beiseite zu legen" und Gott zur sekundären Realität zu machen, leider die Herzen von Priestern und Bischöfen berührt. Gott steht nicht mehr im Mittelpunkt ihres Lebens, Denkens und Handelns. Das Gebetsleben spielt keine zentrale Rolle mehr."


Kardinal Burke und Bischof Schneider begründen und rechtfertigen ihre Kritik

Edward Pentin veröffentlicht im National Catholic Register Kardinal Burke und Bischof Schneider noch einmal zu ihren aktuellen Sorgen zu Wort kommen.
Hier geht´s zum Original: klicken

"Kardinal Burke, Bischof Schneider: Kritik an Irrtümern ist Treue zum Papst"  
In einer neuen Erklärung sagen sie, daß die Mißachtung der Vernunft bedeutete, daß auf ihre Sorgen mit "sentimentalen Argumenten" und Verleumdungen geantwortet wurde. 
Edward Pentin
"Kardinal Raymond Burke und Bischof Athanasius Schneider haben in einem Statement erklärt, warum sie der Ansicht sind, daß sie die Pflicht haben, sich gegen eine „fast allgemeine Verwirrung der Lehre“ in der heutigen Kirche auszusprechen, und warum solche Kritik aus „großer Liebe zu den Seelen“  und zu Papst Franziskus vorgebracht wird.
In der dreiseitigen Erklärung vom 24. September mit dem Titel "Eine Klarstellung über die Bedeutung der Treue zum Papst" (siehe den vollständigen Text unten) sagen der Patron des Souveränen Malteserordens und der Weihbischof von Astana, Kasachstan, daß ihr Gewissen ihnen nicht erlaube, zu schweigen - angesichts der Unklarheiten und Lehrfehler dieses Pontifikats."
Sie beziehen sich dabei insbesondere auf die Unauflöslichkeit der Ehe und die Zulassung derjenigen zur Heiligen Kommunion, die "in irregulären Verbindungen zusammenleben", auf die "zunehmende Zustimmung zu homosexuellen Handlungen" und die Behauptungen, es handele sich sowohl in dem kürzlich vom Papst unterzeichneten Dokument für die Menschlichen Brüderlichkeit als auch beim  Instrumentum Laboris oder Arbeitsdokument für die bevorstehende Amazonas-Synode um Lehrfehler. 
Aus "Respekt und Liebe" fordern sie den Heiligen Vater auf, solche Fehler "eindeutig zurückzuweisen" und "der praktischen Abschaffung des priesterlichen Zölibats" in der lateinischen Kirche nicht zuzustimmen (die Amazonas-Synode wird die Erlaubnis dazu erörtern, verheiratete Männer zu ordinieren, um die Eucharistie in entlegene Gebiete dieser Region zu bringen).
Sie stellen fest, daß in "jüngster Zeit" eine vorherrschende "fast vollständige Unfehlbarkeit" der päpstlichen Äußerungen aufgetreten ist, die "keine Möglichkeit mehr für eine ehrliche intellektuelle und theologische Debatte mehr zuläßt" und zu einer "Missachtung der Vernunft und damit der Wahrheit" geführt hat. "


Dienstag, 24. September 2019

5. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Im Reich Gottes geschieht nichts automatisch, und ich denke wenn man nichts tun kann, aber beten kann man immer noch, auch wenn man sonst das Gefühl hat hilflos zu sein


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher,um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes,mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.


Ich bete anschließend immer noch 3 "Vater unser", 3 "Ave Maria", 3 "Ehre sei dem Vater".

Fundstück

CNA -Deutschland berichtet, daß der Kölner Erzbischof  trotz der Beschwichtigungsversuche von Kardinal Marx nach seiner Rom-Reise Änderungen am "synodalen Weg" der DBK fordert.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

"Nach Papstbrief: Kardinal Woelki fordert Änderungen am "Synodalen Weg"

beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Klare Konsequenzen für einen "synodalen Weg" angesichts des historischen Papstbriefs an die Katholiken in Deutschland hat Kardinal Rainer Maria Woelki gefordert.
Der gesamte "synodale Prozess" müsse inhaltlich neu ausgerichtet, als reines Beratungsgremium qualifiziert und im Kontext der universalen Katholischen Kirche richtig und rechtmäßig eingebettet werden, so Woelki: "Nehmen wir den Papst wirklich ernst!".
(...)

Quelle: CNA

Kardinal Marx, der Papst und der "synodale Weg" der DBK

Ed Condon kommentiert für CNA 
Hier geht´s zum Original: klicken

" NACH DEM BESUCH VON KARDINAL MARX IM VATICAN STEHT DIE ABSTIMMUNG DER BISCHÖFE ÜBER DEN SYNODALEN WEG AN"

Die deutschen Bischöfe werden diese Woche über die Statuten für einen „verbindlichen Synodenprozess“ abstimmen, wenige Tage nachdem Kardinal Reinhard Marx mit Papst Franziskus und Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, über die Pläne gesprochen hat. 
Am Montag haben die deutschen Bischöfe in Fulda eine dreitägige Plenarsitzung begonnen, die am 25. September endet.

Quellen, die der Bischofskonferenz nahe stehen haben CNA mitgeteilt, daß die Bischöfe beabsichtigen, in Zusammenarbeit mit dem ZdK über einen „im Wesentlichen unveränderten“ Entwurf von Statuten für die Schaffung einer Synodalversammlung zu diskutieren, obwohl von
der vaticanischen Bischofskongregation und der Päpstlichen Kommission für Gesetzestexte in einem Schreiben vom 4. September Bedenken hinsichtlich des Plans geäußert wurden.

Laut hochrangigen Quellen auf der Konferenz hat Marx versucht, den Bischöfen zu versichern, daß er die Absichten der Deutschen bei Treffen in Rom in der vergangenen Woche "klären" konnte.

"Kardinal Marx wollte mit einem eindeutigen Zeichen der Unterstützung des Papstes zurückkehren, vorzugsweise in einem Brief oder einer Erklärung", sagte ein hochrangiger Kirchenmann gegenüber CNA. "Das ist er nicht, aber er hat gesagt, dass die Missverständnisse behoben sind".

Als Marx letzte Woche sprach, nannte er seine Treffen mit Papst und Ouellet "konstruktiv", ging aber nicht näher darauf ein. Kardinal Ouellet hat nicht öffentlich über die Treffen gesprochen.

Hochrangige Beamte der Bischofskongregation erklärten gegenüber der CNA, Marx habe das Treffen genutzt, um die Bedeutung der Synodenpläne zu „minimieren“ und darauf zu bestehen, dass die Kritik des Vatikans unbegründet sei.


Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über das Thema "Kommunion aus dem Tabernakel?"
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    "KOMMUNION AUS DEM TABERNAKEL?"  

"Die Institutio Generalis zum Missale Romanum (3. Fassung) nennt es in Absatz 85  „sehr wünschenswert“, daß die Gläubigen die Kommunion mit Hostien empfangen, die in der gleichen Messe konsekriert worden sind. Dabei stützt sie sich auf Dokumente von 1967 und 1973. Die gleiche Erwartung hatte bereits Pius XII in "Mediator Dei"  zum Ausdruck gebracht (s. Fußnote).
Soweit ich es überblicken kann, wird diese Vorgabe weithin nicht eingehalten, und zwar weder in mehr traditionellen noch in sehr un-traditionell orientierten Gemeinden.
Die Gründe dafür sind klar erkennbar praktischer Natur: indem man die Kommunion aus dem Tabernakel austeilt, entgeht man der Verlegenheit, die Zahl der Kommunionempfänger schätzen zu müssen, und der Priester muß auch vor der Reinigung des Kelches am Altar nicht selbst das aufessen, was die Anglikaner als „Die Reste der Eucharistie“ zu bezeichnen pflegten.
Er muß auch nicht das (z.B. für Versehgänge) aufbewahrte heilige Sakrament regelmäßig erneuern, weil sich das – mit Ausnahme der Aussetzungs-Hostie - von alleine ergibt, wenn im regelmäßigen Gebrauch jeden Sonntag das konsumiert wird, was am vorhergehenden Sonntag übrig geblieben ist. Aber wie weit ist dieses „sehr wünschenswert“ eigentlich theologisch begründet?
„Auf diese Weise soll die Kommunion auch durch die Zeichen klarer als Teilhabe an dem Opfer erscheinen, das gerade gefeiert wird.“ übersetze ich die von der Institutio Generalis gegebene Erklärung. Dagegen habe ich  grundsätzlich keinesfalls etwas einzuwenden.
Tatsächlich ziehe ich es selbst vor, den Gläubigen die Kommunion zu reichen, ohne vorher an den Tabernakel gehen zu müssen. Es ist mir immer etwas mühsam erschienen, die Kanontafel beiseite zu legen und mit zusammengelegtem Daumen und Zeigefinger den Tabernakel aufzuschließen. (Ich zelebriere viel in fremden Kirchen, und Schlüssel und Schloss des Tabernakels funktionieren oft nicht so, wie ich das erwarte.) Dennoch bin ich unsicher, ob die offizielle Erklärung tatsächlich viel hergibt.
Mein Ausgangspunkt dabei ist der Grundsatz, daß das „Opfer, das gerade gefeiert wird“ ja weniger das Opfer ist, das von Hochwürden X und den Gläubigen ist, die an diesem bestimmten Vormittag zu seiner Kirche gekommen sind , sondern es ist das eine Opfer von Kalvaria – also jenes Opfer an das wir, die wir stolz auf unser anglikanisches Erbe sind, als die eine Selbsthingabe des Herrn denken, die er einmal als das vollständige  Opfer, die perfekte Gabe und ausreichende Genugtuung dargebracht hat, das Opfer Christi, das sakramental auf unserem Altar vergegenwärtigt wird. Jede Messe ist Kalvaria, es gibt keine zwei oder viele Kalvarias.

Ich habe den bohrenden Verdacht, daß das moderne „sehr zu wünschen“ letztlich ein Element des gleichen soziologischen und anti-transzendentalen Mißverständnisses der Eucharistie ist, das von dem Wunsch zur ausschließlichen Zelebration versus populum gefördert wird und sich in dieser ausdrückt. Wie Kardinal Ratzinger uns seinerzeit gewarnt hat, besteht da die Gefahr, daß der auf sich selbst schauende Kreis (der Feiernden) Fülle und Vollendung in seinem eigenen Tun findet und nicht im Herrn, der von außerhalb kommt. Es scheint in der modernen Liturgie eine unbewußte Furcht vor allem zu geben, das nicht von innerhalb dieses Kreises selbst hervorgebracht wird. Es könnte bei Laien sogar einen schrecklichen Aberglauben fördern, daß sie eine Hostie empfangen sollten, bei deren Konsekration sie selbst „mitgeholfen“ hätten.


Montag, 23. September 2019

4. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Gebete wirken. Danken wir dem heiligen Erzengel, dass er unsere Kirche beschützt und gerade in diesen Zeiten dafür sorgt, dass die Mächte der Unterwelt sie nicht überwältigen.

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher,um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes,mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.


Ich bete anschließend immer noch 3 "Vater unser", 3 "Ave Maria", 3 "Ehre sei dem Vater".

Antonio Socci macht einen Ausflug in die Literatur und die englische Geschichte.

und bietet in seiner begeisterten Kritik bei "LoStraniero"  zu Elisabetta Salas historischen Roman eine für deutsche Gemüter ungewöhnliche Interpretation des "Elisabethanischen Zeitalters" und der Epoche Shakespeares. Man erkennt, was es bedeutet, wenn die Sieger die Geschichte schreiben.Und die Hypothese, daß Shakespeare Kryptokatholik war. gewinnt immer mehr an Wahrscheinlichkeit.
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"SHAKESPEARE, DIE GROSSE STIMME DES KATHOLISCHEN WIDERSTANDS GEGEN DIE TYRANNEI VON ELISABETH UND CO." 

Das ist der schönste Roman, leidenschaftlich und bewegend, den ich diesbezüglich dieses Jahr gelesen habe. Eine wirkliche Überraschung: sie fängt den Leser von der ersten Seite ein.
Es handelt sich um eine historische Romanze, -die im London im Jahre 1605 spielt in den Gassen, Tavernen, Palästen, Kneipen und Theatern am Ufer der Themse.

Diese Londoner Epoche kommt so gut heraus,  daß man  mit dem Lesen dieser (auch Liebes-) Geschichte nicht aufhören möchte- voller Intrigen, Helden, Märtyrer, Örtlichkeiten, Bösem, Verrat, Spione und Machtkämpfe. Historische Ereignisse, die im Übrigen ungeheure Folgen für Europa und die gesamte Welt hatten. Man kann sagen, daß man die moderne Geschichte nicht versteht, sei es die europäische oder amerikanische (und auch die italienische) wenn man diese englischen Ereignisse nicht kennt-
Der Titel kann -ehrlich gesagt- abstoßen "Hinrichtung der Gerechtigkeit" (Ausgabe D´Ettoris).
Er würde vielleicht besser zu einem Traktat über einen Strafprozess passen.  Aber in Wirklichkeit entdeckt man im Lauf der Lektüre seine "dramatischen" Ursprünge.

Die Autorin Elisabetta Sala, Dozentin für Englische Literaturgeschichte, beweist außerordentliches erzählerisches Talent. In unserem eher mediokren literarischen Panorama wünscht man sich, daß sich ihr Talent bald in anderen Romanen beweist- und sie bekannter (unter den Lesern)  und anerkannter (von der Kritik) wird.
Bisher war Sala als bedeutende Gelehrte der tragischen Epoche von Heinrich VIII und Elisabeth bekannt, jener Epoche der Vergewaltigung des englischen Volkes, des gewaltsamen - von der Krone verfügten-Raubes eines ganzen Volkes der Katholischen Kirche- mit Gründung der anglikanischen Konfession in direkter Abhängigkeit von der Krone.
Unter Elisabeth ist in Wirklichkeit sie selber die Gottheit, die absolute Anbetung und Unterwerfung im öffentlichen und privaten Leben verlangt. Sie, die unangefochten das Recht über Leben und Tod aller hat.
Sie errichtet ein Terror-Regime daß wahrscheinlich die Vorwegnahme des modernen Terrrors im 16. Jahrhundert war. Und das genaue Gegenteil der offiziellen und feierlichen Darstellung des sogenannten "Elisabethanischen Zeitalters".

Für England , dessen katholische Wurzeln alt und sehr tief waren, ist das eine spirituelle und menschliche Katastrophe (mit der Aufhebung der Klöster auch eine ökonomische) .
Es ist eine gewaltsame Trennung eines Volkes von seiner Geschichte und seinen Wurzeln. Verübt mit einem schrecklichen Gemetzel an englischen Priestern und Katholiken, einem Massaker mit schrecklichen Folterungen, das heute praktisch unbekannt ist und das Sala in zwei beeindruckenden Büchern rekonstruiert hat: "Der Zorn des Königs ist der Tod" (Ares) und "Elisabeth die Blutige"(Ares).
Im Roman der Sala ist der Protagonist ein Teenagers, Jack Digby, Sohn eines mutigen englischen Adligen, der sich am 5. November 1605 in der Menge befindet, um auf einem Platz das schreckliche Gemetzel seines Vaters als Verräter und Verschwörer unter Jacob I Stuart mitzuerleben. 
Von dort entwickelt sich eine spannende Geschichte, die dazu führt, daß der Held jenen Dramatiker kennenlernt, der in den Londoner Theatern der Zeit so große allgemeine Bewunderung genießt-  William Shakespeare. 
Es ist tatsächlich die Epoche Shakespeares und der junge Digby- wird in seiner hektischen Geschichte das Geheimnis des großen Barden entdecken, das dann der Schlüssel zur Interpretation seiner Meisterwerke wird. 

Der Roman enthüllt tatsächlich die historischen Hintergründe vieler der Geheimnisse, die das Leben Shakespeare umgeben und erhellt jene Rätsel seiner Werke, die bisher als unlösbar galten- geschuldet wohl dem Klima des Terrors, in dem er arbeiten mußte, und das den Dramatiker zwang  den Menschen  andeutende Anspielungen, ferne historische Beispiele, Metaphern und Wortspiele zu erzählen. Er erzählte, was eigentlich die Tragödie der Ereignisse in England war.


Sieht sich Papst Franziskus einem Schisma gegenüber- und von wo geht es aus?

In seiner heutigen montäglichen Kolumne für "Monday in the Vatican" ist Andrea Gagliarducci sich sicher- daß ein potentielles Schisma in der RKK seinen Ursprung in Deutschland haben wird.
Dazu kommentiert er die Schritte und Statements von Kardinal Marx und der DBK.
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"PAPST FRANZISKUS ANGESICHTS EINES SCHISMAS?" 
Das Treffen von Papst Franziskus mit Kardinal Reinhard Marx am vergangenen 19 September wird zu einer Art Wasserscheide für das Pontifikat werden.
Es gibt keine Nachrichten über das Treffen. Der Papst und der Kardinal haben wahrscheinlich über die kommende Synode der Kirche Deutschlands gesprochen, bei der der priesterliche Zölibat, die Katholische Sexualmorallehre und klerikale Macht diskutiert werden sollen. 

Die einberufene Synode solle beratende, bindende Kraft haben. Die Synode ist jedoch -laut eines Briefes der Bischofskongregation "ecclesiologisch nicht gültig". Der Päpstliche Rat für Legislative Texte hat dem Brief eine allgemeine juristische Bewertung hinzugefügt.
In der Bewertung stellt der Päpstliche Rat fest, wie die Synode Themen wie "Autorität, Teilnahme und Trennung von Macht, Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Frauen in Kirchenämtern behandeln will. Diese Themen- so die Bewertung weiter- betreffen die Universale Kirche und können mit wenigen Ausnahmen nicht Objekt einer Ortskirche sein, ohne dem zu widersprechen, was der Hl. Vater in seinem Brief gesagt hat,
Papst Franziskus hat seinen Brief vom 29. Juli an das Volk Gottes in Deutschland adressiert und unterstreicht, daß "immer, wenn eine Kirchengemeinschaft versucht hat, ihre Probleme allein -mit ihren Kräften, Methoden und ihrer Intelligenz zu überwinden,das damit endete, daß das Übel, das sie überwinden wollte, zu vergrößern und zu vervielfachen."

Die Worte von Papst Franziskus klangen wie ein klarer Verweis- wenn auch eingebettet in ein Lob des synodalen Weges. Papst Franziskus weiß genau, daß der synodale Weg die Autorität Roms nicht übergehen kann. Er weiß es sehr genau, weil er die Synoden, die er einberufen hat (und er hat in den 6 Jahren seines Pontifikates bereits drei Synoden einberufen- mit einer kommenden -vierten) nie als beratend betrachtet hat.
Papst Franziskus hat den synodalen Weg immer mit einem päpstlichen Dokument abgeschlossen, oder einer Apostolischen Exhortation. Das wichtigste Dokument seines Pontifikates, eine Apostolische Exhortation "Evangelii Gaudium" ist eine Apostolische Exhortation. Dieses Dokument diskutiert ebenfalls die Möglichkeit örtlichen Bischofskonferenzen mehr Macht zu übertragen.

Schaut man auf die Diskussion in Deutschland, wird klar, daß Papst Franziskus Synodalität und Parrhesia will, aber sich die Entscheidungen vorbehält. Papst Franziskus´ Kirche ist eine Kirche in andauernder Synode aber mit einem einzigen Führer, der die Entscheidungen allein trifft. Da ist der Papst und er handelt als Garant.
Das unterscheidet sich davon, wie Papst Franziskus seit Beginn seines Pontifikates beschrieben wurde. Die Art wie Papst Franziskus handelt stimmt jedoch mehr mit der Tradition der Kirche überein,. Er hat oft betont, daß die Kirche "eine Heilige Hierarchische Mutter" ist.
Da war wahrscheinlich viel böser Wille, den Papst als den Ortskirchen aufmerksam gegenüber bis zu einem Punkt totaler Autonomie-sogar in doktrinalen Belangen-zu beschreiben. So ist es nie gewesen. Die Wahl von Papst Franziskus kam unter den Jubelrufen vieler "progressiver" Gruppen, die nach dem II. Vaticanischen Konzil entstanden, zustande. Diese Gruppen stellten politische Forderungen nach Autonomie und sahen in diesem Pontifikat neue Ressourcen.


Sonntag, 22. September 2019

3. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Wir beten für unsere Kirche, für unser Land (der heilige Erzengel ist der Schutzpatron Deutschlands).

Dieses Jahr hat er wirklich viel zu tun. Danken wir ihm für sein machtvolles Eingreifen und bitten wir ihn darum uns auch heute zu Hilfe zu kommen

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher,um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes,mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.


Ich bete anschließend immer noch 3 "Vater unser", 3 "Ave Maria", 3 "Ehre sei dem Vater".