Samstag, 28. September 2019

9. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Morgen, 29. September feiern wir das Fest der heiligen Erzengel. An diesem Tag sind sie uns besonders nahe und wir sollten nicht versäumen, unser Hauptanliegen, die Rettung unserer Kirche und den Schutz, damit die Mächte der Unterwelt sie nicht überwinden besonders vor den heiligen Erzengel Michael zu bringen.
Legen wir in den letzten Tag der Novene nochmal alle unsere Bitten an den heiligen Erzengel Michael, dass es ihm gelingen möge, die Drachen zu besiegen, die die Kirche seit ihrem Bestehen attackieren und zerstören wollen:


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher, um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und der Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes, mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist, haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.

Neue Hüte in der Kirche - oder wie der Papst zum Trendsetter wurde.

Es passiert ja nicht oft, dass ein Papst sich überhaupt um so weltliche Dinge wie Mode, Design, Erscheinungsbild und so weiter kümmert. Das erleben wir erst seit Franziskus, der seit seiner Wahl einen beachtlichen Wert auf sein Äußeres legt.
Während sich seine Vorgänger auf die traditionellen jahrhundertealten (man muss ja nicht alles wegwerfen) liturgischen Gewänder beschränkten, zeigte Franziskus von Beginn an, dass ihm der Style der 70er nicht nur in Sachen Liturgie ein echtes Anliegen war, inzwischen schlägt sich diese Zeit auch in den Anliegen diverser ewig jung bleiben wollender nieder.
Die 70er waren lustig und vermittelten so ein fröhliches Hippielebensgefühl. Viele scheinen sich danach zurückzusehnen.

Da konnte auch ein Papst nicht anders, als den "alten Plunder" in die Mottenkiste zu werfen und auf die schnelle "hippe" 70erPolyester-Glitzer-Säcke vorzuschlagen. Man sieht sie jetzt in den höheren Kreisen und freut sich, dass es auf den niederen Etagen noch ärmere gibt, die die alten Gewänder auftragen.

Aber wie das halt so ist im Leben - es kommt alles wieder. Auch in der säkularen Welt werden die Moden vergangener Zeiten immer gerne mal wieder hervorgeholt bzw. "neu interpretiert". So was ähnliches muss den Papst kürzlich auch mal passiert sein. Denn er erwähnte eine Hutmode aus vergangenen Zeiten, wo noch so viele "rigide Priester" unterwegs waren und das Volk geknechtet und malträtiert haben. Und wie das halt so ist in dieser schnelllebigen Zeit, war schon aus einer vergangenen Mode ein neuer Trend geworden, der sich, wie die untenstehenden Bilder zeigen, streng an den großen Vorbildern orientiert:












Und - wie man sieht, damit könnte dem Papst wirklich ein echter Modehit gelungen sein. Hoffentlich setzt es sich für eine Weile durch. Denn der Anblick ist phänomenal.

Freitag, 27. September 2019

8. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael


Wir schreiben am Ende unseres letzten Beitrags, "wir müssen beten" und das müssen wir auch. Vergessen wir dabei nicht: Egal, was kommt, egal was gesagt wird, egal wer mitmacht, egal wer nicht mitmacht ... Niemand kann sich dem entziehen, was im Himmel beschlossen und getan wird.
Bleiben wir fest und standhaft im Glauben und im Gebet.

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher, um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und der Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes, mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist, haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.

Donnerstag, 26. September 2019

Tweet zum Tage II

"Gestern vor 13 Jahren, am 25. 9. 2006 hat Benedikt XVI Vertreter der Muslimischen Gemeinde in Italien und  die beim Hl. Stuhl akkreditierten Botschafter der Länder mit muslimischer Mehrheit empfangen.."

Mittwoch, 25. September 2019

Tweet zum Tage I

Heute vor 8 Jahren: "Letzte Messe von Papst Benedikt XVI auf deutschem Boden-in der Diözese Freiburg. "Haben wir Vertrauen in Gott, dessen Macht sich überall in der Barmherzigkeit und im Verzeihen zeigt."

Die Barbaren sind in der Stadt! Kardinal Sarah spricht im Vorfeld der Amazonas-Synode Klartext.

Edward Pentin hat für den National Catholic Register Kardinal Robert Sarah zu seinem neuen Buch, zur bevorstehenden Amazonas-Synode und die aktuelle Glaubenskrise befragt, Der Kardinal stellt dem Christentum der Westlichen Welt eine schwerwiegende Diagnose und warnt vor einer Manipulation der Synode- dabei spricht er deutlichen Klartext. M.Tosatti hat das Interview in La Nuova Bussola Quotidiana veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE MANIPULATION DER SYNODE WÄRE EINE BELEIDIGUNG GOTTES" 

"Ich bin schockiert und empört darüber, daß die spirituelle Not der Armen im Amazonasgebiet als Vorwand für Projekte verwendet wird, die typisch für das bürgerliche und weltliche Christentum sind, wie die Abschaffung des Zölibats und die Ordination von Frauen. "
Der Niedergang des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie steht im Mittelpunkt der gegenwärtigen Krise der Kirche". 
"Die Wurzel aller anthropologischen, politischen, sozialen, kulturellen und geopolitischen Krisen ist das Vergessen des Primats Gottes." 
Heute sind wir alle Opfer eines "flüssigen Atheismus", der darin besteht, "neben dem Glauben radikal heidnisch und weltlich zu denken oder zu leben". 
"Das Verbot der Messe im alten Ritus "kann nur vom Teufel inspiriert werden", der vor einem Mann zittert, der betet."
Ein Interview  des National Catholic Register mit Kardinal Robert Sarah. 

Vom "flüssigen" Atheismus, der jetzt in die unsere Kirche eingedrungen ist, über den Egozentrismus in der Liturgie, von den Interpretationen von Amoris Laetitia bis zu den Versuchen, die Amazonas- Synode zu manipulieren, und Projekte zu unterstützen, die für das bürgerliche und weltliche Christentum typisch sind", einschließlich der Aufhebung des Zölibats .

In einem langen Interview mit dem National Catholic Register geht Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst, auf die Glaubenskrise in der heutigen Welt ein und erklärt, warum er beschlossen hat, sein neuestes Buch "Le soir s´approche déjà et le jour se baisse " ("Der Abend naht und der Tag sinkt schon") zu schreiben. 
"Dieses Buch ist der Schrei meines Herzens als Priester und Hirte", sagt der Kardinal, dem zufolge "der Rückgang des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie im Mittelpunkt der gegenwärtigen Krise der Kirche und ihres Niedergangs, insbesondere im Westen, steht. 
Bischöfe, Priester und Laien sind für die Glaubenskrise, die Krise der Kirche, die Priesterkrise und die Entchristlichung des Westens verantwortlich. "

EIN «FLIESSENDER ATHEISMUS» INFIZIERT DIE WELT

Sarah spricht von einem "flüssigen Atheismus", der die Welt, einschließlich der Menschen in der Kirche, befällt: "Die tiefe Krise, die die Kirche in der Welt und insbesondere im Westen erlebt, ist die Frucht des Vergessens Gottes. Wenn Gott nicht unsere erste Sorge ist, dann bricht alles zusammen. An der Wurzel aller anthropologischen, politischen, sozialen, kulturellen und geopolitischen Krisen liegt das Vergessen des Primats Gottes. Ich habe versucht, in diesem Buch zu zeigen, daß die gemeinsame Wurzel aller gegenwärtigen Krisen in diesem fließenden Atheismus liegt , der, ohne Gott zu leugnen, in der Praxis so lebt, als ob es ihn nicht gäbe ".

Der Kardinal erklärt ausführlich, worum es sich handelt:
"Ich spreche von diesem Gift, dessen Opfer wir alle sind: flüssiger Atheismus. Es infiltriert alles, auch unsere Reden als Priester. Es besteht darin, zusätzlich zum Glauben andere Denkweisen zuzugeben oder radikal heidnisch und weltlich zu leben. Und wir überzeugen uns von diesem unnatürlichen Zusammenleben! Das zeigt, daß unser Glaube fließend und inkonsistent geworden ist! Die erste Reform ist die unserer Herzen.
Sie besteht darin, keinen Pakt mehr mit Lügen zu schließen. Der Glaube ist sowohl der Schatz, den wir verteidigen wollen, als auch die Stärke, die es uns ermöglicht, ihn zu verteidigen. "

Und laut Sarah hat diese Bewegung, die darin besteht, "Gott beiseite zu legen" und Gott zur sekundären Realität zu machen, leider die Herzen von Priestern und Bischöfen berührt. Gott steht nicht mehr im Mittelpunkt ihres Lebens, Denkens und Handelns. Das Gebetsleben spielt keine zentrale Rolle mehr."


Kardinal Burke und Bischof Schneider begründen und rechtfertigen ihre Kritik

Edward Pentin veröffentlicht im National Catholic Register Kardinal Burke und Bischof Schneider noch einmal zu ihren aktuellen Sorgen zu Wort kommen.
Hier geht´s zum Original: klicken

"Kardinal Burke, Bischof Schneider: Kritik an Irrtümern ist Treue zum Papst"  
In einer neuen Erklärung sagen sie, daß die Mißachtung der Vernunft bedeutete, daß auf ihre Sorgen mit "sentimentalen Argumenten" und Verleumdungen geantwortet wurde. 
Edward Pentin
"Kardinal Raymond Burke und Bischof Athanasius Schneider haben in einem Statement erklärt, warum sie der Ansicht sind, daß sie die Pflicht haben, sich gegen eine „fast allgemeine Verwirrung der Lehre“ in der heutigen Kirche auszusprechen, und warum solche Kritik aus „großer Liebe zu den Seelen“  und zu Papst Franziskus vorgebracht wird.
In der dreiseitigen Erklärung vom 24. September mit dem Titel "Eine Klarstellung über die Bedeutung der Treue zum Papst" (siehe den vollständigen Text unten) sagen der Patron des Souveränen Malteserordens und der Weihbischof von Astana, Kasachstan, daß ihr Gewissen ihnen nicht erlaube, zu schweigen - angesichts der Unklarheiten und Lehrfehler dieses Pontifikats."
Sie beziehen sich dabei insbesondere auf die Unauflöslichkeit der Ehe und die Zulassung derjenigen zur Heiligen Kommunion, die "in irregulären Verbindungen zusammenleben", auf die "zunehmende Zustimmung zu homosexuellen Handlungen" und die Behauptungen, es handele sich sowohl in dem kürzlich vom Papst unterzeichneten Dokument für die Menschlichen Brüderlichkeit als auch beim  Instrumentum Laboris oder Arbeitsdokument für die bevorstehende Amazonas-Synode um Lehrfehler. 
Aus "Respekt und Liebe" fordern sie den Heiligen Vater auf, solche Fehler "eindeutig zurückzuweisen" und "der praktischen Abschaffung des priesterlichen Zölibats" in der lateinischen Kirche nicht zuzustimmen (die Amazonas-Synode wird die Erlaubnis dazu erörtern, verheiratete Männer zu ordinieren, um die Eucharistie in entlegene Gebiete dieser Region zu bringen).
Sie stellen fest, daß in "jüngster Zeit" eine vorherrschende "fast vollständige Unfehlbarkeit" der päpstlichen Äußerungen aufgetreten ist, die "keine Möglichkeit mehr für eine ehrliche intellektuelle und theologische Debatte mehr zuläßt" und zu einer "Missachtung der Vernunft und damit der Wahrheit" geführt hat. "


Dienstag, 24. September 2019

Fundstück

CNA -Deutschland berichtet, daß der Kölner Erzbischof  trotz der Beschwichtigungsversuche von Kardinal Marx nach seiner Rom-Reise Änderungen am "synodalen Weg" der DBK fordert.
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Unter dem Titel:

"Nach Papstbrief: Kardinal Woelki fordert Änderungen am "Synodalen Weg"

beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Klare Konsequenzen für einen "synodalen Weg" angesichts des historischen Papstbriefs an die Katholiken in Deutschland hat Kardinal Rainer Maria Woelki gefordert.
Der gesamte "synodale Prozess" müsse inhaltlich neu ausgerichtet, als reines Beratungsgremium qualifiziert und im Kontext der universalen Katholischen Kirche richtig und rechtmäßig eingebettet werden, so Woelki: "Nehmen wir den Papst wirklich ernst!".
(...)

Quelle: CNA

Kardinal Marx, der Papst und der "synodale Weg" der DBK

Ed Condon kommentiert für CNA 
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" NACH DEM BESUCH VON KARDINAL MARX IM VATICAN STEHT DIE ABSTIMMUNG DER BISCHÖFE ÜBER DEN SYNODALEN WEG AN"

Die deutschen Bischöfe werden diese Woche über die Statuten für einen „verbindlichen Synodenprozess“ abstimmen, wenige Tage nachdem Kardinal Reinhard Marx mit Papst Franziskus und Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, über die Pläne gesprochen hat. 
Am Montag haben die deutschen Bischöfe in Fulda eine dreitägige Plenarsitzung begonnen, die am 25. September endet.

Quellen, die der Bischofskonferenz nahe stehen haben CNA mitgeteilt, daß die Bischöfe beabsichtigen, in Zusammenarbeit mit dem ZdK über einen „im Wesentlichen unveränderten“ Entwurf von Statuten für die Schaffung einer Synodalversammlung zu diskutieren, obwohl von
der vaticanischen Bischofskongregation und der Päpstlichen Kommission für Gesetzestexte in einem Schreiben vom 4. September Bedenken hinsichtlich des Plans geäußert wurden.

Laut hochrangigen Quellen auf der Konferenz hat Marx versucht, den Bischöfen zu versichern, daß er die Absichten der Deutschen bei Treffen in Rom in der vergangenen Woche "klären" konnte.

"Kardinal Marx wollte mit einem eindeutigen Zeichen der Unterstützung des Papstes zurückkehren, vorzugsweise in einem Brief oder einer Erklärung", sagte ein hochrangiger Kirchenmann gegenüber CNA. "Das ist er nicht, aber er hat gesagt, dass die Missverständnisse behoben sind".

Als Marx letzte Woche sprach, nannte er seine Treffen mit Papst und Ouellet "konstruktiv", ging aber nicht näher darauf ein. Kardinal Ouellet hat nicht öffentlich über die Treffen gesprochen.

Hochrangige Beamte der Bischofskongregation erklärten gegenüber der CNA, Marx habe das Treffen genutzt, um die Bedeutung der Synodenpläne zu „minimieren“ und darauf zu bestehen, dass die Kritik des Vatikans unbegründet sei.


Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über das Thema "Kommunion aus dem Tabernakel?"
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    "KOMMUNION AUS DEM TABERNAKEL?"  

"Die Institutio Generalis zum Missale Romanum (3. Fassung) nennt es in Absatz 85  „sehr wünschenswert“, daß die Gläubigen die Kommunion mit Hostien empfangen, die in der gleichen Messe konsekriert worden sind. Dabei stützt sie sich auf Dokumente von 1967 und 1973. Die gleiche Erwartung hatte bereits Pius XII in "Mediator Dei"  zum Ausdruck gebracht (s. Fußnote).
Soweit ich es überblicken kann, wird diese Vorgabe weithin nicht eingehalten, und zwar weder in mehr traditionellen noch in sehr un-traditionell orientierten Gemeinden.
Die Gründe dafür sind klar erkennbar praktischer Natur: indem man die Kommunion aus dem Tabernakel austeilt, entgeht man der Verlegenheit, die Zahl der Kommunionempfänger schätzen zu müssen, und der Priester muß auch vor der Reinigung des Kelches am Altar nicht selbst das aufessen, was die Anglikaner als „Die Reste der Eucharistie“ zu bezeichnen pflegten.
Er muß auch nicht das (z.B. für Versehgänge) aufbewahrte heilige Sakrament regelmäßig erneuern, weil sich das – mit Ausnahme der Aussetzungs-Hostie - von alleine ergibt, wenn im regelmäßigen Gebrauch jeden Sonntag das konsumiert wird, was am vorhergehenden Sonntag übrig geblieben ist. Aber wie weit ist dieses „sehr wünschenswert“ eigentlich theologisch begründet?
„Auf diese Weise soll die Kommunion auch durch die Zeichen klarer als Teilhabe an dem Opfer erscheinen, das gerade gefeiert wird.“ übersetze ich die von der Institutio Generalis gegebene Erklärung. Dagegen habe ich  grundsätzlich keinesfalls etwas einzuwenden.
Tatsächlich ziehe ich es selbst vor, den Gläubigen die Kommunion zu reichen, ohne vorher an den Tabernakel gehen zu müssen. Es ist mir immer etwas mühsam erschienen, die Kanontafel beiseite zu legen und mit zusammengelegtem Daumen und Zeigefinger den Tabernakel aufzuschließen. (Ich zelebriere viel in fremden Kirchen, und Schlüssel und Schloss des Tabernakels funktionieren oft nicht so, wie ich das erwarte.) Dennoch bin ich unsicher, ob die offizielle Erklärung tatsächlich viel hergibt.
Mein Ausgangspunkt dabei ist der Grundsatz, daß das „Opfer, das gerade gefeiert wird“ ja weniger das Opfer ist, das von Hochwürden X und den Gläubigen ist, die an diesem bestimmten Vormittag zu seiner Kirche gekommen sind , sondern es ist das eine Opfer von Kalvaria – also jenes Opfer an das wir, die wir stolz auf unser anglikanisches Erbe sind, als die eine Selbsthingabe des Herrn denken, die er einmal als das vollständige  Opfer, die perfekte Gabe und ausreichende Genugtuung dargebracht hat, das Opfer Christi, das sakramental auf unserem Altar vergegenwärtigt wird. Jede Messe ist Kalvaria, es gibt keine zwei oder viele Kalvarias.

Ich habe den bohrenden Verdacht, daß das moderne „sehr zu wünschen“ letztlich ein Element des gleichen soziologischen und anti-transzendentalen Mißverständnisses der Eucharistie ist, das von dem Wunsch zur ausschließlichen Zelebration versus populum gefördert wird und sich in dieser ausdrückt. Wie Kardinal Ratzinger uns seinerzeit gewarnt hat, besteht da die Gefahr, daß der auf sich selbst schauende Kreis (der Feiernden) Fülle und Vollendung in seinem eigenen Tun findet und nicht im Herrn, der von außerhalb kommt. Es scheint in der modernen Liturgie eine unbewußte Furcht vor allem zu geben, das nicht von innerhalb dieses Kreises selbst hervorgebracht wird. Es könnte bei Laien sogar einen schrecklichen Aberglauben fördern, daß sie eine Hostie empfangen sollten, bei deren Konsekration sie selbst „mitgeholfen“ hätten.


Montag, 23. September 2019

4. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Gebete wirken. Danken wir dem heiligen Erzengel, dass er unsere Kirche beschützt und gerade in diesen Zeiten dafür sorgt, dass die Mächte der Unterwelt sie nicht überwältigen.

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher,um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes,mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.


Ich bete anschließend immer noch 3 "Vater unser", 3 "Ave Maria", 3 "Ehre sei dem Vater".

Antonio Socci macht einen Ausflug in die Literatur und die englische Geschichte.

und bietet in seiner begeisterten Kritik bei "LoStraniero"  zu Elisabetta Salas historischen Roman eine für deutsche Gemüter ungewöhnliche Interpretation des "Elisabethanischen Zeitalters" und der Epoche Shakespeares. Man erkennt, was es bedeutet, wenn die Sieger die Geschichte schreiben.Und die Hypothese, daß Shakespeare Kryptokatholik war. gewinnt immer mehr an Wahrscheinlichkeit.
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"SHAKESPEARE, DIE GROSSE STIMME DES KATHOLISCHEN WIDERSTANDS GEGEN DIE TYRANNEI VON ELISABETH UND CO." 

Das ist der schönste Roman, leidenschaftlich und bewegend, den ich diesbezüglich dieses Jahr gelesen habe. Eine wirkliche Überraschung: sie fängt den Leser von der ersten Seite ein.
Es handelt sich um eine historische Romanze, -die im London im Jahre 1605 spielt in den Gassen, Tavernen, Palästen, Kneipen und Theatern am Ufer der Themse.

Diese Londoner Epoche kommt so gut heraus,  daß man  mit dem Lesen dieser (auch Liebes-) Geschichte nicht aufhören möchte- voller Intrigen, Helden, Märtyrer, Örtlichkeiten, Bösem, Verrat, Spione und Machtkämpfe. Historische Ereignisse, die im Übrigen ungeheure Folgen für Europa und die gesamte Welt hatten. Man kann sagen, daß man die moderne Geschichte nicht versteht, sei es die europäische oder amerikanische (und auch die italienische) wenn man diese englischen Ereignisse nicht kennt-
Der Titel kann -ehrlich gesagt- abstoßen "Hinrichtung der Gerechtigkeit" (Ausgabe D´Ettoris).
Er würde vielleicht besser zu einem Traktat über einen Strafprozess passen.  Aber in Wirklichkeit entdeckt man im Lauf der Lektüre seine "dramatischen" Ursprünge.

Die Autorin Elisabetta Sala, Dozentin für Englische Literaturgeschichte, beweist außerordentliches erzählerisches Talent. In unserem eher mediokren literarischen Panorama wünscht man sich, daß sich ihr Talent bald in anderen Romanen beweist- und sie bekannter (unter den Lesern)  und anerkannter (von der Kritik) wird.
Bisher war Sala als bedeutende Gelehrte der tragischen Epoche von Heinrich VIII und Elisabeth bekannt, jener Epoche der Vergewaltigung des englischen Volkes, des gewaltsamen - von der Krone verfügten-Raubes eines ganzen Volkes der Katholischen Kirche- mit Gründung der anglikanischen Konfession in direkter Abhängigkeit von der Krone.
Unter Elisabeth ist in Wirklichkeit sie selber die Gottheit, die absolute Anbetung und Unterwerfung im öffentlichen und privaten Leben verlangt. Sie, die unangefochten das Recht über Leben und Tod aller hat.
Sie errichtet ein Terror-Regime daß wahrscheinlich die Vorwegnahme des modernen Terrrors im 16. Jahrhundert war. Und das genaue Gegenteil der offiziellen und feierlichen Darstellung des sogenannten "Elisabethanischen Zeitalters".

Für England , dessen katholische Wurzeln alt und sehr tief waren, ist das eine spirituelle und menschliche Katastrophe (mit der Aufhebung der Klöster auch eine ökonomische) .
Es ist eine gewaltsame Trennung eines Volkes von seiner Geschichte und seinen Wurzeln. Verübt mit einem schrecklichen Gemetzel an englischen Priestern und Katholiken, einem Massaker mit schrecklichen Folterungen, das heute praktisch unbekannt ist und das Sala in zwei beeindruckenden Büchern rekonstruiert hat: "Der Zorn des Königs ist der Tod" (Ares) und "Elisabeth die Blutige"(Ares).
Im Roman der Sala ist der Protagonist ein Teenagers, Jack Digby, Sohn eines mutigen englischen Adligen, der sich am 5. November 1605 in der Menge befindet, um auf einem Platz das schreckliche Gemetzel seines Vaters als Verräter und Verschwörer unter Jacob I Stuart mitzuerleben. 
Von dort entwickelt sich eine spannende Geschichte, die dazu führt, daß der Held jenen Dramatiker kennenlernt, der in den Londoner Theatern der Zeit so große allgemeine Bewunderung genießt-  William Shakespeare. 
Es ist tatsächlich die Epoche Shakespeares und der junge Digby- wird in seiner hektischen Geschichte das Geheimnis des großen Barden entdecken, das dann der Schlüssel zur Interpretation seiner Meisterwerke wird. 

Der Roman enthüllt tatsächlich die historischen Hintergründe vieler der Geheimnisse, die das Leben Shakespeare umgeben und erhellt jene Rätsel seiner Werke, die bisher als unlösbar galten- geschuldet wohl dem Klima des Terrors, in dem er arbeiten mußte, und das den Dramatiker zwang  den Menschen  andeutende Anspielungen, ferne historische Beispiele, Metaphern und Wortspiele zu erzählen. Er erzählte, was eigentlich die Tragödie der Ereignisse in England war.


Sieht sich Papst Franziskus einem Schisma gegenüber- und von wo geht es aus?

In seiner heutigen montäglichen Kolumne für "Monday in the Vatican" ist Andrea Gagliarducci sich sicher- daß ein potentielles Schisma in der RKK seinen Ursprung in Deutschland haben wird.
Dazu kommentiert er die Schritte und Statements von Kardinal Marx und der DBK.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST FRANZISKUS ANGESICHTS EINES SCHISMAS?" 
Das Treffen von Papst Franziskus mit Kardinal Reinhard Marx am vergangenen 19 September wird zu einer Art Wasserscheide für das Pontifikat werden.
Es gibt keine Nachrichten über das Treffen. Der Papst und der Kardinal haben wahrscheinlich über die kommende Synode der Kirche Deutschlands gesprochen, bei der der priesterliche Zölibat, die Katholische Sexualmorallehre und klerikale Macht diskutiert werden sollen. 

Die einberufene Synode solle beratende, bindende Kraft haben. Die Synode ist jedoch -laut eines Briefes der Bischofskongregation "ecclesiologisch nicht gültig". Der Päpstliche Rat für Legislative Texte hat dem Brief eine allgemeine juristische Bewertung hinzugefügt.
In der Bewertung stellt der Päpstliche Rat fest, wie die Synode Themen wie "Autorität, Teilnahme und Trennung von Macht, Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Frauen in Kirchenämtern behandeln will. Diese Themen- so die Bewertung weiter- betreffen die Universale Kirche und können mit wenigen Ausnahmen nicht Objekt einer Ortskirche sein, ohne dem zu widersprechen, was der Hl. Vater in seinem Brief gesagt hat,
Papst Franziskus hat seinen Brief vom 29. Juli an das Volk Gottes in Deutschland adressiert und unterstreicht, daß "immer, wenn eine Kirchengemeinschaft versucht hat, ihre Probleme allein -mit ihren Kräften, Methoden und ihrer Intelligenz zu überwinden,das damit endete, daß das Übel, das sie überwinden wollte, zu vergrößern und zu vervielfachen."

Die Worte von Papst Franziskus klangen wie ein klarer Verweis- wenn auch eingebettet in ein Lob des synodalen Weges. Papst Franziskus weiß genau, daß der synodale Weg die Autorität Roms nicht übergehen kann. Er weiß es sehr genau, weil er die Synoden, die er einberufen hat (und er hat in den 6 Jahren seines Pontifikates bereits drei Synoden einberufen- mit einer kommenden -vierten) nie als beratend betrachtet hat.
Papst Franziskus hat den synodalen Weg immer mit einem päpstlichen Dokument abgeschlossen, oder einer Apostolischen Exhortation. Das wichtigste Dokument seines Pontifikates, eine Apostolische Exhortation "Evangelii Gaudium" ist eine Apostolische Exhortation. Dieses Dokument diskutiert ebenfalls die Möglichkeit örtlichen Bischofskonferenzen mehr Macht zu übertragen.

Schaut man auf die Diskussion in Deutschland, wird klar, daß Papst Franziskus Synodalität und Parrhesia will, aber sich die Entscheidungen vorbehält. Papst Franziskus´ Kirche ist eine Kirche in andauernder Synode aber mit einem einzigen Führer, der die Entscheidungen allein trifft. Da ist der Papst und er handelt als Garant.
Das unterscheidet sich davon, wie Papst Franziskus seit Beginn seines Pontifikates beschrieben wurde. Die Art wie Papst Franziskus handelt stimmt jedoch mehr mit der Tradition der Kirche überein,. Er hat oft betont, daß die Kirche "eine Heilige Hierarchische Mutter" ist.
Da war wahrscheinlich viel böser Wille, den Papst als den Ortskirchen aufmerksam gegenüber bis zu einem Punkt totaler Autonomie-sogar in doktrinalen Belangen-zu beschreiben. So ist es nie gewesen. Die Wahl von Papst Franziskus kam unter den Jubelrufen vieler "progressiver" Gruppen, die nach dem II. Vaticanischen Konzil entstanden, zustande. Diese Gruppen stellten politische Forderungen nach Autonomie und sahen in diesem Pontifikat neue Ressourcen.


Sonntag, 22. September 2019

Heute vor 7 Jahren,

am 22. September 2012, empfing Papst Benedikt XVI im Saal der Schweizer im Apostolischen Palast von Castel Gandolfo die Teilnehmer des Treffens der Christdemokratischen Internationale


Tosatti ist entlarvt.....?

Marco Tosatti überläßt bei Stilum Curiae seinen Lesern, zu entscheiden, ob sie den Vorwürfe, er sei Teil der konservativen amerikanischen Verschwörung gegen Papst Franziskus glauben wollen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SUPER EX: TOSATTI, SIE MÜSSEN ZUGEBEN, DASS STILUM CURIAE VON DEN AMERIKANISCHEN VERSCHWÖRERN BEZAHLT WIRD!"

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Super Ex (Ex-von Avvenire, der Tageszeitung der Bischöfe, Ex der italienischen Pro-Life-Bewegungen aber immer noch und unerklärlich Katholik) hat uns einen humorvollen Kommentar zu Artikeln über die Amerikanische Verschwörung gegen Franziskus geschickt. Ich habe wirklich genossen, den zu lesen. Genießen Sie ihn auch.

                                                                  §§§

Lieber Tosatti, das habe ich nicht erwartet. Von Dir wirklich nicht. Zu wissen, daß Sie wegen Ihrer ein bißchen gegen den Strom gerichteten Ideen von LaStampa entlassen wurden;
ich sehe Sie auf einem halb kaputten und leicht verrosteten Fahrrad herumfahren, ich behalte Ihren Amateur-blog im Auge - erfolgreich wie die Zahl der Besuche zeigt, aber wirklich selten und teuer, was die Grafiken angeht. All das hatte mich davon überzeugt, es mit einem echten Idealisten zu tun zu haben.

Dann wurde mir klar, daß Sie Teil einer Verschwörung sind, ein operativer Arm einer großen Verschwörung, die von den USA aus in die entlegensten Gebiete des Imperiums verzweigt ist.
Ja, dieser französische Journalist Nicolas Senéze, von dessen Existenz bis vor ein paar Tagen niemand wußte, sagt es.


Samstag, 21. September 2019

Novene zum heiligen Erzengel Michael 2. Tag!

Wir beten für unsere Kirche, für unser Land (der heilige Erzengel ist der Schutzpatron Deutschlands).

Dieses Jahr hat er wirklich viel zu tun. Danken wir ihm für sein machtvolles Eingreifen.

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher,um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes,mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.


Ich bete anschließend immer noch 3 "Vater unser", 3 "Ave Maria", 3 "Ehre sei dem Vater".

Fundstück

Matthias Matussek schreibt im Deuschland-Kurier eine Kolumne für Kardinal Marx und EKD-Chef Bedford-Strohm, die er mit "Pat und Patachon der Nächstenliebe" überschreibt.
Hier geht´s zum Original:   klicken 

Unter dem Titel

        "Pat und Patachon der Nächstenliebe"
beginnt die Kolumne so:
"In den Abwehrzauber gegen den rechten Ungeist in Deutschland hat sich eindeutig das metrische System eingenistet. Der dicke blonde Krautrocker Grönemeyer schwor seine verzückten Fans auf die Parole ein: »Keinen Millimeter nach rechts«, und der schmale protestantische Fürchtegott Bedford-Strohm verlangte: »Null Toleranz für Antisemitismus.

Null! Nada, dass es da kein Vertun gibt, denn es war ja nicht immer so in seiner Kirche, Sektengründer Luther war wüster Antisemit und die Nazis ließen die protestantischen Deutschkirchler stramm stehen zum Judenmord, da gibt es also riesigen Kompensationsbedarf."
(....)

Quelle: Deutschland-Kurier, M.Matussek

Marco Tosatti: Klartext u.a. zum Zustand der Vatican-Finanzen

Heute läßt Marco Tosatti "RVC" bei Stilum Curiae sehr deutlich und kritisch Klartext über den aktuellen Zustand von Doktrin und Finanzen im Vatican sprechen.Es schein da zwischen beidem einen Zusammenhang zugeben,
Hier geht´s zum Original:  klicken

"RVC UND DAS VATICAN-DEFIZIT. DOKTRINALER UND FINANZIELLER BANKROTT."

Liebe Stilum-Curialisten, Romana Vulneratus Curia, der etwas von diesen Dingen versteht, hat uns gestern sehr interessante Überlegungen zum finanziellen Zustand des Vaticans übermittelt. Und am Ende fügen wir einige Worte hinzu.... 

                                                                    § § § 

Lieber Tosatti,
die Tageszeitung Il Giornale informiert uns heute (20. Sept. ...) , daß der Vatican "bei einem Budget von 300 Millionen € ein Defizit von 70 Millionen € aufweist." 
Msgr. Carlo Maria Viganò hatte auch das vorhergesagt, als er gezwungen wurde, die Leitung des Governatoratos zu abzugeben, verjagt, weil er genau den Personen und Gründen für dieses schlechte Management auf der Spur war. 

Wenn das Governatorato des Vaticans eine börsen-notierte Gesellschaft wäre, würde jemand die Consob zu einer Untersuchung auffordern, mit - wie ich fürchte-ziemlich skandalösen Konsequenzen.

Und weil die Nummer Eins "nichts wissen konnte" bestünde das Risiko einer Aktion von "Verantwortung und Aufforderung zu Rücktritten", um so den Weg freimachen für eine Hypothese, die vielen Kardinälen lieb ist, - ihn entlassen zu lassen (weil ein doktrinaler Bankrott ebenso wie besonders auch ein finanzieller unmöglich ist.)
Die beiden Konkurse gehören aber zusammen.

Wo liegt die Verantwortung? Es wurden fähige Mitarbeiter (sowohl für doktrinale als auch ökonomische Themen) verjagt und durch inadäquate Persönlichkeiten ersetzt, die nichts anderes erreichen konnten als den doktrinalen und finanziellen Kollaps, hervorgerufen durch den Zusammenbruch von Beiträgen und nicht bezahlten Unkosten.

Der Artikel von Il Giornale läßt ein auf halber Strecke scheiterndes Management des IOR -begleitet vom Zusammenbruch der 8 Promille (freiwilliger Kirchenbeitrag in Italien) - erkennen.

Dem folgte die Reduzierung des "Peters-Pfennigs"  (besonders was das Geld betrifft, das aus den USA kommt.)
Und es ist auch wegen der außer Kontrolle geratenen Kosten für die Medien (TV, Radio, Zeitungen) ,  passiert, die aber für das Image-Management unerläßlich sind.


Fundstück zum Marsch für´s Leben....

Nachdem sich ein Bundestagsabgeordneter der Grünen bemüßigt fühlte, den Bischof von Regensburg wegen seiner Teilnahme am Marsch für das Leben zu kritisieren (das Lebensrecht von Juchtenkäfern und und Tellerschnecken ist den Damen und Herren Grünen halt viel verteidigenswerter als das unserer Kinder) -hat Bischof Voderholzer diese Kritik in einer Pressemitteilung zurückgewiesen.
Hier geht´s zum Original bei CNA/ewtnklicf ken

Unter dem Titel :

"Nach Kritik von Grünen-Politiker: Bischof Voderholzer zur Teilnahme am "Marsch fürs Leben"

beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Regensburger Oberhirte weist Kritik des Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) zurück"

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat in einer Pressemitteilung seine Teilnahme am diesjährigen "Marsch fürs Leben" in Berlin verteidigt....

Quelle: CNA, Rudolf Gehring

Chronik der Vorgeschichte der kommenden Pan-Amazonas-Synode, Fortsetzung....

Fortsetzung von hier und hier:

"2014: Die Kräfte bündeln

4. April 2014: Bischof Kräutler hat auf Anregung und Empfehlung von Kardinal Hummes eine private Audienz bei Papst Franziskus. Er nimmt seinen engen Mitarbeiter, den theologischen Berater von CIMI - Paulo Suess - mit zum Treffen. Kräutler sagte 2015 zu diesem Treffen: „Ich habe mich zuerst an unsere Gemeinden gewandt und bedauert, daß sie aufgrund des Mangels an ordinierten Priesten nur einige Male im Jahr Zugang zur Eucharistie haben.“ 
Nach späteren Berichten von Kräutler, brachte der Papst dann die Ideen von  Bischof Fritz Lobinger - das heißt, die Ordination von verheirateten Männern - sowie die Erfahrungen von Chiapas in Mexiko zur Sprache, wo ein lokaler Bischof - Samuel Ruiz García, Bischof von San Cristóbal de las Casas - viele einheimische verheiratete Diakone weihte. 
Diese letztere Praxis wurde 2001 vom Vatikan gestoppt, aber Papst Franziskus sollte sie 2014 wieder zulassen. Er hat auch bei einem Besuch in Mexiko 2015 das Grab von Bischof Ruiz besucht. 
Bei dieser Gelegenheit forderte Papst Franziskus Kräutler auf, „mutig zu werden“ und Vorschläge “in Bezug auf den Priestermangel zu machen." 

Darüber hinaus lud Papst Franziskus Bischof Kräutler ein, ihm beim Verfassen seiner Enzyklika Laudato Si´ zu helfen. Dazu der österreichische Bischof: „Dann hat mir der Papst mitgeteilt, daß er überlegt, eine Enzyklika über Ökologie zu verfassen, und Kardinal Peter K A. Turkson, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, bereits beauftragt, einen Entwurf auszuarbeiten. Ich bestand darauf, daß in einem so wichtigen Dokument, ein eindeutiger Hinweis auf den Amazonas und die indigenen Völker nicht fehlen dürfe.
 Der Papst bat dann um meine Zusammenarbeit und übersandte dem Kardinal einige meiner diesbezüglichen Beiträge, die ich unmittelbar nach meiner Rückkehr nach Brasilien leistete. Wenn ich jetzt die Enzyklika [Laudato Si] lese, stoße ich auf mehrere Nummern des Dokuments, in denen der Papst unsere Ängste und Bedenken berücksichtigt und sie wirklich als seine eigenen Bedenken  wiedergegeben hat."

Noch im Jahr 2014 kommen Kardinal Hummes und Bischof Kräutler auf die Idee, verheiratete Männer im Rahmen der brasilianischen Bischofskonferenz zu ordinieren, und es wird eine neue Kommission mit Hummes als Präsident und Kräutler als Sekretär eingesetzt. Berater dieser Kommission ist Antonio de Almeida, ein Lobinger-Experte, der später auch zu einem Vorbereitungstreffen für die Amazonas-Synode in Bogotà, Kolumbien, eingeladen wurde.

12. September 2014: REPAM wurde vom 9. bis 12. September in Brasilia (Brasilien) offiziell gegründet. Gründungsmitglieder sind CELAM (Lateinamerikanische Bischofskonferenz), die
Lateinamerikanische und Karibische Konföderation der Ordensleute (CLAR), das Caritas-Sekretariat für Lateinamerika und die Karibik (SELAC) sowie die Brasilianische Bischofskonferenz (CNBB). Der Vatikan hat das Gründungsdokument veröffentlicht.
Auf einer Pressekonferenz in Rom in Anwesenheit von Kardinal Peter Turkson und Erzbischof Barreto sandte Kardinal Hummes - der Präsident von REPAM - die Botschaft, daß die Kirchen in der Region beschlossen hat,  dieses Netzwerk (REPAM) zu schaffen, um ihre Kräfte zu bündeln und sich gegenseitig zu unterstützen, zu  ermutigen und "eine prophetische und immer wichtigere Stimme auf internationaler Ebene  zu haben."


Freitag, 20. September 2019

Novene zum heiligen Erzengel Michael 1. Tag!

Die heiligen Erzengel - und hier besonders der heilige Erzengel Michael wurden ja von Gott bestellt, seine Kirche zu beschützen.
Nutzen wir also die nächsten 9 Tage bis zum Fest der heiligen Erzengel, um besonders den heiligen Michael zu bestürmen, die Kirche in diesen stürmischen Zeiten zu behüten und zu bewahren:

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen, verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten, gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen. Komme den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen, und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.
Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn, wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast! Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel. Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt. Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben. Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst. Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister in Raubzügen auf der Erde umher,um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren, um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen. Wie Abwasser gießt der feindselige Drache das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat: Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung; den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit. Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche, die Braut des unbefleckten Lammes,mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut. Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt, voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist, sie auch die Herde zerstreuen können.
Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg! Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer. Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst. Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.
Bitte inständig den Gott des Friedens, Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen, damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne! Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten, lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, während Du den Drachen ergreifst, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest, damit er die Völker nicht mehr verführe. Amen.

Tweet zum Tage

"Benedikt XVI mit Pater Wolfgang Buchmüller, Martin Meitner und Prof. Fritz Schipper vpn Philosophisch-Theologischen "Benedikt XVI-Kolleg" Heiligenkreuz- am 17. September"


Chronik der Vorgeschichte der kommenden Pan-Amazonas-Synode

Dr. Maike Hickson analysiert für LifeSite News -chronologisch- die Entwicklung, die zur Planung der Amazonas-Synode und der Erstellung ihres Instrumentum Laboris führte
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE PLÄNE DER KIRCHE EIN AMAZONAS-GESICHT ZU GEBEN, BEGANNEN MIT DER WAHL VON PAPST FRANZISKUS 2013"

ANALYSE
Eine Chronologie der Ereignisse, die zur Pan-Amazonas-Synode, die nächsten Monat in Rom beginnt, zeigen, wie früh Papst Franziskus in seinem Pontifikat begann sie zu planen.

Das Arbeitsdokument der Amazonas-Synode wurde von führenden Kardinälen als "ketzerisch", "abtrünnig" und als "Bruch mit der Tradition" kritisiert und verurteilt, weil sie sich für verheiratete Priester, Frauenpriestertum und eine Kirche einsetzten, die sich mehr auf den Menschen als auf Gott konzentriert . Die Synode findet vom 6. bis 27. Oktober in Rom statt.
Bereits einen Monat nach seiner Wahl 2013 traf sich der Papst mit einigen wichtigen Organisatoren dieser Synode, darunter Kardinal Claudio Hummes und Kardinal Pedro Barreto, und sprach über die Amazonasregion.

Die folgende Chronologie verdeutlicht, wie die kleine Gruppe um Kardinal Hummes, Kardinal Barreto, Bischof Erwin Kräutler und ihre eigene Organisation REPAM (Pan Amazon Church Network) im Zentrum dieser Amazonas-Synode stehen, zu der auch ein eigenes Netzwerk von Experten “, die sowohl das Vorbereitungs- als auch das Arbeitsdokument der kommenden Synode verfasst haben.

Weder REPAM noch das Sekretariat der Bischofssynode haben Anfragen von LifeSiteNews beantwortet, die für unsere Untersuchung relevant sind. Dieses Schweigen ist alarmierend, da die Organisatoren der Synode einen offenen, transparenten und grundlagenorientierten Prozess versprochen haben. Die in unserer Chronologie dargelegten Fakten deuten darauf hin, daß sich hinter der Synode eine kleine Gruppe gleichgesinnter Denker - die meisten von ihnen Befreiungstheologen - befindet, die das Gehirn hinter jedem Schritt der Synode und ihrer Agenda waren, aber vorziehen, ruhig im Hintergrund zu bleiben.

Betrachten wir zunächst einige Eckdaten der Geschichte der Vorbereitung der Amazonas-Synode: