Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae ein Interview von Don Nicola Bux mit der website "Scuola Ecclesia Mater" zur erwarteten postsynodalen Exhortation von Papst Franziskus veröffentlicht.
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"BUX: WAS UNS IN DER APOSTOLISCHEN EXHORTATION ERWARTET....."
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in diesen Tagen wird viel über die postsynodale, apostolische Exhortation zur Amazonas-Synode gesprochen. Wie Sie wissen, wird sie Mittwoch, am 12. Februar, präsentiert und endlich wird das Geheimnis um das Problem der viri probati gelüftet. Weil es -auf Grund von Vorhersagen und Informationen so aussieht, als gäbe es verschiedene Versionen des Dokumentes. Uns erscheint interessant, Ihnen die Überlegungen anzubieten, die Don Nicola Bux gegenüber Vito Palmiotti in einem Interview für die website "Scuola Ecclesia Mater" geäußert hat. Uns erscheint das eine eine beträchtliche Gelassenheit und Ausgewogenheit wiederzuspiegeln - in einem Augenblick in dem beides sowohl der einen wie auch der anderen Seite zu fehlen scheint, besonders aber den Partisanen der Neuen Reformierenden Kirche.
Gute Lektüre.
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Interview von Vito Palmiotti mit Don Nicola Bux
Angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation nach der Amazonas-Synode erleben wir eine Radikalisierung der Positionen, die soweit geht, daß- wenn z.B. Ratzinger und Sarah ihre Überlegungen formulieren, auf der einen Seite Erfolg geschrien wird und auf der anderen Skandal, wir erleben eine Art standing ovation einer Fraktion wegen der angenommenen Rücknahme der Unterschrift Benedettos, die dann empört ist, wenn diese tatsächlich auf dem Cover bleibt.
Wir sind also wieder Zeugen einer Reihe von Epitheta, die Benedikt als "nur eine halbe Stunde am Tag als klar" beschreiben sollen (und vielleicht ist es genau die halbe Stunde, in der er geschrieben hat.um dann für 23,5 Stunden in einen Dämmerzustand zurück zu kehren) und wenn es nicht so wäre, wäre das dann nicht eine schwerwiegende Einmischung in etwas, das niemand weiß, das aber hier und da aus dem Ärmel gezogen wird, um seine- des Papstes- Gedanken -zu interpretieren, die unter anderem hoffentlich klare Hinweise zu einem heiklen Thema geben sollten- wie z.B. der Möglichkeit, sich einem verheirateten Klerus -in einigen "besonderen Situationen" zu öffnen, wie die Synodenväter im Schlussdokument der umstrittenen und diskutierten Amazonas-Synode gefordert haben.
Es entsteht der Eindruck, daß ein katholischer Blick und der Realitätssinn fehlen.
Was wird der Papst tun?
Kardinal Charles Journet, ein angesehener Patrologe, sagte: "Was das Axiom "wo der Papst ist, da ist die Kirche" anbelangt, gilt es, wenn sich der Papst als Papst und als Oberhaupt der Kirche verhält; im gegenteiligen Fall ist weder die Kirche in ihm noch er in der Kirche ".
Kardinal Charles Journet, ein angesehener Patrologe, sagte: "Was das Axiom "wo der Papst ist, da ist die Kirche" anbelangt, gilt es, wenn sich der Papst als Papst und als Oberhaupt der Kirche verhält; im gegenteiligen Fall ist weder die Kirche in ihm noch er in der Kirche ".
Don Nicola Bux, der zuerst von Kardinal Ratzinger und später von Papst Benedikt eingeladen wurde, an der Eucharistie-Synode 2005 und der zum Mittleren Osten 2010 teilzunehmen, weiß, wie sich die Dinge entwickeln.
Natürlich könnte der Papst, wenn dieser Cancan nach der Synode so weitergeht, etwas
überdenken und verändern.