Freitag, 30. März 2018

Father Hunwicke spricht....

und das ist wohl unvermeidlich- über Hell-Gate- obwohl er ganz andere Pläne hatte.
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                                           "KARFREITAG" 
Ich hatte beschlossen mich von "Kirchen-Politik" fernzuhelten, soll heißen die kontroversen Themen während der Heiligen Woche zu meiden. Das ist unter diesem Pontifikat nicht leicht, weil es täglich diese Provoktionen gibt. Meine Entschlossenheit schwand gestern nachmittag. Ich denke, es war ein Fehlurteil.

Jetzt wache ich am Morgen des Karfreitags auf - angesichts der säkularen Medien, die mit der Geschichte aufmachen, daß es keine Hölle gibt.

Ich bin an Erklärungen und Dementis und an allem über Scalfari  nicht interessiert. Tatsache ist, daß die Medien das verbreiten. Das ist es, woran die Menschen sich erinnern werden. Das ist die unumstößliche Tatsache.

Heute ist Karfreitag.

Gibt es keine Geschichte, die es mehr wert gewesen wäre von PF mit seinem Status, seinem Charisma, seinen Medienberatern, seiner Überzeugung, daß er die Stimme des Hl. Geistes ist, in die Öffentlichkeit geworfen zu werden ... am Morgen von Karfreitag? 

Der Böse hat mir sofort diesen Satz in den Sinn kommen lassen: "Das ist ein Irrer, außer Kontrolle".
Ich weiß, daß es der Böse war, weil ich nicht in PF´s Herz schauen kann. Und wenn ich es könnte, wäre es nicht an mir, über ihn zu urteilen. Hinter mich Satan - und das meine ich ernst.

Aber es gibt einen objektiven Begriff, der sich darauf bezieht, nicht so eine alberne, fieberhafte Überreaktion  meiner- oder Ihrerseits, sondern für die Realität in einer realen Welt.

Skandalon

Ich werde keine Kommentare zulassen und schlage vor, daß Sie und ich weggehen und beten und während der Liturgie eine spezielle Fürbitte für PF vortragen; vielleicht, daß er der Papst werden möge, der er nach dem Hl. Herzen Jesu sein sollte.

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke



Father Blake spricht.....

auf seinem st.marymagdalen.blog wohl nicht zufällig- über Himmel und Hölle und unsere Wahl.
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        "DAS KREUZ IST EINE WAHL ZWISCHEN HIMMEL UND HÖLLE"

"Beim Kreuz geht es um die Verletzlichkeit Gottes, es geht darum, daß Gott sich in unsere Hände legt. Bei der Kreuzigung wird Gott gegeißelt, bespuckt, mit Dornen gekrönt, ans Kreuz genagelt und zum Sterben verlassen.

Um das Kreuz geht die letzte Schlacht, am Kreuz wird die schreckliche Wahrheit Gottes enthüllt, die Allmächtigen werden ganz schwach, das Leben selbst unterwirft sich dem Tod, die Sündenlosigkeit wird von der Sünde überwältigt. Der gefallene Mensch, der von Anbeginn an mit Gott gekämpft hat, tritt jetzt in die letzte Schlacht ein.

Vor uns steht die unglaubliche Macht des Menschen, der Gott vernichten kann und es tut, ihn aus seiner Existenz entfernen kann, ihn von der Erde, die er geschaffen hat, vertreibt.

Vor uns steht die Liebe Gottes, der sich aus Liebe zu uns besiegen läßt. Für uns wird die Unsterblichkeit sterblich.

Die Lehre von der Hölle dreht sich im Wesentlichen um den freien Willen. Der Mann kann wählen. Gott für alle Ewigkeit zu umarmen oder ihn zurückzuweisen, ja oder nein zu ihm zu sagen, wir können zwischen Leben und Tod wählen. Auf sehr reale Weise sind wir Gott gleich gemacht worden - sind wir ewig.

Am Kreuz zeigt Gott sich machtlos, aber wir sind nie machtlos, Gott ändert seine Wahl, indem er wählt, uns zu lieben. Gott nimmt uns mit äußerster Liebe an und wir sind gerufen, die Entscheidung zu treffen, ihn anzunehmen oder zurückzuweisen. 
Die Katholische Theologie lehrt uns nie, daß Gott oder seine Barmherzigkeit unwiderstehlich ist. In jeder unserer Handlungen können wir Gott annnehmen oder zurückweisen.

Wir können in der Menge sein, die Hosianna schreit- "rette uns"wenn wir Jesus in der großen Opferprozession vom Elend (Bethanien bedeutet Haus des Elends) folgen, um im Frieden mit Gott zu sein (Jerusalem bedeutet Sehen des Friedens) oder wir können in dieser anderen Menge sein, die ihn zurückweist und schreit "kreuzige ihn" und ihn wirklich kreuzigt.

Die Wahl ist eine ewige, weil wir ewig sind, wir können Gott wählen - was Himmel oder Hölle bedeutet, wo der Schmerz unsere eigene Entscheidung, Gott zurückzuweisen ist.


Himmel und Hölle sind beide ein einziger Moment, aber ein ewiger Moment."

Quelle: marmagdlenblog. Fr.R. Blake

Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine

           

          

       
Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine,
Die ich nun weiter nicht beweine, Ruht wohl und bringt auch mich zur Ruh! Das Grab, so euch bestimmet ist Und ferner keine Not umschließt, Macht mir den Himmel auf und schließt die Hölle zu. Ach Herr, laß dein lieb Engelein Am letzten End die Seele mein In Abrahams Schoß tragen, Den Leib in seim Schlafkämmerlein Gar sanft ohn einge Qual und Pein Ruhn bis am jüngsten Tage! Alsdenn vom Tod erwecke mich, Daß meine Augen sehen dich In aller Freud, o Gottes Sohn, Mein Heiland und Genadenthron! Herr Jesu Christ, erhöre mich, Ich will dich preisen ewiglich!       

Antonio Socci & Hell-gate

Antonio Socci untersucht und kommentiert bei Lo Straniero den jüngsten Aufreger um eine von Scalfari veröffentlichte Äußerung des Papstes zur Hölle, Ewigen Strafen und dem Ewigen Leben-und stellt den Zusammenhang mit gleichartigen Thesen aus früheren Dialogen der beiden ungleichen Freunde her. Seine Schlußfolgerung, daß der Pontifex Scalfari benutzt, um Versuchballons zu testen, ist eine überzeugend und kann die von vielen- Vaticanisti wie einfachen, aber verwirren Gläubigen- gestellten Frage, warum sich Papst Bergoglio nach seinen bisherigen Erfahrungen immer wieder auf Unterhaltungen mit Scalfari einläßt, beantworten.
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"DIE GANZE WAHRHEIT ÜBER DAS GETEILTE SPIEL VON DER HÖLLE ZWISCHEN BERGOGLIO UND SCALFARI. DIE LAGE IST VERZWEIFELT ABER NICHT ERNST"

"Gestern ein weiteres Kuddelmuddel im Vatican.Wie im Fall Viganò- aber noch schlimmer.
La Repubblica ist mit dem zigsten Gespräch zwischen Eugenio Scalfari und Papst Bergoglio  herausgekommen und der Inhalt ist explosiv.

Tatsächlich hat Scalfari Bergoglio zum Schicksal der Seelen der in Sünde Verstorbenen befragt:
"werden sie bestraft?"

Die in Anführungszeichen gesetzte Antwort Bergoglios -wie Scalfari sie wiedergibt, ist folgende:
"Sie werden nicht bestraft...die Seelen (die nicht bereuen) und denen deshalb nicht vergeben werden kann, verschwinden. Es gibt keine Hölle aber es gibt das Verschwinden der sündigen Seelen."

Das sind verstöremde Worte, die in direktem Gegensatz zu dem stehen, was Jesus im Evangelium selbst offenbart hat, der die Sünder warnt und sie einlädt, sich zu bekehren, um nicht in der Hölle, im unauslöschlichen Feuer zu enden.

Seine schrecklichen Worte: "Der Menschensohn wird seinen Engeln befehlen, alle Sünder einzusammeln und sie in das glühende Feuer zu werfen."(Mt. 13, 41-42)
Und weiter: "Weg von mir, Verfluchte, ins ewige Feuer (Mt. 22,13) Dort wird "Heulen und Zähneklappern" sein. (Mt. 22,19) -"
"Wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt" (Mk 9, 44-45)

Aus dieser Offenbarung hat die Kirche ihre Lehre von der Existenz der Hölle und der Ewigkeit ihrer Strafen für die, die in Todsünde sterben, abgeleitet.

Die Erklärung Bergoglios würde die Dogmen von der Unsterblichkeit der Seele und der Hölle  wegfegen.

Als ob die Kirche uns 2000 Jahre getäuscht und Christus selbst uns belogen und uns die Angst vor der Hölle eingeprägt habe. 


Oh Haupt voll Blut und Wunden



           

"O Haupt voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn,
o Haupt, zum Spott gebunden
mit einer Dornenkron,
o Haupt, sonst schön gezieret 
mit höchster Ehr und Zier,
jetzt aber hoch schimpfieret: 
gegrüßet seist du mir!
 
Du edles Angesichte,
davor sonst schrickt und scheut
das große Weltgewichte:
wie bist du so bespeit,
wie bist du so erbleichet!
Wer hat dein Augenlicht,
dem sonst kein Licht nicht gleichet,
so schändlich zugericht’?

Die Farbe deiner Wangen,
der roten Lippen Pracht
ist hin und ganz vergangen;
des blassen Todes Macht
hat alles hingenommen,
hat alles hingerafft,
und daher bist du kommen
von deines Leibes Kraft.
 
Nun, was du, Herr, erduldet,
ist alles meine Last;
ich hab es selbst verschuldet,
was du getragen hast.
Schau her, hier steh ich Armer,
der Zorn verdienet hat.
Gib mir, o mein Erbarmer,
den Anblick deiner Gnad.

Ich will hier bei dir stehen,
verachte mich doch nicht;
von dir will ich nicht gehen,
wenn dir dein Herze bricht;
wenn dein Haupt wird erblassen
im letzten Todesstoß,
alsdann will ich dich fassen
in meinen Arm und Schoß."

Im Vatican: Hütchenspiel mit der Wahrheit?

Steve Skojec definiert  bei OnePeterFive die den nicht besonders überzeugenden Umgang der Vaticanischen Kommunikations-Verantwortlichen mit dem neuesten Scalafari-Interview als Hütchen-Spiel des Vaticans.
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"HAT FRANZISKUS GELEUGNET, DASS DIE HÖLLE EXISTIERT? DER VATICAN SPIELT WIEDER EIN HÜTCHEN-SPIEL MIT DER WAHRHEIT"

"Ein Irrtum, dem man nicht widerspricht wird bestätigt; eine Wahrheit, die nicht verteidigt wird, wird unterdrückt....Der, der einem offensichtlichen Verbrechen nicht entgegen tritt, macht sich der Komplizenschaft verdächtig."  Papst Felix III

"Der Vatican ist voller Häretiker und Lügner" ist eine Geschichte, derer ich unglaublich überdrüssig bin. Dieses vertraute Liedchen ist nicht nur vertraut, es steckt in der Wiederholung fest - und die Lautstärke ist voll aufgedreht.
Die letzte Episode stammt meiner inoffiziellen Schätzung nach irgendwo aus der siebten, achten oder neunten veröffentlichten Unterhaltung mit dem atheistischen Herausgeber von Italiens "La Repubblica"- einem Mann in seinen Neunzigern, der für seinen Interview-Stil berühmt ist, zu dem keine Aufnahmegeräte und kein Notizenmachen gehören, sondern Unterhaltungen, die er später aus dem Gedächtnis rekonstruiert.Ich würde zurückgehen, jedes von ihnen finden, sie zählen, aber das ist eine Stunde meines Lebens, die ich nie wieder bekommen würde und nach fünf oder sechs wird alles eh bedeutungslos verschwommen.Wie einer von Amerikas berühmtesten politischen Köpfen fragte: "Welchen Unterschied macht das an diesem Punkt noch?"

Wie sie es viele Male vorher getan haben, sagt Scalfari, haben er und der Papst über die Hölle gesprochen- besonders daß es sie nicht wirklich gibt:

[Scalfari] "Heiligkeit, bei unserem letzten Treffen haben Sie mir erählt, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt unsere Spezies verschwinden wird und Gott- der immer seine Schöpferkraft ausübt.-eine andere Spezies schaffen wird. Sie haben mit mir nie über Seelen gesprochen, die in Sünde sterben, in die Hölle gehen, um in Ewigkeit zu leiden. Statt dessen haben Sie von den guten Seelen gesprochen, die zur Betrachtung Gottes zugelassen werden. Aber was ist mit den bösen Seelen? Wo werden sie bestraft?"

[Franziskus]: "Sie gehen nirgendwohin zur Bestrafung. Diejenigen, die bereuen, empfangen die Vergebung Gottes und treten in die Reihen derer ein, die ihn betrachten, aber die, die nicht bereuen und denen deshlab nicht vergeben werden kann, verschwinden. Die Hölle existiert nicht, nur das Verschwinden der sündigen Seelen."

Ich mache einen Moment Pause, um denen unter Ihnen, die noch staunen können, die Möglichkeit zu geben, ihren Unterkiefer vom Boden aufzusammeln. 



Donnerstag, 29. März 2018

Missa in coena Domini

Am Gründonnerstag, 21. April 2011 hat Papst Benedikt XVI, wie es die Bischöfe von Rom seit Menschengedenken taten, in der Basilica San Giovanni in Laterano die Missa in coena Domini gefeiert.

            

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Hier ein Ausschnitt daraus:
(...)
„Ist das Brot, das wir brechen, nicht Gemeinschaft mit dem Leib Christi? Weil es ein Brot ist, darum sind wir, die vielen, auch ein Leib. Denn wir haben Anteil an dem einen Brot“ (1 Kor 10, 16f). 
Mit der Eucharistie entsteht die Kirche. Wir alle essen dasselbe Brot, empfangen den gleichen Leib des Herrn, und das bedeutet: Er öffnet uns, jeden über sich selbst hinaus. Er macht uns untereinander eins. 
Eucharistie ist Geheimnis innerster Nähe und Gemeinschaft jedes einzelnen mit dem Herrn. Und sie ist zugleich sichtbare Einigung aller untereinander. Eucharistie ist Sakrament der Einheit. Sie reicht ins trinitarische Geheimnis hinein, und so stiftet sie zugleich sichtbare Einheit. 
Sagen wir es noch einmal: Sie ist persönlichste Begegnung mit dem Herrn und ist doch nie bloß ein Akt individueller Frömmigkeit. Wir feiern sie notwendig miteinander. In jeder Gemeinde ist der Herr ganz. Aber in allen Gemeinden ist er nur einer. 
Deswegen gehört notwendigerweise zum Hochgebet der Kirche das Wort: „una cum Papa nostro et cum Episcopo nostro“. Dies ist nicht eine äußerliche Hinzufügung zum inneren Geschehen, sondern notwendiger Ausdruck der eucharistischen Wirklichkeit selbst. Und wir nennen Papst und Bischof mit Namen: Die Einheit ist ganz konkret, sie hat Namen. So wird Einheit sichtbar, wird zum Zeichen für die Welt und richtet für uns selbst einen konkreten Maßstab auf." (....)

Quelle: La Santa Sede, LEV





Tosatti : Wenn der Marxismus der christliche Egalitarismus ohne Gott ist, ähnelt ihm Bergoglios Pauperismus sehr.

Pünktlich zum Gründonnerstag - der nicht stattfindenden traditionellen Messe In Coena Domini in der Lateran-Basilika - und der mittlerweile üblichen zusammenhanglosen Fußwaschung an Häftlingen eines Römischen Gefängnisses hat Super-Ex seine Gedanken zum Thema Brot - und von welchem Brot der Mensch lebt- als Brief an Marco Tosatti in Stilum Curiae virtuell zu  Papier gebracht.
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"SUPER-EX: GLAUBT DER PAPST, DASS DER MENSCH NUR VON BROT ALLEIN LEBT? DER VERDACHT BESTEHT...."

"Super-Ex,  Ex-Bewegung für das Leben, Ex-Avvenire etc etc. aber Gott sei Dank nicht Ex-Katholik - hat uns zur Fastenzeit, die Gründonnerstag endet- mit dem Abendmahl -  mit einem traurigen Gedanken überrascht.
Und weil es eine Frage des Fastens und des Abendmahles ist, ist es nicht falsch, daß sieh die Überlegung von Super-Ex um Brot dreht, um das reale Brot und um das andere Brot, das spirituelle.
Ein Kommentar, der uns betroffen gemacht hat und wir können nicht sagen, daß er uns viel Freude gemacht hat. Aber leider erscheint er überzeugend."

                                                            Lieber Tosatti,
es braucht ein wenig Nachdenken, ganz ganz wenig, über die Fastenzeit. Weißt Du, warum meiner Meinung nach Vittorio Sgarbi und Franco Battiato, um nur zwei von vielen zu nennen, öffentlich erklären, daß Bergoglio "nicht an Gott glaubt"?
Weil aus zu vielen seiner Reden klar wird, daß er denkt, daß der Mensch "nur von Brot allein lebt."

Die Armen Bergoglios sind mmer und immer nur diejenigen, die wenig Geld in ihrem Geldbeutel haben.

Johannes Paul II hat dazu eingeladen, sich zu erinnern, daß für einen Gläubigen die wichtigste Form der Gastfreundschaft gegenüber den Fremden ist, ihm die "Frohe Botschaft" zu verkünden. Seit Jahrhunderten sind die Missionare aufgebrochen um Christus zu bringen, und indem sie Christus gebacht haben, haben sie auch das Brot gegeben.

Heute ist nur das Brot geblieben. Bergoglio lädt nicht nur immer zu einer rein materiellen Gastfreundschaft ein, sondern verurteilt gleichzeitig auch jede Form des "Proselytismus" (Wort, mit dem er jede gesunde Form der Evangelisierung beklebt.)
Wenn der Marxismus ein christlicher Egalitarismus ohne Gott ist, ähnelt er dem Pauperismus Bergoglios sehr.

Aber wenn die Kirche, die immer und zu Recht "Werke körperlicher Barmherzigkeit" ausgeführt hat, nur das Brot aus Weizen gegeben hätte und nicht das "Brot des Lebens"  würde das nichts nützen:  weil das nicht die Tür zum wahren Leben öffnen, sondern bestenfalls das unausweichliche Auftreten von Schwester Tod um einige Stunden verzögern würde."


Das Verhängnis nimmt seinen Lauf

so könnte man den Gründonnerstag auch sehen.
Das Verhängnis beginnt, mit dem, eigentlich sinnlosen, Verrat des Judas, wenn man so will.
Christus sagt es ja selber "Es war nicht nötig, mich in einer konspirativen Aktion zu verhaften. Es war nicht nötig meine Verhaftung zu zelebrieren, wie die Aufspürung eines untergetauchten, sich verbergenden Verbrechers, ich war doch Tag für Tag im Tempel und lehrte, sprich ich war präsent, ich war ja da, sichtbar, anfassbar, greifbar.
Ich muss sagen, dass ist in meinen Augen das absolut verstörende an diesem  Verrat, dass er so überflüssig und sinnlos ist.
Die Verhaftung  wird zelebriert wie als habe man das geheime Geheimversteck eines  unter falschem Namen lebenden lang gesuchten  Verbrechers, mittels eines V-Mannes oder eben eines Aussteigers gefunden, Stoff für zahlreiche Agentenfilme, aber Jesus der Christus war ja sichtbar, hörbar und beständig im Tempel zu finden.
Aber darum geht es mir hier nicht

Dennoch bleibt, schaut man in die Geschichte, so haben große, zerstörerische Ereignisse oft popelige, billige Ursachen, die dann in den Geschichtsbüchern stehen, es gibt ja nicht umsonst das Wort vom Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. So ein Fass füllt sich langsam, und wegen der Oberflächenspannung bleibt alles, sogar wenn das Fass schon voll ist  in einem, wenn auch wackeligen Gleichgewicht und irgendwann zerreist das Ganze und alles fließt über oder auch, wie man in Ostasien zu sagen pflegt "Ein fallendes Rosenblatt kann einen Taifun auslösen"

Fakt ist aber, ab dem  Gründonnerstag nimmt das Verhängnis seinen schlimmen Lauf und wenn man sich so in die Geschichte hineinvertieft,. so ist man irgendwie bass erstaunt ob der unerbittlichen Kraft, mit der das Verhängnis seinen Lauf nimmt.

Die Bedeutung des Triduum Pasquale



           

Bei der Generalaudienz am 12.4.2006 sprach Papst Benedikt XVI über die Bedeutung des Triduum Pasquale. Hier geht´s zum deutschen Originaltext:  klicken

Er beginnt so:

" Morgen beginnt das österliche Triduum, das der Höhepunkt des gesamten Kirchenjahres ist. Mit Hilfe der heiligen Riten des Gründonnerstags, des Karfreitags und der feierlichen Ostervigil werden wir das Geheimnis des Leidens, des Todes und der Auferstehung des Herrn noch einmal erleben. Dies sind Tage, die in uns eine stärkere Sehnsucht, Christus anzunehmen und ihm großherzig zu folgen, neu erwecken können, im Bewußtsein der Tatsache, daß er uns geliebt hat bis zur Hingabe seines Lebens für uns. 
Was sind denn im Grunde die Ereignisse, die uns das Heilige Triduum noch einmal vor Augen führen, anderes als die höchste Offenbarung dieser Liebe Gottes für den Menschen? 
Bereiten wir uns also darauf vor, das österliche Triduum zu feiern, indem wir die Ermahnung des hl. Augustinus annehmen: »Beachte also wohl jene drei hochheiligen Tage der Kreuzigung, des Grabes und der Auferstehung. Was von diesen drei Geheimnissen das Kreuz bedeutet, das erfüllen wir in diesem Leben; was aber das Grab und die Auferstehung bedeutet, das vollzieht sich in Glaube und Hoffnung« (Brief 55,14, 24)." 

Quelle: La Santa Sede, LE



Mittwoch, 28. März 2018

Ostergrüße unter Päpsten


Roberto de Mattei grüßt Arnaud Beltrame

Besonders überraschend ist dabei, was ein renommierter italienischer Historiker öffentlich- bei "Corrispondenza Romana" äußern kann, ohne sogleich virtuell gelyncht und in der realen Welt sozial geächtet zu werden.
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"DER HIMMEL DER HELDEN MÖGE IHN AUFNEHMEN"
In der Passionswoche ist noch einmal eueropäisches und christliches Blut -unter Allah Akbar-Rufen -vergossen worden, wie in London, Barcelona, Berlin, Nizza - jetzt in Carcassonne. Ein Ruf, der uns daran erinnert, daß sich Europa im Krieg befindet.
Es ist ein religiöser Krieg und wird vom Islam mit allen Waffen -nicht unbedingt blutig- geführt: die Invasion der Migranten gehört auch zu dieser Eroberungsstrategie. Das Ziel ist das gleiche: die Unterwerfung Europas und des Westens unter den Islam- ein Name des etymologisch "Unterwerfung" bedeutet.

Wir können uns diesem Krieg nicht entziehen, aber der erste und grundlegende Unterschied zwischen uns und unseren Feinden ist, das wir einen Verteidigungskrieg führen-keinen Angriff: der Westen erleidet ihn, er hat ihn nicht erklärt.

Der zweite Unterschied ist, daß unser Krieg keine Massaker vorsieht, sondern die Rettung der Unschuldigen. In diesem Sinn kann der Oberstleutnant der Gendarmerie, Arnaud Beltrame, der am 23. März 2018 sein Leben gegeben hat, um eine weibliche Geisel vor einem Terroristen zu retten, als französischer, europäischer und christlicher Held definiert werden.

Französisch weil er als Oberstleutnant der Gendarmerie die Militärpflicht seiner Nation erfüllte; europäisch, weil er einem Konflikt zum Opfer gefallen ist, der sich von einem Ende zum anderen über Europa erstreckt und in dem europa auf dem spiel steht.
Christlich, weil es sicher der christliche Glaube war, der Oberstleutnant Beltrame zu einser aufopfernden Geste inspiriert hat- die wie eine Verkörperung der Worte des Evageliums erscheint: "Es gibt keine größere Liebe, als das Leben für seine Freunde hinzugeben." (Joh.. 15,13)

Oberstleutnant Beltrame ist in einer laizistischen Umgebung aufgewachsen und hatte sich den Freimaurern angeschlossen, aber in den letzten Jahren näherte er sich der Kirche an und sein Konversion geschah im Zeichen der Tradition. Er nahm Verbindung zu den Kanonikern der Mutter Gottes der Abtei von Lagrasse auf, einem der Orte, an dem die Messe nach dem römischen Ordo Vetus zelebriert wird.

In Zivilehe verheiratet bereitete sich der Oberstleutnant unter der Leitung eines Kanonikers der Abtei, Pater Jean-Baptiste- auf die kirchliche Trauung vor und sein Werdegang  geschah sicher nach der tradit ionellen Lehre der Kirche und nicht nach der neuen von der Exhortation Amoris Laetitia eingeführten Moral. Dieser Pater Jean-Baptiste hat ihm am Abend des 23. März im Krankenhaus die Krankensalbung und den apostolischen Segen in articulo mortis gespendet.


Tweet zum Tage

Damian Thompson nimmt sich auf 280 Zeichen dem Sturm der üblichen deutschen Verdächtigen gegen Benedettos Brief an Monsignore Vigano an:



Damit sind die Damen und Herren gut beschrieben.

Englisch ist halt poetischer als deutsch- eine bessere Übersetzung haben wir deshalb nicht gefunden: "querulantische alte Trottel"


Father Hunwicke spricht.....

heute bei liturgicalnotes über historische Änderungen liturgischer Texte während der englischen Reformation durch Erzbischof Thomas Cranmer - die im Westen Englands einen Aufstand unter den Gläubigen auslösten, denen praktisch eine neue Religion aufgezwungen worden war.
Man kann das auch als dezenten Hinweis auf die Auswirkung heute geplanter Änderungen uralter liturgischer Texte (z.B. Vater-unser) verstehen.
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                   "CRANMER UND DIE FÜNF WUNDEN (1)"
"Als West-England 1549 in einer Rebellion explodierte, aufgebracht durch diese fremdartige Religion, die ihnen aufgezwungen wurde, war Erzbischof Thomas Cranmer sehr kurz angebunden mit ihnen.
Seine Antwort auf ihre Bitten war weniger als ehrlich - wie Gregory Dix festgestellt hat: "Das ist ein wunderbar sauberes und kraftvolles Stück englischer Prosa, aber einige Dinge darin sind auf groteske Weise....falsch wiedergegeben.
Cranmer - in gelehrten Disputen geschult - war darauf vorbereitet, ein gerechteres Wissen zu offenbaren...von dem er anscheinend nicht glaubte, daß das notwendigerweise einfache Leute verwirren könnte, die das selbst nicht wissen konnten.

"Diese westlichen Rebellen trugen das Banner mit den Fünf Wunden Jesu vor sich her; der spätmittelalterliche Klerus kannte die Sarum-Messe (Missa in gallicantum) der Fünf Wunden wahrscheinlich auswendig.
Die war eine sehr beliebte Votiv-Messe, die in spätmittelalterlichen Testamenten oft für die Verstorbenen erbeten wurden; nach der Meinung vieler wurde sie mit der allgemeinen Pflicht  der Kirche in Erwartung assoziiert. In Cranmers Geist, dieses guten alten  Zwinglianers, der er war, klangen noch die Kadenzen dieser Messe nach. Und es ist möglich, daß er dachte, er könnte sie denen als familiares Element anbieten, die er langsam von der Papisterei entwöhnen wollte.

Woher ich das weiß? Als Cranmer 1549 sein Gebetbuch zusammenstellte, hat er in sein "Eucharistisches Gebet" ausführlich Echos aus dieser Messe eingeführt (hauptsächlich im Gebet für die Verstorbenen am Ende des Zwischenteils).


Fundstück

zum neuen Buch  von Manfred Lütz  "Der Skandal der Skandale", in dem er auf gewohnte Weise (und fachlicher Unterstützung)  mit den Standardvorwürfen gegen die (katholische) Kirche aufräumt.
Gefunden bei domradio.de   klicken

Dienstag, 27. März 2018

Fundstück

mal wieder zum Gesundheitszustand unseres Papa emeritus. Msgr. EB Gänswein spricht- auch über die Folgen seines Hörsturzes im September. Gefunden haben wir es bei domradio.de
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Lettergate: die alten Fronten stehen noch

Riccardo Cascioli kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana noch einmal die Hintergründe und Protagonisten von Lettergate und die Angriffe, die aus dem Superpapalistischen Lager der Bergoglianer - aus alter Feindschaft oder um abzulenken- gegen den Papa emeritus gestartet wurden.
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                  "ANGRIFF AUF BENEDIKT XVI"

"Wenn es etwas Positives am Geschehen gibt, dessen Protagonist Msgr. drio E. Viganò war, dann daß sich klst gezeigthat, was immer hinter formalen erklärungen verborgen werden sollte. Die glühensten Exegeten und  Anhänger von Papst Franziskus befinden sich in klarer Diskontinuität nicht nur zu den voraangegangenen Päpsten sondern auch mit der gesamten Tradition.
Deshalb war es das Ziel, Benedikt XVI zu
So sehr zurückgezogen er auch lebt,  schon seine Gegenwart ist störend: der kleinliche Versuch ihn unter die Bewunderer der Theologie von Franziskus einzureihen (siehe die diesbezügliche Rekonstruktion von Sandro Magister) ist gescheitert und man hat angefangen wegen seines negativen Urteils über den deutschen Theologen Peter Hünermann, einen der Autoren der 11fraglichen  Bände zu schießen.

Einige haben Ratzinger als einen alten Verbitterten dargestellt, der einem Theologen nicht verzeiht, der immer sein Gegner war, die die Frage auf eine alte Streiterei unter Theologen reduzieren wollen, die schon längst durch das aktuelle Lehramt überwunden wurde,  es gibt welche, die ihn eines "exzessiven Interventionismus" beschuldigen, wo er doch hätte "verschwinden" sollte.
So viel Mißgunst gegenüber Benedikt XVI erklärt sich aus der Tatsache, daß die Pfeiler des Katholischen Glaubens auf dem Spiel stehen- die Vision von Kirche, und die gesamte Moral, die die postkonziliare progressistische Strömung abschaffen wollte.
Ratzinger war -zuerst als Präfekt der Glaubenskongregation (seit 1981) und dann als Papst ein Schutzwall der Verteidigung der Tradition und der Kontiunität des Lehramts.

Hünermann war damals einer der aktivsten Anführer der Rebellion gegen das Lehramt Johannes Pauls II , das sich auf den theologischen Beitrag Ratzingers stützte.
Es ist einfach schändlich, daß die die heute die heftige Kontroverse der 80-er und 90-er Jahre des 20. Jahrhunderts als eine gelehrte Debatte unter Theologen darstellen, die selben sind, wegen der Dubia der vier Kardinäle ihre Kleider zerreissen und Verrat schreien.
Während aber die Dubia ein mehr als legitimes Instrument sind,die die Autorität des Papstes mihct in Frage stellen, war das, was in den 80-er Jahren passierte, eine echte und wahre Rebellion gegen den Pontifex war.


Heute vor 273 Jahren


am 27. März 1745, wurde in London Georg Friedrich Händels Oratorium "Belsazar" uraufgeführt.

            

Lettergate & die Medienreform des Vaticans

A. Gagliarducci macht sich in Monday in the Vatican in der Rubrik "Papst Franziskus 5 Jahre später" Gedanken darüber, welche Auswirkungen Lettergate auf die Medienreform des Vaticans haben wird.
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"WIE WIRD SICH LETTERGATE AUF DIE MEDIENREFORM AUSWIRKEN?"

"Der Rücktritt Msgr. Dario E. Viganòs als Präfekt des Sekretariates für Kommunikation ist nicht das Ende der Vatican Medienreform. Nach dem Rücktritt wurde Msgr. Viganò von Papst Franziskus zum Assessor des selben Dikasteriums ernannt und wartet als solcher auf den nächsten Präfekten.
Das Signal ist klar: die Reform muß weitergehen.

Nicht zufällig hat Papst Franziskus in seinem Antwortbrief auf Msgr. Viganòs Rücktritt die nächsten Schritte unterstrichen: die Konsolidierung des Osservatore Romanos und des Vatican-Verlages innerhalb der Vatican-Nachrichten. Am Ende sagte der Papst, daß die Medienreform wie geplant fortgeführt werden muß.

Das allgemeine Szenario ist jedoch komplexer und deshalb ist es wichtig genau hinzuschauen, um es besser verstehen zu können.

Sicher ist, daß weder die teilweise Veröffentlichung des vertraulichen Briefes Benedikts XVI  noch die nachträglichen Entschuldigungen, nachdem der volle Inhalt des Briefes enthüllt war, geholfen haben. Auch weil der Papa emeritus nicht nur das Angebot, ein Vorwort für das Buch zu schreiben ablehnte, sondern auch Kritik an einem seiner Mitautoren äußerte.

Den Inhalt des Briefes zu veröffentlichen, wurde als einer von zwei möglichen Wegen betrachtet:  entweder als Versuch, den emeritierten Papst zu delegitimieren  oder als Versuch,  ihn zu Marketingzwecken auszubeuten. Nimmt man als gegeben an, daß Msgr. Viganò in gutem Glauben gehandelt hat und Teile des Briefes wegließ, um nicht einen der Mitautoren des Buches anzugreifen, waren die Reaktionen vorhersehbar.
Es gibt mindestens drei gute Gründe, aus denen die Reaktionen zu erwarten gewesen wären.

Montag, 26. März 2018

Fundstück

 "Anima Christi..:." 

            

Sandro Magister : Was der Papst, ohne rot zu werden, in seiner Palmsonntagspredigt zu fake-news sagte.

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die letzte Entwicklung von Lettergate und die Worte, die der amtierende Pontifex gestern bei der Palmsonntagsmesse zum Thema fake-news gesprochen hat.
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"WEIT ENTFERNT VON KONTINUITÄT, HIER IST EIN ABGRUND. DIE WAHRE GESCHICHTE DER 11 BÜCHLEIN."

Wie die Tage vorübergehen, wird es immer offensichtlicher, daß Franziskus Msgr. Dario E. Viganò wegen der Art wie er den  Brief, den Benedikt XVI ihm geschrieben hatte, benutzte, keineswegs entlassen oder bestraft hat.
Im Gegenteil, er hat ihn bestätigt und seine Macht vergrößert - ausdrücklich sein Mandat bestätigt,  bald die Einverleibung aller vaticanischen Medien einschließlich des Osservatore Romanos in ein "einziges Kommunikationssystem" , das ganz seiner Kontrolle unterliegt - mit direktem Draht zum Papst - zu Ende zu bringen, das dazu dienen soll, sein Image als vorbildlicher Hirte und jetzt auch als  raffinierter Theologe aufrecht zu erhalten.
Die Operation, die sich um Benedikst Brief drehte, ist Teil eines Gesamtplans.

Der Ursprung der Operation geht auf den vergangenen Herbst zurück, als Viganò Giulio Cesareo, 39, einen Franziskaner, der in Freiburg Theologie studierte und Professor für Moraltheologie ist, als Chef der Libreria Editrice Vaticana einstellte.

Am 12. Oktober 2017, dem Tag seiner Ernennung, waren die beiden bei der Frankfurter Buchmesse.
Viganò stelte fest, daß die Auswechslung des Direktors der LEV "einen wichtigen Baustein im vom Hl. Vater geforderten Reformprozess darstellt."
Und beide kündigten an, daß der neue Kurs des Verlagshauses durch eine Reihe von 11 Büchlein mit ebenso vielen Autoren eingeleitet würde, die darauf abzielen, "die Tiefe der theologischen Wurzeln des Denkens, Handelns und Dienstes von Papst Franziskus zu zeigen."

Tosatti: "Noch ist Frankreich nicht verloren....."

Marco Tosatti hat in La Nuova Bussola Quotidiana das Geschehen von TrÈbes und den Tod des Gendarmen Arnaud Beltrame kommentiert und ist zu dem Schluss gekommen, "daß Frankreich noch nicht  verloren ist."
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Carcassone und der Gendarme Beltrame

"CHRISTLICHES HELDENTUM IN EINEM FRANKREICH,  DAS NOCH NICHT VERLOREN IST" 

"Die Geschichte vom Tod Arnaud Beltrames, dem Oberstleutnant; der starb nachdem er angeboten hatte, eine der Geiseln in den Händen des islamischen Terroristen zu ersetzen, ist nicht nur eine Geschichte von Heldentum. Es ist die Geschichte von christlihem Heldentum.
Bezeugt von einem Priester, einem Kanoniker der Abtei von Lagrasse, einer alten benediktischen Abtei, die den Kanonikern der Mutter Gottes anvertraut wurde, einer religiösen Gemeinschaft, die 1969 entstand, die sie restaurierten und sie so vor dem Zerfall bewahrten.
Heute ist das eine eine lebendige und lebhafte Gemeinschaft, die aus mehr als 30 Mitgleidern besteht. Der Kanoniker liefert ein Bild des spirituellen Werdegangs Arnauds und seiner Verlobten Marielle und bietet auch eine Erklärung für das tiefste der Motive, die Arnaud bewegten.

Nichts verpflichtete Arnaud dazu, diese Geste zu machen und tatsächlich wurde in den soziaen Medien seinen Kollegen vorgeworfen, ihm das erlaubt zu haben. Aber lesen wir einige Zeilen des Zeugnisses des Priesters, der vor zwei Jahren zufällig dem Gendarmen  und Marielle begegnete, "die er am vergangenen 27. August in Zivilehe geheiratet hatte. Wir waren uns sofort sympathisch und sie haben mich gebeten, sie auf die religiöse Ehe vorzubereiten, die ich am kommenden 9. Juni in der Nähe von Vannes zelebrieren sollte."

In diesen beiden Jahren haben Arnaud, Marielle und der Priester viele Stunden damit verbracht, an dem zu arbeiten, was die Basis ihres Ehelebens werden sollte. Daraus ist eine Beziehung einer großen Freundschaft entstanden. "Am 16. Dezember habe ich ihr Haus gesegnet und wir haben das kanonische Dossier für die Ehe vollendet. Die wunderbare Absichtserklärung von Arnaud hat mich vier Tage vor seinem heroischen Tod erreicht."

Arnaud und Marielle haben regelmäßig am Leben der Abtei teilgenommen, sie nahmen an den Messen teil, folgten den Konferenzen und Begegnungen. Sie waren Teil der Glaubensgruppe "Unsere Liebe Frau von Kanaa".  Sie waren Teil der Mannschaft von Narbonne. "Noch am vergangenen Sonntag sind sie gekommer" sagt der Priester.


Ein Pontifex in den Seilen?


Don Elia, italienischer Priester und Betreiber des schönen blogs "La scure di Elia" kommt auf Lettergate zurück, zieht eine Bilanz der 5 Jahre des Pontifikates und ruft die Katholiken zum Widerstand gegen die schlechten Priester auf.
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Wir haben den Beitrag bei BenoîtXVI-et-moi gefunden  (merci!) :   klicken

              "BERGOGLIO IN DEN SEILEN?"

"Aus dem Vatican kommen offensichtlich Zeichen der Schwäche.Anläßlich des 5. Jahrestages der Wahl dessen, der nach seinen Hauptförderern  in 4 oder 5 Jahre die Kirche erneuern sollte, hat der Verantwortliche für das Dikasterium für Kommunikation eine ebenso unentschuldbare wie ungeschickte Fälschung begangen und der Welt einen Unterstützungs-Brief Benedikts XVI für seinen Nachfolger präsentiert.

Schade, daß der Brief älter als ein Monat ist und die an die Journalisten verteilte Kopie mit Hilfe einer banalen Computerbearbeitung getrimmt wurde. Obwohl bezeugt wurde, daß der bei der Pressekonferenz verteilte Text in Gänze vorgelesen wurde, ist die Manipulation merkwürdigerweise keinem der erfahrenen Vaticanisti- außer einem- aufgefallen und alle haben die Trompeten an die Lippen gesetzt, um einer überschätzten nterstützungsäußerung des Papa Emeritus weltweite Resonanz zu verschaffen...der sich in Wirklichkeit darauf beschänkt hatte, auf ein privates Schreiben zu antworten, in dem der eifrige Msgr. Viganò ihn bat für die Sammlung der 11 Broschüren über die Theologie von Papst Franziskus ein Vorwort zu schreiben, die anläßlich des Jahrestages veröffentlicht werden sollte.

Im weggelassenen Teil ließ der alte Pontifex mit seiner üblichen Klasse verstehen, daß er die Bücher der Reihe nicht gelesen und nicht die geringste Absicht habe, sie zu lesen (u.a. angesichts der Tatsache daß einer der Autoren seinerzeit ein führender "Theologe" antipäopstlicher Initiativen war)
Man fragt sich also, worauf sich die weiter oben beschworene "tiefe philosophische und theologische Bildung" Bergoglios beziehen soll, die ein "dummes Vorurteil" über seine Person widerlegen sollte.

Wir haben den sanften Ratzinger niemals mit einer solchen Härte sprechen hören, außer bei den sehr schwerwiegenden Fragen kirchlicher Aktualität und noch weniger waren wir es gewohnt, ihn sich gegen ein ihn betreffendes Vorurteil verteidigen zu sehen: das hat er nicht einmal unter den außerordentlichen Umständen getan, als 300 österreichische Priester einen öffentlichen Protest gegen ihn unterschrieben.

Sonntag, 25. März 2018

Fundstück


unter der Überschrift  "VERGESSENE KOSTBARKEITEN" -  Der Pileolus Papst Pius´ XII in Charlottenburg"   haben wir es bei "Philosophia Perennis"  gefunden.
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Daß der Pileolus tatsächlich Papst Pius XII gehörte, besätigt eine eidesstattlishe Erklärung von Msgr. Karl Dambach vom 21. 8. 1963. Er habe den Pileolus direkt von der ehrwürdigen Schwester Psacalina in Rom erhalten.

Für wen ist Christus gestorben?

Genau das ist die Frage, deren verkehrte Beantwortung m.E, für eine ganze Reihe von merkwürdigen Entwicklungen innerhalb der Kirche schuld ist.

Vor einiger Zeit hatte ich ein längeres Gespräch mit einem schon sehr alten Theologen, der in seiner aktiven Zeit ein hohes Vieh in einem, als besonders progressiv verschrieenen Bistum, war, und der mir das mit der Kreuzigung so erklärt hat:
"Es war einfach ein Justizirrtum und Gott, der hat das nicht gewollt, nicht gefordert und schon gar nicht vorhergewusst, aber er  hat das benutzt um daraus das Heil zu wirken!" wobei die Betonung auf dem Justizirrtum lag und warum dann ausgerechnet so das Heil und überhaupt wessen Heil, gewirkt wird, das hat er mir nicht erklärt, und ich habe auch nicht weiter gefragt, weil es sich nicht mehr ergab.
Heute im Evangelium wurde das Geschehen noch mal ausführlich vorgelesen, und zum ersten Mal ging mir die Parallelität der beiden Verhöre Christi, vor dem hohen Rat und vor Pilatus auf!

Fake-news um einen Pontifex

Marco Tosatti läßt Super-Ex bei Stilum Curiae das Narrativ vom Guten-Hirten-Papst Bergoglio und den (gerade grandios gescheiterten) Versuch, dieses Narrativ um das Prädikat "Theologenpapst" zu erweitern, analysieren und kommentieren. Der nimmt dabei kaum ein Blatt vor den Mund.
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"SUPEREX: AM ANFANG WAR DER GUTE HIRTE. DIE ANDEREN FAKE-NEWS, FORTSETZUNG FOLGT..."

Liebe alle, SuperEx -Ex der Pro-Life-Bewegung, Ex von Avvenire und von wer weiß was noch, aber glücklicherweise nicht Ex-Katholik, hat sich aus der Lethargie befreit, in die er ab und zu verfällt und hat Stilum Curiae diese Überlegung geschickt. Sie scheint uns ein perfektes Abbild der Fakten und Personen zu sein. Leider. 

"Am Anfang war der gute Hirte. Nach dem Theologenpapst, ein bißchen schüchtern und ungeschickt, endlich ein leutseliger Papst, der mit allen sprechen konnte, auch den Einfachsten.

Das war die erste große Fake-news, die erfunden wurde.
Bergoglio aus einem reservierten, ernsten, harten Mann-wie ihn alle kannten, auch Benedikt XVI (wie er in Letzte Gespräche erzählt, aber das hat auch Bergoglio übersehen) in den Papst des Lächelns verwandeln.

Es wurden keine Kosten gescheut: Journalisten, Künstler, Moderatoren, Sänger, Zwerge und Tänzer wurden zusammen mit Komikern wie Roberto Benigni mobilisiert. Et voila: hier wird der "Hirtenpapst"  hergestellt, verpackt und verkauft. Der Hirten-Papst, denn Gott sei Dank kümmert er sich nicht um die Lehre und die langweilige Theologie!

Mit einer Operation, die ihresgleichen sucht, hat man sogar versucht ihn mit einem Mann zu vergleichen, der das Gegenteil von ihm ist: Albino Luciano. Ein Hirte von großer Lehre, ein strenger Moralist, ein Mann, dem jede Weltlichkeit wirklich fremd ist, sodaß er kein Interesse hatte, sich irgendeinen Namen als Antiweltlicher zu machen.

Diese Rhetorik vom "Guten Hirten" wird seit Jahren konstruiert, die viel auf Gesten setzt: wie bei einem Filmset.  "Bergoglio spricht nicht durch Enzykliken er spricht durch Gesten, Umarmungen, Handys, seine Spontaneität ...." und weiter- durch die Vorbereitung "spontaner" Aktionen : spontane Telefonate, spontane Begegnungen, offene Türen für alle- außer die FFI, die  Dubia-Kardinäle, den Malteser Orden.... aber für alle anderen ja.

Samstag, 24. März 2018

Nach so viel Letter-gate jetzt ein bißchen Musik

               

           

Antonio Socci & die Causa Viganò

Antonio Socci hat nach seinem Abstecher in die italienische Politik wieder das aktuelle vaticanische Schlachtfeld betreten und sich-wie alle anderen Vaticanisti.- des Viganò-Skandals mit allen seinen Aspekten angenommen. Das Ergebnis seiner Überlegungen kann man im Original bei LoStranieri lesen:   klicken

"MIT DER CAUSA VIGANÒ IST ENDGÜLTIG AUCH DIE "CAUSA BERGOGLIO EXPLODIERT"

"Der ungeschickte und unerhörte Versuch, Benedikt XVI zu instrumentalisieren, für den sich weder Bergoglio noch Viganò entschudigt haben - hat den radikalen Bruch zwischen dem Argentinier und dem vorhergehenden Lehramt ans Licht gebracht. Und er hat die äußerst schwere Legitimationskrise des wackeligen südamerikanischen Pontifkates offenbar gemacht.
Das - nachdem es seinen imperialen Bezugsspunkt  (Obama, Clinton) verlor, heute in Unordnung ist und kämpft. Eben diese  Kurie beginnt, sich dramatisch über die letzten Schäden zu machen, die die Kirche erleiden könnte, die bereits seit Jahren antikatholischem Beschuss ausgesetzt ist. Im folgenden Kommentar rekonstruiere ich den Sinn der Ereignisse dieser Stunden.

Msgr. Viganò -vaticanischer Verantwortlicher für die Kommunikation ist wegen der Auslassungen aus dem Brief Benedikts XVI zurückgetreten. Problem gelöst?
Im Gegenteil. Weil das Geschehen von Anfang an - wie klar zu sehen war - nicht (nur) ein "Fall Viganò" sondern (vor allem) ein "Fall Bergoglio" war.

Der Fall Viganò findet sich im Dilenttantismus, mit dem die Operation betrieben wurde, mit kindlichen Fundstücken und verschwiegenen Ratzinger-Abschnitten (in jenem Vatikan, der gegen falsche Nachrichten und partielle Information Alarm schlägt).

Der Fall Bergoglio ist sehr viel schwerwiegender, er besteht aus dem Versuch Bergoglios durch Viganò (der sein getreuer Vollstrecker ist) von Benedikt XVI eine durchschlagende Unterstützung zu bekommen. 
Praktisch wollte er, daß Papst Ratzinger öffentlich seiner "Revolution" zustimme.
Als der Papa emeritus Vigano antwortete, daß er nicht gewillt sei, diese Rückendeckung zu geben und nicht die Absicht habe, die Büchlein zu lesen, muß das in Santa Marta bittter geschmeckt haben.
Es ist natürlich bekannt, daß kurz zuvor Benedikt XVI ein sehr schönes und dichtes Vorwort für ein Buch von Kardinal Sarah geschrieben hatte. In dem Fall gab es - eine enthusiastische - Unterstützung.

Dagegen hatte Benedikt XVI den Abgesandten Bergoglios ein trockenes Nein geantwortet, gekleidet in zwei höfliche Sätze. Bergoglio hätte das Nein annehmen und den Brief Benedikts XVI, der persönlich und vertraulich war, zu den Akten legen müssen.
Statt dessen wurde beschlossen, ihn für das ursprüngliche Ziel zu nutzen.
So haben sie der Welt erzählt, daß Benedikt eine beeindruckende Unterstützung für Papst Franziskus geschickt, seine Feinde angegriffen und die theologische Weisheit gepriesen habe (und es ist bekannt, daß er nicht einmal einen Doktortitel in Theologie hat)

Father Hunwicke spricht


bei liturgicalnotes über Henry Sire, den Oxford-Historiker, der unter dem nôm de plume Marcantonio Colonna Autor von "Diktator Papst" ist.
Hier geht´s zum Original: klicken

COLONNA ....ODER SIRE?

"Die Druckversion des e-books über dieses Pontifikat soll am 27. April veröffentlicht werden. Sie wird neues Material enthalten, nicht zuletzt über Skandale, die seit Dezember bekannt geworden sind; einige davon sind erst der Anfang von Geschichten, die in den kommenden Monaten immer weiter wachsen werden.

Der Autor, Mr. Henry Sire vom Exeter-College dieser Universität, ist vom Malteser Orden "suspendiert" worden. Er hat darauf hingewiesen, daß die Umstände seiner Suspendierung  den Gesetzen des Ordens widersprechen.

Das alles erinnert an den Umgang mit den FFI .... die gleiche operationale Annahme, daß Gesetze nicht wirklich zählen, wenn ein "Tyrann" erstmal entscheidet, daß jemand eine gute Tracht Prügel braucht.

Kein Wunder, daß Raymond Burke entlassen werden mußte. Er hätte die "falschen" Entscheidungen treffen können."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke



Letter-gate und kein Ende.....

Marco Tosatti befaßt sich heute bei Stilum Curiae noch einmal mit dem Viganò-Skandal, der langsam auch zu einem Skandal der "magischen Zirkels" der notorischen Papst-Unterstützer um jeden Preis wird.  Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER VIGANÒ- SKANDAL UND BENEDIKT: AUSLASSUNGEN, LÜGEN UND VERZERRUNGEN."

"Einer der irrealsten Aspekte und Deformationen des Viganò-Skandals betrifft die Art und Weise mit der die Unterstützer ohne wenn und aber und ohne vielleicht- und zeitweise auch ohne Scham-mit dem, was vom regierenden Pontifex und seinen Ausführenden Benedikt XVI angetan wurde, sprechen. Unter den vielen Beispielen die sie uns in diesen Tagen gegeben haben, wähle ich zwei aus. Der erste begrifft Luigi Accatoli und sein Interview mit Formiche.net,

Ich rekapituliere kurz die Fakten. Die Libreria Editrice Vaticana beschließt 11 Broschüren verschiedener Theologen über die Theologie von Franziskus zu veröffentlichen.
Unter ihnen sind mehrere, die andere Positionen vertreten, als Johannes Paul II und Benedikt XVI;
es taten, besonders einer von ihnen hat immer aktiv gegen das Lehramt der Kirche agitiert.
Man weiß  nicht, ob Viganò von sich aus oder auf den Rat anderer hin Benedetto ( 90 Jahre, ruhig in seinem "Kloster") gebeten hat, einen "dichten und prägnanten" Beitrag zu dieser Serie zu schreiben.
Benedikt hat ihm- zu höflich- mit einer Ablehnung geantwortet und sich gewundert, daß unter denen, die über das Lehramt des Papstes sprechen, auch die sind, die das Lehramt bestreiten.
Der Brief ist vertraulich und persönlich. Also ist es für die Welt, als habe Benedikt sich nicht geäußert. Viganò beschließt, das zu benutzen, was ihm nützt, ein gefälschtes Foto etc. etc.

Heute sehen wir, sehen wir, was Accatoli antwortet, als es gefragt wird, ob Viganò nicht ein weitergehendes Zugeständnis weitergehender Verantwortung hätte machen müssen:

"Ich sehe nicht, warum er mehr eingestehen oder weitere Sünden zugeben sollte. Die Situation ist wegen der Verkettung von Ereignissen, die der Kontrolle Viganòs entzogen sind und vielleicht nie kontrollerit wurden, schon kompliziert genug. Auch weil wir viele Umstände der Initiative nicht kennen, vom emeritierten Papst einen Text für die folgende Nutzung zu erbitten.
Deshalb wäre es nicht umsichtig gewesen, etwas anderes zu sagen, es gab schon von sich aus genügend unvorhergesehene Dinge und wenn er das getan hätte, hätte sich das Bild noch verschlechtert."

Vielleicht ja, und wie. Auch wenn andere, nicht Accatoli, versuchen Benedetto als Protagonisten, Autor und Akteur des Skandals erscheinen zu lassen; ist er dennoch- mehrmals- das Opfer.
Erstens weil man ihm eine humindest unvorhersehbare - wenn nicht provozierende. Bitte vortrug; dann weil seine persönliche Antwort veröffentlicht wurde; drittens weil dieser Brief - persönlich und vertraulich- nicht auf seine Veranlassung hin. zu einem nützlichen Instrument gemacht wurde."


Freitag, 23. März 2018

Nach den Fake-news ein Fake-Rücktritt. Was kommt als nächstes?

Roberto Cascioli  kommentiert, bewertet und kritisiert bei LaNuovaBussola Quotidiana das unschöne Geschehen um Letter-gate und die Handhabung der Folgen durch das aktuelle Pontifikat, von dem man nicht behaupten kann, daß es sich um ein Ruhmesblatt handele....
Ein Opfer, das auf der Walstatt zurückblieb ist sicher die "Hermeneutik der Kontinuität zwischen den beiden Pontifikaten" - zu gezielt -und das sicher nicht ohne Wissen des derzeitigen obersten Dienstherrn in Oltretevere - ist die Instrumentalisierung des Emeritus, ist der Versuch, ihn trotz der bekannten Vorgeschichte mit Hünermann zu einer Würdigung der Lobpreisungen der Franziskus-Theologie zu verlocken.
Hier aber geht´s zum Original:  klicken


      "VIGANO TRITT ZURÜCK, ABER KEINE                                  ENTSCHULDIGUNG BEI BENEDIKT XVI"

"Nach dem Skandal des manipulierten Briefes von Benedikt XVI tritt Msgr. Dario Viganò zurück, aber der Papst bittet ihn, sich dem neuen Präfekten für die Kommunikation zur Seite zu stellen.
Und inzwischen kommt der "magische Kreis" zu Hilfe und schießt auf Papa Ratzinger.

Am Ende ist der Brief mit dem Rücktritt als Präfekt des Sekretariates für Kommunikation von Msgr. Dario Edoardo Viganò angekommen, aber erst nachdem er sich mit dem Papst auf eine Exit-Strategie geeinigt hatte. Der Papst hat praktisch ad hoc für Msgr. Viganò  das Amt eines Assessors für das Kommunikationsdikasterium geschaffen, so daß der Ex-Präfekt dem neuen Präfekten seinen "menschlichen und professonellen Beitrag anbieten kann, um das Reformprojekt für alle vaticanischen Medien zuende zu bringen", das- wie Papst Franziskus sagt, "in seine Endphase eingetreten ist."

Wir müssen also auf die Nominierung des neuen Präfekten und sein ersten Schritte warten, um besser zu verstehen, ob es sich nur um einen "weichen Ausstieg" handelt oder um eine einfache Verschiebung, um die Kontroversen zu beruhigen und über die planetarisch schlechte Vorstellung hinwegzuhelfen, aber Msgr. Viganò weiterhin hinter den Kulissen die Leitung zu überlassen.
Im Augenblick läßt der Ton der beiden Briefe eher an die zweite Hypothese denken.
Um seine Entscheidung "sich zu entfernen" zu erklären, stellt Viganò einen Bezug zu den vielen "Attacken auf meine Arbeit" her, eine entschieden zu wohlwollende und selbst-absolvierende Zusammenfassung.

Um es kurz zusammenzufassen: die in Frage stehende Arbeit umfaßt auch den Versuch, den Papa emeritus zu täuschen,  den Betrug der öffentlichen Meinung, die Verletzung der Privatsphäre durch Verbreitung eines vertraulichen Briefes,die Fälschung des Briefes und des Fotos und  wiederholte Lügen.  Angesichts dieser Tasachen zu sagen, daß das Problem die Polemiken seien, bedeutet, das Ganze ein wenig zu reduzieren, zumal es in dem Brief nicht die Spur einer Entschuldigung gibt, sondern nur ein ausführliches Lob von Papst Franziskus und seinem Reformprojekt, das durch solche Rückschläge nicht gebremst werden solle.

Die Antwort des Papstes steht dazu in perfekter Übereinstimmung und macht sofort klar, daß er den Rücktritt "nicht ohne Bedauern" annimmt, eine Bestätigung, die sich aus dem sentimentalen Lob verstehen läßt, das er Msgr. Viganò spendet. Daher die Einladung in einer neuen Position weiterhin zur Verfügung des Dikasteriums für die Kommunikation zu stehen.

Insgesamt hatte das angerichtete Durcheinander für den Heiligen Stuhl einen so  schweren Image-Schaden angerichtet, daß etwas getan werden mußte, aber augenscheinlich hat man sich für das Geringstmögliche entschieden.
Schließlich erinnern wir daran, daß der Brief Viganòs, in dem er  Benedikt gebeten hatte, einen Beitrag zu der Serie "Die Theologie von Franziskus" beizusteuern  nie bekannt gemacht wurde, etwas, das auch volles Licht auf die Antwort des Papa emeritus werfen würde.

Das persönliche Vorgehen von Msgr. Viganò bringt auch die Gefahr mit sich, die Frage zu verdecken, die wirklich auf dem Spiel steht, die dieser Skandal klar enthüll hat und die das Lehramt der Kirche betrifft. Und die hat darüber hinaus ganz andere Hauptdarsteller als Viganò.


Letter-Gate, ein gezielter und geplanter Angriff auf Benedikt XVI, sein Lehramt und sein Denken

oder warum der Papa emeritus manchem so unbequem ist. Mit dieser Frage-im Kontext mit dem Viganò-Skandal stellt sich Stefano Fontana in der Nuova Bussola Quotidiana.
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                                    ÜBER DEN FALL VIGANÒ HINAUS

"BENEDIKT XVI, EIN PONTIFEX,  DEN MAN NICHT FÄLSCHEN KANN"

"In der Viganò-Affäre gibt es viel mehr als Viganò. Sie ist ein Angriff auf Benedikt XVI, bei dem die mediale Manipulation einer theologischen und lehramtlichen Anpassung dienen sollte, in dem Versuch die bekannten Züge des Ratzinger-Lehramtes zu ändern und ihnen eine andere Interpretation zu geben, Glaube und Vernunft, die menschliche Ökologie, das Naturrecht, Quaerere Deum  und vetus ordo : ein unbequemes immer noch bestritteness Pontifikat."

So beginnt  Stefano Fontana seinen Artikel zum aktuellen Verlauf von Letter-gate.
Dann geht er auf den gestrigen Beitrag seines Chefredakteurs Cascioli ein, der besagte, "daß hinter der Viganò-Affäre ein Angriff auf Benedikt XVI stehe, nicht nur eine Instrumentalisierung seiner Person, sondern sehr viel schlimmer - seines Denkens und seines Lehramtes - durch den Versuch, ihn zu dahin zu bringen und zu zerren, zu sagen, was er nicht gesagt hat und zu Standpunkten zu bewegen, die er nie eingenommen hat.
Die mediale Fälschung sollte einer Fälschung der Theologie und des Lehramtes dienen und ihnen eine andere Interpretation ermöglichen."

Fontana dann weiter:
"Während seines Pontifikates wurde Benedikt XVI von La Civiltà Cattolica der "unbequeme Papst" genannt. Als Papa emeritus fährt Benedetto offensichtlich fort, unbequem zu sein, und wenn man ihn herumzerrt, will man ihn normalisieren. Aber es ist schwer, das auf korrekte Weise zu tun, angesichts der Tatsache, daß sein Lehramt in aller Klarheit für alle sichtbar ist. Was sind dann also die "unbequemen Aspekte" Benedikts XVI, die der Viganò-Plan passend machen wollte.

Zuerst wurde seine Theologie und seine Lehre über die Wahrheit des Christus-Logos, des providentiellen Zusammentreffens des Christentums mit dem Denken der Griechen, über die Wichtigkeit der Metaphysik und ihrer Neuverkündigung in der Theologie - in Übereinstimmung auch in "Fides und Ratio" von Johannes Paul II eingebaut.

Father Hunwicke spricht

in knappen Worten aus- was es seiner Meinung nach mit den Nachrichten auf sich hat, die uns derzeit aus Rom zu den Folgeescheinungen von Letter-gate erreichen.
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                                               MSGR VIGANÒ
Dario Viganò verdient Respekt für seinen prinzipientreuen Rücktritt. Weitere Kritik an ihm oder seinen Aktionen wären ziemlich ungehörig.

Haben Sie den Briefwechsel zwischen ihm und PF gelesen? Als ich das tat, mußte ich an unser englisches Wort "Cronyism" (Günstlingswirtschaft) denken.

Ich frage mich wie man "Cronyism" wohl in andere moderne Sprachen übersetzen würde.

Quelle: liturgicalnotes, Fr. Hunwicke

Warum Henry Sire sein Buch nur unter Pseudonym schreiben konnte

Steve Skojec kommentiert bei OnePeterFive die sofortige Suspendierung der Mitgliedschaft Henry Sires im Malteser Orden nach Bekanntwerden seines Namens.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"HÄTTE HENRY SIRE KONDOME AN DIE ARMEN VERTEILT,  WÄRE ER JETZT NOCH MITGLIED DES MALTESER ORDENS."

"Zu Beginn dieser Woche wurde enthüllt, daß Henry Sire, Oxford-Historiker und Autor von "Phoenix aus der Asche" unter dem Pseudonym "Marcantonio Colonna" das Blockbuster-Buch "Diktator Papst" geschrieben hat.

Ungefähr fünf Sekunden später wurde er summarisch wegen angeblichen Bruchs der Konstitution vom Souveränen Malteser Orden suspendiert- dessen Mitglied er war und über den er zwei umfassende Geschichtswerke verfaßte.
Die Pressemitteilung liest sich so:

"Der Malteser Orden distanziert sich vom Inhalt des Buches und verurteilt den niederträchtigen Angriff gegen den Papst scharf.

Rom, 21. März 2018 

Nachdem die Presseartikel den Namen des Autors des Buches "Diktator Papst" bekannt gegeben haben, hat der Souveräne Rat des Malteser Ordens beschlossen. Henry Sire , Autor des Buches und Mitglied des Malteser Ordens, zu suspendieren. Die provisorische Suspendierung der Mitgliedschaft hat sofortige Wirkung und es ist eine Untersuchung begonnen worden.

Der Inhalt des Buches "Diktator Papst" spiegelt in keiner Weise die Positionen oder den Glauben des Malteser Ordens wieder und der Autor spricht nicht für den Orden.
Besonders das Kapitel über die institutionelle  Krise in der Ordensleitung am Jahresende von 2016 beruht auf einer voreingenommenen und einseitigen Rekonstruktion der Ereignisse.

Der Malteser Orden distanziert sich von den vorgetragenen Positionen und betrachtet den Inhalt des Buches als schwerwiegenden Angriff auf Seine Heiligkeit, Papst Franziskus.

Während er für das 2016 veröffentlichte Buch zur Geschichte des Malteser Ordens "Die Malteser Ritter, eine moderne Auferstehung" recherchierte, hat Sire im Palast des Großmeisters  in Rom gelebt. Er hatte nie eine offizielle Funktion innerhalb der Organisationen des Ordens sondern einen Forschungsvertrag. Er hat die Großmeisterei 2017 verlassen." 


"L ´ Église c´est moi" oder wie der amtierende Pontifex regiert.....

Marco Tosatti ist angesichts von Letter-Gate und dem Krisenmanagement des Vaticans mal wieder die Hutschnur geplatzt. Deshalb hat er sichbei Stilum Curiae bemüht, den Regierungsstil des amtierenden Pontifex zu untersuchen - dabei kam ihm sicher nicht zufällig die historischen Aussage des Sonnenkönigs  in den Sinn....
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"VIGANÓ, BARROS UND DER REGIERUNGSSTIL DES REGIERENDEN PONTIFEX:  L´ ÉGLISE C´ EST MOI...."

"Der Viganò -Skandal ist unter bestimmten Apekten schlimmer als die causa Barros, des vom Pontifex an die Spitze der Diözese von Osorno beförderte chilenische Bischof, gegen Wind und Wellen und die Opposition vieler in der chilenischen Kirche.
Und er ist exemplarisch für einen schiefen Regierungsstil seitens des Nachfolgers Petri.

Manche haben darauf hingewiesen, daß es in beiden Briefen Einzigartiges und Interessantes gibt, im Rücktritts (?)-brief Viganòs und dem Brief des Pontifex´.

Es folgt die Wiedergabe der beiden Briefe klicken

In keinem der beiden Briefe findet man auch nur einen Hinweis- auch keinen verschleierten- auf begangene Fehler. In keinem der beiden Briefe wird die von dieser ganzen Geschichte am meisten betroffene Person erwähnt- Benedikt XVI.
Der vielleicht doch zumindest irgendeine Entschuldigung verdient hätte.
Von ihm wurde ein "dichter und präganter" Kommentar zur Arbeit von Personen erwartet, die ihm immer öffentlich widersprochen haben; sein nur allzu höflicher Absage-Brief ist veröffentlicht worden, auch wenn er persönlich und vertraulich war; Teile seines  Briefes sind benutzt worden, um ihn sagen zu lassen, was er nicht gesagt hat; das Foto seines Briefes wurde manipuliert; der für die Kommunikation Verantwortliche hat gelogen, als er sagte er habe ihn vollständig vorgelesen, obwohl er das nicht getan hat.

Davon findet sich in den beiden Briefen keine Spur. Der Höhepunkt der Lächerlichkeit - erlauben Sie diese Abschweifung- wurde von denen erreicht, die, ohne zu lachen behaupten, daß Viganò den Brief zensiert habe, um Benedikt XVI zu verteidigen.
Die Würdelosigkeit kennt keine Grenzen.

Soll man denken, daß der Pontifex über die Falle, die Benedikt gestellt wurde, auf dem Laufenden war? Der Antwortbrief an Viganò zerstreut diesen Verdacht nicht, auch wenn er ihn- so voller Elogen wie er ist- plausibel macht.

Muß man denken, daß der Rücktrittsbrief Viganòs, mit seiner einzigartigen Verfügbarkeit (merkwürdig bei einem, der zurückgetreten ist)  weiterhin mitzuarbeiten- in Übereinkunft mit dem Pontifex geschrieben wurde? Die beiden Briefe machen auch diese Hypothese plausibel.

Wenn aber die Dinge so sind, wie in den beiden Briefen beschrieben, warum ist Viganò dann zurückgetreten? Wegen der Angriffe? Aber Angriffe hat es immer gegeben und auf Angriffe antwortet man mit Klarstellungen imd Erklärungen,  wenn man Recht oder sich nichts vorzuwerfen hat.Wenn aber Irrtümer begangen wurden, gibt man das männlich zu. Und zieht daraus die Konsequenzen.

Wie im Fall Barros, ist der Pontifex nicht bereit, Fehler zuzugeben, eigene oder die seiner Getreuen.
Das ist kein gutes Zeichen. Es kennzeichnet nicht die Geistesweite, die wir alle von einem Nachfolger Petri sehen wollen. Es läßt charakterliche und psychologische Anfälligkeit erkennen.


Donnerstag, 22. März 2018

Zum Gedenktag des Seligen Clemens August Graf von Galen

Heute vor 72 Jahren, am 22. März 1946 verstarb der Sel. Kardinal Graf von Galen, Bischof von Münster. Besonders 3 Predigten gegen das Euthanasieprogramm des III. Reich verschufen ihm den Ehrentitel "Löwe von Münster".

Am 10. Juli 1956 bat die Priesterbruderschaft "Confraternitas Sacerdotum Bonae Voluntatis" den Nachfolger von Galens, Bischof Michael Keller, um Einleitung des Seligsprechungsprozesses
Dieser Prozess wurde dann am 22. Oktober 1956 in Münster und im November 1959 bei der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen eingeleitet und im November 2004 positiv abgeschlossen. 
Als das erforderliche Wunder Galens wurde die Spontanheilung des im Sterben liegenden indonesischen Jungen Hendrikus Nahak nach einem Blinddarmdurchbruch auf Fürbitte der Steyler Missionsschwester Vianelde Keuß anerkannt. 

Am 9. Oktober wurde Clemens Ausgust graf on Galen auf Anordnung von Papst Benedtikt XVI selig gesprochen.(Hier die Grußworte des Pontifex em. von denen es keine deutsche Version gibt :klicken)

Kardinal José Saraiva Martins (Portugal), der damalige Kardinalpräfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen zelebrierte die Messe zur Seligssprechung, an der auch Papst Benedikt XVI. teilnahm, im Petersdom.
Der Gedenktag des Sel. Clemens August Graf von Galens ist der 22. März.
Quelle: www.vatican.va    klicken

                    SELIGER GRAF VON GALEN BITTE FÜR UNS! 

Fr. Hunwicke spricht.....

heute bei liturgicalnotes über die Incardination in der Römischen Kirche.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                           "INCARDINATION ?"

"Sie müssen die Beziehung zwischen einem Bischof und einem Priester verstehen. Bei der Ordination legen schwören Sie ihm gehorsam zu sein.  Er ist mehr als Ihr Chef. Er hat ungeheure Macht über Sie. Er kann Sie versetzen, Sie einfrieren, Sie in Schwieirgkeiten bringen....Er kontrolliert jeden Aspekt Ihres Lebens."

So zitiert die Times anläßlich der Beerdigung von Kardinal O´ Brien einen anonymen Priester.

Ich verstehe das nicht ganz, weil das Kanonische Recht die Excrdination ausreichend zu regeln scheint. Aber natürlich arbeiten Systeme nicht immer so wie es auf dem Papier beschrieben wird.
Im Zusammenhang mit den sexuellen Skandalen wie dem von Kardinal O ´Brian muß man diese Frage vielleicht nicht stellen: gibt das Inkardinationssystem den Bischöfen exzessive Macht?
Die Church of England kommt sehr gut ohne etwas entfernt Ähnliches aus.
Und in der Tat ist die infantilisierende Inkarnationskultur dem Instinkt unseres anglikanischen Patrimoniums völlig fremd.
Die große katholische Erweckung in der Kirche von England wäre ohne die Freiheit des "untergeordneten Klerus" gegenüber der überheblichen (und oft heterodoxen) bischöflichen Autorität nicht möglich gewesen; eine Freiheit, die glücklicherweise von "Parsons 'Freehold" unterstützt wird. Die einzige wirkliche Sanktion für den Bischof bestand eher in einer launischen Drohung, deine Pfarrgemeinde "unter Bann zu stellen", was einfach nur bedeutete, daß man " Prälaten aus weit entfernten, kolonialen Missionsstationen" holen musste, um die Firmungen duchzuführen.

Jede andere Struktur der modernen Lateinischen Kirche wird hinterfragt und verdächtigt, die Wurzel der heutigen Probleme zu sein....so gerät z.B. der Zölibat wiederholt unter Feuer....aber die der Incardination inhärenten Gefahren scheinen selten "geflaggt" zu werden.

Die Aussage bei der Totenmesse implizierte, daß die Incardinierung O´Brian, einem Sexualstraftäter, ermöglichte, mit dem Mißbrauch seines Klerus davon zu kommen. Außerdem  haben wir früher sagen hören, daß die Bischöfe wegen dieser engen Beziehung unwillig waren, ihren eigenen sexuell zweifelhaften Klerus "den Plagen zu überantworten" .... es würde sich anfühlen, als schicke man seinen "Sohn" ins Gefängnis.
Betrachtet man die Incardination aus diesen beiden entgegengesetzten Blickwinkeln - finde ich mich als Außenseiter dieses speziellen Teils katholischer, klerikaler Kultur (ich bin im Ruhestand, meine Frau und ich leben im eigenen Haus- von unseren eigenen Renten)- nun ja- etwas verwirrt vor.

Manchmal sieht es so aus, als würde jede Krankheit im Leben der Lateinischen Kirche dadurh geheilt, daß man denen mehr Macht zuschanzt, die seit 1960 schon immer mehr davon an sich gerissen haben und die wohl schon viel zu viel Macht haben.
Ich frage mich, ob Priester nach dem Tod des Papa emeritus beginnen werden, festzustellen, daß zunehmende bischöfliche Interventionen auf dem Gebiet der Liturgie ein massives Problem werden, abhängig von den persönlichen Launen ihres Bichofs oder der Fähigkeit einer starken Persönlichkeit, eine Bischofskonferenz umzustimmen.


Marco Tosatti zu Letter-gate und den Folgen.....

zunächst hat bei Stilum Curiae Romana Vulneraus Curia das Wort ergriffen.
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"ROMANA VULNERATURS CURIA ÜBER VIGANÓ, RICCARDI UND DIE MACHT VON SANT´ EGIDIO"

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, das Interveiw, das Prof. Andrrea Riccardi, der Gründer von Sant´Egidio und Minister in der Regierung Monti L´Epresso zum Thema Italienische Kirche und Wahlen gegeben hat über Pezzo Grosseo hinaus auch bei Romana Vulneratus Curia (in Kürze RVC) Emotionen und Reaktionen hervorgerufen und der hat darüber geschrieben, ohne auch nur ein Detail des Viganò-Skandals auszulassen, der-wie wir wissen- mit neuen faszinierenden und jesuitischen Entwicklungen angereichert wurde.
Und RVC weiß wegen seiner langen und schmerzhaften Teilnahme an geistlichen Kreisen worüber er im Allgemeinen spricht.... Hier der Brief für Sie:

"Entschuldigung Tosatti, der Rücktritt von Msgr. Viganò - als uasgesprochener Sieg gegen doe Anit-Ratz freut mich sehr, befriedigt mich aber nicht vollständig.
Vielleicht bin ich ein unbarmherziger Rechtsgelehrter, aber die Zeiten sind heiß und eng.
Es gibt noch eine andere Person,  eine Machtgruppe, die viele katholische Beobachter sehr viel mehr beunruhigt als ein Amateur wie Viganò (dessen Rücktritt, wie ich höre, beim Osservatore Romano, Radio Vatikan und TV 2000 die Sektkorken knallen ließ) und das ist Andrea Riccardi mit seinem Sant'Egidio, dem, wie es heißt, auch "Aufmerksamkeiten" von Trumps neuem Amerika zukommt. Dieses neue Amerika ist fasziniert von der Masse an Ressourcen, die ihm zur Verfügung stehen, und von der Macht, die er hat und auf die Nuntiaturen afrikanischer Länder ausübt, die am meisten von Sant'Egidio & Co."beeinflusst" scheinen.
Warum fangen wir nicht beispielsweise an, Transparenz zu schaffen? Warum publizieren Sie ihre zertifizierten Bilanzen nicht zum Beispiel mit der Härte eines Milone?
Ist z.B. das, was dieser Signor Pezzo Grosso vergangene Woche in Ihrem "Stilum Curiae" geschrieben hat, völlig unbemerkt geblieben?
Für den Ex-Minister der providentiellen Regierung Monti ist die Niederlage unserer Kirche auf das Ergebnis der letzten Wahlen zurückzuführenm, dei der  Cinque-Stelle und die Lega triumphierten.
Die Folgen dieses Sieges für Riccardi sind für die Kirche dramatisch, denn außer dem Ende der Demokratischen Partei wird es kein Ius Soli geben, der Zustrom von Migranten wird aufhören, die (von den Radikalkommunisten Altiero Spinelli und Erneto Rossi gewollte)  europäische Integration, die von katholischen Führern wie Gasperi, Adenauer und Schumann nicht gewünscht wurde- wird schwieriger.

Nun sollte man die Überlegungen (von "Pezzo Grosso" auf Stilum Curiae) nicht fallen lassenn.
Riccardi beklagt in dem Interview mit dem Espresso die NIeerlage einer Kirche , die sich mit Einwanderung, ius soli und dem dirigistischen  Europa  beschäftigt, wahrscheinlich unter lutherischer Führung.
Nicht von einer Kirche, die sich um das Evangelium kümmert, um Gott  Vater und Sohn, um die Fürbitte Marias und um die Evangelisierung. Deshalb bitte ich, daß Prof. Riccardi sich- über seine von Milone zertifizierten Bilanzen hinaus- mit seinem Msgr. Paglia ins Kloster von Bose zurückzieht.
Auf diese Weise könnte er Enzo Bianchi ersetzen, der bisher zu beschäftigt ist, um -eingeladen von unseren (katholischen?) Bischöfen-in den verschiedenen italienischen Diözesen, Meditationen über die Fastenzeit zu halten."

RVC

Quelle: Stilum Curiae, RVC, M.Tosatti 

Msgr. Viganò tritt als Präfekt zurück und wird Assessor des Sekretariates für Kommunkation

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den Briefwechsel zwischen Msgr. Viganò und Papst Franziskus -rund um den Rücktritt des Präfekten des Sekretariates für Kommunikation.
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"VIGANÓ IST ALS PRÄFEKT ZURÜCKGETRETEN. DER PAPST ERNENNT IHN ZUM ASSESSOR. DIE BEIDEN BRIEFE."

"Am Ende ist der Präfekt des Sekretariates für die kommunikation zurückgetreten- in Folge des mit dem Brief Benedikts XVI verbundenen Skandals.
In einem Brief an den amtierenden Pontifex schreibt Msgr. Viganò :

"Heiliger Vater,
in diesen letzten Tagen haben sich viele Kontroversen rund um meine Arbeit gegeben, die jenseits meiner Absicht die komplexe und großartige Reformarbeit destabilisieren, die Sie mir im Juni 2015 anvertraut haben und die jetzt Dank des Beitrags vieler Leute - begonnen beim Personal- jetzt auf der letzten Strecke zuende bringen.
Ich danke Ihnen für die väterliche und ausgewogene Begleitung, ddie sie mit in dieser Zeit großzügig gewährt haben und für die erneute Wertschätzung, die Sie auch bei unserem letzten Treffen entgegengebracht haben.
Wegen der Menschen, die im Laufe der Jahre mit mir zusammen gearbeitet haben und um zu vermeiden auf irgendeine Weise das verzögern. beschädigen oder blockieren, was bereits durch die Motu Proprio und vor allem aus Liebe zur Kirche und zu Ihnen Heiliger Vater aufgebaut wurde, bitte ich Sie meinen Wunsch zu akzeptieren, mich entfernen zu dürfen und wenn Sie es wünschen,.bereit für eine andere Zusammenarbeit."


Der Pontifex antwortete:

"Reverendissimo Monsignore
Nach unseren letzten Treffen und nachdem ich lange Zeit gegrübelt und aufmerksam das Motiv für Ihre Bitte, bei der Verantwortung für die Leitung des Dikasteriums fürKOmmunikation einen "Schritt zurück zu machen"  abgewogen habe, akzeptiere ich Ihre Enscheidung und nehme - nicht ohne einiges Bedauern- Ihren Rücktritt als Präfekt an. Ich bitte Sie im Dikasterium zu bleiben und ernenne Sie zum Assessor für das Dikasterium für Kommunikation, um dem neuen Präfekten bei der Verwirklichung des vom Kardinalsrates gewünschten und von mir unterstützten und  regelmäßig freigegeben Reformprojektes-  menschlich und beruflich zur Seite zu stehen.
Die Reform erreicht jetzt den letzten Abschnitt der bevorstehenden Fusion mit dem Osservatore Romano- innerhalb eines einzigen Kommunkationssystems des Hl. Stuhls- und der Einverleibung der Vaticanischen Verlagsdruckerei.
Das große Engagement der letzten Jahre im neuen Dikasterium. mit einem Stil offener Zugewandtheit und Zugänglichkeit, der sich unter den Mitarbeitern und den Organisationen der römischen Kurie  gezeigt hat, hat offenbart, daß die Reform der Kirche nicht primär ein Problem von Organigrammen ist sondern eher der Erlangung eines Geistes des Dienens. 
Ich danke Ihnen für Ihre Demut und den tiefen sensus ecclesiae, segne Sie gern und vertraue Sie Maria an."


Mittwoch, 21. März 2018

Muss Gott sich rechtfertigen? Noch einmal Worte Joseph Ratzingers zur aktuellen Situation des Glaubens



Mittlerweile haben wir die Fastenzeit des Jahres des Heils 2018 schon fast "hinter uns gebracht" und nun ja die Lage des Glaubens scheint immer noch ernst bis hoffnungslos, aber ein Blick in diese Veröffentlichung aus dem Jahr 2016, eines Gespräch das der Papa emeritus 2015 mit Pater Jacques Servais SJ im Rahmen eines Kollquiums geführt hat, zeigt: Es geht schon länger so.
Wenn man das Gespräch etwas auf sich wirken lässt, so kann man sich der Feststellung nicht entziehen, dass das Gefühl des übermächtigen Bösen, das so böse und übermächtig ist, dass selbst ein Gott dem nicht gewachsen ist, dass also dieses Gefühl geradezu zu den Grunderfahrungen des Menschen gehört.

Und gerade von daher liegt die befreiende Botschaft des Christentums genau darin, dass genau das nicht das letzte Wort ist, sondern dass genau dadurch, dass er sich in das Leiden dass das Böse bringt, hineinstellt, Gott den Menschen ermöglicht sich aus der Umklammerung des Bösen zu befreien.

der Titel des langen Interviews lautet:

Die "doppelte tiefgreifende Krise" der Kirche: Der volle Wortlaut von Benedikt XVI.um uns und unsere Leser zu motivieren, das ganze, lange Gespräch zu lesen, sei hier ein bisschen darüber geschrieben:

der Pater fragt zunächst danach, ob es nicht eigentlich Gott ist, der der eigentlich Schuldige am den ganzen Ungerechtigkeiten in dieser Welt, an dem Leiden der Unschuldigen ist, einfach weil er ja alles so unvollkommen geschaffen hat. Im weiterem Verlauf der Frage, fragt der Pater ob die Beichte vielleicht der Ort sei,. wo das Böse "repariert" werden könne.

der emeritierte Papst antwortet darauf , indem er auf eine alte Frömmigkeitsübung hinweist, die die "Not Gottes" betrachtet

und sagt wörtlich Mir ist da ein erschütterndes Bild vor der Seele, das den leidenden Vater darstellt, der das Leiden des Sohnes inwendig als Vater miterleidet.

Breaking

Nach Letter-gate hat Papst Franziskus den Rücktritt von Msgr.Dario Viganò  als Präfekt des Sekretariates für   Kommunikation angenommen.

Quelle: aleteia  klicken