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Freitag, 14. Dezember 2018

Fundstück

Paul Badde antwortet bei CNA auf die unsägliche aber klare Ansage des neu ernannten Bischofs von Hildesheim, daß der Mißbrauch in der DNA der Kirche verankert sei und diese nicht länger heilig. Als kleines Schmankerl setzte Wilmer noch hinzu, daß Eugen Drewermann ein Großer und ein verkannter Prophet sei....das läßt den staunenden Beobachter denken, daß wenn man durch sonst nichts glänzen kann, man am besten einen Eklat auslöst, Skandalöses, Kontroverses äußert und sich so die Aufmerksamkeit sichert.
Paul Badde will das Behauptete so nicht stehen lassen.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:

"Einspruch, Herr Bischof, im Namen der Mutter!"

beginnt Paul Badde so: 
"Heiner Wilmer, der vielversprechende neue Bischof von Hildesheim, hat der Mutter Kirche nun - im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" - bescheinigt, dass der Machtmissbrauch, wie er in den Missbrauchsfällen Minderjähriger zu Tage getreten sei, leider in ihrer DNA stecke, also in ihrer Desoxyribonukleinsäure, die all ihre Erbinformationen gespeichert hält. Das Böse in der DNA der Kirche!
Ja, sagt der Bischof. Deshalb dürfe sie  auch nicht mehr länger als heilig verstanden werden. Aber das  Böse in der DNA der "una sancta catholica et apostolica ecclesia", wie wir die Kirche seit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 verstehen, würde auch bedeuten, dass das Saatgut schlecht war. Demzufolge müsste also schon das Blut unseres Erlösers mit dem Bösen contaminiert gewesen sein, der die Kirche mit seinem Kreuzestod zur Vergebung der Sünden in die Menschheit eingepflanzt hat.
Das ist neu aus dem Mund eines Bischofs. (…)
Die Sache mit der DNA hingegen dürfen wir nicht stehen lassen, allein schon um der Muttergottes willen nicht, die an Weihnachten mit ihrem einzig geborenen, eingeborenen niederkam, dessen DNA wir den Worten des neuen Bischofs zufolge ja auch noch einmal ganz neu und kritischer begutachten müssten.  (….)

Quelle: CNA, P. Badde 

Freitag, 17. Juni 2016

Nach Orlando- sind die Zeiten Neros zurückgekehrt?

Nach dem Blutbad von Orlando beschäftigt sich Riccardo Cascioli bei La Nuova Bussola Quotidiana mit der zweifelhaften und ideologisch ausgerichteten medialen und offiziellen Aufbereitung der Tat.
Um jeden Preis soll der islamistische Hintergrund zugunsten einer angenommenen, politisch unverfänglicheren homophoben Motivation verschoben werden. Der auf den Täter bezogene Satz "Es hätten auch Evangelikale sein können" zeigt die deutlich christenfeindliche Richtung dieser ideologischen Ausrichtung an. Was Cascioli sagt, gilt nicht nur für Italien, sondern ebenso auch für Deutschland. Hier geht´s zum Original:  klicken

 "ISLAM, KIRCHEN UND SCHWULE: ES TRIUMPHIEREN GEMEINHEIT UND LÜGE"

"Leider ist es die Religion, einschließlich unserer eigenen, die zumindest verbal, die Schwulen, Lesben, Transsexuellen ins Visier nimmt und ihre Mißachtung hervorruft.
Heute pflanzen die Angriffe gegen Männer und Frauen der LGBT den Samen der Verachtung, der sich in Hass verwandelt und am Ende zur Gewalt führen kann."
Diese Worte von Robert Lynch, Bischof von Tampa in Florida, in seinem Kommentar zum Blutbad in Orlando, wären früher überraschend und inakzeptabel gewesen, heute scheinen sie auch in der Kirche absolut normal geworden zu sein. Und sie sind in perfektem Einklang mit den Stimmen- die immer lauter aus der laizistischen Welt zu vernehmen sind.
Drei Tage haben ausgereicht, um den Schock zu überwinden, der gewisse Kreise der Politischen Korrektheit (man kann nicht mehr über das Schlechte der HS und der Islamisten sprechen, aber was sagen, wenn die einen die anderen ermorden ?) in einer ARt Kurzschluss erfaßt hatte und hier ist der Ausweg, der gefunden wurde:
"die Schuld der Religion im Allgemeinen und der Christen im Speziellen. In den USA, das muß man ausdrücklich sagen, zeigen besonders die Vertreter der American Civil Liberties Union (ACLU) den Christen vorwerfen, gegen die HS-EHe zu sein und in der Konfrontation mit den LGBT ein Klima des Hasses geschaffen zu haben:" 
"Die christliche Rechte hat in den letzten sechs Monaten 200 Anti-LGBT-Gesetze vorgeschlagen und dann sollen es die Islamisten sein? Absolut nein" sagte der Rechtsanwalt Chase Strangio, der die Christen so beschuldigt, auch diese Islamophobie zu provozieren.  

Die Zeiten Neros scheint zurück gekehrt zu sein, wo-was auch immer passierte , die Christen die Schuld hatten und deshalb verfolgt wurden. Oder in der besten der Hypothesen werden alle Religionen in einen Kessel geworfen, besonders die monotheistischen, schuldig, die Quelle der Diskriminierung der Homosexuellen zu sein. Auch Repubblica-TV  besteht auf diesem Punkt und bemüht die Philosophin Michele Marzano, um die frage zu beantworten :"Warum hassen die Religionen die Homosexuellen?" 
Diese Philosophin -nicht nur auf der Liste der PD gewählte Parlamentarierin-erklärt uns, daß das Problem nicht im Glauben generell liegt, sondern in den religiösen Integralismen, deren Form des Ausschlusses der Schwulen sich leicht in Hass verwandelt."

"Der Intergralist" erklärt uns die Marzano-"ist fanatisch und fundamentalistisch." er haßt das Andere und will die Dogmen des eigenen Glaubens den anderen aufzwingen"
Aber Vorsicht bei diesem Argument. der Integralist sieht in der Homosexualität eine "Störung der natürlichen Ordnung". Daher das Nichtertragen und dann die Gewalt, der Schritt ist klein," sagt uns immer die Marzano, "Glücklicherweise gibt es Papst Franziskus" schließt die Philosophin mit einem Hauch von Hoffnung,"der uns den wahren Glaube erklärt" und macht ihn in einer Parodie seiner Worte- zu einem Paladin der Schwulenrechte.

Dienstag, 7. April 2015

Säuberungsaktionen in den mit dem Strom schwimmenden Katholischen Medien

Er ist nicht der Erste, der wegen seiner kritischen Position gegenüber dem "Frühlingswind" in der Kurie und im aktuellen Pontifikat wegen "Dissidententums" von seinem Arbeitsplatz entfernt wird: Pat Archbold vom National Catholic Register
Auf seinem blog : creative minority report nimmt er Stellung zu seiner Entlassung, auch um die Fragen seiner Leser dazu zu beantworten. Hier geht´s zum Original :     klicken 

                                               "A Big Thank You"
"Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich den Zustrom von Unterstützung nach meinem Rauswurf beim Register zu würdigen weiß. Vielen Dank!
Aber so sehr wir alle uns vorstellen können, was zu diesem Ende führte, ich bin kein Opfer und ihr werdet mich nicht (viel) über meine Behandlung klagen hören. Die Wahrheit ist, daß das, auch wenn niemand gern geprügelt wird, keinen Einfluss auf mein Leben haben wird.
Ich sehe jeden Tag, womit die richtigen Menschen es zu tun haben, tapfere gläubige Menschen, wie Ray McConnel oder Rebbecca Frech, da ist mein kleines Problem ohne Folgen. Es lohnt einfach nicht, darüber zu grübeln, und ich werde das nicht tun.

Aber weil einige Leute mich - was man verstehen kann- fragen : warum? , dachte ich, dass ich wenigstens etwas dazu sagen sollte.
Ich werde die Motive wessen auch immer nicht hinterfragen, noch Euch mit den "blutigen" Details langweilen.
Es genügt dieses zu sagen:
Ich habe jetzt seit Jahren für den Register geschrieben und tue das nun nicht mehr. Es sollte nie eine lebenslange Stellung sein. Was ich durch mein Schreiben verdiene, ist für meine Familie nicht von Belang, weil ich immer einen anderen Erstberuf hatte.
Ich kam zum Schreiben, weil ich meinen Glauben und die Kirche liebe. So einfach ist das. Ich wollte immer über das, was ich zum Geschehen in Kultur und Kirche denke schreiben und wollte das immer so sagen, wie ich es wollte.

Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode. Frankreich im Laizismuswahn: 5000 Kommunen sollen umbenannt werden.

Der Laizismuswahn hat augenscheinlich bei der noch regierenden Politklasse in Frankreich in einer Art epidemischer Torschlußpanik um sich gegriffen, was dazu führte, daß sie sich virtuell die Jakobinermützen aufgesetzt haben und versuchen wollen, bevor sie bei den nächsten Präsidentschaftswahlen von den Wählern verjagt werden,  doch noch einige immer noch unvollendete Ziele, die ihnen ihre Patrone Saint Juste und Robespierre unerledigt hinterlassen haben, zu vollenden.
Die Egalité -unvollendet., immer noch sind nicht alle gleich, weder was Besitz und Vermögen angeht noch auch bei Bildung und Wissen.
Erste Sofortmaßnahme: die generelle Abschaffung des Lateinunterrichts.
Und dann ist da ja auch noch der alte Feind : die Kirche und das Christentum, ein bevorzugter Gegner , wenn einem sonst nichts gelingt: wenigstens die, mitsamt Glauben und Tradition, müssen weg.
Glaubt man den Berechnungen der Statistiker, beweisen sie damit sogar einen gewissen Weitblick : haben die doch errechnet, daß es ab 2050 mehr Muslime als Christen in Frankreich geben wird.
Dazu hat Luigi Santambrogio bei la Nuova Bussola Quotidiana einen Beitrag geschrieben.    klicken

   "WEG MIT DEN HEILIGENNAMEN! FRANKREICH BENENNT 5000 KOMMUNEN UM"  

"Das äußerst laizistische Frankreich, jenes des "je suis Charlie", der Toleranz, des multikulturellen "vivre ensemble" will die Heiligen und Seligen aus dem Paradies der Ortsnamen vertreiben.
Ziel ist die Eliminierung aller Bezüge zum Christentum der französischen Kommunen, ungefähr 5000 an der Zahl, die einen Heiligen oder eine Heilige in ihrem Namen führen.

Mittwoch, 10. September 2014

St.Patricks Parade Teil II, "Wenn Kardinal Dolan den Katechismus neu schreibt"

Bei La nuova Bussola Quotidiana schreibt Riccardo Cascioli
"Wenn Kardinal Dolan den Katechismus neu schreibt."
hier geht´s zum Original-Text:       klicken

"Angesichts des triumphalen Vormarsches HS-Bewegung in der Kirche, wird es in den nächsten Monaten Beunruhigenderes geben als das "Who am I to judge?", diesen mit bestimmten Absichten viel benutzten Satz: und das wird das Bild der Parade des Schutzheiligen von New York, des Hl. Patricks sein, an dem am 17. März eine Organisation Schwuler mit vielen Spruchbändern unter den segnenden Augen des Erzbischofs von New York, Kardinal Timothy Dolan teilnehmen wird. Und dieser Fall, der in diesen Tagen die US-Katholiken diskutieren läßt, ist kein Einzelfall.
Die St. Patricks-Parade in New York, die in aller Welt berühmt ist, wird seit dem 17. März 1762, somit 14 Jahre vor der Unabhängigkeitserklärung, abgehalten, um den Heiligen Schutzpatron Irlands und NYs zu ehren. Die Diözese New York hat immer ihren Segen gegeben, sodaß der Marsch auch an der dem Hl.Patrick geweihten New Yorker Kathedrale vorbeiführte, wo sie vom Erzbischof begrüßte wurde.
In diesem Jahr wurde Kardinal Dolan eingeladen "Großmarschall" der Parade zu sein, darüber hinaus wird er es sein, der sie eröffnet.

Besondere Unruhe unter den Katholiken hat die Tatsache hervorgerufen, daß Dolan die Einladung angenommen hat, nachdem die Organisatoren eine Gruppe von HS mit ihren Insignien zugelassen hatte.
Dolan ist eigentlich nicht als "Progressist" berühmt, ganz im Gegenteil: berühmt ist seine persönliche Konfrontation mit Präsident Obama wg. der Gesundheitsversicherung, die die Arbeitgeber verpflichtet, für Antikonzeptiva und Abtreibungen für ihre Angestellten zu garantieren. Und dennoch.....
Angesichts des sofort aufgezogenen Pulverdampfes zeigte sich der Erzbischof von New York heiter, weil es nicht an ihm sei, zu entscheiden, wer teilnehme und deshalb beabsichtige er auch nicht, einzelne Teilnehmer zu diskriminieren.
Nun hat er eine offizielle Erklärung abgegeben in dem Sinne, daß weder er noch seine Vorgänger jemals entschieden hätten, wer in der Parade mitgehen dürfe und wer nicht und daß immer die Fähigkeit der Organisatoren, das Ereignis treu zu seinem katholischen Ursprung zu gestalten, gewürdigt worden sei.
Damit glaubt Erzbischof Dolan wahrscheinlich, die Diskussion beenden zu können. Aber so wird es nicht sein. Aus einer Reihe von Gründen.
Vor allem enthält die Erklärung einen Fehler: sein Vorgänger Kardinal O´Connor hat immer dagegen gekämpft, daß HS-Gruppen in der Parade mitgehen dürfen, bedenkt man, dass seither gerade 20 Jahre vergangen sind und jedesmal das gleiche Anliegen vorgetragen wurde. Für die HS-Bewegungen, hat die Möglichkeit, an einer der berühmtesten Paraden der Welt -und dann auch noch mit soviel  Wohlwollen von seiten eines Kardinals der Heiligen Römischen Kirche- teilnehmen zu können, einen enormen Symbolwert.

Und es gibt noch einen wenig erbaulichen Hintergrund, der die Entscheidung der Organisatoren betrifft.
Die Organisatoren haben eine Gruppe HS, die OUT@NBCUniversal, Angestellte des Fernsehnetzwerkes NBC zugelassen. Das Motiv ist ein ganz einfaches: die NBC, ist der Sender, der die Parade live überträgt ( mit allen wirtschaftlichen Vorteilen, die daraus folgen) und die Direktoren der NBC haben in diesem Jahr mehr Druck als sonst ausgeübt und hören lassen, daß der Vertrag gekündigt werde, wenn die HS nicht teilnehmen dürften. Ein analoger Druck ist vom Hauptsponsor der Parade, der Guinness-Brauerei ausgeübt worden. Es ist also ausschließlich ein Frage des Geldes, eine Erpressung, der die Organisatoren nachgegeben haben. Und zugleich der Hauptgrund, weshalb Kardinal Dolan die Einladung, die Rolle des Großmarschalls zu übernehmen, hätte ablehnen müssen.

St. Patricks-Parade. Es war einmal eine Sünde, die zum Himmel schrie.


Auf seinem blog "settimo cielo" schreibt Sandro Magister zur Entscheidung des Organisationskomitees der Parade am St. Patricks-Day in New York, auch Vertreter homosexueller Gruppen mit ihren Emblemen teilnehmen zu lassen. "Es war einmal eine Sünde die zum Himmel schrie."
Hier geht´s zum Original:       klicken

"Nach Jahrzehnten der Proteste und juristischer Schlachten ist das letzte Tabu der traditionellen St. Patricks-Parade in New York auf der 5th Avenue gefallen. Eine Veranstaltung von Laien aber mit unzweifelhaft katholischen Wurzeln. Am kommenden 17. März werden auch homosexuelle Gruppen mit ihren Insignien zur Parade zugelassen. Die erste schwule Gruppe, die auf der 5 th Avenue mit ihrer eigenen Fahne paradiert, an dem Tag, an dem der Schutzheilige Irlands und des Big Apples, der Hl. Patrick, gefeiert wird, wird aus Mitarbeitern von NBC bestehen, dem Sender, der die Parade im Fernsehen überträgt.

Das Schöne daran ist, das als "Grand Marshal", als eine Art Ehrengast dieser 254. Parade, bei der zum ersten mal eine offizielle Delegation der HS dabei ist, von den Organisatoren auch dieses mal der Kardinal und Erzbischof von New York Timothy Dolan vorgesehen ist. Er hat die Einladung angenommen und wird das Defilee von den Stufen der St. Patrick-Kathedrale verfolgen.
Die Entscheidung des Kardinals hat einige Kommentatoren vom National Catholic Reporter vom 3. Sept. verblüfft.
So beklagt Pat Archbold, daß der Kardinal dadurch,  dass er die Einladung akzeptierte, das Normative einer "schwulen Identität" auch aus Sicht der Katholiken akzeptiert habe- anscheinend in gutem Frieden mit seinem Vorgänger, Kardinal O´Connor, der sich immer vehement gegen die Anwesenheit von HS-Organisationen gewehrt hatte und in ebenso gutem Frieden mit dem Katechismus  der Katholischen Kirche,- nicht dem von einst- sondern dem aktuellen von 1997,  der die "Sünde der Sodomiten" zusammen mit Mord, der Unterdrückung der Armen, und der Verweigerung, den Arbeitern ihren gerechten Lohn zu zahlen, zu den 4 Sünden zählt, "die zum Himmel schreien".

Samstag, 5. Juli 2014

Mehr merkwürdige Sachen: die Ästhetik des Mainzer Kardinals

Nein, die naturnahen Plastikmodelle von Embryonen um die 12. Schwangerschaftswoche herum, gefallen der Mainzer Eminenz gar nicht. Abstoßend seien sie und aggressiv und deshalb kontraproduktiv für den Lebensschutz. Von der Warte eines Helaukarnevalisten, der Funkenmariechen und Gardekorps schön findet, kann man das verstehen. Wie es aussieht hat unser Altkardinal allerdings noch nicht das Produkt einer Abtreibung gesehen, einen durch die Saugpumpe blutig in Stücke gerissen Embryo. Möglicherweise würde er sein Urteil dann etwas relativieren, aber sicher nicht medienmwirksam, er hat bei den mainstream- Medien schließlich einen Ruf zu verlieren.
Gefunden beim Kreuzknappen  klicken

Dienstag, 20. Mai 2014

cui bono?

Das ist die einzige Frage, die sich ob der Veröffentlichung der neuesten Pseudomeldung ( der em. Kardinalstaatssekretär T.Bertone habe 15 Mio "veruntreut") unserer Qualitätsmedien- voran Bild und Focus- stellt. Bedenkt man, daß unter den nicht gerade durch Intelligenzrekorde oder ultramontanen Katholizismus hervorstechenden Lesern dieser Journale kaum einer Kardinal Bertone kennt oder sich für ihn interessiert (abgesehen davon, daß vor kurzem schon einmal vergeblich versucht wurde, mit nachher kleinlaut korrigierten Phantasievorwürfen eine Art Tebartz-Nachfolge-Hype zu inszenieren ), ergibt sich die cui-bono-Frage von selbst.
Abgesehen vom eher dürftigen Inhalt der aus 4. Hand abgeschriebenen Artikelchen, fällt eigentlich nur ein Satz auf, auf den sich das mediale VEB-Kollektiv-Bischofsjagd in schöner Einmütigkeit stützt: man habe sein vermeintliches Wissen von einem "Informanten aus dem Vatican".
Abgesehen davon, daß es sich bei der insinuierten "Veruntreuung" um eine Fehlanlage der IOR handeln soll, kann man einen Schluss sicher ziehen: sollte der angebliche Informant tatsächlich existieren- ( und  nicht zum Drehbuch einer Intrige innerhalb der CEI gehören, die gerade ihre Vollversammlung abhält und die sich als Teil eines Richtungskampfes gegen Kard. Bertone richtet) dann geht Vatileaks munter weiter, wenn auch mit anderen Urhebern. Das Politikmachen mit Gerüchten, Verleumdungen und Verdrehungen aus angeblich sicherer vaticanischer Quelle würde -trotz aller Franziskus-Reinigungen,-Revolutionen,- Modernisierungen und des Einsatzes teuersten Know-hows (McKinsey et al) unverändert fortgesetzt. Und unsere Lohnschreiber ( oder besser Lohnschreiba ?) spielen als inkludierte Nichtwissende mit.
Das cui bono steht unbeantwortet im Raum.

Noch ein Warnhinweis zu den Risiken und Nebenwirkungen zu den o.g. Medien : 
dauerhafter Konsum  kann zu Bulimie führen, sowie zu durch Dauererbrechen hervorgerufene Mangelerscheinungen. 
Selten kommt es zu einer Suchtbildung, die allerdings schweren Realitätsverlust zur Folge haben kann.

Freitag, 12. Juli 2013

Steter Tropfen.....

höhlt nicht nur Steine, deshalb setzen die ÖR Fernsehsender auf Dauerberieselung, insbesondere wenn sie ihre für gutmenschlich-recht erkannte Ideologie durchsetzen und etablieren wollen.
Heute in der Vorabendprogramm-Krimi-Soap "Soko Wien" war nun die Lektion des Tages,die Lieschen Müller und Otto Normalfernseher zu lernen hatten ( und die so platt und holzhammermethodig, wie es nur gehen wollte, rübergebracht wurde) Folgende:
Merke: gleichgeschlechtliche Liebe ist so wertvoll, daß sie sogar einen Mord rechtfertigt, der folgerichtig unter dem Applaus der sonst moralintriefenden Kommissare und sonstigen Ermittlungsbeamten ungesühnt und straffrei bleibt.
Natürlich war es da hilfreich,daß eine der beiden in heißer Liebe entbrannten Damen dunkelhäutig war ( da kann man noch mal pc-mäßig eins drauf legen) und der durch sie gehörnte Ehemann eh ein Kotzbrocken -der nur noch laut genug schreien mußte- und zack- jawohl durfte er ob seines mittelalterlichen Weltbildes ohne weiteres getötet werden .
Merke im ZDF gilt folgender Parameter:  wenn ein Mann seiner Gattin die lesbische Geliebte nicht gönnt und laut genug schreit, darf er straffrei ermordet werden.
Weil töten bei Überschreiten einer bestimmten Phonzahl als Notwehr zu gelten habe.
Das gilt aber - auch das sollte man sich merken- nicht für heterosexuelle Paare! Cave also.

Montag, 18. Februar 2013

Fundstück des Tages : das copyright am Papst

Echo Romeo hat das unsterbliche Verdienst erworben, uns auf das copyright-geschützte Anforderungsprofil für den neuen Pontifex, das die Pfarrer-Initiative (auch als PI berüchtigt) als conditio sine qua non erstellt hat, aufmerksam zu machen. Dank dafür !
Wo zu lesen? Bei Echo Romeo- hier der link- und sehr empfehlenswert.
Bevor man sich versieht, hat man sich ohne Kenntnis dieses einmaligen Kulturdokumentes aus der Hand einer dauerpubertierenden Hirten(?)gruppe sehr leicht einer copyrights-Verletzungsklage ausgesetzt.
Und keine Plagiate bitte ( da schließen wir uns ganz Bastian an) !

Donnerstag, 14. Februar 2013

Eine schwere Prüfung

für uns alle ist nach anfänglich sachlicher und sachdienlicher Berichterstattung ( erstaunlich!) die nun einsetzende schier unerträgliche Vewurstung des Papstrücktrittes durch die ÖR-Medien.
Man kann es nicht anders sagen: jede und jeder noch so Ahnungslose, Ungeeignete , Inkompetene wie die übliche Talk-show-moderatorenschar,  erdreistet sich, dem zwangszahlenden  Publikum Schwatz-und Schwadronnierrunden zu  diesem Thema aufzuzwingen.
Man weiß vorher, daß sie nichts- genau Nullkommanichts  auch nur annähernd Relevantes zu sagen haben,  man weiß vorher,  wen sie je nach persönlicher Präferenz und Krawallaffinität als Gäste laden. Daß da moderatorenseits wieder auf der Schleimspur der Meinungshoheitsinhaber gekrochen wird, daß sich jede Schnecke vor Neid gelb färbt.
Ich sage: eine Maybritt Illner (andere auch nicht)  hat zum Papst und seiner Demissionsabsicht nichts zu sagen. Warum hält sie nicht den Mund?
Man kann natürlich auch fragen, ob diese verblödete Dauerkommentierung durch inkompetente "Ich will auch-noch" Fernsehschaffende der für uns vorgedachte Kreuzweg ist, den die Fastenzeit 2013 für uns bereit hält?
Sie haben sich vorher keinen Deut um den Papst geschert, warum jetzt? Sie halten die Katholische Kirche für eine kleine, unbedeutende Sekte- warum also sich mit dem Papst beschäftigen?
Als willkommene Möglichkeit zur Selbstdarstellung im gehabten Stil? Als Bühne für die allfälligen Narzissten und Neurotiker mit antiklerikalem Furor?
Dann müssen  wir dieses Kreuz auf uns nehmen und es stolz tragen .

Darunter setze ich jetzt das Fundstück des Tages, das wir Pro Spe Salutis als Finder ( Dank & Lob!) und J.H.Cardinal Newman als Urheber verdanken und das haargenau ausdrückt, was uns da von Bildschirmen, aus Radiolautsprechern, aus Zeitungsseiten und aus den Jauchegruben der online-foren entgegensickert :

Seele:
Welch ekelhafter Mißklang, roh und schrill !

Dämonen:
Niedrig Gezücht,
Aus Erde gemacht,
Streben sie,
Götter zu sein. 

Dienstag, 29. Januar 2013

Mein wunderbarer Medien-Watch-Salon

Die Hannover-Zeitung schreibt nachgewiesen und leicht überprüfbar Falsches aus dem National Geographic ab,  warum auch nicht, wenn´s der Meinungsmache dient? Hier der Link
Dazu hat Pater Lombardi ( der einem wirklich leid tun kann, sich immer wieder mit derlei Schwachsinn auseinandesetzen zu müssen) ausführlich Stellung genommen.
Zur wahrscheinlich großen Überraschung der Hannover Zeitung stellt er richtig, daß es im Vatican keine Läden gibt, in denen man Elfenbeinernes kaufen kann, die Kunstwerke im Besitz des Vaticans, in denen Elfenbein verarbeit wurde, alle alten bis sehr alten oder antiken Ursprungs sind.....
Leider müssen wir-weil wir unsere Pappenheimer kennen- davon ausgehen, daß derlei Richtigstellungen es nicht bis in die Großhirnrinde der Redakteure -und somit zur Inkenntnisnahme-schaffen.

Die SZ und die Lukas-Schule
Nachdem die SZ wochenlang gegen die Lukas-Schule polemisierte und mit zwar in ihren Leserkreisen populären aber dummerweise keiner Nachprüfiung standhaltenden, falschen Behauptungen-ein massives Drohszenario ( nach bewährtem Muster -wir erinnern uns an Bischof Mixa) aufgebaut hatte, das Jagdhorn schon zum Halali an die Lippen heben wollte,  mußte sie vor Gericht eine herbe Schlappe einstecken.
Man unterschrieb strafbewehrte Unterlassungserklärungen, löschte die phantasievollsten Behauptungen aus der Online-ausgabe und darf  auch sonst nicht mehr alles über den Rektor, den Unterrichtsplan etc. schreiben, was einem so in den antichristlichen Sinn kommt.
Und als Sahnehäubchen schmückt die Ehrung von Rektor Jörg Birnbacher als Pädagoge des Jahres das bittere Urteil.
Aber das verdrießt unsere wackeren SZ-Kreuzzügler gegen alles was romtreu und/oder konservativ ist nicht- jetzt haben sie  ein neues Opfer für eine saftige Denunziationskampagne ausgemacht.: Michael Hesemann.
Der ist zur medialen Liquidation freigegeben, ohne Möglichkeit zur Stellungnahme zum Tod unter dem selbstgerechten Jakobinerfallbeil der Prantlianer verurteilt.
Wessen hat er sich schuldig gemacht- außer romtreu und konservativ zu sein? Er hat ohne Beschönigung den Werdegang eines Ex-Theologen ins Abseits geschildert, zu dessen Sprachrohr sich das kränkelnde Münchner Journal machte.
Es sieht so aus, als glaube Heribert Prantl, Rettung & Heil  für sein Blatt in einer militanten Frontstellung gegen Rom, Papst und Kirche einerseits ( Evangelikale der Einfachheit halber eingeschlossen)  und einer absoluten, kriecherischen Unterordnung unter grün-rotes Gedankengut andererseits zu finden.
Und als sei das alles noch nicht schlimm genug- in zwei Sätzen konstruiert man -wider besseren Wissens-(man nennt das gemeinhin auch lügen ) aus der Tatsache, daß Hesemann einen von der SZ falsch beschuldigten und diffamierten Priester verteidigte und daß er zusammen mit Papstbruder Msgr. Georg Ratzinger ein Buch "Mein Bruder der Papst" gemacht hat, einen Zusammenhang-und versucht, den Eindruck zu erwecken, die ominösen Hintermänner von Kreuznet seien der Klerus- voran der Papst und seine Entourage. Das ist an Niedertracht nicht so leicht zu überbieten.
Kein Wunder , daß die SZ inzwischen zum "Neuen Deutschland" für alle Kampfatheisten avancierte.
Hier der Link zum neuen Meisterwerk aus der Isarmetropole

Noch eine Paarung: Guardian & Spiegel in kompletter Unkenntnis der Geschichte, von Verträgen und anderen Tatsachen, was sie aber nicht hindert,  ihrer Phamtasie bzgl. teilweise angeblich von Mussolini erworbenen Millionen-ach was schreib ich- Milliarden im Vatikanbesitz freien Lauf zu lassen und das Ergebnis als ernstzunehmende, belastbare Recherche zu vermarkten - sie kennen halt ihre Klientel.
Angesichts der zum Himmel schreienden Unwissenheit der Guardianredakteure , sah sich Pater Lombardi veranlaßt , zu mutmaßen , diese müßten Extraterrestrische sein. Das trifft natürlich auch uneingeschränkt auf die Spiegel(ab)schreiber zu


Freitag, 25. Januar 2013

Wie man mit manipulierten Umfragen Kirchenpolitik macht

oder es zumindest versucht.
Das Bistum Rottenburg-Stuttgart hat es vorgemacht.
Man nehme 1 Institut, das mit einer Zielvorgabe zum Ergebnis mit der Studie beauftragt wird.
Man nehme eine ansehnliche Summe aus Kirchensteuereinnahmen in die Hand und suche sich die passenden Probanden , abschließend formuliere man das eigentlich nur für die Absicht des Auftraggebers repräsentative  Ergebnis in Soziologenkauderwelsch.
Man gebe das wie gewünscht erzielte Ergebnis mit einer knalligen Schlagzeile an die Tagespresse, der Rest läuft wie geschmiert.
Geplant - getan:  4000 Befragte - davon, wie sich inzwischen herausstellte, 1000 Nichtkatholiken- sollten empirisch-repräsentativ Auskunft geben, was der deutsche Durchschnittskatholik ( Romtreue waren von vornherein ausgeschlossen- weil zu traditionsverbunden) sich von " seiner" Kirche  ( nicht etwa der Kirche Jesu Christi) wünscht.
Diese als "Beitrag zum Dialogprozess" (mit wem bloß?) getarnte Frageaktion  sollte in Wirklichkeit als weiterer Sprengsatz die von rucksacktragenden, deutschen "Los-von-Rom-Aktivisten" eingeleitete Abspaltung von der Römischen Kirche vertiefen und beschleunigen.
Eine unter der mehr oder weniger frei erfundenen Flagge einer "offenen, toleranten und kommunikationsfähigen"  segelnde deutsche Nationalkirche soll es sein und es sollen vollendete Tatsachen geschaffen werden.
Den Verantwortlichen wäre vielleicht zu raten, bei ihrem nächsten Versuch, die allzu offensichtliche Absicht und deshalb von Anfang an in Kauf genommenen methodischen Fehler besser zu verbergen, bevor man sie mit stolzgeschwellter Brust an die Presse weitergibt.




Montag, 14. Januar 2013

Das kleine Rätsel zur Nacht

Sehfehler oder eigene mediale Arithmetik?
Der vergangene Sonntag hat uns wieder ein bizarres Beispiel medialer Sehgewohnheiten gegeben. Was ist geschehen?
1. In Paris demonstrieren 800.000 Menschen gegen einen Gesetzesentwurf, der früher oder später die Fundamente der Gesellschaft untergräbt.
2.In Rom, auf dem Petersplatz randalieren und krakeelen 4 ( vier) barbusige "Femen" ( was immer das sein mag) beim Angelus herum, von vielen nicht wahr-und von Ordnungshütern schnell in Gewahrsam -genommen.

Setzen wir das in Beziehung so kommen auf 1 ( eine) halbnackte Schreiende 200.000 Demonstrierende in Paris. Und wie nimmt die Mehrzahl unserer Medien"verantwortlichen"  das wahr?
Nun, 200.000 Katholiken ( mal vereinfacht gesprochen) wiegen bei vielen unserer Meinungsproduzenten eine lesbische Randaliererin nicht auf. Da müssten es wohl noch ein paar mehr werden?
Vielleicht könnten unsere Meinungshoheitsinhaber uns gelegentlich mal die Lösung dieses Rätsels verraten. Wie viele müßten es denn sein, um entsprechend wahrgenommen zu  werden?
Natürlich verstehen wir, daß es unsere links eingenordeten Medien schmerzt, daß ausgerechnet unter Liebling Francois Hollande, unter einer sozialistischen Regierung in Paris die größte Prostestdemo seit über 30 Jahren stattfindet. Daß man da schon mal die Teilnehmerzahlen durch 20 oder mehr teilt- nachvollziehbar aber leider dennoch falsch.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Fundstück

"Fakten-check ZDF"
Wo?   Beim Predigtgärtner - hier der Link.
Dank dafür.
Was? Alle Jahre wieder "erfreut" das ZDF unter dem Titel "Fakten-check" mit angeblichen Fakten zur Weihnachtsgeschichte, "was wirklich dran ist".
Dabei handelt es sich allerdings um von jedem auch nur ansatzweise wissenschaftlichen Anspruch weit entfernte, zusammengewürfelte, vor allem aber einseitige Theorien zeitgeistkonformer ( und deshalb ausgewählter),  mehr oder weniger seriöser Exegeten oder sonstiger "Fach"leute, die dann von gänzlich Ahnungslosen zu einer Tatsachenbehauptung zusammenmontiert und mit bedeutungsschwerer Miene und Tonfall vorgetragen werden.
Daß praktisch  jede dort aufgestellte Behauptung gelinde gesagt umstritten ist oder inzwischen widerlegt wurde- wen interessiert´s?
Man maßt sich auf Kosten der Gebührenzahler die viel zu große Rolle des Aufklärers an, der gerecht zu werden, man im konkreten Falle in keiner Weise in der Lage ist, und verbreitet doch nur einseitig Meinungen.
Das wollen wir nächstes Weihnachten nicht wieder sehen.  Dem ZDF empfehlen wir einen Faktencheck zur gleichnamigen Sendung.

Quelle:  Predigtgärtner, Idea, BPA

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Fundstück

"Das liebe Gott"
Frau MinisterIn Schröder, begeisterte Gender-Ideologiepropagandistin, hat soeben Altes und Neues Testament umgeschrieben und Gott eine neue Rolle als Neutrum zudiktiert, Jesus Christus der Blindheit ( er hatte fälschlicherweise immer von seinem Vater gesprochen, zu seinem Vater gebetet) überführt und so endlich den Weg bereitet für gendergerechtes Beten und Glauben.
Daß sie auch den Rest der Literatur zu zensieren gedenkt- jedenfalls für ihr Kind- hat sie nebenbei auch ganz wohlgemut zugegeben. Da muß nicht nur Pippi Langstrumpfs Vater dran glauben, wenn das Kind älter ist, die Märchen der Gebrüder Grimm kommen wohl als Ganzes auf den hausinternen Schröderschen Index , man denke an die diskriminierenden Darstellungen "Behinderter" oder sonst von der Norm Abweichender( Zwerge, Riesen, Hexen, Wölfe, Patchwork-äh-Stiefmütter, Frösche, die behaupten, Prinzen zu sein ), der Struwwelpeter steht da ja schon seit den 68-er Jahren (nicht auszudenken : "es geht spazieren vor dem Tor ein kohlpechrabenschwarzer Mohr!!!!") auch Zwerg Nase von Hauff ist ein höchst problematischer Fall von Mehrfachausgrenzung, nicht wahr Frau Minister?
Und so wird Mama sicher auch Marc Twain umschreiben, sich Schiller vorknöpfen und aus den Brüdern in der Ode an die Freude entweder BrüderInnen, Brüder und Schwestern oder nur Schwestern machen und was wohl aus den Weibern, die zu Hyänen werden, im Hause Schröder wird?
Ob ihr bei all der Arbeit mit der Literatur überhaupt noch Zeit für ihr Amt bleibt?
Man muß das arme Kind bedauern.

wo?  in "Die ZEIT", wer den O-Ton der ministerlichen Selbstenthüllung erleben möchte , kann das hier tun

Mittwoch, 28. November 2012

Noch´n Fundstück ( warum nur kommt es uns so bekannt vor?)

Was haben wir noch gefunden? Einen neuen Skandal !!! Wo? Bei Thermometer.
Der verdankt seine frisch erworbene Erkenntnis, dass es in der Römisch Katholischen Kirche schon wieder einen Skandal von Weltformat gibt, einem typischen Gehirnschnellwaschgang von Spiegel-TV ( einem äußerst maroden Subunternehmen des Spiegels- wir erinnern uns , dieses ehemaligen Nachrichtenmagazins- bei dem jetzt die Entlassungswelle anrollt ) : auch wir sind zutiefst erschüttert:
Der Hl. Vater schweigt ( nicht nur immer noch zur Odenwaldschule-sondern auch) zu kreuz-net. Skandal! Hallo hört uns denn niemand? Wir haben Skandal gerufen !
Was muß der Papst denn immer neue Kardinäle noch dazu aus fremden Erdteilen kreieren, es gibt doch schon genug, während in Castrop -Rauxel oder wo immer der Herr D.B. sein Unwesen treibt, weltumstürzlerische Probleme lauern, was sollen denn diese ständigen Hl. Messen und Katechesen, wo doch vordringlich wäre, die Beiträge und Kommentare auf dem o.g. Internetportal zu studieren -statt dessen schreibt er eskapistischerweise Bücher über Jesus-obwohl es schon eins gibt.  (Vorsicht Ironie!)
Jetzt aber haben die Ruhrpottinkarnation der Königin der Nacht, Herr D.B. ( "der Hölle Rache kocht in seinem Herzen, Tod und Verzweiflung flammen um ihn her...." wie E.Schikaneder so schön dichtete und der Wolfgang A.Mozart aus Salzburg so schön in Töne setzte) und seine medialen Hilfstruppen -unter denen sich besonders das salonkommunistische Verlegersöhnchen, in den zwar kleinen aber für ihn dennoch viel zu großen Schuhen seines Übervaters Rudolph A, hervortut, ihre Zinnsoldatenarmee gegen Papst und Kirche in Stellung gebracht und das Trompetensignal zum Sturmangriff geblasen.
Und wieder rollt publizistische Angriffswelle auf Angriffswelle und wieder werden sie genau nichts erreichen. Und was  kommt als nächste Skandalmeldung ? Daß der Papst schweigt- obwohl ein Huhn laut kakelnd und gackernd ein Ei gelegt hat?

Dienstag, 27. November 2012

Fundstück zum Thema "Was uns gerade noch gefehlt hat."

Beim Predigtgärtner :  "Immer mehr schwule Weihnachtsmärkte"
Das kann man ja nur als eindeutig diskriminierend betrachten- keine Weihnachtsmärkte für Anorektikerinnen, Manisch-Depressive, Legastheniker, Linkshänder, Verschwörungstheoretiker, Pyromanen ( alle die jetzt nicht einzeln aufgeführt worden sind, sind mitgemeint, kein Grund sich ausgeschlossen zu fühlen) ???
Das muß schnellstens anders werden.
Näheres hier.

Freitag, 9. November 2012

Fundstück "Belly Issues"

noch ein Fundstück- wieder bei katholisch.de

Da fällt in einem Artikel ein Obama-verehrender  Philosophieprofessor den amerikanischen Bischöfen in den Rücken.
Der DBK gefällt es, in ihrem offiziellen Internet-auftritt katholisch.de ihre us-amerikanischen Brüder im Bischofsamt in ihrem Kampf um das Lebensrecht Ungeborener und die besondere Stellung der "traditionellen" Familie mit dem Artikel "Was bleibt vom Messias" von Prof. Thomas Schärtl offen angreifen zu lassen.
In diesem Artikel klassifiziert der Herr Dozent das von Präsident Obama favorisierte  und von den amerikanischen Bischöfen bekämpfte uneingeschränkte Recht auf Abtreibung bis zum Geburtstermin und unter der Geburt, die Euthanasie lebensfähig auf die Welt gezwungener, spätabgetriebener Kinder und die rechtliche Gleichstellung von HS-Partnerschaften, nebst uneingeschränktem Adoptionsrecht als "Belly-Issues"  , als "Unterleibsthemen" . Das sagt er natürlich nicht so klar sondern umschreibt die Gesetzesentwürfe, um die es hier ging, zeitgeisthörig weichgespült .
Das Lebensrecht Ungeborener ist im Dafürhalten von Thomas Schärf also ein Belly-Issue mit dem Ruch des Ewiggestrigen und spießig Verklemmten, während das Geringachten dieses fundamentalen Lebensrechtes anscheinend fortschrittlich , demokratisch und zukunftsweisend ist.
"Es wird noch mindestens eine Generation dauern" weiß der Professor- " bis auch die katholische Amtskirche in den USA einsieht, daß es nicht nur dogmatisch verkürzend sondern auch moralisch-theologisch unwürdig ist Belly-Issues zum einzigen Lackmustest katholischer Identität zu stilisieren."

Gegenfrage Herr Dozent: kann man dogmatisch korrekt und moral-theologisch würdig handeln, wenn man einen der fundamentalen Grundpfeiler wegsprengt?

Hier geht´s zum Artikel

Prof. Thomas Schärtl ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Philosophiedozent-innen der katholischen Theologie an wissenschaftlichen Hochschulen.
Noch Fragen Euer Ehren?

Dienstag, 7. August 2012

Doktor Eisenbart

Wenn man sich die Mittel anschaut, mit denen unsere Regierenden das mit vielen Krokodilstränen beweinte und medial bejammerte Fehlen der Kinder in unserem demographischen Gefüge heilen wollen, kann man sich nur verwundert die Augen reiben und feststellen, daß sie ihre Heilkünste wohl bei Doktor Eisenbart erworben haben. Wie also wollen sie die jungen Familien motivieren, welche Anreize zum Kinderkriegen wollen sie schaffen?  Durch die rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare.
Nehmen wir den Familien doch etwas Fördermittel weg und geben sie den HS-Lebensgemeinschaften und- man wird schon sehen- flugs bekommen alle wieder mehr Kinder.
Credo quia absurdum....und wir verneigen uns ehrfürchtig vor dieser meisterlichen Absurdität .

..und welcher Partei gehört die Ministerin, die dieses Heilmittel propagiert,  noch mal an?  Staunt da etwa jemand, daß es die CDU ist, die mit dem christlichen C im Namen?