Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die aktuelle Situation im juristischen und politischen Kampf um das Beichtgeheimnis und veröffentlicht einen Artikel, den ein Kirchenrechtsprofessor zu diesem Thema verfaßt hat.
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"GLOBALE ATTACKE GEGEN DAS BEICHTGEHEIMNIS.
ENTWEDER GEFÄNGNIS ODER EXKOMMUNIKATION"
Der letzte Angriff wurde vor einigen tagen in Kaliforniern abgewehrt. Am 13. Juli hat Senator Jerry Hill im Sicherheitsausschuss des Kalifornischen Abgeordnetenhaus , das von ihm selbst eingebrachte Gesetz SB 360 zur Abschaffung des Beichtgeheimnisses zurückgenommen, dem der Senat bereits zugestimmt hatte.
Im Bericht über das Geschehen hat " Vatican News" betont, daß ês 140.000 Briefe, 17.000 e-mails und Hunderte von Telefonanrufen brauchte, um diese Bedrohung für das Gewissen jedes Amerikaners -wie es der Erzbischof von Los Angeles Peter Gomez ausdrückte-die zu dieser Mobilisierung führte, zu verhindern.
Zurück im Jahr 2000 hatte der Internationale Strafgerichtshof in der Diskussion um "Regeln, Prozeduren und Beweise" die Forderung Kanadas und Frankreichs zurückgewiesen, daß Priester nicht länger das Recht haben sollten, die Aussage über Dinge zu verweigern, die sie unter dem Beichtsiegel erfahren hatten.
Und 2016 hat das Bundesland Louisiana betont, daß ein Priester, Rabbiner, geweihter Diakon nicht als Meldepflichtiger betrachtet werden kann und nicht gezwungen werden darf, Wissen, das er während der Beichte erfahren oder anderer heiliger Handlungen erfahren hat, zu melden.
In der Zwischenzeit nahmen im Zuge des Skandals des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker die Angriffe auf das Beichtgeheimnis zu. Zum Beispiel 2011 in Irland durch die damalige Premierministerin Enda Kenny. Oder 2014 in Genf vom UN-Komitee für die Konvention über die Rechte des Kindes. Jedes Mal mit der katholischen Kirche auf der Anklagebank. .
Bis zum 7. Juni 2018 in Australien auf dem Gebiet der Hauptstadt Canberra eine Bresche in das Beichtgeheimnis geschlagen wurde, als mit Zustimmung aller Parteien ein Gesetz verabschiedet wurde, das katholische Priester - und analog die Hirten anderer Glaubensrichtungen - zur Verletzung des sakramentalen Beichtgeheimnisses verpflichtet, wenn sie von sexuellem Missbrauch gegen Minderjährige erfahren. Das Gesetz trat am 31. März 2019 in Kraft.
So weit sind das alles wohlbekannte Fakten. Was nur wenige wissen.ist, daß das Beichtgeheimnis auch dort ernsthaft gefährdet ist, wo man es am wenigsten vermuten würde.
Italien ist so ein Fall, dem sogar von Seiten der Kirchenautoritäten mit Schweigen begegnet wird.
Hier hat der Oberste Gerichtshof am 14. Januar 2014 im Fall Nr. 6912 entschieden, daß ein als vereidigter Zeuge in einem Strafprozess wegen sexuellen Mißbrauchs aufgerufener Priester, der sich weigert auszusagen, was er in der Beichte gehört hat-. abgesehen von Sünden, die der Beichtende begangen hat, so z.B. daß er Mißbrauch erlitten, nicht begangen hat, das Verbrechen des Meineids begeht.
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Samstag, 20. Juli 2019
Sonntag, 30. Juni 2019
Samstag, 22. Juni 2019
Fundstück
Stefan Heid entlarvt in einem Artikel bei CNA die Vorstellung, das Christentum habe in sogenannten Hauskirchen begonnen und sich ausgebreitet als unbewiesenes und unbeweisbares Wunschdenken von einem dezentralen, unhierarchischen, undogmatischen Ur-Christentum heutiger Progressisten, die nach historischer Rechtfertigung für ihre "Liberalisierungsideen" suchen.
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Unter dem Titel:
"Schon lange spricht man davon, das früheste Christentum habe sich auf seinem missionarischen Weg in Hauskirchen ausgebreitet. Davon habe es viele in jeder Stadt gegeben, je größer die Stadt, desto mehr. Damit verbunden ist die Idee, am Anfang habe es kein einheitliches Christentum gegeben, sondern ein polyzentrisches, liberales, tolerantes Christentum: Christentümer im Plural. " (....)
Quelle: CNA, S. Heid
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Unter dem Titel:
"Phantom Hauskirchen"
Die Theorie, das Urchristentum habe mit Hauskirchen begonnen, ist ein "Wissenschaftsphantom des 20. Jahrhunderts"
beginnt der Artikel so - Zitat:
"Schon lange spricht man davon, das früheste Christentum habe sich auf seinem missionarischen Weg in Hauskirchen ausgebreitet. Davon habe es viele in jeder Stadt gegeben, je größer die Stadt, desto mehr. Damit verbunden ist die Idee, am Anfang habe es kein einheitliches Christentum gegeben, sondern ein polyzentrisches, liberales, tolerantes Christentum: Christentümer im Plural. " (....)
Quelle: CNA, S. Heid
Donnerstag, 20. Juni 2019
Henry Sire & Neues vom Malteser Orden, Fortsetzung
- F
"Die gegenwärtige Leitung (und Lamb wiederholt ihre Linie) redet so, als ob die Ritter der Gerechtigkeit ihre religiöse Berufung entehren, indem sie ihre Verpflichtung in Gemeinschaft zu leben, ignorieren. aber das ist eine Ansicht, die auf der Unkenntnis der Natur des Ordens beruht.
Ein militärischer Orden ist kein Kloster, und seine Mitglieder waren nie zum Gemeinschaftsleben verpflichtet. In der Blütezeit des Ordens dienten Ritter als Soldaten, königliche Minister und Diplomaten, als ihren Posten und es wurde erwartet, daß ein Ritter seine Karriere als Administrator eines der Kommanderien oder Priorate (der europäischen Standorte, aus denen der Orden seinen Reichtum bezog) beendete - nicht in Gemeinschaft zu leben.
Die gegenwärtige Reformidee basiert auf einem fundamentalen Missverständnis der Natur einer Militärordens und der Annahme, daß eine religiöse Berufung nur klösterlichen Charakters sein kann. Es ist ein ignoranter Vorschlag, der die Lehre anderer heutiger Orden der Hospitalters (zum Beispiel die des heiligen Johannes von Gott) und sogar der Institute wie des Opus Dei, die die Richtung einer aktiven religiösen Berufung in der modernen Welt aufzeigen, übersieht.
Aber dieser Mangel ist nicht das Ergebnis religiöser Nachlässigkeit; im Gegenteil, er wurde durch die zu gewissenhafte Überzeugung erzeugt, daß die Mittel des Ordens ausschließlich für die Arbeit von Hospitalitern verwendet werden sollten. Dem Malteserorden standen durch die Spenden seiner Unterstützer große Mittel zur Verfügung, und es wäre möglich gewesen, Stiftungen zur Unterstützung der Ritter der Gerechtigkeit zu schaffen und sie für die aktive Arbeit der Hospitaliter einzusetzen. Aber der Orden ist immer da vor zurückgeschreckt, Gelder für einen solchen Zweck umzuleiten, mit dem Ergebnis der derzeitigen unbefriedigenden Situation, die wir heute haben. Die Ritter mit Profess
selbst sind in keiner Weise dafür verantwortlich.
Mittwoch, 19. Juni 2019
Henry Sire & Neues vom Malteser Orden
Henry Sire, Historiker und Autor von "Diktator Papst", hat sich bei LifeSiteNews zum aktuellen Verbot der Messe im Vetus Ordo für den Malteser Orden geäußert.
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"TRADITIONALISMUS UND DER MALTESER ORDEN"
Die Malteser-Ritter sind ein 900 Jahre alter Orden der katholischen Kirche und man könnte treffend eine Abhandlung darüber schreiben, warum Tradition unter ihnen gepflegt wird und werden sollte, aber darum geht es mir hier nicht.
Der Zweck dieses Artikels ist es, die völlig fantastischen Berichte über die jüngsten Ereignisse im Orden zu widerlegen, die von Kommentatoren wie Christopher Lamb und Austen Ivereigh anlässlich der jüngsten Entscheidung des Ordens, die Verwendung der traditionellen Messe in offiziellen Zeremonien zu verbieten, kolportiert haben. "The Tablet" vom 12. Juni 2019 veröffentlichte Lambs Artikel "Der Malteserorden verbietet den Alten Ritus", dessen falsche Angaben in zwei Hauptbereichen korrigiert werden müssen.
Die erste ist der Mythos, daß Fra 'Matthew Festing, der bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2017 Großmeister war, in irgendeiner Weise eine anti-päpstliche Bewegung anführt. Dies wird durch Lambs Aussage impliziert, daß „die jüngste Verlautbarung des Großmeisters [Verbot des alten Ritus] auf strenge Weise die Idee ausschließt, daß der Orden eine traditionalistische Bastion gegen dieses Pontifikat werden kann.“
Austen Ivereigh nennt es "einen starken Schachzug, der sicher stellen soll, daß die Ritter nicht wieder als fünfte Kolonne für anti-päpstliche und anti-Vatican II -Traditionalisten benutzt werden können."
Das ist eine völlige Verzerrung der jüngsten Ereignisse im Orden. Fra' Matthew Festing, der 2009 zum Großmeister gewählt wurde, war zweifellos ein Traditionalist, und seine Wahl ging mit dem Aufstieg anderer Traditionalisten in Führungspositionen im Orden einher, aber niemand hatte auch nur im Geringsten den Eindruck, daß dies eine antipäpstliche Bewegung war.
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"TRADITIONALISMUS UND DER MALTESER ORDEN"
Die Malteser-Ritter sind ein 900 Jahre alter Orden der katholischen Kirche und man könnte treffend eine Abhandlung darüber schreiben, warum Tradition unter ihnen gepflegt wird und werden sollte, aber darum geht es mir hier nicht.
Der Zweck dieses Artikels ist es, die völlig fantastischen Berichte über die jüngsten Ereignisse im Orden zu widerlegen, die von Kommentatoren wie Christopher Lamb und Austen Ivereigh anlässlich der jüngsten Entscheidung des Ordens, die Verwendung der traditionellen Messe in offiziellen Zeremonien zu verbieten, kolportiert haben. "The Tablet" vom 12. Juni 2019 veröffentlichte Lambs Artikel "Der Malteserorden verbietet den Alten Ritus", dessen falsche Angaben in zwei Hauptbereichen korrigiert werden müssen.
Die erste ist der Mythos, daß Fra 'Matthew Festing, der bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2017 Großmeister war, in irgendeiner Weise eine anti-päpstliche Bewegung anführt. Dies wird durch Lambs Aussage impliziert, daß „die jüngste Verlautbarung des Großmeisters [Verbot des alten Ritus] auf strenge Weise die Idee ausschließt, daß der Orden eine traditionalistische Bastion gegen dieses Pontifikat werden kann.“
Austen Ivereigh nennt es "einen starken Schachzug, der sicher stellen soll, daß die Ritter nicht wieder als fünfte Kolonne für anti-päpstliche und anti-Vatican II -Traditionalisten benutzt werden können."
Das ist eine völlige Verzerrung der jüngsten Ereignisse im Orden. Fra' Matthew Festing, der 2009 zum Großmeister gewählt wurde, war zweifellos ein Traditionalist, und seine Wahl ging mit dem Aufstieg anderer Traditionalisten in Führungspositionen im Orden einher, aber niemand hatte auch nur im Geringsten den Eindruck, daß dies eine antipäpstliche Bewegung war.
Samstag, 15. Juni 2019
Tosatti : Der Malteser Orden oder noblesse oblige....
Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae- nicht ohne Ironie- die überraschende Anordnung des Malteser Großmeisters Dalla Torre, die außerordentliche Form der Römischen Messe innerhalb des Ordens zu verbieten und rät zum Verständnis der Hintergründe zum "cherchez la femme"
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"MALTA: WARUM DIE ALTE MESSE VERBOTEN WURDE."
"Cherchez la femme! Die Franzosen wissen da mehr als der Teufel und vielleicht sogar mehr als Papst Bergoglio und sie könnten wieder einmal Recht haben.
Offensichtlich kommt die geheimnisvolle Anordnung von Fra´Giacomo Dalla Torre, den Vetus Ordo der Messe betreffend, aus dem Norden, dem tiefen Norden Europas. Die Repräsentantin der Skandinavischen Nationalen Vereinigung (eine der drei Frauen, -zusammen mit Argentinien und Singapur- die im Generalkapitel im vergangenen Mai eine neue Ordensleitung gewählt haben) -die aber keine Skandinavierin ist, hat sich gegenüber dem Großmeister beschwert, weil ein Prälat offensichtlich nach dem Vetus Ordo zelebrieren wollte. Und sie soll auch die Möglichkeit ventiliert haben, ihre nicht befriedigte Beschwerde dem Inhaber des Dachbodens von Santa Marta zu -den ruhmreichen- Füßen zu legen.
Im aktuellen Klima der Abhängigkeit vom Vatican - laßt eine Drohung dieser Art das Blut dessen, was einmal ein edler, stolzer Orden war, in den Adern gefrieren. Und so griff der Großmeister zu Feder und Papier und schrieb -wenn auch etwas ungenau- den berühmten Ukas.
Was den Rittern das seltene Privileg verschaffte, der einzige religiöse Orden zu sein, der seinen Mitgliedern den ausschließlichen Gebrauch der Form der Messe nach Paul VI befohlen hat. Nicht einmal die Jesuiten, und sagen Sie mir nicht, das sei eine Kleinigkeit- sind so weit gegangen. Den FFI wurde es verboten, aber sie hatten bis jetzt seit 6 Jahren die Panzer des Politkommissars im Haus.....
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"MALTA: WARUM DIE ALTE MESSE VERBOTEN WURDE."
"Cherchez la femme! Die Franzosen wissen da mehr als der Teufel und vielleicht sogar mehr als Papst Bergoglio und sie könnten wieder einmal Recht haben.
Offensichtlich kommt die geheimnisvolle Anordnung von Fra´Giacomo Dalla Torre, den Vetus Ordo der Messe betreffend, aus dem Norden, dem tiefen Norden Europas. Die Repräsentantin der Skandinavischen Nationalen Vereinigung (eine der drei Frauen, -zusammen mit Argentinien und Singapur- die im Generalkapitel im vergangenen Mai eine neue Ordensleitung gewählt haben) -die aber keine Skandinavierin ist, hat sich gegenüber dem Großmeister beschwert, weil ein Prälat offensichtlich nach dem Vetus Ordo zelebrieren wollte. Und sie soll auch die Möglichkeit ventiliert haben, ihre nicht befriedigte Beschwerde dem Inhaber des Dachbodens von Santa Marta zu -den ruhmreichen- Füßen zu legen.
Im aktuellen Klima der Abhängigkeit vom Vatican - laßt eine Drohung dieser Art das Blut dessen, was einmal ein edler, stolzer Orden war, in den Adern gefrieren. Und so griff der Großmeister zu Feder und Papier und schrieb -wenn auch etwas ungenau- den berühmten Ukas.
Was den Rittern das seltene Privileg verschaffte, der einzige religiöse Orden zu sein, der seinen Mitgliedern den ausschließlichen Gebrauch der Form der Messe nach Paul VI befohlen hat. Nicht einmal die Jesuiten, und sagen Sie mir nicht, das sei eine Kleinigkeit- sind so weit gegangen. Den FFI wurde es verboten, aber sie hatten bis jetzt seit 6 Jahren die Panzer des Politkommissars im Haus.....
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Freitag, 14. Juni 2019
Ist der Papst katholisch?
Rorate Caeli hat heute einen Artikel vom Melanie McDonagh im "Spectator" mit der Überschrift "Ist der Papst katholisch?" veröffentlicht.
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"DER SPECTATOR: "IST DER PAPST KATHOLISCH? MAN MUSS SICH DAS FRAGEN"
"Ist der Papst ein Katholik? Das muß man sich fragen. Früher -in der alten Zeit- war der Auftrag des Papstes bescheiden: unfehlbar, aber nur in den verschwindend seltenen Fällen, wenn er sich über Glaubens-oder Moralfragen äußerte, die die ganze Kirche betrafen. Aber auch die bombastischsten früheren Päpste mit dem schlechtesten Benehmen würden gezögert haben, das zu tun, was der nette Papst Franziskus getan hat, nämlich die Veränderungen der Liturgie zuzustimmen, - gipfelnd in der Korrektur des Vater-unser.
Der Abschnitt, in dem es heißt "und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen" ist für Papst Franziskus eine schlechte Übersetzung. "Das spricht von einem Gott, der in Versuchung führt" sagt er dem Italienischen Fernsehen "Ich bin derjenige, der fällt. Das heißt nicht, daß er mich in Versuchung führt, um zu sehen, wie ich gefallen bin. Ein Vater tut so etwas nicht; ein Vater hilft einem, sofort aufzustehen."
Das klingt so, als ob es nicht die Übersetzung ist, die ihm nicht gefällt, sondern das Gefühl....Christus ist nicht christlich genug. Und deshalb hat er den Veränderungen der italienischen Bischöfe im Römischen Missale zugestimmt. Die Originalversion in der Lateinischen Vulgata lautet: "et ne nos deducas in tentationem" was sehr wohl genau das selbe ist wie in der bekannten englischen Version.
Die italienische Übersetzung "e non ci indurre in tentazione" ist jetzt ersetzt worden, durch "e non abandonarci alla tentazione" oder "überlasse uns nicht der Versuchung".
Das ist wichtig, weil die Christen aller Konfessionen das Herrengebet gemeinsam haben. Es ist Teil unserer Sprachen und Kulturen, Wir sage es bei Hochzeiten und Beerdigungen; die Unreligiösen erinnern es aus der Schule. Es ist eine gemeinsames Gebet, das uns miteinander verbindet. Warum die Worte ändern? Besonders weil die Griechisch-Gelehrten sagen werden, daß die Wortwurzel "eisphero" bringen, tragen bedeutet, und deshalb "führe" und nicht zulassen, "erlauben".
Das ist der Text. Wir müssen an dem Punkt widersprechen, wo der Autor schreibt "Heinrich VIII und Papst Franziskus haben nicht viel gemeinsam, aber das haben sie mit gleichen Augen gesehen, Heinrich wollte das "führe uns nicht" ....in "Lasse nicht zu, daß wir in Versuchung geführt werden" - nur um von Bischof Cranmer zurückgewiesen zu werden. "
Tatsächlich sind Franziskus und Heinrich genau die gleiche Art Perönlichkeit und außer dem Womanizing unterscheidet sich Franziskus nur durch die große Zurückhaltung- verursacht-durch die aktuellen Sitten beim Loswerden von Gegnern... Aber er hat Orden zerstört (FFSI und andere) Umstürze organisiert (Malteser Orden), die zeitlose, traditionelle Lehre verändert (zu Ehe, Ehebruch, u.a.) und genau wie ein Renaissance-Fürst gehandelt, auch wenn er Titel verabscheut.....
Quelle: Spectator. Rorate Caeli, M.McDonagh
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"DER SPECTATOR: "IST DER PAPST KATHOLISCH? MAN MUSS SICH DAS FRAGEN"
"Ist der Papst ein Katholik? Das muß man sich fragen. Früher -in der alten Zeit- war der Auftrag des Papstes bescheiden: unfehlbar, aber nur in den verschwindend seltenen Fällen, wenn er sich über Glaubens-oder Moralfragen äußerte, die die ganze Kirche betrafen. Aber auch die bombastischsten früheren Päpste mit dem schlechtesten Benehmen würden gezögert haben, das zu tun, was der nette Papst Franziskus getan hat, nämlich die Veränderungen der Liturgie zuzustimmen, - gipfelnd in der Korrektur des Vater-unser.
Der Abschnitt, in dem es heißt "und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen" ist für Papst Franziskus eine schlechte Übersetzung. "Das spricht von einem Gott, der in Versuchung führt" sagt er dem Italienischen Fernsehen "Ich bin derjenige, der fällt. Das heißt nicht, daß er mich in Versuchung führt, um zu sehen, wie ich gefallen bin. Ein Vater tut so etwas nicht; ein Vater hilft einem, sofort aufzustehen."
Das klingt so, als ob es nicht die Übersetzung ist, die ihm nicht gefällt, sondern das Gefühl....Christus ist nicht christlich genug. Und deshalb hat er den Veränderungen der italienischen Bischöfe im Römischen Missale zugestimmt. Die Originalversion in der Lateinischen Vulgata lautet: "et ne nos deducas in tentationem" was sehr wohl genau das selbe ist wie in der bekannten englischen Version.
Die italienische Übersetzung "e non ci indurre in tentazione" ist jetzt ersetzt worden, durch "e non abandonarci alla tentazione" oder "überlasse uns nicht der Versuchung".
Das ist wichtig, weil die Christen aller Konfessionen das Herrengebet gemeinsam haben. Es ist Teil unserer Sprachen und Kulturen, Wir sage es bei Hochzeiten und Beerdigungen; die Unreligiösen erinnern es aus der Schule. Es ist eine gemeinsames Gebet, das uns miteinander verbindet. Warum die Worte ändern? Besonders weil die Griechisch-Gelehrten sagen werden, daß die Wortwurzel "eisphero" bringen, tragen bedeutet, und deshalb "führe" und nicht zulassen, "erlauben".
Das ist der Text. Wir müssen an dem Punkt widersprechen, wo der Autor schreibt "Heinrich VIII und Papst Franziskus haben nicht viel gemeinsam, aber das haben sie mit gleichen Augen gesehen, Heinrich wollte das "führe uns nicht" ....in "Lasse nicht zu, daß wir in Versuchung geführt werden" - nur um von Bischof Cranmer zurückgewiesen zu werden. "
Tatsächlich sind Franziskus und Heinrich genau die gleiche Art Perönlichkeit und außer dem Womanizing unterscheidet sich Franziskus nur durch die große Zurückhaltung- verursacht-durch die aktuellen Sitten beim Loswerden von Gegnern... Aber er hat Orden zerstört (FFSI und andere) Umstürze organisiert (Malteser Orden), die zeitlose, traditionelle Lehre verändert (zu Ehe, Ehebruch, u.a.) und genau wie ein Renaissance-Fürst gehandelt, auch wenn er Titel verabscheut.....
Quelle: Spectator. Rorate Caeli, M.McDonagh
Montag, 10. Juni 2019
A. Gagliarducci : Liegt die Kurien-Reform auf Eis?
In seiner montäglichen Kolumne bei "Monday in the Vatican" untersucht und kommentiert A. Gagliarducci den aktuellen Stand der Dinge bei der Kurienreform und ihrer Umsetzung.
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"PAPST FRANZISKUS, REFORM UND KONSISTORIUM VERSCHOBEN?"
"Es schien fast als sicher, anzunehmen, daß Papst Franziskus Ende Juni ein Konsistorium abhalten werde. Bei diesem Konsistorium hätte der Papst 6 neue Kardinäle kreieren und die von Paul VI festgelegte und vom Hl. Johannes Paul II bestätigte Grenze von 120 wählenden Kardinälen bei einem Konklave überschreiten können.
Das Konsistorium wird nicht stattfinden, weil Papst Franziskus es noch nicht angekündigt hat und er das aber einen Monat früher tun muß. Der Papst wird sogar die Kurien-Reform noch nicht unterzeichnen, wie es gerüchteweise hieß, obwohl der Entwurf des Kurien-Reform jetzt herumgeht.
Am Ende ist alles aufgeschoben. Meldungen über das Konsistorium und den Abschluss der Kurienreform waren nicht offiziell. Dennoch gab es viele Anzeichen die darauf hinwiesen. Viele im Vatican verwiesen darauf, daß Papst Franziskus für den 25.- 2. Juni ein Treffen des Kardinalsrates einberufen hat.
Im Allgemeinen trifft sich der Rat am Monatsbeginn. Der Zeitplan schien perfekt zu passen: Kardinalsrat, Konsistorium zur Diskussion der Reform, Kreierung von neuen Kardinälen am 28. Juni, eine Messe mit den Kardinälen am 29. Juni , dem Fest der Hl. Petrus und Paulus. Bei der Gelegenheit segnet Papst Franziskus auch die Pallien für die Metropolitan-Erzbischöfe, die während des vergangenen Jahres ernannt wurden.
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"PAPST FRANZISKUS, REFORM UND KONSISTORIUM VERSCHOBEN?"
"Es schien fast als sicher, anzunehmen, daß Papst Franziskus Ende Juni ein Konsistorium abhalten werde. Bei diesem Konsistorium hätte der Papst 6 neue Kardinäle kreieren und die von Paul VI festgelegte und vom Hl. Johannes Paul II bestätigte Grenze von 120 wählenden Kardinälen bei einem Konklave überschreiten können.
Das Konsistorium wird nicht stattfinden, weil Papst Franziskus es noch nicht angekündigt hat und er das aber einen Monat früher tun muß. Der Papst wird sogar die Kurien-Reform noch nicht unterzeichnen, wie es gerüchteweise hieß, obwohl der Entwurf des Kurien-Reform jetzt herumgeht.
Am Ende ist alles aufgeschoben. Meldungen über das Konsistorium und den Abschluss der Kurienreform waren nicht offiziell. Dennoch gab es viele Anzeichen die darauf hinwiesen. Viele im Vatican verwiesen darauf, daß Papst Franziskus für den 25.- 2. Juni ein Treffen des Kardinalsrates einberufen hat.
Im Allgemeinen trifft sich der Rat am Monatsbeginn. Der Zeitplan schien perfekt zu passen: Kardinalsrat, Konsistorium zur Diskussion der Reform, Kreierung von neuen Kardinälen am 28. Juni, eine Messe mit den Kardinälen am 29. Juni , dem Fest der Hl. Petrus und Paulus. Bei der Gelegenheit segnet Papst Franziskus auch die Pallien für die Metropolitan-Erzbischöfe, die während des vergangenen Jahres ernannt wurden.
Sonntag, 19. Mai 2019
Vatican News: die Frage des Frauendiakonats bleibt offen....
Dr. Maike Hickson veröffentlicht bei LifeSiteNews den korrigierenden Kommentar von Pater Hagenkord zu den von Medien kolporierten Aussagen des Pontifex´ zum Frauendiakonat.
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"VATICAN MEDIEN-OFFIZIELLER: NEIN, PAPST FRANZISKUS HAT DIE MÖGLICHKEIT EINES WEIBLICHEN DIAKONATS NICHT AUSGESCHLOSSEN"
Papst Franziskus hat laut einem hochrangigen Vatican-Medienmitarbeiter vor kurzem- entgegen dem allgemeinen Glauben-die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats nicht ausgeschlossen.
Pater Bernd Hagenkord S.J. der Chef-Koordinator aller sechs Sprach-Sektionen von Vatican-News hat einen Artikel darüber veröffentlicht, was Papst Franziskus wirklich bei seinem Treffen mit der Internationalen Vereinigung der Ordensoberen (IUSG) am 10. Mai gesagt hat.Pater Hagenkord hat den Eindruck korrigiert, daß der Papst mit einer Nonne, die ihn gefragt hatte, über die Möglichkeit sprach, ihre eigene Kirche zu gründen und auch klar gemacht, daß Papst Franziskus die Diakonatsweihe für Frauen nicht ausgeschlossen habe.
Diane Montagna von LifeSiteNews hat für eine Übersetzung der wichtigsten Passagen bei diesem Mai-Treffen gesorgt und so den Eindruck vermieden, der an jenem Tag von vielen Beobachtern geteilt wurde, daß Papst Franziskus den Befürwortern des Frauen-Diakonats gegenüber scharfe Töne angeschlagen hat.
Besonders die folgenden Worte des Papstes haben diesen Eindruck hervorgerufen: "Es stimmt. da helfen nicht nur dogmatische Definitionen und historische Dinge. Nicht nur. Aber wir können nicht über die Offenbarung hinausgehen. Das verstehen Sie doch? Wir sind Katholiken, oder? Wenn jemand eine andere Kirche kreieren möchte- bitte sehr."
Vorher hatte Papst Franziskus in seinen Äußerungen zum Frauen-Diakonat- den Ordensoberinnen erzählt, daß er der Vorsitzenden der IUSG den Schlußbericht der Vatican-Kommission von 2016 zur Geschichte des weiblichen Diakonats übergeben habe. Am 8, Mai sagte er, daß dieses Dokument herausgefunden hat "daß die Weihe-Formel für das [weibliche] Diakonat nicht das selbe war, wie für das männliche und eher dem ähnelte, was heute dem Segen eines Abtes oder einer Äbtissin gleich käme."
Papst Franziskus erklärte den Oberinnen, daß auch wenn das Fehlen doktrinaler oder historischer Beweise als Unterstützung für die Weihe weiblicher Diakone anerkannt wird, es immer noch eine Offenheit gegenüber der Entwicklung gibt. Er stellt fest:
"Die Kirche ist nicht nur Denzinger, also eine Sammlung dogmatischer Texte, historischer Dinge. Das ist wahr. aber die Kirche entwickelt sich auf ihrer Reise in Treue zur Offenbarung. Wir können die Offenbarung nicht ändern- sie entwickelt sich mit der Zeit. Und mit der Zeit verstehen wir den Glauben immer besser. Der Weg, den Glauben heute -nach dem II. Vaticanischen Konzil- zu verstehen, unterscheidet sich von dem Weg den Glauben vor dem II. Vaticanischen Konzil zu verstehen. Warum? Weil eine Entwicklung des Wissens gibt. Sie haben Recht. Und das ist nichts Neues- weil die wahre Natur- die wahre Natur- der Offenbarung ist in ständiger Bewegung, um sich selbst zu erklären.
Pater Hagenkord besteht in seinem eigenen Artikel darauf, daß diese Worte weder eine Zurückweisung der religiösen Frauen war, die ihn wegen der Teilnahme der Frauen in der Kirche fragten, noch eine Ablehnung der Idee weiblicher Diakone. Er betont, daß Papst Franziskus in seiner langen Antwort an die religiösen Schwestern sagte "alles bewegt sich" und "man erreicht die konkrete Situation nicht mit Hilfe dogmatischer Antworten."
Es gibt eine Entwicklung und "dieser Weg muß der Offenbarung treu sein, aber-immerhin auch- ein Weg des Wachsens" erklärt der Jesuiten-Pater.
Es ist nicht richtig, diese Worte als Ablehnung dieser religiösen Schwestern zu interpretieren, betont Pater Hagenkord. Die Antwort des Papstes sei eher durch die Spannung zwischen Loyalität zur Offenbarung und Wachstum und Änderung in der Anpassung gekennzeichnet."
Für Pater Hagenkord zeigen die Worte von Papst Franziskus, daß "verkürzte und verzerrte Zitate durch die Medien nicht passen." Er denkt, daß die Worte des Papstes über das Gründen einer eigenen Kirche eher ein Scherz sein sollten und daß er versuchte, ein Licht zu finden, um diesen Kommentaren ein Ende zu setzen." Also- darauf besteht der Priester- war das nicht als "persönlicher Angriff auf die Nonne gemeint."
Während der jesuitische Priester hier versucht, Papst Franziskus wegen seiner scherzhaften Bemerkungen zu verteidigen, hilft er uns gleichzeitig zu verstehen, daß Papst Franziskus, die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats nicht dauerhaft ausgeschlossen hat. "
Quelle: LifeSite News, Dr.M.Hickson
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"VATICAN MEDIEN-OFFIZIELLER: NEIN, PAPST FRANZISKUS HAT DIE MÖGLICHKEIT EINES WEIBLICHEN DIAKONATS NICHT AUSGESCHLOSSEN"
Papst Franziskus hat laut einem hochrangigen Vatican-Medienmitarbeiter vor kurzem- entgegen dem allgemeinen Glauben-die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats nicht ausgeschlossen.
Pater Bernd Hagenkord S.J. der Chef-Koordinator aller sechs Sprach-Sektionen von Vatican-News hat einen Artikel darüber veröffentlicht, was Papst Franziskus wirklich bei seinem Treffen mit der Internationalen Vereinigung der Ordensoberen (IUSG) am 10. Mai gesagt hat.Pater Hagenkord hat den Eindruck korrigiert, daß der Papst mit einer Nonne, die ihn gefragt hatte, über die Möglichkeit sprach, ihre eigene Kirche zu gründen und auch klar gemacht, daß Papst Franziskus die Diakonatsweihe für Frauen nicht ausgeschlossen habe.
Diane Montagna von LifeSiteNews hat für eine Übersetzung der wichtigsten Passagen bei diesem Mai-Treffen gesorgt und so den Eindruck vermieden, der an jenem Tag von vielen Beobachtern geteilt wurde, daß Papst Franziskus den Befürwortern des Frauen-Diakonats gegenüber scharfe Töne angeschlagen hat.
Besonders die folgenden Worte des Papstes haben diesen Eindruck hervorgerufen: "Es stimmt. da helfen nicht nur dogmatische Definitionen und historische Dinge. Nicht nur. Aber wir können nicht über die Offenbarung hinausgehen. Das verstehen Sie doch? Wir sind Katholiken, oder? Wenn jemand eine andere Kirche kreieren möchte- bitte sehr."
Vorher hatte Papst Franziskus in seinen Äußerungen zum Frauen-Diakonat- den Ordensoberinnen erzählt, daß er der Vorsitzenden der IUSG den Schlußbericht der Vatican-Kommission von 2016 zur Geschichte des weiblichen Diakonats übergeben habe. Am 8, Mai sagte er, daß dieses Dokument herausgefunden hat "daß die Weihe-Formel für das [weibliche] Diakonat nicht das selbe war, wie für das männliche und eher dem ähnelte, was heute dem Segen eines Abtes oder einer Äbtissin gleich käme."
Papst Franziskus erklärte den Oberinnen, daß auch wenn das Fehlen doktrinaler oder historischer Beweise als Unterstützung für die Weihe weiblicher Diakone anerkannt wird, es immer noch eine Offenheit gegenüber der Entwicklung gibt. Er stellt fest:
"Die Kirche ist nicht nur Denzinger, also eine Sammlung dogmatischer Texte, historischer Dinge. Das ist wahr. aber die Kirche entwickelt sich auf ihrer Reise in Treue zur Offenbarung. Wir können die Offenbarung nicht ändern- sie entwickelt sich mit der Zeit. Und mit der Zeit verstehen wir den Glauben immer besser. Der Weg, den Glauben heute -nach dem II. Vaticanischen Konzil- zu verstehen, unterscheidet sich von dem Weg den Glauben vor dem II. Vaticanischen Konzil zu verstehen. Warum? Weil eine Entwicklung des Wissens gibt. Sie haben Recht. Und das ist nichts Neues- weil die wahre Natur- die wahre Natur- der Offenbarung ist in ständiger Bewegung, um sich selbst zu erklären.
Pater Hagenkord besteht in seinem eigenen Artikel darauf, daß diese Worte weder eine Zurückweisung der religiösen Frauen war, die ihn wegen der Teilnahme der Frauen in der Kirche fragten, noch eine Ablehnung der Idee weiblicher Diakone. Er betont, daß Papst Franziskus in seiner langen Antwort an die religiösen Schwestern sagte "alles bewegt sich" und "man erreicht die konkrete Situation nicht mit Hilfe dogmatischer Antworten."
Es gibt eine Entwicklung und "dieser Weg muß der Offenbarung treu sein, aber-immerhin auch- ein Weg des Wachsens" erklärt der Jesuiten-Pater.
Es ist nicht richtig, diese Worte als Ablehnung dieser religiösen Schwestern zu interpretieren, betont Pater Hagenkord. Die Antwort des Papstes sei eher durch die Spannung zwischen Loyalität zur Offenbarung und Wachstum und Änderung in der Anpassung gekennzeichnet."
Für Pater Hagenkord zeigen die Worte von Papst Franziskus, daß "verkürzte und verzerrte Zitate durch die Medien nicht passen." Er denkt, daß die Worte des Papstes über das Gründen einer eigenen Kirche eher ein Scherz sein sollten und daß er versuchte, ein Licht zu finden, um diesen Kommentaren ein Ende zu setzen." Also- darauf besteht der Priester- war das nicht als "persönlicher Angriff auf die Nonne gemeint."
Während der jesuitische Priester hier versucht, Papst Franziskus wegen seiner scherzhaften Bemerkungen zu verteidigen, hilft er uns gleichzeitig zu verstehen, daß Papst Franziskus, die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats nicht dauerhaft ausgeschlossen hat. "
Quelle: LifeSite News, Dr.M.Hickson
Mittwoch, 8. Mai 2019
M. Tosatti: Kardinal Müller zerpflückt die Reformpläne für die Kurie
Marco Tosatti veröffentlicht bei La Nuova Bussole Quotidiana Teile der Kritik, die Kardinal Müller in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse am Entwurf von "Praedicate Evangelium" -dem Dokument für die Kurien-Reform geübt hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"BREITSEITEN VON MÜLLER GEGEN DAS PROJEKT"
"KURIENREFORM, OPFER WIRD DIE GLAUBENSKONGREGATION SEIN"
Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Müller zerlegt die Kurienreform, die die Glaubenskongregation zugunsten eines Dikasteriums für die Evangelisierung, deren Aufgaben noch nicht klar sind, beschnitten werden. Der Kardinal hat davor gewarnt, die Prioritäten auf säkulare Aufgaben der Kirche zu legen, damit sie nicht zu einer NGO wird. Und er hat wegen einiger Aspekte der Reform, die die Glaubenslehre bestreiten, die nur noch als eine der vielen Aufgaben bezeichnet wird, von "theologischer Dummheit" gesprochen.
Kardinal Müller schont weder Worte noch das Konzept bei der Bewertung der Reformpläne für die römische Kurie, die vom Rat der C9 (inzwischen auf C6 reduziert) erdacht und durch Interviews und Äußerungen von dem Papst nahe stehenden Kardinälen bekannt geworden sind.
In einem spezifischen Fall hat der Ex-Präfekt der Glaubenskongregation ("La Suprema"-wie einmal genannt wurde) von "schockierender theologischer Dummheit" gesprochen.
Der Entwurf des Dokumentes, der in den vergangenen Wochen an die Kardinäle ( nach einigen Quellen aber nicht an alle) wurde, soll beabsichtigen, der Evangelisierung im Hinblick auf die Lehre und das Lehramt eine führende Rolle zuzuweisen: und das auch "physisch" durch die Einverleibung von Propaganda Fide ins Dicasterium für die Neu-Evangelisierung. Aber laut Müller biete das Dokument, das nach zig Treffen des C9- C6 entstanden ist, keine "überzeugende Idee vom Ursprung, der Substanz und der Mission der Kirche an."
Der Kardinal hat seine Vorhalte und seine Kritik in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse geäußert. Der Entwurf des Dokumentes, das den Namen "Praedicate Evangelium" trägt, ist außer an die Kardinäle auch an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen., an die Führer der Synoden der Orientalischen Kirche, die Ordensoberen und mehrere Katholische Universitäten geschickt worden.
Von allen diesen Personen soll C6 bis Mitte Juni ein Feedback bekommen, um während des bevorstehenden Zusammentreffens vom 25. und 26. Juni und folgenden Treffen eventuelle Veränderungen und Zusätze diskutieren zu können.
Hier geht´s zum Original: klicken
"BREITSEITEN VON MÜLLER GEGEN DAS PROJEKT"
"KURIENREFORM, OPFER WIRD DIE GLAUBENSKONGREGATION SEIN"
Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Müller zerlegt die Kurienreform, die die Glaubenskongregation zugunsten eines Dikasteriums für die Evangelisierung, deren Aufgaben noch nicht klar sind, beschnitten werden. Der Kardinal hat davor gewarnt, die Prioritäten auf säkulare Aufgaben der Kirche zu legen, damit sie nicht zu einer NGO wird. Und er hat wegen einiger Aspekte der Reform, die die Glaubenslehre bestreiten, die nur noch als eine der vielen Aufgaben bezeichnet wird, von "theologischer Dummheit" gesprochen.
Kardinal Müller schont weder Worte noch das Konzept bei der Bewertung der Reformpläne für die römische Kurie, die vom Rat der C9 (inzwischen auf C6 reduziert) erdacht und durch Interviews und Äußerungen von dem Papst nahe stehenden Kardinälen bekannt geworden sind.
In einem spezifischen Fall hat der Ex-Präfekt der Glaubenskongregation ("La Suprema"-wie einmal genannt wurde) von "schockierender theologischer Dummheit" gesprochen.
Der Entwurf des Dokumentes, der in den vergangenen Wochen an die Kardinäle ( nach einigen Quellen aber nicht an alle) wurde, soll beabsichtigen, der Evangelisierung im Hinblick auf die Lehre und das Lehramt eine führende Rolle zuzuweisen: und das auch "physisch" durch die Einverleibung von Propaganda Fide ins Dicasterium für die Neu-Evangelisierung. Aber laut Müller biete das Dokument, das nach zig Treffen des C9- C6 entstanden ist, keine "überzeugende Idee vom Ursprung, der Substanz und der Mission der Kirche an."
Der Kardinal hat seine Vorhalte und seine Kritik in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse geäußert. Der Entwurf des Dokumentes, das den Namen "Praedicate Evangelium" trägt, ist außer an die Kardinäle auch an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen., an die Führer der Synoden der Orientalischen Kirche, die Ordensoberen und mehrere Katholische Universitäten geschickt worden.
Von allen diesen Personen soll C6 bis Mitte Juni ein Feedback bekommen, um während des bevorstehenden Zusammentreffens vom 25. und 26. Juni und folgenden Treffen eventuelle Veränderungen und Zusätze diskutieren zu können.
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Montag, 6. Mai 2019
Kardinal Müller zur Kurienreform
Kardinal Gerhard Müller hat der Passauer Neuen Presse ein Interview zur Kurienreform gegeben.
KNA und domradio.de berichten darüber.
Hier geht´s zum Original bei der PNP : klicken
und hier zu domradio.de und KNA : klicken
Der Originalartikel mit dem Titel
"Müller zur Kurienreform: Theologische Ahnungslosigkeit"
beginnt so:
"Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat den Entwurf für eine Reform der Römischen Kurie scharf kritisiert. Im PNP-Interview sprach er von "theologischer Ahnungslosigkeit" und sagte über den in verschiedenen Medien kursierenden Text, darin sei "kein schlüssiges Konzept von Ursprung, Wesen und Sendung der Kirche erkennbar". Statt sich deutlicher am Kirchenbegriff des Zweiten Vatikanischen Konzils zu orientieren, bleibe "die Kurie in einem ortlosen Schwebezustand, weil sie nicht mehr eindeutig dem Dienst des Papstes für die Universalkirche zugeordnet" werde. (....)"
Quelle: PNP. domradio.de, KNA
KNA und domradio.de berichten darüber.
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und hier zu domradio.de und KNA : klicken
Der Originalartikel mit dem Titel
"Müller zur Kurienreform: Theologische Ahnungslosigkeit"
beginnt so:
"Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat den Entwurf für eine Reform der Römischen Kurie scharf kritisiert. Im PNP-Interview sprach er von "theologischer Ahnungslosigkeit" und sagte über den in verschiedenen Medien kursierenden Text, darin sei "kein schlüssiges Konzept von Ursprung, Wesen und Sendung der Kirche erkennbar". Statt sich deutlicher am Kirchenbegriff des Zweiten Vatikanischen Konzils zu orientieren, bleibe "die Kurie in einem ortlosen Schwebezustand, weil sie nicht mehr eindeutig dem Dienst des Papstes für die Universalkirche zugeordnet" werde. (....)"
Quelle: PNP. domradio.de, KNA
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Mittwoch, 24. April 2019
Kardinal Brandmüller
stellt in "Die Tagespost" die -mal wieder von interessierter Seite aktuell gemachte- Frage nach dem Zölibat in einen kirchenhistorischen Zusammenhang.
Hier geht´s zum Original: klicken
mit dem Titel:
"ZWISCHEN HOCHSCHÄTZUNG UND MISSACHTUNG"
das so beginnt:
Hier geht´s zum Original: klicken
mit dem Titel:
"ZWISCHEN HOCHSCHÄTZUNG UND MISSACHTUNG"
das so beginnt:
"Der Zölibat hat im Mittelalter nicht weniger polarisiert als heute – seine Bejahung oder Ablehnung, hing und hängt davon ab, welche Vorstellung vom Amt des Priesters eine Gesellschaft hat, schreibt Walter Kardinal Brandmüller in einem Beitrag für die „Tagespost“."
Quelle: Die Tagespost, Kard. W. Brandmüller
Donnerstag, 18. April 2019
Fr. Hunwicke spricht....
heute bei liturgicalnotes -mit gewohnter Ironie- über die Abänderungen der "Fußwaschungszeremonie" durch Papst Franziskus und hat noch einige Vorschläge für die Zukunft.
Hier geht´s zum Original : klicken
"PFs GRÜNDONNERSTAGS-SPIELE"
Es begann - ältere Leser werden sich daran erinnern- vor langen, alten Zeiten, als PF sowohl Frauen als auch Männern die Füße wusch. Das war- so angenehm er es gefunden haben mag- damals unzulässig.
Dann ordnete er an, daß das Gesetz geändert wurde, damit jeder Priester die Füße von Christen beiderlei Geschlechts waschen konnte.
Aber er selbst fuhr mit seiner kamera-freundlichen Ermutigung zur Illegalität fort, indem er die Füße von Nicht-Christen wusch.
Was würde er aber tun, wenn der listige Kardinal Sarah seinen Bluff aussprach und noch einmal die Rubriken änderte, um auch das zu legalisieren?
PF scheint ein besonders tiefes persönliches Bedürfnis zu verspüren, Gesetze zu brechen. (Könnte es sein, daß er als er zur Schule ging, nicht angemessen bestraft wurde, wenn er die Regeln brach?)
Vielleicht könnte die nächste Stufe sein, die Hufe approbierter Wiederkäuer (jeder Orientierung) zu waschen. Ordentlich ausgeführt, könnte ihm das ermöglichen, Levithikus 11: 7 zu brechen.
(.".das Schwein, denn es hat gespaltene, sogar durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer, es ist für euch unrein")
Vor einiger Zeit habe ich eine andere mögliche Entwicklung der Päpstlichen Fußwaschung vorgeschlagen. Das wäre die Entfernung der Zeremonie aus den Rubriken der Liturgie und würde somit aufhören, ungesetzlich zu sein.
"Während er immer rund um den Petersplatz gefahren wird, könnte der Papst plötzlich sylphenhaft (sic) vom Papamobil springen. Seine Sicherheitsleute würden dann aus der jubelnden Menge eine Person hervorziehen und sie von ihren Schuhen und anderen -ähm- Fußhüllen befreien, Der immer treue, unwandelbar effiziente Guido "Jeeves" Marini würde ex nihilo - wie von Zauberhand an der Seite seines Herrn erscheinen- mit einen Wasserbecken und einem Handtuch.
Der Papst des Volkes würde sich dann hinknien und....etc etc."
Quelle: liturgicelnotes, Fr. J. Hunwicke
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"PFs GRÜNDONNERSTAGS-SPIELE"
Es begann - ältere Leser werden sich daran erinnern- vor langen, alten Zeiten, als PF sowohl Frauen als auch Männern die Füße wusch. Das war- so angenehm er es gefunden haben mag- damals unzulässig.
Dann ordnete er an, daß das Gesetz geändert wurde, damit jeder Priester die Füße von Christen beiderlei Geschlechts waschen konnte.
Aber er selbst fuhr mit seiner kamera-freundlichen Ermutigung zur Illegalität fort, indem er die Füße von Nicht-Christen wusch.
Was würde er aber tun, wenn der listige Kardinal Sarah seinen Bluff aussprach und noch einmal die Rubriken änderte, um auch das zu legalisieren?
PF scheint ein besonders tiefes persönliches Bedürfnis zu verspüren, Gesetze zu brechen. (Könnte es sein, daß er als er zur Schule ging, nicht angemessen bestraft wurde, wenn er die Regeln brach?)
Vielleicht könnte die nächste Stufe sein, die Hufe approbierter Wiederkäuer (jeder Orientierung) zu waschen. Ordentlich ausgeführt, könnte ihm das ermöglichen, Levithikus 11: 7 zu brechen.
(.".das Schwein, denn es hat gespaltene, sogar durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer, es ist für euch unrein")
Vor einiger Zeit habe ich eine andere mögliche Entwicklung der Päpstlichen Fußwaschung vorgeschlagen. Das wäre die Entfernung der Zeremonie aus den Rubriken der Liturgie und würde somit aufhören, ungesetzlich zu sein.
"Während er immer rund um den Petersplatz gefahren wird, könnte der Papst plötzlich sylphenhaft (sic) vom Papamobil springen. Seine Sicherheitsleute würden dann aus der jubelnden Menge eine Person hervorziehen und sie von ihren Schuhen und anderen -ähm- Fußhüllen befreien, Der immer treue, unwandelbar effiziente Guido "Jeeves" Marini würde ex nihilo - wie von Zauberhand an der Seite seines Herrn erscheinen- mit einen Wasserbecken und einem Handtuch.
Der Papst des Volkes würde sich dann hinknien und....etc etc."
Quelle: liturgicelnotes, Fr. J. Hunwicke
Mittwoch, 10. April 2019
Zur ewigen Frage: Frauendiakonat ja oder nein?
LifeSiteNews hat Prof. Marianne Schlosser, Mitglied der Theologenkommission, die das Thema "Frauendiakonat" untersuchte, zum- wie es scheint "ewigen"- Thema "Gab es geweihte "Diakoninnen" oder nicht?" befragt;
Hier geht´s zum Original: klicken
"KOMMENTAR EINER EXPERTIN ZUR FRAGE DES FRAUENDIAKONATS"
Professor Marianne Schlosser, eine deutsche Theologin und Expertin für die Frage des Frauendiakonats hat LifeSiteNews ein Interview zur Geschichte weiblicher Diakone gegeben, in dem sie darauf hinweist, wie wichtig es ist. auf andere Weise damit umzugehen.
LifeSiteNews hat sich an sie gewandt, weil Professor Peter Hünerman vor kurzem in einem Interview muit LifeSiteNews behauptet hat, daß Professor Schlosser-die ebenfalls Mitglied der Vatican-Kommission für das Frauendiakonat war (2016-2018) war- der Doktrin-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz berichtet habe, zu welchem Ergebnis diese Kommission gekommen ist-nämlich, daß es nie sakramental geweihte weibliche Diakone gegeben hat. Der Bericht selbst ist bisher von Papst Franziskus nicht veröffentlicht worden.
Schlosser leugnet, je mit irgendwem über diesen Bericht gesprochen zu haben- geschweige denn mit der Doktrin-Kommission der DBK.
Professor Schlosser hat LifeSiteNews einige Einblicke in die Geschichte der frühen Kirche gegeben und wie die hilfreich dabei sein könnten, mit der Frage der weiblichen Diakone umzugehen.
Der folgende Kommentar gibt Professor Schlossers persönliche Sichtweise als Expertin in der Frage des Frauendiakonats wieder.
LifeSiteNews:
"Ist es wahr, daß Sie der deutschen Bischofskonferenz einen solchen Bericht [über den Schlußbericht der Vaticanischen Kommission] gegeben haben?"
Marianne Schlosser:
"Unglücklicherweise stimmt diese Behauptung nicht mit den Fakten überein. Ich habe die Doktrin- Kommission der deutschen Bischöfe weder über die Arbeit der päpstlichen Kommission informiert noch habe ich je die Resultate der päpstlichen Kommission oder ihren Schlußbericht kommentiert.
Den Mitgliedern ist es nicht erlaubt, über die Ergebnisse dieser Art oder die Diskussionen einer Kommission zu sprechen. Deshalb kommt die Behauptung, daß ich solche Informationen an andere weitergegeben habe, einer Rufschädigung nahe. Ich nehme jedoch an, daß das nicht die Absicht war. Die Äußerungen von Prof. Hünermann scheinen auf verschiedenen ´Mutmaßungen, Fehlinformationen von Leuten auf die er sich bezieht, zu beruhen. Auf alle Fälle sind diese Äußerungen in Wirklichkeit ebenso unbegründet, wie die Behauptung, ich sei eine Studentin des damaligen Professor Ratzingers gewesen. Das ist auch nicht wahr- zu meinem Bedauern. Ein einfacher Blick auf mein Geburtsdatum und meinen Lebenslauf würde gezeigt haben, daß ich noch zur Schule ging, als Joseph Ratzinger 1977 die Universität verließ, um Bischof zu werden."
Hier geht´s zum Original: klicken
"KOMMENTAR EINER EXPERTIN ZUR FRAGE DES FRAUENDIAKONATS"
Professor Marianne Schlosser, eine deutsche Theologin und Expertin für die Frage des Frauendiakonats hat LifeSiteNews ein Interview zur Geschichte weiblicher Diakone gegeben, in dem sie darauf hinweist, wie wichtig es ist. auf andere Weise damit umzugehen.
LifeSiteNews hat sich an sie gewandt, weil Professor Peter Hünerman vor kurzem in einem Interview muit LifeSiteNews behauptet hat, daß Professor Schlosser-die ebenfalls Mitglied der Vatican-Kommission für das Frauendiakonat war (2016-2018) war- der Doktrin-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz berichtet habe, zu welchem Ergebnis diese Kommission gekommen ist-nämlich, daß es nie sakramental geweihte weibliche Diakone gegeben hat. Der Bericht selbst ist bisher von Papst Franziskus nicht veröffentlicht worden.
Schlosser leugnet, je mit irgendwem über diesen Bericht gesprochen zu haben- geschweige denn mit der Doktrin-Kommission der DBK.
Professor Schlosser hat LifeSiteNews einige Einblicke in die Geschichte der frühen Kirche gegeben und wie die hilfreich dabei sein könnten, mit der Frage der weiblichen Diakone umzugehen.
Der folgende Kommentar gibt Professor Schlossers persönliche Sichtweise als Expertin in der Frage des Frauendiakonats wieder.
LifeSiteNews:
"Ist es wahr, daß Sie der deutschen Bischofskonferenz einen solchen Bericht [über den Schlußbericht der Vaticanischen Kommission] gegeben haben?"
Marianne Schlosser:
"Unglücklicherweise stimmt diese Behauptung nicht mit den Fakten überein. Ich habe die Doktrin- Kommission der deutschen Bischöfe weder über die Arbeit der päpstlichen Kommission informiert noch habe ich je die Resultate der päpstlichen Kommission oder ihren Schlußbericht kommentiert.
Den Mitgliedern ist es nicht erlaubt, über die Ergebnisse dieser Art oder die Diskussionen einer Kommission zu sprechen. Deshalb kommt die Behauptung, daß ich solche Informationen an andere weitergegeben habe, einer Rufschädigung nahe. Ich nehme jedoch an, daß das nicht die Absicht war. Die Äußerungen von Prof. Hünermann scheinen auf verschiedenen ´Mutmaßungen, Fehlinformationen von Leuten auf die er sich bezieht, zu beruhen. Auf alle Fälle sind diese Äußerungen in Wirklichkeit ebenso unbegründet, wie die Behauptung, ich sei eine Studentin des damaligen Professor Ratzingers gewesen. Das ist auch nicht wahr- zu meinem Bedauern. Ein einfacher Blick auf mein Geburtsdatum und meinen Lebenslauf würde gezeigt haben, daß ich noch zur Schule ging, als Joseph Ratzinger 1977 die Universität verließ, um Bischof zu werden."
Samstag, 6. April 2019
Fundstück
Ulrich Nersinger befaßt sich in "Die Tagespost" noch einmal mit der Ringkuss-Verweigerung durch Papst Franziskus und den nicht allzu überzeugenden Erklärungsversuchen des vaticanischen Presseamtes.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel "Der Ringkuss auf dem Prüfstand"
beginnt der Artikel so:
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel "Der Ringkuss auf dem Prüfstand"
beginnt der Artikel so:
"Im Süden ist er üblich, im Norden aber auch nicht unbekannt – Doch Franziskus zieht seine Hand auch manchmal weg, wenn sich ihm die Münder nahen."
Quelle: Die Tagespost, U. Nersinger
Freitag, 5. April 2019
Der "illusorische Erfolg" von Papst Franziskus und eine "low-intensity-Religion", Fortsetzung
Was durch diese Veränderung angegriffen wird- behauptet Diotallevi- ist vor allem die für ein "Regime von offener Gesellschaft und Gewissensfreiheit vom II.Vaticanum und Paul VI entworfene Kirche", eine Kirche die in der Lage ist, §große Autonomie und große außerreligiöse Relevanz " zu vereinen. Weder Johannes Paul II noch Benedikt XVI haben diesem Projekt seiner Meinung nach die dazugehörige Substanz gegeben, aber dann kam Joseph Ratzingers "revolutionäre" Amtsverzicht auf das Papsttum , der die lange, Jahrhunderte andauernde "Zwischenzeit" der "bekennenden" Katholischen Kirche beendete und den Weg für ein neues Verhältnis von Katholizismus und fortgeschrittener Moderne wieder eroffnete.
In diesen Raum platzte 2013 Papst Bergoglio. Und damit kommen wir zu heute.
Wenn er das Rätsel vom Erfolg Franziskus´ innerhalb einer scheiternden Kirche angeht, schreibt Diotallevi vor allem. daß der Erfolg des aktuellen Papstes der einer "religiösen Berühmtheit" ist, vom Medienapparat der ihn umgibt auf bnicht besonders originelle Weise aber absichtlich verstärkt- ohne seine Wirkung und seine Kosten zu bedenken- was gefährlich dahin tendiert, diesen Prozess der Verdinglichung und Kommerzialisierung der Religion zu verstärken, die für den aktuellen religiösen Boom typisch sind.
Ein zweiter Faktor des Erfolgs von Papst Franziskus ist- Diotallevis Urteil nach- die Abschwächung der Strenge der Lehre in der praktischen Führung.
Ein dritter Faktor ist seine showhafte "franziskanische" Einfachheit. Die besteht aus "andauernden und kalkulierten Auslassungen" im Hinblick auf den päpstlichen Verhaltenskodex der Vergangenheit und endet damit, die Rolle eines "Regierungschefs" mit der Rolle des "Oppositionsführers"- wenn auch ohne wirkliche Alternative und die nötigen komplexen Pläne für eine Reform- zu vermischen.
Außerdem- schreibt Diotallevi- muß man einen sehr wichtigen und ein langanhaltende Wirkung des Erfolgs von Papst Franziskus im Gedächtnis behalten. Das ist eine Wirkung, die man besonders i n Italien, aber nicht nur dort, beobachten kann. "Franziskus hat die Katholische religiöse Identität erschüttert". Während vorher mehr oder weniger praktizierende Katholiken einen Bezugspunkt für ihre religiöse Zugehörigkeit nicht im Papst, nicht in der Diözese, viel weniger noch in Gruppen oder Bewegungen hatten- sondern eher in ihrer Gemeinde- der am weitesten verbreitenen religiösen Institution kirchlicher Art, die man sicher nicht frequentieren kann, die man sich aber auch nicht je nach Gusto aussuchen kann, heute ist das mit Papst Franziskus alles weggewischt.
Er ist der Bezugspunkt und das ist alles. Diese Personalisierung ist ein konstanter Zug der "low-intensity- Religion". Wenn er das nicht beabsichtigt hat, hat Papst Franziskus sicher auch nicht davor gewarnt."
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politisch Lied ein garstig Lied
Donnerstag, 4. April 2019
Der "illusorische Erfolg" von Papst Franziskus und eine "low-intensity-Religion"
Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo einen kürzlich erschienenen Essay über Papst Franziskus und die Auswirkungen seines Redens und Handelns auf die Kirche.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER ILLUSORISCHE ERFOLG VON PAPST FRANZISKUS, UNTER DER LINSE EINES RELIGIONS-SOZIOLOGEN"
"Panama, Vereinigte Arabische Emirate, Marokko, Bulgarien, Mazedonien. Rumänien.....
in den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat Papst Franziskus so viele Reisen außerhalb Italiens auf seine Agenda gesetzt, wie zuvor in einem ganzen Jahr. Und es werden weitere nach Afrika und Asien folgen. Auch das macht ihn zu einem internationalen "Star" . Die Katholische Kirche wird immer mehr mit der Person des Papstes und seinem planetarischen "Erfolg" identifiziert.
Auf der Ebene der Öffentlichen Meinung erfreut sich Jorge Mario Bergoglio sicher großer Popularität, auch wenn diese vor kurzem in einem Schlüsselland wie den USA kleiner geworden ist.
Aber das gleiche gilt nicht für die Katholische Kirche, die fast überall als klarer "Mißerfolg" gilt.
Diese Gleichzeitigkeit des päpstlichen Erfolges und des Mißerfolgs der Kirche ist für heutige Religionssoziologen ein Rätsel.
Ein Rätsel, auf das Luca Diotallevi, Soziologie-Professor an der Tre-Universität Rom, früherer Senior Fellow am Zentrum für Studien der Weltreligionen an der Harvard Divinity School, namhafter Politikwissenschaftler der Italienischen Bischofskonferenz während der vorigen Pontifikates, in einem gerade erschienenen Essay eine eigene Antwort gibt.
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"DER ILLUSORISCHE ERFOLG VON PAPST FRANZISKUS, UNTER DER LINSE EINES RELIGIONS-SOZIOLOGEN"
"Panama, Vereinigte Arabische Emirate, Marokko, Bulgarien, Mazedonien. Rumänien.....
in den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat Papst Franziskus so viele Reisen außerhalb Italiens auf seine Agenda gesetzt, wie zuvor in einem ganzen Jahr. Und es werden weitere nach Afrika und Asien folgen. Auch das macht ihn zu einem internationalen "Star" . Die Katholische Kirche wird immer mehr mit der Person des Papstes und seinem planetarischen "Erfolg" identifiziert.
Auf der Ebene der Öffentlichen Meinung erfreut sich Jorge Mario Bergoglio sicher großer Popularität, auch wenn diese vor kurzem in einem Schlüsselland wie den USA kleiner geworden ist.
Aber das gleiche gilt nicht für die Katholische Kirche, die fast überall als klarer "Mißerfolg" gilt.
Diese Gleichzeitigkeit des päpstlichen Erfolges und des Mißerfolgs der Kirche ist für heutige Religionssoziologen ein Rätsel.
Ein Rätsel, auf das Luca Diotallevi, Soziologie-Professor an der Tre-Universität Rom, früherer Senior Fellow am Zentrum für Studien der Weltreligionen an der Harvard Divinity School, namhafter Politikwissenschaftler der Italienischen Bischofskonferenz während der vorigen Pontifikates, in einem gerade erschienenen Essay eine eigene Antwort gibt.
L. Diotallevi, “Das Paradoxon von Papst Franziskus. Die Säkularisation zwischen Religions-Boom und Krise des Christentums." Rubbettino Editore, Soveria Mannelli, 2019
Bevor er versucht eine Antwort zu geben, wendet sich Diotallevi aber einem anderen Rätsel zu, das diesem vorausgeht. Und das ist die Gültigkeit oder Ungültigkeit des klassischen Paradigmas der Säkularisierung, nach dem "je weiter die Modernisierung fortschreitet, desto mehr die Religion an den Rand gedrängt wird oder sogar verschwindet- und mit ihr das Christentum.
Bevor er versucht eine Antwort zu geben, wendet sich Diotallevi aber einem anderen Rätsel zu, das diesem vorausgeht. Und das ist die Gültigkeit oder Ungültigkeit des klassischen Paradigmas der Säkularisierung, nach dem "je weiter die Modernisierung fortschreitet, desto mehr die Religion an den Rand gedrängt wird oder sogar verschwindet- und mit ihr das Christentum.
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Freitag, 20. April 2018
M. Tosatti und die Handreichung der DBK
Auch Marco Tosatti kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die Nachrichtenlage um die Handreichung der DBK zur Interkommunion, die den Brief der sieben Bischöfe nach Rom zur Folge hatte und die (von der DBK geleugnete) negative Einschätzung der Glaubenskongregation.
Hier geht´s zum Original: klicken
"INTERKOMMUNION IN DEUTSCHLAND, DIE ZURÜCKGEWIESENE REFORM"
"Die Glaubenskongregation soll mt Zustimmung des Pontifex die von der deutschen Bischofskonferenz geplante Erleichterung, die es protestantischen Ehepartnern ermöglicht, die eucharistische Kommunion in Katholischen Kirchen zu empfangen, zurückgewiesen haben.
Das schreibt die österreichische Agentur kath.net, die normalerweise sehr gut über katholische Fragen im deutschsprachigen Raum informiert ist.
Aber die deutsche Bischofskonferenz hat ein Kommuniqué herausgegeben, in dem behauptet wird, daß es "falsch sei, daß der pastorale Plan aus dem Vatican vom Papst oder irgendeinem Dikasterium abgelehnt worden sei."
Aber der National Catholic Register, der zwei anonyme Quellen aus höherer Ebene zitiert, bekräftigt die von kath.net veröffentlichte Notiz: die Glaubenskongregation soll die Ermöglichung der Kommunion für protestantische Ehepartner blockiert haben. Und er fügt ein interessantes Detail hinzu: der Papst habe aus unbekannten Gründen -auch wenn er der Entscheidung des Präfekten Ladaria zugestimmt habe- gewollt, daß der Brief geheim beiben solle. Der Präsident der Deutschen Bischofskonferenz soll sich in den nächsten Tagen nach Rom begeben, um dort diesen ganzen Komplex mit dem Pontifex selbst zu diskutieren.
Die Deutsche Bischofskonferenz unter der Leitung von Kardinal Reinhard Marx hatte im vergangenen Februar (mit 67 gegen 13 Stimmen) dem Entwurf eines Dokumentes zugestimmt, das unter der Klausel "einer spirituellen Notfallsituation" protestantische Ehepartner zur Kommunion zuläßt. Aber nach Angaben von kath.net. wurde der Entwurf an den Absender zurückgeschickt.
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"INTERKOMMUNION IN DEUTSCHLAND, DIE ZURÜCKGEWIESENE REFORM"
"Die Glaubenskongregation soll mt Zustimmung des Pontifex die von der deutschen Bischofskonferenz geplante Erleichterung, die es protestantischen Ehepartnern ermöglicht, die eucharistische Kommunion in Katholischen Kirchen zu empfangen, zurückgewiesen haben.
Das schreibt die österreichische Agentur kath.net, die normalerweise sehr gut über katholische Fragen im deutschsprachigen Raum informiert ist.
Aber die deutsche Bischofskonferenz hat ein Kommuniqué herausgegeben, in dem behauptet wird, daß es "falsch sei, daß der pastorale Plan aus dem Vatican vom Papst oder irgendeinem Dikasterium abgelehnt worden sei."
Aber der National Catholic Register, der zwei anonyme Quellen aus höherer Ebene zitiert, bekräftigt die von kath.net veröffentlichte Notiz: die Glaubenskongregation soll die Ermöglichung der Kommunion für protestantische Ehepartner blockiert haben. Und er fügt ein interessantes Detail hinzu: der Papst habe aus unbekannten Gründen -auch wenn er der Entscheidung des Präfekten Ladaria zugestimmt habe- gewollt, daß der Brief geheim beiben solle. Der Präsident der Deutschen Bischofskonferenz soll sich in den nächsten Tagen nach Rom begeben, um dort diesen ganzen Komplex mit dem Pontifex selbst zu diskutieren.
Die Deutsche Bischofskonferenz unter der Leitung von Kardinal Reinhard Marx hatte im vergangenen Februar (mit 67 gegen 13 Stimmen) dem Entwurf eines Dokumentes zugestimmt, das unter der Klausel "einer spirituellen Notfallsituation" protestantische Ehepartner zur Kommunion zuläßt. Aber nach Angaben von kath.net. wurde der Entwurf an den Absender zurückgeschickt.
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*keine Kuscheltiere,
aus gegebenem Anlass,
Bedenkenswertes,
Bischöfe,
Blick über den Tellerrand,
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Tosatti,
Wahrheiten
Dienstag, 10. April 2018
Jubelt und freut euch....Steve Skojec kommentiert .
bei OnePeterFive die neue Apostolische Exhortation "Gaudete et Exsultate" oder eher das, was er von ihr erwartet. Apostolischen
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"FREUT EUCH UND JUBELT. DIE NEUE APOSTOLISCHE EXHORTATION ZUR HEILIGKEIT WURDE GERADE VERÖFFENTLICHT."
Die große Mehrheit der katholischen Kommentare wird über die neue Apostolische Exhortation des Papstes "Gaudete et Exsultate", die heute offziell veröffentlicht wurde, diskutieren.
Das Thema der Exhortation ist "Der Ruf zur Heiligkeit in der heutigen Welt:"
Stellen Sie sich vor, von dem Burschen über Heiligkeit zu lernen, der erzählt, daß die Hölle nicht existiert, das Ehebruch nicht wirklich Ehebruch ist, daß die Sel. Jungfrau Maria Gott einen Lügner nennen wollte, daß wir Empfängnisverhütung benutzen können, obwohl es eine ernste Sünde ist, daß man Trauben stehlen darf etc. Das ist der selbe Mann, der uns sagt, daß Tratschen Terrorismus ist, aber dennoch gläubige Priester verspottet, die Gläubigen, die sich darum bemühen, der Lehre der kirche treu zu bleiben, als "rigide" oder "Pharisäer" oder Neo-Pelagianer oder Rechtsgelehrte schilt, drei Priester grundlos entläßt, die in einem seiner wichtigsten Dikasterien arbeiteten, öffentlich Opfer sexuellen Mißbrauchs der Verleumdung beschuldigt, ohne sie auch nur getroffen zu haben, um sicch ihre Sorgen anzuhören, während er seine eigene Demut anpreist. (Er ist tatsächlich so oft damit beschäftigt, Leute zu beleidigen, daß er zu einem Kompendium mit seinen .....inspirierte.)
Ich bin weit davon entfernt, ein heiliger Mann zu sein. So weit, daß ich mich in der Tat frage, ob ich je die breite Kluft zwischen dem, was ich bin und dem, was ich sein müßte, überbrücken kann. Aber wenn es auf diesem Planeten einen Mann gibt, der weniger in der Lage ist, mir dabei zu helfen, meinen Weg zu finden, dann- wie einer meiner Priesterfreunde ihn nennt- "dieser Mann in Rom."
Ich kann mir nicht vorstellen, wer er sein sollte. Einem Wolf kann man nicht anvertrauen, die Schafe auf sichere Weiden zu führen- besonders wenn er sich grell mit der Kleidung eines Hiten schmückt."
Dehalb habe ich es nicht eilig, um es ganz unverblümt zu sagen, dieses letzte Schreiben zu lesen, das mit fast 20.000 Worten, im Vergleich zu seinen vorherigen Schreiben absolut sparsam ist, aber viermal länger als es meine Geduld zuläßt.
Ich weiß, daß ich sicher gezwungen sein werde, es während der kommenden Monate lang und breit u diskutieren, aber ich lege es beiseite.
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"FREUT EUCH UND JUBELT. DIE NEUE APOSTOLISCHE EXHORTATION ZUR HEILIGKEIT WURDE GERADE VERÖFFENTLICHT."
Die große Mehrheit der katholischen Kommentare wird über die neue Apostolische Exhortation des Papstes "Gaudete et Exsultate", die heute offziell veröffentlicht wurde, diskutieren.
Das Thema der Exhortation ist "Der Ruf zur Heiligkeit in der heutigen Welt:"
Stellen Sie sich vor, von dem Burschen über Heiligkeit zu lernen, der erzählt, daß die Hölle nicht existiert, das Ehebruch nicht wirklich Ehebruch ist, daß die Sel. Jungfrau Maria Gott einen Lügner nennen wollte, daß wir Empfängnisverhütung benutzen können, obwohl es eine ernste Sünde ist, daß man Trauben stehlen darf etc. Das ist der selbe Mann, der uns sagt, daß Tratschen Terrorismus ist, aber dennoch gläubige Priester verspottet, die Gläubigen, die sich darum bemühen, der Lehre der kirche treu zu bleiben, als "rigide" oder "Pharisäer" oder Neo-Pelagianer oder Rechtsgelehrte schilt, drei Priester grundlos entläßt, die in einem seiner wichtigsten Dikasterien arbeiteten, öffentlich Opfer sexuellen Mißbrauchs der Verleumdung beschuldigt, ohne sie auch nur getroffen zu haben, um sicch ihre Sorgen anzuhören, während er seine eigene Demut anpreist. (Er ist tatsächlich so oft damit beschäftigt, Leute zu beleidigen, daß er zu einem Kompendium mit seinen .....inspirierte.)
Ich bin weit davon entfernt, ein heiliger Mann zu sein. So weit, daß ich mich in der Tat frage, ob ich je die breite Kluft zwischen dem, was ich bin und dem, was ich sein müßte, überbrücken kann. Aber wenn es auf diesem Planeten einen Mann gibt, der weniger in der Lage ist, mir dabei zu helfen, meinen Weg zu finden, dann- wie einer meiner Priesterfreunde ihn nennt- "dieser Mann in Rom."
Ich kann mir nicht vorstellen, wer er sein sollte. Einem Wolf kann man nicht anvertrauen, die Schafe auf sichere Weiden zu führen- besonders wenn er sich grell mit der Kleidung eines Hiten schmückt."
Dehalb habe ich es nicht eilig, um es ganz unverblümt zu sagen, dieses letzte Schreiben zu lesen, das mit fast 20.000 Worten, im Vergleich zu seinen vorherigen Schreiben absolut sparsam ist, aber viermal länger als es meine Geduld zuläßt.
Ich weiß, daß ich sicher gezwungen sein werde, es während der kommenden Monate lang und breit u diskutieren, aber ich lege es beiseite.
Freitag, 6. April 2018
Fundstück
Paul Nellen kommentiert bei Achse des Guten die gebetsmühlenartig aber dennoch zu Unrecht vorgetragenen Behauptung, der Islam sei deswegen Teil Europas, weil er das Erbe der Antike bewahrt und Europa verrmittelt habe. Daß das eine reine -aber ideologisch gewünschte-Geschichtsfälschung ist, kann man u.a. in seinem Beitrag lesen.
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Titel. "HAT DER ISLAM UNS DIE ANTIKE KULTUR UND WISSENSCHAFT GEBRACHT?"
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