Freitag, 30. November 2018

Musik zum Abend

Terzetts "The flocks shall leave the mountains"  aus  G.F. Händels "Acis und Galatea"

          

Fundstück

gefunden in "Christliches Forum" bei charismatismus.wordpress. Dort macht sich Felizitas Küble Gedanken über Konsequenzen der "Ehe für alle"
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Titel:
"Fällt nach der „Ehe für alle“ das Inzest-Tabu?"

Zitat:
"Schließlich muss das – unterstellte – Recht zu heiraten aus Gründen einer missverstandenen Gleichheit auf alle Bevölkerungsgruppen ausgeweitet werden. Dann ist es nur konsequent, dass nicht nur Gleichgeschlechtliche untereinander, sondern Männer wie Frauen mit mehr als nur einem Partner offiziell liiert sein dürfen und dass sogar Geschwister den Bund der Ehe schließen können, wenn sie dies wünschen."

Tweet zum Tage

Kardinal Sarah: private Begegnung mit dem Papa Emeritus Benedikt XVI. Geschenk zum 50, Jahrestag Priesterweihe des Kardinals:  ein Gemälde der Hl. Jungfrau mit dem Kind.

McCarrick war der diskrete Bote des Papstes in Kuba, China und den USA

Marco Tosatti kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana den aktuellen Stand der Dinge in der causa McCarrick- und einen Artikel von Maike Hickson bei LifeSiteNews zum Thema.
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"KUBA, USA UND CHINA: ALS McCARRICK DER SHERPA DES PAPSTES WAR."
"Ein kürzlich veröffentlichtes hagiographisches Buch versucht u.a. zu bestätigen, daß der in Serie mißbrauchende Kardinal McCarrick 2013 keine besondere Rolle hatte und als diskreter päpstlicher Bote fungierte. 
Aber ein sehr detaillierter Artikel zeigt, daß er für Papst Franziskus in China, Kuba , dem Hl.Land und den USA tätig war. Ein sehr interessanter Artikel von Maike Hickson bei LifeSiteNews, weil sie nur das on-line zur Verfügung stehende Material benutzt; eine Anklage, die Zugang zu den Archiven und diplomatischen Dossiers hätte- wie es die US-amerikanischen Bischöfe erbeten hatten und damit auf die glatte Ablehnung des Pontifex trafen, könnte vielleicht  zu weiteren Enthüllungen führen- zeigt, wie diese Verteidigung in der Substanz gescheitert ist.

Maike Hickson schreibt: daß es im Licht dessen, was im Buch gesagt wird, vielleicht der Mühe wert wäre erneut kurz die online veröffentlichten Beweise zu bewerten, die auf eine einflußreiche Rolle McCarricks unter dem Pontifikat von Papst Franziskus hinweisen.

Ein Artikel von 2015 z.B. betont, daß McCarrick im Namen des Papstes Präsident Obama persönlich einen Brief übergeben hat. McCarrick ist unter Papst Franziskus im Auftrag des Vaticans auch ins Hl.Land, nach Armenien, China, in den Iran und andere Länder gereist. McCarrick war ein wichtiger Prälat für den Vatican, wenn es sich um interreligiöse Fragen oder auswärtige Angelegenheiten handelte. Wie man weiter unten sehen kann, hat McCarrick eine wichtige Rolle bei der Aufnahme der Beziehungen zwischen den USA und Kuba gespielt.
Außerdem war McCarrick bei den Beziehungen des Vaticans zum Iran und den Gesprächen zur Nichtweiterverbreitung von Nuklearwaffen beteiligt. Zu diesem Zweck ist McCarrick in den Iran gereist.  2015 hat der Vatican dem Nonproliferationsabkommen von Präsident Obama mit dem Iran öffentlich zugestimmt. McCarrick hat- als der dieses Abkommen kommentierte- einen Artikel  fürdie Washington Post geschrieben, in dem er seine Mitbeteiligung in dieser Frage aufzeigt und hat die Worte von Papst Franziskus an ihn und seine Mitarbeiter eingefügt.
Im Juli 2015 hat McCarrick geschrieben: "Papst Franziskus hat uns seine ungeheure Sorge um eine friedliche Lösung ed equa klar gemacht. Im Januar 2015 haben wir den Pontifex sagen hören: "Ich habe die Hoffnung geäußert, daß sehr schnell ein endgültiger Vertrag mit dem Iran und der Gruppe 5+1 erreicht werden kann."

Donnerstag, 29. November 2018

Fundstück

Paul Badde hat für CNA Kardinal Müller zu den Angriffen auf seine Person interviewt.
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KARDINAL MÜLLER: "ICH WERDE NICHT SCHWEIGEN!"
Zitat:
"Wie Sie sagen, handelt es sich um Angriffe auf meine Person und nicht um ernstzunehmende Beiträge in der Sache. Aber das ist immer so. Wenn es um die Macht statt um die Wahrheit geht, bleibt der Anstand auf der Strecke. "Wenn wir Seine Jünger sind, weil wir in Seinem Wort bleiben, dann werden wir die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird uns frei machen." (vgl. Joh 8,31f)

Quelle: CNA,Paul Badde

M.Tosatti stellt das neue Buch von Antonio Socci vor. Fortsetzung.....

Fortsetzung von hier und  hier

 "So müssen wir uns bei Benedikt XVI fragen: hat er also auf das petrinische Amt insgesamt verzichtet? Ist er nicht mehr Papst?" Darauf antwortet Socci : "Vom subjektiven Gesichtspunkt aus können wir seine Absicht bestätigen- die durch die vollbrachte Aktion definiert wird- die nicht war, nicht mehr Papst zu sein...Es ist offensichtlich, daß er obwohl er im Hinblick auf das Papsttum (aber welcher Art?) verzichtet hatte, noch Papst  bleiben wollte und sei es auch auf eine geheimnisvolle Art und in einer bisher unbekannten Form, die nicht erklärt worden ist (jedenfalls bis zu einem bestimmten Zeitpunkt)."
Und tatsächlich müssen wir uns daran erinnern, daß Benedikt-als er über den römischen Pontifex sprach- sagte: "Das "immer" ist auch ein "für immer"...es gibt keine Rückkehr ins Private mehr. Mein Entschluss auf die aktive Ausübung des Amtes zu verzichten widerspricht dem nicht." 
Der Autor hat  Recht, diese Unterscheidung zu unterstreichen, "Richtig oder falsch" das ist von den Beobachtern nicht ausreichend bedacht worden und- abgesehen von uns Journalisten-per definitionem ….und ein bißchen Esel- vielleicht brillant aber auch Esel- vor allem von Seiten der Gelehrten und Kirchenrechtler.
"Im Licht dieser seiner letzten Rede versteht man, warum Joseph Ratzinger im Umkreis Petri  geblieben ist, noch mit Benedikt XVI unterschreibt, sich als "emeritierter Papst" definiert, die heraldischen päpstlichen Insignien hat und sich als Papst kleidet." 
Also -gibt es heute- im Gegensatz zu dem was vorher in der Kirchengeschichte passiert ist- de facto zwei Päpste; die sich -auf mehr oder weniger mehrdeutige Weise-eine gegenseitige Legitimität zuerkennen. Eine außerordentliche und nie dagewesene Situation.
An diesem Punkt entsteht ein enormes Problem: "An diesem Punkt fragen sich mancher - Vorsicht!- ob nach dem kanonischen Recht ...ein zweifelhafter Rücktritt de facto nicht ein ungültiger Rücktritt ist- mit den kolossalen Konsequenzen, die wir ahnen."


Kardinal Zen nennt das vaticanisch-chinesische Abkommen ein "fake", eine Illusion

Dr.Maike Hickson kommentiert für LifeSiteNews ein Interview, das Kardinal J. Zen LaCroix zum Abkommen des Vaticans mit Peking gegeben hat.
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"KARDINAL ZEN: DER VATICAN HILFT CHINAS KOMMUNISTISCHER REGIERUNG DIE UNTERGRUNDKIRCHE ZU VERNICHTEN"

"In einem Interview mit der Französischen Website LaCroix International, hat Kardinal Joseph Zen  seinen Widerspruch gegen das provisorische Übereinkommen zwischen Vatican und dem Kommunistischen China über die Ernennung von Bischöfen vom 22. September 2018 wiederholt, dessen voller Inhalt jedoch immer noch unbekannt ist. Aber es wird die verbliebenen "offiziellen " Bischöfe, die ohne Päpstliche Zustimmung geweiht wurden, "in voller kirchlicher Kommunion" bleiben.
Dieses Übereinkommen wird jetzt benutzt, um die Untergrund-Katholiken zu zwingen, sich der Chinesischen Patriotischen Katholischen Vereinigung unter kommunistischer Leitung anzuschließen, wie der Kardinal erklärt. 
Vor kurzem hat er dem Papst persönlich einen 7-Seiten-Brief überreicht, weil er der päpstlichen Entourage nicht traut.

Im Interview vom 22. November macht Kardinal Zen klar, daß er das Abkommen vom 22. September als schädlich für die treue Untergrundkirche in China hält. Er sagt, daß "der Papst für dieses Abkommen nichts bekommen hat, es ist ein Fake, eine Illusion und Peking hat ihn seine Autorität verlieren lassen." Die "Chinesischen Autoritäten glauben immer noch, daß sie für die Chinesische Kirche verantwortlich sind und sei werden weiterhin die Bischöfe aussuchen. Der Papst wird nur das letzte Wort haben," erklärt Zen.

Zen weist besonders darauf hin, daß das Abkommen geheimer Natur ist und so von den Chinesischen Kommunisten manipuliert werden kann: "Weil dieses Abkommen geheim ist, denken die Chinesen, daß der ganze Prozess jetzt legalisiert ist und daß sie die Bischöfe auswählen können. Sie denken, daß der Hl. Stuhl einen Blanko-Scheck unterschrieben hat und daß sie tun können, was sie wollen."
Als Folge dieses Abkommens zwischen Rom und China, werden die Kommunisten jetzt auf die gläubigen Katholiken zugehen und ihnen sagen, daß sie sich zeigen, den Untergrund verlassen und sich der Katholischen Patriotischen Vereinigung anschließen sollen", stellt der Kardinal fest.

Mittwoch, 28. November 2018

M.Tosatti stellt das neue Buch von Antonio Socci vor.

Heute ist in Italien das neue Buch von Antonio Socci erschienen, das sich mit dem Rücktritt Benedikts XVI und dem aktuellen Pontifkat beschäftigt. Marco Tosatti stellt es bei Stilum Curiae vor. Hier geht´s zum Original:  klicken


"DAS GEHEIMNIS BENEDIKTS XVI. DAS NEUE BUCH VON ANTONIO SOCCI STELLT BEUNRUHIGENDE FRAGEN.  IN ERWARTUNG VON ANTWORTEN" 

"Heute erscheint das letzte Buch von Antonio Socci: "Das Geheimnis Benedikts XVI" in der Edition Rizzoli. Es ist eine fesselnde Arbeit; besser gesagt - im wahrsten Sinne des Wortes beunruhigend, das heißt - es beendet den Zustand der Ruhe, in dem wir alle, die den dramatischen Rücktritt Benedikts XVI erlebt haben - man kann wohl sagen  -ein sehr dramatisches Ereignis - leben.
Und außerdem will dieses Buch - wenn wir uns in der Interpretation nicht irren - diesen "Zustand des Schweigens" der aktuellen Leitung der Kirche, des amtierenden Papstes und seines Hofes beenden.

Es geht von einer für viele offensichtlichen Feststellung aus: und die ist, daß die Katholische Mutter Kirche sich in einer in ihrer Geschichte präzedenzlosen Krise befindet "wie Pater Serafino M. Lanzetta geschrieben hat. Auch R Emmett Tyrrell Jr. benutzt in der Washington Post dieses Bild: "Die Stunde ist gekommen, in der Papst Franziskus anerkennen muß, daß er in einem präzedenzlosen Augenblick der Krise Oberhaupt der Katholischen Kirche ist."

Zu Recht bemerkt der Autor, daß "die schmerzhafte Serie von Mißbrauchsskandalen- mit einer Vatican-Spitze die sie nicht angeht - nur die Spitze des Eisbergs eines großen spirituellen Verlustes ist, das Zeichen für einen Verlust des Glaubens und des Vertrauens in das, was die Katholische Lehre war und für viele noch immer ist. Und er betont: "Kern des Dramas - tiefer und größer - ist die Glaubwürdigkeit des Papsttums von Jorge Mario Bergoglio, Quelle riesiger Verwirrung unter den Gläubigen und das drohende Risiko der Abweichungen von der Katholischen Lehre, die die Christenheit in Apostasie und Schisma führen könnte."

Socci stellt den Rücktritt Benedikts XVI in seinen historischen Kontext. Bis zu seinem Rücktritt war die Kirche nicht vor dem Zeitgeist der Welt und den vor langer Zeit - seit der Französischen Revolution und zwei Jahrhunderten von hyper-laizistischen und antikatholischen Angriffen entstandenen Stürmen zurückgewichen. Sie war die einzige Bastion, die sich der Globalsierung der Gewissen entgegensgestellte. Benedikt eingeschlossen.

Dienstag, 27. November 2018

Fundstück


Der emeritierte Erzbischof von Hong Kong, Kardinal J. Zen-Ze-kiun hat den Kampf gegen die vaticanische China-Politik aufgegeben. Darüber berichtet heute "Die Tagespost".
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"Ich kann nicht gegen den Papst kämpfen"


"Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, der 86-jährige frühere Bischof von Hongkong, will künftig zur China-Politik des Vatikan schweigen. Bisher übte er scharf Kritik an den vatikanischen Verhandlungen mit Quelle: "Die Tagespost"

Reaktionen auf die Kritik an Kardinal Müllers Interview

Dr. Maike Hickson kommentiert für LifeSiteNews die Reaktionen auf die Schmähkritiken deutscher Theologen an den Aussagen von Kardinal G. Müller zur Mißbrauchskrise im jüngsten Interview. Außerdem hat LifeSiteNews einigen Prälaten Gelegenheit gegeben, den Ex-Präfekten der Glaubenskongregation zu verteidigen.
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"DUBIA-KARDINAL, BISCHÖFE VERTEIDIGEN KARDINAL MÜLLER, DER DIE MISSBRAUCHSKRISE MIT HOMOSEXUALITÄT IN VERBINDUNG BRINGT"

"Am 21. November hat LifeSiteNews ein ausführliches Interview mit Kardinal Gerhard Müller- dem früheren Präfekten der Glaubenkongregation- geführt, in dem der Kardinal über das Mißbrauchsproblem im Allgemeinen als mit dem Glaubensverlust verbunden gesprochen hat und in dem er auf die hohe Prozentzahl männlicher Opfer klerikalen sexuellen Mißbrauchs und ebenso auf das Problem homosexuell aktiver Priester hinwies.

Diese Äußerungen haben einen Aufschrei der Entrüstung in Deutschland hervorgerufen, wie man auf der Website er deutschen Bischöfe Katholisch.de sehen kann, die ein Interview mit dem deutschen Jesuiten Klaus Mertes gemacht haben. 

Jetzt aber antwortet nicht nur Kardinal Müller auf die Kritik sondern auch Kardinal Walter Brandmüller, Bischof Athanasius Schneider, Bischof Marian Eleganti und Paterr Joseph Fessio SJ Gerhard Müller und seine Äußerungen öffentlich unterstützt. 

In seinem Statement vom 23. November bei Katholisch.de behauptet Pater Klaus Mertes, daß dieses Interview mit Kardinal Müller zeigt, daß der Kardinal "noch nichts verstanden hat".

Er  bezieht sich hier ausdrücklich auf Kardinal Müllers vorsichtige Worte, nicht die sakramentale Hierarchie der Kirche zu zerstören, indem man ungeweihten Laien die Oberaufsicht über die Bischöfe gibt. Mertes nennt diese Äußerungen "Klerikalismus" und "Klerikale Selbsteinbildung, die sich in ein Dogma verwandelt"
Diese klerikale Haltung fügt er hinzu, liegt dem Mißbrauchsproblem zugrunde. Er nennt Müllers Worte auch "unglaublich dreist"

Tweet zum Tage

27. November 2010 feierte Benedikt XVI im Petersdom die Vesper des  1. Adventssonntags. Der Feier ging eine Gebetsvigil für das werdende Leben voraus.

Hier geht´s zum deutschen Predigttext   klicken 

"...Jeder Beginn bringt eine besondere Gnade mit sich, weil er vom Herrn gesegnet ist. In diesem Advent wird uns erneut geschenkt, die Nähe dessen zu erfahren, der die Welt geschaffen hat, der die Geschichte lenkt und der für uns sorgt, bis hin zum Höhepunkt seines Herabsteigens in der Menschwerdung. Gerade dieses große und faszinierende Geheimnis des Gott-mit-uns, ja mehr noch des Gottes, der einer von uns wird, feiern wir in den kommenden Wochen, während wir auf Weihnachten zugehen. In der Adventszeit erleben wir die Kirche, die uns an die Hand nimmt und die nach dem Bild Mariens ihre Mutterschaft zum Ausdruck bringt, indem sie uns die freudige Erwartung auf das Kommen des Herrn erfahren läßt, der uns alle mit seiner erlösenden und tröstenden Liebe umarmt."




Atheismus & Islam vereint gegen das Christentum?


Marco Tosatti überläßt bei Stilum Curaie Agostino Nobile das Feld für eine Überlegung, woher die
Sympathie der laizistischen Welt des Westens für den Islam stammt.
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"AGOSTINO NOBILE: DIE FATALE ANZIEHUNG ZWISCHEN LAIZISMUS UND ISLAM. DER FEIND MEINES FEINDES IST MEIN FREUND."

"Liebe Stilumcurialisten,
während über die globalen Auswirkungen der Migration diskutiert wird, geben wir den Überlegungen von Agostino Nobile zum Thema Laizismus und Islam Raum.

Laizistische Elite und Islam- eine fatale Anziehung
Verzeihen Sie, wenn ich auf dem Thema bestehe, aber wenn wir damit fortfahren, den Emir von Katar Al Thani mit Pomp zu empfangen, der außer, daß er Moscheen in Europa subventioniert, die Muslimbrüder unterstützt, die die Eroberung des Westens planen, sind wir zur Islamisierung verurteilt. 
Wollen wir für einen Teller Linsen tauschen? 
Das ist noch besorgniserregender, wenn wir daran denken, daß viele westliche Regierungen sich ebenso benehmen. Nicht nur für Geld. Es ist etwas, was uns sehr beunruhigen sollte. Die "Globale Wirkung auf die Migration" von der UNO verabschiedet, zeigt ohne geringsten Zweifel den Willen, den Westen zu islamisieren. Warum diese Hartnäckigkeit? 

Die Globalisten wissen, daß ein aus Atheisten zusammengesetztes Volk sich schwer kontrollieren läßt, wie die verschiedenen "Kommunismen" bewiesen haben, die trotz der gewaltsamen Faust der Ideologie gescheitert sind. 
Augenscheinlich sind die Ermahnungen von Francois-Marie Arouet alias Voltaire verloren gegangen zu sein.
In seinem Dictionnaire Philosophique schreibt der "Priesterfresser" par exellence  "Warum scheint eine Gesellschaft von Atheisten unmöglich zu sein? Weil man annimmt, daß Männer ohne Fesseln niemals zusammen leben können, daß Gesetze nichts gegen heimliche Verbrechen bewirken können, daß es einen rächenden Gott braucht, der in dieser oder auch jener anderen Welt die Übeltäter bestraft, die der menschlichen Gerechtigkeit entgangen sind."
Weiter unten lesen wir: "Es besteht kein Zweifel, daß es in einer zivilisierten Stadt unendlich nützlicher ist, eine Religion zu haben, und sei es eine schlechte, als keine zu haben."
Und die betreffend, die keine Fragen zur Existenz Gottes stellen oder so leben. als ob es Gott nicht gäbe, fügt er hinzu: "Sie sind wie Kinder; ein Kind ist weder Atheist noch Theist, es ist nichts."

Die Laizisten halten im Gegensatz zu den Marxisten die Ratschläge ihres ideologischen Vaters in
Ehren. So konzentrieren sie sich auf die vom Islam repräsentierte Religionsideologie- die genau gesagt Unterwerfung bedeutet.
Eine ideale Lehre, die es erlaubt, die Menschenrechte abzuschaffen, die nur das Christentum besitzt und bewahrt.
Wir können deshalb die Gründe verstehen, die die UNO und die Regierungen dazu gebracht haben, den Neologismus "Islamophobie" zu schaffen, obwohl es Tausende von Muslimen getötete Christen gibt.
Viele Tatsachen bringen uns dazu, zu denken, daß zwischen der weltlichen Elite und dem Islam "gutes Blut" fließt. Aus offensichtlichen Gründen hat die saudiarabische Monarchie die Menschenrechtserklärung nicht unterschrieben.


Montag, 26. November 2018

Noch ein Fundstück - Kardinal Müller wehrt sich.

gefunden bei CNA. 
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Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Müller wehrt sich in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse gegen die Schmähkritik des Jesuitenpaters Klaus Mertes an seinen Aussagen zum Zusammenhang zwischen sexuellem klerikalen Mißbrauch und Homosexualität.
Unter dem Titel:
'Besinnungsloser Zorn': Kardinal Müller weist scharfe Kritik von Jesuitenpater zurück
beginnt der Artikel so:

"Es sei "einfach nur infam, die sexuellen Verbrechen an Teenagern und jungen Erwachsenen für kirchenpolitische Ziele zu benutzen"


Quelle: CNA, Passauer Neue Presse, Kard. G.L. Müller

Fundstück

gefunden bei domradio.de 
Papst Benedikt XVI wehrt sich gegen die Behauptung, er befürworte die Judenmission
In einer Richtigstellung, die er u.a. an Herder-Korrespondenz geschickt hat.
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mit dem Titel:
"Diese Behauptung ist schlichtweg falsch" beginnt der Beitrag von domradio so:

"In einem ungewöhnlichen Schritt bricht der emeritierte Papst Benedikt XVI. erneut sein Schweigen und wehrt sich energisch gegen den Vorwurf, er habe sich für die Judenmission ausgesprochen und die Grundpfeiler des jüdisch-christlichen Dialogs infrage gestellt. "Diese Behauptung ist schlichtweg falsch", schreibt der 91-Jährige in einer "Richtigstellung" für die Dezember-Ausgabe der "Herder Korrespondenz", über die auch die "Süddeutsche Zeitung" am Montag berichtet. Unterzeichnet ist der Beitrag mit "Joseph Ratzinger - Benedikt XVI."
(….) 

Film über Papst Benedikt XVI ausgezeichnet

In Anwesenheit von Erzbischof  G. Gänswein wurde der Film über den Papa Emeritus "Zur Ehre der Wahrheit" beim Filmfestival der Katholischen Kirche mit dem Preis "mirabile dictu" ausgezeichnet.


          

Quelle : romereports

Zum Stand der Dinge bei den Reformplänen von Papst Franziskus

Andrea Gagliarducci kommentiert in seiner heutigen Wochenkolumne für "Monday in the Vatican" den Stand der Reformpläne von Papst Franziskus im Licht des Umgangs mit der Mißbrauchskrise und der US-amerikanischen Bischofskonferenz.
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"PAPST FRANZISKUS, DIE BISCHÖFE STEHEN IM MITTELPUNKT DER REFORM"

"Wenn unter Papst Franziskus über Reformen in der Kirche gesprochen wird, wird oft das Thema Laien betont oder Frauen größere Verantwortung in der Kurie zu geben. Die Wahrheit ist, daß die Reform von Papst Franziskus vor allem auf die Bischöfe zielt. Papst Franziskus arbeitet eher daran, das Profil der Bischöfe zu reformieren, als die Kurienreform zu gestalten. Und Bischöfe sind die ersten Adressaten der Initiativen des Papstes.

Das wurde wieder klar als die Mitgliederliste des Vorbereitungskomitees für das Treffen zum "Schutz Minderjähriger in der Kirche" am 23. November veröffentlicht wurde. Das Treffen lädt alle Vorsitzenden der Bischofkonferenzen (plus Kurienmitglieder und die Führer der Ostkirchen) ein, vom 21. -24. Februar mit dem Papst in Rom zu diskutieren.

Greg Burke, der Direktor des Presseamtes des Hl. Stuhls hat klar festgestellt, daß das "Treffen vor allem eines für Bischöfe ist- und sie haben große Verantwortung für dieses Problem. Aber Laien- Männer und Frauen- die Experten auf diesem Gebiet sind, werden auch Beiträge leisten und können dabei  helfen, besonders das anzusprechen, was getan werden muß, um Transparenz und Verantwortung sicher zu stellen."

Die Worte umschreiben genau, wie die Dinge gehandhabt werden sollen. Die Bischöfe haben doe größte Verantwortung, die Laien können die Bischöfe unterstützen aber sie übernehmen nicht ihre Verantwortungen.

Diese Worte helfen uns noch einmal die Sorgen über den  Vorschlag der US-Bischöfe zu verstehen, ein von Laien geführtes Gremium einzurichten, das das Verhalten der Bischöfe in Mißbrauchsfällen untersucht.

Dieses Gremium unterschied sich vom "Amt für den Schutz Minderjähriger" der Italienischen Bischofskonferenz und auch von der jüngsten Initiative der Französischen Bischofskonferenz.

De facto hatte Papst Franziskus seinen Standpunkt am 26. August, während der Pressekonferenz auf dem Rückflug von Irland klargemacht. 


Samstag, 24. November 2018

Tosatti: Das Vatican-Treffen zum sexuellen Mißbrauch fängt schlecht an"

Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana u.a. kritisch die Ernennung des in der US-amerikanischen Kirchenkrise durch seine engen Beziehungen zu Ex-Kardinal T.MacCarrick kompromittierten Kardinal Blase Cupich zum Mitglied des Organisations-Komitees für das Februar-Treffen der Bischofskonferenzen zum Thema Mißbrauch in Rom.

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"DAS VATICAN-TREFFEN WEGEN DES MISSBRAUCHS FÄNGT SCHLECHT AN."

"Das Organisations-Komitee des Treffens im Februar zum "Schutz Minderjähriger in der Kirche" hat es angekündigt: der erste Name ist Kardinal Cupich- der mit dem Ex-Kardinal McCarrick verbunden ist, während Kardinal O´Malley, der Präsident der Päpstlichen Kommission für den Schutz Minderjähriger durch Abwesenheit glänzt.
Eine Begleichung von Rechnungen?

Der Pressesaal der Hl. Stuhls hat gestern die Namen der Mitglieder des Organisations-Komitees der Begegnung "Der Schutz Minderjähriger in der Kirche" bekannt gegeben, das vom 21.-24. Februar 2019 im Vatican stattfinden wird.
An erster Stelle steht Kardinal Blase J. Cupich, Erzbischof von Chicago. Sofort danach folgt Kardinal Oswald Gracias, der Erzbischof von Bombay und Vorsitzende der Indischen Bischofskonferenz. Dann Msgr. Charles Scicluna, Erzbischof von Malta und Sekretär der Glaubenskongregation, und dann schließlich der kürzlich ernannte Pater Hanz Zollner, SJ, Präsident des Zentrums für den Schutz Minderjähriger an der Päpstlichen Gregoriana -Universität und Mitglied der Päpstlichen Kommission zum Schutz Minderjähriger, der vom Komitée auch mit der Aufgabe des Referenten betraut wurde.

Das Communiqué fährt dann so fort: "An dem Treffen, bei dem auch Seine Heiligkeit anwesend sein wird,  nehmen auch die Oberhäupter der Orientalischen Kirchen teil, die Leiter des Staatssekretariates, die Präfekten der Glaubens-, Bischofs, Klerus-Kongregationen, die Kongregationen zur Evangelisierung der Völker, für das Geweihte Leben, die Bischofskonferenzen und die Repräsentanten der internationalen Vereinigung der Ordensgeneräle, und Ordensoberinnen.
An den Vorbereitungsarbeiten des Treffens sind u.a. S. Dr. Gabriella Gambino, Untersekretärin der Sektion Leben, und S. Dr. Linda Ghisoni, Untersekretärin der Sektion Gläubige Laien des Dicasteriums für Laien, Familie und Leben, die Päpstliche Kommission zum Schutz Minderjähriger und einige Opfer klerikalen Mißbrauchs beteiligt."


Communiqué der FSSPX über das Treffen mit Kardinal Ladaria

Rorate Caeli veröffentlicht das Communiqué der FSSPX über das Treffen mit Kardinal Ladaria in der Glaubenkomgregation, das am vergangenen 22. November in Rom stattfand.
Hier geht´s zum Original: klicken

"FSSPX COMMUNIQUÉ: PRÄFEKT DER GLAUBENSKONGREGATION KARDINAL  LADARIA TRIFFT DEN ORDENSGENERAL DER FXSSPX PATER PAGLIARINI"

"Das 2-stündige Treffen fand am vergangenen Donnerstag, 22. November im Palast des Sant´Uffizio in Rom -auf Einladung von Kardinal Ladaria statt- in Anwesenheit des Sekretärs von Ecclesia Die Erzbischof Guido Pozzo.
Man hatte sich geeinigt, daß der Hauptpunkt der Meinungsverschiedenheit, die die Unterschrift unter die Endvereinbarung verhinderte, doktrinale Differenzen waren.
Deshalb müsse eine neue doktrinale Diskussion zwischen den beiden Parteien stattfinden.
Das gesamte Communiqué in französischer Sprache folgt. 

"Communiqué de la Maison générale de la Fraternité Saint-Pie X sur la rencontre entre le cardinal Ladaria et l’abbé Pagliarani, 22 novembre 2018"

"Communiqué des Generalhauses der FSSPX über das Treffen zwischen Kardinal Ladaria und Abt Pagliari am 22. November 2018" 

"Donnerstag,22. November 2018 hat sich Abt David Pagliari, Generals-Superior der Priestervereinigung des Hl. Pius X auf Einladung von Kardinal Luis LAdaria Ferrer, Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom begeben. Er wurde von Abt Emmanuel du Chalard begleitet. Assistent von Ladaria war Msgr. Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission "Ecclesia Dei."
Die Unterhaltung fand im Büro er Glaubenskongregationvon 16:30 bis 18:30 statt. Ziel war es, Kardinal Ladaria und Abt Pagliarani zu ermöglichen, sich zum ersten mal zu begegnen und sich ein Bild über die Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und der PiusX-Bruderschaft nach der Wahl ihres neuen Ordensgenerals im vergangenen Juli zu machen.

Während des Gesprächs mit den römischen Autoritäten wurde daran erinnert, daß das Grundproblem ein doktrinales war und weder die Bruderschaft noch Rom dem ausweichen können. Auf Grund dieser unüberwindlichen doktrinalen Divergenz konnte seit 7 Jahren kein für beide Seiten akzeptabler Entwurf einer Erklärung erreicht werden. Deshalb ist die Frage der Doktrin absolut vorrangig geblieben.  
Der Hl. Stuhl sagt nichts anderes, wenn er feierlich aussagt, daß ein rechtliche Statut für die Bruderschaft erst nach Unterzeichnung eines Dokumentes mit doktrinalem Charakter erstellt werden kann.
Das alles drängt die Bruderschaft die theologische Diskussion wieder aufzunehmen, im Bewußtsein, daß der Gute Gott von ihr nicht notwendigerweise fordert, ihre Gesprächspartner zu überzeugen, sondern das bedingungslose Glaubenszeugnis vor die  Kirche zu tragen.
Die Zukunft der Bruderschaft liegt in den Händen der Vorsehung der Allerheiligsten Jungfrau Maria, wie es ihre gesamte Geschichte von seiner Gründung bis heute beweist.
Die Mitglieder der Bruderschaft möchten nichts anderes, als der Kirche zu dienen und wirksam an ihrer Regeneration zu arbeiten, um ihr Leben für ihren Triumph zu geben, wenn es sein muß. Aber sie können weder die Art noch die Worte, noch den Zeitpunkt für das wählen, was Gott allein  zukommt. "
Menzingen 23. November 2018

Quelle: Rorate Caeli 

Fundstück

gefunden bei CNA unter dem Titel:

"Wir bitten Gott und die Opfer um Verzeihung: Dokument polnischer Bischöfe zum Missbrauch"
hier geht´s zum Original:   klicken
Der Bericht beginnt so- Zitat:

""Wir bitten Gott, die Opfer des Missbrauchs, ihre Familien und die Gemeinden der ganzen Kirche um Entschuldigung für all das Schlimme, das Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen angetan wurde." So schreiben die polnischen Bischöfe in einem Dokument zum sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Mitglieder des Klerus, das am gestrigen 19. November von der Vollversammlung der Polnischen Bischofskonferenz veröffentlicht wurde." (….)

Quelle: CNA

Freitag, 23. November 2018

Father Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über das Interview, daß Kardinal Gerhard Müller Maike Hickson für LifesiteNews gegeben hat.
Hier geht´s zum Original: klicken klicken


"VOM SCHREIBTISCH DES KARDINALS"
"Ich bin überhaupt nicht sicher [ob die Definition der Unfehlbarkeit] die Macht des Papstes vermehren wird- sie könnte sie beschränken. Bisher hat er getan, was er wollte, weil ihre Grenzen nicht definiert wurden, jetzt muß er nach den Regeln handeln."


"GROSSARTIGE NEUIGKEITEN!!"
"Kardinal Müllers Buch über das Papstamt ("DER PAPST. Sendung und Auftrag"), das in Deutsch und Spanisch zur Verfügung steht, wird zur Zeit ins Englische übersetzt,
Er schreibt immer mehr und mehr mit der entschiedenen Offenheit unseres Seligen John Henry Newman. Bedenken Sie Folgenes aus seinem jüngsten Interview:

"Der Primat des Papstes wird von den Speichelleckern und Karrrieristen am päpstlichen Hof unterminiert." 

Ich frage mich immer häufiger, ob er nicht vielleicht der Mann sein könnte, um den Schlamassel zu beseitigen, den PF hinterläßt. Neben jedem anderen Grund ist da die Tatsache, daß Müller weiß. wo die "Leichen begraben sind".

Gott segne ihn für alles, was er für Jesus Christus tut."

 Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Fundstück

"Deutschland will Asia Bibi aufnehmen"

"Die in Pakistan verfolgte Christin Asia Bibi hat von der Bundesregierung eine Aufenthaltszusage erhalten. Nun liege die Entscheidung bei ihr, ob sie nach Deutschland kommen möchte, so der CDU-Politiker Heribert Hirte."

Gefunden in "Die Tagespost":  hier geht´s zum Original   klicken

Quelle: "Die Tagespost" 

LifeSiteNews hat Kardinal Müller interviewt. Fortsetzung....

 Fortsetzung von hier und hier....


LifeSite:

"Eines der Probleme im McCarrick-Fall ist, daß es bereits 2005 und 2007 rechtsgültige Vereinbarungen mit einigen der Opfer gab- dennoch hat die Erzdiözese Newark -zu der Zeit unter Erzbischof John J. Myer- weder die Öffentlichkeit noch ihre eigenen Priester darüber informiert. Er hat so denen, die immer noch mit McCarrick zusammen arbeiteten oder ihm vertrauten, lebenswichtige Informationen vorenthalten. Wie es auch Kardinal Joseph Tobin tat, als er im Januar 2017 Erzbischof von Newark wurde. Meiner Kenntnis nach haben weder Myers noch Tobin sich für dieses Versäumnis und diesen Vertrauensbruch gegenüber ihren Priestern entschuldigt.

Denken Sie, daß die Erzdiözese die Fakten über diese rechtlichen Vereinbarungen bekannt gemacht haben, besonders seit 2002 die US-Dallas-Charta mehr Transparenz gefordert hatte?"


Müller:

"In früheren Zeiten nahm man an, daß man so schwierige Fälle still und unauffällig lösen könnte. Dann jedoch war der Täter auch in der Lage, das Vertrauen seines Bischofs zu mißbrauchen. In der heutigen Situation haben die Katholiken und die Öffentlichkeit das moralische Recht auf die Veröffentlichung dieser Vorkommisse. Es geht nicht darum, jemandem Vorwürfe zu machen, sondern aus den Fehlern zu lernen."



LifeSite: 

"Kann so ein moralisches Problem durch das Aufstellen neuer Richtlinien gelöst werden oder brauchen wir hier in der Kirche eine tiefergehende Umkehr der Herzen?" 


Müller: 

"Der Ursprung dieser ganzen Krise liegt in der Säkularisierung der Kirche und der Reduzierung des Priesters auf die Rolle eines Funktionärs. Schließlich hat sich der Atheismus in der Kirche ausgebreitet. Durch diesen bösen Geist ist die Offenbarung des Glaubens und der Moral an eine Welt ohne Gott angepaßt worden, so daß sie nicht mehr länger ins Leben nach eigener Lust und eigenen Bedürfnissen eingreift. Nur 5% der Täter werden als pathologische Pädophile eingeschätzt, während die große Zahl der Täter in ihrer eigenen Unmoral frei auf dem 6. Gebot herumtrampelten und sich so- auf blasphemische Weise-dem Hl. Willen Gottes widersetzt haben."


LifeSite:
"Was halten Sie von der Idee, ein neues Kirchengesetz zu erlassen, das für mißbrauchende Priester die Exkommunikation vorsieht?"

Müller:
"Exkommunikation ist eine Zwangsstrafe und muß sofort aufgehoben werden, falls der Täter bereut. Aber im Fall ernsten Mißbrauchs und anderer Verbrechen gegen den Glauben und die Einheit der Kirche kann man eine dauerhafte Entfernung aus dem Priesterstand verhängen, also das andauernde Verbot als Priester zu handeln."


Donnerstag, 22. November 2018

Zum Abschluss des Tages....

Quintett Nr.4 D-dur, für Streicher und Gitarre von Luigi Boccherini

   
          



LifeSiteNews hat Kardinal Müller interviewt.

Dr. Maike Hickson kommentiert das Interview, das Kardinal Gerhard Müller LifeSiteNews zur aktuellen Kirchenkrise gegeben hat.
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"INTERVIEW: KARDINAL MÜLLER ZUR MISSBRAUCHSKRISE UND IHRE VERBINDUNG ZU HOMOSEXUALITÄT IN DER PRIESTERSCHAFT" 


"Kardinal Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregtion (2012-2017) hat LifeSiteNews ein Interview gegeben, in dem er das Ausmaß der aktuellen klerikalen sexuellen Mißbrauchskrise diskutiert. 


In dieser Diskussion der Krise scheut Müller nicht davor zurück, darauf hinzuweisen, daß die Kirche das Problem praktizierter Homosexualität in den Rängen der Kleriker ansprechen muß und sagt, daß "homosexuelles Verhalten von Klerikern in keinem Fall toleriert werden kann." 


Er stellt jedoch fest, daß die Führer der Katholischen Kirche dieses Problem immer noch unterschätzen. Der Prälat stellt fest: "Daß McCarrick mit seinem Clan und einem homosexxuellen Netzwerk in der Lage war, in der Kirche auf mafia-artige Weise Verwüstungen anzurichten, hängt mit der Unterschätzung der moralischen Verderbtheit homosexueller Handlungen unter Erwachsenen zusammen." 


Kardinal Müller tadelt den Vatican auch wegen des Ausbleibens einer ernsthaften, frühen Untersuchung der Gerüchte über McCarrick und sagt, daß da eine öffentliche Entschuldigung nötig ist. Er schreibt, daß es da "eine sehr klare öffentliche Erklärung über diese Ereignisse  und persönliche Verwicklungen geben müsse- ebenso wie die Frage, wieviel die betroffenen Kirchenautoritäten zu jedem Zeitpunkt wußten; so eine Erklärung könnte sehr wohl das Zugeständnis einer falschen Einschätzung von Personen und Situationen beinhalten."



Das Veto aus Rom- eine folgenschwere Entscheidung?

Emmanuele Barbieri kommentiert bei Corrispondenza Romana das vaticanische Veto gegen den Plan über Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauch und seine- auch juristischen -Folgen.
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"VATICAN - VEREINIGTE STAATEN: EINE OFFENE PARTIE"

"Die USA drohen der größte Stolperstein im Pontifikat von Papst Franziskus zu werden. Das wird durch das jüngste Tauziehen zwischen dem Hl. Stuhl und den amerikanischen Bischöfen bestätigt.
Das Treffen der us-amerikanischen Bischofskonferenz fand am 12. November in Baltimore statt, um über die Richtlinien zur Verhinderung sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker und über die Einrichtung einer unabhängigen Untersuchungskommission zu diskutieren und abzustimmen.
Jedoch am Vorabend des Beginns der Arbeiten hat Kardinal DiNardo die Aufforderung seitens des Hl. Stuhls bekommen, alle Entscheidungen in dieser Materie zu verschieben, um das von Papst Franziskus für Mitte Februar einberufene Treffen der Leiter der Bischofskonferenzen der Welt abzuwarten.

Als Kardinal DiNardo den  Mitbrüdern die Entscheidung mitteilte, konnte er sein Bedauern nicht verbergen und sprach über das Insistieren des Hl.Stuhls auf seiner unzulässigen Forderung.
Laut Andrea Tornielli, dem inoffiziellen Sprecher von Papst Franziskus, ist der Grund für die vaticanische Entscheidung die Tatsache, daß die Dokumente der Bischöfe  erst am Vorabend der Vollversammlung nach Rom geschickt wurden.

Diejenigen, die sich mit den Vaticanischen Texten befaßt haben, stellten innerhalb weniger Stunden zwei Arten von Problemen fest: die Nichteinhaltung der Bestimmungen des CIC und einer gewissen Allgemeingültigkeit festgelegter Standards zur Beurteilung der Verantwortung  einzelner Bischöfe bei der Handhabung der Mißbrauchsfälle. (…)