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Freitag, 23. August 2019

Kommentar zum Pell-Urteil: Ein gerechtes Urteil wäre ein Schock gewesen.....


Julia Yost kommentiert das Urteil des Appellationsgerichtshofes im Pell-Schauprozess für die New York Post. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:
"KATHOLIKEN-HASSER HABEN GERADE EINEN UNSCHULDIGEN KARDINAL VERURTEILT"
beginnt der Artikel so- Zitat:

"In einem 2:1 Urteil hat ein Australisches Gericht in dieser Woche den Revisionsantrag George Kardinal Pells gegen seine Verurteilung in fünf Fällen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger  abgelehnt. Für die Unterstützer Pells kommt diese Entscheidung nicht überraschend. Angesichts dessen, wie die Sache bis dahin gelaufen war, wäre ein gerechtes Urteil ein Schock gewesen."

Klarer kann man es wohl nicht formulieren.

Yost zählt noch einmal die Gründe auf, warum der angebliche Mißbrauch so nicht hatte stattgefunden,, geschweige denn bewiesen werden können.

Um die feindliche Stimmungsmache gegen den Kardinal zu dokumentieren, zitiert Yost dann den "Independent" - der vor dem Urteil  mit folgender Schlagzeile aufmachte:  "Die Zeit für die Katholische Kirche ist vorbei".
Die australische ABC-Reporterin Louise Milligan instrumentalisiert die causa PEll dazu, um ein Gesetz zu fordern, das Priester zwingen soll, in Fällen von Kindesmißbrauch das Beichtgeheimnis zu brechen.  Milligan ist gleichzeitig Autorin von "Kardinal: Aufstieg und Fall von George Pell" , einem Bestseller, der die Öffentliche Meinung vor dem Prozess aufpeitschte.
In ihrem Buch verdammt Milligan zudem Pells konservativen Katholizismus.
Yost fährt dann fort, daß diese schwarze Propaganda sich von den Zeitungskiosken bis auf die Richterbank verbreitete.
Dann geht Yost auf die geradezu obsessiven Versuche der liberalen Eliten ein, die nationale, ihrer Ideologie widersprechende "Kulturpolitik" zu ändern, die sie -wie den Katholizismus- als "rückwärtsgewandt" brandmarken.

Während der Prozesses wurde sogar zugegeben, daß es nach 2013 eine "Operation : Get Pell" gegeben hat. Warum Pell? fragt Yost.
"Weil er berühmt geworden war, aber die falschen Meinungen hatte"- sowohl in politischer als auch in theologischer Hinsicht, er bezweifelte den Klimawechsel und stellte sich gegen die HS-Ehe.
Mit der erfolgreichen Verfolgung Pells haben die progressiven Medien und das politische Establishment am Ende ihr Ziel erreicht- befindet Yost und man kann ihr nur zustimmen.

Julia Yost ist Herausgeberin von First Things.

Quelle:J. Yost, The New York Post

Mittwoch, 15. Mai 2019

Wird ein Kardinal jetzt auch Vincent Lambert retten?

Riccardo Cascioli hat heute für La Nuova Bussola Quotidiana einen Leitartikel verfaßt, über das -wie es aussieht- vaticanische Messen mit zweierlei Maß im Falle des Elektriker-Kardinals und des besetzen Hauses und des dem todgeweihten Vincent Lambert in Frankreich.
Hier geht´s zum Original: klicken

NACH DEM "ELEKTRIKER-KARDINAL"

"UND DANN SOLL PAGLIA ALS RETTER ZU VINCENT GEHEN." 
welche Heuchelei -und schlimmer- im Fall des Elektriker-Kardinals: jene, die in diesen Tagen Lektionen in Menschlichkeit und christlicher Nächstenliebe erteilen, sind die selben, die nicht ertragen, daß vor Abtreibungskliniken gebetete wird. Und sie sagen nichts zum Staatsmord an Vincent Lambert.

"Ich will mit all meinen Kräften wiederholen.daß Abtreibung eine schwerer Sünde ist, weil sie ein unschuldiges Leben beendet."
"Wenn sie empfangen wurden, sind sie Kinder der ganzen Gesellschaft und ihre Tötung in enorm großer Zahl mit Billigung der Staaten, stellt ein großes Problem dar, das die Basis des Rechts  unterminiert, indem es die richtige Antwort auf jede andere menschliche und soziale Frage kompromittiert."
"Ich frage euch: ist es gerecht ein menschliches Leben zu beenden, um ein Problem zu lösen? (...)
Ist es gerecht, einen Auftragsmörder anzuheuern, um ein Problem zu lösen? Es ist verboten und es ist nicht richtig einen Menschen zu töten, weil er zu klein ist, um ein Problem zu lösen: es ist als würde man einen Auftragsmörder anheuern, um ein Problem zu lösen."

Ist es richtig, einen Killer zu mieten, um ein Problem zu lösen? Es ist nicht möglich, es ist nicht richtig, einen Menschen zu töten, weil er klein ist, um ein Problem zu lösen: Es ist, als würde man einen Killer einstellen, um ein Problem zu lösen. "

Dienstag, 23. April 2019

Sri Lanka oder die "Tweets der Schande"....

Riccardo Cascioli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana kritisch die Berichterstattung und die Äußerungen von Kirchenmännern und Politikern zum österlichen Blutbad von Sri Lanka.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ISLAMISTEN SIND VERANTWORTLICH UND CHRISTEN DIE OPFER. ABER DAS DARF MAN NICHT SAGEN." 

Während sich die Verantwortung der islamistischen Gruppe National Thowheed Janath für die  Attentatsserie am Ostersonntag klar herausstellt, die 290 Tote und mehr als 500 Verletzte verursacht hat, muß man feststellen, daß es in einem vom "politisch Korrekten" beherrschten Europa offensichtlich peinlich ist, die Verantwortung und das Ziel der Terroristen zu benennen. Von Barack Obama bis zu Padre Spadaro führt eine Spur von "Tweets der Schande". Bleibt die Frage, warum die Christen in einem Land mit buddhistischer Mehrheit zum Ziel geworden sind. 

Wenn man die offiziellen Erklärungen, die Äußerungen der führenden Politiker der Welt und der Hauptmedien bis gestern Abend verfolgt, würde man sagen, daß in Sri Lanka von Unbekannten ein Attentat gegen Unbekannte verübt wurde.  Es ist zu schwierig, das Wort Islam auszusprechen, wenn es sich um die Täter handelt, absolut zu vermeiden ist das Wort Christen - schlimmer noch wenn es Katholiken sind - wenn von den Opfern gesprochen wird.

Wenn auch- was die Täter der Attentatsserie angeht - mit 290 Toten und mehr als 500 Verletzen- die Kamikaze, die sich in drei Kirchen und vier Hotels in die Luft gesprengt haben und weiteren Sprengstoff an anderen Orten-.eine gewisse Vorsicht gerechtfertigt war, die Regierung war völlig überrascht, daß niemand die Aktion für sich in Anspruch genommen hat, so schien das Land nach einem blutigen Bürgerkrieg zwischen tamilischen und singalesischen Minderheiten (1983-2009) eine gewissen Stabilität gewonnen zu haben.
Und auch die Zunahme von Anschlägen in den vergangenen Jahren gegen- sowohl islamische als auch katholische-Minderheiten - verübt von einer Gruppe nationalistischer buddhistischer Mönche -ließ noch eine - wenn auch schwache - hypothetische Alternative zur islamischen Spur möglich erscheinen. Um die Wahrheit zu sagen, einigen in Europa erschien das nicht wahr genug, um sofort den Verdacht einer Täterschaft extremistischer Buddhisten zu zerstreuen, aber nach kurzer Zeit mußte man diese Illusion aufgeben.


Freitag, 1. Februar 2019

Was man über die causa Pater Hermann Geißler und Doris Wagner wissen sollte......

Angela Ambrogetti hat für CNA einen sehr aufschlußreichen Kommentar zur causa Geißler/ Wagner verfaßt, der Licht in diese Affäre gebracht hat, -die natürlich bereits von interessierter, kirchenfeindlicher Seite instrumentalisiert und so gut wie möglich ausgebeutet wurde. Natürlich auch von den üblichen (verdächtigen) ÖRM-Redaktionen, die eine weitergehende Recherche für überflüssig oder unter ihrer Würde hielten,. Man kann eigentlich nur auf rechtliche Schritte durch Pater Hermann Geißler hoffen.
Hier geht´s zum Original bei CNA: klicken

  "ZUM RÜCKTRITT VON PATER HERMANN GEIßLER"
Der Artikel beginnt so, Zitat: 
"Auf den ersten Blick scheint der Fall klar: Ein Priester wird des Fehlverhaltens gegenüber einer Frau beschuldigt und tritt von seinem Amt im Vatikan zurück.

Doch hinter dieser Nachricht von der Mitteilung des Heiligen Stuhls vom Rücktritt, dass Pater Hermann Geißler auf eigenen Wunsch seinen Dienst beendet hat, steckt mehr (CNA Deutsch berichtete).
"Mit Datum vom 28. Januar 2019 hat P. Hermann Geißler den Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre darum gebeten, seinen Dienst zu beenden. Der Präfekt hat dieser Bitte entsprochen. Pater Geißler hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um weiteren Schaden von der Glaubenskongregation und von seiner Gemeinschaft abzuwenden. Er bekräftigt, dass die gegen ihn vorgebrachte Beschuldigung unwahr ist. Er legt Wert auf eine Fortsetzung des bereits eingeleiteten kirchenrechtlichen Verfahrens. Darüber hinaus behält er sich rechtliche Schritte vor."

Ambrogetti fährt dann fort, daß diese Erklärung einen Amtsträger betrifft, der seit 25 Jahren für drei Päpste in der Glaubenskongregation gearbeitet hat- von Johannes Paul II bis zu Papst Franziskus-und Folge von Vorwürfen von Doris Wagner, einer ehemaligen Ordensfrau, ist. Wagner habe inzwischen ihre Lebensaufgabe in einem Feldzug gegen die Kirche und das Ordensleben gefunden.

Dienstag, 8. Januar 2019

Kardinal Müller spricht Klartext mit den Kritikern von Kardinal Brandmüller

Dr. Maike Hickson kommentiert bei LifeSiteNews den Kommentar, den Kardil Müller zu den teilweise harschen Kritiken an den Äußerungen Kardinal Brandmüller zu Behauptungen, der sexuelle Mißbrauch sei auf den Zölibat und/oder die Kirchenstrukturen und Klerikalismus zurückzuführen, verfaßt hat. Hier geht´s zum Original: klicken


"KARDINAL MÜLLER:  DIE SCHULD FÜR DIE SEXUELLE MISSBRAUCHSSKRISE DEM "KLERIKALISMUS" ZUZUSCHREIBEN IST EINE BELEIDIGUNG DER OPFER" 

"Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Gerhard Müller hat auf Bitten von LifeSiteNews einen Kommentar zu den scharfen Zurückweisungen zum Statement, das Kardinal Brandmüllers vor kurzem zur klerikalen, sexuellen Mißbrauchskrise und ihrer Verbindung zur Homosexualität geäußert hat.
Während Müller den Gedanken, alle Homosexuellen für die Mißbrauchskrise verantwortlich zu machen zurückweist, besteht er darauf, daß "die Tatsache, daß mehr als 80% der Opfer männlich sind, auch weiterhin nicht ignoriert werden kann".

Ebenso weist der deutscärhe Kardinal den Gedanken zurück, daß die  Mißbrauchskrise durch den "Zölibat oder vorgebliche kirchliche Machtstrukturen" verursacht wurde und weist darauf hin, daß "die Täter homoxexuelle Verbrechen begangen haben."  So sind diese Mißbräuche kein "Machtmißbrauch" sondern eher die Macht, die ausgeübt wird, um die eigenen irregulären sexuellen Wünsche zu erfüllen.
Müller stellt fest: "Wenn aber ein Erwachsener oder Vorgesetzter jemanden angreift, der seiner Obhut anvertraut ist, ist seine "Macht" nur das Mittel (obwohl die auch mißbraucht ist) für seine böse Tat nicht ihre Ursache."
Das ist dann in der Tat ein doppelter Mißbrauch, aber man darf die Ursache für das Verbrechen nicht mit den Mitteln und Gelegenheiten für seine Durchführung verwechseln, um die sehr persönliche Schuld des Täters auf die Umstände, oder die "Gesellschaft" oder "die Kirche" zu schieben.

Weil auch außerhalb der Kirchenstrukturen viele Mißbräuche stattfinden, weist Kardinal Müller darauf hin, daß es ein Mißbrauch der Opfer außerhalb der Katholischen Kirche ist, wenn man auf die Machtstrukturen als wahren Grund dieses Mißbrauchs zeigt: "Hier weiter über Klerikalismus oder Kirchenstrukturen als Grund (für sexuellen Mißbrauch) zu plappern ist eine Beleidigung der vielen Opfer sexuellen Mißbrauchs durch Personen, die nichts mit der Kirche und dem Klerus zu tun haben," erklärt er.


Sonntag, 9. September 2018

Fundstück

Dr. Josef Bordat hat sich eines nicht totzukriegenden -und nicht ohne Absicht immer wiederholten Fehlers in der Geschichtsschreibung zum Thema Hexenverbrennung angenommen. Danke !
Man kann ihm nur möglichst viele Leser wünschen. (Ob´s aber hilft? Man müßte ja seine so liebgewonnenen Scheuklappen ablegen...)
Hier geht´s zum Original: klicken

"Mythos Hexenverbrennungen: Fünf Irrtümer, die Sie beachten sollten!" 

Und der lesenswerte Artikel beginnt so: 
"Geschichtsbilder werden gemacht. Anders geht es ja auch gar nicht, schließlich kann niemand die Zeit zurückdrehen, um sich persönlich von historischen Gegebenheiten ein eigenes Bild zu machen. Rekonstruktionen (vor allem räumliche) prägen also unser Bild vom Vergangenen. 
Wenn diese falsch sind, weil sie auf fehlerhaften Annahmen basieren, ist das Bild, das wir haben, ein falsches. Besonders bei Themen, die bis heute emotional aufgeladen sind, setzen sich die Bilder durch, die das Befinden der Mehrheit bedienen. Ob sie wahr sind, ist zweitrangig.

Die fehlerhaften Darstellungen in populärwissenschaftlichen Medienberichten und die daraus folgenden Fehlurteile basieren dabei zum Teil auf waschechten Fälschungen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Thema „Hexen“. Oft ist zu hören und zu lesen: „Die (katholische) Kirche hat im Mittelalter Millionen von Frauen in Europa als Hexen verbrannt, bevor die Aufklärung kam und dem Spuk ein Ende bereitete.“ In dieser Aussage stecken fünf Fehler."

Quelle: www.the cathwalk, Dr. J.Bordat

Mittwoch, 5. September 2018

Father Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über "Viganogate" klicken



                     "DIESESMAL IST ES ANDERS"

"Die Dubia....die "Filial Correction".....wie schüchtern der Klerus war, sich diesen Initiativen anzuschließen.
Aber mit Viganogate- war eine Anzahl von Bischöfen sehr wohl willens, eine ordentliche Untersuchung zu fordern. 

Warum diese Änderung?  

Natürlich ist der größte Unterschied, daß PF durch die Aufweichung des Zeugnisses der Kirche gegen Ehebruch sich in die Richtung der modernen Annahmen der Welt bewegt hat. Der größte Teil der Medien wäre üerwältigend für einen solchen "modernisierenden" Standpunkt. Das ist wohl auch wahr für den Standpunkt der KIirche zur Homosexualität. PFs Ansichen zur Todesstrafe passen eshr gut  zum liberalen westlichen Zeitgeist.

In diesen Dingen, wurde er leicht als einer gesehen, der sich auf der Linie eines weichen Konsens bewegt. Und man muß zugeben, daß die sogenannten "Modernisierenden" Ansichten von vielen Katholiken geteilt werden.

Jetzt ist ds Problem der sexuelle Mißrauch Minderjähriger oder Abhängiger, begleitet von einer wahren  Vertuschungs-Industrie durch Prälaten. Das sind keine Themen, bei denen sie Medien sich wohlfühlen und entspannt sind. Ebenso wenig ist der Mißbrauch von Kindernfür die Laien annährend so akzeptabel und zustimmungsfähig.  "Menschen eine zweite Chance zu geben, deren erste Ehe gescheitert ist,"....das erschien freundlich, barmherzig und modern. Sexueller Mißbrauch, Vertuschung, Schweigegeldzahlungen und Verschweigen dagegen nicht. 

Und in der säkularen Welt ist es für den "investigativen Journalismus" allgemein üblich, "Vertuschungen" und "Heuchelei" zu verfolgen. Das Viganò-Ereignis gehörte zu dieser Kultur und diesen Annahmen. 

So hat PF ganz plötzlich sie PR-Initiative verloren, die jetzt zu seinen Kritikern überging. Das ist sicher der Grund für diese ....Wut bei seinen Anhängern. Sie sind plötzlich in eine unbekannte und unbequeme Stellung geraten. Auf der Welle von Franziskus´ Barmherzigkeitskampagne zu reiten hat Spaß gemacht. Gefragt zu werden, warum der Papst bei der Beantwortung der Fragen über einen schrecklichen sexuellen Skandal so zurückhaltend und unwillig ist, war überhaut nicht das, was sie im Sinn hatten.

Und es ist leichter für Bischöfe "Transparenz" zu fordern und "vollständige Klarstellung" als es für sie ist "Haare auf dem Gebiet der Moraltheologie zu spalten" und die feineren Punkte der Lehre der "Entwicklung" zu diskutieren. In Amoris Laetitia und bei seinen Synoden verfolgte PF seiner erklärten Philosophie "Chaos anzurichten" andere dazu zu bringen, Fakten zu schaffen, die man dann interpretieren und vorantreiben konnte. Diese so zivilisierte Politik von Papst Franziskus Häresien vorzubringen, steht jetzt nicht zur Verfügung, wo es PR-Imperativ ist, PF vom sexuellen Mißbrauch und den Vertuschungen zu distanzieren. PF und sein Pack von verschlagenen Opportunisten befinden sich mit ddem Rücken zur Wand: da ist kein Raum zum Manövrieren.

In dieser akuten Krise werden schmalziges Wiener Lächeln und der herablassende Ratschlag nach Hause zu gehen und Newman zu lesen, wird das Problem einer wütenden (angeblich heuchlerischen) Welt oder beunruhigter und hochgradig betroffener Laien nicht lösen.

(Vielleicht wäre das jetzt nicht der Moment für Erzbischof Fernandez eine zweite Ausgabe seines Handbuchs über das Küssen, durch ein empfehlendes Vorwort von PF erweitert, herauszubringen).

Dennoch sind die Lehre, die man in Amoris Laetitia und der von Erzbsichof Viganòs "Zeugnis" enthüllten Unmoral im Grunde das selbe. Die völlig und radikal fehlerhafte nachsichtige und laxe ehtische Kasuistik, die zur Beruhigung deutscher Ehebrecher-perfekt logisch und fair-  vorgeschlagen wurde,  wird von Pädophilen zu Hilfe gerufen. Schließlich habe es menschliche Gesellschaften gegeben, in denen Päderastie und Ephebophilie sozial akzeptsabel war und öffentlich sichtbar.
Sie haben ihre eigene ausführliche und ausgesprochen romantische Literatur 
Ich und meine Leser werden solche Ideen und Kulturen natürlich mit organischem Ekel und begründeter Verachtung betrachten. Aber das Viganò-Zeugnis hat PF und seine Fraktion "ohne ein Bein, auf dem sie stehen könnten" hinterlassen.

Vielleicht wird Hesiod in Arhgentiniens Schulen nicht gelesen; vielleicht hat der junge Jorge nie von Pandora und ihrer Büchse gehört. Aber es wird so schwer werden wie eh und je, das Übel in die Büchse zurückzubringen. 

Wir werden viel vom charakteristischen bergoglianischen Toben bekommen. Vielleicht sehen wir wieder die Art von Einschüchterung die nach der "Correctio" ihr häßliches Haupt erhob- sogar in so zivilisierten Ländern wie Österreich und England.

Das aber muß doch...sicher...wenn nicht der Anfang vom Ende dann doch mindestens das Ende des Anfangs sein. 

Weil -endlich- ein bisher eher schweigender Episkopat Anzeichen dafür zeigt, widerspenstig und hörbar zu werden. Extreme Maßnahmen, sogar eine exreme Sprache gegen Bischöfe, die Fakten und Verantwortlichkeit verlangen und die herrausfinden wollen, Wer Wann Was wußtem würden kaum die öffentliche Meinung besänftigen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
 

 
 

Sonntag, 19. August 2018

Fr.Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über den Umgang des aktuellen Pontifikates mit Lehre und Tradition und die nachgeschobenen Erklärungen dazu. Besonders erbost ihn der- unzulässige- Rückgriff auf Kardinal John Henry Newman.  Hier geht´s zum Original: klicken

                 "ENTWICKLUNG UND NEWMAN"
"Jedesmal, wenn das aktuelle Regime einen weiteren Doktrin-Unfall hat, wird eine "Enwicklung" beschworen. Der Graf von Schönborn hat das bei der Pressekonferenz nach "Amoris Laetitia" getan, als Diane Montagna fragte, ob das Dokument "Familiaris Consortio" widerspreche.
Anzüglich uf sie niederblickend besaß er sogar die herablassende Frechheit, den Seligen John Henry Newman zu erwähnen. Während des Deathgate-Skandals tänzelte das unartige kleine Wort in den unruhigen Gewässern wieder herum.

Worauf  nur wenige Kommentatoren hingewiesen haben, ist, das Newman-als er seinen berühmten Essa schrieb, nicht die Absicht hatte, eine Blaupause zu liefern, um listig von zukünftigen Jesuitischen Pontifices benutzt zu werden, um die Realität von Veränderungen der Lehre zu verbergen. Er hat beschieben, was in der Vergangenheit geschah. Und das tat er als Anglikaner, um sich selbst zu versichern, daß die Katholische Kirche, der er sich gerade anschließen wollte, ihre Lehre nie verändert hat.

Ich erinnere nicht, daß während der Arianischen Kontroverse oder den Wirren der Reformation, eine Seite je für die Positionen, die sie kühn vertraten, eine "Entwicklung" beschworen hätte.
Mein Eindruck ist, daß jede Seite einfach fröhlich die Schrift und die Tradition umschrieb, um zu zeigen, daß das, was sie für die Wahrheit hielten, klar in der Schrift und der Tradition gezeigt wurde.

Der Bergoglianismus ist in eine noch extremere Form eingekapselt worden als durch diese blasphemische Behauptung des Jesuiten-Generals, daß das Wort des Herrn nicht von Kameras festgehalten wurde und durch Pater Rosicas prahlerisch-aufrichtiges Eingeständnis, daß die Kirche jetzt völlig der Gnade des Papstes ausgeliefert ist, der sich weder von der Schrift noch von der Tradition etwas vorschreiben läßt.
Solche Exponenten scheinen ein Modell der Christlichen Lehre anzubieten, das sogar den Häretikern früherer Zeiten  unbekannt war. Hier haben wir keine Häresie sondern eine Suprahäresie.
Früher mögen Heresiarchen sowohl mit dern Schrift als auch mit der Tradition herumgekaspert und ihren Sinn verfälscht haben, aber ich denke, daß wir nie zuvor, die diabolische Behauptung hatten, daß ein hochrangiger häretischer Lehrer beim Wort Gottes -ob geschrieben oder mündlich überliefert-ganz frei war von jeder wie auch immer gearteten Kontrolle.
Wenn ich das Wort "diabolisch" benutze, meine ich es im vollen Wortsinn. Die Fingerabdrücke überall auf diesen absurden Behauptungen sind unmißverständlich.

Einige der gefeierten Worte aus Pastor Aeternus des I. Vaticanischen Konzils, lehrte, daß dem Nachfolger Petri nicht die Inspiration des Hl. Geistes versprochen wurde, damit er neue Doktrinen lehren könne, sondern so, daß er durch Seine Hilfe das Glaubenserbe bewahren und getreulich fortsetzen könne, das von den Aposteln weitergegeben wurde.

Es gibt, denke ich, dabei keinen Hinweis, daß  er sich energisch engagieren sollte, es "zu entwickeln" und viel weniger noch, daß er von jedem Zwang frei ist,"

Quelle: liturgicalnotes, Fr .J.Hunwicke

Sonntag, 29. April 2018

Fundstück

zum bayrischen "Kruzifix"-Streit. Gefunden bei David Berger und seiner Philosophia Perennis.
Hier geht´s zum Fundstück:   klicken

Titel:

"WILL MUSLIME NICHT VERÄRGERN: WÜRZBURGER HOCHSCHULPFARRER KÄMPFT GEGEN KREUZE IN BAYERNS BEHÖRDEN"

und das Fundstück beginnt so:

"Wer gedacht hatte, die Kreuzverstecker-Bischöfe Marx und Bedford-Strohm sind an perfidem Verrat des Christentums nicht mehr zu übertreffen, der kennt den Würzburger Hochschul-
pfarrer Burkard Hose nicht. Oder nur von seinen politischen Aktionen: So etwa wenn er hinter einem Banner der „Antifa“ demonstrierend durch Würzburg läuft."  (...)

 

Freitag, 23. März 2018

Nach den Fake-news ein Fake-Rücktritt. Was kommt als nächstes?

Roberto Cascioli  kommentiert, bewertet und kritisiert bei LaNuovaBussola Quotidiana das unschöne Geschehen um Letter-gate und die Handhabung der Folgen durch das aktuelle Pontifikat, von dem man nicht behaupten kann, daß es sich um ein Ruhmesblatt handele....
Ein Opfer, das auf der Walstatt zurückblieb ist sicher die "Hermeneutik der Kontinuität zwischen den beiden Pontifikaten" - zu gezielt -und das sicher nicht ohne Wissen des derzeitigen obersten Dienstherrn in Oltretevere - ist die Instrumentalisierung des Emeritus, ist der Versuch, ihn trotz der bekannten Vorgeschichte mit Hünermann zu einer Würdigung der Lobpreisungen der Franziskus-Theologie zu verlocken.
Hier aber geht´s zum Original:  klicken


      "VIGANO TRITT ZURÜCK, ABER KEINE                                  ENTSCHULDIGUNG BEI BENEDIKT XVI"

"Nach dem Skandal des manipulierten Briefes von Benedikt XVI tritt Msgr. Dario Viganò zurück, aber der Papst bittet ihn, sich dem neuen Präfekten für die Kommunikation zur Seite zu stellen.
Und inzwischen kommt der "magische Kreis" zu Hilfe und schießt auf Papa Ratzinger.

Am Ende ist der Brief mit dem Rücktritt als Präfekt des Sekretariates für Kommunikation von Msgr. Dario Edoardo Viganò angekommen, aber erst nachdem er sich mit dem Papst auf eine Exit-Strategie geeinigt hatte. Der Papst hat praktisch ad hoc für Msgr. Viganò  das Amt eines Assessors für das Kommunikationsdikasterium geschaffen, so daß der Ex-Präfekt dem neuen Präfekten seinen "menschlichen und professonellen Beitrag anbieten kann, um das Reformprojekt für alle vaticanischen Medien zuende zu bringen", das- wie Papst Franziskus sagt, "in seine Endphase eingetreten ist."

Wir müssen also auf die Nominierung des neuen Präfekten und sein ersten Schritte warten, um besser zu verstehen, ob es sich nur um einen "weichen Ausstieg" handelt oder um eine einfache Verschiebung, um die Kontroversen zu beruhigen und über die planetarisch schlechte Vorstellung hinwegzuhelfen, aber Msgr. Viganò weiterhin hinter den Kulissen die Leitung zu überlassen.
Im Augenblick läßt der Ton der beiden Briefe eher an die zweite Hypothese denken.
Um seine Entscheidung "sich zu entfernen" zu erklären, stellt Viganò einen Bezug zu den vielen "Attacken auf meine Arbeit" her, eine entschieden zu wohlwollende und selbst-absolvierende Zusammenfassung.

Um es kurz zusammenzufassen: die in Frage stehende Arbeit umfaßt auch den Versuch, den Papa emeritus zu täuschen,  den Betrug der öffentlichen Meinung, die Verletzung der Privatsphäre durch Verbreitung eines vertraulichen Briefes,die Fälschung des Briefes und des Fotos und  wiederholte Lügen.  Angesichts dieser Tasachen zu sagen, daß das Problem die Polemiken seien, bedeutet, das Ganze ein wenig zu reduzieren, zumal es in dem Brief nicht die Spur einer Entschuldigung gibt, sondern nur ein ausführliches Lob von Papst Franziskus und seinem Reformprojekt, das durch solche Rückschläge nicht gebremst werden solle.

Die Antwort des Papstes steht dazu in perfekter Übereinstimmung und macht sofort klar, daß er den Rücktritt "nicht ohne Bedauern" annimmt, eine Bestätigung, die sich aus dem sentimentalen Lob verstehen läßt, das er Msgr. Viganò spendet. Daher die Einladung in einer neuen Position weiterhin zur Verfügung des Dikasteriums für die Kommunikation zu stehen.

Insgesamt hatte das angerichtete Durcheinander für den Heiligen Stuhl einen so  schweren Image-Schaden angerichtet, daß etwas getan werden mußte, aber augenscheinlich hat man sich für das Geringstmögliche entschieden.
Schließlich erinnern wir daran, daß der Brief Viganòs, in dem er  Benedikt gebeten hatte, einen Beitrag zu der Serie "Die Theologie von Franziskus" beizusteuern  nie bekannt gemacht wurde, etwas, das auch volles Licht auf die Antwort des Papa emeritus werfen würde.

Das persönliche Vorgehen von Msgr. Viganò bringt auch die Gefahr mit sich, die Frage zu verdecken, die wirklich auf dem Spiel steht, die dieser Skandal klar enthüll hat und die das Lehramt der Kirche betrifft. Und die hat darüber hinaus ganz andere Hauptdarsteller als Viganò.


Sonntag, 11. März 2018

Marco Tosatti, Kindereuthanasie, Msgr. Paglia & der Papst...

Marco Tosatti ist, wie man bei Stilum Curiae lesen kann, entsetzt über die Reaktion bzw. Nichtreaktion des Vaticans, die Äußerungen Msgr. Paglias und das Schweigen des Papstes auf die Londoner Todesurteile gegen unheilbar kranke Kinder.
Besonders weil diese Nichtreaktion mit den befremdlichen Versuchen, die Chile-Reise des Pontifex nachträglich zu einem Erfolg umzudeuten und der ebenso befremdlichen Reaktion auf die Mißbrauchsvorwürfe zusammenfällt.
Hier geht´s zum Original: klicken

"MSGR. PAGLIA, ALFIE EVANS UND DIE VORLIEBE DES PAPSTES FÜR DIE, DIE "EINE VERGANGENHEIT" HABEN. KOMPETENZ?  PAH...."

"Das elende Interview von Erzbischof Vincenzo Paglia bei Tempi in Sachen Alfie Evans hat mich betroffen gemacht. Nicht so sehr wegen der formulierten Thesen -unvorstellbar außerdem bei jemandem, der den "Geist von Pannella" gepriesen hat.
Nicht so sehr, weil der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, zuallererst vorsichtig sein sollte, wenn die Worte des Papstes dazu benutzt werden, um ein Todesurteil zu verhängen;
nicht so sehr weil - vielleicht irre ich mich- weil wenn es so wäre, wir uns entschuldigen würden- sondern weil wir in dem Interview eine Ader der Oberflächlichkeit bemerkt haben, als andere Leute-wie wir auch auf dieser Website und hier und hier gesehen haben, sich mit sehr viel mehr Umsicht und Tiefgründigkeit geäußert haben  - schließlich geht es immerhin  um ein menschliches Leben, oder?
Nicht so sehr, weil ein Mann, der vielleicht in Bioethik nicht so versiert, aber sicher sehr gelehrt und scharfsinnig ist- wie Vincenzo Paglia sicher hätte wissen müssen (wußte er es?), daß der Oberste Gerichtshof über die Berufung entscheidet;
und es gibt wahrscheinlich welche, die seine Worte benutzen werden, um zu entscheiden, daß die Eltern nicht das Recht haben, nach jemandem oder etwas zu suchen- vielleicht vergebens-der ihrem Sohn Hoffnung geben kann.

Nein, die Worte Paglias haben mich deshalb getroffen, weil sie praktisch zeitgleich mit der Erklärung eines Chilenischen Kardinals, Errazuriz Ossa über die kürzliche Reise nach Chile und die causa Barroz kamen.
Javier Errazuriz hat einen Brief an alle lateinamerikanischen Bischöfe geschrieben, um zu erklären, daß die Reise von Franziskus nach Chile kein Flop war sondern "hochgradig positiv."
Er hat keinerlei Verantwortung für den Skandal von Mißbrauchspriester Karadima  und von Bischof Barros übernommen, der trotz der Proteste und Anschuldigungen der Mißbrauchten vom Pontifex zum Bischof von Osorno ernannt wurde,
Und das, obwohl der Ex-Bischof von Santiago den Fall vernachlässigt und bekräftigt hatte, den Opfern nicht zu glauben.
Errazuriz hat in seinem Brief die Opfer beschuldigt, zu versuchen von den Protesten zu profitieren, hat die Anschuldigungen als Verleumdung definiert und behauptet, die täten das nur, um für eine Zivilklage gegen die Diözese Santiago Kraft zu sammeln.
"Errazuriz versucht die Dinge durcheinander zu bringen und von seiner eigenen Verantwortung für die Vertuschung und für die schlechte Führung der chilenischen Kirche abzulenken, die er in das Desaster geführt hat, in dem wir jetzt sind. "Das Problem ist nicht das Geld" hat eines der Opfer, Juan Carlos Cruz, AP gesagt.

Dienstag, 28. November 2017

Kardinal Müller :"In allen Organisationen der Welt dienen solche Denunzianten nur sich selbst."

rorate caeli gibt heute Auszüge aus einem Interview wieder, das Kardinal Gerhard L. Müller Massimo Franco vom Corriere della Sera gegeben hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KARDINAL MÜLLER: SIE WOLLEN DASS ICH EINE GRUPPE GEGEN DEN PAPST ANFÜHRE. ABER ICH STEHE ZUM PAPST. ABER JENE, DIE SICH BEKLAGEN SOLLTEN GEHÖRT WERDEN."
Auszüge aus dem von Massimo Franco für den Corriere della Sera geführten Interview

"Da gibt es eine Front traditionalistischer Gruppen, genau so wie es Progressisten gibt, die mich gern als Leiter einer Bewegung gegen den Papst sehen würden. Aber das werde ich nicht tun. Ich habe der Kirche mit Liebe 40 Jahre lang als Priester, 16 Jahre als Universitätsprofessor für dogmatische Theologie und 10 Jahre als Diözesanbischof gedient. Ich glaube an die Einheit der Kirche und werde niemandem erlauben, meine negativen Erfahrungen der vergangenen Monate auszubeuten.
Kichenautoritäten müssen andererseits auf jene hören, die ernsthafte Fragen oder gerechtfertigte Beschwerden haben; sie nicht ignorieren -oder schlimmer sie  nicht demütigen.
Sonst könnte unbeabsichtigt die Gefahr eines langsamen Spaltung vergrößern könnte, die zu einem Schisma von einem Teil der desorientierten und desillusionierten katholischen Welt führen kann.
Die Geschichte Martin Luthers Protestantischem Schisma von vor 500 Jahren sollte uns vor allem lehren, welche Fehler wir vermeiden müssen."

"Der Papst hat mir anvertraut: ´einige haben mir anonym berichtet,, daß Sie ein Feind sind´, ohne zu erklären auf welche Weise" wiederholt er unglücklich. "Nach 40 Jahren im Dienst der Kirche mußte ich das hören: eine Absurdität- von Schwätzern aufgebracht, die anstatt den Papst zu beunruhigen,  lieber einen Seelendoktor aufsuchen sollten."
Ein Katholischer Bischof und Kardinal der Hl. Römischen Kirchen steht von Natur aus zum Hl.Vater.
Aber ich glaube, wie Melchior Cano, der Theologe aus dem 16. Jahrhundert sagte, daß wahre Freunde nicht die sind, die dem Papst schmeichel, sondern jene, die ihm mit der Wahrheit und theologischer, menschlicher Kompetenz helfen."
"In allen Organisationen der Welt dienen solche Denunzianten nur sich selbst."

"Die Spannungen in der Kirche entstehen aus dem Kontrast zwischen einer extremistisch traditionalistischen Front einiger websites und einer genauso übertrieben progressistischen Front, die sich heute selbst als "Super-Papisten" darstellen."

Quelle: rorate caeli, corriere della sera, Massimo Franco, Kard. G.L. Müller

                          

Freitag, 13. Oktober 2017

man würde es nicht glauben.....

wenn nicht domradio.de berichten würde  klicken

Grünenpolitiker Volker Beck lehrt mit Beginn des Wintersemesters "Religionspolitik" an der Ruhr-Universität Bochum.  "Vom Bundestag in den Hörsaal"

Quelle: domradio.de 

Montag, 21. August 2017

Eine neue Kampagne mit recycelter Munition....

In seiner wöchentlichen Kolumne "Monday in the Vatican" setzt sich A, Gagliarducci heute mit der neu aufgekochten Kampagne gegen die Kirche, ihre moralische Glaubwürdigkeit und ihr sakramentales Fundament auseinander, in der skrupel-und schamlos frühere, längst abgehandelte Mißbrauchsfälle neu aufgekocht und instrumentalisiert werden. Daran beteiligen sich nicht nur die Medien sondern auch zivile Institutionen, wie die Königliche Kommission Australien oder die Vereinten Nationen, die eigene Interessen und Ziele verfolgen (z.B. Implementierung von Euthanasie und Abtreibung)- oder die nur eine mächtige lästige Stimme zum Schweigen bringen wollen. Daß es ihnen dabei nicht um die Mißbrauchsopfer geht, haben sie hinlänglich durch ihr Desinteresse an Mißbrauchsopfern nichtklerikaler, teilweise eigener Institutionen bewiesen.
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Andrea Gagliarducci 

"PAPST FRANZISKUS: EINE NEUE SERIE VON ANGRIFFEN AUF DIE KATHOLISCHE KIRCHE IM ANGEBOT?"

Letzte Woche hat die Königliche Kommission Australien 85 abschließende Bemerkungen zu ihrer Untersuchung veröffentlicht, 85 Empfehlungen Pädophilie in der Kirche zu begegnen.
Unter diesen 85 Empfehlungen ist auch die, Priester dazu zu zwingen, das Beichtgeheimnis zu verletzen, damit sie den Behörden jederzeit berichten können, wenn sie während der Beichte etwas von sexuellem Mißbrauch Minderjähriger hören.
Offensichtlich hat die Australische Kirche heftig reagiert. Am gemäßigten war, daß Erzbischof Mark Coleridge  erklärte. daß nur jemand, der nichts von Beichte verstehe, zu einem solchen Schluss kommen könne.

Wahrscheinlich ist das Problem genau das Gegenteil. Weil die Australischen Autoritäten genau wissen, was die Beichte ist, ist es ihr Ziel sie in einem  bizarren Wechsel vom Sakrament der Buße in ein "ziviles " Sakrament der Beichte an den Staat zu desakralisieren und abzuschwächen, bei der der Priester eine Art öffentlicher Angestellter wird, dessen Pflicht es ist,den Autoritäten zu berichten, was er hört.

Das ist nicht das erstemal daß die säkulare Welt sich auf das Sakrament der Beichte konzentriert.
Historisch fand der Angriff nach einer Serie von wirklichen oder angeblichen Behauptungen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Angehörige des Klerus statt, Die Skandale wurden als Vorwand benutzt, um zu versichern, daß klerikaler sexueller Mißbrauch nicht beendet werden könne, wenn Priester nicht gezwungen würden, das Siegel der Beichte zu mißachten.

Schon 2011 hatte der Irische Ministerpräsident Enda Kenny vorgeschlagen, Priester, die nicht den in der Beichte gehörten Mißbrauch meldeten, strafrechtlich anzuklagen. Kenny, ein Katholik, führte die sehr strengen Maßnahmen der Irischen Regierung gegen den aufgedeckten sexuellen Mißbrauch durch Kleriker in diesem Land an.

Irland war in einer schwierigen Lage, Papst Benedikt XVI schickte - zusammen mit 5 Apostolischen Visitatoren,die das Problem angehen sollten- einen Brief an die Irischen Katholiken.
Die Regierung jedoch ritt die Welle öffentlicher Empörung, um die Kirche anzugreifen und beschloss sogar Irlands Botschaft beim Hl. Stuhl zu schließen, wenn sie das offiziell auch aus wirtschaftlichen Gründern tat.
Das Beichtgeheimnis wurde dann wieder 2014 durch die Vereinten Nationen in Frage gestellt. Der Bericht über die Menschenrechtskonvention für Kinder, der von 18 ünabhängigen Experten erstellt wurde, war praktisch eine Anklage gegen den Hl. Stuhl selbst.


Mittwoch, 16. August 2017

Fundstück

In Köln ist - zum Sechwochenamt-der von der Kommunikationsabteilung des Erzbistums Köln herausgegebene Bildband "Abschied von Joachim Kardinal Meisner" erschienen.
Domradio stellt ihn vor.
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Quelle: domradio.de


Donnerstag, 2. März 2017

Auch LifeSiteNews schreibt von einer 4-Jahresfrist, die die Papstwähler Franziskus zugestanden haben, um die Kirche "zu erneuern"


Auch Pete Bablinski von LifeSiteNews schreibt - wie gestern von Antonio Socci - daß die von seinen Wählern beim Konklave 2013 vorgegebene Zeit für Papst Bergoglio möglicherweise abgelaufen sein könnte und berichtet aufschlußreich (um nicht schockierend zu sagen) von den Machenschaften im Präkonklave.
Mit den Selbstaussagen einiger hochrangiger Beteiligten, ist auch die Möglichkeit ein für alle mal vom Tisch, das Ganze als Verschwörungstheorie abzutun.
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"SIE HABEN PAPST FRANZISKUS VIER JAHRE GEGEBEN, UM DIE KIRCHE "UMZUKREMPELN". SO HAT ER ES VERSUCHT."

"Vor vier Jahren, am 13. März 2013 wurde ein unbekannter argentinischer Kardinal gewählt, die Katholische Kirche zu leiten. Die Wahl Jorge Mario Bergoglios folgte auf 35 Jahre klarer, solider, orthodoxer Lehre unter den ausgezeichneten Poitifikaten des Hl. Johannes Pauls II (1978-2005) und Benedikts XVI (2005 -2013).

Als an jenem Märzabend weißer Rauch aus dem Schornstein  der Sixtinischen Kapelle aufstieg,und die Wahl eines neuen Papstes anzeigte, waren die gläubigen Katholiken rund um die Welt begierig, zu sehen, wer ihr neuer Anführer sein würde. Sie wußten nicht, noch konnten sie wissen, welch massives Durchrütteln sie erwartete.

Aber einige hochrangige Prälaten wußten es. Einige ließen nach der Wahl sogar durchblicken, daß es eine einflußreiche Gruppe liberal gesinnter Kardinäle mit dem Ziel, das Konklave zur Wahl Bergoglios zu beeinflussen, gab. Ein Kardinal sagte sogar, er sei Mitglied dieser Gruppe. Er nannte sie "Mafia".

DIE ST GALLEN "MAFIA"
Es war Kardinal Godfried Danneels, dem die Ehre zuteil wurde, am Abend seiner Wahl neben Papst Franziskus auf dem Balkon zu stehen, der die Existenz der St. Gallen-Gruppe enthüllte.
Es war Danneels, der sie wegen ihres Ziels, die Kirche drastisch zu reformieren, um sie "moderner zu machen", eine "Mafia" nannte.

Diese informelle Gruppe entstand irgendwann um 1996 herum. Mitglieder waren die Kardinäle Da Cruz Policarpo, Martini, Danneels, Murphy-O´Connor, Silvestrini, Husar, Kasper und Lehmann, die dachten, sie könnten einen bedeutenden Einfluss auf eine zukünftige Papstwahl haben, wenn jeder von ihnen sein Netzwerk an Kontakten nutzen würde - wie Danneels in seiner autorisierten Autobiographie (Co Autoren waren Jürgen Mettepenningen und Karim Schelkens) enthüllt.

Die Gruppe verlor 2006 angeblich ihren Impetus, nachdem sie damit scheiterten, im Konklave von 2005 ihren bevorzugten Kandidaten wählen zu lassen. Die Gruppe wurde beschuldigt, in einen Plan, der zum Rücktritt Papst Benedikts führte, verwickelt gewessen zu sein, aber das hat der frühere Bischof von St. Gallen, Ivo Fürer, geleugnet.

Während Bischof Fürer behauptete, die St. Gallen-Gruppe habe sich nach 2006 offiziell nicht mehr getroffen und sei nicht in einen Plan, Benedikt XVI zum Rücktritt zu zwingen, verwickelt gewesen, bedeutet das nicht, daß die Gruppe inaktiv war.

Nach Austen Iverreigh, Franziskus-Biograph und Kardinal Cormac Murphy-O´Connors früherer Assistent, wurde Murphy-O´Connor Tage vor dem Konklave am 12. März in Rom von der St.Gallen-Mafia damit beauftragt, Bergoglio über den Plan, ihn zum Papst zu wählen, zu informieren. Murphy-O´Connor war ein alter Freund Bergoglios.

Wie Ivereigh 2014 in seinem Buch über Papst Franziskus beschreibt, wurde Murphy-O´Connor damit beauftragt, unter seinen Nordamerikanischen Kollegen Lobbyarbeit für Bergoglio zu leisten und als Bindeglied zu denen aus den Commonwealth-Ländern zu agieren.


Dienstag, 7. Februar 2017

Überzogene Reaktion auf die Plakate: Die totale Barmherzigkeit?

R. Cascioli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana die maximal übertriebenen Reaktionen der journalistischen Revolutionswächter auf die Freitag Nacht erschienenen Plakate - denen übrigens auch die aus der klerikalen Entourage des Pontifex an verbaler Radikalität nicht nachstehen. Völlig vermißt wird dabei jeder Sinn für Humor.
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        "PLAKATE IN ROM, REAKTIONEN EINES TOTALITÄREN REGIMES"

"Ein bißchen Humor hilft dabei, voran zu gehen" hatte Papst Franziskus in der Predigt während der Messe bei seinem 80. Geburtstag, vor ungefähr 2 Monaten gesagt. Und wenige Tage vorher, in einem Interview mit  TV 2000 RadioInBlu hatte er erklärt: "Sinn für Humor ist eine Gnade und ich bitte jeden Tag darum und bete dieses schöne Gebet des Hl. Thomas Morus: " Gib mir den Sinn für Humor, Herr, damit ich über einen Scherz lachen kann (....) Der Sinn für Humor hebt dich, läßt dich das Provisorische des Lebens sehen und die Dinge mit einem Geist der erlösten Seele annehmen. Das ist eine menschliche Haltung, aber sie ist der Gnade Gottes näher."


                                             
Wir zweifeln nicht an der Tatsache, daß der Papst, als er von den überall in Rom verteilten Plakaten erfuhr, gelacht hat oder zumindest gelächelt.
"Ach Franz, du hast Kongregationen kommissioniert, Priester entlassen,  den Malteser Orden und die FFI enthauptet, Kardinäle ignoriert...wo ist deine Barmherzigkeit geblieben?"
So stand es auf diesen Plakaten, die an die Pasquinate erinnern, also diese Kärtchen oder satirischen Briefe, die zur Zeit des Kirchenstaates an der Statue im Zentrum Roms befestigt wurden.

Wenn Papst Franziskus auch gelacht haben sollte, dann die Revolutionswächter sicher nicht, die sich gestern wie ein Mann der Hexenjagd verschrieben haben.
Zumindest beunruhigend ist, daß die eine harte staatliche Intervention ausgelöst hat, um diese Form der Gewalt zu unterdrücken.
Man konnte alles lesen: von der Beschwerde über einen Angriff auf den Papst bis zum Vorwurf potentielle Attentäter zu bestärken und bewaffnen (link zu rossoporpora mit weiteren Kommentaren)
Wahrhaft sei ein richtiges Delirium, das am Ende dazu führte, die "Digos" gegen einen Studenten-Ulk zu mobilisieren, der wegen illegalen Plakatierens mit einer Geldstrafe geahndet werden kann.

Sicher und unbezweifelbar ist, daß die Plakate - die gegenwärtige Unzufriedenheit in vieler Katholiken ausdrücken. Und das erklärt die äußerst harte Reaktion der Regime-Presse, die Angst hat, ihre Dank dieses Pontifikates erworbenen Vorteile und Vergünstigungen zu verlieren.
Besonders diejenigen, die mit Gewaltmärschen in Richtung einer "neuen Kirche" marschieren wollen und daher weder Dissens noch Widerstandsnester dulden können.

Dann ist es unsinnig, wie hier über die Plakate berichtet wird, als vom okkulten Drama eines obskuren Netzes von Putschisten, das versucht, den Papst wegen seines klaren (?) Zeugnisses der Transparenz und des Willens zur Reform zu stürzen. Man geht sogar so weit (wie Avvenire), das ruhmreiche römische Volk zu beschreiben. das auf die Straßen eilt, um die Plakate abzureißen und ins Internet geht, um in den sozialen Netzwerken seine Empörung über das Geschehene und seine Solidarität mit dem Papst auszudrücken.

Aber wenn es etwas Beunruhigendes gibt dann das: die Geschichte der Plakate - in einen Akt des Terrorismus transformiert - zu benutzen, mit "Untersuchungen in konservativen Kreisen"  (die gleiche Sprache die bei der Suche nach Verantwortlichen der Anarcho-Widerstandskreise verwendet wird), um den Bischöfen, Theologen, Dozenten und Journalisten den Mund zu stopfen, die auch nur wagen, ihre Ratlosigkeit gegenüber bestimmten Aussagen und Unterlassungen des Papstes zu äußern.

Ein typisches Beispiel ist Alberto Melloni in Repubblicca, der sich mit der jetzt üblichen verbalen Gewalt gegen jene in den Kampf stürzt, die "einen antiquierten christlichen Fetisch repräsentieren, ungehorsam gegenüber dem Evangelium und süchtig nach Sichtbarkeit sind."
Würmer, die man zertreten muß, würde man denken, und der Papst hat unrecht, das nicht zu tun, wiederholt Melloni.
Er scheint sogar fast Papst Franziskus der Weichheit beschuldigen zu wollen, weil "nur mit der Hälfte dessen was Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, gesagt und getan hat, Pius XI das Kardinalsbirett zurückverlangt hätte." Und was hätte Kardinal Müller je anderes gesagt und getan, als zu bekräftigen und zu bestätigen, was die Kirchendoktrin sagt, die nicht eine Sammlung von leeren und trockenen unmenschlichen Gesetzen ist sondern das; was Gott selbst in Jesus Christus offenbart hat?

Was wollen also Melloni und seine Kumpane? Jeden demütigen und eliminieren, der noch von der Doktrin zu sprechen wagt, jede mögliche Form katholischer Äußerungen zum Schweigen bringen?
Für ihn ist der Inhalt des Interviews von Müller für Il Timone klar untolerierbar, unmöglich zu ertragen. Aber am Ende erbittet er keine Intervention des Papstes, nein: lassen wir stehen, daß es zu gut ist, zu denken, daß der Staat uns von dem befreit, was  der "schlimmste Katholizismus" ist, gefährlich nicht nur für die Kirche, sondern auch für Italien.
Er zerreißt sich die Kleider wegen der durch satirische Plakate provozierten Beleidigung des Papstes und behandelt dann einen Kardinal so, als sei er der schlimmste Verbrecher.
Wenn das die Zeugnisse der Barmherzigkeit sind, erwarten und sehr viel härtere Zeiten.

Quelle: R. Cacioli, La Nuova Bussola Quotidiana

Freitag, 2. Dezember 2016

Die bissigen Kritiker der 4 Kardinäle, eine Bande von Heuchlern & wahre Fundamentalisten

Riccardo Cascioli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana die Drohungen der Papst-Höflinge gegen die Verfasser der Dubia und hält dabei seine Meinung nicht zurück. Wir können uns ihm-vor allem in der Beurteilung der Neo-Papisten - nicht widersprechen. Lesen !
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Sie haben sie als "alte Verblödete" beschrieben, die vier Kardinäle, isoliert und aus der Welt, Überbleibsel einer veralteten Kirche, die nur die Starrheit der Lehre sieht und die Barmherzigkeit nicht versteht, die in den Verwerfungen  des Lebens eingreift. Insgesamt also Abfall der Kirche, ein randständiges Anhängsel, das nicht einmal eines ja oder nein würdig ist.

Und dennoch müssen sie große Angst vor ihnen haben, angesichts eines Crescendos von Beleidigungen, schwerwiegenden Vorwürfen, die inzwischen das Ausmaß eines wahren medialen Lynchens der vier Kardinäle R.Burke, J. Meisner, W. Brandmüller und C.Caffarra angenommen haben - schuldig 5 Dubia zur Apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" an den Papst gerichtet zu haben.
Inzwischen sind wir bei der Forderung, sie aus dem Kardinalskollegium zu entfernen angekommen- oder alternativ- beim Vorschlag an den Papst, ihnen das Kardinalsbirett zu nehmen.

Da sind die unterschiedlichsten Protagonisten: Bischöfe, die eine persönliche Rechnung zu begleichen haben, Ex-Philosophen, die das Prinzip des Nichtwiderspruchs leugnen, mit Papst Franziskus befreundete Kardinäle, die trotz ihres Alters ihre revolutionären Träume noch nicht aufgegeben haben, Intellektuelle und Journalisten, die sich für "Hüter der Revolution" halten und der unvermeidliche Pater Antonio Spadaro, Direktor von Civiltá Cattolica und wahre graue Eminenz dieses Pontifikates, so sehr, daß man ihn in Rom als Vize-Papst kennt.
Dieser Letztere  hat sich  dann- wie jeder x-beliebige Teenager- zum Vorkämpfer einer Kampagne in den Sozialen Netzwerken gemacht, die einen sprachlos zurück läßt:
zuerst hat er in einem Tweet Kardinal Burke mit einem hirnlosen Wurm aus "Herr der Ringe" verglichen (der Tweet wurde dann gelöscht), dann hat er begonnen offensive Tweets gegen die vier Kardinäle  weiterzugeben, die vom account "Habla Francisco" stammten, gestartet auf Grund einer e-mail von Spadaro an Civiltá Cattolica- wie sich gestern herausstellte.
Und dann der unvermeidliche Alberto Melloni, Referenzgröße der Schule von Bologna, der für eine auf dem II. Vaticanischen Konzil beruhende Reform der Kirche arbeitet.

Das ist ein wahres neues Inquisitionstribunal, das indem es die vier schlägt, jeden einschüchtern will, der die Absicht hat, auch nur einfache Fragen zu stellen, ganz zu schweigen von denen, die ihre Bedenken ausdrücken wollen.

Das ist eine beunruhigende Haltung, eine Verteidigung des Papstes durch die, von denen man es am wenigsten erwartete, die, die sich offen gegen die Vorgänger von Papst Franziskus gestellt haben.
Und nur weil sie einfache Fragen zur Klarstellung bezüglich der Apostolischen Exhortation Amoris Laetitia gestellt haben, die -wie jeder feststellen kann- Grund zu gegensätzlichen und sicher nicht zu vereinbarenden Interpretationen gegeben hat.
Bei dieser Gelegenheit muß man daran erinnern, daß "dubia" ein von Bischöfen und der Glaubenskongregationen (und durch sie vom Papst) viel benutztes Instrument sind. Das Neue in diesem Fall ist einfach, daß sie die "Dubia" öffentlich gemacht haben, aber erst nach gut zwei Monaten, in denen sie vergeblich auf eine Antwort gewartet hatten, was die vier Kardinäle zu Recht als Einladung die Diskussion weiterzuführen, interpretiert haben.


Donnerstag, 15. September 2016

Bosheit oder Ignoranz? Deutsche Reaktionen auf "Letzte Gespräche"


Die Tagespost interviewt Peter Seewald u.a. zu den neuesten Hervorbringungen der deutschen "Großmeister" des Papst(-Benedikt)bashings und zur Größe des Papa emeritus und fragt:
   "Was ist das? Bosheit? Ignoranz?“

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Darin wird auch Daniel Deckers erwähnt, der sich durch seine unqualifizierten Urteile über Benedikt XVI einen nicht allzu guten Namen gemacht hat. In lobenswertem Gegensatz zu dieser armseligen immer-noch-Sprechpuppe des em. Bischofs von Mainz steht dann David Berger, der Seewald Folgendes sagte:

"Ich kann Ihnen hier eine kleine Geschichte erzählen. Der Theologe David Berger wurde von einem Redakteur einer „großen deutschen Tageszeitung“ aufgefordert, zum Zeitpunkt des Erscheinens der „Letzten Gespräche“ seinen Unrat, den er vor Jahren über Ratzinger ausgeschüttet und damit für Aufsehen gesorgt hatte, erneut aufzutischen. Aber Berger lehnte ab. Stattdessen entschuldigte er sich nicht nur bei Benedikt, er widerruft „mit zerknirschtem Herzen und gesenktem Haupt“ und anerkennt die enorme Bedeutung dieses Papstes, die er zuvor nicht habe erkennen können. Berger schrieb mir: „Dass diese Medien zu Benedikt jeden Unsinn mitgemacht haben, steht auf demselben Blatt. Ich hätte damals diesen Leuten den größten Blödsinn erzählen können. Sie hätten es geglaubt, weil sie es glauben wollten.“

Mehr braucht man nicht zu wissen.
Quelle: Tagespost, O.Maksan

Mittwoch, 2. März 2016

Spotlight, die Zweite

Auszüge aus einem Artikel von Juan Manuel de Prada in "ABC" Madrid, zum oscarprämierten und von der Laienpresse bejubelten Film "Spotlight", der eine vernichtende Kritik der amerikanischen Filmindustrie beinhaltet und den rorate caeli dankenswerterweise ins Englische übersetzt und heute online gestellt hat.
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"SPOTLIGHT? VERSTECKT DIE TIEFEREN GRÜNDE FÜR DIE MISSBRAUCHSKRISE UND IST VOLLER BOSHEIT"
"Das amerikanische Kino hat seit langem aufgehört, bemerkenswert zu sein, wie das so ist mit toten Sternen ist, die einmal großen Glanz ausstrahlten, ab und an produziert es einen Funken, der die Illusion seiner Macht lebendig erhält. Viele der Filme, die für einen der diesjährigen Oscars nominiert waren, waren nur Nebenprodukte, geschaffen um den vom Globalismus vorgegebene Weg des Social-Engineerings zu ebnen, gemäß des von Rousseau geprägten Satzes: "Korrigiere die Meinung der Menschen und ihre Sitten werden sich von selber reinigen"
Deshalb finden wir unter den nominierten Filmen Apologien der Homosexualität ("Carol") und der Transsexualität ("The Danish Girl"). Es wird jedesmal schwerer, Filme (außerhalb der Kinos, die ausschließlich für die Begleitung von Popcorn gemacht wurden) zu finden, die nicht auf rüde oder subtile Weise mit einer großen Ration des globalistischen Saufraßes versorgen.
Unter den Filmen dieses Jahres mit dem größten Beifall war z.B "Spotlight", ein Film, dem es an künstlerischem Talent fehlt und der den Anspruch erhebt, eine aseptische Verurteilung pädophiler Praktiken innerhalb des katholischen Klerus zu sein, durch eine Erleichterung verschaffende journalistischen Recherche in der Diözese Boston.
Der Film fühlt sich so "neutral " an, daß er vom "Zombie-Katholizismus" (würde bei uns auf die DBK zutreffen)gepriesen wurde.
Dabei ist er voller Bosheit, die die engelsgleiche Porträtierung der Charaktere ( nicht ein einziger Journalist gibt eine einziges Milligramm von Abneigung gegen die Kirche zu !) und argumentativer Verdrehungen, die kalkuliert boshaft sind-wie die Erfindung eines "Experten", der in Statistischem Fatalismus versichert, daß ein Viertel aller Priester immer pädophil ist.
Dennoch-Spotlight stellt (welche Überraschung"!) weder irgendeine Verbindung zwischen Pädophilie und Homosexualität her, noch bemerkt er, daß es in vielen amerikanischen Diözesen schlechte Bischöfe gab, die um ihre eigene Gefolgschaft zu formen, systematisch jeden Seminaristen abgewiesen haben, der die leisesten Anzeichen von Männlichkeit zeigte."

Quelle: rorate Caeli, "ABC" Juan M. de Prada

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Und der Film zeigt nicht nur die Bemühungen der Kirche im Kampf gegen den Mißbrauch nicht, sondern vermittelt dem uninformierten Zuschauer die Überzeugung, daß immer alles noch so ist, das wird von den in allen Medien tätigen entsprechenden  Pressure-Groups, besonders den in den ÖRM ( an erster Stelle 3-Sat und phoenix) ganz gezielt gefördert. 

Die Aussagen rund um den Filmstart in Europa "und daran hat sich nichts geändert"  beweisen das klar und deutlich.