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Samstag, 8. Februar 2020

Marco Tosatti: Soll man sich wundern- oder nicht?

Marco Tosatti läßt bei Stilum Curiae sein "alias" Pezzo Grosso"  einen Artikel von Edward Pentin über den befremdlichen Auftrítt von Jeffrey Sachs in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften kommentieren, Hier geht´s zum Original:  klicken 

"PG: SICH WUNDERN, WENN DER VATICAN ANTI-TRUMP-KUNDGEBUNGEN ZULÄSST?"

Liebe Stilumcurialisten, Pezzo Grosso hat einen sehr interessantem Artikel des Kollegen Edward Pentin über ein Ereignis gelesen, das- vom argentinischen Msgr. Sanchez Sorondo geleitet- in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wurde,- von dem Sorondo, der dem wiederverheirateten geschiedenen  argentinischen Präsidenten die Kommunion gespendet hat. Es scheint uns schwierig zu sein, das Erstaunen von Pezzo Grosso über eine Institution, die im Prinzip katholische Werte verteidigen sollte und ihren Sitz in den Vatikanischen Gärten hat, nicht zu teilen,  
Gute Lektüre. 

§§§

Pezzo Grosso an Tosatti: Was ist aus der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften geworden? Die gnostische Filiale der UNESCO? 

Lieber Tosatti,  
wenn man jetzt erklären, "sprachlos" zu sein, wenn Sie etwas lesen, das sich auf unsere arme und misshandelte katholische Kirche bezieht, läuft man Gefahr, dumm zu erscheinen. 



Ich würde sagen, wenn jemand, der mit Intelligenz und Vernunft begabt ist, immer noch "sprachlos" ist, bedeutet dies, daß er  nichts verstanden hat. Gestatten Sie mir eine starke Aussage: Heute zu erklären, das Verhalten der Kirche von Bergoglio zu verstehen, zu begreifen, bedeutet zuzustimmen. Dem Verhalten der Kirche Bergoglios zuzustimmen, bedeutet "NICHTS BEGRIFFEN ZU HABEN". 



Es tut mir leid zu sagen, daß wer wegen der letzten Überraschung, die aus dem Vatikan kommt, "sprachlos" blieb, dumm ist.



Samstag, 25. Januar 2020

Tosatti /Msgr. ICS: wollte Scalfari vom Papst bekehrt werden?

Nach den neuesten Wirrnissen um die Inhalte der notorischen Gespräche des amtierenden Pontifex´ mit dem Repubblica-Gründer Scalfari veröffentlicht Marco Tosatti bei Stilum Curiae die interessanten Überlegungen von Msgr. ICS zu diesem Thema.
Hier geht´s zum Original: klicken

"WER WEISS: VIELLEICHT WOLLTE SCALFARI BEKEHRT WERDEN,  VOM PAPST..."

Liebe Stilumcuriale, Msgr. ICS hat den Kommentar Ihres Bloggers über Scalfari und den amtierenden Pontifex gelesen und möchte einige Gedanken dazu mit Ihnen teilen. Und eine provozierende aber interessante Hypothese. Gute Lektüre! 

§§§

                                         Msgr. ICS  an Tosatti

"Lieber Dottore Tosatti, erlauben Sie mir eine oder auch zwei Überlegungen zu Ihrem jüngsten Kommentar zur "Unendlichen Geschichte" zwischen Papst Bergoglio und Scalfari? 

Schauen wir mal: Es scheint mir zu 
einfach und offensichtlich, in den Gesprächen (und in den folgenden Artikeln auf Repubblica) den Vergleich zwischen einem "listigen Mann" zu sehen, der zeigen will, dass es endlich einen Papst gibt, der erklärt, dass Gott nicht existiert, und einem "Simpel", der überzeugt ist, daß die Kirche nichts zu lehren hat und  sich mit der Welt versöhnen und auch das "Schlauheit"  benutzen muß,  um das zu tun. 
Komödie oder Farce ist für beide Seiten zu offensichtlich.- sowohl für die säkulare als auch für die  katholische Welt.

Erlauben Sie mir eine Hypothese (halbwegs unwahrscheinlich). Was wäre, wenn die Dinge völlig anders wären? Wenn Scalfari eine ganz andere Absicht gehabt hätte, als er die Beziehung zu Bergoglio begann? 

Wenn Scalfari (wie es z.B. bei Papini war) nach Gründen suchte, sich zu bekehren? Den Wunsch nach Erlösung  verspürte?

Stellen wir uns dieses wundersame Ereignis als Hypothese vor.

Aber jetzt- Dank der "unendlichen Geschichte" mit Bergoglio hat Scalfari keinen Grund mehr, seinen Laizismus nicht zu bekräftigen. 

Oder nicht?


Donnerstag, 5. Dezember 2019

Fundstück

Marco Gallina tut in seinem Löwen-blog das. was getan werden mußte - er räumt mit den ideologisierten und instrumentalisierenden Versionen der Weihnachtsgeschichte auf- die alljährlich wieder verbreitet werden, von den Medien bis mittlerweile bis hin zu höchsten Kirchenkreise.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:
"DIE KRIPPE VERSAMMLUNG DER AUSGEGRENZTEN UND FREMDEN?"
beginnt der Beitrag so- Zitat:

"In verschiedenen Predigten zur Christmette, in Dorfpfarreien bis hin zu jener im Petersdom, fand eine merkwürdige Verklärung der Weihnachtsgeschichte statt, die möglichst aktuell wirken sollte, jedoch wenig mit der bei Matthäus und Lukas überlieferten Geschichte zu tun hat. Aus befreundeten Kreisen im Internet weiß ich, dass dies parallel geschah. Die Krippengemeinschaft habe vornehmlich aus Verfolgten, Ausländern, Ausgegrenzten bestanden. Papst Franziskus geht sogar so weit, den bürokratischen Akt einer Volkszählung mit einer Vertreibung aus der Heimat gleichzusetzen.  (....)"

Quelle: Löwenblog. M.Gallina

Samstag, 26. Oktober 2019

Wenn nur noch Satire hilft....

dann kann Eccles is Saved weiterhelfen...
In seinem heutigen Twitter-Beitrag berichtet er, wie Sherlock Holmes und er das Pachamama-Rätsel gelöst haben. Der aktuelle Krimi aus Rom.....
Hier geht´s zum Original (cave Ironie!)  klicken

"SHERLOCK HOLMES UND DIE PACHAMAMA-AFFÄRE" 
Ich habe an anderer Stelle beschrieben, wie mein Freund Sherlock Holmes bei einer früheren Gelegenheit vom Heiligen Vater konsultiert wurde, um den mysteriösen Marcantonio Colonna aufzuspüren. An einem Oktobertag wurden wir erneut vor den Papst gerufen, um das Verbrechen des Jahrhunderts zu untersuchen.

Was -wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben-.bei der Vorbereitung des Jahrhundertverbrechens gesagt wurde: 
"Richtig, Zuhlsdorf und Voris werden uns in Deckung bringen, während Donnelly und Taylor Marshall die Idole wegschaffen. Wir werden uns am Tiber treffen."

Nachdem Papst Franziskus uns ein bescheidenes Glas einheimischen Amazonaswassers angeboten hatte, erklärte er uns das Problem. "Holmes, nur Sie können uns helfen. Letzte Nacht sind Diebe in die Kirche Santa Maria in Traspontina eingebrochen, haben vier Götzenbilder des Seligen Pachamama (hier kniete der Heilige Vater nieder und küsste den Boden) entfernt und sie in den Tiber geworfen."

Zu diesem Zeitpunkt war ich so geschockt, daß ich an meinem einheimischen Getränk nippte und sofort einen scharfen Schmerz in meiner Zunge spürte. Ich entfernte den Piranha-Fisch, der im Glas Amazonaswasser schwamm, hustete ein paar Mal und hörte zu, während der Nachfolger des Hl. Petrus uns unsere Anweisungen erteilte.

"Haben Sie keine Ersatzidole?" fragte Holmes. "Als ich hereinkam, sah ich Spuren von brasilianischem Sägemehl auf dem Boden, was darauf hindeutet, daß sich irgendwo in der Nähe eine Götzenbildfabrik befindet. Ich habe eine Monografie geschrieben, in der sechshundert Sägemehlsorten klassifiziert sind, und diese Fragmente stammten eindeutig vom tödlichen Hummes-Baum von Brasilien."

"Oh ja, wir haben einen ganzen Schuppen voller Idole", erklärte Franziskus. "Wir werden eine in jede Gemeinde der Welt schicken. Für das Ansehen der Synode ist es jedoch wichtig, daß wir die fehlenden Götzen wiederfinden und sie in den Petersdom legen."


Sonntag, 14. April 2019

Glaubensverlust oder Klimaerwärmung- was ist für die Menschheit bedrohlicher?

Diese Frage stellt der Mars-Osservatore in einem Brief, den Marco Tosatti  heute bei Stilum Curiae veröffentlicht hat..
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER MARS - OSSERVATORE : GRETA VOM PAPST. DIE GLOBALE ERWÄRMUNG GIBT ES, DIE SEELEN DIE BRENNEN. RATZINGERS TRÄNEN:..."

Liebe Freunde, Feinde und professionelle Hasser von Stilum Curiae, der Mars-Osservatore ruht nicht, auch nicht am Palm-Sonntag, jenem Triumph in Jerusalem, der wie alle von menschlichen Wesen erklärten Triumphe allzu flüchtig ist. Heute sagt uns der Osservatore voraus, was bei der Begegnung zwischen der von einer interessierten Regie geschaffenen ökologischen Mini-Persönlichkeit Greta Thunberg und dem regierenden Pontifex passieren wird. Und er zieht daraus interessante Schlüsse.....

"Lieber Tosatti,
die wie eine Migrantin ausgenutzte anmutige "Marionette", Greta Thunberg, ökologistische Umweltschützerin, Symbol für die Zukunft der vor dem Menschen - dem Krebs der Natur, der das Heilige Land zerstört- (in das der rebellische Engel sich nach der Vertreibung durch den Erzengel Gabriel einfügte) geretteten Menschheit, wird in Rom bald Papst Bergoglio treffen (der sie, daran zweifle ich nicht, zum Ehrenmitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften ernennen wird, der der argentinische Bischof Sanchez Sorondo vorsitzt).

Bei dieser Begegnung wird- wie Sie sehen werden- folgender Ton herrschen: "Greta, die die Zukunft der Menschheit darstellt und Bergoglio, der vom Ende der Welt gekommene Papst, beten und handeln gemeinsam, um das Ende der Welt aufzuhalten." Genial!
Auf diese Weise gibt man auch eine Antwort auf Ratzinger und sein Dokument, indem man erklärt, daß das Ende der Welt nicht an den Glaubensverlust und die Verleugnung des Schöpfers durch seine Kreaturen gebunden ist, sondern an die von Menschen verursachte globale Erwärmung.

In einem seiner Bücher, dessen Titel ich nicht erinnere, hat Prof. Gotti Tedeschi geschrieben, daß es die globale Erwärmung wirklich, sehr wirklich gibt. Die ist aber nicht so sehr der Umweltverschmutzung zu verdanken, sondern sehr wohl der unvorhergesehenen und außerordentlich großen Zahl von Seelen, die in der Hölle brennen, weil sie- von den eigenen Hirten verraten- ihren Glauben verloren haben.


Mittwoch, 6. Februar 2019

Was Papst Pius X zu Pluralismus, Liberalismus und Relativismus bzgl. der Religionen gesagt hätte.....

Rorate Caeli läßt das von Papst Franziskus und dem Imam von Al Azhar unterzeichnete Dokument zur gottgewollten  Vielfalt der Religionen von einem Berufenen Papst Pius X beurteilen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"NEIN FRANZISKUS, GOTT "WOLLTE NICHT PLURALITÄT UND VIELFALT VON RELIGIONEN" , DAS ZU SAGEN IST, DIE GÖTTLICH OFFENBARTE RELIGION GANZ ZU VERLASSEN. "

These:
  "Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen und Sprachen sind von Gott in Seiner Weisheit gewollt, mit der er die Menschen geschaffen hat. 
(Aus dem von Franziskus und dem "Groß-Imam von Al Azhar" Ahmad Al-Tayeb unterzeichneten Dokument) 

Antithese

Wohl nie haben wir in der Vergangenheit das gesehen, was wir in unserer Zeit sehen- daß die Gemüter der Menschen so vom Wunsch erfüllt sind, das Allgemeinwohl der menschlichen Gesellschaft als brüderliche Beziehung, die sie verbindet und vereint zu stärken und auszuweiten und eine Folge unseres gemeinsamen Ursprungs und unserer Natur ist.

Weil die Nationen sich noch nicht der Früchte des Friedens- brechen in der Tat an verschiedenen Orten alte und neue Konflikte in Aufruhr und Bürgerkrieg aus- und auf der anderen Seite viele Konflikte, die Ruhe und Wohlstand der Nationen nicht ohne aktives Mitwirken und Hilfe derer, die die Staate regieren und ihre Interessen fördern, beigelegt werden können, kann man leicht verstehen- umso mehr jetzt niemand die Einheit der menschlichen Rasse bestreitet, warum viele sich wünschen, das die verschiedenen Nationen, durch diese universale Familienzugehörigkeit inspiriert, immer enger miteinander verbunden zu sein.

Ein ähnliches Ziel wird von einige in jenen Angelegenheiten anvisiert, die das neue Gesetz betreffen, das von Christus, unserem Herrn, verkündet wurde.

Weil sie sicher sind, daß Menschen, die keinen Sinn für Religionen haben, sehr selten zu finden sind, scheinen sie auf diesen Glauben die Hoffnung gegründet zu haben, daß es den Nationen, obwohl sie sich in bestimmten religiösen Angelegenheiten unterscheiden, ohne große Schwierigkeiten gelingen wird, den selben Lehren zu bezeugen, die sozusagen eine gemeinsame Basis des geistigen Lebens bilden.
Aus diesem Grund werden von diesen Leuten oft Kongresse, Meetings und Ansprachen organisiert, bei denen viele Zuhörer anwesend sind, die alle unterschiedslos zur Diskussion aufgefordert werden- Ungläubige jeder Art und Christen, selbst jene, die unglücklicherweise von Christus abgefallen sind, oder die Seine Göttliche Natur und Sendung stur uns beharrlich leugnen.

Sicher können Katholiken solchen Versuchen auf keine Weise zustimmen, weil sie auf der falschen Meinung beruhen, daß alle Religionen mehr oder weniger gleich gut und lobenswert sind, weil sie alle auf verschiedene Weise das uns eingeborene Gefühl, durch das wir zu Gott und dem gehorsamen Anerkennen Seiner Herrschaft geführt werden, zeigen und bedeuten.

Nicht nur irren und täuschen sich jene, die dieser Meinung sind sondern auch dadurch, daß sie die Idee der wahren Religion verzerren, sie ablehnen und sich langsam dem Naturalismus und Atheismus zuwenden; daraus folgt klar, daß einer, der diese Theorien unterstützt und versucht, sie in die Realität umzusetzen, die von Gott offenbarte Religion verläßt. "

PIUS X 

Mortalium Animos

Sonntag, 20. Mai 2018

"Sage mir, was du glaubst und ich sage dir. wer du bist" .....Tosatti & das neue Credo des Pfarrers von Pinerola

Andrea Zambano und Marco Tosatti berichten in La Nuova Bussola Quotidiana von italienischen Diözesanpriestern, die sich berufen fühlen, das Credo neu zu formulieren. Und wir sehen, daß nicht nur deutsche Prälaten etwas gegen die Tradition haben und Altüberliefertes umstoßen wollen.
Hier geht´s zum Original: klicken


"DER SELBSTGEMACHTE GLAUBE AUSSER KONTROLLE: ICH GLAUBE AN DAS,  WAS ICH WILL."

"Nach dem Fall des Priesters, der sich geweigert hatte, das Credo zu rezitieren, spricht man in Pinerolo ein Glaubensbekenntnis à la carte. Texte, die an die Bedürfnisse angepaßt sind und mit völliger Abwesenheit von inkarnierter Passion und Tod, Gericht und Vergebung der Sünden.
Ist das möglich? Ja, das ist die neue Grenze des selbstgemachten Glaubens. Aber der Bischof und der Pfarrer scheinen nicht besonders besorgt zu sein
Jedenfalls schieben sie in einem Telefongespräch mit La Nuova Bussola die gesamte Verantwortung des Geschehenen auf den Priester ab.
Der weigert sich, das zu erklären, aber in der Zwischenzeit leitet er eine Kirche, die in einen Flohmarkt verwandelt wurde.

"Ich glaube an was ich will." Aus Pinerola kommt eine neue Formulierung des Glaubensbekenntnisses. Sicher weniger eindrucksvoll als die seit fast 2000 Jahren in der Katholischen Kirche benutzte.
Nachdem der Priester der Diözese Turin in der Christmette verkündete, "daß er nicht ans Credo glaube", bleiben wir in Piemont, um von einer neuen Extravaganz zu berichten, die ein Priester mit völligem Desinteresse nicht nur an seiner Pfarrgemeinde sondern auch an der Diözese von Pinerolo vorgetragen hat.

Deren Bischof ist seit weniger als einem Jahr Msgr. Derio Olivero, der in die Annalen gelangte, weil er, nachdem er die Pfarrgemeinde, deren Verwalter er war, verließ, es für eine gute Idee hält, sich von den Gläubigen segnen zu lassen.
Eine außergewöhnliche Geste, angesichts dessen, daß das Segnen den geweihten Personen vorbehalten ist, aber sicher weniger problematisch als die, die der Hirte in der Kirche San Domenico am Fuß der Alpen vollführte, als er ein Credo proklamierte, das völlig außerhalb der Regeln der kanonischen Tradition steht.

Die Jahrhunderte haben brudermörderische Kämpfe um die Anerkennung auch nur einer einzigen Zeile erlebt. Hier wird das ohne Konzile oder "Häretikomachien" gemacht.  Es handelt sich in der Tat nicht um das Credo von Nizäa oder das der Apostel, sondern um eine autochtone Version.
Ein neues "Pineroleser Credo", das nicht einem Provinzkonzil sondern der Phantasie eines Priesters entstammt.


Donnerstag, 29. März 2018

Die Bedeutung des Triduum Pasquale



           

Bei der Generalaudienz am 12.4.2006 sprach Papst Benedikt XVI über die Bedeutung des Triduum Pasquale. Hier geht´s zum deutschen Originaltext:  klicken

Er beginnt so:

" Morgen beginnt das österliche Triduum, das der Höhepunkt des gesamten Kirchenjahres ist. Mit Hilfe der heiligen Riten des Gründonnerstags, des Karfreitags und der feierlichen Ostervigil werden wir das Geheimnis des Leidens, des Todes und der Auferstehung des Herrn noch einmal erleben. Dies sind Tage, die in uns eine stärkere Sehnsucht, Christus anzunehmen und ihm großherzig zu folgen, neu erwecken können, im Bewußtsein der Tatsache, daß er uns geliebt hat bis zur Hingabe seines Lebens für uns. 
Was sind denn im Grunde die Ereignisse, die uns das Heilige Triduum noch einmal vor Augen führen, anderes als die höchste Offenbarung dieser Liebe Gottes für den Menschen? 
Bereiten wir uns also darauf vor, das österliche Triduum zu feiern, indem wir die Ermahnung des hl. Augustinus annehmen: »Beachte also wohl jene drei hochheiligen Tage der Kreuzigung, des Grabes und der Auferstehung. Was von diesen drei Geheimnissen das Kreuz bedeutet, das erfüllen wir in diesem Leben; was aber das Grab und die Auferstehung bedeutet, das vollzieht sich in Glaube und Hoffnung« (Brief 55,14, 24)." 

Quelle: La Santa Sede, LE



Donnerstag, 15. März 2018

Auch Father Hunwicke spricht.....

über den Manipulationsskandal um den Brief des Emeritus an Msgr. Viganò. Das tut er bei liturgicalnotes. Hier geht´s zum Original: klicken

Lassen Sie nicht die Story, die jetzt überall im Internet zu lesen ist,  aus, wie die PF´ Spindoktoren  der Welt einen vorsätzlich verstümmelten und verfälschten Brief von Benedikt XVI übergab. Verfehlen Sie das nicht!

Diese Episode erlaubt einen urkomischen, sehr lustigen Einblick in die Gedankenwelt der zwielichtigen Mitarbeiter, die Papst Franziskus umgeben und wie weit sie zu gehen bereit sind, um ihre fake-news herzustellen.
Das könnte man- wie wir sagen- nicht erfinden. Es verkörpert die wunderbar korrupte  und herrlich verkommene Atmosphäre des Renaissance-Hofes, der sich an der luxuriösen Spitze von  Santa Marta ausbreitet.

Glücklicherweise ist der vollständige Text aufgetaucht. GOTCHA! Und der liefert den angenehmen Beweis, daß Ratzingers alter, gewandter, katzenhafter Esprit den lieben alten Mann nicht verlassen hat. Von mir kurz zusammengefaßt, sagt sein Brief  folgendes (und ich habe den Teil, den die Spin-Doktoren Sie nicht sehen lassen wollten in eckige Klammern gesetzt):
"Danke, daß Sie mich gebeten haben, eine Seite über die kleinen Bücher zu schreiben, die sie mir geschickt haben. Ich denke, daß sie wunderbare kleine Bücher über meinen wunderbaren Nachfolger sind [Traurigerweise habe ich sie nicht gelesen und habe auch nicht vor, das zu tun, und ich kommentiere nie Bücher, die ich nicht gelesen habe, deshalb werde ich Ihnen keine Seite schicken.]

Dieses Pontifikat wird immer besser und besser. Bleiben Sie dran und stellen Sie sicher, daß Sie nie einen Lacher verpassen! "

Quelle: litrugicalnotes, Fr. Hunwicke

Dienstag, 14. November 2017

Wie in Brüssel so auch in Paris


Marco Tosatti berichtet bei Stilum Curiae über einen weiteren Rosenkranz-Zwischenfall in Paris.
Öffentliches Rosenkranzbeten wird zur Ordnungswidrigkeit oder gar zu einem Vergehen..... freitags jedoch auf Plätzen und Straßen wird mit anderem Maß gemessen. Man nennt es auch SOUMISSION.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PARIS WIE BRÜSSEL. EINE KIRCHE, EINE PASTORIN  UND LUTHER.  EINE GRUPPE VON JUGENDLICHEN REZITIERT DEN ROSENKRANZ. DIE POLIZEI STOPPT SIE."

"Nach Belgien Paris. In Brüssel in der Kathedrale hat eine Gruppe junger Männer während eines Gedenkens an den 500. Jahrestag des Beginns der protetantischen Reformation mit lauter Stimme den Rosenkranz rezitiert. Die Verantwortlichen in der Kathedrale hatten um das Eingreifen der Polizei gebeten, die die jungen Männer aus der Kirche entfernten.

Eine ähnliche Episode hat sich im Herzen von Paris, im Marais, in der Kirche Nôtre Dame des Blancs Manteux abgespielt. Am vergangenen 31. Oktober hatte ein vergleichbares Gedenken -in Anwesenheit einer Pastorin der Vereinten Protestantischen Kirche stattgefunden, die vor dem Altar tanzte.
Eine Gruppe von katholischen Jugendlihen hat sich in die Kirche begeben mit der Absicht das zu reparieren, was sie als Sakrileg betrachteten indem sie den Rosenkranz beteten.
Einige der Anwesenden haben- wie man auf den Bildern sehen kann- gegen das Gebet protestiert.
Die Polizei wurde gerufen und hat die Jugendlichen aus der Kirche entfernt und verhaftet.

Sie ist das Video der  Episode:


Quelle: Marco Tosatti, Stilum Curiae

Mittwoch, 8. November 2017

Was die italienische Staatspolizei den Fahrer des LKWs mit den Gedenkplakaten an den Hl. Johannes Paul II fragte:

Marco Tosatti gibt bei Stilum Curiae wieder, was die italienische Staatspolizei den Fahrer des blockierten LKWs gefragt hat, und das ist schon überraschend.
Hier geht´s zum Original:  klicken 

"DIE POLIZEI VERHÖRT TONI BRANDI WEGEN DES SPRUCHBAND-LKWs  ZUR ERINNERUNG AN DEN HL. WOJTYLA UND AN CAFFARRA. NACH DER ZWEISTÜNDIGEN BLOCKADE GESTERN VOR SANKT PETER"

"Nach der außerordentlichen zweistündigen Blockade des LKWs von Seiten der Ordnungskräfte in der Nachbarschaft von Sankt Peter, der Spruchbänder mit subversiven Schriftzügen, die man einem polnischen Heiligen zuordnen konnte und das Bild eines Klerikers transportierte, wie auch Kardinäle- emilianischer Herkunft sagen, ist heute einer der beiden Verantwortlichen für diese Geste, die die öffentliche Sicherheit verletzte, von der Staatspolizei verhört worden.

Das Gespräch im Borgo-Kommissariat an der Piazza Cavour, das auf höfliche und herzliche Weise geführt wurde, hat 45 min gedauert. Es waren der Kommissariatsleiter und vier andere Mitarbeiter anwesend, 5 Polizisten also.
Zuerst wurde Toni Brandi gefragt, ob er eine Lizenz für den LKW habe. Er hat sofort den Veranwortlichen  der Agentur, die den LKW organisiert hatte, angerufen, der einwilligte der Polizei eine Kopie der betreffenden Lizenz zukommen zu lassen.

Dann haben sie sich nach und nach auf die Motive konzentriert: wer hat die Sache organisiert?
Wer steckt hinter der Initiative? Warum ist sie gemacht worden? Sind die Autoritäten im Vatican darüber auf dem Laufenden?
Brandi hat geantwortet und sie über die organisierenden Vereinigungen informiert und gesagt, daß dahinter nur die pro-Life-Organisationen "Vita" und "Pro Vita e Fede e Cultura" stehen, daß die vaticanischen Autoritäten wohl nicht informiert waren, daß er er nicht sehen könne, warum man sie hätte informieren müssen.
"Sie haben mich gefragt, ob ich Kontakte zu den vaticanischen Autoritäten habe und ich habe bestätigt, daß ich Msgr. Paglia und die Kardinäle Antonelli und Ruini kenne. Dann habe ich die Anwesenden daran erinnert, daß Johannes Paul II die Päpstliche Akademie für das Leben gegründet hat, die er als leitendem Präsidenten S.E. Kardinal Caffarra anvertraute und daß wir deshalb diese beiden großen Persönlichkeiten miteinander verbunden haben, um an den Todestag von Kardinal Caffarra zu erinnern".

Aber war das eine Sensibilisierungskampagne? Ein Protest? Oder nur ein Erinnern?
Brandi hat wiederholt, daß es sich nicht um einen Protest gehandelt habe sondern um die Erinnerung an einen großen Kardinal, der vor 2 Monaten starb; deshalb habe man die Römer an diese beiden großen Persönlichkeiten erinnern wollen, den Kardinal und den Hl. Johannes Paul II.
Sie haben dann darauf bestanden, das wahre Ziel zu erfahren.
Brandi mußte das Obengesagte noch zweimal wiederholen.

Aber der Kardinal war aus Bologna! Ja, aber Rom ist der Sitz der Christenheit, hat der Verhörte geantwortet.
Ja, hat dann der Team-Chef gefragt : "aber heute spricht die Kirche nicht mehr so viel über das Leben...."
Ich habe geantwortet: wenn nicht heute, so hat sich die Kirche aber in der Vergangenheit immer und viele male zur Verteidigung des Lebens geäußert.

"Dann hat er mir diverse Fragen zu meiner Person gestellt, was ich mache, welche Arbeit ich habe, er hat alle meine tschechischen Dokumente kopiert, und auch eine meiner Visitenkarten von meinem Arbeitsplatz in Prag genommen, alle meine Kontakte.....
Am Ende schien er mit unserer Motivation zufrieden zu sein."
"Auch wenn anschließend der Teamchef mich darauf hingewiesen hat, daß er glaube daß die Fotos auf unserer website erscheinen würden und es nötig sei. bei den Bildunterschriften und dem, was wir schreiben, vorsichtig zu sein."

Wir haben mit Toni Brandi gesprochen. Er hat gestern einen schweren Verlust in seiner Familie erlitten und wir haben uns entschuldigt, ihn in einem solchen Augenblick zu stören. 
Er hat auf der Tatsache bestanden, daß die Funktionäre sehr nett waren und daß sein Eindruck war (und auch unserer), daß sie gezwungen worden sind, diese Arbeit zu machen.
Es kam einem ein Gedicht des Gerechten Hl. Ambrosius in den Sinn, das so beginnt:
"Eure Exzellenz, die mit mir unwirsch ist wegen dieser wenigen Dutzend Scherzlein...."

In Rom, in Italien, im Jahr 2017! Aber wer kann sich über eine Demonstration für den Hl. Johannes Paul II und einen Kardinal ärgern? Machen wir Witze? Aber in welchem Land der Scherzchen leben wir?"

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Donnerstag, 14. September 2017

Euthanasie-Mönche setzen sich über Anordnung aus dem Vatican hinweg

Matthew Archbold  schreibt im National Catholic Register einen Kommentar zur Antwort, die die der belgischen Mönche Papst Franziskus auf seine Aufforderung der katholischen Lehre folgend die das Töten der Patienten zu beenden, gegeben haben:
Hier geht´s zum Original:  klicken
etwas locker übersetzt lautet die Titelzeile (Monks to Pope: nah, we´re gonna keep killing people)

 "MÖNCHE ZUM PAPST:  NÖ, WIR MORDEN WEITER ...."
"Du sollst nicht töten" ist nicht nur ein Voschlag.
Und Matthew Archbold beginnt seinen Artikel so:
"Ich erinnere mich daran, wie ich bis zum nach-Luft-schnappen über einen der Charaktere in einem dieser lächerlichen Dan-Brown-.Romane gelacht habe- einen mordenden Albino-Mönch ?! Können Sie sich das vorstellen? Wie ich diese schreckliche Beleidigung von Katholiken verspottet habe,"
Und dann fährt er fort, daß dieses Gelächter zu einem "abrupten Ende kam" und er jetzt nur noch sagen könne,"daß es keine Albino-Mönche-Mörder gibt. Sie sind Belgier."
Und dann zitiert er CNA mit der Mitteilung, daß der Vorstand der Belgischen Brüder der Barmherzigkeit angekündigt hat, damit fortfahren zu wollen, nicht terminal kranken Patienten in ihren Psychiatrie-Zentren Euthanasie anzubieten.
Der Vatican habe sie ausdrücklich aufgefordert einen gemeinsamen Brief zu unterschreiben, daß sie der Katholischen Lehre folgen und das Töten der Menschen einstellen würden. "Aber man stelle sich vor: sie sagen Nein." 
Wie Archbold schreibt, sagten sie, "daß sie zu ihrer Vision"stehen wollen, die die 
und er sagt -sicher zu Recht- daß "wenn man anfängt Menschen zu töten, es keine große Sache ist, dem Papst nicht zu gehorchen. Wenn man sowieso zur Beichte ginge, könne man auch gleich den ganzen Tag bleiben."
Aber dann wird er ernst: der Papst so: "Hört auf Leute zu ermorden!" . Man möge sich vorstellen, daß Papst Franziskus sie nicht einmal aufforderte, das sofort einzustellen. Er hat ihnen bis Ende August Zeit gegeben, um sich an den Gedanken, nicht mehr Leute zu ermorden, zu gewöhnen!
Sie sagten, daß sie lieber zu ihrer "Vision" stehen wollten.
Dann spricht Archbold seine Leser direkt und ironisch an: "Wissen Sie- Gott hat uns seine eigene Vision gegeben, und wenn Sie mal darauf schauen wollen: es stellt sich heraus, daß das Ermorden von Leuten in den Augen unseres wohlwollenden und liebenden Schöpfers ein "no no " ist.
Es sei- so fährt unser Autor fort- eines dieser "Du sollst nicht". Es ist nicht nur eines der 10 Gebote vom Allmächtigen Gott,; es gehört zu den Top-fünf. Es ist nocht einmal da unten bei all diesem Begehren und falsches Zeugnis ablegen. Er sei kein Theologe, aber- so denkt er - ich glaube, daß es ein sehr wichtiges ist.
Und er beendet seinen Artikel so:
"Es stellt sich so heraus, Mr. Dan Brown , daß wir traurigerweise Katholische Mönche haben, die Leute ermorden, so daß dieser Teil Ihrers Chrakters keine Verleumdung war. Aber ich wette, daß die Albinos immer noch schwer sauer auf Sie sind. Ich würde auf meinen Rücken achten. Vor allem nachts."

Quelle:  NCR, Matthew Archbold

Wenn es nicht so traurig wäre......

Samstag, 12. August 2017

Die Schlacht der Polemiker um das aktuelle Pontifikat

Dr. Joseph Shaw analysiert bei onepeterfive Rhetorik und Diskussionstaktik des Papstbiographen Austen Ivereigh und untersucht dessen modus operandi in den Auseinandersetzungen mit seinen Kritikern anhand Ivereighs neuester Polemik gegen Konvertiten, die hohe Wellen geschlagen hat und in der er den Kritisierten praktisch das Recht abspricht, sich beispielsweise zu Kirchenthemen zu äußern.
Shaw findet dabei eine jeder Argumentation Ivereighs zugrunde liegende Formel und stellt sie vor. Dabei zeigt er auch, daß es Ivereigh nicht um Glauben & Lehre geht-sondern u.a.um Rechthaben um des Rechthabens willen und seine absolute Idolatrie: Du sollst keine anderen Götter haben neben Papst Bergoglio, denn der ist ein eifersüchtiger "Gott".
Hier geht´s zum Original:  klicken

Der Artikel beginnt so:

             "EINE VIEHBREMSE IM KAMPF: AUSTIN IVEREIGHS RHETORIK"
"Austen Ivereigh hat es wieder getan: seine Gegner (von denen er hilfreicherweise viele namentlich nennt) in einen Verteidigungstaumel zu treiben, der fast seine Behauptung beweist, besonders daß diese Individuen sich zu schnell aufregen."
(....)
Ich muß klar sagen: Ich denke, daß Ivereigh eine Art Genie ist. Ihm bei der Diskussio mit Matthew Schmitz bei Al Jazeera zuzusehen, ist als ob man einer Bremse beim Kampf mit einem Sumo-Ringer beobacht. Er hat das selbe in seinem jüngsten post über Konvertiten bei Crux getan. Ich interessiere mich sowohl für dden Inhalt als auch für die Form der Argumentation und erkenne einen Meister bei der Arbeit. Wie macht er das?"

Quelle: Dr. J. Shaw, onepeterfive


Montag, 19. Juni 2017

Eine neue postchristliche Ferula....


Der Pontifex hat eine neue Ferula.....

           

Ein Kreuz ist es nicht, immerhin auch nicht Hammer und Sichel, Man darf wohl annehmen, daß es sich um ein Boot-(ein Flüchtlingsboot) handelt. Symbol für die Reduzierung des Christlichen Glaubens und der Katholischen Kirche auf eine Flüchtlingshilfe-NGO.

Quelle:


Und die Schuhe???





Samstag, 18. März 2017

Apostasie?

Diese Frage stellt sich Father Hunwicke auf seinem blog liturgiucalnotes anläßlich der bisher nicht widerrufenen unerhörten Aussage eines römischen Prälaten aus der Entourage des Papstes.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                                             "APOSTASIE??"
"Vor mehr als einem Monat sagte, wie berichtet wurde, ein Bergoglianer-Bischof: "Wer immer entdecken möchte, was Jesus von ihm will, muß nur den Papst fragen, diesen Papst, nicht den, der vor ihm war, oder den davor. Diesen gegenwärtigen Papst."

Ich hatte gehofft, irgendeine Rücknahme von diesem Kirchenmann zu hören....schließlich kann jeder von uns sich mal falsch ausdrücken und hoffen, daß ihm verziehen wird. Oder auf eine Korrektur dieser (vielleicht nur kindisch ungestümen) Worte, die vom Römischen Pontifex selbst verabreicht wurden. Aber da hat es, denke ich, nichts gegeben (...)

Und dieser fehlgeleitete Mann besetzt immer noch den Stuhl eines Metropolitan-Erzbischofs der Katholischen Kirche.

Ich denke, daß das die schrecklichste Fehlbeschreibung des Katholischen Glaubens ist, die ich bisher von einem Katholischen Bischof hören mußte. Schrecklich in ihrer Zerstörung des Konzepts der paradosis, auf die der Hl. Paulus wies, als er sagte: was ich empfangen habe, habe ich weiter gegeben.  Schrecklich in ihrer Schamlosigkeit, eine schändliche Verleugnung der authentischen Lehre der Katholischen Kirche im Vatican!
(Der Hl.Geist wurde den Nachfolgern Petri nicht versprochen, damit sie nach seiner Offenbarung neue Lehren verkünden, sondern um mit seiner Hilfe ergebene Wächter sein zu können und gläubig die durch die Apostel überlieferten Offenbarungen, das depositum fidei, weiterzugeben.)
Schrecklich in ihrer Idolisierung eines Mannes, der Weihrauch, den er nur für einen Menschen verbrennt; mit anderen Worten, sie atmet den gleichen Geist des Antichrist, der zum teuflischen Sprechchor "ein Volk, ein Reich, ein Führer" inspirierte.

Über alles hinaus schrecklich ist, daß er in seiner verkrüppelten Parodie der Christlichen Wahrheit den süßen Namen unseres Allerheiligsten Erlösers ausspricht."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 

Freitag, 3. Februar 2017

Roberto de Mattei: ein gewalttätiger Papst?

Bei Corrispondenza Romana faßt Roberto de Mattei die Ereignisse und päpstlichen Entscheidungen der letzten Zeit zusammen und sein Ergebnis ist für einen Stellvertreter Christi auf Erden nicht schmeichelhaft,
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                "EIN GEWALTTÄTIGER PAPST?"
von Roberto de Mattei

"Gegen Beweise kann man wenig argumentieren, die ausgestreckte Hand Papa Bergoglios in der Konfrontation mit der FSSPX und die gleiche Hand, die in diesen Tagen auf den Malteser Orden und die FFI herabfällt.

Die Ereignisse um den Malteser Orden sind durch die bedingungslose Unterwerfung des Großmeisters und die Rückkehr Albrecht von Boeselagers und der mächtigen deutschen Gruppe. die er repräsentiert, an die Macht, beendet worden,

Dieses Ereignis wurde mit folgenden Worten von Riccardo Cascioli in LaNuovaBussolaQuotidiana zusammen gefaßt: "der für das moralische Wegdriften des Ordens Verantwortliche ist rehabilitiert worden und der, der versuchte, das zu verhindern, wurde nach Hause geschickt."

Das ist unter voller Mißachtung der Souveränität des Ordens passiert, wie aus dem Brief hervorgeht,
den Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Namen des Papstes am 25. Januar an den Souveränen Rat des Ordens geschickt hat, mit dem der Hl. Stuhl de facto den Orden kommissioniert hat.

Es wäre logisch, daß die anderen 100 Staaten, die diplomatische Beziehungen zum Malteser Orden unterhalten, ihre Botschafter abziehen, weil ab jetzt die Beziehungen direkt mit dem Vatican unterhalten werden können, von dem der Orden jetzt völlig abhängig ist.

Die Mißachtung, die Papst Franziskus dem Gesetz erweist, erstreckt sich auch auf das Internationale Recht und das italienische Zivilrecht.

Ein mit Zustimmung des Papstes an die Kongregation für das geweihte Leben gerichtetes Dekret, erlegt Pater Stefano Maria Manelli, dem Superior der FFI auf, weder mit den Informationsmedien zu kommunizieren,  noch in der Öffentlichkeit zu erscheinen, an keiner Initiative und an keinem Treffen welcher Art auch immer teilzunehmen und außerdem "innerhalb von 15 Tagen das Vermögen, das wirtschaftliche Erbe und jede andere Summ, über die er verfügt, den einzelnen Instituten voll zur Verfügung zu stellen" das heißt, alle Aktiva des Ordens der Ordenskongregation zu übergeben, die er - wie vom  Appellationsgericht auf dem Avellino anerkannt wurde- aber nicht hat, weil sie legal vom Italienischen Staat anerkannten Assoziationen gehören,

In "2017 in der Kirche der Barmherzigkeit" kommentiert Marco Tosatti " fehlen nur noch die Teile von Tauen und die Eisenmaske und der Katalog wäre vollständig."

Als wenn das nicht genügte, hat Msgr. Ramon C. Arguelles, Erzbischof von Lipa auf den Philippinen aus einem Comuniqué der Sala Stampa des Vaticans von seiner Entlassung erfahren.

Man kennt die Gründe für dieses Vorgehen nicht, aber man kann sie sich vorstellen: Msgr. Arguelles hat kanonisch eine Vereinigung anerkannt, gebildet von einer Gruppe von Exseminaristen der FFI , die ihren Orden verlassen hatten, um in voller Freiheit und Unabhängigkeit studieren und sich auf das Priesteramt vorbereiten zu können.
Das ist eine Schuld, die unverzeihlich zu sein scheint.

Hier erhebt sich die Frage, ob Papst Franziskus nicht ein gewalttätiger Papst ist, im wohlverstandenen Sinne dieses Wortes. Die  Gewalt ist nicht die blutig ausgeübte Kraft, sondern die Kraft die auf illegitime Weise eingesetzt wird, um unter Mißachtung des Rechts, das eigene Ziel zu erreichen.
Der Wunsch von Msgr. Fellay die kanonische Stellung der FSSPX durch eine Übereinkunft zu regeln, die auf keine Weise die Identität seines Institutes verletzt, ist sicher zu respektieren, aber man muß sich fragen: ist es opportun sich unter den juristischen Schirm Roms zu begeben- besonders in dem Augenblick, in dem das Recht ignoriert oder direkt als Mittel benutzt wird, um die zu strafen, die dem Glauben und der katholischen Moral treu bleiben wollen?"
Quelle: Roberto de Mattei, Corrispondenza Romana

Montag, 31. Oktober 2016

Was uns im Vatican gerade noch gefehlt hat

Darüber klärt uns Sandro Magister bei Settimo Cielo auf. Und leider muß er uns auch gleich mitteilen, daß diese Lücke bald gfüllt werden wird.
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      "IM VATICAN FEHLTE UNS NOCH VANDANA SHIVA. HIER IST SIE"

Dieses mal werden es weder Evó Morales- weder als Präsident Boliviens noch als Cocalero, Coca-Pflücker, noch der Ex-Kandidat der Ultralinken bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen Bernie Sanders sein, die wegen anderer Verpflichtungen die Einladung nicht annehmen konnten.

Aber zum Ausgleich- wird bei dem nächsten Zusammentreffen von Papst Franziskus mit den ihm so liebteuren "movimenti popolari" Vandana Shiva  erscheinen.
           
Gepriesen und umstritten. Es erregte Aufsehen, als vor 2 Jahren keine obskurantistische rechte Zeitung sondern das raffinierte Kult-Magazin des liberalen Denkens, der "New Yorker"  die Thesen der berühmen Ökologin zu Schrott reduzierte. Es ist praktisch nichts davon geblieben, angefangenb mit dem Gedanken, daß die Modernisierung der Landwirtschaft in Indien zu einer Unzahl von Selbstmorden bei den verzweifelten Bauern geführt habe.
                               
Hier ist der Link zum langen und sehr detaillierten Artikel des "New Yorkers" -geschrieben von Michael Specter, seit Jahren Spezialist für die Materie und schon Korrespondent in Rom und Moskau für die New York Times- auf den dann eine Antwort folgte, nach der die, die nicht so denken wie sie, im Dienst der Multinationalen Konzerne stehen, und eine noch kritischere Gegenantwort des Direktors des Magazins, David Remnick.

Hier der link zum Artikel von Specter:   klicken
und hier die Zusammenfassung des Disputs, den der unverdächtige Luca Sofri in der "Post" veröffentlicht hat:  klicken

Aber da war nichts zu machen, Shiva fährt unbeirrt fort, ihre apokalyptischen Thesen aufrecht zu halten, ungeachtet der Tatsache, daß die OGM (Genetisch modifizierte Organismen) ermöglichen, Milliarden von Bewohnern des Planeten zu ernähren und daß Dank der grünen Revolution Indien von einem Importeur von 11 Millionen Tonnen Weizen 1966 heute zum Produzenten von 200 Millionen Tonnen geworden ist.


Samstag, 9. April 2016

Father Hunwicke hat einen Tipp für Erneuerungswütige....die Anglikanische KIrche

Father J. Hunwicke ist sichtbar not amused über "Amoris Laetitia" und ebensowenig über die Präsentation der Exhortation durch Kardinal Schönborn. Was er dazu zu sagen hat, kann man im Original bei liturgicalnotes hier lesen: klicken

"OK. ALSO WEITER ZUR NÄCHSTEN FRAGE"

"Fast ganz am Ende der Pressekonferenz zur Präsentation von "Amoris Laetitia" wurde einer jungen Frau, die, wie ich glaube, neben Professor Roberto de Mattei saß, -er schien ihr ein oder zweimal etwas zuzuflüstern- erlaubt, eine Frage zu stellen.
Anders als die anderen "Hacks und Hacketten"* fragte sie- bat sie um eine Klärung dessen, was alle wissen wollen, sehr kurz und auf den Punkt kommend.
Sie wollte wissen- einfaches Mädchen, das sie war- ob in diesem Dokument irgendetwas Neues stehe, das § 84 von Familiaris Consortio widerspreche.

Die Frage ging zur Beantwortung an einen Österreicher namens Schönborn. Er wies die Idee, daß es da einen Widerspruch geben könne, deutlich zurück. Aber er fuhr dann fort, und erklärte, daß die Lehre sich weiter entwickele.
Stimmt,  tatsächlich, das tut sie.
Das ist genau das, was dieser blog seit Jahren einzuhämmern versucht, zu passenden und unpassenden Zeiten, als die Wahrheit, daß so eine Entwicklung "eodem sensu eademque sententia"** sein muß.
Die Leser werden sich auch erinnern, daß dieses Prinzip wiederholt von modernen Päpsten bis hin zu Benedikt XVI- beschworen wurde, das bis auf  den Hl.Vincent von Lerins  und einen großen Lehramtsschreibenden , den Hl. Paulus von Tarsus zurückgeht, der kein Österreicher war.

Aber der Österreichische Gentleman bezog sich statt dessen auf den seligen John Henry Newman und seinen Essay zur Entwicklung. Ich denke, daß jeder, der up to date sein will, diese brillante Tour de Force erneut lesen sollte. Erinnern Sie sich- daß der Gesegnete, das nicht als Leitfaden für zukünftige Kuriensprecher geschrieben hat, um mit einem sauberen.Trick eine Änderung als Nichtänderung präsentieren zu können, sondern als Analyse, wie sich die Katholische Kirche in der Vergangenheit treu zur Lehre entwickeln konnte. Newman teilte mit dem Hl. Paulus den Nachteil, kein Österreicher zu sein.

Montag, 21. März 2016

Kardinal Kasper ist nicht glaubwürdig,

befindet Father R. Blake aus Brighton auf seinem marymagdalenblog, wir können ihm da nur zustimmen.
Hier geht´s zum Original:  klicken, in dem er als allerhärtesten Klartext spricht, aber weil er ein Priester ist, geben wir ihm das Wort.

                           
                      "KASPER IST NICHT GLAUBWÜRDIG"

 "Kardinal Kasper sagte- als er über das der außerordentlichen und ordentlichen Synode folgende Dokument sprach, das der Papst unterzeichnen wird: "Das wird der erste Schritt einer Reform sein, die die Kirche nach 1700 Jahren eine Seite umblättern lassen wird."
Ich finde das sehr beunruhigend. Wenn ich ihn ernst nehmen würde, würde ich beginnen zu packen, aber ich verstehe einfach nicht, was Kasper für konsistent mit dem katholischen Glauben hält,
Das stinkt eher nach protestantischem Bruch.


Aber ich nehme das nicht ernst, weil sogar in einer zunehmend von einem Karrieristenklerus dominierten Kirche, mit Spin-Doktoren und Medienmanipulation, gar nicht zu sprechen vom Einfluss reicher und mächtiger Lobbyisten, ein notorischer rassistischer Lügner wie Kasper einfach kein glaubwürdiger Zeuge ist.

Das Unglück dabei ist, daß sein  Unglaube die Glaubwürdigkeit der Kirche vergiftet."

Fr. Ray Blake