Die Tagespost befaßt sich heute mit der Lage der Knabenchöre nach dem Shutdown wegen der Corona-Krise und fragt, ob sie in ihrer Existenz bedroht sind.
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Unter dem Titel:
"DAS SCHWEIGEN DER SPATZEN"
beginnt der Artikel so:
"Die rund dreißig Knabenchöre in Deutschland haben zurzeit große Probleme. Denn die Attraktivität der Regensburger Domspatzen, des Windsbacher Knabenchors, der Leipziger Thomaner, des Dresdner Kreuzchores und der anderen rund dreißig Knabenchöre in Deutschland lebt von der Strahlkraft ihrer Konzerttätigkeit. Die ist in Corona-Zeiten jedoch nicht möglich. Die Knaben brauchen aber die regelmäßigen Proben, wie auch Fußballer ihr Training brauchen." (...)
Quelle: Die Tagespost
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Mittwoch, 20. Mai 2020
Mittwoch, 19. Februar 2020
Tweet zum Tage
Anläßlich des 500. Todestages von Raffael werden seine von Papst Leo X in Auftrag gegebenen Tapisserien mit Darstellungen der Apostelgeschichte für eine Woche in der Sixtinischen Kapelle am Originalort ausgestellt.
It has been 500 years since tapestries by Raphael have adorned the Vatican’s Sistine Chapel. But for one week only, 10 of the great Italian painter’s tapestries are on display: pic.twitter.com/Sv58VTCrgX— EWTN News Nightly (@EWTNNewsNightly) February 18, 2020
Dienstag, 18. Februar 2020
Fundstück - ein WIderruf
Domradio.de veröffentlicht den Widerruf des deutschen, in Peru tätigen Bischofs Reinhold Nann seiner sehr ins Persönliche gehenden Kritik an Erzbischof Georg Gänswein.
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Unter dem Titel:
"KEIN PERSÖNLICHER ANGRIFF"
beginnt der Beitrag so- Zitat:
"Der in Peru tätige deutsche Bischof Reinhold Nann bittet um Entschuldigung für seine Kritik an Erzbischof Georg Gänswein. "Ich gebe gerne zu, dass ich einen gravierenden Fehler gemacht habe", schrieb der Bischof in seinem neuen Internetblog."
(...)
Quelle : domradio. de, KNA
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Unter dem Titel:
"KEIN PERSÖNLICHER ANGRIFF"
beginnt der Beitrag so- Zitat:
"Der in Peru tätige deutsche Bischof Reinhold Nann bittet um Entschuldigung für seine Kritik an Erzbischof Georg Gänswein. "Ich gebe gerne zu, dass ich einen gravierenden Fehler gemacht habe", schrieb der Bischof in seinem neuen Internetblog."
(...)
Quelle : domradio. de, KNA
Fundstück
Zwischendurch mal etwas Schönes,. nicht Kontroverses. Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz kommentiert in "Die Tagespost" die visionäre Dichtung von Papst Johannes Paul II, der zugleich auch ein Dichter war.
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Unter dem Titel:
"GERL-FALKOWITZ ZUM RÖMISCHEN TRYPTICHON"
beginnt der Artikel so:
" Seit 550 Jahren gab es keinen Papst mehr, der zugleich Dichter war. Seit Pius II in der Mitte des 15. Jahrhunderts hatte Johannes Paul II. erstmals im Frühjahr 2003 wieder einen Gedichtband herausgegeben, ein „Römisches Triptychon“ als reimlose Meditationen.
Diese „dreiflügelige“ Dichtung hat die Teile: I. Der Bergbach, II. Meditationen über das Buch Genesis an der Schwelle zur Sixtinischen Kapelle und III. Der Berg im Lande Morija."
(...)
Quelle: H.B. Gerl-Falkowitz, Die Tagespost
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Unter dem Titel:
"GERL-FALKOWITZ ZUM RÖMISCHEN TRYPTICHON"
beginnt der Artikel so:
" Seit 550 Jahren gab es keinen Papst mehr, der zugleich Dichter war. Seit Pius II in der Mitte des 15. Jahrhunderts hatte Johannes Paul II. erstmals im Frühjahr 2003 wieder einen Gedichtband herausgegeben, ein „Römisches Triptychon“ als reimlose Meditationen.
Diese „dreiflügelige“ Dichtung hat die Teile: I. Der Bergbach, II. Meditationen über das Buch Genesis an der Schwelle zur Sixtinischen Kapelle und III. Der Berg im Lande Morija."
(...)
Quelle: H.B. Gerl-Falkowitz, Die Tagespost
Freitag, 14. Februar 2020
Fr. Hunwicke spricht....
bei liturgicalnotes heute über den anglikanischen Theologen und Thomisten Eric Lionel Mascall, und Mitglied des zölibatären "Oratory of the Good Shepherd" und seine geistige Nähe zum Katholizismus
Hier geht´s zum Original: klicken
Heute am 14. Februar ist der 27. Jahrestag des Todes von Eric Mascall, Priester und Gelehrter.
Fr. Aidan Nichols hat geschrieben, daß das Katholische Revival in der Church of England im 20. Jahrhundert eine ausgewählte Reihe von gelehrten Patristikern und Theologen inspiriert hat.
...in solchen Zahlen, daß die orthodoxen Katholiken mit wenig Mühe die von der Katholischen Kirche "getrennten Kirchenlehrer" anerkennen können. Zu dieser auserwählten Schar zählt er auch Eric Mascall. Mascall war in der Tat einer der klügsten Köpfe beim Erkennen und in der Analyse der
Täuschungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ist es jetzt, nachdem die von Mascall repräsentierte Tradition formal und organisiert in den Ordinariaten in die volle Gemeinschaft mit dem Stuhl Petri eingetreten ist, zu...aufdringlich..zu hoffen, daß unsere Mitkatholiken diese Personen als auch zu ihnen gehörend ansehen?
Genau so -wie ich sicher bin- daß sie uns nicht übelnehmen, daß ihre eigenen Heiligen und großen Männer jetzt auch unsere geworden sind....die Märtyrer des Elizabethanischen Zeitalters; Bischof Challoner und seine Mit-Bekenner?
Ist es das, was der Ausdruck "Einheit der Kirche" bedeutet?
Quelle: Fr. J.Hunwicke, liturgicalnotes
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Eric Mascall
Heute am 14. Februar ist der 27. Jahrestag des Todes von Eric Mascall, Priester und Gelehrter.
Fr. Aidan Nichols hat geschrieben, daß das Katholische Revival in der Church of England im 20. Jahrhundert eine ausgewählte Reihe von gelehrten Patristikern und Theologen inspiriert hat.
...in solchen Zahlen, daß die orthodoxen Katholiken mit wenig Mühe die von der Katholischen Kirche "getrennten Kirchenlehrer" anerkennen können. Zu dieser auserwählten Schar zählt er auch Eric Mascall. Mascall war in der Tat einer der klügsten Köpfe beim Erkennen und in der Analyse der
Täuschungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ist es jetzt, nachdem die von Mascall repräsentierte Tradition formal und organisiert in den Ordinariaten in die volle Gemeinschaft mit dem Stuhl Petri eingetreten ist, zu...aufdringlich..zu hoffen, daß unsere Mitkatholiken diese Personen als auch zu ihnen gehörend ansehen?
Genau so -wie ich sicher bin- daß sie uns nicht übelnehmen, daß ihre eigenen Heiligen und großen Männer jetzt auch unsere geworden sind....die Märtyrer des Elizabethanischen Zeitalters; Bischof Challoner und seine Mit-Bekenner?
Ist es das, was der Ausdruck "Einheit der Kirche" bedeutet?
Quelle: Fr. J.Hunwicke, liturgicalnotes
Dienstag, 11. Februar 2020
A. Socci : 7 Jahre später ist die Stimme Benedikts XVI immer noch maßgeblich für die Gläubigen
Antonio Socci kommentiert und interpretiert bei LoStraniero auf seine Weise die jüngsten Ereignisse rund um DAS Buch und die Freistellung von Erzbischof Gänswein -und erkennt in den Angriffen der Entourage des amtierenden Pontifex auf den Papa emeritus den Versuch Benedikt XVI mundtot zu machen.
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"BERGOGLIO WILL BENEDIKT XVI KNEBELN. ABER DIE STIMME BENEDIKTS XVI IST DIE STIMME FÜR DAS CHRISTLICHE VOLK, DIE WAHRE STIMME DER IMMERWÄHRENDEN KIRCHE"
Nach sieben Jahren haben -nach der "Absetzung" von Mons. Gänswein durch Bergoglio - sogar die Zeitungen festgestellt, daß es in der katholischen Kirche zwei Päpste gibt. Vielleicht brauchen sie noch weitere sieben, um zu erklären, was das bedeutet.
Gestern hat der "Corriere della Sera" eine Seite von Massimo Franco mit folgendem Titel versehen: "Damit endet die Ära der "zwei Päpste." Der Artikel berichtet von Bergoglios Version (die bereits anderen Zeitungen zur Verfügung gestellt worden war) der jüngsten Ereignisse.
Der "argentinische Hof "gibt bekannt, daß Msgr. Gänswein vom Amt des Präfekten des päpstlichen Haushalts freigestellt wurde, weil er als Sekretär Benedikts XVI nicht verhindern konnte, daß der emeritierte Papst listig als Mitautor des Buches mit Kardinal Sarah zur Verteidigung des klerikalen Zölibats genannt wurde.
Die Bergoglianer wollen so drei Ideen vermitteln:
1) Benedikt XVI ließ sich benutzen als ob er nicht auf sich slebst aufpassen könne und sollte aus diesem Grund isoliert und zum Schweigen gebracht werden.
2) Kardinal Sarah ist jemand, der den emeritierten Papst für seine persönlichen Ziele instrumentalisiert
3) Msgr. Gänswein sei nicht wachsam genug gewesen, um das zu verhindern.
In Wirklichkeit verhält es sich umgekehrt. Benedikt XVI ist, wie jeder weiß, vollkommen klar und bewusst (er ist immer noch der größte Geist der katholischen Kirche) und beabsichtigt, in die Verteidigung des von der Amazonas-Synode in Frage gestellten kirchlichen Zölibats einzugreifen.
Mitte Januar, als Le Figaro das Buch mit Kardinal Sarah ankündigte, hatte Bergoglio einen Wutausbruch gegenüber Msgr. Gänswein und befahl diesem, den Plan des Verlags zu "sprengen".
Erzbischof Gänswein hat versucht, die Bilder mit der Doppelsignatur auf dem Umschlag in Frage zu stellen, damit die bergoglianische Medientrommel die Nachricht verbreiten könnte, daß Benedikt XVI die Signatur zurückgezogen und sich von der Operation distanziert habe.
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"BERGOGLIO WILL BENEDIKT XVI KNEBELN. ABER DIE STIMME BENEDIKTS XVI IST DIE STIMME FÜR DAS CHRISTLICHE VOLK, DIE WAHRE STIMME DER IMMERWÄHRENDEN KIRCHE"
Nach sieben Jahren haben -nach der "Absetzung" von Mons. Gänswein durch Bergoglio - sogar die Zeitungen festgestellt, daß es in der katholischen Kirche zwei Päpste gibt. Vielleicht brauchen sie noch weitere sieben, um zu erklären, was das bedeutet.
Gestern hat der "Corriere della Sera" eine Seite von Massimo Franco mit folgendem Titel versehen: "Damit endet die Ära der "zwei Päpste." Der Artikel berichtet von Bergoglios Version (die bereits anderen Zeitungen zur Verfügung gestellt worden war) der jüngsten Ereignisse.
Der "argentinische Hof "gibt bekannt, daß Msgr. Gänswein vom Amt des Präfekten des päpstlichen Haushalts freigestellt wurde, weil er als Sekretär Benedikts XVI nicht verhindern konnte, daß der emeritierte Papst listig als Mitautor des Buches mit Kardinal Sarah zur Verteidigung des klerikalen Zölibats genannt wurde.
Die Bergoglianer wollen so drei Ideen vermitteln:
1) Benedikt XVI ließ sich benutzen als ob er nicht auf sich slebst aufpassen könne und sollte aus diesem Grund isoliert und zum Schweigen gebracht werden.
2) Kardinal Sarah ist jemand, der den emeritierten Papst für seine persönlichen Ziele instrumentalisiert
3) Msgr. Gänswein sei nicht wachsam genug gewesen, um das zu verhindern.
In Wirklichkeit verhält es sich umgekehrt. Benedikt XVI ist, wie jeder weiß, vollkommen klar und bewusst (er ist immer noch der größte Geist der katholischen Kirche) und beabsichtigt, in die Verteidigung des von der Amazonas-Synode in Frage gestellten kirchlichen Zölibats einzugreifen.
Mitte Januar, als Le Figaro das Buch mit Kardinal Sarah ankündigte, hatte Bergoglio einen Wutausbruch gegenüber Msgr. Gänswein und befahl diesem, den Plan des Verlags zu "sprengen".
Erzbischof Gänswein hat versucht, die Bilder mit der Doppelsignatur auf dem Umschlag in Frage zu stellen, damit die bergoglianische Medientrommel die Nachricht verbreiten könnte, daß Benedikt XVI die Signatur zurückgezogen und sich von der Operation distanziert habe.
Fundstück
In einem Beitrag für CNA erinnert Paul Badde daran, wie vor sieben Jahren der Blitz in den Petersdom einschlug. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
Unter dem Titel:
"Heute vor sieben Jahren schlug der Blitz im Petersdom ein "
beginnt der Artikel so
"Ein ungeheurer Schlag erschütterte am Abend den schwarzen Winterhimmel über dem Papstpalast. Ein gigantischer Blitz fuhr in die Spitze der Peterskuppel.
Es regnete aus Kübeln. Rom unter Schock. Als Johannes Paul II. starb, entlud sich die Ewige Stadt hier in spontanem Applaus auf dem dicht gedrängten Petersplatz. Jetzt fällt Trauer über die Menschen. Eine Trauer, die nicht weiß, wohin. Ratlosigkeit. Nichts hatte die Römer vorbereitet, und auch nicht die 1,2 Milliarden Katholiken auf allen Kontinenten.
"Wie ein Blitz aus heiterem Himmel" hatte die Nachricht vom Rücktritt Benedikts XVI. sogar die Kardinäle in der barocken Sala del Consistorio im päpstlichen Palast überrascht, sagte Kardinal Sodano in seiner ersten Reaktion auf die Rücktrittserklärung...." (....)
Quelle: CNA, P.Badde
Samstag, 8. Februar 2020
E. Pentin zur kommenden postsynodalen apostolischen Exhortation
Edward Pentin stellt im National Catholic Register Überlegungen über den Inhalt der postsynodalen apostolischen Exhortation an, die nächsten Mittwoch veröffentlicht wird.
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"WAS WIRD DIE POSTSYNODALE EXHORTATION DES PAPSTES FÜR DIE AMAZONASSYNODE ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT SAGEN?"
"Im päpstlichen Dokument, das am kommenden Mittwoch veröffentlicht wird, sind verschiedene Ergebnisse möglich.
Eine Mischung aus Vorfreude und Besorgnis umgibt Papst Franziskus´ apostolische Exhortation zur Pan-Amazonassynode, die Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vatican veröffentlicht wird.
Grund ist. daß der Papst in diesem Dokument mit dem Titel: " Querida Amazonia " (Geliebtes Amazonien) die Norm der Pflichtzölibates für Priester in der Lateinischen Kirche ändern könnte.
Die Mehrheit des Synodenväter hat bei der vergangenen Oktober-Synode zugunsten einer Ausnahmeerlaubnis gestimmt. verheiratete Diakone zu Priestern zu weihen, um dem eingeschränkten Zugang zu den Sakramenten in den abgelegenen Amazonas-Regionen zu begegnen.
Kritiker warnen jedoch davor, die Disziplin des priesterlichen Zölibats abzuschaffen oder zumindest zu schwächen, weil- wenn sie eingeführt würde, die Kirche in Ländern, die unter einer Berufungskrise leiden - wie Deutschland, dessen Bischöfe sich für eine solche Veränderung einsetzen - das gleiche Prinzip einfordern würden.
In den letzten Wochen haben Gerüchte darüber die Runde gemacht, daß das Dokument wahrscheinlich genau den Vorschlag der Synodenväter vom Oktober enthalten werde, andere, daß es keinen Hinweis auf "viri probati" (die Priesterweihe für verheirateten Männern "von nachgewiesener Tugend") enthält. und noch andere, die behaupten, den Text gesehen zu haben, aber sagen, daß er nur eine vorübergehende und belanglose Beziehung dazu herstelle.
Laut einem Vatican-Mitarbeiter- wurde das Dokument dem Papst am 27. Dezember übergeben und sei in seinem Inhalt seither nicht verändert worden- außer einigen Verbesserungen der Übersetzungen. Der vollständige Text sei am 2. Februar vollendet gewesen.
Welche möglichen Szenarien könnten sich angesichts seines Inhaltes ergeben?
Das erste könnte sein, daß die postsynodale Apostolische Exhortation tatsächlich die Viri probati nicht erwähnt und so keine Gefahr für die Regel des Pflichtzölibates darstellt.
Das erscheint möglich angesichts der anscheinenden Ambivalenz von Franziskus gegenüber diesem Thema, obwohl keiner genau weiß, was er darüber denkt. ´
Auch könnte es angesichts der andauernden Kritik besorgter Gläubiger, die wollen, daß die universale Kirche die Disziplin des priesterlichen Zölibats beibehält, .zu keinerlei Aktion kommt.
Zu diesem Chor gesellt sich das jüngste Buch Benedikts XVI und Kardinal Sarahs, das den priesterlichen Zölibat verteidigt.
Papst Franziskus könnte sich auf dieses Thema auch mit der Absicht beziehen, es einem Nachfolger zu überlassen. Aber die Möglichkeit, daß dieses Thema jetzt übergangen wird, wird allgemein als unwahrscheinlich angesehen, weil das die Frage aufwerfen würde: "Warum die Büchse der Pandora öffnen und die Regel durch den synodalen Prozess -mit den möglichen Schäden für den Glauben der Menschen- in Frage stellen, wenn man sie nicht ändern will?"
Die zweite Möglichkeit ist, daß das Dokument die Disziplin der Kirche kraftvoll bestätigt und so an der Orthodoxie festhält, aber eine Ausnahme für den Vorschlag der Amazonas-Synode zuläßt.
Das würde zu dem passen, was Kardinal Kasper im vergangenen Juni sagte, - daß "wenn die Synodenväter für eine solche Maßnahme am Amazonas stimmten, Papst Franziskus, dem prinzipiell zustimmen würde. "
Aber das würde wie eine große, Niederlage der Verteidiger des priesterlichen Zölibates erscheinen, die glauben, daß die Gründe, eine solche Ausnahme für die Amazonas-Region zuzulassen. andernorts sofort benutzt würden- auch wenn das in dem Dokument verboten wird (es gibt zahlreiche postkonziliare Beispiele dafür, wie aus Ausnahmen die Regel wurden, wie z.B. die Benutzung der Landessprache, die Handkommunion, die versus populum zelebrierte Messe und die außerordentlichen Kommunionshelfer).
Für diese Kritiker wäre das gleichbedeutend mit der Abschaffung der Regel- wie sehr auch immer der priesterliche Zölibat auch in der Exhortation gewürdigt und bekräftigt würde.
Ein drittes Szenario wäre, daß die Exhortation keine Erwähnung der Viri Probati enthält und die Vorschrift zum Zölibat intakt überlebt zu haben scheint.
In Wirklichkeit würde die Angelegenheit jedoch nicht vollständig zurückgestellt, sondern der neuen Konstitution für die römische Kurie und nachfolgend den Bischofskonferenzen übertragen. Dies ist möglich, da der im vergangenen Jahr vorgelegten Entwurf für die neue Konstitution der Römischen Kurie der den Bischofskonferenzen größere Autorität verleiht, im Einklang mit den Plänen von Papst Franziskus steht, die in seiner ersten apostolischen Exhortation Evangelii Gaudium dargelegt wurden. Anstatt in der Exhortation selbst über die Angelegenheit zu entscheiden, würde Franziskus in der Tat die Verantwortung verheiratete Priester zuzulassen, den Bischöfen übertragen, die entsprechend ihrer jeweiligen örtlichen Situation damit umgehen könnten.
Ein möglicher Grund- ausgesprochen oder unausgesprochen- könnte sein, daß die Änderung des priesterlichen Zölibats eine teure Belastung für die diözesanen Finanzen werden würde- wegen der zusätzlichen Kosten für den Unterhalt der Familien der Priester und so könnte Franziskus die Verantwortung für die Entscheidung Ortsbischöfen übertragen die entscheiden, ob sie sich das leisten können.
Eine vierte Hypothese ist, daß der Papst sagt, die Exhortation müsse im Licht des Schlußdokumentes gelesen werden. was ihm erlauben würde, sich selber nicht auf die viri probati zu beziehen und so dem Vorwurf zu entgehen, daß er die Abschaffung des priesterlichen Zölibates verursacht habe.
Die Änderung würde jedoch auf der Grundlage der apostolischen Verfassung von Papst Franziskus aus dem
Jahr 2018 auf der Grundlage der apostolischen Konstitution Episcopalis Communio in Kraft treten, die
bestimmt, daß wenn dem ausdrücklich durch den Römischen Pontifex zugestimmt wird, das Schlußdokument zum ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri gehört.
Das könnte de facto wie die Fußnote 351 seiner apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" wirken, die es einigen katholischen wiederverheirateten Geschiedenen ermöglichte, die heilige Kommunion zu empfangen, sogar obwohl der Haupttext.- in diesem Fall der Exhortation selbst- anders verstanden werden kann..
Die fünfte Möglichkeit ist, daß es keine Erwähnung der viri probati gibt und eine Änderung der Regel des priesterlichen Zölibats verschoben wird. Die würde dann nach der nächsten Bischofssynode- bei der es wahrscheinlich um Synodalität geht.- behandelt werden. Diese Synode könnte sehr wohl ein neues institutionelles und kanonisches Rahmenwerk schaffen - das möglicherweise eine "Dauersynode" beinhaltet, analog zu einer permanenten Revolution - gemäß der Linien, die der verstorbene Kardinal Carlo Martini sich vorstellte.
Das könnte dann in zwei mögliche Richtungen gehen- entweder als synodales Experiment auf lokaler Ebene -ähnlich dem "synodalen Weg" in Deutschland, für den es zur Zeit noch keine kanonischen Strukturen gibt- die aber eine Vaticanische Synode schaffen könnte.
Oder es könnte eine "permanente Synode" auf universaler Ebene eingerichtet werden, eine Art "synodales Parlament", in dem Bischöfe in der Lage wären. immer mehr Ausnahmen für verheiratete Priester zuzulassen. Jede dieser Möglichkeiten würde die Gelegenheit bieten, auf unterschiedliche Weise die Zölibatsregel zu ändern."
Quelle:NCR, E. Pentin
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"WAS WIRD DIE POSTSYNODALE EXHORTATION DES PAPSTES FÜR DIE AMAZONASSYNODE ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT SAGEN?"
"Im päpstlichen Dokument, das am kommenden Mittwoch veröffentlicht wird, sind verschiedene Ergebnisse möglich.
Eine Mischung aus Vorfreude und Besorgnis umgibt Papst Franziskus´ apostolische Exhortation zur Pan-Amazonassynode, die Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vatican veröffentlicht wird.
Grund ist. daß der Papst in diesem Dokument mit dem Titel: " Querida Amazonia " (Geliebtes Amazonien) die Norm der Pflichtzölibates für Priester in der Lateinischen Kirche ändern könnte.
Die Mehrheit des Synodenväter hat bei der vergangenen Oktober-Synode zugunsten einer Ausnahmeerlaubnis gestimmt. verheiratete Diakone zu Priestern zu weihen, um dem eingeschränkten Zugang zu den Sakramenten in den abgelegenen Amazonas-Regionen zu begegnen.
Kritiker warnen jedoch davor, die Disziplin des priesterlichen Zölibats abzuschaffen oder zumindest zu schwächen, weil- wenn sie eingeführt würde, die Kirche in Ländern, die unter einer Berufungskrise leiden - wie Deutschland, dessen Bischöfe sich für eine solche Veränderung einsetzen - das gleiche Prinzip einfordern würden.
In den letzten Wochen haben Gerüchte darüber die Runde gemacht, daß das Dokument wahrscheinlich genau den Vorschlag der Synodenväter vom Oktober enthalten werde, andere, daß es keinen Hinweis auf "viri probati" (die Priesterweihe für verheirateten Männern "von nachgewiesener Tugend") enthält. und noch andere, die behaupten, den Text gesehen zu haben, aber sagen, daß er nur eine vorübergehende und belanglose Beziehung dazu herstelle.
Laut einem Vatican-Mitarbeiter- wurde das Dokument dem Papst am 27. Dezember übergeben und sei in seinem Inhalt seither nicht verändert worden- außer einigen Verbesserungen der Übersetzungen. Der vollständige Text sei am 2. Februar vollendet gewesen.
Welche möglichen Szenarien könnten sich angesichts seines Inhaltes ergeben?
Das erste könnte sein, daß die postsynodale Apostolische Exhortation tatsächlich die Viri probati nicht erwähnt und so keine Gefahr für die Regel des Pflichtzölibates darstellt.
Das erscheint möglich angesichts der anscheinenden Ambivalenz von Franziskus gegenüber diesem Thema, obwohl keiner genau weiß, was er darüber denkt. ´
Auch könnte es angesichts der andauernden Kritik besorgter Gläubiger, die wollen, daß die universale Kirche die Disziplin des priesterlichen Zölibats beibehält, .zu keinerlei Aktion kommt.
Zu diesem Chor gesellt sich das jüngste Buch Benedikts XVI und Kardinal Sarahs, das den priesterlichen Zölibat verteidigt.
Papst Franziskus könnte sich auf dieses Thema auch mit der Absicht beziehen, es einem Nachfolger zu überlassen. Aber die Möglichkeit, daß dieses Thema jetzt übergangen wird, wird allgemein als unwahrscheinlich angesehen, weil das die Frage aufwerfen würde: "Warum die Büchse der Pandora öffnen und die Regel durch den synodalen Prozess -mit den möglichen Schäden für den Glauben der Menschen- in Frage stellen, wenn man sie nicht ändern will?"
Die zweite Möglichkeit ist, daß das Dokument die Disziplin der Kirche kraftvoll bestätigt und so an der Orthodoxie festhält, aber eine Ausnahme für den Vorschlag der Amazonas-Synode zuläßt.
Das würde zu dem passen, was Kardinal Kasper im vergangenen Juni sagte, - daß "wenn die Synodenväter für eine solche Maßnahme am Amazonas stimmten, Papst Franziskus, dem prinzipiell zustimmen würde. "
Aber das würde wie eine große, Niederlage der Verteidiger des priesterlichen Zölibates erscheinen, die glauben, daß die Gründe, eine solche Ausnahme für die Amazonas-Region zuzulassen. andernorts sofort benutzt würden- auch wenn das in dem Dokument verboten wird (es gibt zahlreiche postkonziliare Beispiele dafür, wie aus Ausnahmen die Regel wurden, wie z.B. die Benutzung der Landessprache, die Handkommunion, die versus populum zelebrierte Messe und die außerordentlichen Kommunionshelfer).
Für diese Kritiker wäre das gleichbedeutend mit der Abschaffung der Regel- wie sehr auch immer der priesterliche Zölibat auch in der Exhortation gewürdigt und bekräftigt würde.
Ein drittes Szenario wäre, daß die Exhortation keine Erwähnung der Viri Probati enthält und die Vorschrift zum Zölibat intakt überlebt zu haben scheint.
In Wirklichkeit würde die Angelegenheit jedoch nicht vollständig zurückgestellt, sondern der neuen Konstitution für die römische Kurie und nachfolgend den Bischofskonferenzen übertragen. Dies ist möglich, da der im vergangenen Jahr vorgelegten Entwurf für die neue Konstitution der Römischen Kurie der den Bischofskonferenzen größere Autorität verleiht, im Einklang mit den Plänen von Papst Franziskus steht, die in seiner ersten apostolischen Exhortation Evangelii Gaudium dargelegt wurden. Anstatt in der Exhortation selbst über die Angelegenheit zu entscheiden, würde Franziskus in der Tat die Verantwortung verheiratete Priester zuzulassen, den Bischöfen übertragen, die entsprechend ihrer jeweiligen örtlichen Situation damit umgehen könnten.
Ein möglicher Grund- ausgesprochen oder unausgesprochen- könnte sein, daß die Änderung des priesterlichen Zölibats eine teure Belastung für die diözesanen Finanzen werden würde- wegen der zusätzlichen Kosten für den Unterhalt der Familien der Priester und so könnte Franziskus die Verantwortung für die Entscheidung Ortsbischöfen übertragen die entscheiden, ob sie sich das leisten können.
Eine vierte Hypothese ist, daß der Papst sagt, die Exhortation müsse im Licht des Schlußdokumentes gelesen werden. was ihm erlauben würde, sich selber nicht auf die viri probati zu beziehen und so dem Vorwurf zu entgehen, daß er die Abschaffung des priesterlichen Zölibates verursacht habe.
Die Änderung würde jedoch auf der Grundlage der apostolischen Verfassung von Papst Franziskus aus dem
Jahr 2018 auf der Grundlage der apostolischen Konstitution Episcopalis Communio in Kraft treten, die
bestimmt, daß wenn dem ausdrücklich durch den Römischen Pontifex zugestimmt wird, das Schlußdokument zum ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri gehört.
Das könnte de facto wie die Fußnote 351 seiner apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" wirken, die es einigen katholischen wiederverheirateten Geschiedenen ermöglichte, die heilige Kommunion zu empfangen, sogar obwohl der Haupttext.- in diesem Fall der Exhortation selbst- anders verstanden werden kann..
Die fünfte Möglichkeit ist, daß es keine Erwähnung der viri probati gibt und eine Änderung der Regel des priesterlichen Zölibats verschoben wird. Die würde dann nach der nächsten Bischofssynode- bei der es wahrscheinlich um Synodalität geht.- behandelt werden. Diese Synode könnte sehr wohl ein neues institutionelles und kanonisches Rahmenwerk schaffen - das möglicherweise eine "Dauersynode" beinhaltet, analog zu einer permanenten Revolution - gemäß der Linien, die der verstorbene Kardinal Carlo Martini sich vorstellte.
Das könnte dann in zwei mögliche Richtungen gehen- entweder als synodales Experiment auf lokaler Ebene -ähnlich dem "synodalen Weg" in Deutschland, für den es zur Zeit noch keine kanonischen Strukturen gibt- die aber eine Vaticanische Synode schaffen könnte.
Oder es könnte eine "permanente Synode" auf universaler Ebene eingerichtet werden, eine Art "synodales Parlament", in dem Bischöfe in der Lage wären. immer mehr Ausnahmen für verheiratete Priester zuzulassen. Jede dieser Möglichkeiten würde die Gelegenheit bieten, auf unterschiedliche Weise die Zölibatsregel zu ändern."
Quelle:NCR, E. Pentin
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Freitag, 7. Februar 2020
Fr. Hunwicke spricht...
bei liturgicalnotes heute über die vom amtierenden Pontifex geplante Neufassung des Vater-unser für die Italienische Kirche.
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"MATER NOSTRAE QUAE ES..."
Es gibt Gerüchte, daß den Italienischen Kirchen bald die läppische Neufassung des Herrengebetes aufgezwungen wird.
Ich bezweifle, daß PF versuchen würde, sie weltweit einzuführen. Das ist nicht sein Stil. Sein Art vorzugehen, ist Chaos zu schaffen und als- große, glorreiche Termite, die er ist- den Katholizismus dadurch anzugreifen, daß er an ihren Fundamenten nagt. Er nimmt den langen Weg.
England ist gegenüber diesem Unsinn vielleicht nicht so verletzlich wie Italien. Das liegt daran, daß eine solche Änderung der anglophonen Liturgie unökumenisch wäre. Mit anderen Worten- die historisch dominierende anglikanische Tradition der englischen Fassung dieses Gebetes könnte dabei helfen, die englischsprachigen Katholiken vor solchen Eingriffen zu schützen, zumindest bis zum Pontifikat von Franziskus III.
Zwischendurch hat die Church of England optional altetnbative Versionen des Vater-unser zugelassen, obwohl interessanterweise dieser besondere Satz, mit dem die Bergoglio-Anhängerschaft solche Probleme hat, in deisen Versionen nie eine Rolle spielte. (Das kann daran liegen, daß die Anglikaner zu schüchtern waren, um es besser wissen zu wollen als der Urheber des Gebets)
Aber- ich denke- daß der anglikanische Klerus überwiegend fühlte, daß eine Änderung des Herrengebetes gelegentliche Beter entfremden würde, für die die alte Fassung dies einzige liturgische Formel ist, die sie auswendig kennen.
PFs Initiative führt zu einer weiteren Frage: wenn PF- ohne "ultra vires" zu sein- so herumfuchteln kann- warum können dann nicht andere Christen (oder Papst Franziskus III) den "verletzenden" Patriarchalismus des Pater hemon eliminieren?
Fußnoten;
1) Die Church of England hat das Vater-unser 1662 verändert, als die Doxologie (denn Dein ist...) hinzugefügt wurde, manchmal, aber seltsamerweise nicht immer-wenn das Gebet liturgisch gebetet wurde. Ich habe keine Erkenntnis darüber, wie das in den Kirchenbänken ankam.
2) Einzelne Worte sind im vergangenen Jahrhundert verändert worden, aber das hatte nur geringe Wirkung, weil es nicht die Nutzung im gemeinsamen Beten störte, wenn einige "welcher" und andere "der" sagten. Es ist die Störung der Ordnung der Worte und die Änderung der Strukturen der Sätze die ein Problem bei dem gemeinsamen Sprechen einer Formel hervorrufen.
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
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"MATER NOSTRAE QUAE ES..."
Es gibt Gerüchte, daß den Italienischen Kirchen bald die läppische Neufassung des Herrengebetes aufgezwungen wird.
Ich bezweifle, daß PF versuchen würde, sie weltweit einzuführen. Das ist nicht sein Stil. Sein Art vorzugehen, ist Chaos zu schaffen und als- große, glorreiche Termite, die er ist- den Katholizismus dadurch anzugreifen, daß er an ihren Fundamenten nagt. Er nimmt den langen Weg.
England ist gegenüber diesem Unsinn vielleicht nicht so verletzlich wie Italien. Das liegt daran, daß eine solche Änderung der anglophonen Liturgie unökumenisch wäre. Mit anderen Worten- die historisch dominierende anglikanische Tradition der englischen Fassung dieses Gebetes könnte dabei helfen, die englischsprachigen Katholiken vor solchen Eingriffen zu schützen, zumindest bis zum Pontifikat von Franziskus III.
Zwischendurch hat die Church of England optional altetnbative Versionen des Vater-unser zugelassen, obwohl interessanterweise dieser besondere Satz, mit dem die Bergoglio-Anhängerschaft solche Probleme hat, in deisen Versionen nie eine Rolle spielte. (Das kann daran liegen, daß die Anglikaner zu schüchtern waren, um es besser wissen zu wollen als der Urheber des Gebets)
Aber- ich denke- daß der anglikanische Klerus überwiegend fühlte, daß eine Änderung des Herrengebetes gelegentliche Beter entfremden würde, für die die alte Fassung dies einzige liturgische Formel ist, die sie auswendig kennen.
PFs Initiative führt zu einer weiteren Frage: wenn PF- ohne "ultra vires" zu sein- so herumfuchteln kann- warum können dann nicht andere Christen (oder Papst Franziskus III) den "verletzenden" Patriarchalismus des Pater hemon eliminieren?
Fußnoten;
1) Die Church of England hat das Vater-unser 1662 verändert, als die Doxologie (denn Dein ist...) hinzugefügt wurde, manchmal, aber seltsamerweise nicht immer-wenn das Gebet liturgisch gebetet wurde. Ich habe keine Erkenntnis darüber, wie das in den Kirchenbänken ankam.
2) Einzelne Worte sind im vergangenen Jahrhundert verändert worden, aber das hatte nur geringe Wirkung, weil es nicht die Nutzung im gemeinsamen Beten störte, wenn einige "welcher" und andere "der" sagten. Es ist die Störung der Ordnung der Worte und die Änderung der Strukturen der Sätze die ein Problem bei dem gemeinsamen Sprechen einer Formel hervorrufen.
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
Labels:
Aktuelles,
Am Wege,
aus gegebenem Anlass,
echte oder falsche Traditionen,
Fronleichnam,
Gebet,
Historisches,
Ironie,
keine Kuscheltiere,
Lehramt,
Papst Franziskus,
Seltsames
Dienstag, 21. Januar 2020
Fr, Hunwicke spricht,,,,
heute bei liturgicalnotes im Plauderton über Heiratsgewohnheiten des internationalen Adels allgemein und des englischen Königshauses in jüngster Zeit im Besonderen.
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Solange, bis er sie assimiliert hat. Was er verachtet ist nicht die andere Rasse, sondern die andere Zivili-
In den vergangenen Wochen wurde bezüglich jener Frau Markle, die vor ein paar Jahren in das Haus
Battenberg einheiratete, in einigen Kommentaren behauptet, daß sie rassistisch herabgesetzt worden sei.
Man muß heute vorsichtig sein, wie man sich hinsichtlich des Themas Rasse ausdrückt, es ist vielleicht
besser, etwas gedrechseltere Ausdrücke zu verwenden ...einem Gerücht zufolge hat jemand in Bezug auf
Frau M. davon gesprochen, sie bringe ein wenig "exotische DNA" in das Haus Sachsen-Coburg-Gotha..
Vor einigen Jahren ist einem Paparazzo da eine nette Replik eingefallen. Prinz Philipp von Griechenland
und Dänemark hatte gerade den Kamera-schwingenden Ausländer aufgefordert: "Geh doch zurück nach
Hause!" -und der rief dann, indem er an seiner hellenischen Mähne zupfte: "Efaristo! Efaristo!" (Danke!)
Soviel ist klar: Rassenvermischung ist die Hauptbeschäftigung der Mitglieder der "Royalty" und der
Mit guten Argumenten wurde die Hypothese vorgetragen, daß Königin Elisabeth selbst - auf dem Umweg
Hier geht´s zum Original: klicken
HOMO VAGANS (korrigiert)
Anders als Juden, Iren und Deutschen gefällt es den Engländern, wenn man sie für noch exotischer
Anders als Juden, Iren und Deutschen gefällt es den Engländern, wenn man sie für noch exotischer
und noch durchmischter hält, als sie sind. Das entspricht einem gewissen romantischen Gefühl im
englischen Temperament. Sagen Sie einem Engländer er wäre reinblütiger Angelsachse oder hundert-
prozentiger Arier, und er wird Sie auslachen.
Sagen Sie ihm, seine entfernte Verwandschaft bestehe aus einer Mischung aus Franzosen, Russen,
Chinesen oder sogar Arabern und Hindus, und er wird sich das mit höflicher Genugtuung anhören. Je
ferner desto besser, natürlich - das macht mehr her und ist gesellschaftlich weniger zweideutig.
"Gesellschaftlich zweideutig? Wollen Sie damit sagen, daß der Engländer alles anderen Rassen außer
seiner eigenen verachtet?"
Solange, bis er sie assimiliert hat. Was er verachtet ist nicht die andere Rasse, sondern die andere Zivili-
sation. Er mag es nicht, wenn man ihn einen Itaker nennt - aber wenn er mit braunen Augen und oliven-
farbener Haut zur Welt gekommen ist, wird es ihm Vergnügen bereiten, diese Eigenschaften bis auf einen
farbener Haut zur Welt gekommen ist, wird es ihm Vergnügen bereiten, diese Eigenschaften bis auf einen
Spanischen Landedelmann zurückzuverfolgen, der beim Untergang der Großen Armada an eine englische
Küste gespült wurde. Alles bei uns ist eine Sache von Gefühl und Assoziation.
Das Vorstehende zitiert nach Dorothy L. Sayers, etwa 1936.
In den vergangenen Wochen wurde bezüglich jener Frau Markle, die vor ein paar Jahren in das Haus
Battenberg einheiratete, in einigen Kommentaren behauptet, daß sie rassistisch herabgesetzt worden sei.
Man muß heute vorsichtig sein, wie man sich hinsichtlich des Themas Rasse ausdrückt, es ist vielleicht
besser, etwas gedrechseltere Ausdrücke zu verwenden ...einem Gerücht zufolge hat jemand in Bezug auf
Frau M. davon gesprochen, sie bringe ein wenig "exotische DNA" in das Haus Sachsen-Coburg-Gotha..
Vor einigen Jahren ist einem Paparazzo da eine nette Replik eingefallen. Prinz Philipp von Griechenland
und Dänemark hatte gerade den Kamera-schwingenden Ausländer aufgefordert: "Geh doch zurück nach
Hause!" -und der rief dann, indem er an seiner hellenischen Mähne zupfte: "Efaristo! Efaristo!" (Danke!)
Soviel ist klar: Rassenvermischung ist die Hauptbeschäftigung der Mitglieder der "Royalty" und der
internationalen Oberklassen. So war es schon immer. Bündnisse waren zu festigen, Erbinnen mußten
gesichert werden. In diesen Kreisen waren Heiraten zwischen den Rassen schon immer Teil der alltäglichen
Realität. Prinz Henry von Wales, Herzog von Sussex, hat seine Braut ganz genau nach dieser alten Tradition
des aristokratischen Lebens ausgesucht. Und Ahnenforscher haben dann unvermeidlich herausgefunden,
daß Frau M. in Wirklichkeit von der alten Familie der Grafen von Northumberland, den Percies, abstammt.
Für mich überhaupt keine Überraschung. (Auf der anderen Seite habe ich noch nie gehört, daß irgend
jemand interessante Entdeckungen über die Vorfahren der armen und ganz gewöhnlichen Frau Middleton
(der Frau von Prinz William, A. d. Ü.) gemacht hätte. Das gibt einen Minuspunkt.
Mit guten Argumenten wurde die Hypothese vorgetragen, daß Königin Elisabeth selbst - auf dem Umweg
über den Süden Spaniens - von einem Enkel des Propheten Mohammed abstammt. Klingt sehr wahrschein-
lich.Vielleicht sollten die Sicherheitsdienste ein Auge darauf haben, ob sie sich "radikalisiert" hat."
Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke
Montag, 20. Januar 2020
Der Genter Altar "L´Agneau Mystique" in neuem Glanz
Pünktlich zum Gedenkjahr der Malerbrüder Van Eyck sind die Restaurierungsarbeiten am Genter Altar vollendet und kehren die Altartafeln auf ihren Stammplatz in der St. Bavo-Kathedrale in Gent zurück. Darüber berichtet John Burger für Aleteia .
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE RESTAURIERUNG DES GENTER ALTARS ENTHÜLLT EIN ÜBERRASCHENDES GESICHT DES GOTTESLAMMES"
Die akribische Entfernung der Übermalung hat dem Publikum das Originalwerk der Gebrüder Van Eyck näher gebracht.
"Eines der tiefgreifendsten Symbole für Jesus Christus ist das "Lamm Gottes", das Tier, das in der Tradition der alten Juden als Opferlamm für ihre Sünden geopfert wurde.
Und eine der berühmtesten Darstellungen dieses Symbols wurde im 15. Jahrhundert von den flämischen Brüdern Jan und Hubert Van Eyck gemalt,
"Die Anbetung des Mystischen Lammes" , das Zentralstück der 12-Tafel-Meisterwerks , des Genter Altars, soll am 24. Januar auf seinen Stammplatz in der Genter St. Bavo-Kathedrale zurück kehren- zusammen mit vier weiteren Tafeln, die einer 3-jährigen Behandlung unterzogen wurden.
Die Restauration umfaßte die Entfernung von Farbschichten der Übermalung des Originals, und hat wunderbare Details zu Tage gefördert.
Seit Oktober 2012 hat Belgiens "Königliches Institut für das Kulturelle Erbe " (KIK-IPRA) im speziell dafür gebauten Labor des Genter Museums für Schöne Künste ein 2-Millionen €-Projekt zur Konservierung des Altarbildes ausgeführt.
"Trotz des Reichtums früherer Forschungsarbeiten am Altarbild, haben Wissenschaftler erst während der KIK-IPRA-Restaurierung eine überraschende Entdeckung gemacht: unter den Schichten vergilbter und wolkiger Lasur wurden rund 70% der äußeren Tafeln unter einer Übermalung aus dem 16. Jahrhundert überdeckt."
Die Kunstzeitschrift berichtet:
"Diese Übermalung wurde so früh durchgeführt und folgte den Umrissen des Originals mit sehr ähnlichen Pigmenten, die auf ähnliche Weise alterten, daß das bei der technischen Dokumentation nicht sichtbar war, als das Altarbild zuerst zur Behandlung hereinkam." erinnert sich Hélène Dubois, die Leiterin des Restaurierungsprojektes, "Und nichts derartiges ist bisher bei der frühen niederländischen Malerei beobachtet worden."
Die Entdeckung war "für alle wie ein Schock, für uns, für die Kirche, für die Gelehrten, für das Internationale Komitee , das dieses Projekt verfolgt" sagt sie.
Die Entfernung der Übermalung war "ein akribischer Prozess, bei dem Lösungsmittel und Skalpelle verwendet wurden" sagt die Publikation.
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"DIE RESTAURIERUNG DES GENTER ALTARS ENTHÜLLT EIN ÜBERRASCHENDES GESICHT DES GOTTESLAMMES"
Die akribische Entfernung der Übermalung hat dem Publikum das Originalwerk der Gebrüder Van Eyck näher gebracht.
"Eines der tiefgreifendsten Symbole für Jesus Christus ist das "Lamm Gottes", das Tier, das in der Tradition der alten Juden als Opferlamm für ihre Sünden geopfert wurde.
Und eine der berühmtesten Darstellungen dieses Symbols wurde im 15. Jahrhundert von den flämischen Brüdern Jan und Hubert Van Eyck gemalt,
"Die Anbetung des Mystischen Lammes" , das Zentralstück der 12-Tafel-Meisterwerks , des Genter Altars, soll am 24. Januar auf seinen Stammplatz in der Genter St. Bavo-Kathedrale zurück kehren- zusammen mit vier weiteren Tafeln, die einer 3-jährigen Behandlung unterzogen wurden.
Die Restauration umfaßte die Entfernung von Farbschichten der Übermalung des Originals, und hat wunderbare Details zu Tage gefördert.
Seit Oktober 2012 hat Belgiens "Königliches Institut für das Kulturelle Erbe " (KIK-IPRA) im speziell dafür gebauten Labor des Genter Museums für Schöne Künste ein 2-Millionen €-Projekt zur Konservierung des Altarbildes ausgeführt.
"Trotz des Reichtums früherer Forschungsarbeiten am Altarbild, haben Wissenschaftler erst während der KIK-IPRA-Restaurierung eine überraschende Entdeckung gemacht: unter den Schichten vergilbter und wolkiger Lasur wurden rund 70% der äußeren Tafeln unter einer Übermalung aus dem 16. Jahrhundert überdeckt."
Die Kunstzeitschrift berichtet:
"Diese Übermalung wurde so früh durchgeführt und folgte den Umrissen des Originals mit sehr ähnlichen Pigmenten, die auf ähnliche Weise alterten, daß das bei der technischen Dokumentation nicht sichtbar war, als das Altarbild zuerst zur Behandlung hereinkam." erinnert sich Hélène Dubois, die Leiterin des Restaurierungsprojektes, "Und nichts derartiges ist bisher bei der frühen niederländischen Malerei beobachtet worden."
Die Entdeckung war "für alle wie ein Schock, für uns, für die Kirche, für die Gelehrten, für das Internationale Komitee , das dieses Projekt verfolgt" sagt sie.
Die Entfernung der Übermalung war "ein akribischer Prozess, bei dem Lösungsmittel und Skalpelle verwendet wurden" sagt die Publikation.
Freitag, 17. Januar 2020
Tweets zum Tage
Zum friedlichen Abschluss des Tages und hoffentlich der ganzen "Affäre" veröffentlichen wir die beiden Tweets, die Kardinal Sarah heute abend gepostet hat.
"Wegen der seit Anfang der Woche unausgesetzten brechreizerregenden und verlogenen Polemiken um das Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" habe ich heute Abend den Papa emeritus Benedikt XVI getroffen," (1)
"Papa emeritus Benedikt XVI und ich haben gemeinsam feststellen können, daß es zwischen uns keinerlei Mißverständnisse gibt. Ich bin von dieser schönen Unterhaltung, sehr glücklich, voller Frieden und Mut weggegangen." (2)
"Wegen der seit Anfang der Woche unausgesetzten brechreizerregenden und verlogenen Polemiken um das Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" habe ich heute Abend den Papa emeritus Benedikt XVI getroffen," (1)
En raison des polémiques incessantes, nauséabondes et mensongères qui ne se sont jamais arrêtées depuis le début de la semaine, concernant le livre Des profondeurs de nos cœurs, j’ai rencontré ce soir le Pape Émérite Benoît XVI. (1) +RS— Cardinal R. Sarah (@Card_R_Sarah) January 17, 2020
"Papa emeritus Benedikt XVI und ich haben gemeinsam feststellen können, daß es zwischen uns keinerlei Mißverständnisse gibt. Ich bin von dieser schönen Unterhaltung, sehr glücklich, voller Frieden und Mut weggegangen." (2)
Avec le Pape émérite Benoît XVI, nous avons pu constater combien il n’y a aucun malentendu entre nous. Je suis sorti très heureux, plein de paix et de courage de ce bel entretien. (2) +RS— Cardinal R. Sarah (@Card_R_Sarah) January 17, 2020
Noch ein Dementi....
Inzwischen hat Erzbischof Georg Gänswein noch einmal betont, daß weder der Papa emeritus noch er, den Entwurf für Signatur und Umschlagsgestaltung des Buches zuvor gesehen und abgesegnet hätten, die Meldung A. Soccis, er sei zu Papst Franziskus bestellt worden, dieser habe eine Änderung des Umschlags verlangt und Papst em. Benedikt XVI habe sich schriftlich an seinen Nachfolger gewandt, bezeichnete er als "frei erfunden und erlogen".....
Langsam wird es etwas unübersichtlich, aber Eccles hat es für alle, die den Überblick verloren haben sehr stringent zusammen gefaßt.
Das liest sich so :
"Wenn G behauptet, daß S gelogen hat, wenn er leugnet, daß F sagte, daß B behauptet, daß S G´s Idee widersprochen hat, daß B zugegeben hat, daß F S erzählte, daß B nicht gesagt habe, daß G dachte, daß F gehört habe, wie G B erzählte, daß S zu Unrecht geleugnet hat, daß B das F erzählt habe....wem glauben wir? "
"Wenn G behauptet, daß S gelogen hat, wenn er leugnet, daß F sagte, daß B behauptet, daß S G´s Idee widersprochen hat, daß B zugegeben hat, daß F S erzählte, daß B nicht gesagt habe, daß G dachte, daß F gehört habe, wie G B erzählte, daß S zu Unrecht geleugnet hat, daß B das F erzählt habe....wem glauben wir? "
If G affirms that S lied when he denied that F said that B had claimed that S had contradicted G's idea that B had admitted that F had told S that B had not said that G thought F had overheard G telling B that S was wrong to deny that B had told this to F... whom do we believe? https://t.co/N1XGuJz1ke— Eccles (@BruvverEccles) January 17, 2020
Fundstück
Armin Schwibach berichtet bei kathnet von der Verwüstung des für Benedikt XVI Weinbergs in Castel Gandolfo . Eine Aktion, die sicher Symbolwert hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"DER VERWÜSTETE WEINBERG"
beginnt der Artikel so: Zitat
Quelle: kathnet, S. Schwibach
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Unter dem Titel:
"DER VERWÜSTETE WEINBERG"
beginnt der Artikel so: Zitat
"19. April 2005: wer könnte die ersten Worte des Pontifikats Benedikts XVI. vor dem Segen „Urbi et Orbi“ auf der Benediktions-Loggia der Petersbasilika vergessen? „Nach einem großen Papst Johannes Paul II. haben die Herrn Kardinäle mich gewählt, einen einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn. Mich tröstet die Tatsache, dass der Herr auch mit ungenügenden Werkzeugen zu arbeiten und zu wirken weiß...“ (....)
Donnerstag, 16. Januar 2020
Fundstück
Stephan Baier kommentiert in "Die Tagespost" die Bekanntgabe der Entwicklung der Mitgliederzahlen der Katholischen Kirche Österreichs für das vergangene Jahr.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel
Kommentar um „5 vor 12“: Kirchenaustritte, in Watte verpacktbeginnt der Artikel so- Zitat:
67.583 Österreicher sind im Vorjahr aus der katholischen Kirche ausgetreten - 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Warum packt man die alarmierenden Zahlen Jahr für Jahr in Watte?
Die Katholikenzahl in Österreich sei im Vorjahr „leicht zurückgegangen und weitgehend stabil“, berichtet die kirchenamtliche Agentur Kathpress. Alles gut? Kein Grund, brave Kirchenbeamte zu wecken? (....)
Quelle: Die Tagespost, S. Baier
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Unter dem Titel
Kommentar um „5 vor 12“: Kirchenaustritte, in Watte verpacktbeginnt der Artikel so- Zitat:
67.583 Österreicher sind im Vorjahr aus der katholischen Kirche ausgetreten - 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Warum packt man die alarmierenden Zahlen Jahr für Jahr in Watte?
Die Katholikenzahl in Österreich sei im Vorjahr „leicht zurückgegangen und weitgehend stabil“, berichtet die kirchenamtliche Agentur Kathpress. Alles gut? Kein Grund, brave Kirchenbeamte zu wecken? (....)
Quelle: Die Tagespost, S. Baier
Zwischendurch ein Fundstück zum Schmunzeln....
KNA berichtet. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"Woelki: "Ich bin als Kardinal ja quasi Kronprinz"
Unter dem Titel:
"Woelki: "Ich bin als Kardinal ja quasi Kronprinz"
beginnt der Beitrag so - Zitat:
"Kölner Erzbischof muss für Karnevalsprinzen einspringen
Da staunten die Senioren auf ihrer Karnevalsparty nicht schlecht.Statt des eigentlichen Karnevalsprinzen Christian II. stand auf einmal Kardinal Rainer Maria Woelki mit dem Rest des Kölner Dreigestirns vor ihnen. Und das hatte seine Gründe." (....)
Quelle: KNA
Sonntag, 12. Januar 2020
Fr. Hunwicke spricht
auch heute bei liturgicalnotes in Fortsetzung über die Diakonia in der frühen Kirche. Heute mit viel Kirchengeschichte.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIACONIA IN DER TRADITION DER RÖMISCHEN KIRCHE" (3)
Das Modell des Dienstes, das ich mit Hilfe von Collins aus dem Gregorianischen Sakrament entnommen habe und das bis zum Zweiten Vatikanum unberührt blieb, ähnelt unheimlich dem, was wir in einer der frühesten Schriften finden, die mit dem Lehramt der römischen Kirche zu tun haben: dem Ersten Brief von Clemens. Lesen Sie die Kapitel 40-44. "Dem Hohepriester werden seine richtigen Liturgien gegeben, und den Priestern (Hiereusin) wird ihr eigener Platz in der richtigen Reihenfolge gegeben, und den Leviten wurden ihre eigenen Diakonien auferlegt."
Wie Collins betont, bezieht sich die Sprache in dieser Passage "weiterhin ausschließlich auf den Kult ..., so dass sich das umstrittene" Amt des Bischofs "(episkope) auf die zentrale Funktion innerhalb des christlichen Kultus bezieht".
1. Clemens und das Gregorianische Sakrament sehen den christlichen Dienst im Sinne des alttestamentlichen hebräischen Priestertums. Der Bischof ist der Hohepriester; die Diakone sind die Leviten. Ich kenne in diesen frühen Schriften keine Spur der Vorstellung, dass Diakonie in Begriffen aus Apostelgeschichte 6 über den Dienst an armen Witwen zu lesen ist; auch keine Hinweise auf den Hl. Stephan. Solche Anspielungen, solche Darstellungen der Bedeutung des Diakonats, die dem Text der Apostelgeschichte entnommen sind, sind historisch zweitrangig oder sogar tertiär.
Ich erinnere mich hier an zwei Beobachtungen von Dom Gregory Dix.
Die erste ist seine Einsicht, daß man erst im dritten Jahrhundert anfängt, die kürzlich „heiliggesprochene“ Schrift zu benutzen, um theologische Behauptungen zu stützen; daß die Überlieferung zuvor ohne schriftliche Beweise behauptet werden konnte - und wurde - (daher stützte sich die trinitarische Lehre weder auf Matthäus 28:19, noch trompeten römische Bischöfe Matthäus 16: 18-19, wenn sie Autorität ausübten).
Er schreibt: "Wenn wir nicht die bedeutende Veränderung der christlichen theologischen Methode durch die endgültige Heiligsprechung der NT - Schriften erkennen, die erst nach 180 n. Chr. ihre volle Wirkung entfaltet, werden wir die Kirche des zweiten Jahrhunderts ... bis jetzt nicht verstehen Die maßgebliche Grundlage der christlichen Lehre war einfach die "Tradition", der lebendige Ausdruck der christlichen Offenbarung durch das Lehramt der Bischöfe, deren Norm und Bezugsmaßstab die Tradition Roms war. "
Das zweite ist Dix 'beeindruckendes Bekenntnis zur Antike des römischen Ritus: "Die Beweise der wissenschaftlichen Erforschung der Liturgie zeigen immer mehr, daß die alten römischen Sakramentare in der modernen Verwendung einen unvergleichlich größeren Körper von echtem Primitivem bewahrt haben - und damit Ich meine nicht nur das vornicäanische, sondern auch das zweite und sogar das erste Jahrhundert - christliches liturgisches Material (wenn wir nur wissen, wie man danach sucht) als jedes andere erhaltene liturgische Dokument. "
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"DIACONIA IN DER TRADITION DER RÖMISCHEN KIRCHE" (3)
Das Modell des Dienstes, das ich mit Hilfe von Collins aus dem Gregorianischen Sakrament entnommen habe und das bis zum Zweiten Vatikanum unberührt blieb, ähnelt unheimlich dem, was wir in einer der frühesten Schriften finden, die mit dem Lehramt der römischen Kirche zu tun haben: dem Ersten Brief von Clemens. Lesen Sie die Kapitel 40-44. "Dem Hohepriester werden seine richtigen Liturgien gegeben, und den Priestern (Hiereusin) wird ihr eigener Platz in der richtigen Reihenfolge gegeben, und den Leviten wurden ihre eigenen Diakonien auferlegt."
Wie Collins betont, bezieht sich die Sprache in dieser Passage "weiterhin ausschließlich auf den Kult ..., so dass sich das umstrittene" Amt des Bischofs "(episkope) auf die zentrale Funktion innerhalb des christlichen Kultus bezieht".
1. Clemens und das Gregorianische Sakrament sehen den christlichen Dienst im Sinne des alttestamentlichen hebräischen Priestertums. Der Bischof ist der Hohepriester; die Diakone sind die Leviten. Ich kenne in diesen frühen Schriften keine Spur der Vorstellung, dass Diakonie in Begriffen aus Apostelgeschichte 6 über den Dienst an armen Witwen zu lesen ist; auch keine Hinweise auf den Hl. Stephan. Solche Anspielungen, solche Darstellungen der Bedeutung des Diakonats, die dem Text der Apostelgeschichte entnommen sind, sind historisch zweitrangig oder sogar tertiär.
Ich erinnere mich hier an zwei Beobachtungen von Dom Gregory Dix.
Die erste ist seine Einsicht, daß man erst im dritten Jahrhundert anfängt, die kürzlich „heiliggesprochene“ Schrift zu benutzen, um theologische Behauptungen zu stützen; daß die Überlieferung zuvor ohne schriftliche Beweise behauptet werden konnte - und wurde - (daher stützte sich die trinitarische Lehre weder auf Matthäus 28:19, noch trompeten römische Bischöfe Matthäus 16: 18-19, wenn sie Autorität ausübten).
Er schreibt: "Wenn wir nicht die bedeutende Veränderung der christlichen theologischen Methode durch die endgültige Heiligsprechung der NT - Schriften erkennen, die erst nach 180 n. Chr. ihre volle Wirkung entfaltet, werden wir die Kirche des zweiten Jahrhunderts ... bis jetzt nicht verstehen Die maßgebliche Grundlage der christlichen Lehre war einfach die "Tradition", der lebendige Ausdruck der christlichen Offenbarung durch das Lehramt der Bischöfe, deren Norm und Bezugsmaßstab die Tradition Roms war. "
Das zweite ist Dix 'beeindruckendes Bekenntnis zur Antike des römischen Ritus: "Die Beweise der wissenschaftlichen Erforschung der Liturgie zeigen immer mehr, daß die alten römischen Sakramentare in der modernen Verwendung einen unvergleichlich größeren Körper von echtem Primitivem bewahrt haben - und damit Ich meine nicht nur das vornicäanische, sondern auch das zweite und sogar das erste Jahrhundert - christliches liturgisches Material (wenn wir nur wissen, wie man danach sucht) als jedes andere erhaltene liturgische Dokument. "
Samstag, 11. Januar 2020
Fr. Hunwicke spricht....
bei liturgicalnotes heute in Fortsetzung über die Diaconia in der Römischen Kirche
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIACONIA IN DER TRADITION DER RÖMISCHEN KIRCHE (2)"
"Wenn Sie sich die alten liturgischen Formeln der westlichen Kirche ansehen, werden Sie feststellen, dass es sehr wenig gibt ... Ich denke, ich meine wirklich nichts, wie man es sonst so oft tut, wenn man diese Ich-vergewissere-mich-besser- akademische Formulierung verwendet... Apostelgeschichte 6, der Hl. Stephan und das Dienen an Tischen und dafür zu sorgen, daß arme Witwen genug zu essen hatten.
Stattdessen steht der Kult im Vordergrund: der christliche Gottesdienst.
Das römische Gebet bei der Ordination der Diakone (das noch in Gebrauch ist, aber, wie ich noch erläutern werde, nach dem Konzil verbogen wurde) besagt: "Du hast einen dreifachen Dienst für Anbetung und Dienst zur Ehre Deines Namens errichtet. Als Diener Deines Tempels hast Du von Anfang an die Söhne Levis gewählt- um die mystischen Werke Deines Hauses treu zu befolgen und gabst ihnen Deinen Segen zum ewigen Erbe. Herr sieh auch gnädig auf Deine Knechte, die wir jetzt für den Dienst als Diakon-um an Deinem Heiligen Altar zu dienen- weihen...."
Die Diakone sind in Wirklichkeit die christlichen Leviten. Sie haben den Auftrag dem Hohenpriester, dem Bischof, zu dienen, genau wie die jüdischen Leviten den sakramentalen Priestertum des Tempels dienten.
Leider muss ich an dieser Stelle daran erinnern, daß das alte römische Gebet für die Weihe der Bischöfe in den nachkonziliaren „Reformen“ vollständig abgeschafft wurde. Bevor wohlmeinende,aber gefährliche Männer es aus dem Pontificale heraus schrieben, verband es den Bischof mit dem Aaronitischen Hohepriester, dessen priesterliche Gewänder er
herausgeschrieben wurde, verband es den Bischof mit dem Aaronitischen Hohepriester- angetan mit seinen priesterlichen Gewänder trug.
Es ist nicht schwer zu verstehen, warum sich die "Reformer" der 1960er Jahre mit einem Konzept des Amtes unwohl fühlten, das in ihm den Kult und die Hierarchie des jüdischer Tempels sah. Das war nicht die Mode der 1960er Jahre; das war damals nicht die vorherrschende Form des Diskurses über das christliche Amt. "Mittelalterliches Gewäsch"
Bedauerlicherweise für eine solche Haltung deuten die Beweise der Sprache des "Unreformierten" Pontificale- weit entfernt davon durch spätere Strukturen des Status des Amtes und die ungesunde Sorge vor einem zunehmend klerikalisierten Kultus geformt zu sein- darauf hin, daß es (das Gebet) das früheste Denken der römischen Kirche darstellt.
Ich glaube, daß einige von Ihnen schon erkannt haben, welche früe Schrift ich zitieren werde.
Fortsetzung folgt.....
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
Bedauerlicherweise für eine solche Haltung deuten die Beweise der Sprache des "Unreformierten" Pontificale- weit entfernt davon durch spätere Strukturen des Status des Amtes und die ungesunde Sorge vor einem zunehmend klerikalisierten Kultus geformt zu sein- darauf hin, daß es (das Gebet) das früheste Denken der römischen Kirche darstellt.
Ich glaube, daß einige von Ihnen schon erkannt haben, welche früe Schrift ich zitieren werde.
Fortsetzung folgt.....
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
Freitag, 10. Januar 2020
Fr. Hunwicke spricht...
heute bei liturgicalnotes - aus gegebenem Anlass- über das Diakonat in der Tradition der Römischen Kirche, auch um so die Fehlinterpretation der historischen Tatsachen von interessierter Seite verhindern zu helfen. Hier geht´s zum Original: klicken
"DIACONIA IN DER TRADITION DER RÖMISCHEN KIRCHE" (1)
"Da der derzeitige Inhaber des Römischen Stuhls kürzlich bei der Entlastung seines gewählten Ministeriums für Desinformation und die Verbreitung historischer Fantasien einige Bemerkungen zum Diakonat gemacht hat, drucke ich eine Reihe von Beiträgen zum Diakonat. von 2016 nach .
Ich wage, hier meine Ansicht hinzuzufügen, daß dies jetzt an Relevanz gewinnt, weil die Modernisten in der katholischen Kirche wahrscheinlich versuchen werden, das weibliche Diakonat als einen Weg zu fördern, um einen Fuß in die Tür zur Weihe von Frauen zu geistlichen Ämtern zu bekommen. .
Einige von uns kennen das alles aus erster Hand, weil ihre anglikanischen Kumpel genau diese Taktik in der anglikanischen Gemeinschaft angewendet haben. Sie hat aus Sicht des Teufels den immensen Vorteil, das Volk Gottes allmählich mit dem Anblick von Frauen vertraut zu machen, die Geistliche spielen.
Ich habe die Threads nicht gelöscht. Hier geht es also los.
1990 hat Mr. John N. Collins sein "DIAKONIA- Re-interpreting the Ancient Sources (OUP). veröffentlicht. Sie werden wahrscheinlich bei Google herumspielen und feststellen können, daß seine Schlussfolgerungen mehr als zwei Jahrzehnte später immer noch unangefochten ist..Wenn Sie Fragen zu Details in dem haben, was ich in Kürze schreibe, kann Ihnen eine Lektüre von Collins wahrscheinlich Antworten geben. Ich werde seinen Text in nicht mehr als einem Absatz zusammenfassen.
Collins beginnt damit, ein bestimmtes Verständnis von Diakonie, das Mitte des 20. Jahrhunderts in protestantischen Kreisen in Mode kam, zu identifizieren, das dann auch die lateinische Kirche infizierte. Dieses Verständnis sah in der Diakonie einen Selbstzweck im Dienst für die Armen und Bedürftigen. Auf Grund einer Fehlinterpretation von Apostelgeschichte 6 sprach es die Christen zu einer Zeit an, als kirchliche Strukturen an Macht und Ansehen verloren.
"OK", hieß es fröhlich, "wenn du deine Macht und deinen Status verloren hast, kannst du sie immer noch heimlich zurückfordern, indem du den moralischen Grund des bescheidenen Dienstes geltend machst." Collins hat anhand profaner und heiliger griechischer Gebräuche gezeigt, dass das Wort Diakonie und seine Verwandten einen ganz anderen Grundbedeutung haben: den des von einer Person in Auftrag gegebenen Dienstes an einer anderen Person.
Das Wesen des Konzepts ist also nicht die Nachfolge Christi, der gekommen ist, um zu dienen, anstatt bedient zu werden. Der Hauptzweck des Diakons ist es nicht, die Füße der Niedrigsten der Niedrigsten zu waschen (so wie es nicht Natur der Kirche ist, wie uns so oft gesagt wurde, die dienende Kirche zu sein). Solche Dinge mögen einen eigenen Wert in sich haben.. das mag in der Tat das Charisma eines bestimmten heiligen Volkes sein. Aber das ist nicht das, worum es bei der Diakonie im Grunde geht.
Worum geht es also? Im Wesentlichen geht es darum, dem Bischof, dem eucharistischen Zelebranten, zu dienen, beauftragt zu werden; ihm bei der Verwaltung des Leibes und des Blutes des Herrn zu dienen; ihm bei der Verkündigung des Heiligen Evangeliums zu dienen.
Kein philanthropischer Dienst, sondern ein kultischer, liturgischer Dienst. Soweit sich ihre Pflichten auf die Philanthropie erstrecken, ist es aufschlussreich, ihre Rolle in Pseudo-Hippolytus zu beobachten: Die Diakone sollen den Bischof besuchen und ihm berichten, wer krank ist, damit er denjenigen, wenn es ihm richtig erscheint, besuchen kann. Ihr Dienst gilt dem Bischof, der Eucharistiefeier, nicht den Bedürftigen. Diese Rolle hat sich in der klassischen anglikanischen Ordnung fast wörtlich erhalten: Die Diakone sollen "die Kranken, Armen und Ohnmächtigen besuchen ... um ihre Güter, Namen ... dem Pfarrer bekannt zu machen".
Es gibt fünf weitere Beiträge in dieser Serie. Wenn Sie jetzt fieberhaft mit "Aber Vater, Sie haben X vergessen" schreiben, sprechen Sie mit ziemlicher Sicherheit eine Angelegenheit an, mit der ich mich als nächstes befassen werde!"
Quelle: liturgicalnotes. Fr.J.Hunwicke
"DIACONIA IN DER TRADITION DER RÖMISCHEN KIRCHE" (1)
"Da der derzeitige Inhaber des Römischen Stuhls kürzlich bei der Entlastung seines gewählten Ministeriums für Desinformation und die Verbreitung historischer Fantasien einige Bemerkungen zum Diakonat gemacht hat, drucke ich eine Reihe von Beiträgen zum Diakonat. von 2016 nach .
Ich wage, hier meine Ansicht hinzuzufügen, daß dies jetzt an Relevanz gewinnt, weil die Modernisten in der katholischen Kirche wahrscheinlich versuchen werden, das weibliche Diakonat als einen Weg zu fördern, um einen Fuß in die Tür zur Weihe von Frauen zu geistlichen Ämtern zu bekommen. .
Einige von uns kennen das alles aus erster Hand, weil ihre anglikanischen Kumpel genau diese Taktik in der anglikanischen Gemeinschaft angewendet haben. Sie hat aus Sicht des Teufels den immensen Vorteil, das Volk Gottes allmählich mit dem Anblick von Frauen vertraut zu machen, die Geistliche spielen.
Ich habe die Threads nicht gelöscht. Hier geht es also los.
1990 hat Mr. John N. Collins sein "DIAKONIA- Re-interpreting the Ancient Sources (OUP). veröffentlicht. Sie werden wahrscheinlich bei Google herumspielen und feststellen können, daß seine Schlussfolgerungen mehr als zwei Jahrzehnte später immer noch unangefochten ist..Wenn Sie Fragen zu Details in dem haben, was ich in Kürze schreibe, kann Ihnen eine Lektüre von Collins wahrscheinlich Antworten geben. Ich werde seinen Text in nicht mehr als einem Absatz zusammenfassen.
Collins beginnt damit, ein bestimmtes Verständnis von Diakonie, das Mitte des 20. Jahrhunderts in protestantischen Kreisen in Mode kam, zu identifizieren, das dann auch die lateinische Kirche infizierte. Dieses Verständnis sah in der Diakonie einen Selbstzweck im Dienst für die Armen und Bedürftigen. Auf Grund einer Fehlinterpretation von Apostelgeschichte 6 sprach es die Christen zu einer Zeit an, als kirchliche Strukturen an Macht und Ansehen verloren.
"OK", hieß es fröhlich, "wenn du deine Macht und deinen Status verloren hast, kannst du sie immer noch heimlich zurückfordern, indem du den moralischen Grund des bescheidenen Dienstes geltend machst." Collins hat anhand profaner und heiliger griechischer Gebräuche gezeigt, dass das Wort Diakonie und seine Verwandten einen ganz anderen Grundbedeutung haben: den des von einer Person in Auftrag gegebenen Dienstes an einer anderen Person.
Das Wesen des Konzepts ist also nicht die Nachfolge Christi, der gekommen ist, um zu dienen, anstatt bedient zu werden. Der Hauptzweck des Diakons ist es nicht, die Füße der Niedrigsten der Niedrigsten zu waschen (so wie es nicht Natur der Kirche ist, wie uns so oft gesagt wurde, die dienende Kirche zu sein). Solche Dinge mögen einen eigenen Wert in sich haben.. das mag in der Tat das Charisma eines bestimmten heiligen Volkes sein. Aber das ist nicht das, worum es bei der Diakonie im Grunde geht.
Worum geht es also? Im Wesentlichen geht es darum, dem Bischof, dem eucharistischen Zelebranten, zu dienen, beauftragt zu werden; ihm bei der Verwaltung des Leibes und des Blutes des Herrn zu dienen; ihm bei der Verkündigung des Heiligen Evangeliums zu dienen.
Kein philanthropischer Dienst, sondern ein kultischer, liturgischer Dienst. Soweit sich ihre Pflichten auf die Philanthropie erstrecken, ist es aufschlussreich, ihre Rolle in Pseudo-Hippolytus zu beobachten: Die Diakone sollen den Bischof besuchen und ihm berichten, wer krank ist, damit er denjenigen, wenn es ihm richtig erscheint, besuchen kann. Ihr Dienst gilt dem Bischof, der Eucharistiefeier, nicht den Bedürftigen. Diese Rolle hat sich in der klassischen anglikanischen Ordnung fast wörtlich erhalten: Die Diakone sollen "die Kranken, Armen und Ohnmächtigen besuchen ... um ihre Güter, Namen ... dem Pfarrer bekannt zu machen".
Es gibt fünf weitere Beiträge in dieser Serie. Wenn Sie jetzt fieberhaft mit "Aber Vater, Sie haben X vergessen" schreiben, sprechen Sie mit ziemlicher Sicherheit eine Angelegenheit an, mit der ich mich als nächstes befassen werde!"
Quelle: liturgicalnotes. Fr.J.Hunwicke
Erzbischof Gullickson: Kardinal Müller ist eine Quelle der Bestätigung für die Katholiken
Dorothy Cummings McLean berichtet für LifeSiteNews über den Kommentar des us-amerikanischen apostolischen Nuntius in der Schweiz und Liechtenstein, Erzbischofs Gullickson zu Kardinal Müllers kürzlich erschienenen Essayband.
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"PÄPSTLICHER NUNTIUS: DER FRÜHERE PRÄFEKT DER GLAUBENSKONGREGATION IST EINE QUELLE DER BESTÄTIGUNG FÜR KATHOLIKEN"
"Der us-amerikanische Erzbischof Thomas Gullickson hat die neueste Essay-Sammlung Kardinal Gerhard Müller, die sein Glaubensmanifest enthält -als "Quelle der Bestätigung" gepriesen, die die Katholiken in dem Glauben bekräftigt, wie "ihr ihn kennt und wie er immer noch geglaubt und gelehrt wird."
Erzbischof Gullickson, 69, der päpstliche Nuntius in der Schweiz und Liechtenstein, hat den früheren Präfekten der Glaubenskongregation als "gute, solide" Quelle für Katholiken gelobt,. die durch die gegenwärtige Entwicklung in der Kirche beunruhigt sind.
"Bei meiner Hin-und Rückreise in und von den USA Ende November hatte ich Zeit, diese Sammlung von Essays Seiner Eminenz mit seinem Glaubensmanifest im Anhang zu lesen" hat Gullickson in seinem blogpost vom 5. Januar geschrieben.
"Wenn Sie überhaupt durch die Zweideutigkeit, die von manchen, die mit dem Lehramt der Kirche vertraut sind, beunruhigt sind, kann ich garantieren, daß dieses Buch von Kardinal Müller eine Quelle der Stärkung für Sie sein wird."
"Es wird Sie im Glauben, wie Sie ihn kennen, wie er noch geglaubt und gelehrt wird, bestätigen. Mein Punkt ist einfach, daß wir in Kardinal Müller immer noch gute, solide Leute da draußen haben.
Gullickson hat seine Leser daran erinnert, daß die Kirche immer den Rückgriff auf "approbierte Autoren" wie die Väter der frühen Kirche, der Kirchenlehrer, die Heiligen und auch heute lebende Katholiken, die der Lehre der Kirche treu sind, zurückzugreifen, Der Erzbischof gibt diesen Rat, um Heterodoxien die den Glauben der Getreuen erschüttern, entgegen zu treten.
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"PÄPSTLICHER NUNTIUS: DER FRÜHERE PRÄFEKT DER GLAUBENSKONGREGATION IST EINE QUELLE DER BESTÄTIGUNG FÜR KATHOLIKEN"
"Der us-amerikanische Erzbischof Thomas Gullickson hat die neueste Essay-Sammlung Kardinal Gerhard Müller, die sein Glaubensmanifest enthält -als "Quelle der Bestätigung" gepriesen, die die Katholiken in dem Glauben bekräftigt, wie "ihr ihn kennt und wie er immer noch geglaubt und gelehrt wird."
Erzbischof Gullickson, 69, der päpstliche Nuntius in der Schweiz und Liechtenstein, hat den früheren Präfekten der Glaubenskongregation als "gute, solide" Quelle für Katholiken gelobt,. die durch die gegenwärtige Entwicklung in der Kirche beunruhigt sind.
"Bei meiner Hin-und Rückreise in und von den USA Ende November hatte ich Zeit, diese Sammlung von Essays Seiner Eminenz mit seinem Glaubensmanifest im Anhang zu lesen" hat Gullickson in seinem blogpost vom 5. Januar geschrieben.
"Wenn Sie überhaupt durch die Zweideutigkeit, die von manchen, die mit dem Lehramt der Kirche vertraut sind, beunruhigt sind, kann ich garantieren, daß dieses Buch von Kardinal Müller eine Quelle der Stärkung für Sie sein wird."
"Es wird Sie im Glauben, wie Sie ihn kennen, wie er noch geglaubt und gelehrt wird, bestätigen. Mein Punkt ist einfach, daß wir in Kardinal Müller immer noch gute, solide Leute da draußen haben.
Gullickson hat seine Leser daran erinnert, daß die Kirche immer den Rückgriff auf "approbierte Autoren" wie die Väter der frühen Kirche, der Kirchenlehrer, die Heiligen und auch heute lebende Katholiken, die der Lehre der Kirche treu sind, zurückzugreifen, Der Erzbischof gibt diesen Rat, um Heterodoxien die den Glauben der Getreuen erschüttern, entgegen zu treten.
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