Zwischendurch mal etwas Schönes,. nicht Kontroverses. Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz kommentiert in "Die Tagespost" die visionäre Dichtung von Papst Johannes Paul II, der zugleich auch ein Dichter war.
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Unter dem Titel:
"GERL-FALKOWITZ ZUM RÖMISCHEN TRYPTICHON"
beginnt der Artikel so:
" Seit 550 Jahren gab es keinen Papst mehr, der zugleich Dichter war. Seit Pius II in der Mitte des 15. Jahrhunderts hatte Johannes Paul II. erstmals im Frühjahr 2003 wieder einen Gedichtband herausgegeben, ein „Römisches Triptychon“ als reimlose Meditationen.
Diese „dreiflügelige“ Dichtung hat die Teile: I. Der Bergbach, II. Meditationen über das Buch Genesis an der Schwelle zur Sixtinischen Kapelle und III. Der Berg im Lande Morija."
(...)
Quelle: H.B. Gerl-Falkowitz, Die Tagespost
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Dienstag, 18. Februar 2020
Dienstag, 28. Januar 2020
Fr, Hunwicke spricht....
bei liturgicalnotes über die vielen engen Verbindungen zwischen dem Alten und dem Neuen Testament, dem Glauben der Juden (jedenfalls in der Zeit Christi) und dem Glauben der Kirche.
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"GANZ VERSENKT IN DIE BIBEL"
Gestern habe ich davon gesprochen, daß wir alle bessere Juden werden sollten, und als ich das schrieb, fiel mir eine Sache ein, zu der man öfter um Rat gefragt wird, von Laien ebenso wie von Klerikern. Tenor: Beim Beten des Breviers schlafe ich immer wieder ein und wenn ich mit einem Psalm durch bin, kann ich mich an kein Wort davon erinnern.Vielleicht sollte ich jetzt einen mahnenden Finger erheben und betonen, wie wichtig jedes Wort in jedem Psalm ist. Andererseits vielleicht aber auch nicht.
Worauf es wirklich ankommt: Diese ständig wiederholten Worte einsinken und zu einem Teil unseres Seins werden zu lassen, so daß sie in unserem Bewußtsein, aber auch in unserem Unterbewußtsein, zum Leben erwachen.
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"GANZ VERSENKT IN DIE BIBEL"
Gestern habe ich davon gesprochen, daß wir alle bessere Juden werden sollten, und als ich das schrieb, fiel mir eine Sache ein, zu der man öfter um Rat gefragt wird, von Laien ebenso wie von Klerikern. Tenor: Beim Beten des Breviers schlafe ich immer wieder ein und wenn ich mit einem Psalm durch bin, kann ich mich an kein Wort davon erinnern.Vielleicht sollte ich jetzt einen mahnenden Finger erheben und betonen, wie wichtig jedes Wort in jedem Psalm ist. Andererseits vielleicht aber auch nicht.
Worauf es wirklich ankommt: Diese ständig wiederholten Worte einsinken und zu einem Teil unseres Seins werden zu lassen, so daß sie in unserem Bewußtsein, aber auch in unserem Unterbewußtsein, zum Leben erwachen.
Der Hl. Augustinus hat darauf hingewiesen, daß wir uns in den Psalmen an den Herrn wenden können, daß er in uns und mit uns und für uns beten möge. Das ist sehr wichtig, aber daneben gibt es auch noch die ganz grundlegende jüdische Geisteshaltung. Dabei handelt es sich um das Aufeinandertreffen eines manchmal sich selbst gegenüber etwas skrupulöse Bestehens auf der Einhaltung des Gesetzes mit der beunruhigenden Einsicht, sich eben oft genug nicht an das Gesetz gehalten zu haben. Darin besteht das Wesen der Bundesbeziehung: daß Gott treu ist, selbst wenn wir nicht treu geblieben sind, und daß wir uns diese Einsicht sowohl auf individueller Ebene als auch in der Gemeinschaft aneignen.„
Misericordias domini in Aeternum cantabo“ (Ps. 88/89) (Die Erbarmungstaten des Herr will ich auf ewig besingen), das im Psalmvers zum Introitus der Messe von den Fünf Wunden vorkommt, war im späten Mittelalter unter den Klerikern äußerst populär. Und wenn ich damit auch vielleicht eine Ausnahme bin: Ich liebe all diese „langen“ Psalmen, in denen wir die Geschichte Israels durchwandern und die „Erbarmungen“ des HERRN aufzählen.
Ich halte es allerdings für unglücklich, daß die englischen Übersetzungen beginnend mit Coverdale den Satz mit dem Ich der ersten Person beginnen und so das menschliche Tun voranstellen, während das Hebräische, Griechische und Latein mit den Erbarmungstaten anfangen – wäre "The Mercies of the LORD for ever shall be my song" den wirklich so unverständlich? Wie es der Zufall will, geben die Bea-Psalmen, dieses große Symbol für alles, was in den Reformvorhaben seit den Zeiten von Pius XII. schief gegangen ist, das „chesedim“ mit gratias (Gnaden) wieder – mehr will ich dazu nicht sagen.
Misericordias Domini – man denke daran, daß DOMINUS in den Psalmen fast immer für das unaussprechliche Tetragrammaton (JHWH) steht, den Namen Gottes, der Moses offenbart wurde, der Name, an den sich der Gottesdienst des Tempels richtete. „Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN“ - das ist keine bedeutungslose Floskel. Diese Wendung hebt uns hinein in jenes Volk, das sich auf den Weg machte und das dann bereute, durch das Meer entfloh und und schließlich im Land von Milch und Honig ankam. Sie versetzt uns zurück zu Moses, als er vor dem brennenden Dornbusch stand – der doch ein Typos unserer lieben Frau ist, und zum Volk, wenn es im festlichen Zug zum Tempel zog – eines Typos unseres Erlösers selbst.
Manchmal denke ich, wir sollten es uns zur Gewohnheit machen, jedesmal beim Namen des HERRN den Kopf zu neigen, und ich bin froh, daß die Rubriken mich zumindest beim hl. Messopfer anweisen, beim „Gratias agamus Domino Deo nostro“ eine Verneigung zu machen: Lasset uns berakoth (Danksagungen, eucharistia) machen zu YHWH unserem Gott“.
Quelle: liturgicalnotes. Fr. J. Hunwicke
Mittwoch, 22. Januar 2020
Tweet zum Tage
Heute an der Baustelle von Notre Dame - der Wiederaufbau des Dachstuhls.....
— Diocèse de Paris (@dioceseparis) January 22, 2020
Freitag, 17. Januar 2020
Fundstück
Armin Schwibach berichtet bei kathnet von der Verwüstung des für Benedikt XVI Weinbergs in Castel Gandolfo . Eine Aktion, die sicher Symbolwert hat.
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Unter dem Titel:
"DER VERWÜSTETE WEINBERG"
beginnt der Artikel so: Zitat
Quelle: kathnet, S. Schwibach
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Unter dem Titel:
"DER VERWÜSTETE WEINBERG"
beginnt der Artikel so: Zitat
"19. April 2005: wer könnte die ersten Worte des Pontifikats Benedikts XVI. vor dem Segen „Urbi et Orbi“ auf der Benediktions-Loggia der Petersbasilika vergessen? „Nach einem großen Papst Johannes Paul II. haben die Herrn Kardinäle mich gewählt, einen einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn. Mich tröstet die Tatsache, dass der Herr auch mit ungenügenden Werkzeugen zu arbeiten und zu wirken weiß...“ (....)
Donnerstag, 9. Januar 2020
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.....
Der Präsident des Ordo Militaris Br. Alexis Bugnolo hat auf der web.site des Ordens eine Vorschau auf die Feierlichkeiten des kommenden Jahres veröffentlicht.
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In 10 Monaten und einem Jahr (am 7.Oktober 2021) wird die Christenheit den 450. Jahrestag der Seeschlacht von Lepanto mit dem Sieg der Katholischen Hl. Liga über die Flotte des Osmanischen Reiches begehen.
In Messina, wo sich die christliche Flotte sammelte, wird der Jahrestag ihres Auslaufens übrigens auch heute noch alljährlich gefeiert- wie in diesem Video zu sehen ist.
Quelle: ordomilitaris, Br. A. Bugnolo
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In 10 Monaten und einem Jahr (am 7.Oktober 2021) wird die Christenheit den 450. Jahrestag der Seeschlacht von Lepanto mit dem Sieg der Katholischen Hl. Liga über die Flotte des Osmanischen Reiches begehen.
In Messina, wo sich die christliche Flotte sammelte, wird der Jahrestag ihres Auslaufens übrigens auch heute noch alljährlich gefeiert- wie in diesem Video zu sehen ist.
Quelle: ordomilitaris, Br. A. Bugnolo
Dienstag, 24. Dezember 2019
Das wahre Problem: ein "Christentum" ohne Christus ...
Marco Tosatti überläßt es Abt Faria Klartext bei Stilum Curiae, über die nicht nur in Italien zu findende Situation der Kirche in Zeiten von Immigration, einer vagen, modernen Religiosität und einem Christentum ohne Christus Klartext zu reden bzw. zu schreiben.
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"FARIA: IMMIGRATION, KIRCHE UND DAS "CHRISTENTUM" OHNE CHRISTUS"
Liebe Stilumcurialisten, endlich nach vielen Monaten des Schweigens hat unser guter Abt Faria ein Lebenszeichen geschickt. Ich glaube, daß er diese Periode des Schweigens absichtlich gewählt hat, um sich von den Stimmen dieser erschütterten und gespaltenen Welt zu lösen und auch um einen mentalen Raum zwischen sich und dieser Kirche zu schaffen, die so in die weltlichen Interessen eingetaucht ist. Er hat uns seine Gedanken über das, was er von seinen Gemeindemitgliedern gehört hat, geschickt. Lesen wir es.
Sicher sind die Bürger, auf die hier gezielt wird, nicht weniger Opfer. Geht man in eine mittleres Stadt, kann man feststellen, daß gerade jetzt die historischen Zentren , die wie verlassen sind, das Reich der Biwaks der verlorenen Seelen sind, die eine bessere Zukunft suchen -aber leider am falschen Ort.
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"FARIA: IMMIGRATION, KIRCHE UND DAS "CHRISTENTUM" OHNE CHRISTUS"
Liebe Stilumcurialisten, endlich nach vielen Monaten des Schweigens hat unser guter Abt Faria ein Lebenszeichen geschickt. Ich glaube, daß er diese Periode des Schweigens absichtlich gewählt hat, um sich von den Stimmen dieser erschütterten und gespaltenen Welt zu lösen und auch um einen mentalen Raum zwischen sich und dieser Kirche zu schaffen, die so in die weltlichen Interessen eingetaucht ist. Er hat uns seine Gedanken über das, was er von seinen Gemeindemitgliedern gehört hat, geschickt. Lesen wir es.
§§§
Es ist kalt in diesen Tagen, eine Kälte, die auch die Seele erreicht. Ich befinde mich in meiner kleinen Pfarrhaus und versuche, mich würdig auf die Heilige Weighnachtsfreude vorzubereiten.
Meine lieben Pfarrkinder bescuhen mich und bringen ihre Sorgen und Schmerzen zu mir. Heute z.B. ist einer -begleitet von meinem Sakristan, dem frommen Pius, gekommen. Er hat mir berichtet, daß er von Vagabunden belästigt worden sei, die dreimal innerhalb von 4 Tagen nach Geld gesucht hätten, sogar während der Hl. Messe. Viele von ihnen waren Ausländer, aber er macht es nicht zu einer Frage der Nationalität.
Er erzählte mir, dass er von Vagabunden missbraucht worden war, die innerhalb von vier Tagen dreimal nach Geld gesucht hatten, sogar während der Heiligen Messe. Viele waren Ausländer, aber er macht es nicht zur Frage der Nationalität.
Was soll man da denken? Ich habe meinem Gemeindemitglied gesagt, daß er -bevor er sich beklsgt- diesen Armen nahe sein soll, die herumgehen und Geld fordern. Das erscheint wie eine Provokation?
Das ist es nicht. Diese Armen sind von den Versprechen von wem auch immer hier eine Arbeit oder irgendein besseres Leben zu finden, hierher gelockt oder hier gehalten wurden.
Leider ist unser Land, dem es kaum gelingt, für seine eigenen Bürger zu sorgen, in großen Schwierigkeiten. Deshalb sind diese Armen, die herumlaufen und nach Schiffspassagen suchen, im Grunde die ersten Opfer dieser ganzen Situation.
Sicher sind die Bürger, auf die hier gezielt wird, nicht weniger Opfer. Geht man in eine mittleres Stadt, kann man feststellen, daß gerade jetzt die historischen Zentren , die wie verlassen sind, das Reich der Biwaks der verlorenen Seelen sind, die eine bessere Zukunft suchen -aber leider am falschen Ort.
Sollte es nicht die Pflicht eines zivilen Staates sein, sowohl seine Bürger als auch diese Armen vor möglichen Repressalien zu schützen? als katholischer Priester muß ich klar sagen, daß das sicher nicht die wahre Barmherzigkeit ist.
Wirkliche Barmherzigkeit läßt sich nicht bei Menschen finden, die schwierigen Sitautionen sind, die noch schlimmer sind als die vor denen sie geflohen sind. Sicher müssen diejenigen, die vor einem Krieg geflohen sind, aufgenommen werden und man muß ihnen helfen, aber sie nicht in Bedingungen bringen, daß sie sich an einem Ort wiederfinden, der ihnen keine bessere Zukunft bieten kann.
Wirkliche Barmherzigkeit ist- bei dem ehrlich zu sein, was getan und was nicht getan werden kann,. Leider wird die Barmherzigkeit wenn sie den Kontakt zur Realität und somit zur wirklichen Gerechtigkeit verliert, ein gefährliches Konzept, ein bißchen wie das Konzept von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit- auf der Fahne der Französischen Revolution - aber seines Fundamentes eines christlichen Humanismus beraubt.
Das wahre Problem ist ein "Christentum" ohne Christus, eine vage moderne Religiosität. Das wahre Problem ist nicht zu erkennen, daß eine Religion, die auf Irrealem beruht, früher oder später irreal und unrealisierbar wird."
Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Abatte Faria
Dienstag, 10. Dezember 2019
Tweet zum Tage
So ehrt die italienische Luftwaffe die Gottesmutter am Festtag Unserer Lieben Frau von Loreto. Hier kann man gegen vieles sein, nur gegen eine nicht https://t.co/vvkoxGcIi1— Armin Schwibach (@ASchwibach) December 10, 2019
Dienstag, 3. Dezember 2019
Wenn Nonnen zu viel beten....
R. Cascioli berichtet in einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana über die Kommissionierung eines kontemplativen Clarissinnen-Klosters in Italien und ihre Folgen und zeigt
daß der Umgang mit den FFI keine Einzelfall in der barmherzigen Kirche des aktuellen Pontifikates war, Hier geht´s zum Original: klicken
"DIESE CLARISSINNEN BETEN ZU VIEL." AUS DEM KLOSTER VERJAGT."
Die unglaubliche Geschichte von Suor Maria Giuliana und den anderen 5 Nonnen aus dem Kloster von Porto Viro in der Provinz Rovigo und der Diözese Chioggia, die vor zwei Jahren erlebten wie ihre Gemeinschaft vor zwei Jahren auf Bitten des Bischofs von Chioggia und Provinzials der franziskanischen Provinzen und zerstört wurde: die Mutter Oberin wurde öffentlich des Hörigmachens der Schwestern und wirtschaftlicher Skandale beschuldigt, aber die Wurzeln des Problems liegen im langen Widerstand von Suor Maria Giuliana gegen den Versuch, das kontemplative Leben und die Regel der Hl. Klara zu verstümmeln. Unter den Hauptanklagepunkten : das Vorhandensein von Statuen des H. Erzengels Michael im Kloster.
"Sag die Wahrheit, sehe ich für dich verrückt aus?"
Nein, das würde ich nicht sagen, Zweifellos traurig über die erlittene Ungerechtigkeit. Hartnäckig darin, die Wahrheit wiederherstellen zu wollen- aber verrückt sicher nicht.
Schwester Maria Giuliana der Eucharistie (im bürgerlichen Leben Maria Giuliana Ravegnan) wurde von ihren Vorgesetzten wiederholt beschuldigt, verrückt zu sein und gezwungen, in einem Pflegeheim zu leben. Ein Schicksal, dem sie entkommen konnte, indem sie darum bat, den Orden verlassen zu dürfen. Heute lebt sie zusammen mit fünf anderen Schwestern in einem kleinen Gebäude in der Nähe von Rovigo, wo wir sie besucht haben.
Das Kreuz und einige Statuen im Garten lassen verstehen, daß dieses zweistöckige Haus anders ist als die anderen Nachbarhäuser. Im Inneren ist alles so eingerichtet, eine klösterliche Atmosphäre zu schaffen: der kleine Eingangsraum fungiert als Parlatorium, das Wohnzimmer wurde zu einer Kapelle umgestaltet, im Obergeschoss ist die Klausur. Suor Maria Giuliana und die anderen haben eine monastische Gemeinschaft wieder gegründet, basierend auf den Regeln der Hl. Clara, aber für die Ordenskongregation sind dieses geweihten Frauen keine Nonnen mehr.
Ihr Vergehen?
Sie haben sich nicht der Kommissionierung der Gemeinschaft "Unbeflecktes Herz Mariens", der Clarissinnen von Porto Viro unterworfen, deren Äbtissin Maria Giuliana, die "Mutter" 23 Jahre lang, bis zum 12. August 2017 war.
daß der Umgang mit den FFI keine Einzelfall in der barmherzigen Kirche des aktuellen Pontifikates war, Hier geht´s zum Original: klicken
"DIESE CLARISSINNEN BETEN ZU VIEL." AUS DEM KLOSTER VERJAGT."
Die unglaubliche Geschichte von Suor Maria Giuliana und den anderen 5 Nonnen aus dem Kloster von Porto Viro in der Provinz Rovigo und der Diözese Chioggia, die vor zwei Jahren erlebten wie ihre Gemeinschaft vor zwei Jahren auf Bitten des Bischofs von Chioggia und Provinzials der franziskanischen Provinzen und zerstört wurde: die Mutter Oberin wurde öffentlich des Hörigmachens der Schwestern und wirtschaftlicher Skandale beschuldigt, aber die Wurzeln des Problems liegen im langen Widerstand von Suor Maria Giuliana gegen den Versuch, das kontemplative Leben und die Regel der Hl. Klara zu verstümmeln. Unter den Hauptanklagepunkten : das Vorhandensein von Statuen des H. Erzengels Michael im Kloster.
"Sag die Wahrheit, sehe ich für dich verrückt aus?"
Nein, das würde ich nicht sagen, Zweifellos traurig über die erlittene Ungerechtigkeit. Hartnäckig darin, die Wahrheit wiederherstellen zu wollen- aber verrückt sicher nicht.
Schwester Maria Giuliana der Eucharistie (im bürgerlichen Leben Maria Giuliana Ravegnan) wurde von ihren Vorgesetzten wiederholt beschuldigt, verrückt zu sein und gezwungen, in einem Pflegeheim zu leben. Ein Schicksal, dem sie entkommen konnte, indem sie darum bat, den Orden verlassen zu dürfen. Heute lebt sie zusammen mit fünf anderen Schwestern in einem kleinen Gebäude in der Nähe von Rovigo, wo wir sie besucht haben.
Das Kreuz und einige Statuen im Garten lassen verstehen, daß dieses zweistöckige Haus anders ist als die anderen Nachbarhäuser. Im Inneren ist alles so eingerichtet, eine klösterliche Atmosphäre zu schaffen: der kleine Eingangsraum fungiert als Parlatorium, das Wohnzimmer wurde zu einer Kapelle umgestaltet, im Obergeschoss ist die Klausur. Suor Maria Giuliana und die anderen haben eine monastische Gemeinschaft wieder gegründet, basierend auf den Regeln der Hl. Clara, aber für die Ordenskongregation sind dieses geweihten Frauen keine Nonnen mehr.
Ihr Vergehen?
Sie haben sich nicht der Kommissionierung der Gemeinschaft "Unbeflecktes Herz Mariens", der Clarissinnen von Porto Viro unterworfen, deren Äbtissin Maria Giuliana, die "Mutter" 23 Jahre lang, bis zum 12. August 2017 war.
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aus gegebenem Anlass,
Bischöfe,
Blick über den Tellerrand,
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Klosterleben,
Kurie
Montag, 2. Dezember 2019
Fr. Hunwicke spricht....
bei liturgicalnotes heute über ein anglikanisches Adventslied, das er sehr liebt.
"Lo He Comes With Clouds Descending..."
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"Ich denke, daß man jetzt in den Anglikanischen Kirchen wieder das Großartige Lied von Charles Wesley (1707-1788) hervorholt „Lo! He comes with clouds descending“ -
"Seht, er kommt und vor ihm neigen die Wolken des Himmels sich herab."
Das ist wirklich ein sehr schönes Lied, weitaus besser als vieles von dem, was man so in katholischen Novus-Ordo-Kirchen zu hören bekommt.
Der kürzlich veröffentliche Bericht der Kirche von England zu den Beziehungen zwischen Juden und Christen weckt freilich Bedenken: Könnte es vielleicht Antisemitismus begünstigen?
Die auf Übles aus waren und ihn verkauft,
"Lo He Comes With Clouds Descending..."
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"Ich denke, daß man jetzt in den Anglikanischen Kirchen wieder das Großartige Lied von Charles Wesley (1707-1788) hervorholt „Lo! He comes with clouds descending“ -
"Seht, er kommt und vor ihm neigen die Wolken des Himmels sich herab."
Das ist wirklich ein sehr schönes Lied, weitaus besser als vieles von dem, was man so in katholischen Novus-Ordo-Kirchen zu hören bekommt.
Der kürzlich veröffentliche Bericht der Kirche von England zu den Beziehungen zwischen Juden und Christen weckt freilich Bedenken: Könnte es vielleicht Antisemitismus begünstigen?
durchbohrt und an ein Holz genagelt haben,
werden mit Heulen und Jammern
den wahren Messias erblicken.
Ich kann solche Bedenken beruhigen.
Anglikaner und Protestanten schenken den Worten ihrer Kirchenlieder nicht die geringste Beachtung. Sie lieben die Melodien - deshalb nerven sie ihre Geistlichen oft mit der Bitte um Gottesdienste nach dem Gesangbuch anstelle dieses langweiligen Abendmahls-Gottesdienstes. Deshalb sprechen sie auch von ihren „Lieblingsliedern“.
Ich wette, es gibt in ganz England keinen Kirchgänger, dem es jemals in den Sinn gekommen wäre, daß das Heulen und Jammern hier Juden zugedacht ist.
Ich rate der Kirche von England, hier vorsichtig zu sein. Sie werden Ärger über Ärger bekommen, wenn Sie erst einmal annehmen, daß die Leute in den Kirchenbänken dem Text ihrer besten Kirchenlieder irgendeine Beachtung schenken oder sich gar davon beeinflussen lassen.
Darum geht es beim postchristlichen Wohlfühlprotestantismus nun wirklich nicht!"
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
Anglikaner und Protestanten schenken den Worten ihrer Kirchenlieder nicht die geringste Beachtung. Sie lieben die Melodien - deshalb nerven sie ihre Geistlichen oft mit der Bitte um Gottesdienste nach dem Gesangbuch anstelle dieses langweiligen Abendmahls-Gottesdienstes. Deshalb sprechen sie auch von ihren „Lieblingsliedern“.
Ich wette, es gibt in ganz England keinen Kirchgänger, dem es jemals in den Sinn gekommen wäre, daß das Heulen und Jammern hier Juden zugedacht ist.
Ich rate der Kirche von England, hier vorsichtig zu sein. Sie werden Ärger über Ärger bekommen, wenn Sie erst einmal annehmen, daß die Leute in den Kirchenbänken dem Text ihrer besten Kirchenlieder irgendeine Beachtung schenken oder sich gar davon beeinflussen lassen.
Darum geht es beim postchristlichen Wohlfühlprotestantismus nun wirklich nicht!"
Freitag, 15. November 2019
Fundstück: Ein Gebet für die Diözese Eisenstadt
katholisch.de berichtet über ein Gebet, das der Papa emeritus Benedikt XVI auf Bitten seines Bischofs für das Bistum Eisenstadt verfaßt hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"Unser Glaube ist durch Verkleinerungen bedroht"
Benedikt XVI verfasst Gebetstext für Diözese
beginnt der Artikel so:
"Auch heute ist unser Glaube durch Verkleinerungen bedroht, die ihn den Maßstäben der Welt unterwerfen und ihm damit seine Größe nehmen": Benedikt XVI. hat ein neues Gebet verfasst – exklusiv für eine Diözese." (....)
p.s : der von katholisch.de angegebene Link zum Gebetstext funktioniert derzeit (noch?) nicht.
Das Bistum Eisenstadt berichtet auf seiner web-site : klicken
"Benedikt XVI schenkt dem Burgenland ein Gebet"
Quelle: katholisch.de, Bistum Eisenstadt
Das Bistum Eisenstadt berichtet auf seiner web-site : klicken
"Benedikt XVI schenkt dem Burgenland ein Gebet"
Quelle: katholisch.de, Bistum Eisenstadt
Mittwoch, 13. November 2019
Schlechte Nachrichten aus Venedig
wie u.a. domradio.de berichtet ist beim aktuellen Rekordhochwasser in Venedig auch der Markusdom überflutet. Schon bei früheren Überschwemmungen war diese wunderschöne historische Basilika einsturzgefährdet.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel
"Das Wasser hat Schaden angerichtet"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Wasser, so weit das Auge reicht: Venedig wird von einem Rekord-Hochwasser heimgesucht. Der Bürgermeister schiebt das auf den Klimawandel und will am Abend den Notstand ausrufen. Wie schlimm steht es um die Lagunenstadt und den Markusdom? (...)"
Quelle: domradio.de
Der EWTN-Tweet zeigt das ganze Ausmaß
Record floods in #Venice damage St. Mark’s Basilica. Let us pray for the faithful of Venice 🙏 #veniceflood— EWTN Vatican (@EWTNVatican) November 13, 2019
Read more here: https://t.co/UwXCyUYROt pic.twitter.com/oRWog3dylN
Sonntag, 10. November 2019
Kardinal Sarah: Wie wir die Krise in der Kirche bewältigen können...
Anläßlich der Präsentation seines neuen Buches "Der Tag geht schon zur Neige..." die LaNuovaBussolaQuotidiana in Zusammenarbeit mit dem Verlag Cantagalli gestern in Mailand organisiert hat, sagte Kardinal R. Sarah, er habe das Buch geschrieben, um die Christen und die treuen Priester zu trösten." LBQN bietet eine Zusammenfassung der Themen an, die der Kardinal behandelt hat. Hier geht´s zum Original: klicken
SARAH: "GEBET UND DOKTRIN: SO KOMMEN WIR AUS DER KRISE DER KIRCHE"
Wie sind wir zu soviel Verrücktheit, einer anthropologischen und sozialen Krise dieses Typs gekommen? Wir haben Gott auf schockierende Weise zurückgewiesen, der keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft hat"
Eine sehr stark besuchte Präsentation von Kardinal Sarahs Buch in Mailand von La Nuova Bussola Quotidiana veranstaltet. Die Krise des Glaubens, der Kirche und des Menschen. Und noch einmal: Zölibat, Verlust des Heiligen, Verantwortung der Bischöfe, die "Enzyklika" von Benedikt XVI und das Heidentum. Der Präfekt der Liturgie-Kongregation hat die Übel von heute analysiert und angeprangert. Aber auch Heilmittel für die Wiedergeburt angeboten, die zunächst spirituell sein müssen. Welche? Indem wir zuerst wieder anfangen, zu knien und zu beten.
(....)
EINE SPIRITUELLE KRISE
Man sagte mir, daß ich der Krise des Glaubens, der Krise des Priestertums, der Krise der Kirche und dem spirituellen Zusammenbruch des Westens ein wenig zu kritisch gegenüberstehe. Ich erzähle Ihnen eine Anekdote. Nachdem er es gelesen hatte, stellte mir ein Journalist die folgende Frage: "Meine Güte, was sagen Sie zu denen, die vielleicht denken, dass Ihr Buch pessimistisch oder sogar alarmierend ist?"
Du lieber Himmel, diese Frage hat auch mich beunruhigt ... Aber ich habe mich sofort erholt: Warum vor der Wirklichkeit fliehen? Ich habe dann geantwortet, dass das Buch versucht, eine Beobachtung und Diagnose mit äußerster Vorsicht und großer Sorge um Genauigkeit, Präzision und Objektivität zu stellen. Es scheint mir, dass ich nicht zu weit von der Wahrheit und der Realität der Dinge und Situationen entfernt bin.
RÜCKGANG DER EUCHARISTIEE
Die Krise, die der Klerus, die Kirche, der Westen und die Welt durchleben, ist radikal eine spirituelle Krise, eine Krise des Glaubens an Gott, eine anthropologische Krise. Das ökonomisch-soziale ist nur eine Konsequenz: sicherlich dramatisch, aber eine Konsequenz. Der Rückgang des Glaubens an die wirksame Gegenwart Jesu in der Eucharistie steht im Zentrum der gegenwärtigen Krise und des Niedergangs der Kirche, insbesondere im Westen. Wir Bischöfe, Priester und Laien sind alle für die Krise der Priester und die Entchristlichung des Westens verantwortlich.
SOZIOLOGISCHE KIRCHE
Anstatt die entscheidende Frage des Glaubens und der grundlegenden Sendung der Kirche anzusprechen, nämlich die Verkündigung des Evangeliums und den Namen Jesu Christi, des einzigen Erlösers der Welt, beschäftigen wir uns viel mit sozialen Phänomenen: Homosexualität, Aufnahme von Migranten, Dialog, Klimawandel. Sozioökonomische und politische Themen sind nicht nur in der politischen, sondern auch in der kirchlichen Debatte von zentraler Bedeutung. Alles ist eine Strategie des Drucks, der darauf abzielt, die Lehre der Kirche über Zölibat und Sexualmoral zu ändern.
SARAH: "GEBET UND DOKTRIN: SO KOMMEN WIR AUS DER KRISE DER KIRCHE"
Wie sind wir zu soviel Verrücktheit, einer anthropologischen und sozialen Krise dieses Typs gekommen? Wir haben Gott auf schockierende Weise zurückgewiesen, der keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft hat"
Eine sehr stark besuchte Präsentation von Kardinal Sarahs Buch in Mailand von La Nuova Bussola Quotidiana veranstaltet. Die Krise des Glaubens, der Kirche und des Menschen. Und noch einmal: Zölibat, Verlust des Heiligen, Verantwortung der Bischöfe, die "Enzyklika" von Benedikt XVI und das Heidentum. Der Präfekt der Liturgie-Kongregation hat die Übel von heute analysiert und angeprangert. Aber auch Heilmittel für die Wiedergeburt angeboten, die zunächst spirituell sein müssen. Welche? Indem wir zuerst wieder anfangen, zu knien und zu beten.
(....)
EINE SPIRITUELLE KRISE
Man sagte mir, daß ich der Krise des Glaubens, der Krise des Priestertums, der Krise der Kirche und dem spirituellen Zusammenbruch des Westens ein wenig zu kritisch gegenüberstehe. Ich erzähle Ihnen eine Anekdote. Nachdem er es gelesen hatte, stellte mir ein Journalist die folgende Frage: "Meine Güte, was sagen Sie zu denen, die vielleicht denken, dass Ihr Buch pessimistisch oder sogar alarmierend ist?"
Du lieber Himmel, diese Frage hat auch mich beunruhigt ... Aber ich habe mich sofort erholt: Warum vor der Wirklichkeit fliehen? Ich habe dann geantwortet, dass das Buch versucht, eine Beobachtung und Diagnose mit äußerster Vorsicht und großer Sorge um Genauigkeit, Präzision und Objektivität zu stellen. Es scheint mir, dass ich nicht zu weit von der Wahrheit und der Realität der Dinge und Situationen entfernt bin.
RÜCKGANG DER EUCHARISTIEE
Die Krise, die der Klerus, die Kirche, der Westen und die Welt durchleben, ist radikal eine spirituelle Krise, eine Krise des Glaubens an Gott, eine anthropologische Krise. Das ökonomisch-soziale ist nur eine Konsequenz: sicherlich dramatisch, aber eine Konsequenz. Der Rückgang des Glaubens an die wirksame Gegenwart Jesu in der Eucharistie steht im Zentrum der gegenwärtigen Krise und des Niedergangs der Kirche, insbesondere im Westen. Wir Bischöfe, Priester und Laien sind alle für die Krise der Priester und die Entchristlichung des Westens verantwortlich.
SOZIOLOGISCHE KIRCHE
Anstatt die entscheidende Frage des Glaubens und der grundlegenden Sendung der Kirche anzusprechen, nämlich die Verkündigung des Evangeliums und den Namen Jesu Christi, des einzigen Erlösers der Welt, beschäftigen wir uns viel mit sozialen Phänomenen: Homosexualität, Aufnahme von Migranten, Dialog, Klimawandel. Sozioökonomische und politische Themen sind nicht nur in der politischen, sondern auch in der kirchlichen Debatte von zentraler Bedeutung. Alles ist eine Strategie des Drucks, der darauf abzielt, die Lehre der Kirche über Zölibat und Sexualmoral zu ändern.
Freitag, 8. November 2019
FURCHTLOSIGKEIT IN DER KIRCHE -oder was die us-amerikanischen Bischöfe in Rom brauchen
George Weigel hat sich anläßlich des ad-limina-Besuchs der us-amerikanischen Bischöfe in Rom in einem Artikel für FirstThings Gedanken über Furchtslosigkeit und die verzerrte Wahrnehmung des amerikanischen Katholizismus in diesem Pontifikat gemacht.
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"FURCHTLOSIGKEIT UND DIE AMERIKANISCHEN BISCHÖFE IN ROM"
Ich kannte früher einen Kongregations-Mitarbeiter an der Yale Divinity School, einen hochdekorierten Kaplan während des II. Weltkrieges, einen alten Kämpfer für die damals unpopuläre liberale Sache - von dem gesagt wurde (manchmal auch von ihm selbst) daß "David Colwell Gott so sehr fürchtet, daß er vor nichts anderem Angst hat". Das war ein eindrucksvolles Argument, suggestiv -vielleicht aus Jonathan Edwards Schule der Homiletic Amerikanischer Protestanten ("Sünder in der Hand eines zornigen Gottes).
Aber die Quelle der Furchtlosigkeit dieses Mannes unterscheidet sich sehr von der eines Mannes, den ich gerade kennen lernte, als David Colwell und ich uns freundschaftlich über theologische und politische Fragen duellierten.
Dieser Mann war Johannes Paul II.
Der dissidente jugoslawische Marxist Milovan Djilas, der viel in seinem Leben gesehen hatte, sagte einmal, der polnische Papst habe ihn als ein Mann völlig ohne Angst beeindruckt. Wie ich jedoch in "Witness to Hope" geschrieben habe, war John Pauls Furchtlosigkeit weder stoisch noch von Bedenken über postmortale göttliche Vergeltung getrieben.
Es war vielmehr eine Furchtlosigkeit, die in Johannes Pauls felsenfestem Glauben begründet war, daß das Königreich Gottes durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes in die Geschichte eingetreten ist. Aus diesem Grund konnten diejenigen, die Freunde des Herrn Jesus wurden und in die Gemeinschaft seiner Kirche eintraten, hier und jetzt ohne Angst leben, weil sie ermächtigt wurden, hier und jetzt das Leben dieses Königreichs zu leben.
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"FURCHTLOSIGKEIT UND DIE AMERIKANISCHEN BISCHÖFE IN ROM"
Ich kannte früher einen Kongregations-Mitarbeiter an der Yale Divinity School, einen hochdekorierten Kaplan während des II. Weltkrieges, einen alten Kämpfer für die damals unpopuläre liberale Sache - von dem gesagt wurde (manchmal auch von ihm selbst) daß "David Colwell Gott so sehr fürchtet, daß er vor nichts anderem Angst hat". Das war ein eindrucksvolles Argument, suggestiv -vielleicht aus Jonathan Edwards Schule der Homiletic Amerikanischer Protestanten ("Sünder in der Hand eines zornigen Gottes).
Aber die Quelle der Furchtlosigkeit dieses Mannes unterscheidet sich sehr von der eines Mannes, den ich gerade kennen lernte, als David Colwell und ich uns freundschaftlich über theologische und politische Fragen duellierten.
Dieser Mann war Johannes Paul II.
Der dissidente jugoslawische Marxist Milovan Djilas, der viel in seinem Leben gesehen hatte, sagte einmal, der polnische Papst habe ihn als ein Mann völlig ohne Angst beeindruckt. Wie ich jedoch in "Witness to Hope" geschrieben habe, war John Pauls Furchtlosigkeit weder stoisch noch von Bedenken über postmortale göttliche Vergeltung getrieben.
Es war vielmehr eine Furchtlosigkeit, die in Johannes Pauls felsenfestem Glauben begründet war, daß das Königreich Gottes durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes in die Geschichte eingetreten ist. Aus diesem Grund konnten diejenigen, die Freunde des Herrn Jesus wurden und in die Gemeinschaft seiner Kirche eintraten, hier und jetzt ohne Angst leben, weil sie ermächtigt wurden, hier und jetzt das Leben dieses Königreichs zu leben.
Sonntag, 3. November 2019
Tosatti & Austen Ivereigh
das ist wohl eher nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft: Marco Tosatti klärt mit Hilfe seines virtuellen Mitarbeiters Romanus Vulneratus Curia (RVC) seine Leser bei Stilum Curiae nach der Lese-Empfehlung für Eccles nun darüber auf, wer Austen Ivereigh ist...
Hier geht´s zum Orignal: klicken
"RVC ERZÄHLT, WER AUSTEN IVEREIGH, GROSSBERATER DES PAPSTES, IST"
Liebe Stilumcurialisten, Romanus Vulneratus Curia hat den Artikel gelesen, den wir von der website Eccles-is-saved übersetzt haben, wir glauben, daß er gelacht hat, dann zu Feder und Papier gegriffen und uns dieses dreidimensionale Porträt der Person - Austen Ivereigh- geschenkt hat. RVC kennt ihn sehr gut und ich glaube, daß sie auch viele Jahre in Kontakt waren, als RVC versuchte das schwankende Gebäude der Kirche wieder aufzurichten....gute Lektüre!
Tatsächlich findet sich Austens "Pfotenabdruck" in der ersten Apostolischen Exhortation "Evangelii Gaudium" in der Bergoglio von der "Notwendigkeit der Glaubwürdigkeit spricht, von einer ursprünglichen Apologetik, die dazu beiträgt, die Bedingungen zu schaffen, in denen das Evangelium von allen gehört wird. "
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"RVC ERZÄHLT, WER AUSTEN IVEREIGH, GROSSBERATER DES PAPSTES, IST"
Liebe Stilumcurialisten, Romanus Vulneratus Curia hat den Artikel gelesen, den wir von der website Eccles-is-saved übersetzt haben, wir glauben, daß er gelacht hat, dann zu Feder und Papier gegriffen und uns dieses dreidimensionale Porträt der Person - Austen Ivereigh- geschenkt hat. RVC kennt ihn sehr gut und ich glaube, daß sie auch viele Jahre in Kontakt waren, als RVC versuchte das schwankende Gebäude der Kirche wieder aufzurichten....gute Lektüre!
§§§
Lieber Tosatti, ich möchte Ihren Lesern helfen, besser zu verstehen, wer Austen Ivereigh ist, was das " REFRAMING" von Austen Ivereigh ist und welche Rolle er wirklich spielt.
Glauben Sie mir, die ist wichtiger als Sie denken
Austen Ivereigh ist nicht einfach ein angelsächsischer Tornielli, wie man denken könnte.
Beginnen wir mit seiner Schöpfung: CATHOLIC VOICES, deren strategisches Ziel ist, den Glauben und die Christliche Botschaft zu lehren- ausgehend von der Annahme. daß die zeitgenössische westliche Kultur das verhindert.
Die läßt es de facto nicht zu, gehört zu werden, wenn man von Gott, der Kirche etc spricht. Catholic Voices gibt also vor, die MEthode zu lehren, mit der man das 21. Jahrhundert evangelisieren kann- Dank des REFRAMINGS (wörtlich bedeutet "frame" Rahmen und reframing würde dann alsoi bedeuten den Rahmen zu wechseln) - was de factoi bedeutet, die Interpretation eines Problems neu zu formulieren - besonders irrationale oder böswillige Interpretationen in eine positive Wertung zu übersetzen.
Also verkauft Catholic Voices dieses Produkt.
Wer weiß, ob die Dominikaner, die das seit gut acht Jahrhunderten berufsmäßig tun sollen. in Austen einen Konkurrenten sehen!
Tatsächlich sind Austens Kunden eher die Jesuiten.
Vielleicht auch nur ein einziger Kunde: Papst Bergoglio.
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Sandro Magister: EIn Brief aus Mindanao zur Synode und ihren paganen Randerscheinungen
Sandro Magister hat bei Settimo Cielo einen Brief veröffentlicht, den er von einem Katholiken aus Mindanao bekommen hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"ZU GLAUBEN DEN AMAZONAS ZU GEWINNEN UND DEN REST DER WELT ZU VERLIEREN. EIN BRIEF AUS MINDANAO"
Lieber Magister,
Die Faszination, die von mehr oder weniger amazonischen Riten und Statuetten schwangerer Frauen ausgeht, mag vielleicht die Synodenväter und ihre Umgebung bezaubern, aber sie bringen die Katholiken im Süden der Welt in Schwierigkeiten. Denn selbst in den Baracken der globalen Peripherien schauen die Menschen Youtube und verbringen Stunden auf Facebook, und diese Statuetten nehmen dort eine Bedeutung an, die das Leben von Katecheten und Missionaren, die mit einer ständigen „Ausblutung“ von Gläubigen zu kämpfen haben, deutlich komplizierter macht.
Das die Erfahrung die jeder macht, der eine missionarische Reise außerhalb Europas unternimmt und sich einer großen Anzahl aggressiver evangelikaler Kirchen oder Millenniums-Sekten gegenüber sieht, die die meiste Zeit damit verbringen, die katholische Kirche anzugreifen und ihr die Gläubigen wegzunehmen. Eines ihrer Hauptargumente ist: „Die Katholiken beten Statuen an“, „Die Katholiken beten Dämonen an“. Ergo: „Die Katholiken sind keine Christen, kommt zu uns“.
Also gut. Ich erzähle Ihnen von meiner Erfahrung als einfacher Gläubiger, der aus persönlichen Gründen oft in den äußersten Süden der Philippinen, nach Mindanao, reist. Eine Region, in der zu einer großen Anzahl von Muslimen, die dort seit Jahrhunderten angesiedelt sind, eine explosiv angestiegene Zahl von Protestanten hinzukommt, was eine Zukunft in brasilianischer, das heißt in pentekostaler Soße vorhersehen lässt, und das auch in dem, was heute noch eines der katholischsten Länder der Welt ist: den Philippinen.
Es gibt keine Straße, keinen Fernsehsender, keine Radiofrequenz, die nicht von Predigern auf der Suche nach katholischer Beute heimgesucht würden. Das erste Ziel besteht darin, zu überzeugen, daß die katholische Kirche falsch ist. Das zweite ist, sich den Zehnten auszahlen zu lassen. Nun, die Bilder der Verehrung heidnischer Gottheiten – oder zumindest von etwas, das wie eine heidnische Gottheit aussieht – während einer Zeremonie in den Vatikanischen Gärten unter den Augen des Papstes sind wirklich um die Welt gegangen. Und in Mindanao, besonders in Gegenden wie Süd-Cotabato, wo Protestanten inzwischen 20 oder 25 Prozent der Bevölkerung ausmachen, haben sie den Predigern aller Art große Hilfe dabei geleistet, mit dem Finger zu zeigen: „Seht, die Katholiken sind Götzendiener. Wie wir dir immer gesagt haben. Wie es die Bibel sagt“.
Als ich heute mit einer jungen, mutigen und ebenfalls entrüsteten katholischen Katechetin sprach, hörte ich in ihrer Stimme die Scham, nicht zu wissen, wie sie ihren Glauben verteidigen soll, nicht zu wissen, wie man Kindern erklärt, daß es nicht wahr ist, daß Katholiken Götzendiener sind. Aus Respekt wollte sie nicht einmal auf Facebook kommentieren, was in Rom passiert ist, denn wenn sie angefangen hätte zu kritisieren, was passiert ist, hätte sie den Protestanten geholfen. Erklärt mal den Leuten in diesen Regionen die Finessen eines Präfekten Paolo Ruffini, wie man angeblich das Böse dort sieht, wo es nicht ist. Und wenn das so in Mindanao passiert ist, wage ich nicht, mir vorzustellen, wie das in Afrika oder Südamerika ist.
Sicher ist, daß diese Bilder, vom Süden der Welt aus gesehen, dem Herzen wirklich ganz viel Schmerz zufügen. Und sie machen all jenen das Leben schwer, die einerseits jeden Tag islamische Attentate riskieren, wenn sie zur Kirche gehen, und andererseits dem protestantischen Proselytismus entgegentreten müssen, wenn sie die Straße entlang spazieren.
Ich hoffe, daß die in Rom verstehen. Zu glauben, auf diese Weise den Amazonas zu gewinnen, um den Rest der Welt zu verlieren... Schönes Ergebnis!
Unterschrift
Quelle: Settimo Cielo, S. Magister
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"ZU GLAUBEN DEN AMAZONAS ZU GEWINNEN UND DEN REST DER WELT ZU VERLIEREN. EIN BRIEF AUS MINDANAO"
Lieber Magister,
Die Faszination, die von mehr oder weniger amazonischen Riten und Statuetten schwangerer Frauen ausgeht, mag vielleicht die Synodenväter und ihre Umgebung bezaubern, aber sie bringen die Katholiken im Süden der Welt in Schwierigkeiten. Denn selbst in den Baracken der globalen Peripherien schauen die Menschen Youtube und verbringen Stunden auf Facebook, und diese Statuetten nehmen dort eine Bedeutung an, die das Leben von Katecheten und Missionaren, die mit einer ständigen „Ausblutung“ von Gläubigen zu kämpfen haben, deutlich komplizierter macht.
Das die Erfahrung die jeder macht, der eine missionarische Reise außerhalb Europas unternimmt und sich einer großen Anzahl aggressiver evangelikaler Kirchen oder Millenniums-Sekten gegenüber sieht, die die meiste Zeit damit verbringen, die katholische Kirche anzugreifen und ihr die Gläubigen wegzunehmen. Eines ihrer Hauptargumente ist: „Die Katholiken beten Statuen an“, „Die Katholiken beten Dämonen an“. Ergo: „Die Katholiken sind keine Christen, kommt zu uns“.
Also gut. Ich erzähle Ihnen von meiner Erfahrung als einfacher Gläubiger, der aus persönlichen Gründen oft in den äußersten Süden der Philippinen, nach Mindanao, reist. Eine Region, in der zu einer großen Anzahl von Muslimen, die dort seit Jahrhunderten angesiedelt sind, eine explosiv angestiegene Zahl von Protestanten hinzukommt, was eine Zukunft in brasilianischer, das heißt in pentekostaler Soße vorhersehen lässt, und das auch in dem, was heute noch eines der katholischsten Länder der Welt ist: den Philippinen.
Es gibt keine Straße, keinen Fernsehsender, keine Radiofrequenz, die nicht von Predigern auf der Suche nach katholischer Beute heimgesucht würden. Das erste Ziel besteht darin, zu überzeugen, daß die katholische Kirche falsch ist. Das zweite ist, sich den Zehnten auszahlen zu lassen. Nun, die Bilder der Verehrung heidnischer Gottheiten – oder zumindest von etwas, das wie eine heidnische Gottheit aussieht – während einer Zeremonie in den Vatikanischen Gärten unter den Augen des Papstes sind wirklich um die Welt gegangen. Und in Mindanao, besonders in Gegenden wie Süd-Cotabato, wo Protestanten inzwischen 20 oder 25 Prozent der Bevölkerung ausmachen, haben sie den Predigern aller Art große Hilfe dabei geleistet, mit dem Finger zu zeigen: „Seht, die Katholiken sind Götzendiener. Wie wir dir immer gesagt haben. Wie es die Bibel sagt“.
Als ich heute mit einer jungen, mutigen und ebenfalls entrüsteten katholischen Katechetin sprach, hörte ich in ihrer Stimme die Scham, nicht zu wissen, wie sie ihren Glauben verteidigen soll, nicht zu wissen, wie man Kindern erklärt, daß es nicht wahr ist, daß Katholiken Götzendiener sind. Aus Respekt wollte sie nicht einmal auf Facebook kommentieren, was in Rom passiert ist, denn wenn sie angefangen hätte zu kritisieren, was passiert ist, hätte sie den Protestanten geholfen. Erklärt mal den Leuten in diesen Regionen die Finessen eines Präfekten Paolo Ruffini, wie man angeblich das Böse dort sieht, wo es nicht ist. Und wenn das so in Mindanao passiert ist, wage ich nicht, mir vorzustellen, wie das in Afrika oder Südamerika ist.
Sicher ist, daß diese Bilder, vom Süden der Welt aus gesehen, dem Herzen wirklich ganz viel Schmerz zufügen. Und sie machen all jenen das Leben schwer, die einerseits jeden Tag islamische Attentate riskieren, wenn sie zur Kirche gehen, und andererseits dem protestantischen Proselytismus entgegentreten müssen, wenn sie die Straße entlang spazieren.
Ich hoffe, daß die in Rom verstehen. Zu glauben, auf diese Weise den Amazonas zu gewinnen, um den Rest der Welt zu verlieren... Schönes Ergebnis!
Unterschrift
Quelle: Settimo Cielo, S. Magister
Mittwoch, 23. Oktober 2019
"In Polen hätten die Pachamama-Idole keine 5 Minuten überdauert...."
Dorothy Cummings-McLean berichtet für LifeSiteNews wie sie die Stunden nach der Befreiung der Kirche Santa Maria in Traspontina von den Pachamama-Idolen in Rom und im Vatican erlebt hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER VATICAN KANN NICHT VERSTEHEN, WARUM KATHOLIKEN DIE PACHAMAMA-IDOLE DER AMAZONAS-SYNODE IN DEN TIBER GEWORFEN HABEN?"
Bemerkung des Herausgebers: Unsere in Schottland ansässige Reporterin Dorothy Cummings McLean wurde nach Italien geschickt, um gemeinsam mit unserer Korrespondentin in Rom, Diane Montagna, über die Bischofs-Synode zur Pan-Amazonas-Region zu berichten. Dorothy ist eine lebenslange Tagebuchschreiberin und hat sich freiwillig gemeldet, um den Lesern einen Einblick in das Leben außerhalb der Kameras zu gewähren, während sie das erfüllt, was sie als „Traumauftrag“ bezeichnet. HIER.
Ich war wahrscheinlich in der Messe, als es passierte, also kann ich Pachamamas mystische Heirat mit dem Tiber heute Morgen weder bestätigen noch dementieren. In der Tat erfuhr ich erst um 11:33 Uhr in Rom von dem Ereignis, aber es fügte dem bereits sonnigen, fröhlichen Tag zweifellos Erheiterndes bei.
Die sozialen Medien sind immer noch entflammt mit den Kommentaren zum Morgengrauen, in dem Santa Mria in Traspontina von den
Morgengrauen in Santa Maria in Traspontina von den nackten Fruchtbarkeitssymbolen befreit werden sollte.
Pachamama wird oft als Schlange oder Drache dargestellt, und so ist es angebracht, daß die Figuren von der Engelsbrücke, der Brücke des Heiligen Engels, geworfen wurden, wobei der Heilige Engel der heilige Michael ist. Sie können ihn mit erhobenem Schwert oben auf der Engelsburg in dem Video sehen, das von der Veranstaltung aufgenommen wurde. Gerechtigkeit muss nicht nur getan, sondern auch als getan gesehen werden, wie wir in Großbritannien sagen.
Einige Leute verurteilen das Entfernen der Schnitzereien aus der Kirche als Diebstahl, und ich verstehe diesen Standpunkt. Als Studentin habe ich mehrere Exemplare einer Zeitung mit einem respektlosen Bild der Jungfrau Maria auf der
Titelseite in den Mülleimer geworfen. Ich erzählte dies einem älteren Verwandten, einem gläubigen Katholiken, und erhielt zu meiner Überraschung einen Vortrag über Diebstahl und Meinungsfreiheit.
Ich hatte bis jetzt noch nie genug Gegenargumente, und es ist so, daß das erste Gebot, nur dem Herrn, unserem Gott, zu dienen und keine anderen Götter zu haben, Vorrang vor dem siebten Gebot gegen Diebstahl hat. Ein weiterer Grund ist, daß- weil ich mir sicher bin- die Synodalteilnehmer zustimmen würden, daß Eigentumsrecht nicht absolut ist.
Unklar ist mir, ob die katholischen Männer, die Pachamama geworfen haben, Italiener waren, aber es genügt zu sagen, daß sie römisch-katholisch zu sein scheinen, Katholiken, die ihre Aussage in europäischem, nicht amerikanischem Englisch verfasst haben. Viele europäische Katholiken haben in ihren Kirchen starke Ansichten über weibliche Nacktheit. Wenn sie glauben, daß man die Jungfrau Maria
rau Maria nackt darstellt, sind sie verärgert. Wenn sie glauben, daß man ihnen die Verehrung einer nackten Fruchtbarkeitsgöttin aufzwingen will, sind sie verärgert. Die größte Überraschung bei der Befreiung von Santa Maria in Traspontina ist, daß es so lange gedauert hat. Das Bild hätte in Polen keine fünf Minuten überdauert.
Ich habe den ganzen Morgen gearbeitet - zwischen Kichern bei den Social-Media-Feiern - und bin ohne Mittagessen zur Sala Stampa gelaufen. Meine Stimmung war überschwänglich und ich begrüßte die gutaussehenden jungen Italiener, die mir täglich mein Übersetzungsgerät mit einem gewaltigen Lächeln überreichten. Ich begrüßte auch Dr. Jules Gomes von St. Michael's Media, der sich für dieses Synodentagebuch bedankt hat. Anscheinend veröffentlicht niemand ein englisches.
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"DER VATICAN KANN NICHT VERSTEHEN, WARUM KATHOLIKEN DIE PACHAMAMA-IDOLE DER AMAZONAS-SYNODE IN DEN TIBER GEWORFEN HABEN?"
Bemerkung des Herausgebers: Unsere in Schottland ansässige Reporterin Dorothy Cummings McLean wurde nach Italien geschickt, um gemeinsam mit unserer Korrespondentin in Rom, Diane Montagna, über die Bischofs-Synode zur Pan-Amazonas-Region zu berichten. Dorothy ist eine lebenslange Tagebuchschreiberin und hat sich freiwillig gemeldet, um den Lesern einen Einblick in das Leben außerhalb der Kameras zu gewähren, während sie das erfüllt, was sie als „Traumauftrag“ bezeichnet. HIER.
Ich war wahrscheinlich in der Messe, als es passierte, also kann ich Pachamamas mystische Heirat mit dem Tiber heute Morgen weder bestätigen noch dementieren. In der Tat erfuhr ich erst um 11:33 Uhr in Rom von dem Ereignis, aber es fügte dem bereits sonnigen, fröhlichen Tag zweifellos Erheiterndes bei.
Die sozialen Medien sind immer noch entflammt mit den Kommentaren zum Morgengrauen, in dem Santa Mria in Traspontina von den
Morgengrauen in Santa Maria in Traspontina von den nackten Fruchtbarkeitssymbolen befreit werden sollte.
Pachamama wird oft als Schlange oder Drache dargestellt, und so ist es angebracht, daß die Figuren von der Engelsbrücke, der Brücke des Heiligen Engels, geworfen wurden, wobei der Heilige Engel der heilige Michael ist. Sie können ihn mit erhobenem Schwert oben auf der Engelsburg in dem Video sehen, das von der Veranstaltung aufgenommen wurde. Gerechtigkeit muss nicht nur getan, sondern auch als getan gesehen werden, wie wir in Großbritannien sagen.
Einige Leute verurteilen das Entfernen der Schnitzereien aus der Kirche als Diebstahl, und ich verstehe diesen Standpunkt. Als Studentin habe ich mehrere Exemplare einer Zeitung mit einem respektlosen Bild der Jungfrau Maria auf der
Titelseite in den Mülleimer geworfen. Ich erzählte dies einem älteren Verwandten, einem gläubigen Katholiken, und erhielt zu meiner Überraschung einen Vortrag über Diebstahl und Meinungsfreiheit.
Ich hatte bis jetzt noch nie genug Gegenargumente, und es ist so, daß das erste Gebot, nur dem Herrn, unserem Gott, zu dienen und keine anderen Götter zu haben, Vorrang vor dem siebten Gebot gegen Diebstahl hat. Ein weiterer Grund ist, daß- weil ich mir sicher bin- die Synodalteilnehmer zustimmen würden, daß Eigentumsrecht nicht absolut ist.
Unklar ist mir, ob die katholischen Männer, die Pachamama geworfen haben, Italiener waren, aber es genügt zu sagen, daß sie römisch-katholisch zu sein scheinen, Katholiken, die ihre Aussage in europäischem, nicht amerikanischem Englisch verfasst haben. Viele europäische Katholiken haben in ihren Kirchen starke Ansichten über weibliche Nacktheit. Wenn sie glauben, daß man die Jungfrau Maria
rau Maria nackt darstellt, sind sie verärgert. Wenn sie glauben, daß man ihnen die Verehrung einer nackten Fruchtbarkeitsgöttin aufzwingen will, sind sie verärgert. Die größte Überraschung bei der Befreiung von Santa Maria in Traspontina ist, daß es so lange gedauert hat. Das Bild hätte in Polen keine fünf Minuten überdauert.
Ich habe den ganzen Morgen gearbeitet - zwischen Kichern bei den Social-Media-Feiern - und bin ohne Mittagessen zur Sala Stampa gelaufen. Meine Stimmung war überschwänglich und ich begrüßte die gutaussehenden jungen Italiener, die mir täglich mein Übersetzungsgerät mit einem gewaltigen Lächeln überreichten. Ich begrüßte auch Dr. Jules Gomes von St. Michael's Media, der sich für dieses Synodentagebuch bedankt hat. Anscheinend veröffentlicht niemand ein englisches.
Sonntag, 13. Oktober 2019
Im Vatican: Krieg hinter den Kulissen
In einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana kommentiert Marco Tosatti heute die Nachrichten und Gerüchte, die über die bevorstehende Ablösung des vaticanischen Sicherheitschefs Domenico Giani als Folge der von ihm durchgeführten Durchsuchungsaktionen u.a. im Staatssekretariat- durchsickern. Hier geht´s zum Original: klicken
"DER FALL GIANI, IM VATICAN IST KRIEG ZWISCHEN DEN BANDEN"
Dem "Corriere" zufolge soll General Giani, der vaticanische Sicherheits-Chef, aufgrund des Skandals, der durch die Durchsuchung des Staatssekretariats verursacht wurde, seinen Posten alsbald verlassen. Diejenigen, die ihn kennen, beschreiben Giani als eine Person, die ihren Vorgesetzten treu ist. Der Eindruck ist, daß er nach Gotti Tedeschi und Milone ein weiterer ehrlicher Laie sein wird, der für die Fehden unter Geistlichen bezahlen muß.
Was passiert im Vatikan rund um das Staatssekretariat, die APSA, das IOR und im Allgemeinen rund um die Finanzen?
Der "Corriere della Sera" berichtete gestern in einem Artikel von Fiorenza Sarzanini, die normalerweise über die Magistratur und die Dienste gut informiert ist, daß der Chef der vatikanischen Sicherheit, General Domenico Giani, kurz davor steht, seinen Posten zu verlassen, um in einem internationalen Institut eine Rolle zu übernehmen.
Die Amtsenthebung von General Giani und seine Ersetzung durch den derzeitigen Stellvertreter, Gianluca Gauzzi Broccoletti, soll eine Folge des jüngsten Skandals sein, der den Heiligen Stuhl und die Durchsuchungen (und Beschlagnahme von Dokumenten und Computern) sogar im Staatssekretariat und in der Tertia Loggia-in der sich auch das Päpstliche Appartamento befand, betrifft.
Dienstag, 24. September 2019
Kardinal Marx, der Papst und der "synodale Weg" der DBK
Ed Condon kommentiert für CNA
Hier geht´s zum Original: klicken
" NACH DEM BESUCH VON KARDINAL MARX IM VATICAN STEHT DIE ABSTIMMUNG DER BISCHÖFE ÜBER DEN SYNODALEN WEG AN"
Die deutschen Bischöfe werden diese Woche über die Statuten für einen „verbindlichen Synodenprozess“ abstimmen, wenige Tage nachdem Kardinal Reinhard Marx mit Papst Franziskus und Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, über die Pläne gesprochen hat.
Am Montag haben die deutschen Bischöfe in Fulda eine dreitägige Plenarsitzung begonnen, die am 25. September endet.
Quellen, die der Bischofskonferenz nahe stehen haben CNA mitgeteilt, daß die Bischöfe beabsichtigen, in Zusammenarbeit mit dem ZdK über einen „im Wesentlichen unveränderten“ Entwurf von Statuten für die Schaffung einer Synodalversammlung zu diskutieren, obwohl von
der vaticanischen Bischofskongregation und der Päpstlichen Kommission für Gesetzestexte in einem Schreiben vom 4. September Bedenken hinsichtlich des Plans geäußert wurden.
Laut hochrangigen Quellen auf der Konferenz hat Marx versucht, den Bischöfen zu versichern, daß er die Absichten der Deutschen bei Treffen in Rom in der vergangenen Woche "klären" konnte.
"Kardinal Marx wollte mit einem eindeutigen Zeichen der Unterstützung des Papstes zurückkehren, vorzugsweise in einem Brief oder einer Erklärung", sagte ein hochrangiger Kirchenmann gegenüber CNA. "Das ist er nicht, aber er hat gesagt, dass die Missverständnisse behoben sind".
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" NACH DEM BESUCH VON KARDINAL MARX IM VATICAN STEHT DIE ABSTIMMUNG DER BISCHÖFE ÜBER DEN SYNODALEN WEG AN"
Die deutschen Bischöfe werden diese Woche über die Statuten für einen „verbindlichen Synodenprozess“ abstimmen, wenige Tage nachdem Kardinal Reinhard Marx mit Papst Franziskus und Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, über die Pläne gesprochen hat.
Am Montag haben die deutschen Bischöfe in Fulda eine dreitägige Plenarsitzung begonnen, die am 25. September endet.
Quellen, die der Bischofskonferenz nahe stehen haben CNA mitgeteilt, daß die Bischöfe beabsichtigen, in Zusammenarbeit mit dem ZdK über einen „im Wesentlichen unveränderten“ Entwurf von Statuten für die Schaffung einer Synodalversammlung zu diskutieren, obwohl von
der vaticanischen Bischofskongregation und der Päpstlichen Kommission für Gesetzestexte in einem Schreiben vom 4. September Bedenken hinsichtlich des Plans geäußert wurden.
Laut hochrangigen Quellen auf der Konferenz hat Marx versucht, den Bischöfen zu versichern, daß er die Absichten der Deutschen bei Treffen in Rom in der vergangenen Woche "klären" konnte.
"Kardinal Marx wollte mit einem eindeutigen Zeichen der Unterstützung des Papstes zurückkehren, vorzugsweise in einem Brief oder einer Erklärung", sagte ein hochrangiger Kirchenmann gegenüber CNA. "Das ist er nicht, aber er hat gesagt, dass die Missverständnisse behoben sind".
Als Marx letzte Woche sprach, nannte er seine Treffen mit Papst und Ouellet "konstruktiv", ging aber nicht näher darauf ein. Kardinal Ouellet hat nicht öffentlich über die Treffen gesprochen.
Hochrangige Beamte der Bischofskongregation erklärten gegenüber der CNA, Marx habe das Treffen genutzt, um die Bedeutung der Synodenpläne zu „minimieren“ und darauf zu bestehen, dass die Kritik des Vatikans unbegründet sei.
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Samstag, 14. September 2019
Stanislaw Grygiel spricht über das JP II Institut
La Nuova Bussola Quotidiana hat umfangreiche Auszüge aus einem lesenswerten Interview veröffentlicht, das Stanislaw Grygiel, einer der aus dem Johannes-Paul II-Institut entlassenen Professoren, der polnischen Zeitung Theologia Polityczna gegeben hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DAS JP II INSTITUT WIRD VON THEOLOGEN OHNE GLAUBEN UND OHNE HOFFNUNG ANGEGRIFFEN"
Das Johannes-Paul-II.-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst ."Ein neues Wort im Namen sagt alles:Wissenschaften. Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie" "Christus predigte keine soziologischen Meinungen, sondern das Wort des lebendigen Gottes". Aus einem Interview von Stanislaw Grygiel mit Theologia Polityczna.
Nach dem von Monsignore Vincenzo Paglia orchestrierten Coup, der zur Verabschiedung der neuen Statuten und zur Entlassung der unerwünschten Lehrer des heutigen "Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II für Ehe- und Familienwissenschaften" führte ( Hanna Nowak hat den Philosophen Stanislaw Grygiel, einen persönlichen Freund von Papst Wojtyła und einen der entlassenen Lehrer des Instituts interviewt, an dessen Gründung er selbst teilgenommen hatte.)
Wir geben umfangreiche Auszüge aus dem Interview mit Grygiel wieder, das am 18. August von der polnischen Zeitung Theologia Polityczna veröffentlicht und von Polonia Christiana vollständig ins Englische übersetzt wurde.
"In den letzten Tagen hat sich am Johannes-Paul-II-Institut für Ehe- und Familienforschung, das Sie vor 40 Jahren gemeinsam mit Karol Wojtyła gegründet haben, einiges getan. Was werden Sie gegen Ihre Entlassung tun? War es möglich, eine solche Situation vorherzusehen?"
"Das Johannes-Paul-II-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst. Im gleichen Motu Proprio (Summa Familiae Cura, 8. September 2017) löste der Papst das Werk des hl. Johannes Paul II mit einem Satz auf und schuf im nächsten ein eigenes Institut, das noch den Namen seines heiligen Vorgängers trägt.
Das neue Institut heißt Päpstliches Johannes Paul II. Theologisches Institut für Ehe- und Familienwissenschaften. Ein neues Wort im Namen sagt alles: Wissenschaften.
Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie. Was bedeutet dieser Name? Nur die Tatsache, daß Soziologie, Psychologie und verwandte Wissenschaften entscheiden, wie und was man über Ehe und Familie im Neugeborenen-Institut denken sollte.
Irgendwann habe ich darum gebeten den Namen des Hl. Johannes Paul II aus dem Namen des Instituts zu streichen, da er, wie gesagt, nicht als Feigenblatt verwendet werden sollte ... Moraltheologie und auch die adäquate Anthropologie von Wojtyła wurden vom Institut aufgegeben: Bedeutet dies, daß die Ethik der verheirateten Menschen durch Meinungsumfragen bestimmt wird? Ermächtigt uns die Tatsache, daß viele Menschen stehlen, Ehebruch begehen, lügen usw., die Zehn Gebote aufzulösen? [...]
Christus hat keine soziologischen Meinungen gepredigt, sondern das Wort des lebendigen Gottes.
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"DAS JP II INSTITUT WIRD VON THEOLOGEN OHNE GLAUBEN UND OHNE HOFFNUNG ANGEGRIFFEN"
Das Johannes-Paul-II.-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst ."Ein neues Wort im Namen sagt alles:Wissenschaften. Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie" "Christus predigte keine soziologischen Meinungen, sondern das Wort des lebendigen Gottes". Aus einem Interview von Stanislaw Grygiel mit Theologia Polityczna.
Nach dem von Monsignore Vincenzo Paglia orchestrierten Coup, der zur Verabschiedung der neuen Statuten und zur Entlassung der unerwünschten Lehrer des heutigen "Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II für Ehe- und Familienwissenschaften" führte ( Hanna Nowak hat den Philosophen Stanislaw Grygiel, einen persönlichen Freund von Papst Wojtyła und einen der entlassenen Lehrer des Instituts interviewt, an dessen Gründung er selbst teilgenommen hatte.)
Wir geben umfangreiche Auszüge aus dem Interview mit Grygiel wieder, das am 18. August von der polnischen Zeitung Theologia Polityczna veröffentlicht und von Polonia Christiana vollständig ins Englische übersetzt wurde.
"In den letzten Tagen hat sich am Johannes-Paul-II-Institut für Ehe- und Familienforschung, das Sie vor 40 Jahren gemeinsam mit Karol Wojtyła gegründet haben, einiges getan. Was werden Sie gegen Ihre Entlassung tun? War es möglich, eine solche Situation vorherzusehen?"
"Das Johannes-Paul-II-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst. Im gleichen Motu Proprio (Summa Familiae Cura, 8. September 2017) löste der Papst das Werk des hl. Johannes Paul II mit einem Satz auf und schuf im nächsten ein eigenes Institut, das noch den Namen seines heiligen Vorgängers trägt.
Das neue Institut heißt Päpstliches Johannes Paul II. Theologisches Institut für Ehe- und Familienwissenschaften. Ein neues Wort im Namen sagt alles: Wissenschaften.
Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie. Was bedeutet dieser Name? Nur die Tatsache, daß Soziologie, Psychologie und verwandte Wissenschaften entscheiden, wie und was man über Ehe und Familie im Neugeborenen-Institut denken sollte.
Irgendwann habe ich darum gebeten den Namen des Hl. Johannes Paul II aus dem Namen des Instituts zu streichen, da er, wie gesagt, nicht als Feigenblatt verwendet werden sollte ... Moraltheologie und auch die adäquate Anthropologie von Wojtyła wurden vom Institut aufgegeben: Bedeutet dies, daß die Ethik der verheirateten Menschen durch Meinungsumfragen bestimmt wird? Ermächtigt uns die Tatsache, daß viele Menschen stehlen, Ehebruch begehen, lügen usw., die Zehn Gebote aufzulösen? [...]
Christus hat keine soziologischen Meinungen gepredigt, sondern das Wort des lebendigen Gottes.
Montag, 2. September 2019
Sind die Abkommen mit China und Vietnam den Preis wert, den der Hl. Stuhl dafür bezahlt hat?
Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die aktuelle Entwicklung bzgl. der Religionsfreiheit in China und Vietnam nach Abschluss des Abkommens zwischen dem Hl. Stuhl und diesen Ländern.
Hier geht´s zum Original: klicken
"CHINA UND VIETNAM. ZWEI ABKOMMEN, FÜR DIE EIN HOHER PREIS BEZAHLT WURDE."
Ende August- wurden gleichzeitig zwei Geschichten veröffentlicht, die die Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und zwei wichtigen Staaten Südostasiens betreffen- China und Vietnam.
In China fand am 26. August die erste Bischofsernennung auf der Basis des am 22. September 2018 geschlossenen Abkommens statt, die von Anthony Yao Shun, Ordinarius der Diözese von Ji Ning in der Inneren Mongolei.
Und am 28. August folgte dem eine zweite Ordination, die Ernennung von Stephen Xu Hongwei, zum Bischof von Hanzong in der Region Shaanxi.
Merkwürdigerweise hat der Hl. Stuhl die offizielle Nachricht von ihrer Ordination nicht veröffentlicht sondern sich darauf beschränkt-in zwei Statements des Direktors des Vaticanischen Presseamtes, Matteo Bruni, zu bestätigen, daß beide- die eine wie die die andere -im "päpstlichen Auftrag" stattfanden.
Beide neuen Bischöfe waren für diese Rolle im vergangenen April durch Versammlungen von Priestern, Ordensleuten und Laien gewählt worden, die alle von den Chinesischen Autoritäten ausgesucht, in einem Hotel versammelt und instruiert wurden, für wen sie zu stimmen hätten.
Und in beiden Fällen war es die chinesische Pseudo-Bischofskonferenz, die nur aus vom Regime anerkannten Bischöfen besteht, die Rom die neuen Bischöfe präsentierte, das sie dann anerkannte.
Der genaue Wortlaut des beiderseitigen Abkommens ist immer noch geheim, aber es ist ausreichend klar, daß es jetzt in Kraft ist.
Am 21. und 22. August fand in Rom eines der periodischen Treffen mit Vietnam statt, ein Arbeitstreffen zwischen den Delegationen beider Seiten. Im Abschluss-Statement wurde angekündigt, daß "in naher Zukunft" in Vietnam ein permanenter Sitz für einen "Päpstlichen Repräsentanten" für dieses Land eingerichtet werden könnte. der zur Zeit noch in Singapur residiert.
Was das Leben der Katholischen Kirche in Vietnam angeht- mit ihren ungefähr 8 Millionen Gläubigen in einer Gesamtbevölkerung von nahezu 100 Millionen-, beschränkt sich das Statement darauf, die Positionen der beiden Seiten wiederzugeben, ohne die harten Beschränkungen der Religionsfreiheit zu erwähnen.
Die Ähnlichkeit zwischen China und Vietnam was ihre Beziehungen zur Römischen Kirche angeht, ist sehr groß. Unter anderem sind sie die beiden einigen Länder der Welt, in denen die Bischofsernennungen auf Grund geheimer Absprachen zustande kamen, bei denen die staatlichen Autoritäten in den letzten Jahren den überwiegenden Einfluss auf die Auswahl der Kandidaten hatten.
In Vietnam finden Bischofsernennungen "nach einer Prozedur statt, für die eine mündliche Absprache mit der Regierung getroffen wurde, deren Einhaltung auf Ehre und gutem Glauben beruht und auf Respekt vor dem gegebenen Wort und die kann nicht juristisch verteidigt werden, wie Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin bei einer Konferenz in der Päpstlichen Gregoriana-Universität am 28. Februar erklärte.
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"CHINA UND VIETNAM. ZWEI ABKOMMEN, FÜR DIE EIN HOHER PREIS BEZAHLT WURDE."
Ende August- wurden gleichzeitig zwei Geschichten veröffentlicht, die die Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und zwei wichtigen Staaten Südostasiens betreffen- China und Vietnam.
In China fand am 26. August die erste Bischofsernennung auf der Basis des am 22. September 2018 geschlossenen Abkommens statt, die von Anthony Yao Shun, Ordinarius der Diözese von Ji Ning in der Inneren Mongolei.
Und am 28. August folgte dem eine zweite Ordination, die Ernennung von Stephen Xu Hongwei, zum Bischof von Hanzong in der Region Shaanxi.
Merkwürdigerweise hat der Hl. Stuhl die offizielle Nachricht von ihrer Ordination nicht veröffentlicht sondern sich darauf beschränkt-in zwei Statements des Direktors des Vaticanischen Presseamtes, Matteo Bruni, zu bestätigen, daß beide- die eine wie die die andere -im "päpstlichen Auftrag" stattfanden.
Beide neuen Bischöfe waren für diese Rolle im vergangenen April durch Versammlungen von Priestern, Ordensleuten und Laien gewählt worden, die alle von den Chinesischen Autoritäten ausgesucht, in einem Hotel versammelt und instruiert wurden, für wen sie zu stimmen hätten.
Und in beiden Fällen war es die chinesische Pseudo-Bischofskonferenz, die nur aus vom Regime anerkannten Bischöfen besteht, die Rom die neuen Bischöfe präsentierte, das sie dann anerkannte.
Der genaue Wortlaut des beiderseitigen Abkommens ist immer noch geheim, aber es ist ausreichend klar, daß es jetzt in Kraft ist.
Am 21. und 22. August fand in Rom eines der periodischen Treffen mit Vietnam statt, ein Arbeitstreffen zwischen den Delegationen beider Seiten. Im Abschluss-Statement wurde angekündigt, daß "in naher Zukunft" in Vietnam ein permanenter Sitz für einen "Päpstlichen Repräsentanten" für dieses Land eingerichtet werden könnte. der zur Zeit noch in Singapur residiert.
Was das Leben der Katholischen Kirche in Vietnam angeht- mit ihren ungefähr 8 Millionen Gläubigen in einer Gesamtbevölkerung von nahezu 100 Millionen-, beschränkt sich das Statement darauf, die Positionen der beiden Seiten wiederzugeben, ohne die harten Beschränkungen der Religionsfreiheit zu erwähnen.
Die Ähnlichkeit zwischen China und Vietnam was ihre Beziehungen zur Römischen Kirche angeht, ist sehr groß. Unter anderem sind sie die beiden einigen Länder der Welt, in denen die Bischofsernennungen auf Grund geheimer Absprachen zustande kamen, bei denen die staatlichen Autoritäten in den letzten Jahren den überwiegenden Einfluss auf die Auswahl der Kandidaten hatten.
In Vietnam finden Bischofsernennungen "nach einer Prozedur statt, für die eine mündliche Absprache mit der Regierung getroffen wurde, deren Einhaltung auf Ehre und gutem Glauben beruht und auf Respekt vor dem gegebenen Wort und die kann nicht juristisch verteidigt werden, wie Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin bei einer Konferenz in der Päpstlichen Gregoriana-Universität am 28. Februar erklärte.
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