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Donnerstag, 26. Dezember 2019
Zum Fest des Hl. Stephans
"Good King Wenceslaw ".....
" Good King Wenceslas looked out
On the feast of Stephen
When the snow lay round about
Deep and crisp and even
Brightly shone the moon that night
Though the frost was cruel
When a poor man came in sight
Gath'ring winter fuel "
Mittwoch, 14. August 2019
Tweet zum Tage - oder eine gute Frage
"George Weigel: Die Helden der Priester-Baracke in Dachau haben einen Weg gefunden, das sakramentale Leben aufrecht zu halten- in voller Treue zur Tradition der Kirche. Ist das in Amazonien nicht möglich? "
George Weigel: The heroes of Dachau’s priest-barracks found a way to keep sacramental life alive, in full fidelity to the Church’s tradition. Is that impossible in Amazonia?https://t.co/6QYkOkagun— Catholic World Report (@cworldreport) August 14, 2019
Samstag, 10. August 2019
Hl. Laurentius
Die Kirche feiert heute den Hl. Laurentius- Diakon des Hl. Sixtus II - der während der Regierungszeit Kaiser Valerians das Martyrium erlitt.
Sterbend sagte er zum Kaiser: "Du armer Mensch, mir ist dieses Feuer eine Kühle, dir aber bringt es ewige Pein."
Dirk Weisbrod berichtet für CNA- hier geht´s zum Original: klicken
HEILIGER LAURENTIUS BITTE FÜR UNS!
Quelle: CNA
Sterbend sagte er zum Kaiser: "Du armer Mensch, mir ist dieses Feuer eine Kühle, dir aber bringt es ewige Pein."
Dirk Weisbrod berichtet für CNA- hier geht´s zum Original: klicken
HEILIGER LAURENTIUS BITTE FÜR UNS!
Quelle: CNA
Freitag, 12. Juli 2019
Fundstück
CNA veröffentlicht heute die Aussage des koptisch-orthodoxen Erzbischofs Angaelos, daß die aus Hass auf das Christentum getöteten Menschen nicht Opfer sind sondern Märtyrer- Zeugen für den Glauben. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel
"Märtyrer sind Zeugen, nicht Opfer: Erzbischof warnt Medien vor falscher Darstellung."
Unter dem Titel
"Märtyrer sind Zeugen, nicht Opfer: Erzbischof warnt Medien vor falscher Darstellung."
“Märtyrer als Opfer zu bezeichnen, beleidigt diese Menschen: weil sie sich nicht als Opfer, sondern als Zeugen sehen”
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Die aus Hass gegen Christen getöteten Märtyrer sind keine "Opfer" sondern Blutzeugen des Glaubens, und das sollten Medien korrekt berichten.
Das hat der koptisch-orthodoxe Erzbischof Angaelos von London bei der Jahreskonferenz des britischen Nahost-Hlfswerks “Embrace the Middle East” betont." (....)
Das hat der koptisch-orthodoxe Erzbischof Angaelos von London bei der Jahreskonferenz des britischen Nahost-Hlfswerks “Embrace the Middle East” betont." (....)
Quelle: CNA
Mittwoch, 10. Juli 2019
Die Märtyrer von Damaskus
Am 10. Juli 1860 erlitten 8 Franziskanische Minderbrüder und 3 maronitischen Laien in Damaskus im Paulus-Kloster in Damaskus den Märtyrertod.
"DIE MÄRTYRER VON DAMASKUS"
CNA berichtet. Hier geht´s zum Original: klicken
Nachdem bereits Zehntausende Christen von Drusen mit Unterstützung türkischer Soldaten getötet worden waren, wurden auch sie vor die Wahl gestellt, zum Islam zu konvertieren oder zu sterben. Als sie sich weigerten, wurden sie auf grausame Weise ermordet.
Die 3 leiblichen Brüder Franziskus, Mooti und Rafael Massabki und die Minderbrüder Emmanuel Ruiz, Pedro Soler, Nicanor Ascanio, Carmel Volta, Nicola Alberca, Francisco Pinazo, Jaime Fernández und Engelbert Kolland wurden am 10. Oktober 1926 von Papst Pius XI selig gesprochen,
SELIGE MÄRTYRER VON DAMASKUS BITTET FÜR UNS!
Samstag, 6. Juli 2019
Heute vor 484 Jahren
am 6. Juli 1535 starb der Hl.Thomas Morus auf dem Schafott im Tower unter dem Beil des Henkers.
Er hatte dem von der Kirche abtrünnigen König Heinrich VIII den Suprematseid verweigert.
Seine letzten Worte waren:
"Ich nehme euch zu Zeugen, dass ich im Glauben und für den Glauben der hl. Katholischen Kirche und als treuer Diener des Königs, aber in erster Linie als treuer Diener Gottes sterbe. Betet für den König, dass Gott ihn führe und erleuchte."
Heiliger Thomas Morus bitte für uns!
Er hatte dem von der Kirche abtrünnigen König Heinrich VIII den Suprematseid verweigert.
Seine letzten Worte waren:
"Ich nehme euch zu Zeugen, dass ich im Glauben und für den Glauben der hl. Katholischen Kirche und als treuer Diener des Königs, aber in erster Linie als treuer Diener Gottes sterbe. Betet für den König, dass Gott ihn führe und erleuchte."
Heiliger Thomas Morus bitte für uns!
Samstag, 1. Juni 2019
Sandro Magister: Ein Bericht aus der sozialistischen Hölle in Rumänien, Fortsetzung
Fortsetzung von "Sandro Magister: Ein Bericht aus der sozialistischen Hölle in Rumänien" klicken
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER SANDSACK"
"Am nächsten Tag- in einem Büro- fesselten sie mich an Händen und Füßen vor einem Tisch mit einem kleinen Sack darauf. Hinter mir stand schweigend ein blasser Gefängniswärter. Am Tisch in der Ecke saß ein kahler Mann mit einem Ziegenbart- der ganz klar versuchte, wie Lenin auszusehen. Auch er sprach nicht, gab aber Zeichen, indem er seinen Kopf bewegte. Mein Folterer verstand das Kommando, Er nahm den Sack, schlug mir damit rhythmisch auf den Kopf und begleitete jeden Schlag mit dem Wort "sprich!". Aber niemand fragte mich etwas. Es gab nur diese hohle, monotone Stimme, die den Befehl zu sprechen in mein Gehirn hämmerte, auf jede Frage zu antworten, die mein Inquisitor in mein Bewußtsein gebracht hatte. Es war nicht schwer für mich, den satanischen Gedanken zu erkennen, meinen Willen zu überwinden. Nach ungefähr zwanzig Schlägen begann ich das moralische Prinzip "age contra" -tu das Gegenteil-. anzuwenden und sagte bei jedem Schlag zu mir selbst "ich werde nichts sagen!" Dutzende male, hunderte male. Durch Autosuggestion hatte ich mir die Antwort eingepflanzt:Ich werde nichts sagen"- mit dem Risiko von dieser Art mich auszudrücken, sklavisch abhängig zu werden. Und das ist es, was von da an passierte. Ich habe auf jede Frage, die man mir zu jedem Thema stellte. "ich sage nichts" geantwortet. Ich habe ein ganzes Jahr mentaler Bemühungen gebraucht, um mich von diesem düsteren Reflex zu befreien.
ACHTUNDZWANZIG ZENTIMETER
Als wertloses, uninteressantes Subjekt für die Befrager, wurde ich in das Gefängnis von Jilava gebracht- 8 Meter unter der Erde- konstruiert zur Verteidigung der Hauptstadt-aber wegen schwerer Wasserschäden unbrauchbar. Dort überlebte nur der Mensch, der größte Schatz des historischen Materialismus. In die Zellen Jilavas waren die armen Menschen wie Sardinen gepackt- nicht in Öl sondern in ihrem eigenen Saft- aus Schweiß und Urin und dem Wasser. das einsickerte und endlos von den Wänden tröpfelte. Dieser Raum wurde so gut wie möglich auf wissenschaftliche Weise genutzt: ein Fleck von 2m x 0,28 m für jede Person, die auf der Seite auf dem Boden liegt. Die Ältesten lagen auf hölzernen Tischen, ohne Laken oder Decken. Ihre Hüftknochen und die Außenseiten ihrer Knie und Knöchel lagen auf dem Holz. Wir lagen auf den Kanten unserer Knochen, um so wenig Platz einzunehmen wie möglich, Unsere Hände konnten nur auf Knöcheln oder Schultern eines Nachbarn liegen. Das konnte man nicht länger als ein halbe Stunde aushalten, dann drehten sich -auf Kommando- alle um, weil es unmöglich gewesen wäre, das einzeln zu tun. Der Haufen von Körpern war auf diese Weise in zwei Ebenen angeordnet- wie in Stockbetten. Aber darunter war eine dritte Ebene, auf der die Gefangenen auf nacktem Zement lagen. Auf dem Zement bildeten der kondensierte Dampf von 60 Männern zusammen mit dem eindringenden Wasser und dem Urin, der aus der Latrine einsickerte, eine visköse Mischung, in der die Unglücklichen lagen. Im Zentrum dieses Zellen-Grabes thronte ein metallener Behälter von etwa 78 Litern Fassungsvermögen für den Urin und die Fäkalien von 60 Männern. der hatte keine Abdeckung und der Geruch und die Flüssigkeit flossen reichlich daraus. Um ihn zu erreichen, mußte man den "Filter" passieren, eine strenge Untersuchung bis auf die nackte Haut, eine Inspektion, bei der der ganze Körper samt aller Öffnungen inspiziert wurde.
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"DER SANDSACK"
"Am nächsten Tag- in einem Büro- fesselten sie mich an Händen und Füßen vor einem Tisch mit einem kleinen Sack darauf. Hinter mir stand schweigend ein blasser Gefängniswärter. Am Tisch in der Ecke saß ein kahler Mann mit einem Ziegenbart- der ganz klar versuchte, wie Lenin auszusehen. Auch er sprach nicht, gab aber Zeichen, indem er seinen Kopf bewegte. Mein Folterer verstand das Kommando, Er nahm den Sack, schlug mir damit rhythmisch auf den Kopf und begleitete jeden Schlag mit dem Wort "sprich!". Aber niemand fragte mich etwas. Es gab nur diese hohle, monotone Stimme, die den Befehl zu sprechen in mein Gehirn hämmerte, auf jede Frage zu antworten, die mein Inquisitor in mein Bewußtsein gebracht hatte. Es war nicht schwer für mich, den satanischen Gedanken zu erkennen, meinen Willen zu überwinden. Nach ungefähr zwanzig Schlägen begann ich das moralische Prinzip "age contra" -tu das Gegenteil-. anzuwenden und sagte bei jedem Schlag zu mir selbst "ich werde nichts sagen!" Dutzende male, hunderte male. Durch Autosuggestion hatte ich mir die Antwort eingepflanzt:Ich werde nichts sagen"- mit dem Risiko von dieser Art mich auszudrücken, sklavisch abhängig zu werden. Und das ist es, was von da an passierte. Ich habe auf jede Frage, die man mir zu jedem Thema stellte. "ich sage nichts" geantwortet. Ich habe ein ganzes Jahr mentaler Bemühungen gebraucht, um mich von diesem düsteren Reflex zu befreien.
ACHTUNDZWANZIG ZENTIMETER
Als wertloses, uninteressantes Subjekt für die Befrager, wurde ich in das Gefängnis von Jilava gebracht- 8 Meter unter der Erde- konstruiert zur Verteidigung der Hauptstadt-aber wegen schwerer Wasserschäden unbrauchbar. Dort überlebte nur der Mensch, der größte Schatz des historischen Materialismus. In die Zellen Jilavas waren die armen Menschen wie Sardinen gepackt- nicht in Öl sondern in ihrem eigenen Saft- aus Schweiß und Urin und dem Wasser. das einsickerte und endlos von den Wänden tröpfelte. Dieser Raum wurde so gut wie möglich auf wissenschaftliche Weise genutzt: ein Fleck von 2m x 0,28 m für jede Person, die auf der Seite auf dem Boden liegt. Die Ältesten lagen auf hölzernen Tischen, ohne Laken oder Decken. Ihre Hüftknochen und die Außenseiten ihrer Knie und Knöchel lagen auf dem Holz. Wir lagen auf den Kanten unserer Knochen, um so wenig Platz einzunehmen wie möglich, Unsere Hände konnten nur auf Knöcheln oder Schultern eines Nachbarn liegen. Das konnte man nicht länger als ein halbe Stunde aushalten, dann drehten sich -auf Kommando- alle um, weil es unmöglich gewesen wäre, das einzeln zu tun. Der Haufen von Körpern war auf diese Weise in zwei Ebenen angeordnet- wie in Stockbetten. Aber darunter war eine dritte Ebene, auf der die Gefangenen auf nacktem Zement lagen. Auf dem Zement bildeten der kondensierte Dampf von 60 Männern zusammen mit dem eindringenden Wasser und dem Urin, der aus der Latrine einsickerte, eine visköse Mischung, in der die Unglücklichen lagen. Im Zentrum dieses Zellen-Grabes thronte ein metallener Behälter von etwa 78 Litern Fassungsvermögen für den Urin und die Fäkalien von 60 Männern. der hatte keine Abdeckung und der Geruch und die Flüssigkeit flossen reichlich daraus. Um ihn zu erreichen, mußte man den "Filter" passieren, eine strenge Untersuchung bis auf die nackte Haut, eine Inspektion, bei der der ganze Körper samt aller Öffnungen inspiziert wurde.
Freitag, 31. Mai 2019
Sandro Magister: Ein Bericht aus der sozialistischen Hölle in Rumänien.
Anläßlich der bevorstehenden Seligprechung von sieben Märtyrern des humanistischen Kommunismus in Rumänien hat Sandro Magister bei Settimo Cielo Ausschnitte aus dem Zeugnis in Buchform eines ebenfalls zum Märtyrer gewordenen rumänischen Bischofs -Ioan Plorascu- veröffentlicht. Gerade in Zeiten, wo sogenannte "antifaschistische Kräfte" sich -von den Maisntreammedien kaum widersprochen- als Moralwächter der Politik aufspielen, ist es gut, sich an ihre geschichtlichen Wurzeln und ihr Versuche, einen"humanistischen Sozialismus" zu erzwingen, zu erinnern.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER ARCHIPEL GULAG IN RUMÄNIEN: DIE GESCHICHTE, DIE NOCH NIE ERZÄHLT WURDE"
"Heute am 31. Mai bricht Papst Franziskus nach Rumänien auf und wird Sonntag, 2.Juni, dem letzten Tag seiner Reise der Göttlichen Liturgie in Blaj -mit der Seligsprechnung von 7 Griechisch-Katholischen Bischöfen, die zwischen 1950 und 1970 unter dem kommunistischen Regime den Märtyrertod "aus Haß auf den Glauben" erlitten.
Diese sieben sind nur einige der rumänischen Christen, Bischöfe,Priester, Laien, die die Krone der Märtyrer verdienen.
Ein weiterer unter vielen ist Ioan Plorascu, ein Bischof, der 1998 starb- im Alter von 87 Jahren von denen er 14 unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis verbrachte. Er hat einen Bericht über seinen Kalvarienberg einem Buch anvertraut, das 1993 in Rumänien veröffentlichte- dann 2013 bei Edizioni Dehoniane Bologna in Italien. Hier kann man lange Ausschnitte daraus lesen:
Blessed Are the Persecuted. The Story of a Modern Martyr
"Gesegnet sind die Verfolgten. Die Geschichte eines modernen Märtyrers."
Und dann ist da das bewegende Zeugnis, das am 23. März 2004 im Vatican von Tertulian Ioan Langa, einem griechisch-katholischen Priester vorgelesen wurde und unten vollständig wiedergegeben wird.
2004 war Fr. Tertuliasn 82 Jahre alt. Er starb 2013. Sein Bericht ist sehr konkret und gleichzeitig spirituell. Ein bißchen Solschenyzin, ein bißchen Akten der Märtyrer. Zwischen Gnade und mysterium iniquitatis, bis an die Grenzen des Unvorstellbaren getrieben.
Mit "Heiliger Vorsehung"- die durch die unwissenden Hände sadistischer Gefängniswärter handelte.
In Zeiten, in denen "Martyrium" ein mißbrauchter Begriff ist, sogar auf den islamischen "Shahid" , der sich selbst in die Luft sprengt, um ein Blutbad anzurichten, angewandt wird, ist das ein Zeugnis, das hilft die Wahrheit wieder herzustellen. Man sollte es nicht versäumen.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER ARCHIPEL GULAG IN RUMÄNIEN: DIE GESCHICHTE, DIE NOCH NIE ERZÄHLT WURDE"
"Heute am 31. Mai bricht Papst Franziskus nach Rumänien auf und wird Sonntag, 2.Juni, dem letzten Tag seiner Reise der Göttlichen Liturgie in Blaj -mit der Seligsprechnung von 7 Griechisch-Katholischen Bischöfen, die zwischen 1950 und 1970 unter dem kommunistischen Regime den Märtyrertod "aus Haß auf den Glauben" erlitten.
Diese sieben sind nur einige der rumänischen Christen, Bischöfe,Priester, Laien, die die Krone der Märtyrer verdienen.
Ein weiterer unter vielen ist Ioan Plorascu, ein Bischof, der 1998 starb- im Alter von 87 Jahren von denen er 14 unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis verbrachte. Er hat einen Bericht über seinen Kalvarienberg einem Buch anvertraut, das 1993 in Rumänien veröffentlichte- dann 2013 bei Edizioni Dehoniane Bologna in Italien. Hier kann man lange Ausschnitte daraus lesen:
Blessed Are the Persecuted. The Story of a Modern Martyr
"Gesegnet sind die Verfolgten. Die Geschichte eines modernen Märtyrers."
Und dann ist da das bewegende Zeugnis, das am 23. März 2004 im Vatican von Tertulian Ioan Langa, einem griechisch-katholischen Priester vorgelesen wurde und unten vollständig wiedergegeben wird.
2004 war Fr. Tertuliasn 82 Jahre alt. Er starb 2013. Sein Bericht ist sehr konkret und gleichzeitig spirituell. Ein bißchen Solschenyzin, ein bißchen Akten der Märtyrer. Zwischen Gnade und mysterium iniquitatis, bis an die Grenzen des Unvorstellbaren getrieben.
Mit "Heiliger Vorsehung"- die durch die unwissenden Hände sadistischer Gefängniswärter handelte.
In Zeiten, in denen "Martyrium" ein mißbrauchter Begriff ist, sogar auf den islamischen "Shahid" , der sich selbst in die Luft sprengt, um ein Blutbad anzurichten, angewandt wird, ist das ein Zeugnis, das hilft die Wahrheit wieder herzustellen. Man sollte es nicht versäumen.
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Papst Franziskus
Dienstag, 14. Mai 2019
Marco Tosatti, polnische Märtyrer, Heilige und Elektriker
Pezzo Grosso hat sich mit einem Kommentar zur Blitzaktion des vaticanischen Almoseniers, Kardinals Krajewski , gegen die Siegel der Stromanbieter in der besetzten Immobilie an Marco Tosatti gewandt. Der hat diesen Text, in dem Pezzo Grosso Krajewskis Tat mit denen einiger-pars pro toto- ausgewählter polnischer Heiliger und Märtyrer vergleicht- bei Stilum Curiae veröffentlicht. Hier geht´s zum Original: klicken
"PEZZO GROSSO DENKT ÜBER POLEN NACH, LAND DER HEILIGEN, DER MÄRTYRER, DER HELDEN, DER ELEKTRIKER, DER KRAJEWSKIS"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,
Pezzo Grosso war sehr betroffen über die dramatische Inszenierung des Almoseniers Seiner Heiligkeit, Kardinals Krajewski, zur Elektrizitäts-Ausbeutung im besetzten Sozialzentrum. Und er hat uns folgenden Kommentar geschickt. Gute Lektüre!
Lieber Tosatti,
Die Blitzangriffs-Show des vaticanischen Almoseniers Bergoglios (Kard. Konrad Kranjewski) wird in die Geschichte nur als letzter Akt eines häßlichen Traumes in einer Alptraum-Nacht eingehen, aus der wir nicht schaffen, aufzuwachen. Aber er hat mich über die heiligen polnischen Märtyrer nachdenken lassen, zu denen als nächstes Beispiel zu gehören, Seine Eminenz der Hochwürdige Kardinal Krajewski hofft. Mit kleinen Unterschieden zwischen ihm und den heiligen und heroischen Vorgängern, die ich im folgenden belichte.
Polen hat einige außerordentliche Heilige und polnische Helden hervorgebracht. Als erstes erinnere ich (wegen des laufenden Seligsprechungsverfahrens) an Kardinal Wyszynski, der die christlichen, katholischen Polen gegen die Verfolgungen aus Hass auf den Glauben verteidigte und auch gegen die Verfolgung der Juden protestierte, die in Polen lebten.
Dann erinnere ich an den König von Polen Jan Sobiesky, der 1683 Wien gegen das türkisch-osmanische Heer Kara Mustafas verteidigte, der ganz Europa islamisieren wollte. Dank dieses Sieges wurde er von Papst Innozenz XI geehrt, als Verteidiger des Glaubens. Ihm persönlich ist in den Vaticanischen Museen ein Raum gewidmet.
Als drittes erinnere ich an den Hl. Maximilian Kolbe, den polnischen Franziskaner, der sich in Auschwitz opferte, um einen Familienvater zu retten. Papst Paul VI erklärte ihn zum "Märtyrer der Liebe".
"PEZZO GROSSO DENKT ÜBER POLEN NACH, LAND DER HEILIGEN, DER MÄRTYRER, DER HELDEN, DER ELEKTRIKER, DER KRAJEWSKIS"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,
Pezzo Grosso war sehr betroffen über die dramatische Inszenierung des Almoseniers Seiner Heiligkeit, Kardinals Krajewski, zur Elektrizitäts-Ausbeutung im besetzten Sozialzentrum. Und er hat uns folgenden Kommentar geschickt. Gute Lektüre!
Lieber Tosatti,
Die Blitzangriffs-Show des vaticanischen Almoseniers Bergoglios (Kard. Konrad Kranjewski) wird in die Geschichte nur als letzter Akt eines häßlichen Traumes in einer Alptraum-Nacht eingehen, aus der wir nicht schaffen, aufzuwachen. Aber er hat mich über die heiligen polnischen Märtyrer nachdenken lassen, zu denen als nächstes Beispiel zu gehören, Seine Eminenz der Hochwürdige Kardinal Krajewski hofft. Mit kleinen Unterschieden zwischen ihm und den heiligen und heroischen Vorgängern, die ich im folgenden belichte.
Polen hat einige außerordentliche Heilige und polnische Helden hervorgebracht. Als erstes erinnere ich (wegen des laufenden Seligsprechungsverfahrens) an Kardinal Wyszynski, der die christlichen, katholischen Polen gegen die Verfolgungen aus Hass auf den Glauben verteidigte und auch gegen die Verfolgung der Juden protestierte, die in Polen lebten.
Dann erinnere ich an den König von Polen Jan Sobiesky, der 1683 Wien gegen das türkisch-osmanische Heer Kara Mustafas verteidigte, der ganz Europa islamisieren wollte. Dank dieses Sieges wurde er von Papst Innozenz XI geehrt, als Verteidiger des Glaubens. Ihm persönlich ist in den Vaticanischen Museen ein Raum gewidmet.
Als drittes erinnere ich an den Hl. Maximilian Kolbe, den polnischen Franziskaner, der sich in Auschwitz opferte, um einen Familienvater zu retten. Papst Paul VI erklärte ihn zum "Märtyrer der Liebe".
Freitag, 10. Mai 2019
Tweet zum Tage
Eduard Habsburg, der ungarische Botschafter beim Hl. Stuhl, empfiehlt Rombesuchern, die Titularkirche des Märtyrerkardinals zu besuchen.
"Santo Stefano Rotondo ist rund, eine der ältesten Kirchen der Christenheit- gebaut cirka 470 n.Chr. Für alle Ungarn ein besonderer Platz. Sie war Kardinal Mindzentys Titularkirche. Besuchen Sie sie auf jeden Fall- aber frragen Sie ob sie geöffnet ist. Schauen Sie auf diese Decke!"
"Santo Stefano Rotondo ist rund, eine der ältesten Kirchen der Christenheit- gebaut cirka 470 n.Chr. Für alle Ungarn ein besonderer Platz. Sie war Kardinal Mindzentys Titularkirche. Besuchen Sie sie auf jeden Fall- aber frragen Sie ob sie geöffnet ist. Schauen Sie auf diese Decke!"
Santo Stefano Rotondo is circular, one of the oldest churches in Christendom, built ca. 470 AD and a place special to all 🇭🇺 Hungarians. It was Cardinal Mindzenty's titular church. Visit at all costs when in Rome but ask ahead whether open. LOOK AT THAT CEILING! pic.twitter.com/dAA8QBs97I— Eduard Habsburg (@EduardHabsburg) 10. Mai 2019
Donnerstag, 9. Mai 2019
Tweet zum Tage
"Beginn der Messe für Kardinal Mindszenty in Santo Stefano Rotondo."
Beginning of Mindszenty mass in spectacular Santo Stefano Rotondo. Choir of Dr. Böjte's orphans from Transylvania pic.twitter.com/vM7r65FUsd— Eduard Habsburg (@EduardHabsburg) 9. Mai 2019
Samstag, 4. Mai 2019
Fundstück
zum Tag der englischen Märtyrer, der Kartäuser-Mönche Houghton, Lawrence und Webster
"Die Tagespost" berichtet über ihre Geschichte. Sie waren die ersten Märtyrer, die ihr Leben
wegen ihrer Treue zu Rom lassen mußten. Es starben dann weitere 18 Kartäuser, weil sie den Eid auf den König als Herrn der Kirche verweigerten.
Insgesamt starben mehr als 600 katholische Märtyrer, die zwischen 1535 und 1681 Opfer der protestantischen Reformatoren wurden. Der selig-und heilig Gesprochenen unter ihnen wird heute gedacht. Hier geht´s zum Original: klicken
HEILIGE MÄRTYRER HOUGHTON, LAWRENCE UND WEBSTER BITTET FÜR UNS!
Quelle: "Die Tagespost"
Freitag, 3. Mai 2019
Fundstück
katholisch.de berichtet, daß auf dem Friedhof Perlacher Forst die bisher verschollenen Gräber von vier seligen polnischen Priestern gefunden wurden,
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"Gräber von vier seligen polnischen KZ-Priestern entdeckt"
beginnt der Artikel so:
"Sie waren im Konzentrationslager Dachau inhaftiert und wurden später als Märtyrer sekig gesprochen- ihre sterblichen Überreste hingegen galten als verschollen. Doch jetzt wurden die Gräber der vier polnischen Priester wiederentdeckt. (...) "
Quelle: katholisch.de
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"Gräber von vier seligen polnischen KZ-Priestern entdeckt"
beginnt der Artikel so:
"Sie waren im Konzentrationslager Dachau inhaftiert und wurden später als Märtyrer sekig gesprochen- ihre sterblichen Überreste hingegen galten als verschollen. Doch jetzt wurden die Gräber der vier polnischen Priester wiederentdeckt. (...) "
Quelle: katholisch.de
Freitag, 25. Januar 2019
Exemplarische Reformbemühungen in der mittelalterlichen Kirche. Was man aus der Geschichte lernen kann. Fortsetzung...
"Als der Erzbischof gegen die Pläne des Papstes wetterte, in Mailand Gesetze zu erlassen, erhob sich ein Teil der Menge gegen Asialdo und Erlembaldo. Erlembaldo verteidigte sich, indem er das Banner der Hl. Kirche, von dem er sich nie trennte, kreisen ließ, Arialdo mußte föiehen wurde jedoch in der Nähe von Piacenza verhaftet und in die Burg von Donna Olivia, Nichte von Guido da Velate, gebracht, der ihn am 28. Juni 1066 auf einer kleinen Insale im Lago Maggiore töten ließ. Bevor sie ihn töteten, packten ihn die Mörder an den Ohren um ihn zum Gehorsam gegenüber dem Erzbischof von Mailand. zu zwingen.
Nachdem er sich weigerte, schnitten sie ihm die Ohren ab -Arialdo erhob die Augen zum Himmel und sagte " Ich danke Dir, oh Christus, daß Du Dich heute entschieden hast, mich zu Deinen Märtyrern zu zählen."
due Folterer fragten ihn noch einmal, ob er Guidos Autorität anerkenne und er antwortete mit der gewohnten Seelenfestigkeit "nein". Sofort- so berichtet sein Biograph- rissen sie ihm die Augen heraus, schnitten seine rechte Hand ab und sagten: "Das ist die Hand, die Briefe nach Rom geschrieben hat."
Dann amputierten sie das Organ seiner Männlichkeit und sagten: "Bis heute hast Du Keuschheit gepredigt, ab jetzt wirst du auch keusch sei." Schließlich rissen sie ihm die Zunge heraus und sagten:"Endlich schweigt diese Zunge, die Aufruhr in die Familie der Kleriker brachte und sie zerstreute" Und so- schließt Andrea da Strumi "wurde diese Heilige Seele vom Fleisch befreit; der Körper wurde an diesem Ort beschrieben. Nach diesem Geschehen erschienen den Fischern in der Nacht vor Ort helle Lichter." (S.145)
Donnerstag, 24. Januar 2019
Exemplarische Reformbemühungen in der mittelalterlichen Kirche. Was man aus der Geschichte lernen kann.
Roberto De Mattei hat bei Corrispondenza Romana die Kirchengeschichtsbücher geöffnet und berichtet uns von den exemplarischen Reformversuchen der Hl. Arialdo und Erlembaldo im Mailand des beginnenden 11. Jahrhunderts.
Hier geht´s zum Original: klicken
"MÄRTYRER DER KIRCHENREFORM"
Auch die Kirchenreform hat ihre Märtyrer. Zu ihnen gehört die Hl. Arialdo (1066<9 und Erlembaldo (1075) , Köpfe der "Pataria", einer Laienbewegung die im 11. Jahrhundert vorgenommen hatte die Moral der Kirche in der Diözese von Mailand, einer der korruptesten in Italien, wieder herzustellen.
Simonie und "Nicolaismus" waren die beiden Plagen, die die damalige Kirche befallen hatten. SImonie war der Versuch, Kirchenämter zu kaufen und zu verkaufen; Nicolaismns war die Angewohnheit vieler Bischöfe und Priestern, möglichst viele Konkubinen zu haben. Aber der schändlichste Ausdruck der moralischen Auflösung war die Sodomie, die-wie Pier Damiani schtieb " wie ein blutrünstiges Biest unter den Schafen Christi wütete" (Liber Gomorrhianus, Fiducia, Roma S. 41). Diese Laster waren in Norditalien so verbreitet, daß sei eine generelle Praxis darstellten.
Gegen die Verbreitung dieser Unmoral entstand auf Initiative von Diakon Arialdo und der Brüder Landolfo und Erembaldo Cotta eine Reformbewegung. Sie gehörten zu lombardischen Adelsfamilien, weil ihnen aber das Volk folgte, wurden sie von ihren Feinden als "patarini" also "Lumpensammler" genannt (die Pataria war der Lumpenmarkt)
Die Gegenpartei der Reform wurde vom Mailänder Erzbischof, Guido das Velate, persönlich angeführt, der aus politischen Gründen den korrupten Klerus rechtfertigte. Daraus entstand ein offener Kampf, in "Vita Sncati Arialdi" (Monumenta Germanica, Hist. Scriptores XXX 2, Leipzig 1932, Ss. 1047-1075) von einem unmittelbaren Zeugen wiedergegeben, dem vallombrosaner Abt Andrea da Strumi.
Moralischer Führer der Bewegung war Arialdo, den laut Andrea da Strumi Christus selbst in
defensione veritatis ausgewählt hatte.
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"MÄRTYRER DER KIRCHENREFORM"
Auch die Kirchenreform hat ihre Märtyrer. Zu ihnen gehört die Hl. Arialdo (1066<9 und Erlembaldo (1075) , Köpfe der "Pataria", einer Laienbewegung die im 11. Jahrhundert vorgenommen hatte die Moral der Kirche in der Diözese von Mailand, einer der korruptesten in Italien, wieder herzustellen.
Simonie und "Nicolaismus" waren die beiden Plagen, die die damalige Kirche befallen hatten. SImonie war der Versuch, Kirchenämter zu kaufen und zu verkaufen; Nicolaismns war die Angewohnheit vieler Bischöfe und Priestern, möglichst viele Konkubinen zu haben. Aber der schändlichste Ausdruck der moralischen Auflösung war die Sodomie, die-wie Pier Damiani schtieb " wie ein blutrünstiges Biest unter den Schafen Christi wütete" (Liber Gomorrhianus, Fiducia, Roma S. 41). Diese Laster waren in Norditalien so verbreitet, daß sei eine generelle Praxis darstellten.
Gegen die Verbreitung dieser Unmoral entstand auf Initiative von Diakon Arialdo und der Brüder Landolfo und Erembaldo Cotta eine Reformbewegung. Sie gehörten zu lombardischen Adelsfamilien, weil ihnen aber das Volk folgte, wurden sie von ihren Feinden als "patarini" also "Lumpensammler" genannt (die Pataria war der Lumpenmarkt)
Die Gegenpartei der Reform wurde vom Mailänder Erzbischof, Guido das Velate, persönlich angeführt, der aus politischen Gründen den korrupten Klerus rechtfertigte. Daraus entstand ein offener Kampf, in "Vita Sncati Arialdi" (Monumenta Germanica, Hist. Scriptores XXX 2, Leipzig 1932, Ss. 1047-1075) von einem unmittelbaren Zeugen wiedergegeben, dem vallombrosaner Abt Andrea da Strumi.
Moralischer Führer der Bewegung war Arialdo, den laut Andrea da Strumi Christus selbst in
defensione veritatis ausgewählt hatte.
Samstag, 29. Dezember 2018
Angriffe auf das Beichtgeheimnis und Historisches über seine Märtyrer
Roberto de Mattei erinnert angesichts aktueller Angriffe auf das Beichtgeheimnis bei Corrispondenza Romana an historische Vorläuferereignisse und die Märtyrer, die mit ihrem Leben für die Treue zum Beichtgeheimnis bezahlten.
Hier geht´s zum Original: klicken
Die katholischen Länder haben das Beichtgeheimnis immer geschützt. Alexandre Dumas hat in seinem historischen Roman "Die Giftmischerin" an ein Ereignis aus dem "Tractatus de confessariis" des Erzbischofs von Lissabon Rodrigo da Cunha y Silva (1577-1643): "Ein Katalane, der in der Statd Barcelona geboren wurde und der wegen eines von ihm begangenen und gestandenen Mordes zum Tode verurteilt wurde, hat sich -als die Stunde für die Beichte kam- geweigert, zu beichten. Man versuchte mehrfach, ihn zu überzeugen, aber er verteidigte sich so vehement, daß bei den anderen die Überzeugung entstand, daß eine solche Rebellion durch eine durch den nahen Tod hervorgerufenen seelischen Störung beruhen müsse.
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"MÄRTYRER UND VERLETZER DES BEICHTGEHEIMNISSES"
Die Unverletzlichkeit des Beichtgeheimnisses ist einer der Grundpfeiler der Katholischen Moral. Der neue Katechismus der Katholischen Kirche erinnert daran, daß "jeder Priester, der die Beichte hört, unter der Androhung schwerer Strafen. verpflichtet ist- die Sünden, die seine Beichtkinder ihm gebeichtet haben-als absolutes Geheimnis zu bewahren. Es ist ihm nicht gestattet, über das zu sprechen, was er während der Beichte aus dem Leben der Beichtenden erfahren hat. Dieses Geheimnis, das keine Ausnahmen zuläßt, nennt sich "Siegel der Beichte", weil das, was der Beichtende dem Priester offenbart hat, durch "das Sakrament besiegelt" ist (Nr. 1467)
Der neue Kodex des Kanonischen Rechts verhängt die Exkommunikation latae sententiae über den Priester, der das sakramentale Siegel (Kanon 1388, §1) verletzt. Für die Kirche kann kein Grund die Verletzung des Beichtgeheimnisses rechtfertigen, weil -wie der Hl. Thoma erklärt-"Der Priester die Kenntnis dieser Sünden nicht als Mensch sondern an Stelle Gottes erlangt" (Summa Theologia, 11, 1 und 2).
Die katholischen Länder haben das Beichtgeheimnis immer geschützt. Alexandre Dumas hat in seinem historischen Roman "Die Giftmischerin" an ein Ereignis aus dem "Tractatus de confessariis" des Erzbischofs von Lissabon Rodrigo da Cunha y Silva (1577-1643): "Ein Katalane, der in der Statd Barcelona geboren wurde und der wegen eines von ihm begangenen und gestandenen Mordes zum Tode verurteilt wurde, hat sich -als die Stunde für die Beichte kam- geweigert, zu beichten. Man versuchte mehrfach, ihn zu überzeugen, aber er verteidigte sich so vehement, daß bei den anderen die Überzeugung entstand, daß eine solche Rebellion durch eine durch den nahen Tod hervorgerufenen seelischen Störung beruhen müsse.
Der Hl.Thomas von Villanova, Erzbischof von Valenza erfuhr von diesem Problem. Der hochrangige Prälat beschloss, sich der Sache anzunehmen und den Delinquenten dazu zu bringen, zu beichten, damit er nicht zusammen mit seinem Körper auch seine Seele verlöre.
Er war sehr überrascht als der Verurteilte auf seine Frage, warum er sich weigerte, zu beichten, antwortete, daß er die Beichtväter hasse, weil er wegen der unter diesem Sakrament gemachten Geständnisse verurteilt worden sei.
Keiner hatte von diesem Mord erfahren außer eben jenem Prälaten, dem er -außer der Tat auch den Ort gebeichtet hatte, wo er die Leiche begraben hatte und andere Einzelheiten des Verbrechens- gebeichtet hatte. Der Priester hatte dann den Autoritäten alle Einzelheiten berichtet und deshalb habe der Mörder sie nicht leugnen können. Nur dann habe der Schuldige erfahren, daß der Priester der Bruder des Opfers war und daß der Wunsch nach Rache alle priesterlichen Pflichten vergessen lassen
Der Hl. Thomas von Villanova beurteilte diese Erklärung als für das Ansehen der Religion weitaus ernster als den Prozess. Ihre Folgen waren also weitaus wichtiger. Also hielt er es für angebracht, sich über die Richtigkeit dieser Aussage zu informieren. Er rief den Priester zu sich und zwang ihn, dieses Delikt der Offenbarung zu gestehen und die Richter, die den Angeklagten verurteilt hatten, ihr Urteil zu widerrufen und ihn freizulassen. So geschah es unter der Bewunderung und dem Beifall der Öffentlichkeit.
Der Beichtvater wurde zu einer sehr schweren Strafe verurteilt, die der Hl.Thomas abmilderte- angesichts des bereitwilligen Geständnisses des Priesters und der Befriedigung zu sehen, wie sehr die Richter dieses Sakrament schätzten." ("Die Giftmischerin", Mursia, Mailand 2018, S. 58-60)
Er war sehr überrascht als der Verurteilte auf seine Frage, warum er sich weigerte, zu beichten, antwortete, daß er die Beichtväter hasse, weil er wegen der unter diesem Sakrament gemachten Geständnisse verurteilt worden sei.
Keiner hatte von diesem Mord erfahren außer eben jenem Prälaten, dem er -außer der Tat auch den Ort gebeichtet hatte, wo er die Leiche begraben hatte und andere Einzelheiten des Verbrechens- gebeichtet hatte. Der Priester hatte dann den Autoritäten alle Einzelheiten berichtet und deshalb habe der Mörder sie nicht leugnen können. Nur dann habe der Schuldige erfahren, daß der Priester der Bruder des Opfers war und daß der Wunsch nach Rache alle priesterlichen Pflichten vergessen lassen
Der Hl. Thomas von Villanova beurteilte diese Erklärung als für das Ansehen der Religion weitaus ernster als den Prozess. Ihre Folgen waren also weitaus wichtiger. Also hielt er es für angebracht, sich über die Richtigkeit dieser Aussage zu informieren. Er rief den Priester zu sich und zwang ihn, dieses Delikt der Offenbarung zu gestehen und die Richter, die den Angeklagten verurteilt hatten, ihr Urteil zu widerrufen und ihn freizulassen. So geschah es unter der Bewunderung und dem Beifall der Öffentlichkeit.
Der Beichtvater wurde zu einer sehr schweren Strafe verurteilt, die der Hl.Thomas abmilderte- angesichts des bereitwilligen Geständnisses des Priesters und der Befriedigung zu sehen, wie sehr die Richter dieses Sakrament schätzten." ("Die Giftmischerin", Mursia, Mailand 2018, S. 58-60)
Montag, 17. Dezember 2018
"Vive le Christ, qui est roi des francs"- Rede Papst Pius X anläßlich der Seligspechung Johannas von Orléans.
Anläßlich des 110. Jahrestages Johannas von Orléans am 13. Dezember hat die Website "Ordo Die" die Rede veröffentlicht, die Papst Pius X vor einer französischen Delegation bei dieser Gelegenheit in Rom gehalten hat, veröffentlicht. Leider ist Frankreich- wie schon der Hl. Johannes Paul II bemerkte, seinem Taufversprechen trotz dieser päpstlichen Worte nicht treu geblieben.
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REDE VON PAPST PIUS X VOM 13. DEZEMBER 1908 AM TAG DER SELIGSPRECHUNG JOHANNAS VON ORLÉANS IN FRANKREICH
"Ich bin Ihrem großzügigen Herzen , dankbar, verehrter Bruder [Mgsr. Touchet, Bischof von Orléans], das sich wünscht, daß ich im Weinberg des Herrn arbeiten möge- immer im vollen Sonnenlicht, ohne Wolken und Stürme. Aber Sie und ich müssen die Entscheidungen der göttlichen Vorsehung bewundern, die die Kirche hier unten errichtet haben und ihr ermöglichen, auf ihrem Weg bedrohlichen Hindernissen jeder Art zu treffen.
Und der Grund dafür ist offensichtlich, weil die Kirche kämpferisch ist und deshalb in einem dauernden Kampf steht: einem Kampf, der die Welt zu einem lebenden Schlachtfeld macht und jeden Christen zu einem tapferen Soldaten, der unter dem Banner des Gekreuzigten kämpft; ein Kampf der- begonnen mit dem Leben unseres Allerheiligsten Erlösers- erst am Ende der Zeiten vollendet sein wird.
Und so müssen wir jeden Tag, wie die Krieger des Stammes Juda, die aus der Sklaverei zurück kehren, mit der einen Hand den Feind abwehren und mit der anderen die Mauern des Heiligen Tempels aufrichten; soll heißen, wir müssen an unserer Heiligung arbeiten.
Und diese Wahrheit wird uns durch diese Helden bestätigt, für die die Dekrete veröffentlicht wurden: Helden, die nicht nur dadurch zur Glorie gelangten- durch schwarze Wolken und Stürme- sondern auch durch den dauernden Widerstand und durch schwierige Versuchungen- bis zu dem Punkt ihr Blut und ihr Leben für den Glauben zu geben.
Ich kann jedoch nicht leugnen, daß ich sehr glücklich darüber bin, daß Gott mit der Glorifizierung so vieler Heiliger in Zeiten so großen Unglaubens und religiöser Indifferenz seine Barmherzigkeit manifestiert; daß in Zeiten so großer Charakterschwächen für unsere Nachahmung so großzügige Seelen präsentiert werden, die - in Bekräftigung ihres Glaubens- ihr Leben gegeben haben;
und daß diese Beispiele zum größten Teil- verehrter Bruder- aus Ihrem Land kommen, in dem zivile Herrscher offen das Banner der Rebellion entrollt haben und -koste es was es wolle- alle Verbindungen zur Kirche abbrechen wollten.
Ich bin glücklich, weil in einer Zeit, in der sich viele schämen, sich selbst Katholiken zu nennen, viele andere versuchen, Gott, Glauben, Offenbarung, Gottesdienst und Klerus zu zerstören, und alles mit höhnischer Pietätlosigkeit leugnen und es ins Lächerliche und Spöttische ziehen und nicht einmal das Heilige des Gewissens zu respektieren,
Angesichts dieser Manifestationen des Übernatürlichen jedoch, ist es- so sehr sie sich auch bemühen ihre Augen vor der Sonne, die sie erleuchtet, zu verschließen, unmöglich, daß ein göttlicher Strahl sie nicht durchdringt und - wenn sonst nichts- sie auf dem Weg der Reue zum Glauben zurückführt.
Ich bin glücklich, weil die Tugend dieser Helden die Schwachen und Ängstlichen in der Ausübung von -Lehre und Glaubens wiederbelebt und sie im Glauben stark macht. Mut hat de facto keine andere Daseinsberechtigung als auf einer Überzeugung zu beruhen. Wille ist eine blinde Kraft, wenn er nicht durch Intelligenz erleuchtet wird, auch kann man nicht sicherer durch die Dunkelheit gehen.
Aber die gegenwärtige Generation, die allen Unsicherheiten und Zweifeln eines Menschen, der mit der Dunkelheit kämpft aufweist, ist dieses ein kaltes Zeichen dafür, daß er das Wort Gottes nicht länger wertschätzt, das die Lampe ist, die unsere Schritte leitet und unsere Pfade erleuchtet," lucerna pedibus meis, verbum tuum et lumen semitis meis."
Samstag, 10. November 2018
Fundstück
Heute gedenkt die Kirche der vier Lübecker Märtyrer, die am 10.11.1943 in der Strafvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel hingerichtet wurden.
Hier geht´s zum Fundstück bei katholisch.de : klicken
…."Die drei katholischen Kapläne Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller sowie der evangelisch-lutherische Pastor Karl Friedrich Stellbrink wirkten während der NS-Zeit in Lübeck...."
Quelle: Michael Althaus, katholisch.de
Hier geht´s zum Fundstück bei katholisch.de : klicken
"75 Jahre Lübecker Märtyrer: Ökumenische Zeugen gegen das NS-Regime"
Quelle: Michael Althaus, katholisch.de
Mittwoch, 26. September 2018
Magister läßt einen Fachmann das vaticanische Abkommen mit China beurteilen
Sandro Magister gibt bei Settimo Cielo dem Direktor von "Asia News" Bernardo Cervellera Gelegenheit, als Kenner der Situation der Chinesischen Kirche das gerade unterzeichnete Abkommen zwischen dem Hl. Stuhl und dem Vatican unterzeichnet wurde.
Hier geht´s zum Original: klicken
"IM ABKOMMEN MIT CHINA GIBT ES "EINEN HAUCH POSITIVES". KOMMENTAR EINE EXPERTEN"
"Der Kommentar, den wir zur Gänze wiedergeben, erschien am 24. September bei "Asia News", der online-Agentur des Päpstlichen Instituts für Auswärtige Missionen, die von Fr. Bernardo Cervellera , einem Spezialisten für Nachrichten aus China geleitet wird, das in vier Sprachen -einschließlich Chinesisch- angeboten wird.
Es ist die bisher kompetenteste und ausgewogenste Wertung über das Abkommen, das zwischen dem Hl. Stuhl und der Chinesischen Regierung am 22. September unterzeichnet wurde. Ein Abkommen, das am gleichen Tag offiziell bekannt gegeben wurde- ohne seinen Inhalt zu veröffentlichen.
"Unterwerfung. Das Phantom-Abkommen zwischen dem Hl. Stuhl und China."
Der Direktor von "Asia News "
"Das China-Vatican-Abkommen: einige positive Schritte, aber ohne die Märtyrer zu vergessen"
von Bernardo Cervellera
"Zwei Tage nach dem, was viele ein "historisches Abkommen" zwischen China und dem Hl. Stuhl zur Ernennung der Bischöfe nennen, gehen die Versuche, sein Ziel zu verstehen und zu bewerten, weiter. Die nüchterne Ankündigung des Vaticanischen Presseamtes- während alle Journalisten anderswo beschäftigt waren- mit der Reise von Papst Franziskus nach Litauen- wurde mit einer Mischung aus Optimismus und dunklem Pessimismus begrüßt.
Bei den Optimisten kursierte das Adjektiv "historisch", die vergessen, daß das Abkommen als "provisorisch" bezeichnet wird, "periodischen Bewertungen" unterworfen ist und daß der Direktor des vaticanischen Presseamtes vom "Anfang eines Prozesses" gesprochen hat, nicht von seinem "Ende".
Für die Pessimisten ist es der "Anfang" eines totalen Ausverkaufs der Chinesischen Kirche an den Staat, der- wie es schon der Fall ist- tun wird, was er will, das heißt, sie in ein Partei-Instrument umzuwandeln. Sie weisen auch auf das stille Leiden hin, das die offiziellen Katholischen Würdenträger und die Inoffziellen seit 70 Jahren ertragen müssen.
Wir haben schon bei vielen vorhergehenden Gelegenheiten darauf hingewiesen, daß wir von "Asia News" bei diesem fragilen und provisorischen Abkommen weder Optimisten noch Pessismisten sind.
Der Papst und die Bischofsernennungen
Das Abkommen enthält eine Neuheit, die wir nicht kennen, weil der Text nicht veröffentlicht wurde und wohl auch nicht werden wird,- auf irgendeine Weise wird der Hl. Stuhl bei der Ernennung von Bischöfen beteiligt sein. Das bedeutet- zumindest auf dem Papier- das Ende der "unabhängigen" Kirche, in diesen Jahren oft verkündet und die Anerkennung, daß der Bund mit dem Papst auch für die chinesischen Bischöfe nötig ist, um ihr Amt auszuüben. Gemäß der Vereinbarung wird es nicht mehr möglich sein, einen Bischof ohne päpstliches Mandat zu ernennen und zu weihen, sogar wenn die Regierung oder die patriotische Vereinigung oder das Konzil der Bischöfe ihre Kandidaten vorschlagen. Das ist der optimistische Teil.
Aber es gibt auch eine pessismistische Seite: was passiert, wenn der Kandidat, den China vorschlägt, vom Papst abgelehnt wird? Bis jetzt war die Rede von einem vorübergehenden Veto-Recht des Pontifex. Der Papst wäre in der Lage, innerhalb von 3 Monaten seine Gründe anzugeben, aber wenn die Regierung von der päpstlichen Motivation nicht überzeugt ist, würde China mit der Ernennung und Weihe des gewählten Kandidaten fortfahren. Weil wir den Text des Abkommens nicht haben, wissen wir nicht, ob diese Klausel beibehalten wurde, ob der Pontifex tatsächlich das letzte Wort bei der Ernennung und der Weihe hat, oder ob seine Autorität nur formal anerkannt wird.
Einer meiner Freunde, Kanoniker, ist "sicher" daß der Papst die permanente Macht über das letzte Wort zu den Kandidaten haben wird "weil die Kirche nicht anders handeln kann". Auf jeden Fall ist das einer der Punkte, der- in Abwesenheit des Textes des Abkommens- die wir in den kommenden Monaten verifizieren müssen- mit den möglichen Ernennungen und Weihen, die seit Jahren aufgeschoben worden sind.
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"IM ABKOMMEN MIT CHINA GIBT ES "EINEN HAUCH POSITIVES". KOMMENTAR EINE EXPERTEN"
"Der Kommentar, den wir zur Gänze wiedergeben, erschien am 24. September bei "Asia News", der online-Agentur des Päpstlichen Instituts für Auswärtige Missionen, die von Fr. Bernardo Cervellera , einem Spezialisten für Nachrichten aus China geleitet wird, das in vier Sprachen -einschließlich Chinesisch- angeboten wird.
Es ist die bisher kompetenteste und ausgewogenste Wertung über das Abkommen, das zwischen dem Hl. Stuhl und der Chinesischen Regierung am 22. September unterzeichnet wurde. Ein Abkommen, das am gleichen Tag offiziell bekannt gegeben wurde- ohne seinen Inhalt zu veröffentlichen.
"Unterwerfung. Das Phantom-Abkommen zwischen dem Hl. Stuhl und China."
Der Direktor von "Asia News "
"Das China-Vatican-Abkommen: einige positive Schritte, aber ohne die Märtyrer zu vergessen"
von Bernardo Cervellera
"Zwei Tage nach dem, was viele ein "historisches Abkommen" zwischen China und dem Hl. Stuhl zur Ernennung der Bischöfe nennen, gehen die Versuche, sein Ziel zu verstehen und zu bewerten, weiter. Die nüchterne Ankündigung des Vaticanischen Presseamtes- während alle Journalisten anderswo beschäftigt waren- mit der Reise von Papst Franziskus nach Litauen- wurde mit einer Mischung aus Optimismus und dunklem Pessimismus begrüßt.
Bei den Optimisten kursierte das Adjektiv "historisch", die vergessen, daß das Abkommen als "provisorisch" bezeichnet wird, "periodischen Bewertungen" unterworfen ist und daß der Direktor des vaticanischen Presseamtes vom "Anfang eines Prozesses" gesprochen hat, nicht von seinem "Ende".
Für die Pessimisten ist es der "Anfang" eines totalen Ausverkaufs der Chinesischen Kirche an den Staat, der- wie es schon der Fall ist- tun wird, was er will, das heißt, sie in ein Partei-Instrument umzuwandeln. Sie weisen auch auf das stille Leiden hin, das die offiziellen Katholischen Würdenträger und die Inoffziellen seit 70 Jahren ertragen müssen.
Wir haben schon bei vielen vorhergehenden Gelegenheiten darauf hingewiesen, daß wir von "Asia News" bei diesem fragilen und provisorischen Abkommen weder Optimisten noch Pessismisten sind.
Der Papst und die Bischofsernennungen
Das Abkommen enthält eine Neuheit, die wir nicht kennen, weil der Text nicht veröffentlicht wurde und wohl auch nicht werden wird,- auf irgendeine Weise wird der Hl. Stuhl bei der Ernennung von Bischöfen beteiligt sein. Das bedeutet- zumindest auf dem Papier- das Ende der "unabhängigen" Kirche, in diesen Jahren oft verkündet und die Anerkennung, daß der Bund mit dem Papst auch für die chinesischen Bischöfe nötig ist, um ihr Amt auszuüben. Gemäß der Vereinbarung wird es nicht mehr möglich sein, einen Bischof ohne päpstliches Mandat zu ernennen und zu weihen, sogar wenn die Regierung oder die patriotische Vereinigung oder das Konzil der Bischöfe ihre Kandidaten vorschlagen. Das ist der optimistische Teil.
Aber es gibt auch eine pessismistische Seite: was passiert, wenn der Kandidat, den China vorschlägt, vom Papst abgelehnt wird? Bis jetzt war die Rede von einem vorübergehenden Veto-Recht des Pontifex. Der Papst wäre in der Lage, innerhalb von 3 Monaten seine Gründe anzugeben, aber wenn die Regierung von der päpstlichen Motivation nicht überzeugt ist, würde China mit der Ernennung und Weihe des gewählten Kandidaten fortfahren. Weil wir den Text des Abkommens nicht haben, wissen wir nicht, ob diese Klausel beibehalten wurde, ob der Pontifex tatsächlich das letzte Wort bei der Ernennung und der Weihe hat, oder ob seine Autorität nur formal anerkannt wird.
Einer meiner Freunde, Kanoniker, ist "sicher" daß der Papst die permanente Macht über das letzte Wort zu den Kandidaten haben wird "weil die Kirche nicht anders handeln kann". Auf jeden Fall ist das einer der Punkte, der- in Abwesenheit des Textes des Abkommens- die wir in den kommenden Monaten verifizieren müssen- mit den möglichen Ernennungen und Weihen, die seit Jahren aufgeschoben worden sind.
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*keine Kuscheltiere,
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aus gegebenem Anlass,
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Denkwürdige Momente,
Historisches,
Magister,
Märtyrer,
Papst Franziskus,
politisch Lied ein garstig Lied
Dienstag, 14. August 2018
Heute, am 14. August
feiert die Kirche den Tag des Hl. Antonio Primaldo und der 813 Märtyrer von Otranto: 813 Italiener, die an diesem Tag 1480 von den Osmanen abgeschlachtet wurden, weil sie sich weigerten, zum Islam zu konvertieren- nachdem ihnen ein Tag des Bedenkens gewährt und im Falle der Konversion reiche Belohung versprochen worden war.
Unter den 813 war Antonio Primaldo der sich mit folgenden Worten an seine Mitchristen wandte:
"Meine Brüder, bis heute haben wir bei der Verteidigung unserer Heimat gekämpft, um unser Leben zu retten und für unsere irdischen Herrscher. Jetzt ist es Zeit unsere Seelen für Unseren Herrn zu retten. Und weil er für uns am Kreuz gestorben ist, paßt es, daß wir für ihn sterben- und treu und fest im Glauben bleiben und mit diesem irdischen Tod werden wir das Ewige Leben und die Glorie des Martyriums gewinnen."
Nachdem er das gesagt hatte, schworen alle, daß sie lieber tausend Tode sterben wollten, als Christus zu entsagen.
Insgesamt waren bei und nach der Eroberung der Stadt durch Mehment Pasha und seine Truppen um die 12.000 Menschen massakriert und um die 5000 in die Sklaverei gezwungen worden.
Heiliger Antonio Primaldo und Hl. Märtyrer von Otranto bittet für uns!
Unter den 813 war Antonio Primaldo der sich mit folgenden Worten an seine Mitchristen wandte:
"Meine Brüder, bis heute haben wir bei der Verteidigung unserer Heimat gekämpft, um unser Leben zu retten und für unsere irdischen Herrscher. Jetzt ist es Zeit unsere Seelen für Unseren Herrn zu retten. Und weil er für uns am Kreuz gestorben ist, paßt es, daß wir für ihn sterben- und treu und fest im Glauben bleiben und mit diesem irdischen Tod werden wir das Ewige Leben und die Glorie des Martyriums gewinnen."
Nachdem er das gesagt hatte, schworen alle, daß sie lieber tausend Tode sterben wollten, als Christus zu entsagen.
Insgesamt waren bei und nach der Eroberung der Stadt durch Mehment Pasha und seine Truppen um die 12.000 Menschen massakriert und um die 5000 in die Sklaverei gezwungen worden.
Heiliger Antonio Primaldo und Hl. Märtyrer von Otranto bittet für uns!
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