Steve Skojec ruft in seinem heutigen Beitrag für
OnePeterFive zum Durchhalten im Kampf um das depositum fidei, die Kirche und ihre Lehre auf und stellt fest, daß jetzt -vier Jahre später- der Wind sich auch bei den Medien dreht.
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"AUFRÜSTEN FÜR DEN LANGEN KAMPF: ES IST ZEIT, AUF ANGRIFF ZU SCHALTEN"
"Im Januar als ich mit anderen mein Gefühl teilte, daß 2018 ein "Jahr voller Erwartungen sein, von Dingen, die nicht so ablaufen würden, wie wir es dachten" werden würde, und tatsächlich der "Anfang vom Ende für Franziskus und seine Freunde" -wußte ich noch nicht, wie das aussehen würde. Es war nur ein Bauchgefühl, ein Drehen des Windes, ein Gezeitenwechsel-wenn Sie so wollen. Zu der Zeit schrieb ich, daß ich nicht wußte, wie es geschehen würde oder was wir später bekommen würden.
Jetzt, neun Monate später, rücken die Dinge in den Focus. Eine ununterbrochene Flut schlechter Nachrichten für dieses Papsttum und das explosive Wiederauftauchen des klerikalen Missbrauchsskandals - mit Implikationen, die bis zum Apostolischen Stuhl reichen - haben die öffentliche Meinung dramatisch verändert. Katholische Kommentatoren, die angesichts der Art von Berichterstattung, die wir hier noch im letzten Jahr vorgelegt haben, die Augen verdrehten, sind plötzlich -nur ein Jahr später ganz vorne und führen die Anklage gegen die Korruption in Rom an.
Es erstaunt mich immer wieder, wie schnell sich alles verändert, als ob ein einziger Funke ausreichte, um eine spirituelle Feuersbrunst des Erwachens zu entfachen.
Und vielleicht war es die Hl. Jungfrau, die das Streichholz entzündet hat.
Jetzt ertrinken wir im Fallout.
Es gibt viel zu viele Geschichten, um die wahre Natur der Anti-Kirche zu enthüllen- die jetzt zusammen mit dem wahren Katholizismus existiert. Symptome dafür können wir überall sehen.
Vor kurzem die Notiz, daß Kardinal Schönborn, Herausgeber des Katechismus und handverlesener Interpret von Amoris Laetitia von Papst Franziskus, spontan die Vereinigung des wohl berüchtigtsten schwulen Paares in Österreich gesegnet hat;
Der Bericht, der Msgr. Walter Rossi, den langjährigen Rektor der Basilika des Schreins der Unbefleckten Empfängnis, beschuldigt, Teil der schwulen Mafia in D.C. zu sein, genau wie sein Vorgänger, Bischof Michael Bransfield, der des gleichen beschuldigt wird.
Und die Geschichte, wie Kardinal Cupich einen Priester mißhandelt hat, der, -selbst Opfer eines klerikalen sexuellen Missbrauchs-, eine Regenbogenfahne verbrannte, die vorher den Altarraum seiner Pfarrei geschmückt hatte.
In all diesen Dingen sehen wir Zeichen, daß die Eskalation des Konflikts zwischen Gut und Böse innerhalb der Kirche - und eine mögliche damit einhergehende Spaltung - schneller und wütender als je vorankommt. Diese Geschichten stammen alle aus den letzten paar Tagen und es kommen immer mehr.
Gleichzeitig würde ich warnen, daß- so schlimm die homosexuelle und Mißbrauchsskrise ist- und sie ist furchtbar- sollten wir uns genau so viele Sorgen wegen der Angriffe auf die Lehre, die Evangelien, die Strukturen, Ämter und die Glaubwürdigkeit der Kirche machen. Die homosexuelle Verschwörung ist Instrument in einem größeren Versuch, die Institution Kirche, ihre Sakramente, ihr heiliges Priestertum, das Papsttum und ihre Effektivität bei der Verbreitung der göttlichen Lehre und der Rettung der Seelen zu zerstören.
Wir müssen uns hüten, ausschließlich das zu sehen. Weil jeder durch den Schiffsbruch des sexuellen Mißbrauchs abgelenkt ist, "rammen" sie ihre Pfähle ein- wie die neueste Apostolische Konstitution zur Synode, die benutzt werden wird, um Dinge ins Lehramt hineinzuzwingen, die nichtdorthin gehören.
Wir müssen beide Augen offen halten.
Was klar scheint, ist daß der Papst, der früher unantastbar erschien- ist alarmiert. Tag auf Tag, Predigt auf Predigt vergleicht er seine Notlage und die der Bischöfe unter Feuer mit der Passion Christi und er stellt seine Kritiker und Gegner als Agenten Satans dar. Jemand in Rom erzählte mir, daß Franziskus nach Ansicht seines Kontakts "verängstigt" sei.
Ich bin da nicht so sicher.