Posts mit dem Label Trotzdem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Trotzdem werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 2. Dezember 2019

Weihnachtsgruß an einen Kardinal....

Diakon Nick Donnelly schlägt via Twitter vor Kardinal Pell einen Weihnachtsgruß zu schicken und teilt seinen Lesern die benötigte Anschrift mit.
WICHTIG:  den Umschlag oder die Karte NICHT an Kardinal Pell adressieren, auch nicht an S.E.,   weil sonst die Annahme verweigert wird. Im Brief darf er dann mit Eminenz angesprochen werden.

George Pell
Melbourne Assessment Prison
317-353 Spencer Street
West-Melbourne, VIC 3003
AUSTRALIA



Sonntag, 16. Juni 2019

Hagia Sophia

Abendlicher Rundgang durch die Hagia Sophia, die immer noch eine Kirche ist (und bleibt) - auch wenn die neuen "Besitzer" sie abwechselnd zum Museum oder zur Moschee erklären...

An amazing tour of Hagia Sophia at night together with @serifyenen
Thank you for the wonderful experience pic.twitter.com/oC3q2bkgsK
— The Byzantine Legacy (@ByzantineLegacy) 16. Juni 2019 />

Donnerstag, 2. Mai 2019

Roberto De Mattei stellt der Kirche nach Abu Dhabi und vor der Amazonas-Synode eine nicht allzu günstige Diagnose.

Roberto De Mattei hat in Rorate Caeli -quasi zeitgleich mit dem Offenen Brief bei LifeSiteNews - einen Beitrag zur aktuellen Situation der Kirche nach der Unterzeichnung des Dokumentes von Abu Dhabi verfaßt und der fällt auch nicht positiver aus.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DE MATTEI: DAS SCHRECKLICHSTE SCHISMA,  DAS DIE WELT JE GESEHEN HAT"

Am 4. Februar 2019 haben Papst Franziskus und der Groß-Imam von Al Azhar, Ahmad AlTayyeb in Abu Dhabi ein Dokument zur "Menschlichen Brüderlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben" unterzeichnet. Die Erklärung beginnt im Namen Gottes, der- wenn er Gott für alle sein soll, kein anderer sein kann als der Allah der Muslime. Der Gott der Christen ist einer von Natur aber in drei-einig in Personen, gleich und verschieden, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Seit der Zeit des Arius und seither kämpft die Kirche gegen die Anti-Trinitarier und Deisten, die das größte Mysterium der Christenheit leugnen oder beiseite lassen. Der Islam dagegen verwirft voller Entsetzen in der Sure, die über die "authentische Anbetung " behauptet "Er, Gott ist einer! Gott, der Ewige! Er wird keinen zeugen noch hat er einen gezeugt, der ihm gleich ist." (Koran 112, 2,4)

De facto wird in der Abu-Dhabi-Erklärung weder der Gott der Christen noch der Gott des Islams verehrt, sondern eine säkulare Gottheit "die menschliche Brüderlichkeit" die alle Menschen umarmt, sie vereinigt und sie gleich macht." Es handelt sich hier nicht um den "Geist von Assisi", der in seinem Synkretismus dennoch den Primat der religiösen Dimension über die säkulare anerkennt- aber mit einer Bejahung der Indifferenz. In keinem Punkt wird de facto eine fundamentale Metaphysik der Werte wie Frieden und Brüderlichkeit erwähnt, sondern es wird dauernd auf sie Bezug genommen.
Aber wenn das Dokument bekräftigt, daß die "Vielzahl und die Vielfalt der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen, Sprachen von Gott gewollt sind- in seiner Weisheit, durch die er die Menschheit geschaffen hat, bezeugt es  " nicht den von Pius XI in Mortalium animos" (1928) verdammten Ökumenismus sondern einen religiösen Indifferentismus , den Leo XIII in seiner Enzyklika "Libertas" (20. Juni, 1888) verdammt hat, die er als ein"doktrinales System, das lehrt, daß jeder frei ist, die Religion zu bezeugen, die er möchte oder auch gar keine" definiert hat.

In der Abu-Dhabi-Erklärung unterwerfen sich Christen und Muslime dem Hauptprinzip der Freimaurerei, durch die die Werte der Französischen Revolution von Freiheit und Gleichheit ihre Synthese und Vollendung finden sollten -in einer universellen Bruderschaft. Ahmad al Tayyeb, der den Text gemeinsam mit Papst Franziskus formuliert hat ist ein Erb- Sheik der Bruderschaft der Sufis von Oberägypten und in der Islamischen Welt wird die Al Azhar-Universität, deren Rektor er ist, wegen ihres Angebotes der Sufi-Esoterik als eine "erste Brücke" zwischen Östlicher und Westlicher Freimaurerei angesehen (s. Gabriel Mandel: Federico II, der Sufismus und die Freimaurerei, Tipheret Acireale 2013)

Freitag, 26. April 2019

Father Hunwicke spricht....

heute über einen am vergangenen  Ostersonntag von Papst Franziskus-grammatikalisch etwas eigenwillig- neu formulierten Urbi-et-Orbi-Segen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE JÜNGSTE LITURGISCHE NEUERUNG" 
Der Segen Urbi et Orbi durch den Bischof von Rom hat in diesem Jahr folgende (gnädige, barmherzige und demütige) Form angenommen:

Benedictio Dei Omnipotentis, Patris, et Filius, et Spiritus Sanctus, descendat super vos et maneat semper.*

Hören Sie es sich bei Vatican TV an, wenn Sie mir nicht glauben,. Und er hatte ein riesiges weißes Buch vor sich, vor ihm aufgehalten von einem armen schwitzenden Diener.

Seit fünf Jahren haben uns PFs Gefolgsleute versichert, daß jedes Wort und jede Handlung aus der Inspiration duch den Hl. Geist entsteht. 
Verlangt er jetzt das unfehlbare und lehramtliche Recht,nicht nur den Katechismus der Katholischen Kirche, nicht nur den Denziger sondern sogar Kennedys Latein-Grundlage zu ändern? 

Oder bedeutet diese so raffinierte Form des Segens irgendwie geheimnisvoll einen Dreigötterglauben? 

Bedeutet eine öffentliche Manifestation trinitarischer Heterodoxie , daß er am Ende das Petrinische Amt verloren hat?

Father Ceckada wird es wissen. Ich werde ihn fragen, wenn wir uns das nächste mal im King´s Arms zu einem Pint und einem Kichern treffen. 

Mormonen sind Tritheisten. Ist PF Mormone? 

Episcopus nunc vocandus Civitatis prope Lacum Salinarum? Dierum Ultimorum Sanctus?
Ruft der Bischof jetzt die Leute vom Salzsee? Die Heiligen der letzten Tage? 


Scio bene quid vos omnes utpote qui curiosiores sitis cognoscere cupiatis: quot habet uxores?
Ich weiß wohl, was Sie alle, die Sie neugierig sind, wissen wollen: hat er Ehefrauen? "

Quelle: Fr. J. Hunwicke liturgicalnotes

*Benedicat vos omnipotens Deus, Pater † et Filius † et Spiritus † Sanctus.

und der Segen Urbi et Orbi 

Sancti Apostoli Petrus et Paulus de quorum potestate et auctoritate confidimus, ipsi intercedant pro nobis ad Dominum.

Precibus et meritis beatae Mariae semper Virginis, beati Michaelis Archangeli beati Ioannis Baptistae et sanctorum Apostolorum Petri et Pauli et omnium Sanctorum, misereatur vestri omnipotens Deus et dimissis omnibus peccatis vestris, perducat vos Iesus Christus ad vitam aeternam.

Indulgentiam, absolutionem et remissionem omnium peccatorum vestrorum, spatium verae et fructuosae poenitentiae, cor semper poenitens et emendationem vitae, gratiam et consolationem Sancti Spiritus, et finalem perseverantiam in bonis operibus tribuat vobis omnipotens et misericors Dominus.


Et benedictio Dei omnipotentis, Patris, et Filii, et Spiritus Sancti  descendat super vos et maneat semper.

Montag, 22. April 2019

Wie kann die Kirche nach dem Brand von Nôtre Dame wiederauferstehen?

In seiner ostermontäglichen Kolumne befaßt sich A.Gagliarducci heute bei "Monday in the Vatican" mit dem Feuer in Nôtre Dame und seiner Symbolik. Er stellt seinen Beitrag unter die Frage, ob die Kirche aus diesem Feuer unbeschadet hervorgehen wird und findet in einem Redetext des Papa emeritus aus dem Jahr 2008 die Antwort. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

          "WIRD DIE KIRCHE WIEDERAUFERSTEHEN?"

"Die heilige Woche begann mit der eindrucksvollen Szene der Basilika Notre Dame  in Paris in Brand. Man dachte sogar, daß die Struktur der Kirche nicht standhalten würde. Am Ende ging nur das Holzdach aus dem 13. Jahrhundert verloren , ebenso wie die Turmspitze aus dem 19. Jahrhundert, die von Violle Le Duc entworfen wurde. 
Ein schwarzer Hahn stand auf der Spitze des Vierungsturmes. Dieser Bronzehahn enthielt drei Reliquien: eine von Ste. Genevieve, Schutzpatronin vom Paris, eine von St. Denis und einen Dorn aus der Dornenkrone Jesu - die volle Krone ist im Domschatz von Notre Dame untergebracht. Man nahm an, daß diese drei Reliquien in den Flammen verloren gehen würden. 
Die Dornenkrone, die Tunika des Hl. Ludwigs  und die Reliquie des Kreuzes Jesu wurden durch den Kaplan der Feuerwehrleute Jean-Marc Fournier gerettet , der bei einem Versuch, die Reliquien zu retten, in die Flammen ging und Erfolg hatte.
Das  goldene Kreuz und der Altar blieben stehen. Als Feuerwehrleute nach dem Löschen des Feuers zum ersten Mal Notre Dame betraten , sahen sie als erstes das Kreuz und den Altar.
Am Ende  blieben die Symbole des Glaubens intakt.  Fast wie durch ein Wunder. Und die Gläubigen können eine Verbindung zwischen diesem Wunder und einem anderen außergewöhnlichen Ereignis finden, das in Paris stattfand: Während Notre Dame dem Feuer ausgesetzt war,  kniete sich eine kleine Gruppe spontan nieder, um zu beten . In der Zwischenzeit  bat Erzbischof Michel Aupetit die Kirchen von Paris, die Glocken  zu läuten , um die Menschen aufzurufen, für Notre Dame zu beten.
Paris ist jetzt ohne Kathedrale, hat aber eine populäre Kathedrale gefunden, die aus lebendigem Glauben besteht. Dies ist die Kathedrale als Grundlage für einen Wiederaufbau der Kirche.

Mittwoch, 17. April 2019

Nach dem Brand

Mehrere Tausend Katholiken bei einer Prozession für Nôtre Dame-



Ein Zeichen der Hoffnung : Pariser und Touristen versammeln sich vor Nôtre Dame zu einer Kerzen-Vigil


Père Fournier, der Feuerwehrkaplan. Der Mann, der das Hl. Sakrament und die Dornenkrone vor dem Feuer rettete.


Dienstag, 16. April 2019

A. Gagliarducci kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana das Feuer von Nôtre Dame und einige der Reaktionen darauf..
Hier geht´s zum Original:   klicken

PARIS

"NÔTRE DAME BRENNT UND EUROPA ENTDECKT DIE SCHÖNHEIT DES MITTELALTERS"

Ein tragisches Feuer, das gestern um 18:50 ausbrach, hat die Kathedrale von Nôtre Dame in Paris zerstört, ein Symbol der europäischen Zivilisation. Botschaften der Teilnahme und Solidarität aus aller Welt.  Eingestürzt der Vierungsturm und große Teile des Daches, vielleicht werden nur die Strukturen des Gebäudes gerettet. Noch kein sicheres Wissen über die Ursache für dieses Desaster, auch wenn alle überzeugt sind, daß es sich um einen elektrischen Defekt am Baugerüst handelt, das
für Restaurierungsarbeiten errichtet wurde. Aber man kann auch andere Hypothesen nicht ausschließen - angesichts dessen, daß zur Zeit die Kirchen in Frankreich Angriddsziel von Vandalen und Kirchenschändern sind. Und im vergangenen Monat ist ein Brandanschlag auf die Kirche St. Sulpice in Paris, die zweitgrößte Kirche nach Nôtre Dame. verübt worden.

Es bedurfte eines Brandes, der die Kathedrale von Paris zerstört, damit die großen italienischen und europäischen Laizisten entdecken, daß das Mittelalter das Herz unserer Zivilisation ist.  Um sich bewußt zu werden, daß diese unvorhergesehene Leere dort- wo sich gestern Morgen der Vierungsturm erhob und das Dach der Kathedrale von Paris befand. -wer weiß warum-eine Leere in den Herzen aller hervorruft, sogar jener,. die diese Kirche vielleicht nie betreten haben.

Das Feuer brach unvorhergesehen um 18:50 auf einem Gerüst aus, das für notwendige Reparaturen errichtet wurde, hat sich in den Holzstrukturen der Kathedrale sehr schnell ausgebreitet, in kurzer Zeit sind der Vierungsturm, der nachdem er während der Revolution zerstört wurde und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts rekonstruierte Vierungsturm und das noch originale 1326 vollendete Holzdach eingestürzt. In der Nacht waren die Flammen, die sich hoch in den Himmel der französischen Hauptstadt erhoben- noch nicht gelöscht.


Mittwoch, 20. März 2019

Papst Alexander VI - Moral und Lehramt

Rorate Caeli bemüht die Kirchengeschichte und zeigt anhand des Wirkens von Papst Alexander VI Borgia, daß Lehre und Liturgie der Kirche von den moralischen Irrungen seines "Privatlebens" unberührt blieben. Hier geht´s zum Original: klicken

"WIE FURCHTBAR WAR DAS KATHOLISCHE LEBEN UNTER DIESEN UNMORALISCHEN RENAISSANCE -
PÄPSTEN!"

Im Pontifikat Alexanders VI, des schwierigen Rodrigo Borgia? Nicht das doktrinale Leben, die in ihrer Reinheit unberührt, auch nicht das liturgische Leben, das in Verehrung und Ordnung beibehalten wurde - auch nicht das Missionsleben, mit dem Beginn der größten Verkündung des Katholischen Glaubens in der Geschichte.

Der Geist, der zu den tragischen Ereignissen von 1517 und darüber hinaus führen sollten, brodelte sicherlich und die moralische Krise der Hierarchie war kein kleines Problem dabei. Es ist der Geist des non serviam, der die Welt durchstreift- immer bereit auf den günstigsten Moment zu warten um unsere Seelen zu verschlingen.

"Trotz des Vorherrschens weltlicher Interessen während der gesamten Regierung Alexanders VI war dieser Papst in Kirchenbelangen nicht inaktiv. Auf allen wichtigen Gebieten wurde - trotz Mißbrauchs - beständig fortgeführt - auch wenn das zweifellos teilweise auf die Perfektion ihrer Organisation zurückzuführen war.

Wie sein Vorgänger hat Alexander VI die Mönchsorden kräftig unterstützt, sie mit vielen Privilegien bedacht und getan, was er konnte, um ihr Wohlergehen und ihre Arbeit zu sichern und zu fördern.
Alexander VI hat sich bei vielen Bemühungen bemüht, die Verehrung der Hl. Anna und der Hl. Jungfrau zu fördern. Im Hinblick darauf war die Anweisung vom August 1500 das Angelusläuten wieder einzuführen ein Akt von großer und dauerhafter Wichtigkeit.

Der gesamte Klerus der Stadt war zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 1500 eingeladen. Der Papst selber leitete diese Zeremonie am Weihnachtsabend 1499 - nachdem er zuvor alle Details mit seinem Zeremonienmeister festgelegt hatte. Die Zeremonie für diese Gelegenheit war keine moderne Erfindung - sondern basierte - wie die Einführungsbulle ausdrücklich bemerkt - auf antiken Riten und ist voller symbolischer Bedeutung. 

Laut Burchard umfaßte die Menge, die an diesen Feierlichkeiten teilnahm, 200.000 Personen. Auch wenn das übertrieben sein mag, ist sicher, daß trotz der Probleme dieser Zeit und der Unsicherheit in Rom die Zahl der Teilnehmer an diesem Jubiläum sehr groß war.

Wenn Alexander VI auch nichts gegen die Reform der Kirche unternahm, wollte er sich jedoch keine ernsten Sorgen wegen der Bewahrung der Reinheit der Lehre machen müssen. Sein Zensur-Edikt für Deutschland vom 1. Juni 1501 ist in dieser Hinsicht ein sehr wichtiges Dokument.

Darin - der ersten Äußerung eines Papstes zum Buchdruck wird erklärt, daß die Kunst des Druckens äußerst wertvoll ist für die Bereitstellung und Vervielfältigung geprüfter und nützlicher Bücher - aber wenn sie zur Verbreitung schlechter Bücher mißbraucht werde, auch sehr schädlich sein könnte. Deshalb müßten Maßnahmen ergriffen werden, um die Reproduktion von gegen den Katholischen Glauben gerichteten, oder zur Erzeugung von Skandalen bei den Katholiken geplanten Schriften zu begrenzen.

In Italien unterdrückte Alexander VI die häretischen Tendenzen, die besonders in der Lombardei verbreitet waren kraftvoll, Am 3. Januar 1500 schickte er zwei Inquisitoren mit Empfehlungsschreiben an den Bischof von Olmütz, um gegen die Anwesenheit zahlreicher Pikarden und Waldenser in Böhmen und Mähren, die ein extrem unmoralisches Leben führten, zu protestieren. Seit 1493 bemühte sich Alexander VI sehr darum, die Böhmischen Utraquisten zurück zu  gewinnen, aber diese Bemühungen schlugen total fehl.
Als 1499 einige der moderateren Utraquisten sich geneigt zeigten, sich mit der Kirche zu versöhnen, ließ Alexander VI die Sache in einem Konsistorium diskutieren und übertrug dem Prager Klerus spezielle Machtbefugnisse.

Alexander setzte sich nicht nur dafür ein, die Reinheit des Christlichen Glaubens zu erhalten, sondern sorgte auch für seine Verkündung. Die großartigen Entdeckungen der Portugiesen und Spanier boten der Kirche in dieser Richtung ein weites Feld. Es ist tröstlich festzustellen, wie viel -sogar unter Alexander VI - getan wurde, um das Evangelium unter den Heiden zu verkünden."
Aus Ludwig von Pastor,  "Geschichte der Päpste"

und ein Zitat aus Rev. J.B. O'Connell "The Celebration of Mass (1964)"

"Zu Beginn des 16. Jahrhunderts trat ein berühmter päpstlicher Zeremonienmeister auf, der die Ordines des Päpstlichen Hofes und das Missale des Vaticans benutzte und 1502 auf Anordnung von Alexander VI ein Ordo Missae veröffentlichte. Daraus stammen einige Rubriken unseres gegenwärtigen Missale und der Ritus servandus unserer Missales verkrörpert größere Teile von Burkhardts Ordo."

Freitag, 15. März 2019

Pezzo Grosso sucht hinter dem Urteil gegen Kardinal Pell nicht "la femme" sondern das Geld

In einem kleinen Brief an Marco Tosatti kommentiert "Pezzo Grosso" die vaticanischen Hintergründe für die australische Justizfarce (für den Kardinal allerdings eher eine Tragödie).
Hier geht´s zum Original: klicken


"PEZZO GROSSO KOMMENTIERT DIE VERURTEILUNG PELLS UNTER DEM ASPEKT DES GELDES IM VATICAN." 

Liebe Stilumcurialisten, nach langer Zeit läßt Pezzo Grosso wieder von sich hören, um das juristische Geschehen um Kardinal Pell zu kommentieren und um ein Szenario von der Beharrlichkeit des australischen Purpurträgers im Vatican zu zeichnen. Sehr interessant und suggestiv.....

"Von Pezzo Grosso an Tosatti.
Ich entschuldige mich für meine Einmischung, ich glaube nur, daß ich für die Meinungsbildung nützlich sein könnte, auch wenn mir die Beweise fehlen und sich meine Überlegungen auf "geflüsterte" Informationen beziehen.

1. Als Kardinal Pell in Rom landete, war ihm de facto die Funktion eines "Staatssekretärs für die finanziellen Belange" angeboten worden. Ich kämpfe darum, das Delikate dieses Amtes zu verstehen,Besonders weil die zuvor vom Staatssekretär (Kard. Parolin) ausgeübt worden war, der sich durch diese organisatorische Maßnahme einer Schlüsselfunktion beraubt sah und darüber überhaupt nicht glücklich war.... tatsächlich wurde seine Bewertung seines australischen Kollegen als eher streng betrachtet.

2. Einige eminente Kollegen von Kardinal Pell erklärten, daß diese Funktion finanziell-administrative Kenntnisse oder volles und absolutes Vertrauen in die bestehenden Leitungsorgane voraussetzt. Und er- viel erfahrener in der Theologie als im Finanzwesen - erkannte seine Schwäche in der Materie an, glaubte jedoch damit trotzdem umgehen zu können, obwohl er die Leitungsgremien nicht einmal kannte.

3. Als jene Probleme offenbar wurden, die man als "den Fall der Libero Milone" definierte (dem für die Kontrolle der Konten verantwortliche Wirtschaftsprüfer wurde gekündigt und er wurde beschuldigt, unautorisiert eine Untersuchung über seltsamen und verdächtige Finanztransaktionen und zu ein paar merkwürdigen Konten angestoßen zu haben). Kardinal Pell -anstatt sich um Rugby zu kümmern, verlangte Aufklärung über die von Milone aufgedeckten Probleme.

Und so ist das "Briefchen" aus Australien angekommen, dessen Schlußfolgerungen sich in den heutigen Zeitungen und bei Stilum Curiae finden. Lieber Tosatti, ich wiederhole, daß diese Hypothese nur eine logische Analyse ist, die auf Informationen und einer Abfolge von Fakten beruht,  die zu bedenken, ich vorschlage. Aber er wird sehen, daß der "Barmherzige" eingreifen wird, damit er Gnade und Schweigen erlangt."

Quelle: Stilum Curiae, Pezzo Grosso, M. Tosatti



Freitag, 1. März 2019

Kardinal Brandmüller über die Kirche : "Fluctuat non mergitur!"

Maike Hickson gibt bei LifeSiteNews das Interview wieder, das Kardinal Brandmüller Armin Schwibach zur aktuellen Situation und den Austrittszahlen der Kirche in Deutschland gegeben hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DUBIA-KARDINAL: KATHOLIKEN, DIE WEGEN DER SKANDALE DIE KIRCHE VERLASSEN, RISKIEREN "EXISTENTIELLES NICHTSEIN  " FÜR ALLE EWIGKEIT.

Kardinal Walter Brandmüller- einer der Unterzeichner der Dubia. warnt Katholiken, die die eine wahre Kirche verlassen, was auch immer der Grund sei, daß sie riskieren, der ewigen Verdammnis zum "existentiellen Nichtsein" zu verfallen.

Die Kirche zu verlassen, sagte Kardinal Brandmüller, bedeutet "ins existentielle Nichtsein zu verfallen und das würde im Augenblick des Todes für immer bedeuten." Brandmüller hat diesen Kommentar vor kurzem in einem Interview gemacht, in dem er über die Gründe einer wachsenden Zahl von Bayrischen Katholiken sprach, die die Kirche verlassen haben.

Er zitierte auch den Hl. Augustinus, der sagte, daß Katholiken wie Zweige sind, die "entweder am Rebstock sind oder im Feuer." Brandmüller sagte auch, er sein trotzdem ermutigt von der wachsenden Zahl junger Menschen" die beschlossen haben, der "Kirche zu dienen" trotz der aktuellen Skandale.

Als er mit Dr. Armin Schwibach sprach- dem Rom-.Korrespondenten der österreichischen Nachrichten-Seite Kath-net- erklärte Kardinal Müller zuerst einige Gründe warum es 2018 eine 25% -ige Zunahme von Katholiken gab, die die Katholische Kirche in Bayern verlassen haben. Er sagte, es gäbe eine Zahl "kutlureller Katholiken" die in der Kirche aus Gewohnheit in der Kirche geblieben sind, aber jetzt wegen der Skandale, die in der Kirche passieren, ausgetreten sind.

"Der scharfe Wind, der zur Zeit durch den Baum der Kirche weht" erklärte Brandmüller "bläst jetzt die toten und vertrockneten Blätter weg."Wenn nur 5%- bis 10% der Katholiken, die Kirchensteuer bezahlten, Sonntags den Weg in die Kirche finden, dannist klar, wie viele wirklich den Glauben haben und praktizieren. "  So machen die offiziellen Schritte zum Verlassen der Kirche nur sichtbar, was schon seit langer Zeit gelebte Realität ist."

In Deutschland müssen Katholiken sich bei Staat registrieren lassen, um die obligatorische Kirchensteuer zu bezahlen. Wenn Katholiken dieses System verlassen, weigern sich die Bischöfe, ihnen die Sakramente zu spenden und erklären sie für exkommuniziert. Ein Problem dieses Systems ist, daß gläubige Katholiken gezwungen werden, Projekte der offiziellen Katholischen Kirche zu finanzieren, die manchmal heterodoxe Projekte fördert.  Zur Verwirrung bei den Katholiken trägt noch bei, daß die Katholische Kirche in Deutschland in vielen Gebieten jetzt offiziell "Wiederverheirateten Geschiedenen" und protestantischen Ehepartnern von Katholiken die Heilige Kommunion erteilt und- was die Lehre und Disziplin der Kirche verletzt.

In diesem Kontext sieht der deutsche Kardinal auch ein andere Gruppe von Katholiken, die jetzt in Deutschland die Kirche verlassen. Das sind diejenigen, die die Kirche "aus ganz anderen Gründen" verlassen. "Das ist ihr Protest gegen einen Apparat der in bürokratischen Strukturen erstarrt ist. Für diese bürokratischen Amtsträger sind die Glaubenswahrheit, die Moralnormen des Evangeliums und die Anbetung Gottes nur eine sekundäre Rolle spielen- wenn überhaupt."


Freitag, 18. Januar 2019

Das Kloster San Marco muß bleiben!

domradio.de berichtet über den Kampf der Dominicaner von San Marco in Florenz um die Erhaltung ihres Traditionsklosters,
Hier geht´s zum Original: klicken

Mit ihnen bitten 20.000 Unterzeichner einer Petition an den neuen Ordensgeneral, von dem sie eine Revision der Entscheidung des bisherigen Oberen Bruno Cadore erhoffen, darum im seit dem 13. Jahrhundert  bestehenden historischen Konvent verbleiben zu dürfen, in dem u.a. Fra Angelico, Fra Bartolomeo und Girolamo Savonerola lebten und wirkten.
Obwohl die Petition geschlossen ist, bitten und beten wir mit ihnen.

Quelle: domradio.de

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Offener Brief der Johannes Paul II-Akademie an Erzbischof Viganò


Corrispondenza Romana veröffentlicht heute den Offenen Brief, mit dem die "Johannes Paul II-Akademie für Leben und Familie"  Msgr. Viganò unterstützt.
Hier geht´s zum Originalklicken

"Die Johannes Paul II Akademie für das Menschliche Leben und die Familie "AHLF" drückt Msgr. Viganò ihre Unterstützung aus."

Die JHLF , der Professor Josef Seifert vorsteht, hat ErzbischofM Carlo Maria Viganò einen mit am 29. September, dem Fest des Hl. Erzengels Michael,  datierten offenen Brief ihre Unterstützung ausgedrückt, der heute- mit der Unterschrift eben dieses Profesor Seiferts und vielen Mitgliedern der Akademie - von der Presse veröffentlichit wurde. 

Offener Brief der Johannes Paul II Akademie für Leben und Familie an Papst Franziskus und alle Kardinäle, Bischöfe, Priester, Mitglieder, Religiösen und Laien der Heiligen Katholischen Kirche und an alle Menschen guten Willens zur Unterstützun von Erzbischof Carlo Maria Viganò.

Heiligkeit, Eminenzen, Exzellenzen, Priester, Diakone, Geweihte, Familien, Laien der Katholischen Kirche und alle Menschen, die das Wahre, Gerechte und Gute lieben.

Wir möchten dem Mut, der Liebe und der Treue von Msgr. Viganò gegenüber Petrus unsere tiefgehende Unterstützung ausdrücken, weil wir erkennen, daß Erzbischof Viganò nur im Dienst an der Wahrheit, mit großem Mut und  ohne irgendein anderes persönliches Motiv die traurigsten Fakten und Ereignisse enthüllt hat, die sich im Leben der Kirche ereignet haben. 


Wie Erzbischof Viganò in seiner zweiten Botschaft, die am 29. September 2018, am Fest des Hl. Erzengels Michael veröffentlichte, bekräftigt, bringt keine Geheimnis (einschließlich des Papstgeheimnisses), das nicht unter dem Siegel der Beichte  fällt, die Verpflichtung mit sich, Schweigen zu bewahren, vor allem, wenn dieses Schweigen Grund für schwere Schäden für die Kirche verursachen könnte. 

Sicher - ist das Beharren auf dem Schweigen über von Priestern und Prälaten begangene sexuellle Verbrechen, Verbrechen, die nicht nur an vielen Seelen als auch an der ganzen Kirche schwere Schäden verursachen- für sich auch ein großes Verbrechen. 

Es ist ein großes Verbrechen, weil es ein stilles Gift ist, daß das Ergreifen von Maßnahmen zum Schutz der jungen Seminaristen, Priester und Laienvor weiteren Schäden zu bewahren, verhindert. Solches Schweigen ist nicht das Heilige Schweigen Jesu vor Pilatus (zu dem er ja vor Seinem Schweigen schon wichtige Worte gesagt hatte).sondern ein böses Schweigen, das einen stillen Pakt mit dem Teufel anzeigt. Es ist ein Schweigen, daß andere unschuldige Opfer weiterem sexuellen Mißbrauch aussetzt. 


Und es ist auch Schweigen, daß den Priestern und den Prältn erlaubt, in ihrem Hirtenamt und in der Leitung der Kirche zu bleiben, wenn sie nach den Vorschriften des Kanonischen Rechts, ihres Amtes enthoben und statt dessen abgeschlossen für ihre Sünden Buße tun mitten. Die Stille die einige von Erzbischof Viganò verlangen, ist das Schweigen der schlechten Hirten, die fliehen  und ihre Herde den Wölfen überlassen, anstatt ihnen mit Kraft und Mut Widertand  zu leisten und sie zu verjagen.


Wir unterstützen auch den ernsten Apell von Erzbischof Viganò daß alle, die für solches Schweigen und die Vertuschung verantwortlich sind, angewiesen werden aus den höchten Kirchenämtern zurückzutreten oder besser noch- freiwillig zurückzutreten, der Stimme ihres Gewissens folgend, in dem die Worte unserer Erlösers Jesus Christus stark und klar widerhallen sollten. "Aber wer für einen dieser Kleinen, die an mich glauben ein Skandal sind, es wäre besser für ihn er würde mit einem Mühlstein um den Hals auf den Grund des Meeres versenkt."(Matthäus 18:6) 


Mögen die Madonna, Königin alles Engel, Königin aller Heiligen, der Hl. Erzengel Michael, Schutzpatron der Hl. Kirche, unseren Herrn und alle, die ihn auf der Erde repräsentieren, wenn er während des Sturmes mit seinen gefährlichen Wellen, die uns trreffen, zu schlafen scheint- durch das Eingreifen Seines Heiligen Herzens, Jesus, wahrer Gott, wahrer Mensch möge sich uns mitleidig zuwenden, wie er es mit Petrus getan hat, er möge sch erheben, die Kirche in diesem Sturm segnen und den Windenund tobenden Wassertn Stille gebieten, die drohen das Schiff der Kirche zu zestören . Möge Gott selber seiner Heiligen Braut der Kirche, die so durch Sünden entstellt ist wahre Heilung und Erneuerung gewähren! Das si t die einzige Hoffnung für die Kirche, und das ist auch die Hoffnung von Erzbischof Viganò , eine Hoffnung, die alle mit ihm teilen.


Jeder, der ihn des Stolzes oder de mangelnden Respektes ffür den Papst beschuldigen, begeht einen Akt der Verleumdung ihm gegenüber, weil er einer der guten Hirten der Kirche ist, der- wie es der hl. Paulus mit Petrus tat- beim Apostelkonzil offen gesprochen hat.

Er ist nicht geflohen und hat seine Herde nicht den Wölfen überlassen acuh nicht den Lügen und er schützt nicht die Täter durch Lügen oder sündhaftes Schweigen.

Exzellenz, Erzbischof Carlo Maria Viganò, es wäre eine große Ehre für uns, wenn Sie unsere herzliche Einladung annehmen würden, Mitglied der Johannes-Paul II-Akademie für Leben und Familie zu werden. Wir danken Gott, für das große Geschenk, daß Er der Kirche durch Erzbischof Viganò gemacht hat."


Quelle: Corrispondenza Romana

Samstag, 22. September 2018

Müssen sich die Laien jetzt für "den langen Kampf" um Kirche und Glauben rüsten?

Steve Skojec ruft in seinem heutigen Beitrag für OnePeterFive zum Durchhalten im Kampf um das depositum fidei, die Kirche und ihre Lehre auf und stellt fest, daß jetzt -vier Jahre später- der Wind  sich auch bei den Medien dreht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"AUFRÜSTEN FÜR DEN  LANGEN KAMPF: ES IST ZEIT, AUF ANGRIFF ZU SCHALTEN"

"Im Januar als ich mit anderen mein Gefühl teilte, daß 2018 ein "Jahr voller Erwartungen sein, von Dingen, die nicht so ablaufen würden, wie wir es dachten" werden würde, und tatsächlich der "Anfang vom Ende für Franziskus und seine Freunde" -wußte ich noch nicht, wie das aussehen würde. Es war nur ein Bauchgefühl, ein Drehen des Windes, ein Gezeitenwechsel-wenn Sie so wollen. Zu der Zeit schrieb ich, daß ich nicht wußte, wie es geschehen würde oder was wir später bekommen würden.

Jetzt, neun Monate später, rücken die Dinge in den Focus. Eine ununterbrochene Flut schlechter Nachrichten für dieses Papsttum und das explosive Wiederauftauchen des klerikalen Missbrauchsskandals - mit Implikationen, die bis zum Apostolischen Stuhl reichen - haben die öffentliche Meinung dramatisch verändert. Katholische Kommentatoren, die angesichts der Art von Berichterstattung, die wir hier noch im letzten Jahr vorgelegt haben, die Augen verdrehten, sind plötzlich -nur ein Jahr später ganz vorne und führen die Anklage gegen die Korruption in Rom an.
Es erstaunt mich immer wieder, wie schnell sich alles verändert, als ob ein einziger Funke ausreichte, um eine spirituelle Feuersbrunst des Erwachens zu entfachen.

Und vielleicht war es die Hl. Jungfrau, die das Streichholz entzündet hat.

Jetzt ertrinken wir im Fallout.

Es gibt viel zu viele Geschichten, um die wahre Natur der Anti-Kirche zu enthüllen- die jetzt zusammen mit dem wahren Katholizismus existiert. Symptome dafür können wir überall sehen.
Vor kurzem die Notiz, daß Kardinal Schönborn, Herausgeber des Katechismus und handverlesener Interpret von Amoris Laetitia von Papst Franziskus, spontan die Vereinigung des wohl berüchtigtsten schwulen Paares in Österreich gesegnet hat;
Der Bericht, der Msgr. Walter Rossi, den langjährigen Rektor der Basilika des Schreins der Unbefleckten Empfängnis, beschuldigt, Teil der schwulen Mafia in D.C. zu sein, genau wie sein Vorgänger, Bischof Michael Bransfield, der des gleichen beschuldigt wird.
Und die Geschichte, wie Kardinal Cupich einen Priester mißhandelt hat, der, -selbst Opfer eines klerikalen sexuellen Missbrauchs-, eine Regenbogenfahne verbrannte, die vorher den Altarraum seiner Pfarrei geschmückt hatte.
In all diesen Dingen sehen wir Zeichen, daß die Eskalation des Konflikts zwischen Gut und Böse innerhalb der Kirche - und eine mögliche damit einhergehende Spaltung - schneller und wütender als je vorankommt. Diese Geschichten stammen alle aus den letzten paar Tagen und es kommen immer mehr.

Gleichzeitig würde ich warnen, daß- so schlimm die homosexuelle und Mißbrauchsskrise ist- und sie ist furchtbar- sollten wir uns genau so viele Sorgen wegen der Angriffe auf die Lehre, die Evangelien, die Strukturen, Ämter und die Glaubwürdigkeit der Kirche machen. Die homosexuelle Verschwörung ist Instrument in einem größeren Versuch, die Institution Kirche, ihre Sakramente, ihr heiliges Priestertum, das Papsttum und ihre Effektivität bei der Verbreitung der göttlichen Lehre und der Rettung der Seelen zu zerstören.
Wir müssen uns hüten, ausschließlich das zu sehen. Weil jeder durch den Schiffsbruch des sexuellen Mißbrauchs abgelenkt ist, "rammen" sie ihre Pfähle ein- wie die neueste Apostolische Konstitution zur Synode, die benutzt werden wird, um Dinge ins Lehramt hineinzuzwingen, die nichtdorthin gehören.

Wir müssen beide Augen offen halten.

Was klar scheint, ist daß der Papst, der früher unantastbar erschien- ist alarmiert. Tag auf Tag, Predigt auf Predigt vergleicht er seine Notlage und die der Bischöfe unter Feuer mit der Passion Christi und er stellt seine Kritiker und Gegner als Agenten Satans dar. Jemand in Rom erzählte mir, daß Franziskus nach Ansicht seines Kontakts "verängstigt" sei.

Ich bin da nicht so sicher.


Dienstag, 18. September 2018

Kardinal Müller widerspricht Prof. Pfeiffer

Maike Hickson kommentiert bei LifeSiteNews die Antwort Kardinal Müllers auf Vorwürfe von Christian Pfeiffer, er sei 2013 einer der führenden Köpfe hinter dem Versuch, die Studie zu zensieren gewesen und gibt noch einmal das Pfeiffer-Interview mit dem Spiegel wieder.
Hier geht´s zum Original: klicken

"KARDINAL MÜLLER ANTWORTET AUF VORWÜRFE DER NACHSICHTIGKEIT GEGENÜBER DER VERTUSCHUNG VON MISSBRAUCHSFÄLLEN" 

"Kardinal Gerhard Müller hat auf die Behauptungen von Professor Christian Pfeiffer, dem Kriminologen, der früher die Untersuchung von sexuellem Mißbrauch und der Vertuschung in Deutschland leitete, und der behauptet hat, daß der Kardinal eine der treibenden Kräfte hinter dem Vesuch von 2013 seine Studie zu zensieren gewesen sei.

Kardinal Müller sagte gegenüber LifeSiteNews heute, daß es die DBK selber war, die den Studien-Auftrag an Prof. Pfeiffer änderte, der jetzt natürlich nach Sündenböcken für sein eigenes Versagen und die Scham, daß der Auftrag zurückgenommen wurde, sucht."

Pfeiffer behauptet in einem neuen Interview, daß die Kirche bis in die 90-er Jahre "durchgehend" die Mißbrauchsfälle unterdrückte und manchen Opfern sogar Schweigegeld bezahlte. Er nennt die Kardinäle Reinhard Marx und Gerhard Müller als die beiden treibenden Kräfte hinter dem Versuch von 2013, seine Studie zu zensieren. 

Pfeiffer hat sich selbst aus der Leitung der Studie über die Handhabung von Fällen klerikalen Mißbrauchs durch die deutschen Bischöfe zurückgezogen, "weil die Kirche sich das Kontrollrecht über die Ergebnisse der Studie vorbehalten habe- und unter gewissen Umständen sogar ihre Veröffentlichung verhindern wollte" so die New York Times.

Die Ergebnisse dieser Studie, der MFG-Studie, wurden zufällig letzte Woche geleakt. Die Studie hat 3677 Opfer klerikalen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger in Deiutschland in den Jahren 1946 bis 2014 gefunden. Sie war auch in der Lage viele Formen der Manipulation und Vertuschung von Seiten der deutschen Bischöfe zu zeigen.


Donnerstag, 13. September 2018

Fr. Hunwicke spricht....

-wie es der Zufall will - bei liturgicalnotes heute ebenfalls  über die Worte, die Erzbischof Gänswein bei der Vorstellung des Buches "Die Benedikt-Option" von Rod Dreher in Rom gesprochen hat.
Hier geht´s zum Original: klicken


                       "ERZBISCHOF GÄNSWEIN" 
"Ich denke, es wäre ein Kategorie-Fehler die schöne Rede des Erzbischofs in der Hoffnung zu lesen, dort eine codierte Kritik am aktuellen Regime zu entdecken. Ich glaube, daß es seine Absicht war, uns auf die lehramtlichen Dokumente Benedikts XVI zurück zu verweisen- zum Verständnis, daß Papst Benedikt sehr differenziert die Zeichen der Zeit erkannte- sowohl im Hinblick auf die Kirche als auch auf die Welt.


In der aktuellen Krise  sollten wir uns selber für die Zukunft wappnen, indem wir noch einmal von der Weisheit Papst Ratzingers  trinken. Das ist klar.


Ich vermute, daß es da die Implikation gibt, daß wir aus den Dokumenten dieses Pontifikates nicht viel Hilfe oder Ermutigung finden können; und vielleicht könnte PF denken, daß G nicht allzu sehr "auf Sendung" ist. Aber G- da bin ich mir sicher-gibt uns einige richtungsweisenden Hinweise, indem er uns zeigt, wo die Quellen sind, die uns über das gegenwärtige Pontifikat helfen werden.  Und das ist genau das, was wir  brauchen.

Ich denke, wir sollten diese Rede sehr ernst nehmen, besonders die Benedikt-Zitate."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke



Freitag, 7. September 2018

"Nein zur Interkommunion"

Hier ist eine an Papst Franziskus gerichtete Petition "Nein zur Interkommunion" mit dem Aufruf, die pastorale Handreichung der deutschen Bischöfe zur Interkommunion zu korrigieren.
Hier geht´s zur Petition und zur Unterschrift:   klicken

Samstag, 25. August 2018

Tweet zum Tage,,,,


Montag, 6. August 2018

Die nie endenden Angriffe auf die Katholische Kirche

Andrea Gagliarducci in analysiert und kommentiert in seiner wöchentlichen Kolumne in Monday in the Vatican den aktuellen medialen Umgang mit dem Geschehen in der Kirche und der Rolle, die der Pontifex dabei spielt. Und dabei stellt er ein fortbestehendes Muster eines Dauerkrieges gegen die Kirche fest- aus dem Papst Franziskus zunächst ausgenommen wurde. Lesen!!
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KATHOLISCHE KIRCHE: DIE BEUNRUHIGENDEN HINWEISE AUF EINEN NIE ENDENDEN ANGRIFF"
Vielleicht hatte Papst Franziskus keine richtigen Flitterwochen mit den Medien. Sicher wird seit  Jahren gesagt, daß die Sympathien zu Papst Franziskus groß seien und daß das die Popularität der Kirche direkt steigere.

Die "Kirche des Nein"- so sagte man- wurde in die "Kirche des Ja" verwandelt- Dank dem weit offenen Geist von Papst Franziskus. Das "Who am I to judge" zu homosexuellen Personen, das immer außerhalb des Kontextes zitiert und als der Anfang eines neuen Frühlings in der Kirche betrachtet wird. Sein "wzitiertir müssen uns nicht wie Kaninchen vermehren" -auch aus dem Kontext wurde als erste Öffnung der Kirche zur Geburtenkontrolle angesehen.

Um es zusammenzufassen, unter Papst Franziskus war alles Frühling. Und es gab viele Erwartungen. Unter diesen Erwartungen: der mögliche Zugang zur Kommunion für wiederverheiratete geschiedene Katholiken; ein angenommener Wille der Katholischen Kirche bei der Evangeisierung zum Wohl der Kutur der Begegnung- basierend auf dem, was der linke Journalist Eugenio Scalfari dem Papst in seinem ersten Interview zusprach, das heißt "daß es keine Katholische Kirche gibt." 
Andere Erwartungen waren die Demontage der Kirche als Institution und die Beförderung einer quasi New-Age-Kirche- basierend nicht auf dem Zeugnis des Evangeliums sondern einfach nur auf konkreten Handlungen. Sogar über die Möglichkeit eines Dritten Vaticanischen Konzils, um die Kirche für die Moderne zu öffnen, wurde gemunkelt.

Über die Tatsache hinaus, daß viele Erwartungen nicht erfüllt wurden und wie viele andere Teil einer Überinterpretation der Worte von Papst Franziskus (der-de facto- niemals definitive Äußerungen macht oder eine Diskussion beendet) gab es den Eindruck daß die Flitterwochen zwischen der säkularen Welt und dem Papst weitergingen. Dieser Eindruck war falsch.

Hinter der Anerkennung für Papst Franziskus durch Medien, die de facto nicht über die traditionelleren Ansichten des Papstes berichten, geht der Kampf gegen die Kirche weiter.


Samstag, 23. Juni 2018

Fundstück: heute vor 50 Jahren

wurden in Potsdam die Überreste der Garnisonskirche gesprengt.  Gefunden haben wir den Beitrag dazu bei domradio.de . Hier geht´s zum Original:   klicken
Unter dem Titel:

                 "Es war beeindruckend, wie dieser Turm widerstand"beginnt der Bericht so: 

"Erst die Ruine des Kirchenschiffs, dann der Turm: Vor 50 Jahren wurden in Potsdam die Überreste der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Garnisonkirche gesprengt. Die Gemeinde erhielt damals für den Verlust eine Entschädigung. Nun wird erneut gebaut." 

Dienstag, 19. Juni 2018

Weltfamilientreffen vs Konferenz Katholischer Familien in Dublin

Kathy Schiffer berichtet für den  New Catholic Register über eine geplante Parallelkonferenz zum Weltfamilientreffen. Geplant sei die Konferenz zur Verteidigung der Sexuallehre der Kirche.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KRITIKER DES WELT-FAMILIENTREFFENS PLANEN EINE PARALLELKONFERENZ IN DUBLIN." 

Wie Kathy Schiffer berichtet, hat eine Irische Organisation jetzt eine alternative Familienkonferenz angekündigt, die zur selben Zeit stattfinden wird, wie das vom Vatican unterstützte Weltfamilientreffen.
Die zweitägige Alternativkonferenz wird vom Lumen-Fidei-Institut gesponsert-so Schiffer weiter- als Redner sind  u.a. Bischof Athanasius Schneider, Fr. Thomas Weinandy, Dr. R. Royal vorgesehen.
Und wie man in ihrem Beitrag lesen kann, wird sich Kardinal Burke per Video an die Konferenzteilnehmer wenden.
Schiffer dann:

"Zwei Konferenzen-zwei divergierende Themen"
Das Weltfamilientreffen 2018 in Dublin hat als Thema die päpstliche Exhortation "Amoris Laetitia" , dwer Pontifex wird persänlich anwesend sein und sprechen, ebenso Fr. James Martin, SJ, ein Verfechter der Homosexualität innerhalb der Kirche. Titel seines vorgesehenen Konferenzbeitrages:
"Wie Gemeinden jene Familien unterstützen können, die sich als LGBT definieren"  das Dikasterium für Laien, Familie und Leben hat der Präsentation dieser Rede zugestimm.

Im Gegensatz dazu, so Schiffer-, wird sich die Konferenz Katholischer Familien auf die Enzyklika von Pius XI "Casti Connubi" aus dem Jahr 1930  fokussieren, die die Themen Ehe, Procreation, und Empfängnisverhütung anspricht (38 Jahre vor Humanae Vitae)