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Mittwoch, 22. Januar 2020

"Europas Zukunft liegt nur im Christentum----das Neuheidentum ist sein Untergang"

Maike Hickson hat für Life-Site-News die Predigt, die Kardinal Müller am Fest der Hl. Agnes in seiner Titularkirche Sant´Agnese in Agone  in Rom gehalten hat kommentiert und dann in voller Länge wiedergegeben.
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"KARDINAL MÜLLER: EUROPAS ZUKUNFT LIEGT NUR IM CHRISTENTUM... DAS NEUHEIDENTUM IST SEIN UNTERGANG"
"Das Neuheidentum leugnet, daß jeder Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist und deshalb steht das Neuheidentum dem Leben feindlich gegenüber." 

Kardinal Gerhard Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation hat zum Fest der Hl. Agnes in seiner Titularkirche Sant´Agnese in Agone in Rom gepredigt- (Siehe den vollen Text unten). Darin hat er an Europa einen starken Appell, zu Jesus Christus, dem Erlöser, zurückzukehren, gerichtet. 

Während er über die jungfräuliche Märtyrerin, die Hl. Agnes sprach, machte er darauf aufmerksam, daß sie bereits als Mädchen "genau den Unterschied zwischen dem wahren und einzigen Gott und den vielen falschen Göttern der Heiden kannte."

"Wir folgen dem Beispiel der Märtyrer" erklärte er "wenn wir nicht in alte Formen der Anbetung hohler Idole, ihrer Abbildungen und Statuen aus Holz, Stein und Metall zurückfallen."

Kardinal Müller erinnerte und auch daran, daß "der Glaube an Götter und Dämonen und die Anrufung der Elemente durch Schamanen die Wahrheit der Erlösung verdunkeln,." und daß Jesus Christus der "Sohn Gottes und der einzige Retter der Welt ist." Die Hl. Agnes ermutigt uns durch ihr Martyrium "öffentlich unseren Katholischen Glauben hier in Rom und in Europa zu bezeugen - ohne Menschenfurcht,"

Er fuhr damit fort, uns vor neuheidnischen Theorien zu warnen, die das Christliche Bild des Menschen als in der Ebenbildlichkeit Gottes geschaffen ablehnen und deshalb dem Leben gegenüber feindlich sind."

"Das Christentum lehrt uns " fuhr Müller fort "daß jedes menschliche Leben heilig ist, vom ersten Augenblick der Empfängnis bis zu seinem letzten Atemzug. Daraus ergibt sich das kategorische Nein zu Abtreibung und Euthanasie, zu Geschlechtsumwandlung und zur Zerstörung der Familie!" Deshalb liegt nur im Christentum die Zukunft Italiens. Neuheidentum ist sein sicherer Untergang" endete der Prälat entschlossen.

Damit unterstützte der Kurienkardinal mehr einen Politiker, der "symbolisch" den Rosenkranz hochhält  als den, der buchstäblich das Kruzifix abnimmt. Es erscheint ihm auch vergeblich, "Dialoge" mit dem alten Scalfari anzufangen, wenn dieser Atheist aus ihnen auf verwirrte Weise schließt, daß der Papst die Göttlichkeit Jesu geleugnet hat." 

Der deutsche Prälat macht in seiner Predigt klar, daß "Italien und Europa nur durch eine kulturelle, moralische und religiöse Erneuerung des Glaubens an Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes eine Zukunft haben. Durch seine Auferstehung aus dem Tod hat er Hass, Sünde und Tod besiegt."


Samstag, 11. Januar 2020

Wider den Mythos vom mittelalterlichen Heidentum

Der britische Historiker und Volkskundler Francis Young entlarvt bei First Things dem ewigen Mythos vom "Mittelalterlichen Heidentum" mit wissenschaftlichen Argumenten als das, was er ist- Erfindung.  Hier geht´s zum Original:  klicken


"DER MYTHOS VOM MITTELALTERLICHEN HEIDENTUM"
Sie sehen nicht sehr christlich aus - diese seltsamen Gesichter aus Blättern und diese Frauen, die an den Wänden mittelalterlicher Kirchen karikaturistisch vergrößerte Genitalien zeigen.
Die meisten Menschen, die sich mit der mittelalterlichen Architektur Westeuropas beschäftigt haben, haben von einem Reiseleiter erfahren, daß eine bestimmte Schnitzerei oder ein dekoratives Element ein heidnisches Bild ist, das sich subversiv in einem christlichen heiligen Raum aufdrängt.
Es ist üblich, daß historische Filme, Dramen und Romane, die im Mittelalter angesiedelt sind, heidnische Charaktere aufweisen, die oft am Rande der Gesellschaft leben und den Glauben der Vorfahren vor einer herrschenden christlichen Kirche verbergen. Die Vorstellung, daß es in der mittelalterlichen Gesellschaft ein sogenanntes „Heidentum“ als Mittel des bewussten Widerstands gegen das Christentum gab, hat sich als verführerisch erwiesen, obwohl es dafür keinerlei sachliche Grundlage gibt. Wie ist der Mythos des heidnischen Mittelalters entstanden, und warum hat er so viel Einfluss auf unsere Vorstellungskraft?

Der Mythos geht Jahrhunderte zurück, mit Anfängen im Mittelalter, als sich der Vorwurf des Heidentums in theologischen Kontroversen als nützlich erwies.
Die Idee, daß Sekten von Zauberern den Teufel verehrten und ihm Opfer brachten, tauchte in den Schriften von Dämonologen des 14. Jahrhunderts auf. Diese Legende erlaubte es, Personen, die der Zauberei und Hexerei angeklagt waren, wegen Apostasie zu verurteilen, da sie angeblich von der Anbetung Gottes zur Anbetung des Teufels übergegangen waren.
Im 16. Jahrhundert nutzten protestantische Kritiker der katholischen Kirche den Vorwurf, der Katholizismus sei eine Form des Heidentums, weil er Praktiken wie die Verehrung von Heiligen und Reliquien erlaubte. Für die Protestanten nach der Reformation war das Mittelalter heidnisch, weil es katholisch war.

Im neunzehnten Jahrhundert verband sich der Antikatholizismus mit einer romantischen Fantasie heidnischer Zauberei als Aufstand gegen die institutionelle Macht der Kirche. Der französische Historiker Jules Michelet artikulierte die romantische Sichtweise in seiner Hexengeschichte "La Sorcière" (1862). Die Folkloristen des 19. Jahrhunderts stuften viele Volksbräuche als Relikte einer vorchristlichen Vergangenheit ein und erweckten den Eindruck, daß die europäischen Bauern während des gesamten Mittelalters und darüber hinaus im Grunde genommen unter einem christlichen Kulturmantel heidnisch geblieben waren.

Daher die Tendenz, in der mittelalterlichen europäischen Kunst alles als heidnisch zu bezeichnen, was nicht den Stereotypen der christlichen Kunst entspricht.
Man beobachtet das in Reiseführern, in Läden, in denen mittelalterliche Waren verkauft werden und in wissenschaftlichen Büchern über mittelalterliche Kunst, insbesondere solche, die älter als zwei oder drei Jahrzehnte sind.
Die Figuren im "Book of Kells" und die Statuen auf White Island im irischen Lough Erne sind keine Darstellungen der menschlichen Form, die aus der griechisch-römischen Tradition stammen - daher „heidnisch“. Doch Irland war schon Jahrhunderte zuvor eine christliche Nation.
Kunstwerke wurden geschaffen und ihr Kontext ist spezifisch christlich. Nennen wir sie heidnisch, nur weil sie uns kulturell fremd erscheinen?


Mittwoch, 25. Dezember 2019

M. Tosatti: "Aber wir haben den Glauben nicht verloren....."

Marco Tosatti gibt seinen Lesern bei Stilum Curiae heute die Gelegenheit, die vorweihnachtliche Überlegung zu den sechs Jahren des aktuellen Pontifikates von Romana Vulneratus Curia zu lesen.
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"RVC: WARUM WIR FÜR DIESEN PAPST DANKBAR SEIN MÜSSEN" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Frohe Weihnachten! 
Und seien wir dankbar, heute- wir Wissenden, wir Modernen, wir Skeptiker, wir, die wir alles wissen und so wenig und so schlecht glauben, wir, die wir den verkümmerten  Keim unseres Glaubens nähren- begraben, fast erstickt unter einem Haufen von Interessen, Ängsten und elenden Gefühlen. 
Wir sind -mit einem ganz und gar kindlichen Herzen-glücklich, diese wunderschöne Geschichte zu bewundern, die uns in der Verzweiflung und in der Dunkelheit des täglichen Wahnsinns Hoffnung gibt. 

                      Denn uns ist ein Kind geboren
                      ein Sohn ist uns geschenkt
                      und die Herrschaft ruht auf seinen Schultern.

Romana Vulneratus Curiae hat uns gestern Abend eine Überlegung geschickt.
Sie ist sehr schön und wahr. Frohe Weihnachten! 

§§§

Lieber Tosatti in meiner Meditation zur Vigil des Heiligen Abends habe ich für den Papst gebetet, den vielleicht ungewollten Bekräftiger meines Glaubens und des Glaubens vieler von uns, die Stilum Curiae lesen.

Gott schreibt gerade auf krummen Linien. Gott benutzt unwürdige, ungeeignete Instrumente....Wie oft haben wir das von Heiligen Priestern sagen hören? 

Wahrscheinlich hat dieser Papst uns an Weisheit und Bewußtsein wachsen lassen, indem er uns von 2013 bie heute durch eine Reihe provokativer Reaktionen (von einem Katholischen Gott, den es nicht gibt bis zur Madonna, die nicht heilig geboren wurde etc,) zum Nachdenken gebracht hat. 

Wann mußten wir je über diese Wahrheit oder Lüge nachdenken und nachforschen? 

Wann waren wir je gezwungen praktische alle großen Häresien in nur sechs Jahren zu bedenken und zu studieren? 

Sicher wäre das Gegenteil besser gewesen, aber was für eine Prüfung!

Wie groß waren die Versuchungen? 

Wie sehr haben wir am Ende verstanden, was das "und führe uns nicht in Versuchung " bedeutet! 

Jetzt habe viele von uns verstanden, was es bedeuten soll ins Paradies des Vaters zurück zu kehren, uns dazu entschlossen zu haben nach 6 Jahren verführerischer Versuchungen? Wann konnten wir je verstehen, warum und wie die Göttlichkeit Christi im Arianismus, der immer noch lebt und gedeiht in Frage gestellt werden konnte? 
Oder warum hatte der gnostische und protomalthusianische Katharismus, der bis heute sein Haupt erhebt so viele Anhänger?
Oder der Pauperimsus der "Fraticelli", die überhaupt nicht verstanden haben, was evangelische Armut bedeutet- wie es auch heute geschieht? 

Oder Jansenismus und Pelagianismus, die uns in Dokumenten des Lehramtes (Amoris Laetitia) präsentiert werden, oder der Lutheranismus, der sogar als Medizin für die Kirche gepriesen wird? 

Oder der Modernismus und die noch heute sehr starke Versuchung, die Katholischen Doigmen dem rationalen Geist der globalen Welt anzupassen? 

Aber wann konnten wir je darüber nachdenken, was das II Vaticanische Konzil war und die postkonziliare Revolution der Progressisten wie Karl Rahner, der Kaspers Lehrer war und Lehrer des aktuellen Papstes? 
Wie je- ohne ihn? 

Fragen wir uns, ob wir die Kraft des Glaubens wie nie zuvor verstanden haben und entdeckt, daß es uns gelungen ist, auch ohne Hirten.-besonders ohne einen getarnten Hirten- vor den Wölfen zu fliehen.

Wir hatten auch die Chance den Unterschied zwischen Hirten und der Herde zu entdecken und zu differenzieren. Die Verräter, die Feigen, die Lauen, die wir vielleicht verdächtigt haben, sihd so überführt worden. 


Es waren  sechs Jahre des Leidens, der Verzweiflung, der Angst, aber seien wir ehrlich, die Gottesfurcht hat die Angst vor dem Papst überwogen. 

So habe  wir in gewissem Sinn in sechs Jahren fast 2000 erlebt. 

Ohne ihn hätten wir nicht einen ganz kleinen Teil der Passion unseres Herren erlebt, als er von Pilatus gefragt wurde, was die Wahrheit sei. 

Meine Freunde, wir hatten glücklicherweise die Möglichkeit, auf die unvorstellbaren Provokationen, die wir erlebt haben, zu antworten. 

Aber wir haben den Glauben nicht verloren,.

Und seien wir bereit, wieder anzufangen.
RVC

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, RVC 

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Roberto De Mattei zur "Mischlingstheologie" des Papstes

Roberto De Mattei analysiert und kommentiert bei "Corrispondenza Romana" den Teil der Predigt, die Papst Franziskus am Tag Unserer Lieben Frau von Guadalupe hielt, der vom "Mestizentum" Mariens, von ihrer und somit auch Jesu "Vermischung"  handelte
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"DIE "MISCHLINGS" THEOLOGIE VON PAPST FRANZISKUS" 

Zu den am häufigsten wiederkehrenden Worten in der Sprache von Papst Franziskus gehört "Rassenmischung". Franziskus gibt diesem Begriff eine nicht nur ethnische sondern auch eine politische, kulturelle und besonders theologische. Bedeutung.
Das hat er am 12. Dezember getan, als er behauptete, daß die Madonna "wenn sie für uns als Mischling gewollt ist- sie sich dazu gemacht hat und nicht für Juan Dieguito- sondern für das Volk.
Sie hat sich zum Mischling gemacht, um die Mutter aller zu sein, sie hat sich mit der Menschheit vermischt. Warum?
Weil sie Gott "vermischt" hat. Und das ist das große Geheimnis. Maria, die Mutter, "vermischt" Gott, den wahren Gott und wahren Menschen in ihrem Sohn. "
(Osservatore Romano , 13.12. 2019)
Ob Papst Franziskus sich dessen bewußt ist- oder nicht: der Ursprung dieser Mestizen-Vision des Inkarnations-Mysteriums stammt aus der Häresie von Eutyches (378-454) -Archimandrit eines Klosters in Konstantinopel, laut dem nach der Vereinigung -der hypostatischen Union- sich das Menschsein und das Gottsein Christi vermischt hätten, um ein Drittes zu formen- ein tertium quid - ein Hybrid-Mischung die weder richtig Gott noch Mensch ist.
Der Eutychismus ist eine ausgeprägte Form des Monophysitismus, weil er dem inkarnierten Sohn Gottes nur eine einzige Natur zubilligt, die aus der wirren Union der Göttlichkeit und der Menschlichkeit resultiert. In Folge der Anklage durch Eusebios von Dorilea (genau dem, der 20 Jahre vorher Nestorius verklagt hatte) versammelte Flavianus, Bischof von Konstantinopel, 448 eine Synode,  bei der Eutyches als Häretiker verurteilt und exkommuniziert wurde.
Eutichos aber- gelang es mit Unterstützung des Patriarchen von Alexandria Dioscoros eine weitere Synode in Ephesus einzuberufen, bei der er rehabilitiert wurde- während Flavianus, Eusebios und andere Bischöfe angegriffen und dann abgesetzt wurden.
Zu der Zeit war der Hl. Leo der Große der Papst, der die Synode von Ephesus für ungültig erklärte , indem er sie "Latrocinium Ephesinum" nannte, die Räubersynode von Ephesus, der Name unter dem dieses Geheimtreffen in die Geschichte einging.
Nachdem er Flavianus einen Brief geschickt hatte, in dem er die traditionelle Christologische Doktrin erklärte (Denz-H. 290-295) veranlaßte er Kaiserin Pulcheria (399-453) in Chalzedon in Bitynien ein neues Konzil zu organisieren.
Bei der dritten Sitzung des Konzils wurde der Brief von Papst Leo an Flavianus über die Inkarnation des Wortes vorgelesen und sofort- als der Lektor verstummte-  schrien alle Anwesenden einstimmig: "Das ist der Glaube der Väter, das ist der Glaube der Apostel. Wir alle glauben das, die Orthodoxen glauben das, Exkommuniziert sei. wer das nicht glaubt. So hat Petrus durch den Mund des Leo gesprochen". (Mansi, Sacrorum conciliorum nova et amplissima Collectio,VI, 971, Act. II).

Das Konzil von Chalzedon definierte sodann die Glaubensformel der Einheit der Person Christi als Person und die Dualität der Naturen der einen Person Christi- perfekter und wahrer Gott,  perfekter und wahrer Mensch, ein Subjekt in zwei unterschiedlichen Naturen.

Die dogmatische Definition von Chalzedon bekennt: "ein einziger und gleicher Sohn und unser Herr Jesus Christus ; perfekt in seiner Göttlichkeit und perfekt in seiner Menschlichkeit. Wahrer Gott und wahrer Mensch, gemacht aus vernünftiger Seele und Körper- eins mit dem Vater in der Göttlichkeit und eins mit uns Menschen in der Menschlichkeit -außer in der Sünde, gezeugt vom Vater vor der Zeit in der Göttlichkeit und in der Zeit von der Jungfrau Maria, der Mutter Gottes, geboren in der Menschlichkeit für uns und unsere Erlösung". (Denz-H- 301) 


Mittwoch, 18. Dezember 2019

Kardinal Burke zur explosionsartigen Vermehrung blasphemischer Angriffe auf Christus und die Kirche in der jetzigen Vorweihnachtszeit

Riccardo Cascioli hat Kardinal Burke für La Nuova Bussola Quotidiana zur vorweihnachtlichen Häufung von antichristlichen Blasphemien in Rom und dem Schweigen der Hierarchie dazu interviewt. Zu sagen wäre noch, daß inzwischen nach den massiven Protesten der Laien- v.a. auch im Internet und durch Petitionen-  das Plakat vor dem Macro abgehängt, dessen Urheber verhaftet und der Jesus-Film von netflix zurückgezogen wurde.
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"BLASPHEMISCHE ANGRIFFE WOLLEN DIE FREUDE AN WEIHNACHTEN ZERSTÖREN"

Der Start eines blasphemischen Filmes bei Netflix mit einem schwulen Jesus  und die Aufhängung eines Plakates mit einem Jesus mit pädophiler Neigung an der Fassade eines römischen Museums
erschüttern die katholische Welt. Kardinal Burke "Die Kunst ist Ausdruck der Leere eines Lebens ohne Gott geworden: sie hassen Christus, weil er dieses Nichts enthüllt."
"Das Schweigen der Bischöfe und Priester über diese Angriffe ist skandalös, es ist ein Zeichen für die schwere Krise der Kirche." "Die Gläubigen sollten jedes legitimer Mittel nutzen um solche Blasphemien und ihre Verbeitung zu verhindern. +

"BLASPHEMISCHE AUSSTELLUNG: DAS MUSEUM WUSSTE ES; DIE BISCHÖFE SEHEN ES NICHT" von A. Zambrano

"WENN NETFLIX JESUS UND DIE KIRCHE ANGREIFT, IST DAS MEINUNGSFREIHEIT"
von Giuliano Guzzo

"Sie nennen es Kunst, aber es ist ein Ausdruck der Leere in einem Leben ohne Gott und Rebellion gegen das Gesetz, das Gott in das Herz jedes Menschen gelegt hat. Und das Schweigen der Priester und Bischöfe gegenüber diesen geschmacklosen Angriffen auf den Herrn ist ein Zeichen, daß auch in der Kirche die Lage sehr ernst ist. " Kardinal Raymond Burke  benutzt keine gemäßigten Worte, wenn er über die Aufeinanderfolge blasphemischer Aktionen urteilt, die als künstlerischer Ausdruck getarnt sind.
Besonders in diesen Tagen haben zwei Fälle die Titelseiten der Zeitungen erobert: das obszöne Plakat mit einem pädophilen Jesus vor dem Museum für Zeitgenössische Kunst in Rom (Makro) und der Start eines Films über Jesus -in einer schwulen Version- ("Die erste Versuchung Christi) bei Netflix, der in den christlichen Gemeinden weltweit starke Reaktionen hervorgerufen hat.
Und um das i-Tüpfelchen nicht zu vergessen: das Mega-Poster an einem Vatican-Gebäude in der Via della Conciliazione -einen Steinwurf von Sankt Peter entfernt- ebenfalls von netflix vertrieben- das für den Film "Die beiden Päpste" wirbt, einen kommerziellen Film zweifelhaften Inhalts, das viele vorbeigehende Gläubige verblüfft und skandalisiert hat.


Mittwoch, 4. Dezember 2019

Magister: Eine Rede über Papst Franziskus´ Mythos Volk, Fortsetzung....

Fortsetzung von hier und hier
Bei der Lektüre der Fortsetzung  muß man feststellen, daß es noch schlimmer werden kann, als man nach Teil 1 dachte.

POLITISCHE PROZESSE 

Mit dem populistischen Faden von Papst Franziskus´ Politik können auch die zwei seiner kürzlich gehaltenen Reden mit juristischem Charakter gewoben worden sein.
Die erste war an das Gipfeltreffen der lateinamerikanischen Magistrate am 5. Juni 2019 gerichtet, mit ausführlichen Bezügen zur zweiten der drei Reden an die "Volksbewegungen" - der in Bolivien gehaltenen, die komplett nicht von ihm selbst geschrieben worden war, wenn auch in voller Übereinstimmung, vielleicht von einem der anwesenden argentinischen Richter, Raúl Eugenio Zalfaroni, einer prominenten Persönlichkeit  und Mitglied des Inter-amerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte und Unterstützer der "kritischen kriminologischen Theorie", die die Entstehung von Verbrechen und die Natur der Justiz in den Struktur der sozialen Klassen und der Ungleichheit sucht.

"Es gibt im Hunger keine Demokratie, es gibt keinen Fortschritt mit Armnut, es gibt keine Gerechtigkeit mit Ungleichheit" so faßte Franziskus seine Vision zusammen- zu donnerndem Applaus.

Die zweite Rede ist vom vergangenen 15. November und wurde vom Papst an die Teilnehmer des Kongresses der Internationalen Vereinigung für Strafrecht gerichtet.

In ihr beschuldigte der Papst die Kriminalwissenschaft es sich in "nur spekulativem Wissen" gemütlich zu machen und dabei die "Tatsachen der Realität zu übersehen" - damit meinte er diesen "vergöttlichten Markt" der im Namen der Profitmaximierung nur "Exklusion" produziert. Juristen sollten statt dessen "ihr Wissen nutzen, um der Makro-Kriminalität der Unternehmen", unter der der Papst die "strafende Irrationalität" versteht, die sich selbst in Massenverhaftungen manifestiert, in Überbelegung und Folter in den Gefängnissen, Willkür und Missbrauch durch die Sicherheitskräfte, Ausweitung des Kriminalitätsbereichs, Kriminalisierung sozialer Proteste, Missbrauch von präventiven Freiheitsstrafen.

Der Gedanke, daß diese "bestrafende Irrationalität" nicht für einen "vergöttlichten  Markt" typisch ist, sondern für Länder wie China, in denen der Markt unter der Aufsicht einer allgegenwärtigen und libertiziden politischen Diktatur steht, scheint Franziskus nicht einmal in den Sinn zu kommen.


Franziskus kam auf diese Rede zurück, um sie während der Pressekonferenz auf dem Rückflug von seiner Reise nach Japan zu zitieren. Dieselbe Pressekonferenz, bei der er - befragt über die den Vatikan erschütternden Finanzturbulenzen - erklärte, er habe die Initiativen der päpstlichen Magistratur und der Gendarmerie persönlich in Wort und Schrift befürwortet und autorisiert und damit die goldene Regel der Trennung von Legislative und Exekutive durchkreuzt.  

FÜR EINE"FRANZISKANISCHE"WIRTSCHAFT 
Zuletzt zwei Anhänge, die mit zwei Ereignissen verbunden sind, die Papst Franziskus für das Frühjahr 2020 plant. 

Das erste wird vom 26. -28. März tausende angehende Wirtschaftswissenschaftler aus aller Welt in Assisi versammeln,  zu einem "Festival der Wirtschaft der Jungen mit dem Papst. Einem Mittelweg zwischen Greta Thunberg und den Mächtigen der Erde" wie es vom Hauptorganisator Luigino Bruni,
angekündigt wurde, einem Mitglied der Focolare-Bewegung, Professor für Wirtschaftspolitik an der LUMSA und Berater des Dicasteriums für die Laien, Familien und das Leben. 

Im Einladungsbrief zu diesem Ereignis schlägt Franziskus nicht weniger vor. als einen "Pakt, um die gegenwärtige Wirtschaft zu ändern" und sie durch eine "Wirtschaft des Franziskus" zu ersetzen (soll heißen: des Hl. Franziskus von Assisi, aber mit bestehender Doppeldeutigkeit) 


Dienstag, 3. Dezember 2019

Magister: Eine Rede über Papst Franziskus´ Mythos Volk

Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo den Text einer Rede über eines der Lieblingsthemen des Papstes das "pueblo" , die er vor einigen Tagen gehalten hat.
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  "EIN PAPST MIT DEM "MYTHOS" DES VOLKES"

[Den folgenden Text hat  Sandro Magister am 30. November und 1, Dezember bei einer Studienkonferenz in der Sala della Ragione auf die Initiative der Stiftung Magna Carta als Rede zum Thema "Über Cäsar und Gott. Kirche und Politik im Pontifikat von Johannes Paul II, Benedikt XVI und Franziskus". Er endet mit der Antwort Magisters am Ende der Diskussion.]

PAPST FRANZISKUS´ POLITISCHE VISION 
von Sandro Magister
Anagni, 30. November 2019

Die politische Vision von Papst Franziskus hat ihre Wurzeln vor allem in seiner Lebenserfahrung in Argentinien.
Vorzeitig zum Novizenmeister ernannt, akzeptierte der 34-jährige Bergoglio den Plan, Juan Domingo Perón an die Macht zurückzubringen vollständig für sich, Perón befand sich zu der Zeit im Exil in Madrid. Er wurde spiritueller Direktor der jungen Peronisten der Guardia de Hierro, die an der Salvador-Universität der Jesuiten zahlreich vertreten waren. Und diese Kampfbereitschaft behielt er nach seiner überraschenden Ernennung zum Provinzial der Jesuiten von Argentinien 1973 - im selben Jahr, in dem Perón ins Land zurückkehrte und seine Wiederwahl triumphal gewann.

Bergoglio gehörte zu  den Autoren des "Modelo nacional" , des politischen Testaments. das Perón nach seinem Tod hinterlassen wollte. Und aus alle dem resultierte die wütende Feindseligkeit der Hälfte der argentinischen Jesuiten, die weiter links standen als er, besonders nachdem er die Universität del Salvador übergab, die zum Verkauf stand, um die Finanzen der SJ zu stabilisieren- und zwar an niemand anderen als an seine Freunde der Guardia de Hierro.

Es war in jenen Jahren, in denen der zukünftige Papst den "Mythos" - sein Wort- vom Volk als Protagonist der Geschichte entwickelte. Ein Wort das für sich genommen unschuldig ist, ein Träger von Unschuld, ein Volk mit dem angeborenen Recht auf "Land, Wohnung, Arbeit" , das, wie er es sieht- sich mit dem Hl. Volk Gottes überschneidet.

Samstag, 30. November 2019

Bischof Eleganti spricht Klartext

J.H. Westen hat bei LifeSite News ein Interview mit dem Schweizer Weihbischof M. Eleganti in Wort und Bild veröffentlicht,
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"SCHWEIZER BISCHOF ERKLÄRT, WARUM ER ES WAGT, BEDENKEN ÜBER PAPST FRANZISKUS ZU ÄUSSERN." 

Bischof Mario Eleganti, Weihbischof von Chur, Schweiz, hat sich in den letzten Jahren nicht davon abschrecken lassen, die Lehre der Kirche zu verteidigen. In dieser Folge der John-Henry-Westen-Show setzt Seine Exzellenz seinen ausdrücklichen Ansatz fort und erklärt, warum er sich über PApsrt Franziskus sorgt.

Vor Beginn der Synode hat Bischof Eleganti die Kritik Kardinal Brandmüllers am Arbeitspapier der Synode massiv unterstützt. Er sagte, daß viele Bischöfe sich nicht äußern, weil sie Diplomaten und Politiker sind. 
Er sagte jedoch, er spreche immer nach seinem Gewissen, obwohl "es nie ohne Schmerz und Gebet geschieht."
"Mir gefällt es nicht, den Papst zu kritisieren" gibt er zu "aber ich habe keinen Frieden mit meinem Gewissen, wenn ich nicht spreche....ich fühle eine Verpflichtung in meinem Herzen"
Bischof Eleganti äußerte sich besorgt darüber, daß das Kardinalskollegium sich nicht wirklich gut kennt, weil sie aus so unterschiedlichen Teilen der Welt stammen. Er sagte, es sei "nicht gut", daß sie nicht zusammenkommen und mit dem Papst sprechen, um ihm zu helfen und ihre Ratschläge zu geben
In der heutigen Folge, stellte Seine Exzellenz fest, daß die Kirche "eine so lange Tradition wie den Zölibat nicht abschaffen kann" weil Christus  selber zölibatär lebte. Bischof Eleganti sagte, daß verheiratete Kleriker den Zölibat aushöhlen werden und daß wir "auf lange Sicht nichts gewinnen sondern viel verlieren werden." 
Außerdem sagte Bischof Eleganti mir, daß die Pachamama-zeremonie "idolatrisch" und eine "synkretistische Anbetung" war. 
Für mich ist das ein "no go". "Pachamama ist ein Götze...nicht der Hl. Geist...wir brauchen Jesus Christus." 
Er sagte auch, daß wir schon eine Mutter haben, die Selige Jungfrau, und daß unser "gemeinsames Haus" die Katholische Kirche ist, nicht die Erde selbst. 
Die Synodenvorschläge, daß Frauen wichtigere Rollen spielen sollen, sind "kleine Schritte" auf ein Frauenpriestertum hin, sagte er. Aber der Hl. Geist hat zu diesem Thema bereits gesprochen und die Kirche kann seine Lehre nicht verändern. 
Bischof Eleganti beendet unser Gespräch mit dem Satz daß er "großes Vertrauen in die übernatürliche Natur unserer Kirche hat" weil Christus "immer in der Kirche lebendig ist." Er sagte, er sei von katholischen Laien beeindruckt, die die Dinge sehen können und Dinge sagen, die selbst Bischöfe und Kardinäle nicht sagen.  Er rät dazu, daß die Katholiken immer ihre Meinung sagen sollen, mit Liebe und Barmherzigkeit und nicht wütend und mit "harten Worten."   

"Die Liebe muss durchkommen", sagte er.

Quelle: LifeSiteNews, J.H.Westen,

Freitag, 22. November 2019

Erzbischof Viganò meldet sich aus dem Exil....

und kritisiert bei LifeSiteNews einige Ereignisse, die sich während der Amazonas-Synode unter den Augen des Papstes zugetragen haben
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"ERZBISCHOF VIGANÒ: DER PAPST UNTERWIRFT DIE KIRCHE MÄCHTIGEN KRÄFTEN, DIE DIE WELTHERRSCHAFT WOLLEN"

"20 Jahrhunderte lang hat die katholische Kirche den Glauben an Jesus Christus, den einzigen Erlöser, bezeugt, der uns unverändert überliefert wurde- wie sie ihn von den Aposteln und Kirchenvätern  zum Preis des Blutes der Märtyrer empfing und durch das Zeugnis der Bekenner des Glaubens und der unzähligen Heiligen aller Völker und Sprachen. Dieser Glaube ist von Eltern ihren Kindern und von Priestern und Ordensleuten, er wurde von eifrigen Missionaren auf jedem Kontinent der Welt verbreitet worden- unter der Führung der Nachfolger des Apostels Petrus, die die Einheit der Braut Christi garantierten, indem sie die Brüder im Glauben bestärkten.

Seit fast 7 Jahren hat der Nachfolger des Apostelfürsten, dem das Mandat anvertraut wurde, das Christus Petrus nach dessen Glaubensbekenntnis "du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes" übergab, sein Amt, seine Brüder im Glauben zu bestärken, niedergelegt. Papst Franziskus hat noch nie irgendwen bestärkt. Wir erkennen schmerzlich, wie spaltend und destruktiv sein Pontifikat war.

Mit der Erklärung, die er in Abu Dhabi unterzeichnet hat, in der er feststellt, daß "Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen und Sprachen von Gott in seiner Weisheit gewollt ist"  und seiner andauernden devianten Verurteilung des sog. Proselytismus hat Franziskus nicht nur jeden missionarischen Impuls absterben lassen sondern tatsächlich das Mandat zurückgewiesen, das allen Aposteln von Christus übergeben wurde: "Geht hin und macht alle Völker zu Jüngern, tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes, kehrt sie alles zu befolgen, was ich Euch geboten habe." (Mt. 28: 18-20).

Die Strategie des amtierenden Pontifex wird durch Täuschung und Lügen getarnt und durch Schweigen verdeckt, wenn entdeckt wird, wie sehr sie in ihren abweichenden Zielen große Verwirrung unter den Gläubigen auslöst, während sie von den Feinden der Kirche klug gepriesen wird.


Donnerstag, 21. November 2019

Tosatti greift noch einmal in die Pachamama-Debatte ein

und setzt sich bei Stilum Curiae - mittlerweile ohne Samthandschuhe- auch ironisch mit den Beschönigungs-und Beschwichtigungsbemühungen der-wie es nennt-"Bergoglio-Pressegang" bgzl. der Pachamama-Affäre und ihrer Folgen auseinander.
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"SANKT PETER NEU WEIHEN? MANIPULIERTE SYNODE? NERVENKRISE FÜR JEMANDEN"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, kehren wir noch einmal zu Pachamama zurück. Wie Sie vielleicht wissen, hat Erzbischof Carlo Maria Viganò gefordert, daß es nach den idolatrischen Riten in den vaticanischen Gärten und auch in Santa Maria in Traspontina eine Neuweihe geben müsse. Hier finden Sie die Details. 
Das hat einen aus den anlgophonen Pressegang Bergoglios bemerken lassen, daß die Riten in den Gärten und nicht in der Basilika stattfanden. In Wirklichkeit gibt es auch jemanden, der beobachtet hat, daß das Gefäß mit Pflanzen, das bei der Abschlussmesse getragen wurde- jener in Abwesenheit von Pachamama- das sehr gut die Mutter Erde darstellen konnte, auf den Altar gestellt wurde, etwas, das nicht passieren durfte. 
Die Opfergaben, wenn es sich um Opfergaben handelt, gehören nicht auf den Altar, wo sich Brot, Wein und das Evangeliar befinden- niemals. 

Aber dieser Kollege wollte dann behaupten, daß schon zu Zeiten von Johannes Paul II heidnische Riten gefeiert worden seien und hat ein Foto von einer Messe in Guadalupe beigefügt. Der Kollege, dessen Namen wir nicht nennen, weil wir ihn mögen, hat auch versucht, geistreich zu sein. Er hat geschrieben: "Wie es aussieht hat Idolatrie für einige ein Verfallsdatum. 
Eingeborene, Federn, Weihrauch im Inneren der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Mexico City 2002.  Schicken wir die Häresie-Jäger, damit sie die auch neu weihen. Hoffentlich nicht zu spät."

Schon, aber jene Eingeborenen brachten diese Gaben während des Offertoriums bei der Messe.. Das waren Gaben für den Katholischen Gott, nicht für Mutter Erde oder Pachamama.  Oder für  irgendwen anderen. 


Mittwoch, 20. November 2019

Prof. Pierantoni antwortet Bischof Voderholzer

Professor Claudio Pierantoni antwortet bei LifeSiteNews auf Bischof Voderholzers Kritik an der Pachamama-Petition und schreibt, daß diese Kritik auf dem Mißverstehen des Anliegens beruht.
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"ÜBERLEGUNG ZU BISCHOF VODERHOLZERS ABLEHNUNG DES PROTESTES GEGEN SAKRILEGISCHE HANDLUNGEN VON PAPST FRANZISKUS" 

In einem Statement, das zuerst von 100 katholischen Gelehrten, Priestern und Laien (jetzt fast 200) unterschrieben wurde, um gegen die idolatrischen Handlungen zu protestieren, die ím Vatican stattfanden, haben wir uns auf Kritik und Verurteilungen bezogen, die bereits von sieben prominenten Prälaten-wie Kard. Müller und Bischof Schneider gekommen waren. U.a. erwähnten wir Bischof Voderholzer von Regensburg wegen einer Predigt, die er am 31. Oktober (dem Fest des Hl. Wolfgangs) hielt, in der er das, was im Vatican passiert war. kritisierte. Nachdem unser Statement veröffentlicht war (12. November) hat sich Bischof Voderholzer jedoch davon distanziert. Das tat er- wie er sagte- besonders. weil er mit den "Vorwürfen. Anschuldigungen und sogar der Verurteilung des Hl. Vaters" nicht einverstanden war.

Vor allem anderen möchten wir feststellen, daß er zu Unrecht behauptet, daß wir den Hl. Vater "verurteilen". Das ist absolut nicht der Fall: wir protestieren gegen und verurteilen einige spezielle, objektiv betrachtete Aktionen und verurteilen keinen Menschen.
Wir sagen, daß solche Aktionen objektiv das 1. Gebot verletzen und als solche sowohl sündig als auch skandalös sind "unabhängig von subjektiver Schuld, die nur Gott beurteilen kann".  In der Folge bitten wir alle katholischen Bischöfe, den Hl. Vater brüderlich zu korrigieren.

Also ist sicher wahr, daß wir protestieren und den Papst bitten, diese Sünde und den Skandal. der durch diese Handlungen hervorgerufen wurde, zu bereuen. Genauer- wir bitten die Bischöfe der Katholischen Kirche -und also auch Bischof Voderholzer- Papst Franziskus diesbezüglich brüderlich zu korrigieren. Nicht, weil wir bereits ein Urteil über den Papst gefällt haben, sondern einfach weil er ausdrücklich an diesen Handlungen beteiligt war, die im Vatican stattfanden- zudem im Zusammenhang mit der Eröffnung einer Synode der Katholischen Kirche.
Diese ausdrückliche Teilnahme macht eine brüderliche Zurechtweisung aller Beteiligten legitim und sogar obligatorisch. Wenn diese Art objektiver Feststellungen nicht möglich oder zulässig sind, wäre keine Art von Korrektur oder menschlicher Ermahnung zur Reue wegen irgendeiner Sünde möglich.
Demgemäß ist nichts falsch daran. jemanden auf der Basis der objektiven Teilnahme einer Person an einer bestimmten Missetat zu tadeln oder ihn zur Reue aufzufordern. Darüber hinaus gilt das für eine bestimmte Kategorie von Menschen in Beziehung zu anderen: z.B. Eltern im Hinblick auf ihre Kinder, Lehrer im Hinblick auf ihre Schüler; den Papst bzgl,. der Bischöfe und aller Christgläubigen; und in brüderlicher Gegenseitigkeit die Bischöfe (und wenn nötig alle kompetenten Christgläubigen) im Hinblick auf den Papst.

Vorwürfe und Korrekturen zuzulassen ist nicht in sich selbst falsch, es wäre nötig, festzustellen, daß in diesem speziellen Fall der Vorwurf falsch ist: entweder weil a) die Fakten als solche schuldlos sind oder weil b) die Person an diesen Fakten nicht beteiligt war. Aber Bischof Voderholzer  behauptet keine dieser beiden Möglichkeiten.

Samstag, 16. November 2019

Idolatrie -und die Mittel, die die Kirche gegen sie hat.

A.Gagliarducci setzt sich in einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana noch einmal mit dem Pachamama-Skandal, seinen Folgen in der Kirche und Kardinal Sarahs lectio magistralis in Mailand auseinander.
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NACH PACHAMAMA

           "IDOLATRIE UND DER SINN DER KIRCHE"
Was ist angesichts der Apostasie, der Feigheit, der Unwürdigkeit vieler Hirten der richtig Weg für die, die die Kirche lieben und die Einheit für ein kostbares Gut hält, das geschützt werden muß? 
Kehren wir noch einmal zu den Worten von Kardinal Sarah in Mailand zurück: die Wahrheit verteidigen aber auch für die Hirten heilig sein, die es nicht sind. Das lohnt sich auch als Urteil für die Streitereien über Pachamama...

Sie werden mir verzeihen, wenn ich die Worte, die Kardinal Robert Sarah in Mailand anläßlich der Präsentation seines letzten Buches "Der Tag sinkt schon...." gesprochen hat, noch einmal aufgreife.
Aber ich glaube, daß sie besonders erleuchtende Passagen enthalten- bzgl, der Beziehung zwischen Gläubigen und Hirten in der schwierigen Situation der Verwirrung, die es bei den Katholiken gibt und wg. der Teilung der Kirche, die immer radikaler zu werden scheint und die jeden beunruhigen müssen, der glaubt, daß die einheit der Kirche ein wertwolles Gut ist. Sehr aktuelle Passagen.
Nehmen wir also seine Worte noch einmal auf:

"Wir müssen die Einheit der Kirche nicht neu erfinden und aufbauen. Die Quelle unserer Einheit geht uns voraus und wird uns angeboten.  Ich bin verletzt, daß ich so viele Hirten sehen muß, die die katholische Lehre verkaufen, Verwirrung und Teilung unter den Glaubigen stiften."
"Die Versuchung zur Feigheit ist überall und beherrscht besonder die Hirten."
"Die Hirten sind voller Fehler und Unvollkommenheiten. Aber man mißachtet sie nicht, wenn Ihr an der Einheit der Kirche baut. Habt keine Angst, von ihnen den katholischen Glauben, die Sakramente des göttlichen Lebens und eine beispielhafte Reinheit in ihrem moralischen Verhalten zu fordern! 
Erinnert euch an die Worte des Hl. Augustinus: "Wenn Petrus tauft, ist es Jesus, der tauft. Aber wenn Judas tauft ist es auch Jesus der tauft. "
Der unwürdigste Priester bleibt ein Instrument der göttlichen Gnade, wenn er die Sakramente feiert. Seht wie sehr Gott uns liebt!  Er akzeptiert es, seinen eucharistischen Leib in die sakrilegischen Hände miserabler Priester zu legen.
Wenn ihr glaubt, daß eure Priester und Hirten nicht heilig sind, seid ihr für sie heilig! Betetm tut Buße, fastet wegen ihrer Fehler und ihrer Feigheit. Nur so kann einer die Last des anderen tragen.!"

Diese Worte sind ein Trost für uns, aber sie müssen auch Anleitung bei unserem urteil über die Kirche und die Hirten sein. 


Donnerstag, 14. November 2019

Sandro Magisters Nachlese zur Amazonas-Synode

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die zu Ende gegangene Amazonas-Synode, die Pachamama-Kontroverse und die Katechese, in der Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 6. November, die Inkulturation des christlichen Glaubens in die heidnische Kultur durch den Hl. Apostel Paulus als Vorbild des Umgangs mit den heidnischen Symbolen während der Amazonas-Synode bezeichnete. Er fügt seinem Kommentar einen Text des Patristikers Leonardo Lugaresi über das Vorgehen des Hl. Paulus in Athen hinzu.
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"PACHAMAMA UND DIE GÖTTER DER ALTEN GRIECHEN. DIE ATHENER LEKTION DES HL. PAULUS"  

Die Amazonas-Synode ist abgeheftet, aber der Skandal, der ihren Verlauf begleitete, ist weit davon entfernt, überwunden zu sein.

Es war Papst Franziskus selber, der dieses "Zeichen des Widerspruchs" erzeugt hat, als er zuerst am 4. Oktober in den Vaticanischen Gärten als er bei den Niederwerfungen vor den Verbeugungen vor unidentifizierten Objekten der Verehrung, einschließlich einer hölzernen Statuette einer nackten, schwangeren Frau, anwesend war, die am folgenden Tag in einer Prozession in den Petersdom getragen wurde, und dann am 25. Oktober in der Synoden-Aula, als er die Statuette als Pachamama identifizierte- eine Inka-Gottheit- und gleichzeitig "idolatrische Absichten" leugnete- bis zu dem Punkt, eine "Aufstellung während der Hl. Messe zum Abschlusss der Synode zu erwägen."

Zwischen diesen beiden Alten während der der drei Wochen dauernden Synode weigerten sich die obersten Informationsmitarbeiter des Vaticans konstant, auf die wiederholten Bitten der internationalen Presse um Klarstellung zu antworten, während in einer nahegelegenen Kirche diese Statuetten weiterhin verehrt wurden- außer an den Tagen, wo sie von einem jungen österreichischen, von anti-idolatrischen Eifer erfüllten Katholiken- entfernt und in den Tiber geworfen worden waren.

Nach der Synode ging die Kontroverse weiter- auch zwischen Bischöfen und Kardinälen, wobei einige von ihnen sehr kritisch waren und andere dagegen, wie der österreichiscbh-brasilianische Bischof Erwin Kräutler, soweit gingen, die Hoffnung auszudrücken, daß Pachamama in die Katholische Liturgie aufgenommen werde.


Mittwoch, 13. November 2019

Fürstin Gloria zur Protest-Resolution Contra-recentia-sacrilegia - up-date


Up-date: Fürstin Gloria hat- nach der Kritik des Regensburger Bischofs ihre Unterschrift unter der Petition zurückgezogen.

Fürstin Gloriaerklärt gegenüber LifeSiteNews, warum sie die Protest-Petition gegen die Pachamama-Idolatrie unterschrieben hat
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"DEUTSCHE FÜRSTIN UNTERSCHREIBT DIE PETITION GEGEN PACHAMAMA"
Heute haben mehr als 90 Priester und Laien ein Statement veröffentlicht, in dem Papst Franziskus wegen seiner Teilnahme an und seiner Unterstützung für verschiedene heidnische Zeremonien während der Amazonas-Synode in Rom getadelt wird. Sie weisen die von Papst Franziskus ausgeführten "sakrilegischen Handlungen" zurück, der öffentlich die ausgestellten und verehrten heidnischen Idole "Pachamama-Statuen" nannte und sich für ihre Entfernung aus einer Katholischen Kirche in der Nähe des Vaticans durch einige katholische Männer entschuldigte. Die Unterzeichner bitten Papst Franziskus auch darum "diese Sünden öffentlich und unzweideutig zu bereuen und für alle öffentlichen Beleidigungen Gottes und der wahren Religion und dafür Buße zu tun.

Eine der Unterzeichnerinnen ist Gloria, Fürstin von Thurn und Taxis, aus Regensburg, Deutschland. Sie ist in Deutschland eine prominente Katholikin, die wiederholt Zeugnis für ihren Katholischen Glauben abgelegt hat - nicht nur in dem sie seine Lehren verteidigt, sondern auch durch praktische Wohltätigkeit- wie Armenspeisung in ihrem Regensburger Schloss.

LifeSiteNews hat sich an sie gewandt und sie gebeten, die neue Protestpetition zu unterschreiben.
In ihrer Antwort sagte sie, daß "das Hula-Hula-Tanzen in den Vaticanischen Gärten und
die geschmacklosen und achtlos ausgestellten Poster, Bilder, Skulpturen und Tücher in der Traspontina-Basilika der Welt zeigen sollten , wie tolerant und offen die Kirche heute gegenüber anderen Religionen ist.

Sie fand diese heidnischen Zeremonien aber nicht nur "geschmacklos" bei manchen Gelegenheiten dachte Fürtin Gloria auch, daß sie "etwas diabolisches" hatten. Sie kommentiert:" Abgesehen von der Tatsache, daß der primitive Rundtanz in der Kirche [Traspontina] mit furchtbarem Stöhnen etwas diabolisches hatte, das war alles einfach schlechter Geschmack. Gut gemeint ist oft das Gegenteil von richtig, das ist alles, was ich sagen kann und das ist die nachdrückliche Version meiner Kritik,"

Die Kirche Santa Maria in Traspontina wurde von mehreren pro-indigenen Gruppen benutzt, um heidnische Gegenstände auszustellen, heidnische Zeremonien auszuführen und auch Poster mit ihren Botschaften zu zeigen. Ebenso wurden mehrere umstrittene hölzerne Statuen der falschen Göttin Pachamama ausgestellt.

Dienstag, 12. November 2019

Kardinal Burke lobt Alexander Tschugguel

Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über das Lob, das Kardinal Raymond Burke in einem Interview mit Ross Douthat für die New York Times Alexander Tschugguel für sein "mutigew Glaubenszeugnis" ausgesprochen hat,
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"KARDINAL BURKE DRÜCKT DEM MANN SEINEN RESPEKT AUS, DER DIE PACHAMAMA IDOLE IN DEN TIBER WARF"
Kardinal Raymond Burke hat den jungen Mann gelobt, der im vergangenen Monat die Pachamama-Statuen, die bei Ritualen im Zusammenhang mit der vor kurzem beendeten Amazonas-Synode verwendet wurden, in den Tiber warf und sagte er habe "Respekt" für ihn und sei ihm für sein "Mutiges Glaubenszeugnis dankbar."

In einem neuen Interview mit dem Kolumnisten der New York Times Ross Douthat, hat Kardinal Burke erstmals die Pachamama -Kontroverse kommentiertl, die bei der Pan-Amazonas-Synode vom 6. bis 27. Oktober in Rom stattgefunden hat.

In diesem Interview vom 9. November machte Burke klar, daß die "fragliche Statue ein Götze ist". Der us-amerikanische Kardinal fuhr dann damit fort, Alexander Tschugguel zu loben, den jungen Mann, der am 21. Oktober fünf Pachamama -Statuen aus der Katholischen Kirche in Traspontina entfernte und sie in den Tiber warf und verglich ihn mit den Maccabäer-Brüdern.

"Ich kann verstehen, warum es es unerträglich fand, daß diese Idole in einer Katholischen Kirche ausgestellt wurden, " erklärte Burke. Der Kardinal sagte, daß diese Situation ihn an ähnliche Ereignisse zu Zeiten des Alten Testamentes erinnere, z.B. den Fall der Maccabäer-Brüder und den Fall so vieler Märtyrer, die nicht ertragen konnten, daß der katholische Glaube durch die Anbetung heidnischer Götzen verleugnet wurde."

"Ich kann nur meinen Respekt für ihn und meine Dankbarkeit für dieses mutige Glaubenszeugnis ausdrücken" sagte Burke.

Am 4. Oktober wurde während einer Zeremonie in den vaticanischen Gärten eine Gruppe indigener Personen gefilmt, die sich vor zwei hölzernen Figuren verbeugten, die Pachamama darstellten, die Mutter-Erde-Göttin. Papst Franziskus hat während dieser Zeremonie ein dieser Statuen gesegnet.
Am 7. Oktober betete er im Petersdom vor einer dieser Statuen und begleitete dann eine Gruppe, die in Prozession die Statue- die in einem Boot getragen wurde- in die Synoden-.Aula.


Sonntag, 10. November 2019

Mehr von Pachamama

Edward Pentin berichtet auf seinem blog über ein UNEP-Umweltlehrbuch für Kinder aus dem Jahr 2002, das den Titel "Pachamama" trägt -in dem sie als Inka-Gottheit dargestellt wird, die in "Völliger Harmnonie" mit der Natur lebt und er schließt daraus, daß das Erscheinen der Pachamama bei der Amazonas-Synode kein Zufall war.
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"PACHAMAMA: IM VATICAN NEU, ABER FÜR DIE UNO KEINE FREMDE" 
Das Umweltprogramm der UN hat ein 2002 ein Lehrbuch für Kinder- mit dem Titel "Pachamama"- herausgegeben, eine Lektion darüber, warum die Umwelt weltweit geschädigt wird und eine Einschätzung davon "wie es Mutter Erde heute geht".

UNEP behauptet in dem Buch, daß "Pachamama" nicht einfach nur Mutter Erde in der Inka-Kultur bedeutet. sondern "in völliger Harmonie mit der Erde lebt. Sie stellt auch eine Lebensweise in Harmonie mit der Natur dar."

Während der Amazonas-Synode im vergangenen Monat erschien das, was der Hl. Vater "Pachamama"-Statuen nannte in Kirchen. in der Synoden-Aula und bei Zeremonien.
Bilder von indigenen Personen, die sich in den Vaticanischen Gärten und einer nahe gelegenen Kirche vor ihnen verbeugen, haben viele Gläubige dazu gebracht, sie als Götzen zu betrachten und den österreichischen Katholiken Alexander Tschuguell dazu, vier von ihnen zu ergreifen und in den Tiber zu werfen.

Der Pachamama-Kursus der UNEP schcint dagegen harmlos zu sein, aber die ersten 7 Abschnitte handeln vom "Bevölkerungswachstum" und lehren die Kinder, daß die Bevölkerung langsamer wächst, wenn jedes Elternpaar "nur ein Kind hat".

Bei "Aktion 4" geht es um "traditionelle indigene Bräuche" und Beispiele "der Haltung antiker und zeitgenössischer indigener Kulturen gegenüber Mutter Erde".

Vorhersehbarerweise wird auch zugunsten einer "nachhaltigen Entwicklung" argumentiert und unterrichtet über solche Themen wie "Einschränkung der Umweltverschmutzung" "Regierungs-Handeln" und "Biodiversität verstehen"

Natürlich beschreibt das UNEP-Buch Pachamama nicht als heidnische Göttin- statt dessen scheint es das Wort nur für den Titel des Kurses, der aus Beiträgen von jungen Menschen, Autoren und Künstlern besteht, ausgeliehen zu haben.

Aber die Verbindung von Pachamama zur UNEP zeigt, daß ihr Erscheinen bei der Synode nicht zufällig geschah und auf seine Weise ein weiterer Hinweis auf die stetig anwachsende Inkulturation der UN und der globalen Umweltbewegung ins innerste Mark des Vaticans ist."

Quelle: Edward Pentin

* UNEP= Umweltprogramm der UNO  

Samstag, 9. November 2019

Auch die Römer wollen nicht länger schweigen...

oder den Folgen der Pachamama-Synode länger tatenlos zuschauen.

"Katholiken in Rom, die auf das Vermächtnis Papst Johannes´ IX hören, der die abscheuliche "Kadaver-Synode" von 897 annullierte, fordern, die Amazonas-Synode für ungültig zu erklären"

Freitag, 8. November 2019

Fr, Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über Vorfahren und Brennbarkeit. Das liest sich wie eine Fortsetzung des vorigen Artikels....Hier geht´s zum Original:  klicken 

        "VORFAHREN UND BRENNBARKEIT" 
"In einigen Dokumenten der Amazonas-Synode habe ich folgendes gefunden, das ich rätselhaft finde:
"Die Weisheit der Ahnen-Völker bestätigt, daß Mutter Erde ein weibliches Gesicht hat." 

Über vieles daran muß man sich am Kopf kratzen. Was mir besonders rätselhaft erscheint ist der Ausdruck "Ahnen-Völker". Haben wir nicht alle einen Vorfahren? Spricht man über Ahnen-Völker -bedeutet das mehr oder weniger, daß Gruppen von Hominiden vielleicht keine Ahnen sind. Aber wie kann das sein? Sogar der mächtige PF hat- wenn alles gesagt und getan ist- sicher Vorfahren?
Oder ist er- gemäß der Nouvelle Théologie eine Art außerirdisches Geschöpf, vaterlos, mutterlos, aufgetaucht aus einer Fliegenden Untertasse in irgendeiner amerikanischen Wüste?

(Sollte es so sein- wäre er dann  capax Sacramenti Ordinis?)

Sollten wir alle unsere biblische Abstammung dadurch bekräftigen, daß wir die Narnia-Ausdrücke "Söhne Adams" und "Töchter Evas" wiederbeleben? 

Themenwechsel....mir hat das Video mit diesem wunderbaren Kleriker gefallen, der eine Pachamama verbrennt. Aber hier brauchen wir Hilfe, die vielleicht von einer unserer Tradi-Gemeinschaften von Nonnen geleistet werden könnte. Sie könnten Pachamama-Statuen herstellen, vielleicht aus Pappmachee, das mit Paraffin oder einer anderen brennbaren Substanz getränkt ist, so daß sie sogar vom ungeschicktesten Priester zeremoniell verbrannt werden könnte...und -ähm- häufig. 

Was die Schwestern betrifft- das wäre sicher eine willkommene Abwechslung vom Backen des Altar-Brotes.

Wir brauchen mehr Phantasie in der Kirche.....

Sie wissen, daß ich Recht habe. "

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Pater Hugo V. Romero rechtfertigt die Verbrennung der Pachamama- Figuren

Das hat er Bree A.Dail  gegenüber in einem Interview für LifeSiteNews erklärt.
Hier geht´s zum Original: klicken

"EXKLUSIV: KATHOLISCHER PRIESTER VERTEIDIGT DAS VERBRENNEN DER PACHAMAMA ALS MIT DEM GESETZT GOTTES VEREINBAR"
"Ein katholischer Priester der Erzdiözese Mexico City, dessen am Wochenende gepostetes Video hohe Wellen schlug, auf dem zu sehen ist, wie er heidnische Pachamama-Statuen in effigie zur Sühne der Sünde der Idolatrie bei der Amazonas-Synode verbrannte, verteidigt seine Aktion und sagt, sie falle unter das Gesetz Gottes.

Fr. Hugo Valdemar Romero. der frühere Sprecher der Erzdiözese von Mexico City sagte in einem Exklusiv-Interview mit LifeSiteNews (s.u.) daß er seine Gemeinde bei den Sühne-Gebeten anzuführen, indem er Pachamama in effigie verbrannte, wegen des Skandals und der Schmerzen, die durch die ernsten idolatrischen Handlungen während der Amazonas-Synode mit Amazonischen Götzen im Vatican verursacht wurden.

Viele sehr verletzte und wütende Gläubige haben mich angesehen und uns (den Klerus) gebeten, etwas zu tun, um unsere Ablehnung der Idolatrie zu zeigen und Gott um Verzeihung für die vielen Sakrilege und Profanierungen zu bitten und so entschloss ich mich zu dieser Handlung der Wiedergutmachung. 

Auf die Frage, ob es Vergeltungsmaßnahmen von Mitgliedern der Hierarchie wegen der Verbrennung der Pachamama-Figuren gegen ihn gegeben habe erhalten habe, antwortete Pater Dr. Valdemar Romero, daß es die bisher nicht gegeben habe, er aber bereit sei, "mich für meine Handlungen zu 
verantworten" „Ich habe noch keinerlei Beurteilung erhalten und bin natürlich bereit, mich für meine Handlungen zu verantworten. Diese Handlungen liegen jedoch nicht außerhalb des Gesetzes Gottes oder des kanonischen Gesetzes. Ich habe keine Angst, weil ich mich von Gott und besonders von Unserer Lieben Frau von Guadalupe beschützt fühle - ich werde Ihre Ehre immer verteidigen. 

Der Priester stellt das Götzenbild Pachamama der Jungfrau Maria unter dem Titel "Unsere Liebe Frau von Guadalupe" gegenüber, die Juan Diego 1531 auf dem Tepeyac-Hügel in Mexiko erschien.

"Ich sprach mit einem Exorzisten aus Mexiko-City, der mir erzählte, daß die Figur des Pachamama eine Parodie der Jungfrau von Guadalupe war", erklärte Pater Valdemar Romero.


Mittwoch, 6. November 2019

LifeSiteNews hat Erzbischof Viganò zur Amazonas-Synode interviewt

In einem Interview mit Diane Montagna hat der frühere Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò LifeSiteNews seine Einschätzung und Beurteilung der Amazonas-Synode formuliert, die an Schärfe nichts zu wünschen übrig lassen.
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ERZBISCHOF VIGANÓ : "DIE GRÄUEL HEIDNISCHER RITUALE SIND IN DAS HEILIGTUM GOTTES EINGEDRUNGEN" (Exklusiv)

"Erzbischof Carlo Maria Viganò ruft dazu auf, die Peterskirche erneut zu weihen, angesichts dessen, was er als "entsetzliche götzendienerische Entweihungen" bezeichnet, die durch die Verehrung der Pachamama-Statue in ihren Mauern begangen wurden.

In einem neuen Interview mit LifeSiteNews zur Amazonas-Synode sagte Erzbischof Viganò: „Der Gräuel der idolatrischen Riten hat das Heiligtum Gottes betreten und eine neue Form der Apostasie hervorgebracht, deren Samen schon seit langer Zeit aktiv sind und mit neuer Kraft und Effizienz wachsen. “

Er fährt fort: „Der Prozess der inneren Veränderung des Glaubens, der seit mehreren Jahrzehnten in der katholischen Kirche stattfindet, hat mit dieser Synode eine dramatische Beschleunigung auf dem Weg zur Gründung eines neuen Glaubensbekenntnisses erlebt, das in einer neuen Art Anbertung [cultus] zusammengefasst wurde. Im Namen der Inkulturation infizieren heidnische Elemente den Gottesdienst und verwandeln ihn so in einen Götzenkult.“

Klerus und Laien können "den idolatrischen Aktionen", die wir erlebt haben, nicht gleichgültig gegenüberstehen“, betont der Erzbischof. "Es ist dringend notwendig, die Bedeutung von Gebet, Wiedergutmachung und Buße, von Fasten, von kleinen Opfern, von den kleinen Blumen und vor allem von stiller und anhaltender Anbetung vor dem Allerheiligsten wiederzuentdecken."

In diesem ausführlichen Interview (siehe unten im Volltext) diskutieren wir mit Erzbischof Viganò, was die „Pachamama-Saga“ über den Zustand der Kirche aussagt und wie sie die logische Folge anderer „abweichender“ Erklärungen ist, die unter dem gegenwärtigen Pontifikat abgegeben wurden. Wir sprechen auch über das Schlussdokument der Synode, das er einen "direkten Schlag gegen das göttliche Gebäude" der Kirche nennt, was die Amazonas-Synode über "Synodalität"  enthüllt und was ihre Organisatoren erreicht haben.

Nach Ansicht von Erzbischof Viganò zielt das "Amazonas-Paradigma" darauf ab, die Kirche grundlegend zu "verändern", steht im Einklang mit einer "globalistischen" Agenda und "dient als Laufsteg, um die Überreste des katholischen Gebäudes einer undeutlichen universellen Religion näher zu bringen".

„Für alle Katholiken wird die Landschaft in der Heiligen Kirche von Tag zu Tag dunkler“, sagt er. „Wenn dieser satanische Plan erfolgreich ist, werden Katholiken, die sich daran halten, tatsächlich die Religion wechseln, und die immense Herde unseres Herrn Jesus Christus wird auf eine Minderheit reduziert.“

Diese Minderheit wird wahrscheinlich viel zu leiden haben… aber mit IHM wird sie siegen “, sagt er und schließt mit den provokanten, prophetischen und aktuellen Worten der Mystikerin und Heiligen Brigitta von Schweden aus dem 14. Jahrhundert.