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Mittwoch, 19. Februar 2020

S. Magister: Ein deutscher Albtraum

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die Reaktionen der DBK und der deutschen Katholiken auf "Querida Amazonia" , die er schismatisch und Albtraum nennt.
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"FRANZISKUS UND DAS DEUTSCHE SCHISMA. GESCHICHTE EINES ALBTRAUMS" 

Die Amazonas-Synode ist die zweite Synode nacheinander, in der Franziskus die Erwartungen derer enttäuscht hat, die vom Papst selbst avisierten Neuerungen erwartet hatten.

In der Jugend-Synode von 2018   war Homosexualität das Thema gewesen,  auf das sich Erwartungen und Kontroversen konzentrierten. Das Arbeitsdokument für die Diskussionen läßt in Absatz 197  ausdrücklich einen möglichen Paradigmenwechsel bei der Beurteilung von "homosexuellen Paaren" zu.

Statt dessen- nichts. Beim Synodentreffen ordnete Franziskus Schweigen zu diesem Thema an und erreichte es. Weder in den Diskussionen der Versammlung noch im Schlußdokument und noch viel weniger in der postsynodalen Exhortation "Christus vivit" wird es erwähnt. 

Im folgenden Jahr bei der Amazonas-Synode und besonders bei dem, was folgte, war die Enttäuschung der Erneuerer noch größer. 

Weil dieses mal die Synodendiskussionen zu der am meisten erwarteten und umstrittenen Veränderung stattfanden, also der Weihe verheirateter Männer. Im Schlußdokument wurde der Vorschlag mit mehr als einer 2/3-Mehrheit angenommen.  Und noch Anfang Januar waren viele sicher, daß Franziskus das in die postsynodalen Exhortation, die jeden Moment erwartet wurde, 
aufnehmen und so autorisieren würde. 

Aber dann kam- in energischer Verteidigung des zölibatären Priestertums als Knalleffekt das Buch des Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, das von den Innovatoren als katastrophales Omen betrachtet wurde.

Und tatsächlich erschien kurz darauf die postsynosale Exhortation "Querida Amazonia" wie ein plötzlicher Kälteschauer - mit Franziskus´völligem Schweigen zu diesem Thema. Um einen schwachen, kleinen Hoffnungsschimmer aufrecht zu erhalten, können die Erneuerer sich nur an die wenigen Zeilen der Einleitung klammern, in denen der Papst dazu einlädt, ebenfalls das Schlußdokument der Synode "ganz zu lesen", durch das "bereichert und herausgefordert zu werden"  Gott der gesamten Kirche gewähren möge und empfiehlt, daß die Hirten der Amazonas-Region"es
eifrig" anwenden. 

Aber abgesehen von diesem letzten bröckeligen Halt, den Franziskus den Neuerern gelassen hat, was hat den Papst veranlaßt, wiederholt bei Themen, bei denen er zuvor seine Bereitschaft zu Erneuerungen gezeigt hatte, die Bremsen zu betätigen.? 

Die Antwort kann man in Deutschland finden. 


Montag, 17. Februar 2020

Marco Tosatti hat nach der Amazonas-Synode und der Reaktion auf die postsynodale Exhortation einige Fragen an die deutsche und die brasilianische Kirche

Nach der Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation stellt Marco Tosatti bei Stilum Curiae der deutschen und der brasilianischen Kirche einige wichtige Fragen
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"WENN DIE KATASTROPHEN-KIRCHEN SICH AN DIE DIE SPITZE DER PROZESSION SETZEN" 

Liebe Stilumcurialisten, mir sind nach der Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" einige sehr interessante Meldungen aufgefallen. Ich teile sie Ihnen mit so wie sie mir einfallen. Der Pontifex hat sich im Gespräch mit den amerikanischen Bischöfe beklagt, daß die Synode und die Exhortation auf eine einzige Zeile reduziert worden sind- auf die Tatsache, daß der Zölibat nicht verändert wurde, obwohl  es weder bei der Synode noch in der Exhortation um den Zölibat ging- betonte Papst Bergoglio.

Die zweite Beobachtung: das größte Stöhnen und  Lamento, weil sich im Gegensatz zu den Erwartungen aus dem deutschsprachigen Raum, in der Exhortation sich die Tore und Türen für die viri probati und weiblichen Diakone nicht erfüllte. Wir haben kämpferische Positionen Deutschlands gesehen, in denen bekräftigt wurde, dßs die deutsche Synode noch zu diesen Themen sprechen würde; In Linz, Österreich, sagte Bischof Scheuer, er habe "eine schlaflose Nacht" wegen dieser "großen Ernüchterung" verbracht. 
Aber war es nicht eine Amazonas-Synode? Aber stimmte es dann- wie viele sagten -, daß der Motor des Geschehens deutsch, deutsch-deutsch und brasilianisch eingebürgertes Deutsch war? Und daß die Synode die Spitze des Keils für die ganze Kirche werden sollte? Und daß das Dokument des Papstes - im Gegensatz zum Schlußdokument, lehramtlich ist. wie der Direktor des Pressesaales hervorhob - die Hoffnungen der Ultra wie Luftballons platzen ließ. 

Mal abgesehen von innerkirchlichen Debatten, erscbienen mir zwei weitere Meldungen interessant. Weil sie die deutsche und die brasilianische Kirche betreffen. 

Brasilien: eine Umfrage bestätigt, daß 50% der Brasilianer Katholiken sind, 31% Protestanten. 2000 waren 73,6% der Bevölkerung katholisch, Protestanten 22,2%. 
Muß man zu dieser pastoralen Katastrophe etwas sagen? 
Daß sich die Bischöfe vielleicht fragen sollten, ob das Modell der Kirche, das sie vertreten,
das in Politik und Gesellschaft so präsent ist, den Menschen nicht das gibt, was sie brauchen und was sie bei den Evangelikalen finden? Da das aber die Ursache des Ausblutens ist- sollten sie sich da nicht ein oder zwei Fragen stellen? 

Dann haben wir gesehen, daß im deutschen Bundesland NRW 2019 weitere 120.000 Menschen die Katholische und die Protestantische Kirche verlassen haben. 2018 waren es mehr als 88.000. Auch hier sehen wir uns -das ist offensichtlich- einer pastoralen Katastrophe von epischen Proportionen gegenüber. Die Katholische Kirche, der nach dem Staat zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland, sehr reich, leert sich von innen heraus- während sie vom theologischen Standpunkt nach außen hin immer aggressiver wird, so sehr, daß mehr als nur ein Kommentator von Protestantisierung und einem möglichen Schisma spricht. 

Aber finden Sie es nicht ein bisschen seltsam, daß es zwei so schwer beschädigte Kirchen gibt, die sich, wie man in den Jahren meiner verrückten Jugend sagte, erlauben, die Spitze der Prozession zu übernehmen? Um sie wohin zu führen? Das kann man sich angesichts der brillanten Ergebnisse, die sie zu Hause haben, zu Recht fragen ... Und in wessen Namen? 

Quelle: Marco Tosatti, Stilum Curaie

Mittwoch, 5. Februar 2020

M. Tosatti kommentiert den "Synodalen Weg" der deutschen Kirche

Marco Tosatti kommentiert bei Radio Roma Libera und Stilum Curiae die erste Sitzung des "Synodalen Weges" in Frankfurt.
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"DIE DEUTSCHE KIRCHE PROTESTANTISIERT SICH SELBST. KOMMENTAR BEI RADIO ROMA"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, 
Radio Roma Libera, der erste katholische podcast des Landes, dem zuzuhören wir dringend empfehlen, hat sich in diesen Tagen bereit erklärt, einige arme Überlegungen des Autors zu senden. In dieser Woche war das Thema: Verschwörungstheorie-Phobien der Bergoglianer und eine sehr reale Tatsache: die ruhige Entwicklung der deutschen Kirche hin zu einer Form einer neo-protestantischen Kirche - Dank des begonnenen Synodalen Weges. 

Hier kann man das Original hören: klicken

§§§


Lesen kann man den Beitrag hier: 
"Während die Bergoglianische Presse außerordentliche Verschwörungen gegen Franziskus erfindet, organisiert vom Acton-Institut in Sintra, Portugal, wo Hunderte von Bischöfe aus aller Welt versammelt sind, um über Ökonomie und Demographie zu diskutieren, verfolgt die deutsche Kirche in aller Ruhe ihren Weg der Protestantisierung und schafft die Grundlage für ein Schisma. 

Vor einigen Tagen hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bereits die erste Vollversammlung des Synodalen Weges massiv kritisiert:" Alle meine Befürchtungen sind eingetroffen" sage Woelki und fügte hinzu, er sei sehr besorgt über die Tatsache, daß was sich da entwickelt in Wirklichkeit ein Parlament der Protestantischen Kirche ist, was klar aus der Art und Weise hervorgeht, wie diese Veranstaltung vorbereitet und durchgeführt wurde. In vielen Reden werden die wesentlichen Voraussetzungen ekklesiologischer Natur in Bezug auf das ignoriert, was die Kirche tut. Die Ereignisse der letzten Tage verdeutlichen "einfach, daß die hierarchische Konstitution der Kirche, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil dokumentiert und auch in" Lumen Gentium "ausgedrückt ist, in Frage gestellt wird. Das organische Zusammenleben von geweihten und nicht geweihten Personen und die Vielfalt der dort zum Ausdruck gebrachten Aufgaben werden -durch viele kleine Zeichen-effektiv hinterfragt und relativiert. Ich denken, daß das extrem besorgniserregend ist:"


Dienstag, 4. Februar 2020

Bischof A. Schneider zum "Synodalen Weg" der DBK : "Kirche und Glaube sind stärker als die deutschen Häresien"

Marco Tosatti gibt bei Stilum Curiae wieder, wie Weihbischof Athanasius Schneider den "Synodalen Weg" der DBK und seine Auswirkungen auf die Universale Kirche beurteilt.
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"SCHNEIDER: KIRCHE UND GLAUBE SIND STÄRKER ALS DIE DEUTSCHEN HÄRESIEN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, bei kath.net ist ein interessantes Interview mit Bischof Athanasius Schneider erschienen, das sich um den gerade begonnenen deutschen "Synodalen Weg " dreht, der bereits große Besorgnis über mögliche Abweichungen auslöst. 
Jemand vermutete ein De-facto-Schisma der deutschen Kirche von der Roms. Bischof Schneider ist nicht dieser Meinung, unterstreicht aber die Gefahren dessen, was Kardinal Rainer Maria Woelki eine protestantische Versammlung nennt. 
Gute Lektüre. 

Die Universale Kirche und der Katholische Glaube sind stärker als der "Synodale Weg" Deutschlands- ein Kommentar von Bischof Athanasius Schneider 

Der "synodale Weg" betrifft den emdgültigen Versuch offizielle die Glaubensirrtümer zu bestätigen, die mit ihrer korrespondierenden sakramentalen und pastoralen Praxis bereits seit Jahrzehnten das Leben der Katholischen Kirche in Deutschland spirituell stören.

In Wirklichkeit ist dieser Versuch im Moment eher eine Häresie als ein Schisma. Häresie bedeutet nach kanonischem Recht "die beständige Verleugnung einer Wahrheit, die aufgrund des göttlichen und katholischen Glaubens geglaubt wird, der in der Taufe empfangen wird, oder ein beharrlicher Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit" und ein Schisma ist "die Weigerung, sich dem Papst zu unterwerfen oder der Gemeinschaft mit untergeordneten Mitgliedern der Kirche " (Can. 751).

Im Fall der deutschen Bischöfen unterstehen sie alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt des "Synodalen Weg" unterstützen.
Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, daß Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie die Segnung homosexueller Paare, die Unterstützung der Zulassung von Menschen, die im Ehebruch leben, zur Hl. Kommunion, die positive Unterstützung der sakramentalen Weihe für Frauen.
Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodalen Weg" geschrieben hat, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, daß der "Synodale Weg" einen echten katholischen Charakter hat, das heißt, den Glauben an das, was immer geglaubt wurde- immer, überall und von allen Katholiken.
Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis Bei den deutschen Bischöfen unterstehen alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt der "Synodal Way" unterstützen. Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, dass Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie den Segen homosexueller Paare für die Aufnahme unterstützen der Menschen, die beim Ehebruch zur Heiligen Kommunion leben, die positive Unterstützung für die sakramentale Weihe der Frauen. Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodenweg" schrieb, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, dass der "Synodenweg" einen echten katholischen Charakter hatte, das heißt, was auch immer geglaubt wurde immer, überall und von allen Katholiken. Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten aufzurufen und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis Bei den deutschen Bischöfen unterstehen alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt der "Synodal Way" unterstützen. Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, dass Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie den Segen homosexueller Paare für die Aufnahme unterstützen der Menschen, die beim Ehebruch zur Heiligen Kommunion leben, die positive Unterstützung für die sakramentale Weihe der Frauen. Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodenweg" schrieb, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, dass der "Synodenweg" einen echten katholischen Charakter hatte, das heißt, was auch immer geglaubt wurde immer, überall und von allen Katholiken. Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "Synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten aufzurufen und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis aufzurufen, Forderungen, die vom strategischen und ideologischen Programm des "Synodalen Weges" in Frage gestellt werden.
Der Papst hat gegenüber den "Kleinen" eine schwere Verantwortung - d.h. die einfachen Gläubigen und die Priester und Bischöfe, die "in die Peripherie" ausgegrenzt wurden, und deren Stimme von der "Nomenklatura" einer neuen Kaste von Nichtgläubigen und Gnostikern der sog. "wissenschaftlichen" Theologie , den klerikalen Apparatschicks und jener Bischöfe, die sich an die ideologische Diktatur der Massenmedien und der Politik angepaßt haben.
Der Papst kann weder schweigen noch passiv bleiben, und zuzusehen- wie -wie im Fall des Synodalen Weges- die Wölfe die Herde plündern und Brandstifter das Haus in Brand stecken.

Der bereits begonnene "Synodale Weg" hat bereits offen gezeigt, daß es eine Spaltung zwischen denen die noch den Katholischen Glauben haben und jenen, die ihn ablehnen oder essentielle Inhalte dieses Glaubens zur Diskussion stellen. Es könnte also zu der sehr realistischen Situation kommen, daß Priester und Bischöfe in anderen Ländern nicht in Kommunion mit diesen deutschen Bischöfen bleiben können, die häretische Lehren verbreiten.

Die Verwirrung könnte dann weiter verstärkt werden, wenn diese häretischen Bischöfe vom Papst weiter formal anerkannt werden. Immerhin hat es- wenn auch selten- in der Geschichte der Kirche Präzedenzfälle gegeben.

Einer der bekanntesten Präzedenzfälle für eine solche Situation war die Arianische Krise im 4. Jahrhundert, in der der Katholische Episkopat in drei Gruppen gespalten war.
Zunächst waren da die Katholischen und Orthodoxen Bischöfe, die den kompletten traditionellen Glauben  von der Göttlichkeit Jesu Christi bezeugten, - und sie waren mit dem Papst in der Minderheit. Dann war da die zweite Gruppe. die zweideutige Formulierungen wählte und in der Mehrheit war. Diese Bischöfe hatten sich der vorherrschenden Meinung der politischen Macht und politischen Korrektheit angeschlossen.

Die dritte Gruppe waren radikale Arianer und Ungläubige, aber sie waren auch eine Minderheit. Das Kriterium und die Garantie, wirklich katholisch zu sein, war die Einheit mit dem Apostolischen Stuhl in Rom und mit der unveränderlichen und beständigen Tradition des katholischen Glaubens. Wenn die "Synodalen" in Deutschland die sakramentale Weihe von Frauen, die Legitimität homosexueller Handlungen, den Segen homosexueller Paare, die Legitimität heterosexueller Handlungen außerhalb einer gültigen Ehe billigen, dann wird es sicherlich katholische Bischöfe und auch viele Priester und Laien in Deutschland geben -, die dies nicht akzeptieren und die dann nicht mehr in völliger Gemeinschaft mit den Bischöfen stehen könnten, die solche Glaubensfehler unterstützen.

Wenn der Papst diese ketzerischen Entscheidungen des "Synodalen Weges"  nicht korrigiert, wird er ihnen durch sein Schweigen de facto zustimmen. Dann entsteht die bizarre Situation, daß es einen Papst gibt, der gleichzeitig ketzerische Bischöfe und jene Bischöfe anerkennt, die immer noch den wahren katholischen Glauben pflegen.

Die Kirche hat eine solche Situation bereits im vierten Jahrhundert erlebt,  als Papst Liberius - wenn auch nur für kurze Zeit - Athanasius, den Anhänger des katholischen Glaubens, exkommunizierte und gleichzeitig eine Verbindung mit den halbhäretischen Bischöfen des Ostens einging, d. H.den Semi-Arianern.  Man kann nur hoffen und beten, dass Gott uns in unserer Zeit vor solch einer katastrophalen Situation rettet.

Aber wenn dies geschehen würde  und der Papst nicht mit einem klaren Bekenntnis zum katholischen Glauben und zur ständigen sakramentalen Praxis der Kirche intervenierte, dann würde die katholische Kirche in Deutschland das Aussehen und die Praxis der anglikanischen Gemeinschaft oder einer freien protestantischen Kirche annehmen, d.h. eine einer Religion à la McDonald´s oder eines À la carte-Restaurants. Auch wenn das- Gott bewahre! -passiert, wird es nur für eine relativ kurze Zeit sein. Weil die katholische Kirche göttlich und ihre Natur Klarheit, Unveränderlichkeit und Glaubensstärke ist.

Tatsächlich wurde sie von Christus selbst auf den Felsen gebaut und kann daher nicht einmal von einem ketzerischen und schismatischen "Synodenweg" in Deutschland überwunden werden, selbst wenn dieser "Weg" die stillschweigende Zustimmung des Papstes haben sollte.

Die gesamte katholische Kirche ist stärker und der katholische Glaube siegt, weil Maria, die Mutter der Kirche, alle Häresien auf der ganzen Welt besiegt hat."

Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese Santa Maria in Astana

Quelle; Stilum Curiae, M.Tosatti 





In effetti, fu costruita sulla roccia da Cristo stesso e quindi non può nemmeno essere superata da una “Via sinodale” eretica e scismatica in Germania, anche se questa “via” dovesse avere il tacito consenso del Papa.
Tutta la Chiesa cattolica è più forte e la fede cattolica è vittoriosa perché Maria, la madre della Chiesa, ha sconfitto tutte le eresie in tutto il mondo.
+ Athanasius Schneider, vescovo ausiliare dell’Arcidiocesi di Santa Maria ad Astana

§§§

Donnerstag, 30. Januar 2020

Jetzt hilft nur noch beten

wenn man sich anschaut was in den ersten Stunden des "Synodalen Weges" gesagt, gefordert und getan wurde (Laien reichen bei der Eröffnungsmesse  Bischöfen in Zivil den Kelch)


             

Kardinal Cordes sieht die Gefahr eines Schismas durch den Synodalen Weg

Nico Spuntoni hat für La Nuova Bussola Quotidiana den emeritierten Kurienkardinal Paul Josef Cordes zum Beginn des Synodalen Wege interviewt.
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"Mit dem "Synodalen Weg" hat die DBK einen äußerst riskanten kirchlichen Prozess begonnen. De facto eröffnet sich die Möglichkeit zu einem Schisma." 
"Die" Barmherzigkeits-Lücke ", die Kardinal Kasper für die Geschiedenen und Wiederverheirateten angedeutet hat, schwächte das Sakrament der Eucharistie". Der deutsche Kardinal Paul Josef Cordes, früher ein sehr vertrauter Mitarbeiter von Johannes Paul II und Benedikt XVI,  greift die erklärten Ziele der deutschen Bischöfe an, die heute in Frankfurt den "Synodalen Weg" eröffnen: Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiedereröffnung der Diskussion der Frauen-Weihe, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung  homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Heiligen Paul VI zur Empfängnisverhütung."

"CORDES: DIE DEUTSCHE KIRCHE IST AUF DEM WEG IN EIN SCHISMA" 
Heute Nachmittag wird im Frankfurter Dom die erste Sitzung des "Synodalen Weges" der deutschen Kirche eröffnet. Auf dem Weg sind 4 Diskussionforen über "Macht, Partizipation und Teipung der Macht"  "Sexualmoral" "Formen Priesterlichen Lebens" und "Frauen im Dienst und mit Ämtern in der Kirche"-
Der deutsche Episkopat (mit wenigen Ausnahmen) und die Laienorganisationen machen Ernst und beeilen sich, einen Weg, der zwei Jahre dauern soll, zu beginnen, auf dem Entscheidungen auch auf doktrinalem Gebiet getroffen werden könnten, die Rom herausfordern und quasi den Weg in die Autokephalie gehen.
Kardinal Reinhard Marx und die Seinen  scheinen entschlossen zu sein, ihre progressistische Agenda der deutsche Kirche aufzuzwingen.
Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiederaufnahme der Diskussion über die Weihe von Frauen, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Hl. Pauls VI zur Empfängnisverhütung. Der Synodale Weg könnte jenes
herrische "Wir sind keine Filiale Roms" konkret werden lassen, das Marx 2015 äußerte.
Über die  möglichen Konsequenzen die ein Prozess, der von der Ostseite des Rheins ausgeht und zu einer enormen Spaltung der Universalkirche führen könnte, haben wir mit Kardinal Paul Josef Cordes, dem emeritierten Präsidenten  des Päpstlichen Rates "Cor Unum", und früheren sehr vertrauenswürdigen Mitarbeiter des Hl. Johannes Paul II und Benedikts XVI, einer maßgeblichen Persönlichkeit des deutschen Katholizismus, gesprochen.


Fundstück

"Die Tagespost" - Redaktion veröffentlicht vor Beginn des "Synodalen Weges" die Warnung Kardinal Gerhard Ludwig Müllers vor Irrwegen und Anmaßungen der Bischofssynode und vor dem Rückgriff auf die alte Agenda der 70-er Jahre.
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Unter dem Titel:

"DIE GLAUBENS- UND SITTENLEHRE NICHT DEM ZEITGEIST ANPASSEN"

Kardinal Müller warnt davor, die Lebenswirklichkeit zur "Quelle der Offenbarung" zur erklären. Synodaler Weg kann keine Entscheidungen des Lehramtes korrigieren.

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Unmittelbar vor Beginn der ersten Synodalversammlung des Synodalen Weges hat Kardinal Gerhard Ludwig Müller davor gewarnt, die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche dem Zeitgeist anzupassen und in der Lebenswirklichkeit "eine Quelle der Offenbarung" zu sehen. In einem Beitrag für "Welt&Kirche", der Sonderbeilage der Tagespost zum Synodalen Weg, schreibt der Kardinal: Synoden und Konzilien hätten sich nie angemaßt, "die Kirche neu zu stiften oder ihre Glaubens- und Sittenlehre dem jeweiligen Zeitgeist anzubequemen und den herrschenden Weltanschauungen und Lebensstilen anzupassen." (...)

Quelle: Die Tagespost, Kard. G.L.Müller

Freitag, 24. Januar 2020

Fundstück

Peter Winnemöller denkt in seinem blog "katholon" über die Zusammenarbeit der DBK mit dem ZdK bei der Planung des "Synodalen Weges" nach.

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Quelle: katholon, P. Winnemöller

Dienstag, 21. Januar 2020

Ist das Schisma unausweichlich?

Shane Schaetzl kommentiert für die web-sie "Complete Christianity" wenig optimistisch die Lage der Kirche die zwischen der DBK mit ihren radikalen Plänen und der widerstrebenden USCCB wie zwischen Scylla und Charybdis gefangenen Kirche.
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Es gibt zwei Pole in der Katholischen Kirche von heute und während diese Polarität unter den Päpsten seit einer Generation besteht, wird diese Spannung nicht viel länger andauern.
Das ist nichts Neues. Derartige Situationen gab es auch in der Vergangenheit und das Ergebnis war immer das selbe- ein Schisma. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie das irgendwie anders enden könnte und es erscheint mir merkwürdig, daß Leute, die ihrem Tagesgeschäft nachgehen, so tun, als ob die Dinge sich dieses mal anders entwickeln könnten. Es ist in der Vergangenheit nie anders gewesen.
Warum sollte es heute anders sein? Wenn man zwei sich gegenüberstehende Pole in der Kirche hat und keine nachgeben will, ist das Ergebnis immer ein Schisma- in 100% der Fälle.

Welches sind also die beiden entgegengesetzten Pole? Nun, Sie werden sie weltweit über die Katholische Kirche verbreitet finden, aber es sieht so aus, als gäbe es zwei Gruppen, die als treibende Kraft hinter beiden Seiten stehen.

Auf der theologischen Linken ist die Deutsche Bischofskonferenz, sie sein einer Generation die treibende Kraft hinter dem liberalen Katholizismus ist. Jetzt bringen sie die Dinge auf die nächste Ebene. Indem Sie gegen den Willen Roms in diesem Jahr ihre eigene Synode starten, werden die deutschen Bischöfe anfangen, folgende Themen im Katholizismus zu diskutieren: Kohabitation, künstliche Empfängnisverhütung, Homosexualität, gleichgeschlechtliche Ehe, Gender-Theorie ebenso wie die Ordination von Frauen zum Diakonat und Priestertum. Während die Katholische Kirche diese Dinge immer negativ interpretiert hat, will der deutsche "Synodale Weg" sie neu als Dinge interpretieren, die in den Katholischen Glauben passen könnten.
Mit anderen Worten- es sieht so aus, als wären die Deutschen Bischöfe kurz davor, den größten Schritt aller Zeiten dabei zu machen, bestimmte Sünden aus dem Katechísmus zu entfernen und in Deutschland eine ganz neue Katholische Kirche zu rekrutieren, die auf diverse Weise sehr  viel protestantischer aussieht- wie der liberale Protestantismus.
Den deutschen Bischöfen ist die Bedeutung ihrer Aktion nicht unbekannt. Sie bemühen sich, Katholiken außerhalb ihres Sprachbereichs zu erreichen, zuallererst die Englisch-sprachigen.


Sonntag, 19. Januar 2020

Marco Tosatti & die Acies Ordinata

Marco Tosatti hat für Stilum Curiae die gestrige Aktion der von der Fondazione Lepanto organisierte Aktion der Acies Ordinata beobachtet und gibt die Originalbeiträge der Teilnehmer an der anschließenden Pressekonferenz wieder. Wir haben daraus die Rede von Michael Matt ausgewählt.. Hier geht´s zum Original: klicken

"EIN KATHOLISCHES J´ACCUSE GEGEN DIE DEUTSCHE KIRCHE. FINANZ-STREIK"Liebe Stilumcurialisten,  wie versprochen veröffentlichen wir heute die Reden der Teilnehmer der Pressekonferenz der Acies Ordinata, die gestern in München am zentralen Odeonplatz stattfand, um den Papst und die deutschen Bischöfe um Klarheit und Beständigkeit zu bitten. Vor allem im Lichte der möglichen Lehrabweichungen, die sich während der Synode der deutschen Kirche herausbilden und die im Gegensatz zu der von der Weltkirche erklärten Lehre stehen. Einige der Interventionen sind sehr stark und stellen den Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, in Frage. 
Prof. Roberto De Mattei lädt die deutschen Gläubigen zum Kirchensteuerstreik gegen die katholische Kirche ein. Viel Spaß beim Lesen.

§§§     


Michael J. Matt       
Ein katastrophaler synodaler Weg 
"Ich bin ein deutschstämmiger Amerikaner, meine Großeltern sind gar nicht weit von hier geboren. Daher ergreife ich gerne die Gelegenheit, hier über die Lage der katholischen Kirche in Deutschland zu sprechen. Und diese Lage ist in
der Tat verzweifel und verursacht große Sorgen bei uns amerikanischen
Katholiken. 
Der synodale Weg der deutschen Bischöfe scheint ein Versuch zu sein, eine
Kirche;nach dem Abbild der deutschen Bischöfe zu schaffen. Es scheint, daß
sie dabei sind, eine eigene Kirchenlehre sowie eine eigene Nationalkirche zu
kreieren. 
Dabei geht dieser elitäre Nationalismus direkt gegen die Idee einer
universalen katholischen Kirche, mit einem Glauben, einer Ordnung von
Sakramenten, und der gleichen Disziplin auf der ganzen Welt. 
Gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken erarbeitete
Statuten drohen, Frauenordination und Abschaffung des Zölibates als
Gegenmaßnahmen gegen die Krise des priesterlichen sexuellen Missbrauches
einzuführen. Dabei sollten die deutschen Bischöfe doch wissen, daß eine
Frauenweihe eine direkte Verletzung göttlichen Rechs wäre, wie das Johannes
Paul II. 1994 in Ordinatio Sacerdotalis formulierte:  "daß die Kirche keinerlei
Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle
Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben."
Welchen Teil von"die Kirche hat keine Autorität, Gottes Gesetz zu brechen"
verstehen die deutschen Bischöfe nicht? 


Acies Ordinata in München- Ein Interview

OnePeterFive hat Prof. de Mattei zu "Acies Ordinata" in München interviewt.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ACIES ORDINATA- MÜNCHEN. EIN INTERVIEW MIT ROBERTO DE MATTEI"

Heute mittag, am 18. Januar 2020. wurde Acies Ordinata, eine Gebetsversammlung, in München, Bayern abgehalten. Acies Ordinata ist eine internationale Vereinigung katholischer Laien, die der Tradition der Kirche treu sind. Nach zwei vorangegangenen Versammlungen, die am 19. Februar 2019 und am 28. September in Rom stattfanden, wurde dieses mal München ausgewählt, weil es der Bischofssitz von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist.
Die deutschen Bischof stellen - nachdem sie die Amazonas-Synode ideologisch und finanziell gefördert haben - heute den in der Revolution am weitesten fortgeschrittene Platz in der Kirche. Am kommenden 30. Januar werden sie sich zu ihrer Vollversammlung in Frankfurt treffen, um den "synodalen Weg", den sie nach der Amazonas-Synode beschreiten wollen, zu diskutieren. Aus diesem Grund haben die Teilnehmer der Acies Ordinata - wie sie es zuvor bei den anderen Versammlungen getan haben, eine Stunde lang - dieses mal vor der Theatiner-Kirche, der großen Kirche der Theatiner im Zentrum Münchens, die heute in der Obhut der Dominikaner ist. Sie tun das als Zeichen eines respektvollen aber festen Protestes gegen die Deutsche Bischofskonferenz und ihren Vorsitzenden. 
OnePeterFive ist erfreut, das folgende Interview mit Prof. Roberto de Mattei, den Veranstalter dieser Ereignisse präsentieren zu können. 

Zu allererst, was sind die Acies Ordinata? 

Die Acies Ordinata sind eine Versammlung von katholischen Laien, die öffentlich ihre Treue zur Kirche bezeugen wollen. Wir stehen eine Stunde lang mit dem Rosenkranz in der Hand in der Stille, um unseren Widerstand gegen den Prozess der Selbstzerstörung der Kirche zum Ausdruck zu bringen. Es scheint, daß die Stunde gekommen ist, um aus dem Schlaf zu erwachen (Röm 13,11) und die Worte von Pius XII. In Erinnerung zu rufen: „Es ist notwendig, daß alle militanten Katholiken auf den Beinen sind und mit den Waffen kämpfen, die ihnen gegeben wurden. (Radiobotschaft vom 8. Dezember 1953).

Warum finden diese Acies Ordinata am 18. Januar in München statt? 

Weil München in Bayern der Bischofssitz von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München-Freising und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz ist. Am 1. Dezember 2019 hat Kardinal Marx den "Synodalen Weg" der deutschen Kirche eröffnet. Der nächste Schritt kommt am 30. Januar in der St. Bartholomäus-Kathedrale in Frankfurt am Main, wo die Vollversammlung der Bischöfe den "Synodalen Weg" diskutieren wird, der der Amazonas-Synode folgen soll.  Es ist die Liebe zur Kirche, die uns zusammenbringt, um unseren respektvollen Protest gegen den eingeschlagenen Weg der deutschen Bischöfe auszudrücken. 



Montag, 14. Oktober 2019

Kardinal Müller : "Sie haben den Herrn aus der Synode vertrieben" Lesen!

so ähnlich formulierte es vor einigen Tagen Kardinal Müller in einem Interview mit Matteo Mattzuzzi für IL Foglio. LifeSiteNews und Settimo Cielo haben es wiedergegeben.
Hier geht´ s zum Original: klicken

"KARDINAL MÜLLER : SIE HABEN JESUS AUS DER AMAZONAS-SYNODE VERTRIEBEN"
Die Amazonas-Synode hat begonnen. "Aber sie wird Konsequenzen für die universale Kirche haben" warnt Kardinal Gerhard Müller in einem ausführlichen Interview mit Matteo Matzuzzi für die Zeitung "Il Foglio", das am Eröffnungstag veröffentlicht wurde.
"Hört man den Stimmen einiger der Protagonisten dieser Versammlung zu, versteht man leicht, daß die Agenda völlig europäisch ist."
Europäisch und darüber hinaus deutsch. Auch in Deutschland ist -de facto- wurde ein synodaler Weg begonnen, der sein Stichwort vom Amazonas übernehmen wird, um nicht weniger als die Universale Kirche zu reformieren, eine Synode, bei der die Laien zu gleichen Teilen mit den  Bischöfen stimmberechtigt sein werden. Ein Synode, deren Resolutionen "bindend" sein werden und das Ende des priesterlichen Zölibats betreffen, Frauenordination, Reform der Sexualmoral und die Demokratisierung der Macht in der Kirche.

Das ist ein Erdbeben, das seit seiner Ankündigung selbst bei Papst Franziskus Unruhe auslöste, der im Juni einen offenen Brief an die deutschen Bischöfe schrieb, um sie davon zu überzeugen, ihre exorbitanten Ambitionen zu mildern. Im September schrieb Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, einen noch dringlicheren Brief an sie und lehnte die in Deutschland eingeleitete Synode als kanonisch "ungültig" ab.
Und daß Ouellet im Einklang mit dem Papst handelt, steht außer Zweifel. Er hat dies vor einigen Tagen bewiesen, als er sagte, er sei "skeptisch" gegenüber der Idee, verheiratete Männer zu ordinieren - ein zentraler Punkt der amazonischen und deutschen Synode - und er fügte sofort hinzu, daß "jemand über mir auch" skeptisch sei.
Was Franziskus anbelangt, so hat er beschlossen, sich am 25. September mit acht jungen Katechisten aus Nordthailand zu treffen, den Führern kleiner Gemeinden, die weit voneinander entfernt sind und die nur sehr selten von einem Priester besucht werden, der die Messe feiert und die sich dennoch weigern, um die Ordination von verheirateten Männern zu bitten.  "Das Himmelreich gehört den Kleinen", sagte ihnen der Papst, "zutiefst gerührt" im Bericht des "L'Osservatore Romano".


Samstag, 12. Oktober 2019

Fundstück

A.C.Wimmer berichtet für CNA über den Kommentar Kardinal Sarahs zur Amazonas-Synode.
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Unter dem Titel:

"Kardinal Sarah kritisiert: Amazonassynode wird für ideologische Pläne benutzt"

beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Robert Sarah, hat Versuche, die Amazonassynode für ideologische Pläne wie die Weihe verheirateter Männer zu Priestern zu instrumentalisieren, als abscheulich und eine Beleidigung Gottes bezeichnet.
Der Kardinal äußerte diese Mahnung in einem interview, das von der italienischen Tageszeitug "Corriere della Sera" veröffentlicht wurde." (...) 
Quelle: CNA, A.C.Wimmer

Wenn nur noch Satire hilft....

Manchmal hilft nur noch Satire- und wenn es ganz schlimm steht. nicht einmal die.Weil aber die Hoffnung- so sagt man uns- zuletzt stirbt, lassen wir heute Eccles zur aktuellen Situation der Römischen Kirche zu Wort kommen.(So wie es auch schon marco Tosatti bei Stilum Curiae getan hat.) Hier geht´s zum Original:  klicken

"ECCLES IS SAVED"

Das ist  meine spirituelle Reise. die meines großen Bruders Bosco und die meines Groß-Tantchens*
Moly.Eccles ist gerettet, aber bei Bosco und Tantchen gibt es ein Problem.

     "WIE MAN EIN ATHEISTISCHER PAPST WIRD" 
Viele Beiträge dieses Blogs haben Ratschläge erteilt "wie man ein guter Papst ist", aber ein, zwei Leser (also ungefähr die Hälfte) haben sich beschwert, daß sie als Atheisten diese Ratschläge nicht besonders hilfreich finden. Offensichtlich ist das Frau-sein kein Hindernis dafür, die Kathedra Petri zu besetzen (oder wie Fr. James Martin es formuliert:den Stuhl Maria Magdalenas) besonders weil wir jetzt weibliche Päpste kreieren müssen, um den indigenen Stämmen im Amazonas-Gebiet zu gefallen (ich hoffe, daß ich das richtig verstanden habe). Aber ist Atheismus ein Hindernis?  

Das Papstamt ist jetzt für Frauen und Atheisten offen! 
Fragen Sie einen Priester und er wird Ihnen sagen, daß das Amt eigentlich ganz einfach ist. Während der meisten Wochen arbeitet man nur Sonntags und wenn man predigen muß, gibt es viele gute Bücher, aus den man Titel wie "Die viktorianischen Predigten über Habakuk des hochwürdigen Ebenezer Drone" entnehmen kann, oder "Das LGBT-freundliche Predigtbuch des Jesuiten" und Kardinal Sarahs jüngstes Epos. "Warum HALTEN Sie alle nicht einfach DEN MUND?"
Untertitel:"Und das betrifft Sie , Franziskus"

Versuchen Sie, Himmelsmärchen und unsichtbare Freunde nicht zu erwähnen, weil das ein bißchen verrät, daß Sie nicht so fromm sind, wie die Leute dachten. 

Eccles Laden wird Sie auch mit passender Kleidung versorgen. Dann müssen Sie die Beichte hören und das ist sicher viel unterhaltsamer als Fernsehen, ab und an bekommen Sie einen Axt-Mörder oder Grabräuber, auch wenn es meistens um "ich habe das letzte Stück Schokolade genommen" oder "ich habe gestöhnt, als ich Austen Iverreighs jüngste Kommentare gelesen habe" geht.
Aber muß man glauben? 
Also technisch gesehen- nicht, wenn es Ihnen nichts ausmacht zu lügen. Wenn Sie nicht an die Hölle glauben, oder denken, daß Jesus nicht Gott war, als Er auf Erden weilte, dann müssen Sie das niemandem gegenüber erwähnen, weil es Ihre Chancen beeinträchtigen könnte (jedenfalls tat es das, bis das II. Vaticanische Konzil uns das Zeitalter des Aquarius etc. brachte) 


Freitag, 11. Oktober 2019

Was uns noch gefehlt hat: ein neuer Scalfari"

R. Cascioli überschreibt seinen gestrigen Leitartikel in La Nuova Bussola Quotidiana kurz, bündig und treffend mit "Der Fall Scalfargoglio"
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                    "DER FALL SCALFARGOGLIO" 
"Ein neuer Leitartikel von Eugenio Scalfari schreibt Papst Franziskus die Überzeugung zu, daß Jesus nach der Inkarnation nicht Gott sei. Das vaticanische Pressebüro spricht von "einer persönlichen und freien Interpretation" der gehörten Worte. Schon möglich, aber was sie er gehört haben. um es so zu interpretieren? 

Wie sich schon bei anderen Gelegenheiten erwiesen hat
, können die Worte, die Dr. Eugenio Scalfari in seinen Interviews dem Heiligen Vater in Anführungszeichen zuschreibt, nicht als wahrheitsgetreue Darstellung dessen angesehen werden, was tatsächlich gesagt wurde, sondern stellen eine persönliche und freie Interpretation dessen dar,was er gehört hat, wie aus dem, was heute über die Göttlichkeit Jesu Christi geschrieben steht, ganz offensichtlich wird ".
Diese Mitteilung des Direktors des Pressebüros des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, an die Journalisten traf gestern Nachmittag ein, nachdem seine Journalistenkollegen darauf bestanden, nach Erklärungen dafür zu fragen, was der Gründer der Repubblica, Eugenio Scalfari, gestern Morgen in "seiner" Zeitung geschrieben hatte .

Die Aussagen im Artikel "Franziskus und der Geist Amazoniens" sind in der Tat beispiellos schwerwiegend, wir könnten sogar sagen, noch ernster als die der vorherigen Interviews.
Scalfari rühmt sich erneut der Vertrautheit und des systematischen Austauschs mit dem Heiligen Vater und behauptet, daß „Papst Franziskus Christus als Jesus von Nazareth, den Menschen versteht, und nicht als inkarnierten Gott. Einmal inkarniert, hört Jesus auf, ein Gott zu sein und wird ein Mensch bis zu seinem Tod. "
Beweise aus dem Neuen Testament folgen, erklären, was Papst Bergoglio Scalfari wörtlich gesagt haben soll (die Worte werden in Anführungszeichen gesetzt): "Sie sind der beweisende Nachweis, daß  Jesus von Nazareth, als er ein Mensch wurde, obwohl ein Mann mit außergewöhnlichen Tugenden, überhaupt kein Gott war."

Angesichts der Ungeheuerlichkeit dieser Aussagen klingt die Pressemitteilung nicht nur unzureichend, und sehr gut sein will, sondern sie ist auch eine echte Beleidigung für die Intelligenz der Gläubigen. Scalfari legt dem Papst eine sensationelle Häresie in den Mund, und das Pressebüro sagt uns, daß es "eine persönliche und freie Interpretation dessen ist, was er gehört hat". Aber was hörte er dann? Das heißt, was hat der Papst bis zu dem Punkt gesagt, daß diese Interpretation möglich ist? Es ist eine mehr als legitime Frage, da es sich um das Herz des christlichen Glaubens handelt.

Der Katechismus der katholischen Kirche sagt: "Der Name" Sohn Gottes "weist auf die einzigartige und ewige Beziehung Jesu Christi zu Gott seinem Vater hin: Er ist der eingeborene Sohn des Vaters und Gottes selbst. Um Christ zu sein, muss man glauben, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist "(Nr. 454). Und "das einzigartige und völlig einzigartige Ereignis der Inkarnation des Sohnes Gottes bedeutet nicht, daß Jesus Christus teilweise Gott und teilweise Mensch ist, noch daß er das Ergebnis einer verwirrenden Mischung aus Gott und Mensch ist. Er wurde wahrhaft ein Mensch, indem er wahrhaft Gott blieb. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch "(Nr. 464).


Dienstag, 24. September 2019

Fundstück

CNA -Deutschland berichtet, daß der Kölner Erzbischof  trotz der Beschwichtigungsversuche von Kardinal Marx nach seiner Rom-Reise Änderungen am "synodalen Weg" der DBK fordert.
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Unter dem Titel:

"Nach Papstbrief: Kardinal Woelki fordert Änderungen am "Synodalen Weg"

beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Klare Konsequenzen für einen "synodalen Weg" angesichts des historischen Papstbriefs an die Katholiken in Deutschland hat Kardinal Rainer Maria Woelki gefordert.
Der gesamte "synodale Prozess" müsse inhaltlich neu ausgerichtet, als reines Beratungsgremium qualifiziert und im Kontext der universalen Katholischen Kirche richtig und rechtmäßig eingebettet werden, so Woelki: "Nehmen wir den Papst wirklich ernst!".
(...)

Quelle: CNA

Montag, 23. September 2019

Sieht sich Papst Franziskus einem Schisma gegenüber- und von wo geht es aus?

In seiner heutigen montäglichen Kolumne für "Monday in the Vatican" ist Andrea Gagliarducci sich sicher- daß ein potentielles Schisma in der RKK seinen Ursprung in Deutschland haben wird.
Dazu kommentiert er die Schritte und Statements von Kardinal Marx und der DBK.
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"PAPST FRANZISKUS ANGESICHTS EINES SCHISMAS?" 
Das Treffen von Papst Franziskus mit Kardinal Reinhard Marx am vergangenen 19 September wird zu einer Art Wasserscheide für das Pontifikat werden.
Es gibt keine Nachrichten über das Treffen. Der Papst und der Kardinal haben wahrscheinlich über die kommende Synode der Kirche Deutschlands gesprochen, bei der der priesterliche Zölibat, die Katholische Sexualmorallehre und klerikale Macht diskutiert werden sollen. 

Die einberufene Synode solle beratende, bindende Kraft haben. Die Synode ist jedoch -laut eines Briefes der Bischofskongregation "ecclesiologisch nicht gültig". Der Päpstliche Rat für Legislative Texte hat dem Brief eine allgemeine juristische Bewertung hinzugefügt.
In der Bewertung stellt der Päpstliche Rat fest, wie die Synode Themen wie "Autorität, Teilnahme und Trennung von Macht, Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Frauen in Kirchenämtern behandeln will. Diese Themen- so die Bewertung weiter- betreffen die Universale Kirche und können mit wenigen Ausnahmen nicht Objekt einer Ortskirche sein, ohne dem zu widersprechen, was der Hl. Vater in seinem Brief gesagt hat,
Papst Franziskus hat seinen Brief vom 29. Juli an das Volk Gottes in Deutschland adressiert und unterstreicht, daß "immer, wenn eine Kirchengemeinschaft versucht hat, ihre Probleme allein -mit ihren Kräften, Methoden und ihrer Intelligenz zu überwinden,das damit endete, daß das Übel, das sie überwinden wollte, zu vergrößern und zu vervielfachen."

Die Worte von Papst Franziskus klangen wie ein klarer Verweis- wenn auch eingebettet in ein Lob des synodalen Weges. Papst Franziskus weiß genau, daß der synodale Weg die Autorität Roms nicht übergehen kann. Er weiß es sehr genau, weil er die Synoden, die er einberufen hat (und er hat in den 6 Jahren seines Pontifikates bereits drei Synoden einberufen- mit einer kommenden -vierten) nie als beratend betrachtet hat.
Papst Franziskus hat den synodalen Weg immer mit einem päpstlichen Dokument abgeschlossen, oder einer Apostolischen Exhortation. Das wichtigste Dokument seines Pontifikates, eine Apostolische Exhortation "Evangelii Gaudium" ist eine Apostolische Exhortation. Dieses Dokument diskutiert ebenfalls die Möglichkeit örtlichen Bischofskonferenzen mehr Macht zu übertragen.

Schaut man auf die Diskussion in Deutschland, wird klar, daß Papst Franziskus Synodalität und Parrhesia will, aber sich die Entscheidungen vorbehält. Papst Franziskus´ Kirche ist eine Kirche in andauernder Synode aber mit einem einzigen Führer, der die Entscheidungen allein trifft. Da ist der Papst und er handelt als Garant.
Das unterscheidet sich davon, wie Papst Franziskus seit Beginn seines Pontifikates beschrieben wurde. Die Art wie Papst Franziskus handelt stimmt jedoch mehr mit der Tradition der Kirche überein,. Er hat oft betont, daß die Kirche "eine Heilige Hierarchische Mutter" ist.
Da war wahrscheinlich viel böser Wille, den Papst als den Ortskirchen aufmerksam gegenüber bis zu einem Punkt totaler Autonomie-sogar in doktrinalen Belangen-zu beschreiben. So ist es nie gewesen. Die Wahl von Papst Franziskus kam unter den Jubelrufen vieler "progressiver" Gruppen, die nach dem II. Vaticanischen Konzil entstanden, zustande. Diese Gruppen stellten politische Forderungen nach Autonomie und sahen in diesem Pontifikat neue Ressourcen.


Donnerstag, 19. September 2019

Fundstück

"Die Tagespost" berichtet über die Sorgen, die sich der Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke über die möglichen Folgen eines "synodalen Sonderweges" der DBK macht.
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Unter dem Titel:

"Hanke zum "Synodalen Weg": Einheit der Kirche auf dem Spiel"
beginnt der Beitrag so:-Zitat:

"Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sieht die Gefahr, daß der „Synodale Weg“ die Einheit der Kirche aufs Spiel setzten könnte. „Ich kann nur hoffen, daß dieser Weg uns nicht auseinanderdividiert“, mahnt Hanke im Interview mit der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt (Sonntag). Die Einheit sei ein hohes Gut und es gelte, sie zu wahren. 
Nachdem sich der Streit zwischen den deutschen Bischöfen und dem Vatikan um den geplanten synodalen Reformprozess in den vergangenen Tagen verschärft hatte, fordert der Eichstätter Bischof das „offene Gespräch“ und die Bereitschaft, sich „mit den aus Rom vorgetragenen Bedenken“ sachlich auseinanderzusetzen."
(...)

Quelle: Die Tagespost, 

Phil Lawler : Wer profitiert vom Gerede über ein Schisma?

Phil Lawler kommentiert für "Catholic Culture" das aktuell in der Kirche viel diskutierte drohende Schisma. Hier geht´s zum lesenswerten Original:  klicken

"WER PROFITIERT VON DIESEM GANZEN GEREDE ÜBER EIN SCHISMA?"
"Warum reden wir überhaupt über ein Schisma? Wer hat diese außerordentliche Unterhaltung
begonnen und wessen Interessen dient sie?
Ross Douthat von der New York Times gibt zu, daß er den Begriff "Schisma" vor langem gebraucht hat - als theoretische Möglichkeit - was er jetzt (zu Recht) als weit entfernt betrachtet,.
Aber jetzt spricht Papst Franziskus ganz ruhig über die Möglichkeit eines Schismas und sagt sogar, daß ihn das nicht ängstigt- was- worauf ich hingewiesen habe- in sich selbst beängstigend ist.

Wie sind wir so schnell so weit gekommen? Wie haben wir einen Punkt erreicht, an dem die renommierteste säkulare Zeitung von der Wahrnehmung berichtet, daß die Amerikanischen Katholiken sich von der Universalen Kirche abspalten könnten und der Pontifex das als ernsthafte Möglichkeit ansieht?
Haben die amerikanischen Kritiker des Papstes gedroht, mit Rom zu brechen? Niemals.
Ganz im Gegenteil - die wichtigsten Kritiker dieses Pontifikates bestehen darauf, daß sie- wir - das Möglichste tun, um die Einheit der Universalen Kirche zu bewahren, unsere starken Bindungen mit allen, die dem Katholischen Glauben bewahren und lehren, der uns von den Aposteln überkommen ist, aufrecht zu halten.
Kardinal Raymond Burke, der oft als Führer der rebellischen Fraktion zitiert wird, hat de facto wiederholt und eisern seine Loyalität zum Römischen Pontifex beteuert. Man kann kein Schisma verursachen, indem man die anerkannte Lehre der Kirche verteidigt,.

(Man kann andererseits ein Schisma verursachen, indem man ein Treffen der nationalen Bischöfe abhält und versucht, die Lehre der universalen Kirche zu ändern und die Ermahnungen des Hl. Stuhls ignoriert, dieses spaltende Papier fallen zu lassen-  wie es die Anführer der deutschen Bischöfe jetzt tun.
Aber wenn die New York Times vom Schisma spricht, soll die Drohung eher von "einigen Konservativen - besonders aus den USA kommen" als von den wilden "Progressiven" in Deutschland.)


Mittwoch, 18. September 2019

Vittorio Messori äußert sich zum Zustand der Kirche - besorgt aber nicht verzweifelt.


Bruno Volpi hat für "La fede quotidiana" den berühmten katholischen Schriftsteller und Journalisten Vittorio Messori interviewt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"Die Kirche gehört nicht Bergoglio -sie ist die Kirche Christi. Sicher bin ich beunruhigt." Das ist ein Satz des berühmten katholischen Schriftsteller, renommierten Journalisten und feinen Intellektuellen Vittorio Messori, Autor eines historischen Interviews mit dem Hl. Johannes Paul II -als einen Papst zu interviewen noch nicht Sache der Zeitungen war. 

"VITTORIO MESSORI: DIE KIRCHE GEHÖRT NICHT BERGOGLIO"

"Messori, in Deutschland weht der Wind in Richtung Schisma. In den USA  sind viele Katholiken ungeduldig. Am 5. Oktober wird in Rom für die Kirche in Schwierigkeiten gebetet.
Sind Sie besorgt? 

"Ich bemerke viele besorgte Katholiken, manche sind sogar verzweifelt. Als Gläubiger erinnere ich mich jedoch daran, daß die Kirche kein Unternehmen, kein multinationales Unternehmen oder ein Staat ist. Kurz gesagt, sie kann nicht scheitern. Natürlich fehlen die Gründe für den Alarm nicht, ich denke da z.B. an die kommende Amazonas-Synode mit ihren Mißverständnissen. Ich weiß nicht, was wir errreichen wollen, wahrscheinlich die Ehe für Priester. Deshalb bin ich besorgt, aber  nicht verzweifelt, denn die Kirche ist nicht von Bergoglio oder den Bischöfen, sondern nur von Christus und er leitet sie mit Weisheit. Die Mächte des Bösen werden nicht gewinnen. "

Denken Sie, daß es eine zugrunde liegende Verwirrung gibt?
"Das ist Tatsache  und traurig, es verwirrt. Aber ich denke, daß der Vater am Ende eingreifen wird. Gott überwindet unsere eingeschränkte Fähigkeit, die Dinge zu sehen ".
"Glauben Sie, daß Papst Franziskus eine Art- wenn auch informativen Konformismus gibt?"
"Der Konformismus, auf den Sie sich beziehen, existiert. Aber er ist auch in der Kirche spürbar. Es ist beunruhigend, dass nur zwei oder drei Kardinäle in den Neunzigern sprechen und protestieren. Viele Bischöfe und sogar Kardinäle, die sich im privaten Gespräch die Haare raufen und die nicht einverstanden sind, haben Angst und sie schweigen, sie schweigen. 
Seit 2000 Jahren wird davon abgeraten, den Papst anzugreifen, aber diese Tendenz ist heute verstärkt zu bemerken und mit Händen zu greifen. Man sagt,.daß dies die Kirche der Barmherzigkeit ist,  mehr den je. Wer herrscht, toleriert keine kritischen Stimmen. Ich habe im Corriere einen höflichen Artikel geschrieben, in dem ich Fragen stellte und Überlegungen anstellte und wurde darauf hin mit  Beleidigungen, insbesondere von bestimmten katholischen Medien, überhäuft.
Eine Art Komitee hat den Corriere aufgefordert, die Zusammenarbeit mit mir zu beenden. 
Dieses Komitee bezieht sich-mit einem modischen Ausdruck-.auf die magische Lilie des Papstes.
 auf die Art und Weise, in der der Papst die magische Lilie darstellt, und mit welcher Kohärenz wird  Und dann wird-in Übereinstimmung damit- behauptet, daß dies sie Kirche der Barmherzigkeit, des offenen und loyalen Dialogs, der Parrhesia ist? .Ich mache mir Sorgen, wie gesagt, aber nicht verzweifelt. Christus lässt seine Kirche nicht allein “.

Bruno Volpi

Quelle: La fede quotidiana, B.Volpi