Montag, 31. Mai 2021

Christliche Kunst

"Die Feuerprobe des Hl. Franziskus vor dem Sultan" , Fra Angelico 1429 

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über Maria, Mittlerin aller Gnaden und die Feste, die im Ordo Antiquior und im Novus Ordo vorgesehen sind. 
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"DIE MITTLERIN ALLER GNADEN. ES IST WICHTIG, ÖKUMENISCH VORZUGEHEN" 
 
Wenn Sie einen Blick in Ihr altes, aber bewundernswertes English Missal werfen,
finden Sie unsere Liebe Frau als Mittlerin aller Gnaden im Anhang für die besonderen
Messen von England und Wales. Das kommt daher, daß dieses Fest in Durham,
Northumberland, dem Westen von Yorkshire, Herfordshire und Wales auch im
Kalender der entsprechenden römisch-katholischen Diözesen enthalten war. 
Datum ist der 31. Mai, außer daß in späteren Ausgaben des English Missal, die nach der 1955
durch Pius XII. vorgenommenen Einsetzung des Festes von Maria Himmelskönigin für
den 31. Mai erschienen sind und das ältere Fest von Unserer Lieben Frau der Mittlerin auf
den 1. Juni verschoben werden mußte. 

(Die Messe selbst kann natürlich als Votivmesse an allen Tagen gelesen werden, an denen 
Votivmessen möglich sind.)
Glücklicherweise taucht eine der Hymnen des Offiziums für dieses wunderbare Fest
auch in der Liturgia Horarum auf, nämlich im Commune zum Fest der Allerseligsten
Jungfrau Maria, wo sie ihren Platz in der ersten Vesper gefunden hat. Sie kann auch in
der Lesehore als Alternative zu Quem terra pontus aethera genommen werden. Die
erste Zeile ist Maria quae mortalium.

Unglücklicherweise gibt es diese Hymne nicht für diejenigen, die das Offizium auf
Englisch beten. Sie ist eine der vielen Hymnen, für die das ICEL es nicht für der Mühe
wert hielt, eine englische Übersetzung anfertigen zu lassen. (Wann und wo hat eigentlich
Sacrosanctum Concilium den Auftrag erteilt, diesen Schatz der lateinischen
Hymnendichtung so pauschal abzuwerten?)  Eine englische Version ist in den Ausgaben
des monastischen Breviers für das Fest ULF von der Immerwährenden Hilfe
aufzufinden, der Name des Übersetzers aus dem 19. Jahrhundert ist nicht bekannt.

Papst Franziskus´ Reformen- steht der Kurie ein Schock bevor?

In seiner heutigen Kolumne in Monday in the Vatican analysiert und kommentiert A.Gagliarducci die bisherigen und bevorstenden Personalentscheidungen für wichtige Posten in der Kurie. 
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"PAPST FRANZISKUS BEGINNT DAS KURIEN-DOMINO"

Schlagartig ernennt Papst Franziskus den Präfekten, Sekretär und Untersekretär der Liturgie-Kongregation. Auf diese Weise besetzt er die von Kardinal Sarah verlassene Position, dessen Rücktritt aus Altersgründen er im vergangenen Februar angenommen hatte. Gemäß seiner Gewohnheit  fängt der Papst an, den Charakter des Dikasteriuns zu verändern- in kleinen Schritten, in seinem Stil und mit genauen Gesten.

Die ausgewählten Profile zu Beginn der Revolution enthüllen, wie der Papst bei der Kurienreform fortfahren wird. Erzbischof Arthur Roche, seit 2001 Sekretär der Kongregation wurde zum Präfekten ernannt, er war es, der zwischen den Persönlichkeiten von Papst Franziskus und der liturgischen Sensibilität von Kardinal Sarah vermittelte, der dem Papst nie widersprochen aber nie seinen abweichenden Gesichtspunkt zu einigen Fragen verborgen hat. Roche gibt dem Dikasterium ein Zeichen von Kontinuität, weil er seit 9 Jahren sein Sekretär war. Er ist bei liturgischen Themen sicher eine "weichere" Persönlichkeit. Wenn er zum Kardinal kreiert würde- was angesichts seiner Ernennung wahrwscheinlich ist- wird er Franziskus treu sein- ohne wenn und aber. 

Der Bischof von Tortona Vittorio Francesco Viola wurde zum Sekretär ernannt. Papst Franziskus ist ihm 2013 in Assisi persönlich begegnet, als Viola Kustos des Klosters Santa Maria Degli Angeli und Präsident der örtlichen Caritas war. 2014 ernannte er ihn zum Bischof von Tortona. Als Franziskaner  kennt Viola Ziel und Wege des Gemeinschafts-Gehorsams. Aber er weiß auch, wie man entscheidungsfreudig leitet und hat das in Tortona bewiesen. Über seine Ankunft in Rom gibt es seit einiger Zeit Gerüchte, aber am vergangenen Dienstag wurden die zur Gewißheit.  Clou bei alle dem ist, daß Viola es ablehnte, sich zum Vorsitzenden der Liturgie-Kommission der Italienischen Bischofskonferenz wählen zu lassen. Er stand kurz davor, unter 20 anderen mit Unterstützung von zehn regionalen Bischofskonferenzen gewählt zu werden..

Auf liturgischem Gebiet wird Viola fälschlicherweise zu den Progressiven gezählt, weil er von Bischof Luca Brandolini, einem Schüler des Architekten der Liturgie-Reform Annibale Bugnini, zum Bischof geweiht wurde- und weil er ein Freund des Erzbischofs von Assisi, Domenico Sorrentino war, der auch als "offen" in liturgischen Dingen gilt. In Wirklichkeit widmet Viola dem Gebiet der Liturgie besondere Sorgfalt. Er repräsentiert in diesem Trio das Neue. Aber seine Ernennung spricht auch für die Vorsicht des Papstes: man nahm an, daß Viola Präfekt werden würde (zumindest wurde das gesagt), aber Papst Franziskus zog es vor, ihm eine mehr operative Position zu geben -die ihm nicht so nahe ist. Ein Zeichen dafür, daß Viola nicht immer als völlig angepaßt, sondern eher als Person mit eigenem Denken eingeschätzt wird. 

Heute vor 40 Jahren

am 31. Mai 1981 - bei der Beerdigung von Kardinal Wyszynski- stand auf der Kranzschleife der Solidarnosc "Dem ungekrönten König von Polen" 

Magister zur seit 2004 bestehenden Kontroverse zur Zulassung von us-amerikanischen Politikern, die die Abtreibung befürworten

Sandro Magister veröffentlicht bei Settimo Cielo eine kommentierende Zusammenfassung der Konrtoverse um die Zulassung von abtreibungsunterstützenden katholischen Politiker zur Kommunion. Hier geht´s zum Original: klicken

"ROMS INSTRUKTIONEN BRINGEN KEINEN FRIEDEN UNTER DEN AMERIKANISCHEN BISCHÖFEN. EREIGNISSE UND DOKUMENTE EINES ENDLOSEN KRIEGES" 

Lettera

In den USA wird die Diskussion darüber manchmal hitzig, aber seltsamerweise ist keine der beiden vom Hl. Stuhl 2004 und 2021 verfaßten Instruktionen zur Beeidnigung der unendlichen Kontroverse darüber ob man amerikanischen "pro-choice" Politikern die Eucharistische Kommunion spenden kann oder nicht, je offizielle veröffentlicht worden- weder in Rom noch in Washington.

2004 war es am Zwillings-blog Settimo Cielo und www.chiesa, das Wort über die vom damaligen Kardinalpräfekten der Glaubenskongregation, Joseph Ratzinger zu verbreiten. 

Während es fast unmöglich war, die Instruktion von 2021 in Form eines Briefes des derzeitigen Präfekten der selben Kongregation Luis F. Ladaria im Netz zu finden. 

Sonntag, 30. Mai 2021

Musik am Abend

 W.A: Mozart Messe in C-Dur 

                

Christliche Kunst

"Christus Pantokrator und 12 Propheten in der Hauptkuppel der Theotokos-Pammakaristos-Kirche" "Kirche der allgesegneten Mutter Gottes"  

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über den Dreifaltigkeits-Sonntag als Weihetag. 
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                                   "WEIHESAISON"

"Der Dreifaltigkeits-Sonntag war gemäß der Lateinischen Tradition im Westen der Haupttag für Weihen- vorbereitet in der Pfingstwoche (ember-week). Oder um pedantisch zu sein, die Weihen wurdnen in der Messe des Ember-Samstags gespendet, wenn nach jeder Lesung die verschiedenen Vollmachten erteilt wurden.

Bevor sowohl die Katholische Kirche als auch die Anglikanische Gemeinschaft an ihren entsprechenden Riten herumfingerten, standen sowohl im Römischen Pontifikale als auch im Prayer Book die selben Worte- wenn der Bischof dem Weihekandidaten die Hände auflegte: die eigenen österlichen und pfingstlichen Worte des Herrn an seine Apostel:  Accipe Spiritum Sanctum - mit denen er auf die Gabe des Hl. Geistes bei der Schöpfung des neuen Menschen hinweist- auch von Genesis 2:7 überliefert. Passenderweise weil uns das Priestertum gegeben wurde, um es zu teilen, ist es das Herz des Oster-Mysteriums. Und die Erste Lesung bei der Mattutin war in beiden Kirchentraditionen die unvergeßliche Passage aus Jesaja (6) über die Göttliche Glorie: Et audivi vocem Domini dicentis: Quem mittam? Et dixi: Ecce ego. Mitte me. Und ich sagte: Hier bin ich; sende mich". Gratias tibi, Deus, gratias tibi, vera et una Trinitas, una et summa Deitas, sancta et una Unitas.

Sacrosanctum Concilium (23) ordnet an, daß "es keine Nuerungen geben sollte, bevor ein wahrer und sicherer Nutzen für die Kirche es erfodert." Ich frage mich immer noch, warum die Liturgia Horarum dieses Kapitel aus Jesaja über die Glorie Gottes im Tempel Gottes zurückgewiesen hat....Ich frage mich, welcher wahre und sichere Nutzen es war, der (wie die Experten entschieden) dessen Abschaffung erforderte. Seltsamerweise sind den Revisoren der Church of England die zweifellos tiefen Gründe nicht bewußt geworden, die die post-Konziliaren "katholischen Reformer" dazu verlanlaßten, diese unglückliche Zerstörung vozunehmen: Jesaja 6 hat seinen Platz in den anglikanischen Lektionaren behalten und für den Trinitäts-Sonntag auch im Lektionar des Ordinariates.

Gibt es ein Heilmittel gegen die Gender-Ideologie? Dina Nerozzi sagt: die 10 Gebote.

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae Piero Laportas die lesenswerte Rezension des Buches "Das Geschlecht der Atome" von Dina Nerozzi.
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"LAPORTA: DAS GESCHLECHT DER ATOME UND DIE ZEHN GEBOTE.  VON DINA NEROZZI"

Liebe Stilumcuriale, General Piero Laporta hat uns diese Rezenssion des gerade im anthropologischen und sozialen Sturm, in dem wir leben und den wir ertragen müssen, höchst interessanten Buches geschickt. Gute Lektüre.

§§§

                             Das Geschlecht der Atome und die Zehn Gebote
                                                              Piero Laporta

Auf dem Weg ins Chaos handeln wir auf jedem Gebiet, fast auf jedem - als ob es Gott nicht gäbe. Die Laizisten jubeln. Trotzdem schreitet das Chaos unkontrolliert fort, triumphiert in der Politik, der Wirtschaft, bei der (Un)-Sicherheit, beim (un)sozialen Zusammenhalt ...überall. Warum? Was ist zu tun? 

"Im utopischen kulturellen Klima, in das die zeitgenössische Welt eingetaucht ist, ist vorgesehen, daß der Staat -in seinem Gewand der Göttlichkeit- alle ungünstigen persönlichen und sozialen Lebenslagen, die den Einzelnen daran hindern, seine Möglichkeiten auszuleben, überwinden und alle seine Bürger gleich und glücklich machen kann."

Im Nachwort ihres Buches "Das Geschlecht der Atome" sagt uns Dina Nerozzi, daß wir noch einmal dem Versuch beiwohnen, das Paradies auf Erden zu errichten. In der Vergangenheit ist dieses Experiment nie gut gegangen. Trotzdem glaubt man immer noch, daß es dieses mal besser gehen wird. ...Die Alten sagten "errare humanum est - perseverare diabolicum". 

Das Werk von Dina Nerozzi hinterläßt Spuren. Es liest sich in einem Atemzug. Auf etwas mehr als 100 Seiten  konzentriert es sich nicht nur das Leitmotiv der chaotischen Revolution, die die ganze Welt verwüstet, sondern auch auf das Heilmittel, um aus der Hölle herauszukommen, in die die gesamte Menschheit geworfen wurde.
Es beginnt mit einem grundlegenden Prinzip, daß man, wenn man ein menschliches Unternehmen wachsen und sich entwickeln sehen möchte, eine stabile und sichere Basis benötigt, von der aus man  etwas wachsen sehen kann, das keine Updates erfordert; unveränderlich ist in seinen unbestreitbaren Wahrheiten. Dina Nerozzi hat keinen Zweifel: Die Zehn Gebote, alle ausnahmslos, sind der unverzichtbare Hinweis auf die objektive Realität und den Zustand des Menschen, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Die Zehn Gebote sind die Grundlage der Zivilisation. Das ist ein ebenso einfacher wie unbeugsamer Gedanke. 

Samstag, 29. Mai 2021

Heute vor 568 Jahren ...

am 29. Mai 1453 fiel Konstantinopel nach 9-monatiger Belagerung in die Hände der osmanischen Aggressoren. Der Stadt, die ein Jahrtausend lang der "stupor mundi" gewesen war, wurde u.a. auch ihre Lage zum Verhängnis, weil sie den Beutezügen und dem Eroberungsdrang der Seldschuken auf dem Weg in den Westen, nach Europa im Wege war. 

Der derzeitige Machthaber des neo-osmanischen Reiches hat mit der Umwidmung der Hagia Sophia, Kirche der Bischofs und Patriarchen von Konstantinopel,  des derzeit 270. Nachfolgers des Apostels Andreas, zur Moschee seinen Beitrag zu diesen Angriffen gegen das Christentum -speziell das griechisch-orthodoxe- geleistet. 

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über einen Text von C.S. Lewis - die auch der heutigen Welt der Woken und dem Zeitgeist den Spiegel vorhält. 
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"DIESER GANZE WESTLICHE TEIL DER WELT IST IN APOSTASIE" 

"Merlinus Ambrosius verstummte, als Ransom ihm sagte, daß es keinen Kaiser gab, den man um Hilfe anrufen konnte, nicht einmal in der größten Bedrohung der Menschheit. Ransom erklärte: 

"Das Gift wurde in diesen westlichen Ländern gebraut, aber es hat sich jetzt überall ausgebreitet. Wie weit man auch geht, man wird diese Maschinen finden, die überfüllten Städte, die leeren Throne, die falschen Schriften, die unfruchtbaren Betten: Menschen verrücktgemacht durch falsche Versprechungen und durch wahres Elend angefressen, die die eisernen Werke ihrer eigenen Hände verehren, abgeschnitten von der Erde, ihrer Mutter und vom Vater im Himmel. Du könntest so weit nach Osten gehen, daß der Osten zum Westen wird und würdest über den großen Ozean zurück kommen, aber selbst dann, würdest du nirgendwo ans Licht kommen. Der Schatten eines dunklen Flügels ist über allem uns Bekannten." *

Ich frage mich, ob es 1945 Leute gab, die dachten, daß Lewis seine Karten überreizt habe. Wir wissen, wie sehr er sie unterschätzt hatte. Aber er war ein wahrer Prophet für die Generationen, die folgen sollten, und das nicht zuletzt in seiner Beschreibung des "Geistes des Zeitalters" ... wie einer dieser Steingiganten, in der größe von Bergen, mit geschlossenen Augen. .. Sie sahen einige der Wachen auf sie zu kommen, die einen großen schwarzen Hengst führten und auf dem saß eine Figur...eine Frauz in der Blüte ihrer Jahre: sie war so groß, daß sie ihm wie eine Titanin erschien, eine sonnenhelle Jungfrau, ganz in Stahl gekleidet, mit dem bloßen Schwert in der Hand. Der Riese beugte sich in seinem Stuhl vor und schaute sie an.  

"Wer bist du" sagte er

"Mein Name ist Vernunft" sagte die Jungfrau

"Prüfe schnell ihren Pass" sagte der Riese leise "und laß sie durch auf unser Herrschaftsgebiet durch damit sie so schnell weg ist, wie sie möchte."

"Noch nicht" sagte Vernunft ...und gab ihrem Hengst die Sporen und er sprang auf die moosigen Knie des Riesen und galloppierte sein Bein hinauf, bis sie ihr Schwert in sein Herz stieß. Dann gab es einen Lärm und Knirschen wie bei einem Erdrutsch und das riesige Skelett fiel zusammen: an der Geist des Zeitalters wurde das, was er zuerst zu sein schien, ein steinerner Hügel."

Ich frage nicht, ob die Woken wissen, daß sie Teil des Zeitgeistes sind...einfach ob sie auch nur wissen, daß es so etwas gibt, wie einen Zeitgeist."

Quelle: litrugicalnotes, Fr.J.Hunwicke

p.s. *:
Ausschnitt aus dem Roman : "That Hideous Strength", Untertitel: A Modern Fairty Tale for Grown-Ups"  ("Die Macht des Bösen") 

E.G.Tedeschi: Hände weg von Summorum Pontificum

Marco Tosatti veröffentlicht heute bei Stilum Curiae einen Kommentar zu dem, was man aus Rom zu m Thema Messe in der Außerordentlichen Form und zum Motu Proprio Summorum Pontificum hört.
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"GOTTI TEDESCHI; DAS KÖNIGTUM CHRISTI. KEINER RÜHRE SUMMORUM PONTIFICUM AN"...

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Professor Ettore Gotti Tedeschi hat heute morgen bei Stilum Curiae über den bei Cantagalli erschienenen Text zum Königtum Christi gelesen. Und er hat uns diesen Kommentar geschickt, den wir sehr gern- mit Dank an den Autor- veröffentlichen. Gute Lektüre. 

                                                                              §§§

Lieber Doktor Tosatti,  als ich in Stilum Curiae über das Königtum Christi las, habe ich mich gefreut und war dazu inspiriert, den folgenden Text über die Enzyklika Quas Prima und über Summorum Pontificum zu schreiben, das (wie wir lesen) in Gefahr ist, widerrufen zu werden.

Seit so langer Zeit wird nicht mehr adäquat über Christus König und den ihm zustehenden Kultus gesprochen. Heute scheint es mehr in Richtung von Pachamama zu gehen?

Papst Pius XI hat am Ende des Hl. Jahres 1925 die Enzyklika "Qua Prima" über das Königtum von Jesus Christus veröffentlicht. 

Diese Enzyklika stellt die dogmatische Doktrin des Königtums Christi vor. und erklärt die souveränen Rechte und präzisiert die Pflicht zur Unterwerfung. Der Leser von Stilum Curiae sollte darüber nachdenken, was die Päpste über die souveränen Rechte des Königs Christus und die Pflichten der treuen "Untertanen" sagen.

Wie sich die Zeiten geändert haben! Heute spricht man vor allem von den Rechtem der Umwelt und den ökologischen Pflichten. 

Und man vergißt vielleicht, daß wenn man die souveränen Rechte Christi bekräftigt, auch die Pflichten zur Umkehr zur Natur gut erfült würden.  

Aber woran ich auch erinnern möchte, ist daß diese in Vergessenheit geratene Enzyklika auch vom Laizismus einschließlich aller Irrtümer und Häresien spricht. 

Heute scheinen die Irtümer, die Umweltverschmutzung zu sein und dank des doktrinären Evolutionismus wird nicht mehr von Häresien gesprochen. Könnte sttat dessen die tridentinische Messe als Ketzerei betrachtet werden?

Priesterweihe

 Erzbischof Gänswein weiht Opus-Dei- Priester: das Video. Wir haben am 22. Mai berichtet -hier. 

              

Freitag, 28. Mai 2021

Ein direkter Angriff auf das Motu proprio Summorum Pontificum und auf Kardinal Sarah

Luisella Scrosati kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana kritisch den jetzt von Papst Franziskus eingeschlagenen Weg für die Liturgie-Kongregation und die Ernennung von Msgr. Roche als Nachfolger von Kardinal Sarah. 

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"LITURGIE-KONGREGATION - ROCHE KOMMT: DER ANTI-SARAH" 

Nachdem Sarah die Bühne verlassen hat, hat der Papst den Ex-Sekretär Roche an die Spitze der Liturgie-Kongregation berufen. Man kann in ihm nur schwer einen Verteidiger der alten Liturgie und für das  Recht der Gläubigen und der Priester finden, sich des niemals abgeschafften Missale zu bedienen. Roche hat das Recht der Bischöfe unterstützt, alle maßgeblichen Verlautbarungen der Kirche zur Frage der Handkommunion in Stücke zu reißen. Als Bewunderer von Piero Marini war er für Sarah ein Dorn im Fleische und repräsentierte die innere Opposition gegen den damaligen Präfekten. 

Gestern haben wir über Gerüchte von der bevorstehenden Veröffentlichung eines Dokumentes berichtet, das das Motu Proprio Summorum Pontificum zu Grabe trägt und die alte Messe unter dem bis 2007 vorangegangenen Regime des Indults wieder versiegeln wird. Und gestern kam - pünktlich wie bei einem Schweizer Uhrwerk- die Ernennung von Msgr. Arthur Roche zum Präfekten der Kongregation für die Liturgie und die Sakramenten-Disziplin, deren Sekretär er bereits war. Auf Roches Posten rückt der Bischof von Tortona, Vittorio Franzcesco Viola nach, während der Büroleiter Msgr. Aurelio Garcia Marcias als Untersekretär ausgewählt wurde. Der Papst fährt so mit einer kompletten Umgestaltung der Führung der Kongregation fort.

Gerade erst gestern, nachdem auf eher nichtnormale Weise, die Neuernennung nicht bereits im Zusammenhang mit der Annahme des Rücktritts von Kardinal Sarah im Februar.

Ja, erst gestern, nachdem die neue Ernennung auf ungewöhnliche Weise nicht mit der Annahme des Rücktritts von Kardinal Robert Sarah im Februar.stattfand. 

Fundstück

Regina Einig kommentiert für "Die Tagespost" die Entscheidung des Vaticans, auf die anhaltenden Angriffe auf den Kölner Erzbischof mit einer apostolischen Visitation der Erzdiözese zu reagieren und sie kommt zu dem Schluss, daß das eine "glatte Abfuhr für den liberalen Flügel der Kirche in Deustchland. Ob der das aber kapiert, steht auf einem anderen Blatt. 
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Unter demt Titel: 

"KÖLN UND MISSBRAUCH: KLÄRUNG STATT FALLBEIL"

beginnt der Kommentar so ZITAT:

"Die von Papst Franziskus angeordnete Apostolische Visitation ist eine glatte Abfuhr an den liberalen Flügel der Kirche in Deutschland. Doch es geht nicht alleine um Kardinal Woelki. Ein Kommentar.

Seit gut zwölf Monaten bestimmen Turbulenzen um die Aufklärung sexueller Missbrauchsfälle das Bild und die Selbstwahrnehmung des Erzbistums Köln. Nun greift der Vatikan spät ein. Die Apostolische Visitation durch den Stockholmer Bischof Kardinal Arborelius und den Vorsitzenden der Niederländischen Bischofskonferenz Bischof van den Henden in Rotterdam ist eine glatte Abfuhr an den liberalen Flügel der Kirche in Deutschland."  (...)

Quelle: R. Einig, Die Tagespost

Der Erzbischof von Denver nimmt den Synodalen Weg auf´s Korn

John Lavenburg veröffentlicht für The Crux den Brief, den der Erzbischof von Denver, Samuel J.Aquila an die deutschen Bischöfe, die auf Synodalen Wegen gehen. 
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"DER ERZBISCHOF VON DENVER NIMMT DEN "RADIKALEN" SYNODALEN WEG INS VISIER"

Der Erzbischof von Denver Samuel J. Aquila  hat während der Begräbnis-Messe für Polizeioffizier Eric Talley am 29. März 2021 in der Basilika der Unbefleckten Empfängnis in Boulder, Colorado, einige kurze Bemerkungen gemacht.

In einem neuen Brief hat Erzbischof Samuel Aquila den deutschen Episkopat ins Visier genommen, wegen dessen, was er als "radikale" Vorschläge betrachtet, die vom ersten Forum des deutschen Synodalen Weges früher in diesem Jahr kamen. 

Der fundamentale Text von Forum I: Macht und Teilung der Macht in der Kirche- allgemeine Teilhabe und Teilnahme an der Mission- schließt den Vorschlag ein, den Wahlvorgang für Bischöfe und Priester demokratischer zu  machen, stellt den priesterlichen Zölibat in Frage und stellt fest, daß es Klarstellungen zur "Öffnung des Weges zur Weiheamt für Frauen in der Kirche " geben muß. 

Früh im dritten Abschnitt von sieben, im 15-seitigen Brief mit dem Titel "Eine Antwort auf Forum I" des deutschen Synodalen Weges: Ein Offener Brief an die Katholischen Bischöfe der Welt" bestreitet er die Behauptung, daß eine Klarstellung zum Thema der Frauen.Weihe nötig sei. 

Auf einer Ebene hängen die Vorschläge des fundamentalen Textes von einer parteiischen und tendenziösen Darstellung des Ursprungs und der Natur des Weiheamtes ab, von einer, die dem endgültigen Verständnis der Kirche als einer von Christus selbst gegründeten Institution widerspricht, hat der Erzbischof von Denver geschrieben. 

Auf einer tieferen Ebene beutet der Synodale Weg, der von sich selbst behauptet im II.Vaticanischen Konzil verankert zu sein, eine selektive und irreführende Interpretation der Konzils-Dokumente aus, um unhaltbare Ansichten von der Natur der Kirche zu stützen, ihre Beziehung zur Welt und ihre Gründung in der Göttlichen Offenbarung.  Ansichten, die man nicht mit der richtigen Lesart des Konzils in Übereinstimmung bringen kann.

Donnerstag, 27. Mai 2021

Eine gute Neuigkeit aus dem Louvre

"Die Präsidentin des Louvre plant die Schaffung einer Abteilung, die Byzanz und den Christen des Orients gewidmet ist." 

Christliche Kunst

 "Madonna der Demut"  Fra Angelico, 1498

Tweet zum Tage

 "Benedikt XVI stimmt der Schaffung einer Web-stie über sein Denken und sein Werk zu". 

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über das Urteil von Kardinal Müller zum Synodalen Weg und dem Zustand der deutschen Kirche in einem Interview mit FirstThings.
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                                                      "KARDINAL MÜLLER" 

1) Kardinal Mülller

Es gibt einen schönen Text seiner Eminenz bei First Things. 

Er läßt mich mich ein bißchen wie ein Schuljunge fühlen, der eine neue Sprache lernt, die zum Schlüssel am Ende des Buches führt und der entdeckt, daß er eine Aufgabe richtig gelöst hat. 

...weil ich Dienstag letzter Woche vorgeschlagen hatte, daß die gegenwärtigen Geschehnisse an nichts so sehr erinnerten, wie an das Deutsche Christentum der 1930-er Jahre. Müller erklärt das. 

Dieses Argument - ich höre Gemurmel- ist eher kraftvoller, wenn es von einem gelehrten Deutschen vorgebracht wird als von mir! 

Und ich meine auch weiterhin, daß -wenn wir den Analysen des Hl. John Henry Newman folgen, denken könnten, daß PF sein Lehramt ausgesetzt hat. Müller sagt in den letzten drei Abschnitten, was zu tun, die Pflicht des Römischen Pontifex ist... gerade so wie Bischof Philip Egan sie vor einigen Wochen aufgelistet hat und bei deren Erfüllung PF zu versagen scheint. 

Newmans Terminologie scheint mir immer als das einzige brauchbare Narrativ zum Verständnis dieses Pontifikates zwingend zu sein. Ich schlage vor, daß es genau der Augenblick, an dem PF sein Lehramt aussetzte, war, als er beschloss, sich zu weigern, auf die Dubia der Vier Kardinäle zu antworten.

2) SUMMORUM PONTIFICUM 

Ich kann keinen Grund zur Panik erkennen. Ich stelle mir vor, daß PF sich dachte, irgendetwas zu den italienischen Bischöfe sagen zu müssen, die - sagen wir es mal so- nicht "Einer von Uns" sind. 

Mein eigener Eindruck ist, daß die englischen Bischöfe - nach anfänglicher Hysgterie beim armen McCormick,- sich in friedlicher Koexistenz mit der Traddy-Gemeinschaft zusammengesetzt haben. Ich bezweifle sehr, daß sie die komfortablen Arrangements stören wollen, die sie selbst [an vielen Orten] in ihrer Diözese in Kraft gesetzt haben. Auch ist die Krisenzeit noch nicht hier. Wahrscheinlich wird sie es nie sein. Machen Sie sich einen beruhigenden Cocktail. "White Lady"= 25% Zitornensaft, 25% Cointreau, 50% Gin.  

3) De Sublimitatibus usque ad Iocosiora ... Ecclesandbosco ist diese Woche  ausgesprochen lustig.  Ubi Eccles ibi Ecclesia ..."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

 

Fundstück

Guido Horst veröffentlicht  bei CNA den eindeutigen Kommentar des Erzbischofs von Denver, Samuel J. Aquila zum deutschen "Synodalen Weg". Leider haben die Wanderer auf diesem Weg sich bisher als beratungsresistent erwiesen. 
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"SYNODALER WEG - EIN BEKENNTNIS ZU RELATIVISMUS DER LEHRE" WARNT ERZBISCHOF

beginnt der Artikel so- ZITAT

"Eine Reihe theologischer Bedenken hat Erzbischof Samuel J. Aquila von Denver (USA) gegen den umstrittenen "Synodalen Weg" in Deutschland erhoben: Dessen Grundtext über "Macht und Gewaltenteilung in der Kirche" weise tiefe "Pathologien" auf und stelle ein Bekenntnis zu radikalem Relativismus dar, so Aquila in einem offenen Brief an die Bischöfe der weltweiten Katholischen Kirche, "und ganz besonders an die Bischöfe Deutschlands". (...)

Quelle: G. Horst, Die Tagespost

M. Tosatti kommentiert die geplante Änderung oder Abschaffung von Summorum Pontificum

Marco Tosatti kommentiert  bei Stilum Curiae die bisher bekannt gewordenen Pläne des amtierenden Pontifex´ , das motu proprio Summorum Pontificum seines Vorgängers, Papst Benedikts XVI  abzuändern oder ganz zu widerrufen. 
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"DIE MODERNISTEN BEREITEN DEN ANGRIFF AUF DIE MESSE ALLER ZEITEN VOR, MIT DEM PAPST." 

Liebe Stilumcuriale, der unerschütterliche, unermüdliche und widersprüchliche Prokurator katholischer Sorgen scheint sich nicht ausruhen und seiner erschöpften Herde Ruhe gönnen zu wollen. Der Eindruck entsteht, daß sichergestellt werden soll, daß selbst die ruhigsten und gelehrigsten Schafe einen Punkt erreichen, an dem sie anfangen zu beißen.  In diesem Fall hüten Sie sich vor den Hirten, erklärten Wölfen und als Schafe verkleideten Wölfen....Wir veröffentlichen zwei Artikel aus "Messa in Latino" ...gute Lektüre.

***

Es handelt sich bis jetzt um noch fragmentarische Nachrichten von unseren vielen Quellen im Inneren der CEI und unter den Bischöfen, aber es scheint, daß gestern (24.5.2021) der Papst, als er sich an die italienischen Bischöfe wandte - zu Beginn der Arbeitsphase bei der jährlichen Vollversammlung der CEI (und der folgenden Begegnung mit einer Gruppe) die bevorstehende Reform zum Schlechteren des motu proprio Summorum Pontificum angekündigt hat. 

Nachdem er zum zigstenmal davor gewarnt hatte, rigide Jugendliche (d.h. treu zur Doktrin) ins Seminar aufzunehmen, kündigte Franziskus den Bischöfe an, daß ein Text in der dritten Überarbeitung ist, der restriktive Anordnungen für katholische Priester für die Messe in der Außerordetnlichen Form, von Papst Benedikt XVI liberalisierten Form, vorsieht, der laut Franziskus- mit Summorum Pontificum nur den Lefebvrianern entgegenkommen wollte, aber daß heute besonders die jungen Priester die Tridentinisdche Messe feiern wollen, vielleicht sogar, wenn sie kein Latein können. 

Daraufhin hat er von einem Bischof erzählt, an den sich ein junger Priester gewandt hatte und ihm seinen Wunsch ausdrückte, die Messe in der außerordentlichen Form zu zelebrieren. Auf die Frage des Bischofs, ob er Latein könne, antwortete ihm der junge Priester, daß er es gerade lerne. Worauf der Bischof antwortete, daß es besser gewesen wäre, Spanisch oder Vietnamesisch zu lernen, weil es in der Diözese viele Spanier und Vietnamesen gab. 

Mittwoch, 26. Mai 2021

Vom Leben der deutschen Bischöfe...

Nico Spuntoni kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die Lage der deutschen Bischöfe in Zeiten des drohenden Schismas und zitiert das Urteil von Kurienkardinal Cordes über den "Synodalen Weg". Hier geht´s zum Original:  klicken


"DEUTSCHLAND, DAS HARTE LEBEN DER BISCHÖFE, DIE DEM KATECHISMUS TREU SIND" 

Das Leben der katholischen Bischöfe in Deutschland einen Schritt vor der Schisma ist hart. Besonders für die, die die Absicht haben, dem Katechismus der Katholischen Kirche treu zu bleiben. Vor wenigen Tagen hat Msgr Stephan Burger sich in Überlingen zu einem ökumenischen Treffen mit einem protestantischen Pastor getroffen und wurde von einigen zwanzig Demonstranten der Katholischen Jungen Gemeinde empfangen. Die Mitglieder der wichtigsten Jugendgruppe deutscher Jugendlicher waren nicht dort, um ihn, ihren Bischof, willkommen zu heißen, sondern um ihn mit Regensbogenfahnen und Plakaten mit dem Slogan "Liebe ist keine Sünde" und Sprechchören, die die Segnung gleichgeschlechtlier Paare forderten, zu konfrontieren.

Der Erzbischof von Freiburg, einer der wenigen deutschen Prälaten, die das Responsum der Glaubenskongregation positiv entgegen genommen haben, hat versucht, die Peinlichkeit des Augenblicks zu überwinden, mußte sich ihnen aber, als er an den Demonstranten vorüberging, am Ende stellen, die von ihm Namen der Liebe und des Lebens "Segen für alle" forderten. Burger erklärte, daß er bereit sei, jeden einzeln zu segnen, antwortete aber auf die Aufforderung der kleinen Gruppe, daß das durch die Moral-Lehre der Kirche verboten werde. Eine kleine Episode, die ein gutes Bild vom aktuellen Klima in den Katholischen Gemeinden in Deutschland liefert. Rebellische Priester und Laienorganisationen werden immer aggressiver darin, Rom und die örtlichen kirchlichen Hierarchien offen herauszufordern. 

Auch Msgr. Wolfgang Ipolt, Bischof von Görlitz, der gegenüber LaNuova Bussola vor etwas mehr als einer Woche seine Ablehnung der in Deutschland stattfindenden kollektiven Segnungen bestätigte, weiß etwas darüber. Unser Interview, das ins Deutsche übersetzt und von einigen dortigen Portalen übernommen wurde, wurde in den sozialen Netzwerken von einigen rebellischen Priestern kommentiert, die -trotz der milden Töne, die Ipolt angeschlagen hatte, um seine Gedanken auszudrücken, sich am Wort "Homophobie" störten. 

Hilft nur noch Satire?

Eccles hat auf seine Weise auf das Bekanntwerden der pontifikalen Pläne zur Abschaffung des motu proprio Summorum Pontificum reagiert- mit einer (alten) Satire, die er reaktiviert hat. 
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"WIRD DER AUSSERORDENTLICHE PAPST BEDROHT?" 

Könnte der Außerordentliche Papst, der nach dem motu proprio von 2013 "Some Morose Pontifex" gültig wurde, bedroht werden? 

Wir haben erfahren, daß von Kardinal Ladaria von der Glaubenskongregation ein Fragebogen an die Bischöfe geschickt wurde, der darauf erpicht ist, über die Anwendung des oben erwähnten Dokumentes zu erfahren. Es gibt einige Sorgen unter den Katholiken, daß der Außerordentliche Papst entfernt wird, und wir mit dem Ordentlichen Papst ("Notfall-Papst" Benedikt) zurückgelassen werden. 

Der Außerordentlich Papst wird manchmal schlecht geschützt.

Hier sind die Fragen, die über den Außerordentlichen Papst gestellt werden: 

1. Erfüllt der Außerordetnliche papst die wahren pastoralen Bedürfnisse, oder wird er nur von einem einzelne Priester promoted? 

2.Gibt es Ihrer Meinung nach positive und negative Aspekte im Gebrauch des Außerordentlichen Papstes?

3, Werden die neuen Doktrinen, die vom Außerordentlichen Papst eingeführt werden, respektiert? Seien Sie bitte höflich. 

4. Hat Ihre Diözese die Sitten und Gebräuche angenommen? Wurde irgendwer verhaftet?

5. Welche der folgenden Außerordentlichen Dokumente haben Sie gelesen: Laudato Si´. die Malteser Übernahme, Amoris Laetitia. Scobby Dubia Dubia, Gaudete et Exsultate, Querida Amazonia, Pachamama für Anfänger, Mutter Erde hat einen Wutanfall? 

Offensichtlich macht dieses Thema allen Katholiken große Sorgen und es wird als erster Schritt angesehen, den Außerordentlichen Papst vollständig zu entfernen. Wir werden berichten." 

Quelle: ecclesandbosco.blogs 

Noch ein Fundstück

Auch dieser Beitrag von Franz Norbert Otterbek bei kath.net ist es wert, wiedergegeben, zitiert und gelesen zu werden. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel: 

         "DAS SYNDODALE DILEMMA: QUO VADIS?"

beginnt der Artikel so:  ZITAT

"Die Frohe Botschaft des Evangeliums heute unter den 'Zeichen der Zeit' sichtbar und lebbar zu machen", sei das Ziel beider synodaler Wege, des römischen wie des deutschen. So kommentierte der DBK-Vorsitzende Bätzing, selten originell, die Ankündigung aus Rom, der Bischofssynode 2023 eine weltweite Konsultation vorzuschalten.
Diese trägt den Namen 'itinerario sinodale', also: Synodaler Weg. Kritiker des deutschen Sonderwegs hatte insbesondere die falsche Etikettierung des Projekts verärgert, bei dem in einer Weise über Macht, Sex, Zölibat und Frauen geredet wird, die nach Meinung mancher Schisma, Häresie oder sogar Apostasie begünstige. Das römische Thema lautet: Gemeinschaft, Partizipation, Mission. Es geht also um die Teilhabe, möglichst aller, an der Mission der kirchlichen Weggemeinschaft. 
Damit hat Papst Franziskus den Nationalen Synodalismus aufs Abstellgleis geschoben, vehementer als zu erwarten war."
(...)

Quelle: kath.net, F.N.Otterbek


Dienstag, 25. Mai 2021

Christliche Kunst

 "Die Madonna in der Kirche"  Ian van Eyck, 1439

Dringend - Breaking....

wie Rorate Caeli als dringende Meldung veröffentlicht, plant nach Aussagen einiger italienischer Bischöfe Papst Franziskus eine eingehende, restrttkive Änderung  des motu proprio Summorum Pontificum. Hier geht´zum Original:  klicken

DRINGEND: DER PAPST SAGT DEN ITALIENISCHEN BISCHÖFEN, DASS ER PLANT, DAS MOTU PROPRIO SUMMORUM PONTIFUM ABZUSCHAFFEN

Eine neue dringende Nachricht ist Thema bei unseren Freunden bei Messa in Latino: der Papst hat gestern während des Treffen, das für die Medien nicht zugänglich war, mit einem Teil der Italienischen Bischofskonferenz über die Sache zu den italienischen Bischöfen gesprochen: 

Das sind im Augenblick noch unvollständige Nachrichten, die aus unseren vielfältigen Quellen innerhalb der CEI  und von Bischöfen kommen, aber es scheint, daß der Papst gestern (24. Mai 2021) als er während der Eröffnung der jährlichen Versammlung der CEI  (und in einem folgenden Treffen mit einer Gruppe) vor den Italienischen Bischöfe gesprochen hat, die unmittelbar bevorstehende Reform zum Schlechtesten des motu proprio Summorum Pontificum angekündigt hat.  

Nach dem, was bekannt wurde, soll das eine Rückkehr zum Indult sein- mit einer vorherigen Erlaubnis des Bischofs [wie beim motu proprio Ecclesia dei] oder des Vaticans- mit allem, was daraus folgt, d.h. der Wiedereinführung des Verbots, Messen gemäß derm Missale des Hl. Johannes XXIII zu zelebrieren, so vieler Ablehungen der Zulassung, und in der Praxis die Ghettoisierung der Priester und Gläubigen, die dem alten Ritus anhängen. Nach Moses kehrt der Befreier, der Pharao zurück...

Quelle: Rorate Caeli, Messa in Latino 

 

 

Neue Erkenntnisse zum Grab des Hl Petrus

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae, einen Artikel von Antonio Socci im "Libero" über neue Erkenntnisse nach Ausgrabungen im Gräberfeld von Ad duos Lauras in Rom und das mögliche Grab des Hl. Petrus. 
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"EINE SENSATIONELLE ENTDECKUNG: BEFINDET SICH DAS GRAB DES HEILIGEN PETRUS TATSÄCHLICH IN DEN KATAKOMBEN?"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, gestern hat Antonio Socci im Libero einen interessanten Artikel geschrieben- über die Möglichkeit, daß das Grab- und vielleicht die Knochen- Petri sich in den Katakomben in der Peripherie Roms befinden könnte. (...) Gute Lektüre. 

Es könnte die archäologische Entdeckung der Jahrtausends und die wichtigste Entdeckung der gesamten Kirchengeschichte sein. Wenn es so wäre, wäre das Heilige Jahr 2025 ein einzigartiges Ereignis, weil das Jubiläum zu einer wahren Pilgerfahrt "ad limina Petri" werden würde. 

Worüber sprechen wir?  Die Identifizierung des wahrscheinlichen Begräbnisplatzes des Hl. Petrus in Rom (und vielleicht sogar seiner sterblichen Überreste).

Drei italienische Gelehrte, Liberato de Caro, Forscher am ital. Nationalen Forschungsinstitut, Fernando La Greca, Professor an der Universität Salerno und Emilio Matricciani, Lehrer am Polytechnischen Institut in Mailand, haben in der Internationalen Wissenschaftlichen Zeitschrift Heritage eine akkurate Studie mit dem Titel "Die Suche nach den sterblichen Überresten des Hl. Petrus ´ad catacumbas´ im Gräberfeld ´ad Duos Lauras´ in Rom veröffentlicht. 

Die Grabstelle des Apostels könnte -laut dieser Studie-in den großen Katakomben (die teilweise unerforscht sind) "ad Duos Lauros" im Topignattara-Distrikt [südöstlich vom Römischen Bahnhof Termini] liegen.   

Das ist in den Außenbezirken Roms entlang der Via Casilina, in denen in den 1950-ern die von Pier Paolo Pasolino in "Ragazzi die vita" unsterblich gemachten Slums lagen. Der Film Accattone spielt hauptsächlich auch in dieser Nachbarschaft. 

Der Distrikt wird vom riesigen Mausoleum der Hl. Helena dominiert, dessen Decke aus Terracotta-Amphoren - im Volksmund für "pignatte" genannt, erbaut wurde, daher der Ortsname "Torre delle pignatte" und dann Torpignattara. Über die ausgedehnten Katakomben darunter ist wenig bekannt. 

Warum befindet sich hier das Grab der Mutter von Konstantin, desjenigen, der das Römische Reich christianisierte und die Geschichte für immer veränderte? 

In Wirklichkeit ließ Konstantin in diesem Areal, das den equites singulares” von Maxentius gehörte, über den Christlichen Katakomben eine große Basilika (die nicht mehr existiert) und auch das Mausoleum für sich und für seine Mutter erbauen (obwohl er später in Konstantiopel starb und dort begraben wurde). 

Zion ist verlassen

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae noch einmal den Erlass, der die Privatmessen im Petersdom verbietet und zwingend Konzelebrationen vorschreibt und veröffentlicht einen Text, den ihm ein alter Freund aus dem Inneren des Vaticans zukommen ließ.  
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ZION IST VERLASSEN.WER HAT DEN UKAS ZU DEN MESSEN IN SANKT PETER VORGESCHLAGEN?"

"Zion ist verlassen" schreibt uns ein Freund aus dem Inneren der Hl. Mauern und bezieht sich auf die Peters-Basilika nach dem merkwürdigen, verheerenden Ukas seitens des Staatssekretariates zu den Privatmessen in der Kirche im Herzen des Katholizismus. 

"Die täglichen Konzelebranten kann man an den Fingern einer Hand abzählen, vier, fünf, außer einigen Spionen des Staatssekretariates"

Es hat uns neugierig gemacht, dieses Diktat, das sehr verdächtig ist, illegitim zu sein, das durch eine Bekanntmachung durch eine Körperschaft auferlegt wurde, die in Wirklichkeit kein Mitspracherecht dabei hat und das vom Substituten unterschrieben wurde, dem -wenn auch mehr als nur etwas undurchsichtigen- Mann für alle Fälle  des amtierenden Pontifex´. 

Wir behaupten nicht, die Gründe für diese Entscheidung gefunden zu haben, die die Zahl der eucharistischen Opfer drastisch einschränkt, die jeden Tag aus der Basilika aufsteigen. Aber ein langjähriger Prälat hat uns mit einem kleinen Hinweis versorgt. Den teilen wir Ihnen mit, weil er das wert.ist. 

Der Ideengeber des UKAS könnte- laut unserem Freund- raten Sie wer?- der Elektriker-Kardinal Konrad Krajewski sein, der von dem von ACEA im Sozial-Zentrum besetzten Haus ( à propos : ist diese Rechung, die zu bezahlen er versprochen hat, beglichen worden?) 

Schon deswegen, weil Seine Eminenz Krajewski - laut unserem Freund- seit langem eine fixe Idee zu den Zelebrationen in Sankt Peter hat und weil er das Ohr des amtierenden Pontifex hat. 

Das könnte eine kühne Rekonstruktion sein, aber der Freund hinter den Mauern hat weiße Haare bekommen. Es scheint also so, daß Krajewski, Zeremoniar von Johannes Paul II (weil in den letzten fünf Jahren von Johannes Paul II Dzwisz gesagt hatte, daß wir einen polnischen Zeremoniar brauchen, der nahe beim  Papst ist, wenn er zelebriert, weil der Papst mehrmals in polnisch fragt...) Liturgie studiert hat. 

Aber ihn störte das Durcheinander in der Sakristei und er wollte, daß während die Priester sich für die Messe ankleideten, der geführte Rosenkranz gebetet wurde, um Geschwätz zu vermeiden. 

Dann die Wendung gegen die Privatmessen: "Mindesten zwei-oder dreimal habe ich gehört, daß diese Messen nicht liturgisch sind...daß es keine Konzelebration gibt...Messen an allen Altären- man scheint sich in einem Kloster des 7. Jahrhunderts zu befinden." 

Aber- läßt mich der Freund wissen- man kann nicht verurteilt werden, sein ganzes Leben lang zu konzelebrieren....

Man hat das Recht, die Messe zu feiern, wie man will....seine ganze Hingabe hinein zu geben. Aber das gefiel Krajewski nicht.

Fundstück

"Die Tagespost" hat - wie sie heute meldet-ein Internetportal, das dem Thema Leben und Wirken des Papa em. Benedikts XVI  gewidmet ist, online gestellt. 
Hier geht´s ztum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"EINE NEUE WEBSITE ÜBER LEBEN UND WIRKEN PAPST EM. BENEDIKTS XVI" 
Benedictus XVI.org: Internationales Projekt und Wissensportal.

beginnt der Artikel so- ZITAT

"Zu Pfingsten hat die Tagespost Stiftung für katholische Publizistik eine neue Website über Papst Benedikt em. XVI. gelauncht.
www.benedictusXVI.org ist ein neues Internetportal, das dem Leben und Werk des emeritierten Papstes gewidmet ist. Papst em. Benedikt XVI. selbst hat seine Zustimmung zu diesem Projekt gegeben." (...)

Quelle:Die Tagespost

Kardinal Müller kommentiert...

bei FirstThings Synodale und andere deutsche Irrwege und spart nicht mit harten Worten und glasklarer Kritik.  Hier geht´s zum Original: klicken

                       "SEGEN UND BLASPHEMIE" 

Am 10. Mai haben mehr als 100 Katholische Priester in ganz Deutschland gleichgeschlechtliche Partnerschaften gesegnet. Das war eine Antwort auf das Februar-Statement der Glaubenskongregation, in dem festgestellt wird, daß die Kirche solche Verbindungen nicht segnen kann. Diese Inszenierung von Pseudo-Segnungen homosexuell aktiver männlicher oder weiblicher Paare ist theologisch gesprochen Blasphemie- ein zynischer Widerspruch gegen Gottes Heiligkeit. Der Hl.Paulus schrieb an die Kirche in Thessaloniki, daß Gott nichts anderes will als eure Heiligung, daß ihr euch von Unzucht enthaltet; daß jeder von euch lernt, seine Frau in Heiligkeit und Ehrbarkeit zu besitzen, nicht in zügelloser Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen." (1 Thess. 4:3-5) 

Der legitime und geheiligte Ort der körperlichen Vereinigung von Mann und Frau ist die natürliche oder sakramentale Ehe von Ehemann und Frau. Und frei gewählte sexuelle Aktivität außerhalb der Ehe ist eine schwere Verletzung von Gottes heiligem Willen (Heb. 13:4). Die Sünde gegen die Keuschheit ist noch größer, wenn der Körper einer Person des gleichen Geschlechts instrumentalisiert wird, um sexuelles Begehren zu stimulieren. "Jede andere Sünde, die ein Mensch begeht, ist außerhalb des Körpers: aber der unmoralische Mensch sündigt an seinem eigenen Körper. Wißt ihr nicht, daß euer Körper ein Tempel des Hl. Geistes ist?" (1. Kor. 6:18).

Ernste Sünden gegen die 10 Gebote, die in den Geboten zusammengefaßt sind, Gott und den Nächsten zu lieben, führen zum Verlust der heiligenden Gnade und des ewigen Lebens, solange wir nicht diese Sünden in unseren Herzen bereuen, sie einem Priester beichten und die Absolution empfangen, die uns mit Gott und der Kirche versöhnt. "Gebt euch keiner Täuschung hin! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, keine Lästerer, keine Räuber werden am Reich Gottes Anteil haben." (1 Kor. 6, 9)

In der Bibel wird der Segen Gottes zuerst erwähnt, als der Mensch in Seinem Bilde und Seiner Ähnlichkeit geschaffen wird. Die Institution der Ehe teilt die Wahrheit, daß unsere Schöpfung als "Mann und Frau" (Gen. 1, 27) die essentielle Güte Gottes ausdrückt. Wenn ein Mann und eine Frau freiwillig zustimmen und "ein Fleisch werden" (Gen. 2:24, Mt. 19-5) trifft das von Gott am Anfang gemachte Versprechen auf sie zu  "Gott segnete sie und sagte zu ihnen: seid fruchtbar und mehret euch" (Gen 1:28). 

Gott hat die Zahl der Menschen festgelegt, die durch das lebensspendende Tun ihrer Eltern, in dieses Leben geboren werden und die als einzigartige Individuen bestimmt sind "in Liebe vorausbestimmt durch Jesus Christus nach seinem huldvollen Willen" (Eph. 1:5) Jeder einzeln gezeugt und geliebt, von einem Vater und einer Mutter ist eine Offenbarung des Ruhmes Gottes und das zeigt uns, daß der erschaffene Unterschied zwischen Mann und Frau und ihre Vereinigung in der Ehe für sie, für die Kirche des Dreinigen Gottes und die ganze Menschheit sein Segen sind. 

Montag, 24. Mai 2021

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über Pfingstmontag und das Fest "Unsere liebe Frau, Mutter der Kirche."
Hier geht´s zum Original:  klicken

                         "MOSIGNORE BASIL LOFTUS" 

Oh je! Ein furchtbarer Tag! Ausgerechnet Papst Franziskus hat Fr. Basil Loftus enttäuscht, den früheren katholischen Times-Kolumnisten und das in ganz ultragroßem Maßstab.

Heute, Pfingstmontag, ist im Novus Ordo jetzt das Fest Unserer Lieben Frau, der Mutter der Kirche. Und dieses Fest wurde kürzlich vom gegenwärtigen Papst eingeführt. "Mutter der Kirche" ist genau der selbe Titel, den der Hl. Paul VI in dem proklamierte, das Fr. Loftus einmal ein "privates Dokument" nannte, das aber wirklich die Konzils-Rede des Römischgen Pontifex an die Konzilsväter am feierlichen Ende der Dritten Session war. Und jetzt hat sich sogar PF angeschlossen, ist Komplize geworden, indem er diese"Schummelei" weiterverbreitet! 

Aber es steht eine Lösung zur Verfügung. Pfingstmontag ist in der Außerordentlichen Form und im Ritus des Ordinariates immer noch Pfingstmontag und der Status dieses Festes schließt das Fest Unsere Liebe Frau, Mutter der Kirche aus. 

Ich hoffe, daß das Folgende nicht zu negativ und uninklusiv klingt....aber ich denke, es würde einen Spezial-Dispens vom Vatican für Fr. Basil brauchen, um rechtmäßig den Ordinariats-Ritus zu zelebrieren. Eng und negativ- ich stimme zu. Tatsächlich denke ich, daß das, was die Kirche wirklich braucht, die Zulassung des Ordinariats-Ritus- Divine Worship- für den ganzen Klerus ist, dessen Englisch gut genug ist (idonei- ist der technische Terminus, den wir benutzen).

Ein flüchtiger Gedanke: Was die Anglikanische Tradition bevorzugt, ist nicht so sehr das Englische als vielmehr die Alltagssprache. Ich frage mich, ob unser Dekan für Schottland eine gaelische Version des Ritus anbieten könnte? Und was ist mit Walisisch oder Cornisch? Latein für die Colleges in Oxford, Cambridge, Winchester und Eton? 

Ich habe mich gerade erinnert: altes normannisches Französisch für die Kanalinseln, die zur Diözese Portsmouth gehören.

Manx....

Urdu...

Es gibt aber eine andere, viel einfachere Antwort. Laut Summorum Pontificum des Guten Papstes Benedikt XVI kann niemand Fr. Basil (ich vermute er ist idoneus) daran hindern, die außerordentliche Form des Lateinischen Missale von 1962 zu benutzen. Das würde es ihm ermöglichen, das heutige "Schummel" Fest zu vermeiden. 

Willkommen an Bord, Father! Und alle guten Wünsche! "

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke 

Was bedeutet die Kurienreform für die Arbeit beim Hl. Stuhl?

In seiner montägliche Kolumne kommentiert A. Gagliarducci in "Monday in the Vatican" die  möglichen Auswirkungen der geänderten Arbeitsverträge der Mitarbeiter des Hl. Stuhls und des Vaticans. Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST FRANZISKUS - MACHT DIE REFORM DER KURIENJOBS ALLEN ANDEREN GLEICH?" 

"Bei den Neuerungen der von Papst Franziskus bei verschiedenen Gelegenheiten bereits in Kraft gesetzten Kurienreformen ist eines bemerkenswert: Priester und Bischöfe können beim Hl. Stuhl nicht länger als zwei 5-Jahres-Perioden arbeiten, das heißt, daß kein Monsignore länger als 10 Jahre im Vatican dienen kann und dann in die Diözese zurückkehren muß, sei es zur Verfügung des Bischofs oder vielleicht mit einer anderen Stellung, vielleicht in den Nuntiaturen, die immer neue Diplomaten suchen oder in Missionen, in denen es einen Priestermangel gibt. 

Wie gesagt, Papst Franziskus hat diese Regel bereits mehrmals angewandt, obwohl sie noch nicht offiziell eingeführt wurde. Das hat er auch bei seinen Privatsekretären getan. Das Ziel dieser Regel ist es, den klerikalen Karrierismus zu unterbrechen und gleichzeitig keine Beziehungen in der Kurie zu haben, die zu einflußreich werden könnten. 

Das ist eine Regel, die mit der Entscheidung in Zukunft ein Jahr in einem Missionsland in das Studien-Curriculum der zukünftigen "Botschafter des Papstes" aufzunehmen, Hand in Hand geht. Das ist eine Regel, die auch damit Hand in Hand geht, wie Papst Franziskus die neuen Kardinäle auswählt. Bei Papst Franziskus gibt es keine Diözesen oder Stellungen, die mit dem Kardinalat verbunden sind. Da sind die Personen, denen er vertraut, oder die Diözesen, die er nach seinen Wünschen hervorheben will. Es ist unmöglich, die Kriterien des Papstes zu antizipieren, weil die Konsistorien immer plötzlich angekündigt wurden und die neuen  Purpurträger überraschten. 

Das bedeutet, daß Papst Franziskus kurz gesagt das in die Tat umsetzen will, was er immer "eine Umkehr der Mentalität " genannt hat. Das macht er brutal. Tatsächlich hat er, als er sich vor einiger Zeit mit dem Kommunikations-Dicasterium traf, zugegeben, daß die Reform auf unschöne Weise durchgeführt werden müsse. Am Ende will der Papst, daß die Dinge getan werden und er will, daß sie auf seine Weise getan werden. Wenn das nicht passiert, handelt er entsprechend. 

Nehmen wir an, daß der Kampf gegen Karrierismus und ausufernden Protektionismus mancher Kleriker wirklich eine lobenswerte und notwendige Bemühung ist. In dem Fall kann die Reform eine umgekehrte- vielleicht ungewollte- und dennoch verheerende Auswirkung auf die Kirche selbst haben.  

Das Schiff der Kirche oder so originell ist das alles, was wir erleben nicht

Neulich ist mir ein Gedichtband von Joseph von Eichendorff untergekommen und ich musste feststellen, der konnte mehr als um sein Käthchen klagen.

So schrieb er vor gut 170 Jahren ein Gedicht, welches den Titel "Die Altliberalten" trägt und dessen letzter Vers wiederum heißt "Das Schiff der Kirche".


es heißt da 


Das Schiff der Kirche

 

Die alten Türme sah man längst schon wanken,

Was unsre Väter fromm gebaut, errungen,

Thron, Burg, Altar, es hat sie all verschlungen

Ein wilder Strom entfesselter Gedanken.

 

Der wühlt sich breit und breiter ohne Schranken,

Ein Meer, wo zornigbäumend aufgeschwungen

Die trüben Fluten Fels um Fels bezwungen,

Und alle Rettungsufer rings versanken.

 

Doch drüberhin gewölbt ein Friedensbogen,

Wohin nicht reichen die empörten Wogen,

Und unter ihm ein Schiff dahingezogen,

 

Das achtet nicht der Wasser wüstes Branden,

Das macht der Stürme Wirbeltanz zuschanden –

O Herr, da laß uns alle selig landen!


Menschengemachtes Schisma oder von Gott geplante Reinigung?

Angesichts des Sonderweges dvor allem der deutschen Kirche, veröffentlicht Marco Tosatti bei Stilum Curiae eine Überlegung eines Freundes,"Investigatore Biblico"..
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS SCHLEICHENDE SCHISMA DER DEUTSCHEN KIRCHE? VON GOTT GEWOLLTE REINIGUNG" 

Liebe Stilumcuriale, der Freund Investigatore Biblico hat heute seine Überlegung über das, was in Deutschland passiert, über das offensichtliche Schweigen und Desinteresse Roms abgeschlossen. Gute Lektüre.

§§§

Es ist nicht meine Angewohnheit, mich mit aktuellen Fragen zu amüsieren, weil ich prinzipiell die Schriften studiere. Dennoch halte ich es für wichtig, einige Aspekte der deutschen Frage zu unterstreichen, die ich in einem früheren Interview im Blog vorhergenommen habe. 

In diesen letzten Wochen haben wir- sei es in der deutschen Kirche - hier- oder in anderen eruopäischen Diözesen - hier und hier- die offene Rebellion gegen das Responsum der Glaubenskongregation miterlebt, deren Protagonisten eine größere Schar von Prälaten - auch Bischöfe- waren, die nur zu gern homosexuelle Paare in einem öffentlichen Akt- mit gewollter Resonanz- segnen wollten. 

Ich hatte schon betont, daß es von Seiten Roms notwendig und wünschenswert sei. "die Punkte auf die i -s zu setzen", eine klare Erklärung zu dem, was passiert ist, nie verhindert wurde und wie das laute Schweigen der Ewigen Stadt indirekt zu Revolten in Liturgie, Theologie, und der religiösen Praxis im allgemeinen geführt hat. 

Ist es vielleicht tollkühn, festzustellen, daß wir im Augenblick Zuschauer des kritischsten und dramatischsten Momentes sind, den die von Christus gegründete Kirche je erlebt hat? 

Ich möchte noch einmal auf den Unterschied zwischen der Offiziellen Kirche und der Spirituellen Kirche (ich habe hier darüber gesprochen) hinweisen und eine Überlegung über das Problem anstellen, das uns alle betrifft. 

Vor allem sollten wir klarstellen, daß man in der aktuellen Situation nicht über ein Schisma sprechen kann. 

Lesen wir, was der Hl. Augustinus in der disputa "Contra Fausto" über das Schisma sagt: "...sich an der Zerstrittenheit des Versammlung der Gläubigen, und die die Konventionen des Kultes aller anderen bewahren..." 

Versuchen wir also im Gegenzug uns die Frage von einer Art juristischem Gesichtspunkt vorzustellen.
Wenn einerseits die aktuelle Situation der deutschen Kirche und der europäischen Diözesen  mit ihren öffentlichen Aktionen es nicht erlaubt, zu behaupten, daß sie die "Konventionen und den Kultus aller anderen  " bewahren und es andererseits nicht möglich ist, zu behaupten, daß es eine "Spaltung der Versammlung der Gläubigen" gibt und zwar weil keiner der Bischöfe- an welchem Ort der Welt auch immer- diese während der Feier der Eucharistie ausgeführten Gesten- öffentlich als "Uneinigkeit" bezeichnet. 

Sonntag, 23. Mai 2021

Musik am Abend

 

               

Fr. Hunwicke spricht...

heute bei liturgicalnotes über eine Pfingstpredigt von Papst Benedikt XVI und den Unterschied zu Kardinal Kasper..und man kann ihm nur Recht geben. Hier geht´s  zum Original:  klicken und hier zum Original der Predigt:  klicken

"BENEDIKT XVI ÜBER PFINGSTEN UND DIE IRRTÜMER DES "DEUTSCHEN KATHOLIZISMUS" 

Ich habe gerade eine Pfingst-Predigt des emeritierten Hl. Vaters von 2010 wieder gelesen; um peinlich persönlich zu werden, es hat mir Tränen in die Augen getrieben, an die Eleganz, Klarheit und Bibeleinsicht  erinnert zu werden, mit der Benedikt XVI gesprochen und geschrieben hat; das wiederzulesen war wie nach einem heißen, trockenen, staubigen und ermüdenden Tag ein Glas klaren, reinen und erfrischenden Wasser zu trinken. Hier ist ein Teil daraus. (Das war im wahrsten Sinn des Wortes ex cathedra gesprochen!)

[Die roten Unterstreichungen sind von mir. Wie unheimlich diese Passage auf Bischof Bätzing und den verpflichtenden Synodalen Weg hinweist!]

"Das ist die Wirkung des Werkes Gottes: die Einheit; deshalb ist die Einheit das Erkennungszeichen, die »Visitenkarte« der Kirche im Lauf ihrer universalen Geschichte. Von Anfang an, seit dem Pfingsttag, spricht sie alle Sprachen. Die universale Kirche geht den Teilkirchen voraus, und diese müssen sich immer einem Kriterium der Einheit und Universalität entsprechend an jene angleichen. Die Kirche bleibt nie innerhalb politischer, rassischer und kultureller Grenzen gefangen; sie kann weder mit den Staaten noch mit Zusammenschlüssen von Staaten verwechselt werden, da ihre Einheit von anderer Art ist und darauf abzielt, alle menschlichen Grenzen zu überwinden.

Daraus, liebe Brüder und Schwestern, ergibt sich ein praktisches Unterscheidungskriterium für das christliche Leben: Wenn sich eine Person oder eine Gemeinschaft in ihre eigene Weise zu denken und zu handeln verschließt, so ist dies ein Zeichen, daß sie sich vom Heiligen Geist entfernt hat. Der Weg der Christen und der Teilkirchen muß sich immer am Weg der einen und katholischen Kirche messen und mit ihm in Einklang setzen. Das bedeutet nicht, daß die vom Heiligen Geist geschaffene Einheit eine Art Egalitarismus wäre. Dies ist im Gegenteil das Modell von Babel, das heißt die Auferlegung einer Kultur der Einheit, die wir als »technisch« definieren könnten. Die Bibel nämlich sagt uns (vgl. Gen 11,1–9), daß in Babel alle dieselbe Sprache hatten. An Pfingsten indes sprechen die Apostel verschiedene Sprachen, damit ein jeder die Botschaft in seiner Muttersprache verstehe. Die Einheit des Geistes tritt in der Pluralität des Verstehens zutage. Die Kirche ist ihrem Wesen nach eine und mannigfaltig und dazu bestimmt, unter allen Nationen, Völkern und in den unterschiedlichsten sozialen Kontexten zu leben. Sie entspricht nur dann ihrer Berufung, Zeichen und Werkzeug für die Einheit der ganzen Menschheit zu sein, wenn sie unabhängig von jedem Staat und von jeder Sonderkultur bleibt. Immer und überall muß die Kirche wahrhaft katholisch und universal sein, das Haus aller, in dem jeder sich einfinden kann." 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke. Papst Benedikt XVI, LEV

PFINGSTEN

       "WIR WÜNSCHEN ALLEN EIN GESEGNETES FROHES PFINGSTFEST"


Samstag, 22. Mai 2021

Christliche Kunst

Christus der Richter, Fra Angelico, 1447 

Heute vor 1663 Jahren

am 22. Mai 337 AD starb Konstantin der Große, der erste römische Kaiser, der sich zum Christentum bekehrte. 

E.B.Gänswein: "Wer persönlich eine neue Kirche erfinden will, mißbraucht seine spirituelle Autorität".

Marco Mancini berichtet für acistampa von der Priesterweihe, die Erzbischof Georg Gänswein heute 27 Opus-Dei-Diakonen gespendet hat. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ERZBISCHOF GÄNSWEIN: EIN UNGLÜCK, WENN BISCHÖFE NUR IHRE EIGENEN IDEEN VERKÜNDEN"

Der Ex-Präfekt des Päpstlichen Hauses hat heute 27 Diakone des Opus Dei geweiht. 

"Im Gegensatz zum Progressistischen ist "bleiben" ein ungeliebtes Wort, "es schmeckt nach Unbeweglichkeit, erweckt den Eindruck von Schwäche, Angst, Sturheit und Hartnäckigkeit. Bleiben heißt aber auch voran gehen, einer einmal getroffenen Entscheidung treu zu bleiben: ich bleibe meinem Wort treu, halte mich an das, was ich einmal versprochen habe- auch unter schwierigen Bedingungen, auch gegen den Strom"

Das sagte Erzbischof Georg Gänswein, Ex-Präfekt des Päpstlichen Hauses, in der Predigt der heutigen Messe in Rom, in der er 27 Opus-Dei-Diakonen die Priesterweihe spendete. 

"Wer die Priesterweihe empfängt" fügte er hinzu "hat beschlossen, beim Herrn zu bleiben. Sein Leben steht und fällt dann mit dem Herrn. Keiner kann sich von sich aus zum Priester machen. Der Priester ist an den Auftrag gebunden, die Menschen zu Jesus Christus zu führen und sie zu ermutigen, in Ihm zu bleiben, in seinem Wort. Das Priestersein steht und fällt mit dem Bleiben im Herrn, mit dem Glauben an den Herrn" 

"Gott" daran hat er Erzbischof noch einbmal erinnert- "bedient sich eines Menschen; um da zu sein, um durch ihn für die Menschen zu wirken. Diese Kühnheit Gottes, der sich, obwohl er unsere Schwäche kennt, den Menschen anvertraut, um zu handeln und mit uns zu sein, ist das wahre Große im Katholischen Priestertum." 

"Eure Person" so schloß Msgr. Gänswein- muß hinter Euren priesterlichen Dienst zurücktreten: wenn die Priester und diese Bischöfe nicht mehr den Mut haben, kraftvoll das Evangelium ganz zu verkünden, sondern die eigenen Meinungen und die eigneen Ideen zu verbreiten, ist das ein Unglück. Haben wir davon in letzter Zeit nicht mehr als genug gehabt?  Und wer persönlich eine neue Kirche erfinden will, mißbraucht seine spirituelle Autorität." 

Quelle: M. Mancini, acistampa