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Freitag, 24. Januar 2020

M. Tosatti: Gibt es einen weiteren, einen dritten Papst in Rom?

Marco Tosatti  setzt sich bei Stilum Curiae mit den neuesten Verlautbarungen Eugenio Scalfaris über angebliche Aussagen des Pontifex Maximus über die Natur Christi (die den alten arianischen und gnostischen Häresien zum Verwechseln ähnlich sehen) -auseinander und bittet den alten Freund des Papstes um etwas mehr Zurückhaltung
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON PAPST JORGE UND PAPST EUGENIO"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in den vergangenen Tagen hat Radio Roma Libera, die erste katholische online-Zeitung eine meiner kurzen Überlegungen darüber veröffentlicht, was  zu einem Phänomen geworden ist und lächerlich sein könnte, wenn es nicht auch tragische Aspekte hätte: und das sind die Gespräche Eugenio Scalfaris mit dem amtierenden Pontifex, über die uns der Gründer der "Repubblica" anschließend berichtet. Lesen Sie, was ich im podcast bei Radio Maria Libera sagte und schauen Sie, ob nicht jemand etwas unternimmt- was weiß ich , etwas in der Art wie "O.k. Eugenio, komm wieder, aber keine Anführungszeichen mehr, alles klar? Du weißt wie die Katholiken sind, sie lesen es und sind befremdet...."
Gute Lektüre!
                                                                   §§§

In den vergangenen Tagen war die Welt Zeugin nicht nur der Kontroverse um das Buch, das Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats geschrieben haben, angegriffen durch die üblichen zweideutigen und indirekten Manöver eines in Worten kritisierten und in Taten praktizierten Klerikalismus-sondern auch der zigsten Show von Eugenio Scalfari und Papst Bergoglio.

Wieder einmal sprach der Gründer von Repubblica Kolumne für Kolumne von seinem jüngsten Treffen mit dem Papst; der offensichtlich Zeit hat, mit dem Gründer von Repubblica Kaffee zu trinken aber nicht mit den Dubia-Kardinälen zu sprechen.


Wir können diese Aussagen nicht ernst nehmen. Und wahrscheinlich wird diese Haltung hinter den Mauern geteilt. Kollegen, die viel beschwichtigter sind als diejenigen, die reden und schreiben, berichten mir, daß der Große Alte der Republicca oft anruft, um einen Termin zu vereinbaren.
Und sie erzählten mir mir eine wichtige Episode. Während einer der letzten Reisen begrüßte der Papst die Journalisten nacheinander mit einem persönlichen und spielerischen Satz und als er bei einem der Korrespondenten der Republicca ankam, fragte er: "Wie geht es der Mumie?" und wir können uns gut vorstellen, auf wen er sich bezog ...


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Donnerstag, 23. Januar 2020

Ende der Querelen um "Aus der Tiefe unserer Herzen"- aber ein Rätsel bleibt....

Auch der Chefredakteur von La Nuova Bussola Quotidiana, A. Gagliarducci, setzt kurz vor dem Erscheinen der italienischen Ausgabe einen Schlußstrich unter den Sturm um "Aus der Tiefe unserer Herzen"  Alle angeblichen Unklarheiten um die Autorenschaft der Texte sind beseitigt- aber- ein Rätsel bleibt:  das Verschwinden eines von Kardinal Sarah und Papa emeritus Benedikt XVI dem Staatssekretariat zur Veröffentlichung übergebenen Kommuniqués zum Thema.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SARAH UND BENEDIKT XVI, DAS BUCH ERSCHEINT. TEXTE UND UNTERSCHRIFTEN SIND BESTÄTIGT."

Ein Kommuniqué des Verlegers Cantagalli, das das Erscheinen von "Aus der Tiefe unserer Herzen" für den 30. Januar ankündigte, setzt den vielen Tagen wilder Polemiken ein Ende (oder fast).
Als Autoren werden "Robert Sarah mit Joseph Ratzinger/Benedikt XVI "genannt- um weitere Spekulationen zu vermeiden. Die Wahrheit ist also wieder hergestellt, aber es bleibt die Wunde einer medialen Lynchjustiz zum Nachteil von Kardinal Sarah und des Papa emeritus, für die sich- dessen können wir sicher sein- sich keiner entschuldigen wird.
Und da ist auch noch der Makel eines Kommuniqués von Benedikt XVI und Sarah vom vergangenen Freitag, das vom Staatssekretariat hätte veröffentlicht werden sollen, das aber spurlos verschwunden ist.

"Heute- erst heute - wo die Nebel sich zu lichten scheinen- (...) kündigen wir das Erscheinen des Buches "Aus der Tiefe unserer Herzen" von Robert Sarah mit Joseph Ratzinger/Benedikt XVI für den 30. Januar 2020 an und danken den Autoren und allen Freunden, die uns bei diesem delikaten Unternehmen unterstützt haben, unseren Dank aus."
Mit diesen Worten hat David Cantagalli, der italienische Verleger von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, in einem offiziellen Kommuniqué das Schlußwort (oder beinahe) unter das trostlose Geschehen um die Ankündigung der Veröffentlichung des Buches zur Verteidigung des Zölibats, geschrieben zu vier Händen von Kardinal Sarah und vom Papa emeritus gesetzt.
Also es gib keine Zurücknahme der Unterschrift- wie es Benedikts Sekretär, Msgr. Georg Gänswein, vor den Presseagenturen erklärte, nachdem Indiskretionen darüber, daß Benedikt XVI über das Projekt des Buches nicht informiert war. Daraufhin kam es zu einem wahren medialen Lynchmord an Kardinal Sarah und auch zur üblichen Kampagne gegen den Papa emeritus.

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Freitag, 27. Dezember 2019

Weihnachtslieder für einen Kardinal

Ed Condon berichtet für CNA  über ein Weihnachtsliederständchen, das für ihn vor den Gefängnismauern in Melbourne gesunden wurde.
Hier geht´s zum Original:  klicken  (mit Foto!) 

"WEIHNACHTSLIEDERSÄNGER VERSAMMELN SICH AM HL. ABEND FÜR KARDINAL PELL VOR DEM MELBOURNER GEFÄNGNIS" 

Wir wollten, daß der Kardinal weiß, daß er geliebt wird und wir Weihnachten an ihn denken, sagte einer der Sänger. 


Eine Gruppe örtsansässiger Katholiken hat sich am Weihnachstabend vor dem Melbourner Gefängnis versammelt, um für Kardinal Pell Weihnachtslieder zu singen, der dort zur Zeit einsitzt und für ihn, andere Gefangene und das Gefängnispersonal zu beten. 

Um 20:00 am 24. Dezember haben sich rund zwei Dutzend lrtsansässige Katholiken vor dem Melbourner Gefängnis, im Westteil der Stadt versammelt, um Weihnachstlieder zu singen und für den Kardinal und andere im Gefängnis zu beten.
Einer der Sänger, John McCauley sagte gegenüber CNA , daß " wir einfach wollten, daß der Kardinal weiß, daß er geliebt wird und daß Weihnachten an ihn gedacht wird. "
Zu den Liedern gehörten sowohl traditionelle Weihnachtslieder wie "Adeste fideles"  und "Once in Royal David´s City" als auch australische Favoriten wie " The Three Drovers.
Die Sänger haben  Unterstützungsbotschaften und Weihnachtsgrüße in eine Ausgabe des Weihnachtsliedes geschrieben, das sie an der Rezeption des Gefängnisses für Kardinal Pell abgegeben haben. 

Nach dem Weihnachtssingen hat eine vietnamesische katholische Jugendgruppe eine Rosenkranzprozession rund um das Gefängnis angeführt, in dem mehr als 300 Insassen untergebracht sind. Dekaden der sorgenvollen Mysterien traurigen wurden für den Kardinal, das Gefängnispersonal, die anderen Insassen, die Opfer sexuellen Missbrauchs und für die „Rechtfertigung der Kirche und die vollständige und rasche Entlastung Seiner Eminenz“ aufgeopfert. 

Einige der anwesenden vietnamesischen Jugendlichen erklärten, sie seien inspiriert, Kardinal Pell zu unterstützen, und zwar durch das Beispiel von Kardinal Francis Xavier Nguygun Văn Thuận, der 13 Jahre lang von kommunistischen Behörden in Vietnam inhaftiert war, neun von ihnen in Einzelhaft. Kardinal Pell und Kardinal Thuận waren bis zu seinem Tod 2002 befreundet.

McCauley sagte, daß die Versammlung spontan zusammen kam nachdem diese Idee früher am Tag in den sozialen Medien von einer Einzelperson unter dem Namen "Albert Dreyfus" vorgeschlagen worden war. Albert Dreyfus war ein französisch-jüdischer Offizier, der 1895 von einem Geheimgericht wegen Verrats angeklagt und verurteilt wurde. Sein Fall spaltete das Land und er wurde später- nach Jahren der Gefangenschaft rehabilitiert. 
Kardinal Pell war von 1996 - 2001 Erzbischof von Melbourne , wurde dann zum Erzbischof von Sydney ernannt. 2014 ernannte Papst Franziskus ihm zum Präfekten des neu geschaffenen Wirtschafts-Sekretariates- das für die Überwachung und Reformierung der Vatican-Finanzen zuständig ist. 

2017 wurde Kardinal Pell angeklagt in der Zeit als er Erzbischof von Melbourne war !996-1997)  nach einer Sonntags-Messe zwei Chormitglieder sexuell mißbraucht zu haben. Am 11. Dezember 2018 wurde er wegen 5 Anklagepunkten wegen sexuellen Mißbrauchs zu sechs Jahren Haft verurteilt, von denen er mindestens drei Jahre und acht Monate absitzen muß, bevor er auf Bewährung plädieren kann. 
Im November hat das Oberste Gericht in Canberra einem Antrag zur Einreichung eines Revisionsantrags zugestimmt, nachdem das Appellationsgericht des Bundesstaates Victoria im Juli das Urteil bestätigt hatte- in einer Entscheidung, die die Meinungen in Australien und im Ausland zutiefst gespalten hat. 
Der Erzbischof von Sydney, Anthony Fisher, sagte, er begrüßte den Erfolg von Kardinal Pells Antrag beim Obersten Gerichtshof.
"Der Kardinal hat immer seine Unschuld beteuert und tut es noch. "sage Erzbischof Fisher."Das geteilte Urteil des Appellationsgerichtes die geteilte Meinung der Richter, Gerichtskommentatoren und innerhalb der Gemeinde wiederspiegelt." 
"Für alle in diesem Fall Beteiligten hoffe ich, daß der Revisionsantrag so schnell wie möglich angehört wird.,"  sagte Bischof Fisher im November. 
Kardinal Pell, der Erzbischof und Mitglied der Kardinalskollegiums bleibt, ist in Einzelhaft und durfte im Gefängnis nicht die Hl. Messe feiern. Er durfte zu Weihnachten keinen Besuch empfangen. 

Anfang des Monats wurde der frühere australische Premierminister Tony Abbott von poluitischen Gegnern kritisiert, weil er Kardinal Pell im Gefängnis besucht hat und einige Politiker den Beswuch als "schändlich" und "eine grausame Beleidigung" der Muißbrauchsopfer bezeichneten. 
Abbot lehnte es ab, diese Kritik zu  kommentieren außer, daß er sagte"er habe einfach einen freund im Melbourner Gefängnis besucht." 

Quelle: CNA, E.Condon 

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Samstag, 30. November 2019

Venedig - ein Klima-Opfer?

Marco Gallina räumt in "Die Tagespost" mit der so ahnungslosen wie ideologie-geblendeten Fehldiagnose von Medien und Politik über die Ursachen des jüngsten Hochwassers in der Serenissima auf. Lesen!
Hier geht´s zum Original:  klicken

              "VERMÄHLT MIT DEM MEER"
"Klima-Opfer Venedig? Warum das Hochwasser in einer Stadt, die nicht nur am, sondern auch auf dem Wasser gebaut ist, keine überraschende Erscheinung ist."

Quelle: Die Tagespost, M. Gallina
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Montag, 18. November 2019

Fundstück - jetzt mit Link....

Die Tagespost fragt in ihrer heutigen Ausgabe:

"Wendet sich die öffentliche Meinung zugunsten Kardinal Pells?"

Der Beitrag beginnt so; 

"Für den wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Kardinal George Pell ergreifen nun auch Personen Partei, die sonst nicht zu dessen Unterstützern zählten.
Nachdem Australiens oberster Gerichtshof eine Berufung im Fall des wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Kardinals George Pell zugelassen hat, deutet einiges darauf hin, dass sich die öffentliche Meinung zugunsten des Kardinals wendet. Zwar zweifelten zahlreiche prominente Kommentatoren, Experten und Beobachter in Australien von Anfang an an der Schuld des 78-Jährigen. Nun ergreifen jedoch auch Personen Partei für Pell, die sonst nicht zu dessen Unterstützern zählten." (...)

Hier geht´s zum Original:  klicken
Quelle: Die Tagespost
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Donnerstag, 7. November 2019

Fundstück

Guido Horst hat für "Die Tagespost" einen Leitartikel zu den jüngsten Versuche im Röhl-Film und einer "Bild"-Story den Papa emeritus zu verunglimpfen verfaßt.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:
"Leitartikel: Konstruktionen, die nur schaden wollen" g
beginnt der Artikel so - Zitat: 

"Die "Bild"-Geschichte über den emeritierten Papst wie der Röhl- Film zu Benedikt XVI. setzen auf Zerrbilder, nicht auf Fakten.

In den Tagen und Wochen, in denen der Röhl-Film über Benedikt XVI. in einigen deutschsprachigen Kinos läuft, steuerte dazu jetzt die „Bild“-Zeitung noch einen ebenso geschmacklosen wie argumentenschwachen Aufreger bei: Der deutsche Papst sei nicht nur an der Missbrauchskrise gescheitert, sondern habe selber einen „Sex-Täter im Vatikan“ gedeckt. Auch wenn Dokumentarfilme wie „Der Verteidiger des Glaubens“ zunächst den Eindruck erwecken, sie wollten nüchtern eine Wirklichkeit abbilden, ist es gerade diese Filmgattung, die sich besonders gut dafür eignet, ganz bestimmte Absichten zu verfolgen." (....)

Quelle: Die Tagespost, G.Horst 
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Mittwoch, 30. Oktober 2019

Wenn nur noch Satire hilft

ist "Eccles is saved" immer eine gute Adresse.
Eccles befindet, daß die Zeit jetzt reif ist, eine taskforce zur besseren Präsentation der neuheidnischen Kirche in den Medien einzurichten - diese taskforce soll "Heidnische Stimmen" (Pagan Voices) heißen und in den Medien das schlechte Image der Pachamama-Synode in der Öffentlichkeit korrigieren.
Aber lesen Sie selbst- Vorsicht Ironie!
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WILLKOMMEN BEI DEN  "HEIDNISCHEN STIMMEN"
"Mein lieber Freund Austen Ivereigh und ich haben beschlossen, eine neue Organisation zu gründen, Pagan Voices. Das Ziel unseres Teams wird es sein, die Repräsentation der heidnischen Kirche in den Medien zu verbessern, vor allem in Nachrichtenprogrammen und Diskussionen. Erwarten Sie, daß wir in Zukunft in vielen Rundfunk- und Fernsehprogrammen zu sehen sein werden, wo wir Bischöfe und Rundfunkveranstalter gleichermaßen beeindrucken werden.

Unter einem Foto der Pachamama mit Heiligenschein steht im Original: 

Unser neues Logo, das schwangere Pachamama-Idol.

Die Gründung unserer Organisation ist eine direkte Reaktion auf die schlechte PR, die die jüngste Pachamama-Synode in den katholischen Medien erhalten hat - viele Menschen bezeichnen sie als "heidnisch", ohne die geistige Nahrung zu verstehen, die sich aus heidnischen Überzeugungen ergibt. Austen und ich treffen uns regelmäßig, um Gebete an die große Mutter Erde-Göttin zu richten, den Boden zu küssen und mit den Bäumen zu sprechen. Mein Kollege hat heute ein Angebot von 10 Millionen Pfund von einem Nigerianer erhalten, der sein Bankkonto verleihen möchte. Wenn das nicht beweist, daß Pachamama unsere Gebete erhört, dann bin ich nur ein nutzloser Holzklumpen, der den Tiber hinunter treibt!

Bis jetzt haben wir noch keine Antwort von Papst Franziskus auf unsere Bitte erhalten, Sponsor von "Pagan Voices" zu werden. Obwohl er anwesend war, als Unsere Liebe Frau Pachamama verehrt wurde, befürchten wir, daß er dieselbe Entschuldigung vorbringt, die Jeremy Corbyn bei der Teilnahme an einer Kranzniederlegungszeremonie für Terroristen vorgebracht hatte: "Ich war anwesend, aber ich glaube nicht, daß ich tatsächlich beteiligt war."

Papst Franziskus ist noch kein vollständig bestätigtes Mitglied unserer Kirche.

Dennoch hat Austen bereits mit der Arbeit am dritten und letzten Band seiner Papst-Franziskus-Trilogie "Papst Franziskus, der große Heide" begonnen, der rechtzeitig vor Weihnachten 2020 erscheinen soll.

So ist es wirklich. Wenn jemand ein "Pagan Voices"-Sprecher werden möchte, kontaktieren Sie Austen und er wird Sie in seine Kurse einweisen, wo Sie lernen werden, mit einer tiefen mystischen Stimme zu sprechen, und mit allen gängigen Wendungen von Mutter Natur, Laudato Si ' und der große Göttin der schwangeren Erde, die einen neuen Erlöser gebären wird (so erzählt mir jedenfalls Austen) um sich zu werfen."

Quelle: Eccles is saved,
Eingestellt von Damasus um 19:14:00 1 Kommentar:
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Freitag, 25. Oktober 2019

Marco Tosatti und Michael Voris über Desaster und Skandale bei der Synode und in der Kirche

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae einen Text zur Amazonas-Synode und den aktuellen Skandalen im Vatican veröffentlicht, den Michael Voris für die us-amerikanische website Church Militant verfaßt hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

"MICHAEL VORIS: ALLE DESASTER DER SYNODE. ABER ES IST GUT, DASS DAS SCHLECHTE OFFENBAR WIRD"

Lieber Stilumcurialisten, heute präsentieren wir die Übersetzung eines Textes, den Michael Voris in "Church Militant" veröffentlichte. Church Militant ist eine amerikanische website, die sehr mutig und kritisch gegenüber der Situation der Kirche ist und in den letzten Monaten ausgezeichnete Berichte über Missbräuche und Vertuschungsversuchen in den amerikanischen Diözesen verfasst hat. Wer Englisch beherrscht, kann das Original lesen und die Stimme von Michael Voris hören. 
Das ist eine sehr ernste Untersuchung, die jedoch helfen kann, die Gefühle vieler Katholiken aus Übersee zu verstehen. Und das erklärt sicherlich den brutalen Rückgang der wirtschaftlichen Unterstützung des Heiligen Stuhls aus den USA. Gute Lektüre! 

§§§

                                       Die Synode der Sonne 
"Es wird immer offensichtlicher, daß diese verschiedenen in Rom abgehaltenen Synoden überhaupt keine Synoden sind, nicht im eigentlichen Sinne, wie eine Synode sein sollte. In der realen Welt der
Synoden werden einige dringende Fragen, die Überlegungen, Überlegungen, Diskussionen und Gebete erfordern, einer relativ großen Anzahl von Bischöfen vorgelegt und die bieten dem Heiligen Vater nach einiger Zeit eine Beratung zum Umgang mit dem angesprochenen Problem an. Diese gegenwärtige Synode hat zusammen mit den Synoden der Vergangenheit nur das Aussehen dieser Synoden gemeinsam; In Wirklichkeit ist das meiste von dem, was beschlossen werden wird, bereits vorherbestimmt.

Beginnen wir mit dem Argument, das in Rom im Umlauf ist: der Priestermangel im Amazonasgebiet. Ernsthaft? Dieses Thema hat einen Monat - einen ganzen Monat -,zur Verfügung, während für das Problem, das die Kirche bis ins Innerste erschüttert - der größtenteils homosexuelle -sexuelle Mißbrauch- im vergangenen Februar drei Tage zur Verfügung standen.  Und das war nicht einmal eine Synode. Teufel auch, nach dem Wein, dem Abendessen und dem Limoncello, wäre man glücklich, wenn dem Thema mehr als ein paar Stunden gewidmet würden.. Aber hier haben wir etwas, das gut in die Agenda der Linken passt, gekleidet in ein Vokabular mit spirituellen Klang und wir starten das Rennen.

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Donnerstag, 19. September 2019

Phil Lawler : Wer profitiert vom Gerede über ein Schisma?

Phil Lawler kommentiert für "Catholic Culture" das aktuell in der Kirche viel diskutierte drohende Schisma. Hier geht´s zum lesenswerten Original:  klicken

"WER PROFITIERT VON DIESEM GANZEN GEREDE ÜBER EIN SCHISMA?"
"Warum reden wir überhaupt über ein Schisma? Wer hat diese außerordentliche Unterhaltung
begonnen und wessen Interessen dient sie?
Ross Douthat von der New York Times gibt zu, daß er den Begriff "Schisma" vor langem gebraucht hat - als theoretische Möglichkeit - was er jetzt (zu Recht) als weit entfernt betrachtet,.
Aber jetzt spricht Papst Franziskus ganz ruhig über die Möglichkeit eines Schismas und sagt sogar, daß ihn das nicht ängstigt- was- worauf ich hingewiesen habe- in sich selbst beängstigend ist.

Wie sind wir so schnell so weit gekommen? Wie haben wir einen Punkt erreicht, an dem die renommierteste säkulare Zeitung von der Wahrnehmung berichtet, daß die Amerikanischen Katholiken sich von der Universalen Kirche abspalten könnten und der Pontifex das als ernsthafte Möglichkeit ansieht?
Haben die amerikanischen Kritiker des Papstes gedroht, mit Rom zu brechen? Niemals.
Ganz im Gegenteil - die wichtigsten Kritiker dieses Pontifikates bestehen darauf, daß sie- wir - das Möglichste tun, um die Einheit der Universalen Kirche zu bewahren, unsere starken Bindungen mit allen, die dem Katholischen Glauben bewahren und lehren, der uns von den Aposteln überkommen ist, aufrecht zu halten.
Kardinal Raymond Burke, der oft als Führer der rebellischen Fraktion zitiert wird, hat de facto wiederholt und eisern seine Loyalität zum Römischen Pontifex beteuert. Man kann kein Schisma verursachen, indem man die anerkannte Lehre der Kirche verteidigt,.

(Man kann andererseits ein Schisma verursachen, indem man ein Treffen der nationalen Bischöfe abhält und versucht, die Lehre der universalen Kirche zu ändern und die Ermahnungen des Hl. Stuhls ignoriert, dieses spaltende Papier fallen zu lassen-  wie es die Anführer der deutschen Bischöfe jetzt tun.
Aber wenn die New York Times vom Schisma spricht, soll die Drohung eher von "einigen Konservativen - besonders aus den USA kommen" als von den wilden "Progressiven" in Deutschland.)


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Freitag, 13. September 2019

Das Pell-Urteil- ein Justiz-Skandal....George Weigel legt noch einmal nach.

George Weigel macht sich bei "First Things" noch einmal für Kardinal Pell und gegen seine ungerechte Verurteilung durch australische Gerichte stark, faßt das bisherige Geschehen noch einmal kurz und prägnant zusammen und fordert praktische jeden auf, sich ihm anzuschließen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE AUSTRALISCHE JUSTIZ AUF DER ANKLAGEBANK"
Betrachten wir noch einmal die Ereignisse, die manchen bekannt sind, anderen offensichtlich nicht:

März 2013 : Bevor es irgendeinen glaubhaften Vorwurf wegen Fehlverhaltens gegen Kardibnal George Pell gab, startete die Polizei im australischen Bundesstaat Victoria die "Operation Tethering" - die sich gegen den früheren Erzbischof von Melbourne (zu der Zeit Präfekt des vaticanischen Wirtschaftssekretariates) richtete. "Tethering" schließt Die Hilfe von Zeitungen ein, die nach Informationen über zuvor nicht gemeldete, unangenehme Ereignisse in der Kathedrale von Melbourne in der Vergangenheit suchen.

Anfang 2017:  Die Staatsanwaltschaft in Melbourne gibt zweimal einen Auftrag an diejenigen zurück, die an der Operation Tethering teilgenommen haben, und kritisiert, dass der Auftrag der Victoria Police für eine Strafverfolgung ungeeignet sei.

Juni 2017: Wegen „historischen sexuellen Missbrauchs“ vor 20 Jahren wird vom leitenden Staatsanwalt Anklage erhoben  und Pell nach Hause beordert. Der Kardinal bestreitet vehement jegliches Fehlverhalten und kehrt trotz seiner diplomatischen Immunität des Vatikans sofort nach Australien zurück, um seine Ehre und die der Kirche zu verteidigen.

Mai 2018:  Bei der Anhörung weist ein Richter mehrere Anklagepunkte gegen Pell zurück, läßt aber andere vor Gericht zu und erklärt, dass sie ungeachtet ihrer Plausibilität öffentlich vor einem Strafgericht angehört werden sollten. In der Öffentlichkeit und in weiten Teilen der australischen Medien herrscht weiterhin eine bösartige Lynchmob-Atmosphäre gegen Kardinal Pell.

September 2018: Während des Prozesses legt die Staatsanwaltschaft keine Beweise dafür vor, daß die angeblichen Verbrechen jemals begangen wurden. Die Anklage ist die Geschichte erzählt vom Beschwerdeführers, der nur auf Videoband erscheint. Zahlreiche Zeugen der Verteidigung bezeugen, dass der angebliche Übergriff unmittelbar nach der Sonntagsmesse in einem gesicherten Bereich einer belebten Kathedrale nicht vorgekommen sein konnten, wobei der damalige Erzbischof Pell innerhalb des angegebenen Zeitraums ununterbrochen von Geistlichen umgeben war. Nach mehrtägigen Beratungen teilt der Prozessrichter der Jury mit, dass er ein 11: 1-Urteil akzeptieren würde, falls ein Geschworener die Einstimmigkeit blockiert. Die Jury fällte daraufhin ein Urteil - einen 10: 2 Freispruch, der Sprecher der Geschworenen weinte, als er bekannt gab, daß die Jury sich nicht einigen konnte, auch andere Geschworenen hätten geweint- wie berichtet wurde. 


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Sonntag, 25. August 2019

Kardinal Pell: Marco Tosatti alias Pezzo Grosso läßt nicht locker

Marco Tosatti läßt heute bei Stilum Curiae alter ego Pezzo Grosso zu Wort kommen, der die aktuelle politische Situation mit dem Pell-Prozess in Zusammenhang bringt.
Hier geht´s zum Original: klicken

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, während eine der tragischsten und aufregendsten Komödien der italienischen politischen Geschichte dieses Jahrhunderts aufgedeckt wird,  hat sich Pezzo Grosso aus dem Ferienparadies, in dem er seine müde Gliedmaßen regeneriert mit einer allgemeinen Reflexion gemeldet- über die Stimmung der Italiener und derer, die die Strippen in  diesem Theater ziehen. Inzwischen haben wir Fotos davon gesehen, wie er nach dem Referendum geschworen und somit einen Meineid geschworen hatte, sich ins Privatleben zurückzukehren, und mit wem sehen wir ihn? 
Mit Francesco Occhetta SJ. Ich bitte einen Freund über den Gebrauch von Religion für politische Zwecke zu sprechen: Ist ein Jesuit mehr oder weniger wert als ein Rosenkranz? 
Und was die von Pezzo Grosso erstellte Liste angeht, können wir hinzufügen: George Pell. 
Der wurde vom Papst beauftragt, Ordnung in die Finanzen des Vatikans zu bringen: IOR, Apsa, Propaganda Fide  und beim Mächtigsten und Reichsten jenseits der Wirtschaftssektion der USA - dem Staatssekretariat. 
Was war das Ende? Eingesperrt in einen Käfig, nach einem kafkaesk-stalinistischen Prozess, in dem der als überzeugend geltende Zeuge auch der einzige  Ankläger ist ... Reine Zufälle natürlich.

Lieber Tosatti,
als ich über das politische Geschehen dieser Tage las, hae ich eine einfache Überlegung angestellt. An der Regierung einer Machtstruktur (sei die ein Staat, die Kirche, eine mächtuige Internationale Institution etc) sollte eine beherrschbare, manövrierbare und beeinflußbare Person sein. 
Oder er muss bereit sein, "entlassen" zu werden; in mehrfacher Hinsicht: das Kennedy-Modell, das Benedikt-XVI-Modell usw.
Die Welt will keine starken Herrscher in der Geschichte, sie fürchtet sie. Zuerst scheint er sie zu wollen, sie anzubeten; dann fürchtet er sie immer mehr.
Ich beziehe mich weder auf die Evangelien, noch gehe ich auf die römische Geschichte ein, indem ich an Cäsar denke, und ich vermeide sorgfältig jeden Hinweis auf Mussolini.
Ich beschränke mich auf die italienische Geschichte der Nachkriegszeit. Er war stark und Fanfani setzte sich durch. Fertig. Craxi. Idem. Berlusconi, ebenso. Renzi, idem. Salvini, idem. Wer will die Macht haben? Prodi. Monti, Letta. Leute, die antworten: "Ja, natürlich ist es in Ordnung", noch bevor sie hören, was gefragt wird.
Oder in der Kirche Leute wie "die Strömung", die blind den Feinden der Kirche gehorcht? .. "Wir wollen nicht, daß der über uns herrscht ...".

Haben Sie das schon mal gehört?"

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti. P.G.
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Samstag, 24. August 2019

De Mattei diagnostiziert: Kirche und Gesellschaft stehen vor dem assistierten Suizid.

Roberto De Mattei reflektiert bei rorate caeli über die religiösen und moralischen Hintergründe der aktuellen politischen Krise in Italien und die Situation der Kirche nach dem "Instrumentum Laboris " und vor der Amazonas-Synode -und bezeichnet beide als "assistierten Selbstmord".
Hier geht´s zum Original:   klicken

"DER ASSISTIERTE SELBSTMORD VON KIRCHE UND GESELLSCHAFT"
"In Italien konzentriert sich im Augenblick alles auf die politische Krise. Dennoch gibt es eine andere ernstere und weitergehende Krise, die den Hintergrund der politischen Krise bildet: die religiöse und moralische Krise des Westens. Die politische Krise ist sichtbar; sie ist durch die Massenmedien in unsere Häuser gekommen und selbst ein abgelenktes Auge oder Ohr nehmen sie wahr.
Die religiöse und moralische Krise  kann nur von denen wahrgenommen werden, die eine spirituelle Sensibilität entwickelt haben.  Jene die in den  Materialismus des modernen Lebens eingetaucht sind, haben eine verfeinerte Fähigkeit entwickelt, die sinnlichen Freuden wert zu schätzen, aber sie sind spirituell im Dunkeln - wenn nicht vollständig geblendet. Die religiöse und moralische Krise tritt ein, wenn der Mensch sein endgültiges Ende und die Kriterien, die sein Handeln bestimmen müssen, aus den Augen verliert. Eine Gesellschaft, die in Agnostizismus eingetaucht ist, löst sich auf und stirbt.

Z.B. läßt uns die Krise in Italien uns ein wichtiges Datum vergessen. Für den 24. September ist ein Hearing im Verfassungsgericht geplant, um die Rechtmäßigkeit von Artikel 580 des Strafrechts zu prüfen, der das Verbrechen der Anstiftung oder Beihilfe zum Selbstmord unter Strafe stellt.
Die höchste juristische Autorität Italiens hat das Parlament dazu eingeladen, vor diesem Datum ein neues Gesetz einzuführen, andernfalls wird das Gericht selbst den einzuschlagenden Weg festlegen,
Aber das Gericht hat schon bestätigt, daß Selbstmord in bestimmten Fällen zulässig sein kann /(und somit  auch Assistenz auf medizinischer und administrativer Ebene)- vorausgesetzt, daß: "das absolute Verbot des assistierten Selbstmords da endet -wo es die Freiheit zur Selbstbestimmung des Kranken beschränkt- in seiner Wahl der Behandlung-einschließlich einer , die darauf abzielt ihn vom Leiden zu befreien," 
Selbstbestimmung des Individuums ist die oberste Norm einer Gesellschaft, die die Existenz eines moralischen Gesetzes, das im Herzen eines jeden Menschen geschrieben ist, ignoriert, die Menschen und Gesellschaften einhalten müssen, wenn sie die Selbstzerstörung vermeiden wollen.

Die derzeitige politische Krise scheint die Wahrscheinlichkeit auszuschließen, daß das Parlament das Thema Selbstmord vor September in Angriff nehmen kann. Daher ist es wahrscheinlich, daß das Verfassungsgericht dem Recht auf Leben eine weitere schwere Wunde zufügt, die zur vollständigen Liberalisierung der Sterbehilfe führt. Nach dem „lebendigen Willen“ wird ein neuer Schritt auf dem Weg der Kultur des Todes unternommen, der für die moderne Gesellschaft typisch ist.

Bei assistiertem Selbstmord handelt es sich um medizinische, psychologische und bürokratische Hilfe für diejenigen, die sich entschlossen haben, sich selbst zu töten. Dies ist ein moralisches Verbrechen auf Augenhöhe mit der Sterbehilfe. Das natürliche und göttliche Gesetz verbietet Selbstmord, da der Mensch nicht Herr seines eigenen Lebens ist, wie er es auch im Leben anderer nicht ist. Selbstmord ist ein höchster Akt der Rebellion gegen Gott, da es, wie die traditionelle Philosophie lehrt, keinen größeren Akt der Dominanz geben kann, als etwas zerstören zu wollen, das nicht uns gehört. (Victor Cathrein S. J., Philosophia moralis, Roma, Herder 1959, S. 344).

Das Schicksal des modernen Menschen scheint sich im Selbstmord zu erfüllen, unfähig, sich über die weltlichen Horizonte seiner eigenen Existenz zu erheben, ein Gefangener seiner eigenen Immanenz. Der Mensch zerstört sich selbst, wenn er die Last ablehnt, das zu sein, wozu jeder berufen ist, indem er existiert.

Selbstmord kann nicht nur von Menschen begangen werden, sondern auch von Nationen, Zivilisationen und sogar von der Kirche, angesichts der Menschlichkeit der Menschen, aus denen sie besteht. Die Kirche befindet sich seit mehr als fünfzig Jahren auf einem Selbstmordkurs, der von Paul VI als "Selbstzerstörung" bezeichnet wurde (Rede im Lombardo-Seminar in Rom, 7. Dezember 1968). Diese Selbstzerstörung könnte heute als wahrer und tatsächlicher „assistierter Selbstmord“ der Kirche bezeichnet werden. "assistiert" weil er von den großen Mächten der Welt, die die Kirche immer bekämpft haben, eingeführt und bevorzugt wird.

Das Arbeitsdokument für die Amazonas-Synode der Bsichöfe mit der Verehrung der Natur anstelle der Dreifaltigkeit, mit der Aufhebung des kirchlichen Zölibats und der Verneinung der sakramentalen und hierarchischen Natur des mystischen Leibes Christi ist das letzte Beispiel für diesen assistierten Selbstmord, den die Führer der Kirche -von ihren Feinden ermutigt- herbeigeführt haben.
Kardinal Walter Brandmüller wirft dem Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode, der Bischofssynode und letztendlich dem Papst eine schwerwiegende Verletzung des "depositum fidei" vor, die in der Folge die Selbstzerstörung der Kirche bedeutet."

Die minimalistischen Katholiken schlagen als Alternative zum assistierten Suizid eine tiefe Sedierung vor, die indirekt zum Tod der Kranken führt, aber ebenso unvermeidlich ist. Wir gehören nicht zu diesem Set. Wir sind nicht in der Lage, die Kranken selbst zu heilen, weil es nur einen Arzt gibt, der dies jederzeit tun kann: Er, der die Kirche gründete; Er, der sie führt und versprochen hat, dass sie niemals untergehen wird. Dieser Arzt der Seelen und Körper ist Jesus Christus (Matthäus 8, 5-11). Die Kirche und die Gesellschaft gehören ihm, und eine Wiedergeburt ist nur möglich, wenn sie zu Seinem Gesetz zurückkehrt."

Quelle: Rorate Caeli, R.De Mattei
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Tosatti: mehr zum Pell-Urteil

Marco Tosatti zitiert bei Stilum Curiae einen spöttischen englischen Tweet zum Pell-Urteil und zeigt anhand eines Gedankenspiels den unfaßbaren Verlauf beider Gerichtsverfahren.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE VERURTEILUNG GEORGE PELLS - EINE AUSTRALISCHE SCHANDE" 

Twitterer "Eccles" hat eine Vision



 


"Sollte Pell vielleicht kanonisiert werden, haben wir schon zwei Wunder, die sogar seine Feinde anzuerkennen scheinen und die also stattgefunden haben müssen. 
1. Das unmögliche Verschwinden seiner Paramente
2. Die erstaunliche Bilokation, durch die er an zwei Orten gleichzeitig sein konnte."


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Freitag, 23. August 2019

Kommentar zum Pell-Urteil: Ein gerechtes Urteil wäre ein Schock gewesen.....


Julia Yost kommentiert das Urteil des Appellationsgerichtshofes im Pell-Schauprozess für die New York Post. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:
"KATHOLIKEN-HASSER HABEN GERADE EINEN UNSCHULDIGEN KARDINAL VERURTEILT"
beginnt der Artikel so- Zitat:

"In einem 2:1 Urteil hat ein Australisches Gericht in dieser Woche den Revisionsantrag George Kardinal Pells gegen seine Verurteilung in fünf Fällen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger  abgelehnt. Für die Unterstützer Pells kommt diese Entscheidung nicht überraschend. Angesichts dessen, wie die Sache bis dahin gelaufen war, wäre ein gerechtes Urteil ein Schock gewesen."

Klarer kann man es wohl nicht formulieren.

Yost zählt noch einmal die Gründe auf, warum der angebliche Mißbrauch so nicht hatte stattgefunden,, geschweige denn bewiesen werden können.

Um die feindliche Stimmungsmache gegen den Kardinal zu dokumentieren, zitiert Yost dann den "Independent" - der vor dem Urteil  mit folgender Schlagzeile aufmachte:  "Die Zeit für die Katholische Kirche ist vorbei".
Die australische ABC-Reporterin Louise Milligan instrumentalisiert die causa PEll dazu, um ein Gesetz zu fordern, das Priester zwingen soll, in Fällen von Kindesmißbrauch das Beichtgeheimnis zu brechen.  Milligan ist gleichzeitig Autorin von "Kardinal: Aufstieg und Fall von George Pell" , einem Bestseller, der die Öffentliche Meinung vor dem Prozess aufpeitschte.
In ihrem Buch verdammt Milligan zudem Pells konservativen Katholizismus.
Yost fährt dann fort, daß diese schwarze Propaganda sich von den Zeitungskiosken bis auf die Richterbank verbreitete.
Dann geht Yost auf die geradezu obsessiven Versuche der liberalen Eliten ein, die nationale, ihrer Ideologie widersprechende "Kulturpolitik" zu ändern, die sie -wie den Katholizismus- als "rückwärtsgewandt" brandmarken.

Während der Prozesses wurde sogar zugegeben, daß es nach 2013 eine "Operation : Get Pell" gegeben hat. Warum Pell? fragt Yost.
"Weil er berühmt geworden war, aber die falschen Meinungen hatte"- sowohl in politischer als auch in theologischer Hinsicht, er bezweifelte den Klimawechsel und stellte sich gegen die HS-Ehe.
Mit der erfolgreichen Verfolgung Pells haben die progressiven Medien und das politische Establishment am Ende ihr Ziel erreicht- befindet Yost und man kann ihr nur zustimmen.

Julia Yost ist Herausgeberin von First Things.

Quelle:J. Yost, The New York Post
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Sonntag, 18. August 2019

Fundstück

Die Tagespost berichtet heute über die Kritik, die Bischof Voderholzer am "synodalen Weg" der DBK übt. Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

"Bischof Voderholzer warnt vor Protestantisierung der Kirche"

"Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer geht mit dem Synodalen Weg ins Gericht.

beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Bischof Rudolf predigte gestern zum Fest Mariä Himmelfahrt in der Abteikirche Rohr, Niederbayern. Dabei ging es auch um den Synodalen Prozess.
Feier des Sonntags "konstitutiv für die christliche Existenz
"Die dort zur Debatte stehenden Themen treten nach Ansicht Voderholzers hinter die Frage zurück, „wie der Glaube wieder so gestärkt werden“ könne, „dass es die Menschen drängt, am Sonntag Christus, seine Auferstehung und unsere Hoffnung zu feiern“. Die Feier des Sonntags sei, so Bischof Voderholzer, „konstitutiv für die christliche Existenz“, denn es verweise auf den Kern das Glaubens: „Das Osterfest aber, das Fest der Auferstehung Jesu, die Grundlage und der Urgrund unseres christlichen Glaubens, ist an den Sonntag gebunden, ja das ist der Inhalt jeder sonntäglichen Feier.“ Die frühen Christen feierten die Heilige Messe unter großer Gefahr und Opfern, erinnerte Bischof Voderholzer, weil sie ohne sie nicht sein wollten und konnten."

Quelle: DIe Tagespost
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Mittwoch, 7. August 2019

Noch ein Fundstück

domradio.de berichtet über den neuen Regensburger Domkapellmeister und "Chef" der Regensburger  Domspatzen, Christian Heiß-
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"NERVENAUFREIBEND ABER BEGEISTERND"

beginnt der Beitrag so- Zitat:

"Der künftige Regensburger Domkapellmeister und Leiter der weltbekannten Domspatzen, Christian Heiß, sieht in der Kirchenmusik "nach wie vor eine der ganz großen Chancen für die Kirche".
(....)
 Quelle: domradio./dpa 
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Donnerstag, 11. Juli 2019

Kardinal Sarah zum Tod von Vincent Lambert

Vincent Lambert ist heute Nacht gestorben, nachdem ihm Nahrung und Flüssgkeit entzogen wurden- weil ein Gericht in Frankreich ihn zum Sterben verurteilte. Kardinal R. Sarah twittert dazu:

"An diesem traurigen Tag bete ich für die ewige Ruhe für die Seele von Vincent Lambert,  gestorben als Märtyrer, Opfer des schrecklichen Wahnsinns der Menschen unserer Zeit. Ich bete für seine Familie und besonders für seine so mutigen, so würdigen Eltern. Haben wir keine Angst- Gott wacht."

En ce triste jour, je prie pour le repos éternel de l’âme de Vincent Lambert, mort en martyr, victime de la folie effrayante des hommes de notre temps. Je prie pour sa famille et en particulier pour ses parents, si courageux, si dignes. N’ayons pas peur. Dieu veille. +RS pic.twitter.com/T9wyVlRjHt
— Cardinal R. Sarah (@Card_R_Sarah) 11. Juli 2019
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Samstag, 22. Juni 2019

Die Angst der Atheisten vor dem Kruzifix

Marco Tosatti und Agostino Nobile kommentieren heute bei Stilum Curiae die Reaktionen, die die Fernsehnachrichtensprecherin Marina Nalesso auslöste, als sie mit einem Kreuzanhänger um den Hals die Nachrichten vorlas. Reaktionen, die man getrost als shit-storm in den Medien und sozialen Netzwerken bezeichnen kann -angeführt von einem Abgeordneten. Glücklicherweise hat sich Nalesso bisher nicht einschüchtern lassen
Hier geht´s zum Original: klicken

"MARINA NALESSO UND DER GEKREUZIGTE. AGOSTINO NOBILE: DIE ATHEISTEN UND IHRE ÄNGSTE."


Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae die unglaubliche Geschichte der Kollegin Marina Nalesso, die sogar des Tragens eines Kruzifixes im Fernsehen schuldig ist, ein Verbrechen, das die Pfeile der langweiligen Superkompetenten von Cuore all'Unità bis Repubblica und Michele Serra verdient, hat unseren Agostino Nobile dazu provoziert, uns während der Nacht einen kurzen Kommentar zu schreiben.Und Stilum Curiae seinerseits beeilt sich, den zu veröffentlichen- aber uns sollte nichts überraschen können  was von der fortschrittlichen und demokratischen sogenannten Linken an Reaktionen kommt, die bereit ist, alles zu verteidigen, vom Handel mit Neu-Sklaven bis zum Verkauf von Menschen in allen Phasen. Das ist wahr: quem deus vult perdere, dementat prius...."Wen Gott verderben will, den macht er zuerst verrückt...." 


              "WARUM FÜRCHTEN DIE ATHEISTEN JESUS CHRISTUS?
Vor meiner Bekehrung war ich -glaube ich kein Atheist-aber sicher ein Agnostiker. Mir ist nie in den Sinn gekommen, die Figur Jesu Christi anzuklagen. Auch wenn ich seine Existenz bezweifelte, betrachtete ich das Evangelium als kraftvolle Botschaft, die wie keine andere den würdigsten Weg für die Starken zeigt, während sie das Leiden veredelt.


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Eingestellt von Damasus um 17:57:00 Keine Kommentare:
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Samstag, 8. Juni 2019

Marco Tosatti über das Revisionsverfahren von Kardinal Pell

Marco Tosatti berichtet in La Nuova Bussola Quotidiana über den Verlauf des Revisionsverfahrens von Kardinal Pell und kommentiert das zu erwartende Urteil.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KARDINAL PELL BEIM REVISIONSPROZESS, PUNKTE FÜR DIE VERTEIDIGUNG"

"Nach der erstinstanzlichen Verurteilung wegen angeblichen Mißbrauchs Minderjähriger untersucht der Appellationsgerichtshof den Revisionsantrag von George Pell. Die Staatsanwaltschaft ist in Schwierigkeiten. Einer der drei Richter stellt fest, daß das einzige (mehrfach geänderte) Zeugnis des Beschuldigers nicht ausreichend ist; und ein weiterer Richter bezweifelt die Glaubwürdigkeit des Berichtes über die Mißbräuche die in der überfüllten Kathedrale unmittelbar nach der Sonntagsmesse stattgefunden haben sollen. 

In den kommenden Tagen - wann genau ist nicht bekannt- werden die drei Richter ihre Entscheidung bekannt geben; ob das erste Urteil, in dem Kardinal George Pell wegen angeblichen Mißbrauchs Minderjähriger bestätigt oder aufgehoben wird. In letzterem Fall würde der Kardinal, der im Gefängnis lebt, das er einen Rückzugsort nennt, frei werden, Aber es ist sehr wahrscheinlich, fast sicher, daß im einen wie im anderen Ausgang die Rechtsschlacht dem Obersten Gerichtshof Australiens für ein endgültiges Urteil übertragen wird.

Das ist die Situation. nach zwei tagen in denen Anklage und Verteidigung ihre Schlacht geschlagen haben- in Gegenwart des Kardinals, der mit einem schwarzen Clergyman und Hemd mit römischem Kragen bekleidet, alles mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und sich Notizen gemacht hat, hat die Richter aufmerksam betrachtet und Blicke mit Mitgliedern seiner Familie, darunter seinem Bruder, ausgetauscht.

Die Anwälte Pells ( der das Verteidigerteam komplett ausgetauscht hat, nach dem Mißerfolg beim ersten Urteil und der morgen, am 8. Juni 78 Jahre alt wird) haben einen brillante Kampagne organisiert, mit einem schriftlichen Memorandum. in dem sie 13 größere "Hindernisse" aufzählen, die eine Verurteilung hätten verhindern müssen. Der Leiter des Teams, Rechtsanwalt Walker, sagt u.a. daß "der Punkt des Schuldspruchs, der in sich am unbefriedigendsten ist, der Mangel an Zeugen für das angebliche Verbrechen ist.

Man muß daran erinnern, daß die erste Jury das Zeugnis eines Priesters der Kathedrale, Pater Charles Portelli, komplett ignoriert hat, laut dessen Aussage es für Pell einfach unmöglich gewesen wäre, das auszuführen, dessen er beschuldigt wird und der erklärt hat, daß er an jenem Morgen die ganze Zeit bei ihm gewesen wäre. Einer der beiden Jungen - der angeblichen Opfer- ist vor einiger Zeit an einer Überdosis gestorben. Der andere, der jetzt zwischen dreißig und vierzig Jahre alt ist, ist laut Walker ein Lügner und Phantast.


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Dienstag, 21. Mai 2019

Der Erzbischof von Paris ergreift das Wort in der causa Vincent Lambert

Der Pariser Erzbischof Michel Aupetit hat zu der heute begonnenen Tötung von Monsieur Vincent Lambert ein Kommuniqué verfaßt, das auf der website der Katholischen Kirche "Eglise Catholique A Paris " veröffentlicht wurde. Hier geht´s zum Original:  klicken

"Wenn ich mir heute erlaube, das Wort zu dem zu ergreifen, was gerade M. Vincent Lambert passiert, dann weil sein so besonderer Fall, ein Symbol für die Gesellschaft ist, in der wir leben wollen.

Zu allererst drängt mein priesterliches Herz mich dazu, für ihn zu beten, der solchem Druck ausgesetzt ist und dessen Leben von Entscheidungen abhängen kann, die ihm entgehen. Vor einigen Jahren hat er auf erstaunliche Weise schon einmal die Unterbrechung der Nahrungs-und Flüssigkeitszufuhr überlebt. Dieser 42-jährige Mann, der bei einem Verkehrsunfall schwer hirnverletzt wurde, ist zur Zeit schwer behindert, querschnittsgelähmt und liegt in einem Bett auf der Intensivstation in Reims.
Sein Fall ist dem von Michael Schumacher sehr ähnlich, hirnverletzt mit schweren zerebralen Schäden und - er auch- in einem Zustand minimaler Hirnaktivität. Trotz der Berühmtheit des Formel-1-Meisters haben sich die Medien sich nicht seines Falles angenommen und er kann sich der sehr aufmerksamen speziellen Versorgung im privaten Umfeld erfreuen. In diesem speziellen Fall von Vincent Lambert muß man feststellen, daß Monsieur Vincent Lambert die Augen offen hat, allein atmet, sich in einem stabilen Zustand befindet, ganz sicher nicht an seinem Lebensende.

Er braucht die pflegerische Hilfe eine Krankenschwester, die die Versorgung, die Umlagerung und Kinesiotherapie sicherstellt. Er wird durch eine Magensonde oder eine Gastrostomie ernährt. Die Entscheidung. diese Basisversorgung bei einen behinderten Patienten zu unterbrechen, widerspricht dem Léonetti-Gesetz.
Es wird nicht behauptet, daß er unerträgliche Schmerzen erleidet, die eine tiefe Sedierung erfordern, außer- offensichtlich - bei Einstellung der Flüssigkeitszufuhr durch die Ärzte, die den grausamen Schmerz an Durst zu sterben mit sich bringt.
Es handelt sich nicht um "therapeutischen Übereifer", weil es nicht um die Behandlung einer unheilbaren Krankheit geht. sondern einfach um körperliche Basis-Pflege und Ernährung, die man auch alten, abhängigen Menschen, Halbseitengelähmten und Babys schuldet, die noch nicht selbständig sind.

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