Diane Montagna berichtet für LifeSiteNews über eine neue Wortmeldung von Erzbischof Viganò zur Wahl von Kardinal Leonardo Sandri zum Vize-Dekan des Kardinalskollegiums, der das nächste Konklave leiten wird.
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"ERZBISCHOF VIGANÒ ÄUSSERT BEDENKEN ÜBER DEN KARDINAL, DER DAS NÄCHSTE KONKLAVE LEITEN WIRD"
Zusammenfassung: "Im Herzen der Kirche scheinen wir den nahenden Schatten der Synagoge Satans wahrzunehmen" (Offb.2:9)
In einem neuen Zeugnis, das die Wahl des nächsten Papstes berührt, hat Erzbischof Carlo Maria Viganò behauptet, daß der Kardinal, dem Papst Franziskus kürzlich den Vorsitz im nächsten päpstlichen Konklave anvertraut hat, an der Vertuschung der Missetaten des berüchtigten Gründers der Legionärs Christi, Marciel Maciel, beteiligt war .
In einer am 31. Januar veröffentlichten Erklärung mit dem Titel „Die Gläubigen haben das Recht zu wissen" versichert Erzbischof Viganò, daß die Bestätigung von Kardinal Leonardo Sandri als Vize-Dekan des Kardinalskollegiums ein "Meisterstück der Täuschung" ist.
Samstag, 5. Januar, verkündigte der Hl. Stuhl, daß Papst Franziskus die Wahl von Kardinal Giovanni Battista Re, 86, und von Kardinal Leonardo Sandri, 76, zum Dekan und Vize-Dekan des Kardinalskollegiums bestätigt habe. Diese Ankündigung kam einen Monat nachdem Kardinal Angelo Sodano, 92, als Dekan des Hl. Kollegiums zurücktrat.
Franziskus´ Zustimmung zu dieser Wahl "ist fast unbemerkt vorübergegangen und verbirgt dennoch eine abweichende Strategie" schreibt Erzbischof Viganò.
Der frühere apostolische Nuntius in den Vereinigten Staaten behauptet, die Bestätigung von Cardinal Re als Dekan des Heiligen Kollegiums sei „eine Deckung für die andere effektivere Ernennung von Cardinal Sandri, die ad hoc für die Steuerung des nächsten Konklaves secundum Franciscum vorbereitet wurde- das heißt, nach einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe der St.Gallen-Mafia."
Die Rolle von Dekan und Vizedekan
Der Dekan des Kardinalskollegiums sitzt dem Heiligen Kollegium vor. Wenn ein Papst stirbt (oder im Falle von Benedikt XVI zurücktritt), hat der Dekan die Aufgabe, allen Kardinälen mitzuteilen, daß der Papst verstorben ist, und sie nach Rom zu einem päpstlichen Konklave zu rufen.
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Samstag, 1. Februar 2020
Montag, 27. Januar 2020
Marco Tosatti: der Papst, Kritik und Kritiker und die Italienische Politik.....
Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae die Kommentare die sein alias Pezzo Grosso zu den jüngsten Statements des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Bassetti, verfaßt hat. Hier geht´s zum Original: klicken
"PEZZO GROSSO: SALVINI BITTET UM EINE AUDIENZ UND DER PAPST ANTWORTET NICHT EINMAL"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae wir haben Pezzo Grosso die neuesten erstaunlichen Bemerkungen des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz (Pseudonym für das Amt für religiöse Angelegenheiten der PD) und andere verwirrende Äußerungen übermittelt. Pezzo Grosso mußte nicht lange gebeten werden und außer einem zusätzlichen- verheerenden- Kommentar über die Dinge die Kardinal Bassetti sagte, hat er uns auch eine Nachricht geschickt: und die besagt, daß Salvini beim Papst um eine Audienz gebeten und nicht einmal eine Antwort bekommen hat. Pezzo Grosso hat das aus zwei verschiedenen Quellen erfahren, einer politischen und einer kirchlichen.
Was soll man sagen, wenn es bestätigt wird? Aber der Dialog? Aber man soll sich denen stellen, die anders denken?
Die übliche Show von Demagogie und Propaganda zum Gebrauch der Kameras....
"PEZZO GROSSO: SALVINI BITTET UM EINE AUDIENZ UND DER PAPST ANTWORTET NICHT EINMAL"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae wir haben Pezzo Grosso die neuesten erstaunlichen Bemerkungen des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz (Pseudonym für das Amt für religiöse Angelegenheiten der PD) und andere verwirrende Äußerungen übermittelt. Pezzo Grosso mußte nicht lange gebeten werden und außer einem zusätzlichen- verheerenden- Kommentar über die Dinge die Kardinal Bassetti sagte, hat er uns auch eine Nachricht geschickt: und die besagt, daß Salvini beim Papst um eine Audienz gebeten und nicht einmal eine Antwort bekommen hat. Pezzo Grosso hat das aus zwei verschiedenen Quellen erfahren, einer politischen und einer kirchlichen.
Was soll man sagen, wenn es bestätigt wird? Aber der Dialog? Aber man soll sich denen stellen, die anders denken?
Die übliche Show von Demagogie und Propaganda zum Gebrauch der Kameras....
§§§
Lieber und sehr geduldiger Tosatti, ich schreibe sehr geduldig, weil wer wie Sie in den letzten sieben Jahren einen Großteil seines Lebens als Vaticanist im Vatikan verbracht haben, muß die christliche Tugend der Geduld auf eine harte Probe gestellt haben.
Das letzte Beispiel ist zweifellos die unten wiedergegebene Zusammenfassung der Äußerungen Kardinal Bassettis, Präsident der CEI die mindestens dreimal zum Schisma einladen.
Bassetti greift am Wahltag in Perugia Salvini indirekt zum Thema Migration an (im Vorgriff auf das nächste CEI-Treffen in Bari an der Friedensgrenze des Mittelmeers) und gibt vor, Papst Bergoglio vor "destruktiven Angriffen" zu schützen.
Es ist offensichtlich, dass Bassetti in der CEI auf dem absteigenden Ast ist -der Papst hat bereits angedeutet, daß das Amt des Präsidenten auf Kardinal Zuppi übergehen könnte, und seine Rettung auf See sucht, auch er vielleicht Dank der CEI-Watch.
Die Kurienreform : Papst Franziskus scheut die intellektuelle Diskussion
In seiner wöchentlichen Kolumne in Monday in the Vatican kommentiert A. Gagliarducci die Kurienreform und den derzeitigen Stand der Dinge in Vatican und Kurie.
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"PAPST FRANZISKUS - UND DAS THEMA DER OFFENEN PROZESSE"
Die Ernennung von Erzbischof Cyril Vasil zum Apostolischen Administrator mit vollen Befugnissen für die Eparchie Kosice in der Slowakei ist Teil der Vatican-Reform durch Papst Franziskus. Erzbischof Vasil, ein Slowake, war 10 Jahre lang Sekretär der Kongregation für die Ostkirchen. Laut dem Entwurf für die Kurienreform , der zirkuliert aber bisher weder approbiert noch veröffentlicht wurde, werden die Ämter in der Kurie für einen Zeitraum von 5 Jahren vergeben, der einmla verlängert werden kann. Vasil bereitete sich am Ende auf ein Amt außerhalb des Vaticans vor.
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"PAPST FRANZISKUS - UND DAS THEMA DER OFFENEN PROZESSE"
Die Ernennung von Erzbischof Cyril Vasil zum Apostolischen Administrator mit vollen Befugnissen für die Eparchie Kosice in der Slowakei ist Teil der Vatican-Reform durch Papst Franziskus. Erzbischof Vasil, ein Slowake, war 10 Jahre lang Sekretär der Kongregation für die Ostkirchen. Laut dem Entwurf für die Kurienreform , der zirkuliert aber bisher weder approbiert noch veröffentlicht wurde, werden die Ämter in der Kurie für einen Zeitraum von 5 Jahren vergeben, der einmla verlängert werden kann. Vasil bereitete sich am Ende auf ein Amt außerhalb des Vaticans vor.
Sogar die kürzliche Ernennung von Francesca Di Giovanni zur Untersekretärin des Vatican-Sekretariates für multilaterale Beziehungen nimmt die Kurienreform vorweg. Der Entwurf der Konstitution "Praedicate Evangelium" sieht einen zweiten vaticanischen Vizesekretär für Internationale Angelegenheiten - an der Seite des Untersekretärs für die zwischenstaatlichen Beziehungen vor, mit speziellem Fokus auf multilaterale Angelegenheiten. Diese Stellung iat am Ende eingerichtet worden, bevor die Apostolische Konstitution promulgiert wurde,.
Diese beiden jüngsten Ernennungen sind Teil eines wohl durchdachten Trends im Pontifikat von Papst Franziskus. Nachdem er gewählt wurde, stellte Papst Franziskus teure externe Berater an, erwog Vorschläge, richtete Kommissionen für Kommunikation, Finanzen, und die IOR an und einen Rat der Kardinäle, die ihm beim Entwurf der Kurienreform und bei der Regieren der Kirche helfen sollten.
Mit den Worten von Papst Franziskus waren das offene Prozesse. Aber was wird aus diesen Prozessen werden- angesichts der Aktionen von Papst Franziskus, des Endes der Prozesse und wann er entscheidet. Und Papst Franziskus entscheidet unabhängig von jeder Beratung, ohne auch nur ein konstitutionelles Dokument zu entwerfen. Die Dokumente kommen -entsprechend dem Denken von Papst Franziskus - anschließend.
Nach sieben Jahren des Pontifikates scheint Papst Franziskus´ Modus operandi klar zu sein und enthüllt seine Art zu denken. Für Papst Franziskus macht der Führer die Institution, sie/er dient nicht der Institution. Das ist eine typisch lateinamerikanische Denkweise.
Seit dem großen kontinentalen Projekt von Simon Bolivar haben die Staaten Lateinamerikas hauptsächlich charismatische Führer erlebt, Die lateinamerikanischen Institutionen sind eher jung, sie haben nicht die historische Bedeutung der Europäischen Institutionen.
Samstag, 4. Januar 2020
Fr. Hunwicke spricht.....
bei liturgicalnotes heute über
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"RIGIDE UND UNAUSGEGLICHEN? WEM PASST DIESER HUT?"
Das II.Vaticanische Konzil hat angeordnet (SC 50), daß liturgische Elemente, die durch geschichtliche Prozesse Schäden erlitten haben, restauriert (restituantur)- werden müssen- zu der Ausdruckskraft, die sie zu Zeiten der Väter hatten.
Der Hl. Paul VI hat in der Apostolischen Konstitution Missale Romanum das restituantur in ein restituuntur ( werden wieder hergestellt) umgeändert-und so behauptet, daß er den Auftrag des Konzils erfülle. Er hat dafür zwei oder drei Beispiele- wiederum aus dem Konzilsdekret- für eine solche Wiederherstellung angeführt.
Dieser Papst hat klarerweise die Veränderungen der Liturgie im Lauf der Jahrhunderte nicht als irreversibel betrachtet. Er selbst hat selbstbewußt- ja sogar stolz- einige revidiert. Und das Konzil -so behauptete er- hat diese Politik der Umkehrung - der historischen Heilung- angeordnet.
PF seinerseits hat 2017 (NCR 24. August) rigide behauptet: "Wir können mit Sicherheit und lehramtlicher Autorität feststellen, daß die liturgischen Reformen irreversibel sind."
Dennoch- abgesehen von dieser Bestätigung von Rigidität- hat er vor kurzem in seiner Rede vor der Kurie behauptet: "...wir müssen der Rigidität überdrüssig sein. Eine Rigidität, die aus Angst vor Veränderung entsteht, die darin mündet, Zäune und Hindernisse auf der Ebene des Allgemeinwohls zu errichten. es in ein Minenfeld von Unverständnis und Hass umzuwandeln.
Erinnern wir uns immer daran. daß hinter jeder Art von Rigidität eine Form der Unausgeglichenheit (squilibrio) liegt. Rigidität und Unausgeglichenheit unterhalten einander in einem Teufelskreis.
Und heute ist die Versuchung zur Rigidität sehr real geworden. "
Wem soll man also glauben? Dem Ökumenischen Konzil und dem Papst, der sagte, daß die Kirche auf die Vergangenheit zurückgreifen sollte, um die Dinge, die verloren gingen, wieder herzustellen....
oder dem Papst, der wegen seiner Angst vor Veränderungen eine Berliner Mauer baut und ein Minenfeld (campo minato) errichtet, um mutige Seelen daran zu hindern, zu wagen, das was verloren war, wieder zu entdecken.?
Und welcher dieser beiden Bergoglios sollte ernst genommen werden: der "unausgeglichene, gestörte (vide squilibrio) Bergoglio, der mit unglaublicher Rigidität (bekräftigt, Sicherheit, lehramtliche Autorität) an den nachkonziliären liturgischen Verzerrungen festhält---
...oder dem Bergoglio . der den Rest von uns ununterbrochen vor Rigidität warnt? "
(... )
Quelle: liturgicalnotes. Fr. J.Hunwicke
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"RIGIDE UND UNAUSGEGLICHEN? WEM PASST DIESER HUT?"
Das II.Vaticanische Konzil hat angeordnet (SC 50), daß liturgische Elemente, die durch geschichtliche Prozesse Schäden erlitten haben, restauriert (restituantur)- werden müssen- zu der Ausdruckskraft, die sie zu Zeiten der Väter hatten.
Der Hl. Paul VI hat in der Apostolischen Konstitution Missale Romanum das restituantur in ein restituuntur ( werden wieder hergestellt) umgeändert-und so behauptet, daß er den Auftrag des Konzils erfülle. Er hat dafür zwei oder drei Beispiele- wiederum aus dem Konzilsdekret- für eine solche Wiederherstellung angeführt.
Dieser Papst hat klarerweise die Veränderungen der Liturgie im Lauf der Jahrhunderte nicht als irreversibel betrachtet. Er selbst hat selbstbewußt- ja sogar stolz- einige revidiert. Und das Konzil -so behauptete er- hat diese Politik der Umkehrung - der historischen Heilung- angeordnet.
PF seinerseits hat 2017 (NCR 24. August) rigide behauptet: "Wir können mit Sicherheit und lehramtlicher Autorität feststellen, daß die liturgischen Reformen irreversibel sind."
Dennoch- abgesehen von dieser Bestätigung von Rigidität- hat er vor kurzem in seiner Rede vor der Kurie behauptet: "...wir müssen der Rigidität überdrüssig sein. Eine Rigidität, die aus Angst vor Veränderung entsteht, die darin mündet, Zäune und Hindernisse auf der Ebene des Allgemeinwohls zu errichten. es in ein Minenfeld von Unverständnis und Hass umzuwandeln.
Erinnern wir uns immer daran. daß hinter jeder Art von Rigidität eine Form der Unausgeglichenheit (squilibrio) liegt. Rigidität und Unausgeglichenheit unterhalten einander in einem Teufelskreis.
Und heute ist die Versuchung zur Rigidität sehr real geworden. "
Wem soll man also glauben? Dem Ökumenischen Konzil und dem Papst, der sagte, daß die Kirche auf die Vergangenheit zurückgreifen sollte, um die Dinge, die verloren gingen, wieder herzustellen....
oder dem Papst, der wegen seiner Angst vor Veränderungen eine Berliner Mauer baut und ein Minenfeld (campo minato) errichtet, um mutige Seelen daran zu hindern, zu wagen, das was verloren war, wieder zu entdecken.?
Und welcher dieser beiden Bergoglios sollte ernst genommen werden: der "unausgeglichene, gestörte (vide squilibrio) Bergoglio, der mit unglaublicher Rigidität (bekräftigt, Sicherheit, lehramtliche Autorität) an den nachkonziliären liturgischen Verzerrungen festhält---
...oder dem Bergoglio . der den Rest von uns ununterbrochen vor Rigidität warnt? "
(... )
Quelle: liturgicalnotes. Fr. J.Hunwicke
Montag, 30. Dezember 2019
Papst Franziskus: Veränderung einer Ära oder Ende einer Ära der Veränderung?
In seiner heutigen, montäglichen Kolumne bei "Monday in the Vatican" wendet sich A. Gagliarducci noch einmal der Kurienreform des amtierenden Pontifex zu, analysiert den Stand und ihre erkennbaren Ziele und ihre Auswirkungen auf zukünftige Pontifikate.
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"PAPST FRANZISKUS, VERÄNDERUNG EINER ÄRA"
"Ein altes lateinisches Sprichwort sagt: "am Ende wird die Bewegung schneller". Wir wissen nicht, ob wir uns dem Ende von Papst Franziskus´Pontifikat nähern. Das hängt nicht nur vom Willen Gottes oder der Absicht des Papstes jemals zu entscheiden, auf das Papsttum zu verzichten, dennoch ist es bemerkenswert, daß Papst Franziskus am Ende des Jahres einige Prozesse beschleunigt hart- und das darf nicht unterschätzt werden.
In seiner traditionellen Weihnachtsansprache an die Römische Kurie hat Papst Franziskus eine Art Regierungsprogramm vorgelegt. Er hat auf Kritik geantwortet und betont, daß die Reform nie in einem Vakuum, das ignoriert, was in der Vergangenheit getan wurde, entstehen sollte.
Gleichzeitig sagte der Papst, daß die Reformen dauerhaft sein sollen, weil wir nicht vor einem Zeitalter der Veränderung stehen sondern vor einem Wechsel des Zeitalters. Papst Franziskus hat eine gegen Reformen gerichtete Haltung als Rigidität bezeichnet und sie negativ bewertet.
Es war nicht das erste mal, daß Papst Franziskus seine Reform lebhaft verteidigt hat. Papst Franziskus hat die jährliche Weihnachtsansprache an die Kurie immer dazu benutzt, um besondere Botschaften zu überbringen. In seinem ersten Jahr schockierte Papst Franziskus die Kurie mit einer Liste der Krankheiten der Kurie. Im folgenden Jahr erklärte er die Heilmittel gegen die Krankheiten. Danach widmete er seine Anmerkungen dem Fortschritt der Reform., Dieses mal hat er
beschlossen, seine Reform scharf zu verteidigen und sein Programm zu starten.
Papst Franziskus hat deshalb erklärt, daß die Kongregation für die Evangelisierung der Völker und die Glaubenskongregation einer Reform unterzogen werden. Er hat betont, daß wir nicht mehr in einer Christlichen Welt leben und dem Rechnung tragen müssen. Er sagte, daß die gesamte Reform die Evangelisierung zum Ziel haben muss.
Wir wissen nichts über die Kurienreform, aber wir wissen, daß sie bald kommt. Papst franziskus hat bereits viele Dinge getan, ohne den endgültigen Entwurf der Reform abzuwarten.
Dazu zählen die Gründung der Päpstlichen Kommission für den schutz MInderjähriger, das Dicasterium für Laien, Familie und Leben; und das Dicasterium zur Förderung der Integralen Menschlichen Entwicklung.
Letzteres wurde von Papst Franziskus als eine der Säulen der Reform bezeichnet. Papst Franziskus will, daß es der Ausgangspunkt für seine Wahrnehmung der Soziallehre der Katholischen Kirche sein soll. Eine integrale Soziallehre, die auch eine ökologische Umkehr gestalten soll, wie er es in der Botschaft für den Weltfriedenstag 2020 gefordert wird.
Letzte Woche hat Papst Franziskus auch die Änderung der Vorschriften für das Amt des Dekans des Kardinalskollegiums angekündigt. Der "Dekan" ist primus inter pares- "Erster unter Gleichen". Das Amt des Dekans war ein Amt auf Lebenszeit. Nach dem Amtsverzicht von Kardinal Sodano nach 13 Jahren hat Papst Franziskus daraus ein Amt mit einer 5-jährigen Amtszeit gemacht, die nur einmal verlängert werden kann.
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"PAPST FRANZISKUS, VERÄNDERUNG EINER ÄRA"
"Ein altes lateinisches Sprichwort sagt: "am Ende wird die Bewegung schneller". Wir wissen nicht, ob wir uns dem Ende von Papst Franziskus´Pontifikat nähern. Das hängt nicht nur vom Willen Gottes oder der Absicht des Papstes jemals zu entscheiden, auf das Papsttum zu verzichten, dennoch ist es bemerkenswert, daß Papst Franziskus am Ende des Jahres einige Prozesse beschleunigt hart- und das darf nicht unterschätzt werden.
In seiner traditionellen Weihnachtsansprache an die Römische Kurie hat Papst Franziskus eine Art Regierungsprogramm vorgelegt. Er hat auf Kritik geantwortet und betont, daß die Reform nie in einem Vakuum, das ignoriert, was in der Vergangenheit getan wurde, entstehen sollte.
Gleichzeitig sagte der Papst, daß die Reformen dauerhaft sein sollen, weil wir nicht vor einem Zeitalter der Veränderung stehen sondern vor einem Wechsel des Zeitalters. Papst Franziskus hat eine gegen Reformen gerichtete Haltung als Rigidität bezeichnet und sie negativ bewertet.
Es war nicht das erste mal, daß Papst Franziskus seine Reform lebhaft verteidigt hat. Papst Franziskus hat die jährliche Weihnachtsansprache an die Kurie immer dazu benutzt, um besondere Botschaften zu überbringen. In seinem ersten Jahr schockierte Papst Franziskus die Kurie mit einer Liste der Krankheiten der Kurie. Im folgenden Jahr erklärte er die Heilmittel gegen die Krankheiten. Danach widmete er seine Anmerkungen dem Fortschritt der Reform., Dieses mal hat er
beschlossen, seine Reform scharf zu verteidigen und sein Programm zu starten.
Papst Franziskus hat deshalb erklärt, daß die Kongregation für die Evangelisierung der Völker und die Glaubenskongregation einer Reform unterzogen werden. Er hat betont, daß wir nicht mehr in einer Christlichen Welt leben und dem Rechnung tragen müssen. Er sagte, daß die gesamte Reform die Evangelisierung zum Ziel haben muss.
Wir wissen nichts über die Kurienreform, aber wir wissen, daß sie bald kommt. Papst franziskus hat bereits viele Dinge getan, ohne den endgültigen Entwurf der Reform abzuwarten.
Dazu zählen die Gründung der Päpstlichen Kommission für den schutz MInderjähriger, das Dicasterium für Laien, Familie und Leben; und das Dicasterium zur Förderung der Integralen Menschlichen Entwicklung.
Letzteres wurde von Papst Franziskus als eine der Säulen der Reform bezeichnet. Papst Franziskus will, daß es der Ausgangspunkt für seine Wahrnehmung der Soziallehre der Katholischen Kirche sein soll. Eine integrale Soziallehre, die auch eine ökologische Umkehr gestalten soll, wie er es in der Botschaft für den Weltfriedenstag 2020 gefordert wird.
Andere Details zur Reform: wir wissen, daß dem Dicasterium für die Evangelisierung der Völker der Päpstliche Rat für die Förderung der Neu-Evangelisierung einverleibt wird, der Kongregation für die Katholische Erziehung der Päpstliche Rat für Kultur. Daß der Camerlengo - der "Manager" des Kirchenerbes während der Sedisvakanz de iure Koordinator des Wirtschaftsrates sein wird.
Letzte Woche hat Papst Franziskus auch die Änderung der Vorschriften für das Amt des Dekans des Kardinalskollegiums angekündigt. Der "Dekan" ist primus inter pares- "Erster unter Gleichen". Das Amt des Dekans war ein Amt auf Lebenszeit. Nach dem Amtsverzicht von Kardinal Sodano nach 13 Jahren hat Papst Franziskus daraus ein Amt mit einer 5-jährigen Amtszeit gemacht, die nur einmal verlängert werden kann.
Donnerstag, 28. November 2019
Tosatti: Der Papst und die Finanzen....
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"RVC: DIE FINANZEN UND DER PAPST. SECHS JAHRE UM DEM RICHTIGEN RAT ZU FOLGEN...."
"Liebe Stilumcurialisten, wenn man über Priester und Finanzen spricht, freut sich Romana Vulneratus Curia wie ein Schneekönig, Heute können Sie seine Anmerkungen zu den außergewöhnlichen und unglaublichen Äußerungen des amtierenden Papstes lesen, die auf dem Rückflug von seiner Fernostreise gemacht wurden. In der Zwischenzeit wurde Barbagallo zum Präsidenten der AIF ernannt, dem Aufsichtsgremium, aus dem Brülhart entlassen wurde. Und wie immer hat RVC sehr interessante Dinge über die Vergangenheit und die Gegenwart zu sagen. Gute Lektüre.
"Liebe Stilumcurialisten, wenn man über Priester und Finanzen spricht, freut sich Romana Vulneratus Curia wie ein Schneekönig, Heute können Sie seine Anmerkungen zu den außergewöhnlichen und unglaublichen Äußerungen des amtierenden Papstes lesen, die auf dem Rückflug von seiner Fernostreise gemacht wurden. In der Zwischenzeit wurde Barbagallo zum Präsidenten der AIF ernannt, dem Aufsichtsgremium, aus dem Brülhart entlassen wurde. Und wie immer hat RVC sehr interessante Dinge über die Vergangenheit und die Gegenwart zu sagen. Gute Lektüre.
§§§
RVC an Tosatti: nachdem ich die unten wiedergegebene Nachricht gelesen habe, habe ich Zuckungen bekommen. Wie Sie wissen, habe ich noch Verpflichtungen in den Hl Mauern , deshalb kann ich mich nicht expliziter ausdrücken als ich es tue.
Mit der Entscheidung Barbagallo zum Präsidenten der AIF zu ernennen wird genau der Weg wieder aufgenommen, den Benedikt XVI 2009-2010 durch Kardinal Nicora und durch Gotti Tedeschi beschreiten wollte.
Genauso: einen wirklichen Experten in dieser Materie an die Spitze der AIF, der Kontrollinstanz, zu setzen, -eine unabhängige, moralisch untadelige (wie es Barbagallo ist) Persönlichkeit, die alle realen Mechanismen kennt, um Transparenz zu schaffen, weil die Katholische Kirche vorbildlich sein muß, wie Papa Ratzinger ausdrücklich gesagt hatte.
Ich erinnere mich gut - weil es durch viele Zeitungen ging- daß 2010 -bevor er das motu proprio unterschrieb, mit dem das berühmte, von Kard. Nicora und Dr. Gotti Tedeschi konzipierte Anti-Geldwäschegesetz approbiert wurde, Papst Benedikt (auf Vorschlag von Kard. Nicora und Gotti Tedeschi) Prof. Marcello Codemi als Vizepräsidenten für die AIF (deren Präsident Kard. Nicora war) ernannte, den früheren stellvertretenden Direktor für juristische Angelegenheiten der Banca d ´Italia und Verfasser des von der Banca d`Italia vorbereiteten Anti-Geldwäschegesetzes.
Das selbe Gesetz, das dann von den Italienische Banken und in der Folge von den Institutionen des Hl. Stuhls eingeführt werden sollte, die mit den besagten italienischen Banken zusammen arbeiteten.
Montag, 21. Oktober 2019
Pecunia non olet?
Der Catholic Herald hat gestern einen Bericht veröffentlicht, den Hannah Brockhaus für CNA über den aktuellen Stand im Finanzskandal im Vatican verfaßte.
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VATICAN DOKUMENTIERT DETAILS ZU VERDÄCHTIGEN INVESTITIONEN DES STAATSSEKRETARIATES
Aus einem vertraulichen Bericht der Antikorruptionsbehörde des Vatikans geht hervor, dass das Staatssekretariat rund 725 Millionen US-Dollar, von denen die meisten aus dem Wohltätigkeitsfonds des Papstes stammten, für Off-Books-Operationen verwendet hat.
Die italienische Wochenzeitung L'Espresso veröffentlichte am 20. Oktober einen Bericht, in dem Informationen aus drei vertraulichen Dokumenten des Vatikans enthüllt wurden. Eines davon ist ein Bericht der Anti-Korruptionsbehörde des Papstes, die das Amt des Wirtschaftsprüfers nennt und behauptet, schwere Finanzverbrechen und Korruption aufgedeckt zu haben innerhalb des Staatssekretariats.
Die Dokumente, so berichtete L’Espresso, beschreiben detailliert die Verwendung und Verwaltung von Sondermitteln durch das Staatssekretariat, "die zum großen Teil aus Spenden stammen, die der Heilige Vater für wohltätige Zwecke und für den Unterhalt der römischen Kurie erhalten hat."
Zumindest der größte Teil des Geldes stammte aus Peters Pence, der jährlichen Sammlung, über die Katholiken eingeladen werden, die wohltätigen Aktivitäten des Papstes zu unterstützen.
L'Espresso berichtete, dass diese Mittel "in rücksichtslosen spekulativen Operationen" eingesetzt werden und dass laut demselben Bericht des Generalauditors etwa 77% des Vermögens (etwa 558 Millionen US-Dollar) in Schweizer und italienische Filialen der Investmentbank Credit Suisse investiert wurden .
Ein zweites vertrauliches Dokument, das von L’Espresso erworben wurde, ist das 16-seitige Dekret, mit dem die Durchsuchung der Büros des Staatssekretariats und der Financial Intelligence Authority (AIF) am 1. Oktober genehmigt wurde. Die Razzia wurde von der Staatsanwaltschaft der Vatikanstadt angeordnet, die als "Befürworter der Gerechtigkeit" bezeichnet wurde, und führte zur Suspendierung von fünf vatikanischen Beamten und Angestellten.
Zum Zeitpunkt der Razzia wurde in einer Erklärung des Vatikans darauf hingewiesen, dass Dokumente und Geräte im Zusammenhang mit einer Untersuchung nach Beschwerden des Instituts für religiöse Werke (IOR) - gemeinhin als Vatikanische Bank bezeichnet - und des Büros des Auditor General verwendet wurden.
Laut L’Espresso geht aus dem Durchsuchungsbefehl hervor, daß die vom Vatikan angeführten Beschwerden vom Generalrevisor und dem Direktor des IOR, Gian Franco Mammi, stammten. In demselben Dokument geben die Staatsanwälte Gian Piero Milano und Alessandro Diddi an, sie hätten "schwerwiegende Hinweise für Veruntreuung, Betrug, Amtsmissbrauch, Geldwäsche und Selbstwäsche von Geldern" gefunden.
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VATICAN DOKUMENTIERT DETAILS ZU VERDÄCHTIGEN INVESTITIONEN DES STAATSSEKRETARIATES
Aus einem vertraulichen Bericht der Antikorruptionsbehörde des Vatikans geht hervor, dass das Staatssekretariat rund 725 Millionen US-Dollar, von denen die meisten aus dem Wohltätigkeitsfonds des Papstes stammten, für Off-Books-Operationen verwendet hat.
Die italienische Wochenzeitung L'Espresso veröffentlichte am 20. Oktober einen Bericht, in dem Informationen aus drei vertraulichen Dokumenten des Vatikans enthüllt wurden. Eines davon ist ein Bericht der Anti-Korruptionsbehörde des Papstes, die das Amt des Wirtschaftsprüfers nennt und behauptet, schwere Finanzverbrechen und Korruption aufgedeckt zu haben innerhalb des Staatssekretariats.
Die Dokumente, so berichtete L’Espresso, beschreiben detailliert die Verwendung und Verwaltung von Sondermitteln durch das Staatssekretariat, "die zum großen Teil aus Spenden stammen, die der Heilige Vater für wohltätige Zwecke und für den Unterhalt der römischen Kurie erhalten hat."
Zumindest der größte Teil des Geldes stammte aus Peters Pence, der jährlichen Sammlung, über die Katholiken eingeladen werden, die wohltätigen Aktivitäten des Papstes zu unterstützen.
L'Espresso berichtete, dass diese Mittel "in rücksichtslosen spekulativen Operationen" eingesetzt werden und dass laut demselben Bericht des Generalauditors etwa 77% des Vermögens (etwa 558 Millionen US-Dollar) in Schweizer und italienische Filialen der Investmentbank Credit Suisse investiert wurden .
Ein zweites vertrauliches Dokument, das von L’Espresso erworben wurde, ist das 16-seitige Dekret, mit dem die Durchsuchung der Büros des Staatssekretariats und der Financial Intelligence Authority (AIF) am 1. Oktober genehmigt wurde. Die Razzia wurde von der Staatsanwaltschaft der Vatikanstadt angeordnet, die als "Befürworter der Gerechtigkeit" bezeichnet wurde, und führte zur Suspendierung von fünf vatikanischen Beamten und Angestellten.
Zum Zeitpunkt der Razzia wurde in einer Erklärung des Vatikans darauf hingewiesen, dass Dokumente und Geräte im Zusammenhang mit einer Untersuchung nach Beschwerden des Instituts für religiöse Werke (IOR) - gemeinhin als Vatikanische Bank bezeichnet - und des Büros des Auditor General verwendet wurden.
Laut L’Espresso geht aus dem Durchsuchungsbefehl hervor, daß die vom Vatikan angeführten Beschwerden vom Generalrevisor und dem Direktor des IOR, Gian Franco Mammi, stammten. In demselben Dokument geben die Staatsanwälte Gian Piero Milano und Alessandro Diddi an, sie hätten "schwerwiegende Hinweise für Veruntreuung, Betrug, Amtsmissbrauch, Geldwäsche und Selbstwäsche von Geldern" gefunden.
Vatican-Finanzen und Synode: die Herausforderungen liegen auf dem Tisch.....
In seiner heutigen Kolumne für "Monday in the Vatican" kommentiert A. Gagliarducci die derzeitigen Herausforderungen der Amazonas-Synode und durch die beunruhigenden Ungereimtheiten rund um die Vatican-Finanzen
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"PAPST FRANZISKUS: DIE HERAUSFORDERUNGEN LIEGEN AUF DEM TISCH"
"Es gibt zwei Schwerpunkte: die Durchsuchung und Beschlagnahme im Staatssekretariat des Vatikans und der Financial Intelligence Authority; und die panamazonische Synode. Da besteht die
Versuchung wegen der Situation auf bestimmte Personen zu zeigen. Um jedoch vollständig zu verstehen, was vor sich geht, müssen wir einen Schritt zurücktreten. Auf diese Weise besteht eine größere Möglichkeit, über Persönlichkeitskonflikte hinaus über das allgemeine Szenario nachzudenken.
Zuerst muß über die Suche und Beschlagnahme im Staatssekretariat des Vatikans und der Financial Intelligence Authority nachgedacht werden. Die Medienberichte konzentrierten sich hauptsächlich auf den „Machtkampf“ im Vatikan und die Spannungen zwischen dem Staatssekretariat und dem Institut für religiöse Werke, der sogenannten Vatikanisch- Bank, sowie auf bestimmte Personen.
Der Fokus sollte jedoch nicht ausschließlich auf bestimmten Personen oder einer einzelnen Frage liegen. Die Untersuchung ergab mehr Fragen als Antworten. Vor allem die internationalen Organisationen, die gute Beziehungen zum Heiligen Stuhl unterhalten, wundern sich über die Situation.
Das Problem ist also umfassender. Der Heilige Stuhl hat jahrelang daran gearbeitet, einen soliden internationalen Ruf aufzubauen. Dies geschah größtenteils mit seiner Finanzreform. Der Heilige Stuhl gab das privilegierte Verhältnis zu Italien auf und trat stattdessen als einer der im Spiel befindlichen Akteure und nicht als Juniorpartner Italiens in die internationale Arena ein.
Die jüngsten Entwicklungen gefährden diese internationale Glaubwürdigkeit. Zu diesen kam es am Vorabend des vierten Fortschrittsberichts von Moneyval über den Heiligen Stuhl. Der Bericht wird im Frühjahr 2020 veröffentlicht, aber der Heilige Stuhl muss seine Antworten auf den MONEYVAL-Fragebogen bis Ende Dezember vorlegen. Der letzte 2017 veröffentlichte Bericht stellte fest, daß die Wirksamkeit der vatikanischen Rechtsverordnungen zur Bekämpfung der Geldwäsche von der Wirksamkeit des Rechtssystems abhängt. In dem Bericht wurde beanstandet, daß die Tribunale des Vatikans nicht so wirkungsvoll seien, wie sie sollten. Werden die Staatsanwälte des Vatikans nachweisen, daß ihr Rechtssystem effektiv ist und die Tribunale ihre Arbeit seit 2017 verbessert haben?
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"PAPST FRANZISKUS: DIE HERAUSFORDERUNGEN LIEGEN AUF DEM TISCH"
"Es gibt zwei Schwerpunkte: die Durchsuchung und Beschlagnahme im Staatssekretariat des Vatikans und der Financial Intelligence Authority; und die panamazonische Synode. Da besteht die
Versuchung wegen der Situation auf bestimmte Personen zu zeigen. Um jedoch vollständig zu verstehen, was vor sich geht, müssen wir einen Schritt zurücktreten. Auf diese Weise besteht eine größere Möglichkeit, über Persönlichkeitskonflikte hinaus über das allgemeine Szenario nachzudenken.
Zuerst muß über die Suche und Beschlagnahme im Staatssekretariat des Vatikans und der Financial Intelligence Authority nachgedacht werden. Die Medienberichte konzentrierten sich hauptsächlich auf den „Machtkampf“ im Vatikan und die Spannungen zwischen dem Staatssekretariat und dem Institut für religiöse Werke, der sogenannten Vatikanisch- Bank, sowie auf bestimmte Personen.
Der Fokus sollte jedoch nicht ausschließlich auf bestimmten Personen oder einer einzelnen Frage liegen. Die Untersuchung ergab mehr Fragen als Antworten. Vor allem die internationalen Organisationen, die gute Beziehungen zum Heiligen Stuhl unterhalten, wundern sich über die Situation.
Das Problem ist also umfassender. Der Heilige Stuhl hat jahrelang daran gearbeitet, einen soliden internationalen Ruf aufzubauen. Dies geschah größtenteils mit seiner Finanzreform. Der Heilige Stuhl gab das privilegierte Verhältnis zu Italien auf und trat stattdessen als einer der im Spiel befindlichen Akteure und nicht als Juniorpartner Italiens in die internationale Arena ein.
Die jüngsten Entwicklungen gefährden diese internationale Glaubwürdigkeit. Zu diesen kam es am Vorabend des vierten Fortschrittsberichts von Moneyval über den Heiligen Stuhl. Der Bericht wird im Frühjahr 2020 veröffentlicht, aber der Heilige Stuhl muss seine Antworten auf den MONEYVAL-Fragebogen bis Ende Dezember vorlegen. Der letzte 2017 veröffentlichte Bericht stellte fest, daß die Wirksamkeit der vatikanischen Rechtsverordnungen zur Bekämpfung der Geldwäsche von der Wirksamkeit des Rechtssystems abhängt. In dem Bericht wurde beanstandet, daß die Tribunale des Vatikans nicht so wirkungsvoll seien, wie sie sollten. Werden die Staatsanwälte des Vatikans nachweisen, daß ihr Rechtssystem effektiv ist und die Tribunale ihre Arbeit seit 2017 verbessert haben?
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Freitag, 18. Oktober 2019
Kardinal Brandmüller: Bei der Synode steht alles auf dem Spiel
Dr. Maike Hickson hat bei LifeSiteNews das Statement von Kardinal Walter Brandmüller zum Verlauf und den Gefahren der Amazonas-Synode veröffentlicht.
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"KARDINAL BRANDMÜLLER: BEI DER AMAZONAS-SYNODE STEHT ALLES AUF DEM SPIEL."
"Kardinal Walter Brandmüller - ein angesehener Kirchenhistoriker und einer der beiden verbliebenen Dubia-Kardinäle - warnt in einer neuen Erklärung zur laufenden Pan-Amazonas-Bischofssynode in Rom davor, den katholischen Glauben durch eine „pantheistische Naturreligion des Menschen“ zu ersetzen.
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"KARDINAL BRANDMÜLLER: BEI DER AMAZONAS-SYNODE STEHT ALLES AUF DEM SPIEL."
"Kardinal Walter Brandmüller - ein angesehener Kirchenhistoriker und einer der beiden verbliebenen Dubia-Kardinäle - warnt in einer neuen Erklärung zur laufenden Pan-Amazonas-Bischofssynode in Rom davor, den katholischen Glauben durch eine „pantheistische Naturreligion des Menschen“ zu ersetzen.
Bezüglich des Arbeitsdokuments der Amazonas-Synode (Instrumentum Laboris) macht der deutsche Kardinal deutlich, daß es im Wesentlichen alle lehramtlichen Dokumente der Kirche ab dem Zweiten Vatikanischen Konzil in den Schatten stellt und sich dabei fast ausschließlich auf Zitate einer regionalen Bischofskonferenz stützt - die Lateinamerikanische Bischofskonferenz in Aparecida, Brasilien, 2007. Hier warnt er vor einem „spektakulären Bruch mit der dogmatisch verbindlichen Tradition“.
Nachdem Brandmüller das Wesen des katholischen Glaubens als eine Religion erklärt hat, die auf der Offenbarung Gottes an den Menschen beruht, stellt sich die beängstigende Frage, ob es den Protagonisten dieser Synode nicht vielmehr darum geht, heimlich die Religion als Antwort des Menschen auf den Ruf des Schöpfer durch eine pantheistische Naturreligion des Menschen zu ersetzen- nämlich durch eine neue Variante der Moderne vom Beginn des 20. Jahrhunderts.
Und der deutsche Prälat zieht eine Verbindung zu den Warnungen der Heiligen Schrift bezüglich der Endzeit und sagt:„ Es ist schwierig nicht an die eschatologischen Texte des Neuen Testaments zu denken! “
Hier besteht der Prälat darauf, daß es Jesus Christus ist, der die „endgültige Offenbarung bringt“, wie es in der Heiligen Schrift und in der Heiligen Überlieferung zu finden ist, die von der „Gemeinschaft der Jünger, die von Jesus Christus auserwählt wurden, aus der die Kirche hervorgegangen ist, weitergegeben wurden."
"All dies ist ein für allemal geschehen und gilt allgemein in Bezug auf Raum und Zeit." In diesem Licht ist die Idee einer "amazonischen Kirche" nicht katholisch.
Dazu der deutsche Kardinal: „Dies bedeutet jedoch im Hinblick auf unser konkretes Problem der‚ Amazonas-Synode, daß die oben beschriebenen Tatsachen einen Religionsbegriff ausschließen, der eine Art geografischer oder zeitlicher Grenzen hat. Das heißt aber auch, daß eine amazonische Kirche theologisch undenkbar ist. Es ist die eine, heilige, katholische und apostolische (und damit römische) Kirche, der die Weitergabe des Evangeliums und die Weitergabe der Gnade Christi an alle Völker aller Zeiten anvertraut wurde und der das Licht und die Kraft des Geistes Gottes anvertraut sind -versprochen für die Erfüllung dieser Mission."
Der deutsche Prälat beendet seine Aussage mit einem Aufruf an die Synodenväter und an Papst Franziskus selbst: „Jetzt ist es an den versammelten Bischöfen der Amazonas-Synode - und schließlich an Papst Franziskus -, ob es zu einem solchen Bruch mit der konstitutiven Tradition der Kirche konstitutiv kommen kann- trotz der unvermeidlichen, dramatischen Folgen. “
Hier Kardinal Brandmüllers vollständiger Text:
"Was auf dem Spiel steht: Es geht nicht um den Amazonas sondern viel mehr um alles."
von Kardinal Walter Bandmüller
Zu meinen, es liege den Promotoren der gegenwärtigen Bischofssynode tatsächlich nur das Wohl und Wehe der eingeborenen Stämme der Amazonas-Wälder am Herzen, wäre ein fataler Irrtum. Die werden vielmehr offenbar instrumentalisiert, um eine gesamtkirchliche Agenda entscheidend voranzutreiben, die in ihren Grundzügen ins 19. Jahrhundert zurückreicht.
Was dabei auf dem Spiel steht, ist nicht mehr und nicht weniger als der katholische Glaube, der jüdisch-christliche Glaube schlechthin. Dabei lautet die zunächst entscheidende, grundsätzliche Frage: „Was überhaupt ist Religion?“.
Daß „Religion“ ein wesentliches Element menschlicher Existenz ist, ist nahezu unbestritten. Keineswegs ist jedoch klar bzw. allgemein anerkannt, was dann darunter zu verstehen sei. Eben darauf gibt es durchaus widersprüchliche Antworten. Im Wesentlichen betreffen diese die Frage, ob Religion etwa als Ergebnis menschlicher Versuche zur Erhaltung und Bewältigung der eigenen Existenz zu verstehen sei, ergo als menschliches Kulturprodukt – oder anders zu verstehen sei.
Zu meinen, es liege den Promotoren der gegenwärtigen Bischofssynode tatsächlich nur das Wohl und Wehe der eingeborenen Stämme der Amazonas-Wälder am Herzen, wäre ein fataler Irrtum. Die werden vielmehr offenbar instrumentalisiert, um eine gesamtkirchliche Agenda entscheidend voranzutreiben, die in ihren Grundzügen ins 19. Jahrhundert zurückreicht.
Was dabei auf dem Spiel steht, ist nicht mehr und nicht weniger als der katholische Glaube, der jüdisch-christliche Glaube schlechthin. Dabei lautet die zunächst entscheidende, grundsätzliche Frage: „Was überhaupt ist Religion?“.
Daß „Religion“ ein wesentliches Element menschlicher Existenz ist, ist nahezu unbestritten. Keineswegs ist jedoch klar bzw. allgemein anerkannt, was dann darunter zu verstehen sei. Eben darauf gibt es durchaus widersprüchliche Antworten. Im Wesentlichen betreffen diese die Frage, ob Religion etwa als Ergebnis menschlicher Versuche zur Erhaltung und Bewältigung der eigenen Existenz zu verstehen sei, ergo als menschliches Kulturprodukt – oder anders zu verstehen sei.
Dienstag, 15. Oktober 2019
Marco Tosatti liefert einige Informationen zum Rausschmiss von Domenico Giani
Marco Tosatti und sein alter ego "RVC" versorgen ihre Lesen bei Stilum Curiae mit Fakten zur Entlassung des Kommandanten der Vaticanischen Genderamerie, Domenico Giani, der nach seinem Urteil -nach G.Tedeschi und Miloni- ein weiteres Opfer unter den tadellosen Mitarbeitern des Hl. Stuhls ist, die der Bergoglio-Nomenklatura- insbesondere bei der Handhabung der Finanzen- ein Dorn im Auge waren. Passenderweise wurde heute bekannt, daß der Vatican das Rechnungsjahr 2018 mit einem Defizit von 18 Millionen Euro abgeschlossen hat.
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"DER RAUSSCHMISS VON DOMENICO GIANI. WIR ERZÄHLEN IHNEN EINIGE DINGE. MIT RVC."
Liebe Stilumcuriale, Romanus Vulneratus Curia hat eine kurze Überlegung über die Entlassung von General Domenico Giani aus dem Vatican- nach zwanzig Jahren ehrenvollen Dienstes angestellt. Lesen wir sie und erlauben Sie mir dann, einige Bemerkungen anzufügen, die mir heute zu Ohren gekommen sind. Gute Lektüre!
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"DER RAUSSCHMISS VON DOMENICO GIANI. WIR ERZÄHLEN IHNEN EINIGE DINGE. MIT RVC."
Liebe Stilumcuriale, Romanus Vulneratus Curia hat eine kurze Überlegung über die Entlassung von General Domenico Giani aus dem Vatican- nach zwanzig Jahren ehrenvollen Dienstes angestellt. Lesen wir sie und erlauben Sie mir dann, einige Bemerkungen anzufügen, die mir heute zu Ohren gekommen sind. Gute Lektüre!
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Lieber Tosatti, ich möchte einen kurzen Kommentar zur Erklärung abgeben, die das Pressebüro des Hl. Stuhls zum Vertrauensverlust und der Entlassung des Kommandanten der Vaticanischen Gendarmerie, General Domenico Giani, genau so veröffentlicht hat.
Nachdem auch ich vor ungefähr 12 jahren Jahren entlassen wurde (weil Tosatti micgh RVC genannt hat) kenne ich auch die Technik dieser brillanten Operationen.
Die Vorwürfe gegen Giani sind überhaupt nicht glaubwürdig, sie sind de facto sogar sehr unwahrscheinlich.
So sehr, daß zu vermuten ist, das das Gegenteil von dem. was gesagt wurde, stattgefunden hat.
Zuallererst ist Giani ein "Soldat", ein Soldat, der den Befehlen seines Vorgesetzten gehorcht. Sicherlich hat er nicht von sich aus die Initiative ergriffen, wie die , die ihm -ohne einen bestimmten Befehl-zugeschrieben wird.
Der Befehl konnte nur von seinem Vorgesetzten kommen: vom Staatssekretär oder vom Papst. Ich finde einen solchen Befehl von Kardinal Parolin sehr unwahrscheinlich, das ist nicht sein Stil.
Außerdem ist Giani ein Mensch, der dem Papst gegenüber sehr treu ist und dazu einer, der mehrmals sein Lebenfür den Papst riskiert hat.
Was ist also passiert? Man könnte sich mehrere Hypothesen vorstellen, aber die wahrscheinlichsten sind: entweder hat er Hand an jemanden in der Nähe des Papstes gelegt, oder er ist nur das Opfer eines Konflikts zwischen einem "jemand" und dem Ambiente der Tertia Loggia. Wenn er wirklich getan hätte, was wir gelesen haben, würde ich es merkwürdig finden, daß er "recycelt" werden sollte.
Sollte er mit einer "Beförderung" wiederverwendet werden (...un moveatur) würden sich der Verdacht vermehren."
RVC
§§§
Und jetzt erzähle ich Ihnen einige Dinge, die mir von verschiedenen Quellen- aller sehr zuverlässig und mit Kenntnis des Umfelds und einiger Fakten- berichtet wurden.
Sprechen wir vom "casus" der Entlassung. Und über die veranlaßte Veröffentlichung in einigen Zeitungen- komplett mit Fotos der fünf betroffenen Personen, die entlassen wurden und deren Zugang in die vaticanischen Mauern begrenzt wurde. Ihre Namen kannte man bereits; aber die Veröffentlichung der Fotos wurde sehr schlecht aufgenommen.
Der Dienstbefehl erging an die Gendarmen und an die Schweizer Garden. Schon da versteht man nicht. ob von objektiver Verantwortung gesprochen wird (es ist nicht sicher, daß Giani das Dokument veröffentlicht hat; auch wenn ich sicher weiß, daß er sehr daran interessiert wäre, zu erfahren, wer der Puppenspieler ist...) warum Giani zurückgetreten ist der KOmmandant der Schweizer Garde aber noch im Amt ist.
Dank des "Mars-Beobachters" hatten Sie das Privileg die Chronik dieses furchtbaren Morgens zu
lesen. an dem 8 Gendarmen ins Allerheiligste des Hl. Stuhls -das Staatssekretariat- eindrangen und besonders in ihre supergeheime Wirtschaftsabteilung. Ein Bereich des Vaticans, der absolut unkontrolliert ist, sogar auch -so versichern mir eine Person, die in diesem Bereich gelebt und gearbeitet hat, durch den Papst. Sie hat mir versichert, daß der reicher ist als das IOR und daß die CEI dort 16 Millionen Euro hinterlegt hat-für schlechte Zeiten; und daß dieser Betrag wahrscheinlich inzwischen noch größer geworden ist.
Wer hat die Durchsuchung angeordnet? Die Richter stellten den Antrag, aber Giani musste die Genehmigung eines Vorgesetzten haben. Wir können RVC bestätigen, daß der Papst selbst die Genehmigung erteilt hat. Wie wir wissen, hat Parolin das Charisma, nichts zu wissen, nicht da zu sein, und wenn er zufällig geschlafen hat.
Es ist nicht das erste Mal in diesen Jahren (denken Sie beispielsweise an George Pell, Kardinal Burke im Fall des Malteserordens), daß Personen nach Erfüllung der Anordnungen vom Papst angeklagt werden- Opfer von "freundlichem Feuer". Sie sind überzeugt, den Papst hinter sich zu haben, und wenn sie sich umdrehen, ist dort niemand...
Tatsächlich scheinen die Wege, die die Gendarmen vielleicht nicht allzu gwandt beschritten, um ihren Auftrag zu erfüllen, die Monsignori verärgert haben, die hohe Ämter in der Nähe der päpstlichen Pantoffel innehaben. Vergessen wir nicht, daß unter den fünf Suspendierten der einzige Prälat erst vor einigen Wochen ernannt wurde, um die Schatulle mit den päpstlichen Dublonen zu bewachen; daß seine Ernennung - er war zuvor Sekretär des vorherigen Substituten Becciu - auf Wunsch des neuen, umstrittenen Substituten Pena Parra geschah; daß Pena Parra selbst - soweit bekannt - das Ganze in Gang gesetzt hat, indem er das IOR um eine millionenschwere Hilfe gebeten hat, um eine Investition der Wirtschaftsabteilung in London abzulösen. Und daß folglich das IOR die Autoritäten interessierte.
Aber warum Giani "köpfen"? Mindestens zwei interne Quellen, die sehr gut platziert sind, erzählen mir im Grunde die gleiche Geschichte.
Und die ist, daß Bergoglio, als er gewählt wurde, Giani nicht vertraute. Aber er hat es geschafft, sein Vertrauen zu gewinnen und in den Augen eines Mannes aus dem inneren Kreis, der dem Papst ins Ohr zischt, zu wichtig zu werden. So begannen die "Abriss-Arbeiten" und es wurde an Gianis Beziehungen zu den ausländischen Diensten, erinnert, an sein Beharren (er ist ein Soldat) auf Disziplin und Entschlossenheit, die brüsken Methoden seiner Untergebenen, insbesondere an jenem schrecklichen Morgen, mit denen die Tertia Loggia mit Aufruhr und Unruhe erfüllte
Die Episode dieses Dienstauftrags, unseres Erachtens nach eindeutig eine Kugel, die darauf abzielte, andere im Bandenkrieg zu treffen, der um den Monarchen entfesselt wurde, wurde von seinen Gegnern geschickt eingesetzt. Nichts könnte einfacher sein, als einen humorvollen Charakter wie Papst Bergoglio zu montieren und das vielleicht als persönlichen Angriff auf sich selbst zu illustrieren, der auf diejenigen zielt, die wissen, wer ... Und so wurde wieder ein anständiger Mensch in seiner Großzügigkeit gegenüber der Kirche verbrannt.
Eine Literaturempfehlung dazu, das kürzlich überarbeitete " Das Vipernest" von Mauriac.
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, RCV
Roberto De Mattei fragt den Papst nach seinem Glauben
Und das tut er in einem Beitrag für Radio Roma Libera org., den Rorate Caeli übersetzt und veröffentlicht hat.
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"DE MATTEI: ABER GLAUBT DER PAPST AN JESUS CHRISTUS ALS DEN GOTT-MENSCHEN?"
Angesichts dieser Enormität hätte der Heilige Stuhl empört reagieren müssen.
Wir hätten ein Kommuniqué erwartet, in dem steht: „Dr. Scalfari ist ein Lügner und ein Manipulator, weil der Papst noch nie- auch nicht im entferntesten- etwas auch nur annähernd Ähnliches, was er ihm zuschreibt, gesagt oder gedacht hat.
Der Papst ist der Stellvertreter Christi, und Jesus Christus, der Gründer der katholischen Kirche, ist wahrer Gott und wahrer Mensch, ohne mögliche Deformationen."
Es gab eine Zurückweisung, aber wegen ihrer Zweideutigkeit und Schwäche hat die die Situation sogar noch verschärft.
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"DE MATTEI: ABER GLAUBT DER PAPST AN JESUS CHRISTUS ALS DEN GOTT-MENSCHEN?"
"Wir können zu dieser unglaubliche Episode nicht schweigen, von der viele von Ihnen sicher wissen. Folgendes:
Eugenio Scalfari, der frühere Direktor von "La Repubblica" hat am vergangenen Dienstag einen Artikel veröffentlicht, in dem er schreibt:
„Wer das Glück hatte, ihn mehrmals in größter kultureller Vertraulichkeit zu treffen und mit ihm zu sprechen, weiß, daß Papst Franziskus Christus als Jesus von Nazareth, den Menschen, auffaßt, nicht als inkarnierten Gott. Einmal inkarniert, hört Jesus auf, Gott zu sein und wird Mensch bis zu seinem Tod am Kreuz. “
Also behauptet ein sehr bekannter Journalist in einer der meistgelesenen italienischen Zeitungen, Papst Franziskus glaube nicht an die Göttlichkeit Jesu Christi. Wenn dies wahr wäre, wäre Papst Franziskus ein formeller Ketzer wie die Arianer, die Ebioniten und die Sozinianer.
Scalfari fügt hinzu, daß Papst Franziskus, als er zufällig mit ihm darüber sprach, sagte:
„Ich bin der nachgewiesene Beweis dafür, daß Jesus von Nazareth, als er ein Mensch wurde, auch wenn er eine außergewöhnliche Tugend besaß, überhaupt nicht Gott war.“
Dieser Satz wiederholt die Häresie, fügt aber diese Idee hinzu: der Beweis, daß Jesus Christus nicht der Sohn Gottes ist, kommt aus der Tatsache, daß der Papst, nämlich der Stellvertreter Christi, nicht an Seine Göttlichkeit glaubt.
Angesichts dieser Enormität hätte der Heilige Stuhl empört reagieren müssen.
Wir hätten ein Kommuniqué erwartet, in dem steht: „Dr. Scalfari ist ein Lügner und ein Manipulator, weil der Papst noch nie- auch nicht im entferntesten- etwas auch nur annähernd Ähnliches, was er ihm zuschreibt, gesagt oder gedacht hat.
Der Papst ist der Stellvertreter Christi, und Jesus Christus, der Gründer der katholischen Kirche, ist wahrer Gott und wahrer Mensch, ohne mögliche Deformationen."
Es gab eine Zurückweisung, aber wegen ihrer Zweideutigkeit und Schwäche hat die die Situation sogar noch verschärft.
Montag, 14. Oktober 2019
Kardinal Müller : "Sie haben den Herrn aus der Synode vertrieben" Lesen!
so ähnlich formulierte es vor einigen Tagen Kardinal Müller in einem Interview mit Matteo Mattzuzzi für IL Foglio. LifeSiteNews und Settimo Cielo haben es wiedergegeben.
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"KARDINAL MÜLLER : SIE HABEN JESUS AUS DER AMAZONAS-SYNODE VERTRIEBEN"
Die Amazonas-Synode hat begonnen. "Aber sie wird Konsequenzen für die universale Kirche haben" warnt Kardinal Gerhard Müller in einem ausführlichen Interview mit Matteo Matzuzzi für die Zeitung "Il Foglio", das am Eröffnungstag veröffentlicht wurde.
"Hört man den Stimmen einiger der Protagonisten dieser Versammlung zu, versteht man leicht, daß die Agenda völlig europäisch ist."
Europäisch und darüber hinaus deutsch. Auch in Deutschland ist -de facto- wurde ein synodaler Weg begonnen, der sein Stichwort vom Amazonas übernehmen wird, um nicht weniger als die Universale Kirche zu reformieren, eine Synode, bei der die Laien zu gleichen Teilen mit den Bischöfen stimmberechtigt sein werden. Ein Synode, deren Resolutionen "bindend" sein werden und das Ende des priesterlichen Zölibats betreffen, Frauenordination, Reform der Sexualmoral und die Demokratisierung der Macht in der Kirche.
Das ist ein Erdbeben, das seit seiner Ankündigung selbst bei Papst Franziskus Unruhe auslöste, der im Juni einen offenen Brief an die deutschen Bischöfe schrieb, um sie davon zu überzeugen, ihre exorbitanten Ambitionen zu mildern. Im September schrieb Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, einen noch dringlicheren Brief an sie und lehnte die in Deutschland eingeleitete Synode als kanonisch "ungültig" ab.
Und daß Ouellet im Einklang mit dem Papst handelt, steht außer Zweifel. Er hat dies vor einigen Tagen bewiesen, als er sagte, er sei "skeptisch" gegenüber der Idee, verheiratete Männer zu ordinieren - ein zentraler Punkt der amazonischen und deutschen Synode - und er fügte sofort hinzu, daß "jemand über mir auch" skeptisch sei.
Was Franziskus anbelangt, so hat er beschlossen, sich am 25. September mit acht jungen Katechisten aus Nordthailand zu treffen, den Führern kleiner Gemeinden, die weit voneinander entfernt sind und die nur sehr selten von einem Priester besucht werden, der die Messe feiert und die sich dennoch weigern, um die Ordination von verheirateten Männern zu bitten. "Das Himmelreich gehört den Kleinen", sagte ihnen der Papst, "zutiefst gerührt" im Bericht des "L'Osservatore Romano".
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"KARDINAL MÜLLER : SIE HABEN JESUS AUS DER AMAZONAS-SYNODE VERTRIEBEN"
Die Amazonas-Synode hat begonnen. "Aber sie wird Konsequenzen für die universale Kirche haben" warnt Kardinal Gerhard Müller in einem ausführlichen Interview mit Matteo Matzuzzi für die Zeitung "Il Foglio", das am Eröffnungstag veröffentlicht wurde.
"Hört man den Stimmen einiger der Protagonisten dieser Versammlung zu, versteht man leicht, daß die Agenda völlig europäisch ist."
Europäisch und darüber hinaus deutsch. Auch in Deutschland ist -de facto- wurde ein synodaler Weg begonnen, der sein Stichwort vom Amazonas übernehmen wird, um nicht weniger als die Universale Kirche zu reformieren, eine Synode, bei der die Laien zu gleichen Teilen mit den Bischöfen stimmberechtigt sein werden. Ein Synode, deren Resolutionen "bindend" sein werden und das Ende des priesterlichen Zölibats betreffen, Frauenordination, Reform der Sexualmoral und die Demokratisierung der Macht in der Kirche.
Das ist ein Erdbeben, das seit seiner Ankündigung selbst bei Papst Franziskus Unruhe auslöste, der im Juni einen offenen Brief an die deutschen Bischöfe schrieb, um sie davon zu überzeugen, ihre exorbitanten Ambitionen zu mildern. Im September schrieb Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, einen noch dringlicheren Brief an sie und lehnte die in Deutschland eingeleitete Synode als kanonisch "ungültig" ab.
Und daß Ouellet im Einklang mit dem Papst handelt, steht außer Zweifel. Er hat dies vor einigen Tagen bewiesen, als er sagte, er sei "skeptisch" gegenüber der Idee, verheiratete Männer zu ordinieren - ein zentraler Punkt der amazonischen und deutschen Synode - und er fügte sofort hinzu, daß "jemand über mir auch" skeptisch sei.
Was Franziskus anbelangt, so hat er beschlossen, sich am 25. September mit acht jungen Katechisten aus Nordthailand zu treffen, den Führern kleiner Gemeinden, die weit voneinander entfernt sind und die nur sehr selten von einem Priester besucht werden, der die Messe feiert und die sich dennoch weigern, um die Ordination von verheirateten Männern zu bitten. "Das Himmelreich gehört den Kleinen", sagte ihnen der Papst, "zutiefst gerührt" im Bericht des "L'Osservatore Romano".
Sonntag, 13. Oktober 2019
Im Vatican: Krieg hinter den Kulissen
In einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana kommentiert Marco Tosatti heute die Nachrichten und Gerüchte, die über die bevorstehende Ablösung des vaticanischen Sicherheitschefs Domenico Giani als Folge der von ihm durchgeführten Durchsuchungsaktionen u.a. im Staatssekretariat- durchsickern. Hier geht´s zum Original: klicken
"DER FALL GIANI, IM VATICAN IST KRIEG ZWISCHEN DEN BANDEN"
Dem "Corriere" zufolge soll General Giani, der vaticanische Sicherheits-Chef, aufgrund des Skandals, der durch die Durchsuchung des Staatssekretariats verursacht wurde, seinen Posten alsbald verlassen. Diejenigen, die ihn kennen, beschreiben Giani als eine Person, die ihren Vorgesetzten treu ist. Der Eindruck ist, daß er nach Gotti Tedeschi und Milone ein weiterer ehrlicher Laie sein wird, der für die Fehden unter Geistlichen bezahlen muß.
Was passiert im Vatikan rund um das Staatssekretariat, die APSA, das IOR und im Allgemeinen rund um die Finanzen?
Der "Corriere della Sera" berichtete gestern in einem Artikel von Fiorenza Sarzanini, die normalerweise über die Magistratur und die Dienste gut informiert ist, daß der Chef der vatikanischen Sicherheit, General Domenico Giani, kurz davor steht, seinen Posten zu verlassen, um in einem internationalen Institut eine Rolle zu übernehmen.
Die Amtsenthebung von General Giani und seine Ersetzung durch den derzeitigen Stellvertreter, Gianluca Gauzzi Broccoletti, soll eine Folge des jüngsten Skandals sein, der den Heiligen Stuhl und die Durchsuchungen (und Beschlagnahme von Dokumenten und Computern) sogar im Staatssekretariat und in der Tertia Loggia-in der sich auch das Päpstliche Appartamento befand, betrifft.
Freitag, 11. Oktober 2019
Was uns noch gefehlt hat: ein neuer Scalfari"
R. Cascioli überschreibt seinen gestrigen Leitartikel in La Nuova Bussola Quotidiana kurz, bündig und treffend mit "Der Fall Scalfargoglio"
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"DER FALL SCALFARGOGLIO"
"Ein neuer Leitartikel von Eugenio Scalfari schreibt Papst Franziskus die Überzeugung zu, daß Jesus nach der Inkarnation nicht Gott sei. Das vaticanische Pressebüro spricht von "einer persönlichen und freien Interpretation" der gehörten Worte. Schon möglich, aber was sie er gehört haben. um es so zu interpretieren?
Wie sich schon bei anderen Gelegenheiten erwiesen hat, können die Worte, die Dr. Eugenio Scalfari in seinen Interviews dem Heiligen Vater in Anführungszeichen zuschreibt, nicht als wahrheitsgetreue Darstellung dessen angesehen werden, was tatsächlich gesagt wurde, sondern stellen eine persönliche und freie Interpretation dessen dar,was er gehört hat, wie aus dem, was heute über die Göttlichkeit Jesu Christi geschrieben steht, ganz offensichtlich wird ".
Diese Mitteilung des Direktors des Pressebüros des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, an die Journalisten traf gestern Nachmittag ein, nachdem seine Journalistenkollegen darauf bestanden, nach Erklärungen dafür zu fragen, was der Gründer der Repubblica, Eugenio Scalfari, gestern Morgen in "seiner" Zeitung geschrieben hatte .
Die Aussagen im Artikel "Franziskus und der Geist Amazoniens" sind in der Tat beispiellos schwerwiegend, wir könnten sogar sagen, noch ernster als die der vorherigen Interviews.
Scalfari rühmt sich erneut der Vertrautheit und des systematischen Austauschs mit dem Heiligen Vater und behauptet, daß „Papst Franziskus Christus als Jesus von Nazareth, den Menschen versteht, und nicht als inkarnierten Gott. Einmal inkarniert, hört Jesus auf, ein Gott zu sein und wird ein Mensch bis zu seinem Tod. "
Beweise aus dem Neuen Testament folgen, erklären, was Papst Bergoglio Scalfari wörtlich gesagt haben soll (die Worte werden in Anführungszeichen gesetzt): "Sie sind der beweisende Nachweis, daß Jesus von Nazareth, als er ein Mensch wurde, obwohl ein Mann mit außergewöhnlichen Tugenden, überhaupt kein Gott war."
Angesichts der Ungeheuerlichkeit dieser Aussagen klingt die Pressemitteilung nicht nur unzureichend, und sehr gut sein will, sondern sie ist auch eine echte Beleidigung für die Intelligenz der Gläubigen. Scalfari legt dem Papst eine sensationelle Häresie in den Mund, und das Pressebüro sagt uns, daß es "eine persönliche und freie Interpretation dessen ist, was er gehört hat". Aber was hörte er dann? Das heißt, was hat der Papst bis zu dem Punkt gesagt, daß diese Interpretation möglich ist? Es ist eine mehr als legitime Frage, da es sich um das Herz des christlichen Glaubens handelt.
Der Katechismus der katholischen Kirche sagt: "Der Name" Sohn Gottes "weist auf die einzigartige und ewige Beziehung Jesu Christi zu Gott seinem Vater hin: Er ist der eingeborene Sohn des Vaters und Gottes selbst. Um Christ zu sein, muss man glauben, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist "(Nr. 454). Und "das einzigartige und völlig einzigartige Ereignis der Inkarnation des Sohnes Gottes bedeutet nicht, daß Jesus Christus teilweise Gott und teilweise Mensch ist, noch daß er das Ergebnis einer verwirrenden Mischung aus Gott und Mensch ist. Er wurde wahrhaft ein Mensch, indem er wahrhaft Gott blieb. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch "(Nr. 464).
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"DER FALL SCALFARGOGLIO"
"Ein neuer Leitartikel von Eugenio Scalfari schreibt Papst Franziskus die Überzeugung zu, daß Jesus nach der Inkarnation nicht Gott sei. Das vaticanische Pressebüro spricht von "einer persönlichen und freien Interpretation" der gehörten Worte. Schon möglich, aber was sie er gehört haben. um es so zu interpretieren?
Wie sich schon bei anderen Gelegenheiten erwiesen hat, können die Worte, die Dr. Eugenio Scalfari in seinen Interviews dem Heiligen Vater in Anführungszeichen zuschreibt, nicht als wahrheitsgetreue Darstellung dessen angesehen werden, was tatsächlich gesagt wurde, sondern stellen eine persönliche und freie Interpretation dessen dar,was er gehört hat, wie aus dem, was heute über die Göttlichkeit Jesu Christi geschrieben steht, ganz offensichtlich wird ".
Diese Mitteilung des Direktors des Pressebüros des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, an die Journalisten traf gestern Nachmittag ein, nachdem seine Journalistenkollegen darauf bestanden, nach Erklärungen dafür zu fragen, was der Gründer der Repubblica, Eugenio Scalfari, gestern Morgen in "seiner" Zeitung geschrieben hatte .
Die Aussagen im Artikel "Franziskus und der Geist Amazoniens" sind in der Tat beispiellos schwerwiegend, wir könnten sogar sagen, noch ernster als die der vorherigen Interviews.
Scalfari rühmt sich erneut der Vertrautheit und des systematischen Austauschs mit dem Heiligen Vater und behauptet, daß „Papst Franziskus Christus als Jesus von Nazareth, den Menschen versteht, und nicht als inkarnierten Gott. Einmal inkarniert, hört Jesus auf, ein Gott zu sein und wird ein Mensch bis zu seinem Tod. "
Beweise aus dem Neuen Testament folgen, erklären, was Papst Bergoglio Scalfari wörtlich gesagt haben soll (die Worte werden in Anführungszeichen gesetzt): "Sie sind der beweisende Nachweis, daß Jesus von Nazareth, als er ein Mensch wurde, obwohl ein Mann mit außergewöhnlichen Tugenden, überhaupt kein Gott war."
Angesichts der Ungeheuerlichkeit dieser Aussagen klingt die Pressemitteilung nicht nur unzureichend, und sehr gut sein will, sondern sie ist auch eine echte Beleidigung für die Intelligenz der Gläubigen. Scalfari legt dem Papst eine sensationelle Häresie in den Mund, und das Pressebüro sagt uns, daß es "eine persönliche und freie Interpretation dessen ist, was er gehört hat". Aber was hörte er dann? Das heißt, was hat der Papst bis zu dem Punkt gesagt, daß diese Interpretation möglich ist? Es ist eine mehr als legitime Frage, da es sich um das Herz des christlichen Glaubens handelt.
Der Katechismus der katholischen Kirche sagt: "Der Name" Sohn Gottes "weist auf die einzigartige und ewige Beziehung Jesu Christi zu Gott seinem Vater hin: Er ist der eingeborene Sohn des Vaters und Gottes selbst. Um Christ zu sein, muss man glauben, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist "(Nr. 454). Und "das einzigartige und völlig einzigartige Ereignis der Inkarnation des Sohnes Gottes bedeutet nicht, daß Jesus Christus teilweise Gott und teilweise Mensch ist, noch daß er das Ergebnis einer verwirrenden Mischung aus Gott und Mensch ist. Er wurde wahrhaft ein Mensch, indem er wahrhaft Gott blieb. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch "(Nr. 464).
Montag, 23. September 2019
Sieht sich Papst Franziskus einem Schisma gegenüber- und von wo geht es aus?
In seiner heutigen montäglichen Kolumne für "Monday in the Vatican" ist Andrea Gagliarducci sich sicher- daß ein potentielles Schisma in der RKK seinen Ursprung in Deutschland haben wird.
Dazu kommentiert er die Schritte und Statements von Kardinal Marx und der DBK.
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"PAPST FRANZISKUS ANGESICHTS EINES SCHISMAS?"
Das Treffen von Papst Franziskus mit Kardinal Reinhard Marx am vergangenen 19 September wird zu einer Art Wasserscheide für das Pontifikat werden.
Die einberufene Synode solle beratende, bindende Kraft haben. Die Synode ist jedoch -laut eines Briefes der Bischofskongregation "ecclesiologisch nicht gültig". Der Päpstliche Rat für Legislative Texte hat dem Brief eine allgemeine juristische Bewertung hinzugefügt.
In der Bewertung stellt der Päpstliche Rat fest, wie die Synode Themen wie "Autorität, Teilnahme und Trennung von Macht, Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Frauen in Kirchenämtern behandeln will. Diese Themen- so die Bewertung weiter- betreffen die Universale Kirche und können mit wenigen Ausnahmen nicht Objekt einer Ortskirche sein, ohne dem zu widersprechen, was der Hl. Vater in seinem Brief gesagt hat,
Papst Franziskus hat seinen Brief vom 29. Juli an das Volk Gottes in Deutschland adressiert und unterstreicht, daß "immer, wenn eine Kirchengemeinschaft versucht hat, ihre Probleme allein -mit ihren Kräften, Methoden und ihrer Intelligenz zu überwinden,das damit endete, daß das Übel, das sie überwinden wollte, zu vergrößern und zu vervielfachen."
Die Worte von Papst Franziskus klangen wie ein klarer Verweis- wenn auch eingebettet in ein Lob des synodalen Weges. Papst Franziskus weiß genau, daß der synodale Weg die Autorität Roms nicht übergehen kann. Er weiß es sehr genau, weil er die Synoden, die er einberufen hat (und er hat in den 6 Jahren seines Pontifikates bereits drei Synoden einberufen- mit einer kommenden -vierten) nie als beratend betrachtet hat.
Dazu kommentiert er die Schritte und Statements von Kardinal Marx und der DBK.
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"PAPST FRANZISKUS ANGESICHTS EINES SCHISMAS?"
Das Treffen von Papst Franziskus mit Kardinal Reinhard Marx am vergangenen 19 September wird zu einer Art Wasserscheide für das Pontifikat werden.
Es gibt keine Nachrichten über das Treffen. Der Papst und der Kardinal haben wahrscheinlich über die kommende Synode der Kirche Deutschlands gesprochen, bei der der priesterliche Zölibat, die Katholische Sexualmorallehre und klerikale Macht diskutiert werden sollen.
Die einberufene Synode solle beratende, bindende Kraft haben. Die Synode ist jedoch -laut eines Briefes der Bischofskongregation "ecclesiologisch nicht gültig". Der Päpstliche Rat für Legislative Texte hat dem Brief eine allgemeine juristische Bewertung hinzugefügt.
In der Bewertung stellt der Päpstliche Rat fest, wie die Synode Themen wie "Autorität, Teilnahme und Trennung von Macht, Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Frauen in Kirchenämtern behandeln will. Diese Themen- so die Bewertung weiter- betreffen die Universale Kirche und können mit wenigen Ausnahmen nicht Objekt einer Ortskirche sein, ohne dem zu widersprechen, was der Hl. Vater in seinem Brief gesagt hat,
Papst Franziskus hat seinen Brief vom 29. Juli an das Volk Gottes in Deutschland adressiert und unterstreicht, daß "immer, wenn eine Kirchengemeinschaft versucht hat, ihre Probleme allein -mit ihren Kräften, Methoden und ihrer Intelligenz zu überwinden,das damit endete, daß das Übel, das sie überwinden wollte, zu vergrößern und zu vervielfachen."
Die Worte von Papst Franziskus klangen wie ein klarer Verweis- wenn auch eingebettet in ein Lob des synodalen Weges. Papst Franziskus weiß genau, daß der synodale Weg die Autorität Roms nicht übergehen kann. Er weiß es sehr genau, weil er die Synoden, die er einberufen hat (und er hat in den 6 Jahren seines Pontifikates bereits drei Synoden einberufen- mit einer kommenden -vierten) nie als beratend betrachtet hat.
Papst Franziskus hat den synodalen Weg immer mit einem päpstlichen Dokument abgeschlossen, oder einer Apostolischen Exhortation. Das wichtigste Dokument seines Pontifikates, eine Apostolische Exhortation "Evangelii Gaudium" ist eine Apostolische Exhortation. Dieses Dokument diskutiert ebenfalls die Möglichkeit örtlichen Bischofskonferenzen mehr Macht zu übertragen.
Schaut man auf die Diskussion in Deutschland, wird klar, daß Papst Franziskus Synodalität und Parrhesia will, aber sich die Entscheidungen vorbehält. Papst Franziskus´ Kirche ist eine Kirche in andauernder Synode aber mit einem einzigen Führer, der die Entscheidungen allein trifft. Da ist der Papst und er handelt als Garant.
Schaut man auf die Diskussion in Deutschland, wird klar, daß Papst Franziskus Synodalität und Parrhesia will, aber sich die Entscheidungen vorbehält. Papst Franziskus´ Kirche ist eine Kirche in andauernder Synode aber mit einem einzigen Führer, der die Entscheidungen allein trifft. Da ist der Papst und er handelt als Garant.
Das unterscheidet sich davon, wie Papst Franziskus seit Beginn seines Pontifikates beschrieben wurde. Die Art wie Papst Franziskus handelt stimmt jedoch mehr mit der Tradition der Kirche überein,. Er hat oft betont, daß die Kirche "eine Heilige Hierarchische Mutter" ist.
Da war wahrscheinlich viel böser Wille, den Papst als den Ortskirchen aufmerksam gegenüber bis zu einem Punkt totaler Autonomie-sogar in doktrinalen Belangen-zu beschreiben. So ist es nie gewesen. Die Wahl von Papst Franziskus kam unter den Jubelrufen vieler "progressiver" Gruppen, die nach dem II. Vaticanischen Konzil entstanden, zustande. Diese Gruppen stellten politische Forderungen nach Autonomie und sahen in diesem Pontifikat neue Ressourcen.
Da war wahrscheinlich viel böser Wille, den Papst als den Ortskirchen aufmerksam gegenüber bis zu einem Punkt totaler Autonomie-sogar in doktrinalen Belangen-zu beschreiben. So ist es nie gewesen. Die Wahl von Papst Franziskus kam unter den Jubelrufen vieler "progressiver" Gruppen, die nach dem II. Vaticanischen Konzil entstanden, zustande. Diese Gruppen stellten politische Forderungen nach Autonomie und sahen in diesem Pontifikat neue Ressourcen.
Samstag, 21. September 2019
Marco Tosatti: Klartext u.a. zum Zustand der Vatican-Finanzen
Heute läßt Marco Tosatti "RVC" bei Stilum Curiae sehr deutlich und kritisch Klartext über den aktuellen Zustand von Doktrin und Finanzen im Vatican sprechen.Es schein da zwischen beidem einen Zusammenhang zugeben,
Hier geht´s zum Original: klicken
"RVC UND DAS VATICAN-DEFIZIT. DOKTRINALER UND FINANZIELLER BANKROTT."
Liebe Stilum-Curialisten, Romana Vulneratus Curia, der etwas von diesen Dingen versteht, hat uns gestern sehr interessante Überlegungen zum finanziellen Zustand des Vaticans übermittelt. Und am Ende fügen wir einige Worte hinzu....
§ § §
Lieber Tosatti,
die Tageszeitung Il Giornale informiert uns heute (20. Sept. ...) , daß der Vatican "bei einem Budget von 300 Millionen € ein Defizit von 70 Millionen € aufweist."
Msgr. Carlo Maria Viganò hatte auch das vorhergesagt, als er gezwungen wurde, die Leitung des Governatoratos zu abzugeben, verjagt, weil er genau den Personen und Gründen für dieses schlechte Management auf der Spur war.
Wenn das Governatorato des Vaticans eine börsen-notierte Gesellschaft wäre, würde jemand die Consob zu einer Untersuchung auffordern, mit - wie ich fürchte-ziemlich skandalösen Konsequenzen.
Und weil die Nummer Eins "nichts wissen konnte" bestünde das Risiko einer Aktion von "Verantwortung und Aufforderung zu Rücktritten", um so den Weg freimachen für eine Hypothese, die vielen Kardinälen lieb ist, - ihn entlassen zu lassen (weil ein doktrinaler Bankrott ebenso wie besonders auch ein finanzieller unmöglich ist.)
Die beiden Konkurse gehören aber zusammen.
Wo liegt die Verantwortung? Es wurden fähige Mitarbeiter (sowohl für doktrinale als auch ökonomische Themen) verjagt und durch inadäquate Persönlichkeiten ersetzt, die nichts anderes erreichen konnten als den doktrinalen und finanziellen Kollaps, hervorgerufen durch den Zusammenbruch von Beiträgen und nicht bezahlten Unkosten.
Der Artikel von Il Giornale läßt ein auf halber Strecke scheiterndes Management des IOR -begleitet vom Zusammenbruch der 8 Promille (freiwilliger Kirchenbeitrag in Italien) - erkennen.
Dem folgte die Reduzierung des "Peters-Pfennigs" (besonders was das Geld betrifft, das aus den USA kommt.)
Und es ist auch wegen der außer Kontrolle geratenen Kosten für die Medien (TV, Radio, Zeitungen) , passiert, die aber für das Image-Management unerläßlich sind.
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"RVC UND DAS VATICAN-DEFIZIT. DOKTRINALER UND FINANZIELLER BANKROTT."
Liebe Stilum-Curialisten, Romana Vulneratus Curia, der etwas von diesen Dingen versteht, hat uns gestern sehr interessante Überlegungen zum finanziellen Zustand des Vaticans übermittelt. Und am Ende fügen wir einige Worte hinzu....
§ § §
Lieber Tosatti,
die Tageszeitung Il Giornale informiert uns heute (20. Sept. ...) , daß der Vatican "bei einem Budget von 300 Millionen € ein Defizit von 70 Millionen € aufweist."
Msgr. Carlo Maria Viganò hatte auch das vorhergesagt, als er gezwungen wurde, die Leitung des Governatoratos zu abzugeben, verjagt, weil er genau den Personen und Gründen für dieses schlechte Management auf der Spur war.
Wenn das Governatorato des Vaticans eine börsen-notierte Gesellschaft wäre, würde jemand die Consob zu einer Untersuchung auffordern, mit - wie ich fürchte-ziemlich skandalösen Konsequenzen.
Und weil die Nummer Eins "nichts wissen konnte" bestünde das Risiko einer Aktion von "Verantwortung und Aufforderung zu Rücktritten", um so den Weg freimachen für eine Hypothese, die vielen Kardinälen lieb ist, - ihn entlassen zu lassen (weil ein doktrinaler Bankrott ebenso wie besonders auch ein finanzieller unmöglich ist.)
Die beiden Konkurse gehören aber zusammen.
Wo liegt die Verantwortung? Es wurden fähige Mitarbeiter (sowohl für doktrinale als auch ökonomische Themen) verjagt und durch inadäquate Persönlichkeiten ersetzt, die nichts anderes erreichen konnten als den doktrinalen und finanziellen Kollaps, hervorgerufen durch den Zusammenbruch von Beiträgen und nicht bezahlten Unkosten.
Der Artikel von Il Giornale läßt ein auf halber Strecke scheiterndes Management des IOR -begleitet vom Zusammenbruch der 8 Promille (freiwilliger Kirchenbeitrag in Italien) - erkennen.
Dem folgte die Reduzierung des "Peters-Pfennigs" (besonders was das Geld betrifft, das aus den USA kommt.)
Und es ist auch wegen der außer Kontrolle geratenen Kosten für die Medien (TV, Radio, Zeitungen) , passiert, die aber für das Image-Management unerläßlich sind.
Samstag, 14. September 2019
Stanislaw Grygiel spricht über das JP II Institut
La Nuova Bussola Quotidiana hat umfangreiche Auszüge aus einem lesenswerten Interview veröffentlicht, das Stanislaw Grygiel, einer der aus dem Johannes-Paul II-Institut entlassenen Professoren, der polnischen Zeitung Theologia Polityczna gegeben hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DAS JP II INSTITUT WIRD VON THEOLOGEN OHNE GLAUBEN UND OHNE HOFFNUNG ANGEGRIFFEN"
Das Johannes-Paul-II.-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst ."Ein neues Wort im Namen sagt alles:Wissenschaften. Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie" "Christus predigte keine soziologischen Meinungen, sondern das Wort des lebendigen Gottes". Aus einem Interview von Stanislaw Grygiel mit Theologia Polityczna.
Nach dem von Monsignore Vincenzo Paglia orchestrierten Coup, der zur Verabschiedung der neuen Statuten und zur Entlassung der unerwünschten Lehrer des heutigen "Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II für Ehe- und Familienwissenschaften" führte ( Hanna Nowak hat den Philosophen Stanislaw Grygiel, einen persönlichen Freund von Papst Wojtyła und einen der entlassenen Lehrer des Instituts interviewt, an dessen Gründung er selbst teilgenommen hatte.)
Wir geben umfangreiche Auszüge aus dem Interview mit Grygiel wieder, das am 18. August von der polnischen Zeitung Theologia Polityczna veröffentlicht und von Polonia Christiana vollständig ins Englische übersetzt wurde.
"In den letzten Tagen hat sich am Johannes-Paul-II-Institut für Ehe- und Familienforschung, das Sie vor 40 Jahren gemeinsam mit Karol Wojtyła gegründet haben, einiges getan. Was werden Sie gegen Ihre Entlassung tun? War es möglich, eine solche Situation vorherzusehen?"
"Das Johannes-Paul-II-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst. Im gleichen Motu Proprio (Summa Familiae Cura, 8. September 2017) löste der Papst das Werk des hl. Johannes Paul II mit einem Satz auf und schuf im nächsten ein eigenes Institut, das noch den Namen seines heiligen Vorgängers trägt.
Das neue Institut heißt Päpstliches Johannes Paul II. Theologisches Institut für Ehe- und Familienwissenschaften. Ein neues Wort im Namen sagt alles: Wissenschaften.
Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie. Was bedeutet dieser Name? Nur die Tatsache, daß Soziologie, Psychologie und verwandte Wissenschaften entscheiden, wie und was man über Ehe und Familie im Neugeborenen-Institut denken sollte.
Irgendwann habe ich darum gebeten den Namen des Hl. Johannes Paul II aus dem Namen des Instituts zu streichen, da er, wie gesagt, nicht als Feigenblatt verwendet werden sollte ... Moraltheologie und auch die adäquate Anthropologie von Wojtyła wurden vom Institut aufgegeben: Bedeutet dies, daß die Ethik der verheirateten Menschen durch Meinungsumfragen bestimmt wird? Ermächtigt uns die Tatsache, daß viele Menschen stehlen, Ehebruch begehen, lügen usw., die Zehn Gebote aufzulösen? [...]
Christus hat keine soziologischen Meinungen gepredigt, sondern das Wort des lebendigen Gottes.
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"DAS JP II INSTITUT WIRD VON THEOLOGEN OHNE GLAUBEN UND OHNE HOFFNUNG ANGEGRIFFEN"
Das Johannes-Paul-II.-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst ."Ein neues Wort im Namen sagt alles:Wissenschaften. Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie" "Christus predigte keine soziologischen Meinungen, sondern das Wort des lebendigen Gottes". Aus einem Interview von Stanislaw Grygiel mit Theologia Polityczna.
Nach dem von Monsignore Vincenzo Paglia orchestrierten Coup, der zur Verabschiedung der neuen Statuten und zur Entlassung der unerwünschten Lehrer des heutigen "Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II für Ehe- und Familienwissenschaften" führte ( Hanna Nowak hat den Philosophen Stanislaw Grygiel, einen persönlichen Freund von Papst Wojtyła und einen der entlassenen Lehrer des Instituts interviewt, an dessen Gründung er selbst teilgenommen hatte.)
Wir geben umfangreiche Auszüge aus dem Interview mit Grygiel wieder, das am 18. August von der polnischen Zeitung Theologia Polityczna veröffentlicht und von Polonia Christiana vollständig ins Englische übersetzt wurde.
"In den letzten Tagen hat sich am Johannes-Paul-II-Institut für Ehe- und Familienforschung, das Sie vor 40 Jahren gemeinsam mit Karol Wojtyła gegründet haben, einiges getan. Was werden Sie gegen Ihre Entlassung tun? War es möglich, eine solche Situation vorherzusehen?"
"Das Johannes-Paul-II-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst. Im gleichen Motu Proprio (Summa Familiae Cura, 8. September 2017) löste der Papst das Werk des hl. Johannes Paul II mit einem Satz auf und schuf im nächsten ein eigenes Institut, das noch den Namen seines heiligen Vorgängers trägt.
Das neue Institut heißt Päpstliches Johannes Paul II. Theologisches Institut für Ehe- und Familienwissenschaften. Ein neues Wort im Namen sagt alles: Wissenschaften.
Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie. Was bedeutet dieser Name? Nur die Tatsache, daß Soziologie, Psychologie und verwandte Wissenschaften entscheiden, wie und was man über Ehe und Familie im Neugeborenen-Institut denken sollte.
Irgendwann habe ich darum gebeten den Namen des Hl. Johannes Paul II aus dem Namen des Instituts zu streichen, da er, wie gesagt, nicht als Feigenblatt verwendet werden sollte ... Moraltheologie und auch die adäquate Anthropologie von Wojtyła wurden vom Institut aufgegeben: Bedeutet dies, daß die Ethik der verheirateten Menschen durch Meinungsumfragen bestimmt wird? Ermächtigt uns die Tatsache, daß viele Menschen stehlen, Ehebruch begehen, lügen usw., die Zehn Gebote aufzulösen? [...]
Christus hat keine soziologischen Meinungen gepredigt, sondern das Wort des lebendigen Gottes.
Freitag, 13. September 2019
Fr. Hunwicke spricht
heute bei liturgicalnotes. über einige Bemerkungen des amtierenden Pontifex über die "Altkatholiken" -wenn der damit vielleicht auch andere Zeitgenossen meinte, als die Gruppe, die nach dem I. Vaticanischen Konzil in Erscheinung trat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"ER HAT RECHT!"
"PF hat kürzlich einige interessante Bemerkungen gemacht.
Er räumt ein, dass diejenigen, die ihn offen kritisieren, denen vorzuziehen sind, die sich auch in der Kurie verdeckt über ihn beschweren. Es ist ein Fortschritt für sein Verständnis, daß er weiß, wie weit verbreitet die Kritik derer ist, die sie murmeln, während sie ihren Kopf unter der Brüstung halten.
Seine Äußerungen zu den "Altkatholiken" sind historisch gesehen ein bisschen verfremdet; Diese bestimmte Sekte existierte vor Vatikan I. Aber seine Beobachtung, daß ihre schismatische Mentalität zu Heterodoxie und Heteropraxie führte ... "Jetzt ordinieren sie sogar Frauen!" ... ist gut gemacht.
Es ist für nichts eine Lösung, die Einheit der einen Kirche so zu belassen, daß sie nicht berührt wird. Der einzige "Widerstand", der irgendetwas wert ist, ist der Widerstand derjenigen, die der Wahrheit, die uns gegeben wurde, treu sind, während sie in voller Gemeinschaft mit der Kirche von S. Peter bleiben.
Übrigens finde ich es ermutigend, daß der Tonfall von PF impliziert, daß er die „Ordination“ von Frauen zu priesterlichen Diensten für übermäßig schwach hält.
Aber ich möchte hinzufügen, daß der erste große Unterschied zu den Disziplinen der lateinischen Kirche, den die "Altkatholiken" nach dem Vatikan I. machten, darin bestand, daß sie den obligatorischen Zölibat abschafften.
Das ... ich denke Sie werden mir zustimmen ... ist es wert, darüber nachzudenken."
Quelle : liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke.
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"ER HAT RECHT!"
"PF hat kürzlich einige interessante Bemerkungen gemacht.
Er räumt ein, dass diejenigen, die ihn offen kritisieren, denen vorzuziehen sind, die sich auch in der Kurie verdeckt über ihn beschweren. Es ist ein Fortschritt für sein Verständnis, daß er weiß, wie weit verbreitet die Kritik derer ist, die sie murmeln, während sie ihren Kopf unter der Brüstung halten.
Seine Äußerungen zu den "Altkatholiken" sind historisch gesehen ein bisschen verfremdet; Diese bestimmte Sekte existierte vor Vatikan I. Aber seine Beobachtung, daß ihre schismatische Mentalität zu Heterodoxie und Heteropraxie führte ... "Jetzt ordinieren sie sogar Frauen!" ... ist gut gemacht.
Es ist für nichts eine Lösung, die Einheit der einen Kirche so zu belassen, daß sie nicht berührt wird. Der einzige "Widerstand", der irgendetwas wert ist, ist der Widerstand derjenigen, die der Wahrheit, die uns gegeben wurde, treu sind, während sie in voller Gemeinschaft mit der Kirche von S. Peter bleiben.
Übrigens finde ich es ermutigend, daß der Tonfall von PF impliziert, daß er die „Ordination“ von Frauen zu priesterlichen Diensten für übermäßig schwach hält.
Aber ich möchte hinzufügen, daß der erste große Unterschied zu den Disziplinen der lateinischen Kirche, den die "Altkatholiken" nach dem Vatikan I. machten, darin bestand, daß sie den obligatorischen Zölibat abschafften.
Das ... ich denke Sie werden mir zustimmen ... ist es wert, darüber nachzudenken."
Quelle : liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke.
Sonntag, 8. September 2019
Riccardo Cascioli kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana den Versuch von Msgr. Paglia seine Demontage des JP II-Institutes weg zu erklären und herunterzuspielen
Hier geht´s zum Original: klicken
"JP II-INSTITUT, PAGLIA SPRICHT - ABER SAGT NICHTS"
"Bei seiner Reise in die USA hat der Groß-Kanzler des Johannes Paul II-Institutes Msgr. Vincenzo Paglia sich überzeugt gezeigt, daß alle mit der Restrukturierung des Institutes verbundenen Probleme bald überwunden sein werden. Aber in Wirklichkeit sagt er nichts- geht nicht auf die brennendsten Fragen ein, die diesen Sommer geprägt haben. Aber die Knoten ziehen sich zusammen.
"Wir werden in der Lage sein, die Probleme zu lösen und die Verwirrungen zu überwinden, die die erneuerten Strukturen der Päpstlichen Akademie für das Leben und ihres Schwesterinstituts, des Johannes-Paul-II-Institutes, mit sich gebracht haben."
Schließlich sprach der Großkanzler des Instituts, Johannes Paul II -der auch der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben ist, Monsignore Vincenzo Paglia, über DEN Fall des Sommers oder vielmehr über die Revolution, die er am Johannes Paul II -Institut ausgelöst hat, um die Lehren und die Professoren zu entfernen, die am engsten mit dem vom polnischen Heiligen Papst gewünschten Ansatz verbunden waren. Er tat dies während einer Konferenz am 3. September an der Loyola Marymount University in Kalifornien, auch um die Bedeutung des Briefes von Papst Francis Humana Communitas zu veranschaulichen, der im vergangenen Januar zum 25. Jahrestag der Einrichtung der Päpstlichen Akademie für das Leben veröffentlicht wurde.
Paglia hat also gesprochen, aber in Wirklichkeit nichts gesagt: Nach den Protesten des letzten Monats von Schülern und Lehrern und den heftigen Kritiken aus der akademischen Welt an den neuen Statuten und den Säuberungen von "unerwünschten" Lehrern, ist von der Leitung des Johannes Paul II Institutes nur Schweigen gekommen. Es scheint jetzt eine weit verbreitete und konsolidierte Strategie im Vatikan zu sein, denjenigen nicht zu antworten, die Fragen stellen, oder vielleicht ist es auch entscheidend, das Schlimmste vorübergehen zu lassen und dann weiterzumachen, als wäre nichts passiert.
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"JP II-INSTITUT, PAGLIA SPRICHT - ABER SAGT NICHTS"
"Bei seiner Reise in die USA hat der Groß-Kanzler des Johannes Paul II-Institutes Msgr. Vincenzo Paglia sich überzeugt gezeigt, daß alle mit der Restrukturierung des Institutes verbundenen Probleme bald überwunden sein werden. Aber in Wirklichkeit sagt er nichts- geht nicht auf die brennendsten Fragen ein, die diesen Sommer geprägt haben. Aber die Knoten ziehen sich zusammen.
"Wir werden in der Lage sein, die Probleme zu lösen und die Verwirrungen zu überwinden, die die erneuerten Strukturen der Päpstlichen Akademie für das Leben und ihres Schwesterinstituts, des Johannes-Paul-II-Institutes, mit sich gebracht haben."
Schließlich sprach der Großkanzler des Instituts, Johannes Paul II -der auch der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben ist, Monsignore Vincenzo Paglia, über DEN Fall des Sommers oder vielmehr über die Revolution, die er am Johannes Paul II -Institut ausgelöst hat, um die Lehren und die Professoren zu entfernen, die am engsten mit dem vom polnischen Heiligen Papst gewünschten Ansatz verbunden waren. Er tat dies während einer Konferenz am 3. September an der Loyola Marymount University in Kalifornien, auch um die Bedeutung des Briefes von Papst Francis Humana Communitas zu veranschaulichen, der im vergangenen Januar zum 25. Jahrestag der Einrichtung der Päpstlichen Akademie für das Leben veröffentlicht wurde.
Paglia hat also gesprochen, aber in Wirklichkeit nichts gesagt: Nach den Protesten des letzten Monats von Schülern und Lehrern und den heftigen Kritiken aus der akademischen Welt an den neuen Statuten und den Säuberungen von "unerwünschten" Lehrern, ist von der Leitung des Johannes Paul II Institutes nur Schweigen gekommen. Es scheint jetzt eine weit verbreitete und konsolidierte Strategie im Vatikan zu sein, denjenigen nicht zu antworten, die Fragen stellen, oder vielleicht ist es auch entscheidend, das Schlimmste vorübergehen zu lassen und dann weiterzumachen, als wäre nichts passiert.
Montag, 2. September 2019
Fr. Hunwicke spricht.....
heute bei liturgicalnotes über die gestern bekannt gegebenen Kardinalsernennungen.
Hier geht´zum Original: klicken
"WELCHE PERIPHERIE GENAU?"
"Ich habe gelesen, daß bei der neuesten Serie von Kardinalsernennungen wieder einmal die „Peripherie“ bevorzugt worden sei.
Dann habe ich mir die Lebensläufe dieser Leute angeschaut. Was heißt hier Peripherie? habe ich mich gefragt. Das sind Männer des Apparats, Manager, Männer, deren Fähigkeiten bemerkt und gefördert worden sind, Sammler von Doktortiteln, Leute, die hier oder dort Chef oder zumindest Stellvertreter waren. Leute, die eine ganz traditionelle Karriere durchlaufen oder sogar als Überflieger kenntlich geworden sind.
Begünstigte und nun auch erfolgreiche Mitglieder der klerikalen und klerikalistischen Oligarchie, die das eigentliche Problem der Kirche darstellen.
Das beeindruckt mich ganz und gar nicht.
Für mich besteht die wirkliche „Peripherie“ aus denen, die seit der modernistischen Revolte im Gefolge des Konzis dem Irrtum widerstanden sowie Rechtgläubigkeit und Anstand in der Kirche aufrecht erhalten haben. Männer, die verfolgt worden sind oder denen man zumindest entmutigende Schwierigkeiten bereitet hat.
Wo erscheint denn in dieser Liste die Piusbruderschaft? Welche Mitglieder der Franziskaner der Immakulata sind zur Ehre des Purpurs erhoben worden? Wo erscheinen (Idan) Nichols und (Thomas) Weinandy, außer in unseren Bücherregalen? Und warum verdient nicht auch Kazachstan einen Kardinal?"
Quelle: liturgicalnotes, Fr. Hunwicke, Summorum Pontificum
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"WELCHE PERIPHERIE GENAU?"
"Ich habe gelesen, daß bei der neuesten Serie von Kardinalsernennungen wieder einmal die „Peripherie“ bevorzugt worden sei.
Dann habe ich mir die Lebensläufe dieser Leute angeschaut. Was heißt hier Peripherie? habe ich mich gefragt. Das sind Männer des Apparats, Manager, Männer, deren Fähigkeiten bemerkt und gefördert worden sind, Sammler von Doktortiteln, Leute, die hier oder dort Chef oder zumindest Stellvertreter waren. Leute, die eine ganz traditionelle Karriere durchlaufen oder sogar als Überflieger kenntlich geworden sind.
Begünstigte und nun auch erfolgreiche Mitglieder der klerikalen und klerikalistischen Oligarchie, die das eigentliche Problem der Kirche darstellen.
Das beeindruckt mich ganz und gar nicht.
Für mich besteht die wirkliche „Peripherie“ aus denen, die seit der modernistischen Revolte im Gefolge des Konzis dem Irrtum widerstanden sowie Rechtgläubigkeit und Anstand in der Kirche aufrecht erhalten haben. Männer, die verfolgt worden sind oder denen man zumindest entmutigende Schwierigkeiten bereitet hat.
Wo erscheint denn in dieser Liste die Piusbruderschaft? Welche Mitglieder der Franziskaner der Immakulata sind zur Ehre des Purpurs erhoben worden? Wo erscheinen (Idan) Nichols und (Thomas) Weinandy, außer in unseren Bücherregalen? Und warum verdient nicht auch Kazachstan einen Kardinal?"
Quelle: liturgicalnotes, Fr. Hunwicke, Summorum Pontificum
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