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Montag, 1. Oktober 2018

Fr. Hunwicke spricht....


Fr. J.Hunwicke läßt uns bei liturgicalnotes an seinen Gedanken über das kommende Fest Unserer Lieben Frau vom Siege/ vom Rosenkranz und den Jahrestag der Seeschlacht von Lepanto teilhaben.
Hier geht´s zum Original: klicken

"MARIA VOM SIEGE UND DIE BLAVATNIK-SCHULE DES REGIERENS"

"Was für ein sprechender Titel: "Unsere Liebe Frau vom Siege". So westlich katholisch; so gegenreformatorisch, so barock, so nach triumphalistischen Anglo-Katholizismus der 1920-er und 1930-er Jahre duftend. Als ich Studienanfänger war, war die Kirche S. Paul up Walton noch eine Kirche und wurde noch nicht von der glänzenden Rotunde der Blavatnik-Regierungs-Schule überstrahlt. Im Inneren stand eine prachtvolle Statue Unserer Lieben FRau vom Siege.

Maria vom Siege.... Sie können sich wohl nicht vorstellen, daß Byzantinische Christen der Theotokos einen solchen Titel geben würden, oder?

Naja- natürlich haben sie das getan, Einer dieser Griechen, hat eine Hymne an Maria -als hypermachos strategos- mit einem aprosmakheton kratos ( "beschützender Befehlshaber mit unwiderstehlicher Macht) geschrieben. Wenn die Orthodoxen antike oder moderne Hymnen hätten, würde man die wohl in einer Paraphrase des Hymnos Akathistos finden: "Steht auf, steht auf für Maria ". Oder wenn ich meine Phantasie weiter verfolge -stellen Sie sich eine Orthodoxe Sabine Baring Gould vor, die schreibt: "Vorwärts Christliche Soldaten, als ob ihr in den Krieg marschiert; mit dem Kleid Mariens, das euch vorangeht"

Ich denke, es war eine große Schande,daß unserem Wohltäter Mr. Blavatnik, ein Gentleman mit russischen Wurzeln, nicht dazu ermutigt wurde, die Überreste von Sr. Paul -der Kirche vor kurzem auf den Status einer Art Nachtclubs reduziert wurde-in eine seiner "Regierungsschule" angeschlossene Kirche zu verwandeln, sie mit einer traditionellen russischen Kuppel zu krönen und sie der Hypermachos Strategos zu weihen. Ich werfe ihm das nicht vor; seine Universität ist so furchtbar säkularisiert.

Osten und Westen mögen unterschiedliche Gewänder tragen, aber ihre Realitäten sind oft so unheimlich ähnlich, Weil der Titel "Unsere Liebe Frau vom Siege" -genau wie der Akathistos-Hymnus ihre militärischen Assoziationen haben. Der große Papst, der Hl.Pius V hat das "Fest Unserer Lieben Frau vom Siege" eingerichtet, um den Triumph der Chrisltichen Waffen bei der Schlacht von Lepanto, am 7. Oktober 1571, zu feiern, einen Sieg, der von den unzähligen Rosenkränzen gewonnen wurde, die durch die Hände der Rosenkranz-Bruderschaften Westeuropas rasselten. Sie erflehten von Gott die Sicherheit des Christentums gegen die eindringenden Türken- Gregor XIII benannte das Fest kleinmütig in "Rosenkranzfest" um und verschob es auf den ersten Sonntag im Oktober (nur einen Steinwurf vom Fest des Schutzes -(oder des "Schützenden Kleides" entfernt) der Mutter Gottes in manchen byzantinischen Kalendern- wo es bis zu den Reformen des Hl. Pius X blieb.

Aber in diesem glücklichen Jahr fällt der 7. Oktober, der nächste Sonntag mit dem Ersten Sonntag im Oktober zusammen! Und gemäß der noch bestehenden Erlaubnis für "externe Feiertage" ist es erlaubt- sowohl in der ordentlichen als auch der außerordentlichen Form- am nächsten Sonntag eine  Messe für Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz zu feiern!!"

Quelle: Liturgicanotes, Fr. J.Hunwicke




Dienstag, 31. Juli 2018

Sonntag, 29. Juli 2018

Father Hunwicke spricht....

-in Fortsetzung seines gestrigen Beitrags  über die Rolle der Liturgie in der vor- und nachkonziliaren Kirche. Hier geht´s zum Original: klicken

"NOCH EINMAL HEMMMING" (2)
Hemming sieht die Fliege im Salböl als "actuosa participatio" an, wie der Satz in "aufgeklärten" litiurgischen Moden verstanden wird....d.h. von den liturgischen Apparatschicks , die immer als Hüter dessen agieren, was sie als den Reinen Geist des II.Vaticanischen Konzils sehen; die selben Spaßvögel , die jahrzehntelang so bösartig über Josephs Ratzingers Beitrag zum Überdenken der Liturgie- auf Grund  dessen, daß "er keinExperte sei".

Der Gedanke (schreibt Hemming) daß ein einzelne Person in sich selbst die ganze Bedeutung jeder einzelnen liturgischen Handlung aufnehmen kann. wie sie dargestelt wird...ist fremdartig und in der Tat zerstörerisch für den Charakter einer komplexen und jahrhundertealten symbolischen Sprache, die die  Differenziertheit von Ort, Zeit und den verschiedenen Berufungen und Stationen der gesamten Menschheit, um die volle Bandbreite des Dramas unserer Erlösung zu bedenken....
Der Gedanke- im Osten wohlbekannt- daß die gesamte Liturgie vollführt werden muß, aber daß es für jeden Menschen unmöglich ist, sie allein zu vollführen....(er fährt damit fort, die Liturgie zu beschreiben) etwas, das die gesamte Ortskirche - Kloster, Konvent, Diözese etc- auf ihre Mitglieder und ihr Leben verteilen muß, zum Wohl des ausgeteilten Leibes Christi -wie er an verschiedenen Orten präsent ist.

Sie sehen,was er meint. Verzweifelt davon überzeugt, daß jeder Priester die gesamte Messe zelebrieren sollte, hat der Westen diese Messe wiederholt zusammengestrichen, um dieses Ziel zu erreichen....und indem sie das taten, ihre traditionelle Pflicht verwüstet .
Hemmings Prinzip gibt genau das wieder, was in den mittelalterlichen Kathedralen Englands passierte -wie z.B. Exeter (die ich am eingehendsten studiert habe) , wie es vin seinem großen reformierenden Bischof John Grandisson in seinem Originale kodifiziert wurde,
Die Liebfrauen-Kapelle z.b. hat ihre eigene komplette und erkennbare Einrichtung, um täglich das ganze Opfer und die Messe zu Ehren unserer Lieben Frauerfüllen zu können, die die Anbetung am Hochaltar wiederspiegelt.
In der Bibliothek des Kapitels hat ein Blatt eines Marianischen Missale überlebt, korrigiert in Grandissons eigener Handschrift zum Gebrauch entweder in der Liebfrauenkapelle der Kathedrale oder der Kollegialkirche in Ottery.
Die wöchentliche Messe und das Amt unserer Lieben Frau in Sabbato- wie wir sie in den Tridentinischen Büchern haben- sind nur eine blasse Erinnerung an das alles.
Unsere massiven Kathedralen, die jetzt so peinlichdarum kämpfen, den Touristen (und den Gemeindemitgliedern) ihre Bedeutung zu beweisen, sind ganz einfach dazu gebaut worden, um jene majestätischen Strukturen der Verehrung zu beherbergen; eine massive Runde des vollständig gefeierten täglichen Opfers und Lobpreises- nicht notwendigerweise durch jedes Individuum aber der von einer großen, differenzierten Gemeinde.

In diesem Zusammenhang würde ich auch die Schriften von Laszio Dobszay empfehlen.

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Sonntag, 3. September 2017

Sonntag, 16. April 2017

HALLELUJA !

                                                    Der Tag des Triumphes,
                           da darf auch ein bißchen Triumphalismus nicht fehlen.

           

Donnerstag, 9. März 2017

Orthodoxie-Sonntag: Anathema gegen Häresien

Father John Hunwicke läßt uns an seinen Gedanken über einen russisch-orthodoxen Ritus des am Orthodoxie-Sonntag teilhaben.
Hier geht´s zum Original bei liturgicalnotes:   klicken

         "ANATHEMA! ANATHEMA! ANATHEMA!"

"Ich denke, daß viele von uns vor einigen Tagen Fr. Zeds Beitrag über den Orthodoxen Sonntag mit dem schönen Video gelesen haben, in dem die Proklamation von Anathema gegen Häresien in einer russischen Kirche gezeigt wurde.
Meine Güte, wie glücklich sie alle aussahen und klangen und großartig und voller Freude die Musik war! Und wie großartig die Anathemata selbst!  Das letzte am Ende, das gegen den Ökumenismus, fand ich in seiner Schönheit bezaubernd.

Mein erster Gedanke war: warum übernehmen wir nicht diese nützlichen, schönen und bewegenden Zeremonien? Aber dann erinnerte ich mich an meine eigenen Prinzipien, daß das, was wir tun organisch in unserer westlichen Tradition gewachsen sein sollte. Also.....

In seiner rauhen und fertigen Art kann unser Dreifaltigkeits-Sonntag als unser Äquivalent zum Orthodoxie-Sonntag gedacht werden. Und wir haben in unserem Westlichen Arsenal das "Quicunque vult".

Wer aber gerettet werden wird: vor allen Dingen muß er am Katholischen Glauben festhalten. Nur an diesem Glauben. an dem jeder ganz und rein festhalten muß , oder er wird ohne Zweifel für immer verdeben. Und das ist der Katholische Glaube.....

Es ist aktuell dem Anglikanischen Erbe und der SSPX (mit den kleinen Traditionalistischen Gruppen) überlassen, diese wunderbare Verkündung der wahren Lehre lebendig zu halten. Aber die Devotion muß ins volle Bewußtsein der gesamten Lateinischen Kirche zurück gebracht werden. Für John Henry Newman war das "die einfachste und erhabenste Formulierung, die das Christentum hervorgebracht hat."

Am Dreifaltigkeits-Sonntag könnten wir das Athanasius-Credo haben, Quicunque vult-feierlich gesungen, bevor das H. Sakrament ausgesetzt wird. Warum die Aussetzung nicht beibehalten bis zur Ersten Vesper von Corpus Christi am Mittwoch? Vielleicht am Montag, Dienstag und Mittwoch das Cuiqunque Vult  abwechselnd mit dem Tridentinischen Credo von Nicäa ? 
Könnte der Syllabus Errorum einen Platz dafür gefunden haben...warum nicht....für das Byzantinische dreifache Singen des ANATHEMA!

Ist das alles- ich höre Sie protestieren- ein Overkill? Morgen werde ich Ihnen in einer Diskussion des wunderschönen, jetzt schrecklich durch Häretiker verkürzten Tractarianischen Hymnus beweisen, daß solche Akte des Zeugnisses sowohl notwendig sind als auch dringend gebraucht zu werden. 
Ein schrecklicher Beweis für das weitverbreitete Verlassen des klassischen Trinitarischen und Christologischen Dogmas....."

Quelle: liturgical notes, Father J.Hunwicke


Dienstag, 9. August 2016

Soumission

Giulio Meotti kommentiert für das Gatestone Institute die Reaktion Europas auf die Ermordung von Père Hamel und die jüngsten islamistischen Terrorakte und stellt sich einige Fragen.
Hier geht´s zum Text : klicken

..." Die einzige Hoffnung kommt heute von einem 85-jährigen französischen Priester, der von Islamisten ermordet wurde nach einer einfachen, noble Geste: Er weigerte sich, vor ihnen zu knien. Wird das gedemütigte und träge Europa das Gleiche tun?...."

Dienstag, 2. August 2016

Vor 300 Jahren bei Korfu und Pretervaradino. Das Gebet als Waffe gegen den Islam

Angelo Busetto erinnert bei La Nuova Bussola Quotidiana an den Tag  der Marien-Erscheinung auf der Insel Pellestrina (Venedig) vor 300 Jahren. Die Madonna erschien einem Knaben und offenbarte ihm, was zu tun sei, um den Sieg über die ständig angreifenden Osmanen zu erlangen. Ein Sieg, am 4. August 1716 von der Serenissima errungen, der in unseren Geschichtsbüchern eher unerwähnt bleibt.
Hier geht´s zum Original  klicken

                 "WAS MARIA GEGEN DIE INVASION DER MUSLIME EMPFAHL"

"Donnerstag am 4. August wird Kardinal Pietro Parolin auf der Insel Pellestrina (Venedig) sein, zur 300 Jahrfeier der Erscheinung der Hl. Jungfrau. Ebenfalls anwesends sein werden der Patriarch von Venedig und der Bischof der Diözese Chioggia sein. Vor 300 Jahren berührte Maria den Arm eines Jungen namens Natalino und beauftragte ihn, dem Pfarrer zu sagen, er solle eine Messe für die Selen im Fegefeuer zelebrieren "wenn wir siegen wollen" 
Ohne den Sieg der Republik Venedig in den Tagen, die dem 4.8.1716 folgten, würden unsere Frauen das Kopftuch tragen und wir alle würden zur Erinnerung Suren aus dem Koran rezitieren.
Statt dessen haben wir heute die Gnade, die Mutter des Herrn Jesus im Triumph herumzutragen,
Verehrt im Sanctuarium aus weißem Marmor, das sich im Wasser der Lagune von Pellestrina spiegelt und das sofort von der Republik als Zeichen der Dankbarkeit errichtet wurde. 
Das schöne Bild der Schwarzen Madonna aus unbekannter Hand, hat am 18. Juli ihr Haus verlassen und hat ihre Segensreise zu allen Kirchen der Insel begonnen. Auf der Lagune Hunderte von Booten, vom kleinsten bis zu den großen Fischerbooten - lassen alle grüßend ihre Nebelhörner erklingen. Hier die Geschichte:

Vor 300 Jahren ergriff die Madonna Natalino Scarpa am Arm und sagte (im Ortsdialekt) : "Komm her Sohn, geh zum Pfarrer und sag´ ihm, daß er eine Messe für die Seelen im Fegefeuer feiern soll, wenn wir siegen wollen."
Um welchen Sieg handelt es sich? 
Den der Republik Venedig gegen die Türken, die ins Mittelmeer eindrangen und die Küsten Italiens angriffen, plünderten, mordeten und im besten Fall die Männer und Frauen, die sie gefangen nahmen, zwangen zum Islam zu konvertieren. Der von Maria, der Stifterin der Messe, die die Menschen auf der Insel Pellestrina sofort feiern ließen, angekündidgte Sieg ereignete sich einige Tage später, als Venedig die Osmanen bei Korfu und Pretervaradino besiegten.



Um die Bevölkerung zu verteidigen und den christlichen Glauben zu garantieren, hätten Waffen nicht ausgereicht, ebenso wenig wie die Bemühungen, das von Muslimen belagerte Wien zu verteidigen nicht ausreichten, als der Selige Marco d`Áviano die Eucharistie zur Buße und Absolution für die Seelen der Soldaten feierte. Auch die Flotten vor Lepanto hatten nicht ausgereicht, bis Pius V die Madonna zur Königin des Rosenkranzes ernannte.

Wie verteidigt man den Glauben? Wie sichert man ein Volk ?
Kleine Gruppen von Europäern, die den Terrorismus generieren, bringen ISIS in die Länder, während in unseren Städten die Kontrollen verschärft werden und sich auf den Straßen sich immer häufiger 
immer zahlreicher die Ordnungskräfte der  Strafverfolgung zeigen.
Die von der Madonna der Erscheinung von einem Jungen auf einer Insel der Venezianischen Lagune geforderte Voraussetzung- eine Messe zu feiern und so durch das größte christliche Gebet einzugreifen, bildet eine bedeutende Barriere für die Stadt Venedig angesichts des Adriatischen Meeres. Zu unserem Schutz genügen Verteidigungswaffen nicht, die raffiniertesten Barrieren und die raffiniertesten Recherchetechniken reichen nicht. Es bedarf des Gebetes.


Sonntag, 5. April 2015

" Et resurrexit "

                                 ER IST AUFERSTANDEN! HALLELUJA

                     

                                   Et resurrexit tertia die sesundum scripturas
                                   et ascendit in coelum
                                   sedet ad dexteram Dei Patris
                                   et iterum venturus est cum gloria
                                   judicare vivos et mortuos,
                                   cuius regni non erit finis.

                           EIN FROHES UND GESEGNETES OSTERFEST!



J.S.Bach, h-moll-Messe, K.Richter

Freitag, 13. März 2015

Reichtum und Armut der Kirche

zu diesem derzeit in der Kirche aktuellen Thema ein Zitat aus dem Interview-Buch  "Zur Lage des Glaubens", das Vittorio Messori mit dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger noch vor den Seewaldbüchern gemacht hat:

"Die Feierlichkeit des Kultes, mit dem die Kirche die Herrlichkeit Gottes, die Freude des Glaubens, den Sieg der Wahrheit und des Lichts über den Irrtum und die Finsternis zum Ausdruck bringt, ist keineswegs Triumphalismus. Der Reichtum der Liturgie ist nicht der Reichtum irgendeiner Priesterkaste; er ist der Reichtum aller, auch der Armen, die in der Tat danach verlangen und sich keineswegs daran stoßen. Die ganze Geschichte der Volksfrömmigkeit zeigt, daß auch die Ärmsten immer instinktiv und spontan bereit gewesen sind, sogar auf das Notwendigste zu verzichten, um ohne jeden Geiz mit der Schönheit ihrem Herrn und Gott Ehre zu erweisen."
Quelle: Zur Lage des Glaubens, J.Ratzinger, V.Messori 

Freitag, 25. Juli 2014

Der Heilige Apostel Jakobus

Heute feiert die Kirche das Fest des  Heiligen Apostels Jakobus.
Jakobus der Ältere, Sohn des Zebedäus und älterer Bruder des "Lieblingsjüngers" Johannes, Fischer am See Genezareth. Jesus gibt den Brüdern wegen ihres Eifers den Beinamen "Donnersöhne". Mit Petrus und Johannes ist er bei der Verklärung Christi anwesend., wie auch im Garten Getsemani als Jesus von Todesfurcht gepackt wird und sie bittet, mit ihm zu wachen.
Nach Pfingsten verkündet Jakobus die Frohe Botschaft in Jerusalem und Samaria.

Quelle Wikicommons gemeinfrei
                                       
Im Jahre 43 erleidet er als erster der Apostel das Martyrium.  König Herodes Agrippa II ordnet seine Hinrichtung an. Auf dem Weg zum Richtplatz heilt er den Zauberer Hermogenes, der von Dämonen besessen war und tauft einen seiner Häscher, Sosias, der daraufhin mit ihm zusammen enthauptet wird.

                             

In Spanien, wo er Nationalheiliger ist, soll er der Legende nach schon gleich  nach der Himmelfahrt Christi gepredigt haben. Die zu seinen Ehren erbaute Kirche von Santiago de Compostela wurde bald ein Eckpfeiler der Reconquista, er wurde der Schutzpatron der christlichen Kämpfer, denen er zu Pferde in der Schlacht zur Seite stand und die ihm bald den politisch wenig korrekten Beinamen "Matamoros" gaben, Maurentöter.
Schließlich führte er den asturischen König Ramiro zum entscheidenden Sieg.

Zu Ehren des Hl.Jakobus des Älteren  komponierte Guillaume Dufay im 15. Jahrhundert für die Basilica San Giacomo Maggiore in Bologna diese Renaissance-Motette:

                  


                                  HEILIGER JAKOBUS BITTE FÜR UNS! 





Donnerstag, 10. Juli 2014

Größtmögliches (unfreiwilliges) Lob von der SZ für Kardinal Woelki

Größtmögliches Lob- das uns versichert, hier wird der richtige Mann Erzbischof von Köln- kommt, wenn auch unbeabsichtigt- von der SZ: die vermeldet griesgrämig, Kardinal Woelki sei ein enger Vertrauter des "umstrittenen" Alterzbischofs Kardinal Meisners und er stehe dem Opus Dei nicht so fern, wie man es beim Prantl-Journal gern hätte. Summa summarum: umstritten ist in SZ-Deutsch eine der höchsten erreichbaren Lobesstufen für Kirchenmänner und dem Opus Dei ist man dort in schreckensstarrer Phobie, gepaart mit unausgegorenen Stereotypen aus dem Wörterbuch des Unmenschen, verbunden. Man könnte das auch Obsession nennen.
Wir dürfen also beruhigt sein, kein Revoluzzer, kein Reformer, kein Zeitgeistler konnte die Cathedra von Köln besetzen.
Wer sich das Original antun möchte, kann das hier tun: klicken

Freitag, 13. Juni 2014

Eine musikalische Antwort auf ein spezielles Friedensgebet

"arm, arm ye brave!.....the Allmighty JEHOVA will strengthen your hands"
wir sind sicher, daß alle den Text aus Händels Judas Maccabäus - in dem zu den siegreichen Waffen gerufen wird, gebetsspachenmäßig richtig verstehen: als Friedensgebet ( und ganz nebenbei die Musik ist auch um so vieles schöner als der Gesang im Vaticanischen  Garten, selbst wenn man die rosarote Hörbrille der Orientromantik aufsetzt).

                      

                                           "Arm, arm ye brave! A noble cause,
                                            The cause of Heav´n your zeal demands.
                                            In defence of your nation, religion and laws
                                            The Almighty Jehova will strengthen your hands!"

                                             "We come, we come, in bright array,
                                              Judah your sceptre we obey,"

Donnerstag, 27. März 2014

Was die Bischofsjäger schamhaft verschweigen

Der vermeintliche große Triumph der Limburger Bischofsjäger und ihrer medialen Schergen ist bei genauem Hinsehen doch eher ein Pyrrhussieg.
Papst Franziskus hat nämlich nicht nur das Rücktrittsgesuch von Tebartz van Elst angenommen und ihn nicht amtsenthoben ( ein feiner aber wichtiger Unterschied)- sondern mit dem gleichen Schlag eben auch das Limburger Domkapitel entmachtet, das sich in der nun abgeschlossenen causa Tebartz weiß Gott nicht mit Ruhm bekleckert hat, und der Diözese einen Administrator "von außen" vorangestellt- der nur dem Vatican gegenüber rechenschaftspflichtig ist.
Das Domkapitel, das in nicht unerheblichem Ausmaß am Bischofshaus-krieg beteiligt war, konnte also nicht aus den eigenen Reihen einen Administrator nach seinem Geschmack wählen und kann bis zur Wahl des neuen Bischofs nichts entscheiden. Das ist vielleicht ganz gut, weil die Herren dann Zeit haben, die Worte des Pontifex an die Limburger etwas gründlicher zu lesen und zu bedenken und seinen Ermahnungen Taten folgen zu lassen.

So ein genaueres Hinsehen täte auch den Limburgern gut, die nun senderaus-senderein als glückstrahlende Sieger präsentiert werden, und sich teilweise mit ihren Glücksbekundungen recht merkwürdig ausnehmen. Auch sie sind angesprochen- auch ihnen und besonders ihnen gilt die dringende Bitte des Papstes, doch "zu einem Klima der Barmherzigkeit und Versöhnung zurück zu kehren"
Ja, wenn sie denn auf den Mann in Weiß im fernen Rom hören würden, ja, wenn sie Barmherzigkeit und Versöhnung nicht längst aus ihrem Verhaltensrepertoire gestrichen hätten.
Dass der umstrittene Frankfurter Stadtdekan von Eltz gar nichts begriffen hat und lauthals - von Drohgebärden untermalt- Forderungen nach Rom posaunt, zeigt, daß für den Vatican auch am Main noch Handlungsbedarf besteht.
Bei katholisches.de hat man seinen verbalen Fanfaren Raum gegeben :        klicken

echo romeo hat das Ganze auf seine Weise kommentiert:   klicken

Aus Rom hört man, daß Bischof Tebartz morgen eine Audienz bei Papst Franziskus hat.

Montag, 17. Februar 2014

Für die Modeliebhaber

und alle, die nicht von ihrer Modefixierung lassen wollen oder können, selbst Renaissanceprinzen und -prinzessinnen und Barockfürsten -und fürstinnen dürfen sich dieses kleine Video zum Thema anschauen.  

       

es stammt von hier:    klicken

Dienstag, 21. Januar 2014

Fundstück : Neotriumphalismus

Oder ein Kardinal läuft angesichts eines ihm hingehaltenen Mikrophons aus dem Ruder.
Wo? Bei summa summarum :    klicken
Dass es der KSTA ist, dem Kardinal Maradiaga, der sich-wie es aussieht-für eine Art Vizepapst hält, seine Ansichten darlegte, spricht nicht für seinen Informationsstand.
Sonst hätte er gewußt, daß besagtes Blättchen ein altbekanntes antikatholisches Kampfjournal (mit allen bekannten Untugenden-wie dem Einsatz von Manipulation, Desinformation, Halbwahrheiten) war- das jetzt angesichts eines "wir kommen alle, alle in den Himmel" und der Umwidmung der Kirche in eine globale Sozial-NGO zu einem Paladin des aktuellen Pontifikates mutierte, so wie man es redaktionsseits interpretiert (was sicher- hoffentlich!- sehr fehlsichtig ist) und das in der causa Limburg ganz klar Partei ist- und zwar die falsche.
Was der südamerikanische Purpurträger zum Besten gibt, könnte allerdings schon so manchen in seiner -hoffentlich irrigen- Meinung bestärken.
Alles Weitere bei summa summarum.
Gestern war dort ein erster Bericht über den Neotriumphalismus unseres Mannes aus Honduras zu lesen.
Wer den Beitrag noch nicht kennt,  klicke hier.
Ebenfalls interessant ein Standpunkt von außen:  die Gedanken, die sich Father J.Zuhlsdorf zu dieser interkurialen Fehde, in der auch Kardinal Marx eine nicht wirklich rühmliche Rolle spielte, gemacht hat.Hier zu lesen:  klicken
Auch bei et nunc finden wir zur Zungenfertigkeit des Kardinals Lesenswertes :   klicken
Es werden immer mehr, die der Erzbischof von ähm Tegucigalpa mit seinen Invektiven in Richtung seines Mitbruders im Hirtenamt, Müller, zum schreiben anregt, hier  einfach entfachend    klicken

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Herbei, oh Ihr Gläubigen!

                                  Frohe & gesegnete Weihnachten!


                                     Adeste fideles laeti triumphantes,
                                              venite, venite in Bethlehem.
                                              Natum, videte Regem angelorum
                                              Venite adoremus, venite adoremus,
                                              venite adoremus Dominum.

                                                 
                        

                                                Ergo qui natus die hodierna
                                                Jesu, tibi sit gloria
                                                Patris aeternum, verbum  caro facto.
                                                Venite adoremus, venite adoremus,
                                                venite adoremus Dominum.

Dienstag, 17. September 2013

Ad Petri sedem

Wie die Initiative Junger Katholiken Pellegrinaggio Populus Summorum Pontificum und Sine Timore zur "2. Wallfahrt der Tradition Ad Petri Sedem"  vom 24. -27. Oktober, um Papa emeritus Benedetto ihre Dankbarkeit für sein Lehramt und speziell für Summorum Pontificum zu bezeugen, zeigt, sind auch junge Katholiken durchaus in der Lage tiefe und kompliziertere und komplexere Glaubensinhalte und Verkündigungen zu verstehen und sich an ihnen zu freuen.
Sie sind nicht angewiesen auf simpel herunter transponierte Versatzstücke und ebensolche Symbole.
Die diesjährige Wallfahrt steht unter dem Motto: "Summorum Pontificum- Deo gratias!",  im Zeichen des Dankes :

In „besonderer Weise“ danken die jungen Katholiken von Sine timore „dem Heiligen Vater Benedikt XVI., der uns durch seine Führung in den Jahren unserer Jugend geprägt hat und uns im Gebet begleitet“.

Beide Gruppen bieten T-Shirts für die Teilnehmer an, die ab dem 23.10. lieferbar sind,  z.B. diese klicken.
Sine Timore wurde im April dieses Jahres, nach den Ereignissen um die Lex Soubira und bei la manif pour tous  gegründet.
Als in Paris nach der manif pour tous im Jardin du Luxembourg ein junger Familienvater verhaftet wurde, weil er ein Kapuzen-T-Shirt mit einem Aufdruck trug, das eine Familie bestehend aus Vater-Mutter-Kindern zeigte,  beschloss die Sine-timore-Gruppe T-Shirts und andere Kleidungsstücke herzustellen und zu vertreiben, die deutlich katholische Glaubensinhalte und Symbole erkennen lassen.
Sine timore, hat sich unter den Schutz des Hl. Johannes des Täufers und des Hl. Erzengels Michael gestellt und will den Glauben- gerade in Zeiten der Verfolgung -wie z.B. durch das Regime Hollande - auch durch Kleidung sichtbar zeigen.
So zeigt das rote Shirt ein Kreuz auf dessen Balken steht : "et verbum carofactum est et habitavit in nobis", das grüne den Erzengel Michael mit der Bitte, uns im Kampf zu verteidigen. "Sancte Michael Arcangele, defende nos in proelio"

Das T-Shirt der anderen, älteren Gruppe zeigt Papst Benedikt mit Mitra, Pallium und Ferula- (auch hier ist Sine timore der Hersteller)   klicken

Quelle: Messa in Latino, katholisches.info

Mittwoch, 11. September 2013

Christus vincit

etwas Triumphalismus muß sein......nicht nur bei Michelangelo
   
                             Christus vincit- Christus regnat- Christus imperat             

                   

                                            laudate Dominum omnes gentes