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Freitag, 10. Januar 2020

Erzbischof Gullickson: Kardinal Müller ist eine Quelle der Bestätigung für die Katholiken

Dorothy Cummings McLean berichtet für LifeSiteNews über den Kommentar des us-amerikanischen apostolischen Nuntius in der Schweiz und Liechtenstein, Erzbischofs Gullickson zu Kardinal Müllers kürzlich erschienenen Essayband.
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"PÄPSTLICHER NUNTIUS: DER FRÜHERE PRÄFEKT DER GLAUBENSKONGREGATION IST EINE QUELLE DER BESTÄTIGUNG FÜR KATHOLIKEN"

"Der us-amerikanische Erzbischof Thomas Gullickson hat die neueste Essay-Sammlung Kardinal Gerhard Müller, die sein Glaubensmanifest enthält -als "Quelle der Bestätigung"  gepriesen, die die Katholiken in dem Glauben bekräftigt, wie "ihr ihn kennt und wie er immer noch geglaubt und gelehrt wird."

Erzbischof Gullickson, 69, der päpstliche Nuntius in der Schweiz und Liechtenstein, hat den früheren Präfekten der Glaubenskongregation als "gute, solide" Quelle für Katholiken gelobt,. die durch die gegenwärtige Entwicklung in der Kirche beunruhigt sind.

"Bei meiner Hin-und Rückreise in und von den USA Ende November  hatte ich Zeit, diese Sammlung von Essays Seiner Eminenz mit seinem Glaubensmanifest im Anhang zu lesen" hat Gullickson in seinem blogpost vom 5. Januar geschrieben.

"Wenn Sie überhaupt durch die Zweideutigkeit, die von manchen, die mit dem Lehramt der Kirche vertraut sind, beunruhigt sind, kann ich garantieren, daß dieses Buch von Kardinal Müller eine Quelle der Stärkung für Sie sein wird."

"Es wird Sie im Glauben, wie Sie ihn kennen, wie er noch geglaubt und gelehrt wird, bestätigen. Mein Punkt ist einfach, daß wir in Kardinal Müller immer noch gute, solide Leute da draußen haben.

Gullickson hat seine Leser daran erinnert, daß die Kirche immer den Rückgriff auf "approbierte Autoren" wie die Väter der frühen Kirche, der Kirchenlehrer, die Heiligen und auch heute lebende Katholiken, die der Lehre der Kirche treu sind, zurückzugreifen, Der Erzbischof gibt diesen Rat, um Heterodoxien die den Glauben der Getreuen erschüttern, entgegen zu treten.


Donnerstag, 14. November 2019

Marco Tosatti: "Die Zeitbombe tickt"

Marco Tosatti erinnert heute bei Stilum Curiae an einen vor einem Jahr erschienenen Artikel,in dem er sich mit einem Vorkommnis aus der Anfangszeit des aktuellen Pontifikates befaßte, mit einer auf Anordnung des Papstes eingestellten Untersuchung (wg. sexuellen Mißbrauchs) gegen einen Kardinal, bei dem es sich wohl um den Papst-Großwähler Murphy O´Connor handelte. 
Jetzt ist diese Vermutung bestätigt worden.
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"BESTÄTIGUNG: DER PAPST HAT EINE RECHERCHE ÜBER MURPHY O´CONNOR BLOCKIERT"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae heute ist ein wichtiger Tag für Stilum Curiae. Eine Geschichte, über die wir vor einem Jahr geschrieben haben ist jetzt offiziell bestätigt worden; und es kommt nicht oft vor, daß die Zeit sich als Gentleman erweist- und wenn es passiert, ist es richtig, sich darüber zu freuen.

Vielleicht erinnert sich jemand von Ihnen, daß wir diese unglaublich erscheinende Geschichte geschrieben haben: der amtierende Pontifex hat weniger Monate nach seiner Wahl (wir schrieben Juni 2013) Kardinal Müller, der in einer Kirche in Nähe der Glaubenskongregation, deren Präfekt er war,  mit einer Gruppe seiner ehemaligen Schüler die Messe feierte, unterbrach. Wir haben geschrieben, daß der Präfekt der Glaubenskongregation sein Arbeitszimmer in der Glaubenskongregation verlassen hatte, um mit einer Gruppe deutscher Studenten in der Santa Monica-Kapelle der Augustiner neben dem Palazzo des Sant´ Uffizio eine Messe zu feiern.
Er zelebrierte die Messe als plötzlich der Sekretär des Presbyterium mit einem Handy erschien und ihn informierte, daß der Papst am Telefon war. Müller fragte ihn, ob er ihm gesagt habe, daß er die Messe zelebriert? Ja, aber er wolle dringen mit ihm sprechen. Müller ging in die Sakristei wo der Papst ihn mit verärgert anwies, eine von der Kongregation eingeleitete Untersuchung gegen eine Person, einen Freund, einen Kardinal sofort  zu beenden. 

Unsere Quelle sagte uns damals, daß der Betreffende Murphy O´Connor sei, der Ex-Primas von England. Was die Art der Vorwürfe anging, war die Quelle nicht sonderlich klar- demnach habe sich eine Frau, die seit Jahren versucht habe ihre Gründe vorzubringen bei der Glaubenskongregation über ihn beklagt. Wie es aussieht, wurde die- sowieso schon sehr geheim gehaltene Untersuchung beendet. Wir haben bei den offiziellen Quellen um eine Bestätigung oder ein Dementi nachgefragt- aber ohne Antwort. Wahrscheinlich weil es sich um eine Angelegenheit handelte, die das Papastgeheimnis betrifft. Derjenige, der uns diese Geschichte erzählt hatte- ein hochrangiger Kurienmitarbeiter- fiel aus allen Wolken. Sei es wegen der Art, wie die Kommunikation abgelaufen war oder wegen der Botschaft "Ihr hättet sagen müssen: zeigt mir das Dossier, zeigt mir eure Resultate. Man kann dem Ermittler nicht befehlen, a priori auf eine bestimmte Weise zu handeln. Das sind Sachen, die uns sehr ratlos machen." Er fügte hinzu, daß die Untersuchung den Regeln gemäß hätte abgeschlossen werden müssen- selbst wenn es sich um ein Märchen gehandelt hätte. 

Sie verstehen, dass diese Nachricht für die Glaubwürdigkeit des Autors riskant war. Der Papst, der eine Messe unterbricht, um eine Amtsträger zu veranlassen, eine Untersuchung zu beenden, weil es sich um einen Freund von ihm handelt (und um einen Großwähler der San Gallen-Gruppe, wie wir hinzufügen)? Einen ersten Seufzer der Erleichterung stießen wir aus, als Kardinal Gerhard Müller, in einem Interview mit Raymond Arroyo von EWTN, die Nachricht implizit bestätigte. 

Und heute haben wir zwei weitere Bestätigungen bekommen. Die erste ist eine Aussage von John Henry Westen, dem Gründer und Leiter von LifeSiteNews, der erklärt, daß Kardinal Müller ihm gegenüber den Wahrheitsgehalt persönlich bestätigt habe. 


Dienstag, 17. September 2019

Hl. Roberto Bellarmin

Heute feiert die Kirche den Hl. Roberto Bellarmin. 
Am 23. Februar 2011 hat Papst Benedikt XVI den Heiligen bei der Generalaudienz vorgestellt.
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Hier ein Ausschnitt aus seiner Katechese:

In den Schriften dieses mit Leitungsämtern betrauten Mannes ist – obgleich er seine Empfindungen hinter Zurückhaltung verbirgt – der Primat, den er den Lehren Christi zuschreibt, sehr deutlich spürbar. Der hl. Bellarmin ist somit ein Vorbild für das Gebet, die Seele jeder Tätigkeit: ein Gebet, das auf das Wort des Herrn hört, sich an der Betrachtung seiner Größe erfreut, sich nicht in sich selbst verschließt, sondern sich freudig Gott hingibt. 
Ein Merkmal von Bellarmins Spiritualität ist die lebendige und persönliche Wahrnehmung der grenzenlosen Güte Gottes. Daher fühlte sich unser Heiliger wirklich als geliebter Sohn Gottes, und es war ein Quell großer Freude, sich in innerlicher Ruhe und Einfachheit im Gebet, in der Betrachtung Gottes zu sammeln. 
In seinem Buch De ascensione mentis in Deum – Erhebung des Geistes zu Gott –, das nach dem Muster des Itinerarium des hl. Bonaventura aufgebaut ist, ruft er aus: »O Seele, dein Vorbild ist Gott – die unendliche Schönheit, das Licht ohne Schatten, der Glanz, der Sonne und Mond übertrifft. Erhebe die Augen zu Gott, in dem sich die Urbilder aller Dinge finden und von dem wie aus einem Quell unendlicher Fruchtbarkeit diese schier unendliche Vielfalt der Dinge ausgeht. Daraus schließe: Wer Gott findet, findet alles; wer Gott verliert, verliert alles.« 

                HEILIGER ROBERTO BELLARMIN BITTE FÜR UNS! 

Quelle: La Santa Sed, LEV 

Freitag, 10. Mai 2019

Fundstück

Wie KNA berichtet, hat Papst Franziskus die Berufung des  Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer in die Glaubenskongregation für weitere 5 JAhre erneuert.
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Unter dem Titel:
"Papst Franziskus beruft Bischof Rudolf Voderholzer erneut zur Glaubenskongregation"

"Das hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am 8. Mai 2019 bekannt gegeben.
Bischof Voderholzer war seit 2014 Mitglied der Glaubenskongregation.

Quelle: KNA

Mittwoch, 8. Mai 2019

M. Tosatti: Kardinal Müller zerpflückt die Reformpläne für die Kurie

Marco Tosatti veröffentlicht bei La Nuova Bussole Quotidiana Teile der Kritik, die Kardinal Müller in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse am Entwurf von "Praedicate Evangelium" -dem Dokument für die Kurien-Reform geübt hat.
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"BREITSEITEN VON MÜLLER GEGEN DAS PROJEKT"

"KURIENREFORM, OPFER WIRD DIE GLAUBENSKONGREGATION SEIN"

Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Müller zerlegt die Kurienreform, die die Glaubenskongregation zugunsten eines Dikasteriums für die Evangelisierung, deren Aufgaben noch nicht klar sind, beschnitten werden. Der Kardinal hat davor gewarnt, die Prioritäten auf säkulare Aufgaben der Kirche zu legen, damit sie nicht zu einer NGO wird. Und er hat wegen einiger Aspekte der Reform, die die Glaubenslehre bestreiten, die nur noch als eine der vielen Aufgaben bezeichnet wird, von "theologischer Dummheit" gesprochen.

Kardinal Müller schont weder Worte noch das Konzept bei der Bewertung der Reformpläne für die römische Kurie, die vom Rat der C9 (inzwischen auf C6 reduziert) erdacht und durch Interviews und Äußerungen  von dem Papst nahe stehenden Kardinälen bekannt geworden sind.
In einem spezifischen Fall hat der Ex-Präfekt der Glaubenskongregation ("La Suprema"-wie einmal genannt wurde) von "schockierender theologischer Dummheit" gesprochen.
Der Entwurf des Dokumentes, der in den vergangenen Wochen an die Kardinäle ( nach einigen Quellen aber nicht an alle) wurde, soll beabsichtigen, der Evangelisierung im Hinblick auf die Lehre und das Lehramt eine führende Rolle zuzuweisen: und das auch "physisch" durch die Einverleibung von Propaganda Fide ins Dicasterium für die Neu-Evangelisierung. Aber laut Müller biete das Dokument, das nach zig Treffen des C9- C6 entstanden ist, keine "überzeugende Idee vom Ursprung, der Substanz und der Mission der Kirche an."

Der Kardinal hat seine Vorhalte und seine Kritik in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse  geäußert. Der Entwurf des Dokumentes, das den Namen "Praedicate Evangelium" trägt, ist außer an die Kardinäle auch an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen., an die Führer der Synoden der Orientalischen Kirche, die Ordensoberen und mehrere Katholische Universitäten geschickt worden.
Von allen diesen Personen soll C6 bis Mitte Juni ein Feedback bekommen, um während des bevorstehenden Zusammentreffens vom 25. und 26. Juni und folgenden Treffen eventuelle Veränderungen und Zusätze diskutieren zu können.


Dienstag, 7. Mai 2019

up-date zum Offenen Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Katholischen Kirche

Wie Dr. Maike Hickson für LifeSiteNews beichtet, sind heute am 2. Mai weitere Unterschriften zum Offenen Brief hinzu gekommen:  klicken

 

Fr Daniel J. Becker, PhD

Deacon Andrew Carter B.Sc. (Hons.) ARCS DipPF

Dr Lee Fratantuono, Professor Lehrstuhl für Klassische Wissenschaften,  Ohio Wesleyan University

Fr Paul John Kalchik, STB M

Dr Thomas Klibengajtis

Patrick Linbeck, BA, STL, Board Member of Texas Right to Life

Nancy E. Martin, MA Theologie

Fr Boguslaw Nowak, SVD

Abbé Guy Pagès 

Quintilio Palozzi, PhD in Philosophy, emer. Professor 

Dr M. Elizabeth Phillips, MD

Dr Brian Charles Phillips, M.D. FRSCS 

Dr Robert L. Phillips DPhil (Oxon), Professor em. der Philosophischen Universität von Connecticut (USA)

Fr Luis Eduardo Rodríguez Rodríguez, Gemeinde- Priester, Diözese von Los Teques, Venezuela

Fr Darrell Roman

Robert Siscoe, author

Prof. Dr. Peter Stephan

Dr. Patrick Toner, Associate Professor of Philosophy, Wake Forest University, Winston Salem

Elizabeth D. Wickham, PhD, Executive Director, LifeTree


Quelle: LifeSiteNews, Dr.M.Hickson 

Samstag, 4. Mai 2019

Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche ; Gesamttext, Teil 4 und Schluß

Fortsetzung...
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Kardinal Kevin Farrell 
Kardinal Farrell hat seine Unterstützung für den Gedanken ausgedrückt, daß wiederverheiratete Geschiedene die Kommunion bekommen sollten. Papst Franziskus hat ihn zum Präfekten des neu geschaffenen Dicasterium für Laien, Familie und Leben ernannt, ihn in den Rang eines Kardinals erhoben und zum Camerlengo ernannt. (II,IV,V) 

Kardinal Oswald Gracias
Kardinal Gracias hat öffentlich die Ansicht geäußert, daß Homosexualiät eine Orientierung sein kann, die Menschen von Gott gegeben wird. Papst Francis hat ihn zu einem der Organisatoren des Mißbrauchsgipfels im Vatican im Februar 2019 gemacht, (II,IV,V) 

Kardinal Jozef de Kesel
2014 hat Kardinal de Kesel, der damalige Bischof von Brügge, Pater Tom Flamez zum Priester geweiht, nachdem er wegen sexuellen Mißbrauchs verurteilt worden war. Er hat Pater Antoon Stragier bis 2015 nicht aus seinem Amt entfernt, obwohl Stragiers Verbrechen der Diözese seit 2004 bekannt waren. Papst Franziskus wählte im November 2005 Bischof de Kesel als Erzbischof von Mechelen-Brüssel aus und ernannte ihn im November 2016 zum Kardinal (II, IV, V)

Kardinal Rodriguez Maradiaga
In einer Rede in der Universität von Dallas 2013 stellte Kardinal Maradiaga fest, daß das II. Vaticanische Konzil die Feindseligkeiten zwischen der Kirche und dem Modernismus - der vom I. Vaticanischen Konzils verdammt worden war - beendete und behauptete, daß der Modernismus zum großen Teil eine Reaktion auf Ungerechtigkeiten und Mißbrauch war, die die Würde und Rechte des Menschen verletzten" Er stellte fest, daß es keine duale Spezifizierung der Christen- in Laien und Klerus- gibt, die sich essentiell unterscheiden, und daß wir korrekterweise nicht von Klerus und Laien sprechen sollten sondern von Gemeinde und Dienst". Er behauptete, daß "Christus sich nicht selber verkündete oder predigte sondern das Königreich. Die Kirche - als Seine Jüngerin und Dienerin, sollte das Gleiche tun."
Kardinal Maradiaga hat nicht auf die Vorwürfe sexuellen Mißbrauchs von Seminaristen durch Jose Juan Pineda Fasquelle, Weihbischof von Tegucigalpa.geantwortet. Diese Vorwürfe waren Thema einer von Bischof Alcides Jorge Pedro Casaretto durchgeführten apostolischen Visitation, der hat  seinen Bericht im Mai 2017 Papst Franziskus überreicht. Bischof Fasquelle trat im Juli 2018 von  seinem Amt zurück.

Freitag, 3. Mai 2019

up-date Offener Brief

Wie Dr. Maike Hickson bei LifeSiteNews berichtet sind weitere Unterschriften für den Offenen Brief an die Bischöfe der Hl. Katholischen Kirche hinzugekommen.
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Prof. Mario Bombaci, Professor für Philosophie und Bioethik 

Dr. Erick Chastain,  Wiss. Assistent, Department für Psychiatrie, Universität Wisconsin-Madison


Lynn M. Colgan Cohen, OFS, MA


Fr Ian Farrell, STL


James Fennessy, MA, MSW, JD, LCSW


Patricia McKeever, BEd, MTh, retired Head of Religious Education


Prof. Dr. Juan Carlos Valdes Ossandón, em. Professor für Geschichte der Mittelalterlichen Philosophie, Päpstliche Universität Chile   


Harold A. Reyes, MRE


Padre Gabriele Rossi, FAM, Doctor of Canon Law


Daniel Younan, BA Phil, MA Th

Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche ; Gesamttext, Teil 3

Fortsetzung
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7. Am 5. September 2016 haben die Bischöfe der Region Buneos Aires ein Statement zur Anwendung
von Amoris Laetitia formuliert, in dem sie feststellten:

8)"In anderen komplexeren Fällen und wenn noch keine Annullierungserklärung vorliegt, ist die oben erwähnte Option vielleicht nicht realisierbar. Dennoch ist der Weg der Differenzierung immer noch möglich. Wenn es dazu kommt, anzuerkennen, daß es in einem besonderen Fall Einschränkungen gibt, die die Verantwortlichkeit und Schuld vermindern (cf 301-3012) -besonders wenn eine Person glaubt, daß sie ein weiteres Unrecht begeht, das den Kindern aus der neuen Verbindung schadet, bietet Amoris Laetita die Möglichkeit an, Zugang zu den Sakramenten der Versöhnung und der Eucharistie zu erlangen (Fußnoten 336 und 351). Diese Sakramente ihrerseits- versetzen die Person in die Lage in der Macht der Gnade zu wachsen und  zu reifen."...
9) Es mag richtig sein, daß ein möglicher Zugang zu den Sakramenten privat stattfindet, besonders wenn daraus Konfliktsituationen entstehen könnten. Aber zur selben Zeit müssen wir unsere Gemeinden in ihrem wachsenden Verstehen begleiten und willkommen heißen, ohne daß das Verwirrung über die Kirchenlehre über die Unauflöslichkeit der Ehe schafft. Die Gemeinschaft ist ein Instrument der Gnade, die "unverdient, bedingungslos und kostenlos" ist. (297)
10) Differenzierung ist nicht in sich abgeschlossen. "weil sie dynamisch ist, immer offen bleiben muß für neue Stufen im Wachstum und für neue Entscheidungen, die es ermöglichen das Ideal besser zu verwirklichen." (303) - gemäß dem "Gesetz der Gradualität (295) und mit Vertrauen auf die Hilfe der Gnade.]

Da wird behauptet , daß laut Amoris Laetitia- obwohl die Unausflöslichkeit der Ehe nicht geleugnet wird, und daß trotz des Verharrens in einem Zustand, der nicht nicht mit dem Empfang der Hilfe der Gnade kompatibel ist, die wiederverheirateten Geschiedenen die Sakramenten empfangen können. Papst Franziskus hat am selben Tag einen Brief an Bischof Sergio Alfredo Fenoy von San Miguel, einen Delegierten der argentinischen Bischöfe der Region Buenos Aires geschrieben, in dem er feststellt, daß die Bischöfe die einzig mögliche Interpretation von Amoris Laetitia gegeben hätten.


Donnerstag, 2. Mai 2019

Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche ; Gesamttext, Teil 2


Fortsetzung von hier 
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V. Es ist falsch, daß sexuelle Handlungen nur zwischen Eheleuten in sich gut und moralisch zulässig sind.
[1.Korinther 6:9-10: "Gebt euch keiner Täuschung hin! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Lügner, noch Diebe noch Habsüchtige, keine Trunkenbolde, keine Lästerer, keine Räuber werden am Reich Gottes Anteil haben." Jud. 1:7 : Ebenso stehen Sodom und Gomorrha samt ihren Nachbarstädten , die in ähnlicher Weise wie sie Unzucht getrieben haben und und hinter Wesen anderer Art hergelaufen sind, als Beispiel da: sie leiden die Strafe des Ewigen Feuers."
Siehe auch: Römer 1:26-32; Epheser 5: 3-5; Galater 5:19-21; Pius IX Casti coonubi 10, 19-21; Paul VI, Humanae Vitae 11-14; Johannes Paul II Evangelium Vitae 13-14]

VI Moralische Prinzipien und moralische Wahrheiten, die in der göttlichen Offenbarung enthalten sind, enthalten keine negative Verbote, die bestimmte Handlungen absolut verbieten, wenn hinsichtlich ihrer Absicht immer schwer illegal sind.
[Johnnes Paul II Veritatis Splendor 115: "Jeder von uns weiß, wie wichtig die Lehre ist, die das zentrale Thema dieser Enzyklika bildet und die heute mit der Autorität des Nachfolger Petri erneut vortragen muß. Jeder von uns kann den Ernst dessen um was es geht erkennen, nicht nur für Einelne sondern auch für die ganze Gesellschaft; mit der Wiederbestätigung der Universalität und der Unveränderlichkeit der moralischen Gebote, besonders jener Gebote, die immer und ausnahmslos in sich schlechte Handlungen verbieten." DH 4971
Siehe auch Römer 3:8; 1. Korinther  6, 9-10; Apg 22:15; 4. Laterankonzil Kapt. 22, DH 815; Konzil von Konstanz, Bulle "Inter cunctas" 14, DH 1254; Paul VI Humanae Vitae, 14: AAS 60 (1968); Johannes Paul II "Veritatis Splendor", 83: AAS 85 (1993):L 1199, DH 4970.


Mittwoch, 1. Mai 2019

up-date zum Offenen Brief

Wie Dr. Maike Hickson für LifeSiteNews via Twitter berichtet,  haben heute 12 weitere Kleriker und Gelehrte den Offenen Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle unterschrieben:

  • Fr William Barrocas
  • Dr. Pedro Erik Carneiro,  
  • Dr. Michael J. Cawley III,  Psychologe
  • Fr Gregory Charnock, Ba LLB, Diözesan Priester,  Katholische Gemeinde St Bartholomew ,Western Cape, Südafrika
  • Ernesto Echavarria, KSG
  • Sarah Henderson, DCHS BA MA
  • Edward T. Kryn, MD
  • Alan Moy, MD, Wissenschaftlicher Direktor und Gründer des Johannes Paul II Medical Research Institute
  • Jack P. Oostveen, Emeritus Assistant Professor für Geomechanik,  Technische Universität von Delft, Niederlande; von 2006-2007 aktiver Präsident der Internationalen Vereinigung Una Voce
  • Harriet Sporn, hermit
  • Dr. Zlatko Šram, Kroatisches  Zentrum für Angewandte Sozialforschung  
  • Prof. em. Dr. Hubert Windisch, Pastoral-Theologe  Graz/Freiburg/Regensburg
Quelle LifeSiteNews, Dr. M. Hickson


Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche ; Gesamttext, Teil 1

Nachdem wir gestern die autorisierte Zusammenfassung des von LifeSiteNews veröffentlichten Offenen Briefes an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Heiligen katholischen Kirche online gestellt haben, legen wir heute den ersten Teil des Gesamttextes vor.
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"EURE EMINENZEN, EURE SELIGKEITEN, EURE EXZELLENZEN"
wir senden Ihnen diesen Brief aus zwei Gründen: erstens um Papst Franziskus des kanonischen Vergehens der Häresie anzuklagen und zweitens, um Sie zu bitten, die nötigen Schritte zu unternehmen, um mit der schwierigen Situation eines häretischen Papstes umzugehen.
Wir greifen zu dieser Maßnahme als letzte Möglichkeit auf die jahrelange Anhäufung von Schaden durch Papst Franziskus´ Worte und Handlungen zu antworten, die die Entstehung einer der schwersten Krise in der Geschichte der Katholischen Kirche ausgelöst haben.

Wir beschuldigen Papst Franziskus des kanonischen Deliktes der Häresie. Damit das kanonische Delikt der Häresie begangen wird, müssen zwei Dinge geschehen: die fragliche Person muß öffentlich durch Worte und/oder Taten einige der von Gott offenbarte Wahrheiten des Katholischen Glaubens leugnen, die Kraft des göttlichen und katholischen Glaubens geglaubt werden müssen; und dieser Zweifel oder dieses Leugnen muß dauerhaft sein, d.h. es muß im Wissen geschehen, daß die bezweifelte oder geleugnete Wahrheit durch die Katholische Kirche als göttlich offenbarte Wahrheit gelehrt wird, die -mit Zustimmung zum Glaubens geglaubt werden muß -und Zweifel und Leugnen müssen dauerhaft sein.

Während einen Papst der Häresie zu beschuldigen, ein außerordentlicher Schritt ist, der auf soliden Beweisen beruhen muß, sind diese beiden Voraussetzungen von Papst Franziskus beweisbar erfüllt worden.
Wir beschuldigen ihn nicht, das Delikt der Häresie bei jeder Gelegenheit begangen zu haben, in denen er öffentlich der Glaubenswahrheit widersprochen zu haben scheint, Wir beschränken uns darauf, ihn in Fällen der Häresie zu beschuldigen, bei denen er öffentlich eine Glaubenswahrheit geleugnet hat und dann auf eine Weise gehandelt hat, die zeigt, daß er diese Wahrheiten nicht glaubt, die er öffentlich leugnete.
Wir behaupten nicht, daß er Glaubenswahrheiten in Verkündigungen geleugnet hat, die die Bedingungen für eine unfehlbare päpstliche Lehre erfüllen. Wir versichern, daß das unmöglich wäre, weil es mit der vom Hl.Geist geführten Kirche unvereinbar wäre. Wir leugnen, daß das für  irgendeine vernünftige Person der Fall zu sein scheinen könnte, weil Papst Franziskus nie eine Aussage gemacht hat, die die Bedingungen für Unfehlbarkeit erfüllen.

Dienstag, 12. März 2019

Die belagerte Kirche in Zeiten der Krise

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die aktuelle Situation der Kirche nach den Gerichtsurteilen in Australien gegen Kardinal Pell und in Frankreich gegen Kardinal Barbarin. Hier geht´s zum Original: klicken

"NACH DEN URTEILEN GEGEN DIE KARDINÄLE PELL UND BARBARIN. DIE BELAGERTE KIRCHE, FASSUNGSLOS"

In Australien landete Kardinal Pell im Gefängnis. In Frankreich wurde Kardinal Philipee Barbarin, Erzbischof von Lyon zu einer zur Bewährung ausgesetzten 6-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Und es ist möglich, daß weitere prominente Kardinäle und Bischöfe bald unter dem Urteil von säkularen Gerichten stehen - beschuldigt sexuellen Mißbrauch Minderjähriger begangen oder vertuscht zu haben.

Für die Katholische Kirche stellen sich hier bemerkenswert schwerwiegende Fragen, angesichts derer sie keineswegs zuversichtlich ist und weiß was zu tun ist.

Insbesondere zu folgenden drei Fragen:

1. EIN SONDERTRIBUNAL UM DEN PAPST VOR GERICHT ZU STELLEN? 
Sowohl Pell als auch Barbarin sind auf Grund fragwürdiger Beweise für schuldig befunden worden, beide in einem zweiten Prozess, nachdem dem ein erster ohne Schuldspruch endete.Für Barbarin hatte sogar der Staatsanwalt Freispruch gefordert. Beide sagen, daß sie unschuldig sind und haben Revision eingelegt.

In der Kirche jedoch wurde -während der Prozess noch lief- Ersterem verboten sein Amt öffentlich auszuüben und der Kontakt zu Minderjährigen untersagt. Und vor einigen Tagen hat Letzterer seinen Rücktritt angekündigt-sicher, daß der Papst den annimmt.

In Pells Fall wurde bekannt gegeben, daß die Glaubenskongregation einen kanonischen Prozess eröffnen wird. Und es sit wahrscheinlich, daß das auch für Barbarin gelten wird.

Aber welche Art Prozess? Und wie? Entlang der allgemeinen Richtlinien für Bischöfe, die verdächtigt werden, eines Mißbrauchsvergehens oder seiner Vernachlässigung zu sein, hat Papst Franziskus im Juni 2016 einen apostolischen Brief geschrieben "Wie eine liebende Mutter" in dem -wie er später bei der Pressekonferenz auf dem Rückflug von Irland am 26. August 2018 erklärte- "gesagt wird, daß es gut wäre, wenn es für Bischöfe Sondergerichte gäbe"-eines für alle.
Bald jedoch behauptete Franziskus selbst "daß das nicht praktizierbar sei" und stimmte dafür, sich in jedem Fall einer Jury anzuvertrauen.  Wie in dem Fall- den er als beispielhaft bezeichntete-  des Erzbischofs von Guam Anthony Sablon Apuron - der in erster Instanz von der Glaubenskongregation verurteilt wurde, aber um dessen Einspruch sich dann Papst Franziskus mit Hilfe einer Gruppe von Kirchenrechtlern selbst kümmerte.

Alle diese Prozeduren bleiben weiterhin unsicher. Im vergangenen November hat Franziskus der us-amerikanischen Bischofskonferenz verboten, über die Schaffung einer unabhängigen Körperschaft  aus Laien abzustimmen, die mit einer ersten Anhörung beschuldigter Bischöfe beauftragt werden sollte. Aber die von Kardinal Cupich vorgehaltene Alternativlösung und durch ihn auch vom Papst- die erste Anhörung dem Metropoliten der Kirchenprovinz des Beschuldigten zu übertragen, ist auch weit davon entfernt, kodifiziert worden zu sein- trotz der Tatsache, daß sie von Cupich beim vaticanischen Gipfeltreffen vom 21.-24. Februar, dazu gedacht, zu klären, wie man die Mißbrauchsseuche bekämpfen könne- erneut vorgebracht wurde.

Gegen Cupichs Vorschlag wurde u.a. vorgebracht, daß die erste Befragung dem Metropoliten -oder einem anderen Bischof- aus der Provinz des Beschuldigten -aufzutragen, läuft Gefahr, das Urteil in die Hände von Klerikern zurückzulegen, die oft zur selben Clique gehören und deshalb in Versuchung sind, einander beizustehen.


Samstag, 16. Februar 2019

Der "letzte McCarrick-Mann" wird Camerlengo...rorate caeli kommentiert

Rorate caeli kommentiert gewohnt kritisch die Ernennung von Kardinal Kevin Farrell zum Camerlengo im Zusammenhang mit der Laisierung seines engen Vertrauten Ex-Kardinal McCarricks
und dem bevorstehenden Gipfeltreffen zum Mißbrauchsskandal im Vatican.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE GLÄUBIGEN VERSPOTTET: MCCARICK LAISIERT- WÄHREND SEIN ENGSTER MITARBEITER UND VERTRAUTER DAS NÄCHSTE KONKLAVE LEITEN WIRD" 
"Kardinal Farrell, der engste Freund, Vertraute, Weihbischof und Mitbewohner von Ted McCarrick wurde in dieser Woche zum Camerlengo ernannt. Er wird die "Show" leiten, wenn  Franziskus gestorben ist. Das ist der Preis dafür, der letzte McCarrick-Mann zu sein.

Das alles rückt  die heute veröffentlichte Entscheidung der Glaubenskongregation, den Mißbraucher McCarrick zum Verlust des klerikalen Status zu verurteilen, in die rechte Perspektive. Das bedeutet praktisch, daß die Gerechtigkeit verschoben und durch die Ernennung Farrells verhöhnt wird.

Hier das Communiqué der Glaubenskongregation:

"Am 11. Januar 2019 hat die Vollversammlung der Glaubenskongregatiobn am Ende eines Strafprozesses ein Dekret verabschiedet, in dem Theodore McCarrick, Erzbischof em. von Washington D.C. folgender, während seiner Zeit als Kleriker, für schuldig befunden:
"Anmache" ("solicitation") während der  Beichte und Sünden gegen das 6. Gebot mit Minderjährigen und Erwachsenen, mit dem erschwerenden Faktor des Machtmißbrauchs. Der Kongress hat gegen ihn die Strafe der Entlassung aus dem Klerikerstand verhängt. Am 13. Februar 2019 hat die Ordentliche Sitzung (Feria IV) der Glaubenskongregation den Einspruch, den er gegen diese Entscheidung eingelegt hat, erwogen. Nach Prüfung der Argumente für den Einspruch hat die Versammlung  bei der Ordentlichen Sitzung das Dekret des Kongresses bestätigt. Diese Entscheidung wurde Theodore McCarrick am 15. Februar bekannt gegeben. Der Hl. Vater hat die endgültige Natur dieser in Übereinstimmung mit dem Gesetz getroffene Entscheidung anerkannt: sie zu einer res iudicata zu machen (d.h. keinen weiteren Einspruch zuzulassen)."

Quelle: rorate caeli 

 

Freitag, 15. Februar 2019

Sandro Magister zur Bedeutung der Null-Toleranz gegenüber Mißbrauchstätern

Sandro Magister setzt sich heute bei Settimo Cielo kritisch mit der Bedeutung un den Folgen  von "Null-Toleranz" für den Umgang mit sexuellen Mißbrauchstätern  auseinander.
Hier geht´s zum Original: klicken

“NULL-TOLERANZ" DIE PAROLE EINER GNADENLOSEN KIRCHE"
"Es gibt zwei Sünder, für die es in den Predigten von Papsr Franziskus nie auch nur einen Hauch von Barmherzigkeit gab: die Korrupten und die des Mißbrauchs Minderjähriger Schuldigen.
Für sie gilt die Parole "Null-Toleranz". Während der Pressekonferenz auf dem Rückflug von seiner Reise nach Chile und Peru hat Franziskus Benedikt XVI als den ersten bezeichnet, der diese Formulierung wählte. Aber wirklich taucht sie in keinem Dokument und in  keiner Rede von Papst Joseph Ratzinger auf- nicht einmal in der "Dallas-Charta" der us-amerikanischen Bischöfe von 2002, während es im Gegenteil dazu vom amtieren Papst fortwährend als Führendes in der Pole-Position in seinem Kampf gegen den Mißbrauch benutzt wird- zuletzt im "Brief an das Volk Gottes" vom vergangenen 20. August.

"Null-Toleranz" -wie sie am 12. Februar 2015 von Kardinal Sean O´Malley, den Papst Franziskus zum Leiter der Päpstlichen Kommission zum Schutz Minderjähriger ernannt wurde- beim Konsistorium erklärt wuirde, beinhaltet "die bindende Verpflichtung, daß kein Mitglied des Klerus, das ein Kind mißbraucht hat, weiterhin sein Amt ausüben darf: das bedeutet, daß jemand, der auch nur einen Übergriff dieser Art gemacht hat- vielleicht Jahrzehnte früher- für immer von der Ausübung ausgeschlossen wird- ebenso wie Serientäter. Und das sogar bevor das durch einen regulären kanonischen Prozess bestätigt wurde. .

Der unerbittliche Druck der Öffentlichen Meinung auf die Katholische Kirche erklärt diesen Rückgriff auf die "Null-Toleranz". Das Gipfeltreffen zwischen dem Papst und den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der Welt, das vom 21.-24. Februar im Vatican geplant ist- wird die letzte von vielen Episoden in dieser Belagerung sein. Aber das rechtfertigt -nach Meinung vieler Experten- nicht die Kapitulation der Kirche gegenüber Prozeduren, die die Grundrechte der Beschuldigten und der Schuldigen verletzen.

Freitag, 1. Februar 2019

Was man über die causa Pater Hermann Geißler und Doris Wagner wissen sollte......

Angela Ambrogetti hat für CNA einen sehr aufschlußreichen Kommentar zur causa Geißler/ Wagner verfaßt, der Licht in diese Affäre gebracht hat, -die natürlich bereits von interessierter, kirchenfeindlicher Seite instrumentalisiert und so gut wie möglich ausgebeutet wurde. Natürlich auch von den üblichen (verdächtigen) ÖRM-Redaktionen, die eine weitergehende Recherche für überflüssig oder unter ihrer Würde hielten,. Man kann eigentlich nur auf rechtliche Schritte durch Pater Hermann Geißler hoffen.
Hier geht´s zum Original bei CNA: klicken

  "ZUM RÜCKTRITT VON PATER HERMANN GEIßLER"
Der Artikel beginnt so, Zitat: 
"Auf den ersten Blick scheint der Fall klar: Ein Priester wird des Fehlverhaltens gegenüber einer Frau beschuldigt und tritt von seinem Amt im Vatikan zurück.

Doch hinter dieser Nachricht von der Mitteilung des Heiligen Stuhls vom Rücktritt, dass Pater Hermann Geißler auf eigenen Wunsch seinen Dienst beendet hat, steckt mehr (CNA Deutsch berichtete).
"Mit Datum vom 28. Januar 2019 hat P. Hermann Geißler den Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre darum gebeten, seinen Dienst zu beenden. Der Präfekt hat dieser Bitte entsprochen. Pater Geißler hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um weiteren Schaden von der Glaubenskongregation und von seiner Gemeinschaft abzuwenden. Er bekräftigt, dass die gegen ihn vorgebrachte Beschuldigung unwahr ist. Er legt Wert auf eine Fortsetzung des bereits eingeleiteten kirchenrechtlichen Verfahrens. Darüber hinaus behält er sich rechtliche Schritte vor."

Ambrogetti fährt dann fort, daß diese Erklärung einen Amtsträger betrifft, der seit 25 Jahren für drei Päpste in der Glaubenskongregation gearbeitet hat- von Johannes Paul II bis zu Papst Franziskus-und Folge von Vorwürfen von Doris Wagner, einer ehemaligen Ordensfrau, ist. Wagner habe inzwischen ihre Lebensaufgabe in einem Feldzug gegen die Kirche und das Ordensleben gefunden.

Samstag, 24. November 2018

Communiqué der FSSPX über das Treffen mit Kardinal Ladaria

Rorate Caeli veröffentlicht das Communiqué der FSSPX über das Treffen mit Kardinal Ladaria in der Glaubenkomgregation, das am vergangenen 22. November in Rom stattfand.
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"FSSPX COMMUNIQUÉ: PRÄFEKT DER GLAUBENSKONGREGATION KARDINAL  LADARIA TRIFFT DEN ORDENSGENERAL DER FXSSPX PATER PAGLIARINI"

"Das 2-stündige Treffen fand am vergangenen Donnerstag, 22. November im Palast des Sant´Uffizio in Rom -auf Einladung von Kardinal Ladaria statt- in Anwesenheit des Sekretärs von Ecclesia Die Erzbischof Guido Pozzo.
Man hatte sich geeinigt, daß der Hauptpunkt der Meinungsverschiedenheit, die die Unterschrift unter die Endvereinbarung verhinderte, doktrinale Differenzen waren.
Deshalb müsse eine neue doktrinale Diskussion zwischen den beiden Parteien stattfinden.
Das gesamte Communiqué in französischer Sprache folgt. 

"Communiqué de la Maison générale de la Fraternité Saint-Pie X sur la rencontre entre le cardinal Ladaria et l’abbé Pagliarani, 22 novembre 2018"

"Communiqué des Generalhauses der FSSPX über das Treffen zwischen Kardinal Ladaria und Abt Pagliari am 22. November 2018" 

"Donnerstag,22. November 2018 hat sich Abt David Pagliari, Generals-Superior der Priestervereinigung des Hl. Pius X auf Einladung von Kardinal Luis LAdaria Ferrer, Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom begeben. Er wurde von Abt Emmanuel du Chalard begleitet. Assistent von Ladaria war Msgr. Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission "Ecclesia Dei."
Die Unterhaltung fand im Büro er Glaubenskongregationvon 16:30 bis 18:30 statt. Ziel war es, Kardinal Ladaria und Abt Pagliarani zu ermöglichen, sich zum ersten mal zu begegnen und sich ein Bild über die Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und der PiusX-Bruderschaft nach der Wahl ihres neuen Ordensgenerals im vergangenen Juli zu machen.

Während des Gesprächs mit den römischen Autoritäten wurde daran erinnert, daß das Grundproblem ein doktrinales war und weder die Bruderschaft noch Rom dem ausweichen können. Auf Grund dieser unüberwindlichen doktrinalen Divergenz konnte seit 7 Jahren kein für beide Seiten akzeptabler Entwurf einer Erklärung erreicht werden. Deshalb ist die Frage der Doktrin absolut vorrangig geblieben.  
Der Hl. Stuhl sagt nichts anderes, wenn er feierlich aussagt, daß ein rechtliche Statut für die Bruderschaft erst nach Unterzeichnung eines Dokumentes mit doktrinalem Charakter erstellt werden kann.
Das alles drängt die Bruderschaft die theologische Diskussion wieder aufzunehmen, im Bewußtsein, daß der Gute Gott von ihr nicht notwendigerweise fordert, ihre Gesprächspartner zu überzeugen, sondern das bedingungslose Glaubenszeugnis vor die  Kirche zu tragen.
Die Zukunft der Bruderschaft liegt in den Händen der Vorsehung der Allerheiligsten Jungfrau Maria, wie es ihre gesamte Geschichte von seiner Gründung bis heute beweist.
Die Mitglieder der Bruderschaft möchten nichts anderes, als der Kirche zu dienen und wirksam an ihrer Regeneration zu arbeiten, um ihr Leben für ihren Triumph zu geben, wenn es sein muß. Aber sie können weder die Art noch die Worte, noch den Zeitpunkt für das wählen, was Gott allein  zukommt. "
Menzingen 23. November 2018

Quelle: Rorate Caeli 

Freitag, 12. Oktober 2018

Party im Sant´ Uffizio und andere Merkwürdigkeiten

Dr. Maike Hickson kommentiert bei LifeSiteNews die neuesten jetzt bekannt gewordenen Details zum Drogen-Party-Skandal im Vatican.
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"QUELLE: KURIENKARDINAL WAR BEI HS-DROGENPARTY UND DER PAPST WEISS DAS."

Kardinal Francesco Coccopamerio -ein enger Mitarbeiter von Papst Franziskus war im Sommer 2017 bei der HS-Drogenparty im Vatican anwesend, bei der sein Sekretär Luiigi Capozzi bei einer Polizei-Razzia verhaftet wurde.

Eine hochrangige Vatican-Quelle mit direkter Kenntnis, die aus Angst vor Repressalien anonm bleiben muß, hat LifeSiteNEws berichtet, daß der auch der Papst selber Kenntnis von Coccopalmerios Anwesenheit bei der Party hat. Die Party hatte in einem Apartment im Gebäude der Glaubenkongregation stattgefunden. (Wir haben berichtet).

Bis zum Beginn seines Ruhestandes im April hat Coccopalmerio den Päpstlichen Rat für Legislative Texte geleitet.

Die gleiche Vaticanische Quelle hat in diesem Sommer bei einem privaten Treffen eingehender mit einer Gruppe von Priestern gesprochen, von denen drei LifeSite darüber berichteten.

Einer dieser Priester erzählte LifesiteeNews, daß gemäß der Vaticanischen Quelle, Kardinal Coccopalmerio, 80, nicht nur ....war. De facto - so die Quelle- leitete er das Ganze als die Vaticanische Gendarmerie hereinbrach, die ihn instruierte, sich zu entfernen, bevor sie mit den Verhaftungen begannen- berichtet der Priester.

Ein anderer Priester, der an dem privaten Treffen teilnahm- sagte gemäß der Vaticanischen Quelle "klar mir und mehreren anderen gegenüber aus, daß Kardinal Coccopalmerio de facto über die Orie präsidierte, als Capozzi verhaftet wurde. Die Polizei riet ihm dann "sofort zu gehen", Dieser Priester fügte hinzu, daß die Quelle uns zu verstehen gab, daß Coccopalmerio praktizierener Homosexueller sei."

Ein weiterer Priester berichtete LifeSiteNews daß er "während einer informellen Unterhaltung in Gegenwart anderer Priester einen hochrangigen Kleriker aus der Römischen Kurie hören sagte, daß der Kardinal während der besagten "homosexuellen Orgie" anwesend war und von der Vaticanischen Polizei schnell weggewinkt wurde."

Wie LifeSiteNews früher berichtetem hatte Papst Franziskus persönlich darauf bestanden, daß satt des Sekretärs des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller Capozzi das Apartment im Gebäude der CDF bekam.


Montag, 3. September 2018

Duplizität der Fälle...die Rehabilitation der Mißbrauchstäter durch den Pontifex

Dorothy Cummings-McLean kommentiert für LifeSiteNews anhand der Causa Inzoli den Umgang des amtierenden Pontifex mit Mißbrauchstätern aus den Reihen des Klerus.
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"PAPST IGNORIERTE DIE WARNUNG EINES HOCHRANGIGEN KURIENKARDINALS, SERIENMISSBRAUCHER NICHT ZU REHABILITIEREN."

"(LifeSiteNews) - Papst Franziskus hat die Sanktionen gegen einen bekannten Sexualtäter aufgehoben, obwohl er vom Präfekten der Gaubenskongregation gewarnt und gedrängt worden war, das nicht zu tun- das hat eine hochgestellte Vatican-Quelle LifeSiteNews in einem Exklusivinterview mitgeteilt. "

So beginnt Dorothy Cummings-McLean ihren Kommentar und fährt dann so fort:

"Dieser Präfekt, Kardinal Gerhard Müller, wurde später aus dem obersten Doktrin-Amt des Vaticans entlassen. Die Quelle hat enthüllt, daß Kardinal Müller und sein Team von Papst Franziskus entlassen wurden, weil sie darauf bestanden, den Vorschriften der Kirche bzgl. sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker zu befolgen." 

"Bekanntermaßen habe Müller"- so die Autorin weiter -"dem Plan des Papstes widersprochen, den amtsenthobenen Don Mauro Inzoli, einen Serienmißbraucher von Jungen, die z.T. erst 12 Jahre alt waren, wieder zum Priestertum zuzulassen.
Don Inzoli mit dem Spitznamen Don Mercedes - wegen seiner Liebe zu auffälligen Wagen und einem eleganten Lebensstil, wurde gegenüber Kirchenoffiziellen beschuldigt, Jungen belästigt zu haben -auch im Beichtstuhl - und sie überzeugt zu haben, daß Gott seinem Mißbrauch zustimme.
2012 befand ein Kirchengericht Inzoli für schuldig und er wurde a divinis suspendiert und von allen priesterlichen Aufgaben ausgeschlossen.

2014 jedoch ließt Franziskus Inzoli ins Priestertum zurückkehren, obwohl - gemäß der Quelle - Kardinal Müller dem Wunsch des Papstes widerstand, aber Franziskus "entschied anders", d.h. er lehnte Müllers Ratschlag ab."

Dorothy Cummings-McLean berichtet dann weiter: "Nach dem Historiker Henry Sire, Autor von "Der Diktator Papst" hat Franziskus den Päderasten auf Bitten von Inzolis "Freunden in der Kurie rehabilitiert - Kardinal Coccopalmerio und Msgr, Vito Pinto" und seine Strafe auf "ein Leben im Gebet" und eine psychiatrische Therapie reduziert.

Inzoli durfte private Messen feiern, sollte sich aber von Kindern fernhalten. 2015 aber nahm Inzoli an der Familienkonferenz in der Lombardei teil.

"Aber [Franziskus´] Nachgiebigkeit ging nach hinten los, schrieb Henry, und nach Klagen aus Inzolis Heimatstadt Cremona, nahm die Polizei die Untersuchungen gegen ihn wieder auf."


Donnerstag, 30. August 2018

Die Büchse der Pandora ist geöffnet: jetzt kommen auch andere Dinge ans Licht, die bisher verborgen blieben.

Maike Hickson hat bei LifeSiteNews u.a. Neuigkeiten über die Gründe veröffentlicht, die zur Entlassung Kardinal Müllers als Präfekt der Glaubenskongregation führten.

"BREAKING: VATICAN-QUELLE: PAPST HAT KARDINAL MÜLLER ENTLASSEN WEIL DER DIE REGELN DER KIRCHE ZU MISSBRAUCHSFÄLLEN BEFOLGTE" 

"Eine hoch angesiedelte Quelle im Vatican berichtete LifeSiteNews daß Kardinal Gerhard Müller- gemeinsam mit drei hoch-kompetenten Priestern der Glaubesnkongregation von Papst Franziskus entlassen wurde, weil sie alle versucht hatten, treu den bestehenden Regeln der Kirche bzgl.dws Mißbrauchs beschuldigter Kleriker Folge zu leisten. 
In einem spezifischen Fall widersprach Müller dem Willen des Papstes,  Don Maurizio Inzoli, der bewiesenermaßen viele Jungen grausam mißbaucht hatte, wieder in sein Amt einzusetzen; 
aber der Papst wollte nicht auf Müller hören. In einem anderen Fall entschied der Papst, einem der eigenen Sekretäre Müllers kein Vatican-Apartment zu geben, sondern dem heute berüchtigten Msgr. Luigi Capozzi, trotz der Tatsache, daß jemand den Papst vor Capozzis schweren Problemen gewarnt hatte. Die Vatican-Quelle sagte auch, daß etlichen Personen im Vatican bekannt war, daß Benedikt XVI Restriktionen über Kardinal McCarrick verhängt hatte und bestätigt so Viganòs Behauptung.

Als sich LifeSiteNews an diese sehr vertrauenswürdige und wohlinformierte Vatican-Quelle wandte- und sie über die gerade veröffentlichte Viganò-Story und die Beschuldigungen des Erzbischofs, daß Papst Franziskus  von McCarricks gewohnheitssmäßigem Mißbrauch wußte, antwortete sie: "Kardinal Müller [als Präfekt der Glaubenskongregation CDF] hat die Mißbrauchsfälle immer entschieden und sehr scharf verfolgt und deshalb wurde er entlassen- genau so wie seine drei guten Mitarbeiter entlassen wurden."

In einem follow-up erklärte die Quelle, daß Kardinal Müller- als Präfekt der Glaubenskongregation immer die Kirchengesetze für Mißbrauchfälle loyal befolgte, für deren Abwicklung die  Glaubenskongregation zuständig war. Nach Aussage der Quelle "widerstand" Müller Papst Franziskus auch 2014, als er den Serienbelästiger von Jungen, den Italienischen Priester Don Inzoli, wieder in sein Amt einsetzen und ihm erlauben wollte, einige Tätigkeiten eines Priesters auszuüben. 
Im Widerspruch zu Müller "entschied sich der Papst anders", fuhr die Quelle fort.
Das heißt, Papst Franziskus befolgte Kardinal Müllers Rat nicht.

2012 war Inzoli bei einem Prozess von einem Kirchengericht wegen des Mißbrauchs von Jungen, die um die 12 Jahre jung waren- sogar im Beichststuhl. Er wurde a divini von allen priesterlichen Funktionen suspendiert. 
Der Historiker Henry Sire sagt in seinem Buch "Der Diktator Papst" daß 2014 der Papst "dem Appell von Inzolis Freunden in der Kurie, Kardinal Coccopalmerio und Msgr. Vito Pinto" folgte, und er reduzierte die Strafe des Priesters zu "lebenslänglichem Gebet" .
Inzoli jedoch wurde dann auch aufgefordert "sich von Kindern fernzuhalten, während ihm erlaubt wurde, privat die Messe zu zelebrieren."