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Mittwoch, 19. Februar 2020

S. Magister: Ein deutscher Albtraum

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die Reaktionen der DBK und der deutschen Katholiken auf "Querida Amazonia" , die er schismatisch und Albtraum nennt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"FRANZISKUS UND DAS DEUTSCHE SCHISMA. GESCHICHTE EINES ALBTRAUMS" 

Die Amazonas-Synode ist die zweite Synode nacheinander, in der Franziskus die Erwartungen derer enttäuscht hat, die vom Papst selbst avisierten Neuerungen erwartet hatten.

In der Jugend-Synode von 2018   war Homosexualität das Thema gewesen,  auf das sich Erwartungen und Kontroversen konzentrierten. Das Arbeitsdokument für die Diskussionen läßt in Absatz 197  ausdrücklich einen möglichen Paradigmenwechsel bei der Beurteilung von "homosexuellen Paaren" zu.

Statt dessen- nichts. Beim Synodentreffen ordnete Franziskus Schweigen zu diesem Thema an und erreichte es. Weder in den Diskussionen der Versammlung noch im Schlußdokument und noch viel weniger in der postsynodalen Exhortation "Christus vivit" wird es erwähnt. 

Im folgenden Jahr bei der Amazonas-Synode und besonders bei dem, was folgte, war die Enttäuschung der Erneuerer noch größer. 

Weil dieses mal die Synodendiskussionen zu der am meisten erwarteten und umstrittenen Veränderung stattfanden, also der Weihe verheirateter Männer. Im Schlußdokument wurde der Vorschlag mit mehr als einer 2/3-Mehrheit angenommen.  Und noch Anfang Januar waren viele sicher, daß Franziskus das in die postsynodalen Exhortation, die jeden Moment erwartet wurde, 
aufnehmen und so autorisieren würde. 

Aber dann kam- in energischer Verteidigung des zölibatären Priestertums als Knalleffekt das Buch des Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, das von den Innovatoren als katastrophales Omen betrachtet wurde.

Und tatsächlich erschien kurz darauf die postsynosale Exhortation "Querida Amazonia" wie ein plötzlicher Kälteschauer - mit Franziskus´völligem Schweigen zu diesem Thema. Um einen schwachen, kleinen Hoffnungsschimmer aufrecht zu erhalten, können die Erneuerer sich nur an die wenigen Zeilen der Einleitung klammern, in denen der Papst dazu einlädt, ebenfalls das Schlußdokument der Synode "ganz zu lesen", durch das "bereichert und herausgefordert zu werden"  Gott der gesamten Kirche gewähren möge und empfiehlt, daß die Hirten der Amazonas-Region"es
eifrig" anwenden. 

Aber abgesehen von diesem letzten bröckeligen Halt, den Franziskus den Neuerern gelassen hat, was hat den Papst veranlaßt, wiederholt bei Themen, bei denen er zuvor seine Bereitschaft zu Erneuerungen gezeigt hatte, die Bremsen zu betätigen.? 

Die Antwort kann man in Deutschland finden. 


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Dienstag, 18. Februar 2020

Sandro Magister läßt Pietro De Marco Querida Amazonia kommentieren.

Sandro Magister läßt bei Settimo Cielo den renommierten Religionsphilosophen und Historiker Prof. Pietro de Marco zur apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" , die so kontroverse Reaktionen hervorgerufen hat, zu Wort kommen. De Marco stellt u.a. fest, daß sich Papst Franziskus hier quasi zum ersten Mal als Papst gezeigt hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"QUERIDA AMAZONIA" WENN FRANZISKUS ENDLICH ALS PAPST HANDELT." 

Ich empfange und ich veröffentliche. Der Autor, der alte Professor für Religionssoziologie an der Universität Florenz und an der Theologischen Fakultät Zentral-Italiens ist ein gebildeter Philosoph und Historiker und ist den Lesern von Settimo Cielo seit mehreren Jahren wohlbekannt.
Sandro Magister

"DIE KEHRTWENDE DER EXHORTATION. PAPST FRANZISKUS ZWISCHEN SYNODEN-DRIFT UND PRIMAT"
Von Pietro De Marco 

"Nachdem ich in diesen letzten Tagen über das umfangreiche Geschehen um die Exhortation "Querida Amazonia" und über ihr europäisches Echo nachgedacht habe, ist in mir die Überzeugung gereift, daß es der erste Akt sein könnte, in dem der Pontifex maximus Franziskus sein "munus" ausgeübt hat. 


Das "munus" der Päpste ist- wie bekannt ist-. als Vikar Christi zu handeln, vom Fundament der Universalen Kirche aus  (“tamquam saxum immobile”  vom Hl. Ambrosius) als Wächter und Lehrer des  glaubens und der Wahrheit. 

Wie auch ich beobachten konnte, hat Franziskus seine  “potestas legifera, iudicialis et exsecutiva” großenteils ausgeübt , meiner Meinung nach maßgeblich zum Aufbau eines bischöflichen Gremiums in der Welt und von Beamten im Zentrum beigetragen haben, dem befohlen wurde, sein Reformprogramm, seine persönliche postkonziliare, ideologische Position unter dem Deckmantel von Pastoralismus und Evangelisierung durchzuführen. Programm und Position, in denen das "bonum ecclesiae" schwer zu sehen war und bleibt, auch wenn es tatsächlich fast systematisch missverstanden und verzerrt wurde.
Das heißt, die Ausübung der "Potestates" schien von den Verpflichtungen des "munus", vom Bewusstsein, dessen Träger zu sein, getrennt zu sein. 


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Montag, 17. Februar 2020

Wird Querida Amazonia für Papst Franziskus zu einer Art Humanae Vitae 2.0 ?

In seiner heutigen Kolumne für "Monday in the Vatican" untersucht A. Gagliarducci, ob und inwiefern "Querida Amazonia" eine Art Humanae Vitae 2.0 für Papst Franziskus werden kann.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS, IST QUERIDA AMAZONIA HUMANAE VITAE 2.0?"

"Die postsynodale Exhortation Querida Amazonia hat die Möglichkeit in Ausnahmefällen verheiratete Priester zu weihen nicht einmal erwähnt. Ebenso wenig schlägt sie die Möglichkeit vor Diakonissen zu haben oder die Einführung eines "Amazonischen Ritus"
Zum Abschluss der Amazonas-Synode hat Papst Franziskus statt dessen seine Träume für Amazonien beschrieben, die in der Tat Träume für den gesamten Lateinamerikanischen Kontinent.
Er ruft dazu auf, für Berufungen zu beten. Er fordert mehr Missionare. Es gab- nebenbei-nicht den Bruch mit der Tradition der Kirche des Lateinischen Ritus.

Es gibt nur eine Frage: waren die Erfahrungen berechtigt? Papst Franziskus hat den priesterlichen Zölibat in vielen Erklärungen unterstützt und er hat auch klar erklärt, daß er nicht die Absicht habe die Disziplin des Zölibats zu ändern. Im Schlußdokument der Synode ist versucht worden, den Papst in diese Richtung zu drängen: das war das Ziel des Paragraphen, der feststellt, daß der Zölibat keine notwendige Voraussetzung für das Priesteramt ist. Papst Franziskus hat dieses Thema jedoch nicht einmal in Betracht gezogen.

Seit Beginn des Pontifikates hat die Entourage von Papst Franziskus zu einer Änderung der Kirchenlehre gedrängt. Leute in klar definiertem Schwebeflug über dem Papst. Die Agenda war die des sogenannten progressiven Flügels der 1970-er Jahre. Eine alte, größtenteils von der Geschichte überholte Agenda, die ein Echo in den Medien fand und neue Erwartungen schuf.

Benedikt XVI hat diese theologische Agenda klar erklärt, als er sich mit den Schweizer Bischöfen bei ihrem ad-limina-Besuch im November 2006 traf und sagte: "Ich erinnere mich, daß wenn ich in den 80-er und 90-er Jahren nach Deutschland fuhr. und um ein Interview gebeten wurde, ich die Fragen immer schon vorher wußte. Sie betrafen die Ordination von Frauen, Empfängnisverhütung, Abtreibung und andere derartige immer wiederkehrende Probleme."

Als Papst Franziskus gewählt wurde, gab es viele Erwartungen an eine neue lehramtliche Welle. Diese Erwartungen wurden größer als er über "eine arme Kirche für die Armen" sprach und eines der Schlagworte der Befreiungstheologie benutzte. Seither ist jede Entscheidung, die Papst Franziskus getroffen hat, als Beginn einer Revolution in der Kirche beschrieben. Diese Revolution hat niemals stattgefunden.

Einige Beispiele.

Die beiden Kommissionen für Finanzen und das IOR haben im Wesentlichen zur Bestätigung 
des vaticanischen Rahmenwerkes geführt. Die jüngsten Entwicklungen hatten sogar eine
privilegierte beiderseitige Beziehung mit Italien zur Folge.


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Marco Tosatti hat nach der Amazonas-Synode und der Reaktion auf die postsynodale Exhortation einige Fragen an die deutsche und die brasilianische Kirche

Nach der Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation stellt Marco Tosatti bei Stilum Curiae der deutschen und der brasilianischen Kirche einige wichtige Fragen
Hier geht´s zum Original: klicken

"WENN DIE KATASTROPHEN-KIRCHEN SICH AN DIE DIE SPITZE DER PROZESSION SETZEN" 

Liebe Stilumcurialisten, mir sind nach der Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" einige sehr interessante Meldungen aufgefallen. Ich teile sie Ihnen mit so wie sie mir einfallen. Der Pontifex hat sich im Gespräch mit den amerikanischen Bischöfe beklagt, daß die Synode und die Exhortation auf eine einzige Zeile reduziert worden sind- auf die Tatsache, daß der Zölibat nicht verändert wurde, obwohl  es weder bei der Synode noch in der Exhortation um den Zölibat ging- betonte Papst Bergoglio.

Die zweite Beobachtung: das größte Stöhnen und  Lamento, weil sich im Gegensatz zu den Erwartungen aus dem deutschsprachigen Raum, in der Exhortation sich die Tore und Türen für die viri probati und weiblichen Diakone nicht erfüllte. Wir haben kämpferische Positionen Deutschlands gesehen, in denen bekräftigt wurde, dßs die deutsche Synode noch zu diesen Themen sprechen würde; In Linz, Österreich, sagte Bischof Scheuer, er habe "eine schlaflose Nacht" wegen dieser "großen Ernüchterung" verbracht. 
Aber war es nicht eine Amazonas-Synode? Aber stimmte es dann- wie viele sagten -, daß der Motor des Geschehens deutsch, deutsch-deutsch und brasilianisch eingebürgertes Deutsch war? Und daß die Synode die Spitze des Keils für die ganze Kirche werden sollte? Und daß das Dokument des Papstes - im Gegensatz zum Schlußdokument, lehramtlich ist. wie der Direktor des Pressesaales hervorhob - die Hoffnungen der Ultra wie Luftballons platzen ließ. 

Mal abgesehen von innerkirchlichen Debatten, erscbienen mir zwei weitere Meldungen interessant. Weil sie die deutsche und die brasilianische Kirche betreffen. 

Brasilien: eine Umfrage bestätigt, daß 50% der Brasilianer Katholiken sind, 31% Protestanten. 2000 waren 73,6% der Bevölkerung katholisch, Protestanten 22,2%. 
Muß man zu dieser pastoralen Katastrophe etwas sagen? 
Daß sich die Bischöfe vielleicht fragen sollten, ob das Modell der Kirche, das sie vertreten,
das in Politik und Gesellschaft so präsent ist, den Menschen nicht das gibt, was sie brauchen und was sie bei den Evangelikalen finden? Da das aber die Ursache des Ausblutens ist- sollten sie sich da nicht ein oder zwei Fragen stellen? 

Dann haben wir gesehen, daß im deutschen Bundesland NRW 2019 weitere 120.000 Menschen die Katholische und die Protestantische Kirche verlassen haben. 2018 waren es mehr als 88.000. Auch hier sehen wir uns -das ist offensichtlich- einer pastoralen Katastrophe von epischen Proportionen gegenüber. Die Katholische Kirche, der nach dem Staat zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland, sehr reich, leert sich von innen heraus- während sie vom theologischen Standpunkt nach außen hin immer aggressiver wird, so sehr, daß mehr als nur ein Kommentator von Protestantisierung und einem möglichen Schisma spricht. 

Aber finden Sie es nicht ein bisschen seltsam, daß es zwei so schwer beschädigte Kirchen gibt, die sich, wie man in den Jahren meiner verrückten Jugend sagte, erlauben, die Spitze der Prozession zu übernehmen? Um sie wohin zu führen? Das kann man sich angesichts der brillanten Ergebnisse, die sie zu Hause haben, zu Recht fragen ... Und in wessen Namen? 

Quelle: Marco Tosatti, Stilum Curaie
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Sonntag, 16. Februar 2020

Fr. Hunwicke spricht

heute bei liturgicalnotes über verletzte und wütende Opfer von "Querida Amazonia" :
Hier geht´s zum Original:  klicken 

"VERLETZT UND WÜTEND"  
Ich habe in dem, was wohl das Organ von Bobbie Mickens ist, gelesen, daß die "meisten Progressiven, Reformer und Vatican II-Typen... über die Amazonas-Exhortation zutiefst enttäuscht sind."

Er fährt dann damit fort, zu sagen, daß die "Frauen verletzt und wütend" sind.

Ich glaube aber nicht, daß alle Frauen "VERLETZT UND WÜTEND" sind. Ich habe meine Frau und meine Tochter sorgfältig angeschaut und sie sahen überhaupt nicht  V & W aus. Ich glaube, daß ich normalerweise sagen kann, wenn sie es sind. Das erfordert eine Form von Unterscheidungsvermögen, die ein Kerl zu lernen beginnt, wenn er ein Krabbelkind ist und erkennen muß, ob und wann Mama  V & W ist. Man verfeinert diese Fähigkeit während des Lebens- vielleicht und wenn sie immer noch nötig ist mit Hilfe der Enkelinnen oder Urenkelinnen- Vielleicht hat Mickens nicht genug Zeit mit Frauen verbracht.

Oder vielleicht sind meine nicht die richtige Sorte Frauen. Ehrlich gesagt,  müßte ich zugeben, daß sie keinerlei Anzeichen dafür aufweisen, daß sie überhaupt über Vatican II nachdenken. Sie scheinen mehr am Leben interessiert zu sein. Aber es sei fern von mir, anzudeuten, das Vatican II-Frauen wahrscheinlich humorlose alte Tanten seien. Mickens weiß es wahrscheinlich am besten nach den ganzen langen Jahren, die er für The Tablet gearbeitet hat.

ICH JEDENFALLS BIN VERLETZT UND WÜTEND
Mittwoch Abend  habe ich einen Beitrag über die postsynodale Exhortation geschrieben und die Aufmerksamkeit auf die Passage gelenkt, in der PF ausdrücklich erklärt hat, daß der Vorsitzende bei der Eucharistiefeier ein Mann sein muß.
Weil die "Weihe" von Frauen unmißverständlich der ultimative  Ehrgeiz der "Progressiven und Reformer" ist, erschienen diese Worte mir eine Bestätigung der Lehre des Hl. Pauls VI (Inter Insigniores) und besonders des Hl. Johannes Pauls II in Ordinatio Sacerdotalis zu sein, die Rom zum Bestandteil der unfehlbaren Ordentlichen Universalen Lehramtes  erklärt hat.

Das mag manchem Lesern als eine Sache von geringer Bedeutung erscheinen- verglichen mit der Agonie um all diese viri probati, über die wir hören, und den genauen Charakter "weiblicher Diakone".

Ich denke, daß es wichtig ist und das werden auch Sie, glauben Sie mir, in 10 oder 20 Jahren finden, in denen die Kampagne für "weibliche Priester" weitergeht und an Fahrt gewinnt. Und sogar noch bösartiger und schriller wird. Schrill?  Sie wissen noch gar nicht, was dieses Wort bedeutet.

Gerade Mittwoch habe ich um Informationen zur Bedeutung der Worte, die für "Mann" in den verschiedenen Sprachen, in die die Exhortation übersetzt wurde, gebräuchlich sind.....besonders in Arabisch, Polnisch und Chinesisch (§ 101). Abgesehen von einem freundlichen Spanischsprecher : bekam ich absolut gar nichts.


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Neues aus der Kirche des Dialogs.

Andrea Zambano berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana  über ein Ereignis in Apulien, das man wohl getrost als skandalös bezeichnen kann, das aber ein bezeichnendes Licht auf die aktuelle Situation in der Kirche wirft. Hier geht´s zum Original:  klicken

KARDINAL BURKE DURFTE IN OSTUNI / ITALIEN DIE HEILIGE MESSE NUR HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN FEIERN

"Hier ist sie die Kirche der Brücken und der Barmherzigkeit. Kardinal Burke wurde gezwungen, eine Messe in Ostuni abzusagen: der Pfarrer hat die Feier hinter geschlossenen Türen angeordnet. Seine Ankunft in Ostuni hatte der oberen Ebene der Diözese von Ostuni nicht gefallen. Und die Zeitungen haben ihn als Feind des Papstes angegriffen.


Das ist sie also die Kirche der Barmherzigkeit, die Kirche der offenen Türen und die Kirche, die hinausgeht. So offen, so barmherzig und si herausgehend, daß für unbequeme Kardinäle heimliche Messen vorgesehen sind. Das ist in Ostuni in Apulien so geschehen, so wie es in China geschieht, dem Land in dem gemäß dem vaticanischen Kanzler Sorondo die Soziallehre der Kirche umgesetzt wird.

Das ist ein beunruhigendes Zeichen, das uns Brindisi-Report in diesen Stunden liefert und das Kardinal Leo Burke betrifft, der freundlich vor die Tür gesetzt wurde - mit reinem erbärmlichen und demütigenden Verhalten, zu dem nur der dominierende Klerikalismus fähig ist.
"Der Kardinal ist den Priestern nicht willkommen" titelte gestern die Tageszeitung "Puglia Catenaccio" : Die geplante Messe des hochrangigen amerikanischen Prälaten wurde abgesagt-
Die Pfarrer sollen wegen der Stellungnahme gegen Papst Franziskus ihre Verlegenheit zum Ausdruck gebracht haben.

Übrigens: was soll die von Burke ausgesprochene Stellungnahme gegen Papst Franziskus sein? 

Vielleicht weiß auch er nicht mehr, wie er es sagen soll, zwischen Emotionen und Zittern, daß alles, was er für die Kirche tut, sagt und anbietet, vor allem in Achtung und Respekt  geschehen muß, weil die Wahrheit auch beinhaltet, Dinge klar zu sagen . Aber für einige Schriftgelehrte aus der Provinz, die von eifrigen Priestern des Dialogs zum Schreiben von dummen Zeug angeleitet werden sind solche Konzepte Böhmische Dörfer.

Was ist also wahr an den Thesen des Artikels? Viel, aber nicht alles. Einige Informationen wurden nicht gegeben, vielleicht weil sich der Journalist nur auf eine einzige Quelle stützte, sicherlich von der Kurie, die ihn "bewaffnet" hat. Sicher ist es wahr, daß Burke in der Diözese Brindisi nicht willkommen war, genauer in Ostuni, wo er gestern eine Messe in der außerordentlichen Form in der Co-Kathedrale der Stadt feiern sollte. Aber nicht beim gesamten Rat des Presbgteriums, sondern höchstens bei zwei oder drei Priestern, die immer in der Lage sind von einer Minderheitsposition ausgehend das Streichholz anzuzünden und das Feuer zu entzünden.

Und sicher ist die Tatsache, daß irgendein Priester eingegriffen hat, um diese Feier zu verhindern.


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Freitag, 14. Februar 2020

Ein theologischer Kommentar zu "Querida Amazonia"


Der Freiburger Dogmatiker Prof. Helmut Hoping gibt in "Die Tagespost" sein Urteil über die Auswirkungen der postsynodalen Exhortation zur Amazonas-Synode u.a. auf den "Synodalen Weg" ab. Die Synodalen werden es nicht gern hören.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"NICHT MAL EINE FUSSNOTE LÄSST EINEN TÜRSPALT OFFEN"    
beginnt der Artikel so:

"Keine "viri probati", keine Frauenweihe: Der Freiburger Dogmatiker Professor Helmut Hoping wertet das nachsynodale Schreiben des Papstes als große Ernüchterung für den Synodalen Weg. Geweckte Hoffnungen seien schon zu Beginn des Weges zerstoben."

Quelle: Prof. H. Hoping, Die Tagespost 
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Donnerstag, 13. Februar 2020

Roberto de Mattei zu "Querida Amazonia"


Roberto de Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana die ausgebliebene Revolution in der gestern veröffentlichten postsynodalen Apostolischen Exhortation.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"QUERIDA AMAZONIA: DIE FOLGEN EINER WENDE,  DIE NICHT STATTFAND"

"Vollbremsung bei den „viri probati“. Die Amazonasynode ist gescheitert. Jetzt gibt es einen offenen Konflikt mit den deutsch-amazonischen Bischöfen. In diesen drei Punkten kann die Dynamik zusammengefaßt werden, die durch das heute vorgestellte nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus ausgelöst wird.
Mit dem Apostolischen Schreiben, das den Schlußpunkt unter die Amazonas-Synode setzt, die vom 6.–27. Oktober 2019 in Rom stattfand, waren große Erwartungen verbunden. Sowohl das Instrumentum laboris vom 17. Juni 2019 als auch das Schlußdokument vom 26. Oktober 2019 legten eine pantheistische Kosmologie vor, deren sichtbarer Ausdruck die in den Vatikanischen Gärten verehrten und in Prozession durch den Petersdom getragenen Pachamama-Figuren waren, bevor sie von Alexander Tschugguel in den Tiber geworfen wurden. 
Diese kosmologische Vision bleibt der skandalöseste Aspekt der Amazonas-Synode, die aber noch andere ehrgeizige Ziele verfolgte, angefangen mit der Einführung der viri probati, also der Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum, obwohl Johannes Paul II und Benedikt XVI diese Möglichkeit kategorisch ausgeschlossen haben, die von den progressivsten Kräften der
Kirche seit der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils vertreten wurde. 
Der Paragraph 111 des von der Synode gebilligten Schlußdokuments hat in den vergangenen Monaten eine starke symbolische Bedeutung erhalten. Darin wurde vorgeschlagen, „geeignete und anerkannte Männer der Gemeinschaft als Priester zu weihen, die ein fruchtbares ständiges Diakonat ausüben und eine angemessene Ausbildung für das Priestertum erhalten, und eine rechtmäßig konstituierte und stabile Familie haben können“.
Während Papst Franziskus am endgültigen Wortlaut seines Schreibens arbeitete, sandte Kardinal Claudio Hummes, der Generalrelator der Amazonas-Synode und Vorsitzende der REPAM, am 13. und am 29. Januar 2020 allen Bischöfen sub secreto zwei Briefe, um sie auf die bevorstehende Veröffentlichung des Textes von Papst Franziskus vorzubereiten. Im zweiten Brief schickte der brasilianische Kardinal einen Link zum Paragraphen 111 des Schlußdokuments der
Amazonas-Synode mit, was darauf hindeutete, daß der Teil des nachsynodalen Schreibens werden würde.
Die Einführung der viri probati sollte in einigen Regionen des Amazonasbeckens begonnen und dann auf die Weltkirche ausgeweitet werden. Es sollte nicht nur eine „kirchliche Disziplin“ eliminiert werden, sondern ein Gesetz der Kirche, das auf ein Gebot göttlichen und apostolischen Ursprungs zurückgeht.


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Montag, 10. Februar 2020

R. Cascioli ist "not amused" über Msgr. Sorondo

und läßt als Chefredakteur der La Nuova Bussola Quotidiana in einem Leitartikel kein gutes Haar an dem argentinischen Prälaten.
Hier geht´s zum Original: klicken

"SORONDO - SYMBOL FÜR DIE VERWIRRUNG IN DER KIRCHE" 

Mit gezogenem Degen verteidigt er die Kommunion für den argentinischen Präsidenten, einen Abtreibungsbefürworter und in Kohabitation Lebenden; und er verteidigt die Beleidigungen gegen Trump während eines von ihm organisierten Treffens. 
Das sind nur die letzten Fehlgriffe von Msgr. Marcelo Sorondo , Argentinier, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften. Die letzten in einer langen Serie. 

Inkompetenz, Sorglosigkeit, Verachtung der katholischen Gläubigen, Arroganz, Ideologie, Chamäleonismus. Es gibt eine Persönlichkeit im Vatikan, die all diese Eigenschaften zusammenfasst, die heute typisch für eine bestimmte Kirche sind, die sich gerne "kontaktfreudig" nennt. Aber während bei anderen eine oder einige dieser Eigenschaften gefunden werden, sind in ihm alle vereinigt. Wir sprechen über den argentinischen Bischof Marcelo Sanchez Sorondo, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften, eine Position, die er seit 1998 innehat.

Er, der früher Philosophie an der Päpstlichen Lateranuniversität lehrte, wurde von Johannes Paul II. für diese Position nominiert. Eine falsche Wahl könnte im Nachhinein gesagt werden, aber es gibt die Tatsache, daß er bis vor einigen Jahren weder im Guten noch im Schlechten besonders aufgefallen ist; und in jedem Fall war er weit von den Entscheidungszentren entfernt. Wie viele andere Persönlichkeiten, die sich im Vatikan aufhalten, hat er sich jedoch während dieses Pontifikats völlig verändert und ist ein echter politischer Aktivist, Globalist und Sozialist geworden.

Und er hat die Päpstlichen Akademien, die er leitet, verändert: Von angesehenen akademischen Körperschaften, die berufen sind, aktuelle wissenschaftliche und soziale Themen zu diskutieren und zu vertiefen, um den Päpsten nützliche Erkenntniselemente zu vermitteln, sind sie zu dem (wissenschaftlich) bewaffneten Arm mit einer globalistischen und ökologischen Schubkraft geworden, die sicherlich aus Santa Marta stammt, die aber wiederum Santa Marta mitzieht.
Und daß er zu einer fundamentalen Säule der Neuen Vatikanischen Ordnung geworden ist, zeigt die Tatsache, daß er immer noch vorhanden ist, obwohl er sowohl das Rentenalter (75 Jahre) als auch die vom Papst in einigen Fällen gewährte Verlängerung (weitere zwei Jahre) bereits überschritten hat. .

So sind im Vatikan Persönlichkeiten häuslich geworden, die den anti-menschlichen und anti-christlichen Gedanken vertreten, der die UN-Organisationen leitet, und die der heilige Johannes Paul II mit aller Kraft so hart gekämpft hatte. Katastrophale Ökologen wie John Schellnhuber und neomalthusianische Ökonomen wie Jeffrey Sachs diktieren jetzt die Linie und man musste sogar der "gelehrten" Vorlesung von Paul Ehrlich im Vatican beiwohnen, dem Umweltbiologen, der vor allem für die "Bevölkerungsbombe" (die demographische Bombe) bekannt ist, dem 1968 erschienenen Buch, das die antinatalistische Politik in den armen Ländern der folgenden Jahrzehnte so sehr beeinflusste.


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Samstag, 8. Februar 2020

E. Pentin zur kommenden postsynodalen apostolischen Exhortation

Edward Pentin stellt im National Catholic Register Überlegungen über den Inhalt der postsynodalen apostolischen Exhortation an, die nächsten Mittwoch veröffentlicht wird.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WAS WIRD DIE POSTSYNODALE EXHORTATION DES PAPSTES FÜR DIE AMAZONASSYNODE ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT SAGEN?" 

"Im päpstlichen Dokument, das am kommenden Mittwoch veröffentlicht wird, sind verschiedene  Ergebnisse möglich.

Eine Mischung aus Vorfreude und Besorgnis umgibt Papst Franziskus´ apostolische Exhortation zur Pan-Amazonassynode, die Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vatican veröffentlicht wird.
Grund ist. daß der Papst in diesem Dokument mit dem Titel: " Querida Amazonia " (Geliebtes Amazonien) die Norm der Pflichtzölibates für Priester in der Lateinischen Kirche ändern könnte. 
Die Mehrheit des Synodenväter hat bei der vergangenen Oktober-Synode zugunsten einer Ausnahmeerlaubnis gestimmt. verheiratete Diakone zu Priestern zu weihen, um dem eingeschränkten Zugang zu den Sakramenten in den abgelegenen Amazonas-Regionen zu begegnen. 

Kritiker warnen jedoch davor, die Disziplin des priesterlichen Zölibats abzuschaffen oder zumindest zu schwächen,  weil- wenn sie eingeführt würde, die Kirche in Ländern, die unter einer Berufungskrise leiden - wie Deutschland, dessen Bischöfe sich für eine solche Veränderung einsetzen - das gleiche Prinzip einfordern würden. 
In den letzten Wochen haben Gerüchte darüber die Runde gemacht, daß das Dokument wahrscheinlich genau den Vorschlag der Synodenväter vom Oktober enthalten werde, andere, daß es keinen Hinweis auf "viri probati" (die Priesterweihe für verheirateten Männern "von nachgewiesener Tugend") enthält. und noch andere, die behaupten, den Text gesehen zu haben, aber sagen, daß er nur eine vorübergehende und belanglose Beziehung dazu herstelle. 

Laut einem Vatican-Mitarbeiter- wurde das Dokument dem Papst am 27. Dezember übergeben und sei in seinem Inhalt seither nicht verändert worden- außer einigen Verbesserungen der Übersetzungen. Der vollständige Text sei am 2. Februar vollendet gewesen. 
Welche möglichen Szenarien könnten sich angesichts seines Inhaltes ergeben? 

Das erste könnte sein, daß die postsynodale Apostolische Exhortation tatsächlich die Viri probati nicht erwähnt und so keine Gefahr für die Regel des Pflichtzölibates darstellt.
Das erscheint möglich angesichts der anscheinenden Ambivalenz von Franziskus gegenüber diesem Thema, obwohl keiner genau weiß, was er darüber denkt. ´
Auch könnte es angesichts der andauernden Kritik besorgter Gläubiger, die wollen, daß die universale Kirche die Disziplin des priesterlichen Zölibats beibehält, .zu keinerlei Aktion kommt. 
Zu diesem Chor gesellt sich das jüngste Buch Benedikts XVI und Kardinal Sarahs, das den priesterlichen Zölibat verteidigt. 
Papst Franziskus könnte sich auf dieses Thema auch mit der Absicht beziehen, es einem Nachfolger zu überlassen. Aber die Möglichkeit, daß dieses Thema jetzt übergangen wird, wird allgemein als unwahrscheinlich angesehen, weil das die Frage aufwerfen würde: "Warum die Büchse der Pandora öffnen und die Regel durch den synodalen Prozess -mit den möglichen Schäden für den Glauben der Menschen- in Frage stellen, wenn man sie nicht ändern will?" 

Die zweite Möglichkeit ist, daß das Dokument die Disziplin der Kirche kraftvoll bestätigt und so an der Orthodoxie festhält, aber eine Ausnahme für den Vorschlag der Amazonas-Synode zuläßt. 
Das würde zu dem passen, was Kardinal Kasper im vergangenen Juni sagte, - daß "wenn die  Synodenväter für eine solche Maßnahme am Amazonas stimmten, Papst Franziskus, dem prinzipiell zustimmen würde. "
Aber das würde wie eine große, Niederlage der Verteidiger des priesterlichen Zölibates erscheinen, die glauben, daß die Gründe, eine solche Ausnahme für die Amazonas-Region zuzulassen. andernorts sofort benutzt würden- auch wenn das in dem Dokument verboten wird (es gibt zahlreiche postkonziliare Beispiele dafür, wie aus Ausnahmen die Regel wurden, wie z.B. die Benutzung der Landessprache, die Handkommunion, die versus populum zelebrierte Messe und die außerordentlichen Kommunionshelfer).
Für diese Kritiker wäre das gleichbedeutend mit der Abschaffung der Regel- wie sehr auch immer der priesterliche Zölibat auch in der Exhortation gewürdigt und bekräftigt würde.

Ein drittes Szenario wäre, daß die Exhortation keine Erwähnung der Viri Probati enthält und die Vorschrift zum Zölibat intakt überlebt zu haben scheint. 
In Wirklichkeit würde die Angelegenheit jedoch nicht vollständig zurückgestellt,  sondern der neuen Konstitution für die römische Kurie und nachfolgend den Bischofskonferenzen übertragen. Dies ist möglich, da der im vergangenen Jahr vorgelegten Entwurf für die neue  Konstitution der Römischen Kurie  der den Bischofskonferenzen größere Autorität verleiht, im Einklang mit den Plänen von Papst Franziskus steht, die in seiner ersten apostolischen Exhortation Evangelii Gaudium dargelegt wurden. Anstatt in der Exhortation selbst über die Angelegenheit zu entscheiden, würde Franziskus in der Tat die Verantwortung verheiratete Priester zuzulassen, den Bischöfen übertragen,  die entsprechend ihrer jeweiligen örtlichen Situation damit umgehen könnten.
Ein möglicher Grund- ausgesprochen oder unausgesprochen- könnte sein, daß die Änderung des priesterlichen Zölibats eine teure Belastung für die diözesanen Finanzen werden würde- wegen der zusätzlichen Kosten für den Unterhalt der Familien der Priester und so könnte Franziskus die Verantwortung für die Entscheidung Ortsbischöfen übertragen die entscheiden, ob sie sich das leisten können. 

Eine vierte Hypothese ist, daß der Papst sagt, die Exhortation müsse im Licht des Schlußdokumentes  gelesen werden. was ihm erlauben würde, sich selber nicht auf die viri probati zu beziehen und so dem Vorwurf zu entgehen, daß er die Abschaffung des priesterlichen Zölibates verursacht habe.
Die Änderung würde jedoch auf der Grundlage der apostolischen Verfassung von Papst Franziskus aus dem
Jahr 2018 auf der Grundlage der apostolischen Konstitution Episcopalis Communio in Kraft treten, die 
bestimmt, daß wenn dem ausdrücklich durch den Römischen Pontifex zugestimmt wird, das Schlußdokument zum ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri gehört.
Das könnte de facto wie die Fußnote 351 seiner apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" wirken, die es einigen katholischen wiederverheirateten Geschiedenen ermöglichte, die heilige Kommunion zu empfangen, sogar obwohl der Haupttext.- in diesem Fall der Exhortation selbst- anders verstanden werden  kann.. 

Die fünfte Möglichkeit ist, daß es keine Erwähnung der viri probati gibt und eine Änderung der Regel des priesterlichen Zölibats verschoben wird. Die würde dann nach der nächsten Bischofssynode- bei der es wahrscheinlich um Synodalität geht.- behandelt werden. Diese Synode könnte sehr wohl ein neues institutionelles und kanonisches Rahmenwerk schaffen - das möglicherweise eine "Dauersynode" beinhaltet, analog zu einer permanenten Revolution - gemäß der Linien, die der verstorbene Kardinal Carlo Martini sich vorstellte.
Das könnte dann in zwei mögliche Richtungen gehen- entweder als synodales Experiment auf lokaler Ebene -ähnlich dem "synodalen Weg" in Deutschland, für den es zur Zeit noch keine kanonischen Strukturen gibt- die aber eine Vaticanische Synode schaffen könnte.
Oder es könnte eine "permanente Synode" auf universaler Ebene eingerichtet werden, eine Art "synodales Parlament", in dem Bischöfe in der Lage wären. immer mehr Ausnahmen für verheiratete Priester zuzulassen. Jede dieser Möglichkeiten würde die Gelegenheit bieten, auf unterschiedliche Weise die Zölibatsregel zu ändern."

Quelle:NCR, E. Pentin 



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Donnerstag, 6. Februar 2020

Kommentare zum Synodalen Schritt vom Wege....

Thorsten Paprotny  kommentiert für CNA die Wege der Frankfurter Synodalen und weist dabei auf den Bericht von Maria Schmidt von Maria 1.0 zurück, auf den er hier verlinkt.
 Hier geht´s zum Original:  klicken

"Bischof Wilmer: "Reform ohne Mission ist sinnlos!"


"Einige Beobachter und auch Zeugen der Auftaktveranstaltung des "Synodalen Weges" haben die geistliche Dimension vermisst. Das ausgesprochen lesenswerte Tagebuch von Dorothea Schmidt von der geistlichen Bewegung "Maria 1.0" liefert Eindrücke hierzu. Es bezeugt die unverdrossene Freude am Glauben, die die junge Generation zeigt – in einer Situation, in der es für viele gläubige Katholiken alles andere als leicht ist, mitten in der Kirche einfach nur ganz normal katholisch zu sein."
(....) 

Quelle: CNA, T.Paprotny

Und hier zum Text von Maria Schmidt /CNA


"Tagebuch zum "Synodalen Weg": Warum wir Hoffnung haben"

der so beginnt:


"Heute Morgen besuchte ich die Hl. Messe in der Liebfrauenkirche in Frankfurt, weil es laut Programm der Synodalversammlung am Samstag nur einen von Laien gestalteten Gottesdienst geben sollte. Mit dem Herrn im Herzen betrete ich den Sitzungssaal, setze ich mich auf meinen Stuhl und verfolge, wie die katholische Kirche auf einem neuen Grund konstruiert werden soll; sie soll es denen rechtmachen, denen die kirchliche Moral zu herausfordernd geworden ist. Ich bete immer wieder während der folgenden Wortbeiträge. Wir brauchen den Heiligen Geist. Wir alle." (....)

Quelle: M. Schmidt, CNA
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Fundstück

Regina Einig kommentiert für Die Tagespost die Forderungen der Damen von Maria2.0  und ihre wahren Beweggründe. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"IM BLICKPUNKT: WENN FRAUEN DER SINN FÜR GERECHTIGKEIT ABGEHT" 

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Daß die Ämterdebatte in Deutschland so gewaltig zündet. ist nicht allein eine Folge der politischen Entwicklung. Auch machtbewussten Frauen geht es ums Geld."

(....) 

Quelle: R. Einig, Die Tagespost
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Dienstag, 4. Februar 2020

Bischof A. Schneider zum "Synodalen Weg" der DBK : "Kirche und Glaube sind stärker als die deutschen Häresien"

Marco Tosatti gibt bei Stilum Curiae wieder, wie Weihbischof Athanasius Schneider den "Synodalen Weg" der DBK und seine Auswirkungen auf die Universale Kirche beurteilt.
Hier geht´s zum Original:  klicken 

"SCHNEIDER: KIRCHE UND GLAUBE SIND STÄRKER ALS DIE DEUTSCHEN HÄRESIEN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, bei kath.net ist ein interessantes Interview mit Bischof Athanasius Schneider erschienen, das sich um den gerade begonnenen deutschen "Synodalen Weg " dreht, der bereits große Besorgnis über mögliche Abweichungen auslöst. 
Jemand vermutete ein De-facto-Schisma der deutschen Kirche von der Roms. Bischof Schneider ist nicht dieser Meinung, unterstreicht aber die Gefahren dessen, was Kardinal Rainer Maria Woelki eine protestantische Versammlung nennt. 
Gute Lektüre. 

Die Universale Kirche und der Katholische Glaube sind stärker als der "Synodale Weg" Deutschlands- ein Kommentar von Bischof Athanasius Schneider 

Der "synodale Weg" betrifft den emdgültigen Versuch offizielle die Glaubensirrtümer zu bestätigen, die mit ihrer korrespondierenden sakramentalen und pastoralen Praxis bereits seit Jahrzehnten das Leben der Katholischen Kirche in Deutschland spirituell stören.

In Wirklichkeit ist dieser Versuch im Moment eher eine Häresie als ein Schisma. Häresie bedeutet nach kanonischem Recht "die beständige Verleugnung einer Wahrheit, die aufgrund des göttlichen und katholischen Glaubens geglaubt wird, der in der Taufe empfangen wird, oder ein beharrlicher Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit" und ein Schisma ist "die Weigerung, sich dem Papst zu unterwerfen oder der Gemeinschaft mit untergeordneten Mitgliedern der Kirche " (Can. 751).

Im Fall der deutschen Bischöfen unterstehen sie alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt des "Synodalen Weg" unterstützen.
Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, daß Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie die Segnung homosexueller Paare, die Unterstützung der Zulassung von Menschen, die im Ehebruch leben, zur Hl. Kommunion, die positive Unterstützung der sakramentalen Weihe für Frauen.
Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodalen Weg" geschrieben hat, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, daß der "Synodale Weg" einen echten katholischen Charakter hat, das heißt, den Glauben an das, was immer geglaubt wurde- immer, überall und von allen Katholiken.
Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis Bei den deutschen Bischöfen unterstehen alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt der "Synodal Way" unterstützen. Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, dass Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie den Segen homosexueller Paare für die Aufnahme unterstützen der Menschen, die beim Ehebruch zur Heiligen Kommunion leben, die positive Unterstützung für die sakramentale Weihe der Frauen. Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodenweg" schrieb, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, dass der "Synodenweg" einen echten katholischen Charakter hatte, das heißt, was auch immer geglaubt wurde immer, überall und von allen Katholiken. Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten aufzurufen und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis Bei den deutschen Bischöfen unterstehen alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt der "Synodal Way" unterstützen. Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, dass Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie den Segen homosexueller Paare für die Aufnahme unterstützen der Menschen, die beim Ehebruch zur Heiligen Kommunion leben, die positive Unterstützung für die sakramentale Weihe der Frauen. Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodenweg" schrieb, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, dass der "Synodenweg" einen echten katholischen Charakter hatte, das heißt, was auch immer geglaubt wurde immer, überall und von allen Katholiken. Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "Synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten aufzurufen und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis aufzurufen, Forderungen, die vom strategischen und ideologischen Programm des "Synodalen Weges" in Frage gestellt werden.
Der Papst hat gegenüber den "Kleinen" eine schwere Verantwortung - d.h. die einfachen Gläubigen und die Priester und Bischöfe, die "in die Peripherie" ausgegrenzt wurden, und deren Stimme von der "Nomenklatura" einer neuen Kaste von Nichtgläubigen und Gnostikern der sog. "wissenschaftlichen" Theologie , den klerikalen Apparatschicks und jener Bischöfe, die sich an die ideologische Diktatur der Massenmedien und der Politik angepaßt haben.
Der Papst kann weder schweigen noch passiv bleiben, und zuzusehen- wie -wie im Fall des Synodalen Weges- die Wölfe die Herde plündern und Brandstifter das Haus in Brand stecken.

Der bereits begonnene "Synodale Weg" hat bereits offen gezeigt, daß es eine Spaltung zwischen denen die noch den Katholischen Glauben haben und jenen, die ihn ablehnen oder essentielle Inhalte dieses Glaubens zur Diskussion stellen. Es könnte also zu der sehr realistischen Situation kommen, daß Priester und Bischöfe in anderen Ländern nicht in Kommunion mit diesen deutschen Bischöfen bleiben können, die häretische Lehren verbreiten.

Die Verwirrung könnte dann weiter verstärkt werden, wenn diese häretischen Bischöfe vom Papst weiter formal anerkannt werden. Immerhin hat es- wenn auch selten- in der Geschichte der Kirche Präzedenzfälle gegeben.

Einer der bekanntesten Präzedenzfälle für eine solche Situation war die Arianische Krise im 4. Jahrhundert, in der der Katholische Episkopat in drei Gruppen gespalten war.
Zunächst waren da die Katholischen und Orthodoxen Bischöfe, die den kompletten traditionellen Glauben  von der Göttlichkeit Jesu Christi bezeugten, - und sie waren mit dem Papst in der Minderheit. Dann war da die zweite Gruppe. die zweideutige Formulierungen wählte und in der Mehrheit war. Diese Bischöfe hatten sich der vorherrschenden Meinung der politischen Macht und politischen Korrektheit angeschlossen.

Die dritte Gruppe waren radikale Arianer und Ungläubige, aber sie waren auch eine Minderheit. Das Kriterium und die Garantie, wirklich katholisch zu sein, war die Einheit mit dem Apostolischen Stuhl in Rom und mit der unveränderlichen und beständigen Tradition des katholischen Glaubens. Wenn die "Synodalen" in Deutschland die sakramentale Weihe von Frauen, die Legitimität homosexueller Handlungen, den Segen homosexueller Paare, die Legitimität heterosexueller Handlungen außerhalb einer gültigen Ehe billigen, dann wird es sicherlich katholische Bischöfe und auch viele Priester und Laien in Deutschland geben -, die dies nicht akzeptieren und die dann nicht mehr in völliger Gemeinschaft mit den Bischöfen stehen könnten, die solche Glaubensfehler unterstützen.

Wenn der Papst diese ketzerischen Entscheidungen des "Synodalen Weges"  nicht korrigiert, wird er ihnen durch sein Schweigen de facto zustimmen. Dann entsteht die bizarre Situation, daß es einen Papst gibt, der gleichzeitig ketzerische Bischöfe und jene Bischöfe anerkennt, die immer noch den wahren katholischen Glauben pflegen.

Die Kirche hat eine solche Situation bereits im vierten Jahrhundert erlebt,  als Papst Liberius - wenn auch nur für kurze Zeit - Athanasius, den Anhänger des katholischen Glaubens, exkommunizierte und gleichzeitig eine Verbindung mit den halbhäretischen Bischöfen des Ostens einging, d. H.den Semi-Arianern.  Man kann nur hoffen und beten, dass Gott uns in unserer Zeit vor solch einer katastrophalen Situation rettet.

Aber wenn dies geschehen würde  und der Papst nicht mit einem klaren Bekenntnis zum katholischen Glauben und zur ständigen sakramentalen Praxis der Kirche intervenierte, dann würde die katholische Kirche in Deutschland das Aussehen und die Praxis der anglikanischen Gemeinschaft oder einer freien protestantischen Kirche annehmen, d.h. eine einer Religion à la McDonald´s oder eines À la carte-Restaurants. Auch wenn das- Gott bewahre! -passiert, wird es nur für eine relativ kurze Zeit sein. Weil die katholische Kirche göttlich und ihre Natur Klarheit, Unveränderlichkeit und Glaubensstärke ist.

Tatsächlich wurde sie von Christus selbst auf den Felsen gebaut und kann daher nicht einmal von einem ketzerischen und schismatischen "Synodenweg" in Deutschland überwunden werden, selbst wenn dieser "Weg" die stillschweigende Zustimmung des Papstes haben sollte.

Die gesamte katholische Kirche ist stärker und der katholische Glaube siegt, weil Maria, die Mutter der Kirche, alle Häresien auf der ganzen Welt besiegt hat."

Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese Santa Maria in Astana

Quelle; Stilum Curiae, M.Tosatti 





In effetti, fu costruita sulla roccia da Cristo stesso e quindi non può nemmeno essere superata da una “Via sinodale” eretica e scismatica in Germania, anche se questa “via” dovesse avere il tacito consenso del Papa.
Tutta la Chiesa cattolica è più forte e la fede cattolica è vittoriosa perché Maria, la madre della Chiesa, ha sconfitto tutte le eresie in tutto il mondo.
+ Athanasius Schneider, vescovo ausiliare dell’Arcidiocesi di Santa Maria ad Astana

§§§

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Samstag, 1. Februar 2020

Kardinal Woelki & der "Synodale Weg" .

domradio.de hat den Kölner Erzbischof Kardinal Woelki zu seinen Eindrücken von der 1. Sitzung des "Synodalen Weges" befragt.
Der Titel des Beitrags spricht Bände:

         "ALLE MEINE BEFÜRCHTUNGEN EINGETRETEN" 

Hier geht´s zum Original:  klicken

Quelle: domradio.de
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Donnerstag, 30. Januar 2020

Kardinal Cordes sieht die Gefahr eines Schismas durch den Synodalen Weg

Nico Spuntoni hat für La Nuova Bussola Quotidiana den emeritierten Kurienkardinal Paul Josef Cordes zum Beginn des Synodalen Wege interviewt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"Mit dem "Synodalen Weg" hat die DBK einen äußerst riskanten kirchlichen Prozess begonnen. De facto eröffnet sich die Möglichkeit zu einem Schisma." 
"Die" Barmherzigkeits-Lücke ", die Kardinal Kasper für die Geschiedenen und Wiederverheirateten angedeutet hat, schwächte das Sakrament der Eucharistie". Der deutsche Kardinal Paul Josef Cordes, früher ein sehr vertrauter Mitarbeiter von Johannes Paul II und Benedikt XVI,  greift die erklärten Ziele der deutschen Bischöfe an, die heute in Frankfurt den "Synodalen Weg" eröffnen: Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiedereröffnung der Diskussion der Frauen-Weihe, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung  homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Heiligen Paul VI zur Empfängnisverhütung."

"CORDES: DIE DEUTSCHE KIRCHE IST AUF DEM WEG IN EIN SCHISMA" 
Heute Nachmittag wird im Frankfurter Dom die erste Sitzung des "Synodalen Weges" der deutschen Kirche eröffnet. Auf dem Weg sind 4 Diskussionforen über "Macht, Partizipation und Teipung der Macht"  "Sexualmoral" "Formen Priesterlichen Lebens" und "Frauen im Dienst und mit Ämtern in der Kirche"-
Der deutsche Episkopat (mit wenigen Ausnahmen) und die Laienorganisationen machen Ernst und beeilen sich, einen Weg, der zwei Jahre dauern soll, zu beginnen, auf dem Entscheidungen auch auf doktrinalem Gebiet getroffen werden könnten, die Rom herausfordern und quasi den Weg in die Autokephalie gehen.
Kardinal Reinhard Marx und die Seinen  scheinen entschlossen zu sein, ihre progressistische Agenda der deutsche Kirche aufzuzwingen.
Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiederaufnahme der Diskussion über die Weihe von Frauen, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Hl. Pauls VI zur Empfängnisverhütung. Der Synodale Weg könnte jenes
herrische "Wir sind keine Filiale Roms" konkret werden lassen, das Marx 2015 äußerte.
Über die  möglichen Konsequenzen die ein Prozess, der von der Ostseite des Rheins ausgeht und zu einer enormen Spaltung der Universalkirche führen könnte, haben wir mit Kardinal Paul Josef Cordes, dem emeritierten Präsidenten  des Päpstlichen Rates "Cor Unum", und früheren sehr vertrauenswürdigen Mitarbeiter des Hl. Johannes Paul II und Benedikts XVI, einer maßgeblichen Persönlichkeit des deutschen Katholizismus, gesprochen.


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Fundstück

"Die Tagespost" - Redaktion veröffentlicht vor Beginn des "Synodalen Weges" die Warnung Kardinal Gerhard Ludwig Müllers vor Irrwegen und Anmaßungen der Bischofssynode und vor dem Rückgriff auf die alte Agenda der 70-er Jahre.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"DIE GLAUBENS- UND SITTENLEHRE NICHT DEM ZEITGEIST ANPASSEN"

Kardinal Müller warnt davor, die Lebenswirklichkeit zur "Quelle der Offenbarung" zur erklären. Synodaler Weg kann keine Entscheidungen des Lehramtes korrigieren.

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Unmittelbar vor Beginn der ersten Synodalversammlung des Synodalen Weges hat Kardinal Gerhard Ludwig Müller davor gewarnt, die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche dem Zeitgeist anzupassen und in der Lebenswirklichkeit "eine Quelle der Offenbarung" zu sehen. In einem Beitrag für "Welt&Kirche", der Sonderbeilage der Tagespost zum Synodalen Weg, schreibt der Kardinal: Synoden und Konzilien hätten sich nie angemaßt, "die Kirche neu zu stiften oder ihre Glaubens- und Sittenlehre dem jeweiligen Zeitgeist anzubequemen und den herrschenden Weltanschauungen und Lebensstilen anzupassen." (...)

Quelle: Die Tagespost, Kard. G.L.Müller
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Mittwoch, 29. Januar 2020

G. Weigel hält den Gift und Galle spuckenden Angreifern von Papst Benedikt XVI und Kardinal Sarah den Spiegel vor.

Im "Catholic World Report" hält George Weigel den bösartigen Verleumdern Benedikts XVI und Kardinal Sarahs mit unmißverständlichen Worten einen Spiegel vor
Hier geht´s zum Original: klicken

               "DIE MOBBER UND DIESES  BUCH..." 
An dem außerordentlichen Gift, mit dem Benedikt XVI und Kardial Sarah bespuckt wurden, sind weder etwas Kirchliches noch Christliche Barmherzigkeit.

Sofort nachdem am 12. Januar bekannt wurde, daß der Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah ein Buch über die Krise des Priestertums in der Kirche des 21. Jahrhunderts schrieben, brach die online-Hysterie aus.
Das unterstreicht eher die Richtigkeit eines Vorsatzes für das Neue Jahr, den ich den betroffenen Katholiken in einer Kolumne vom 1. Januar empfohlen hatte: "Entschließen Sie sich, Ihren Kontakt zur katholischen Blogosphäre zu begrenzen."

Das außergewöhnliche Gift, das mehr als nur ein paar Kommentatoren auf den emeritierten Papst und den Kardinal spuckten, brachte die Diskussion der Kirche über die Reform des Priestertums nicht weiter. Tatsächlich hat es diese dringende Diskussion verzögert, indem es die Aufmerksamkeit von einigen dringenden Fragen (einschließlich der tiefen Wurzeln der Missbrauchskrise und der Bedeutung des geistlichen Zölibats) ablenkte und indem ein ernstes Buch so behandelt wurde, als wäre es ein parteipolitisches Traktat.

Dennoch diente die Kakophonie über das Benedikt/Sarah-Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" tatsächlich zwei nützlichen Zielen: sie spricht Bände über den Charakter des Giftes und sie stellte Teile der Dynamik innerhalb der Kirche klar, während das Pontifikat von Papst Franziskus sich am kommenden 13. März seinem 7. Jahrestag nähert.

Der Angriff auf Papst Emeritus Benedict war außergewöhnlich bösartig und zutiefst schlecht informiert. Ein prominenter Parteigänger des gegenwärtigen Pontifikats meinte, Benedikt sei "kaum eine halbe Stunde am Stück bei Bewusstsein". Ein anderer Zauberer des linken Spektrums sagte, Benedikt sei "handlungsunfähig".
Ich habe im vergangenen Oktober ganze 45 Minuten mit Papst Emeritus Benedict verbracht, um eine breite Palette von Themen zu besprechen. Er war körperlich ziemlich gebrechlich, aber am frühen Abend eines, wie ich annehme, normalen Tages war er völlig klar, ziemlich gut informiert, auf neue Informationen bedacht, voller guter Laune und in der Lage, Themen und Persönlichkeiten aus Gesprächen in Erinnerung zu rufen, die wir Jahrzehnte zuvor hatten. Der emeritierte Papst schien im Alter von 92 Jahren intellektuell glockenklar zu sein.
Kann man dasselbe auch für diejenigen sagen, die sich auf „Berichte“ stützen und ihn als senilen alten Mann abtun, der nicht mit den Ereignissen und vielleicht sogar der Realität in Verbindung steht?

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Dienstag, 28. Januar 2020

Kardinal Sarah spricht Klartext.

Dorothy Cummings kommentiert  bei LifeSiteNews das Interview, das Kardinal Robert Sarah  "Il Foglio" gegeben hat. So klare und dezidierte Worte an ihre Adresse haben so manche der ad-hoc-Kritiker -auch aus den Reihen der Kleriker und klerikalen Presseorgane (wir könnten hier einige der deutschen Exemplare aufzählen) aus dem Mund eines Kardinals wahrscheinlich noch nie gehört. Es wurde aber wohl Zeit.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KARDINAL SARAH VERURTEILT "BRUTALE"  ANGRIFFE AUF BENEDIKT WEGEN DES BUCHES, DAS DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT VERTEIDIGT"´
"Was mein Herz bricht und mich tief verletzt ist die Brutalität, die Respektlosigkeit, die Rücksichtslosigkeit und die Unanständigkeit mit der BEnedikt XVI behandelt worden ist."


Kardinal Robert Sarah hat die "Brutalität" und "Unanständigkeit" der Angriffe auf den Papa emeritus Benedikt XVI -sobald die Nachricht ihres gemeinsames Buches, das den priesterlichen Zölibat verteidigt, erschien, verdammt. 

In einem Interview mit dem guineischen Kardinal, das Il Foglio aam 25. Januar veröffentlichte, sagte Sarah, daß es "viel Gerede über völlig lächerliche, für die Themen des Buches sekundäre Aspekte" gegeben habe,


"Absurde Kontroversen, vulgäre Lügen und schreckliche Demütigungen gegen Benedikt XVI und mich folgten aufeinander "fuhr der Kardinal fort. 

Aber es sind besonders die Angriffe auf den Ersteren, die ihn an meisten verletzen. 

"Was mein Herz bricht und mich tief verletzt, sind die Brutalität, die Respektlosigkeit, die Rücksichtslosigkeit und die Unanständigkeit mit der BEnedikt XVI behandelt worden ist" sagte er. 


Kardinal Sarah und Papst emeritus Benedikt XVI sind Co-Autoren eines Buches über die heutigen Herausforderungen des Prirestertums. Unter dem Titel "Aus der Tiefe unseres Herzens: Priestertum, Zölibat und die Krise der Katholischen Kirche" in der englischen und italienischen Fassung wird das von Cantagalli verlegt Buch am 30. Januar in den Buchläden erscheinen.  

"Ohne Animosität, ohne irgendwen anzhugreifen, haben wir unsere Überlegungen - mit Klarheit, Entschiedenheit und Treue zur Wahrheit einer der essentiellen Fragen vorgelegt: das Katholische Priestertum und den Zölibat" sagte Sarah.

Der Kardinal hat unterstrichen, daß es im Buch keine Stellungnahme gegen Papst Franziskus gibt. Inzwischen- so sagte er- hat der Papa emeritus "mir persönlich bestätigt, daß er dieses Buch begrüßt und glücklich über seine Veröffentlichung ist." 


"Der gesamte Text ist deshalb der selbe, außer der EInleitung und dem Schlußwort, wie das Verlagshaus Cantagalli erklärt" fuhr Sarah fort.


"Jetzt fordere ich, daß die sterilen Polemiken aufhören." 


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Fundstück

In seinem Montagskick bei kath.net kommentiert Peter Winnemöller den offensichtlichen Realitätsverlust des ZdK-Präsidenten

Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter den Titel:

"KRITISIEREN UNERWÜNSCHT"

beginnt der Artikel so:

"Es spricht wohl für einen massiven Realitätsverlust des Präsidenten des „ZdK“, wenn er die Sonderwelt katholischer Laienfunktionäre für die Wirklichkeit der katholischen Kirche hält -" (...)

Quelle: P. Winnemöller, kathnet 
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Montag, 27. Januar 2020

Die Kurienreform : Papst Franziskus scheut die intellektuelle Diskussion

In seiner wöchentlichen Kolumne in Monday in the Vatican kommentiert A. Gagliarducci die Kurienreform und den derzeitigen Stand der Dinge in Vatican und Kurie.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST FRANZISKUS - UND DAS THEMA DER OFFENEN PROZESSE" 

Die Ernennung von Erzbischof Cyril Vasil zum Apostolischen Administrator mit vollen Befugnissen für die Eparchie Kosice in der Slowakei ist Teil der Vatican-Reform durch Papst Franziskus. Erzbischof Vasil, ein Slowake, war 10 Jahre lang Sekretär der Kongregation für die Ostkirchen. Laut dem Entwurf für die Kurienreform , der zirkuliert aber bisher weder approbiert noch veröffentlicht wurde, werden die Ämter in der Kurie für einen Zeitraum von 5 Jahren vergeben, der einmla verlängert werden kann. Vasil bereitete sich am Ende auf ein Amt außerhalb des Vaticans vor.

Sogar die kürzliche Ernennung von Francesca Di Giovanni zur Untersekretärin des Vatican-Sekretariates für multilaterale Beziehungen nimmt die Kurienreform vorweg. Der Entwurf der Konstitution "Praedicate Evangelium"  sieht einen zweiten vaticanischen Vizesekretär für Internationale Angelegenheiten - an der Seite des Untersekretärs für die zwischenstaatlichen Beziehungen vor, mit speziellem Fokus auf multilaterale Angelegenheiten. Diese Stellung iat am Ende eingerichtet worden, bevor die Apostolische Konstitution promulgiert wurde,. 

Diese beiden jüngsten Ernennungen sind Teil eines wohl durchdachten Trends im Pontifikat von Papst Franziskus. Nachdem er gewählt wurde, stellte Papst Franziskus teure externe Berater an, erwog Vorschläge, richtete Kommissionen für Kommunikation, Finanzen, und die IOR an und einen Rat der Kardinäle, die ihm beim Entwurf der Kurienreform und bei der Regieren der Kirche helfen sollten.

Mit den Worten von Papst Franziskus waren das offene Prozesse. Aber was wird aus diesen Prozessen werden- angesichts der Aktionen von Papst Franziskus, des Endes der Prozesse und wann er entscheidet. Und Papst Franziskus entscheidet unabhängig von jeder Beratung, ohne auch nur ein konstitutionelles Dokument zu entwerfen. Die Dokumente kommen -entsprechend dem Denken von Papst Franziskus - anschließend. 

Nach sieben Jahren des Pontifikates scheint Papst Franziskus´ Modus operandi klar zu sein und enthüllt seine Art zu denken. Für Papst Franziskus macht der Führer die Institution, sie/er dient nicht der Institution. Das ist eine typisch lateinamerikanische Denkweise. 

Seit dem großen kontinentalen Projekt von Simon Bolivar haben die Staaten Lateinamerikas hauptsächlich charismatische Führer erlebt, Die lateinamerikanischen Institutionen sind eher jung, sie haben nicht die historische Bedeutung der Europäischen Institutionen.


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