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Samstag, 21. März 2020

Tosatti: Der Papst gibt seine alten Gewohnheiten nicht auf.....

Marco Tosatti kommentiert und analysiert bei Stilum Curiae kürzlich vom Pontifex getroffene und sofort wieder widerrufene Entscheidungen.
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"DIESER PAPST! ER GIBT SEINE ALTEN GEWOHNHEITEN NIE AUF..."

Ja, er hat es wieder getan. Liebe Freunde und besonders Feinde von Stilum Curiae, die frenetische Aktivität der letzten Tage hat mich daran gehindert, einen Kommentar zu den jüngsten Affären des Vaticans und des Papstes zu schreiben und sie in den Kontext wiederholten Verhaltens zu stellen. Es gibt ein arabisches Sprichwort “adaa Alima ya ‘iadatiha al qadìma,” - was bedeutet: "Alima ist zu seinen alten Gewohnheiten zurück gekehrt".Und genau wie der sprichwörtliche Alima ist der amtierende Pontifex in den vergangenen Tagen auf sensationelle Weise zweimal zu seinen alten Gewohnheiten zurück gekehrt,.
Wir beziehen uns auf zwei besondere Episoden. Die erste war die Ankündigung der Einrichtung eines neuen Dicasteriums, das für alle-wirklich alle-Beschäftigten des Hl. Stuhls (ungefähr 4000 Personen) -zuständig ist. Das ist nicht einfach nur ein Gerücht. Am 6. März hat das Pressebüro des Hl. Stuhls in einem  Bulletin dieses lange Statement zum Thema veröffentlicht. 

"Als Antwort auf den Vorschlag des Kardinalsrates  und des Wirtschaftsrates  hat Seine Heiligkeit Franziskus die Einrichtung der „Generaldirektion Personal“ in der Abteilung für allgemeine Angelegenheiten des Staatssekretariats veranlasst."

Die Erklärung enthält Besonderheiten und Einzelheiten zu den Befugnissen dieses neuen Personalamtes und schließt mit den Worten: „Dies ist ein Schritt von großer Bedeutung auf dem vom Heiligen Vater eingeleiteten Reformweg.“ Die Initiative ging zweifellos von Kardinal Reinhard Marx (dem Vorsitzenden des Kardinalsrates für Wirtschaft) und Kardinal Oscar Maradiaga (dem Vorsitzenden des C6-Rates, dem Kardinalskomitee, das seit Jahren-wie in einer neuen Dombauhütte für St. Peter für die Reform der Kurie arbeitet) aus.


Montag, 17. Februar 2020

Marco Tosatti hat nach der Amazonas-Synode und der Reaktion auf die postsynodale Exhortation einige Fragen an die deutsche und die brasilianische Kirche

Nach der Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation stellt Marco Tosatti bei Stilum Curiae der deutschen und der brasilianischen Kirche einige wichtige Fragen
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"WENN DIE KATASTROPHEN-KIRCHEN SICH AN DIE DIE SPITZE DER PROZESSION SETZEN" 

Liebe Stilumcurialisten, mir sind nach der Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" einige sehr interessante Meldungen aufgefallen. Ich teile sie Ihnen mit so wie sie mir einfallen. Der Pontifex hat sich im Gespräch mit den amerikanischen Bischöfe beklagt, daß die Synode und die Exhortation auf eine einzige Zeile reduziert worden sind- auf die Tatsache, daß der Zölibat nicht verändert wurde, obwohl  es weder bei der Synode noch in der Exhortation um den Zölibat ging- betonte Papst Bergoglio.

Die zweite Beobachtung: das größte Stöhnen und  Lamento, weil sich im Gegensatz zu den Erwartungen aus dem deutschsprachigen Raum, in der Exhortation sich die Tore und Türen für die viri probati und weiblichen Diakone nicht erfüllte. Wir haben kämpferische Positionen Deutschlands gesehen, in denen bekräftigt wurde, dßs die deutsche Synode noch zu diesen Themen sprechen würde; In Linz, Österreich, sagte Bischof Scheuer, er habe "eine schlaflose Nacht" wegen dieser "großen Ernüchterung" verbracht. 
Aber war es nicht eine Amazonas-Synode? Aber stimmte es dann- wie viele sagten -, daß der Motor des Geschehens deutsch, deutsch-deutsch und brasilianisch eingebürgertes Deutsch war? Und daß die Synode die Spitze des Keils für die ganze Kirche werden sollte? Und daß das Dokument des Papstes - im Gegensatz zum Schlußdokument, lehramtlich ist. wie der Direktor des Pressesaales hervorhob - die Hoffnungen der Ultra wie Luftballons platzen ließ. 

Mal abgesehen von innerkirchlichen Debatten, erscbienen mir zwei weitere Meldungen interessant. Weil sie die deutsche und die brasilianische Kirche betreffen. 

Brasilien: eine Umfrage bestätigt, daß 50% der Brasilianer Katholiken sind, 31% Protestanten. 2000 waren 73,6% der Bevölkerung katholisch, Protestanten 22,2%. 
Muß man zu dieser pastoralen Katastrophe etwas sagen? 
Daß sich die Bischöfe vielleicht fragen sollten, ob das Modell der Kirche, das sie vertreten,
das in Politik und Gesellschaft so präsent ist, den Menschen nicht das gibt, was sie brauchen und was sie bei den Evangelikalen finden? Da das aber die Ursache des Ausblutens ist- sollten sie sich da nicht ein oder zwei Fragen stellen? 

Dann haben wir gesehen, daß im deutschen Bundesland NRW 2019 weitere 120.000 Menschen die Katholische und die Protestantische Kirche verlassen haben. 2018 waren es mehr als 88.000. Auch hier sehen wir uns -das ist offensichtlich- einer pastoralen Katastrophe von epischen Proportionen gegenüber. Die Katholische Kirche, der nach dem Staat zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland, sehr reich, leert sich von innen heraus- während sie vom theologischen Standpunkt nach außen hin immer aggressiver wird, so sehr, daß mehr als nur ein Kommentator von Protestantisierung und einem möglichen Schisma spricht. 

Aber finden Sie es nicht ein bisschen seltsam, daß es zwei so schwer beschädigte Kirchen gibt, die sich, wie man in den Jahren meiner verrückten Jugend sagte, erlauben, die Spitze der Prozession zu übernehmen? Um sie wohin zu führen? Das kann man sich angesichts der brillanten Ergebnisse, die sie zu Hause haben, zu Recht fragen ... Und in wessen Namen? 

Quelle: Marco Tosatti, Stilum Curaie

Sonntag, 16. Februar 2020

Tosatti: Zwei Päpste.....?

Marco Tosatti hat heute bei Stilum Curiae den Kommentar eines seiner Leser zu einem Artikel von Prof. Ureta zu "Querida Amazonia" und zur Lage der Kirche im aktuellen Pontifikat veröffentlicht.
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"WENN BENEDIKT SICH NOCH ALS PAPST FÜHLT. UND DER ANDERE PAPST...."

Gestern hat einer der regelmäßigen Leser von Stilum Curiae den Artikel von Prof. Ureta über die Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" kommentiert. Der Kommentar stammt von Roth, den die Stilumcurialen gut kennen. Hier ist er:

Lieber Ureta, Ihre Überlegungen sind wie immer perfekt. Wer von Prof. Plinio C. De Oliveira geschult wurde, zeigt, daß er einen einzigartigen Überblick über alle Probleme hat, die das menschliche Geschöpf schädigen können. 
Glückwünschen beiseite- wäre ich Ihnen für einen Kommentar zu der folgenden Hypothese dankbar. Papst Bergoglio gibt mit dieser Exhortation, die einen idiotischen Titel wie aus einem Weihnachtsfilm trägt, vor, die Demütigung, daß er seine Absichten aufgeben mußte, weggesteckt zu haben, eine doppelte Demütigung. 
Erstens weil ihm die Revolutionierung des Zölibats nicht möglich war. Zweitens - eine noch größere. weil sie von Benedikt XVI kam, einem erwachten Papst, der sich selbst als Papst bestätigt und seinen unklaren teilweisen Amtsverzicht bereut. 
Gäbe es das Konklave nicht, das Bergoglio wählte, hätte ich keinen Zweifel an der Erklärung von den zwei Päpsten, wie sie Gänswein damals erklärt hat. Benedikt XVI sieht sich immer noch als Papst, das zeigt er und Bergoglio hat das (teilweise) verstanden. Ende des bergoglianischen Traums?
Oder Beginn eines echten Krieges? "

§§§

Wir haben diesen Kommentar Prof. Ureta übermittelt, der so freundlich war, mit einer langen Überlegung zu antworten, die wir unten im englischen Original wiedergeben. Inzwischen haben wir hinter den Vaticanischen Mauern mit einer sehr hochgestellten Persönlichkeit gesprochen, die uns über ihr wohldurchdachtes Urteil zu den Ereignissen um die viri probati, den Zölibat und die Exhortation unterrichtet hat- die laut Don Nicola Bux nach der Veröffentlichung des Buches von Benedikt XVI und Kardinal Sarah geändert wurde. 
Laut Don N.Bux gibt es drei Schlüsselelemente: 
1. Benedikt fühlt sich als - nicht eremitierter- Papst.
2. Das hat er unter diesen Umständen gezeigt-
3. Papst Bergoglio hat das verstanden und hat Angst,
Was wird diese völlig beispiellose Situation bewirken? 
Es gibt jene, die die Möglichkeit sensationeller Entwicklungen nicht ausschließen.
Aber hier die Überlegungen von Prof. Ureta 

§§§

Lieber X.....
In der Argumentation von Siscoe und Salza ist der Kern des Problems nicht die sichtbare Handlung sondern das Minimum. das erforderlich ist, damit die Absicht des Handelnden der der Kirche entspricht und die Handlung so gültig wird (Sakramente oder ein Rücktritt) Und ob ein die Natur dieser Handlung betreffender Fehler diese Gültigkeit beeinflußt. Ihre Schlußfolgerung ist- daß das nicht der Fall ist., 

Mehr allgemein gesprochen- stimme ich mit Ihnen überein, daß die Grenze im Grad des Leidens und der Scham der Kirche liegt, die Gott zuläßt. Trotz der Tatsache, daß sie unsterblich ist und das Versprechen hat, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden. 

Auch wenn die Unvollkommenheit der Kirche nicht zu ihren Aussagen gehört und noch kein offiziell erklärtes Glaubensdogma ist, wird sie niemals eines ihrer essentiellen Bestandteile verlieren, d.h. den Glauben, die Sakramente oder die Hierarchie, Selbst wenn alle abtrünnig würden und nur ein Bischof und ein Gläubiger katholisch bleiben würden (es sind mindestens zwei Personen erforderlich, um eine Gemeinschaft zu bilden) würde es immer noch die Katholische Kirche sein. 

Aber dieses Minimum ist reine Theorie, weil die Kirche, um ihre Mission erfüllen zu können, sichtbar sein muß, damit die Menschen guten Willens sie als die einzige wahre Kirche des einzigen wahren Gottes erkennen können. 

Bisher haben wir- Gott sei Dank- diesen Tiefstpunkt noch nicht erreicht. Weil es ein Minimum an Prälaten, eine gute Zahl von Klerikern und eine nicht kleine Minderheit von Menschen gibt, die die Häresien der Modernisten zurückweisen und wissen, wie die wahre Kirche ist. Außerdem haben sie- indem sie alle modernen Möglichkeiten der sozialen Medien nutzen- eine Art unsichtbare "Familie der Seelen" gegründet, die sich gegenseitig unterstützt und für fehlgeleitete Katholiken für traditionelle Positionen anziehend macht. 

Die Modernisten selber helfen bei der Sichtbarmachung der wahren Kirche, indem sie unaufhörlich beteuern, daß ihre Kirche eine "Neue Kirche" sei, die sich entwickelt hat, usw.
So daß Außenstehende daraus schließen, daß die altmodische Kirche die richtige ist (sogar um sie dann zu verfolgen). 

Solange die Minderheit der gläubigen Katholiken den Glauben behält und um einige gute Hirten gesammelt bleibt (und so das Überleben und die Sichtbarkeit der Kirche sichert) gibt es praktisch keine Grenze, bis zu welchem Grad der Abgrund des modernistischen Wundbrands die Hierarchie befallen kann. Wie Pater Santiago Martin kürzlich in einem seiner Videos sagte, "Sie werden nicht aufhören, bis sie eine Lesbe auf den Stuhl Petri gesetzt haben!" 

Ich habe die Verbreitung des Buches von A.Xavier de Siveira über die theologische Hypothese eines häretischen Papstes sehr unterstützt, um den normalen Katholiken erkennen zu lassen, daß ein Papst sich irren und die Herde in die Irre führen kann, damit sie sich nicht verpflichtet fühlen, den Häresien von Papst Franziskus zu folgen. 

Meiner Ansicht nach sollten wir, anstatt weiter unsere Gedanken zum Kochen zu bringen und zu versuchen, das theologisch-kanonische Problem eines häretischen Papstes  (die Positionen von Cajetan und Bellarmin dazu)  zu lösen oder wie weit die öffentliche Häresie des Papstes gehen kann (oder sogar das schwerwiegendere Problem zu wissen, bis zu welchem Ausmaß die Mehrheit der Hierarchie vom Katholischen Glauben abfallen kann...) uns darauf zu konzentrieren, den Glauben dieser "Seelenfamilie"  wahrer Katholiken und die Treue einer guten Anzahl von Hirten und Geistlichen zu erhalten,. 

Das wäre der Haltung einer Frau und von Kindern gleich. die physisch oder psychisch vom Ehemann und Vater angegriffen wurden, und anstatt sich darüber zu quälen, ob ihre Ehe gültig ist oder nicht und ob sie noch mit ihm verheiratet ist, lieber vorsichtige Schritte unternimmt, sich und ihre Kinder räumlich vom Ehemann zu trennen, um den Rest der Familie zu bewahren und sie vereint zu lassen, während sie anerkennt, daß der eheliche Bund gültig bleibt oder gültig bleiben kann. Diese Haltung seitens der angegriffenen Ehefrau ist vom Kirchenrecht immer zugelassen worden. 

In diesem Sinn, fürchte ich, daß die vereinte Front jener Katholiken, die gläubig bleiben, durch nebensächliche Diskussionen. wie z.B. ob Benedikt XVI auf das Papstamt verzichtet hat oder ob Papst Franziskus noch Papst ist ( falls seine Wahl gültig war) gespalten werden können. Wir haben bereits die Risiken durch den ewig fließenden Lavastrom der Sedisvakantisten erlebt, der nirgendwohin führt. 

Ich setze nebensächlich in Anführungszeichen, weil mir bewußt ist, welch dramatische Schäden ein häretischer Papst in der Kirche verursachen kann (und das war der Grund, aus dem Der Hl. Robert Bellarmin den Gedanken bevorzugte, daß Gott so etwas nie geschehen lassen werde) 
Aber wir sind Zeugen der Tatsache geworden, daß der Hl. Geist bei einigen Gläubigen und einigen guten Hirten gewirkt hat und sie darin bestärkt hat, Widerstand gegen die Zerstörung durch diesen sehr sehr schlechten Papst zu leisten. Deshalb müssen wir darauf vertrauen, daß diese Hilfe des Hl. Geistes in gleicher Stärke zunehmen wird, wie die Intensität der Prüfung (weil die Kirche an Weisheit und Heiligkeit zunimmt, wie ihr Göttlicher Gründer). 

Wenn die andere Seite eine lesbische Frau auf den Thron des Hl Petrus setzen wird- um Fr. Martins lebhaftes Bild im Van-Gogh.Stil zu benutzen- werden viel mehr Menschen guten Willens feststellen, daß die "mainstream"-Kirche  definitiv nicht die wahre Kirche ist. Viele von ihnen werden bereuen, zumindest teilweise zugelassen zu haben, daß das modernistische Zeug die Kirche infiltrierte, das in einen solchen Abgrund führte. Und sie werden sich der "Familie der Seelen" jener anschließen, die treu geblieben sind und ausgestoßen wurden. " 

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Prof. Ureta 

Mittwoch, 12. Februar 2020

Marco Tosatti hat die Exhortation bereits gelesen und gibt Entwarnung....

Marco Tosatti hat die postsynodale Apostolische Exhortation zur Amazonas-Synode gelesen und beruhigt bei Stilum Curiae seine Leser, was den befürchteten Traditionsbruch bzgl. der viri probati und des priesterlichen Zölibates angeht.
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"EXHORTATION, AMAZONAS. WEDER VIRI PROBATI NOCH ZÖLIBAT" 

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, ein sehr alter Freund hat mir die englische Fassung der postsynodalen Apostolischen Exhortation geschickt, die heute im Vatican vorgestellt wird. Wir wollen kein Embargo brechen und werden den Text weder zitieren noch kommentieren.
Es handelt sich um einen nicht allzu langen Text - in einer, wenn wir so sagen dürfen, fast poetischen Form, der die Hoffnungen des Pontifex für das Amazonas-Gebiet reflektiert. 
Das ist es , was man sagen kann und daß er dazu einlädt, das Synoden-Schlußdokument der Bischöfe zu lesen, das er aber nicht übernimmt.
Nicht nur was die Probleme der Gemeinden angeht, die die Eucharistie nur selten empfangen können, er öffnet- im Gegensatz zum Schlußdokument- nicht den Weg für den Gedanken der viri probati und bekräftigt einige grundlegende Charakteristiken der Person des Priesters in Beziehung auf die Sakramente. 
Also war die Vorhersage, die La Fede Quotidiana vor einigen Tagen gemacht hat, richtig. 
Richtig, um diejenigen zu beruhigen, die fürchteten, daß aus der Exhortation das Brecheisen hervorgehen würde, das den priesterlichen Zölibat der lateinischen Kirche abschaffen würde, nicht nur im Amazonas-Gebiet sondern auch in anderen Ländern (Deutschland voran) ...."

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti 

Montag, 10. Februar 2020

M.Tosatti: ein Interview mit Don Nicola Bux zur postsynodalen Exhortation


Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae ein Interview von Don Nicola Bux mit der website "Scuola Ecclesia Mater" zur erwarteten postsynodalen Exhortation von Papst Franziskus veröffentlicht.
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"BUX: WAS UNS IN DER APOSTOLISCHEN EXHORTATION ERWARTET....." 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in diesen Tagen wird viel über die postsynodale, apostolische Exhortation zur Amazonas-Synode gesprochen. Wie Sie wissen, wird sie Mittwoch, am 12. Februar, präsentiert und endlich wird das Geheimnis um das Problem der viri probati gelüftet. Weil es -auf Grund von Vorhersagen und Informationen so aussieht, als gäbe es verschiedene Versionen des Dokumentes. Uns erscheint interessant, Ihnen die Überlegungen anzubieten, die Don Nicola Bux gegenüber Vito Palmiotti  in einem Interview für die website "Scuola Ecclesia Mater"  geäußert hat. Uns erscheint das eine eine beträchtliche Gelassenheit und Ausgewogenheit wiederzuspiegeln - in einem Augenblick in dem beides sowohl der einen wie auch der anderen Seite zu fehlen scheint, besonders aber den Partisanen der Neuen Reformierenden Kirche. 
Gute Lektüre.
                                      §§§

Interview von Vito Palmiotti mit Don Nicola Bux
Angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation nach der Amazonas-Synode erleben wir eine Radikalisierung der Positionen, die soweit geht, daß- wenn z.B. Ratzinger und Sarah ihre Überlegungen formulieren, auf der einen Seite Erfolg geschrien wird und auf der anderen Skandal, wir erleben eine Art standing ovation einer Fraktion wegen der angenommenen Rücknahme der Unterschrift Benedettos, die dann empört ist, wenn diese tatsächlich auf dem Cover bleibt. 
Wir sind also wieder Zeugen einer Reihe von Epitheta, die Benedikt als "nur eine halbe Stunde am Tag als klar" beschreiben sollen (und vielleicht ist es genau die halbe Stunde, in der er geschrieben hat.um dann für 23,5 Stunden in einen Dämmerzustand zurück zu kehren) und wenn es nicht so wäre, wäre das dann nicht eine schwerwiegende Einmischung in etwas, das niemand weiß, das aber hier und da aus dem Ärmel gezogen wird, um seine- des Papstes-  Gedanken -zu interpretieren, die unter anderem hoffentlich klare Hinweise zu einem heiklen Thema geben sollten- wie z.B. der Möglichkeit, sich einem verheirateten Klerus -in einigen "besonderen Situationen" zu öffnen, wie die Synodenväter im Schlussdokument der umstrittenen und diskutierten Amazonas-Synode gefordert haben.
Es entsteht der Eindruck, daß ein katholischer Blick und der Realitätssinn fehlen. 
Was wird der Papst tun? 
Kardinal Charles Journet, ein angesehener Patrologe, sagte:  "Was das Axiom "wo der Papst ist, da ist die Kirche" anbelangt, gilt es,  wenn sich der Papst als Papst und als Oberhaupt der Kirche verhält; im gegenteiligen Fall ist weder die Kirche in ihm noch er in der Kirche ". 
Don Nicola Bux, der zuerst von Kardinal Ratzinger und später von Papst Benedikt eingeladen wurde, an der Eucharistie-Synode 2005 und der zum Mittleren Osten 2010 teilzunehmen, weiß, wie sich die Dinge entwickeln. 
Natürlich könnte der Papst, wenn dieser Cancan nach der Synode so weitergeht, etwas 
überdenken und verändern. 


Sonntag, 9. Februar 2020

Kardinal Pell- soll nicht vergessen werden

Marco Tosatti berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana über das aktuelle Befinden Kardinal George Pells. Hier geht´s zum Original:  klicken

PROZESSUALE TORHEITEN

PELL NICHT VERGESSEN: SO GEHT ES DEM KARDINAL 
"Georg Pell ist nach einem Prozess inhaftiert, der selbst bei gleichgültigen, wenn nicht gar katholikenfeindlichen  Kommentatoren zu kritischen Reaktionen geführt hat. Die Staatsanwaltschaft konnte keine Beweise gegen ihn erbringen und das Urteil wurde in Frage gestellt. Der National Catholic Register hat von Menschen, die ihm nahe stehen, Nachrichten über den Kardinal erhalten

Wir dürfen Kardinal George Pell nicht vergessen, der seit einem erstinstanzlichen Prozess und einem Revisionsverfahren eine Gefängnisstrafe, die kritische Reaktionen auch bei normalerweise Katholiken gegenüber indifferenten wenn nicht feindlichen Kommentatoren hervorgerufen haben. 

Pell wartet darauf, daß der Oberste Gerichtshof, der seinen Berufungsantrag angenommen hat,über seinen Fall entscheidet und eine Antwort darauf gibt. Es ist vorherzusehen, daß der Oberste Gerichtshof Mitte des nächsten Monats zusammentritt - der normalerweise nach einigen Wochen zu einem Urteil kommt.Wie Sie sich erinnern, wurde der Purpurträger auf der Basis einer einzigen Zeugenaussage des angeblichen Opfers wegen eines einmaligen sexuellen Mißbrauchs unter Umständen, die durch eine unabhängige Fernsehr-Recherche als unplausibel und unmöglich bewiesen wurden, verurteilt wurde. Die Anklagevertretung war nicht in der Lage irgendein Zeugnis oder irgendeinen Beweis für seine Beschuldigung vorzubringen- während Dutzende positiver Zeugenaussagen nicht berücksichtigt wurden. 

Der National Catholic Register hat von Personen, die ihm nahe stehen, Nachrichten über den Purpurträger erhalten. Soviel man weiß, ist Kardinal George Pell guter Stimmung und entwickelt einen persönlichen pastoralen Dienst und betreibt eine Korrespondenz mir anderen Gefangenen, die ihm über ihr Leben geschrieben haben. 


Samstag, 8. Februar 2020

Marco Tosatti: Soll man sich wundern- oder nicht?

Marco Tosatti läßt bei Stilum Curiae sein "alias" Pezzo Grosso"  einen Artikel von Edward Pentin über den befremdlichen Auftrítt von Jeffrey Sachs in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften kommentieren, Hier geht´s zum Original:  klicken 

"PG: SICH WUNDERN, WENN DER VATICAN ANTI-TRUMP-KUNDGEBUNGEN ZULÄSST?"

Liebe Stilumcurialisten, Pezzo Grosso hat einen sehr interessantem Artikel des Kollegen Edward Pentin über ein Ereignis gelesen, das- vom argentinischen Msgr. Sanchez Sorondo geleitet- in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wurde,- von dem Sorondo, der dem wiederverheirateten geschiedenen  argentinischen Präsidenten die Kommunion gespendet hat. Es scheint uns schwierig zu sein, das Erstaunen von Pezzo Grosso über eine Institution, die im Prinzip katholische Werte verteidigen sollte und ihren Sitz in den Vatikanischen Gärten hat, nicht zu teilen,  
Gute Lektüre. 

§§§

Pezzo Grosso an Tosatti: Was ist aus der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften geworden? Die gnostische Filiale der UNESCO? 

Lieber Tosatti,  
wenn man jetzt erklären, "sprachlos" zu sein, wenn Sie etwas lesen, das sich auf unsere arme und misshandelte katholische Kirche bezieht, läuft man Gefahr, dumm zu erscheinen. 



Ich würde sagen, wenn jemand, der mit Intelligenz und Vernunft begabt ist, immer noch "sprachlos" ist, bedeutet dies, daß er  nichts verstanden hat. Gestatten Sie mir eine starke Aussage: Heute zu erklären, das Verhalten der Kirche von Bergoglio zu verstehen, zu begreifen, bedeutet zuzustimmen. Dem Verhalten der Kirche Bergoglios zuzustimmen, bedeutet "NICHTS BEGRIFFEN ZU HABEN". 



Es tut mir leid zu sagen, daß wer wegen der letzten Überraschung, die aus dem Vatikan kommt, "sprachlos" blieb, dumm ist.



Donnerstag, 6. Februar 2020

Tosatti widerspricht dem vaticanischen Presseamt....

Marco Tosatti widerspricht in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana den beschwichtigenden Verlautbarungen des vaticanischen Presseamtes zur unbegrenzten Beurlaubung Erzbischof Gänsweins von seinem Amt als Präfekt des Päpstlichen Hauses fundamental und beruft sich dabei auf vaticanische Quellen, u.a. auch solche, die dem Erzbischof nahe stehen.
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DER PAPST ENTLÄSST DON GEORG

"KOMM NICHT WIEDER". UND GÄNSWEIN WURDE VOR DIE TÜR GESETZT

Papst Bergoglio hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses und Sekretär von Benedikt XVI, Erzbischof Georg Gänswein für unbestimmte Zeit beurlaubt. Der Vatican spricht von einem normalen Vorgang. Aber nach der Rekonstruktion von La Nuova Bussola Quotidiana hat ihn Franziskus buchstäblich vor die Tür gesetzt "Ich will dich nicht mehr sehen"
Die Gründe für eine angekündigte Pause: vom schwierigen Zusammenleben bis hin zur unangenehmen Rolle des Vermittlers in der Affäre des Buches von Benedikt XVI und Sarah.

Papst Bergoglio hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein auf unbestimmte Zeit beurlaubt. Soll heißen: formal ist Gänswein noch Präfekt des Päpstlichen Hauses (ein Amt, das nach Meinung einiger durch die Kurienreform auch abgeschafft werden könnte)-aber er übt es nicht aus.

Soweit wir wissen, wurde er gebeten, auch nicht in sein Büro zu kommen. Die Entscheidung wäre vor einiger Zeit getroffen worden, und tatsächlich hatten diejenigen, die die Zeremonien und Begegnungen des Papstes genau verfolgen, die Abwesenheit des deutschen Prälaten bemerkt. Aber gestern hat "Die Tagespost", eine deutsche katholische Zeitung, die Nachricht übermittelt, auch wenn sie sie in gewisser Weise als zweifelhaft dargestellt hat.

Die Zeitung schreibt: "Papst Franziskus hat dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, einen unbefristeten Urlaub gewährt. Wann Gänswein seine Pflichten wieder aufnimmt, ist unsicher. Papst Franziskus gewährte dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, einen unbefristeten Urlaub. Vatikanische Kreise haben das dieser Zeitung gegenüber bestätigt. Der Privatsekretär des Papstes bleibt als Chef der Präfektur verantwortlich, die für die Organisation der öffentlichen Audienzen des Papstes verantwortlich ist, wird jedoch freigestellt, um Benedikt XVI mehr Zeit widmen zu können "

Die Realität sieht jedoch entschieden anders aus, wie wir aus Quellen, die dem Betroffenen nahe stehen,  erfahren haben. Erzbischof Gänswein hat den amtierenden Papst um nichts gebeten, geschweige denn  ohne zeitliche Begrenzung von seinem Amt  beurlaubt zu werden. Seit Tagen kursieren im Vatikan Gerüchte über ein stürmisches Zusammentreffen der beiden, das mit der Trennung geendet habe. Dies sind jedoch nur Aussagen, denen es allerdings angesichts der impulsiven und wütenden Natur des Papstes nicht an Plausibilität mangelt.


Mittwoch, 5. Februar 2020

M. Tosatti kommentiert den "Synodalen Weg" der deutschen Kirche

Marco Tosatti kommentiert bei Radio Roma Libera und Stilum Curiae die erste Sitzung des "Synodalen Weges" in Frankfurt.
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"DIE DEUTSCHE KIRCHE PROTESTANTISIERT SICH SELBST. KOMMENTAR BEI RADIO ROMA"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, 
Radio Roma Libera, der erste katholische podcast des Landes, dem zuzuhören wir dringend empfehlen, hat sich in diesen Tagen bereit erklärt, einige arme Überlegungen des Autors zu senden. In dieser Woche war das Thema: Verschwörungstheorie-Phobien der Bergoglianer und eine sehr reale Tatsache: die ruhige Entwicklung der deutschen Kirche hin zu einer Form einer neo-protestantischen Kirche - Dank des begonnenen Synodalen Weges. 

Hier kann man das Original hören: klicken

§§§


Lesen kann man den Beitrag hier: 
"Während die Bergoglianische Presse außerordentliche Verschwörungen gegen Franziskus erfindet, organisiert vom Acton-Institut in Sintra, Portugal, wo Hunderte von Bischöfe aus aller Welt versammelt sind, um über Ökonomie und Demographie zu diskutieren, verfolgt die deutsche Kirche in aller Ruhe ihren Weg der Protestantisierung und schafft die Grundlage für ein Schisma. 

Vor einigen Tagen hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bereits die erste Vollversammlung des Synodalen Weges massiv kritisiert:" Alle meine Befürchtungen sind eingetroffen" sage Woelki und fügte hinzu, er sei sehr besorgt über die Tatsache, daß was sich da entwickelt in Wirklichkeit ein Parlament der Protestantischen Kirche ist, was klar aus der Art und Weise hervorgeht, wie diese Veranstaltung vorbereitet und durchgeführt wurde. In vielen Reden werden die wesentlichen Voraussetzungen ekklesiologischer Natur in Bezug auf das ignoriert, was die Kirche tut. Die Ereignisse der letzten Tage verdeutlichen "einfach, daß die hierarchische Konstitution der Kirche, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil dokumentiert und auch in" Lumen Gentium "ausgedrückt ist, in Frage gestellt wird. Das organische Zusammenleben von geweihten und nicht geweihten Personen und die Vielfalt der dort zum Ausdruck gebrachten Aufgaben werden -durch viele kleine Zeichen-effektiv hinterfragt und relativiert. Ich denken, daß das extrem besorgniserregend ist:"


Montag, 27. Januar 2020

Marco Tosatti: der Papst, Kritik und Kritiker und die Italienische Politik.....

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae die Kommentare die sein alias Pezzo Grosso zu  den jüngsten Statements des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Bassetti, verfaßt hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

"PEZZO GROSSO: SALVINI BITTET UM EINE AUDIENZ UND DER PAPST ANTWORTET NICHT EINMAL"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae wir haben Pezzo Grosso die neuesten erstaunlichen Bemerkungen des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz (Pseudonym für das Amt für religiöse Angelegenheiten der PD) und andere verwirrende Äußerungen übermittelt. Pezzo Grosso mußte nicht lange gebeten werden und außer einem zusätzlichen- verheerenden- Kommentar  über die Dinge die Kardinal Bassetti sagte, hat er uns auch eine Nachricht geschickt: und die besagt, daß Salvini beim Papst um eine Audienz gebeten und nicht einmal eine Antwort bekommen hat. Pezzo Grosso hat das aus zwei verschiedenen Quellen erfahren, einer politischen und einer kirchlichen. 
Was soll man sagen, wenn es bestätigt wird? Aber der Dialog? Aber man soll sich denen stellen, die anders denken? 
Die übliche Show von Demagogie und Propaganda zum Gebrauch der Kameras....

§§§


Lieber und sehr geduldiger Tosatti, ich schreibe sehr geduldig, weil wer wie Sie in den letzten sieben Jahren einen Großteil seines Lebens als Vaticanist im Vatikan verbracht haben, muß die christliche Tugend der Geduld  auf eine harte Probe gestellt haben. 
Das letzte Beispiel ist zweifellos die unten wiedergegebene Zusammenfassung der Äußerungen Kardinal Bassettis, Präsident der CEI  die mindestens dreimal zum Schisma einladen.  

Bassetti greift am Wahltag in Perugia Salvini indirekt zum Thema Migration an (im Vorgriff auf das nächste CEI-Treffen in Bari an der Friedensgrenze des Mittelmeers) und gibt vor, Papst Bergoglio vor "destruktiven Angriffen" zu schützen.

Es ist offensichtlich, dass Bassetti in der CEI auf dem absteigenden Ast ist -der Papst hat bereits angedeutet, daß das Amt des Präsidenten auf Kardinal Zuppi übergehen könnte, und seine Rettung auf See sucht, auch er vielleicht Dank der CEI-Watch.

Samstag, 25. Januar 2020

Tosatti /Msgr. ICS: wollte Scalfari vom Papst bekehrt werden?

Nach den neuesten Wirrnissen um die Inhalte der notorischen Gespräche des amtierenden Pontifex´ mit dem Repubblica-Gründer Scalfari veröffentlicht Marco Tosatti bei Stilum Curiae die interessanten Überlegungen von Msgr. ICS zu diesem Thema.
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"WER WEISS: VIELLEICHT WOLLTE SCALFARI BEKEHRT WERDEN,  VOM PAPST..."

Liebe Stilumcuriale, Msgr. ICS hat den Kommentar Ihres Bloggers über Scalfari und den amtierenden Pontifex gelesen und möchte einige Gedanken dazu mit Ihnen teilen. Und eine provozierende aber interessante Hypothese. Gute Lektüre! 

§§§

                                         Msgr. ICS  an Tosatti

"Lieber Dottore Tosatti, erlauben Sie mir eine oder auch zwei Überlegungen zu Ihrem jüngsten Kommentar zur "Unendlichen Geschichte" zwischen Papst Bergoglio und Scalfari? 

Schauen wir mal: Es scheint mir zu 
einfach und offensichtlich, in den Gesprächen (und in den folgenden Artikeln auf Repubblica) den Vergleich zwischen einem "listigen Mann" zu sehen, der zeigen will, dass es endlich einen Papst gibt, der erklärt, dass Gott nicht existiert, und einem "Simpel", der überzeugt ist, daß die Kirche nichts zu lehren hat und  sich mit der Welt versöhnen und auch das "Schlauheit"  benutzen muß,  um das zu tun. 
Komödie oder Farce ist für beide Seiten zu offensichtlich.- sowohl für die säkulare als auch für die  katholische Welt.

Erlauben Sie mir eine Hypothese (halbwegs unwahrscheinlich). Was wäre, wenn die Dinge völlig anders wären? Wenn Scalfari eine ganz andere Absicht gehabt hätte, als er die Beziehung zu Bergoglio begann? 

Wenn Scalfari (wie es z.B. bei Papini war) nach Gründen suchte, sich zu bekehren? Den Wunsch nach Erlösung  verspürte?

Stellen wir uns dieses wundersame Ereignis als Hypothese vor.

Aber jetzt- Dank der "unendlichen Geschichte" mit Bergoglio hat Scalfari keinen Grund mehr, seinen Laizismus nicht zu bekräftigen. 

Oder nicht?


Freitag, 24. Januar 2020

M. Tosatti: Gibt es einen weiteren, einen dritten Papst in Rom?

Marco Tosatti  setzt sich bei Stilum Curiae mit den neuesten Verlautbarungen Eugenio Scalfaris über angebliche Aussagen des Pontifex Maximus über die Natur Christi (die den alten arianischen und gnostischen Häresien zum Verwechseln ähnlich sehen) -auseinander und bittet den alten Freund des Papstes um etwas mehr Zurückhaltung
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"DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON PAPST JORGE UND PAPST EUGENIO"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in den vergangenen Tagen hat Radio Roma Libera, die erste katholische online-Zeitung eine meiner kurzen Überlegungen darüber veröffentlicht, was  zu einem Phänomen geworden ist und lächerlich sein könnte, wenn es nicht auch tragische Aspekte hätte: und das sind die Gespräche Eugenio Scalfaris mit dem amtierenden Pontifex, über die uns der Gründer der "Repubblica" anschließend berichtet. Lesen Sie, was ich im podcast bei Radio Maria Libera sagte und schauen Sie, ob nicht jemand etwas unternimmt- was weiß ich , etwas in der Art wie "O.k. Eugenio, komm wieder, aber keine Anführungszeichen mehr, alles klar? Du weißt wie die Katholiken sind, sie lesen es und sind befremdet...."
Gute Lektüre!
                                                                   §§§

In den vergangenen Tagen war die Welt Zeugin nicht nur der Kontroverse um das Buch, das Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats geschrieben haben, angegriffen durch die üblichen zweideutigen und indirekten Manöver eines in Worten kritisierten und in Taten praktizierten Klerikalismus-sondern auch der zigsten Show von Eugenio Scalfari und Papst Bergoglio.

Wieder einmal sprach der Gründer von Repubblica Kolumne für Kolumne von seinem jüngsten Treffen mit dem Papst; der offensichtlich Zeit hat, mit dem Gründer von Repubblica Kaffee zu trinken aber nicht mit den Dubia-Kardinälen zu sprechen.


Wir können diese Aussagen nicht ernst nehmen. Und wahrscheinlich wird diese Haltung hinter den Mauern geteilt. Kollegen, die viel beschwichtigter sind als diejenigen, die reden und schreiben, berichten mir, daß der Große Alte der Republicca oft anruft, um einen Termin zu vereinbaren.
Und sie erzählten mir mir eine wichtige Episode. Während einer der letzten Reisen begrüßte der Papst die Journalisten nacheinander mit einem persönlichen und spielerischen Satz und als er bei einem der Korrespondenten der Republicca ankam, fragte er: "Wie geht es der Mumie?" und wir können uns gut vorstellen, auf wen er sich bezog ...


Donnerstag, 23. Januar 2020

M.Tosatti: Gedankenspiele um den Hl. Stuhl samt Inhaber als Geschenk an Frankreich.....

Pezzo Grosso- ein alias von Marco Tosatti denkt in einem Beitrag in Stilum Curiae  darüber nach, Frankreich den Papst samt dem Hl. Stuhl & Gefolge zu schenken....
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PEZZO GROSSO: MONSIEUR MACRON, MÖCHTEN SIE DEN PAPST NICHT IN FRANKREICH....?"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, unser Pezzo Grosso hat die beigefügte Nachricht gelesen, die wenige Tage vor der Wahl in der Emilia Romagna erschien, in der u.a. die Bischöfe mit Kardinal Zuppi an der Spitze sich gegen "Souveränismus und Populismus" ausgesprochen haben...wer weiß auf wen sie sich damit beziehen. Pezzo Grosso hat zu Feder und Papier, d.h. zur Tastatur, gegriffen und diesen zigsten pontifikalen Gag zugunsten der Migrantenströme kommentiert... gute Lektüre!
                                                                       §§§ 

Lieber Tosatti,
ich habe den oben erwähnten Link gelesen. Darf ich eine weitergehende Überlegung vorschlagen?

Italien ist das einzige Land, das in seinem Inneren einen Staat (Vatican), Sitz des Papstes, der obersten moralischen Autorität der Welt, beherbergt. Dank dieser Anwesenheit wurde Italien in der Vergangenheit mehrmals Opfer von Invasionen (vielleicht mit der Entschuldigung den Papst vor den Kaisern zu schützen), wiederholt auf verschiedene Weise politisch erpresst (wir denken an radikale Parteien), weil der italienische Staat den Vatican beeinflusse. Das geschah aus politischen Gründen- und für alle offensichtlich, weil die moralische Autorität der Kirche, des Papstes  alle Wahlerwartungen kippen kann.

Aber nicht nur in Italien, sondern auch in allen Ländern der Welt, wo es Katholiken gibt, die wählen (und den Bischöfen gehorchen). Der unten aufgeführte Link drückt genau dieses Konzept aus, oder nicht Tosatti?

Außerdem ist der wirklich Migrant, der nicht in Italien an Land hätte gehen sollen, ein italienisch-argentinischer Jesuit, ein Infiltrierer mit einem Pass des Hl. Stuhls. Aber das sit nicht die Schuld der Regierung Conte. Es war ein Schlag des Kleinen Vatican-Staates unter der Regierung Bertone-Gänswein- unterstützt von Obama-Clinton und der parajesuitischen St. Gallen-Mafia.

Tosstti, erkennen Sie also die Schäden, die die Anwesenheit des Vaticans in Italien verursacht? Es sind äußere politische Einflüsse im Land zu haben, die das Land auf die Knie zwingen, damit die Moralische Autorität sich bereit erklärt, die Moral zu ändern.

Sprechen wir gerechterweise von den illegalen Migranten, sprechen wir nie mehr von Spionen oder Terroristen, die unser Land mit Diplomaten-Pässen betreten und Bedingungen schaffen, aus denen heraus Regierungen vom aktuellen Typ "alla Salavini" entstehen.

Haben wir uns nie gefragt- und eine Antwort riskiert- wer die legitimen Diener unseres Landes sind, wer dagegen die Verräter, die äußern Mächten verpflichtet sind? So wie wir uns allzu oft fragen, wer die Päpste, Kardinäle, jene, die an das Evangelium Christi glauben oder die Gläubigen Luthers, von Mohammed, Marx, Hegel, Kant, Heidegger, etc.?

Denken wir darüber diese Hypothese nach, die eine präzedenzlose religiös-politische Allianz schafft, Sagen Sie nicht, daß ich übertreibe, denken Sie bitte darüber nach, Freunde von Stilum Curiae.

Denken Sie, daß man ein Referendum über die Bereitschaft der katholischen Italiener, den Päpstlichen Stuhl einschließlich des Pontifex´zu verlieren veranstalten könnte?
Die Franzosen haben sich den Pontifex der Katholischen Kirche immer in Frankreich gewünscht. Und es ihnen zweimal gelungen- mit Gewalt.
Philipp IV von Frankreich (Philipp der Schöne) hat das Papsttum nach Avignon (die Gefangenschaft von Avignon) verlegt, aber die Hl. CAterina hat Papst Gregor XI überzeugt, nach Rom zurück zu kehren.

500 Jahre später hat Napoleon sogar zwei Päpste als Gefangene nach Frankreich gebracht (Pius VI und Pius VII). Erledigen wir das auf "französische Art", oder? Diesmal freundschaftlich. Schenken wir Macron Bergoglio und seinen Hof,

Transferieren wir den (Ex) Hl. Stuhl nach Frankreich, wo er sich sicher zu hause fühlen wird.

Oder Tosatti? Was sagen Sie?

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti




Sonntag, 19. Januar 2020

Marco Tosatti & die Acies Ordinata

Marco Tosatti hat für Stilum Curiae die gestrige Aktion der von der Fondazione Lepanto organisierte Aktion der Acies Ordinata beobachtet und gibt die Originalbeiträge der Teilnehmer an der anschließenden Pressekonferenz wieder. Wir haben daraus die Rede von Michael Matt ausgewählt.. Hier geht´s zum Original: klicken

"EIN KATHOLISCHES J´ACCUSE GEGEN DIE DEUTSCHE KIRCHE. FINANZ-STREIK"Liebe Stilumcurialisten,  wie versprochen veröffentlichen wir heute die Reden der Teilnehmer der Pressekonferenz der Acies Ordinata, die gestern in München am zentralen Odeonplatz stattfand, um den Papst und die deutschen Bischöfe um Klarheit und Beständigkeit zu bitten. Vor allem im Lichte der möglichen Lehrabweichungen, die sich während der Synode der deutschen Kirche herausbilden und die im Gegensatz zu der von der Weltkirche erklärten Lehre stehen. Einige der Interventionen sind sehr stark und stellen den Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, in Frage. 
Prof. Roberto De Mattei lädt die deutschen Gläubigen zum Kirchensteuerstreik gegen die katholische Kirche ein. Viel Spaß beim Lesen.

§§§     


Michael J. Matt       
Ein katastrophaler synodaler Weg 
"Ich bin ein deutschstämmiger Amerikaner, meine Großeltern sind gar nicht weit von hier geboren. Daher ergreife ich gerne die Gelegenheit, hier über die Lage der katholischen Kirche in Deutschland zu sprechen. Und diese Lage ist in
der Tat verzweifel und verursacht große Sorgen bei uns amerikanischen
Katholiken. 
Der synodale Weg der deutschen Bischöfe scheint ein Versuch zu sein, eine
Kirche;nach dem Abbild der deutschen Bischöfe zu schaffen. Es scheint, daß
sie dabei sind, eine eigene Kirchenlehre sowie eine eigene Nationalkirche zu
kreieren. 
Dabei geht dieser elitäre Nationalismus direkt gegen die Idee einer
universalen katholischen Kirche, mit einem Glauben, einer Ordnung von
Sakramenten, und der gleichen Disziplin auf der ganzen Welt. 
Gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken erarbeitete
Statuten drohen, Frauenordination und Abschaffung des Zölibates als
Gegenmaßnahmen gegen die Krise des priesterlichen sexuellen Missbrauches
einzuführen. Dabei sollten die deutschen Bischöfe doch wissen, daß eine
Frauenweihe eine direkte Verletzung göttlichen Rechs wäre, wie das Johannes
Paul II. 1994 in Ordinatio Sacerdotalis formulierte:  "daß die Kirche keinerlei
Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle
Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben."
Welchen Teil von"die Kirche hat keine Autorität, Gottes Gesetz zu brechen"
verstehen die deutschen Bischöfe nicht? 


Samstag, 18. Januar 2020

M. Tosatti: Erzbischof em. Léonard schließt sich dem Appell Kardinal Sarahs und Benedikts XVI an.

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae den Appell veröffentlicht, den der emeritierte Erzbischof von Brüssel-Mechelen an die Bischöfe und den amtierenden Pontifex gerichtet und bei L´ Homme Nouveau veröffentlicht hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"MSGR. LÈONARD AN BISCHÖFE UND PAPST: RÜHRT NICHT AN DEN ZÖLIBAT"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, der emeritierte Erzbischof von Brüssel-Malines, Msgr, André-Joseph Léonard  hat auf der website "L´Homme Nouveau" einen Appell an die Bischöfe und natürlich auch an den amtierenden Pontifex veröffentlicht, in primis, damit sie nicht an den priesterlichen Zölibat im Lateinischen Ritus rühren. Der Erzbischof versichert dem von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah  seine volle Unterstützung, über das in diesen tagen so viel gesprochen wird. Gute Lektüre. 

§§§


Als emeritierter Erzbischof von Brüssel-Malines enthalte ich mich jeglicher Einmischung in die Leitung der Diözesen, deren Hirte ich war: Namur und Brüssel. Aber ich bleibe Bischof und deshalb kann ich Überzeugungen zur Lehre oder Pastoral äußern, auch wenn sie vielleicht von der einen oder anderen Position meiner früheren Arbeitskollegen abweichen. 

Auch wenn die Sache neu ist und von unendlich größerer Tragweite- kann ein emeritierter Papst, in diesem Fall Benedikt XVI -auf die selbe Weise legitimer Weise an einem Buch mitarbeiten, das von einem Kardinal geplant  und in Konsultation mit ihm seine theologischen und pastoralen Überzeugungen ausdrücken, ohne seine Pflicht zur Diskretion weniger zu erfüllen. Er drückt sich auch nicht mehr notwendigerweise als Nachfolger Petri aus und seine Meinung besitzt keine lehramtliche Autorität. Aber sein Wort hat dennoch ein enormes Gewicht. 

Sein aktiver Beitrag zum von Kardinal Sarah geplanten Buch ist auf keine Weise ein "Angriff" gegen Papst Franziskus. Benedikt XVI kritisiert ebenso wenig wie der Kardinal seinen Nachfolger . Sie haben in "spirito filiale" einen Appell an ihn gerichtet, ohne irgend einen Abstrich ihrem Gehorsam gegenüber dem aktuellen Papst. 
Genau wie die vier Kardinäle ihre Bitte an Papst Franziskus richteten, ihre "dubia" zu zerstreuen. Ihre dubia, ihre Verblüffung betrifft einige zweideutige Aspekte in Kapitel VIII der Exhortation "amoris Laetitia" , soll heißen, jene die die Unauflöslichkeit der gültigen sakramentaklen Ehe betreffen, mit ihrer Rückwirkung auf den Zugang zum Sakrament der Beichte und zur eucharistischen Kommunion,  für die die sich in einer dauerhaften Situation ehelichen Zusammenlebens mit einem Partner befinden, der nicht der eigene Ehepartner "im Herrn" ist. 

Andere Zweideutigkeiten folgten. Es ist absolut ... die Frage eines Journalisten inhaltlich so zu beantworten "Wenn eine homosexuelle Person aufrichtig versucht, den Willen Gottes zu erfüllen, wer bin ich, über ihn zu urteilen?" Weil aber nicht klar ist, was dieser Wille Gottes und die moralischen Konsequenzen sind, entnimmt die öffentliche Meinung dieser zweideutigen Antwort fälschlicherweise, daß homosexuelle Paare jetzt von der Kirche legitimiert werden. Und das ist nicht wahr. 

Donnerstag, 16. Januar 2020

M. Tosatti nach der Lektüre der Einleitung und des Nachwortes von "Aus der Tiefe unserer Herzen"

Marco Tosatti teilt bei Stilum Curiae die Eindrücke, die die erste Lektüre des Vor-und Nachwortes von "Aus der Tiefe unserer Herzen" auf ihn gemacht haben, mit seinen Lesern und hält auch nicht mit seinem Urteil über die noch vor dem Erscheinen des Buches weltweit verbreiteten Lügen und ihre Urheber hinter dem Berg. Hier geht´s zum Original:  klicken


"VERFLUCHT SEIST DU, DER DU GESCHWIEGEN HAST!" DER SCHREI VON BENEDIKT UND SARAH

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Trolle und Eindringlinge, Störer & co, heute hab ich in der Tiefe meiner Erkältung in meiner Post ein Geschenk gefunden : die Texte aus dem Buch von Benedikt XVI und Kardinal Sarah- ja aus dem von beiden geschriebenen Buch. 

Eine schnelle Lektüre der Einleitung, des Nachwortes (von den beiden zu vier Händen geschrieben) und der Aufteilung des Werkes Arbeit bloßgestellt, wie viele Lügen unsere Kollegen, Amerikaner, Engländer, Franzosen, Spanier, Argentinier, die mit dem Hof des amtierenden Papstes verbunden sind, verbreitet haben, um zu  versuchen, die Bedeutung dieses Textes herabzusetzen, der offensichtlich von beiden erdacht und geschrieben wurde. 

Nein, Benedetto ist kein armer, verunsicherter alter Mann, wie es die niedrigsten Lebensformen im vatikanischen journalistischen Teich versucht haben, die Menschen glauben machen wollten. Kardinal Sarah hat niemandes guten Glauben gekapert, indem er einen alten, senilen  Mann umkreiste 
(Ich werde nie den Tweet vergessen, mit dem Austen Ivereigh den Hashtag #elderabuse #abused of old people gestartet hat. Der ist etwas, der eine Person für das ganze Leben abbildet, ein Röntgenbild der Seele.).

Im Folgenden finden Sie finden Sie einige Auszüge aus der von Nicolas Diat geschriebenen  Präsentation und aus dem von beiden Autoren verfaßten Nachwort. Im Buch geht der von Joseph Ratzinger geschriebene Beitrag von Seit 21 bis Seite 55.
Es ist schwierig das als etwas, das zu vernachlässigen ist, abzulehnen. Sarahs Teil ist ausführlicher. Aber es ist offensichtlich, daß der Text auf zwei Beinen steht.

Kann ich sagen, was mich berührt hat? Die Bezugnahme auf den Hl. Paulus im gemeinsamen Nachwort. In diesen schwierigen Zeiten sollte die einzige Angst sein, die jeder haben sollte, eines Tages von Gott dieses harte, vorwurfsvolle Wort sagen zu hören: 
" Verflucht seist du, der du geschweigen hast" 
Das sind Worte, die in den Ohren wievieler von uns wiederklingen könnten? 

In Anbetracht der Realität des Buches nimmt der vom Regime aufgelegte Flicken. die Unterschrift zurück zu ziehen, lächerliche Formen an und erscheint immer mehr wie der kraftlose Schlag argentinischer Wut, wie unkontrolliertes Fließen von Galle.
Das Buch ist da -ein dramatisches und beredtes Zeugnis. 


Montag, 13. Januar 2020

Auch Tosatti kommentiert-

In der katholischen Welt gehen die Wogen über das Buch, das noch nicht einmal veröffentlicht wurde, schon hoch  Auch Marco Tosatti analysiert und kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana den bisher bekannt gewordenen Text, der so manchem Progressisten schon im voruas  wirklich Angst zu machen scheint.
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"BENEDIKT XVI UND SARAH ERSCHÜTTERN DIE AMAZONAS-SYNODE" 
Eine starke Verteidigung des priesterlichen Zölibats gegen Versuche, ihn zu relativieren, unter klarer Bezugnahme auf die Schlussfolgerungen der Amazonas-Synode. So wurde das Buch, das in vier Tagen in Frankreich erscheinen wird, von Papst Emeritus Benedikt XVI und von Kardinal Robert Sarah verfasst und geschrieben, die den heiligen Augustinus und sein "Ich kann nicht schweigen. Ich weiß, wie gefährlich Stille für mich sein würde" zitieren.
"Die Ordination von verheirateten Männern, auch wenn sie zuvor ständige Diakone waren, ist keine Ausnahme, sondern eine Verletzung, eine Wunde in der Kohärenz des Priestertums. Von Ausnahme zu sprechen, wäre ein Sprachmissbrauch oder eine Lüge. "

Benedetto XVI und Kardinal Sarah beziehen entschieden Stellung gegen die Hypothese einer Veränderung des priesterlichen Zölibats. In einem gemeinsam verfaßten Buch äußern der emeritierte Papst und der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentendisziplin deutlich ihre Besorgnis über die Lage der Kirche. 
"Es ist dringend und notwendig, daß alle, Bischöfe, Priester und Laien, einen Blick auf die Kirche und das Zölibat der Priester werfen, der ihr Geheimnis schützt." Das Werk mit dem Titel "Des profondeurs de nos cœurs wird am 15. Januar in Frankreich von Fayard veröffentlicht, und Le Figaro hat einige wichtige Passagen vorweggenommen.


Samstag, 4. Januar 2020

Tweet zum Tage

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae ein Video veröffentlicht, das zeigt, daß dem amtierenden Pontifex schon einmal die Hand ausgerutscht ist. Dieses offizielle Video von vatican.news wurde von A. Socci bei twitter online gestellt.
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"DER PAPST UND DIE SCHLÄGE. EIN PRÄZEDENZFALL BEI DER CHILE-REISE" 

Liebe Stilumcuriale, mit einem Lächeln müssen wir eine Nachricht unseres Freundes Antonio Socci, die er heute morgen bei Twitter verschickt hat, zur Kenntnis nehmen. 
Und das ist ein Video von der Chile-Reise vor zwei Jahren, auf dem zu sehen ist, wie der regierende Papst - diesmal ohne offensichtliche körperliche Provokation - die Hand einer Nonne schlägt, die einmal zu oft nach ihm greift. Und immer lächelnd fügen wir einige der Cartoons hinzu, die sich in den letzten Tagen im Internet verbreitet haben ...(s. Original) .

Antonio Socci
"Hier schlägt er -ohne daß an ihm gezerrt wurde  - also ohne Grund- wieder einer Frau auf die Hand, einer armen Nonne. Hat dieser Mann eine Neigung zu Handgreiflichkeiten oder wurde er nur schelcht erzogen?  Meistens sind das aber kleine Gesten der Arroganz derer, die die abssolute Macht über ihre Untergebenen haben. #Papst Handgreiflich"




Quelle: Stilum Curiae,M.Tosatti, A. Socci 

Freitag, 3. Januar 2020

Marco Tosatti: Der Papst ist kein Außerirdischer- aber .....

Eigentlich stellt Marco Tosattis extraterrestrisches alter ego, der Osservatore vom Mars bei Stilum Curiae diese nicht ganz unwichtige Frage -und beantwortet sie auch gleich..
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"MARS-OSSERVATORE: DIE INVASION DER AUSSERIRDISCHEN"



Liebe Stilumcuriale, der Mars-Osservatore beginnt das Jahr mit einer Warnung: 
er sagt uns, daß wir kurz vor dem Einmarsch stehen - in Wirklichkeit ist bereits einmarschiert worden, auch wenn einige es aus ideologischen Gründen, aus Gründen des Geldes oder aus anderen Interessen nicht bemerken wollen - und bald wird alles klarer und greifbarer, wie es leider schon in Schweden, in Frankreich und Deutschland ist, wo es für die große Presse, Dienerin der linken Regierungen, immer schwieriger wird, das Geschehen vor den Augen der Menschen zu verbergen. 
So haben zum Beispiel nicht wenige große Zeitungen darüber hinweg gesehen, daß es sich bei den Angreifern eines jungen Homosexuellen in Mailand um ein Dutzend Maghrebiner handelte ... wer weiß warum. Oder daß im Spin Time Lab, dem Sozial-Zentrum, in dem der "Elektro"-Kardinal den Strom  wieder anschloss (und NIEMALS die unbezahlten Rechnungen bezahlte, wie er versprochen hatte), und - trotz der einstweiligen Verfügung der Behörden die Rechnungen bis zum Jahresende zu begleichen - kam es statt dessen dort zu Drogenexzessen und Schlägereien. Gute Lektüre.

§§§


Osservatore Marziano an Tosatti.

Lieber Tosatti,
ich erlaube mir, Ihnen und Ihren irdischen Freunden vorzuschlagen, das beigefügte Video anzuschauen- darüber, was demnächst in aller italienischen und europäischen Städten, nicht nur in Mailand passieren wird und bereits z.B. in Paris  geschehen ist, wo die Banlieu schon außerirdisch ist. 

Außerirdisch werden Sie fragen? 
Ja, ich will es besser erklären. 

Innerhalb kurzer Zeit wird es in den italienischen Städten eine Invasion der Außerirdischen geben.

Euer Papst Bergoglio nennt sie arme Migranten, die ihr aufnehmen müßt.

Die UNO sagt, daß das ein Problem der Geburtenraten ist

In WIrklichkeit handelt es sich um eine Invasion Außerirdischer, die als Migranten verkleidet sind und von außerirdischen Befehlshabern angeführt werden, die in Washington und in Rom im Vatican bereits fest etabliert sind.
Sie werden sich fragen: der Papst ein Außerirdischer?

Nein. aber das weiß er nicht, in Wirklichkeit weiß er nicht, was er ist und wer-

Aber wenn sie das beigefügte Video anschauen und den Artikel lesen, werden Sie es verstehen. 
* Wer sind Bergoglios arme Migranten und was wollen sie? 
* Das, was du Dank der PD und der 5-Stelle, die dich regieren, auch sehr bald tun wirst...

Aber schauen Sie also das Video an, um zu verstehen

§§§


Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Sonntag, 29. Dezember 2019

M. Tosatti kommentiert McCarricks Geldgeschenke

Marco Tosatti analysiert und kommentiert bei Stilum Curiae den Artikel der Washington Post, in dem über die Geldgeschenke des Ex-Kardinals McCarrick berichtet wird. Er fragt auch nach dem cui bono der jetzigen Veröffentlichung.
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MCCARRICK, DREI PÄPSTE, DAS GELD, DIE MACHT. DIE WASHINGTON POST.

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae. ich habe aufmerksam den Artikel gelesen, den die Washington Post dem Geld gewidmet hat, das Ex-Kardinal McCarrick an Prälaten, Nuntien und- wie es scheint- auch Päpsten - verteilt hat. Ich rate Ihnen, das im Original zu lesen (....) Der Artikel sollte in seiner Gesamtheit gelesen werden, sonst riskiert man ihn nicht zu verstehen. 

Und vor allem muss man verstehen, dass einige der engagiertesten bergoglistischen Journalisten sofort die Gelegenheit wahrnahmen, sich der Tatsache zu rühmen, dass McCarrick zwar Geld an Johannes Paul II. Und Benedikt XVI. gesenden habe, der Name Jorge Mario Bergoglio jedoch nirgends erwähnt würde. Das heißt, sie versuchten, Wojtyla und Ratzinger mit ein bißchen oder viel Schmutz zu bewerfen.

Und sie merken nicht, dass sie auf diese Weise die Überzeugung einer engen Bindung zwischen den beiden untermauern: McCarrick schickt Geld, um sich das Mitgefühl derer zu verschaffen, die mit ihm nicht oder noch nicht befreundet sind. Ein Versuch, Wohlwollen zu erlangen. 
McCarrick muss den guten Willen von Papst Bergoglio nicht gewinnen, der ihn unmittelbar nach der Wahl von den von Benedikt XVI auferlegten Restriktionen befreite. Und das zahlt sich mit Sicherheit aus, wenn die Päpstliche Stiftung, deren Gründer und Präsident er ist, positiv auf die persönliche Bitte des Papstes um ein gigantisches Darlehen reagiert (die dann gekürzte Summe von 25 Mio. US $ beantragt), um die bankrotte Klinik IDI zu finanzieren .


Es ist interessant, den Artikel zu lesen, und er hat mich zu einigen Überlegungen angeregt.

Die erste ist, daß McCarrick über sechs Millionen Dollar von zahlreichen Spendern auf sein persönliches Konto erhalten hat, das über fünfzehn Jahre allein von ihm verwaltet wurde. Und daß das meiste Geld für wohltätige Zwecke verwendet wurde. Ohne jemanden verteidigen zu wollen, geschweige denn McCarrick, es gibt keinen Zweifel, daß dies zu seinen Gunsten zu sagen ist.