Samstag, 31. Mai 2014

Oster-Freuden: Die Herren von gestern und der Mann von morgen

Neue Töne aus Regensburg.

Wir hatten uns ja schon dran gewöhnt. Katholikentag, das ist was zur Belustigung der Alt-68er und der von ihnen (Um)erzogenen, Die von all den "modernen" Dingen träumen, die uns vergessen machen sollen, dass die Kirche eine spirituelle Gemeinschaft ist und keine Partei.
Und von manchem Podium wurde in Regensburg schon der "neue Glaube" (an Gaia) verkündet und die Kirchen wurden aufgefordert, an der Umerziehung des Volkes mitzuwirken. Das war heute vormittag.

Doch - dann ab 14:00 Uhr sahen diese Kirchenpolitiker ganz schön altbacken aus, denn ab da sang Regensburg ein neues Lied:
"Die Kirche lebt und die Kirche ist jung".
Und Einer hat diese Wahrheit Benedikt XVI  heute vorgelebt:
Der am letzten Samstag geweihte Bischof von Passau Stefan Oster gab uns ein Beispiel dafür, wie jung die Kirche ist. Schön, was da heute so alles gezwitschert wurde:












Auf der BR-Seite gibt es noch eine schöne Bildergalerie mit einigen Kommentaren von Stefan Oster. Und hier ist noch eine authentische "Hörprobe" des BR.

Das macht Hoffnung, wie man sieht und gibt das wieder, was der Papst in seinen zweiten Gebetsanliegen für Juni 2014 so ausdrückt:
Wir beten um die Wiederentdeckung der christlichen Wurzeln Europas.

Sieht ganz so aus, als ob Bischof Oster uns da einen ganzen Schritt nach vorne bringen wird.
Danke an den Bischof für seine begeisternden und offenen Worte!

Eilmeldung vom Katholikentag

Regensburg heute:
Ein erstes Ergebnis der Diskussion und eine erste Antwort auf die dringenden Fragen der Gläubigen beim Katholikentag:  Bischof Oster bügelt nicht selber!
Diese Erkenntnis wurde bei der hochnotpeinlichen Befragung nach seinen Lebensgewohnheiten, der Größe seiner Bischofs-Wohnung, den Kosten & nach dem Alter seiner Haushälterin gewonnen.

Freitag, 30. Mai 2014

Neues aus dem Tal der Ahnungslosen: die Mainzer ZDF-Redaktion in Regensburg (mit up-date)

Wenn das ZDF zur prime time vom Katholikentag berichtet, hört sich das so an:
"die Kirche ist im Aufbruch"- aufgebrochen, um sich nach ZDF-Lesart der Protestantischen Glaubensgemeinschaft anzugleichen.
Dazu durften die Teilnehmer-innen ( Teilnehmerx?, Teilnehma?) in Regensburg ihre Forderungen an Rom an eine Wünsche-Pinnwand heften, was sie auch fleißig taten.
Merkwürdigerweise alles alte Hüte, die man beim ZDF allerdings für revolutionäre Neuheiten hält: die handverlesenen 13 -oder 14-jährigen Interviewpartner-innen sprachen mit ernster Teenager-Miene von der einzuführenden Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als wichtigste Aufgabe der katholischen Kirche (die scheint in ihrer Wahrnehmung ein Ableger der Grünen Partei zu sein) . Ja und dann stand da Frauenpriestertum auf den Zetteln, Abschaffung des Zölibats. Nix Neues, nix zum Glauben, nur Vorgekautes oder Wiedergekäutes.
Da konnten sich die ausgeschwärmten ZDF-Rechercheure beruhigt zurücklehnen, die Scheuklappen abnehmen, das Brett von der Stirn schrauben, alles war gut.
Um auch noch die letzten Informationslücken über den katholischen Glauben zu schließen,  klärte im heute-journal Anchorman Klaus Kleber gewohnt süffisant die Zuschauer auf, was Katholische Kirche sei: "Hirten, die führen und Schafe, die folgen".
Gut, daß wir drüber gesprochen haben. Mäh.....

up-date:
Das ZDF ist aber nicht allein im Tal der Ahnungslosen- der BR wurde da auch schon gesichtet-mit seiner Talkrunde zur Israelreise des Papstes. 

Stephan Burger ist Erzbischof von Freiburg

Wie Radio Vatican meldet,   klicken  ist das , was gestern noch ein Gerücht war, Realität geworden: Stephan Burger ist der neue Erzbischof von Freiburg.
Zum  Wahlspruch hat er sich " Christus in cordibus" ( Eph. 3/17) erwählt.
Wir wünschen dem neuen Erzbischof Gottes reichen Segen, allezeit den Beistand des Heiligen Geistes und gratulieren ihm zum neuen, sicher nicht leichten Amt (es gibt in der Erzdiözese viel zu tun).

Hier ist die erste Grußbotschaft des neuen Erzbischofs:


                                                                                                                                                                         wer gratulieren möchte, kann das hier tun oder hier:  @BischofFreiburg

Donnerstag, 29. Mai 2014

Auf welchen Teil des Petrus-Amtes hat Benedikt XVI verzichtet?

"Ratzinger hat sich nicht ins Privatleben zurückgezogen. Warum wir also zwei Päpste haben."

Unter diesem Titel hat Vittorio Messori, Vaticanist des Corriere della Sera, am 28. Mai einen sehr interessanten Artikel geschrieben:   hier geht´s zum Original    klicken

"Von niemandem vorhergesehen, mit leiser Stimme in lateinischer Sprache vorgetragen, gingen diese Worte, die wie ein Peitschenhieb waren, innerhalb von Minuten um die Welt. Und das auch in Ländern ohne katholische oder sogar christliche Mehrheit, in denen man aber sofort die historische Tragweite dieses Ereignisses verstand. Man vergesse nicht, daß, auch wenn man nur die Worte des Protestanten Obama, des Orthodoxen Putins, des Anglikaners Cameron nimmt, der römische Pontifex heute die höchste moralische Instanz des Planeten ist.
Kehren wir zu jenem 11. Februar zurück, dem Tag der Erscheinung Unserer lieben Frau von Lourdes. Wer die katholische Welt kennt, weiß, daß sie sich immer noch fragt und mit dieser Entscheidung kämpft.
Es scheint 2 Lager zu geben:
Auf der einen Seite die Wächter der Tradition, für die der Amtsverzicht (nicht die Demission, weil es auf der Welt niemanden gibt, bei dem der Papst sie einreichen könnte), obwohl sie vom Kanonischen Recht vorgesehen ist, eine Art Abfall darstellte, als ob Benedikt XVI sein Amt als das eines multinationalen oder nationalen Präsidenten sehe. Und deshalb habe er sich ins Privatleben zurückziehen müssen- aus Altersgründen und Effizienzerwägungen-  im Gegensatz zur langen öffentlichen Agonie, die Johannes Paul II gewählt hatte.
Auf der anderen Seite das andere Lager derer, die sich freuten: der Verzicht sei das Ende der Sakralität des Papstamtes, der mystischen Aura um seine Person und deshalb die Anpassung des Amtes des Bischofs von Rom an die Normen, die für alle Bischöfe gelten, wie Paul VI sie wollte. Das heißt mit Vollendung des 75. Lebensjahres auf das Amt des Bischofs, die Leitung seiner Diözese und Aufgaben in der Kurie zu verzichten.

Christi Himmelfahrt

Der Tweet zum Tage muss heute aus dem Ausland kommen, auch wenn das Bild von einem Deutschen ist:


Mittwoch, 28. Mai 2014

Das fehlende Wunder

Wie Papst Franziskus bei seiner fliegenden Pressekonferenz auf dem Rückflug von Jerusalem ganz deutlich betonte, kann der Seligsprechungsprozess für Papst Pius XII nicht fortgesetzt werden, weil ein Wunder fehlt.
Das sei ehernes Gesetz und ohne Ausnahme.
Eine Frage bleibt da allerdings unbeantwortet, die des just zur Heiligsprechung Johannes´ XXIII fehlenden Wunders. Ob ein Wunder erforderlich ist oder nicht, kann augenscheinlich par ordre de Mufti - pardon par ordre du Pape entschieden werden.

Glückwunsch nach Regensburg!

Es wurde ja schon inoffiziell rumgetwittert, aber diese Meldung von Radio Vatikan macht es offiziell:

"Ernennungen: Regensburger unter sich"

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wurde von Papst Franziskus zum Mitglied der Glaubenskongregation ernannt!

Da hat es den richtigen "getroffen" und wir freuen uns sehr!
So beginnt der Katholikentag mit einer wirklich guten Nachricht.

Und hier gibt's den tweet dazu aus Regensburg:



Herzlichen Glückwunsch an Bischof Voderholzer!


Update: Die Münchner Kirchennachrichten haben die Gelegenheit der Pressekonferenz zum Katholikentag genutzt und ein kurzes Interview mit Bischof Voderholzer geführt, das man dort in der Zusammenfassung nachlesen oder im Original nachhören kann.

Vor 8 Jahren im Blonie-Park in Krakau

Am 28. Mai, dem letzten Tag seines Polenbesuches feierte Papst Benedikt XVI mit einem Meer von Gläubigen die Hl. Messe in Krakau, dem Bischofssitz seines verehrten Vorgängers.

             

Die Predigt beginnt so:

»Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?« (Apg 1,11).

Brüder und Schwestern, heute ist im Blonie-Park von Krakau erneut diese Frage zu hören, die uns die Apostelgeschichte überliefert. Dieses Mal ist sie an uns alle gerichtet: »Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?« In der Antwort auf diese Frage ist die grundlegende Wahrheit über das Leben und die Bestimmung des Menschen enthalten. ....."

hier der Predigttext :  klicken



                                                     

Dienstag, 27. Mai 2014

Alles richtig gemacht

Wie schon nach seiner Reise nach Rio nutzte Papst Franziskus auch diesmal den Rückflug, um den Journalisten ein Resümee der vergangenen Reise mit wirklich großen Momenten zu ziehen.
Wieder mal hatten die Journalisten aber ein anderes Thema drauf. Ihr Lieblingsthema Sex.

Zuerst kamen sie auf den Missbrauch zu sprechen, ein Thema, das für Papst Franziskus ebenso wichtig ist, wie es für seinen Vorgänger war. Mit drastischen Worten ging er auf das Thema ein und versprach, dieses Thema und vor allem die Opfer zur "Chefsache" zu machen.




So weit so gut. Natürlich wurden auch die anderen, besonders bei Journalisten wichtigen Themen angesprochen: So ging es laut SPON auch um den Zölibat (sie können es halt nicht ertragen, dass es Leute gibt, die ihr Leben Gott aufopfern und brauchen zudem die Klicks im Forum). Der Catholic Herald berichtet, dass auch das Thema der "Wiederverheiratet Geschiedenen" angesprochen wurde.
Ebenso ist wohl lt. Catholic Herald auch die bisher ungeklärte Beteiligung der Vatikanbank an einem italienischen Medienunternehmen, die von Kardinal Bertone auf den Weg gebracht wurde, zur Sprache gekommen. Papst Franziskus äußerte sich dahingehend sehr bedeckt, da wohl noch einiges an Klärungsbedarf besteht. Auch der Rücktritt von Papst Benedikt war ein Thema, und man wollte von Papst Franziskus wissen, ob er sich das für sich auch vorstellen könne (nach einem Jahr im Amt!).

Lediglich die FAZ liefert heute einen sachlichen Artikel und zeigt, dass offensichtlich auch noch ein paar andere die Reise betreffende Fragen gestellt wurden.

Nach 40 Minuten war die Pressekonferenz beendet und der Papst zog sich in den für ihn reserverten Teil des Flugzeugs zurück. Hoffentlich konnte er sich etwas ausruhen.

Was uns natürlich besonders freut, ist, dass (wie man in dem Video gut sehen kann), die Journalisten im Economy-Bereich fliegen mussten  .... während für Papst Franziskus und seine Begleiter die First und Business Class vorbehalten waren.
Und dass die Journalisten lt. katholisch.de für ihre Plätze auch noch 1.279,43 Euro (Hinflug) und 908 Euro (Rückflug) zahlen musste, um die Kosten für Papst und Begleitung mitzufinanzieren, finden wir richtig Klasse!
Genau so muss es sein.


"Eine Umarmung- viel Trennendes"

Sandro Magister hat für L´Espresso unter diesem Titel einen Artikel über das Treffen Papst Franziskus´ und des Patriarchen Bartholomäus in Jerusalem und seinen Stellenwert für die Ökumene zwischen der Lateinischen und der Griechischen Kirche geschrieben. Hier geht´s zum Original  : klicken 

"Eine Umarmung und viel Trennendes"
Es gab die Begegnung zwischen Franziskus und Bartholomäus in der Basilika des HL.Grabes. Aber es gibt auch den Bruche zwischen dem griechisch-orthodoxen Patriarchat von Jerusalem und dem von Antiochia. Und es gibt eine offene Kontroverse zwischen Konstantinopel und Moskau über die Frage des Primat .
Und es gibt die antipäpstliche Stimmung der orientalischen Christen.
Die Bilder von Papst Franziksus vor der Westmauer des Tempels von Jerusalem wie -am Tag vorher- vom schweigenden Innehalten vor der Sperrmauer in Bethlehem haben die Aufmerksamkeit der Medien in aller Welt erregt.
Aber es gibt noch eine andere Mauer, die Anlaß für die Reise Papst Jorge M. Bergoglios ins Heilige Land war. Die Mauer, die die Christen untereinander teilt.
Vor genau 50 Jahren, am 5. Januar 1964, fand die Umarmung von Paul VI und dem Patriarchen von Konstantinopel, Athenagoras statt, die zum Wegweiser für die Straße der Versöhnung zwischen der Römischen Kirche und den Orthodoxen Kirchen des Orients wurde.
Wie damals , als der Vorschlag von Athenagoras kam, war es auch diesmal sein Nachfolger Bartholomäus, der Franziskus vorschlug, die Begegnung von Jerusalem zu erneuern. Der Papst hat den Vorschlag sofort angenommen. Und zum ersten mal in der Geschichte ist eine päpstliche Reise. in dem Teil, der beide Kirchen betraf, gemeinsam und in Übereinstimmung mit dem Patriarchat von Konstantinopel geplant worden- mit zwei wichtigen Neuheiten im Vergleich zu der Begegnung zwischen Paul VI und Athenagoras vor 50 Jahren:
-der Teilnahme von Repräsentanten anderer Kirchen und Glaubensgemeinschaften, nicht nur orientalischer sondern auch protestantischer am Ereignis
-und der Ort der Begegnung, die Basilika des Hl. Grabes, mit dem Felsen des Kreuzes und dem weggerollten Stein der Auferstehung, Fundamente des Glaubens aller Christen*.

Noch einmal

die historische Reise Papst Pauls VI ins Heilige Land im Januar 1964.



der erste Papst seit dem Heiligen Petrus an den Stätten, wo alles begann. Und der erste Papst der Neuzeit der den Vatican und Italien verließ. Als er nach Rom zurückkehrte, war die halbe Stadt auf den Beinen zu sein, um ihn zu begrüßen und ihm für die historische Versöhnungsgeste der Begegnung mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Athenagoras -der lateinischen mit der griechischen Kirche-zu danken, die in der Aufhebung der gegenseitigen Exkommunizierung gipfelte, veranstalteten sie einen Fackelzug.
Hier dazu ein Screenshot aus dem Video: die  Einfahrt von der Via della Conciliazione auf den Petersplatz

                         

Montag, 26. Mai 2014

Beiboot-Exclusiv!!! Wir freuen uns !!!

Soeben sind Papst Franziskus und seine Begleiter gut und sicher in Roma-Ciampino gelandet.

Papst Franziskus nimmt Platz in der Boeing 777 der ElAl
©Screenshot aus der CTV-Liveübertragung. 

Und wir freuen uns wirklich, dass die israelische Fluggesellschaft ihm für den Rückflug eine 777 zur Verfügung gestellt hat.  Die nicht nur mit einer Businesseclass ausgestattet ist, sondern auch über eine Firstclass verfügt. Wir freuen uns darüber, dass der Papst dieses Angebot angenommen und in der First Class Platz genommen hat! Es steht ihm wirklich zu! Danke an ElAl.

Allerdings hoffen wir sehr, dass Herr Wensierski oder Kollegen von ihm nicht im Flieger waren. Denn so können sie Papst Franziskus keine blöden Fragen mit versteckter Kamera stellen und das dann mal irgendwann gegen ihn verwenden.

Willkommen zurück in Rom, Papst Franziskus!

Was am 9. September 2006 wirklich wichtig war.

... und am 14. September 2006 natürlich auch.

Dieser BR aber auch - ts ts ts.

Da haben die nun während des Besuches von Papst Benedikt in Bayern die ganze Reise begleitet. Alles live übertragen, wo er ging und stand. Und dann haben sie einfach das wesentliche vergessen. Deswegen möchte ich das jetzt nachholen, damit die Welt das auch weiß.
Benedikt flog am 9. September 2006 in München ein - und Oh! Überraschung! mit einem Airbus A321 der Alitalia. Und - er saß auf einem der vorderen Sitze, so dass wir davon ausgehen können, dass es ein Business Class-Sitz war! Waaaahnsinn! Ein Business Class-Sitz!

Oooh! ein Airbus A321 der Alitalia !!!
©Screenshot aus der Liveübertragung des BR am 9.9.2006
(beim Draufklicken wird's größer)

Ja und jetzt noch was ganz staunenswertes: Beim Abflug benutzte er wieder einen A321, diesmal einen A321-100 der Lufthansa, der getauft ist auf den Namen "Regensburg".  Und daran sieht man, dass es - wieder - eine ganz normale Linienmaschine war. Wahrscheinlich wird Papst Benedikt auch diesmal auf einem Business Class-Sitz gesessen haben.

Ooooh! ein Airbus A321 der Lufthansa!!!
Er hört auf den Namen "Regensburg"
©Screenshot aus der Liveübertragung des BR vom 14.9.2006
(beim Draufklicken wird's größer)

Aber - sehen wir es dem BR nach, dass sie aus der Wahl des Sitzes und des Flugzeugtyps keine Sondersendung gemacht haben. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt wissen, dass das mal wichtig werden würde.
Naja, vielleicht freut sich Airbus über die kostenlose Werbung.

An der Westmauer des Tempels


Der Jerusalemer Oberrabbiner geleitete Papst Franziskus bis vor die Westmauer des salomonischen Tempels, dort sprach der Pontifex ein Gebet und steckte, dem uralten Brauch folgend, den Gebetszettel zwischen die Steine.




vor 9 Jahren war es Papst Benedikt XVI, der dort, wo das "Zelt des Namens" gestanden hatte, betete und in einer Fuge der Mauer sein Gebet hinterließ.



ebenso taten das der Heilige Johannes Paul II und der Diener Gottes Papst Paul VI.

Psalm 122
Voll Freude war ich, da sie mir sagten:
Wir ziehen zum Hause des Herrn!
Schon treten unsere Füße in deine Tore, Jerusalem.
Jerusalem,du Stadt, so herrlich erbaut,
fest gefügt und geschlossen.
Dorthin ziehen die Stämme hinauf,
die Stämme des Herrn nach Israels Gesetz,
den Namen des Herrn zu lobpreisen.
Aufgestellt sind dort die Throne der Richter,
die Throne des Hauses David.
Erfleht für Jerusalem, was ihm dient zum Frieden!
Allen, die dich lieben, ergehe es wohl!
Friede herrsche in deinen Mauern,
Sicherheit in deinen Palästen!
Ich rufe wegen meiner Brüder und Freunde:
Über dich komme Friede.
Ich flehe wegen dem Haus des Herrn, unseres Gottes:


Sonntag, 25. Mai 2014

Petrus und Andreas in Jerusalem

Die jeweiligen Nachfolger des Apostelbrüderpaares Papst Franziskus und Patriarch Bartholomäus I trafen sich heute in Jerusalem und besuchten gemeinsam die Grabeskirche, die die Orthodoxen Auferstehungskirche nennen. Seite an Seite küßten sie den Salbstein und betraten die Grabkammer Christi.





In ihren Reden drückten sowohl der Nachfolger Petri als auch der des Andreas ihren Willen aus, auf dem Weg zur vollen Kommunion voran zu gehen.
Die Botschaft des "lebenspendenden Grabes" -so sagte der Ökumenische Patriarch ist: "Liebt den anderen, den, der anders ist" -im Hinblick auf den religiösen Fanatismus in der Welt.

Vor 9 Jahren Papst Benedikt XVI am selben Ort

Du Bethlehem im Lande Juda

bist keineswegs die geringste unter den Fürsten....

Heute feierte Papst Franziskus in Bethlehem die Heilige Messe



auf dem Weg zur Hl. Messe ließ Papst Franziskus den Konvoi anhalten und betete an der Sperrmauer nach Israel für eine friedliche Lösung des Konfliktes





Vor 9 Jahren tat es an der gleichen Stelle Papst Benedikt XVI, feierte die heilige Messe und



wie jetzt Papst Franziskus besuchte er die Sperrmauer und betete für ein Ende der Blockade, er besuchte das Flüchtlingslager Aida und das benachbarte Priesterseminar und traf mit dem Palästinenserpräsidenten M. Abbas zusammen. *




* für die Mitarbeiter eines Nachrichtenmagazins, die diesen Besuch aus ihrem kollektiven Gedächtnis gestrichen haben und in ihren Veröffentlichungen als ungeschehen darstellen.


Samstag, 24. Mai 2014

An den Ufern des Jordans

Nach der Heiligen Messe in Amman stand für Papst Franziskus ein Besuch an der Taufstelle Jesu am Jordan auf dem Programm. König Abdallah chauffierte seinen Gast in einem Maxi-Golfcart persönlich dorthin, begleitet wurden die beiden von Königin Raniah und dem Kronprinzen.
Am Ufer des Jordans, an dem Platz der als Taufstelle überliefert ist, sprach Papst Franziskus ein Gebet und segnete das Wasser.




Vor 5 Jahren war es Papst Benedikt XVI der in einem ähnlichen Gefährt zum Ufer des Jordans fuhr. Er segnete damals die Steine der ersten lateinisch-melkitischen Kirche, die an diesem Ort errichtet worden war.

             

So sieht Glaubensfreude aus!

Glückwunsch nach Passau für diesen Bischof!


©Screenshot aus der Liveübertragung des BR
Sie haben lange warten müssen auf ihren neuen Oberhirten, die Passauer. Aber das Warten hat sich gelohnt. Jetzt haben sie mit Bischof Stefan Oster einen wirklichen Bischof!
©Screenshot aus der Liveübertragung des BR
Ich bin immer noch tief beeindruckt von der Feier seiner Weihe, von der Glaubensfreude und Glaubensbegeisterung, die er ausstrahlt. Seine mitreißende Ansprache zum Ende der Messfeier war das beste, was ich seit langem von einem deutschen Oberhirten gehört habe. Er hat vom Glauben gesprochen, von Gott und von Christus. Und in jedem seiner Worte lag die Freude, die Bischof Oster an seinem Glauben hat und die er an die Menschen in seinem Bistum weitergeben will!
Man hat ihm diese Freude und Liebe angesehen, vom Beginn der Messfeier bis zum Auszug!
Wunderbar!

Hier ist das erste Video des BR!

Wann hat es das zuletzt gegeben, dass ein Bischof zeigt, wie sehr er sich freut.
Hier ist noch eine schöne Bilderstrecke der Passauer Neue Presse und hier noch das Wochenblatt

... und jetzt steht auch das Manuskript der Rede von Bischof Oster zum download online. Es lohnt sich, die zu lesen.




Ut unum sint .

Das ist das Motto der Apostolischen Reise zu der Papst Franziskus heute aufgebrochen ist. Und  das bezieht sich, wie das schöne offizielle Signet zeigt, auf das heilige Brüderpaar Petrus und Andreas.
50 Jahre nach dem Bruderkuss, mit dem sich Petrus Paul VI und Andreas Athenagoras I in der Heiligen Stadt Jerusalem begrüßten. Jetzt, 50 Jahre danach, versuchen deren Nachfolger erneut das Schifflein der Wiedervereinigung der beiden Kirchen, die sie anführen, auf Kurs zu bringen. Es wird Zeit.

                               

p.s. Wenn die Katholische Kirche allerdings, was Gott verhüten möge, ihre Sakramentenlehre und ihres Sicht auf die 10 Gebote auf Zeitgeistlinie bringt, dürfte das das aus für das "ut unum sint" bedeuten.

Bischofsweihe in Passau

Heute um 14.00 wird der designierte Passauer Bischof Stefan Oster von Kardinal Marx im Passauer Dom geweiht.

Das bayerische Fernsehen überträgt live ab 13:45 ..

Wer jetzt schon "mittendrin" sein möchte:
Wie immer bei großen Anlässen hat der BR einen Liveblog geschaltet, mit tweets, Kommentaren, Videos, Fotos usw.
Wer mitmachen will: hier klicken

Freitag, 23. Mai 2014

Apostolische Reisen ins Heilige Land

Bevor Papst Franziskus zu seiner Apostolischen Reise in den Nahen Osten aufbricht noch drei historische Reminiszenzen:

die in jeder Hinsicht historische Reise Papst Pauls VI :
vielleicht am wichtigsten das Zusammentreffen mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Athenagoras I. Der Patriarch des Abendlandes und der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Ehrenprimas der Griechisch Orthodoxen, fand 910 Jahre nach der gegenseitigen Exkommunikation und dem großen Schisma von 1054 statt und bot Anlass zu großen Hoffnungen auf eine weitgehende Wiederannäherung, die sich leider bisher nicht erfüllten. Es war gleichzeitig die erste Reise eines Papstes nach dem Hl. Petrus ins Heilige Land.




Der Hl. Johannes Paul II,  schon von der Krankheit gezeichnet  aber unbeugsam



Papst Benedikt XVI  an den heiligen Stätten in Jordanien und Israel



Shimon Peres begrüßte den Heiligen Vater auf dem Ben-Gurion-Flughafen mit den Worten: „Ave Benedicte, princeps fidelium qui hodie terram sanctam visitas - sei gegrüßt, Erster unter den Gläubigen, der du heute das Heilige Land besuchst.“

Mia san mia und wer ko der ko ...

... ist das Motto unseres heutigen

Fundstücks des Tages


Es zeigt sich, dass das Leben eben doch die besten Satiren schreibt.

Die Münchner traun sich was und berichtet über den Stand des Erzbistums auf dem diesjährigen Katholikentag, der sich wie man sehen kann am Protzenweiher befindet.


Wir fragen uns jetzt, ob die Regensburger den Münchnern mal zeigen wollten, wie schnell man zum "Protzbischof" werden kann und natürlich fragen wir uns auch, ob das Bistum Limburg ebenfalls dort mit einem Stand vertreten ist. 

Mehr und neue Aufgaben für Kardinal Müller


Wie Radio Vatican meldet, ist L. Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation
von Papst Franziskus mit weiteren Aufgaben betraut worden. Er ist nun Mitglied in der Ostkirchen- Bildungs- und Ordenskongregation, sowie im Päpstlichen Einheitsrat und im Kulturrat.
Die in Deutschland immer wieder insinuierte Ablehnung Müllers durch den Pontifex erweist sich damit wohl als hirngespinstiges Wunschdenken und kann als abgehakt betrachtet werden..
Auch die anderen neuen Kardinäle wurden mit mehreren zusätzlichen Aufgaben betraut.
Hier der link zu Radio Vatican  : klicken

Trotzköpfchen im Rentenalter

Wie nicht anders zu erwarten, präsentiert sich Martha H.,  die Pseudo-Jeanne d ´Arc von Wir-spielen-Kirche, nach einem zeitlich begrenzten Schockschweigen kriegerisch. Nun will sie der Kirche, die zu reformieren und nach ihrem Bilde umzugestalten, sie von der Vorsehung auserkoren wurde ( wie schon der ein oder andere Österreicher vor ihr), zeigen, was eine Harke ist. Motto: "das wollen wir doch mal sehen!"
Uns aber -und das ist eine wirklich erschreckende  Aussicht- droht eine schier unendliche Serie von Talkshowauftritten  mit Uta Ranke-H. und Heiner Geißler oder auch ohne. Die Medien zeigen sich in ihrer Berichterstattung in der gewohnten Ahnungslosig- und/oder Bösartigkeit der Kirche gegenüber.
Nichts Neues also.
Eine Hoffnung aber bleibt: "Martha, Martha du entschwandest und nahmst den Alois Glück mit dir......"
Naja,  man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Wo ist der "Geist von Franziskus"?

Offensichtlich hat sich in Rom schon wieder mal ein Geist von seinem Besitzer entfernt:

Man könnte glauben, der "Geist von Franziskus" folgt dem "Geist des Konzils", wenn man liest, was der deutsche Vorsitzende von Wisiniki in einem Statement bei WeltOnline von sich gegeben hat:
"Ihr deutscher Kollege Weisner sagte, eine Form der Frömmigkeit zu sanktionieren, "nur weil sie den Buchstaben eines Kirchengesetzes zuwiderläuft, ist ein typisches Relikt des Kirchenverständnisses Benedikts XVI." Offensichtlich tue sich die Kirche schwer damit, das zu überwinden. "Die Entscheidung zeigt, dass der Geist von Franziskus noch nicht im Kurienapparat angekommen ist..."


Roma locuta- Martha H. finita

oder so ähnlich.
Papst Franziskus hat Martha Heizer, Vorsitzende der sich "Plattform" nennenden Bewegung "Wir-sind-Kirche" und den ihr angetrauten Gatten Gert H. exkommuniziert.
Als Bischof Scheuer am Mittwoch Abend den beiden selbsternannten  Kirchenusurpatoren die Urkunde überbringen wollte, haben sie sie nicht angenommen, was natürlich am Sachverhalt nichts ändert. Erst haben sie das mit Emotionsüberflutung begründet und danach dann mit dem frommen Hinweis, daß sie das Verfahren nicht anerkennen.
Warum wundert uns das nicht? Weil sie doch schon längst ihr eigenes Sant´ Uffizio sind und wie alle notorischen Besserwisser zu Michael-Kohlhaas-Aktionen neigen.
Die medialen Bewunderer beider ( also des Pontifex und von Wi-si-ki)  verharren derweil in Schockstarre.

Quelle: www.katholisch.de

p.s.  up-date : die ORF Tirol berichtet, daß es sich kirchenrechtlich nicht um eine von Rom verfügte Exkommunikation handle sondern, daß das Diözesangericht die Selbstexkommunikation festgestellt habe.Die Glaubenskongregation habe die Voruntersuchungen geführt.
Hier geht´s zum Artikel   klicken
Und das ZDF blamiert sich auf seinem teletext mit der Aussage Wi-si-Ki-Martha sei promovierte Theologin. Abgesehen davon , daß sie sich selbst als solche bezeichnet- genauso übergriffig wie der von ihr gewählte Vereinsname, hat sie kein ( in Zahlen 0) Semester Theologie studiert, sondern ist Pädagogin.

Zu früh gefreut



... und ich habe tatsächlich geglaubt, die meinten mit Schöpfungsglaube das hier:

"Credo in unum Deum
Patrem omnipotentem,
factorem caeli et terrae,
visibilium omnium
et in visibilium"


Wenn man dann auf den Link klickt, sieht man: Gaia ist überall und sie scheint auch in unserer Kirche den einen wahren allmächtigen Gott, der alles geschaffen hat, zu verdrängen.
Dann schaun mer mal, wann "die Natur mal wieder zurückschlägt"

Dienstag, 20. Mai 2014

up-date zum BILD-Märchen von den veruntreuten 15 Millionen

Wie man der italienischen Presse entnehmen kann, war die Zeitung mit den 4 Buchstaben die erste, die diesen vermeintlichen Aufreger publizierte und wohl dachte, damit einen medialen Coup à la Vatileaks zu landen.
Die Sala Stampa hatte zunächst keinen Kommentar zu den Bildvorwürfen der Veruntreuung abgegeben.
Der vorverurteilte und beschuldigte Kardinal Bertone hat die Anschuldigungen zurückgewiesen und der Redaktion unseres Crime-&-Sexjournals gleich anhand nachprüfbarer Daten die zugrunde liegende Lüge nachgewiesen. Da nützt es den phantasievollen Enthüllern auch nichts mehr, sich auf angebliche, allerdings nicht näher benannte Quellen aus dem Vatican zu berufen.

Die italienische Nachrichtenagentur Adn-Kronos hat den Purpurträger befragt, der den Vorwurf der Veruntreuung entschieden zurückweist und sagte, daß im Gegensatz zu der BILD-Meldung, die behauptet, die inkriminierte Fehlinvestition beim Fernsehsender Lux Vide sei auf persönlichen Druck des Kardinals und gegen den Widerstand der Vatican-Bank IOR  im Dezember 2012 getätigt worden, die Vereinbarung mit Lux Vide erst am 4. Dezember 2013 von der Kardinalskommission und der Superintendenz der IOR approbiert und unterzeichnet worden ist.
Da aber war der Kardinal, der -im Interview mit der Nachrichtenagentur ANSA weiter sagt, er sei mit sich und ebenso mit Papst Franziskus, für den er immer noch-wenn auch nicht als Kardinalstaatssekretär- arbeite, im Reinen, schon nicht mehr verantwortlich- dann schon eher z.B. Kardinal Marx als eines der Kommissionsmitglieder.

Heute Abend nun gab es eine Mitteilung  der Sala Stampa zum Thema:
" Es gibt von der vaticanischen Magistratur weder einen Verdacht noch eine strafrechtliche Untersuchung gegen Kardinal Bertone."
Original:  "Non vi è in corso alcuna indagine di carattere penale da parte della magistratura vaticana a carico del cardinale Tarcisio Bertone"

Quelle VaticanInsider 

cui bono?

Das ist die einzige Frage, die sich ob der Veröffentlichung der neuesten Pseudomeldung ( der em. Kardinalstaatssekretär T.Bertone habe 15 Mio "veruntreut") unserer Qualitätsmedien- voran Bild und Focus- stellt. Bedenkt man, daß unter den nicht gerade durch Intelligenzrekorde oder ultramontanen Katholizismus hervorstechenden Lesern dieser Journale kaum einer Kardinal Bertone kennt oder sich für ihn interessiert (abgesehen davon, daß vor kurzem schon einmal vergeblich versucht wurde, mit nachher kleinlaut korrigierten Phantasievorwürfen eine Art Tebartz-Nachfolge-Hype zu inszenieren ), ergibt sich die cui-bono-Frage von selbst.
Abgesehen vom eher dürftigen Inhalt der aus 4. Hand abgeschriebenen Artikelchen, fällt eigentlich nur ein Satz auf, auf den sich das mediale VEB-Kollektiv-Bischofsjagd in schöner Einmütigkeit stützt: man habe sein vermeintliches Wissen von einem "Informanten aus dem Vatican".
Abgesehen davon, daß es sich bei der insinuierten "Veruntreuung" um eine Fehlanlage der IOR handeln soll, kann man einen Schluss sicher ziehen: sollte der angebliche Informant tatsächlich existieren- ( und  nicht zum Drehbuch einer Intrige innerhalb der CEI gehören, die gerade ihre Vollversammlung abhält und die sich als Teil eines Richtungskampfes gegen Kard. Bertone richtet) dann geht Vatileaks munter weiter, wenn auch mit anderen Urhebern. Das Politikmachen mit Gerüchten, Verleumdungen und Verdrehungen aus angeblich sicherer vaticanischer Quelle würde -trotz aller Franziskus-Reinigungen,-Revolutionen,- Modernisierungen und des Einsatzes teuersten Know-hows (McKinsey et al) unverändert fortgesetzt. Und unsere Lohnschreiber ( oder besser Lohnschreiba ?) spielen als inkludierte Nichtwissende mit.
Das cui bono steht unbeantwortet im Raum.

Noch ein Warnhinweis zu den Risiken und Nebenwirkungen zu den o.g. Medien : 
dauerhafter Konsum  kann zu Bulimie führen, sowie zu durch Dauererbrechen hervorgerufene Mangelerscheinungen. 
Selten kommt es zu einer Suchtbildung, die allerdings schweren Realitätsverlust zur Folge haben kann.

Montag, 19. Mai 2014

Erzbischof Gänswein bei der Kirche-in-Not-Wallfahrt nach Einsiedeln

Die Stiftung "Kirche in Not" berichtet auf  ihrer Website :     klicken  
Kurienerzbischof G.Gänswein nahm an der Wallfahrt von "Kirche in Not" (2011 noch von  Papst Benedikt zur Päpstlichen Stiftung erhoben) zum Kloster Einsiedeln teil, dort war er bei der Hl. Messe Hauptzelebrant und hielt einen Vortrag , in dem er einen sich ausbreitenden "militanten Säkularismus " in Europa anprangerte, der sich so gut wie ausschließlich gegen die Christen richte, Europa laufe so Gefahr sich selbst zu zerstören.
Es gäbe Kreise, die Christen einen Maulkorb anlegen und die Religion an den Rand drängen wollten. Auch komme es zu Angriffen auf die Familie, das Fundament der Gesellschaft, um das sich besonders die Kirche sorge......"
Mehr Fotos  gibt es hier : klicken
Radio Vatican berichtet ebenfalls:   klicken


Samstag, 17. Mai 2014

Ein Gespenst geht um in Europa: Das Ampelweibchen

Berlin galt ja schon immer als die Zentrale des Irrenhauses Deutschlands. Neu ist es also nicht, dass man bei einem Blick in die "Hauptstadt" an Obelix denken muss: "Die spinnen".
Das Lied, "Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin" stammt ja schon aus den Zwanzigern dieses Jahrhunderts und auch der Geisterglaube ist dort seit jeher weit verbreitet.
Und so wundert es uns nicht, dass sich dort immer wieder seltsame unerklärliche Dinge ereignen. Denken wir zum Beispiel erst mal an den "Geisterflughafen". Der steht einfach irgendwo in der Landschaft herum und die Berliner glauben, das sei ein großer Erfolg. Deshalb haben sie jetzt ein weiteres Geisterprojekt geplant: Ein Schloss soll gebaut werden..... Doch das ist alles nichts, gegen das nächste Projekt: Von Berlin geplant --- soll es schon bald seinen Siegeszug in ganz Europa antreten.
Denn wenn man in Berlin Karriere machen will, dann gelingt das wohl offensichtlich nur, wenn man weitere Gespensterx schafft.
Da gibt es eine Frau M-Y, ihreszeichens Fraktionschefin der SPD, die sich wohl in Sachen Nachfolge zu  ihrem derzeitigen "Regierenden Bürgermeister" in's Gespräch bringen will.
Denn offensichtlich ist "grober Unfug" eine Grundvoraussetzung für das Bürgermeisteramt. Und dazu muss man nicht mal grün sein. "Je dümmer je besser" dachte sich Frau M-Y und glänzt seit einigen Tagen mit folgendem Vorschlag:

Frauenquote für die Ampelmännchen

Die besten Satiren schreibt das Leben selbst und deshalb haben wir erst mal genau gelesen, ob der Tagesspiegel sich nicht im Datum geirrt hat und der Artikel vielleicht am ersten April erscheinen sollte. Weit gefehlt, denn die Dame meint's ernst.
Das Patriarchat an den Berliner Kreuzungen gehört abgeschafft. Ist aber auch zu schrecklich, dieser altmodische Herr mit Hut,
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Ampelmännchen Berlin
Public Domain (ANKAWÜ via Wikicommons)

D-Ampelmaennchen-stehen-o.jpg
Ampelmännchen Berlin
Public Domain (ANKAWÜ)
der da den Berlinern zeigt, wann sie gefahrlos über die Straße gehen können. Und es ist klar, dass die nicht repräsentierte weibliche Hälfte der Hauptstadt deshalb in Depressionen verfallen ist. Da musste sich eine aufmerksame Politikerin finden, die das umgehend ändert. Und da ist es doch schön für die Berliner Damenwelt, dass die SPD eine so aufmerksame und karriereorientierte Fraktionsvorsitzende hat, die sich diesem dringenden Anliegen annimmt.


Nachtrag-Fundstück

Wo? An der Wursttheke?  Es geht zwar um das dort verkaufte Fleischprodukt-aber nein-  sehr lesenswert bei Superpelliceum:     klicken  

Zu Tom Neuwirth:
"Er ist nicht mehr und nicht weniger als der fleischgewordene Seelenzustand eines an Egozentrismus und Gottvergessenheit krankenden Kontinentes. Es fehlt an Maßstäben, Erfahrung und an Glauben, um das Offensichtliche zu sehen, zu fühlen und auch zu tun. Er und sein Erfolg sind ein Symptome für eine tödliche Krankheit der Kultur, die man gewöhnlich "Dekadenz" nennt, der Weg in den Untergang."
  
Dem ist nichts hinzuzufügen

Freitag, 16. Mai 2014

Keine Kreuze? für Herrn Schulz!

Manchmal ist es ja schon interessant, dass es Leuten gelingt, sich im entscheidenden Moment die Maske vom Gesicht zu reißen.
Da haben die Sozis in den letzten Jahren alles getan, um auch (zumindest in Deutschland) für Christen wählbar zu sein: Der Herr Steinbrück trat wieder in die Kirche ein, Frau Schwesig ließ sich taufen und mit Frau Nahles wurde eine Katholiken sogar Ministerin.
Alles Fassade, wie wir jetzt feststellen können. Denn der Herr Schulz hat sich verplappert. Im größten TV-Duell zur Europa-Wahl, das gestern in ganz Europa ausgestrahlt wurde, machte er keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Kreuze:
Jeder solle persönlich seinen Glauben zeigen können, der öffentliche Ort jedoch müsse "neutral" sein, da dort jeder ein Recht habe zu sein.
Es gebe in Europa "das Risiko einer sehr konservativen Bewegung zurück", erklärte Schulz. Dies müsse in Sinne der Anti-Diskriminierung "bekämpft" werden.

Das kann z.B. hier oder hier nachlesen.

Der gute Herr Schulz hat also Angst vor den Konservativen. So so ...  und die müssen bekämpft werden. Ja, mehr fällt den Sozis nicht ein. Ist auch so wichtig für Europa ... Vielleicht sollte der Gute Herr Schulz mal bei Chesterton nachlesen, wir hatten das Thema ja schon mal im August letzten Jahres:

"Kirche und Reich. Diplomatische Ohrfeige für den Vatican aus Deutschland."

oder was Sandro Magister zur Ernennung Annette Schavans als Botschafterin beim Heiligen Stuhl schreibt

Hier geht´s zum Originalartikel :   klicken

"Kirche und Reich. Diplomatische Ohrfeige für den Vatican aus Deutschland"
Sandro Magister
Am 7.Mai hat der deutsche Ministerrat die Christdemokratin Annette Schavan zur neuen Botschafterin beim Vatican ernannt. Einen Tag nachdem auch Irland eine Frau, Emma Madigan, als diplomatische Repräsentantin beim Papst auswählte.
Daraus ergibt sich noch nicht, dass der Hl. Stuhl die beiden Nominierungen akzeptiert hätte. Wenn es so ist, hat die den Ernennungen im Vorwege gegebene Publizität das Staatssekretariat des Vaticans, das nun gezwungen ist, statt intern öffentlich zu entscheiden, ob es die beiden Botschafterinnen zulassen will, mit dem Rücken an die Wand gestellt.
Die Wahl der irischen Regierung, die nach 2011, als Irland seinen diplomatischen Sitz als nichtresindetiell abqualifiziert hatte, wieder einen Botschafter nach Rom schickt, ist auf eine Karrierediplomatin gefallen, die seit 14 Jahren in Diensten des Außenministeriums steht.
Anders der Verlauf der deutschen Wahl.
Annette Schavan ist eine Allroundpolitikerin, gute Freundin der Kanzlerin A.Merkel. Und ihre Nominierung hat auch ausschließlich politische Gründe.
Wie die Bild-Zeitung berichtet, gab es aus dem Auswärtigen Amt klaren Widerstand, weil die Kandidatin jeglicher diplomatischen Erfahrung entbehrt.
Aber auch auf politischem Gebiet ist die Vita der Schavan nicht makellos. Im Februar 2013 mußte sie wegen des Plagiatsvorwurfs der Universität Düsseldorf gegen ihre Dissertation von ihrem Amt als Erziehungsministerin, das sie 8 Jahre innegehabt hatte, zurücktreten.

Der Karneval ist immer noch nicht vorbei

Zum Tag des Rocks: - Grüße nach Frankreich.




Die Engländer waren da wohl ihrer Zeit voraus:
Alles dran, alles drin - was heute so in ist ... und das ist ja so was von 80's
und die Franzosen wollen uns weismachen, das sei modern?
Und die Schotten tragen ihre Röcke seit 1000 Jahren und kämpften sogar darin:



Auch die alten Römer hatten's nicht mit Hosen, wie wir alle wissen.

Da guckt man verwundert nach Frankreich und sieht mal wieder, was der Sozialismus aus einem Volk macht: Spießige Hinterwäldler, die dem vergangenen Zeitgeist hinterherlaufen ...

Donnerstag, 15. Mai 2014

Fundstück oder "who is he to judge?"

"Ich kann mich mit den unbeweglichen Gesichtern derer, die vor Kliniken, in denen Schwangerschaftsunterbrechungen vorgenommen werden, den Rosenkranz beten, nicht identifizieren"
Sagte wer? Bischof N. Galantino,  kürzlich von Papst Franziskus ernannter Sekretär der Italienischen Bischofskonferenz  CEI, in einem Interview mit Il Quotidiano Nazionale.
Leider sagt er noch viel mehr.  Hier geht´s zum Interview    klicken

.... und der will jetzt auch noch den Papst "trainieren"?



Da staunt man nur noch, was so manche Männer alles können (oder es zumindest glauben).

Zumindest lässt uns der Catholic Herald heute wissen, wie sich Maradona die Kirche vorstellt.
Wir sagen jetzt mal lieber nix dazu, außer:
Ruf doch mal an




Neues aus der blog-eigenen Wissenschaft & Forschung

Manchmal ist es das Beste, aus der Not eine Tugend zu machen. Weil uns zwar sporadisch aber doch immer wieder ganze Trollhorden mit ihrem Besuch beglücken und als Gastgeschenk regelmäßig ihre leseuntauglichen, zusammengestoppelten kleinen Textfragmente, die sie stolz "Kommentare" nennen, präsentieren, haben wir gedacht, vielleicht könnte man zu beiderseitigem Nutzen ein Troll-improvement starten. Zielvorgabe: das Anheben des durchschnittlichen Troll-IQs von einer einstelligen auf eine zunächst niedrig zweistellige Größe.
         Original Ny Form Troll aus Norwegen
Es begann so: unsere Überwachungskamera hat so einen Kameraden eingefangen, der uns seinen "Kommentar" persönlich vorbeibringen wollte, wir haben ihm etwas Milch und Hafergrütze gegeben, danach hatte er alles vergessen und wollte sich zu seinesgleichen trollen.  Dabei grummelte er etwas wie Geistfreihöhle, aber das war nicht wirklich zu verstehen.
Nun bewohnt er eine Box in unserem Labor und hat durch seine Rufe und Gesänge schon andere Mitglieder

         Fosse Troll, Norwegen, Norway, No. 210

seines Stammes angelockt, die die Versuchsgruppe auf statistik-taugliche Größe gebracht haben. Weil ihre trollischen Namen für uns unaussprechlich sind, haben wir sie nach unseren Lieblingskommentatoren benannt, sie haben sich schnell an die neuen Namen gewöhnt und reagieren sofort auf Zuruf.

An eines können sie sich aber trotz aller Zutraulichkeit nur schwer gewöhnen: dass ihnen der Zutritt in den blogeigenen Kommentarbereich versperrt ist und auch erst einmal bleibt, weil unsere Bemühungen zur IQ-Anhebung noch nicht von Erfolg gekrönt waren.

                                 
So bleibt dieses Hinweisschild zunächst in Kraft. Über den Fortgang unserer Studie und unseren Beitrag zur Troll-Evolution werden wir gelegentlich berichten.


Mittwoch, 14. Mai 2014

14. Mai 2009

14. Mai 2009 Papst Benedikt in Nazareth und am Berg der Versuchung




Eisheilige - oder warum's grad so kalt ist

Aber man sieht wieder mal, dass die meisten Leute die Eisheiligen nicht kennen:

Tweet zum Tage

Ein lustiger Schnappschuss von der heutigen Generalaudienz:

Ein Brief aus Bangladesh

Pater C.Buzzi zur Kasper-These  
hier geht´s zum Originalartikel   klicken

"Wenn wir auf dem von Kardinal Kasper eingeschlagenen Weg weitergehen, wird es großen Schaden geben,"  schreibt Pater Carlo Buzzi, Missionar des Päpstlichen Missionsinstitutes Mailand, seit 1975 in Bangladesh tätig, an Sandro Magister, einen alten Freund.
Pater Buzzi lebt in Sirajgnaj mit den Ärmsten und hat sich zu ihrem Sprecher und Anwalt gemacht, ihnen geholfen ihre Stammesgebiete zurück zu bekommen, die illegalerweise enteignet worden waren. Er ist verprügelt und verhaftet worden, hat sich allen Widrigkeiten widersetzt, ist Tausende von Kilometern auf dem Motorroller gefahren, um die verstreutesten Siedlungen zu besuchen, hat mit Stammesmitgliedern und Kastenlosen aus Indien zusammengewohnt, hat Schulen, Ambulatorien, Kapellen gebaut und sie wiederaufgebaut, wenn sie zerstört wurden.
Immer stand die Verkündigung des Evangeliums im Mittelpunkt seiner Missionstätigkeit. Das gelebte Evangelium in seiner urspünglichen, essentiellen , unverwässerten Form.
Zuerst gab es  nur wenig Bekehrungen, aber dann kamen Taufen, es entstanden christliche Familien- wie ein Tropfen in einem Meer des Islams.
Er hat dem Betreiber von www.chiesa ( Sandro Magister) aus Sirajganj am Barahmaputra diese Zeilen: geschickt  "Das Meine"  zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen".

                                     

"Lieber Sandro,
wir hier in Bangladesh lehren den Katechismus. Um ganz klar zu sein, sagen wir, dass jedes Sakrament aus 4 Elementen besteht: dem Spendenden, der Materie, der Formulierung und dem geheimnisvollen Geschehen.


Fatima

Am 12. Mai 2010 besuchte Papst Benedikt XVI Fatima . Er betete in der Erscheinungskapelle und weihte der Madonna von Fatima eine Goldene Rose.

       

Das Gebet:
Signora nostra,
Mutter aller Männer und Frauen, hier bin ich als Sohn, der mit vielen Brüdern und Schwestern seine Mutter besuchen kommt. Als Nachfolger Petri, dem die Mission, dem Dienen der Liebe in der Kirche Christi vorzustehen und alle im Glauben zu bestärken, anvertraut wurde, will ich deinem unbefleckten Herzen die Freude und die Hoffnungen ebenso wie die Probleme und das Leid aller deiner Töchter und Söhne bringen, die in Covi di Iria sind und uns von weitem begleiten.
Liebenswerteste Mutter, du kennst jedem mit seinem Namen, mit seinem Gesicht und seiner Geschichte.
Alle liebst du mit mütterlichem Wohlwollen, das direkt aus dem Herzen Gottes, der die Liebe ist, kommt.
Alle vertraue ich dir an, alle weihe ich dir, allerheiligste Maria, Mutter Gottes, unsere Mutter.


Dienstag, 13. Mai 2014

So ein Kindergarten ...

... oder ist denn heut schon Sommerloch?


Harte Zeiten scheinen anzubrechen für den Spiegel, die Abozahlen und Verkaufszahlen stagnieren oder sinken und weit und breit keine Sensation.

Da kommt so ein bisschen Kirchenbashing doch ganz gerufen. Denkt man und klammert sich an den letzten Strohhalm....einen Kindergarten in der bayerischen Provinz, der in Trägerschaft der katholischen Kirche steht.
Skandal! jubeln sie bereits in Hamburg und wir fragen uns, was ist da jetzt eigentlich passiert.
So wie es aussieht, haben da ein paar Erzieherinnen ihre Arbeit vernachlässigt und nicht das gemacht, wofür sie bezahlt werden. Sondern die Arbeitszeit genutzt, um sich ihre gegenseitige Antipathie kundzutun. Und daran ist jetzt natürlich die Kirche schuld. Das Erzbistum München, als zuständige Personalverantwortliche hat inzwischen reagiert und die Damen sind freigestellt worden.  Das hat die wohl geärgert und deshalb haben sie sich beim Spiegel beschwert. Jetzt sind sie Deutschland-weit berühmt. Denn der Spiegel musste eine Seite füllen.

Zurück zum Wichtigen

Nach Marsmännchen, Folterbeichtstühlen, "Sakramente für alle" wird es Zeit, sich wieder auf die Fundamente der Kirche und des Glaubens zu besinnen, die eben kein 1-Euro-Shop mit Selbstbedienungsmentalität sind, in dem es zwar Barmherzigkeit im Dutzend billiger gibt, sonst aber sehr sehr wenig.
Da kommt uns der Emeritus gerade recht, der seine Worte und Aussagen, von denen er wußte, sie werden von der Welt aufmerksam gehört und bedacht (ob nun positiv oder habítuell negativ ist hier nicht relevant) , sorgfältig abwog.

                   

Bei der fliegenden Pressekonferenz am 11. Mai 2010 während des Fluges nach Portugal sprach Papst Benedikt XVI über die Angriffe auf die Kirche :

"Die größte Gefahr für die Kirche kommt nicht von außen, Verfolgung und Angriffe hat es immer gegeben, was wir heute sehen müssen, sind nicht nur die Angriffe auf den Papst und die Kirche, aber das Leiden der Kirche, das aus dem eigenen Inneren kommt, aus der Sünde, die es in der Kirche gibt.
Auch das haben wir immer gewußt, aber heute sehen wir auf eine wirklich erschreckende Weise: daß die größte Verfolgung der Kirche nicht von äußeren Feinden kommt, sondern als Sünde in der Kirche entsteht und daß die Kirche deshalb dringend der Reue bedarf, eine Reinigung akzeptieren muß, einerseits Vergebung aber andererseits auch Gerechtigkeit annehmen muß. Die Vergebung ersetzt nicht die Gerechtigkeit."

Ein Satz, den wieder zu hören, nach Marsmännchentaufen und Barmherzigkeits-alleinstellung, gut und wichtig ist.

Montag, 12. Mai 2014

Der Heilige Petrus, der Heilige Geist und die Marsmenschen

Weil Papst Franziskus in seiner heutigen Morgenpredigt in Santa Marta den Besuch einer Expedition vom Mars erwähnte, wollen wir den Predigttext wiedergeben, weil wir uns die diversen Spekulationen zu den Extraterrestrischen, die an unsere Kirchentüren klopfen,  lebhaft vorstellen können und es nach unserem Dafürhalten schon genügend pontifikale Kommunikationspannen gibt.
Hier geht´s also zum Originaltext von Radio Vatican :      klicken 

"Wer sind wir, die Türen vor dem Heiligen Geist zu verschließen?" Das ist die wiederkehrende Frage, die Papst Franzikus heute bei der morgendlichen Messe in Santa Marta während der Predigt zur Bekehrung der ersten Heiden zum Christentum stellte. Der Heilige Geist, bekräftigte er, ist der, der die Kirche "vorwärts gehen läßt, über die Grenzen hinaus."
Frisch vom Mars
© Christos Georghiou - Fotolia.com
"Der Geist weht, wo er will, aber eine der häufigsten Versuchungen ist es, ihm die Straße zu versperren und ihn eher in die eine als die andere Richtung leiten zu wollen.
Eine Versuchung, die auch in den Anfängen der Kirche nicht fremd war, wie die Erfahrung zeigt, die Simon Petrus machte, die uns die Apostelgeschichte zeigt.
Eine Gemeinschaft von Heiden empfängt die Frohe Botschaft und Petrus wird Augenzeuge, wie der Heilige Geist auf sie herabkommt. Er hatte zuerst gezögert, sich ihnen, die er immer für unrein erachtet hatte, zu nähern und hinterher mußte er sich harte Kritik von den Christen in Jerusalem anhören, die es skandalös fanden, daß ihr Oberhaupt mit Unbeschnittenen gespeist und ihnen die Taufe gespendet hatte.  Moment einer internen Krise."
"Daran durfte man nicht einmal denken. Wenn morgen z.B. eine Expedition von Marsmenschen käme, und einige von ihnen zu uns kämen, also Marsmenschen,ja? Grün, mit dieser langen Nase und großen Ohren, wie Kinder sie malen....und einer von ihnen würde sagen"Aber ich will die Taufe!" Was würde passieren?"


Kein Gerücht

sondern aus dem Vatikan bestätigt ( einige müssen jetzt mal sehr tapfer sein)  :
Papst Franziskus hat kürzlich in Santa Marta SSPX-Oberhaupt Msgr. Fellay und seine zwei Stellvertreter die Fratres N. Pfulger und A. Nély getroffen.
Wie weiter berichtet wird, hatte Bischof G.Pozzo, Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei die 3 in den Vatican eingeladen und aß mit ihnen im Speisesaal zu Mittag, während einige Tische weiter der Pontifex speiste.
Weiter heißt es, daß Bischof Fellay auf Papst Franziskus zuging, vor ihm niederkniete und um seinen Segen bat, der ihm von Papst Franziskus auch bereitwillig erteilt wurde.  
Hier wurde es zuerst gemeldet:     klicken    danach dann hier:   klicken

"Mgr. Fellay was invited to dinner at St. Martha’s House by Bishop Guido Pozzo, Secretary of the Pontifical Commission Ecclesia Dei and Archbishop Augustin Di Noia, Vice- President of the same commission. Father Niklaus Pfulger and Alain-Marc Nely, assistants to the superior general of Society of St. Pius X, were present alongside the traditionalist prelate."

p.s.: was für viele wichtig- geradezu entscheidend -zu sein scheint ist die Dauer bzw. Kürze dieser Begegnung. Für alle die also: sie soll je nach Aussage und Wunschdenken zwischen 10 und 20 Sekunden gedauert haben.



Sooooo'n Bart ...

... hat der alte Witz:
Mose steigt auf den Berg Horeb, um die Steintafeln mit den Geboten in Empfang zu nehmen. Es dauert eine Weile ... und deshalb fängt das Volk an, sich zu langweilen und bastelt sich derweil ein goldenes Kalb, dem es eifrigst huldigt .... Als Mose dann vom Berg herabsteigt ist er natürlich erst mal ziemlich ärgerlich .... aber dann ruft er seinem Volk laut zu:
"Die gute Nachricht ist: Ich habe ihn auf 10 Gebote herunterhandeln können, und die schlechte Nachricht ist, das 6. Gebot ist immer noch dabei."

In diesen Tagen scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Ein uns allen bekannter Kardinal hat ein Buch geschrieben. Die deutsche Version davon ist schon ein paar Tage auf dem Markt, lag auch eher wie Blei in den Regalen - bis es einmal während des Angelus von Papst Franziskus gelobt wurde.
Das hat dann offensichtlich zu überhöhter Nachfrage in USA geführt. Damals gab es aber noch keine englische Version und die wurde jetzt nachgelegt. Seit der Veröffentlichung befindet sich besagte Eminenz auf Promotion-Tour durch die USA. Mit Interviews, TV-Auftritten, Podiumsdiskussionen versucht er nun seit ein paar Wochen, seine Sicht zum Thema 6. Gebot an die englischsprachige Öffentlichkeit zu bringen. Wir haben diesem Thema schon ein paar Beiträge gewidmet, z.B. hier oder hier, um mal die aktuellsten zu benennen. Offensichtlich hat er erkannt, dass viele mit provokantem Auftreten ein größeres Publikum erreichen und versucht das jetzt auch.


Sonntag, 11. Mai 2014

Renaissance zum Ende des Tages ....

Man kann es einfach auf sich wirken lassen...

Ich hatte heute die Freude zum sonntäglichen Hochamt die "Missa Papae Macelli" von Pierluigi de Palestrina zu hören. Und das war einfach mal wieder überirdisch. Ich kannte diese Messe noch gar nicht und habe dann ihre Geschichte nachgelesen. Interessant dabei ist, dass diese Messe bei allen "Papstkrönungen" bis zu Johannes Paul I gesungen wurde ...

Hinhören und genießen kann ich da nur sagen. Hier ist das "Gloria"



Der nächste ESC kommt bestimmt.

Unser Tip: Lasst doch mal die Bayern ran!





Und wir ham endllich amoi was eigenes ...


Samstag, 10. Mai 2014

Nun ist es offiziell: Seligsprechung Papst Pauls VI am 19. Oktober

VaticanInsider berichtet :       klicken 
news.va :   klicken     und Radio Vatican :    klicken     und  Kardinal Scola:   klicken

Nach Informationen von Radio Vatican wurde gestern nachmittag der 19. Oktober als Seligsprechungstermin für Papst Paul VI bestätigt. Kardinal Angelo Amato, Präfekt der Kongregation delle Cause dei Santi, war von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen worden.
Der hatte ihn zu allen weiteren Schritten und der Bekanntmachung der nötigen Dekrete-u.a. auch des Wunders- autorisiert, das dem verehrungswürdigen Diener Gottes, Paul VI (Giovanni Battista Montini), summus pontifex, zugeschrieben wird.
Am 6. Mai hatten die Kardinäle und Bischöfe der Kongregation für die Heilig-und Seligsprechungen einstimmig das Wunder anerkannt.
Das Wunder geschah 2001 in den USA, und verhalf einem Ungeborenen, bei dem in der 24.Schwangerschaftswoche schwerwiegende Gesundheitsprobleme auftraten, die eine Abtreibung erforderlich zu machen schienen, was die Mutter aber ablehnte, zu einem gesunden Leben. Eine der Mutter bekannte Ordenschwester, die Montini persönlich gekannt hatte, gab ihr ein Bild des Papstes und ein kleines Kleidungsstoffstück und empfahl ihr, im Gebet den Autor von Humanae Vitae um Hilfe zu bitten.
Kardinal Scola, der Erzbischof von Mailand- und Nachfolger Montinis auf der Kathedra des Hl. Ambrosius, wollte, nachdem er von der Entscheidung erfahren hatte, seine Freude mit den Gläubigen seiner Diözese teilen:
"Diese Nachricht erfüllt unser Herz mit Freude und Verantwortung. Die ambrosianische Kirche hat vom Auferstandenen in einem Jahrhundert, dem 20., drei selige Erzbischöfe empfangen.

Tweet zum Tage

Das Gespenst der Wissenschaftlichkeit- oder es gibt keine Mehrheit gegen die Mehrheit der Heiligen

Benedikt  XVI
   10.7.2010        
                                                                                                                                              
"Ich folge der Theologie seit 1946. 1946 habe ich angefangen, Theologie zu studieren, habe 3 Generationen von Theologen gesehen und kann sagen: die Hypothesen jener Zeit und der 60-er und 80-er Jahre, waren die neuesten, wissenschaftlichsten und quasi dogmatischsten. Aber heute sind sie veraltet und gelten nicht mehr. Viele erscheinen sogar lächerlich.
Hatte man aber den Mut, der angeblichen Wissenschaftlichkeit zu widerstehen, sich nicht allen Hypothesen des Augenblicks zu unterwerfen, sondern mit dem Denken wirklich beim großen Glauben der Kirche zu beginnen, der in allen Zeiten gegenwärtig war, eröffnete einem das den Zugang zur Wahrheit.
Darüber hinaus - auch nicht zu denken, daß diese positivistische Art zu denken, die das Transzendente ausschließt, das nicht erreichbar sein kann, die wahre Vernunft sei.
Diese schwache Vernunft, die nur die meßbaren Dinge präsentiert, ist in Wirklichkeit eine unzureichende Vernunft. Wir Theologen müssen die große Vernunft nutzen, die für die Größe Gottes öffnet. 
Wir müssen den Mut haben, anders als der Positivismus an die Wurzeln des Seins zu gehen.
Das scheint mir von großer Wichtigkeit zu sein. Dafür braucht man den Mut zur großen, reichen Vernunft und die Demut, sich nicht allen Hypothesen des Augenblicks zu unterwerfen aber im Glauben der Kirche aller Zeiten zu leben.
Es gibt keine Mehrheit gegen die Mehrheit der Heiligen: die wahre Mehrheit sind die Heiligen der Kirche und an den Heiligen müssen wir uns orientieren."

Quelle:    klicken
Aus der Rede bei der Vigil zum Ende des "Jahres des Priesters"


Freitag, 9. Mai 2014

"Jetzt wird es peinlich"

"Kasper ungebremst. Jetzt wird es peinlich"  so titelt Matteo Matzuzzi bei La Bussola Quotidiana über die Aktivitäten des em. Kurienkardinals Kasper in den USA.
Und er beschäftigt sich ausführlich mit den öffentlichen Auslassungen des früheren Küng-Schülers. man könnte natürlich ins Grübeln kommen, ob da nicht die Wurzel des Übels liegt, einer Infektion mit dem Küng-Virus, das, wie es aussieht,eine sehr lange Inkubationszeit haben kann.
Und ob es einem Gast gut ansteht, seine Gastgeber öffentlich so zu brüskieren, wie Kardinal Kasper es mit den us-amerikanischen Bischöfen praktisch pausenfrei getan hat, wäre auch zu bedenken.

Matzuzzi schreibt weiter:    ( hier geht´s zum Originalartikel  klicken )
 "2 Monate nach dem Konsistorium im Februar, wo er den in Rom versammelten Purpurträgern eine sehr lange Relatio zur Vorbereitung der Synode zur Familie im kommenden Oktober hielt, fährt Kardinal Kasper fort, sich zum Thema zu äußern, ungeachtet der Irritationen über die Veröffentlichung des gesamten Textes in einigen Medien, die dem vorzeitigen Durchsickern einzelner Informationen geschuldet war.
Den Entgegnungen auf seinen Text, auch von Mitbrüdern im Kardinalsrang wie Caffarra, Brandmüller, De Paolis und Müller hat der der Tübinger Schule Entstammende immer geantwortet-  hat aber im Gegensatz zur Gegenseite immer vorsichtig versucht, öffentliche Gegensätzlichkeit zu vermeiden, um den Bruch zwischen den Kardinälen nicht so offensichtlich werden zu lassen.
In seinen Interviews hat Kasper Punkt für Punkt zurückgeschlagen und immer seine besondere Beziehung zum amtierenden Papst, der ihn zweimal öffentlich gelobt habe, hervorgehoben, als ob das eine Art Rückendeckung sei.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Vereidigung

Heute leistete der neu ernannte Bischof von Passau, Stefan Oster seinen Treue-Eid auf das Land Bayern. Dieses Versprechen hat eine lange Tradition und geht auf den mittelalterlichen Lehnseid zurück.



Die Formel entspricht dem bayerischen Konkordat zwischen dem Freistaat und dem Heiligen Stuhl, das 1924 unterzeichnet wurde.
Stefan Oster prangerte in einer kurzen Ansprache den mangelnden Schutz Jugendlicher vor Pornografie und Gewaltdarstellungen an, was zu einer sittlichen Verwahrlosung bei Jugendlichen führe. Und seiner Meinung einen Verstoß gegen die Verfassung darstelle.

Mehr Informationen zur Vereidigung von Pater Oster gibt es bei den Münchner  Kirchennachrichten und bei der Mittelbayerischen Zeitung.

Facelift: Vatikan Homepage in neuem Glanz

Immer noch alles drin und alles dran ...  Und es gibt auch eine paar neue Funktionen auf
der neuen Vatikan-Website
Alles ist übersichtlicher geworden. Und man findet die aktuellen Themen schon auf der Startseite.
Es lohnt sich, sie zu entdecken.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Ein Wolf zieht seinen Schafspelz aus - oder der 4. Frühling eines Kardinals em.

Aber vielleicht ist es auch nur der Jetlag, den man im zarten Alter, in dem Kardinal W.Kasper sich befindet, nicht mehr so schnell verarbeitet, der ihn in den USA so auffällig agieren läßt?
Nachdem in Rom die Gegner seine Vorstellung von Barmherzigkeit durch Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen ( ja, langweilig)  zur Kommunion immer massiver kritisieren und theologisch widerlegen, hat er sich nach New York begeben, wo er den von der Glaubenskongregation getadelten Nonnen Honig um die Damenbärte schmiert.

                  
                           Quelle: roratecoeli

"Die Glaubenskongregation wäre halt etwas engstirnig", ließ er sich vernehmen, und man höre und staune: "selbst er, sei dort verdächtig!" (wie es aussieht, zu Recht!), naja und der Hl. Thomas von Aquin, man sei also in guter Gesellschaft".
Er tönt bei Vorträgen, in Interviews und in der Brian-Lehrer-Show herum, er sei "der Theologe des Papstes" ( da sei Gott vor!), die Kirche sei überhaupt nicht gegen Geburtenregelung, das ob und das wie müsse jeder mit sich selbst und seinem Gewissen ausmachen, auch Scheidungen könnten häufig nötig sein und jeder verdiene eine zweite Chance nebst dem Empfang der Kommunion.
Das wäre nun der Frühling,  der in der Kirche ausgebrochen sei. "Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte, süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land....Frühling, ja du bist´s, dich hab´ ich vernommen..."  so zieht es durch das Kasper´sche Gemüt.
Er ist gestreift worden- das ist klar. Nur wovon?

Realität und "mediale" Wahrheit

oder "der hedonistische Atheismus und sein totalitäres Einheitsdenken".
Die mediale Begleitung des nun mehr 1-jährigen Franziskus-Pontifikates hat sich - auch wenn der erste Augenschein Gegenteiliges zu sprechen scheint - im Vergleich zum Vorgängerpontifikat nicht geändert. Es wird manipuliert und desinformiert, dass es jeden totalitären Propagandabeauftragten erfreuen würde.
War es bei Benedetto ein negatives Bild, das konsequent und ausnahmslos schwarzgezeichnet wurde, mit allen Tricks aus der Propagandakiste - wie Herausreissen von einzelnen Sätzen aus dem Zusammenhang, Weglassen von Worten, Sätzen, ganzen Texten (Desinformation, vom regierenden Papst schwer gegeißelt) - so ist es bei Franziskus ein vermeintlich positives Bild, das auf genau die gleiche Weise in die Köpfe der Leute eingehämmert werden soll.
Das Bild eines etwas naiven, gutmütigen, armutsorientierten, demütig-bescheidenen Dorfpfarrers, der Kinder abküsst, sie im Papamobil mitfahren läßt, seine Aktentasche selber trägt und allen angeblichen Luxus verweigert. Der sich nicht erkühnt, mit zeitgenössischen Philosophen disputieren zu wollen, der Intellektualität nicht hochschätzt (da hat ihnen Benedetto sehr weh getan- weil er ihnen haushoch überlegen war) sondern die Sprache der einfachen und armen Leute spricht, jedem und allem gegenüber tolerant und nachsichtig, und missionsabhold ist.
Zusammengefaßt-auch die Redaktionen, die glauben kluge Köpfe zu beschäftigen, zeichnen uns das Bild eines Papstes der sich dadurch definiert, daß er schwarze Schuhe und seine Aktentasche selber (nicht mehr!) trägt, in einer kleinen Hotelsuite wohnt, Kinder küßt, wie sie kommen, Stunden mit Telefonaten verbringt, alte, schwach motorisierte Autos bevorzugt, hauptsächlich "buona sera" und "buon pranzo" sagt und alle nach ihrer Facon selig werden läßt.
Ja, so stellen sie sich den Idealpapst nach ihrem Bilde vor. Und glaubten und glauben sich am Ziel ihrer Wünsche. Und mit ihnen so mancher Redakteur kirchlicher oder halbkirchlicher Blättchen, Nachrichtenagenturen-und Portale und der ein oder andere Bischof und Prälat.
Nur, stimmt das Bild, das sie uns zeichnen, verzeichnen, verzerren, manipulieren?
Wo bleibt die breite mediale Wiedergabe der Sätze, die nicht ins simple, gottlose, hedonistische Weltbild passen? Die der Gender-&-HS-Ideologie vehement widersprechen?
Sie bleiben unveröffentlicht und totgeschwiegen.

Beispiel gefällig?
Zur herrschenden, zeitgeistlichen Meinungsdiktatur in der westlichen Welt:
Anläßlich der Vorstellung des Interviewbuches seines Freunde M.Ferré und dem darin vertretenen Gedanken, daß der "praktische Atheismus" den Atheismus marxistischer Prägung mit seinen messianischen, ideologischen Zügen abgelöst habe:
"Der hedonistische Atheismus mit seinen neo-gnostischen Zügen ist heute die beherrschende Kultur mit einer globalen Vision und Verbreitung geworden. Er macht den Geist der Zeit aus, in der wir heute leben, das neue Opium für das Volk. Das "einheitliche Denken" hat, abgesehen davon, dass es sozial und politisch totalitär ist, gnostische Strukturen. Es ist nicht menschlich, es schlägt verschiedene Formen des absoluten Rationalismus vor, mit denen sich der hedonistische Hedonismus ausdrückt Es dominiert ein "zerstäubter" Theismus ohne historische Inkarnation. Im besten aller Fälle die Schaffung eines freimaurerischen Okkultismus."

Kontrastprogramm:

"Die Vroni geht mit zum Katholikentag"

Der Tweet zum Tage...

...ist zwar von gestern, aber in diesen Tagen ist er jeden Tag aktuell:


Dienstag, 6. Mai 2014

Heute vor 487 Jahren,

am 6. Mai 1527 ließen 147 Schweizer Gardisten ihr Leben, um Papst Clemens VII gegen die marodierenden kaiserlichen Truppen zu verteidigen.
Heute wurden -wie jedes Jahr im Gedenken an diesen Tag-im Damasushof im Apostolischen Palast 30 neue Rekruten für die Schweizer Garde vereidigt.










hier gibt´s noch eine Fotogalerie   klicken

Frisch aus dem Vatikan

Gute Nachrichten aus Rom:
Aktuelle News und Infos von Vatican.va gibt's jetzt direkt aufs iPhone:

Nach der "Pope-App" steht  jetzt ein neues Tool zum kosten, mit dem man sich die aktuellsten und heißesten Nachrichten aus Rom erhält, und - wie es aussieht, diesmal sogar auf deutsch. Ich habe es mir natürlich gleich runtergeladen und Voilà, hier ist der erste Screenshot:

Es ist sehr übersichtlich, und man findet dort alle aktuellen Informationen und Predigten. Die Video-Seite konnte ich noch nicht aufrufen, und ich habe auch noch nicht gesehen, ob es, wie in der "Pope-App" eine Live-Schaltung zu den General-Audienzen und Messen von Papst Franziskus gibt.
Aber es gibt schon ein schönes Bildarchiv und einen virtuellen Rundgang durch den Petersdom und die Sixtinische Kapelle (schööööön). Da kann man sich immer dran freuen, wenn man mal in einer Garagenkirche sitzen muss .....

Eine wirklich gute Idee, denke ich und es wäre schön, wenn die anderen Inhalte von vatican.va (besonders das Predigtarchiv auch der Vorgängerpäpste) über die Vatican-App abrufbar wären.

Freuen wir uns schon mal drauf....

Hier ist der Link zum Download


Kardinal Müller in Regensburg

Hier ist noch ein weiteres schönes Video

Montag, 5. Mai 2014

Barmherzigkeit 2.0

kleiner Nachtrag zu unserem Bericht über das vom apostolischen Kommissar bei den FFI, F.Volpi verhängte Verbot für ihren Gründer Pater Manelli, an seinem 81. Geburtstag das Grab seiner Eltern in Frigentino zu besuchen.
Für beide Eltern, Settimio und Licia Manelli , denen vor Jahren bereits der Titel "Diener Gottes" verliehen wurde, läuft ein Seligsprechungsverfahren. Das macht das Verbot nicht verständlicher.
Barmherzig?

Schöne Bilder aus Regensburg

Gestern feierte der am 22. Februar in Rom zum Kardinal kreierte Gerhard Müller seine Erhebung mit einem Pontifikalamt im vollbesetzten Dom zu Regensburg, seinem Heimatbistum.
Begleitet wurde der Festgottesdienst von Bischof Rudolf Voderholzer und dem Vorsitzenden der DBK, Reinhard Kardinal Marx.

Hier sind die ersten Videobilder:



Weitere Informationen gibt's hier bei katholisch.de, unter anderem diese Aussage vom Vorsitzenden der DBK über seinen "Kollegen", dem Präfekten der Glaubenskongregation:
Den Bischöfen in Deutschland sei Müller "immer ein wichtiger theologischer Ratgeber" gewesen. Dieser sei nun "an der richtigen Stelle", wenn es darum gehe, "dass wir den wunderbaren Schatz des Glaubens immer tiefer entdecken", so der Münchner Kardinal. 
Das freut uns ganz besonders. Vielen Dank für diese Aussage.



Sonntag, 4. Mai 2014

Fundstück - oder sein Wort in Gottes Ohr!

Explizit angesprochen sind unsere Freunde von der Presse, ja die manipulierenden und desinformierenden, die Kampagneninitiatoren und Empörungseinheizer in Blättern und Redaktionen mit ehedem großen Namen, die einmal für Liberalität, Denkfreiheit, Differenziertheit und sorgfältiges Recherchieren standen. ( nicht alle wiesen diese Merkmale zusammen auf, aber doch mehrere).

Und weil der, der sie anspricht, der von ihnen-trotz gegensätzlicher Weltanschauung- zum Idol und Popstar, letztendlich zu einem gekidnappten Zeugen für ihre Botschaft und vermeintlich zu einem der ihren gemacht wurde -nämlich Papst Franziskus ist- müßten seine Worte sie eigentlich ins Herz treffen.                                    



Bei einem kürzlichen Treffen mit Pressevertretern warnte er vor Werteverfall und Qualitätsverlust in den Medien. 
Desinformation, Verleumdung und Rufmord seien ihre "drei größten Sünden".
Die "größte Gefahr gehe hier von der Desinformation aus. Verleumdung und Rufmord  seien zwar Todsünden, grundsätzlich könnten sie aber von den Mediennutzern als unsachgemäße Information erkannt werden."