Freitag, 31. Januar 2020

Breaking....

Roberto de Mattei berichtet bei Corrispondenza Romana - was er von einigen Bischjöfe, die Teile der kommenden postsynodalen Exhortation von Papst Franziskus gelesen haben, heute erfahren hat: verheiratete "viri probati" können zukünftig in Ausnahmefällen zu Priestern geweiht werden. Und er kommentiert anschließend, welche Folgen das haben wird,
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"DIE POSTSYNODALE EXHORTATION VON PAPST FRANZISKUS HEBT DEN KLERIKALEN ZÖLIBAT AUF"

"Die Nachricht, die wir erwarteten, lag schon in der Luft, aber die Bestätigung erreicht uns auf diskrete Weise von einigen Bischöfen, die Zugang zu einem Teil (nicht der ganzen) postsynodalen apostolischen Exhortation für die Amazonas-Synode von Papst Franziskus bekommen. Dieser Teil bezieht sich hauptsächlich auf den im Schlußdokument der Synode approbierten Paragraphen 111. 

"Viele Mitglieder der Kirchengemeinden im Amazonas-Gebiet haben große Schwierigkeiten beim Zugang zur Eucharistie. Es können Monate oder Jahre vergehen, bevor ein Priester in eine Gemeinde zurückkehrt, um die Eucharistie zu feiern, das Beichtsakrament anzubieten oder den Kranken der Gemeinde die Krankensalbung zu spenden. 

Wir schätzen den Zölibat als Geschenk Gottes, weil er dem zum Priester geweihten missionarischen Jünger ermöglicht, sich voll ganz dem Dienst am Heiligen Volk Gottes zu widmen. Wir wissen, daß diese Disziplin "für die Natur des Priestertums nicht erforderlich ist" (PO 16) -obwohl aus vielen Gründen ein gutes Verhältnis zwischen beidem besteht.
In seiner Enzyklika über den priesterlichen Zölibat hat der Hl. Paul VI diese Vorschrift bekräftigt und die theologischen, spirituellen und pastoralen Gründe offengelegt, die ihn  begründen.
In der postsynodalen Exhortation von 1992 bestätigte der Hl. Johannes Paul II diese Tradition der Lateinischen Kirche (PDV 29).

"In Anbetracht der Tatsache, dass die legitime Vielfalt die Gemeinschaft und die Bezeugung der Vielfalt der bestehenden Riten und Disziplinen die Einheit der Kirche nicht beeinträchtigt, sondern sie in ihrem Kern bestätigt und ihr dient (vgl. LG 13; OE 6) schlagen wir im Rahmen von Lumen Gentium 26 vor, daß die zuständige Autorität Kriterien und Bestimmungen festzulegen, nach denen von der in der Gemeinde anerkannte Männer zu Priestern geweiht werden können, für ein fruchtbares, permanentes Diakonat, die eine angemessene Ausbildung zum Priestertum erhalten, damit sie das Leben der christlichen Gemeinschaft durch das Predigen des Wortes und die Feier der Sakramente in den entlegensten Gebieten des Amazonas erhalten können. "

Die Bresche ist also geschlagen. Es gibt keinen Grund, in anderen Gegenden der Welt etwas zu verbieten, was in einigen Gebieten des Amazonas erlaubt ist. 
Die deutschen Bischöfe -und nicht nur sie- sind bereit, verheiratete Männer zum Priestertum -wenn sie von den zuständigen Autoritäten für geeignet angesehen werden. 
Was da abgeschafft wird, ist nicht nur eine veränderliche "kirchliche Disziplin" sondern ein Gesetz, das auf einem Gebot göttlich-apostolischen Ursprungs beruht. 

Vor fünfzig Jahren las Kardinal Leo-Joseph Suenens auf dem Symposium der europäischen Bischöfe im Juli 1969 in Chur bei der Abschlusskonferenz einen Appell von Hans Küng vor, den Zölibat der Priester abzuschaffen. 
Diese Bitte stimmte mit der Rolle überein, die die progressive Theologie in der Sexualität erkannte: ein Instinkt, den der Mann nicht durch Askese unterdrücken, sondern "frei" leben und im Sex eine Form der "Verwirklichung" der menschlichen Person finden sollte. 
Seitdem hat sich diese Forderung erweitert und geht mit dem Säkularisierungs- und Selbstzerstörungsprozess der Kirche einher.

In Wirklichkeit waren die Übertretungen des Zölibats und die Simonie die großen Plagen, die den mystischen Leib Christi in Krisenzeiten immer heimgesucht haben. Und der Ruf nach Abstinenz und nach evangelikaler Armut war das Banner der großen reformierenden Heiligen. In den kommenden Februar-Tagen wird der Anti-Reformer nicht wie so oft ein Bischof oder eine Gruppe von Bischöfen sein, sondern der Nachfolger des heiligen Petrus selbst.


Der kirchliche Zölibat ist eine Ruhm der Kirche, und was er demütigt, ist der Wille Christi, in unsere Zeit überliefert von den Aposteln. Wie kann man sich vorstellen, daß Katholiken angesichts dieses Skandals schweigen können? "
Roberto de Mattei

Quelle: Corrsipondenza Romana, R.de Mattei 

Fundstück

CNA veröffentlicht den Text der Rede, die Bischof Oster vor der ersten Sitzung des "Synodalen Weges" gehalten hat.  Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"BISCHOF OSTER WARNT VOR "BLOSSEM HUMANISMUS DER NETTIGKEIT"

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Bei der Eröffnungssequenz zur ersten Synodalversammlung zum "Synodalen Weg" sprach der Passauer Bischof Stefan Oster über seine Motivation, sich für die Kirche zu engagieren und betonte die zentrale Bedeutung der Realpräsenz Christi in der Eucharistie. Oster sprach auch die Gefahr an, dass der "Synodale Weg" für Eigeninteressen missbraucht werden könne."  (....)

Quelle: CNA

Bischof Oster bloggt übrigens auch und hat seine Rede auch auf seinem Blog veröffentlicht 

"Credo in unum Deum ....et unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam....!



Das war am 18. Januar 2020 in München, ca. 200 m Luftlinie vom Holnstein-Palais, der Residenz des Münchner Erzbischofs....

Der machte sich heute in Frankfurt wichtig. Er redete von sich, er redete von seiner Kirche als einer NGO und am Ende wollte er selbst Gott sein: "Deus Vult:

Der Text stammt von hier.
Die beiden ÖR Nachrichtensender berichteten über die diversen Forderungen an die Kirche. "Gähn!"

Das ist die Zusammenfassung der diversen Pressekonferenzen und der diversen Berichterstattungen über den Eröffnungstag des sog. "Synodalen Weges".

Was man aber auch gesehen hat: Sie haben sich verzettelt und zu viele Sprüche geklopft und sie haben in ihrer Vorstellung, selbst Gott zu sein übersehen, dass sie noch nicht mal einen Maulwurfshügel erklimmen können, geschweige denn einen Berg.


Das "Jo mei" des Tages:

"Die Kirche lebt - und die Kirche ist jung"

Benedikt XVI bei seiner Inauguration am 24. April 2005

Zu diesem Tweet von Maike Hickson gibt es einen wunderbaren sehr lesenswerten Artikel zum gestrigen Tag des "synodalen Wegs": Klicken!


"Die Kirche wird nicht voranschreiten, das Evangelium wird nicht mit langweiligen, verbitterten Evangelisierern voranschreiten"

Papst Franziskus in einer seiner letzten Santa Marta-Predigten:



Und die Bilder der deutschen Oberhirten und des ZDK, die gestern so durch die Medien gingen, verlinke ich besser nicht. Das wäre fast ein bisschen gemein,

Der Primas von Frankreich wird im Revisionverfahren vom Vorwurf der Vertuschung sexuellen Mißbrauchs freigesprochen

  • Christophe Henning  und Benevent Tosseri  berichten für 
  • La Croix über den Ausgang des Revisionsverfahrens Kardinal Barbarins in Lyon. Hier geht´s zum Original:   klicken

"DIE AFFÄRE PREYNAT: KARDINAL BARBARIN WIRD IM REVISIONSVERFAHREN FREIGESPROCHEN"
Die Richter in Lyon haben Donnerstag, dem 30. Januar, Kardinal Philippe Barbarin freigesprochen. Angeklagt, weil er den sexuellen Mißbrauch Minderjähriger nicht angezeigt habe, war der Erzbischof von Lyon am 7. März 2019 vom Strafgerichtshof zu 6 Monaten Haft mit Bewährung verurteilt worden.

Erleichterung auf Seiten der Verteidigung Kardinal Barbarins, der Gerichtssaal nicht anwesend war. Niedergeschlagenheit bei den   an diesem Nachmittag des Donnerstags  30. Januar, zahlreich im Justizpalast von Lyon anwesenden Opfern.
5 Jahre einer belastenden Prozedur endeten mit der Entlastung des Erzbischofs von Lyon - von den Richtern des Revisiongerichtes für unschuldig befunden.

"Dies ist der Höhepunkt eines sehr langen Kampfes", sagte Me Jean-Félix Luciani, Anwalt von Kardinal Barbarin. Das ist das Ende des Weges für einen Mann, der öffentlichen Gerüchten, Verleumdungen und Ungerechtigkeiten ausgesetzt war. Diese Ungerechtigkeit wurde nun behoben.

Am 7. März 2019 hatte das vom Strafgerichtshof von Lyon verhängte Urteil von 6 Monaten Gefängnis mit Bewährung die Wirkung eines Erdbebens.
Gemeinsam mit 5 seiner Mitarbeiter war der Erzbischof für schuldig befunden worden,
In seinem Revisionsantrag hat der Primas von Gallien seine Verteidigungslinie nicht geändert: auch wenn er Unterlassungen zugab, verstand er immer noch nicht, was man ihm vorwarf: "Ich weiß nicht, was ich nicht getan habe".
Auf 40 Seiten beschreibt das Urteil des Lyoner Gerichts zunächst sorgfältig die Chronologie des schmerzlichen Geschehens, das die Opfer von Bernard Preynat erlebten- der zugegeben hat, in den 90-er Jahren Dutzende junger Pfadfinder angegriffen zu haben: der Strafgerichtshof, vor dem der Mißbraucher vor cirka 10 Tagen erschien, wird sein Urteil am 16 März sprechen.

Die 4. Strafkammer unter dem Vorsitz von Éric Séguy analysiert dann die wesentlichen Elemente der Straftat, sexuellen Missbrauch von Minderjährigen nicht gemeldet zu haben. Technische Fragen, die sich auf die Beschreibung eines Teils des Sachverhalts beziehen, aber auch auf die strikte Auslegung der "Verletzlichkeit" der Opfer, die alle erwachsen sind und in der Lage sind, selbst rechtliche Schritte einzuleiten: "Das Leiden der Beschwerdeführer ( …) Diese traumatische Erinnerung, dieses Gefühl der Schande, so real und unbestreitbar sie auch sind, kann nicht mit einer Krankheit, einem Gebrechen, einem Mangel gleichgesetzt werden, die zu einer anderen Anklage führen würden.

Schließlich vertrat das Gericht die Auffassung , daß der Kardinal nicht versucht habe, die Justiz zu behindern und daß der Zeitpunkt der Entlassung von Preynat zwar moralisch ernsthaft fragwürdig war, jedoch keine Straftat darstellte. Der Primas von Gallien hatte selbst "Fehler" in der Handhabung dieses schmerzhaften Themas zugegeben.
(...)


Quelle: La Croix, C. Henning, B. Tosseri

Synodaler Weg- jetzt hilft nur noch beten....



             

Donnerstag, 30. Januar 2020

Jetzt hilft nur noch beten

wenn man sich anschaut was in den ersten Stunden des "Synodalen Weges" gesagt, gefordert und getan wurde (Laien reichen bei der Eröffnungsmesse  Bischöfen in Zivil den Kelch)


             

Kardinal Cordes sieht die Gefahr eines Schismas durch den Synodalen Weg

Nico Spuntoni hat für La Nuova Bussola Quotidiana den emeritierten Kurienkardinal Paul Josef Cordes zum Beginn des Synodalen Wege interviewt.
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"Mit dem "Synodalen Weg" hat die DBK einen äußerst riskanten kirchlichen Prozess begonnen. De facto eröffnet sich die Möglichkeit zu einem Schisma." 
"Die" Barmherzigkeits-Lücke ", die Kardinal Kasper für die Geschiedenen und Wiederverheirateten angedeutet hat, schwächte das Sakrament der Eucharistie". Der deutsche Kardinal Paul Josef Cordes, früher ein sehr vertrauter Mitarbeiter von Johannes Paul II und Benedikt XVI,  greift die erklärten Ziele der deutschen Bischöfe an, die heute in Frankfurt den "Synodalen Weg" eröffnen: Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiedereröffnung der Diskussion der Frauen-Weihe, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung  homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Heiligen Paul VI zur Empfängnisverhütung."

"CORDES: DIE DEUTSCHE KIRCHE IST AUF DEM WEG IN EIN SCHISMA" 
Heute Nachmittag wird im Frankfurter Dom die erste Sitzung des "Synodalen Weges" der deutschen Kirche eröffnet. Auf dem Weg sind 4 Diskussionforen über "Macht, Partizipation und Teipung der Macht"  "Sexualmoral" "Formen Priesterlichen Lebens" und "Frauen im Dienst und mit Ämtern in der Kirche"-
Der deutsche Episkopat (mit wenigen Ausnahmen) und die Laienorganisationen machen Ernst und beeilen sich, einen Weg, der zwei Jahre dauern soll, zu beginnen, auf dem Entscheidungen auch auf doktrinalem Gebiet getroffen werden könnten, die Rom herausfordern und quasi den Weg in die Autokephalie gehen.
Kardinal Reinhard Marx und die Seinen  scheinen entschlossen zu sein, ihre progressistische Agenda der deutsche Kirche aufzuzwingen.
Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiederaufnahme der Diskussion über die Weihe von Frauen, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Hl. Pauls VI zur Empfängnisverhütung. Der Synodale Weg könnte jenes
herrische "Wir sind keine Filiale Roms" konkret werden lassen, das Marx 2015 äußerte.
Über die  möglichen Konsequenzen die ein Prozess, der von der Ostseite des Rheins ausgeht und zu einer enormen Spaltung der Universalkirche führen könnte, haben wir mit Kardinal Paul Josef Cordes, dem emeritierten Präsidenten  des Päpstlichen Rates "Cor Unum", und früheren sehr vertrauenswürdigen Mitarbeiter des Hl. Johannes Paul II und Benedikts XVI, einer maßgeblichen Persönlichkeit des deutschen Katholizismus, gesprochen.


R. de Mattei, die DBK und die Simonie....

Roberto de Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana- pünktlich zum Beginn des "Synodalen Weges " der DBK die finanzielle Situation der Katholischen Kirche in Deutschland -mit besonderem Augenmerk auf die Kirchensteuer.
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"DIE SIMONIE DER DEUTSCHEN BISCHÖFE" 

"Wie sehr wünsche ich mir eine arme Kirche für die Armen" rief Papst Franziskus aus (L´Osservatore Romano vom 17. März 2013)  Die Antithese zu seinem Ideal stellt aber gerade die Kirche dar, die ihm am nächsten steht, die deutsche.
Die DBK , die die kürzliche Amazonas-Synode im Oktober ideologisch und finanziell gesponsert hat ist de facto die reichste und privilegierteste in ganz Deutschland. Diesen Reichtum verdankt sie der Kirchensteuer, einer Steuer, die der Staat an die Kirche abführt, für die sie um die 8-9% der gesamten Steuerlast der deutschen Katholiken einbehält. Diese  Steuerabgabe ist jedoch obligatorisch, anders als in anderen Ländern, in denen Kirchen durch die Großzügigkeit der Gläubigen finanziert werden, die frei entscheiden, einen Teil ihres Einkommens an sie zu zahlen.

Wer in Deutschland von der Kirchensteuer befreit werden will, muss eine Kirchenaustrittserklärung unterzeichnen, die ihn von den Sakramente ausschließt.
Am 20. September 2012 verfügten die deutschen Bischöfe, daß diejenigen, die sich nicht mehr registrieren lassen wollten, um der Zahlung der Kirchensteuer zu entgehen, nicht mehr beichten, nicht die Kommunion oder Firmung empfangen und zum Zeitpunkt des Todes keine katholische  Beerdigung mehr erhalten können.
Sie können sich nicht einmal mehr freiwillig in einem katholischen Verein engagieren, geschweige denn in einer kirchlichen Einrichtung wie einer Schule oder einem Krankenhaus arbeiten.
In einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung vom 17. Juli 2016 kritisierte Erzbischof Georg Gänswein diesen eklatanten Widerspruch mit folgenden Worten:
"Wie reagiert die katholische Kirche in Deutschland bei denen, die die Steuer für die Kirche nicht zahlen? Mit automatischem Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft, was bedeutet: Exkommunikation. Das ist übertrieben, unverständlich. Dogmen können hinterfragt werden und niemand wird rausgeworfen. Könnte es sein, dass die Nichtzahlung von Kirchensteuer eine schwerwiegendere Verletzung darstellt als Verstöße gegen Glaubenswahrheiten? Der Eindruck ist, dass, solange der Glaube auf dem Spiel steht, er nicht so tragisch ist, aber wenn Geld ins Spiel kommt, dann scherzt man nicht mehr. "
Lautete das Motto der amerikanischen Siedler im 18. Jahrhundert: "Keine Besteuerung ohne Repräsentation", so lautet das Motto der deutschen Bischöfe heute "Keine Sakramente ohne Besteuerung". Wenn Sie bezahlen, erhalten Sie die Sakramente, wenn Sie nicht bezahlen, werden Sie von ihnen ausgeschlossen. Der Reichtum der deutschen Kirche basiert, mit einem Wort, auf Simonie.


Fundstück

"Die Tagespost" - Redaktion veröffentlicht vor Beginn des "Synodalen Weges" die Warnung Kardinal Gerhard Ludwig Müllers vor Irrwegen und Anmaßungen der Bischofssynode und vor dem Rückgriff auf die alte Agenda der 70-er Jahre.
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Unter dem Titel:

"DIE GLAUBENS- UND SITTENLEHRE NICHT DEM ZEITGEIST ANPASSEN"

Kardinal Müller warnt davor, die Lebenswirklichkeit zur "Quelle der Offenbarung" zur erklären. Synodaler Weg kann keine Entscheidungen des Lehramtes korrigieren.

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Unmittelbar vor Beginn der ersten Synodalversammlung des Synodalen Weges hat Kardinal Gerhard Ludwig Müller davor gewarnt, die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche dem Zeitgeist anzupassen und in der Lebenswirklichkeit "eine Quelle der Offenbarung" zu sehen. In einem Beitrag für "Welt&Kirche", der Sonderbeilage der Tagespost zum Synodalen Weg, schreibt der Kardinal: Synoden und Konzilien hätten sich nie angemaßt, "die Kirche neu zu stiften oder ihre Glaubens- und Sittenlehre dem jeweiligen Zeitgeist anzubequemen und den herrschenden Weltanschauungen und Lebensstilen anzupassen." (...)

Quelle: Die Tagespost, Kard. G.L.Müller

Mittwoch, 29. Januar 2020

G. Weigel hält den Gift und Galle spuckenden Angreifern von Papst Benedikt XVI und Kardinal Sarah den Spiegel vor.

Im "Catholic World Report" hält George Weigel den bösartigen Verleumdern Benedikts XVI und Kardinal Sarahs mit unmißverständlichen Worten einen Spiegel vor
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               "DIE MOBBER UND DIESES  BUCH..." 
An dem außerordentlichen Gift, mit dem Benedikt XVI und Kardial Sarah bespuckt wurden, sind weder etwas Kirchliches noch Christliche Barmherzigkeit.

Sofort nachdem am 12. Januar bekannt wurde, daß der Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah ein Buch über die Krise des Priestertums in der Kirche des 21. Jahrhunderts schrieben, brach die online-Hysterie aus.
Das unterstreicht eher die Richtigkeit eines Vorsatzes für das Neue Jahr, den ich den betroffenen Katholiken in einer Kolumne vom 1. Januar empfohlen hatte: "Entschließen Sie sich, Ihren Kontakt zur katholischen Blogosphäre zu begrenzen."

Das außergewöhnliche Gift, das mehr als nur ein paar Kommentatoren auf den emeritierten Papst und den Kardinal spuckten, brachte die Diskussion der Kirche über die Reform des Priestertums nicht weiter. Tatsächlich hat es diese dringende Diskussion verzögert, indem es die Aufmerksamkeit von einigen dringenden Fragen (einschließlich der tiefen Wurzeln der Missbrauchskrise und der Bedeutung des geistlichen Zölibats) ablenkte und indem ein ernstes Buch so behandelt wurde, als wäre es ein parteipolitisches Traktat.

Dennoch diente die Kakophonie über das Benedikt/Sarah-Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" tatsächlich zwei nützlichen Zielen: sie spricht Bände über den Charakter des Giftes und sie stellte Teile der Dynamik innerhalb der Kirche klar, während das Pontifikat von Papst Franziskus sich am kommenden 13. März seinem 7. Jahrestag nähert.

Der Angriff auf Papst Emeritus Benedict war außergewöhnlich bösartig und zutiefst schlecht informiert. Ein prominenter Parteigänger des gegenwärtigen Pontifikats meinte, Benedikt sei "kaum eine halbe Stunde am Stück bei Bewusstsein". Ein anderer Zauberer des linken Spektrums sagte, Benedikt sei "handlungsunfähig".
Ich habe im vergangenen Oktober ganze 45 Minuten mit Papst Emeritus Benedict verbracht, um eine breite Palette von Themen zu besprechen. Er war körperlich ziemlich gebrechlich, aber am frühen Abend eines, wie ich annehme, normalen Tages war er völlig klar, ziemlich gut informiert, auf neue Informationen bedacht, voller guter Laune und in der Lage, Themen und Persönlichkeiten aus Gesprächen in Erinnerung zu rufen, die wir Jahrzehnte zuvor hatten. Der emeritierte Papst schien im Alter von 92 Jahren intellektuell glockenklar zu sein.
Kann man dasselbe auch für diejenigen sagen, die sich auf „Berichte“ stützen und ihn als senilen alten Mann abtun, der nicht mit den Ereignissen und vielleicht sogar der Realität in Verbindung steht?

Fundstück

Christian Geyer kommentiert für die FAZ den "Synodalen Weg" der deutschen Bischöfe im Verein mit einer seltsamen Laienschar, der morgen in Frankfurt beginnt.
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Unter dem Titel:

SYNODALER WEG

"SCHWATZBUDE ODER KICHLICHE ERNEUERUNG"

beginnt der Artikel so -Zitat:

"Bei ihren Reformgesprächen in Frankfurt werden die synodalen Weggefährten auch darüber entscheiden, was für sie mehr Gewicht hat: theologische Inhalte oder Konjunkturen der öffentlichen Meinung."  (....)

Quelle: C.Geyer, FAZ

Dienstag, 28. Januar 2020

Noch einmal zur Erinnerung: Anbetung im Frankfurter Dom, sagen wir zynisch, und besorgt: solange es noch geht

Es gibt, so seltsam es manchen Ohren klingen mag, auch noch so Leute wie wir, die nix anderes wollen, als einfach katholisch zu sein.
Möglicherweise liegt es daran, dass es sich bei unsereinem um Leute handelt, die nicht leichtfüßig auf dem mainstream surfen können oder wollen, warum auch immer.
Weiterhin ist es so, dass es die Lamentos in unseren Kreisen, so seltsam da auch manche Leute sind, das sei auch gesagt, schon mindestens ein ganzes Jahrhundert gibt. Auf jeden Fall lässt sich das anhand der  Heftchen beweisen, die man im Bücherregal der als fromm, gar frömmelnd, einem als man selber jung und dumm war, erschienenen Großmutter findet.
Ich hege den Verdacht, dass es seit den Zeiten Kaiser Konstantins noch nie großartig anders war, dass es also auf der einen Seite die gibt, die die Schrift mit den Augen des jeweiligen Zeitgeistes lesen und damit dann das eine auf ein Podest stellen, und anderes nicht wahrnehmen und dazu noch das, was auf dem Podest steht, zwar verehren, aber damit eben genau nicht leben, was auch so ein Problem ist.
"Wir haben ja die Heiligen, die haben damals gemacht, die werden für uns bei Gott schon bitten, dass er wieder macht" so ähnlich wird gesagt und damit entbindet man sich selber von der Aufgabe, selber zu machen, und sei es zu beten, so sagen die, die zwar nicht gut finden, was geschieht sich aber nicht positionieren wollen oder meinen zu können.
Für die anderen hat man Christus schon immer falsch verstanden, was zwar stimmt, aber auch sie sind nur wieder die Jünger derjenigen, die das immer falsch verstehen und deshalb immer wieder christuswärts aufbrechen, nicht wahrhaben wollen und meinen, Gott begreifen, gar ergreifen zu können, ihn sozusagen fein säuberlich seziert im Schrank zu haben, wo man bei Bedarf herausholt, was man gerade braucht.

Kardinal Sarah spricht Klartext.

Dorothy Cummings kommentiert  bei LifeSiteNews das Interview, das Kardinal Robert Sarah  "Il Foglio" gegeben hat. So klare und dezidierte Worte an ihre Adresse haben so manche der ad-hoc-Kritiker -auch aus den Reihen der Kleriker und klerikalen Presseorgane (wir könnten hier einige der deutschen Exemplare aufzählen) aus dem Mund eines Kardinals wahrscheinlich noch nie gehört. Es wurde aber wohl Zeit.
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"KARDINAL SARAH VERURTEILT "BRUTALE"  ANGRIFFE AUF BENEDIKT WEGEN DES BUCHES, DAS DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT VERTEIDIGT"´
"Was mein Herz bricht und mich tief verletzt ist die Brutalität, die Respektlosigkeit, die Rücksichtslosigkeit und die Unanständigkeit mit der BEnedikt XVI behandelt worden ist."


Kardinal Robert Sarah hat die "Brutalität" und "Unanständigkeit" der Angriffe auf den Papa emeritus Benedikt XVI -sobald die Nachricht ihres gemeinsames Buches, das den priesterlichen Zölibat verteidigt, erschien, verdammt. 

In einem Interview mit dem guineischen Kardinal, das Il Foglio aam 25. Januar veröffentlichte, sagte Sarah, daß es "viel Gerede über völlig lächerliche, für die Themen des Buches sekundäre Aspekte" gegeben habe,


"Absurde Kontroversen, vulgäre Lügen und schreckliche Demütigungen gegen Benedikt XVI und mich folgten aufeinander "fuhr der Kardinal fort. 

Aber es sind besonders die Angriffe auf den Ersteren, die ihn an meisten verletzen. 

"Was mein Herz bricht und mich tief verletzt, sind die Brutalität, die Respektlosigkeit, die Rücksichtslosigkeit und die Unanständigkeit mit der BEnedikt XVI behandelt worden ist" sagte er. 


Kardinal Sarah und Papst emeritus Benedikt XVI sind Co-Autoren eines Buches über die heutigen Herausforderungen des Prirestertums. Unter dem Titel "Aus der Tiefe unseres Herzens: Priestertum, Zölibat und die Krise der Katholischen Kirche" in der englischen und italienischen Fassung wird das von Cantagalli verlegt Buch am 30. Januar in den Buchläden erscheinen.  

"Ohne Animosität, ohne irgendwen anzhugreifen, haben wir unsere Überlegungen - mit Klarheit, Entschiedenheit und Treue zur Wahrheit einer der essentiellen Fragen vorgelegt: das Katholische Priestertum und den Zölibat" sagte Sarah.

Der Kardinal hat unterstrichen, daß es im Buch keine Stellungnahme gegen Papst Franziskus gibt. Inzwischen- so sagte er- hat der Papa emeritus "mir persönlich bestätigt, daß er dieses Buch begrüßt und glücklich über seine Veröffentlichung ist." 


"Der gesamte Text ist deshalb der selbe, außer der EInleitung und dem Schlußwort, wie das Verlagshaus Cantagalli erklärt" fuhr Sarah fort.


"Jetzt fordere ich, daß die sterilen Polemiken aufhören." 


Fr, Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über die vielen engen Verbindungen zwischen dem Alten und dem Neuen Testament, dem Glauben der Juden (jedenfalls in der Zeit Christi) und dem Glauben der Kirche.
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                 "GANZ VERSENKT IN DIE BIBEL" 
Gestern habe ich davon gesprochen, daß wir alle bessere Juden werden sollten, und als ich das schrieb, fiel mir eine Sache ein, zu der man öfter um Rat gefragt wird, von Laien ebenso wie von Klerikern. Tenor: Beim Beten des Breviers schlafe ich immer wieder ein und wenn ich mit einem Psalm durch bin, kann ich mich an kein Wort davon erinnern.Vielleicht sollte ich jetzt einen mahnenden Finger erheben und betonen, wie wichtig jedes Wort in jedem Psalm ist. Andererseits vielleicht aber auch nicht.
Worauf es wirklich ankommt: Diese ständig wiederholten Worte einsinken und zu einem Teil unseres Seins werden zu lassen, so daß sie in unserem Bewußtsein, aber auch in unserem Unterbewußtsein, zum Leben erwachen.

Der Hl. Augustinus hat darauf hingewiesen, daß wir uns in den Psalmen an den Herrn wenden können, daß er in uns und mit uns und für uns beten möge. Das ist sehr wichtig, aber daneben gibt es auch noch die ganz grundlegende jüdische Geisteshaltung. Dabei handelt es sich um das Aufeinandertreffen eines manchmal sich selbst gegenüber etwas skrupulöse Bestehens auf der Einhaltung des Gesetzes mit der beunruhigenden Einsicht, sich eben oft genug nicht an das Gesetz gehalten zu haben. Darin besteht das Wesen der Bundesbeziehung: daß Gott treu ist, selbst wenn wir nicht treu geblieben sind, und daß wir uns diese Einsicht sowohl auf individueller Ebene als auch in der Gemeinschaft aneignen.„

Misericordias domini in Aeternum cantabo“ (Ps. 88/89) (Die Erbarmungstaten des Herr will ich auf ewig besingen), das im Psalmvers zum Introitus der Messe von den Fünf Wunden vorkommt, war im späten Mittelalter unter den Klerikern äußerst populär. Und wenn ich damit auch vielleicht eine Ausnahme bin: Ich liebe all diese „langen“ Psalmen, in denen wir die Geschichte Israels durchwandern und die „Erbarmungen“ des HERRN aufzählen.

Ich halte es allerdings für unglücklich, daß die englischen Übersetzungen beginnend mit Coverdale den Satz mit dem Ich der ersten Person beginnen und so das menschliche Tun voranstellen, während das Hebräische, Griechische und Latein mit den Erbarmungstaten anfangen – wäre "The Mercies of the LORD for ever shall be my song" den wirklich so unverständlich? Wie es der Zufall will, geben die Bea-Psalmen, dieses große Symbol für alles, was in den Reformvorhaben seit den Zeiten von Pius XII. schief gegangen ist, das „chesedim“ mit gratias (Gnaden) wieder – mehr will ich dazu nicht sagen.

Misericordias Domini – man denke daran, daß DOMINUS in den Psalmen fast immer für das unaussprechliche Tetragrammaton (JHWH) steht, den Namen Gottes, der Moses offenbart wurde, der Name, an den sich der Gottesdienst des Tempels richtete. „Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN“ - das ist keine bedeutungslose Floskel. Diese Wendung hebt uns hinein in jenes Volk, das sich auf den Weg machte und das dann bereute, durch das Meer entfloh und und schließlich im Land von Milch und Honig ankam. Sie versetzt uns zurück zu Moses, als er vor dem brennenden Dornbusch stand – der doch ein Typos unserer lieben Frau ist, und zum Volk, wenn es im festlichen Zug zum Tempel zog – eines Typos unseres Erlösers selbst.

Manchmal denke ich, wir sollten es uns zur Gewohnheit machen, jedesmal beim Namen des HERRN den Kopf zu neigen, und ich bin froh, daß die Rubriken mich zumindest beim hl. Messopfer anweisen, beim „Gratias agamus Domino Deo nostro“ eine Verneigung zu machen: Lasset uns berakoth (Danksagungen, eucharistia) machen zu YHWH unserem Gott“.

Quelle: liturgicalnotes. Fr. J. Hunwicke 

Fundstück

In seinem Montagskick bei kath.net kommentiert Peter Winnemöller den offensichtlichen Realitätsverlust des ZdK-Präsidenten

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Unter den Titel:

"KRITISIEREN UNERWÜNSCHT"

beginnt der Artikel so:

"Es spricht wohl für einen massiven Realitätsverlust des Präsidenten des „ZdK“, wenn er die Sonderwelt katholischer Laienfunktionäre für die Wirklichkeit der katholischen Kirche hält -" (...)

Quelle: P. Winnemöller, kathnet 

Montag, 27. Januar 2020

Auch in diesen Tagen ...

... wollen wir das Geburtstagskind des Tages nicht vergessen:

Wolfgang Amadeus Mozart zum 264!

In all seinen großen Werken, die er geschaffen hat, nimmt doch die Kirchenmusik einen besonderen Platz ein ... und weil es gerade in diesen Zeiten so wichtig ist unsere Bitten für Kirche und Welt an dir Gottesmutter heranzutragen, klingt es auch im Himmel - mit der Musik von Mozart noch eindringlicher.

Hier ist die lauretanische Litanei KV 109!



Mater Ecclesiae - Ora pro nobis!

Marco Tosatti: der Papst, Kritik und Kritiker und die Italienische Politik.....

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae die Kommentare die sein alias Pezzo Grosso zu  den jüngsten Statements des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Bassetti, verfaßt hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

"PEZZO GROSSO: SALVINI BITTET UM EINE AUDIENZ UND DER PAPST ANTWORTET NICHT EINMAL"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae wir haben Pezzo Grosso die neuesten erstaunlichen Bemerkungen des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz (Pseudonym für das Amt für religiöse Angelegenheiten der PD) und andere verwirrende Äußerungen übermittelt. Pezzo Grosso mußte nicht lange gebeten werden und außer einem zusätzlichen- verheerenden- Kommentar  über die Dinge die Kardinal Bassetti sagte, hat er uns auch eine Nachricht geschickt: und die besagt, daß Salvini beim Papst um eine Audienz gebeten und nicht einmal eine Antwort bekommen hat. Pezzo Grosso hat das aus zwei verschiedenen Quellen erfahren, einer politischen und einer kirchlichen. 
Was soll man sagen, wenn es bestätigt wird? Aber der Dialog? Aber man soll sich denen stellen, die anders denken? 
Die übliche Show von Demagogie und Propaganda zum Gebrauch der Kameras....

§§§


Lieber und sehr geduldiger Tosatti, ich schreibe sehr geduldig, weil wer wie Sie in den letzten sieben Jahren einen Großteil seines Lebens als Vaticanist im Vatikan verbracht haben, muß die christliche Tugend der Geduld  auf eine harte Probe gestellt haben. 
Das letzte Beispiel ist zweifellos die unten wiedergegebene Zusammenfassung der Äußerungen Kardinal Bassettis, Präsident der CEI  die mindestens dreimal zum Schisma einladen.  

Bassetti greift am Wahltag in Perugia Salvini indirekt zum Thema Migration an (im Vorgriff auf das nächste CEI-Treffen in Bari an der Friedensgrenze des Mittelmeers) und gibt vor, Papst Bergoglio vor "destruktiven Angriffen" zu schützen.

Es ist offensichtlich, dass Bassetti in der CEI auf dem absteigenden Ast ist -der Papst hat bereits angedeutet, daß das Amt des Präsidenten auf Kardinal Zuppi übergehen könnte, und seine Rettung auf See sucht, auch er vielleicht Dank der CEI-Watch.

Überraschungsbesuch am Samstagnachmittag.



Die Kurienreform : Papst Franziskus scheut die intellektuelle Diskussion

In seiner wöchentlichen Kolumne in Monday in the Vatican kommentiert A. Gagliarducci die Kurienreform und den derzeitigen Stand der Dinge in Vatican und Kurie.
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"PAPST FRANZISKUS - UND DAS THEMA DER OFFENEN PROZESSE" 

Die Ernennung von Erzbischof Cyril Vasil zum Apostolischen Administrator mit vollen Befugnissen für die Eparchie Kosice in der Slowakei ist Teil der Vatican-Reform durch Papst Franziskus. Erzbischof Vasil, ein Slowake, war 10 Jahre lang Sekretär der Kongregation für die Ostkirchen. Laut dem Entwurf für die Kurienreform , der zirkuliert aber bisher weder approbiert noch veröffentlicht wurde, werden die Ämter in der Kurie für einen Zeitraum von 5 Jahren vergeben, der einmla verlängert werden kann. Vasil bereitete sich am Ende auf ein Amt außerhalb des Vaticans vor.

Sogar die kürzliche Ernennung von Francesca Di Giovanni zur Untersekretärin des Vatican-Sekretariates für multilaterale Beziehungen nimmt die Kurienreform vorweg. Der Entwurf der Konstitution "Praedicate Evangelium"  sieht einen zweiten vaticanischen Vizesekretär für Internationale Angelegenheiten - an der Seite des Untersekretärs für die zwischenstaatlichen Beziehungen vor, mit speziellem Fokus auf multilaterale Angelegenheiten. Diese Stellung iat am Ende eingerichtet worden, bevor die Apostolische Konstitution promulgiert wurde,. 

Diese beiden jüngsten Ernennungen sind Teil eines wohl durchdachten Trends im Pontifikat von Papst Franziskus. Nachdem er gewählt wurde, stellte Papst Franziskus teure externe Berater an, erwog Vorschläge, richtete Kommissionen für Kommunikation, Finanzen, und die IOR an und einen Rat der Kardinäle, die ihm beim Entwurf der Kurienreform und bei der Regieren der Kirche helfen sollten.

Mit den Worten von Papst Franziskus waren das offene Prozesse. Aber was wird aus diesen Prozessen werden- angesichts der Aktionen von Papst Franziskus, des Endes der Prozesse und wann er entscheidet. Und Papst Franziskus entscheidet unabhängig von jeder Beratung, ohne auch nur ein konstitutionelles Dokument zu entwerfen. Die Dokumente kommen -entsprechend dem Denken von Papst Franziskus - anschließend. 

Nach sieben Jahren des Pontifikates scheint Papst Franziskus´ Modus operandi klar zu sein und enthüllt seine Art zu denken. Für Papst Franziskus macht der Führer die Institution, sie/er dient nicht der Institution. Das ist eine typisch lateinamerikanische Denkweise. 

Seit dem großen kontinentalen Projekt von Simon Bolivar haben die Staaten Lateinamerikas hauptsächlich charismatische Führer erlebt, Die lateinamerikanischen Institutionen sind eher jung, sie haben nicht die historische Bedeutung der Europäischen Institutionen.


Sonntag, 26. Januar 2020

Bibellesen, Genesis erster Abschnitt Teil 2

Fortsetzung von hier 

 Ich schrieb neulich, ich wolle versuchen hier im Blog wirklich Abschnitt für Abschnitt die Schrift betrachten, einfach weil ich mit schon lange denke ich sollte das mal wieder tun, weil man so das Gefühl hat, jeder weiß was in der Schrift ist, jeder weiß was Gott will nur weiß da jeder was anderes.
Hier also der Link zu Teil 1, Genesis 1, 1-5 und im Folgenden einige, weitere Betrachtungen dazu:

Einer unserer Leser hat im Kommentar zu den ersten Versen von Genesis folgende Fragen gestellt:

- Wenn Gott erst nach der Erschaffung sah, dass das Licht gut war: was war dann seine Motivation, es zu schaffen?
- Wenn Finsternis die Abwesenheit von Licht ist: warum sammelte Gott das Licht sozusagen an einem Ort (bzw. zu einer Zeit) und schied Licht von Finsternis, oder anders gefragt: wozu wollte er Finsternis übriglassen?
- Von welcher Art Licht sprechen wir eigentlich, wenn Sonne, Mond und Sterne erst am vierten Tag erschaffen werden?
- Woher kommt die Zeit, d.h. wenn Gott nur Tag und Nacht benannte, wie kommt es dann zum Wechsel, wer verursacht Abend und Morgen?

Es seien hier noch mal die ersten Verse hergeschrieben, einfach, damit man weiß um was es geht:

  I. Die Urgeschichte
1. Die Schöpfung der Welt in sechs Tagewerken
a) Erstes Tagewerk: Die Urschöpfung und die Erschaffung des Lichts

1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde;

2 die Erde war aber eine Wüstenei und Öde, und Finsternis lag über der weiten Flut (= dem Urmeer), und der Geist Gottes schwebte (brütend) über der Wasserfläche.

3 Da sprach Gott: »Es werde Licht!«, und es ward Licht.

4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis

5 und nannte das Licht »Tag«, der Finsternis aber gab er den Namen »Nacht«. Und es wurde Abend und wurde Morgen: erster Tag.





Man könnte das alles irgendwie retten, wenn man Vers 5 als Zusammenfassung nimmt,
Zuerst ist Licht und Finsternis vermischt, zuerst ist sowieso alles vermischt, untrennbar, so wie die Zutaten für eine Mahlzeit wirr im Einlaufwagen herumliegen, der Himbeersaft neben den Essiggurken,die Marmelade neben dem Katzenfutter, der Honig neben dem Spülmittel usw,
Das würde aber bedeuten dass im Anfang wirklich gleich alles geschaffen wurde, und alles was später folgt lediglich Ausdiffernzierung ist, und das was Gott und Christus (Joh5,17 und Prolog des Johannesevangeliums ) seit dem tun, ist nichts, wie weiter ausdifferenzieren,
Oder um ein anderes Bild zu bemühen, auf der Baustelle des Himmels wurde alles abgeladen, die Steine für die Fundamente, die Steine für das Haus, Türen und Fenster, aber auch Möbel und selbst die Deckchen für unter die Blumenvasen, und das meint das Geschehen "im Anfang" also bevor es Tage, als Synonym für die Zeit gab und seitdem wird gebaut und geräumt.
Das nun entspricht dem,. was wir eigentlich auch mit der Urknall Theorie meinen:.alle Materie und alle Energie, die in dem Urknallmodell nur verschiedene Erscheinungsformen voneinander sind, (wegen der berühmten Formel von Albert Einstein (E = mc²) die besagt dass Materie sich in Energie umwandeln lässt und Energie in Materie) also alles ist schon zu Beginn da, und explodiert dann, verteilt sich, ballt sich zusammen, wird Sonne und Planeten, auf denen dann wieder sich Oberflächen, Landschaften bilden usw, usw.
Es ist nicht der Raum das auszuführen, aber es ist schon interessant, dass die moderne Naturwissenschaften,  eigentlich nur das Bild, welches sich aus dem Schöpfungsbericht ergibt, ebenfalls aufgreifen, auch und wenn ihre Formeln nicht annähernd so poetisch sind, wie die ersten Kapitel des Buches Genesis.


Kehren wir zurück zum Text, Gott ruft also das Licht irgendwie, entweder aus der Finsternis, dem Tohuwabohu heraus, das würde zu obigem Bild passen, oder aber er schafft es, indem er es sagt, zusätzlich und zwar in der Finsternis und dann sieht Gott, auch total seltsam und ungewohnt, dass das Licht gut ist, und scheidet es von der Finsternis.
 Es wird also zuerst dämmerig, zwielichtig, diffus, also Abend, dann scheidet Gott das Licht von der Finsternis, es wird Nacht und dann eben dort wo, besser wann, das Licht ist, eben Morgen und Tag.
Das wäre dann der erste Tag der mit der Erschaffung des Lichtes, und am Abend, beginnt.
Auch das ist eigentlich etwas ungewohntes, sind wir gewohnt unsere Tage am Morgen beginnen zu lassen oder eben um Mitternacht, aber nicht am Abend, wobei die Juden das heute noch tun und die Kirche es auch (wieder)  tut, indem der Sonntag schon am Samstagabend anfängt, weswegen ein Vorabendgottesdienst überhaupt erst "gilt" . Es gibt dazu eine Enzyklika von Johannes Paul II "Dies Domini"  weil, das muss fairerweise geschrieben werden, die Kirche in früheren Zeiten sich was die Bestimmung von Tagen anging, an den Gepflogenheiten der Welt orientiert hat und erst mit dem Vatikanum II wieder zur biblischen Praxis zurückgekehrt ist.
Was der Text nun genau nicht aussagt, ist woher das alles kommt, und warum das alles geschieht.
Was wir nun sagen können ist, dass das Fleisch, also die Materie des Menschen, sein Leib wie es altmodisch hieß, der Tempel des heiligen Geistes sein soll und wir am Ende nicht als geistige Wesen im Himmel sein werden, sondern auch das Fleisch, ja die ganze Schöpfung erlöst wird, die zunächst gut geschaffen war, aber mit dem Menschen gefallen ist.
Gott schafft, das ist zumindest die einfachste Interpretation aus dem Nichts, aber das was er schafft, soll ewig sein.
Eigentlich komplett unlogisch, ist jedoch der Vers 2. Da ist die Rede von der wüsten und wirren Erde, wo man sich irgendwie wirr übereinanderliegende Gesteinsbrocken und ausbrechende Vulkan mit Lavaströmen, sowie unregelmäßige offene Löcher wie aus einem Tagebergbau und das alles in der Dunkelheit vorstellt.  Dann heißt es aber im folgenden Satz, dass die Finsternis über der Urflut lag, wobei sich das nur so erklären lässt, dass das Wasser der Urflut die ganze Erde bedeckte und das wüste und wirre somit darunter lag. Anders ergeben die folgenden Verse, wo das Firmament gemacht wird, und dann das Wasser unter dem Firmament zusammenfließt und dann erst der Boden sichtbar wird, keinen Sinn.
Oder man sagt, dass uns hier unsere Vorstellung irre führt, dass wüst sich auf Wasserwüste und wirr auf wirre Wellen (auf den Wind kommen wir gleich noch) bezieht.
Ich meine bis ins Neue Testament zieht sich ja die Vorstellung vom Meer als bösem Ort, und noch in den Endzeitreden Jesu heißt es, dass die Menschen so bestürzt sein werden, über das Toben und Donnern des Meeres, dass sie den Geist aufgeben werden (Luk 21,25).

Dann berichten uns die ersten Verse der Genesis, darüber, dass es einen Gott gibt aber auch einen Geist Gottes, und dass Gott spricht, also es auch ein Wort Gottes gibt.
Dieser Geist Gottes schwebt über den Wassern, sind wir gewohnt zu lesen, jedoch scheint mir richtiger das Wort "brütet über den Wassern" zu sein, so sagen auf jeden Fall die Hebräischkenner
Man könnte das nun auch wieder so verstehen, dass der heilige Geist das eben ausbrütet, so wie ein Vogel das Ei, was Gott da angelegt hat.
Interessanterweise taucht der Mythos eines Welteis, eines Eis am Ursprung, das sich teilt, woraus dann schöpferische Mächte entspringen, in vielen Kulturen auf, siehe hier.
Wären nicht die folgenden Verse könnte man annehmen der heilige Geist, also Gott selber brüte das in der Finsternis keimhaft liegende Licht aus, und hätte damit eine wundervolle Analogie zum menschgewordenen Gottessohn der  in der Finsternis der Welt das Recht errichtet wie es in Jesaja 42, 1-7 heißt, oder wie man auch sagen könnte sozusagen in der Finsternis der Welt wächst, bis Gott ihn zum Heil und Licht selbiger Welt aus dem Tod dieser Welt auferweckt.
Ich habe jetzt das gemacht, was mich an vielen Predigten aufregt, Gedanken entwickelt, die zur betrachteten Bibelstelle passen, nur leider nicht zum Zusammenhang.
Wobei sich mir manchmal der Gedanke aufdrängt, ob es nicht vielleicht doch so,  ist, dass die Schrift Satz für Satz gelesen, betrachtet und meditiert werden will?

Wir sehen es ergeben sich, je länger wir drüber Nachdenken  nur immer mehr Fragen.
Dazu kommt noch die einfache Frage: ja wenn es das Licht ist, welches Tag und Nacht bestimmt, woher kommt denn dann das Licht, wenn die Sonne noch nicht erschaffen wurde, oder anders gefragt, wie harmonisieren wir den ersten Schöpfungstag mit dem vierten (da werden dann Sonne. Mond und Sterne geschaffen)?
Man könnte nun wieder den Prolog des Johannes Evangeliums zu Hilfe nehmen wo es heißt:

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden, und ohne dieses ist nichts geworden (von allem), was geworden ist. 4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, doch die Finsternis hat es nicht ergriffen.

 Hier ist das Licht eindeutig das Leben anundfürsich und wird konkretisiert als Christus, für den bzw das Johannes der Täufer Zeugnis geben soll hier 

8 Er war nicht selbst das Licht, sondern Zeugnis sollte er von dem Licht ablegen. 9 Das Licht war da, das wahre, das jeden Menschen erleuchtet, es kam gerade in die Welt;

nur wie kriegen wir das mit dem Tag und der Nacht in Verbindung? Meint im Kontext des Vers Genesis 1, 4 Tag und Nacht was anderes, als wir so meinen?
Man könnte ja nun sagen, hier sei Tag und Nacht rein metaphorisch gemeint, der Tag, das Licht, eben die Zeit des lebendigen Lebens, und die Finsternis, die Nacht eben die Zeit des Todes, des Winters, des Niedergangs, so wie das die Menschen schon immer erleben und auch in der Natur, egal ob mit oder ohne Menschen schon immer so gewesen ist.
Nur passt das wiederrum nicht zum biblischen Befund, nachdem der Tod der Sünde Lohn ist, also erst durch die Sünde der ersten Menschen in die Welt kam



Fundstück

Angesichts des bevorstehenden "Synodalen Weges" stellt Tobias Klein im Feuilleton der "Tagespost"  Überlegungen an, ob durch eigene Vorschläge konservativer Katholiken zur Erneuerung von in die Jahre gekommenen Strukturen vielleicht der progressistische worst case zu verhindern wäre.
Hier geht´s zum Original:  klicken

unter dem Titel:

"IN DER KIRCHE GESUCHT:  REFORM-IDEEN DER KONSERVATIVEN" 

Warum der Synodale Weg dazu zwingt, strukturell innovativ zu sein.


beginnt der Artikel so- Zitat : 

"Schon vor 40 Jahren forderte der Theologe Johann Baptist Metz die Überwindung der „bürgerlichen Angebots- und Servicekirche“. Heutige „Reform“-Bestrebungen, wie sie sich etwa in der Agenda des „Synodalen Wegs“ niederschlagen, scheinen jedoch genau diesem Kirchenbild verpflichtet zu sein. Wäre es in dieser Situation womöglich gerade die Aufgabe des vermeintlich „konservativen Lagers“ innerhalb der Kirche, Alternativen aufzuzeigen und zu entwickeln? "  (...)

Quelle:  T.Klein, Die Tagespost 

Bibellesen als Blogtagebuch

Es wird ja heutzutage viel diskutiert und das hauptsächlich über Gott und die Welt.
Meines Erachtens ist der Grundfehler in der öffentlichen und nichtsoöffentlichen kirchlichen Diskussion eine Verwechselung der Kategorien.
Man geht davon aus, dass Gott gut ist und schließt deshalb, dass alles was man selber gerade als gut empfindet, als gut denkt, gerne hätte (wie der Volksmund sagt) auch das sei, was der gute Gott gut findet.
Es ist nun fast logisch, dass der Erkenntnisweg anderes sein sollte, der Mensch sollte sich von Gott sagen lassen, was gut und böse ist.
Man könnte nun, mit der Schrift feststellen, dass der Mensch das ja weiß, weil er, kurioserweise, damit sündigte, dass er erkennen wollte, was gut und böse ist, und das, nach der Aussage Gottes, auf den ersten Seiten der Genesis auch tut.
Nun ist man ja gerne geneigt, anderen Leuten zu unterstellen, dass die das Böse dass sie verschuldet haben, auch so gewollt haben, besonders dann, wenn diese anderen, von vorneweg unter dem Label "die Bösen" firmieren, Allerdings bei sich selber und denen, denen man per se gute Absicht, bzw Unwissenheit unterstellt, sieht man die Sache dann genau rumgedreht und reflektiert auf die gute Absicht, und nicht auf die schlechte Folge.
Gut das alles ist im Grunde nichts Neues, und ganze Bibliotheken sind über den Komplex von Schuld, Ursache, Willen, Absicht und die Herkunft des Leides geschrieben worden.
Ich habe mir jetzt überlegt, vielleicht wäre es gut, einfach mal die Schrift zu lesen, von Buchdeckel zu Buchdeckel, auch und weil die öffentliche und auch die privaten Diskussionen all zu oft in eine sich gegenseitig an den Kopfknallen von Bibelstellen ist.
Gut es ist so, dass das Lesen der wirklichen Bibel was anders ist, als einem die Kinderbibeln so suggerieren und es gibt lange Passagen, wo man sich fragt "Was soll denn das?".
Es gehört irgendwie zu dem verborgenen Faszinosum der Schrift, dass sie irgendwie nicht auszuschöpfen ist, und es fast nicht geht, sie einfach so im Kopf und präsent zu haben.
Ich weiß nicht wie lange ich das durchhalte, weil die ganze Schrift lesen ist, schon ein Projekt für Jahre, aber ich wollte einfach in unregelmäßigen Abständen und dabei doch fortlaufend hier im Blog Abschnitt für Abschnitt herkopieren und, sofern mir was dazu einfällt, auch was dazu schreiben.
Soweit ich das recherchiert habe, ist die genaueste Übersetzung die Übersetzung von Hermann Menge, die dazu noch den Vorteil hat, gemeinfrei zu sein. Daher werde ich diese Übersetzung verwenden

Also fangen wir an:

 I. Die Urgeschichte
1. Die Schöpfung der Welt in sechs Tagewerken
a) Erstes Tagewerk: Die Urschöpfung und die Erschaffung des Lichts

1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde;

2 die Erde war aber eine Wüstenei und Öde, und Finsternis lag über der weiten Flut (= dem Urmeer), und der Geist Gottes schwebte (brütend) über der Wasserfläche.

3 Da sprach Gott: »Es werde Licht!«, und es ward Licht.

4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis

5 und nannte das Licht »Tag«, der Finsternis aber gab er den Namen »Nacht«. Und es wurde Abend und wurde Morgen: erster Tag.


Samstag, 25. Januar 2020

Zur Erinnerung: Anbetung in Frankfurt, während dieser seltsamen Synode

Es gibt, so seltsam es manchen Ohren klingen mag, auch noch so Leute wie wir, die nix anderes wollen, als einfach katholisch zu sein.
Möglicherweise liegt es daran, dass es sich bei unsereinem um Leute handelt, die nicht leichtfüßig auf dem mainstream surfen können oder wollen, warum auch immer.
Weiterhin ist es so, dass es die Lamentos in unseren Kreisen, so seltsam da auch manche Leute sind, das sei auch gesagt, schon mindestens ein ganzes Jahrhundert gibt. Auf jeden Fall lässt sich das anhand der  Heftchen beweisen, die man im Bücherregal der als fromm, gar frömmelnd, einem als man selber jung und dumm war, erschienenen Großmutter findet.
Ich hege den Verdacht, dass es seit den Zeiten Kaiser Konstantins noch nie großartig anders war, dass es also auf der einen Seite die gibt, die die Schrift mit den Augen des jeweiligen Zeitgeistes lesen und damit dann das eine auf ein Podest stellen, und anderes nicht wahrnehmen und dazu noch das, was auf dem Podest steht, zwar verehren, aber damit eben genau nicht leben, was auch so ein Problem ist.
"Wir haben ja die Heiligen, die haben damals gemacht, die werden für uns bei Gott schon bitten, dass er wieder macht" so ähnlich wird gesagt und damit entbindet man sich selber von der Aufgabe, selber zu machen, und sei es zu beten, so sagen die, die zwar nicht gut finden, was geschieht sich aber nicht positionieren wollen oder meinen zu können.
Für die anderen hat man Christus schon immer falsch verstanden, was zwar stimmt, aber auch sie sind nur wieder die Jünger derjenigen, die das immer falsch verstehen und deshalb immer wieder christuswärts aufbrechen, nicht wahrhaben wollen und meinen, Gott begreifen, gar ergreifen zu können, ihn sozusagen fein säuberlich seziert im Schrank zu haben, wo man bei Bedarf herausholt, was man gerade braucht.

Tosatti /Msgr. ICS: wollte Scalfari vom Papst bekehrt werden?

Nach den neuesten Wirrnissen um die Inhalte der notorischen Gespräche des amtierenden Pontifex´ mit dem Repubblica-Gründer Scalfari veröffentlicht Marco Tosatti bei Stilum Curiae die interessanten Überlegungen von Msgr. ICS zu diesem Thema.
Hier geht´s zum Original: klicken

"WER WEISS: VIELLEICHT WOLLTE SCALFARI BEKEHRT WERDEN,  VOM PAPST..."

Liebe Stilumcuriale, Msgr. ICS hat den Kommentar Ihres Bloggers über Scalfari und den amtierenden Pontifex gelesen und möchte einige Gedanken dazu mit Ihnen teilen. Und eine provozierende aber interessante Hypothese. Gute Lektüre! 

§§§

                                         Msgr. ICS  an Tosatti

"Lieber Dottore Tosatti, erlauben Sie mir eine oder auch zwei Überlegungen zu Ihrem jüngsten Kommentar zur "Unendlichen Geschichte" zwischen Papst Bergoglio und Scalfari? 

Schauen wir mal: Es scheint mir zu 
einfach und offensichtlich, in den Gesprächen (und in den folgenden Artikeln auf Repubblica) den Vergleich zwischen einem "listigen Mann" zu sehen, der zeigen will, dass es endlich einen Papst gibt, der erklärt, dass Gott nicht existiert, und einem "Simpel", der überzeugt ist, daß die Kirche nichts zu lehren hat und  sich mit der Welt versöhnen und auch das "Schlauheit"  benutzen muß,  um das zu tun. 
Komödie oder Farce ist für beide Seiten zu offensichtlich.- sowohl für die säkulare als auch für die  katholische Welt.

Erlauben Sie mir eine Hypothese (halbwegs unwahrscheinlich). Was wäre, wenn die Dinge völlig anders wären? Wenn Scalfari eine ganz andere Absicht gehabt hätte, als er die Beziehung zu Bergoglio begann? 

Wenn Scalfari (wie es z.B. bei Papini war) nach Gründen suchte, sich zu bekehren? Den Wunsch nach Erlösung  verspürte?

Stellen wir uns dieses wundersame Ereignis als Hypothese vor.

Aber jetzt- Dank der "unendlichen Geschichte" mit Bergoglio hat Scalfari keinen Grund mehr, seinen Laizismus nicht zu bekräftigen. 

Oder nicht?


Freitag, 24. Januar 2020

Der GenterAltar, L´Agneau Mystique und das Internet. Noch ein Fundstück

Es ist schon bemerkenswert, daß eine Tafel- wenn auch die zentrale- eines Altaraufsatzes aus dem 15. Jahrhundert, das in der der St. Bavo-Kathedrale in Gent eher den Gläubigen und den Liebhabern der flämischen Malerei bekannt war, jetzt nach einem Bericht über das Ergebnis der aktuellen Restauration im Internet Furore macht. Darüber berichtet heute sachkundig Marco Gallina in "Die Tagespost". Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel :

"WIE DAS LAMM GOTTES DAS INTERNET EROBERTE"

beginnt der Artikel so:

"Die Restauration des weltberühmten Genter Altars hat enthüllt, daß das ursprüngliche Lamm Christi völlig anders aussah als angenommen. Was zuerst mit Überraschung und Ablehnung zur Kenntnis genommen wurde, kursiert nun als Internet-Meme in den sozialen Medien." (...)

Quelle: M.Gallina, Die Tagespost 

Tweet zum Tage....

Zum Auftakt für den Marsch für´s Leben in Washington- die Hl. Messe

M. Tosatti: Gibt es einen weiteren, einen dritten Papst in Rom?

Marco Tosatti  setzt sich bei Stilum Curiae mit den neuesten Verlautbarungen Eugenio Scalfaris über angebliche Aussagen des Pontifex Maximus über die Natur Christi (die den alten arianischen und gnostischen Häresien zum Verwechseln ähnlich sehen) -auseinander und bittet den alten Freund des Papstes um etwas mehr Zurückhaltung
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON PAPST JORGE UND PAPST EUGENIO"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in den vergangenen Tagen hat Radio Roma Libera, die erste katholische online-Zeitung eine meiner kurzen Überlegungen darüber veröffentlicht, was  zu einem Phänomen geworden ist und lächerlich sein könnte, wenn es nicht auch tragische Aspekte hätte: und das sind die Gespräche Eugenio Scalfaris mit dem amtierenden Pontifex, über die uns der Gründer der "Repubblica" anschließend berichtet. Lesen Sie, was ich im podcast bei Radio Maria Libera sagte und schauen Sie, ob nicht jemand etwas unternimmt- was weiß ich , etwas in der Art wie "O.k. Eugenio, komm wieder, aber keine Anführungszeichen mehr, alles klar? Du weißt wie die Katholiken sind, sie lesen es und sind befremdet...."
Gute Lektüre!
                                                                   §§§

In den vergangenen Tagen war die Welt Zeugin nicht nur der Kontroverse um das Buch, das Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats geschrieben haben, angegriffen durch die üblichen zweideutigen und indirekten Manöver eines in Worten kritisierten und in Taten praktizierten Klerikalismus-sondern auch der zigsten Show von Eugenio Scalfari und Papst Bergoglio.

Wieder einmal sprach der Gründer von Repubblica Kolumne für Kolumne von seinem jüngsten Treffen mit dem Papst; der offensichtlich Zeit hat, mit dem Gründer von Repubblica Kaffee zu trinken aber nicht mit den Dubia-Kardinälen zu sprechen.


Wir können diese Aussagen nicht ernst nehmen. Und wahrscheinlich wird diese Haltung hinter den Mauern geteilt. Kollegen, die viel beschwichtigter sind als diejenigen, die reden und schreiben, berichten mir, daß der Große Alte der Republicca oft anruft, um einen Termin zu vereinbaren.
Und sie erzählten mir mir eine wichtige Episode. Während einer der letzten Reisen begrüßte der Papst die Journalisten nacheinander mit einem persönlichen und spielerischen Satz und als er bei einem der Korrespondenten der Republicca ankam, fragte er: "Wie geht es der Mumie?" und wir können uns gut vorstellen, auf wen er sich bezog ...


Fundstück

Peter Winnemöller denkt in seinem blog "katholon" über die Zusammenarbeit der DBK mit dem ZdK bei der Planung des "Synodalen Weges" nach.

Hier geht´s zum Original:  klicken

Quelle: katholon, P. Winnemöller

Donnerstag, 23. Januar 2020

Einladung zur Anbetung in Frankfurt

 Folgende Meldung erreichte uns und wir geben sie hiermit weiter, 


F R A N K F U R T 30.1.1.2.2020

Während ca. 400 Meter weiter die 1. DBK/ZdK-Versammlung tagt, beten Katholiken im Bewusstsein, dass sehr viel auf dem Spiel steht, für die katholische Kirche, den Leib Christi in unserem glaubensschwachen Land. Bete mit!

Bildquelle: pixabay.com


Eucharistische Anbetung während der Ersten Synodalversammlung des Synodalen Weges

Ort: Dom St. Bartholomäus (Wahlkapelle) Frankfurt am Main

Zeit: 30. 01. 2020, von 8.30 bis 16.30 Uhr
31. 01. 2020, von 8.30 bis 18.00 Uhr
01. 02. 2020, von 8.30 bis 16.30 Uhr

Kommt, lasset uns anbeten!


Bildquelle: Pixabay.com

Ende der Querelen um "Aus der Tiefe unserer Herzen"- aber ein Rätsel bleibt....

Auch der Chefredakteur von La Nuova Bussola Quotidiana, A. Gagliarducci, setzt kurz vor dem Erscheinen der italienischen Ausgabe einen Schlußstrich unter den Sturm um "Aus der Tiefe unserer Herzen"  Alle angeblichen Unklarheiten um die Autorenschaft der Texte sind beseitigt- aber- ein Rätsel bleibt:  das Verschwinden eines von Kardinal Sarah und Papa emeritus Benedikt XVI dem Staatssekretariat zur Veröffentlichung übergebenen Kommuniqués zum Thema.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SARAH UND BENEDIKT XVI, DAS BUCH ERSCHEINT. TEXTE UND UNTERSCHRIFTEN SIND BESTÄTIGT."

Ein Kommuniqué des Verlegers Cantagalli, das das Erscheinen von "Aus der Tiefe unserer Herzen" für den 30. Januar ankündigte, setzt den vielen Tagen wilder Polemiken ein Ende (oder fast).
Als Autoren werden "Robert Sarah mit Joseph Ratzinger/Benedikt XVI "genannt- um weitere Spekulationen zu vermeiden. Die Wahrheit ist also wieder hergestellt, aber es bleibt die Wunde einer medialen Lynchjustiz zum Nachteil von Kardinal Sarah und des Papa emeritus, für die sich- dessen können wir sicher sein- sich keiner entschuldigen wird.
Und da ist auch noch der Makel eines Kommuniqués von Benedikt XVI und Sarah vom vergangenen Freitag, das vom Staatssekretariat hätte veröffentlicht werden sollen, das aber spurlos verschwunden ist.

"Heute- erst heute - wo die Nebel sich zu lichten scheinen- (...) kündigen wir das Erscheinen des Buches "Aus der Tiefe unserer Herzen" von Robert Sarah mit Joseph Ratzinger/Benedikt XVI für den 30. Januar 2020 an und danken den Autoren und allen Freunden, die uns bei diesem delikaten Unternehmen unterstützt haben, unseren Dank aus."
Mit diesen Worten hat David Cantagalli, der italienische Verleger von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, in einem offiziellen Kommuniqué das Schlußwort (oder beinahe) unter das trostlose Geschehen um die Ankündigung der Veröffentlichung des Buches zur Verteidigung des Zölibats, geschrieben zu vier Händen von Kardinal Sarah und vom Papa emeritus gesetzt.
Also es gib keine Zurücknahme der Unterschrift- wie es Benedikts Sekretär, Msgr. Georg Gänswein, vor den Presseagenturen erklärte, nachdem Indiskretionen darüber, daß Benedikt XVI über das Projekt des Buches nicht informiert war. Daraufhin kam es zu einem wahren medialen Lynchmord an Kardinal Sarah und auch zur üblichen Kampagne gegen den Papa emeritus.

Die Jodelsynode wirft ihre Schatten voraus .... unser tweet zum Tage:

M.Tosatti: Gedankenspiele um den Hl. Stuhl samt Inhaber als Geschenk an Frankreich.....

Pezzo Grosso- ein alias von Marco Tosatti denkt in einem Beitrag in Stilum Curiae  darüber nach, Frankreich den Papst samt dem Hl. Stuhl & Gefolge zu schenken....
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PEZZO GROSSO: MONSIEUR MACRON, MÖCHTEN SIE DEN PAPST NICHT IN FRANKREICH....?"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, unser Pezzo Grosso hat die beigefügte Nachricht gelesen, die wenige Tage vor der Wahl in der Emilia Romagna erschien, in der u.a. die Bischöfe mit Kardinal Zuppi an der Spitze sich gegen "Souveränismus und Populismus" ausgesprochen haben...wer weiß auf wen sie sich damit beziehen. Pezzo Grosso hat zu Feder und Papier, d.h. zur Tastatur, gegriffen und diesen zigsten pontifikalen Gag zugunsten der Migrantenströme kommentiert... gute Lektüre!
                                                                       §§§ 

Lieber Tosatti,
ich habe den oben erwähnten Link gelesen. Darf ich eine weitergehende Überlegung vorschlagen?

Italien ist das einzige Land, das in seinem Inneren einen Staat (Vatican), Sitz des Papstes, der obersten moralischen Autorität der Welt, beherbergt. Dank dieser Anwesenheit wurde Italien in der Vergangenheit mehrmals Opfer von Invasionen (vielleicht mit der Entschuldigung den Papst vor den Kaisern zu schützen), wiederholt auf verschiedene Weise politisch erpresst (wir denken an radikale Parteien), weil der italienische Staat den Vatican beeinflusse. Das geschah aus politischen Gründen- und für alle offensichtlich, weil die moralische Autorität der Kirche, des Papstes  alle Wahlerwartungen kippen kann.

Aber nicht nur in Italien, sondern auch in allen Ländern der Welt, wo es Katholiken gibt, die wählen (und den Bischöfen gehorchen). Der unten aufgeführte Link drückt genau dieses Konzept aus, oder nicht Tosatti?

Außerdem ist der wirklich Migrant, der nicht in Italien an Land hätte gehen sollen, ein italienisch-argentinischer Jesuit, ein Infiltrierer mit einem Pass des Hl. Stuhls. Aber das sit nicht die Schuld der Regierung Conte. Es war ein Schlag des Kleinen Vatican-Staates unter der Regierung Bertone-Gänswein- unterstützt von Obama-Clinton und der parajesuitischen St. Gallen-Mafia.

Tosstti, erkennen Sie also die Schäden, die die Anwesenheit des Vaticans in Italien verursacht? Es sind äußere politische Einflüsse im Land zu haben, die das Land auf die Knie zwingen, damit die Moralische Autorität sich bereit erklärt, die Moral zu ändern.

Sprechen wir gerechterweise von den illegalen Migranten, sprechen wir nie mehr von Spionen oder Terroristen, die unser Land mit Diplomaten-Pässen betreten und Bedingungen schaffen, aus denen heraus Regierungen vom aktuellen Typ "alla Salavini" entstehen.

Haben wir uns nie gefragt- und eine Antwort riskiert- wer die legitimen Diener unseres Landes sind, wer dagegen die Verräter, die äußern Mächten verpflichtet sind? So wie wir uns allzu oft fragen, wer die Päpste, Kardinäle, jene, die an das Evangelium Christi glauben oder die Gläubigen Luthers, von Mohammed, Marx, Hegel, Kant, Heidegger, etc.?

Denken wir darüber diese Hypothese nach, die eine präzedenzlose religiös-politische Allianz schafft, Sagen Sie nicht, daß ich übertreibe, denken Sie bitte darüber nach, Freunde von Stilum Curiae.

Denken Sie, daß man ein Referendum über die Bereitschaft der katholischen Italiener, den Päpstlichen Stuhl einschließlich des Pontifex´zu verlieren veranstalten könnte?
Die Franzosen haben sich den Pontifex der Katholischen Kirche immer in Frankreich gewünscht. Und es ihnen zweimal gelungen- mit Gewalt.
Philipp IV von Frankreich (Philipp der Schöne) hat das Papsttum nach Avignon (die Gefangenschaft von Avignon) verlegt, aber die Hl. CAterina hat Papst Gregor XI überzeugt, nach Rom zurück zu kehren.

500 Jahre später hat Napoleon sogar zwei Päpste als Gefangene nach Frankreich gebracht (Pius VI und Pius VII). Erledigen wir das auf "französische Art", oder? Diesmal freundschaftlich. Schenken wir Macron Bergoglio und seinen Hof,

Transferieren wir den (Ex) Hl. Stuhl nach Frankreich, wo er sich sicher zu hause fühlen wird.

Oder Tosatti? Was sagen Sie?

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti




Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über die Möglichkeit, Menschen beim Lügen zu erwischen.
Hier geht´s zum Original: klicken

 "WAUGH, PAPST FRANZISKUS UND DIE PACHAMAMA"
In Brideshead beschreibt Waugh seine Desillusionierung über die Army - in Worten eines über seine Frau desillusionierten Ehemannes:

"Ich nahm die falschenTöne in ihrer Stimme wahr und lernte, aufmerksam auf sie zu hören...[lernte ihre Eifersucht und Selbstvergewisserung und ihren nervösen Tick mit den Fingern, wenn sie log...] "

Ich frage mich, ob ich der Einzige bin, der diesen Vorgang bei PF verfolgt: "den nervösen Tick mit den Fingern, wenn sie log".

Genau das habe ich im Hinblick auf PFs Erklärung von vor ungefähr einem Jahr wieder erlebt, die für einen synkretistischen Relativismus plädierte. Wir könnten sie vernünftigerwe3ise als seine "Praeparatio Evangelii" für seine Amazonas-Synode betrachten, seinen Pachamama-Moment ind für die Ereignisse, die geschahen als PF -wie jeder traditionelle Verführer, seine Opfer hinter`s (vaticanische) Licht führt.

Diese Erklärung scheint so so lange her zu sein,: die Dinge entwickeln sich so stark und schnell in diesem Pontifikat  (ich frage mich, ob PFs Hausarzt ihm schlechte Nachrichten überbracht hat). Aber vielleicht  erinnern Sie sich daran, daß die Erklärung "keinen Zoll breit von der Lehre des II.Vaticanischen Konzils abweicht"

Sofort ....wußte ich...war ich sicher....daß sie das tun würde und de facto sicher mehr als nur einen
Zoll.

"Der nervöse Trick mit den Fingern wenn er lügt" 

Vielleicht erinnern Sie sich in diesen dunklen Tagen  daran, daß ich Chestertons Worte "Naught for your comfort, Yea, naught for your desire, save that the sky grows darker yet and the sea rises higher.  zitiert habe, aber zumindest an   die Neigung von PF, auf Verlogenheit wie eine Ente auf dem Wasser zurückzugreifen, macht ihn ein bisschen leichter zu lesen und bis zu einem gewissen Grad vielleicht eine Kleinigkeit weniger gefährlich.

Stellen Sie sich nur vor, welche Probleme wir bekommen werden, wenn sein Nachfolger von gleicher Art ist, aber klüger. 

Quelle:  liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 

Fundstück

außer Notre Dame de Paris gibt es unter den schönsten Kirchen der Welt noch ein von außen bedrohtes Sorgenkind- den Markus-Dom in Venedig, der gerade erst wieder ein weiteres Aqua Alta überstanden hat- nicht unbeschädigt. Domradio.de und KNA berichten über geplante Schutzmaßnahmen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"EINE KATASTROPHE VERHINDERN" 

beginnt der Beitrag so- Zitat: 

"Der Markusdom in Venedig soll von einem Ring aus Glasplatten vor Hochwasser geschützt werden. Bei einem Hochwasser im November war es zu Schäden gekommen. Dabei ist der Markusdom einer Katastrophe nur knapp entgangen." (...)

Quelle: Domradio.de , KNA