Samstag, 17. April 2021

Christliche Kunst

 Der Hl. Antonius von Padua und der Hl. Sebastian,  Pietro Perugino, 1478 

Fr. Hunwicke spricht...ein Nachtrag

vom 15.4....in diesem besonderen Fall -weil es u.a. um das deutsche Spalter-Problem geht. Aber nicht nur, und -wie immer, wenn es um Essentielles für die Kirche geht,- spart Fr. Hunwicke nicht mit harschen Worten.
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"EIN GEBET GEGEN DAS DEUTSCHE SCHISMA" 

Deus, qui diversitatem gentium in confessione tui nominis adunasti: da, ut renatis fonte baptismatis una sit fides mentium, et pietas actionum. Per ...

O Gott, der Du die Nationen vereint hast zur Bezeugung Deines Namens: gewähre, daß die, die in der Quelle der Taufe wiedergeboren wurden, im Glauben und der Frömmigkeit des Lebens eins sein mögen.

Das ist ein Gebet aus der Sammlung -in allen drei Formen des Römischen Ritus, von den Messen der Osterwoche, der Oster-Oktav in der Übersetzung "Divine Worship" des Ordinariates. 

Der deutsche Plan für ein Schisma ist rücksichtslos und schamlos. Hier die Stationen, die uns dahin gebracht haben, wo wir jetzt sind.

Die Normen der Universalen Katholischen Kirche für die Bischofskonferenzen fordern die Einigkeit aller Bischöfe, bevor Emtscheidungen für jeden Bischof in der Konferenz bindend werden (sonst kann nur die Zustimmung des Papstes diese Entscheidungen für verbindlich erklären). Das ist so wegen der alten und patristischen Überzeugung, daß ein Bischof im wesentlichen in seiner Diözese autonom ist, nur der Disziplin der Universalen Kirche unterworfen. So wurde es -und ganz richtig- von Johannes Paul II und Benedikt XVI hinterlassen. 

Um diese Erfordernis der Einheit zu umgehen, haben einige Jenseits des Rheins die clevere Idee eines "deutschen synodalen Weges" ausgedacht, dessen Entscheidungen-so wird erklärt- für jeden Bischof und jede Diözese verbindlich sein soll und die die Bischofskonferenzen umgehen sollen. 

Das Decasterium für Legislative Texte in Rom hat klar gemacht, daß diese Entscheidungen nach kanonischem Recht nicht solide sind. Sowohl im Kanonischen als auch im Zivilrecht ist es höchst ungewöhnlich, daß eine selbstgeschaffene Körperschaft anderen -ob sie wollen oder nicht- ihre selbst geschaffene Jurisdiktion aufzwingen.

Himmlische Heerscharen

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae eine Überlegung von Profssor Ettore G.Tedeschi zu einem Buch über die Himmlischen Heerscharen, ,das die menschen dazu auffordert mit ihnen gemeinsam den "Guten Kampf" anzutreten.
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"GOTTI TEDESCHI UND DIE HIMMLISCHEN HEERSCHAREN VON PLINIO CORREA DE OLIVEIRA"

Liebe Stilumcuriale, Professor Ettore Gotti Tedeschi hat uns diese repräsentative Überlegung zu einem erbauenden und literarischen Werk geschickt, das demnächst erscheint und für diese stürmischen Zeiten besonderrs geeignet zu sein scheint. Für diesen Hinweis danken wir ihm von Herzen.Gute Lektüre.
 

§§§

Lieber Marco,

ich möchte Deinen Lesern von Stilum Curiae eine erbauliche und inspirierende Lektüre voschlagen, in der sie Antworten auf die Fragen, was sie tun sollten, finden.

Der Titel ist: "Die Heerschar der Engel" ,  Ed. Cantagalli

Demnächst erscheint ein Buch, eine Sammlung der verschiedenen Überlegungen von Plinio Correa de Oliveira ´ über die Engel (gesammelt von Julio Loredo) in der Weltkirche. ´

Das Buch scheint ein Manifest zu sein, geschriben für die Menschen guten Willens, das sie dazu auffordert, die Hilfe der Himmlischen Heerscharen gegen die Übel dieser Zeit , mit denen sie konfrontiert sind, anzurufen

Wenn man Professor Plinio kennt, wundert man sich nicht, daß ein Meister des Katholischen Denkens , der sein Leben damit verbracht hat, zu erforschen, was die natürliche Ordnung zerstört und revolutioniert hat und zu erklären, wie man reagieren solle, sich mit Engelchen befaßt. 

Auch habe ich gedacht, daß es ganz natürlich ist, daß er sie sich immer nahe gefühlt hat. Vielleicht nicht die barocken Putten Raffaels, mollig und vergnügt, ohne jedes Merkmal eines Engels, nein, die Engel von Prof. Plinio ähneln dem Hl. Michael.

Freitag, 16. April 2021

Musik zur Feier des Tages

 W.A: Mozart  Krönungsmesse 

                

Zur Feier des Tages

Francesco Antonio Grana hat  für "Il fatto quotidiano" einen Geburtstagsgruß zu Ehren des Jubilars verfaßt.
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"DER PAPA EMERITUS BENEDIKT XVI WIRD 94 : BEI IHM VERBLÜFFT IMMER DIE AUSSERORDENTLICHE KLARHEIT"

Am 16. April 2021 wird der Papa emeritus Benedikt XVI 94 Jahre alt. Am 11. Februar 2013, als er zurücktrat, dachten nur wenige- auch in seinem engsten Stab- daß Ratzinger so lange leben würde, daß er nicht nur den Anafang sondern gut 8 Jahre des Ponbtifikats ´seines  Nachfolgers erleben würde. Es ist legitim zu denken, daß wenn er bis zum Ende seines Lebens Papst geblieben wäre. er vielleicht vom Gewicht des Pontifikates beschwert, das für einen alten Mann, der langsam seiner physischen Kräfte beraubt wird, unerträglich geworden war- nicht so lange gelebt hätte.

Das ist ein Phänomen, das man nicht unterschätzen sollte, Weil Ratzinger immer Autor unsterblicher internationaler Bestseller geblieben ist, sei es als kardinal, sei als Papst, auch als emeritierter Papst. kann man eine verbreitete Tebndenz feststellen, sein dichtes Lehramt wiederzuentdecken. Vor kurzem hat das Verlagshaus Palumbi sich damit verdient gemacht, zwei Texte: "100 Predigten zum Evangelium" in Druck zu geben, eine Sammlung zahlreicher Meditationen Benedikts XVI. Herausgegeben worden sind die Bände vom gelehrten Mattia Pittau - mit einem Vorwort von Kardinal Angelo Comastri, dem emeritierten Vikar des Papstes für Vatican-Stadt. 

Der Purpurträger kehrt in Gedanken zum Ende von Ratzingers Pontifikat zurück, "Der Papst" schreibt Kardinal Comastri " hatte bereits seinen Rücktritt vom Dienst als Bischof von Rom und Nachfolger des Apostels Petrus angekündigt;: das war ein Blitz aus heiterem Himmel, In dem Augenblick als er er den Apostolischen Palast verließ, um nie mehr zurückzukehren, waren Kardinal Agostino Vallini, Vikar der Diözese Rom und der Unterzeichnete, Vikar dür Vatican-Stadt eingeladen, dem Papst beim Abschied- bevor er den Hubschrauber bestieg, der ihn nach Castel Gandlofo bringen sollte,wo er das Kon klave und die Verkündung des neuen Papstes abwarten wollte, einen letzten Gruß zu entbieten." 

Herzliche Glückwünsche


                              ZUM 94. GEBURTSTAG HEILIGKEIT! 

              !

Wir schließen uns den Wünschen und Gebeten der Kardinäle Sarah und Zen an

 

Donnerstag, 15. April 2021

Notre Dame

 Ein Video von der Baustelle  klicken

Quelle: EWTN

Christliche Kunst

 "Der Traum Innozenz´ III"  Giotto Di Bondone,  1299

Fr. Hunwickes spricht....

und befindet bei liturgicalnotes, daß er den US-Amerikanern eine Entschuldigung schuldet...
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EINE ENTSCHULDIGUNG IST FÄLLIG ...

und zwar gegenüber den Nordamerikanern, nachdem ich sorglos und fälschlicherweise angenommen hatte, daß "put the Foetus in the bin" ein Kriegstanz von dort drüben wäre...und nicht von dort unten in Sydney, Oz. Sorry.

Mein Vater hat Sidney, Oz, vom 9. -20. April 1924 mit der Spezialeinheit der Royal Navy besucht. Er fand Sydney erinnerungswürdig, weil der Bürgermeister einen Empfang für die Seeleute gab, in dessen Verlauf er der Royal Navy amüsanterweise zuschrieb, mit von den Pressebanden übrig gebliebenem Gesindel bemannt zu sein. Die unruhigen so Bewerteten...und Offiziere begannen zu murmeln, daß die Australier - wie jeder wisse- von Sträflingen und Kaninchen abstammten. 

Ah- wie schnell und mit welchem Entzücken wir immer neue und frische Formen des Rassismus erfinden und begrüßen! 

Eine Entschuldigung gebührt auch Jane Austen- aber sicher nicht von mir. Laut der Times (10. April) können wir im Fernseh-Programm zuschauen, wie jemand, der Brandreth heißt, "einige der Orte besucht, die sie inspiriert haben" .Er hat den Blick tatsächlich auf den Pokal geworfen, aus dem die junge Jane die Kommunion empfangen haben soll."  Ich denke, daß der verrückte Journalist, der diesen Unsann geschrieben hat, wahrscheinlich Kommunions-Kelch oder Becher meint. Und er  "trifft sich mit Mitgliedern von Austentaious, einer auf Jane-Austen ausgericheteten Comedian-Truppe," Ha-( ja in der Tat jetzt alle) Ha.

Brandreth ist ganz klar ein Hellseher, weil er Austen "in der Kirchenbank darstellt, wie sie ungezogene Gedanken hegt." Aber sie hat ganz klar mehr getan als während der öffentlichen Messe böse Gedanken zu haben, weil, wie die Times uns mitteilt- Brandreth"einen ihrer direkten Nachfahren getroffen hat." 

Der Ungebildete, der dieses beleidigende Gefasel geschrieben hat, unterzeichnet mit Joe Clay."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 

Notre Dame de Paris, ein Fundstück

Maximilian Lutz berichtet für "Die Tagespost" über die Fortschritte beim WIederaufbau der Pariser Kathedrale.
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Unter dem Titel.

 "NOTRE-DAME: IN NEUEM, ALTEN GLANZ" 

beginnt der Beitrag so- ZITAT

"Zwei Jahre sind vergangen, seit die berühmte Pariser Kathedrale einem verheerenden Brand zum Opfer fiel. Aber es gibt Anlass zur Hoffnung. Der möglichst originalgetreue Wiederaufbau schreitet voran."

"Es gibt nur wenige Ereignisse in der jüngeren Geschichte, bei denen sich wohl jeder noch erinnern kann, wo er sich zu jenem Zeitpunkt aufhielt, als er davon erfuhr. Der Mauerfall ist solch ein Ereignis, ebenso der Terroranschlag auf das New Yorker World Trade Center. Für Katholiken sicherlich auch der Rücktritt von Papst Benedikt XVI.
Erweitern könnte man diese Liste um den verheerenden Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Dieser jährt sich heute zum zweiten Mal. Fassungslos und machtlos verfolgten Millionen weltweit, wie das 800 Jahre alte Gotteshaus – eines der berühmtesten der Welt – zu großen Teilen den Flammen zum Opfer fiel. Der Dachstuhl aus Eichenholz wurde quasi vollständig zerstört. Und der ikonische Vierungsturm, vom berühmten Architekten Eugène Viollet-le-Duc Ende des 19. Jahrhunderts entworfen, knickte wie ein brennendes Streichholz ein. Es waren erschreckende Bilder, ganz besonders für Christen, galt und gilt die gotische Kathedrale doch als Symbol für die Tradition des christlichen Abendlandes."  (...)

Quelle: M. Lutz, Die Tagespost 

Neues vom Malteser Orden, Fortsetzung....

Fortsetzung von hier und hier

Dauernde Fortbildung
Wir stimmen der Notwendigkeit einer fortdauernden Weiterbildung absolut zu - sowohl theologisch als auch spirituell- für alle Mitglieder der drei Klassen.

In dieser Sache scheint uns das obsequium pauperum für uns von größter Wichtigkeit zu sein, aber wir sind besorgt, daß über die anderen Aspekte unseres Charismas nicht genug gesagt wird, d.h. über das "tuitio fidei" -in Situationen, in denen beides untrennbar ist. Der Hl. Paulus sagt, daß es ohne Glauben nicht möglich ist, Gott zu gefallen. 

In Zeiten theologischer Verwirrung-wie in der gegenwärtigen- ist es sehr wichtig, daß wir innerhalb des Ordens als Grundlage und Kanal für unsere Aktivitäten und als Grundlage für die Spiritualität und Ausbildung junger Menschen und Ordensmitglieder eine gesunde Lehre haben können, die den von Christus persönlich offenbarte Glauben in seiner ganzen Integrität verteidigt, überträgt und anwendet und Reinheit und eine Spiritualität, die sich auf eine innige Vereinigung mit Christus und seiner Heiligen Mutter konzentriert, in der das Leben für Christus und mit Christus gelebt wird, in Anbetung, Eucharistie, Liturgie und dem Dienst, unterstützt durch eine solide Theologie, so wie durch Tradition und das immerwährende Lehramt der Kirche. Es ist die übernatürliche Liebe zu Gott, die Liebe und zum Dienst an den Armen wird. Aber zu verstehen, daß unser Gott, die Heilige und ungeteilte Dreifaltigkeit, deren zweite Person für uns als Mensch inkarniert wurde, uns unterwies, litt, starb, begraben wurde, am dritten Tag herrlich auferstanden ist und zurückkehren wird, um die Lebenden und die Toten zu richten, nicht mit dem Gott des Islam austauschbar ist, oder mit anderen sogenannten Göttern, die es nicht sind. Insbesondere für unsere Tage müssen wir uns vor immanentistischen oder historistischen Ideen schützen, die dazu neigen, das ewige Fortbestehen der Heiligen Dreifaltigkeit vor, während und nach unserer Geschichte herabzusetzen und das Glaubenserbe, wie es die Kirche immer gelehrt hat, anzutasten.Und wir müssen die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, seine Realpräsenz in der Eucharistie erneut bekräftigen, und die für unsere Rettung notwendige Natur der Kirche. Wir müssen uns auch von jedem moralischen Relativismus abwenden- besonders im Hinblick auf die negativen Gebote- von dem als in sich Bösen. Anerkennen, daß auch die menschliche Natur mit der ihr innewohnenden Moral und Gesetz von Gott geschaffen wurde. Respekt und Gehorsam gegenüber dem ewigen Gesetz und der Naturrecht. Heterodoxe Theologie geht Hand in Hand mit Abweichungen von der Moral. Eine aufrechte Lehre und ein spirituelles Leben werden zum Dienst am Nächsten. Aber der Primat gebührt der Doktrin, der die Praxis dienen muß. Diese Ordnung umzustoßen, wäre Rebellion gegen Gott.

Als Minimum sollte der Katechismus der Katholischen Kirche, die Erklärung Dominus Iesus und der Apostolische Brief "Ordinatio Sacerdotalis" getreu befolgt werden. Wir glauben, daß wegen ihrer Wichtigkeit und den aktuellen Ereignissen die folgenden Enzykliken bedacht werden sollten: Humanae Vitae, Evangelium Vitae, Redemptoris Hominis, Dives in misericordia, Caritas ub Veritate, Fides et Ratio, Veritatis Splendor, Ecclesia et Eucharistia und Dominus et Vivicantem. 

Mittwoch, 14. April 2021

Christliche Kunst

 "Madonna mit dem Kind und Engeln"  Fra Angelico, 1436

Neues vom Malteser Orden

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae den Brief, den Mario Correa  Bascuñán, der Prsäident der Chilenischen Vereinigung des Souveränen Malteser Ordens an die Ordenmitgleider geschrieben hat.
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"MALTA. EXPLOSIVER BRIEF VOM PRÄSIDENTEN DES CHILENISCHEN ORDENS ZUR REFORM" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae- wie Sie wissen- wird gerade an Änderungen der Regeln gearbeitet, die das Leben des Souveränen Militärordens von Malta bestimmen. Der Orden ist nach der unprovozierten "Enthauptung" von Großmeister Matthew Festing durch den amtierenden Pontifex in den Händen der deutschen Partei, die unter den selben Reizen zu leiden scheint, unter denen auch große Teile der deutschen Kirche leidet, das ist eine Art Protestantisierung, Anpassung an die weltliche Kultur und einem gewissen Sinn für Geschäft und Geld. Diese Art der Hegemonie, die den Malteser Orden gern in eine Art katholische NGO unwandeln würde, findet nicht ohne Widerstand in der ganzen Welt statt, von jenen, die den spirituellen und religiösen Charakter des Ordens verteidigen und beibehalten wollen. Der Brief den Sie im Folgenden finden, stellt eine äußerst detaillierte  Zusammenfassung dessen dar, was die Reform nicht sein sollte, und wir hoffen, daß er vom Spezial-Delegierten  Kardinal Silvano Tomasi sorgfältig bedacht wird- trotz seiner Nähe (er war Nuntius in der Schweiz) zur deutschen Partei (der nicht einmal der Staatssekretär Parolin fremd gegenüber steht) und der Affaire eines umstrittenen gigantischen Erbes . U.a. gibt es diejenigen, die ihm die "Enthauptung"von Kardinal Becciu zuschreiben (...). Gute Lektüre. 

§§§



Spezialdelegierter für Latein-America
Souveräner und Militär Orden von Malta

Lieber Mitbruder, 

Ich drücke Ihnen mit großer Freude meine Komplimente und Dankbarkeit für die wertvolle Information aus, die Sie mir während des interessanten Treffens vom vergangenen 21. Oktober im Hinblick auf das Reformprojekt der Verfassungs-Charta und des Kodex unseres Ordens zukommen ließen. 

Am Schluß dieses Treffens haben wir uns geeinigt, Ihnen und den Ordens-Autoritäten unsere Meinung in Verbindung mit den verschiedenen Aspekten der Reform - wie auch andere Sorgen, die einige wegen anderer Dinge haben, zu senden. 

Was die Reform angeht, nehmen wir uns die Freiheit, die Aufmerksamkeit auf das Folgende zu lenken: 

1. Die Regeln für die neuen Mitglieder mit Profess:

Spiritualität des Ordens: Während es wichtig ist, die Spiritualität der aus Liebe zu Gott getanen Arbeit, d.h. Wohltätigkeit, zu betonen, ist es auch wichtig, die kontemplative Dimension in unserem Leben nicht zu vergessen: Hl. Messe, Kommunion, Anbetung, Rosenkranz, Kreuzweg, spirituelles Lesen der Schrift und der Kirchenväter und Kirchenlehrer. Es ist nötig, sich an Christus anzugleichen und Ihn zu bitten, uns in Ihn zu verwandeln, Die Hl.Teresa von Kalkutta hat darauf hingewiesen, daß Schweigen den Glauben fördert, aus dem Glauben entsteht die Liebe, aus der Liebe das Dienen, aus dem Dienen der Friede. Wenn es keine persönliche und -hoffentlich- enge Beziehung zu Gott gibt und man nicht für Gott lebt. gibt es keinen Dienst und wenn es ihn gäbe, wäre er nicht verdienstvoll. Beim Jüngsten Gericht wird ein Glas Wasser, das aus Liebe zu Gott gegeben wird, mehr wert sein, als wenn wir uns aus jedem anderen Grund -außer der Liebe zu Gott- in die Flammen stürzen.

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes als gewiefter Kenner der Regeln antiker Verse-Schmiedekunst über den Versuch einer us-amerikanischen Amateurdichterinnen-Gruppe.(Feminist* Innen bitte tief durchatmen) 
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"LYRISCHE NEUHEITEN" 

Ich habe gerade von einem Sprechchor gelesen, der- wie ich annehme- durch die aufständischen Kolonien schwappt. Und auf meine typisch aufgeschlossene Weise habe ich ihn sogar im Video-clip angeschaut und gehört.

"We shall fight! We shall win!
  Put the foetus in the bin!" 

Ich denke, wir sollten dieses Versmaß als kretische Dipodie analysieren, gefolgt von ...was? Einem trochäischen, katalektischen* Dimeter? Und die beiden Zeilen sind sauber durch einen Reim verbunden, der die konzeptionelle Einheit des Sprechchor-Textes besiegelt.

Wir sollten uns Neuerungen nie entgegenstellen; und ich denke, daß dieser metrischen Neuheit wirklich eine elegante Kraft innewohnt.  Ich weiß, daß Sie mir da zustimmen werden. 

Aber unaufhörlich wiederholt- ohne jede variatio- könnte der Sprechchor möglicherweise..was meinen Sie?...vielleicht ein klitzekleines bißchen simpel erscheinen- außer für sehr simple und sehr junge weibliche Gemüter*. Man könnte einen Versuch machen: ... und vielleicht dieser Feststellung eine Frage folgen lassen- als Teil eines stattfindenden Dialogs. Das nächste Vers-Paar könnte z.B. sein :

Shall you win? Who can tell?
Will Pelosi go to hell? 

In der klassisch-griechischen Orchestra würde der Chor- wohl eingeübt- vorbeischwanken und dann würde das -als Antistrophe folgen. In zwei Gruppen geteilt, würde die eine Hälfte des Chores Pelosi-Masken tragen, die andere Hälfte Trump-Masken. Ich bin nicht sicher, wie die Komödie genannt werden würde.

Ich denke, daß wir ein bißchen etwas verloren haben, als der Geist Menanders den Geist des Aristophanes ersetzte. Wer wird in 2000 Jahren noch alte Episoden von Cheers anschauen? 

*Hier übergehe ich kraftvoll - wie Tully und ich es immer und unveränderlich tun- die Versuchung, einen Satz von C.S. Lewis zu wiederholen "weiblich bis zum Schwachsinn" . Sogar Lewis hat sich vorsichtig von diesen Worten distanziert....die vielleicht sogar in den 1940-er Jahren politisch unkorrekt waren...indem er sie lieber Lord Feverstone (in einem Kommentar zu Major Hardcastles beruflichen Assistentinnen) zuschreibt, als der eigenen Meinung des Erzählers. Ich hoffe, daß die Leser, das geheim halten. Wir wollen doch nicht, daß die lebendigen jungen Damen von Cancel Culture CSL angreifen. 

Quelle: liturgicalnotes. Fr.J.Hunwicke

*katalekitsch: der letzte Versfuß im Versmaß fehlt....

 

Wenn Blinde von der Farbe sprechen....

ist das sicher viel aussagekräftiger und näher an der Realität, als wenn Richard Dawkins über Gott schreibt. Der Literaturkritiker der London Review of Books, Terry Eagleton, hat Dawkins "Die Gottes-Illusion" gelesen und rezensiert.
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"AUSFÄLLIG, WIE EIN DRESCHFLEGEL UND TRIFFT  DANEBEN" 

Stellen Sie sich jemanden vor, der Vorträge über Biologie hält. dessen einzige Kenntnis des Themas aus dem "Book of British Birds" stammt und Sie erhalten eine vage Vorstellung davon, wie es sich anfühlt Richard Dawkins über Theologie zu lesen. Karteikarten-mit-sich-tragende Rationalisten wie Dawkins, der seit Bertram Russel einem professionellen Atheisten am nächsten kommt, sind in gewissem Sinn diejenigen, die am schlechtesten ausgerüstet sind,um zu verstehen, was sie geißeln, weil sie nicht glauben, daß es irgendetwas zu verstehen gibt. Deshalb kommen sie ausnahmslos zu einer vulgären Karikatur des religiösen Glaubens, die ein theologisches Erstsemester zusammenzucken lassen würde. Je mehr sie Relgion verabscheuen, desto schlechter informiert wird ihre Kritik. Wenn sie gebeten werden, zur Phänomenologie oder der Geo-Politik von Süd-Asien zu urteilen, würden sie zweifellos die Frage so eifrig beantworten wie sie könnten. Aber wenn es zur Theologie kommt, ist jede schäbige alte Travestie gut genug. In diesen Tagen ist die Theologie, die Königin der Wissenschaften, in einem  weniger erhabenen Sinn des Wortes als in ihrer Blütezeit im Mittelalter.

Dawkins über Gott ist eher wie einer dieser rechten Cambridge-Persönlichkeiten, die vor einigen Jahren eifrig im Senat ihr non-placet zur Ehrendoktorwürde für Jacques Derrida einreichten. Sehr wenige von ihnen - vermutet man.- hatten mehr als nur wenige Seiten seines Werkes gelesen.  Sogar dieses Urteil mag sehr wohltätig gewesen sein. Dennoch wären sie sicher entsetzt gewesen, einen Essay über Hume von einem Studenten zu bekommen, der seine Treatise of Human Nature nicht gelesen hat. Es gibt immer Themen, in die sich sonst gewissenhafte Geister, ohne auch nur den Versuch die größten Vorurteile zu bekämpfen, stürzen würden. Für viele akademische Psychologen ist das Jacques Lacan, für die Oxbridge-Philosophen ist es Heidegger; für die früheren Bürger des Sowjet-Blocks sind es die Schriften von Marx; für militante Rationalisten ist es die Religion. 

Worüber man sich wundert, sind Dawkins Ansichten über die epistemiologischen Unterschiede zwischen Aquinas und Duns Scotus. Hat er Eriugena zum Thema gelesen, Rahner zur Gnade oder Moltmann zur Hoffnung? Hat er je von ihnen gehört? Oder stellt er sich wie ein aufgeblasener junger Rechtsanwalt vor, daß man die Gegenseite besiegen kann, während er deren schwierigsten Fall nicht kennt? Dawkins, so sieht es aus, wurde manchmal von Theologen gesagt, er baue Strohmänner auf, um sie dann umzuwerfen, eine Anschuldigung, die er in diesem Buch widerlegt. Aber wenn "Die Gottes-Illusion" etwas ist, an dem man vorbeigehen kann, haben sie absolut recht. Soweit es die Theologie betrifft. Was die Theologie angeht, hat Dawkins sehr viel mit Ian Pasiley und Amerikanischen Fernseh-Evangelikalen gemein. Beide sind sich ziemlich einige darüber, was Religion ist.; es ist  nur, daß Dawkins sie verwirft, während "Oral Robert" und sein slabunsvoller Stamm durch sie fett werden.

Dienstag, 13. April 2021

Christliche Kunst

 "Joachim unter den Hirten"  Giotto Di Bondone. 1306 

Der Wunsch einzelner deutscher Bischöfe die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare zuzulassen und die Reaktion der Glaubenskongregation

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo noch einmal das Responsum der Glaubenskongregation auf die aus Deutschland kommende Forderung nach kirchlicher Segnung gleichgeschlehtlicher Paare. 
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"SEGNUNG GLEICHGESCHLECHTLICHER PAARE. DIESES MAL WÄSCHT DAS SANT´ UFFIZIO SEINE HÄNDE IN UNSCHULD" 

In dieser Phase der - besonders in Deutschland- zunehmenden donnernden Zurückweisung des Responsum der Glaubenskongregation gegen die Segnung homosexueller Paare, ist es beunruhigend zu wissen, daß es "vor 500 Jahren in der Kirche Ehen zwischen Männern gab", wie Settimo Cielo in einem früheren Post dokumentiert hat. 

In der Tat haben gleichgeschlechtliche Ehen immer die Kirchengeschichte "gesprenkelt" , die sie immer verdammt hat. Aber daß angestrebt werden sollte, derlei Verbindungen durch einen liturgischen Segen als gut und legitim anzuerkennen, ist eine Neuheit in dieser Zeit. Mit sehr wenigen Präzedenzfällen.

Einer dieser Präzedenzfälle ist genau der, über den Michel de Montaigne (s. Bild) in einer Passage seines "Journal de Voyage en Italie" von 1581 berichtete, von Settimo Cielo vollständig wiedergegeben. 

Montaigne schrieb, daß es in einer Römischen Kirche, San Giovanni in Porta Latina, "während der Messe Eheschließungen zwischen Männern gab- mit den selben Zeremonien, die wir bei unseren Eheschließungen gebrauchen: sie haben gemeinsam die Kommunion empfangen, das selbe Hochzeits-Evangelium gelesen und dann zusammen gelebt und geschlafen." 

Und zu ihrer Rechtfertigung argumentierten sie, daß "weil das Zusammenleben von Mann und Frau nur durch die Ehe legitimiert wurde [...] ihr abweichendes Handeln auf die gleiche Weise legitimiert werden würde, wenn die Riten und Mysterien der Kirche es autorisierten."

Zu jener Zeit hat diese Episode, die mit einem Todesurteil für acht von ihnen endete, großen Wirbel verursacht. Aber dann wurde sie auf gewisse Weise unterdrückt. Der ausgewiesene Kirchenhistoriker Ludwig von Pastor zitiert in seiner berühmten, 1929 veröffentlichten "Geschichte der Päpste" tatsächlich Montaigne, spielt das aber zu einer Episode von "Schurken" herunter, die zum Judentum zurückkehrten und wegen Apostasie verurteilt wurden." 

Fr. Hunwicke spricht....

oder sprach gestern bei liturgicalnotes über das Dogma unserer Lieben Frau als Miterlöserin, 
über Gott als Schöpfer und sehr ausführlich über Calvinisten und ihr Bibelverständnis. 
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"MITERLÖSERIN UND DAS EINJÄHRIGE OSTERFEST"

Zu diesem einjährigen Osterfest gehen meine Gebete und meine guten Wünsche an
die Leser, die das Sakrament der Initiation im vergangenen Jahr empfangen haben.
Haben Sie, hat irgend jemand von uns, einmal darüber nachgedacht, auf welchem
Wege die Erlösung historisch gesehen zu uns gekommen ist? 
Vielleicht könnten wir diese Nachfrage mit einer neuen Sicht auf auf das Dogma unserer 
Lieben Frau als Miterlöserin und Mittlerin aller Gnaden verbinden, da doch eine sehr 
hohe Autorität in der Kirche uns kürzlich ermutigt hat, intensiv über dieses Dogma
nachzudenken. 
Selbstverständlich brauche ich dazu eine Tante Sally, einen praktischerweise selbst
gebauten Strohmann, mit dem ich mich auseinandersetzen kann.

Daher konfrontiere ich Sie mit einem erfundenen Calvinisten in Art der englischen
Reformation, den ich Calvinianus nenne – wenn Sie mögen, können Sie den Namen
auch abkürzen.
Calvinianus würde Ihnen sagen, daß er nicht an menschliche Vermittlung und
menschliche Mittler glaubt. Er findet alles, was er braucht, in der Bibel, die er auf
seinen Knien liegen hat. Er braucht keine „menschlichen Mittler“ Sola Scriptura!
Aber wie kam er zu dieser Bibel? Sein calvinistischer Gott ist sicher mächtig genug, sie
ihm direkt aus den Wolken des Himmels herunterzuwerfen. 

Doch sein Gott, selbst wenn er Calvinist wäre, hat es nicht so getan. Was er getan hat, war, 
sie ihm durch den Willen und die Tätigkeit einer großen Zahl menschlicher Vermittler 
zukommen zu lassen. Wer gab Ihnen diese Bibel? Wer hat sie gedruckt? Wer überlieferte 
den Text durch die dunklen Zeiten finsterer Mönche? 
Wer hat sie übersetzt? Wer hat ihren Wohltäter beschäftigt, so daß er in der Lage war, 
das Buch für Sie zu kaufen. Wer ist verantwortlich für den christlichen Glauben Ihres 
Wohltäters, der ihn dazu bewogenhat, Ihnen diese Bibel zu geben? Wem gehört der Buchladen, 
in dem er sie gekauft hat? 
Wer bewog den Buchhändler, der ihm die Bibel verkauft hat, dazu, dort eine
Anstellung zu suchen? Wer hat den Laden gebaut? Sicher, ich weiß, daß für den Fall,
daß dieser Buchhändler gerade keinen Dienst gehabt hätte, ein anderer die Bibel
verkauft hätte – aber dann würde ich die gleiche Frage eben hinsichtlich dieser Person
stellen.

Fundstück

Annalia Machuy berichtet für "Die Tagespost" über eine Gemäldeausstellung im Geburtshaus des Papa emeritus in Marktl am Inn.
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Unter dem Titel 

"IM GEBURTSHAUS BENEDIKTS XVI SPUREN DES ANTLITZES JESU ENTDECKEN" 

beginnt der Artikel so-ZITAT 

"Der Schöpfer spiegelt sich am unmittelbarsten in der Schöpfung“. Die Ausstellung „Dein Angesicht will ich suchen“ zeigt Werke von Michael Triegel im Geburtshaus Papst Benedikts XVI. in Marktl am Inn.
(...) Für den Leipziger Künstler Michael Triegel gehört das zum Wesen eines Andachtsbildes, das immer nur ein „Annähern“, nie aber selbst Gegenstand der Anbetung sein soll. Die kleine Ausgabe des „Barmherzigen Jesus“, die in ihrer großen Ausführung in der Würzburger Pfarrkirche St. Peter und Paul hängt, ist Teil einer Sonderausstellung mit Werken Triegels im Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. (...) 

Quelle: A. Machuy, Die Tagespost 

Montag, 12. April 2021

Tweet zum Tage

"... Papst Johannes XXIII - ein Tag" 

Ein Papst oder zwei, ein Gegenpapst, ein kontroverses Pontifikat...?

In seiner heutigen Kolumne kommentiert A.Gagliarducci in "Monday in the Vatican" die weiterhin aktuelle Frage nach einem "Gegenpapst".
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"PAPST FRANZISKUS:  WARUM SPRECHEN IMMER NOCH EINIGE VON GEGEN-PÄPSTEN?"

Nach dem Rücktritt von Benedikt XVI vom Pontifikat und der Wahl von Papst Franziskus hat es viele Spekulationen über die Gültigkeit des Amtsverzichts des nunmehr Papa emeritus gegeben. Und sogar in den letzten Monaten hat die Möglichkeit, daß Papst Franziskus ein Gegenpapst ist, es bis in die Italienischen Zeitungen gebracht.

Zusammengefaßt ist das die Theorie- wie Andrea Cionci erklärt: Benedikt XVI -unter dem Druck durch Globalisierer und Freimaurer hat seinen Rücktritt erdacht, um die Feinde der Kirche bloßzustellen. Papst Franziskus, der in einem ungültigen Wahlgang gewählt werden würde (und in der Tat wurde berichtet, daß der Wahlgang schnell wiederholt wurde, nachdem eine überzählige Stimme gefunden worden war) und deshalb ein Gegen-Papst wäre.

Benedikt XVI soll verschiedene Hinweise darauf gegeben haben. Zuerst  gibt es in der Erklärung, in der er seinen Verzicht auf das Pontifikat verkündete, diverse Fehler, die sofort von den Latinisten bemerkt wurden- Er trägt weiterhin die weiße Soutane - wenn auch ohne die Symbole des ministerium (päpstlichen Amtes)  wohl aber mit denen des munus (die Rolle). Er spricht weiterhin zur Öffentlichkeit, auch wenn seine Wort nicht heftig oder antipäpstlich sind und keineswegs bezwecken, ein Gegen-Narrativ ui schaffen. Mehrmals hat Benedikt XVI  gesagt, daß es "nur einen Papst gibt" jedoch ohne je Papst Frsanziskus zu erwähnen.  

Es soll auch externe Hinweise geben: Kardinal Danneels Äußerungen über die St. Gallen-Mafia und den Plan, Benedikt XVI zu stürzen; das Buch von Austen Ivereigh, Biograph des Papstes, das ausdrücklich von einem Bergoglio-Team spricht, das darauf abzielte, die Wahl des Erzbischofs von Buenos Aires vorzubereiten und die Worte von Erzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär von Benedikt XVI. 

Gänswein betonte zunächst während einer Buch-Präsentation. daß es nach der Wahl von Benedikt XVI eine Passage in "Salz der Erde" gab, die gegen die sog. St. Gallen-Mafia gerichtet war. Es gab zwei Gruppen von Kardinälen - die unterschiedliche Positionen und Meinungen über das Papsttum hatten. Am Ende wurde Papst Benedikt XVI nach nur 4 Wahlgängen gewählt- nach einem dramatischen Kampf zwischen der sog. Salz-der-Erde-Partei um die Kardinäle Lopez Trujillo, Ruini, Hernanz, Rouco Valera and Medina (hier hat der Autor Kardinal Meisner vergessen, der nach eigener Aussage "den Kamof seines Lebens kämpfte") und der sog. St. Gallen-Gruppe um die Kardinäle Danneels, Martini, Silvestrini und Murphy O´Connor- eine Gruppe die Kardinal Danneels selbst vor kurzem als eine Art Mafia-Club beschrieben hat."

Dann, bei einer anderen Gelegenheit unterstrich Erzbischof Gänswein, daß man jetzt- nach der Entscheidung von Benedikt XVI, zurückzutreten- von einem aktiven Papsttum (dem von Papst Franziskus) und einem kontemplativen Papsttum (dem von Benedikt XVI) sprechen könne. 

Endlich bewiesen....

 -was wir schon lange wußten, aber bis jetzt noch niemand dokumentierte..woher die Babys kommen, 


Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über den am Freitag verstorbenen Herzog von Ediunburgh. Hier geht´s zum Original: klicken

"PHILIP MOUNTBATTEN, PRINZ VON GRIECHENLAND UND DÄNEMARK" 

Ich habe einen herablassenden Französisch-Kanadier im Radcio zugeben hören, daß er Prinz Philip einmal ein Kompliment darüber machte, wie gut er...für einen Engländer...französisch spreche. 

Mit der sanftesten und  schwer verdienten Abfuhr, die man sich vorstellen kann, antwortete der Prinz: "Ich bin kein Engländer und habe schon vor Ihrer Geburt Französisch gesprochen."

Ich frage mich, was das canadisch-französische Wort für "pipsqueak" ist. Was das lateinische? Welches Wort würde Aristophanes geürägt haben? Mindesten etwas doppelt so langes wie mikropompsologos. Nebenbei- weiß jemand  was die Hofsprache im Haus Glücksburg (oder b-borg) war? 

Ich bin kein "Royal Watcher", aber ich denke, daß die Antwort von HRH ein wunderbares Bonmot im großen Schwall abgeschmackter Äußerungen ist, die wie ungeklärtes Abwasser in unserem schrecklichen "Mee.-too" herumfließen, während nicht-bemerkenswerte Menschen darum konkurrieren, passende Plattituden für einen Mann zu finden, den sie nicht mochten und der sie ganz sicher auch nicht mochte. 

Sein Tod ist wirklich das Ende einer Ära- eines Zeitalters, in dem ein Mitglied einer königlichen oder aristokratischen Familie staatenlos sein konnte... ein griechischer Prinz ohne einen Tropfen griechischen Blutes, der während seiner Schulferien mit Grenzkontriolleuren seinen dänischen Pass diskutierte; dessen Adresse"kein fester Wohnsitz" war; dessen Schwestern Deutsche heirateten und der von Seiner Majestät, dem König von Spanien als "Onkel" angesprochen wurde...

Ich werde an Waughs Dr. Antonic erinnert:

"Ich habe 7 Kinder...alle ohne Nationalität. Wenn wir in mein unglückliches Land zurückgeschickt würden, würden sie und wahrscheinlich alle hängen:" 

"Jugoslawien?" 

"Ich bin Kroatien geboren im Habsburger Reich, Das war wirklich eine Liga von Nationen. Als junger Mann habe ich in Zagreb, Budapest, Prag, Wien studiert.... man war frei, man ging hin, wohin man wollte; man war Bürger von Europa. Dann wurden wir befreit und den Serben unterworfen. Jetzt werden wir befreit und den Russen unterworfen. Und immer mehr Polizei, mehr Gefängnisse, mehr Galgen..." 

Verdammt sei der moderne Nationalstaat. Und verdammt die Lügen der Betrüger, die kleine alte Damen dazu bringen-wie Papageien nachzuplappern "wir wollen unser Land zurück".

"Man war frei, man ging hin, wohin man wollte, man war ein Bürger Europas" 

"Ich bin kein Engländer" 

Möge Gott seiner Seele Frieden schenken und ihm einen Platz in der Byzantinischen Abteilung des Paradieses geben." 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Sonntag, 11. April 2021

Christliche Kunst

 "Propheten"  Fra Angelico,  1447

Interview mit Msgr. Gänswein

Faro Di Roma gibt den Ingalt eines Interviews mit Erzbischof Georg Gänswein zum Verhältnis des amtierenden und des emeritierten Papstes wieder.
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"MSGR. GEORG GÄNSWEIN: "ES GIBT KEINE RANGORDNUNG DER PÄPSTE. BENEDETTO SORGT SICH WEGEN DER DEUTSCHEN SYNODE."

"Es ist verständlich und entschuldbar, wenn auch unangemessen- sagt Msgr. Georg Gänswein in einem Gespräch mit Maria Martinez Lopez für Alfa y Omega - zu versuchen,  die verschiedenen Päpste zu vergleichen, um eine Art Rangliste zu erstellen, die auf den jeweiligen Verdiensten basiert. Wir müssen jedoch davon überzeugt sein, daß die Kriterien dieser Rangfolge nicht vom Applaus oder einem gemeinsamen Nenner abhängen, sondern davon, wie sie Jesus Christus, dem wahren Menschen und wahren Gott, dem einzigen Retter der Welt, bezeugen. Jeder Papst tut es mit seinen Besonderheiten, mit allen Unterschieden in Charakter, intellektueller Bildung, geistiger Reife, Erfahrungserbe ... Aber diese Vielfalt ist genau die Manifestation dessen, daß kein Papst der Nachfolger seines Vorgängers ist, sondern der Nachfolger des Apostels Petrus ".

Bzgl. der persönlichen Beziehungen zwischen dem amtierenden Papst und dem emeritierten Papst hat Msgr. Gaenswein, der eng mit dem ersten zusammenarbeitete und weiterhin persönlicher Sekretär des zweiten ist, erklärt: "Die Treffen zwischen Papst Franziskus und Benedikt XVI im Kloster Mater Ecclesiae, sind immer äußerst vertrauliche Treffen. Die Details dessen, was sie sagen, sind nur ihnen bekannt. Offen gesagt -gab Msgr. Gänswein´zu- habe ich mir nie die Freiheit erlaubt, einen von ihnen nach dem Inhalt ihrer Gespräche zu fragen.

Es ist möglich, daß die beiden Päpste wg. der deutschen Synode nicht einig waren, aber unabhängig davon, erklärt Gänswein- ist offensichtlich, daß die Lage der Katholischen Kirche in Deutschland zur Zeit von Spannungen und Verwirrung geprägt ist, die Anlass zur Sorge geben. Benedikt XVI ist sich dieser Situation in der Heimat bewußt. Er erkennt und nimmt das Fehlen von Einheit in nicht wenigen grundlegenden Aspekten des Glaubens wahr." 

Das bedeutet jedoch nicht, daß der Papa emeritus ein Konservativer ist, stellt Gänswein gegenüber dem Interviewer fest, der gefragt hatte, was er "über das verzerrte Bild von Benedikt XVI denkt, über das in den Medien und auch von Freunden viel gesprochen wurde". Aber macnhe Dinge über ihn zu lesen, ist -worauf der Journalist den Erzbischof hinwies- immer noch schockierend. In welchen Bereichen wurde Benedikt auch von seinen Verteidigern missverstanden? “

"Eine umfassendere und vollständigere Antwort auf diese Frage - antwortete Gänswein - muss von der Geschichte gegeben werden, viel besser als ich es sagen kann. Jeder weiß, daß die Person und das Werk von Benedikt XVI in bestimmten Kreisen auf Widerstand, Opposition und Ablehnung gestoßen sind. Und nicht so sehr wegen der Art der Kommunikation, sondern wegen des spezifischen Inhalts seiner Lehre. Dies ist eine unangenehme Erfahrung, die von all jenen gemacht wird, die eine klare und kohärente Linie bei der Verkündigung und Verteidigung des katholischen Glaubens verfolgen. Eine andere Sache sind die Bilder, Stereotypen und Gemeinplätze über Kardinal Ratzinger, als er Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre war. Diese Verzerrungen kehrten nach einem Waffenstillstand in den ersten Jahren seines Pontifikats später mit einer trügerischen und delegitimierenden Absicht zurück. Aber jeder weiß, daß Benedikt XVI sich nie von dieser falschen öffentlichen Kampagne beeinflussen ließ. Die Suche nach einem allgemeinen und unbestimmten Konsens war nie die Richtlinie für seine Arbeit."

Quelle:  Faro Di Roma

Kardinal Burke: keine Hl. Kommunion für Präsident Biden

Michael Haynes berichtet für LifeSiteNews wie Kardinal Raymond Burke die Kommunionsspendung an den us-amerikanischen Präsidenten Biden beurteilt.  
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"KARDINAL BURKE: POLITIKER DIE ABTREIBUNG BEFÜRWORTEN, BEFINDEN SICH IN APOSTASIE UND SIND AUTOMATISCH EXKOMMUNIZIERT" 

Auch wenn er ihn nicht namentlich nennt zielt das Statement auf den pro-Abtreibung und pro-LGBT Präsidenten der USA, Joe Biden.

Raymond Kardinal Burke, der frühere Präfekt der Apostolischen Signatur, hat ein Statement veröffentlicht, in dem er erklärt, daß diejenigen die "öffentlich und dauerhaft das  Moralgesetz verletzen´" im Stand der Apostasie und automatisch exkommuniziert sind und nicht zum Empfang der Hl. Kommunion zugelassen werden dürfen." 

Kardinal Burke, promovierter Kirchenrechtler, überschreibt seinen Text "Statement zum Empfang der Heiligen Kommunion durch diejenigen die öffentlich in schwerer Sünde verharren"

Er erklärte, er habe das geschrieben, um die Frage die Kathliken und Nicht-Katholiken stellen,  im Hinblick darauf wie Katholiken dei Heilige Kommunion empfangen dürfen, während sie öffentlich  

Diese Frage trifft offenbar besonders für die zu, die sich sowohl  für "Abtreibung auf Verlangen als auch für Gesetze einsetzen, die die Würde des menschlichen Lebens, die Integrität des menschlichen Sexualität, Ehe und Familie und..die freie Religionsausübung verletzen." 

"Das geht an direkt an die Wurzeln der Kirchenlehre zu Glauben und Mroal" hat der kardinal geschrieben, der in seinem Statement noch einmal  die Lehre der Kirche vorstellt, um denen zu helfen, die "zu Recht verwirrt und oft durch den öffentlichen Bruch der Kirchenlehre zu Glauben und Moral durch jene, die behaupten katholisch zu sein, skandalisiert sind. "

Als direktes Zitat des Kanonischen Rechts schrieb Kardinal Burke: "Diejenigen, die nach der Verkündung des Urteils und der Strafe , exkommuniziert worden sind, in schwerer Sünde verharren, dürfen nicht zur Heiligen Kommunion zugelassen werden." 

Samstag, 10. April 2021

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über einen offenischtlichen Widerspruch in einem Statement von Papst Franziskus zur Covid-19-Pandemie.
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ERKLÄRE 

Ich weiß, daß das langweilt, weil ich schon früher darauf hingewiesen habe...und nicht nur einmal, aber....

In einem vor kurzem veröffentlichten Brief scheint PF die Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen Covid für ärmere Länder gutzuheißen. Aber im selben Brief  spricht er sich auch zugunsten von Biodiversität aus. (Wie schon früher) 

Covid muß das spektakulärste Beispiel von Biodiversität in unserer Zeit sein. Seine Fähigkeit zu mutieren, scheint grenzenlos zu sein. Die Leichtigkeit, mit der es sich verbreitet, ist überwältigend. Jeder Patient, der auf einer Covid-Station zu Tode erstickt, ist Zeuge für seine erstaunliche Kraft und Flexibilität; und für die Macht und Majestät der Natur. 

Kann jemand mir erklären, wie ein und die selbe Person in ein und demselben Dokument befürworten kann, Covid mit Impfstoffen anzugreifen und ein Lippenbekenntnis zur Biodiversität abzulegen? 

(Nein. bitte- nicht Ihre Meinung über kompromittierte Impfstoffe, oder Beschuldigungen gegenüber den Chinesen. Könnten Sie mir nur etwas sagen, was mit hilft- einfach in seinen eigenen Worten- zu verstehen, was in PFs seltsamem Denken vor sich geht- wenn er -wie mir scheint- sich offensichtlich radikal selbst widerspricht. Und warum es so wenig Hinweise darauf gibt, daß irgendwer außer mir auch nur im geringsten darüber beunruhigt ist?)"

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Fundstück: noch mal Hans Küng

Aus Köln erreicht uns via domradio.de  Diakon Willibert Pauels Wort zum Samstag zum Tod von Hans Küng.
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Seine Hommage an den Verstorbenen beginnt so- ZITAT. 

"In dieser Woche, der Oster-Oktav ist ein ganz Großer gestorben, Hans Küng, Kirchenrebell, von der Inquisition abgestraft und dennoch oder vielleicht gerade deshalb weltberühmt ...(....)" 

Quelle: domradio. de,  W.Pauel

Freitag, 9. April 2021

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über Hans Küng R.I.P. , den Priester  
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"HANS KÜNG, PRIESTER" 

Küng war die genau definierten Ikone des heterodoxen und aggressiven Liberalismus. Er beschrieb sich selbst als Opfer der Inquisition, weil Rom ihm das Recht abgesprochen hatte, zu behaupten, daß seine Worte und Schriften authentische Katholische Lehre seien. Aber Rom hat seine kanonischen Rechte als Katholischer Priester nicht angetastet. Obwohl er die Anathemata des I. Vaticanischen Konzils förmlich mißachtete, wurde er- anders als der arme Döllinger- nie exkommuniziert, Er nahm eine weltliche Professur an. Natürlich haben die liberalen Medien auf ihre putzig-perverse Weise das als das "Zum-Schweigen-Bringen"  Küngs beschrieben. 

Dennoch hat er- natürlich- dagegen protestiert, daß die Exkommunizierung der Bischöfe der FSSPX zurückgenommen wurde! Naja, würde er doch - oder nicht?- wie ein berühmter Höfling einst sagte. 

Sogar einer seiner eigenen Bewunderer fühlte sich dazu bewegt, das Verhalten Küngs als das eines "zweiten Lehramts" zu beschreiben...und kommentierte, daß ihm ein Lehramt ausreiche. Wenn behauptet wird, Küng hätte Papst werden können, vergessen die Leute, daß die Grenzen und Beschränkungen, die dem Petrinischen Amt innewohnen, für ein so unverbesserlich arrogantes Individuum nie akzeptabel gewesen wären. 

Aber Küng war ein Mann, dessen gepanzerter Mangel an Selbstzweifeln bedeutete, daß er nie vergaß und nie vergab. Möge Gott ihm gewähren, daß er jetzt- endlich- vergeben kann, wenn ihm die volle Vergebung des Vaters bedingungslos angeboten wird. Und Ihnen, lieber Leser. 

Er war -wie ich- ein Mann, dessen Hände mit Öl gesalbt worden sind und der vor dem Altar des Herrn gestanden und das Opfer des Unbefleckten Lammes dargebracht hat.. Seine erste Heilige Messe feierte er am 11. Oktober 1954 in der Krypta des Petersdomes, am Fest der Göttlichen Mutterschaft der Theotokos. Damals leerte er den Kelch des Großen Opfers - wie auch ich das zu tun privilegiert bin, Möge Gott ihm seine Sünden vergeben-wie ich bete, daß Gott mir meine vergibt, die so zahlreich sind, so viele, fast unzählbar. Während wir hic in via das Licht der Auferstehung Christi feiern, betet ich dafür, daß Küng das glorreiche Gesicht der seligmachenden Vision kennen lernt und es erkennend, nicht hassen möge. 

Zu seinen zahlreichen Ehrendoktortitlen gehören auch die der Universitäten von Cambridge und Dublin. Glücklicherweise kann ich mich nicht erinnern, daß Oxford je so tief gesunken ist! Zu den Körperschaften, die ihn so ehrten, gehörte auch eine amerikanische Jüdische Institution, die ihre Mitjuden so fanatisch hasste... das heißt das orthodoxe Judentum...daß sie einmal ein Bankett oragnisierte, bei dem ein Gang nach dem anderen dazu bestimmt war, die Anhänger der Torah zu demütigen.

Wie Sie sehen beschränkt sich die niederträchtige Böswilligkeit des Liberalismus nicht auf eine Religion. Und offensichtlich vereinigt sie ihre Anhänger über die Grenzen der Konfessionen hinweg in  einer satanischen Ökumene. 

Aber je näher man einer anderen Person oder Gruppe steht, desto größer kann - so scheint es- der Hass auf sie werden. 

Ich bete, daß der Herr uns das nie wieder vergessen läßt. " 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Gebet für einen Freund...

Gian Guido Vecchi berichtet im Corriere della Sera über das Gebet des Papa emeritus für den verstorbenen  Freund (?) Hans Küng.
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"MÖGE ER IN FRIEDEN RUHEN": DAS GEBET VON RATZINGER FÜR DEN FREUND HANS KÜNG" 

Benedikt XVI ist sofort vom Tod des alten Kollegen unterrichtet worden, den er seit den Jahren des Konzils kannte. 

Man kannte sich seit sechzig Jahren, beim Konzil waren sie die beiden jüngsten Periri, die Wunderkinder, die die berühmtesten Theologen ihrer Generation werden sollten. Joseph Ratzinger hat durch Erzbischof Georg Gänswein sofort vom Tod Hans Küngs erfahren: "Requiescat in pace" murmelte Benedikt XVI in Latein. Und der Papa emeritus - berichtete Gänswein dem Corriere- hat für den Freund und Feind eines ganzen Lebens gebetet. Es war Küng, der bereits Dozent in Tübingen war, der Ratzinger für den Lehrstuhl vorschlug. Mit den Jahren haben sich ihre Standpunkte immer weiter von einander entfernt. Küng hat nicht mit härtester Kritik gespart. So war das Treffen am 24. September 2005 epochal. Benedikt XVI war seit 5 Monaten Papst und hat Küng in Castel Gandolfo empfangen:  einig darüber, daß eine Diskussion über die Lehre keinen Sinn mache, haben sie über gemeinsame Fragen wie eine weltweite Ethik ("Weltethos") gesprochen.  Schließlich hatte ihre Forschung das Wesentliche gemeinsam, die Worte aus Psalm  27, die Ratzinger seinem Jesus von Narareth als Motto voranstellte: "Dein Antlitz o Herr, will ich suchen. Nicht verhülle dein Antlitz vor mir". 

Quelle: G.G.Vecchi, Corriere della Sera

Ein 11 Jahre alter Offener Brief als Nachruf ...

First Things haben quasi als Nachruf auf Hans Küng noch einmal den Offenen Brief vom 10. April 2010 von Hans Weigel an den Schweizer Theologen veröffentlicht.
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"EIN OFFENER BRIEF AN HANS KÜNG"

Dr. Küng: 

Vor eineinhalb Jahrzehnten hat einer Ihrer früheren Kollegen unter den jüngeren progressiven Theologen beim II.Vaticanischen Konzil mir von einer freundlichen Warnung erzählt, die er Ihnen am Anfang der zweiten Konzilssitzung zukommen ließ. Wie dieser ehrwürdige Gelehrte und Förderer der christlich-jüdischen Versöhnung diese berauschenden Tage sich erinnert, sind Sie in Rom in einem feuerroten Mercedes-Cabrio herumgefahren, der wie Ihr Freund annahm, eine Frucht des kommerziellen Erfolgs Ihres Buches "Das Konzil, Reform und Vereinigung" war. 

Diese Selbstdarstellung erschien Ihrem kollegen als unvorsichtige und unnötige Selbstwerbung, angesichts dessen, daß einige Ihrer eher abenteuerlichen Meinungen und Ihr Talent für das, was man später den "zweiten Biss" nennen ssollte, sorgten bereits für hochgezogene Augenbrauen und gesträubte Nackenhaare in der römischen Kurie, Also nahm Ihr Freund- wie man mir die Geschichte erzählte- Sie eines Tages beiseite und sagte- indem er einfranzösisches Wort benutzte, das Sie beide verstanden- "Hans, Sie werden zu  durchschaubar. "

Als Mann, der einhändig einen neuen globalen Personen-Typ erfand, den theologischen Dissidenten als internationalen Medienstar, waren Sie- so wie ich es verstehe- von der Warnung Ihres Freundes nicht allzu beunruhigt. 1963 waren Sie bereits entschlossen Ihren eigenen Weg zu gehen und Sie waren medien-erfahren genug, um zu wissen, daß eine Welt-Presse, die von Mann-beißt-Hund-Geschichten besessen ist- der Gescichte des dissidenten Priester-Theologen ein Megaphon für Ihre Meinungen geben würde. Sie waren- so glaube ich- unglücklich über die Versuche des verstorbenen Johannes Pauls II diese Lesart zu widerlegen indem er Ihren kirchliches  Lehrauftrag als Professor für Katholische Theologie aufhob. Ihre anschließende grollende  Abqualifizierung Karol, Wojtylas intellektueller Minderwertigkeit in einem Band Ihrer Memoiren galt bis vor kurzem als Tiefpunkt einer polemischen Karriere, in der Sie als Mann erkennbar wurden, der seinen Gegnern nur schwer Intelligenz, Anstand oder guten Willen zugestehen kann. 

Ich sage jedoch "bis vor kurzem", weil Ihr Offener Brief vom 16. April an die Bischöfe der Welt , den ich zuerst in der Irischen Times gelesen habe, hat für diese spezielle Form des als odium theologicum bekannten Hasses und die Verdammung in gemeiner Gesinnung eines alten Freundes, der zu Beginn  seines Papsttums Ihnen gegenüber so großzügig war und Sie zu Aspekten Ihrer aktuellen Arbeit ermutigte. 

Donnerstag, 8. April 2021

Christliche Kunst

 "Joachims Opfer" Giotto Di Bondone  1306

Heute vor 16 Jahren

 am 8. April 2005 fand auf dem Petersplatz das Requiem für Papst Johannes Paul II statt. 

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute noch einmal über die Art, wie der amtierende Pontifex sein Amt ausübt und über seinen "Ökumenismus". 
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"SUSPENDIERUNG DES LEHRAMTS UND DIE BEDEUTUNG DES "ÖKUMENISMUS"  BERGOGLIOS"

Die Leser werden sich daran erinnern, daß ich die Methode des Hl. John Henry Newman übernommen habe, um dieses Pontifikat zu analysieren. Der Römische Pontifex - hat, während er auf keine Weise seine gottgegebene Autorität oder einen Teil davon verloren hat, nach seinem eigenen freien Willen aufgehört, diese zu benutzen. Es schien- und scheint mir auch jetzt so- daß der Augenblick dieser Selbstverleugnung eintrat, als PF den Schrei der vier Kardinäle ignorierte, den Schrei: PETRUS LEHRE UNS!... in dem Moment, als er beschloss auf die formalen Dubia, die sie ihm vorgelegt hatten, nicht zu antworten.

Jetzt haben vier weitere Kardinäle gesprochen! Dieses mal ist ihr Thema das skandalöse Verbot privater Messen in der großen Basilika in der Nähe von Santa Marta. Wenn keine (zufriedenstellende) Antwort auf ihren Apell kommt, werde ich das persönlich als Bestätigung dafür betrachten, daß PF sein Oberstes Lehramt immer noch suspendiert hat. Wenn er andererseits etwas tut, um diese Krise zu bereinigen, werde ich das als ein Gutes Zeichen betrachten und weitere Hinweise darauf abwarten, daß er möglicherweise die Idee, den Dienst mit den numera, die ihm als Nachfolger des Hl. Petrus anvertraut sind, verbindet. Das alles betrachte ich als eine Art Lackmus-Test! 

Kardinal Sarahs Brief stellte eine Frage, die auch ich auf diesem blog erhoben habe und die diejenigen betrifft, die gewisse ihnen zugesichteret kanonische Rechte bzgl. des liturgischen Gebrauchs haben, die das jetzige Verbot verletzt.

Tosatti: Ein etwas anderer Nachruf auf Hans Küng

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae die Gedanken, die Prof. Francesco Agnoli sich über das  Ableben und das geistige Erbe von Hans Küng gemacht hat.
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 "AGNOLI - DAS PROBLEM VON HANS KÜNG WAREN NICHT DIE PÄPSTE SONDERN DER KATHOLISCHE GLAUBE" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Professor Francesco Agnoli hat uns diese Überlegung über Hans Küng, den kürzlich verstorbenen, berühmten deutschen Theologen, geschickt, für die wir ihm danken und die wir mit Ihnen teilen. Gute Lektüre. 

§§§

Der Tod von Hans Küng ist ein öffentliches Ereignis. Deshalb hat sich um ihn und seine Lehren eine große Diskussion entwickelt. Es handelt sich offensichtlich nicht darum., über das ewige Schicksal einer Persönlichkeit zu entscheiden, dieses Urteil steht Gott zu.
Aber über seine Ideen ja. Hans Küng war ein katholischer Priester, der sein Leben im Schatten der Kirche verbracht und die Lehre geleugnet, sich aber des Prestiges und der Stellung erfreut hat, die die Kirche ihm geboten hat.  Eine ziemlich moderne Art den Häretiker zu geben: sagen wir eine bequemere (und gleichzeitig gesichert durch die katholische Kanzel als auch durch die Laien-Medien unterstützt).
Die Zeitungen sprechen von seinen harten Konfrontationen mit Johannes Paul II und Benedikt XVI  und beleuchten sein Dogmna der päpstlichen Unfehlbarkeit. 

Leider ist ein begründetes und fundiertes Denken in den Medien fast immer ausgeschlossen. Ein Katholik kümmert sich wenig um die Beziehungen eines Theologen zu den Päpsten. Es gibt so viele Heilige oder große Gläubige wie Dante, die die Päpste (metaphorisch gesprochen) aus gutem Grund "geohrfeigt" haben!
Dies hinderte sie nicht daran, von der Katholischen Kirche zu Heiligen erklärt zu werden.

Die untersuchenswerte Tatsache ist daher nicht der Kontrast eines Theologen zu einem oder zwei Päpsten, sondern seine Ablehnung einer oder mehrerer GLAUBENSWAHRHEITEN. 

Das Christentum ist eine OFFENBARTE RELIGION, das bedeutet, daß es einige Wahrheiten gibt, die der Vernunft entsprechen, aber nur der menschlichen Vernunft unzugänglich sind und die Gott den Menschen offenbart hat. Nimm oder lass es. 

Was Gott offenbart, kann der Mensch akzeptieren oder nicht. Das einzige, was er nicht tun kann, ist zu entscheiden, was er behalten, was er ablegen und was er ändern will. Das ist nicht nur ein Zeichen für mangelnden Glauben, sondern auch für geringe Intelligenz und  Spekulation. Große Genies wie Augustinus, Anselmo, Thomas usw.  haben ihr Leben damit verbracht, zu versuchenb, die offenbarten Wahrheiten zu verstehen und ihre Größe zu zeigen.

Sie haben sie zuerst akzeptiert, dann untersucht  und wussten genau, daß sich das Meer nicht in einem  Eimerchen sammeln läßt und wußten sehr wohl,. daß die offenbarte Wahrheit ein Geschenk ist,- kein Besitz.

Aus diesem Grund sind für die Kirche alle Sünden verzeihbar, außer der, sich an Gottes Stelle setzen zu wollen und sich zum Herrn der offenbarten Wahrheit  zu machen. 

Der Ketzer ist genau das: ein immens anmaßender, nicht allzu intelligenter Mensch, der beschließt, die offenbarte Wahrheit weder abzulehnen noch zu akzeptieren, sondern sich an Gottes Stelle zu setzen, um sie selber neu zu offenbaren.

Lächerlich,.

§§§

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, F. Agnoli


Aldo Maria Valli: Das II.Vaticanische Konzil, Amoris Laetitia und Papst Franziskus

Aldo Maria Valli erklärt in einem Interview mit  Radio Spada, das von Rorate Caeli veröffentlicht wurde, seine Ansichten zum II. Vaticanischen Konzil und zum aktuellen Pontifikat.  
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"ALDO MARIA VALLI: WIE AMORIS LAETITIA MIR DIE AUGEN ÜBER FRANZISKUS UND DAS KONZIL ÖFFNETE." 

Der Vaticanist Aldo Maria Valli (Rorate notiert: Valli war Vaticanist für den Hauptkanal der RAI) wurde am 27. Februar 2021 von Radio Spada interviewt)

Während deises Interviews erklärte er, wiwe er die Tradition entdeckte und die Auswirkungen des II.Vaticanischen Konzils auf das Leben der Kirche. Hier die wichtigsten Ausschnitte aus seinem mutigen Zeugnis. 

Radio Spada: Wenn Sie in wenigen Zeilen Ihre Meinung zu diesem historischen Ereignis zusammenfasssen müßten, das das II.Vaticanische Konzil und seine Konsequenzem fürt die kirche war, was würden Sie uns sagen? 

Aldo Maria Valli:  Ich habe für viele Akteure der Konzilssitzungen Bewunderung gehegt und die Vorsehung hat mir erlaubt, einige von ihnen persönlich kennen zu lernen. Ich habe immer ihre Leidenschaft und Liebe für die Kirche geschätzt. Nachdem ich in der postkonziliaren Kirche aufgewachsen bin ( in meinem Fall in Mailand),  habe ich lange Zeit nicht einmal für möglich gehalten, daß das Konzil die Saat für eine theologische und pastorale Evolution in sich tragen würde. und -sogar schlimmer noch- eine Abweichung von der Tradition und dem depostium fidei. 
Während der Jahre, in denen ich als Vaticanist die Pontifikate von Johannes Paul II und Benedikt XVI verfolgt habe, habe ich die Sicht der "Hermeneutik der Kontinuität" akzeptiert. 

Meine erste Überraschung geht auf die Mitte der 90-er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück, als ich aus beruflichen Gründen von Mailand nach Rom zog. Es könnte paradoxerweise so aussehen, als ob es gerade in Rom war, wo ich Anzeichen für Verschlechterung fühlte, besonders liturgisch, die mich dazu brachten, mir selbst einige Fragen zu stellen. Dann im Jahr 2000 -während des großen Jubiläums (des Hl. Jahres) hatte ich zum erstenmal die Gelegenheit , die Priester der FSSPX während einer Pilgerfahrt  kennen zu lernen und ich war erbaut. Seitdem wurde meine Sicht auf das Konzil immer kritischer bis ich- und mit dem Pontifikat von Franziskus fing  ich an, alle inneren Widersprüche zu erkennen. Insgesamt glaube ich, daß die fundamentale Widersprüchlichkeit gegenüber der Tradition schon in der Eröffnungsrede von Johannes XXIII, Gaudet Mater Ecclesia, zu finden ist.  
In genau diesem Augenblick - wo er bekräftigt, daß es die Aufgabe des Konzils ist, eine sichere und unveränderliche Doktrin zu verteidigen und zu verbreiten. Der Papst sagt: "Im Augenblick zieht die Braut Christi es vor, eher die Arznei der Barmherzigkeit als die der Strenge einzusetzen."   
Darin liegt das Problem. Von einem christlichen Gesichtspunkt aus macht es keinen Sinn, Barmherzigkeit und Strenge gegeneinander  zu stellen. Im Gegenteil - Starre in der Verteidigung und Verbreitung der rechten Doktrin ist die höchste Form der Barmherzigkeit, weil sie auf die Rettung der Seelen abzielt. 

Mittwoch, 7. April 2021

Christliche Kunst

 Die Alba-Madonna, Raffael,  1510

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes über die Verantwortlichkeit des einzelnen Bischofs der Katholischen Kirche für den weltweiten Episkopat.
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"IST DIESE AUSSAGE LEHRAMTLICH?" 

"Der Bischof von Portsmouth Philip Egan hat vor kurzem Themen zusammengestellt, in denen- wie er behauptet- PF nciht seinen Petrinischen Job macht und eine klare und orthodox katholische Lehre verkündet. Er ruft PF auf dazu auf, das zu tun
Bischof Philip schrieb:" Als Bischof bin ich nicht nur für die Kirche in meiner Diözese verantwortlich sondern auch für die universale Kirche." 
Ist er das? 

Das Dokument des II.Vaticanischen Konzils "Christus Dominus"(§ 6) lehrt diese kollegiale Verantwortlichkeit des Episkopates klar. Kollegialität und Vatican II sind natürlich zwielichtige Worte, wenn man auf einige sogenannte "Traditionalsiten" hört (wie sie es jedes jahr hassen müssen, wenn die Kollekte des Hl. Matthias kommt). Sie mißtrauen sowohl dem Komzept als auch dieser Quelle. haben sie Recht? 

Die Leser werden meine eigene Überzeugung kennen, daß das II.Vaticanum und alle Konzile außer denen, die strikte dogmatische Aussagen mit den begleitenden Anathemata gemacht haben. langsam in den Hintergrundgeräuschen der Katholischen Kirche untergehen. Besteht das Governatorato des Vatican-Staates darauf, daß alle jüdischen Besucher den David-Stern tragen müssen? Wieviele Bischöfe bestehen noch darauf, daß ihr Klerus das Hl. Offizium in Latein spricht- außer denen, die eine Sondererlaubnis bekommen haben, die Landessprache zu benutzen?

Aber das II. Vaticanum war ein Ökumenisches Konzil und kann deshalb als solches zitiert werden. Traddies jedoch, die das Vor-Vaticanum II-.Lehramt bevorzugen, möchte ich auf den Paragraphen "Procul dubio" aus Fidei donum hinweisen: "unusquisque Episcopus portionis tantum gregis sibi commissae sacer pastor est, tamen qua legitimus Apostolorum successor ex Dei institutione et praecepto apostolici muneris Ecclesiae una cum ceteris Episcopis sponsor fit etc..".

Deshalb ist es für mich gut genug, daß Bischof Egan die selben Worte benutzt wie Pius XII (und frühere römische Pontifices). Der Bischof von Portsmouth  hat wirklich eine Verantwortung für die ganze Kämpfende Kirche ebenso wie für seine Diözese. Er verdient Lob dafür,  daß er seine lehramtliche Aufgabe anerkennt und ausübt.

In der Osterwoche 2019 haben 19  (zu denen später noch mehr kamen) von uns einen Offenen Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche geschrieben. Darin haben wir den weltweiten Episkopat aufgerufen, seine Autorität bzgl. einiger Züge dieses Pontifikates einzusetzen. Natürlich werden Sie dieses Dokument (auf Seite 127)  in Defending the Faith ...Arouca Press, finden. Die Zahl der Unterzeichner war kleiner als die derer, die unsere früheren Dokumente unterschrieben haben...aber es gab einen bonus: Fr. Aidan Nichosls O.R. war dabei. Nichols, einer der gelehrtesten anglophonen Theologen, Lehrer sowohl in Oxford als auch in Cambridge, Autor vieler Bücher, war nicht oft in der Öffentlichkeit, nachdem er einige Jahre vorher eine schöne These vertreten hatte, die dann zu seiner Knebelung geführt hatte.

Es war gut, seinen Kopf wieder aufauchen zu sehen. 

Wie steht es also um das Statement seines Bischofs? 

Seit er ausdrücklich seine Verantwortlichkeit im Hinblick auf die gesamte Kirche erwähnte, ist klar, daß diese Worte nicht eine leichtherzige inoffizielle Bemerkung waren, die eine Perrson in ihren eigenen  Medien lanziert. Ja, Bischof Egans Worte sind (durch seinen eigenen Hinweis auf seine Mitgliedschaft im Universellen Episkopat) garantiert lehramtlich! 

Nicht viele Diözesanbischöfe unterhalb des Pensionsalters haben einen so mutigen Schritt getan! SIe denken: nur ein Bischof in der Legion der Scheigenden? 

Nein! Falsche Haltung ! Nunc est bibendum, nunc pede libero pulsanda tellus!!"  

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke