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Mittwoch, 19. Februar 2020

S. Magister: Ein deutscher Albtraum

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die Reaktionen der DBK und der deutschen Katholiken auf "Querida Amazonia" , die er schismatisch und Albtraum nennt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"FRANZISKUS UND DAS DEUTSCHE SCHISMA. GESCHICHTE EINES ALBTRAUMS" 

Die Amazonas-Synode ist die zweite Synode nacheinander, in der Franziskus die Erwartungen derer enttäuscht hat, die vom Papst selbst avisierten Neuerungen erwartet hatten.

In der Jugend-Synode von 2018   war Homosexualität das Thema gewesen,  auf das sich Erwartungen und Kontroversen konzentrierten. Das Arbeitsdokument für die Diskussionen läßt in Absatz 197  ausdrücklich einen möglichen Paradigmenwechsel bei der Beurteilung von "homosexuellen Paaren" zu.

Statt dessen- nichts. Beim Synodentreffen ordnete Franziskus Schweigen zu diesem Thema an und erreichte es. Weder in den Diskussionen der Versammlung noch im Schlußdokument und noch viel weniger in der postsynodalen Exhortation "Christus vivit" wird es erwähnt. 

Im folgenden Jahr bei der Amazonas-Synode und besonders bei dem, was folgte, war die Enttäuschung der Erneuerer noch größer. 

Weil dieses mal die Synodendiskussionen zu der am meisten erwarteten und umstrittenen Veränderung stattfanden, also der Weihe verheirateter Männer. Im Schlußdokument wurde der Vorschlag mit mehr als einer 2/3-Mehrheit angenommen.  Und noch Anfang Januar waren viele sicher, daß Franziskus das in die postsynodalen Exhortation, die jeden Moment erwartet wurde, 
aufnehmen und so autorisieren würde. 

Aber dann kam- in energischer Verteidigung des zölibatären Priestertums als Knalleffekt das Buch des Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, das von den Innovatoren als katastrophales Omen betrachtet wurde.

Und tatsächlich erschien kurz darauf die postsynosale Exhortation "Querida Amazonia" wie ein plötzlicher Kälteschauer - mit Franziskus´völligem Schweigen zu diesem Thema. Um einen schwachen, kleinen Hoffnungsschimmer aufrecht zu erhalten, können die Erneuerer sich nur an die wenigen Zeilen der Einleitung klammern, in denen der Papst dazu einlädt, ebenfalls das Schlußdokument der Synode "ganz zu lesen", durch das "bereichert und herausgefordert zu werden"  Gott der gesamten Kirche gewähren möge und empfiehlt, daß die Hirten der Amazonas-Region"es
eifrig" anwenden. 

Aber abgesehen von diesem letzten bröckeligen Halt, den Franziskus den Neuerern gelassen hat, was hat den Papst veranlaßt, wiederholt bei Themen, bei denen er zuvor seine Bereitschaft zu Erneuerungen gezeigt hatte, die Bremsen zu betätigen.? 

Die Antwort kann man in Deutschland finden. 


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Dienstag, 18. Februar 2020

Sandro Magister läßt Pietro De Marco Querida Amazonia kommentieren.

Sandro Magister läßt bei Settimo Cielo den renommierten Religionsphilosophen und Historiker Prof. Pietro de Marco zur apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" , die so kontroverse Reaktionen hervorgerufen hat, zu Wort kommen. De Marco stellt u.a. fest, daß sich Papst Franziskus hier quasi zum ersten Mal als Papst gezeigt hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"QUERIDA AMAZONIA" WENN FRANZISKUS ENDLICH ALS PAPST HANDELT." 

Ich empfange und ich veröffentliche. Der Autor, der alte Professor für Religionssoziologie an der Universität Florenz und an der Theologischen Fakultät Zentral-Italiens ist ein gebildeter Philosoph und Historiker und ist den Lesern von Settimo Cielo seit mehreren Jahren wohlbekannt.
Sandro Magister

"DIE KEHRTWENDE DER EXHORTATION. PAPST FRANZISKUS ZWISCHEN SYNODEN-DRIFT UND PRIMAT"
Von Pietro De Marco 

"Nachdem ich in diesen letzten Tagen über das umfangreiche Geschehen um die Exhortation "Querida Amazonia" und über ihr europäisches Echo nachgedacht habe, ist in mir die Überzeugung gereift, daß es der erste Akt sein könnte, in dem der Pontifex maximus Franziskus sein "munus" ausgeübt hat. 


Das "munus" der Päpste ist- wie bekannt ist-. als Vikar Christi zu handeln, vom Fundament der Universalen Kirche aus  (“tamquam saxum immobile”  vom Hl. Ambrosius) als Wächter und Lehrer des  glaubens und der Wahrheit. 

Wie auch ich beobachten konnte, hat Franziskus seine  “potestas legifera, iudicialis et exsecutiva” großenteils ausgeübt , meiner Meinung nach maßgeblich zum Aufbau eines bischöflichen Gremiums in der Welt und von Beamten im Zentrum beigetragen haben, dem befohlen wurde, sein Reformprogramm, seine persönliche postkonziliare, ideologische Position unter dem Deckmantel von Pastoralismus und Evangelisierung durchzuführen. Programm und Position, in denen das "bonum ecclesiae" schwer zu sehen war und bleibt, auch wenn es tatsächlich fast systematisch missverstanden und verzerrt wurde.
Das heißt, die Ausübung der "Potestates" schien von den Verpflichtungen des "munus", vom Bewusstsein, dessen Träger zu sein, getrennt zu sein. 


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Montag, 17. Februar 2020

Wird Querida Amazonia für Papst Franziskus zu einer Art Humanae Vitae 2.0 ?

In seiner heutigen Kolumne für "Monday in the Vatican" untersucht A. Gagliarducci, ob und inwiefern "Querida Amazonia" eine Art Humanae Vitae 2.0 für Papst Franziskus werden kann.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS, IST QUERIDA AMAZONIA HUMANAE VITAE 2.0?"

"Die postsynodale Exhortation Querida Amazonia hat die Möglichkeit in Ausnahmefällen verheiratete Priester zu weihen nicht einmal erwähnt. Ebenso wenig schlägt sie die Möglichkeit vor Diakonissen zu haben oder die Einführung eines "Amazonischen Ritus"
Zum Abschluss der Amazonas-Synode hat Papst Franziskus statt dessen seine Träume für Amazonien beschrieben, die in der Tat Träume für den gesamten Lateinamerikanischen Kontinent.
Er ruft dazu auf, für Berufungen zu beten. Er fordert mehr Missionare. Es gab- nebenbei-nicht den Bruch mit der Tradition der Kirche des Lateinischen Ritus.

Es gibt nur eine Frage: waren die Erfahrungen berechtigt? Papst Franziskus hat den priesterlichen Zölibat in vielen Erklärungen unterstützt und er hat auch klar erklärt, daß er nicht die Absicht habe die Disziplin des Zölibats zu ändern. Im Schlußdokument der Synode ist versucht worden, den Papst in diese Richtung zu drängen: das war das Ziel des Paragraphen, der feststellt, daß der Zölibat keine notwendige Voraussetzung für das Priesteramt ist. Papst Franziskus hat dieses Thema jedoch nicht einmal in Betracht gezogen.

Seit Beginn des Pontifikates hat die Entourage von Papst Franziskus zu einer Änderung der Kirchenlehre gedrängt. Leute in klar definiertem Schwebeflug über dem Papst. Die Agenda war die des sogenannten progressiven Flügels der 1970-er Jahre. Eine alte, größtenteils von der Geschichte überholte Agenda, die ein Echo in den Medien fand und neue Erwartungen schuf.

Benedikt XVI hat diese theologische Agenda klar erklärt, als er sich mit den Schweizer Bischöfen bei ihrem ad-limina-Besuch im November 2006 traf und sagte: "Ich erinnere mich, daß wenn ich in den 80-er und 90-er Jahren nach Deutschland fuhr. und um ein Interview gebeten wurde, ich die Fragen immer schon vorher wußte. Sie betrafen die Ordination von Frauen, Empfängnisverhütung, Abtreibung und andere derartige immer wiederkehrende Probleme."

Als Papst Franziskus gewählt wurde, gab es viele Erwartungen an eine neue lehramtliche Welle. Diese Erwartungen wurden größer als er über "eine arme Kirche für die Armen" sprach und eines der Schlagworte der Befreiungstheologie benutzte. Seither ist jede Entscheidung, die Papst Franziskus getroffen hat, als Beginn einer Revolution in der Kirche beschrieben. Diese Revolution hat niemals stattgefunden.

Einige Beispiele.

Die beiden Kommissionen für Finanzen und das IOR haben im Wesentlichen zur Bestätigung 
des vaticanischen Rahmenwerkes geführt. Die jüngsten Entwicklungen hatten sogar eine
privilegierte beiderseitige Beziehung mit Italien zur Folge.


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Sonntag, 16. Februar 2020

Tosatti: Zwei Päpste.....?

Marco Tosatti hat heute bei Stilum Curiae den Kommentar eines seiner Leser zu einem Artikel von Prof. Ureta zu "Querida Amazonia" und zur Lage der Kirche im aktuellen Pontifikat veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken

"WENN BENEDIKT SICH NOCH ALS PAPST FÜHLT. UND DER ANDERE PAPST...."

Gestern hat einer der regelmäßigen Leser von Stilum Curiae den Artikel von Prof. Ureta über die Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" kommentiert. Der Kommentar stammt von Roth, den die Stilumcurialen gut kennen. Hier ist er:

Lieber Ureta, Ihre Überlegungen sind wie immer perfekt. Wer von Prof. Plinio C. De Oliveira geschult wurde, zeigt, daß er einen einzigartigen Überblick über alle Probleme hat, die das menschliche Geschöpf schädigen können. 
Glückwünschen beiseite- wäre ich Ihnen für einen Kommentar zu der folgenden Hypothese dankbar. Papst Bergoglio gibt mit dieser Exhortation, die einen idiotischen Titel wie aus einem Weihnachtsfilm trägt, vor, die Demütigung, daß er seine Absichten aufgeben mußte, weggesteckt zu haben, eine doppelte Demütigung. 
Erstens weil ihm die Revolutionierung des Zölibats nicht möglich war. Zweitens - eine noch größere. weil sie von Benedikt XVI kam, einem erwachten Papst, der sich selbst als Papst bestätigt und seinen unklaren teilweisen Amtsverzicht bereut. 
Gäbe es das Konklave nicht, das Bergoglio wählte, hätte ich keinen Zweifel an der Erklärung von den zwei Päpsten, wie sie Gänswein damals erklärt hat. Benedikt XVI sieht sich immer noch als Papst, das zeigt er und Bergoglio hat das (teilweise) verstanden. Ende des bergoglianischen Traums?
Oder Beginn eines echten Krieges? "

§§§

Wir haben diesen Kommentar Prof. Ureta übermittelt, der so freundlich war, mit einer langen Überlegung zu antworten, die wir unten im englischen Original wiedergeben. Inzwischen haben wir hinter den Vaticanischen Mauern mit einer sehr hochgestellten Persönlichkeit gesprochen, die uns über ihr wohldurchdachtes Urteil zu den Ereignissen um die viri probati, den Zölibat und die Exhortation unterrichtet hat- die laut Don Nicola Bux nach der Veröffentlichung des Buches von Benedikt XVI und Kardinal Sarah geändert wurde. 
Laut Don N.Bux gibt es drei Schlüsselelemente: 
1. Benedikt fühlt sich als - nicht eremitierter- Papst.
2. Das hat er unter diesen Umständen gezeigt-
3. Papst Bergoglio hat das verstanden und hat Angst,
Was wird diese völlig beispiellose Situation bewirken? 
Es gibt jene, die die Möglichkeit sensationeller Entwicklungen nicht ausschließen.
Aber hier die Überlegungen von Prof. Ureta 

§§§

Lieber X.....
In der Argumentation von Siscoe und Salza ist der Kern des Problems nicht die sichtbare Handlung sondern das Minimum. das erforderlich ist, damit die Absicht des Handelnden der der Kirche entspricht und die Handlung so gültig wird (Sakramente oder ein Rücktritt) Und ob ein die Natur dieser Handlung betreffender Fehler diese Gültigkeit beeinflußt. Ihre Schlußfolgerung ist- daß das nicht der Fall ist., 

Mehr allgemein gesprochen- stimme ich mit Ihnen überein, daß die Grenze im Grad des Leidens und der Scham der Kirche liegt, die Gott zuläßt. Trotz der Tatsache, daß sie unsterblich ist und das Versprechen hat, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden. 

Auch wenn die Unvollkommenheit der Kirche nicht zu ihren Aussagen gehört und noch kein offiziell erklärtes Glaubensdogma ist, wird sie niemals eines ihrer essentiellen Bestandteile verlieren, d.h. den Glauben, die Sakramente oder die Hierarchie, Selbst wenn alle abtrünnig würden und nur ein Bischof und ein Gläubiger katholisch bleiben würden (es sind mindestens zwei Personen erforderlich, um eine Gemeinschaft zu bilden) würde es immer noch die Katholische Kirche sein. 

Aber dieses Minimum ist reine Theorie, weil die Kirche, um ihre Mission erfüllen zu können, sichtbar sein muß, damit die Menschen guten Willens sie als die einzige wahre Kirche des einzigen wahren Gottes erkennen können. 

Bisher haben wir- Gott sei Dank- diesen Tiefstpunkt noch nicht erreicht. Weil es ein Minimum an Prälaten, eine gute Zahl von Klerikern und eine nicht kleine Minderheit von Menschen gibt, die die Häresien der Modernisten zurückweisen und wissen, wie die wahre Kirche ist. Außerdem haben sie- indem sie alle modernen Möglichkeiten der sozialen Medien nutzen- eine Art unsichtbare "Familie der Seelen" gegründet, die sich gegenseitig unterstützt und für fehlgeleitete Katholiken für traditionelle Positionen anziehend macht. 

Die Modernisten selber helfen bei der Sichtbarmachung der wahren Kirche, indem sie unaufhörlich beteuern, daß ihre Kirche eine "Neue Kirche" sei, die sich entwickelt hat, usw.
So daß Außenstehende daraus schließen, daß die altmodische Kirche die richtige ist (sogar um sie dann zu verfolgen). 

Solange die Minderheit der gläubigen Katholiken den Glauben behält und um einige gute Hirten gesammelt bleibt (und so das Überleben und die Sichtbarkeit der Kirche sichert) gibt es praktisch keine Grenze, bis zu welchem Grad der Abgrund des modernistischen Wundbrands die Hierarchie befallen kann. Wie Pater Santiago Martin kürzlich in einem seiner Videos sagte, "Sie werden nicht aufhören, bis sie eine Lesbe auf den Stuhl Petri gesetzt haben!" 

Ich habe die Verbreitung des Buches von A.Xavier de Siveira über die theologische Hypothese eines häretischen Papstes sehr unterstützt, um den normalen Katholiken erkennen zu lassen, daß ein Papst sich irren und die Herde in die Irre führen kann, damit sie sich nicht verpflichtet fühlen, den Häresien von Papst Franziskus zu folgen. 

Meiner Ansicht nach sollten wir, anstatt weiter unsere Gedanken zum Kochen zu bringen und zu versuchen, das theologisch-kanonische Problem eines häretischen Papstes  (die Positionen von Cajetan und Bellarmin dazu)  zu lösen oder wie weit die öffentliche Häresie des Papstes gehen kann (oder sogar das schwerwiegendere Problem zu wissen, bis zu welchem Ausmaß die Mehrheit der Hierarchie vom Katholischen Glauben abfallen kann...) uns darauf zu konzentrieren, den Glauben dieser "Seelenfamilie"  wahrer Katholiken und die Treue einer guten Anzahl von Hirten und Geistlichen zu erhalten,. 

Das wäre der Haltung einer Frau und von Kindern gleich. die physisch oder psychisch vom Ehemann und Vater angegriffen wurden, und anstatt sich darüber zu quälen, ob ihre Ehe gültig ist oder nicht und ob sie noch mit ihm verheiratet ist, lieber vorsichtige Schritte unternimmt, sich und ihre Kinder räumlich vom Ehemann zu trennen, um den Rest der Familie zu bewahren und sie vereint zu lassen, während sie anerkennt, daß der eheliche Bund gültig bleibt oder gültig bleiben kann. Diese Haltung seitens der angegriffenen Ehefrau ist vom Kirchenrecht immer zugelassen worden. 

In diesem Sinn, fürchte ich, daß die vereinte Front jener Katholiken, die gläubig bleiben, durch nebensächliche Diskussionen. wie z.B. ob Benedikt XVI auf das Papstamt verzichtet hat oder ob Papst Franziskus noch Papst ist ( falls seine Wahl gültig war) gespalten werden können. Wir haben bereits die Risiken durch den ewig fließenden Lavastrom der Sedisvakantisten erlebt, der nirgendwohin führt. 

Ich setze nebensächlich in Anführungszeichen, weil mir bewußt ist, welch dramatische Schäden ein häretischer Papst in der Kirche verursachen kann (und das war der Grund, aus dem Der Hl. Robert Bellarmin den Gedanken bevorzugte, daß Gott so etwas nie geschehen lassen werde) 
Aber wir sind Zeugen der Tatsache geworden, daß der Hl. Geist bei einigen Gläubigen und einigen guten Hirten gewirkt hat und sie darin bestärkt hat, Widerstand gegen die Zerstörung durch diesen sehr sehr schlechten Papst zu leisten. Deshalb müssen wir darauf vertrauen, daß diese Hilfe des Hl. Geistes in gleicher Stärke zunehmen wird, wie die Intensität der Prüfung (weil die Kirche an Weisheit und Heiligkeit zunimmt, wie ihr Göttlicher Gründer). 

Wenn die andere Seite eine lesbische Frau auf den Thron des Hl Petrus setzen wird- um Fr. Martins lebhaftes Bild im Van-Gogh.Stil zu benutzen- werden viel mehr Menschen guten Willens feststellen, daß die "mainstream"-Kirche  definitiv nicht die wahre Kirche ist. Viele von ihnen werden bereuen, zumindest teilweise zugelassen zu haben, daß das modernistische Zeug die Kirche infiltrierte, das in einen solchen Abgrund führte. Und sie werden sich der "Familie der Seelen" jener anschließen, die treu geblieben sind und ausgestoßen wurden. " 

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Prof. Ureta 
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Freitag, 14. Februar 2020

Ein theologischer Kommentar zu "Querida Amazonia"


Der Freiburger Dogmatiker Prof. Helmut Hoping gibt in "Die Tagespost" sein Urteil über die Auswirkungen der postsynodalen Exhortation zur Amazonas-Synode u.a. auf den "Synodalen Weg" ab. Die Synodalen werden es nicht gern hören.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"NICHT MAL EINE FUSSNOTE LÄSST EINEN TÜRSPALT OFFEN"    
beginnt der Artikel so:

"Keine "viri probati", keine Frauenweihe: Der Freiburger Dogmatiker Professor Helmut Hoping wertet das nachsynodale Schreiben des Papstes als große Ernüchterung für den Synodalen Weg. Geweckte Hoffnungen seien schon zu Beginn des Weges zerstoben."

Quelle: Prof. H. Hoping, Die Tagespost 
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Dienstag, 11. Februar 2020

Synodaler Weg: Brüderliche Korrektur aus der Ukraine

Edward Pentin hat im National Catholic Register den Brief der Ukrainischen Katholischen Bischöfe an den deutschen Episkopat mit einer brüderlichen Korrektur bzgl. des "Synodalen Weges"  veröffentlicht. Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE UKRAINISCHEN BISCHÖFE DES LATEINISCHEN RITUS FORMULIEREN EINE BRÜDERLICHE KORREKTUR ZUM SYNODALEN WEG DER DEUTSCHEN BISCHÖFE" 

"Es verletzt uns, wenn wir sehen, wenn wie LGBT-Propaganda in Ihren Worten erscheint, die dazu  benutzt wird., sagen die Bischöfe, "um sowohl das Christentum als auch jeden zu bekämpfen,der die wahre, auf der Bibel und dem Naturgesetz beruhende Anthropologie  anerkennt.

Edward Pentin
Die Ukrainischen Bischöfe des Lateinischen Katholischen Ritus haben eine brüderliche Korrektur für die deutschen Bischöfe formuliert, und sagen, daß deren Standpunkt zu LGBT-Themen und ihre Haltung zum Naturrecht im Hinblick auf den "Synodalen Weg" eine Bedrohung für die Gläubigen in der Ukraine darstellt." 

Die Bischöfe, die diesen Kommentar in einem Brief  abgegeben, der teilweise auf der Polnischen Katholischen website "wPolityce.pl, veröffentlicht tadeln  die deutschen Bischöfe auch wegen Beschuldigungen von Protestanten und Orthodoxen der Ostkirche, daß die Katholische Kirche von der offenbarten Wahrheit abweiche und rufen den deutschen Episkopat auf, der Hl. Schrift und der Tradition treu zu sein, 

Unter den Unterzeichnern des Briefes sind alle bischöflichen Mitglieder der Kirchenkommission für die Familie, die von Weihbischof Radoslaw Zmitrowicz  von Kamyanets-Podilskyi.geleitet wird. 
Der zweijährige "Synodale Weg" der deutschen Bischöfe, der seit der Vollversammlung am 30. Januar in vollem Gange ist, zielt darauf ab, die Schlüsselthemen, die aus der Krise des klerikalen sexuellen Mißbrauchs  entstanden sind, zu behandeln und konzentriert sich auf vier Hauptthemen:  
die Machtausübung in der Kirche, das heutige Leben der Priester, Sexualmoral und die Rolle und Stellung der Frauen in der Kirche.
Die Unterstützer des Prozesses, dem ersten dieser Art in der Kirchengeschichte, argumentieren, daß es ein Prozess des Zuhörens und Dialogs sei, der darauf abzielt, Differenzen zu überwinden, Lösungen zu finden und "zu Umkehr und Erneuerung"  zu führen. 
Aber die Kritiker fürchten, daß der Prozess, der bereits zu Äußerungen führte, die im Gegensatz zur Kirchenlehre stehen, eine Art "protestantisches Kirchenparlament"  darstellt, das die Kirche in Deutschland ins Schisma führen und letztendlich das doktrinale Chaos in der Kirche verbreiten wird. 


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Montag, 10. Februar 2020

7 Jahre später....

A. Gagliarducci befaßt sich in seiner heutige Kolumne bei"Monday in the Vatican" mit dem Brief, den der Papa emeritus anläßlich ihres 50-jährigen Bestehens an die Internationale Theologen-Kommission geschickt hat. Dieser Text hat nach Meinung des Vaticanisten sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient., weil er die Wurzeln der aktuellen Kirchenkrise freilegt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

         "BENEDIKT XVI,  SIEBEN JAHRE SPÄTER"

Ein Text Benedikts XVI der -anders als das Buch über den priesterlichen Zölibat, das er mit Kardinal Robert Sarah gemeinsam geschrieben hat- fast unbemerkt blieb, ist der Brief, den der Papa emeritus im vergangenen November zur Feier des 50. Jahrestages der Gründung der Internationalen Theologenkommission verfaßt hat. 
Der Text Benedikts XVI ist von großer Wichtigkeit, um die heutigen Herausforderungen zu verstehen und wie Benedikt XVI versucht hat, ihnen zu begegnen.

Sieben Jahre nachdem Benedikt XVI auf das Pontifikat verzichtete, liefern seine Ansichten immer noch die Schlüssel zum Verständnis der heutigen Kirchenkrise. Diese Schlüssel werden ignoriert, of absichtlich, weil Benedikt XVI sie einem Katholizismus im Übergang in einer neuheidnischen und säkularisierten Welt zuschreibt.

Was steht im Brief des Papa emeritus? Es gibt viele interessante Passagen, und es lohnt sich, sie in ihrer Gesamtheit zu lesen. Benedikt XVI baut ein Narrativ auf wie andere eine gotische Kathedrale: Alles ist so gut miteinander verbunden, dasß es schwer zusammenzufassen ist


Eine Passage widmet Benedikt XVI den Themen, die die Kommission zu Beginn untersuchte: erst das Verhältnis zwischen Lehramt und Kirche und später das Thema Moraltheologie, das in jenen  Jahren bei der Debatte und der Medienkampagne gegen Pauls VI  Enzyklíka Humanae Vitae im Vordergrund stand.

Benedikt XVI merkt an, daß „es vielleicht wichtig ist“, daß Exegetiker und Dogmatiker das Thema Moraltheologie aufgegriffen haben. “ Das Thema führte zu einer Diskussion über das Sakrament der Ehe.

Benedikt XVI schreibt: „Die gegensätzlichen Blickwinkel und das Fehlen einer gemeinsamen Ausrichtung, die wir heute noch ertragen müssen, sind für mich auf eine Weise klar geworden, wie ich sie noch nie erlebt habe.“ Benedikt XVI erklärt, daß die traditionelle Sicht auf die Ehe oft abgelehnt, obwohl sie immer auf neue Weise formuliert worden ist. 

Die Diskussion der Moraltheologie veranlaßte Johannes Paul II dazu, die endgültige Herausgabe der Enzyklika Veritatis Splendor bis nach der Veröffentlichung des Katechismus der katholischen Kirche zu verschieben

Benedikt XVI betont, daß die Theologische Kommission das Problem beharrlich angehen und "die Bemühungen um einen Konsens vorantreiben" muss.

Ein weiteres Thema ist das der jungen Kirchen. Benedikt XVI fragt: "Inwieweit sind die jungen Kirchen an die westliche Tradition gebunden und inwieweit können andere Kulturen eine neue theologische Kultur bestimmen?"


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M.Tosatti: ein Interview mit Don Nicola Bux zur postsynodalen Exhortation


Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae ein Interview von Don Nicola Bux mit der website "Scuola Ecclesia Mater" zur erwarteten postsynodalen Exhortation von Papst Franziskus veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken

"BUX: WAS UNS IN DER APOSTOLISCHEN EXHORTATION ERWARTET....." 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in diesen Tagen wird viel über die postsynodale, apostolische Exhortation zur Amazonas-Synode gesprochen. Wie Sie wissen, wird sie Mittwoch, am 12. Februar, präsentiert und endlich wird das Geheimnis um das Problem der viri probati gelüftet. Weil es -auf Grund von Vorhersagen und Informationen so aussieht, als gäbe es verschiedene Versionen des Dokumentes. Uns erscheint interessant, Ihnen die Überlegungen anzubieten, die Don Nicola Bux gegenüber Vito Palmiotti  in einem Interview für die website "Scuola Ecclesia Mater"  geäußert hat. Uns erscheint das eine eine beträchtliche Gelassenheit und Ausgewogenheit wiederzuspiegeln - in einem Augenblick in dem beides sowohl der einen wie auch der anderen Seite zu fehlen scheint, besonders aber den Partisanen der Neuen Reformierenden Kirche. 
Gute Lektüre.
                                      §§§

Interview von Vito Palmiotti mit Don Nicola Bux
Angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation nach der Amazonas-Synode erleben wir eine Radikalisierung der Positionen, die soweit geht, daß- wenn z.B. Ratzinger und Sarah ihre Überlegungen formulieren, auf der einen Seite Erfolg geschrien wird und auf der anderen Skandal, wir erleben eine Art standing ovation einer Fraktion wegen der angenommenen Rücknahme der Unterschrift Benedettos, die dann empört ist, wenn diese tatsächlich auf dem Cover bleibt. 
Wir sind also wieder Zeugen einer Reihe von Epitheta, die Benedikt als "nur eine halbe Stunde am Tag als klar" beschreiben sollen (und vielleicht ist es genau die halbe Stunde, in der er geschrieben hat.um dann für 23,5 Stunden in einen Dämmerzustand zurück zu kehren) und wenn es nicht so wäre, wäre das dann nicht eine schwerwiegende Einmischung in etwas, das niemand weiß, das aber hier und da aus dem Ärmel gezogen wird, um seine- des Papstes-  Gedanken -zu interpretieren, die unter anderem hoffentlich klare Hinweise zu einem heiklen Thema geben sollten- wie z.B. der Möglichkeit, sich einem verheirateten Klerus -in einigen "besonderen Situationen" zu öffnen, wie die Synodenväter im Schlussdokument der umstrittenen und diskutierten Amazonas-Synode gefordert haben.
Es entsteht der Eindruck, daß ein katholischer Blick und der Realitätssinn fehlen. 
Was wird der Papst tun? 
Kardinal Charles Journet, ein angesehener Patrologe, sagte:  "Was das Axiom "wo der Papst ist, da ist die Kirche" anbelangt, gilt es,  wenn sich der Papst als Papst und als Oberhaupt der Kirche verhält; im gegenteiligen Fall ist weder die Kirche in ihm noch er in der Kirche ". 
Don Nicola Bux, der zuerst von Kardinal Ratzinger und später von Papst Benedikt eingeladen wurde, an der Eucharistie-Synode 2005 und der zum Mittleren Osten 2010 teilzunehmen, weiß, wie sich die Dinge entwickeln. 
Natürlich könnte der Papst, wenn dieser Cancan nach der Synode so weitergeht, etwas 
überdenken und verändern. 


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Samstag, 8. Februar 2020

E. Pentin zur kommenden postsynodalen apostolischen Exhortation

Edward Pentin stellt im National Catholic Register Überlegungen über den Inhalt der postsynodalen apostolischen Exhortation an, die nächsten Mittwoch veröffentlicht wird.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WAS WIRD DIE POSTSYNODALE EXHORTATION DES PAPSTES FÜR DIE AMAZONASSYNODE ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT SAGEN?" 

"Im päpstlichen Dokument, das am kommenden Mittwoch veröffentlicht wird, sind verschiedene  Ergebnisse möglich.

Eine Mischung aus Vorfreude und Besorgnis umgibt Papst Franziskus´ apostolische Exhortation zur Pan-Amazonassynode, die Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vatican veröffentlicht wird.
Grund ist. daß der Papst in diesem Dokument mit dem Titel: " Querida Amazonia " (Geliebtes Amazonien) die Norm der Pflichtzölibates für Priester in der Lateinischen Kirche ändern könnte. 
Die Mehrheit des Synodenväter hat bei der vergangenen Oktober-Synode zugunsten einer Ausnahmeerlaubnis gestimmt. verheiratete Diakone zu Priestern zu weihen, um dem eingeschränkten Zugang zu den Sakramenten in den abgelegenen Amazonas-Regionen zu begegnen. 

Kritiker warnen jedoch davor, die Disziplin des priesterlichen Zölibats abzuschaffen oder zumindest zu schwächen,  weil- wenn sie eingeführt würde, die Kirche in Ländern, die unter einer Berufungskrise leiden - wie Deutschland, dessen Bischöfe sich für eine solche Veränderung einsetzen - das gleiche Prinzip einfordern würden. 
In den letzten Wochen haben Gerüchte darüber die Runde gemacht, daß das Dokument wahrscheinlich genau den Vorschlag der Synodenväter vom Oktober enthalten werde, andere, daß es keinen Hinweis auf "viri probati" (die Priesterweihe für verheirateten Männern "von nachgewiesener Tugend") enthält. und noch andere, die behaupten, den Text gesehen zu haben, aber sagen, daß er nur eine vorübergehende und belanglose Beziehung dazu herstelle. 

Laut einem Vatican-Mitarbeiter- wurde das Dokument dem Papst am 27. Dezember übergeben und sei in seinem Inhalt seither nicht verändert worden- außer einigen Verbesserungen der Übersetzungen. Der vollständige Text sei am 2. Februar vollendet gewesen. 
Welche möglichen Szenarien könnten sich angesichts seines Inhaltes ergeben? 

Das erste könnte sein, daß die postsynodale Apostolische Exhortation tatsächlich die Viri probati nicht erwähnt und so keine Gefahr für die Regel des Pflichtzölibates darstellt.
Das erscheint möglich angesichts der anscheinenden Ambivalenz von Franziskus gegenüber diesem Thema, obwohl keiner genau weiß, was er darüber denkt. ´
Auch könnte es angesichts der andauernden Kritik besorgter Gläubiger, die wollen, daß die universale Kirche die Disziplin des priesterlichen Zölibats beibehält, .zu keinerlei Aktion kommt. 
Zu diesem Chor gesellt sich das jüngste Buch Benedikts XVI und Kardinal Sarahs, das den priesterlichen Zölibat verteidigt. 
Papst Franziskus könnte sich auf dieses Thema auch mit der Absicht beziehen, es einem Nachfolger zu überlassen. Aber die Möglichkeit, daß dieses Thema jetzt übergangen wird, wird allgemein als unwahrscheinlich angesehen, weil das die Frage aufwerfen würde: "Warum die Büchse der Pandora öffnen und die Regel durch den synodalen Prozess -mit den möglichen Schäden für den Glauben der Menschen- in Frage stellen, wenn man sie nicht ändern will?" 

Die zweite Möglichkeit ist, daß das Dokument die Disziplin der Kirche kraftvoll bestätigt und so an der Orthodoxie festhält, aber eine Ausnahme für den Vorschlag der Amazonas-Synode zuläßt. 
Das würde zu dem passen, was Kardinal Kasper im vergangenen Juni sagte, - daß "wenn die  Synodenväter für eine solche Maßnahme am Amazonas stimmten, Papst Franziskus, dem prinzipiell zustimmen würde. "
Aber das würde wie eine große, Niederlage der Verteidiger des priesterlichen Zölibates erscheinen, die glauben, daß die Gründe, eine solche Ausnahme für die Amazonas-Region zuzulassen. andernorts sofort benutzt würden- auch wenn das in dem Dokument verboten wird (es gibt zahlreiche postkonziliare Beispiele dafür, wie aus Ausnahmen die Regel wurden, wie z.B. die Benutzung der Landessprache, die Handkommunion, die versus populum zelebrierte Messe und die außerordentlichen Kommunionshelfer).
Für diese Kritiker wäre das gleichbedeutend mit der Abschaffung der Regel- wie sehr auch immer der priesterliche Zölibat auch in der Exhortation gewürdigt und bekräftigt würde.

Ein drittes Szenario wäre, daß die Exhortation keine Erwähnung der Viri Probati enthält und die Vorschrift zum Zölibat intakt überlebt zu haben scheint. 
In Wirklichkeit würde die Angelegenheit jedoch nicht vollständig zurückgestellt,  sondern der neuen Konstitution für die römische Kurie und nachfolgend den Bischofskonferenzen übertragen. Dies ist möglich, da der im vergangenen Jahr vorgelegten Entwurf für die neue  Konstitution der Römischen Kurie  der den Bischofskonferenzen größere Autorität verleiht, im Einklang mit den Plänen von Papst Franziskus steht, die in seiner ersten apostolischen Exhortation Evangelii Gaudium dargelegt wurden. Anstatt in der Exhortation selbst über die Angelegenheit zu entscheiden, würde Franziskus in der Tat die Verantwortung verheiratete Priester zuzulassen, den Bischöfen übertragen,  die entsprechend ihrer jeweiligen örtlichen Situation damit umgehen könnten.
Ein möglicher Grund- ausgesprochen oder unausgesprochen- könnte sein, daß die Änderung des priesterlichen Zölibats eine teure Belastung für die diözesanen Finanzen werden würde- wegen der zusätzlichen Kosten für den Unterhalt der Familien der Priester und so könnte Franziskus die Verantwortung für die Entscheidung Ortsbischöfen übertragen die entscheiden, ob sie sich das leisten können. 

Eine vierte Hypothese ist, daß der Papst sagt, die Exhortation müsse im Licht des Schlußdokumentes  gelesen werden. was ihm erlauben würde, sich selber nicht auf die viri probati zu beziehen und so dem Vorwurf zu entgehen, daß er die Abschaffung des priesterlichen Zölibates verursacht habe.
Die Änderung würde jedoch auf der Grundlage der apostolischen Verfassung von Papst Franziskus aus dem
Jahr 2018 auf der Grundlage der apostolischen Konstitution Episcopalis Communio in Kraft treten, die 
bestimmt, daß wenn dem ausdrücklich durch den Römischen Pontifex zugestimmt wird, das Schlußdokument zum ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri gehört.
Das könnte de facto wie die Fußnote 351 seiner apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" wirken, die es einigen katholischen wiederverheirateten Geschiedenen ermöglichte, die heilige Kommunion zu empfangen, sogar obwohl der Haupttext.- in diesem Fall der Exhortation selbst- anders verstanden werden  kann.. 

Die fünfte Möglichkeit ist, daß es keine Erwähnung der viri probati gibt und eine Änderung der Regel des priesterlichen Zölibats verschoben wird. Die würde dann nach der nächsten Bischofssynode- bei der es wahrscheinlich um Synodalität geht.- behandelt werden. Diese Synode könnte sehr wohl ein neues institutionelles und kanonisches Rahmenwerk schaffen - das möglicherweise eine "Dauersynode" beinhaltet, analog zu einer permanenten Revolution - gemäß der Linien, die der verstorbene Kardinal Carlo Martini sich vorstellte.
Das könnte dann in zwei mögliche Richtungen gehen- entweder als synodales Experiment auf lokaler Ebene -ähnlich dem "synodalen Weg" in Deutschland, für den es zur Zeit noch keine kanonischen Strukturen gibt- die aber eine Vaticanische Synode schaffen könnte.
Oder es könnte eine "permanente Synode" auf universaler Ebene eingerichtet werden, eine Art "synodales Parlament", in dem Bischöfe in der Lage wären. immer mehr Ausnahmen für verheiratete Priester zuzulassen. Jede dieser Möglichkeiten würde die Gelegenheit bieten, auf unterschiedliche Weise die Zölibatsregel zu ändern."

Quelle:NCR, E. Pentin 



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Freitag, 7. Februar 2020

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über die vom amtierenden Pontifex geplante Neufassung des Vater-unser für die Italienische Kirche.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MATER NOSTRAE QUAE ES..." 
Es gibt Gerüchte, daß den Italienischen Kirchen bald die läppische Neufassung des Herrengebetes aufgezwungen wird.
Ich bezweifle, daß PF versuchen würde, sie weltweit einzuführen. Das ist nicht sein Stil. Sein Art vorzugehen, ist Chaos zu schaffen und als- große, glorreiche Termite, die er ist- den Katholizismus dadurch anzugreifen, daß er an ihren Fundamenten nagt. Er nimmt den langen Weg.

England ist gegenüber diesem Unsinn vielleicht nicht so verletzlich wie Italien. Das liegt daran, daß eine solche Änderung der anglophonen Liturgie unökumenisch wäre. Mit anderen Worten- die historisch dominierende anglikanische Tradition der englischen Fassung dieses Gebetes könnte dabei helfen, die englischsprachigen Katholiken vor solchen Eingriffen zu schützen, zumindest bis zum Pontifikat von Franziskus III.

Zwischendurch hat die Church of England optional altetnbative Versionen des Vater-unser zugelassen, obwohl interessanterweise dieser besondere Satz, mit dem die Bergoglio-Anhängerschaft solche Probleme hat, in deisen Versionen nie eine Rolle spielte. (Das kann daran liegen, daß die Anglikaner zu schüchtern waren, um es besser wissen zu wollen als der Urheber des Gebets)
Aber- ich denke- daß der anglikanische Klerus überwiegend fühlte, daß eine Änderung des Herrengebetes gelegentliche Beter entfremden würde, für die die alte Fassung dies einzige liturgische Formel ist, die sie auswendig kennen.

PFs Initiative führt zu einer weiteren Frage: wenn PF- ohne "ultra vires" zu sein- so herumfuchteln kann- warum können dann nicht andere Christen (oder Papst Franziskus III)  den "verletzenden" Patriarchalismus des Pater hemon eliminieren?


Fußnoten;
1) Die Church of England hat das Vater-unser 1662 verändert, als die Doxologie (denn Dein ist...) hinzugefügt wurde, manchmal, aber seltsamerweise nicht immer-wenn das Gebet liturgisch gebetet wurde. Ich habe keine Erkenntnis darüber, wie das in den Kirchenbänken ankam. 
2) Einzelne Worte sind im vergangenen Jahrhundert verändert worden, aber das hatte nur geringe Wirkung, weil es nicht die Nutzung im gemeinsamen Beten störte, wenn einige "welcher" und andere "der" sagten. Es ist die Störung der Ordnung der Worte und die Änderung der Strukturen der Sätze die ein Problem bei dem gemeinsamen Sprechen einer Formel hervorrufen. 

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
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Mittwoch, 5. Februar 2020

M. Tosatti kommentiert den "Synodalen Weg" der deutschen Kirche

Marco Tosatti kommentiert bei Radio Roma Libera und Stilum Curiae die erste Sitzung des "Synodalen Weges" in Frankfurt.
Hier geht´s zum Original:  klicken 

"DIE DEUTSCHE KIRCHE PROTESTANTISIERT SICH SELBST. KOMMENTAR BEI RADIO ROMA"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, 
Radio Roma Libera, der erste katholische podcast des Landes, dem zuzuhören wir dringend empfehlen, hat sich in diesen Tagen bereit erklärt, einige arme Überlegungen des Autors zu senden. In dieser Woche war das Thema: Verschwörungstheorie-Phobien der Bergoglianer und eine sehr reale Tatsache: die ruhige Entwicklung der deutschen Kirche hin zu einer Form einer neo-protestantischen Kirche - Dank des begonnenen Synodalen Weges. 

Hier kann man das Original hören: klicken

§§§


Lesen kann man den Beitrag hier: 
"Während die Bergoglianische Presse außerordentliche Verschwörungen gegen Franziskus erfindet, organisiert vom Acton-Institut in Sintra, Portugal, wo Hunderte von Bischöfe aus aller Welt versammelt sind, um über Ökonomie und Demographie zu diskutieren, verfolgt die deutsche Kirche in aller Ruhe ihren Weg der Protestantisierung und schafft die Grundlage für ein Schisma. 

Vor einigen Tagen hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bereits die erste Vollversammlung des Synodalen Weges massiv kritisiert:" Alle meine Befürchtungen sind eingetroffen" sage Woelki und fügte hinzu, er sei sehr besorgt über die Tatsache, daß was sich da entwickelt in Wirklichkeit ein Parlament der Protestantischen Kirche ist, was klar aus der Art und Weise hervorgeht, wie diese Veranstaltung vorbereitet und durchgeführt wurde. In vielen Reden werden die wesentlichen Voraussetzungen ekklesiologischer Natur in Bezug auf das ignoriert, was die Kirche tut. Die Ereignisse der letzten Tage verdeutlichen "einfach, daß die hierarchische Konstitution der Kirche, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil dokumentiert und auch in" Lumen Gentium "ausgedrückt ist, in Frage gestellt wird. Das organische Zusammenleben von geweihten und nicht geweihten Personen und die Vielfalt der dort zum Ausdruck gebrachten Aufgaben werden -durch viele kleine Zeichen-effektiv hinterfragt und relativiert. Ich denken, daß das extrem besorgniserregend ist:"


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Dienstag, 4. Februar 2020

Doch keine "viri probati" in der postsynodalen Exhortation?

Bruno Volpe veröffentlicht in La Fede Quoditidana 
Hier geht´s zum Original: klicken

"EXKLUSIV: FRANZISKUS ERÖFFNET NICHT DIE MÖGLICHKEIT FÜR VIRI PROBATI UND DIE PRIESTERWEIHE FÜR VERHEIRATETE MÄNNER"

La Fede Quotidiana hat einer wichtige Tatsache erfahren, die sich auf das kommende päpstliche Dokument zur Amazonas-Synode bezieht. Und diese Tatsache widerspricht- wenn sie nicht in letzter Minute geändert wird- dem, was kürzlich über den Text berichtet wurde, in dem es ein Ja zu den viri probati und verheirateten Priestern geben würde. Diejenigen, die diesen Text vor zwei Tagen gesehen haben (der höchstwahrscheinlich an 12. Februar veröffentlicht wird) sagen. daß zwei heiß diskutierte Kategorien im Dokument nicht erwähnt werden und es deshalb keine offizielle Öffnung [für sie] gab.

Paragraph 3 des Textes verdient besondere Beachtung, im Hinblick auf einen ironischen Vorgang:  der Papst sagt, daß er sich nicht über den postsynodalen Text äußern will. Es ist jedoch ganz offensichtlich, daß dies ein Text ist, der auf Schwierigkeiten gestoßen ist, die im traditionellen und im progressiven Lager zahlreiche unterschiedliche Empfindungen hervorgerufen haben.

Wahrscheinlich- aber das ist ein reine Hypothese, die verifiziert werden muß- hat das kürzlich veröffentlichte Buch von Kardinal Sarah mit dem Beitrag des Papa emeritus Benedikts XVI "Aus der Tiefe unserer Herzen" so viele Kontroversen ausgelöst, so manches Problem  und auch einige Betroffenheit hervorgerufen.  Wir werden sehen.
Wie die Dinge stehen, werden-soweit wir es verstanden haben- die beiden heiß diskutierten Kategorien in dem Dokument nicht erwähnt. Es sei denn, es gäbe weitere Modifizierungen und Änderungen.

Quelle: Bruno Volpe,  La Fede Quotidiana
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Bischof A. Schneider zum "Synodalen Weg" der DBK : "Kirche und Glaube sind stärker als die deutschen Häresien"

Marco Tosatti gibt bei Stilum Curiae wieder, wie Weihbischof Athanasius Schneider den "Synodalen Weg" der DBK und seine Auswirkungen auf die Universale Kirche beurteilt.
Hier geht´s zum Original:  klicken 

"SCHNEIDER: KIRCHE UND GLAUBE SIND STÄRKER ALS DIE DEUTSCHEN HÄRESIEN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, bei kath.net ist ein interessantes Interview mit Bischof Athanasius Schneider erschienen, das sich um den gerade begonnenen deutschen "Synodalen Weg " dreht, der bereits große Besorgnis über mögliche Abweichungen auslöst. 
Jemand vermutete ein De-facto-Schisma der deutschen Kirche von der Roms. Bischof Schneider ist nicht dieser Meinung, unterstreicht aber die Gefahren dessen, was Kardinal Rainer Maria Woelki eine protestantische Versammlung nennt. 
Gute Lektüre. 

Die Universale Kirche und der Katholische Glaube sind stärker als der "Synodale Weg" Deutschlands- ein Kommentar von Bischof Athanasius Schneider 

Der "synodale Weg" betrifft den emdgültigen Versuch offizielle die Glaubensirrtümer zu bestätigen, die mit ihrer korrespondierenden sakramentalen und pastoralen Praxis bereits seit Jahrzehnten das Leben der Katholischen Kirche in Deutschland spirituell stören.

In Wirklichkeit ist dieser Versuch im Moment eher eine Häresie als ein Schisma. Häresie bedeutet nach kanonischem Recht "die beständige Verleugnung einer Wahrheit, die aufgrund des göttlichen und katholischen Glaubens geglaubt wird, der in der Taufe empfangen wird, oder ein beharrlicher Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit" und ein Schisma ist "die Weigerung, sich dem Papst zu unterwerfen oder der Gemeinschaft mit untergeordneten Mitgliedern der Kirche " (Can. 751).

Im Fall der deutschen Bischöfen unterstehen sie alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt des "Synodalen Weg" unterstützen.
Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, daß Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie die Segnung homosexueller Paare, die Unterstützung der Zulassung von Menschen, die im Ehebruch leben, zur Hl. Kommunion, die positive Unterstützung der sakramentalen Weihe für Frauen.
Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodalen Weg" geschrieben hat, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, daß der "Synodale Weg" einen echten katholischen Charakter hat, das heißt, den Glauben an das, was immer geglaubt wurde- immer, überall und von allen Katholiken.
Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis Bei den deutschen Bischöfen unterstehen alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt der "Synodal Way" unterstützen. Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, dass Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie den Segen homosexueller Paare für die Aufnahme unterstützen der Menschen, die beim Ehebruch zur Heiligen Kommunion leben, die positive Unterstützung für die sakramentale Weihe der Frauen. Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodenweg" schrieb, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, dass der "Synodenweg" einen echten katholischen Charakter hatte, das heißt, was auch immer geglaubt wurde immer, überall und von allen Katholiken. Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten aufzurufen und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis Bei den deutschen Bischöfen unterstehen alle noch dem Papst. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht alle deutschen Bischöfe den ketzerischen Inhalt der "Synodal Way" unterstützen. Glücklicherweise gibt es einige deutsche Bischöfe, obwohl es leider nur wenige sind, die offensichtlich keine ketzerischen Lehren und Praktiken akzeptieren. Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, dass Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe und vor allem Kardinal Reinhard Marx zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken wie den Segen homosexueller Paare für die Aufnahme unterstützen der Menschen, die beim Ehebruch zur Heiligen Kommunion leben, die positive Unterstützung für die sakramentale Weihe der Frauen. Der Brief, den Papst Franziskus an die deutsche katholische Kirche über den "Synodenweg" schrieb, war gut, aber nicht konkret genug und setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, dass der "Synodenweg" einen echten katholischen Charakter hatte, das heißt, was auch immer geglaubt wurde immer, überall und von allen Katholiken. Bei der Erfüllung seiner ersten Aufgabe als höchster Lehrer des katholischen Glaubens, als höchster Beschützer der Integrität des katholischen Glaubens und als sichtbares Zentrum der Einheit sollte Papst Franziskus unbedingt eingreifen, um alle Teilnehmer des "Synodalen Weges" zum Bekenntnis dieser Wahrheiten aufzurufen und der universalen kirchlichen sakramentalen Praxis aufzurufen, Forderungen, die vom strategischen und ideologischen Programm des "Synodalen Weges" in Frage gestellt werden.
Der Papst hat gegenüber den "Kleinen" eine schwere Verantwortung - d.h. die einfachen Gläubigen und die Priester und Bischöfe, die "in die Peripherie" ausgegrenzt wurden, und deren Stimme von der "Nomenklatura" einer neuen Kaste von Nichtgläubigen und Gnostikern der sog. "wissenschaftlichen" Theologie , den klerikalen Apparatschicks und jener Bischöfe, die sich an die ideologische Diktatur der Massenmedien und der Politik angepaßt haben.
Der Papst kann weder schweigen noch passiv bleiben, und zuzusehen- wie -wie im Fall des Synodalen Weges- die Wölfe die Herde plündern und Brandstifter das Haus in Brand stecken.

Der bereits begonnene "Synodale Weg" hat bereits offen gezeigt, daß es eine Spaltung zwischen denen die noch den Katholischen Glauben haben und jenen, die ihn ablehnen oder essentielle Inhalte dieses Glaubens zur Diskussion stellen. Es könnte also zu der sehr realistischen Situation kommen, daß Priester und Bischöfe in anderen Ländern nicht in Kommunion mit diesen deutschen Bischöfen bleiben können, die häretische Lehren verbreiten.

Die Verwirrung könnte dann weiter verstärkt werden, wenn diese häretischen Bischöfe vom Papst weiter formal anerkannt werden. Immerhin hat es- wenn auch selten- in der Geschichte der Kirche Präzedenzfälle gegeben.

Einer der bekanntesten Präzedenzfälle für eine solche Situation war die Arianische Krise im 4. Jahrhundert, in der der Katholische Episkopat in drei Gruppen gespalten war.
Zunächst waren da die Katholischen und Orthodoxen Bischöfe, die den kompletten traditionellen Glauben  von der Göttlichkeit Jesu Christi bezeugten, - und sie waren mit dem Papst in der Minderheit. Dann war da die zweite Gruppe. die zweideutige Formulierungen wählte und in der Mehrheit war. Diese Bischöfe hatten sich der vorherrschenden Meinung der politischen Macht und politischen Korrektheit angeschlossen.

Die dritte Gruppe waren radikale Arianer und Ungläubige, aber sie waren auch eine Minderheit. Das Kriterium und die Garantie, wirklich katholisch zu sein, war die Einheit mit dem Apostolischen Stuhl in Rom und mit der unveränderlichen und beständigen Tradition des katholischen Glaubens. Wenn die "Synodalen" in Deutschland die sakramentale Weihe von Frauen, die Legitimität homosexueller Handlungen, den Segen homosexueller Paare, die Legitimität heterosexueller Handlungen außerhalb einer gültigen Ehe billigen, dann wird es sicherlich katholische Bischöfe und auch viele Priester und Laien in Deutschland geben -, die dies nicht akzeptieren und die dann nicht mehr in völliger Gemeinschaft mit den Bischöfen stehen könnten, die solche Glaubensfehler unterstützen.

Wenn der Papst diese ketzerischen Entscheidungen des "Synodalen Weges"  nicht korrigiert, wird er ihnen durch sein Schweigen de facto zustimmen. Dann entsteht die bizarre Situation, daß es einen Papst gibt, der gleichzeitig ketzerische Bischöfe und jene Bischöfe anerkennt, die immer noch den wahren katholischen Glauben pflegen.

Die Kirche hat eine solche Situation bereits im vierten Jahrhundert erlebt,  als Papst Liberius - wenn auch nur für kurze Zeit - Athanasius, den Anhänger des katholischen Glaubens, exkommunizierte und gleichzeitig eine Verbindung mit den halbhäretischen Bischöfen des Ostens einging, d. H.den Semi-Arianern.  Man kann nur hoffen und beten, dass Gott uns in unserer Zeit vor solch einer katastrophalen Situation rettet.

Aber wenn dies geschehen würde  und der Papst nicht mit einem klaren Bekenntnis zum katholischen Glauben und zur ständigen sakramentalen Praxis der Kirche intervenierte, dann würde die katholische Kirche in Deutschland das Aussehen und die Praxis der anglikanischen Gemeinschaft oder einer freien protestantischen Kirche annehmen, d.h. eine einer Religion à la McDonald´s oder eines À la carte-Restaurants. Auch wenn das- Gott bewahre! -passiert, wird es nur für eine relativ kurze Zeit sein. Weil die katholische Kirche göttlich und ihre Natur Klarheit, Unveränderlichkeit und Glaubensstärke ist.

Tatsächlich wurde sie von Christus selbst auf den Felsen gebaut und kann daher nicht einmal von einem ketzerischen und schismatischen "Synodenweg" in Deutschland überwunden werden, selbst wenn dieser "Weg" die stillschweigende Zustimmung des Papstes haben sollte.

Die gesamte katholische Kirche ist stärker und der katholische Glaube siegt, weil Maria, die Mutter der Kirche, alle Häresien auf der ganzen Welt besiegt hat."

Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese Santa Maria in Astana

Quelle; Stilum Curiae, M.Tosatti 





In effetti, fu costruita sulla roccia da Cristo stesso e quindi non può nemmeno essere superata da una “Via sinodale” eretica e scismatica in Germania, anche se questa “via” dovesse avere il tacito consenso del Papa.
Tutta la Chiesa cattolica è più forte e la fede cattolica è vittoriosa perché Maria, la madre della Chiesa, ha sconfitto tutte le eresie in tutto il mondo.
+ Athanasius Schneider, vescovo ausiliare dell’Arcidiocesi di Santa Maria ad Astana

§§§

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Kardinal Müller spricht vernichtenden Klartext über die Frankfurter Synodalbemühungen

Maike Hickson kommentiert in LifeSiteNews anhand von Beurteilungen von Kardinal Müller, Rudolf Gehrig und Prof. Lehner die erste Ertappe des Synodalen Weges von DBK & ZdK.
Hier geht´s zum Original: klicken

"KARDINAL MÜLLER: DIE DEUTSCHES SYNODAL-VERSAMMLUNG HEBT DIE KIRCHEN-VERFASSUNG  NACH GÖTTLICHEM RECHT AUF"
"In einem suizidalen Prozess hat die Mehrheit entschieden, daß ihre Entscheidungen gültig sind selbst wenn sie der Katholischen Lehre widersprechen" .

In seinen Kommentaren gegenüber LifeSiteNews kritisiert Kardinal Gerhard L-. Müller die erste Generalversammlung des "Synodalen Weges" der DBK massiv und vergleicht sie mit dem Ernächtigungsgesetz der Nationalsozialisten von 1933 und sagt, daß sie die "Konstitution Göttlichen Rechts der Kirche "aufhebt und sich so von der religiösen Mission der Kirche abwendet.

Der deutsche Synodale Weg hat vier Diskussionforen eingerichtet, die darauf abzielen, die Lehre und Disziplin der Kirche zu wichtigen Themen. wie z.b. Frauenweihe, Zölibat, Homosexualität und Empfängnisverhütung in Frage zu stellen.
Die erste Versammlung fand vom 30.1. bis 1.2.in Frankfurt mit 230 anwesenden Mitgleidern statt.
Am 2. Tag ihre Treffens stimmte die Versammlung ihrer Verfahrensordnung zu, die den Laien und Frauen (jeder Entscheidung muß von der Mehrheit der weiblichen Mitglieder zugestimmt werden) großes Gewicht verleiht.

Diese Verfahrensordnung ist jetzt von mehr als 90% der Synodenteilnehmer approbiert worden-. Jetzt fordern sie, daß ein Vorschlag als angenommen gilt, wenn ihm außer der Mehrheit der weiblichen Teilnehmer 2/3 der Bischöfe und die Synodenversammlung zustimmen.

Eine der Schlüsselentscheidungen dieses Treffens war, daß die Teilnehmer den Vorschlag von  5 konservativen Bischöfen -unter ihnen Kardinal Rainer Woelki und Bischof Rudolf  Voderholzer, ablehnten, die am Freitag forderten, daß Vorschläge, die der Kirchenlehre widersprechen, der Synodenversammlung nicht zur Abstimmung vorgelegt werden.

Laut der deutschen katholischen Zeitung "Die Tagespost" haben die fünf Bischöfe verlangt, daß es in den Diskussionsforen Einstimmigkeit statt einer einfachen Mehrheit geben müsse-wie es in den Synodenregeln erst vorgesehen war.
Die Bischöfe haben zum Vorschlag der Einstimmigkeit Folgendes geschrieben:

"Die ist gegeben, wenn alle dem TExt zustimmen oder wenn höchstens 3 der anwesenden Personen dagegen stimmen. Sie ist nicht gegeben, wenn mindestens 4 Personen dagegen sind oder wenn es einen Widerspruch zwischen dem Text und der Lehre der Kirche gibt. Wenn das Abstimmungsergebnis dreimal negativ ist, kann der ursprüngkliche Text beim Synodalen Weg nicht weiter benutzt werden." 

Es ist offensichtlich, daß diese deutschen Bischöfe versucht haben, sicher zu stellen, daß der Synodale Weg nur über Themen abstimmt, die mit der permanenten und definitiven Lehre der Kirche übereinstimmen.


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Montag, 3. Februar 2020

Ein weiteres Fundstück zum Synodalen Weg

Peter Winnemöller hat bei kath.net einen weiteren Kommentar zum "Synodalen Weg" veröffentlicht.  Hier geht´s zum Original:  klicken 
Unter dem Titel:

"SYNODALTHEATER ZWEITER AKT" 
beginnt sein Artikel. der an Klarheit nichts zuwünschen übrig läßt, so- Zitat:

"Aus dramaturgischer Sicht haben die Regisseure des "Synodalen Weges" von DBK und "ZdK" alles richtig gemacht. Nach einem mäßigen Trommelwirbel mit dem kleinen Paukenschlag der Entzündung der Synodalkerzen in allen deutschen Kathedralkirchen war der Auftakt getan. In einer angeblichen Fürbitte stellte an dem Tag schob mal als Randnotiz klar, wo der synodale Hammer hängt. Man pathologisierte die Gegner dieser destruktiven Veranstaltung, indem man ihnen Angst vor Veränderungen unterstellte. Gegner sein ist nicht erlaubt und wer es ist, ist therapiebedürftig. "
/(....)

Quelle : P.Winnemöller, kath,net 
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Fundstück

Peter Winnemöller kommentiert für "Die Tagespost" den Synodalen Weg und die von der Frankfurter Jodelsynode aufgegeworfene "Frauenfrage".
Hier geht´s zum Original:  klicken 

Unter dem Titel:

"KOMMENTAR UM " 5 VOR 12" ; DER SYNODALE WEG UND DIE FRAUENFRAGE"

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Was es nicht gibt, kann auch nicht eingeführt werden. Und ein Frauenpriestertum existiert in der katholischen Kirche nun einmal nicht.

Glaubt man der Glaubt man der stellvertretenden ZdK- Vorsitzenden Karin Kortmann, so wird die Frauenfrage zur Schicksalsfrage des Synodalen Weges. Die Politikerin und Laienfunktionärin sieht im Interview mit der "Katholischen Nachrichten-Agentur" (KNA) sogar das Frauenpriestertum näher rücken, auch wenn sie zugeben muss, dass diese Frage eine weltkirchliche Frage ist."
(....)

Quelle: Die Tagespost, P. Winnemöller 
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Tosatti: Sind die Viri Probati vom Tisch?

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge, wie er für die endgültige Fassung der postsynodalen Exhortation angenommen wird- nach dem die so kontroversen Themen "viri probati" und verheiratete Priester entgegen aller Vorhersagen darin nicht vorkommen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"EXHORTATION. DER TÄGLICHE GLAUBE: DIE VIRI PROBATI GECANCELT?" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, jetzt bin ich wirklich neugierig darauf, die apsotolische Exhortation, die Frucht der Arbeiten der Amazonas-Synode, zu lesen, die in den nächsten Wochen veröffentlicht werden sollte. Alle haben sicher die auf sehr zuverlässigen Quellen beruhende  Vorhersage von Corrispondenza Romana  gelesen, nach der die Exhortation den Vorschlag des Schlußdokumetes der Synode aufnimmt, den für verheiratete Diakone den Weg zum Weihesakrament freizugeben, um dem Priestermangel in bestimmten, weit entlegenen Amazonasgebieten entgegen zu wirken.

So sei der Entwurf entstanden, das Kardinal Hummes, einem großen Verfechter einer Lockerung des Zölibats, entworfen wurde, unterstützt durch Worte, Werke und Finanzierung der deutschen Kirche, deren stellvertretender Vorsitzender schon die Möglichkeit angedeutet hatte, dieses "amazonische" System für die Städte des Reiche anzuwenden.

Aber Vorsicht! Sofort nachdem Aciprensa die von Corrispondenza Romana verbreitete Information teilweise korrigiert hatte- wurde sie weltweit erneut weitergegeben. "An diesem 31. Januar ist bei einem digitalen Medium ein Text als Teil der apostolischen postsynodalen Exhortation für die Amazonas.-Synode veröffentlicht worden, durch den der priesterliche Zölibat abgeschafft werden würde. Eine vertrauenswürdige Quelle des Hl. Stuhls hat uns signalisiert, daß dieser Text nicht das endgültige Dokument ist, "Das, was zur Zeit verbreitet wird, ist ein Entwurf, der zur Beurteilung und Kommentierung verteilt wurde, während sich der endgültige Text entwickelte"  hat eine zuverlässige Quelle aus dem Dicasterium für Kommunikation des Vaticans am vergangenen Freitag gegenüber ACI Prensa versichert."

Ich würde sagen- eine Mahnung zur Vorsicht. Und tatsächlich hat Kardinal Hummes in seinem Brief an alle Bischöfe darum gebeten die Präsentation des Dokumentes in ihren Diözesen vorzubereiten, wobei- wenn möglich- auch Indios beteiligt werden sollten (ich mache keine Witze, das hat er wirklich geschrieben) und von einem überarbeiteten Text gesprochen...vielleicht war im Boot der viri probati doch nicht alles so sicher, daß man sich damit auf die lange Reise auf dem Amazonas-Fluss wagen wollte.

Und gestern wurde "La Fede Quotidiana" noch kategorischer. Weder der Zölibat noch die viri probati seien in dem Dokument enthalten, das am 12. Februar vorgestellt werden soll. Aber lesen wir selbst.


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Freitag, 31. Januar 2020

Breaking....

Roberto de Mattei berichtet bei Corrispondenza Romana - was er von einigen Bischjöfe, die Teile der kommenden postsynodalen Exhortation von Papst Franziskus gelesen haben, heute erfahren hat: verheiratete "viri probati" können zukünftig in Ausnahmefällen zu Priestern geweiht werden. Und er kommentiert anschließend, welche Folgen das haben wird,
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE POSTSYNODALE EXHORTATION VON PAPST FRANZISKUS HEBT DEN KLERIKALEN ZÖLIBAT AUF"

"Die Nachricht, die wir erwarteten, lag schon in der Luft, aber die Bestätigung erreicht uns auf diskrete Weise von einigen Bischöfen, die Zugang zu einem Teil (nicht der ganzen) postsynodalen apostolischen Exhortation für die Amazonas-Synode von Papst Franziskus bekommen. Dieser Teil bezieht sich hauptsächlich auf den im Schlußdokument der Synode approbierten Paragraphen 111. 

"Viele Mitglieder der Kirchengemeinden im Amazonas-Gebiet haben große Schwierigkeiten beim Zugang zur Eucharistie. Es können Monate oder Jahre vergehen, bevor ein Priester in eine Gemeinde zurückkehrt, um die Eucharistie zu feiern, das Beichtsakrament anzubieten oder den Kranken der Gemeinde die Krankensalbung zu spenden. 

Wir schätzen den Zölibat als Geschenk Gottes, weil er dem zum Priester geweihten missionarischen Jünger ermöglicht, sich voll ganz dem Dienst am Heiligen Volk Gottes zu widmen. Wir wissen, daß diese Disziplin "für die Natur des Priestertums nicht erforderlich ist" (PO 16) -obwohl aus vielen Gründen ein gutes Verhältnis zwischen beidem besteht.
In seiner Enzyklika über den priesterlichen Zölibat hat der Hl. Paul VI diese Vorschrift bekräftigt und die theologischen, spirituellen und pastoralen Gründe offengelegt, die ihn  begründen.
In der postsynodalen Exhortation von 1992 bestätigte der Hl. Johannes Paul II diese Tradition der Lateinischen Kirche (PDV 29).

"In Anbetracht der Tatsache, dass die legitime Vielfalt die Gemeinschaft und die Bezeugung der Vielfalt der bestehenden Riten und Disziplinen die Einheit der Kirche nicht beeinträchtigt, sondern sie in ihrem Kern bestätigt und ihr dient (vgl. LG 13; OE 6) schlagen wir im Rahmen von Lumen Gentium 26 vor, daß die zuständige Autorität Kriterien und Bestimmungen festzulegen, nach denen von der in der Gemeinde anerkannte Männer zu Priestern geweiht werden können, für ein fruchtbares, permanentes Diakonat, die eine angemessene Ausbildung zum Priestertum erhalten, damit sie das Leben der christlichen Gemeinschaft durch das Predigen des Wortes und die Feier der Sakramente in den entlegensten Gebieten des Amazonas erhalten können. "

Die Bresche ist also geschlagen. Es gibt keinen Grund, in anderen Gegenden der Welt etwas zu verbieten, was in einigen Gebieten des Amazonas erlaubt ist. 
Die deutschen Bischöfe -und nicht nur sie- sind bereit, verheiratete Männer zum Priestertum -wenn sie von den zuständigen Autoritäten für geeignet angesehen werden. 
Was da abgeschafft wird, ist nicht nur eine veränderliche "kirchliche Disziplin" sondern ein Gesetz, das auf einem Gebot göttlich-apostolischen Ursprungs beruht. 

Vor fünfzig Jahren las Kardinal Leo-Joseph Suenens auf dem Symposium der europäischen Bischöfe im Juli 1969 in Chur bei der Abschlusskonferenz einen Appell von Hans Küng vor, den Zölibat der Priester abzuschaffen. 
Diese Bitte stimmte mit der Rolle überein, die die progressive Theologie in der Sexualität erkannte: ein Instinkt, den der Mann nicht durch Askese unterdrücken, sondern "frei" leben und im Sex eine Form der "Verwirklichung" der menschlichen Person finden sollte. 
Seitdem hat sich diese Forderung erweitert und geht mit dem Säkularisierungs- und Selbstzerstörungsprozess der Kirche einher.

In Wirklichkeit waren die Übertretungen des Zölibats und die Simonie die großen Plagen, die den mystischen Leib Christi in Krisenzeiten immer heimgesucht haben. Und der Ruf nach Abstinenz und nach evangelikaler Armut war das Banner der großen reformierenden Heiligen. In den kommenden Februar-Tagen wird der Anti-Reformer nicht wie so oft ein Bischof oder eine Gruppe von Bischöfen sein, sondern der Nachfolger des heiligen Petrus selbst.


Der kirchliche Zölibat ist eine Ruhm der Kirche, und was er demütigt, ist der Wille Christi, in unsere Zeit überliefert von den Aposteln. Wie kann man sich vorstellen, daß Katholiken angesichts dieses Skandals schweigen können? "
Roberto de Mattei

Quelle: Corrsipondenza Romana, R.de Mattei 
Eingestellt von Damasus um 20:33:00 1 Kommentar:
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Donnerstag, 30. Januar 2020

Kardinal Cordes sieht die Gefahr eines Schismas durch den Synodalen Weg

Nico Spuntoni hat für La Nuova Bussola Quotidiana den emeritierten Kurienkardinal Paul Josef Cordes zum Beginn des Synodalen Wege interviewt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"Mit dem "Synodalen Weg" hat die DBK einen äußerst riskanten kirchlichen Prozess begonnen. De facto eröffnet sich die Möglichkeit zu einem Schisma." 
"Die" Barmherzigkeits-Lücke ", die Kardinal Kasper für die Geschiedenen und Wiederverheirateten angedeutet hat, schwächte das Sakrament der Eucharistie". Der deutsche Kardinal Paul Josef Cordes, früher ein sehr vertrauter Mitarbeiter von Johannes Paul II und Benedikt XVI,  greift die erklärten Ziele der deutschen Bischöfe an, die heute in Frankfurt den "Synodalen Weg" eröffnen: Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiedereröffnung der Diskussion der Frauen-Weihe, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung  homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Heiligen Paul VI zur Empfängnisverhütung."

"CORDES: DIE DEUTSCHE KIRCHE IST AUF DEM WEG IN EIN SCHISMA" 
Heute Nachmittag wird im Frankfurter Dom die erste Sitzung des "Synodalen Weges" der deutschen Kirche eröffnet. Auf dem Weg sind 4 Diskussionforen über "Macht, Partizipation und Teipung der Macht"  "Sexualmoral" "Formen Priesterlichen Lebens" und "Frauen im Dienst und mit Ämtern in der Kirche"-
Der deutsche Episkopat (mit wenigen Ausnahmen) und die Laienorganisationen machen Ernst und beeilen sich, einen Weg, der zwei Jahre dauern soll, zu beginnen, auf dem Entscheidungen auch auf doktrinalem Gebiet getroffen werden könnten, die Rom herausfordern und quasi den Weg in die Autokephalie gehen.
Kardinal Reinhard Marx und die Seinen  scheinen entschlossen zu sein, ihre progressistische Agenda der deutsche Kirche aufzuzwingen.
Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiederaufnahme der Diskussion über die Weihe von Frauen, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Hl. Pauls VI zur Empfängnisverhütung. Der Synodale Weg könnte jenes
herrische "Wir sind keine Filiale Roms" konkret werden lassen, das Marx 2015 äußerte.
Über die  möglichen Konsequenzen die ein Prozess, der von der Ostseite des Rheins ausgeht und zu einer enormen Spaltung der Universalkirche führen könnte, haben wir mit Kardinal Paul Josef Cordes, dem emeritierten Präsidenten  des Päpstlichen Rates "Cor Unum", und früheren sehr vertrauenswürdigen Mitarbeiter des Hl. Johannes Paul II und Benedikts XVI, einer maßgeblichen Persönlichkeit des deutschen Katholizismus, gesprochen.


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