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Donnerstag, 30. Januar 2020

Jetzt hilft nur noch beten

wenn man sich anschaut was in den ersten Stunden des "Synodalen Weges" gesagt, gefordert und getan wurde (Laien reichen bei der Eröffnungsmesse  Bischöfen in Zivil den Kelch)


             

Donnerstag, 2. Januar 2020

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über die Begegnung des amtierenden Pontifex mit einer Pilgerin auf dem Petersplatz. Hier geht´s zum Original: klicken

ACH MÄDCHEN....LIEBEN WIR SIE NICHT EINFACH NUR....

Im internet schein ein ziemlich unterhaltsamer Video-clip zu zirkulieren, der unsere Hl. Vater zeigt, der einem Mädchen eine Behandlung zuteil werden läßt, die es nie vergessen wird. 

(Sein Gesicht sieht ungefähr so wild wütend aus wie das von Greta Thunberg, als das arme Kind bei den UN schimpfen durfte.)

Oh je. ...Ich habe gerade versucht einen weiteren Blick darauf zu werfen, bekam aber viele "access denied" zu sehen. Wie wird dieses interessante Ergebnis sicher gestellt? 

Meiner Ansicht nach bekommen Päpste (und ich spreche ausdrücklich nicht von PF), wenn sie zu einem süßlichen und ungesunden Personenkult ermutigen, das was sie verdienen. 

Ich habe schon früher darüber geschrieben und argumentiert, daß diese Krankheit in ihrer akuten Form auf die Pacelli-Jahre zurückgeht. 

Aber die Dinge sind jetzt noch schlimmer geworden,  weil die Päpste zu stolz geworden sind, in der Sedia Gestatoria zu sitzen.  Was erwarten sie? 

Quelle: liturgical notes, Fr. J.Hunwicke

Samstag, 21. Dezember 2019

Marco Tosatti zum Propagandafilm "Die beiden Päpste"

Marco Tosatti kommentiert und kritisiert bei Stilum Curaie  den Netflix-Film "Die beiden Päpste"
Hier geht´s zum Original:  klicken

"NETFLIX , "DIE BEIDEN PÄPSTE". EINE HAGIOGRAPHIE FÜR PAPST BERGOGLIO."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Trolle und diverse heimliche Leser, ich muß Ihnen erzählen, daß mich gestern ein Leser von Stilum Curiae fragte, ob jemand den gerade gestarteten Netflix-Film "Die beiden Päpste" gesehen habe- um einige Informationen geben und vielleicht ein Urteil abgeben zu können.  Ich hab Netflix nicht und normalerweise sehe ich mir angesichts des Niveaus dort, selten Filme im Fernsehen an.
Ich bin nachmittags  in das Haus eines Freundes gegangen. Und was habe ich dort gefunden?
Die Tochter des Hauses (15 Jahre alt) sah sich bei Netflix den Film "Die beiden Päpste" an .
Ich weiß nicht warum- im Augenblick praktiziert sie -obwohl getauft- wohl sicher nicht..

Es hatte gerade erst begonnen- und gut -deshalb habe auch ich begonnen, den Film anzuschauen, angespornt von dem Verantwortungsgefühl gegenüber dem unbekannten Stilum-Curiae-Leser, der darum gebeten hatte. Natürlich habe ich dieses Zusammentreffen als Zeichen des Schicksals interpretiert und habe -dem folgend- bis zu Ende zugeschaut. um für Sie- liebe Stilum-Curialisten schreiben zu können.

Wenn ich ehrlich sein soll-  der Film erschien mir wir ein honigsüßer "Hackbraten".
Wäre ich Verschwörungstheoretiker würde ich sagen, daß es sich um ein Werk der Bergoglio-Presse-Gang handelt, als eine Art Investitur eines der  spaltendsten, problematischsten und katastrophalsten Pontifikate (zumindest in der Neuzeit) in der langen und unruhigen Kirchengeschichte. 

Der Film suggeriert den Gedanken, dass es eine große Freundschaft und Vertrautheit zwischen den beiden gab und vielleicht immer noch gibt.

Wir sehen Benedetto, wie er für Kardinal Bergoglio Klavier spielt und mit ihm über die Beatles und die Abbey Road spricht. Na schön...

Dann setzen sich die beiden in die Sixtinische Kapelle und Benedetto läßt sich von Bergoglio die Beichte abnehmen, Er vertraut ihm an, daß er zurücktreten will. Und er sagt ihm vorher, daß er Bergoglio- Papst werden wird und daß die Kirche eine Reform durch ihn benötigt.  Er begleitet ihn in dern Hof des Vaticans, wo ein Wagen auf den Kardinal wartet, und vor den Augen aller nimmt Bergoglio seine Hände und beginnt ihn Tango zu lehren.....erscheint Ihnen das annehmbar, auch wenn wir das ins Surreale und Metaphorische verweisen?

Während der Regisseur bei der Auswahl seiner Schauspieler für den jungen und weniger jungen Bergoglio Glück hatte,-ähnlich und glaubwürdig- war er in Hinsicht auf Joseph Ratzinger nicht so glücklich.


Montag, 16. Dezember 2019

Fundstück

Nachdem man lange nichts von ihm gehört hat, meldet sich Matthias Matussek im Deutschland- mit einem Kommentar zur aktuell grassierenden Klimahysterie zurück.
Hier geht´s zum Original: klicken


unter dem Titel

"Weltuntergangsstimmung und Massenhypnose:
Die Greta-Religion als demokratische Gefährdung" 

beginnt der Artikel so: Zitat:

"Dass der Klima-Heiligen Greta Thunberg nach ihrer CO2-sparenden Überfahrt aus den USA ins alte Europa in Lissabon ein Esel zur Weitereise nach Madrid angeboten wurde, passte ins Bild. Maria ritt auf dem Esel bei der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten; Jesus ritt auf einem Esel durchs jubelnde Spalier seiner Anhänger." (....)

Quelle: M. Matussek, Deutschland Kurier

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Armer Heiliger Ambrosius....Blasphemien in der Adventszeit.

Andrea Zambrano kommentiert für LaNuovaBussolaQuotidana mit kritischen Worten die Entscheidung der Diözese Mailand in der Adventszeit ein protestantisches Pastoren-Ehepaar predigen und die jeweiligen Tages-Evangelien auslegen zu lassen.
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"ARMER HEILIGER AMBROSIUS, DEINE KIRCHE IST PROTESTANTISCH GEWORDEN"
Mit dem Ende der Feierlichkeiten für Sant'Ambrogio leitet die Mailänder Kirche eine große protestantische Indoktrinierungsaktion ein. Für die nächsten zwei Wochen wird der Platz für den Kommentar zum Evangelium des Tages auf dem Diözesanportal einem Ehepaaren, Ehemann-und Ehefrau -beide Pastoren der evangelischen Baptistenkirche in der Via Pinamonte anvertraut. 
Und schon geht es mit den Gotteslästerungen der Unbefleckten los: «Maria? Eine irreguläre Schwangerschaft. Sie hat den ersten Asylbewerber der Geschichte empfangen, Jesus. "Massenprotest von Dutzenden Priestern, die an den Erzbischof schreiben.

Sie kehren manchmal zurück. Und sie machen Karriere und erobern die Titelseite der diözesanen Wochenzeitung. Im vergangenen Januar wurden die beiden in der evangelischen Kirche von Mailand getauften Pastoren vom dortigen Pfarrer eingeladen, in San Giovanni in Laterano zu predigen.
Heute hat sich die Diözese von Mailand an sie erinnert- um das Tagesevangelium von der begehrten Tribüne, die die Mailänder Kirche ihren Diazösanpriestern anbietet, auszulegen,
Und die "Perlen" sind nicht ausgeblieben. Z.B. die Immacolata? Sie hat den ersten Asybewerber der Geschichte geboren (Jesus).

Das Evangelium des Tages zu kommentieren ist eine Handlung, die nur einem Priester oder einem dazu autorisierten Diakon gestattet. Schritte, die ein Laie nicht in der Messe tun kann, sondern nur in einem nichtliturgischen Raum , sie z.B. auf einer Internet-Seite. Aber daß es ein protestantischer Pastor tut ist etwas entschieden Merkwürdiges um nicht zu sagen Ketzerisches, auch wenn das Wort von Mailand keine Angst mehr erzeugt,  vor allem wenn man bedenkt, daß die beiden Prediger alte Bekannte der Mailänder Kirche sind.

Er ist Massimo Aprile und wird als einer der Pastoren der evangelischen Johannes-der-Täufer-Kirche in der Via Pinamonte in Mailand vorgestellt. Und dort ist auch seine Gattin, Anna Maffei, auch sie Pastorin. Ein verheiratetes Paar also, um ein starkes Zeichen dafür zu setzen, daß das, was normalerweise Priester tun, auch von Verheirateten und von Frauen getan werden kann. Perfekt - sollte man sagen. Alles geht seinen Gang ....

So begannen die beiden mit einem täglichen Kommentar zum Evangelium des Tages, nach ambrosianischen Ritus-offensichtlich ab Sonntag, dem 8. Dezember,  bis zu dem Tag, an dem die Mailänder Gläubigen den IV. Adventssonntag feiern. Pünktlich zum Abschluss der Feierlichkeiten zum Festtag des Hl. Ambrosius, der die arianischen Ketzer auspeitschte, haben unsere beiden Eheleute den täglichen Text okkupiert. So war es am Sonntag, dem 8.  und auch am 9. Dezember, den der Ambrosianische Ritus zum Fest der Unbefleckten Empfängnis erklärt hat.
Nach M. Aprile in der ersten Woche und der aktuellen Woche, ist vom 15. bis 21. Dezember die Maffei an der Reihe.

Die Text-Zeilen wurden bereits alle auf die website hochgeladen, daher muß der Priester, der die Predigt rechtzeitig vorbereiten möchte, nur das gewünschte Datum im Kalender auswählen und voilà: es erscheint das Gesicht der beiden Pastoren- mal zusammen mit dem Porträt von Calvin, mal von Luther und manchmal von Martin Luther King.  Immer -oder fast immer- im Mittelschiff der Täufer-Kirche in der Via Pinamonte.


Freitag, 29. November 2019

Magister: Das IDI bestätigt, 13 Millionen Dollar vom vaticanischen Staatssekretariat erhalten zu haben

Sandro Magister veröffentlicht bei Settimo Cielo den Brief des Präsidenten der Luigi Maria Monti-Stiftung mit einer Stellungnahme zu den Finanztransaktionen um das IDI, die im Mittelpunkt des aktuellen Finanzskandals im Vatican stehen. Demnach stammt das Geld, das zum Erwerb des Krankenhauses geflossen ist, ausschließlich aus der Päpstlichen Stiftung.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DAS IDI BESTÄTIGT 13 MILLIONEN DOLLAR VOM STAATSSEKRETARIAT  ERHALTEN ZU HABEN - ZURÜCKZAHLBAR."
Veröffentlicht wie empfangen.

Stiftung Luigi Maria Monti
Der Präsident
Rom 28. November 2019

Sehr geehrter Dr. Magister,

im Hinblick auf den Artikel "Krieg ums Geld im Vatican. Der Papst ist unter den Kombattanten" -datiert am 25.11. 2019 und im blog Settimo Cielo in L´Espresso veröffentlicht, muß ich wegen einer korrekten Information über die berichteten Ereignisse um das Istituto Dermopatico dell´Immacolata um die Veröffentlichung dieser Richtigstellung  und Klarstellung bitten.

Das Istituto Dermopatico dell´Ìmmacolata (IDI) ist ein hervorragendes Krankenhaus auf dem Gebiet der Dermatologie auf nationaler und europäischer Ebene, im Besitz der Luigi Maria Monti-Stiftung  mit Sitz in Rom.

Die Luigi-Maria-Monti-Stiftung ist eine Stiftung italienischen Rechts, eine juristische Person, eine gemeinnützige Organisatio, deren aktueller von der Kirchenleitung ernannte Präsident, der Unterzeichnete, der am 13. Juni 2017 vom Staatssekretär des Hl. Stuhls , Kardinal Pietro Parolin, ernannt wurde.

Die Luigi-Maria-Monti-Stiftung wurde 2015 vom Päpstlichen Delegierten der Kongregation der Söhne der Unbefleckten Empfängnis, Kardinal Giuseppe Versaldi gegründet, mit dem Ziel das IDI zu kaufen (und das angrenzende Firmengelände, das dazu gehörte), das von der Außerordentlichen Administration der italienischen Provinz der Söhne der Unbefleckten Empfängnis (die Administration ist eine Organisation, die nach der relativen Instabilität vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung mit der  Verwaltung und dem Verkauf des Gesundheitsfirmenkomplexes, dessen Besitzer die Italienische Provinz der Figli dell`Immacolata Concezione war, beauftragt worden war) verwaltet wird.


Dienstag, 26. November 2019

Magister über den aktuellen Finanzkrieg im Vatican

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die immer größeren Kreise, die der aktuelle Finanzskandal im Vatican zieht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KRIEG UMS GELD IM VATICAN. MIT DEM PAPST UNTER DEN KOMBATTANTEN." 
Während Papst Franziskus in Thailand und Japan ist, um Frieden zu predigen, findet im Vatican ein Kriege aller gegen alle statt- wegen der Geldfrage.

Vor seinem Abflug kündigte der Papst zwei Schlüsselernennungen an. Beide- die eine wie die andere - sind jedoch alles andere als friedenstiftend.

PELLS NACHFOLGER
Die erste Ernennung, die am 14. November veröffentlicht wurde, war die des neuen Präfekten des Wirtschaftssekretariates- in der Person des spanischen Jesuiten Juan Antonio Guerrero Alves - mit dem background eines Schatzmeisters der SJ.

Die Stellung eines Präfekten war tatsächlich vakant, seit Kardinal George Pell, der frühere Amtsinhaber, Rom in Richtung Australien verließ, überhäuft mit Anschuldigungen wg. sexuellen Mißbrauchs, wegen denen er jetzt im Gefängnis sitzt, wobei der Oberste Gerichtshof entschieden hat, den Fall wegen der zweifelhaften Zuverlässigkeit erneut zu untersuchen.

Man muß aber feststellen, daß die Macht des Wirtschaftssekretariates, die zur Zeit seiner Gründung 2014 sehr groß war, bereits von Papst Franziskus geschwächt worden war,-lange bevor Pell Rom verließ- zur großen Befriedigung vor allem des Staatssekretariates und der APSA, der Verwaltung des Patrimoniums des Hl. Stuhls, und des ein oder anderen, der bei seinen finanziellen Operationen keine Supervision oder externe Kontrolle erträgt.

Es ist deshalb nicht bekannt, welche Macht der neue Präfekt wirklich haben wird. Unter den glühendsten Unterstützern Jorge Mario Bergoglios gibt es Skepsis. Einer von ihnen, der Jesuit Thomas Reese, hat geschrieben, daß Guerrero, um Erfolg zu haben, vier Dinge brauchen wird, die der Papst ihm wohl nicht geben wird.

BRÜLHARTS RÜCKTRITT 

Die zweite am 18. November verkündete Schlüsselernennung ist die des neuen Präsidenten der AIF, Finanz-Informations-Agentur-  dem Institut das über die Korrektheit der vaticanischen Finanzoperationen wacht- im Hinblick auf die internationalen Normen und mit Kontakt zu den Sicherheits-Diensten zahlreicher anderen Staaten.


Sonntag, 24. November 2019

Heute vor der Kirche.....

- am Christkönig-Sonntag- haben uns die Frauen der kfd mit einer Unterschriftenaktion "Frauen worauf wartet Ihr?" überrascht.

Was schreiben uns also diese Damen, die anscheinend die Kirche im Märchen "Der Fischer und seine Frau" verorten, oder sie mit dem Ortsverein einer politischen Partei verwechseln? Und wie das Logo dieses Damenvereins und ihre web-adresse (unfreiwillig?) verraten- es geht ihnen nicht darum Gott, Jesus Christus, dem Glauben zu dienen, es geht ihnen um die "Macht". 
Wie sagt doch die Fischersfrau im Märchen am Ende? "Jetzt will ich Papst werden"  und danach dann Gott. Wie das dann endet, wissen wir ja. 

wörtliche Zitate: 
"Ich will eine Kirche, die Frauen nicht ausschließt!"
"Frauen worauf wartet Ihr?"
"Liebe Frauen.,
"....immer wieder haben wir uns vertrösten lassen. Dabei gehören der  katholischen Kirche in Deutschland mehr Frauen an als Männer. Wir Frauen leisten viel in den Gemeinden. Aber von den höchsten Ämtern schließt man uns nach wie vor aus? (....)
Wir wollen eine Kirche, in der Frauen zu allen Weiheämtern Zugang haben und endlich zu 50% an allen Entscheidungen beteiligt sind. (....) "

Sehr aufschlußreich ( frei - oder unfreiwillig?) " www.kfd-die macht.de" und  "kfd- die macht. für dich für alle" 
"Non serviam" wäre ehrlicher. 



Michelangelo Sündenfall
Welche Schlange da wohl gerade am Werk ist ?
Bildquelle: Wikimedia commons / gemeinfrei

Sonntag, 10. November 2019

Fundstück

Marco Gallina hat für "Die Tagespost" einen Kommentar über eine Protestversammlung eines kleines Häufleins vorwiegend älterer Damen, die auf dem Bebelplatz in Berlin ihre Ansprüche auf Macht in der Katholischen Kirche kund tun wollten, verfaßt. Mit seinem Artikel ist wohl alles gesagt, was zu diesem Phänomen zu sagen ist.
Hier geht´s zum Original :  klicken

Unter dem Titel 
                                 "Unter Frauen"
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Maria 2.0 versteht sich als logische Antwort auf den Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche. Mehr Gleichheit, mehr Demokratie - statt Patriarchat und verkrustete Strukturen. Selbst Gott wird ein Schüler kluger Frauen." (....)


Quelle: Die Tagespost, M.Gallina

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Wenn nur noch Satire hilft

ist "Eccles is saved" immer eine gute Adresse.
Eccles befindet, daß die Zeit jetzt reif ist, eine taskforce zur besseren Präsentation der neuheidnischen Kirche in den Medien einzurichten - diese taskforce soll "Heidnische Stimmen" (Pagan Voices) heißen und in den Medien das schlechte Image der Pachamama-Synode in der Öffentlichkeit korrigieren.
Aber lesen Sie selbst- Vorsicht Ironie!
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"WILLKOMMEN BEI DEN  "HEIDNISCHEN STIMMEN"
"Mein lieber Freund Austen Ivereigh und ich haben beschlossen, eine neue Organisation zu gründen, Pagan Voices. Das Ziel unseres Teams wird es sein, die Repräsentation der heidnischen Kirche in den Medien zu verbessern, vor allem in Nachrichtenprogrammen und Diskussionen. Erwarten Sie, daß wir in Zukunft in vielen Rundfunk- und Fernsehprogrammen zu sehen sein werden, wo wir Bischöfe und Rundfunkveranstalter gleichermaßen beeindrucken werden.

Unter einem Foto der Pachamama mit Heiligenschein steht im Original: 

Unser neues Logo, das schwangere Pachamama-Idol.

Die Gründung unserer Organisation ist eine direkte Reaktion auf die schlechte PR, die die jüngste Pachamama-Synode in den katholischen Medien erhalten hat - viele Menschen bezeichnen sie als "heidnisch", ohne die geistige Nahrung zu verstehen, die sich aus heidnischen Überzeugungen ergibt. Austen und ich treffen uns regelmäßig, um Gebete an die große Mutter Erde-Göttin zu richten, den Boden zu küssen und mit den Bäumen zu sprechen. Mein Kollege hat heute ein Angebot von 10 Millionen Pfund von einem Nigerianer erhalten, der sein Bankkonto verleihen möchte. Wenn das nicht beweist, daß Pachamama unsere Gebete erhört, dann bin ich nur ein nutzloser Holzklumpen, der den Tiber hinunter treibt!

Bis jetzt haben wir noch keine Antwort von Papst Franziskus auf unsere Bitte erhalten, Sponsor von "Pagan Voices" zu werden. Obwohl er anwesend war, als Unsere Liebe Frau Pachamama verehrt wurde, befürchten wir, daß er dieselbe Entschuldigung vorbringt, die Jeremy Corbyn bei der Teilnahme an einer Kranzniederlegungszeremonie für Terroristen vorgebracht hatte: "Ich war anwesend, aber ich glaube nicht, daß ich tatsächlich beteiligt war."

Papst Franziskus ist noch kein vollständig bestätigtes Mitglied unserer Kirche.

Dennoch hat Austen bereits mit der Arbeit am dritten und letzten Band seiner Papst-Franziskus-Trilogie "Papst Franziskus, der große Heide" begonnen, der rechtzeitig vor Weihnachten 2020 erscheinen soll.

So ist es wirklich. Wenn jemand ein "Pagan Voices"-Sprecher werden möchte, kontaktieren Sie Austen und er wird Sie in seine Kurse einweisen, wo Sie lernen werden, mit einer tiefen mystischen Stimme zu sprechen, und mit allen gängigen Wendungen von Mutter Natur, Laudato Si ' und der große Göttin der schwangeren Erde, die einen neuen Erlöser gebären wird (so erzählt mir jedenfalls Austen) um sich zu werfen."

Quelle: Eccles is saved,

Montag, 28. Oktober 2019

Marco Tosatti: Der Drei-Karten-Trick-Papst oder "Er hat es wieder getan"

Mit diesen Worten macht Marco Tosatti nach Ende der Pacha Mama-Synode und der Veröffentlichung des Abschlußberichtes seinem Herzen bei Stilum Curiae Luft. Am Ende seines Textes spricht er den Pontifex direkt an.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER DREI-KARTEN-TRICK-PAPST. UND DIE PACHAMAMAS. "

"Er hat es also wieder getan. Aber dieses mal mit noch größerer Arroganz als zuvor. Kurz gesagt: er hat eine lokale Synode organisiert- die auch vor Ort hätte stattfinden sollen, um vor Ort lokale Probleme einer Situation zu prüfen, die einige Millionen Gläubige von 1,3 Milliarden auf dem Planeten betreffen- um Veränderungen zu veranlassen, wie die Spitze eines Keils, der von den Bischöfen hier und da und überall schnell ergriffen wird, die nicht zugelassen worden wären, wenn sie der Überprüfung durch eine wirkliche Weltsynode unterworfen worden wären. 

Ich versuche nichtkatholischen Freunden und Kollegen zu erklären, was passiert ist. Die deutsche Bischofskonferenz, die der größte Geldgeber des Hl. Stuhls ist und deshalb denkt, daß es seine Politik diktieren kann, wünscht Veränderungen bei verschiedenenen Punkten der Katholischen Doktrin. Zuerst beim Zölibat, der Rolle der Frauen, Laien, gleichgeschlechtlichen Ehen etc. 

Die Deutschen waren seit Jahrzehnten auch die großen Geldgeber der Kirche in Brasilien und die brasilianische Befreiungstheologie, die später indianische Theologie wurde, wurde in Deutschland geboren und gedeiht in Brasilien Danke deutschstämmiger Bischöfe,wie  z.B,.Kräutler, dem großen Ideengeber der Synode (der fotografiert wurde, wie er händchenhaltend mit einer unbekannten Dame durch Rom spaziert...) der sich rühmte, daß er nie einen Indianer getauft habe, Spengler, Hummes u.a.

Die von den deutschen gewünschten Veränderungen wären- wenn sie- wie es eigentlich sein sollte, weil sie auf die gesamte Kirche übergehen- einer kollektiven Prüfung durch die Bischöfe der ganzen Welt unterzogen worden wären-  nicht durchgekommen. 

Dann wurde die Amazonas-Synode erfunden und mit einer Prise umweltfreundlicher Sauce gewürzt, die heute in der Sprache der Meister der Welt und daher auch in seiner Sprache, der des Papstes, so modern ist.

Aber warum in Rom? Hier liegt die List: Einerseits ist die Mehrheit der Teilnehmer der „lokalen“ Synode „lokal“, dh Bischöfe des Teils, der für die Änderungen favorisiert; und deshalb ist man sicher, daß die Vorschläge, auch wenn sie Ratschläge sind, bestehen werden. Wenn Sie dies jedoch in Rom tun, können Sie die Ergebnisse sofort verbessern. So sehr, daß der Papst angekündigt hat, daß er hofft, die Apostolische Exhortation  nach der Synode in den nächsten zwei Monaten veröffentlichen zu können, die mit Sicherheit die Empfehlungen der lokalen Synode enthalten wird, die jedoch- weil sie vom Papst gemacht werden, möglicherweise Einfluß auf die gesamte Kirche haben.

Roberto De Mattei spricht sein Urteil über die Synode.

Roberto De Mattei hat für radiomalibera eine kurze aber prägnante Wertung der an diesem Wochenende in Rom zu Ende gegangenen Amazonas-Synode verfaßt. Rorate Caali hat die englische Übersetzung seines Textes veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original:  klicken und klicken 

DE MATTEI: EINE KOMMENTIERENDE CHRONOLOGIE DER HEIDNISCHEN PACHA MAMA-EREIGNISSE, ÜBER DIE DIE ENGEL UND HEILIGEN VIEL EMPÖRTER SIND ALS WIR

"Nach ihrem Ende wird die Amazonas-Synode als Pacha-Mama-Synode in die Geschichte eingehen.

Wer ist Pacha Mama? Sie ist die Erdgöttin, eine heidnische Gottheit, die von den in Rom versammelten Synodenvätern in diesen vergangenen Wochen verehrt wurde. Das Bild der Pacha Mama erschien [zuerst] am 4. Oktober, am Vorabend der Amazonas-Synode in den Vaticanischen Gärten.

Während einer von einer Indianerin vom Amazonas -in Anwesenheit von Papst Franziskus und einigen Kardinäle geleiteten Zeremonie wurden zwei hölzerne Figuren von Pacha Mama - repräsentiert von zwei sich anblickenden, nackten, schwangeren Frauen- verehrt, während eine andere Statue ein zum Sexual-Akt bereites nacktes männliches Wesen darstellte.

Am 8. Oktober tauchte die Pacha Mama-Statue in der Kirche Santa Maria in Traspontina wieder auf, zuerst in einem Korb, dann in einem Kanu, das während einer anderen vom Pan-Amazonas-Kirchen-Netzwerk (REPAM) organisierten heidnischen Zeremonie getragen wurde. In einer Seitenkapelle von Santa Maria in Traspontina wurde ein Poster aufgehängt, das zeigen sollte, daß "alles zusammenhängt"- den Lehren von Papst Franziskus´ Laudato Si´folgend . Darauf war das Foto eines Tieres, eines kleinen Säugetieres zu sehen, das an der Brust einer indigenen Frau saugt, die auf dem anderen Arm ein Baby trägt.

Schließlich erschien die Pacha Mama -wieder in einem Kanu- bei der amazonischen Via Crucis, einem blasphemischen Kreuzweg, der am 19. Oktober - u.a. in Anwesenheit von Kardinal Pedro Barreto, dem Vizepräsidenten von REPAM, das alle diese üblen Veranstaltungen organisiert hat, stattfand.

Bis zum 21. Oktober befanden sich die Pacha Mama-Statuen in der Kirche von Traspontina, in der jeden Tag ein Amazonas-Ritual magischer und esoterischer -also diabolischer- Natur unter dem Titel "Momente amazonischer Spiritualität" abgehalten wurde.

Am 21. Oktober betraten einige mutige Katholiken die profanierte Kirche, ergriffen die Pacha Mama Statuen, trugen sie zur Engelsbrücke  und warfen sie in den Tiber. Das war eine symbolische Handlung, die da am Fuß der vom Hl. Michael gekrönten Engelsburg stattfand und unser Lob verdiente, die vor allem aber den Himmel erfreute. .

Die Empörung der Engel und Heiligen über das, was geschieht, ist viel viel größer als unsere. Wir flehen sie an, unsere Liebe zu Gott und unsere Ablehnung aller idolatrischen heidnischen Handlungen und Worte zu bestärken."

Quelle: R. De Mattei, Rorate Caeli, radiomalibera

Sonntag, 20. Oktober 2019

Pachamama und kein Ende?

Dr. Joseph Shaw, Philosophiedozent und Diplom-Theologe, spricht bei LifeSiteNews Klartext über die heidnischen Rituale rund um die Pachamama-Statuette während der Amazonas-Synode.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE TEILNEHMER AN DER AMAZONAS-SYNODE MÜSSEN AUFHÖREN SO ZU TUN, ALS SEI DIE HEIDNISCHE "PACHAMAMA" IN ORDNUNG"

"Vieles von dem. was gerade bei der Amazonas-Synode in Rom passiert, ist rätselhaft, weil die Presse die Texte der Synodenadressen nicht einsehen darf - auch nicht die von Papst Franziskus. Wir müssen also über das äußere Schauspiel nachdenken, das mit einer seltsamen Baumpflanzungszeremonie in den Vatikanischen Gärten begann und sich mit Prozessionen und Ausstellungen in St. Peter und anderswo fortsetzt. Bei der Zeremonie und in vielen dieser Ausstellungen ist eine Figur von Pachamama zu sehen, die in der Baumpflanzung etwas zu sein schien, vor dem sich verschiedene Teilnehmer zuvor verneigten, während Papst Franziskus im Hintergrund stand.

Es wurden heroische Anstrengungen unternommen, um Pachamama beschönigend zu erklären. Austen Ivereigh, der päpstliche Biograf, erklärte nicht nur, daß sie eine einheimische Repräsentantin der seligen Jungfrau Maria sei, sondern auch, daß jeder, der Bedenken hinsichtlich der Figur äußerte, Rassist sei. Es bedurfte der Pressevertreter des Vatikans, um ihn zu entkräften. In einer Pressekonferenz schlug Bischof David Martínez de Aguirre Guinea von Peru stattdessen vor:

-Wahrscheinlich haben diejenigen, die dieses Symbol verwendeten, gezeigt, daß sie Fruchtbarkeit, Frauen, Leben und die Präsenz des Lebens bei diesen Amazonasbewohnern reflektieren wollen. Amazonien soll voller Leben sein. Ich glaube nicht, daß wir irgendwelche Verbindungen zur Jungfrau Maria oder zu einem heidnischen Element herstellen müssen.-

In diesem Sinne repräsentiert die Figur eine Abstraktion oder vielleicht eine Zusammenfassung von: "Fruchtbarkeit", "Frauen" und "Leben".

Die Annahme, daß Pachamama keine Person ist, sondern das Symbol eines abstrakten Konzepts, löst das Problem nicht. Als die Apostel in Rom ankamen, fanden sie eine Form des Heidentums, das viel Zeit damit verbrachte, Abstraktionen zu besänftigen, wie z. B. den "Terminus", das Symbol der ewigen Grenzen Roms, der seine eigenen Altäre und Opferkult hatte. Die alten Römer waren in ihrer Religion in gewissem Sinne wörtlich, obwohl ihre bevorzugtes Fruchtbarkeitssymbol eher männlich als weiblich war. Waren die frühen Christen offen und gelassen gegenüber der Verehrung militärischer Standarten, zum Beispiel, den Symbolen militärischer Macht? Wären sie glücklich gewesen, sich vor ihnen zu verneigen? Sicherlich nicht.


Wurde bei der Synode ein Dämon inthronisiert ?

Rev. Deacon Nick Donnelly kommentiert für Rorate Caeli die Gefahren, die von den schamanischen Ritualen um die Pachamama ausgehen, die während der Amazonas-Synode im Petersdom, den Vaticanischen Gärten, der Kirche Santa Maria in Traspontina etc.teilweise im Beisein des Pontifex und der Synoden-Bischöfe stattgefunden haben. 
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Op-ed: "Wurde bei der Amazonas-Synode ein Dämon inthronisiert ?"

Während der ersten Pressekonferenz der panamazonischen Bischofssynode hat David Martínez De Aguirre Guinea, OP, einer der von Franziskus ernannten Spezialsekretäre, eine Antwort gegeben, die die Berichte bestätigt, daß es sich bei dem in den Vatikanischen Gärten durchgeführten schamanistischen Ritual in der Tat um die Verehrung des heidnischen Idols Pachamama handelte. Bischof Martínez sagte:

"Diejenigen, die dieses Symbol verwendeten, wünschten sich, daß es die Fruchtbarkeit, die Frauen, das Leben, das Leben des Amazonas-Volkes und Amazoniens als eine Einheit voller Leben widerspiegelt. Ich glaube nicht, daß wir eine Verbindungen zur Jungfrau Maria oder einem heidnisches Element herstellen müssen ."

Während Bischof Martínez klarstellt, daß es nicht die Jungfrau Maria darstellt (wie vorgeschlagen), macht sein Leugnen, daß die Statuen der schwangeren, nackten Frauen, die Stammeszeichen tragen, mit Heidentum in Verbindung gebracht werden, keinen Sinn. Eine schamanische Priesterin führte einen Kreis von Menschen an, die sich unzählige Male als Hommage an diese Götzen niederwarfen. Getty Images´ offizielles Pressefoto des Rituals hatte den Titel: „Papst Franziskus und Kardinal Cláudio Hummes, emeritierter Erzbischof von São Paulo, Präsident des Panafrikanischen kirchlichen Netzwerks (REPAM), stehen vor einer Statue, die Pachamama (Mutter Erde) darstellt.
Pachamama wird in Lateinamerika als „Göttin“ der Fruchtbarkeit, des Lebens und der Ernte verehrt und hat ihren Ursprung in der Inka-Mythologie mit ihrer blutigen Geschichte von Menschenopfern, insbesondere von Kleinkindern.

In der Vergangenheit hätten Katholiken keine Schwierigkeiten gehabt, Pachamama als Dämon zu erkennen. Jetzt wurde das Pachamama-Idol jedoch nicht nur im Rahmen eines nichtchristlichen Rituals im Vatikan verwendet, sondern auch in den heiligen Bezirken der Petersbasilika vor dem Petersgrab verehrt. Darüber hinaus begrüßte Franziskus zwei Bischöfe, die das Pachamama-Idol auf ihren Schultern in die Synodalaula trugen, , wo es an einem Ehrenplatz aufgestellt wurde. Pachamama-Idole sind auch in der Titelkirche von Kardinal Ouellet, Santa Maria in Traspontina, ausgestellt, zusammen mit einem Poster, auf dem Fotos einer indigenen Frau zu sehen sind, die ein Tier stillt.

Als Katholiken stehen wir vor einer entsetzlichen Frage: Wurde ein Dämon, vorsätzlich auf Grund von Bosheit oder unbeabsichtigt aus schuldhafter Unwissenheit während der Amazonas-Synode inthronisiert? 


Freitag, 18. Oktober 2019

Woran Kardinal Müller Papst und Bischöfe bzgl. neuer "Offenbarungen" erinnert....

Marco Tosatti hat am 28.9. in La Nuova Bussola Quotidiana Ausschnitte aus der Rede wiedergegeben, die Kardinal Gerhard Müller im Hinblick auf die Forderungen der Amazonas-Synode im Patristischen Institut des Augustinianus in Rom gehalten hat- und die man sich angesichts des Verlaufs der Synode mit ihren neuheidnischen Darbietungen noch einmal zu Gemüte führen sollte.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST UND BISCHÖFE DIENEN DEM LEHRAMT,  SIE EMPFANGEN KEINE NEUEN, NEUHEIDNISCHEN OFFENBARUNGEN"
Eine Woche vor der Amazonas-Synode hat der emeritierte Präfekt der Glaubenkongregation Müller sich im Augustinianum auf ganzer Linie über die Priesterweihe und die Kirche geäußert:
"Die Bischöfe und Päpste haben keinen " direkten Draht"zum Heiligen Geist, der ihnen eine neue Form des Christentums offenbart. Es ist beunruhigend, daß in einigen "kirchlichen Reformtexten" Christus nicht erwähnt wird. Die Viri Probati?  "Die Berufung zum Priestertum ist eine" brennende Flamme ", keine sozialpastorale Notlösung".

Kardinal Gerhard Müller, der emeritierte Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, nahm an einer Konferenz mit dem Titel "Aktuelle Herausforderungen für die Heilige Weihe" des Patristischen Institutes des Augustinianums in Rom teil.
Der Kardinal hat einen Bericht mit dem Titel: "Unter welchen Bedingungen wird das Sakrament der Weihe empfangen?", mit dem er einen dramatischen Alarm auslöste: "Wenn wir den sogenannten" synodalen Weg "in Deutschland oder die Amazonas-Synode nicht wollen, müssen die Protagonisten dem mutigen und weitsichtigen Papst Pius XI. in seiner "tiefen Sorge" um die unterdrückten Gläubigen im Land des heiligen Bonifatius gestatten, die folgenden Worte in ihr Script zu schreiben."

Die Worte, auf die sich der Kardinal bezieht, sind: "Jede echte und dauerhafte Reform ist wirklich aus dem Heiligtum hervorgegangen, von Menschen, die von der Liebe Gottes und des Nächsten entzündet und bewegt wurden; die in Demut und mit der Sicherheit derer, die von Gott berufen sind, aufgewachsen sind, weil sie großzügig auf jeden Ruf Gottes geantwortet und diesen zuerst in die Tat umgesetzt haben, haben sie ihre Zeit erleuchtet und erneuert. " Fehlt diese Annahme und die "reine Quelle persönlicher Integrität", so war der Reformprozess "häufig der Ausgangspunkt für noch schwerwiegendere Schäden, als die, deren Beseitigung gewünscht oder behauptet wurde"

Müller warnt vor der Gefahr, "die Grundstruktur der gesunden Institution zu zerbrechen". Und er erinnert daran, daß nach Angaben des Zweiten Vatikanischen Konzils "die authentische und vollständige Auslegung des geschriebenen und überlieferten Wortes Gottes nur dem Lehramt der Bischöfe und des Papstes anvertraut ist".


Dienstag, 15. Oktober 2019

Roberto De Mattei fragt den Papst nach seinem Glauben

Und das tut er in einem Beitrag für Radio Roma Libera org.,  den Rorate Caeli übersetzt und veröffentlicht hat.
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"DE MATTEI: ABER GLAUBT DER PAPST AN JESUS CHRISTUS ALS DEN GOTT-MENSCHEN?" 
"Wir können zu dieser unglaubliche Episode nicht schweigen, von der viele von Ihnen sicher wissen. Folgendes:  

Eugenio Scalfari, der frühere Direktor von "La Repubblica" hat am vergangenen Dienstag einen Artikel veröffentlicht, in dem er schreibt: 
„Wer das Glück hatte, ihn mehrmals in größter kultureller Vertraulichkeit zu treffen und mit ihm zu sprechen, weiß, daß Papst Franziskus Christus als Jesus von Nazareth, den Menschen, auffaßt, nicht als inkarnierten Gott. Einmal inkarniert, hört Jesus auf, Gott zu sein und wird Mensch bis zu seinem Tod am Kreuz. “

Also behauptet ein sehr bekannter Journalist in einer der meistgelesenen italienischen Zeitungen, Papst Franziskus glaube nicht an die Göttlichkeit Jesu Christi. Wenn dies wahr wäre, wäre Papst Franziskus ein formeller Ketzer wie die Arianer, die Ebioniten und die Sozinianer.

Scalfari fügt hinzu, daß Papst Franziskus, als er zufällig mit ihm darüber sprach, sagte: 
„Ich bin der nachgewiesene Beweis dafür, daß Jesus von Nazareth, als er ein Mensch wurde, auch wenn er eine außergewöhnliche Tugend besaß, überhaupt nicht Gott war.“ 
Dieser Satz wiederholt die Häresie, fügt aber diese Idee hinzu: der Beweis, daß Jesus Christus nicht der Sohn Gottes ist, kommt aus der Tatsache, daß der Papst, nämlich der Stellvertreter Christi, nicht an Seine Göttlichkeit glaubt.

Angesichts dieser Enormität hätte der Heilige Stuhl empört reagieren müssen.
Wir hätten ein Kommuniqué erwartet, in dem steht: „Dr. Scalfari ist ein Lügner und ein Manipulator, weil der Papst noch nie- auch nicht im entferntesten- etwas auch nur annähernd Ähnliches, was er ihm zuschreibt, gesagt oder gedacht hat. 
Der Papst ist der Stellvertreter Christi, und Jesus Christus, der Gründer der katholischen Kirche, ist wahrer Gott und wahrer Mensch, ohne mögliche Deformationen."

Es gab eine Zurückweisung, aber wegen ihrer Zweideutigkeit und Schwäche hat die die Situation sogar noch verschärft.


Samstag, 12. Oktober 2019

Wenn nur noch Satire hilft....

Manchmal hilft nur noch Satire- und wenn es ganz schlimm steht. nicht einmal die.Weil aber die Hoffnung- so sagt man uns- zuletzt stirbt, lassen wir heute Eccles zur aktuellen Situation der Römischen Kirche zu Wort kommen.(So wie es auch schon marco Tosatti bei Stilum Curiae getan hat.) Hier geht´s zum Original:  klicken

"ECCLES IS SAVED"

Das ist  meine spirituelle Reise. die meines großen Bruders Bosco und die meines Groß-Tantchens*
Moly.Eccles ist gerettet, aber bei Bosco und Tantchen gibt es ein Problem.

     "WIE MAN EIN ATHEISTISCHER PAPST WIRD" 
Viele Beiträge dieses Blogs haben Ratschläge erteilt "wie man ein guter Papst ist", aber ein, zwei Leser (also ungefähr die Hälfte) haben sich beschwert, daß sie als Atheisten diese Ratschläge nicht besonders hilfreich finden. Offensichtlich ist das Frau-sein kein Hindernis dafür, die Kathedra Petri zu besetzen (oder wie Fr. James Martin es formuliert:den Stuhl Maria Magdalenas) besonders weil wir jetzt weibliche Päpste kreieren müssen, um den indigenen Stämmen im Amazonas-Gebiet zu gefallen (ich hoffe, daß ich das richtig verstanden habe). Aber ist Atheismus ein Hindernis?  

Das Papstamt ist jetzt für Frauen und Atheisten offen! 
Fragen Sie einen Priester und er wird Ihnen sagen, daß das Amt eigentlich ganz einfach ist. Während der meisten Wochen arbeitet man nur Sonntags und wenn man predigen muß, gibt es viele gute Bücher, aus den man Titel wie "Die viktorianischen Predigten über Habakuk des hochwürdigen Ebenezer Drone" entnehmen kann, oder "Das LGBT-freundliche Predigtbuch des Jesuiten" und Kardinal Sarahs jüngstes Epos. "Warum HALTEN Sie alle nicht einfach DEN MUND?"
Untertitel:"Und das betrifft Sie , Franziskus"

Versuchen Sie, Himmelsmärchen und unsichtbare Freunde nicht zu erwähnen, weil das ein bißchen verrät, daß Sie nicht so fromm sind, wie die Leute dachten. 

Eccles Laden wird Sie auch mit passender Kleidung versorgen. Dann müssen Sie die Beichte hören und das ist sicher viel unterhaltsamer als Fernsehen, ab und an bekommen Sie einen Axt-Mörder oder Grabräuber, auch wenn es meistens um "ich habe das letzte Stück Schokolade genommen" oder "ich habe gestöhnt, als ich Austen Iverreighs jüngste Kommentare gelesen habe" geht.
Aber muß man glauben? 
Also technisch gesehen- nicht, wenn es Ihnen nichts ausmacht zu lügen. Wenn Sie nicht an die Hölle glauben, oder denken, daß Jesus nicht Gott war, als Er auf Erden weilte, dann müssen Sie das niemandem gegenüber erwähnen, weil es Ihre Chancen beeinträchtigen könnte (jedenfalls tat es das, bis das II. Vaticanische Konzil uns das Zeitalter des Aquarius etc. brachte) 


Donnerstag, 5. September 2019

Bei Sandro Magister bestehen zwei Vatican-Texte die Prüfung nicht.

Sandro Magister betätigt sich bei Settimo Cielo als Lektor zweier-wie er feststellt, besonders fehlerreicher-vom Vatican veröffentlichter Texte und beklagt die Nachlässigkeit und Schlampigkeit bei deren Formulierung.
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"ZWEI REFORMEN, DIE FRANZISKUS LIEB SIND,  FALLEN BEIM TEST DURCH. ZU VIELE FEHLER"

Es war einmal ein rot-blauer Stift, um kleine und große Fehler in Schularbeiten anzuzeigen. Aber dieser Stift wird jetzt im Vatican wieder dringend benötigt, angesichts mancher schlecht geschriebenen Texte des Franziskus-Pontifikates.

Voller Fehler sind zum Beispiel die beiden Dokumente, die in diesem Sommer die meisten Diskussionen ausgelöst haben: der Entwurf der Reform der Vatikanischen Kurie und die neuen Statuten des Päpstlichen Johannes Paul II-Instituts für Studien über Ehe und Familie.

Für beide hat Settimo Cielo bereits die zur Diskussion stehenden Elemente hervorgehoben;


Aber die Dokumente müssen noch einmal jedes einzeln überprüft werden, um ihre erstaunlich schludrige Komposition zu beleuchten.

1. PRAEDICATE EVANGELIUM

Das ist die apostolische Konstitution zur Neuordnung der Vaticanischen Kurie, die Franziskus zur Promulgierung vorbereitet und deren Entwurf er im voraus- vertraulich- an eine Liste von ausgewählten Kardinälen, Bischöfen, Bischofskonferenzen und kirchlichen Institutionen in aller Welt geschickt hat, um vor der endgültigen Veröffentlichung ihre Meinung zu erfahren. Das betrifft natürlich einen Entwurf. Aber das rechtfertigt nicht die Plumpheit der reichlich vorhandenen Fehler. 

Donnerstag, 16. Mai 2019

Fundstück

Oliver Maksan schreibt in einem Leitartikel für "Die Tagespost" , was zur Aktion "Maria2.0"  gesagt werden mußte.
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Unter dem Titel

"Leitartikel: Führung statt Stuhlkreise"

beginnt der Artikel so; 

"Der Kirchenstreik „Maria 2.0“ und der Reformdruck „von unten“ offenbaren ein falsches Kirchenverständnis. Dem haben die Bischöfe aber selbst Vorschub geleistet." 


Quelle: Die Tagespost, O. Maksan

Donnerstag, 18. April 2019

Greta und der Papst bei der Generalaudienz

Riccardo Cascioli hat für La Nuova Bussola Quotidiana zur Stippvisitie der von desorientierten Zeitgenossen zur Neuheiligen erhobenen Greta bei der Generalaudienz und bei Papst Franziskus einen kritischen Leitartikel verfaßt.
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"GRETA, DER PAPST UND DIE VERKEHRTE WELT" 
Es war keine Privataudienz, wie viele gewollt und gehofft hatten, aber die Medienwirkung hat nicht darunter gelitten, also....

"Es war keine Privataudienz, wie viele gewollt und gehofft haben, aber die Medienwirkung hat nicht darunter gelitten, also sind sich die beiden Hauptsponsoren des Ökologismus kurz auf dem Petersplatz in Rom begegnet, was für die rituellen Fotos und die Verbreitung einer Botschaft an die ganze Welt genügte. Greta Thunberg, die sechzehnjährige Schwedin, die die Freitags-Streiks organisiert (sie muß von Tren-Italia inspiriert worden sein); hat gestern morgen an der Generalaudienz von Papst Franziskus teilgenommen, der sie sofort anschließend begrüßen konnte.

Genau die Zeit für einige Fotos zur Rettung des Planeten, mit Greta, die ein Plakat hochhält,auf dem sie zum Streik für das Klima aufruft, dann die Segnung des Papstes "er hat gesagt, ich solle weitermachen" hat das Mädelchen später berichtet.  Eine Lesart, die in der Substanz vom Pressebüro des Vaticans bestätigt wurde, dessen Interimsdirektor Alessandro Gisotti erklärte: "Der Hl. Vater hat Greta Thunberg für ihr Engagement für die Umwelt gedankt und sie ermutigt" sagte er.Und dann: "Die junge schwedische Aktivistin, die darum gebeten hatte, Papst Franziskus treffen zu dürfen, hat ihm für sein großes Engagement für die Erhaltung der Schöpfung gedankt."
So steht es in der offiziellen Erklärung Gisottis - der Papst spricht mit weltlichen Worten (Umwelt) während die junge Greta Worte aus der Enzyklika spricht (Bewahrung der Schöpfung) -das nennt man Osmose.

Greta, die mit dem Zug aus Straßburg kam, wo sie mit ihren kleinen Reden über das Klima, die europäischen Parlamentarier entzückt hatte, fand auch die Zeit, dem Drama der Pariser Kathedrale Nôtre Dame-auf ihre Weise- einen Gedanken zu widmen "Sie wird wiederaufgebaut werden, aber unser Haus stürzt ein "sagte Greta- "die Zeit verstreicht und nichts passiert."