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Donnerstag, 13. Februar 2020

Roberto de Mattei zu "Querida Amazonia"


Roberto de Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana die ausgebliebene Revolution in der gestern veröffentlichten postsynodalen Apostolischen Exhortation.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"QUERIDA AMAZONIA: DIE FOLGEN EINER WENDE,  DIE NICHT STATTFAND"

"Vollbremsung bei den „viri probati“. Die Amazonasynode ist gescheitert. Jetzt gibt es einen offenen Konflikt mit den deutsch-amazonischen Bischöfen. In diesen drei Punkten kann die Dynamik zusammengefaßt werden, die durch das heute vorgestellte nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus ausgelöst wird.
Mit dem Apostolischen Schreiben, das den Schlußpunkt unter die Amazonas-Synode setzt, die vom 6.–27. Oktober 2019 in Rom stattfand, waren große Erwartungen verbunden. Sowohl das Instrumentum laboris vom 17. Juni 2019 als auch das Schlußdokument vom 26. Oktober 2019 legten eine pantheistische Kosmologie vor, deren sichtbarer Ausdruck die in den Vatikanischen Gärten verehrten und in Prozession durch den Petersdom getragenen Pachamama-Figuren waren, bevor sie von Alexander Tschugguel in den Tiber geworfen wurden. 
Diese kosmologische Vision bleibt der skandalöseste Aspekt der Amazonas-Synode, die aber noch andere ehrgeizige Ziele verfolgte, angefangen mit der Einführung der viri probati, also der Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum, obwohl Johannes Paul II und Benedikt XVI diese Möglichkeit kategorisch ausgeschlossen haben, die von den progressivsten Kräften der
Kirche seit der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils vertreten wurde. 
Der Paragraph 111 des von der Synode gebilligten Schlußdokuments hat in den vergangenen Monaten eine starke symbolische Bedeutung erhalten. Darin wurde vorgeschlagen, „geeignete und anerkannte Männer der Gemeinschaft als Priester zu weihen, die ein fruchtbares ständiges Diakonat ausüben und eine angemessene Ausbildung für das Priestertum erhalten, und eine rechtmäßig konstituierte und stabile Familie haben können“.
Während Papst Franziskus am endgültigen Wortlaut seines Schreibens arbeitete, sandte Kardinal Claudio Hummes, der Generalrelator der Amazonas-Synode und Vorsitzende der REPAM, am 13. und am 29. Januar 2020 allen Bischöfen sub secreto zwei Briefe, um sie auf die bevorstehende Veröffentlichung des Textes von Papst Franziskus vorzubereiten. Im zweiten Brief schickte der brasilianische Kardinal einen Link zum Paragraphen 111 des Schlußdokuments der
Amazonas-Synode mit, was darauf hindeutete, daß der Teil des nachsynodalen Schreibens werden würde.
Die Einführung der viri probati sollte in einigen Regionen des Amazonasbeckens begonnen und dann auf die Weltkirche ausgeweitet werden. Es sollte nicht nur eine „kirchliche Disziplin“ eliminiert werden, sondern ein Gesetz der Kirche, das auf ein Gebot göttlichen und apostolischen Ursprungs zurückgeht.


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Labels: Acies Ordinata, Aktuelles, aus gegebenem Anlass, Bischöfe, Dokumentation, Klartext, Papst Franziskus, Synode, Vorbereitungen der anderen Art, Zölibat

Dienstag, 11. Februar 2020

A. Socci : 7 Jahre später ist die Stimme Benedikts XVI immer noch maßgeblich für die Gläubigen

Antonio Socci kommentiert und interpretiert bei LoStraniero auf seine Weise die jüngsten Ereignisse rund um DAS Buch und die Freistellung von Erzbischof Gänswein -und erkennt in den Angriffen der Entourage des amtierenden Pontifex auf den Papa emeritus den Versuch Benedikt XVI mundtot zu machen.
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"BERGOGLIO WILL BENEDIKT XVI  KNEBELN. ABER DIE STIMME BENEDIKTS XVI IST DIE STIMME FÜR DAS CHRISTLICHE VOLK, DIE WAHRE STIMME DER IMMERWÄHRENDEN KIRCHE"

Nach sieben Jahren haben -nach der "Absetzung"  von Mons. Gänswein durch Bergoglio - sogar die Zeitungen festgestellt, daß es in der katholischen Kirche zwei Päpste gibt. Vielleicht brauchen sie noch weitere sieben, um zu erklären, was das bedeutet.

Gestern hat der "Corriere della Sera" eine Seite von Massimo Franco mit folgendem Titel versehen: "Damit endet die Ära der "zwei Päpste." Der Artikel berichtet von Bergoglios Version (die bereits anderen Zeitungen zur Verfügung gestellt worden war) der jüngsten Ereignisse.

Der "argentinische Hof "gibt bekannt, daß Msgr. Gänswein vom Amt des Präfekten des päpstlichen Haushalts freigestellt wurde, weil er als Sekretär Benedikts XVI nicht verhindern konnte, daß der emeritierte Papst listig als Mitautor des Buches mit Kardinal Sarah zur Verteidigung des klerikalen Zölibats genannt wurde.

Die Bergoglianer wollen so drei Ideen vermitteln:
1) Benedikt XVI ließ sich benutzen als ob er nicht auf sich  slebst aufpassen könne und sollte aus diesem Grund isoliert und zum Schweigen gebracht werden.
2) Kardinal Sarah ist jemand, der den emeritierten Papst für seine persönlichen Ziele instrumentalisiert
3) Msgr. Gänswein sei nicht wachsam genug gewesen, um das zu verhindern.

In Wirklichkeit verhält es sich umgekehrt. Benedikt XVI ist, wie jeder weiß, vollkommen klar und bewusst (er ist immer noch der größte Geist der katholischen Kirche) und beabsichtigt, in die Verteidigung des von der Amazonas-Synode in Frage gestellten kirchlichen Zölibats einzugreifen.

Mitte Januar, als Le Figaro das Buch mit Kardinal Sarah ankündigte, hatte Bergoglio einen Wutausbruch gegenüber Msgr. Gänswein und befahl diesem, den Plan des Verlags zu "sprengen". 
Erzbischof Gänswein hat versucht, die Bilder mit der Doppelsignatur auf dem Umschlag in Frage zu stellen, damit die bergoglianische Medientrommel  die Nachricht verbreiten könnte, daß Benedikt XVI die Signatur zurückgezogen und sich von der Operation distanziert habe.


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Labels: Aktuelles, Am Wege, aus gegebenem Anlass, Benedikt XVI Pontifex emeritus, Erzbischof Georg G., Kardinäle, Papst Franziskus, Socci, Zölibat

Samstag, 8. Februar 2020

E. Pentin zur kommenden postsynodalen apostolischen Exhortation

Edward Pentin stellt im National Catholic Register Überlegungen über den Inhalt der postsynodalen apostolischen Exhortation an, die nächsten Mittwoch veröffentlicht wird.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WAS WIRD DIE POSTSYNODALE EXHORTATION DES PAPSTES FÜR DIE AMAZONASSYNODE ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT SAGEN?" 

"Im päpstlichen Dokument, das am kommenden Mittwoch veröffentlicht wird, sind verschiedene  Ergebnisse möglich.

Eine Mischung aus Vorfreude und Besorgnis umgibt Papst Franziskus´ apostolische Exhortation zur Pan-Amazonassynode, die Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vatican veröffentlicht wird.
Grund ist. daß der Papst in diesem Dokument mit dem Titel: " Querida Amazonia " (Geliebtes Amazonien) die Norm der Pflichtzölibates für Priester in der Lateinischen Kirche ändern könnte. 
Die Mehrheit des Synodenväter hat bei der vergangenen Oktober-Synode zugunsten einer Ausnahmeerlaubnis gestimmt. verheiratete Diakone zu Priestern zu weihen, um dem eingeschränkten Zugang zu den Sakramenten in den abgelegenen Amazonas-Regionen zu begegnen. 

Kritiker warnen jedoch davor, die Disziplin des priesterlichen Zölibats abzuschaffen oder zumindest zu schwächen,  weil- wenn sie eingeführt würde, die Kirche in Ländern, die unter einer Berufungskrise leiden - wie Deutschland, dessen Bischöfe sich für eine solche Veränderung einsetzen - das gleiche Prinzip einfordern würden. 
In den letzten Wochen haben Gerüchte darüber die Runde gemacht, daß das Dokument wahrscheinlich genau den Vorschlag der Synodenväter vom Oktober enthalten werde, andere, daß es keinen Hinweis auf "viri probati" (die Priesterweihe für verheirateten Männern "von nachgewiesener Tugend") enthält. und noch andere, die behaupten, den Text gesehen zu haben, aber sagen, daß er nur eine vorübergehende und belanglose Beziehung dazu herstelle. 

Laut einem Vatican-Mitarbeiter- wurde das Dokument dem Papst am 27. Dezember übergeben und sei in seinem Inhalt seither nicht verändert worden- außer einigen Verbesserungen der Übersetzungen. Der vollständige Text sei am 2. Februar vollendet gewesen. 
Welche möglichen Szenarien könnten sich angesichts seines Inhaltes ergeben? 

Das erste könnte sein, daß die postsynodale Apostolische Exhortation tatsächlich die Viri probati nicht erwähnt und so keine Gefahr für die Regel des Pflichtzölibates darstellt.
Das erscheint möglich angesichts der anscheinenden Ambivalenz von Franziskus gegenüber diesem Thema, obwohl keiner genau weiß, was er darüber denkt. ´
Auch könnte es angesichts der andauernden Kritik besorgter Gläubiger, die wollen, daß die universale Kirche die Disziplin des priesterlichen Zölibats beibehält, .zu keinerlei Aktion kommt. 
Zu diesem Chor gesellt sich das jüngste Buch Benedikts XVI und Kardinal Sarahs, das den priesterlichen Zölibat verteidigt. 
Papst Franziskus könnte sich auf dieses Thema auch mit der Absicht beziehen, es einem Nachfolger zu überlassen. Aber die Möglichkeit, daß dieses Thema jetzt übergangen wird, wird allgemein als unwahrscheinlich angesehen, weil das die Frage aufwerfen würde: "Warum die Büchse der Pandora öffnen und die Regel durch den synodalen Prozess -mit den möglichen Schäden für den Glauben der Menschen- in Frage stellen, wenn man sie nicht ändern will?" 

Die zweite Möglichkeit ist, daß das Dokument die Disziplin der Kirche kraftvoll bestätigt und so an der Orthodoxie festhält, aber eine Ausnahme für den Vorschlag der Amazonas-Synode zuläßt. 
Das würde zu dem passen, was Kardinal Kasper im vergangenen Juni sagte, - daß "wenn die  Synodenväter für eine solche Maßnahme am Amazonas stimmten, Papst Franziskus, dem prinzipiell zustimmen würde. "
Aber das würde wie eine große, Niederlage der Verteidiger des priesterlichen Zölibates erscheinen, die glauben, daß die Gründe, eine solche Ausnahme für die Amazonas-Region zuzulassen. andernorts sofort benutzt würden- auch wenn das in dem Dokument verboten wird (es gibt zahlreiche postkonziliare Beispiele dafür, wie aus Ausnahmen die Regel wurden, wie z.B. die Benutzung der Landessprache, die Handkommunion, die versus populum zelebrierte Messe und die außerordentlichen Kommunionshelfer).
Für diese Kritiker wäre das gleichbedeutend mit der Abschaffung der Regel- wie sehr auch immer der priesterliche Zölibat auch in der Exhortation gewürdigt und bekräftigt würde.

Ein drittes Szenario wäre, daß die Exhortation keine Erwähnung der Viri Probati enthält und die Vorschrift zum Zölibat intakt überlebt zu haben scheint. 
In Wirklichkeit würde die Angelegenheit jedoch nicht vollständig zurückgestellt,  sondern der neuen Konstitution für die römische Kurie und nachfolgend den Bischofskonferenzen übertragen. Dies ist möglich, da der im vergangenen Jahr vorgelegten Entwurf für die neue  Konstitution der Römischen Kurie  der den Bischofskonferenzen größere Autorität verleiht, im Einklang mit den Plänen von Papst Franziskus steht, die in seiner ersten apostolischen Exhortation Evangelii Gaudium dargelegt wurden. Anstatt in der Exhortation selbst über die Angelegenheit zu entscheiden, würde Franziskus in der Tat die Verantwortung verheiratete Priester zuzulassen, den Bischöfen übertragen,  die entsprechend ihrer jeweiligen örtlichen Situation damit umgehen könnten.
Ein möglicher Grund- ausgesprochen oder unausgesprochen- könnte sein, daß die Änderung des priesterlichen Zölibats eine teure Belastung für die diözesanen Finanzen werden würde- wegen der zusätzlichen Kosten für den Unterhalt der Familien der Priester und so könnte Franziskus die Verantwortung für die Entscheidung Ortsbischöfen übertragen die entscheiden, ob sie sich das leisten können. 

Eine vierte Hypothese ist, daß der Papst sagt, die Exhortation müsse im Licht des Schlußdokumentes  gelesen werden. was ihm erlauben würde, sich selber nicht auf die viri probati zu beziehen und so dem Vorwurf zu entgehen, daß er die Abschaffung des priesterlichen Zölibates verursacht habe.
Die Änderung würde jedoch auf der Grundlage der apostolischen Verfassung von Papst Franziskus aus dem
Jahr 2018 auf der Grundlage der apostolischen Konstitution Episcopalis Communio in Kraft treten, die 
bestimmt, daß wenn dem ausdrücklich durch den Römischen Pontifex zugestimmt wird, das Schlußdokument zum ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri gehört.
Das könnte de facto wie die Fußnote 351 seiner apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" wirken, die es einigen katholischen wiederverheirateten Geschiedenen ermöglichte, die heilige Kommunion zu empfangen, sogar obwohl der Haupttext.- in diesem Fall der Exhortation selbst- anders verstanden werden  kann.. 

Die fünfte Möglichkeit ist, daß es keine Erwähnung der viri probati gibt und eine Änderung der Regel des priesterlichen Zölibats verschoben wird. Die würde dann nach der nächsten Bischofssynode- bei der es wahrscheinlich um Synodalität geht.- behandelt werden. Diese Synode könnte sehr wohl ein neues institutionelles und kanonisches Rahmenwerk schaffen - das möglicherweise eine "Dauersynode" beinhaltet, analog zu einer permanenten Revolution - gemäß der Linien, die der verstorbene Kardinal Carlo Martini sich vorstellte.
Das könnte dann in zwei mögliche Richtungen gehen- entweder als synodales Experiment auf lokaler Ebene -ähnlich dem "synodalen Weg" in Deutschland, für den es zur Zeit noch keine kanonischen Strukturen gibt- die aber eine Vaticanische Synode schaffen könnte.
Oder es könnte eine "permanente Synode" auf universaler Ebene eingerichtet werden, eine Art "synodales Parlament", in dem Bischöfe in der Lage wären. immer mehr Ausnahmen für verheiratete Priester zuzulassen. Jede dieser Möglichkeiten würde die Gelegenheit bieten, auf unterschiedliche Weise die Zölibatsregel zu ändern."

Quelle:NCR, E. Pentin 



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Donnerstag, 6. Februar 2020

Tosatti widerspricht dem vaticanischen Presseamt....

Marco Tosatti widerspricht in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana den beschwichtigenden Verlautbarungen des vaticanischen Presseamtes zur unbegrenzten Beurlaubung Erzbischof Gänsweins von seinem Amt als Präfekt des Päpstlichen Hauses fundamental und beruft sich dabei auf vaticanische Quellen, u.a. auch solche, die dem Erzbischof nahe stehen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

DER PAPST ENTLÄSST DON GEORG

"KOMM NICHT WIEDER". UND GÄNSWEIN WURDE VOR DIE TÜR GESETZT

Papst Bergoglio hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses und Sekretär von Benedikt XVI, Erzbischof Georg Gänswein für unbestimmte Zeit beurlaubt. Der Vatican spricht von einem normalen Vorgang. Aber nach der Rekonstruktion von La Nuova Bussola Quotidiana hat ihn Franziskus buchstäblich vor die Tür gesetzt "Ich will dich nicht mehr sehen"
Die Gründe für eine angekündigte Pause: vom schwierigen Zusammenleben bis hin zur unangenehmen Rolle des Vermittlers in der Affäre des Buches von Benedikt XVI und Sarah.

Papst Bergoglio hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein auf unbestimmte Zeit beurlaubt. Soll heißen: formal ist Gänswein noch Präfekt des Päpstlichen Hauses (ein Amt, das nach Meinung einiger durch die Kurienreform auch abgeschafft werden könnte)-aber er übt es nicht aus.

Soweit wir wissen, wurde er gebeten, auch nicht in sein Büro zu kommen. Die Entscheidung wäre vor einiger Zeit getroffen worden, und tatsächlich hatten diejenigen, die die Zeremonien und Begegnungen des Papstes genau verfolgen, die Abwesenheit des deutschen Prälaten bemerkt. Aber gestern hat "Die Tagespost", eine deutsche katholische Zeitung, die Nachricht übermittelt, auch wenn sie sie in gewisser Weise als zweifelhaft dargestellt hat.

Die Zeitung schreibt: "Papst Franziskus hat dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, einen unbefristeten Urlaub gewährt. Wann Gänswein seine Pflichten wieder aufnimmt, ist unsicher. Papst Franziskus gewährte dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, einen unbefristeten Urlaub. Vatikanische Kreise haben das dieser Zeitung gegenüber bestätigt. Der Privatsekretär des Papstes bleibt als Chef der Präfektur verantwortlich, die für die Organisation der öffentlichen Audienzen des Papstes verantwortlich ist, wird jedoch freigestellt, um Benedikt XVI mehr Zeit widmen zu können "

Die Realität sieht jedoch entschieden anders aus, wie wir aus Quellen, die dem Betroffenen nahe stehen,  erfahren haben. Erzbischof Gänswein hat den amtierenden Papst um nichts gebeten, geschweige denn  ohne zeitliche Begrenzung von seinem Amt  beurlaubt zu werden. Seit Tagen kursieren im Vatikan Gerüchte über ein stürmisches Zusammentreffen der beiden, das mit der Trennung geendet habe. Dies sind jedoch nur Aussagen, denen es allerdings angesichts der impulsiven und wütenden Natur des Papstes nicht an Plausibilität mangelt.


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Dienstag, 4. Februar 2020

Doch keine "viri probati" in der postsynodalen Exhortation?

Bruno Volpe veröffentlicht in La Fede Quoditidana 
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"EXKLUSIV: FRANZISKUS ERÖFFNET NICHT DIE MÖGLICHKEIT FÜR VIRI PROBATI UND DIE PRIESTERWEIHE FÜR VERHEIRATETE MÄNNER"

La Fede Quotidiana hat einer wichtige Tatsache erfahren, die sich auf das kommende päpstliche Dokument zur Amazonas-Synode bezieht. Und diese Tatsache widerspricht- wenn sie nicht in letzter Minute geändert wird- dem, was kürzlich über den Text berichtet wurde, in dem es ein Ja zu den viri probati und verheirateten Priestern geben würde. Diejenigen, die diesen Text vor zwei Tagen gesehen haben (der höchstwahrscheinlich an 12. Februar veröffentlicht wird) sagen. daß zwei heiß diskutierte Kategorien im Dokument nicht erwähnt werden und es deshalb keine offizielle Öffnung [für sie] gab.

Paragraph 3 des Textes verdient besondere Beachtung, im Hinblick auf einen ironischen Vorgang:  der Papst sagt, daß er sich nicht über den postsynodalen Text äußern will. Es ist jedoch ganz offensichtlich, daß dies ein Text ist, der auf Schwierigkeiten gestoßen ist, die im traditionellen und im progressiven Lager zahlreiche unterschiedliche Empfindungen hervorgerufen haben.

Wahrscheinlich- aber das ist ein reine Hypothese, die verifiziert werden muß- hat das kürzlich veröffentlichte Buch von Kardinal Sarah mit dem Beitrag des Papa emeritus Benedikts XVI "Aus der Tiefe unserer Herzen" so viele Kontroversen ausgelöst, so manches Problem  und auch einige Betroffenheit hervorgerufen.  Wir werden sehen.
Wie die Dinge stehen, werden-soweit wir es verstanden haben- die beiden heiß diskutierten Kategorien in dem Dokument nicht erwähnt. Es sei denn, es gäbe weitere Modifizierungen und Änderungen.

Quelle: Bruno Volpe,  La Fede Quotidiana
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Montag, 3. Februar 2020

Tosatti: Sind die Viri Probati vom Tisch?

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge, wie er für die endgültige Fassung der postsynodalen Exhortation angenommen wird- nach dem die so kontroversen Themen "viri probati" und verheiratete Priester entgegen aller Vorhersagen darin nicht vorkommen.
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"EXHORTATION. DER TÄGLICHE GLAUBE: DIE VIRI PROBATI GECANCELT?" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, jetzt bin ich wirklich neugierig darauf, die apsotolische Exhortation, die Frucht der Arbeiten der Amazonas-Synode, zu lesen, die in den nächsten Wochen veröffentlicht werden sollte. Alle haben sicher die auf sehr zuverlässigen Quellen beruhende  Vorhersage von Corrispondenza Romana  gelesen, nach der die Exhortation den Vorschlag des Schlußdokumetes der Synode aufnimmt, den für verheiratete Diakone den Weg zum Weihesakrament freizugeben, um dem Priestermangel in bestimmten, weit entlegenen Amazonasgebieten entgegen zu wirken.

So sei der Entwurf entstanden, das Kardinal Hummes, einem großen Verfechter einer Lockerung des Zölibats, entworfen wurde, unterstützt durch Worte, Werke und Finanzierung der deutschen Kirche, deren stellvertretender Vorsitzender schon die Möglichkeit angedeutet hatte, dieses "amazonische" System für die Städte des Reiche anzuwenden.

Aber Vorsicht! Sofort nachdem Aciprensa die von Corrispondenza Romana verbreitete Information teilweise korrigiert hatte- wurde sie weltweit erneut weitergegeben. "An diesem 31. Januar ist bei einem digitalen Medium ein Text als Teil der apostolischen postsynodalen Exhortation für die Amazonas.-Synode veröffentlicht worden, durch den der priesterliche Zölibat abgeschafft werden würde. Eine vertrauenswürdige Quelle des Hl. Stuhls hat uns signalisiert, daß dieser Text nicht das endgültige Dokument ist, "Das, was zur Zeit verbreitet wird, ist ein Entwurf, der zur Beurteilung und Kommentierung verteilt wurde, während sich der endgültige Text entwickelte"  hat eine zuverlässige Quelle aus dem Dicasterium für Kommunikation des Vaticans am vergangenen Freitag gegenüber ACI Prensa versichert."

Ich würde sagen- eine Mahnung zur Vorsicht. Und tatsächlich hat Kardinal Hummes in seinem Brief an alle Bischöfe darum gebeten die Präsentation des Dokumentes in ihren Diözesen vorzubereiten, wobei- wenn möglich- auch Indios beteiligt werden sollten (ich mache keine Witze, das hat er wirklich geschrieben) und von einem überarbeiteten Text gesprochen...vielleicht war im Boot der viri probati doch nicht alles so sicher, daß man sich damit auf die lange Reise auf dem Amazonas-Fluss wagen wollte.

Und gestern wurde "La Fede Quotidiana" noch kategorischer. Weder der Zölibat noch die viri probati seien in dem Dokument enthalten, das am 12. Februar vorgestellt werden soll. Aber lesen wir selbst.


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Freitag, 31. Januar 2020

Breaking....

Roberto de Mattei berichtet bei Corrispondenza Romana - was er von einigen Bischjöfe, die Teile der kommenden postsynodalen Exhortation von Papst Franziskus gelesen haben, heute erfahren hat: verheiratete "viri probati" können zukünftig in Ausnahmefällen zu Priestern geweiht werden. Und er kommentiert anschließend, welche Folgen das haben wird,
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE POSTSYNODALE EXHORTATION VON PAPST FRANZISKUS HEBT DEN KLERIKALEN ZÖLIBAT AUF"

"Die Nachricht, die wir erwarteten, lag schon in der Luft, aber die Bestätigung erreicht uns auf diskrete Weise von einigen Bischöfen, die Zugang zu einem Teil (nicht der ganzen) postsynodalen apostolischen Exhortation für die Amazonas-Synode von Papst Franziskus bekommen. Dieser Teil bezieht sich hauptsächlich auf den im Schlußdokument der Synode approbierten Paragraphen 111. 

"Viele Mitglieder der Kirchengemeinden im Amazonas-Gebiet haben große Schwierigkeiten beim Zugang zur Eucharistie. Es können Monate oder Jahre vergehen, bevor ein Priester in eine Gemeinde zurückkehrt, um die Eucharistie zu feiern, das Beichtsakrament anzubieten oder den Kranken der Gemeinde die Krankensalbung zu spenden. 

Wir schätzen den Zölibat als Geschenk Gottes, weil er dem zum Priester geweihten missionarischen Jünger ermöglicht, sich voll ganz dem Dienst am Heiligen Volk Gottes zu widmen. Wir wissen, daß diese Disziplin "für die Natur des Priestertums nicht erforderlich ist" (PO 16) -obwohl aus vielen Gründen ein gutes Verhältnis zwischen beidem besteht.
In seiner Enzyklika über den priesterlichen Zölibat hat der Hl. Paul VI diese Vorschrift bekräftigt und die theologischen, spirituellen und pastoralen Gründe offengelegt, die ihn  begründen.
In der postsynodalen Exhortation von 1992 bestätigte der Hl. Johannes Paul II diese Tradition der Lateinischen Kirche (PDV 29).

"In Anbetracht der Tatsache, dass die legitime Vielfalt die Gemeinschaft und die Bezeugung der Vielfalt der bestehenden Riten und Disziplinen die Einheit der Kirche nicht beeinträchtigt, sondern sie in ihrem Kern bestätigt und ihr dient (vgl. LG 13; OE 6) schlagen wir im Rahmen von Lumen Gentium 26 vor, daß die zuständige Autorität Kriterien und Bestimmungen festzulegen, nach denen von der in der Gemeinde anerkannte Männer zu Priestern geweiht werden können, für ein fruchtbares, permanentes Diakonat, die eine angemessene Ausbildung zum Priestertum erhalten, damit sie das Leben der christlichen Gemeinschaft durch das Predigen des Wortes und die Feier der Sakramente in den entlegensten Gebieten des Amazonas erhalten können. "

Die Bresche ist also geschlagen. Es gibt keinen Grund, in anderen Gegenden der Welt etwas zu verbieten, was in einigen Gebieten des Amazonas erlaubt ist. 
Die deutschen Bischöfe -und nicht nur sie- sind bereit, verheiratete Männer zum Priestertum -wenn sie von den zuständigen Autoritäten für geeignet angesehen werden. 
Was da abgeschafft wird, ist nicht nur eine veränderliche "kirchliche Disziplin" sondern ein Gesetz, das auf einem Gebot göttlich-apostolischen Ursprungs beruht. 

Vor fünfzig Jahren las Kardinal Leo-Joseph Suenens auf dem Symposium der europäischen Bischöfe im Juli 1969 in Chur bei der Abschlusskonferenz einen Appell von Hans Küng vor, den Zölibat der Priester abzuschaffen. 
Diese Bitte stimmte mit der Rolle überein, die die progressive Theologie in der Sexualität erkannte: ein Instinkt, den der Mann nicht durch Askese unterdrücken, sondern "frei" leben und im Sex eine Form der "Verwirklichung" der menschlichen Person finden sollte. 
Seitdem hat sich diese Forderung erweitert und geht mit dem Säkularisierungs- und Selbstzerstörungsprozess der Kirche einher.

In Wirklichkeit waren die Übertretungen des Zölibats und die Simonie die großen Plagen, die den mystischen Leib Christi in Krisenzeiten immer heimgesucht haben. Und der Ruf nach Abstinenz und nach evangelikaler Armut war das Banner der großen reformierenden Heiligen. In den kommenden Februar-Tagen wird der Anti-Reformer nicht wie so oft ein Bischof oder eine Gruppe von Bischöfen sein, sondern der Nachfolger des heiligen Petrus selbst.


Der kirchliche Zölibat ist eine Ruhm der Kirche, und was er demütigt, ist der Wille Christi, in unsere Zeit überliefert von den Aposteln. Wie kann man sich vorstellen, daß Katholiken angesichts dieses Skandals schweigen können? "
Roberto de Mattei

Quelle: Corrsipondenza Romana, R.de Mattei 
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Donnerstag, 30. Januar 2020

Kardinal Cordes sieht die Gefahr eines Schismas durch den Synodalen Weg

Nico Spuntoni hat für La Nuova Bussola Quotidiana den emeritierten Kurienkardinal Paul Josef Cordes zum Beginn des Synodalen Wege interviewt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"Mit dem "Synodalen Weg" hat die DBK einen äußerst riskanten kirchlichen Prozess begonnen. De facto eröffnet sich die Möglichkeit zu einem Schisma." 
"Die" Barmherzigkeits-Lücke ", die Kardinal Kasper für die Geschiedenen und Wiederverheirateten angedeutet hat, schwächte das Sakrament der Eucharistie". Der deutsche Kardinal Paul Josef Cordes, früher ein sehr vertrauter Mitarbeiter von Johannes Paul II und Benedikt XVI,  greift die erklärten Ziele der deutschen Bischöfe an, die heute in Frankfurt den "Synodalen Weg" eröffnen: Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiedereröffnung der Diskussion der Frauen-Weihe, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung  homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Heiligen Paul VI zur Empfängnisverhütung."

"CORDES: DIE DEUTSCHE KIRCHE IST AUF DEM WEG IN EIN SCHISMA" 
Heute Nachmittag wird im Frankfurter Dom die erste Sitzung des "Synodalen Weges" der deutschen Kirche eröffnet. Auf dem Weg sind 4 Diskussionforen über "Macht, Partizipation und Teipung der Macht"  "Sexualmoral" "Formen Priesterlichen Lebens" und "Frauen im Dienst und mit Ämtern in der Kirche"-
Der deutsche Episkopat (mit wenigen Ausnahmen) und die Laienorganisationen machen Ernst und beeilen sich, einen Weg, der zwei Jahre dauern soll, zu beginnen, auf dem Entscheidungen auch auf doktrinalem Gebiet getroffen werden könnten, die Rom herausfordern und quasi den Weg in die Autokephalie gehen.
Kardinal Reinhard Marx und die Seinen  scheinen entschlossen zu sein, ihre progressistische Agenda der deutsche Kirche aufzuzwingen.
Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Wiederaufnahme der Diskussion über die Weihe von Frauen, das Ende des priesterlichen Zölibats, die Segnung homosexueller Verbindungen, die Überwindung der Lehre des Hl. Pauls VI zur Empfängnisverhütung. Der Synodale Weg könnte jenes
herrische "Wir sind keine Filiale Roms" konkret werden lassen, das Marx 2015 äußerte.
Über die  möglichen Konsequenzen die ein Prozess, der von der Ostseite des Rheins ausgeht und zu einer enormen Spaltung der Universalkirche führen könnte, haben wir mit Kardinal Paul Josef Cordes, dem emeritierten Präsidenten  des Päpstlichen Rates "Cor Unum", und früheren sehr vertrauenswürdigen Mitarbeiter des Hl. Johannes Paul II und Benedikts XVI, einer maßgeblichen Persönlichkeit des deutschen Katholizismus, gesprochen.


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Mittwoch, 29. Januar 2020

G. Weigel hält den Gift und Galle spuckenden Angreifern von Papst Benedikt XVI und Kardinal Sarah den Spiegel vor.

Im "Catholic World Report" hält George Weigel den bösartigen Verleumdern Benedikts XVI und Kardinal Sarahs mit unmißverständlichen Worten einen Spiegel vor
Hier geht´s zum Original: klicken

               "DIE MOBBER UND DIESES  BUCH..." 
An dem außerordentlichen Gift, mit dem Benedikt XVI und Kardial Sarah bespuckt wurden, sind weder etwas Kirchliches noch Christliche Barmherzigkeit.

Sofort nachdem am 12. Januar bekannt wurde, daß der Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah ein Buch über die Krise des Priestertums in der Kirche des 21. Jahrhunderts schrieben, brach die online-Hysterie aus.
Das unterstreicht eher die Richtigkeit eines Vorsatzes für das Neue Jahr, den ich den betroffenen Katholiken in einer Kolumne vom 1. Januar empfohlen hatte: "Entschließen Sie sich, Ihren Kontakt zur katholischen Blogosphäre zu begrenzen."

Das außergewöhnliche Gift, das mehr als nur ein paar Kommentatoren auf den emeritierten Papst und den Kardinal spuckten, brachte die Diskussion der Kirche über die Reform des Priestertums nicht weiter. Tatsächlich hat es diese dringende Diskussion verzögert, indem es die Aufmerksamkeit von einigen dringenden Fragen (einschließlich der tiefen Wurzeln der Missbrauchskrise und der Bedeutung des geistlichen Zölibats) ablenkte und indem ein ernstes Buch so behandelt wurde, als wäre es ein parteipolitisches Traktat.

Dennoch diente die Kakophonie über das Benedikt/Sarah-Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" tatsächlich zwei nützlichen Zielen: sie spricht Bände über den Charakter des Giftes und sie stellte Teile der Dynamik innerhalb der Kirche klar, während das Pontifikat von Papst Franziskus sich am kommenden 13. März seinem 7. Jahrestag nähert.

Der Angriff auf Papst Emeritus Benedict war außergewöhnlich bösartig und zutiefst schlecht informiert. Ein prominenter Parteigänger des gegenwärtigen Pontifikats meinte, Benedikt sei "kaum eine halbe Stunde am Stück bei Bewusstsein". Ein anderer Zauberer des linken Spektrums sagte, Benedikt sei "handlungsunfähig".
Ich habe im vergangenen Oktober ganze 45 Minuten mit Papst Emeritus Benedict verbracht, um eine breite Palette von Themen zu besprechen. Er war körperlich ziemlich gebrechlich, aber am frühen Abend eines, wie ich annehme, normalen Tages war er völlig klar, ziemlich gut informiert, auf neue Informationen bedacht, voller guter Laune und in der Lage, Themen und Persönlichkeiten aus Gesprächen in Erinnerung zu rufen, die wir Jahrzehnte zuvor hatten. Der emeritierte Papst schien im Alter von 92 Jahren intellektuell glockenklar zu sein.
Kann man dasselbe auch für diejenigen sagen, die sich auf „Berichte“ stützen und ihn als senilen alten Mann abtun, der nicht mit den Ereignissen und vielleicht sogar der Realität in Verbindung steht?

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Dienstag, 28. Januar 2020

Kardinal Sarah spricht Klartext.

Dorothy Cummings kommentiert  bei LifeSiteNews das Interview, das Kardinal Robert Sarah  "Il Foglio" gegeben hat. So klare und dezidierte Worte an ihre Adresse haben so manche der ad-hoc-Kritiker -auch aus den Reihen der Kleriker und klerikalen Presseorgane (wir könnten hier einige der deutschen Exemplare aufzählen) aus dem Mund eines Kardinals wahrscheinlich noch nie gehört. Es wurde aber wohl Zeit.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KARDINAL SARAH VERURTEILT "BRUTALE"  ANGRIFFE AUF BENEDIKT WEGEN DES BUCHES, DAS DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT VERTEIDIGT"´
"Was mein Herz bricht und mich tief verletzt ist die Brutalität, die Respektlosigkeit, die Rücksichtslosigkeit und die Unanständigkeit mit der BEnedikt XVI behandelt worden ist."


Kardinal Robert Sarah hat die "Brutalität" und "Unanständigkeit" der Angriffe auf den Papa emeritus Benedikt XVI -sobald die Nachricht ihres gemeinsames Buches, das den priesterlichen Zölibat verteidigt, erschien, verdammt. 

In einem Interview mit dem guineischen Kardinal, das Il Foglio aam 25. Januar veröffentlichte, sagte Sarah, daß es "viel Gerede über völlig lächerliche, für die Themen des Buches sekundäre Aspekte" gegeben habe,


"Absurde Kontroversen, vulgäre Lügen und schreckliche Demütigungen gegen Benedikt XVI und mich folgten aufeinander "fuhr der Kardinal fort. 

Aber es sind besonders die Angriffe auf den Ersteren, die ihn an meisten verletzen. 

"Was mein Herz bricht und mich tief verletzt, sind die Brutalität, die Respektlosigkeit, die Rücksichtslosigkeit und die Unanständigkeit mit der BEnedikt XVI behandelt worden ist" sagte er. 


Kardinal Sarah und Papst emeritus Benedikt XVI sind Co-Autoren eines Buches über die heutigen Herausforderungen des Prirestertums. Unter dem Titel "Aus der Tiefe unseres Herzens: Priestertum, Zölibat und die Krise der Katholischen Kirche" in der englischen und italienischen Fassung wird das von Cantagalli verlegt Buch am 30. Januar in den Buchläden erscheinen.  

"Ohne Animosität, ohne irgendwen anzhugreifen, haben wir unsere Überlegungen - mit Klarheit, Entschiedenheit und Treue zur Wahrheit einer der essentiellen Fragen vorgelegt: das Katholische Priestertum und den Zölibat" sagte Sarah.

Der Kardinal hat unterstrichen, daß es im Buch keine Stellungnahme gegen Papst Franziskus gibt. Inzwischen- so sagte er- hat der Papa emeritus "mir persönlich bestätigt, daß er dieses Buch begrüßt und glücklich über seine Veröffentlichung ist." 


"Der gesamte Text ist deshalb der selbe, außer der EInleitung und dem Schlußwort, wie das Verlagshaus Cantagalli erklärt" fuhr Sarah fort.


"Jetzt fordere ich, daß die sterilen Polemiken aufhören." 


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Donnerstag, 23. Januar 2020

Ende der Querelen um "Aus der Tiefe unserer Herzen"- aber ein Rätsel bleibt....

Auch der Chefredakteur von La Nuova Bussola Quotidiana, A. Gagliarducci, setzt kurz vor dem Erscheinen der italienischen Ausgabe einen Schlußstrich unter den Sturm um "Aus der Tiefe unserer Herzen"  Alle angeblichen Unklarheiten um die Autorenschaft der Texte sind beseitigt- aber- ein Rätsel bleibt:  das Verschwinden eines von Kardinal Sarah und Papa emeritus Benedikt XVI dem Staatssekretariat zur Veröffentlichung übergebenen Kommuniqués zum Thema.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SARAH UND BENEDIKT XVI, DAS BUCH ERSCHEINT. TEXTE UND UNTERSCHRIFTEN SIND BESTÄTIGT."

Ein Kommuniqué des Verlegers Cantagalli, das das Erscheinen von "Aus der Tiefe unserer Herzen" für den 30. Januar ankündigte, setzt den vielen Tagen wilder Polemiken ein Ende (oder fast).
Als Autoren werden "Robert Sarah mit Joseph Ratzinger/Benedikt XVI "genannt- um weitere Spekulationen zu vermeiden. Die Wahrheit ist also wieder hergestellt, aber es bleibt die Wunde einer medialen Lynchjustiz zum Nachteil von Kardinal Sarah und des Papa emeritus, für die sich- dessen können wir sicher sein- sich keiner entschuldigen wird.
Und da ist auch noch der Makel eines Kommuniqués von Benedikt XVI und Sarah vom vergangenen Freitag, das vom Staatssekretariat hätte veröffentlicht werden sollen, das aber spurlos verschwunden ist.

"Heute- erst heute - wo die Nebel sich zu lichten scheinen- (...) kündigen wir das Erscheinen des Buches "Aus der Tiefe unserer Herzen" von Robert Sarah mit Joseph Ratzinger/Benedikt XVI für den 30. Januar 2020 an und danken den Autoren und allen Freunden, die uns bei diesem delikaten Unternehmen unterstützt haben, unseren Dank aus."
Mit diesen Worten hat David Cantagalli, der italienische Verleger von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, in einem offiziellen Kommuniqué das Schlußwort (oder beinahe) unter das trostlose Geschehen um die Ankündigung der Veröffentlichung des Buches zur Verteidigung des Zölibats, geschrieben zu vier Händen von Kardinal Sarah und vom Papa emeritus gesetzt.
Also es gib keine Zurücknahme der Unterschrift- wie es Benedikts Sekretär, Msgr. Georg Gänswein, vor den Presseagenturen erklärte, nachdem Indiskretionen darüber, daß Benedikt XVI über das Projekt des Buches nicht informiert war. Daraufhin kam es zu einem wahren medialen Lynchmord an Kardinal Sarah und auch zur üblichen Kampagne gegen den Papa emeritus.

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Sonntag, 19. Januar 2020

Marco Tosatti & die Acies Ordinata

Marco Tosatti hat für Stilum Curiae die gestrige Aktion der von der Fondazione Lepanto organisierte Aktion der Acies Ordinata beobachtet und gibt die Originalbeiträge der Teilnehmer an der anschließenden Pressekonferenz wieder. Wir haben daraus die Rede von Michael Matt ausgewählt.. Hier geht´s zum Original: klicken

"EIN KATHOLISCHES J´ACCUSE GEGEN DIE DEUTSCHE KIRCHE. FINANZ-STREIK"Liebe Stilumcurialisten,  wie versprochen veröffentlichen wir heute die Reden der Teilnehmer der Pressekonferenz der Acies Ordinata, die gestern in München am zentralen Odeonplatz stattfand, um den Papst und die deutschen Bischöfe um Klarheit und Beständigkeit zu bitten. Vor allem im Lichte der möglichen Lehrabweichungen, die sich während der Synode der deutschen Kirche herausbilden und die im Gegensatz zu der von der Weltkirche erklärten Lehre stehen. Einige der Interventionen sind sehr stark und stellen den Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, in Frage. 
Prof. Roberto De Mattei lädt die deutschen Gläubigen zum Kirchensteuerstreik gegen die katholische Kirche ein. Viel Spaß beim Lesen.

§§§     


Michael J. Matt       
Ein katastrophaler synodaler Weg 
"Ich bin ein deutschstämmiger Amerikaner, meine Großeltern sind gar nicht weit von hier geboren. Daher ergreife ich gerne die Gelegenheit, hier über die Lage der katholischen Kirche in Deutschland zu sprechen. Und diese Lage ist in
der Tat verzweifel und verursacht große Sorgen bei uns amerikanischen
Katholiken. 
Der synodale Weg der deutschen Bischöfe scheint ein Versuch zu sein, eine
Kirche;nach dem Abbild der deutschen Bischöfe zu schaffen. Es scheint, daß
sie dabei sind, eine eigene Kirchenlehre sowie eine eigene Nationalkirche zu
kreieren. 
Dabei geht dieser elitäre Nationalismus direkt gegen die Idee einer
universalen katholischen Kirche, mit einem Glauben, einer Ordnung von
Sakramenten, und der gleichen Disziplin auf der ganzen Welt. 
Gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken erarbeitete
Statuten drohen, Frauenordination und Abschaffung des Zölibates als
Gegenmaßnahmen gegen die Krise des priesterlichen sexuellen Missbrauches
einzuführen. Dabei sollten die deutschen Bischöfe doch wissen, daß eine
Frauenweihe eine direkte Verletzung göttlichen Rechs wäre, wie das Johannes
Paul II. 1994 in Ordinatio Sacerdotalis formulierte:  "daß die Kirche keinerlei
Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle
Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben."
Welchen Teil von"die Kirche hat keine Autorität, Gottes Gesetz zu brechen"
verstehen die deutschen Bischöfe nicht? 


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Samstag, 18. Januar 2020

M. Tosatti: Erzbischof em. Léonard schließt sich dem Appell Kardinal Sarahs und Benedikts XVI an.

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae den Appell veröffentlicht, den der emeritierte Erzbischof von Brüssel-Mechelen an die Bischöfe und den amtierenden Pontifex gerichtet und bei L´ Homme Nouveau veröffentlicht hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"MSGR. LÈONARD AN BISCHÖFE UND PAPST: RÜHRT NICHT AN DEN ZÖLIBAT"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, der emeritierte Erzbischof von Brüssel-Malines, Msgr, André-Joseph Léonard  hat auf der website "L´Homme Nouveau" einen Appell an die Bischöfe und natürlich auch an den amtierenden Pontifex veröffentlicht, in primis, damit sie nicht an den priesterlichen Zölibat im Lateinischen Ritus rühren. Der Erzbischof versichert dem von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah  seine volle Unterstützung, über das in diesen tagen so viel gesprochen wird. Gute Lektüre. 

§§§


Als emeritierter Erzbischof von Brüssel-Malines enthalte ich mich jeglicher Einmischung in die Leitung der Diözesen, deren Hirte ich war: Namur und Brüssel. Aber ich bleibe Bischof und deshalb kann ich Überzeugungen zur Lehre oder Pastoral äußern, auch wenn sie vielleicht von der einen oder anderen Position meiner früheren Arbeitskollegen abweichen. 

Auch wenn die Sache neu ist und von unendlich größerer Tragweite- kann ein emeritierter Papst, in diesem Fall Benedikt XVI -auf die selbe Weise legitimer Weise an einem Buch mitarbeiten, das von einem Kardinal geplant  und in Konsultation mit ihm seine theologischen und pastoralen Überzeugungen ausdrücken, ohne seine Pflicht zur Diskretion weniger zu erfüllen. Er drückt sich auch nicht mehr notwendigerweise als Nachfolger Petri aus und seine Meinung besitzt keine lehramtliche Autorität. Aber sein Wort hat dennoch ein enormes Gewicht. 

Sein aktiver Beitrag zum von Kardinal Sarah geplanten Buch ist auf keine Weise ein "Angriff" gegen Papst Franziskus. Benedikt XVI kritisiert ebenso wenig wie der Kardinal seinen Nachfolger . Sie haben in "spirito filiale" einen Appell an ihn gerichtet, ohne irgend einen Abstrich ihrem Gehorsam gegenüber dem aktuellen Papst. 
Genau wie die vier Kardinäle ihre Bitte an Papst Franziskus richteten, ihre "dubia" zu zerstreuen. Ihre dubia, ihre Verblüffung betrifft einige zweideutige Aspekte in Kapitel VIII der Exhortation "amoris Laetitia" , soll heißen, jene die die Unauflöslichkeit der gültigen sakramentaklen Ehe betreffen, mit ihrer Rückwirkung auf den Zugang zum Sakrament der Beichte und zur eucharistischen Kommunion,  für die die sich in einer dauerhaften Situation ehelichen Zusammenlebens mit einem Partner befinden, der nicht der eigene Ehepartner "im Herrn" ist. 

Andere Zweideutigkeiten folgten. Es ist absolut ... die Frage eines Journalisten inhaltlich so zu beantworten "Wenn eine homosexuelle Person aufrichtig versucht, den Willen Gottes zu erfüllen, wer bin ich, über ihn zu urteilen?" Weil aber nicht klar ist, was dieser Wille Gottes und die moralischen Konsequenzen sind, entnimmt die öffentliche Meinung dieser zweideutigen Antwort fälschlicherweise, daß homosexuelle Paare jetzt von der Kirche legitimiert werden. Und das ist nicht wahr. 

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Freitag, 17. Januar 2020

Kardinal Sarah:Die Feinde des Zölibats sind Zauberlehrlinge der Universitäts-Theologie

Luisella Scrosati gibt bei La Nuova Bussola Quotidiana Teile des Textes wieder, den Kardinal Sarah für "Aus der Tiefe unserer Herzen" verfaßt hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SARAH: DIE WEIHE VERHEIRATETER PRIESTER IST EINE PASTORALE KATASTROPHE!"

"Im Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" zieht Kardinal Sarah die Konsequenzen aus der Lehre Benedikts XVI - besonders im Licht der Amazonas-Synode. Mit der "Aufweichung" des priesterlichen Zölibats sagt Sarah provoziert man eine Verwüstung für die Gläubigen, weil sie des
sichtbaren Zeichens beraubt werden, daß der Priester völlig Gott gehört. Das Problem liegt bei einigen westlichen und südamerikanischen Bischöfen, die den Zölibat als Last leben. Und er schießt gegen ein angebliches "Recht auf die Eucharistie": "Eine Gemeinschaft, die sich mit der Idee eines" Rechts auf die Eucharistie "formiert, ist nicht mehr Jüngerin Christi.."


Kardinal Robert Sarah stellt sich in den Schatten der Lehre, die der Papa Emeritus im Buch "Aus der Tiefe unseres Herzens" im Zentrum der Kontroverse und während seines gesamten Pontifikates  dargelegt hat. Dabei handelt es sich nicht um eine forcierte Nutzung dieser Überlegungen sondern um die

Kardinal Robert Sarah stellt sich den Lehren folgend, die der emeritierte Papst in dem Buch "Aus tiefstem Herzen" darlegte, in den Mittelpunkt der Kontroverse und seines gesamten Pontifikats. Dies ist keine erzwungene Verwendung dieser Überlegungen, sondern eine Integration in das Licht dessen, was der Kardinal während der jüngsten Synode erfahren konnte: «Während der Amazonas-Synode habe ich mir die Zeit genommen, den Menschen zuzuhören, die an der Feld und im Gespräch mit guten Missionaren. Dieser Austausch hat in mir die Vorstellung bestärkt, dass die Möglichkeit, verheiratete Männer zu ordinieren, eine pastorale Katastrophe, eine ekklesiologische Verwirrung und eine Verdunkelung des Verständnisses des Priestertums bedeuten würde."

In seiner Rede zeigt Sarah große Weitsicht über die Auswirkungen, die die Schwächung des Zölibats in der Kirche haben wird, aufgrund der ontologischen Zugehörigkeit des Zölibats zum Priestertum, hervorgehoben durch den erleuchteten und entschiedenen Ausdruck von Benedikt XVI .: „Nie hat ein Papst - bemerkt der Kardinal- hat mit solcher Kraft die Notwendigkeit des priesterlichen Zölibats ausgedrückt."

Die Konsequenzen werden in erster Linie für die Gläubigen verheerend sein, weil ihnen das sichtbare Zeichen genommen wird, daß der Priester völlig Gott gehört, zu  dem Gott gehört, der sein Opfer an die Brüder gründet und unterstützt. Sarah spricht aus Erfahrung und erzählt, wie er als junger Priester in die abgelegenen Dörfer Guineas gereist ist, um die Treue jener christlichen Gemeinden zu würdigen, die jahrelang keinen Priesterbesuch erhalten hatten. Diese lange sakramentale Abstinenz hatte zur Folge, dass sie Hunger und Durst nach den Sakramenten weckte. Sarah erinnert sich, wie ich in meinem Körper die Freude spürte, "die Sümpfe mit provisorischen Booten zu überqueren [...] oder durch gefährliche Ströme zu waten, win denen wir befürchteten, verschlungen zu werden,"  ,  und die Freude empfand, gänzlich Gott zur Verfügung zu stehen und somit auch seinem Volk."


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Donnerstag, 16. Januar 2020

M. Tosatti nach der Lektüre der Einleitung und des Nachwortes von "Aus der Tiefe unserer Herzen"

Marco Tosatti teilt bei Stilum Curiae die Eindrücke, die die erste Lektüre des Vor-und Nachwortes von "Aus der Tiefe unserer Herzen" auf ihn gemacht haben, mit seinen Lesern und hält auch nicht mit seinem Urteil über die noch vor dem Erscheinen des Buches weltweit verbreiteten Lügen und ihre Urheber hinter dem Berg. Hier geht´s zum Original:  klicken


"VERFLUCHT SEIST DU, DER DU GESCHWIEGEN HAST!" DER SCHREI VON BENEDIKT UND SARAH

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Trolle und Eindringlinge, Störer & co, heute hab ich in der Tiefe meiner Erkältung in meiner Post ein Geschenk gefunden : die Texte aus dem Buch von Benedikt XVI und Kardinal Sarah- ja aus dem von beiden geschriebenen Buch. 

Eine schnelle Lektüre der Einleitung, des Nachwortes (von den beiden zu vier Händen geschrieben) und der Aufteilung des Werkes Arbeit bloßgestellt, wie viele Lügen unsere Kollegen, Amerikaner, Engländer, Franzosen, Spanier, Argentinier, die mit dem Hof des amtierenden Papstes verbunden sind, verbreitet haben, um zu  versuchen, die Bedeutung dieses Textes herabzusetzen, der offensichtlich von beiden erdacht und geschrieben wurde. 

Nein, Benedetto ist kein armer, verunsicherter alter Mann, wie es die niedrigsten Lebensformen im vatikanischen journalistischen Teich versucht haben, die Menschen glauben machen wollten. Kardinal Sarah hat niemandes guten Glauben gekapert, indem er einen alten, senilen  Mann umkreiste 
(Ich werde nie den Tweet vergessen, mit dem Austen Ivereigh den Hashtag #elderabuse #abused of old people gestartet hat. Der ist etwas, der eine Person für das ganze Leben abbildet, ein Röntgenbild der Seele.).

Im Folgenden finden Sie finden Sie einige Auszüge aus der von Nicolas Diat geschriebenen  Präsentation und aus dem von beiden Autoren verfaßten Nachwort. Im Buch geht der von Joseph Ratzinger geschriebene Beitrag von Seit 21 bis Seite 55.
Es ist schwierig das als etwas, das zu vernachlässigen ist, abzulehnen. Sarahs Teil ist ausführlicher. Aber es ist offensichtlich, daß der Text auf zwei Beinen steht.

Kann ich sagen, was mich berührt hat? Die Bezugnahme auf den Hl. Paulus im gemeinsamen Nachwort. In diesen schwierigen Zeiten sollte die einzige Angst sein, die jeder haben sollte, eines Tages von Gott dieses harte, vorwurfsvolle Wort sagen zu hören: 
" Verflucht seist du, der du geschweigen hast" 
Das sind Worte, die in den Ohren wievieler von uns wiederklingen könnten? 

In Anbetracht der Realität des Buches nimmt der vom Regime aufgelegte Flicken. die Unterschrift zurück zu ziehen, lächerliche Formen an und erscheint immer mehr wie der kraftlose Schlag argentinischer Wut, wie unkontrolliertes Fließen von Galle.
Das Buch ist da -ein dramatisches und beredtes Zeugnis. 


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Der Zölibat und die Weihe von Viri probati . Die historischen Hintergründe


Sandro Magister läßt bei Settimo Cielo in der aufgeheizten Debatte im Vorfeld der Veröffentlichung des Buches "zu vier Händen" von Benedikt XVI und Kardinal Sarah einen Theologie-Professor, den Dominikaner Thomas Michelet zu Wort kommen. Der erklärt noch einmal die Ursprünge des Zölibats. Hier geht´s zum Original:  klicken

"VERHEIRATETE PRIESTER? JA, ABER IN PERFEKTER ABSTINENZ: DIE LEKTION AUS DEN ERSTEN JAHRHUNDERTEN DER KIRCHE."

Thomas Michelet, ein Dominikaner, lehrt an der Päpstlichen Hl. Thomas-v.Aquin-Universität "Angelicum" Theologie. Er hat nicht an der Amazonas-Synode teilgenommen, aber die Diskussionen verfolgt- besonders die zur Priesterweihe für verheiratete Männer.

Er erklärt sich weder dafür noch dagegen. Aber hat eine eklatante Geschichtsvergessenheit bei fast allen Kirchenmännern festgestellt, die an dieser Frage gearbeitet haben.

Fast alle von ihnen vergessen- oder haben nie gewußt- daß während der vielen Jahre in denen verheiratete Männer zu Priestern und Bischöfen geweiht wurden, die heilige Weihe immer an die Verpflichtung zur perfekten Abstinenz zwischen den Eheleuten gebunden war. Und dieser "konsequente" Zölibat wurde nicht nur als rein disziplinarisches Erfordernis , das die Kirche wenn sie wollte, fallen lassen konnte. Es ging auf die Zeit der Apostel zurück und deshalb auf eine Norm über die die Kirche nicht verfügen konnte, Weil, wenn sie damit nach gusto verfahren konnte, "sie nicht mehr die Kirche der Apostel bleiben konnte."

Fr. Michelet  hat deshalb zu Feder und Papier gegriffen und in einem Kommentar, der am 29. Oktober in der französischen Fassung der online-Tageszeitung "Aleteia" veröffentlicht wurde, erklärt, wie die Dinge sind.

"Viri probati weihen. Wo ist die Schwierigkeit?"

Für Anfänger : Michelet erinnert daran, daß die Lateinische Katholische Kirche "mindesten bis ins 12. Jahrhundert" dabei geblieben, verheiratete Männer im reifen Alter ui weihen. Aber unter einer Bedingung : daß sie sich nach ihrer Weihe dazu verpflichten " von nun an in Gegenwart ihrer Ehefrau -wie Bruder und Schwester- in perfekter Abstinenz zu leben."

Es war die feste und allgemeine Überzeugung, daß diese Verpflichtung zur sexuellen Abstinenz auf die Ursprünge der Kirche zurückgeht. Das trifft bereits auf Petrus zu, der verheiratet war und auf andere Apostel und konnte auf keine Weise zurückgenommen werden.


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Mittwoch, 15. Januar 2020

A. Socci: Was geschah im Hintergrund?

Antonio Socci hat in einem Beitrag bei facebook zusammengefaßt, was laut zuverlässigen internen Quellen Im Vatican passierte, nachdem Le Figaro das Erscheinen eines gemeinsam von Kardinal Robert Sarah und dem Papa emeritus verfaßten Buches mit dem Titel "Aus der Tiefe unserer Herzen" ankündigte, "Im Vatican brach der Weltuntergang aus".

Hier geht´s zum Original: klicken

HINTER DER BÜHNE. WAS PASSIERTE. DIE WUT DES DESPOTEN GEGEN DEN KATHOLISCHEN PAPST 
Zuverlässige Quellen im Inneren des Vaticans rekonstruieren das Geschehen so. Das Buch "aus der Tiefe unserer Herzen"  ist klar von Benedikt XVI und Kardinal Sarah (wie überdies unwiderlegbar der von Sarah bekannt gegebene Briefwechsel zwischen den beiden beweist). Alles war von Anfang an gemeinsam entschieden und vereinbart.              Vorgestern - als der Teil, der den Zölibat verteidigt im voraus angekündigt wurde ist im Vatican der Weltuntergang angebrochen, weil Bergoglio wütend war.  
In der Tat hindert ihn diese so maßgebende Vorankündigung von Benedkt XVI daran, den kirchlichen Zölibat zu durchlöchern, so wie er es in der kommenden postsynodalen Exhortation tun wollte.
DARAUFHIN HAT ER PERSÖNLICH Msgr, Gänswein einbestellt, den Sekretär Benedikts XVI, der aber auch Präfekt des päpstlichen Hauses Bergoglios ist und hat ihm - wütend - BEFOHLEN, den Namen Benedikts XVI vom Umschlag dieses Buches entfernen zu lassen (er konnte nicht vorgeben, den Text des Buches ändern zu wollen).                          Bergoglio plante ein vollständiges und totales Dementi. Deshalb sprach die erste "durchgesickerte" Nachricht von "Benedikt nahe stehenden" Quellen, nach denen Benedikt das Buch zu vier Händen mit Sarah nicht geschrieben, noch dem cover (mit seiner Unterschrift) zugestimmt habe.
Das war jedoch nicht wahr und Benedikt XVI konnte nicht akzeptieren, etwas Falsches zu sagen und so Kardinal Sarah ausdrücklich zu beschuldigen, ihn ohne seine Zustimmung einbezogen zu haben. Auch hatte Benedikt keineswegs die Absicht, das zurückzunehmen, was er zur Verteidigung des Zölibats in diesem Band geschrieben hatte. 
Dann gab Kardinal Sarah den Briefwechsel zwischen ihnen bekannt, der zeigt, daß das Buch von beiden gewünscht wurde und er es sicherlich mit Zustimmung von Benedikt XVI angekündigt hat. Um die Wahrheit wiederherzustellen.
Auf der anderen Seite fand sich Benedikt vor der Notwendigkeit wieder, seinen Sekretär vor der südamerikanischen "Rache" zu schützen - angesichts dessen, daß der von Bergoglio einen gebieterischen Befehl bekommen hatte.
So wurde diese Kompromisslösung gefunden: auf den der ersten Edition folgenden Ausgaben des Buches wird "Kardinal Sarah " MIT EINEM BEITRAG VON BENEDIKT XVI" stehen. Der Text des Buches bleibt auf alle Fälle gleich. 
Mit diesem verpfuschten Kompromiss kann der bergoglianische Hof den Medien sagen, daß "Benedikt XVI seine Unterschrift zum Buch zurückgezogen hat"  (auch wenn das nicht wahr ist) das Buch aber so bleibt wie es ist- mit der Unterschrift Sarahs und dem Namen Benedikts XVI als Autor der vereinbarten Texte. 
Eine äußerst häßliche Geschichte klerikaler Präpotenz, die am Ende darauf zielt, Benedikt XVI zu knebeln, BLEIBT DIE GRUNDLEGENDE FRAGE OB BERGOGLIO IN SEINER EXHORTATION DEM ZÖLIBAT DEN SCHLAG VERSETZT ( DURCH DIE WEIHE VON "VIRI PROBATI") UND SICH DE FACTO IN DIREKTEN GEGENSATZ ZUR LEHRE DER KIRCHE SETZT:, DIE IN DIESEN TAGEN VON PAPST BENEDIKT XVI ERINNERT WURDE. OB ER ALSO DIE VERANTWORTUNG FÜR EINE ÄUSSERST SCHWERWIEGENDE RUPTUR MIT SCHWERWIEGENDEN KONSEQUENZEN AUF SICH NIMMT.
Antonio Socci  

Quelle: facebook, A. Socci


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Bischof Athanasius Schneider verteidigt Kardinal Sarah und sein heroische Buch.

Diane Montagna kommentiert für LifeSiteNews den Text , den der Weihbischof von Astana, Athanasius Schneider zur Verteidigung Kardinal Sarahs gegen die wütenden Angriffe ( er nennt es den Ärger der Hölle) verfaßt hat und veröffentlicht ihn am Ende des Artikels in voller Länge.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"BISCHOF SCHNEIDER VERTEIDIGT KARDINAL SARAH WEGEN SEINES "HEROISCHEN" BUCHES ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT" 

Man könnte sagen, daß die Aussage von Kardinal Sarah sozusagen den Ärger der Hölle provoziert hat.

Bischof Athanasius Schneider hat das Wort ergriffen zu einer starken Verteidigung Kardinal Robert Sarahs wegen seines neuen Buches mit Benedikt XVI, das den priesterlichen Zölibat verteidigt und seine Aktionen "heroisch" genannt. 

Die Nachricht von einem kommenden Buch, mit den Titel "Aus den Tiefen unserer Herzen: Priestertum, Zölibat und die Krise der Katholischen Kirche" , das am Sonntag angekündigt wurde. hat eine Welle von Lob erhalten aber auch erhebliche Gegenreaktionen, 

In einem Dienstag, 14. Januar, formulierten Statement argumentiert der Weihbischof von Astana, Kazachstan, daß die Verleumdungen und Lügen die gegen den guineischen Kardinal gerichtet wurden, nur beweisen, daß der neue Band über den priesterlichen Zölibat sowohl "rechtzeitig" als auch "nötig" ist,

Bischof Schneider schreibt:"Man könnte sagen, daß die Aktion von Kardinal Sarah sozusagen die Wut der Hölle provoziert hat."

"Kardinal Sarah" sagt er " hat zahlreichen Bischöfen, Priestern und Laien eine Stimme gegeben, die von "einflußreichen Gruppen"  zum Schweigen gebracht wurden, die von der Welt gepriesen aber zu Recht zu den "Feinden des Katholischen Glaubens" gezählt werden.

In seinem Statement - stellt Bischof Schneider mit Bedauern fest, daß Kardinal Sarah in den vergangenen Tagen "verlassen " wurde, eindeutig von Personen ohne menschlichen Respekt, die ihn und seine Aktion hätten unterstützen müssen,."

Der Bischof nehauptet auch, daß Kardinal Sarah durch das neue Buch bewiesen hat, daß er eine "wahre Hilfe" für Papst Franziskus und die Kirche ist, und er drückt seine Hoffnung aus, daß der Papst "erfolgreich und fruchtbringend" den Beitrag des Kardinals bedenkt.

Er beschließt sein Statement der Unterstützung damit, Kardinal Sarah der Unterstützung der "Kleinen" zu versichern, die ihm dankbar und im Gebet verbunden sind.


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Dienstag, 14. Januar 2020

Neues zur causa "Aus den Tiefen unserer Herzen" Lesen!

Riccardo Cascioli analysiert für LaNuovaBussolaQuotidiana den neuesten Stand der Dinge in der Frage der Autorenschaft von "Aus den Tiefen unserer Herzen" und wer wann was gewußt hat.
Sein Ergebnis ist ziemlich erschütternd.
Hier geht´s zum Original: klicken

DER FALL

"BUCH ÜBER DEN ZÖLIBAT, DAS GROSSE DURCHEINANDER VON DON GEORG"

Nach dem durch die Erwartung des Buches zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats - geschrieben von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah - ausgelösten Aufschrei , führt die sensationelle Kehrtwende von Ratzingers Sekretär, Msgr. Georg Gänswein zu Diskussionen. Er bekräftigte die Unkenntnis des Papa emeritus bzgl. des Buches zu vier Händen, wurde aber von den Fakten widerlegt.
Kardinal Sarah bestätigt, daß alles geklärt und bekannt war und veröffentlichte einen Brief, den Benedikt XVI ihm geschickt hatte. 
Auch die Herausgeber haben das " gesehen, kann gedruckt werden" von Gänswein bekommen. Vielleicht wollte der Sekretär nach den gewaltsamen Angriffen, Lügen und Drohungen den emeritierten Papst beschützen, aber er wird das Gegenteil bewirken: Indem er den Papa emeritus von Kardinal Sarah trennt, erleichtert er ihren Feinden nur die Arbeit, sie zu eliminieren.
In der Zwischenzeit erscheint das Buch mit der Unterschrift von Kardinal Sarah, "mit dem Beitrag von Benedikt XVI.". Aber der Inhalt, auf den es ankommt, bleibt derselbe.

Beginnen wir mit den gesicherten Fakten. Das Buch "Aus den Tiefen unserer Herzen",  aus dem Le Figaro einige Seiten erhielt, die den großen Aufschrei auslösten ist wirklich von Benedikt XVI und Kardinal Sarah geteilt worden. Das Werk besteht aus zwei Abhandlungen über das Priestertum mit Schwerpunkt auf dem Zölibat liegt, von dem je eines von Benedikt XVI und von Kardinal Sarah verfaßt wurde. 
Dann gibt es eine Einführung und ein Nachwort, die beide unterzeichnet haben: Diese wurden von Kardinal Sarah verfasst, aber von Ratzinger angesehen und gebilligt. Und das "gesehen, drucken " kam direkt vom persönlichen Sekretär von Benedikt XVI., Monsignore Georg Gänswein.

Woher kam dann das ganze Chaos dieser Stunden und die Kehrtwende von Gänswein?  Bei ANSA sagte Ratzingers Sekretär: "Der emeritierte Papst wusste, daß der Kardinal ein Buch vorbereitete, und sandte seinen Text über das Priestertum, um ihn zu ermächtigen, es so zu verwenden, wie er wollte. Aber er hatte weder die Pläne für ein doppelt signiertes Buch genehmigt, noch das Cover gesehen und autorisiert. "
In Wirklichkeit können die Verlage nachweisen, daß Monsignore Gänswein lügt: Er wusste sehr gut, daß das Buch mit der doppelten Autorenschaft herauskommen würde, und hatte die Erlaubnis erteilt, obwohl er auf die enormen Auswirkungen der Veröffentlichung aufmerksam gemacht worden war. Darüber hinaus verbreitete Kardinal Sarah ab Montag, dem 13. Januar, in den sozialen Medien die von Benedikt XVI an ihn gerichteten Briefe, in denen das Wissen des emeritierten Papstes vom Buchprojekt klar hervorgeht. 


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"Aus den Tiefen unserer Herzen" einige aktuelle Änderungen

Inzwischen gab es bzgl. des Buches "Aus den Tiefen unserer Herzen"  eine Intervention von Erzbischof Gänswein und folgenden Tweet von Kardinal Sarah:

"In Anbetracht der Polemiken, die das Erscheinen des Buches "Aus den Tiefen unserer Herzen" provoziert hat, ist beschlossen worden, daß in den kommenden Ausgaben als einziger Autor Kardinal Sarah unter Mitwirkung von Benedikt XVI genannt werden wird. Im Gegenzug bleibt der Text absolut unverändert." Card. R. Sarah

Considérant les polémiques qu’a provoqué la parution de l’ouvrage Des profondeurs de nos cœurs, il est décidé que l’auteur du livre sera pour les publications à venir : Card Sarah, avec la contribution de Benoît XVI. En revanche, le texte complet demeure absolument inchangé. +RS
— Cardinal R. Sarah (@Card_R_Sarah) January 14, 2020

Nach dem statement von Erzbischof Gänswein hat der Papa emeritus die im Buch veröffentlichten Texte dem Kardinal zur freien Verfügung überlassen- und auch gewußt, daß die Teil eines Buches werden würden, sei aber über seine Nennung als Mitautor nicht informiert gewesen, habe auch das Vor-und Nachwort nicht mit unterschrieben, Außerdem habe es Probleme mit den Verlagsrechten gegeben (der Emeritus hat keinen Vertrag mit Fayard)
Nichts destotrotz bleiben die Texte von Papst Benedikt -auch unter seinem Namen. unverändert im Buch- unwiderrufen.


Eingestellt von Damasus um 14:34:00 1 Kommentar:
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