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Donnerstag, 14. November 2019

Sandro Magisters Nachlese zur Amazonas-Synode

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die zu Ende gegangene Amazonas-Synode, die Pachamama-Kontroverse und die Katechese, in der Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 6. November, die Inkulturation des christlichen Glaubens in die heidnische Kultur durch den Hl. Apostel Paulus als Vorbild des Umgangs mit den heidnischen Symbolen während der Amazonas-Synode bezeichnete. Er fügt seinem Kommentar einen Text des Patristikers Leonardo Lugaresi über das Vorgehen des Hl. Paulus in Athen hinzu.
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"PACHAMAMA UND DIE GÖTTER DER ALTEN GRIECHEN. DIE ATHENER LEKTION DES HL. PAULUS"  

Die Amazonas-Synode ist abgeheftet, aber der Skandal, der ihren Verlauf begleitete, ist weit davon entfernt, überwunden zu sein.

Es war Papst Franziskus selber, der dieses "Zeichen des Widerspruchs" erzeugt hat, als er zuerst am 4. Oktober in den Vaticanischen Gärten als er bei den Niederwerfungen vor den Verbeugungen vor unidentifizierten Objekten der Verehrung, einschließlich einer hölzernen Statuette einer nackten, schwangeren Frau, anwesend war, die am folgenden Tag in einer Prozession in den Petersdom getragen wurde, und dann am 25. Oktober in der Synoden-Aula, als er die Statuette als Pachamama identifizierte- eine Inka-Gottheit- und gleichzeitig "idolatrische Absichten" leugnete- bis zu dem Punkt, eine "Aufstellung während der Hl. Messe zum Abschlusss der Synode zu erwägen."

Zwischen diesen beiden Alten während der der drei Wochen dauernden Synode weigerten sich die obersten Informationsmitarbeiter des Vaticans konstant, auf die wiederholten Bitten der internationalen Presse um Klarstellung zu antworten, während in einer nahegelegenen Kirche diese Statuetten weiterhin verehrt wurden- außer an den Tagen, wo sie von einem jungen österreichischen, von anti-idolatrischen Eifer erfüllten Katholiken- entfernt und in den Tiber geworfen worden waren.

Nach der Synode ging die Kontroverse weiter- auch zwischen Bischöfen und Kardinälen, wobei einige von ihnen sehr kritisch waren und andere dagegen, wie der österreichiscbh-brasilianische Bischof Erwin Kräutler, soweit gingen, die Hoffnung auszudrücken, daß Pachamama in die Katholische Liturgie aufgenommen werde.


Mittwoch, 13. November 2019

Fürstin Gloria zur Protest-Resolution Contra-recentia-sacrilegia - up-date


Up-date: Fürstin Gloria hat- nach der Kritik des Regensburger Bischofs ihre Unterschrift unter der Petition zurückgezogen.

Fürstin Gloriaerklärt gegenüber LifeSiteNews, warum sie die Protest-Petition gegen die Pachamama-Idolatrie unterschrieben hat
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"DEUTSCHE FÜRSTIN UNTERSCHREIBT DIE PETITION GEGEN PACHAMAMA"
Heute haben mehr als 90 Priester und Laien ein Statement veröffentlicht, in dem Papst Franziskus wegen seiner Teilnahme an und seiner Unterstützung für verschiedene heidnische Zeremonien während der Amazonas-Synode in Rom getadelt wird. Sie weisen die von Papst Franziskus ausgeführten "sakrilegischen Handlungen" zurück, der öffentlich die ausgestellten und verehrten heidnischen Idole "Pachamama-Statuen" nannte und sich für ihre Entfernung aus einer Katholischen Kirche in der Nähe des Vaticans durch einige katholische Männer entschuldigte. Die Unterzeichner bitten Papst Franziskus auch darum "diese Sünden öffentlich und unzweideutig zu bereuen und für alle öffentlichen Beleidigungen Gottes und der wahren Religion und dafür Buße zu tun.

Eine der Unterzeichnerinnen ist Gloria, Fürstin von Thurn und Taxis, aus Regensburg, Deutschland. Sie ist in Deutschland eine prominente Katholikin, die wiederholt Zeugnis für ihren Katholischen Glauben abgelegt hat - nicht nur in dem sie seine Lehren verteidigt, sondern auch durch praktische Wohltätigkeit- wie Armenspeisung in ihrem Regensburger Schloss.

LifeSiteNews hat sich an sie gewandt und sie gebeten, die neue Protestpetition zu unterschreiben.
In ihrer Antwort sagte sie, daß "das Hula-Hula-Tanzen in den Vaticanischen Gärten und
die geschmacklosen und achtlos ausgestellten Poster, Bilder, Skulpturen und Tücher in der Traspontina-Basilika der Welt zeigen sollten , wie tolerant und offen die Kirche heute gegenüber anderen Religionen ist.

Sie fand diese heidnischen Zeremonien aber nicht nur "geschmacklos" bei manchen Gelegenheiten dachte Fürtin Gloria auch, daß sie "etwas diabolisches" hatten. Sie kommentiert:" Abgesehen von der Tatsache, daß der primitive Rundtanz in der Kirche [Traspontina] mit furchtbarem Stöhnen etwas diabolisches hatte, das war alles einfach schlechter Geschmack. Gut gemeint ist oft das Gegenteil von richtig, das ist alles, was ich sagen kann und das ist die nachdrückliche Version meiner Kritik,"

Die Kirche Santa Maria in Traspontina wurde von mehreren pro-indigenen Gruppen benutzt, um heidnische Gegenstände auszustellen, heidnische Zeremonien auszuführen und auch Poster mit ihren Botschaften zu zeigen. Ebenso wurden mehrere umstrittene hölzerne Statuen der falschen Göttin Pachamama ausgestellt.

Dienstag, 12. November 2019

Kardinal Burke lobt Alexander Tschugguel

Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über das Lob, das Kardinal Raymond Burke in einem Interview mit Ross Douthat für die New York Times Alexander Tschugguel für sein "mutigew Glaubenszeugnis" ausgesprochen hat,
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"KARDINAL BURKE DRÜCKT DEM MANN SEINEN RESPEKT AUS, DER DIE PACHAMAMA IDOLE IN DEN TIBER WARF"
Kardinal Raymond Burke hat den jungen Mann gelobt, der im vergangenen Monat die Pachamama-Statuen, die bei Ritualen im Zusammenhang mit der vor kurzem beendeten Amazonas-Synode verwendet wurden, in den Tiber warf und sagte er habe "Respekt" für ihn und sei ihm für sein "Mutiges Glaubenszeugnis dankbar."

In einem neuen Interview mit dem Kolumnisten der New York Times Ross Douthat, hat Kardinal Burke erstmals die Pachamama -Kontroverse kommentiertl, die bei der Pan-Amazonas-Synode vom 6. bis 27. Oktober in Rom stattgefunden hat.

In diesem Interview vom 9. November machte Burke klar, daß die "fragliche Statue ein Götze ist". Der us-amerikanische Kardinal fuhr dann damit fort, Alexander Tschugguel zu loben, den jungen Mann, der am 21. Oktober fünf Pachamama -Statuen aus der Katholischen Kirche in Traspontina entfernte und sie in den Tiber warf und verglich ihn mit den Maccabäer-Brüdern.

"Ich kann verstehen, warum es es unerträglich fand, daß diese Idole in einer Katholischen Kirche ausgestellt wurden, " erklärte Burke. Der Kardinal sagte, daß diese Situation ihn an ähnliche Ereignisse zu Zeiten des Alten Testamentes erinnere, z.B. den Fall der Maccabäer-Brüder und den Fall so vieler Märtyrer, die nicht ertragen konnten, daß der katholische Glaube durch die Anbetung heidnischer Götzen verleugnet wurde."

"Ich kann nur meinen Respekt für ihn und meine Dankbarkeit für dieses mutige Glaubenszeugnis ausdrücken" sagte Burke.

Am 4. Oktober wurde während einer Zeremonie in den vaticanischen Gärten eine Gruppe indigener Personen gefilmt, die sich vor zwei hölzernen Figuren verbeugten, die Pachamama darstellten, die Mutter-Erde-Göttin. Papst Franziskus hat während dieser Zeremonie ein dieser Statuen gesegnet.
Am 7. Oktober betete er im Petersdom vor einer dieser Statuen und begleitete dann eine Gruppe, die in Prozession die Statue- die in einem Boot getragen wurde- in die Synoden-.Aula.


Protest-Resolution


PROTEST GEGEN DIE SAKRILEGISCHEN AKTIONEN VON PAPST FRANZISKUS

Wir- die Unterzeichnenden, Klerus und Katholische Laien protestieren gegen die sakrilegischen und abergläubischen Handlungen, die Papst Franziskus, der Nachfolger Petri, bei der gerade in Rom zu Ende gegangenen Synode vollzogen hat und verurteilen sie.
Hier geht´s zum Original der Petition:  klicken (die ab Dienstag Mittag freigeschaltet wird)
Die sakrilegischen Handlungen in chronologischer Reihenfolge:

- 4. Oktober: Papst Franziskus nahm an einem Akt idolatrischer Anbetung der heidnischen Göttin Pachamama teil
- Er ließ zu. daß diese Anbetung in den Vaticanischen Gärten stattfand und entweihte so die Nachbarschaft zu den Gräbern der Märtyrer und der Peterskirche.
-Er nahm an dieser idolatrischen Anbetung teil, indem er die Pachamama-Abbildungen segnete.
-am 7. Oktober wurden die Pachamama-Statuetten vor dem Hauptaltar im Peterdom aufgestellt und dann in einer Prozession in die Synoden-Aula gebracht. Papst Franziskus hat bei einer Zeremonie mit diesem Bild gebetet und sich dann dieser Prozession angeschlossen.

- Als die hölzernen Bilder dieser heidnischen Gottheit aus der Kirche Santa Maria in Traspontina entfernt wurden, wo sie sakrilegisch aufgestellt worden waren, und von Katholiken, die über diese Entweihung der Kirche empört waren, in den Tiber geworfen wurden, entschuldigte sich Papst Franziskus am 25. Oktober für ihre Entfernung und veranlasste, daß ein anderes hölzernes Abbild von Pachamama in die Kirche zurückgebracht wurde.  Auf diese Weise wurde eine weitere Profanation eingeleitet.

- Am 27. Oktober nahm er in der Schlussmesse der Synode eine Schüssel entgegen, die für die götzendienerische Verehrung von Pachamama verwendet wurde, und stellte sie auf den Altar.

Papst Franziskus selbst hat bestätigt, daß es sich bei diesen Holzbildern um heidnische Idole handelt.
In seiner Entschuldigung für die Entfernung dieser Götzenbilder aus einer katholischen Kirche nannte er sie ausdrücklich Pachamama,  ein Name für eine falsche Göttin der Mutter Erde gemäß dem heidnischen religiösen Glauben in Südamerika.

Verschiedene Darstellungen dieses Vorgehens wurden von Kardinal Walter Brandmüller, Kardinal Gerhard Müller, Kardinal Jorge Urosa Savino, Erzbischof Carlo Maria Viganò, Bischof Athanasius Schneider, Bischof José Luis Azcona Hermoso, Bischof Rudolf Voderholzer und Bischof Marian Eleganti als götzendienerisch oder gotteslästerlich verurteilt.  Zuletzt hat Kardinal Burke in einem Interview diesen Kult auf die gleiche Weise beurteilt.

Diese Teilnahme am Götzendienst wurde durch die Erklärung mit dem Titel „Dokument zur menschlichen Brüderlichkeit“ vorweggenommen, die Papst Franziskus und Ahmad Al-Tayyeb, der Groß- Imam der Al-Azhar-Moschee, am 4. Februar 2019 gemeinsam unterzeichneten.

„Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rassen und der Sprache werden von Gott in seiner Weisheit gewollt, durch die er die Menschen geschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist die Quelle, aus der das Recht auf Glaubensfreiheit und die Freiheit, anders zu sein, hervorgeht. “
Die Beteiligung von Papst Franziskus an götzendienerischen Zeremonien ist ein Indiz dafür, dass er diese Aussage in einem heterodoxen Sinne meinte, der es ermöglicht, die heidnische Verehrung von Götzen als ein von Gott positiv gewolltes Gut zu betrachten.


Freitag, 8. November 2019

Pater Hugo V. Romero rechtfertigt die Verbrennung der Pachamama- Figuren

Das hat er Bree A.Dail  gegenüber in einem Interview für LifeSiteNews erklärt.
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"EXKLUSIV: KATHOLISCHER PRIESTER VERTEIDIGT DAS VERBRENNEN DER PACHAMAMA ALS MIT DEM GESETZT GOTTES VEREINBAR"
"Ein katholischer Priester der Erzdiözese Mexico City, dessen am Wochenende gepostetes Video hohe Wellen schlug, auf dem zu sehen ist, wie er heidnische Pachamama-Statuen in effigie zur Sühne der Sünde der Idolatrie bei der Amazonas-Synode verbrannte, verteidigt seine Aktion und sagt, sie falle unter das Gesetz Gottes.

Fr. Hugo Valdemar Romero. der frühere Sprecher der Erzdiözese von Mexico City sagte in einem Exklusiv-Interview mit LifeSiteNews (s.u.) daß er seine Gemeinde bei den Sühne-Gebeten anzuführen, indem er Pachamama in effigie verbrannte, wegen des Skandals und der Schmerzen, die durch die ernsten idolatrischen Handlungen während der Amazonas-Synode mit Amazonischen Götzen im Vatican verursacht wurden.

Viele sehr verletzte und wütende Gläubige haben mich angesehen und uns (den Klerus) gebeten, etwas zu tun, um unsere Ablehnung der Idolatrie zu zeigen und Gott um Verzeihung für die vielen Sakrilege und Profanierungen zu bitten und so entschloss ich mich zu dieser Handlung der Wiedergutmachung. 

Auf die Frage, ob es Vergeltungsmaßnahmen von Mitgliedern der Hierarchie wegen der Verbrennung der Pachamama-Figuren gegen ihn gegeben habe erhalten habe, antwortete Pater Dr. Valdemar Romero, daß es die bisher nicht gegeben habe, er aber bereit sei, "mich für meine Handlungen zu 
verantworten" „Ich habe noch keinerlei Beurteilung erhalten und bin natürlich bereit, mich für meine Handlungen zu verantworten. Diese Handlungen liegen jedoch nicht außerhalb des Gesetzes Gottes oder des kanonischen Gesetzes. Ich habe keine Angst, weil ich mich von Gott und besonders von Unserer Lieben Frau von Guadalupe beschützt fühle - ich werde Ihre Ehre immer verteidigen. 

Der Priester stellt das Götzenbild Pachamama der Jungfrau Maria unter dem Titel "Unsere Liebe Frau von Guadalupe" gegenüber, die Juan Diego 1531 auf dem Tepeyac-Hügel in Mexiko erschien.

"Ich sprach mit einem Exorzisten aus Mexiko-City, der mir erzählte, daß die Figur des Pachamama eine Parodie der Jungfrau von Guadalupe war", erklärte Pater Valdemar Romero.


Sonntag, 3. November 2019

Kardinal Müller: Wahrheiten über die Inkulturation

M. Tosatti hat für La Nuova Bussola Quotidiana die Zusammenfassung einer Predigt verfaßt, die Kardinal Gerhard Müller in Denver /USA gehalten hat, in der der Purpurträger mit den befremdlichen Pachamama-Ritualen im und rund um den Vatican hart ins Gericht  gegangen ist..
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"MÜLLER: DIE PACHAMAMA-RITEN SIND KEINE INKULTURATION"

In seiner Predigt in einer Messe, die er während seiner USA-Reise in Denver hielt, hat
Kardinal Müller den Fall Scalfari und den animistischen Rituale im Vatican aufgegriffen.

In den letzten Tagen war Kardinal Gerhard Müller, ehemaliger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, in den Vereinigten Staaten, wo er an einer in Denver, Colorado, organisierten Priesterkonferenz teilnahm und bei einer Hl. Messe mit Dutzenden von Priestern und  Kardinal Raymond Burke konzelebrierte.
Die Predigt der Messe wurde von Müller ohne einen zuvor geschriebenen Text und ohne Notizen gehalten. Einer der anwesenden Priester, Brian WQ Harrison hat aus dem Gedächtnis die wichtigsten Punkte, die vom Kardinal angesprochen wurden-aufgeschrieben,  und LifeSiteNews hat das Memo
veröffentlicht.

Das war anscheinend eine ziemlich strenge Predigt über die letzten römischen Ereignisse. Der Kardinal kritisierte zunächst die "lauwarme Reaktion" des Vatikans auf Eugenio Scalfaris jüngsten Artikel in der Repubblica, in dem, wie Sie sich erinnern werden (hier klicken), der 94-jährige Gründer der römischen Tageszeitung bekräftigte, Papst Franziskus habe ihm in einigen Gesprächen erzählt, daß er glaube Jesus sei während seiner Zeit auf Erden nur ein großer Mensch gewesen und nicht der Sohn Gottes. Der Vatikan bestritt letztendlich die Behauptung Scalfaris und sagte, Papst Franziskus habe das nie gesagt. Aber Müller erinnerte sich an die unsterblichen Worte des ersten Papstes an unseren Herrn - "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes" - und sagte, daß wir in dieser Situation dieses Bekenntnis des Glaubens hören sollten, das unmittelbar und direkt von den Lippen des Nachfolgers des Petrus persönlich kam, nicht nur von den Lippen eines vatikanischen Pressesprechers.

Müller fuhr dann damit fort, die jüngsten Ereignisse im Vatikan und seiner Umgebung scharf zu verurteilen, die sich rund um die Statuetten von Pachamama abgespielt (eine Gottheit der "Mutter Erde", die in Wirklichkeit in den Anden mehr verehrt wurde als am Amazonas) haben. Diese Rituale fanden in den Gärten des Vatikans in Gegenwart von Papst Franziskus und anderen Würdenträgern des Vatikans statt und wurden später während der Synode in der römischen Kirche Santa Maria in Traspontina fortgesetzt. Seine Eminenz erklärte, daß dies ein schwerwiegender Missbrauch der Tatsache ist, daß diese animistischen Riten an diesen Orten erlaubt wurden, und verurteilt sie mit der donnernden biblischen Denunzierung der heidnischen Götter als Dämonen (siehe Dt 32:17; Ps 95: 5) 10, 105: 37; I Kor. 10:20). Der Kardinal betonte, daß der einzige Bräutigam der Kirche Christus ist und daß die Kirche nicht auf Götter oder Geister anderer Art schaut, um weitere Erleuchtung zu erlangen.


Mittwoch, 8. August 2018

Angriff auf das Beichtsakrament

Andrea Gagliarducci  kommentiert für ACI/ Stampa die Forderung der Indischen "Nationalen Kommission für die Frauen" die Beichte abzuschaffen.
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"AUS INDIEN EIN WEITERER ANGRIFF AUF DAS BEICHTGEHEIMNIS "
"Noch eine Forderung das Beichtgeheimnis abzuschaffen. Dieses mal kommt sie aus Indien, wo die Nationale Kommission der Frauen die Regierung aufgefordert, das Sakrament abzuschaffen, weil es eine "unangemessene Einmischung in eine heilige und lebenswichtige Frage des christlichen Lebens sei".

Eine absurde Forderung hat Kardinal Oswald Gracias, Präsident der Indischen Bischofskonferenz in einer Erklärung vom 27. Juli geantwortet. Eine Erklärung, die sich in eine breitere Diskussion einfügt, die in Indien nur angekommen ist, aber deren Wurzeln weit entfernt liegen.

Die Nationale Kommission für die Frauen hat diese Forderung In Folge eines Skandals erhoben, in den 4 Priester der Syrisch-Malakitischen Orthodoxen Kirche verwickelt waren. Diese Priester hatten Geständnisse einer verheirateten Frau in der Beichte gemacht hatte, um sie sexuell zu mißbrauchen.

Auch die anderen Forderungen, die Beichte abzuschaffen sind in Folge von Mißbrauchsfällen erhoben worden. In Australien hat die Königliche Kommission die Beichte angegriffen und behauptet, daß das Geheimnis den Priestern nicht erlaubt, den Mißbrauch MInderjähriger zu melden, von dem sie wissen: darüber wird die Australische Bischofskonferenz in ihrer Augustversammlung sprechen.

Ähnliche Forderungen sind in Irland zur Zeit des Mißbrauchsskandals von der damalhabenigen Premierministerin Enda Kenny, erhoben worden. Und auch die UNO-Komitées für die Konvention der Rechte Minderjähriger und Gegen die Folter- haben- ihre Kompetenzen überschreitend- von einem "Schweigekodex, der ihren Mitgliedern auferlegt wurde" gesprochen, um das BEichtgeheimnis anzugreifen.

Heute verwandeln sich auch die Mißbrauchsfälle in Indien in den Vefruch das Beichtgeheimnis unter Anklage zu stellen- mit einer Forderung direkt an Premier Modi.
Außerdem kommt das Ganze in einer schwierigen Situation für die Kirche in Indien, wo Anti-Konversionsgesetze  reihenweise Diskriminierungen gegenüber Christen erzeugen, während die Beziehungen zwischen dem Staat und dem Hl. Stuhl schwierig sind, so sehr, daß auch Papst Franziskus die ersehnte Reise in das Land, die er angekündigt hatte, nicht antreten konnte.

"Die Forderung der Kommission" -hat Kardinal Gracias gesagt- "zeigt ein totales Unverständnis der Natur. der Bedeutung, der Heiligkeit und Wichtigkeit dieses Sakramentes für unsere Menschen."
Der Kardinal hat auch erklärt, daß die Kirche "sehr restriktive Gesetze hat, um den Mißbrauch des Sakramentes zu verhindern" während das Abschaffen der Beichte die "Verletzung der Religionsfreiheit, die von der Verfassung garantiert wird" repräsentieren würde.

Der Präsident der indischen Bischöfe hat festgestellt, daß die Forderung auf einigen Vorkommnisssen in der Syrisch-Malkitischen Orthodoxen Kirche basiert und zur gleichen Zeit daran erinnert, daß die Kirche auf vielen Gebieten in engem Kontakt mit der Kommission arbeitet, um z.B. das Thema mißhandelter Frauen, die Sicherheit von Frauen, der Prävention häuslicher Gewalt und die Genseung der Frauen, die Gewalt erlitten haben, zu sorgen.

Die Forderung ist nicht zurükgezogen, in diesen Tagen aber auch nicht wiederholt worden und deshalb scheint das Klima besser zu sein.

Mit Sicherheit hat das Thema einen Protestchor hervorgerufen. "Man kann nicht generalisieren, indem man irgendeinen Vorfall zitiert. Wenn es ein Verbrechen gegeben hat, muß die Staatsjustiz es angehen" hat Kardinal Baselios Cleemis, Groß-Erzbischof der Syrisch-Malekitischen Orthodoxen Kirche,  gesagt,

Und auch die Bischofskonferenz von Kerala hat unterstrichen, daß die Forderung der Nationalen Kommission der Frauen das "Religiöse Gefühl der Christlichen Minderheit der Nation getroffen hat" -und "einen Angriff auf den Christlichen Glauben und die spirituelle Praxis" darstellt.

Quelle: ACI Stampa, A. Gagliarducci 

Freitag, 2. März 2018

Father Blake spricht

über eine anhand der Situation im Vatican immer drängender werdende Frage.
Das tut er auf seinem marymagdalenblog und untermalt diese Frage mit suggestiven Bildern, die man hier  klicken im Original sehen kann.

                          "WOHIN GEHT DER VATICAN?"

"Mit Skandalen wie schwulen Drogenparties in Vatican-Palästen, Bischöfen, die wichtige Dikasterien leiten und suggestive Wandbilder in ihren Kathedralen malen lassen, Msgri die mit ihren boy-friends im Lift überrascht werden und befordert werden, muß man fragen, wohin der Vatican geht.
Vielleiccht sind die anderen Fragen; wohin werden wir mitgenommen und wer bringt uns dahin?
Und jetzt die neue Vatican-Briefmarke."

Quelle: marymagdalenblog, Fr. R. Blake

Freitag, 1. September 2017

Triumph des religiösen Relativismus-oder Marco Tosatti hätte beinahe eine Glosse geschrieben.

Man könnte in Abwandlung eines Zitates auch sagen: "der Relativismus frißt seine Kinder."....
Was Vaticanist Marco Tosatti in La Nuova Bussola Quotidiana über die Kirche und Teile ihres "Personals" schreibt, gilt -cum grano salis- und sicher nicht weniger natürlich auch für die deutsche. Die Dialog-Fixierung bei Teilen des klerikalen Establishments wird- je nach Temperament- langsam ermüdend oder Anlass zur Verfassung von Glossen und Satiren.
Anstoss dazu hat ein Ereignis gegeben, das exemplarisch in  Zeiten des Dialog-Obsession in der Kathedrale der spanischen Exklave Ceuta stattfand.
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"IDEOLOGIE DES DIALOGS: IN EINER KIRCHE WURDE EINE HINDU-GOTTHEIT VEREHRT"

"Wenn ich jünger wäre, mehr Energie und bessere Nerven hätte würde ich mich vielleicht damit amüsieren, eine kirchliche Fabel zu schreiben und dazu einiges von dem Quatsch auszuwählen, der in gutem Glauben von denen gemacht wurde, die die Führer der armen Herde, die wir sind, sein sollten.
Beginnen würde ich mit dem super-progressistischen Pfarrer Biancalani, der in einem post von den "Feinden" (Faschisten und Rassisten) spricht.
Ein Priester, der von "Feinden" spricht und nicht von Menschen, die umkehren müssen?
Was ist das für ein Priester? Und wer ist der Bischof, der ihn nicht korrigiert?
Um nicht vom Vikar und Pfarrer der Kathedrale der spanischen Stadt Ceuta zu reden.

Vor einigen Tagen - genauer gesagt am vergangenen Sonntag- hat die Kathedrale von Ceuta in der Tat ihre Pforten geöffnet, um eine Hindu-Gottheit zu ehren, Ganesh.
Eine Prozession der Hindu-Gemeinde trug, nachdem sie durch die Straßen der Stadt gezogen war, ein Brett, auf dem eine Ganesh-Statue saß- durch die Kirche. Die Kirche- die auch als Heiligtum der Hl. Jungfrau von Afrika bekannt ist.
Die Statue - immer auf ihrem Brett- kam so in die Kirche und wurde vor dem Altar abgesetzt,
nachdem der Generalvikar von Ceuta eine kurze Rede gehalten hatte.
Ganesh, eine Gottheit mit dem Körper eines Kindes und dem Kopf eines Elefanten, ist eine sehr populäre Gottheit, die als gutes Omen angerufen wird, zum Schutz bei Geschäften, um geschlossene Straßen zu öffnen, und um uns von Hindernissen zu befreien und bei vielen anderen Dingen erfolgreich zu sein. Seit kurzem hat es ein starkes Wiederaufleben ihres Kultes gegeben- auch im Westen.


Dienstag, 4. Juli 2017

Marco Tosatti "Charlies Kampf"

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae einigermaßen fassungslos die bisher bekannt gewordenen Äußerungen des Vaticans zum Fall Charlie Gard.
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"CHARLIE GARD UND DER PAPST. ZU WENIG UND - WIE WIR HOFFEN- NICHT ZU SPÄT. EINE PEINLICHE GESCHICHTE"

"Zu wenig und wie wir glühend hoffen- nicht zu spät. Wir beziehen uns auf die linkische Linie, die der Papst und der Vatican in dem Geschehen um Charlie Gard verfolgt haben. Eine Linie. die hauptsächlich aus drei Punkten bestand.
Der Erklärung Erzbischof Paglias, des Präsidenten der Akademie für das Leben, ( der sich en passant als eine sagen wir weniger glückliche Wahl dieses an fragwürdigen Ernennungen reichen Pontifiaktes erweisen könnte); ein Tweet von @Pontifex, in dem nicht von Charlie Gard gesprochen wird; und schließlich die Erklärunrg von Greg Burke.

Zur Erklärung Mgsr. Paglias verweisen wir auf den Artikel, den wir vor einigen Tagen geschrieben haben - hier

Hier der Tweet: "Das menschliche Leben zu verteidigen, besonders wenn es durch Krankheit bedroht ist, ist eine Verpflichtung der Liebe, die Gott jedem Menschen anvertraut." Vom Abend des 30. Juni.

Und schließlich die gestrige Erklärung von Greg Burke: "Der Heilige Vater - erklärte der vatikanische Pressesprecher- verfolgt mit Zuneigung und bewegt das Geschehen um den Kleinen und versichtert seinen Eltern seine Nähe. Für sie betet er in der Hoffnung, daß man sich nicht über ihren Wunsch hinwegsetzt, ihr eigenes Kind bis zum Ende zu begleiten und zu sorgen."

In Wirklichkeit klingt diese letzte Erklärung wie eine Verleugnung desssen, was die englischen Bischöfe und Msgr. Paglia erklärt haben; besonders was den Wunsch und das natürliche Recht der Eltern jeden möglichen Weg zu beschreiten, der eine Hoffnung auf Rettung für den Kleinen gibt.

Einige Überlegungen
Seit vielen Tagen hat sich die Katholische Welt gegen die Euthanasie bei Charlie mobilisiert. Seit dem ersten Abend, mit einem Rosenkranz auf dem Petersplatz unter dem, was einmal das Fenster des Papstes war.
 Aber der Pontifex ist in seinem von Santa Marta -umgeben von seinen Getreuen und weniger Getreuen kann das nicht gesehen haben. Aber in Santa Marta sind wie in der englischen Botschaft und im Krankenhaus sind viele Telefonate angekommen.

Die Langsamkeit der Reaktion läßt an zwei Dinge denken.Die erste ist: die Information, die den Pontifex erreichen. ist stark abhängig von dem, was die Mainstream-Massenmedien schreiben, die sich um Charlie wenig oder gar nicht gekümmert haben.
Und was der Pontifex liest- er hat es selber gesagt- wissen wir.

Diese Kommunikationslücke wird durch die Haltung seiner diversen Spin-Doktoren und Kommunikations- Janitschren verstärkt. Es genügt, einige Andeutungen von Bischöfen und Priestern zur Angst, daß der Fall Charlie "politisch instrumentalisiert " wird, um zu verstehen, daß das Kind, dessen Eltern ihm eine letzte Chance geben wollen, wie klein auch immer- und die todbringende britische und internationale Bürokratie nicht- als "ein Fall für Rechte" angesehen wird.
Ist nichtTrump, der verabscheute Trump, pro-Life? Vade retro!
Diese Etikettierung -wie ideologisch ist dieses Königsreich- hat dazu beigetragen, daß nicht verstanden wird, daß dieser Kampf nicht nur um Charlie geht, sondern für das Recht, nicht eines Tages durch Anordnung -vielleicht sogar gegen unseren Wunsch- hoffentlich von jemandem der uns wohl will-wenn es so ist- von oben zu einem Ende gebracht werden.

Was theoretisch ein Thema sein sollte, ist eine eminent katholische Schlacht: zwei Eltern, die für die Hoffnung kämpfen, nur sehr spät zur Aufmerskamkeit des Pontifex gelangt und auch da - erlauben sie mir das zu sagen- hat er sich nicht überanstrengt.
Erst nachdem das Netz voller Botschaften von Katholiken war -entgeistert über sein Schweigen beim Angelus hat Greg Burke ein Komuniqué herausgegeben, das den ganzen Stress und die ganze Peinlichkeit der Situation verrät.
Greg Burke: der Papst des Unvorhergesehen, der Besuche und Überraschung, der Telefonate mit diesem und jenem- hat sich nicht persönlich bemüht. Jedenfalls nach dem, was man uns wissen ließ.
Es sieht nicht so aus, als hätten wir eine spannende Episode miterlebt, Weder für die Kirche noch ihre Kommunikation."

Quelle : Stilum Curiae, Marco Tosatti

Sonntag, 30. Oktober 2016

Fundstück: Rückkehr der Vandalen nach Rom....

Kein Einzelfall- kein Zufall-die Zerstörung von Kirchen im "neuen Europa"
So geschah auch am 30. September in der Kirche Santa Prassede in Rom, die auf die ersten christlichen Jahrhunderte zurückgeht, eine solche barbarische Vandalen-Aktion, der dann weitere folgten. Die üblichen Diagnosen, wie "geistig verwirrt" und/oder "depressiv", können hier sicher nicht exkulpierend gestellt werden.
Wir haben das bei Marco Gallina gefunden (Dank dafür), der ausführlich bei kathstern berichtet und dann die Reaktionen der Medien, die man getrost als sehr zurückhaltend bewerten kann, mit denen auf die Zerstörung buddhistischer Statuen durch die Taliban vergleicht.
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                    santa_prassede_rome_-_interior

Und hier ein Ausschnitt aus seinem Text:
(...)" ...zielstrebig betrat an diesem Tag ein 39jähriger Ghanaer das Gotteshaus. Er stößt den Heiligen Antonius, den Lieblingsheiligen der Italiener, von seinem Podest und zertrümmert diesen. 
Kreuz und Kandelaber wirft er vom Altar, fasst nach einem und beschädigt eine Nischenfigur. 
Das Kreuz würdigt er zum Knüppel herab. Zuletzt zerstört er die Statue der Heiligen Praxedes, der Schutzpatronin dieser Mauern, die in Staub und Einzelteile zerbricht. Nur der Rumpf bleibt übrig.
Die Tat geschieht nur wenige Minuten nach der Messe.
Priester Pedro Savelli wartete mit seiner Gemeinde auf eine Konzertveranstaltung. Einige Kirchenbesucher brechen in Panik aus, flüchten, schreien, suchen nach dem Ausgang.
Man glaubt an einen Extremisten des IS, fürchtet, dass der Afrikaner bewaffnet sein könnte. Savelli äußert später im Interview mit dem Messagero, er hätte einen terroristischen Anschlag vermutet. Als die Polizei endlich eintrifft, flieht der Täter. Die Gläubigen und der Priester bleiben mit dem Schock zurück.
Noch in derselben Nacht vergreift sich der Migrant erneut an Kirchengut. In San Martino ai Monti setzt er sein Zerstörungswerk fort. Am nächsten Tag folgen San Giovanni dei Fiorentini (Piazza dell’Orto) und San Vitale in der Via Nazionale. Hier fallen ihm unwiederbringliche Figuren aus dem Barock zum Opfer. Erst danach kann der Vandale von der Polizei gefasst werden. Nicht zuletzt, weil sich der Mann bei seiner letzten Aktion am Fuß verletzt hatte, und vor seinem Gefängnisaufenthalt ins Krankenhaus eingewiesen werden muss.(....)
Wir stellen uns derweil die Frage: wann wird Europa aufwachen?
Quelle: kath*stern, Marco Gallina


Samstag, 11. Juni 2016

A. Socci: mehr Fragen zu Knieproblemen

Antonio Socci hat einige Fragen an den Papst, die er ihm auf seinem blog Lo Straniero stellt.
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"ABER PATER BERGOGLIO WELCHES PROBLEM HABEN SIE  MIT DER HL. EUCHARISTIE?
ER WEISS NICHT, DASS IN DER CHRISTLICHEN SPIRITUALITÄT -WIE RATZINGER GESCHRIEBEN HAT- "DIE UNFÄHIGKEIT SICH HINZUKNIEN ALS ESSENZ DES TEUFLISCHEN ERSCHEINT? HELFEN WIR IHM MIT DEM GEBET."



"Er hat es auch dieses Jahr wieder getan und es ist wirklich schmerzhaft, diese Szenen zu sehen.
Ja, es ist seinetwegen schmerzhaft und wegen der unglücklichen Zeiten, in denen wir leben. Zeiten der Verwirrung und der Dunkelheit.
Aber da ist nichts zu machen. Nicht nur hat Papst Bergoglio- auch in diesem Jahr- nach der Feier vermieden an der Corpus-Domini-Prozession durch die Straßen Roms mit dem christlichen Volk (ein Hirte, der sich nicht unter seine Schafe mischen will) teilzunehmen, sondern hat - auch dieses Jahr, in dem er sich nur bei seiner Ankunft zeigte- vermieden, vor dem zur Verehrung für die Gläubigen ausgesetzten Allerheiligsten zu knien und ist vor dem eucharistischen Jesus stehen geblieben.

Besonders will er nicht vor dem Herrn niederknien (man kann das auf dem Video von Minute 39:10 an sehen und auf dem Foto). Bei der Feier der Messe kniet er nicht und er hat es auch dieses mal nicht getan, obwohl er vor sich eine Kniebank mit weichstem Samtpolster hatte.
Offensichtlich sind alle körperlichen Gründe, das Knien zu vermeiden, inzwischen ausgeschlossen (wie sie in der Vergangenheit vorgeschoben wurden), weil er bei verschiedenen Situationen, bei denen das Allerheiligste fehlte, kein Problem hatte, sich hinzuknien (es handelt sich um eine Unmöglichkeit, die nur vor dem eucharistischen Jesus auftaucht)
Auch bei der letzten Fußwaschung am Gründonnerstag, vorgenommen an Immigranten verschiedener Religionen, hat er gekniet, zwölfmal in Folge und hat sich gebückt, um ihnen die Füße vor den Fernsehkameras zu küssen ( diese Geste, in Mondovision ausgestrahlt, ist offensichtlich das Vehikel für seine persönliche Botschaft zur Immigrationsfrage und zu den verschiedenen Religionen, während die katholische Tradition diesen Ritus- den der Papst im Lateran mit den römischen Priestern feiern sollte, an die Einführung der Sakramente und des Priestertums beim letzten Abendmahl Jesu gebunden ist.)

Die ausgebliebene Kniebeuge Bergoglios vor dem Allerheiligsten Sakrament geht parallel zu seiner beunruhigenden Äußerung zur Eucharistie bei seinem Besuch bei den römischen Lutheranern. Aber vor allem muß sie zusammen mit seinem -seit zwei Jahren geführten- sturen Kampf gegen die Regel der Hl.Schrift für die Kommunion mit dem Leib und dem Blut Christi, gesehen werden, die die Kirche seit jeher befolgt hat.
Tatsächlich endet Amoris Laetitia  mit den Legitimierung der Profanierung der Eucharistie. Und es ist noch niemals vorgekommen, daß das Sakrileg von der Hierarchie autorisiert wurde.
Im Licht dessen, was in diesen 3 Jahren in der Kirche passiert ist,  ist es einfacher die Episode der Corpus-Domini-Prozession zu verstehen.

Wir wissen, daß Johannes Paul II , auch als es ihm schon schlecht ging, an der Prozession teilnahm, vor dem Allerheiligsten kniend, auf dem Fahrzeug, das die Monstranz transportierte. Wie auch Benedikt XVI. Und dann- bei der Ankunft- haben sie das Allerheiligste Sakrament kniend verehrt. Bergoglio dagegen nicht.

Montag, 14. März 2016

Mary Poppins in der Kathedrale von Omaha....

Matteo Matzuzzi macht seine Leser in IlFoglio und uns mit einem bemerkenswerten Ereignissen in der Kathedrale von Omaha /USA bekannt. Eine nicht nur kuriose Geschichte. Wir wissen ja wie herausfordernd sakrale Räume auf Heiden und Atheisten wirken, die immer und  immer wiederkehrenden, als Kunst getarnten Versuche, die Sakralität durch Banalisierung und bewußte Entweihung zu zerstören beweisen. Hier geht´s zum Original: klicken


"MARY POPPINS UND BUDDHA IN DER KATHEDRALE. KEINERLEI DESAKRALISIERUNG, MAN FÖRDERT NUR DIE KULTUR."

"Es ist in Omaha/USA passiert. Ein Sakristan,  der alles als Sakrileg weggeräumt hat, endete in einer Zelle. Der Bischof schweigt.

Mark Kenney war Sakristan der Kathedrale von Santa Cecilia in Omaha, Nebraska. Am vergangenen 29. Januar kam er am frühen Morgen in die Kirche und hat mit einer Schere Seile durchtrennt, an denen die riesige Mary Poppins-Puppe mit geöffnetem Schirm hing. Unmittelbar danach ging er in die Kapelle (die Nash-Kapelle) und riss ein riesiges Buddhabild in Stücke.
Teile, die die Kathedrale anläßlich des örtlichen Blumenfestivals "schmückten"

Der Pfarrer, Michael Gutgsell - ein überzeugter Pazifist, der einige Zeit im Gefängnis verbracht hat, weil er in mehreren Militärbasen gegen Nuklearwaffen demonstriert hatte - rief ihn an - sobald er die Kirche betreten hatte und fragte ihn, was passiert sei:  "Pater ich war es, rufen Sie die Polizei".