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Montag, 17. Februar 2020

Marco Tosatti hat nach der Amazonas-Synode und der Reaktion auf die postsynodale Exhortation einige Fragen an die deutsche und die brasilianische Kirche

Nach der Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation stellt Marco Tosatti bei Stilum Curiae der deutschen und der brasilianischen Kirche einige wichtige Fragen
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"WENN DIE KATASTROPHEN-KIRCHEN SICH AN DIE DIE SPITZE DER PROZESSION SETZEN" 

Liebe Stilumcurialisten, mir sind nach der Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" einige sehr interessante Meldungen aufgefallen. Ich teile sie Ihnen mit so wie sie mir einfallen. Der Pontifex hat sich im Gespräch mit den amerikanischen Bischöfe beklagt, daß die Synode und die Exhortation auf eine einzige Zeile reduziert worden sind- auf die Tatsache, daß der Zölibat nicht verändert wurde, obwohl  es weder bei der Synode noch in der Exhortation um den Zölibat ging- betonte Papst Bergoglio.

Die zweite Beobachtung: das größte Stöhnen und  Lamento, weil sich im Gegensatz zu den Erwartungen aus dem deutschsprachigen Raum, in der Exhortation sich die Tore und Türen für die viri probati und weiblichen Diakone nicht erfüllte. Wir haben kämpferische Positionen Deutschlands gesehen, in denen bekräftigt wurde, dßs die deutsche Synode noch zu diesen Themen sprechen würde; In Linz, Österreich, sagte Bischof Scheuer, er habe "eine schlaflose Nacht" wegen dieser "großen Ernüchterung" verbracht. 
Aber war es nicht eine Amazonas-Synode? Aber stimmte es dann- wie viele sagten -, daß der Motor des Geschehens deutsch, deutsch-deutsch und brasilianisch eingebürgertes Deutsch war? Und daß die Synode die Spitze des Keils für die ganze Kirche werden sollte? Und daß das Dokument des Papstes - im Gegensatz zum Schlußdokument, lehramtlich ist. wie der Direktor des Pressesaales hervorhob - die Hoffnungen der Ultra wie Luftballons platzen ließ. 

Mal abgesehen von innerkirchlichen Debatten, erscbienen mir zwei weitere Meldungen interessant. Weil sie die deutsche und die brasilianische Kirche betreffen. 

Brasilien: eine Umfrage bestätigt, daß 50% der Brasilianer Katholiken sind, 31% Protestanten. 2000 waren 73,6% der Bevölkerung katholisch, Protestanten 22,2%. 
Muß man zu dieser pastoralen Katastrophe etwas sagen? 
Daß sich die Bischöfe vielleicht fragen sollten, ob das Modell der Kirche, das sie vertreten,
das in Politik und Gesellschaft so präsent ist, den Menschen nicht das gibt, was sie brauchen und was sie bei den Evangelikalen finden? Da das aber die Ursache des Ausblutens ist- sollten sie sich da nicht ein oder zwei Fragen stellen? 

Dann haben wir gesehen, daß im deutschen Bundesland NRW 2019 weitere 120.000 Menschen die Katholische und die Protestantische Kirche verlassen haben. 2018 waren es mehr als 88.000. Auch hier sehen wir uns -das ist offensichtlich- einer pastoralen Katastrophe von epischen Proportionen gegenüber. Die Katholische Kirche, der nach dem Staat zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland, sehr reich, leert sich von innen heraus- während sie vom theologischen Standpunkt nach außen hin immer aggressiver wird, so sehr, daß mehr als nur ein Kommentator von Protestantisierung und einem möglichen Schisma spricht. 

Aber finden Sie es nicht ein bisschen seltsam, daß es zwei so schwer beschädigte Kirchen gibt, die sich, wie man in den Jahren meiner verrückten Jugend sagte, erlauben, die Spitze der Prozession zu übernehmen? Um sie wohin zu führen? Das kann man sich angesichts der brillanten Ergebnisse, die sie zu Hause haben, zu Recht fragen ... Und in wessen Namen? 

Quelle: Marco Tosatti, Stilum Curaie

Dienstag, 4. Februar 2020

Doch keine "viri probati" in der postsynodalen Exhortation?

Bruno Volpe veröffentlicht in La Fede Quoditidana 
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"EXKLUSIV: FRANZISKUS ERÖFFNET NICHT DIE MÖGLICHKEIT FÜR VIRI PROBATI UND DIE PRIESTERWEIHE FÜR VERHEIRATETE MÄNNER"

La Fede Quotidiana hat einer wichtige Tatsache erfahren, die sich auf das kommende päpstliche Dokument zur Amazonas-Synode bezieht. Und diese Tatsache widerspricht- wenn sie nicht in letzter Minute geändert wird- dem, was kürzlich über den Text berichtet wurde, in dem es ein Ja zu den viri probati und verheirateten Priestern geben würde. Diejenigen, die diesen Text vor zwei Tagen gesehen haben (der höchstwahrscheinlich an 12. Februar veröffentlicht wird) sagen. daß zwei heiß diskutierte Kategorien im Dokument nicht erwähnt werden und es deshalb keine offizielle Öffnung [für sie] gab.

Paragraph 3 des Textes verdient besondere Beachtung, im Hinblick auf einen ironischen Vorgang:  der Papst sagt, daß er sich nicht über den postsynodalen Text äußern will. Es ist jedoch ganz offensichtlich, daß dies ein Text ist, der auf Schwierigkeiten gestoßen ist, die im traditionellen und im progressiven Lager zahlreiche unterschiedliche Empfindungen hervorgerufen haben.

Wahrscheinlich- aber das ist ein reine Hypothese, die verifiziert werden muß- hat das kürzlich veröffentlichte Buch von Kardinal Sarah mit dem Beitrag des Papa emeritus Benedikts XVI "Aus der Tiefe unserer Herzen" so viele Kontroversen ausgelöst, so manches Problem  und auch einige Betroffenheit hervorgerufen.  Wir werden sehen.
Wie die Dinge stehen, werden-soweit wir es verstanden haben- die beiden heiß diskutierten Kategorien in dem Dokument nicht erwähnt. Es sei denn, es gäbe weitere Modifizierungen und Änderungen.

Quelle: Bruno Volpe,  La Fede Quotidiana

Samstag, 4. Januar 2020

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über
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"RIGIDE UND UNAUSGEGLICHEN? WEM PASST DIESER HUT?" 

Das II.Vaticanische Konzil hat angeordnet (SC 50), daß liturgische Elemente, die durch geschichtliche Prozesse Schäden erlitten haben, restauriert (restituantur)- werden müssen- zu der Ausdruckskraft, die sie zu Zeiten der Väter hatten.

Der Hl. Paul VI hat in der Apostolischen Konstitution Missale Romanum das restituantur in ein restituuntur ( werden wieder hergestellt) umgeändert-und so behauptet, daß er den Auftrag des Konzils erfülle. Er hat dafür zwei oder drei Beispiele- wiederum aus dem Konzilsdekret- für eine solche Wiederherstellung angeführt. 

Dieser Papst hat klarerweise die Veränderungen der Liturgie im Lauf der Jahrhunderte nicht als irreversibel betrachtet. Er selbst hat selbstbewußt- ja sogar stolz- einige revidiert. Und das Konzil -so behauptete er- hat diese Politik der Umkehrung - der historischen Heilung- angeordnet. 

PF seinerseits hat 2017  (NCR 24. August) rigide behauptet: "Wir können mit Sicherheit und lehramtlicher Autorität feststellen, daß die liturgischen Reformen irreversibel sind."

Dennoch- abgesehen von dieser Bestätigung von Rigidität- hat er vor kurzem in seiner Rede vor der Kurie behauptet: "...wir müssen der Rigidität überdrüssig sein. Eine Rigidität, die aus Angst vor Veränderung entsteht, die darin mündet, Zäune und Hindernisse auf der Ebene des Allgemeinwohls zu errichten. es in ein Minenfeld von Unverständnis und Hass umzuwandeln.
Erinnern wir uns immer daran. daß hinter jeder Art von Rigidität eine Form der Unausgeglichenheit (squilibrio) liegt. Rigidität und Unausgeglichenheit unterhalten einander in einem Teufelskreis. 
Und heute ist die Versuchung zur Rigidität sehr real geworden. "

Wem soll man also glauben? Dem Ökumenischen Konzil und dem Papst, der sagte, daß die Kirche auf die Vergangenheit zurückgreifen sollte, um die Dinge, die verloren gingen, wieder herzustellen....
oder dem Papst, der wegen seiner Angst vor Veränderungen eine Berliner Mauer baut und ein Minenfeld (campo minato) errichtet, um mutige Seelen daran zu hindern, zu wagen, das was verloren war, wieder zu entdecken.?

Und welcher dieser beiden Bergoglios sollte ernst genommen werden: der "unausgeglichene, gestörte (vide squilibrio) Bergoglio, der mit unglaublicher Rigidität (bekräftigt, Sicherheit, lehramtliche Autorität) an den nachkonziliären liturgischen Verzerrungen festhält---
...oder dem Bergoglio . der den Rest von uns ununterbrochen vor Rigidität warnt? "
(... )

Quelle: liturgicalnotes. Fr. J.Hunwicke

Freitag, 3. Januar 2020

Marco Tosatti: Der Papst ist kein Außerirdischer- aber .....

Eigentlich stellt Marco Tosattis extraterrestrisches alter ego, der Osservatore vom Mars bei Stilum Curiae diese nicht ganz unwichtige Frage -und beantwortet sie auch gleich..
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"MARS-OSSERVATORE: DIE INVASION DER AUSSERIRDISCHEN"



Liebe Stilumcuriale, der Mars-Osservatore beginnt das Jahr mit einer Warnung: 
er sagt uns, daß wir kurz vor dem Einmarsch stehen - in Wirklichkeit ist bereits einmarschiert worden, auch wenn einige es aus ideologischen Gründen, aus Gründen des Geldes oder aus anderen Interessen nicht bemerken wollen - und bald wird alles klarer und greifbarer, wie es leider schon in Schweden, in Frankreich und Deutschland ist, wo es für die große Presse, Dienerin der linken Regierungen, immer schwieriger wird, das Geschehen vor den Augen der Menschen zu verbergen. 
So haben zum Beispiel nicht wenige große Zeitungen darüber hinweg gesehen, daß es sich bei den Angreifern eines jungen Homosexuellen in Mailand um ein Dutzend Maghrebiner handelte ... wer weiß warum. Oder daß im Spin Time Lab, dem Sozial-Zentrum, in dem der "Elektro"-Kardinal den Strom  wieder anschloss (und NIEMALS die unbezahlten Rechnungen bezahlte, wie er versprochen hatte), und - trotz der einstweiligen Verfügung der Behörden die Rechnungen bis zum Jahresende zu begleichen - kam es statt dessen dort zu Drogenexzessen und Schlägereien. Gute Lektüre.

§§§


Osservatore Marziano an Tosatti.

Lieber Tosatti,
ich erlaube mir, Ihnen und Ihren irdischen Freunden vorzuschlagen, das beigefügte Video anzuschauen- darüber, was demnächst in aller italienischen und europäischen Städten, nicht nur in Mailand passieren wird und bereits z.B. in Paris  geschehen ist, wo die Banlieu schon außerirdisch ist. 

Außerirdisch werden Sie fragen? 
Ja, ich will es besser erklären. 

Innerhalb kurzer Zeit wird es in den italienischen Städten eine Invasion der Außerirdischen geben.

Euer Papst Bergoglio nennt sie arme Migranten, die ihr aufnehmen müßt.

Die UNO sagt, daß das ein Problem der Geburtenraten ist

In WIrklichkeit handelt es sich um eine Invasion Außerirdischer, die als Migranten verkleidet sind und von außerirdischen Befehlshabern angeführt werden, die in Washington und in Rom im Vatican bereits fest etabliert sind.
Sie werden sich fragen: der Papst ein Außerirdischer?

Nein. aber das weiß er nicht, in Wirklichkeit weiß er nicht, was er ist und wer-

Aber wenn sie das beigefügte Video anschauen und den Artikel lesen, werden Sie es verstehen. 
* Wer sind Bergoglios arme Migranten und was wollen sie? 
* Das, was du Dank der PD und der 5-Stelle, die dich regieren, auch sehr bald tun wirst...

Aber schauen Sie also das Video an, um zu verstehen

§§§


Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Freitag, 27. Dezember 2019

Fundstück

Rabbinerin Yael Deusel fragt in einem Beitrag für die Jüdische Allgemeine  "was wäre gewesen wenn" die Brüder Josefs ihn nicht in die Sklaverei nach Ägypten verkauft hätten....eine interessante Frage auch für die Christen, die die Jakobs-Erzählung lieben.
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Unter dem Titel:

Auf der Hut

Jakow traut seinen Söhnen nicht und behält Benjamin, den Jüngsten, lieber zu Hause

beginnt der Artikel so: 

"Was wäre, wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten? Wenn wir eine bestimmte Situation noch einmal erleben würden und uns noch einmal entscheiden müssten? Im Nachhinein sieht manches anders aus, und eine vermeintlich gute Wahl, ein uns damals richtig erscheinendes Handeln entpuppt sich als Holzweg. Manchmal bereut man ein Leben lang, sich einst nicht anders entschieden, anders gehandelt zu haben. So ergeht es auch den zehn Brüdern von Josef." (....)

Quelle: Jüdische Allgemeine, Y. Deusel

Montag, 25. November 2019

Marco Tosatti : sollte man dem Papst lieber keine Fragen stellen?

Marco Tosatti veröffentlicht heute bei Stilum Curiae einen Brief, den Pezzo Grosso ihm nach der Lektüre der spanischen Zeitung La Razon  geschrieben hat. Dabei geht es um die Frage ob der Pontifex vielleicht auch die iberische Halbinsel besuchen würde, warum nicht und welche Gründe er für dessen Abneigung gegen Spanien geben könnte.
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"PEZZO GROSSO: BESSER DEM PAPST KEINE FRAGEN STELLEN, VIELLEICHT IST ER NICHT KATHOLISCH..."

Liebe Stilumcurialisten, schönen Sonntag! 
Gestern Abend hat mir Pezzo Grosso eine Überlegung geschickt; und ich habe entdeckt, daß auch er sich- wie der Osservatore Marziano- in diesen Tagen auf der iberischen Halbinseln befindet- wenn auch im Norden (während, nach dem was wir beim Osservatore Marziano verstanden haben, der sich der Schönheiten Sevillas und Andalusiens erfreut.)
Aber das ist nicht wichtig: das Interessante ist, daß Pezzo Grosso als er La Razon las. entdeckt hat, daß der Osservatore Marziano Recht hatte, daß jetzt die Zeitungen- zumindest einige- jene, die nicht völlig unterwürfig und anfällig sind, die sich erlauben, gegenüber dem amtierenden Pontifex ironisch zu sein. 
Auch wenn es nur ein schüchternes Zeichen für die Wiederentdeckung der Würde der Kategorie wäre? Ich habe nicht viel Hoffnung , aber wer hoffend lebt, stirbt singend- das sagte der von "spes contra spem"......gute Lektüre! 

§§§


Lieber keine Fragen an den Papst richten, Wir könnten entdecken, daß "auch der Papst nicht katholisch ist." Das läßt uns Alfonso Ussia bei La Razon verstehen. 

Lieber Tosatti, ich habe gerade den Osservatore Marziano gelesen, der die ironische Verspottung einer italienischen und einer spanischen Zeitung über den Papst entdeckt hat.

Auch ich bin im Norden Spaniens bei einem Kongress und habe gestern einen Artikel in einer anderen Zeitung : La Razon, (einer konservativen Zeitung, würde ich sagen) gelesen, den ich persönlich für ironischer halte als den von ABC. 

Dieser Artikel scheint mir eine sehr feine und sehr harte "Korrektur" für Bergoglio zu sein, über die sich viele italienische Journalisten Gedanken machen sollten.

Lassen Sie mich ihn zusammenfassen (die Übersetzung ist natürlich von mir).

Der Artikel trägt den Titel: "Lieber nicht fragen..." und ist mit sophistischer und witziger Ironie geschrieben, von einem sehr berühmten spanischen Intellektuellen: Alfonso Ussia.


Montag, 21. Oktober 2019

Vatican-Finanzen und Synode: die Herausforderungen liegen auf dem Tisch.....

In seiner heutigen Kolumne für "Monday in the Vatican" kommentiert A. Gagliarducci die derzeitigen Herausforderungen der Amazonas-Synode und durch die beunruhigenden Ungereimtheiten rund um die Vatican-Finanzen
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"PAPST FRANZISKUS: DIE HERAUSFORDERUNGEN LIEGEN AUF DEM TISCH"

"Es gibt zwei Schwerpunkte: die Durchsuchung und Beschlagnahme im Staatssekretariat des Vatikans und der Financial Intelligence Authority; und die panamazonische Synode. Da besteht die
Versuchung wegen der Situation auf bestimmte Personen zu zeigen. Um jedoch vollständig zu verstehen, was vor sich geht, müssen wir einen Schritt zurücktreten. Auf diese Weise besteht eine größere Möglichkeit, über Persönlichkeitskonflikte hinaus über das allgemeine Szenario nachzudenken.

Zuerst muß über die Suche und Beschlagnahme im Staatssekretariat des Vatikans und der Financial Intelligence Authority nachgedacht werden. Die Medienberichte konzentrierten sich hauptsächlich auf den „Machtkampf“ im Vatikan und die Spannungen zwischen dem Staatssekretariat und dem Institut für religiöse Werke, der sogenannten Vatikanisch- Bank, sowie auf bestimmte Personen.

Der Fokus sollte jedoch nicht ausschließlich auf bestimmten Personen oder einer einzelnen Frage liegen. Die Untersuchung ergab mehr Fragen als Antworten. Vor allem die internationalen Organisationen, die gute Beziehungen zum Heiligen Stuhl unterhalten, wundern sich über die Situation.

Das Problem ist also umfassender. Der Heilige Stuhl hat jahrelang daran gearbeitet, einen soliden internationalen Ruf aufzubauen. Dies geschah größtenteils mit seiner Finanzreform. Der Heilige Stuhl gab das privilegierte Verhältnis zu Italien auf und trat stattdessen als einer der im Spiel befindlichen Akteure und nicht als Juniorpartner Italiens in die internationale Arena ein.

Die jüngsten Entwicklungen gefährden diese internationale Glaubwürdigkeit. Zu diesen kam es am Vorabend des vierten Fortschrittsberichts von Moneyval über den Heiligen Stuhl. Der Bericht wird im Frühjahr 2020 veröffentlicht, aber der Heilige Stuhl muss seine Antworten auf den MONEYVAL-Fragebogen bis Ende Dezember vorlegen. Der letzte 2017 veröffentlichte Bericht stellte fest, daß die Wirksamkeit der vatikanischen Rechtsverordnungen zur Bekämpfung der Geldwäsche von der Wirksamkeit des Rechtssystems abhängt. In dem Bericht wurde beanstandet, daß die Tribunale des Vatikans nicht so wirkungsvoll seien, wie sie sollten. Werden die Staatsanwälte des Vatikans nachweisen, daß ihr Rechtssystem effektiv ist und die Tribunale ihre Arbeit seit 2017 verbessert haben?


Marco Tosatti zur unbeanworteten Frage des Rücktritts Benedikts XVI

Marco Tosatti stellt -durch sein virtuelles alter ego"Romanus Vulneratus Curiae" bei Stilum Curiae 
 - Fragen zum Rücktritt Benedikts XVI.
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RVC: DER RÜCKTRITT BENEDETTOS. ALLES WARUM DER OHNE ANTWORT GEBLIEBEN IST.

Liebe Stilumcurialisten, der gestrige Artikel von Super Ex ist bei Ihnen- aber nicht nur bei Ihnen- auf großes Interesse gestoßen. Romano Vulneratus Curiae (für Freunde und Feinde RVC) hat den Artikel gelesen und sofort an Stilum Curiae geschrieben.  Nicht um zu polemisieren, sondern um einige i-Punkte hinzuzufügen. Nicht auf die Überlegungen von Super Ex sondern auf die Geschichte, auf das Geheimnis, das dieser Rücktritt Benedikts XVI -zumindest für den, der hier schreibt, immer noch ist. Und wie Sie sehen werden hat auch Romana Vulneratus Curia Fragezeichen und Fragen, die er nicht stellt.....Gute Lektüre!

                                                                    §§§
"Lieber Tosatti, Super Ex kehrt zu dem Thema zurück, das ich als das wichtigste Thema der Veränderung unserer Zivilisation definieren möchte: das Ende der moralischen Autorität in einer von Nihilismus  durchdrungenen Welt. Im Gegenteil, die Umwandlung dieser moralischen Autorität in eine verwirrende Autorität ist nicht einmal tröstlich. In der Tat ist die Kirche, bevor sie eine Trösterin ist, eine Lehrerin. Ist sie das? Worin? 
Ratzinger konnte von dieser -modernen, technologischen und wissenschaftlichen Welt -nicht ertragen werden, die moralische Überlegungen ablehnt (man fragt sich : welche Moral?) und sich jeder- besonders jeder dogmatischen- Religion widersetzt. 
Eine Welt. in deren"Verfassung" (NOM= Nuovo Ordine Mondiale) geschrieben steht, daß eine unifome Kultur und Moral geschaffen werden müssen.
Dies in einem utopischen Globalisierungsprozess, der die Relativierung der Religionen auch dank erzwungener und regelmäßiger Migrationsprozesse vorsah.

Kehren wir jedoch zu Ratzinger zurück, der von dieser nihilistischen Welt geprägt ist: dem "Obskurantisten der Reconquista" und der evangelisieren und wiederherstellen wollte- gegen das II.Vaticanische Konzil. 

Mittwoch, 11. September 2019

Sandro Magister: Wird im Amazonas-Gebiet bereits jetzt mit Wissen des Papstes die Hl. Messe von "viri probati" gefeiert?

Sandro Magister berichtet heute bei Settimo Cielo über die Aussagen Pater Giovanni Nicolinis aus der Diözese Bologna, daß am Amazonas bereits jetzt die Hl, Messe mit Wissen und Zustimmung des Papstes bei Bedarf von verheirateten Diakonen, den "viri probati" - gefeiert wird und daß die Kirche-bei Beibehaltung des Zölibates "am Ende" sei.
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"AM AMAZONAS FEIERN VERHEIRATETE DIAKONE BEREITS DIE HL.MESSE. UND DER PAPST WEISS DAS."
"Seit einigen Tagen kursiert im Internet ein Video, in dem ein höchstrangiger italienischer Priester, der Jorge Mario Bergoglio sehr nahe steht, sagt, daß die Feier der Messe durch verheiratete Diakone im Amazonasgebiet bereits de facto Realität ist, von den örtlichen Bischöfen autorisiert. Und Papst Franziskus, der über die Angelegenheit informiert ist, soll gesagt haben: "Macht weiter!"

Der Autor dieser Offenbarung ist nicht irgendwer. Es ist Giovanni Nicolini, 79, ein angesehener Priester der Erzdiözese Bologna, deren Erzbischof der vor wenigen Tagen von Franziskus zum Kardinal ernannte Matteo Zuppi ist.

Fr. Nicolini ist derzeit nationaler kirchlicher Assistent der katholischen Vereinigungen italienischer Arbeiter, ACLI, und war zuvor Direktor der Caritas von Bologna, zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Pfarrer in der Nachbarschaft neben dem Gefängnis. Ein Priester der Armen, der Inhaftierten, der Einwanderer: das ist sein bekanntestes Profil.

Aber schon vorher war er ein geistlicher Sohn von Giuseppe Dossetti (1913-1996), einem führenden Politiker in Nachkriegsitalien und dann als Mönch und Priester Protagonist des II. Vatikanischen Konzils zusammen mit Kardinal Giacomo Lercaro.

Auf den Spuren von Dossetti,  gründete P. Nicolini in den 1970er Jahren die "Familie der Heimsuchung", eine Gemeinschaft, die sich heute aus etwa dreißig Mönchen und Nonnen sowie ebenso vielen Ehepaaren zusammensetzt, die zwischen dem ländlichen Bologna und den Missionen der Erzdiözese in Tansania und Jerusalem verteilt sind.


Montag, 2. September 2019

Sind die Abkommen mit China und Vietnam den Preis wert, den der Hl. Stuhl dafür bezahlt hat?

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die aktuelle Entwicklung bzgl. der Religionsfreiheit in China und Vietnam nach Abschluss des Abkommens zwischen dem Hl. Stuhl und diesen Ländern.
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"CHINA UND VIETNAM. ZWEI ABKOMMEN, FÜR DIE EIN HOHER PREIS BEZAHLT WURDE."

Ende August-  wurden gleichzeitig zwei Geschichten veröffentlicht, die die Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und zwei wichtigen Staaten Südostasiens betreffen- China und Vietnam.

In China fand am 26. August die erste Bischofsernennung auf der Basis des am 22. September 2018 geschlossenen Abkommens statt, die von Anthony Yao Shun, Ordinarius der Diözese von Ji Ning in der Inneren Mongolei.

Und am 28. August folgte dem eine zweite Ordination, die Ernennung von Stephen Xu Hongwei, zum Bischof von Hanzong in der Region Shaanxi.

Merkwürdigerweise hat der Hl. Stuhl die offizielle Nachricht von ihrer Ordination nicht veröffentlicht sondern sich darauf beschränkt-in zwei Statements des Direktors des Vaticanischen Presseamtes, Matteo Bruni,  zu bestätigen, daß beide- die eine wie die die andere -im "päpstlichen Auftrag" stattfanden.

Beide neuen Bischöfe waren für diese Rolle im vergangenen April durch Versammlungen von Priestern, Ordensleuten und Laien gewählt worden, die alle von den Chinesischen Autoritäten ausgesucht, in einem Hotel versammelt und instruiert wurden, für wen sie zu stimmen hätten.

Und in beiden Fällen war es die chinesische Pseudo-Bischofskonferenz, die nur aus vom Regime anerkannten Bischöfen besteht,  die Rom die neuen Bischöfe präsentierte, das sie dann anerkannte.
Der genaue Wortlaut des beiderseitigen Abkommens ist immer noch geheim, aber es ist ausreichend klar, daß es jetzt in Kraft ist.

Am 21. und 22. August fand in Rom eines der periodischen Treffen mit Vietnam statt, ein Arbeitstreffen zwischen den Delegationen beider Seiten. Im Abschluss-Statement wurde angekündigt, daß "in naher Zukunft" in Vietnam ein permanenter Sitz für einen "Päpstlichen Repräsentanten" für dieses Land eingerichtet werden könnte. der zur Zeit noch in Singapur residiert.

Was das Leben der Katholischen Kirche in Vietnam angeht- mit ihren ungefähr 8 Millionen Gläubigen in einer Gesamtbevölkerung von nahezu 100 Millionen-, beschränkt sich das Statement darauf, die Positionen der beiden Seiten wiederzugeben, ohne die harten Beschränkungen der Religionsfreiheit zu erwähnen.

Die Ähnlichkeit zwischen China und Vietnam was ihre Beziehungen zur Römischen Kirche angeht, ist sehr groß. Unter anderem sind sie die beiden einigen Länder der Welt, in denen die Bischofsernennungen auf Grund geheimer Absprachen zustande kamen, bei denen die staatlichen Autoritäten in den letzten Jahren den überwiegenden Einfluss auf die Auswahl der Kandidaten hatten.

In Vietnam finden Bischofsernennungen "nach einer Prozedur statt, für die eine mündliche Absprache mit der Regierung getroffen wurde, deren Einhaltung auf Ehre und gutem Glauben beruht und auf Respekt vor dem gegebenen Wort und die kann nicht juristisch verteidigt werden, wie Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin bei einer Konferenz in der Päpstlichen Gregoriana-Universität am 28. Februar erklärte.


Dienstag, 20. August 2019

Sandro Magister zur Revolte der Professoren des JPII-Institutes

Sandro Magister veröffentlicht und kommentiert  bei Settimo Cielo den Offenen Brief, den Theologen und Gelehrte aus aller Welt nach der Säuberungsaktion an den aktuellen Großkanzler des JPII-Institutes geschrieben haben und die Rolle, die der Papa emeritus bei diesem Protest spielt.
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"JOHANNES PAUL II INSTITUT.  DIE REVOLTE DER PROFESSOREN HAT EINEN MEISTER - RATZINGER"

Jetzt ist es offenbar. Der Punkt ohne Wiederkehr wurde am 1. August erreicht- mit dem Treffen zwischen Benedikt XVI und Livio Melina - das einige Tage später von CNA und ACI Stampa -zusammen mit einem offiziellen Foto und diesen angemessenen Worten in der Residenz des Papa emeritus veröffentlicht wurde: 

"[Benedikt XVI] wollte Professor Msgr. Livio Melina in Privataudienz empfangen. Nach einer ausführlichen Diskussion der jüngsten Ereignisse im Päpstlichen Johannes Paul II Institut , spendete er seinen Segen, drückte seine persönliche Solidarität aus und versicherte ihm seine Nähe im Gebet." 

Von dem Tag an haben die Vertreibung einiger der repräsentativsten Professoren aus dem Institut, angefangen beim ehemaligen Dekan Melina, und die Abschaffung einiger der emblematischsten Lehrstühle, „in erster Linie“ jener der fundamentalen Moraltheologie, nicht nur die entlassenen Professoren betroffen, sondern auch den  Papst, der sich am meisten für die Unterstützung des von seinem Vorgänger gegründeten Instituts einsetzte, also genau der Studiengänge zu Ehe und Familie, die nun aus Rücksicht auf den neuen Kurs des aktuellen Pontifikats zerstört werden, angefangen mit "Amoris Laetitia".

Seit Benedikt XVI offen das Kampffeld betreten hat, ist es in der Tat unwahrscheinlich, daß die in diesem Sommer von seinem Großkanzler Erzbischof Vincenzo Paglia - und überdies von Papst Franziskus selbst- begonnene Neugestaltung des Institutes sich auf schmerzlose Weise beschleunigen lassen wird.

Weil jene, die protestieren, nicht nur -wie angenommen wird- einige "gesäuberte" Professoren sind. Nicht nur einige der Studenten. Die aktuellen Mitarbeiter des Institutes dachten, es würde genügen, am 29. Juli mit einer Presseerklärung zu antworten.


Freitag, 2. August 2019

Die Briten und das Papsttum....welche Rolle hat die Britische Regierung bei der Wahl von Papst Franziskus gespielt?

Dr. Maike Hickson hat für LifeSiteNews kommentiert, was Catherine Pepinster in ihrem Buch "Die Schlüssel und das Königreich. Die Briten und das Papsttum von Johannes Paul II bis Franziskus" behauptet. Liest man, was Pepinster von den Treffen im Präkonklave berichtet -kann man den Gedanken vom "perfiden Albion" nicht unterdrücken und nur hoffen, daß dieses Buch bewirkt, daß so etwas nicht noch einmal möglich ist.

"AUTORIN DEUTET "BRITISCHEN COUP" AN: DIE REGIERUNG DES UK HALF 2013, PAPST FRANZISKUS ZU WÄHLEN"

Catherine Pepinster -frühere Chefredakteurin der englischen katholischen Wochenzeitung "The Tablet" hat vor zwei Jahren ein Buch veröffentlicht, in dem sie behauptet, daß das Britische Außenministerium eine wichtige Rolle bei der Wahl von Papst Franziskus gespielt haben könnte,
Auf Grund vieler Interviews mit Personen in Schlüsselpositionen wie Kardinal Cormac Murphy -O´Connor und dem britischen Botschafter beim Hl. Stuhl, Nigel Baker, behauptet sie, daß England "bei der Wahl des Argentiniers, dazu bestimmt die Katholische Kirche durchzurütteln, eine essentielle Rolle gespielt hat."

In ihrem Buch "Die Schlüssel und das Königreich. Die Briten und das Papsttum von Johannes Paul II bis Franziskus", befaßt sich Pepinster mit den wachsenden Beziehungen zwischen Rom und England im Verlauf mehrerer Jahrzehnte, besonders im Licht der Geschichte der Reformation und der speziellen Situation der Katholiken un England.

Pepinster sieht, daß sich mit der Wahl von Papst Franziskus eine neue Art der Beziehung entwickelt hat. Sie stellt fest, daß "die Briten heute in Rom mehr Einfluss haben als in den letzten 100 Jahren"

Die Autorin erklärt auch, warum die Britische Regierung sich für die Wahl eines neuen Papstes intzeressiert haben sollte Hier zitiert sie Nigel Baker, den Botschafter beim Hl. Stuhl, der 2014 sagte "Wir haben eine Botschaft beim Hl. Stuhl wegen der Größe des sanften Machtnetzwerkes, des päpstlicchen Einflusses und der globalen Reichweite und des globalen Einflusses der päpstlichen Diplomatie -die sich auf die Erlangung und Erhaltung des Friedens konzentriert, den Schutz des Planeten und die Menschen aus der Armut zu führen."
Pepinster gibt in ihrem Buch wieder, wie die Britische Regierung -durch die Person des Britischen Botschafters beim Hl. Stuhl - daran arbeitete, ein Treffen zu arrangieren, bei dem sich die Schlüsselkardinäle mit weniger-bekannten Kardinälen treffen konnten, um die Wahl KArdinal Jorge Bergoglios zu unterstützen.

Indem sie die Wahl Bergoglios als "Britischen Coup" nennt, suggeriert sie, daß eine weltliche Macht in die Wahl eines Papstes verwickelt war.

Pepinster schreibt, daß es bereits unter Papst Benedikt XVI eine Zeit der "Konsolidierung in der Beziehung zwischen den Briten und dem Papsttum" gab,.

"Die wachsende Beziehung zwischen dem Papsttum und dem Vereinigten Königreich" fügt sie hinzu beruhte oftmals auf der Erkenntnis der Nützlichkeit der Netzwerke der beiden Entitäten.
Es lohnt sich als nächstes zu untersuchen, wie im März 2013 die beiden Netzwerke bei dieser einen Gelegenheit zusammengeführt wurden, um mit einem so wirkungsvollen und bedeutenden Effekt den Weg der katholischen Kirche in der Geschichte zu verändern."

Untersuchen wir jetzt, bis zu welchem Grad die Briten in die Wahl von Papst Franziskus verwickelt war,  eines Mannes, der nicht nur die Katholische Kirche sondern auch ihre Beziehung zur Welt erschüttern würde und der versuchen würde, die Institution des Papsttums selber neu zu gestalten."


Mittwoch, 24. Juli 2019

Tosatti: Sollen die Gebrechen der Vatican-Finanzen in der Schweiz auskuriert werden?

Marco Tosatti läßt bei Stilum Curiae sein virtuelles alter ego unter dem Pseudonym  "RVC" über den Stand der Reform der Vatican-Finanzen zur Wort kommen, wobei er wie immer keine Samthandschuhe trägt....
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"RVC: WIE DIE VATICAN-FINANZEN GUT GEHEILT WERDEN KÖNNEN: VIELLEICHT IN SCHWEIZER KLINIKEN?..."

Liebe Freunde- und in diesem Fall besonders Feinde von Stilum Curiae, Edward Pentin hat im National Catholic Register einen sehr interessanten Artikel über die Vatican-Finanzen veröffentlicht, in denen er Ungereimtheiten und Einzelheiten zu Tage fördert. Romanus Vulneratus Curiae (RVC für Freunde, Feinde und Indifferente) hat ihn gelesen und sich einige ironische Gedanken dazu gemacht, die zu lesen, wir empfehlen.  In den Zeilen, zwischen den Zeilen und unter den Zeilen....

RVC an Tosatti:  Ich habe gerade den Artikel von Pentin gelesen. Seit sieben Jahren lesen wir die selben Sachen in den von Tornielli & co instruierten Medien: Papst Franziskus hat endlich die Vatican-Finanzen gesäubert, Transparenz, Effizienz etc. geschaffen.

Unnötig zu sagen, daß er sich darauf beschränkt hat, diejenigen zu verjagen, die ihm nicht gehorchten - auch wenn er sie kurz zuvor ernannt hatte., aber lassen wir das...
Wenn wir Glück haben - Glück nach dem Hiob-Modell - werden wir in sieben Jahren hören, daß der Papst alles reformiert hat, es aber immer noch einige Ungehorsam, Schelme, Schlingel gäbe, die sich den Säuberungen widersetzen (vielleicht erklärt Spadaro, daß diese Boykotteure der heiligen, franziskanischen Reformen täglich an der tridentinischen Messe teilnehmen) 

Aber keiner hat gewagt, es so zu machen wie Kardinal Pell, der eine Klinik in Amazonien aufs Spiel gesetzt  hat, in der sehr gute Schamanen arbeiten.....

Montag, 17. Juni 2019

Wenn der Hl.Stuhl Entwicklungsziele der UN ohne jeden religiösen Wert übernimmt.....

In seiner heutigen, montäglichen Kolumne bei "Monday in the Vatican" geht A. Gagliarducci auf die Übernahme von Zielen und Formulierungen der UN durch den Hl. Stuhl und den Verlust seiner Führungsrolle in prinzipiellen Menschheitsfragen. Am Ende attestiert er der Kirche, daß es ihr "an Menschen, Ideen und Themen fehlt."
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"PAPST FRANZISKUS, DIE KURIENREFORM UND DIE AGENDA DER SÄKULAREN WELT" 
"Der Entwurf der Apostolischen Konstitution Praedicate Evangelium geht bereits herum. Die neue Konstitution ordnet die  Ämter der Kurie und ihre Aufgaben neu. Viele Ausblicke dieses Entwurfs sind veröffentlicht worden. Darunter auch ein bemerkenswertes Detail: zu den Aaufgaben des Dicasteriums zur Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung zählt auch die Förderung nachhaltiger Entwicklungsziele.

Es ist nur ein Gerücht, wird aber von Leuten verbreitet, die den Entwurf gelesen haben. Wenn es nicht zutrifft, so wird es doch zumindest erwogen. Die Möglichkeit nachhaltige Entwicklungsziele in ein Dokument des Vaticans einzufügen, das die Kurie neu gestalten soll, ist Grund für weitere Reflexionen.

Die direkt von der UNO übernommene Formulierung "nachhaltige Entwicklungsziele" erscheint öfters in den Reden des Hl. Stuhls, Beim  kürzlichen Treffen im Casina Pio IV , dem Hauptquartier der Päpstlichen Akademie für die Wissenschaften, lag der Focus auf "Nachhaltigen Entwicklungszielen".

Dieser Trend begann, als Papst Franziskus zu Beginn seines Pontifikates dazu aufrief, über Umweltthemen nachzudenken. Wissenschaftliche Meetings im Vatican waren voller UNO-Rhetorik und Neusprech. 2015 verfaßte Papst Franziskus "Laudato Si´".  In der Enzyklika "über die Sorge um unser gemeinsames Heim" erschien die Formulierung "nachhaltige Entwicklung" achtmal, während "ganzheitliche Entwicklung" nur zweimal erwähnt wurde.

Im September 2015 hat Papst Franziskus eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York gehalten. In dieser Rede wiederholte er die Formulierung "integrale menschliche Entwicklung", eine Formulierung, die fast aus den Statements, die der Veröffentlichung von Laudato Si´folgten, verschwunden war.  Die integrale menschliche Entwicklung wurde so sehr wieder zu einem zentralen Thema, daß Papst Franziskus das Dicasterium danach benannte, das dazu gedacht ist, den Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden als Außenposten des Hl. Stuhls für die Soziallehre zu ersetzen.


Freitag, 7. Juni 2019

Tosatti, der Papst und die Frage der Brüderlichkeit

Marco Tosatti läßt bei Stilum Curiae sein alter ego "Super Ex" die Frage nach dem Wesen der von Papst Franziskus in der Abu-Dhabi-Erklärung propagierten Brüderlichkeit stellen.
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"SUPER EX HAT EINE FRAGE: IST DIE VOM PAPST ERWÄHNTE BRÜDERLICHKEIT DIE DER CHRISTEN ODER DIE DER FREIMAURER?"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,Super Ex (früher der Bewegungen, früher bei Avvenire, verschiedenen katholischen Dingen, aber kein früherer Katholik...tatsächlich) hat uns eine Überlegung zur Brüderlichkeit geschickt; der christlichen und der, von der wir in letzter Zeit so viel gehört haben, besonders nach dem umstrittenen, vom regierenden Pontifex in Abu Dhabi  unterzeichneten Dokument. Es scheint angemessen, an alle die Kompliment von George Soros nach der Rede über die Roma in Rumänien zu erinnern und an das, was Stilum Curiae vor einiger Zeit veröffentlicht hat, über die außerordentliche Liebe der Freimaurer für Papst Bergoglio, eine Studie, die inzwischen sicher von weiteren Episoden ergänzt wurde. Genießen Sie die Lektüre. 

Hier folgt im Original der Screenshot eines Tweets von George Soros 

Ist die von Bergoglio erwähnte Brüderlichkeit die der Christen oder die der Freimaurerbruderschaft?
Das ist eine Frage, die spontan entsteht, zumindest wegen des Lärms und der Quelle des Beifalls, der die Reden des argentinischen Prälaten zur Migration, Europa etc. begleitet.

Da warfen die, die von der Welt der Brüderlichkeit gesprochen haben und gekreuzigt wurden.

Sogar Petrus, Oberhaupt der Apostel, wurde von der Welt nicht gut aufgenommen. Die Massenmedien und Mächte, die Benedikt XVI kreuzigten, zollen seinem Nachfolger heute Beifall.

Warum? Haben nicht alle Päpste immer von Brüderlichkeit, Liebe und Barmherzigkeit gesprochen? Die Päpste haben nicht immer zu Projekten politischer Einheit in der Vielfalt ermutigt, als sie zuerst das Römische Imperium tauften, multinational  und multiethnisch, von Karl dem Großen, dann das der Habsburger und am Ende mit Pius XII das selbe vereinte Christliche Europa der Gründerväter?

Was hat sich also verändert? Sehr einfach: die christliche Brüderlichkeit basiert auf einem sehr klaren Konzept: wie sind als Kinder des selben Vaters Brüder; und dem selben Vater dankbar!

Das Christentum ist von seinen Ursprüngen her universal. d.h. Katholisch: es ist nicht wichtig, ob man weiß oder schwarz ist, frei oder Sklave, reich oder arm..... Alle Gläubigen sind Brüder, weil sie den selben Vater und die selbe Mutter, die Katholische Kirche- haben. Das erlaubt ihnen, eine verschiedene Haut zu haben, unterschiedlich zu essen, sich zu kleiden, zu sprechen und sich als gleiche Brüder zu fühlen. Wenn ich anläßlich einiger Internationaler Treffen die Gelegenheit habe, mit ägyptischen, ukrainischen, amerikanischen, afrikanischen und chinesischen Christen zusammen zu sein, bemerk ich sofort, daß das Essentielle, was uns eint, ist: wir haben den selben Gott, die selbe Sicht des Menschen und von der Welt und alles andere wird sekundär.

Das bedeutet nicht, daß ich auf Pizza oder Spaghetti verzichte oder auf die wunderbare Sprache des --- zugunsten der Speisen und Sprachen anderer Völker. Das bedeutet nur, daß verschiedene Speisen, Kleidung, Sprachen und Farben ein Reichtum sind. die die selben Brüder charakterisiert und nicht die zugrunde liegende Einheit ausschließt.


Freitag, 31. Mai 2019

Ergänzung zum Tosatti-Kommentar zu den Antworten des Pontifex auf den Figueiredo-Report

Marco Tosatti kehrt bei Stilum Curiae ( hier geht´s zum Original:  klicken) noch einmal zum Papst-Interview mit Valentina Alaszraki zurück und kommentiert speziell diesen Teil:

(....) Papst Franziskus:"... und ich habe eine Entscheidung getroffen: ich vertraue auf die Ehrbarkeit der Journalisten. Ich habe Ihnen gesagt: "Schauen Sie, Sie haben alles, studieren Sie es und ziehen Sie Ihre Schlüsse." Und das haben Sie getan, weil Sie Ihre Arbeit getan haben und die war in diesem Fall fantastisch. Ich habe mich sehr vorgesehen, keine Dinge zu sagen, die es nicht gab- aber ich habe Ihnen-vor drei oder vier Monaten gesagt- daß ein Richter in Mailand ihn (Viganò) verurteilt hat."

Er hat nicht den ganzen Brief gelesen, sagt er, Und er hat einfach beschlossen, nicht zu antworten. Auf die Journalisten zu vertrauen, Und er hatte Recht. Aber abgesehen von einigen, ein paar mutigen Kollegen, Anna Matranga und Cindy Wooden, gab es keinen Versuch von Journalisten, den Papst wegen der Fragen, die sich alles stellten, in die enge zu treiben. Weder bei dieser noch bei den folgenden Reisen. Aber alle oder fast alle haben es sich zur Aufgabe gemacht, den "Charaktermord" an Viganò durch das Journalistenteam des "inneren Kreises" zu unterstützen.

Alle: von den katholischen und parakatholischen- und direkt oder indirekt von der Kirche bezahlten oder beauftragten(einschließlich derer, die sich jetzt beglückwünschen, daß die Tage des Schweigens von Stilum Curiae zuende sind) bis hin zu den großen internationalen Zeitungen und Agenturen, Stimmen von links und Politisch Korrekten.

Zu Recht definiert Papst Bergoglio ihre Arbeit als "fantastisch"; und ich muß sagen, daß wenn ich einer von ihnen wäre, ich mich angesichts dieses "fantastisch" wie ein Schurke schämen würde.
Wie uns eine Person, die Jahrzehnte in der Kurie zugebracht hat, hat wissen lassen, ist "Msgr. Viganò dazu verurteil worden, Geld aus dem Erbe seiner Eltern, das von seinem Bruder abgelehnt worden war- das er für wohltätige Zwecke ausgegeben hatte, mit Zinsen an seinen Bruder zurück zu zahlen." Es ging um keine kriminelle Handlung sondern eine zivilrechtliche Auseinandersetzung  und hat nichts mit der causa McCarrick zu tun. Msgr. Viganò wurde "verurteilt" seinem Bruder Geld zurück zu zahlen, aus dem vom Bruder abgelehnten Erbe der Eltern, das er bereits für wohltätige Zwecke ausgegeben hatte."

"Sie meinen die Frage nach seiner Familie?" 
"Ja, ich habe geschwiegen, weil ich sonst hätte mit Schmutz werfen müssen. Das sollen die Journalisten entdecken.  Und Sie haben es entdeckt, Sie haben alles das gefunden. Das war ein Schweigen, daß auf dem Vertrauen in Sie basiert."

Und jetzt wirft er mit Schmutz. Erneut macht er den Journalisten Komplimente weil sie ihre Arbeit nicht gemacht haben; un d sie wurden gezwungen- Schritt für Schritt- zu erkennen (...) daß Viganò nichts erfunden hat. Ich bestehe darauf und ich glaube, daß für viele Kollegen eine Gewissensprüfung angebracht wäre." 

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti



Samstag, 25. Mai 2019

Fundstück

Josef Bordat hat sich in der "Tagespost" -in Zeiten des Relativismus-  Gedanken über die alte Pilatus-Frage "Was ist Wahrheit?" gemacht und dabei historische Quellen -von antiken Philosophen bis zu heiligen Theologen -zu Rate gezogen. 
Hier geht´s zum Original:   klicken
mit dem Titel:
           "ZWISCHEN PILATUS UND RELOTIUS" 
und der beginnt so- Zitat:

"Was ist Wahrheit? Fragte Pilatus. Auch Claas Relotius mag sich ab und zu diese Frage gestellt haben. Philosophen stellen sie, seit es Philosophie gibt, also seit fast drei Jahrtausenden. Was dabei so alles gedacht wurde, läßt sich nicht auf einer Zeitungsseite schreiben, aber vielleicht lassen sich die Grundlagen der Debatte nachvollziehen," (....)   

Quelle: J. Bordat, Die Tagespost 

Donnerstag, 23. Mai 2019

Werden sie eine Antwort von Papst Franziskus bekommen?

Dr. Maike Hickson kommentiert bei LifeSiteNews die Bitten von zwei Kardinälen und einem Bischof an Papst Franziskus bestimmte umstrittene Äußerungen mit fraglich lehramtlichen Charakter zu erklären bzw. richtig zu stellen.
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"ZWEI KARDINÄLE UND EIN BISCHOF RUFEN DEN PAPST DAZU AUF, SEINE LEHREN KLARZUSTELLEN. WAS NUN?" 
Zwei Kardinäle und ein Bischof haben in den vergangenen Wochen Papst Franziskus öffentlich aufgerufen, etliche seiner Äußerungen, Aktionen und Dokumente zu erklären.
Kardinal Gerhard Müller hat am 30. April gebeten, den Offenen Brief an die Bischöfe der Kirche zu antworten, in dem er häretischer Lehren beschuldigt wird, und auch die Neu-Formulierungen der Kirchenlehre klarzustellen, wie sie in "Amoris Laetitia zu finden sind.  Kardinal Willem Eijk hat Papst Franziskus wiederholt um Klarstellung zu Amoris Laetitia- wie auch zu seiner Erlaubnis an die deutschen Bischöfe gebeten, protestantische Ehepartner zur Kommunion zuzulassen. Und Bischof Athanasius Schneider hat Papst Franziskus aufgefordert, öffentlich und mit Autorität die Abu-Dhabi-Erklärung vom 4. Februar zu korrigieren, die einfach behauptet. daß die Vielfalt der Religionen "von Gott gewollt ist".

Diese drei hochrangigen Interventionen und Bitten an den Papst um doktrinale Klarheit haben die Form einer "brüderlichen Korrektur" - die ehrenhafterweise von Papst Franziskus beantwortet werden sollte.

Genau wie Klerus und Laientheologen die Bischöfe gebeten haben, Papst Franziskus mit einigen seiner Statements und Aktionen zu konfrontieren, die den Katholischen Glauben zu unterminieren scheinen, haben diese drei Prälaten - von denen keiner den Offenen Brief vom 30. April offen unterstützt, etwas wie eine öffentliche brüderliche Kritik zustande gebracht.

Am 15. Mai hat Jeanne Smits von LifeSiteNews ein langes Interview mit Kardinal Willem Eijk von Utrecht in den Niederlanden veröffentlicht. Eijk hatte früher zum Buch der 11 Kardinäle  beigetragen, das vor der Familien-Synode von 2015 versuchte, die volle Ehelehre der Kirche zu bestätigen.

Über seinen Appell an Papst Franziskus von 2018 befragt, die Frage der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene zu klären, die jetzt bereits von diversen Pressekonferenzen eingeführt worden sind, erneuert Kardinal Eijk jetzt seine Bitte.
Nachdem er die doktrinale und pastorale Verwirrung, die sich nach der Veröffentlichung von Amoris Laetitia in der Kirche ausbreitete, besonder auf "Grund weniger Elemente und Fußnoten" sagt er:
"Ich denke, daß der Papst deshalb bezüglich der Lehre Klarheit schaffen muß, durch eine Erklärung. von der man sicher sagen kann, daß sie lehramtlich ist."


Dienstag, 7. Mai 2019

up-date zum Offenen Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Katholischen Kirche

Wie Dr. Maike Hickson für LifeSiteNews beichtet, sind heute am 2. Mai weitere Unterschriften zum Offenen Brief hinzu gekommen:  klicken

 

Fr Daniel J. Becker, PhD

Deacon Andrew Carter B.Sc. (Hons.) ARCS DipPF

Dr Lee Fratantuono, Professor Lehrstuhl für Klassische Wissenschaften,  Ohio Wesleyan University

Fr Paul John Kalchik, STB M

Dr Thomas Klibengajtis

Patrick Linbeck, BA, STL, Board Member of Texas Right to Life

Nancy E. Martin, MA Theologie

Fr Boguslaw Nowak, SVD

Abbé Guy Pagès 

Quintilio Palozzi, PhD in Philosophy, emer. Professor 

Dr M. Elizabeth Phillips, MD

Dr Brian Charles Phillips, M.D. FRSCS 

Dr Robert L. Phillips DPhil (Oxon), Professor em. der Philosophischen Universität von Connecticut (USA)

Fr Luis Eduardo Rodríguez Rodríguez, Gemeinde- Priester, Diözese von Los Teques, Venezuela

Fr Darrell Roman

Robert Siscoe, author

Prof. Dr. Peter Stephan

Dr. Patrick Toner, Associate Professor of Philosophy, Wake Forest University, Winston Salem

Elizabeth D. Wickham, PhD, Executive Director, LifeTree


Quelle: LifeSiteNews, Dr.M.Hickson 

Samstag, 4. Mai 2019

Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche ; Gesamttext, Teil 4 und Schluß

Fortsetzung...
Hier geht´s zum Original: klicken

Kardinal Kevin Farrell 
Kardinal Farrell hat seine Unterstützung für den Gedanken ausgedrückt, daß wiederverheiratete Geschiedene die Kommunion bekommen sollten. Papst Franziskus hat ihn zum Präfekten des neu geschaffenen Dicasterium für Laien, Familie und Leben ernannt, ihn in den Rang eines Kardinals erhoben und zum Camerlengo ernannt. (II,IV,V) 

Kardinal Oswald Gracias
Kardinal Gracias hat öffentlich die Ansicht geäußert, daß Homosexualiät eine Orientierung sein kann, die Menschen von Gott gegeben wird. Papst Francis hat ihn zu einem der Organisatoren des Mißbrauchsgipfels im Vatican im Februar 2019 gemacht, (II,IV,V) 

Kardinal Jozef de Kesel
2014 hat Kardinal de Kesel, der damalige Bischof von Brügge, Pater Tom Flamez zum Priester geweiht, nachdem er wegen sexuellen Mißbrauchs verurteilt worden war. Er hat Pater Antoon Stragier bis 2015 nicht aus seinem Amt entfernt, obwohl Stragiers Verbrechen der Diözese seit 2004 bekannt waren. Papst Franziskus wählte im November 2005 Bischof de Kesel als Erzbischof von Mechelen-Brüssel aus und ernannte ihn im November 2016 zum Kardinal (II, IV, V)

Kardinal Rodriguez Maradiaga
In einer Rede in der Universität von Dallas 2013 stellte Kardinal Maradiaga fest, daß das II. Vaticanische Konzil die Feindseligkeiten zwischen der Kirche und dem Modernismus - der vom I. Vaticanischen Konzils verdammt worden war - beendete und behauptete, daß der Modernismus zum großen Teil eine Reaktion auf Ungerechtigkeiten und Mißbrauch war, die die Würde und Rechte des Menschen verletzten" Er stellte fest, daß es keine duale Spezifizierung der Christen- in Laien und Klerus- gibt, die sich essentiell unterscheiden, und daß wir korrekterweise nicht von Klerus und Laien sprechen sollten sondern von Gemeinde und Dienst". Er behauptete, daß "Christus sich nicht selber verkündete oder predigte sondern das Königreich. Die Kirche - als Seine Jüngerin und Dienerin, sollte das Gleiche tun."
Kardinal Maradiaga hat nicht auf die Vorwürfe sexuellen Mißbrauchs von Seminaristen durch Jose Juan Pineda Fasquelle, Weihbischof von Tegucigalpa.geantwortet. Diese Vorwürfe waren Thema einer von Bischof Alcides Jorge Pedro Casaretto durchgeführten apostolischen Visitation, der hat  seinen Bericht im Mai 2017 Papst Franziskus überreicht. Bischof Fasquelle trat im Juli 2018 von  seinem Amt zurück.