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Samstag, 20. Oktober 2018

De Mattei über richtige und falsche Heilige

Roberto DeMattei analysiert und  kommentiert bei Rorate Caeli kritisch die jüngsten Heiligsprechungen des aktuellen Pontifikates.
Hier geht´s zum Original: klicken

De MATTEI: WAHRE UN FALSCHE HEILIG IN DER KIRCHE."

"Unter den Jahrestagen von 2018 ist einer, der unbemerkt geblieben ist: der sechzigste Todestag des ehrwürdigen Pius XII, der nach 19-jähriger Amtszeit am 9. Oktober 1958 in Castelgandolfo starb. Dennoch lebt sein Andenken weiter- besonders, wie Cristina Siccardi schreibt- als Ikone der Heiligkeit, wert der Vikar Christi zu sein und wegen des Umfangs seines Lehramtes, des Kontextes tragischer Ereignisse , wie dem II. Weltkrieg, der sechs Monate nach seiner Wahl zum Papst am 20. März 1939- ausbrach. Der Tod Pius´ XII beendete ein Zeitalter,auf das heute verächtlich als "präkonziliar" oder "konstantinisch" Bezug genommen wird.
Mit der Wahl von Johannes XXIII (28. Oktober 1958) und der Einerbufung des Zweiten Vaticanischen Konzils begann eine neue Ära in der Kirchengeschichte: die mit der Heiligsprechung von Paul VI -nach der von Papst Roncalli- am 14. Oktober ihren Augenblick des Triumphes hatte.

Der Selige Pius XI wartet immer noch auf seine Kanonisierung und Pius XII wurde immer noch nicht selig gesprochen, wohl aber sind alle Konzils- und Nach-Konzils-Päpste kanonisiert worden mit Ausnahme von Johannes Paul I. Es sieht so aus, als ob sie mit ihren Hauptakteuren - ein Zeitalter, das jedoch vielleicht das dunkelste der Kirche in ihrer Geschichte je erlebte- war.

Unmoral breitet sich im gesamten Körper der Kirche aus- beginnend auf ihrer höchsten Ebbene. Papst Franziskus hat sich geweigert die Realität des tragischen Szenarios, das von Erzbsichof Carlo Viganò zutage gefördert wurde, anzuerkennen. Die doktrinale Verwirrung ist komplett, bis zu dem Punkt, daß Kardinal Willem Jacobus Eijk, Erzbischof von Utrecht, öffentlich festgestellt hat, daß "die Bischöfe und der Nachfolger Petri es an Glaubwürdigkeit und Einigkeit fehlen lassen, bei der Erhaltung und Weitergabe des depositum fidei."

Dieses Drama hat seine Wurzeln im II. Vaticanischen Konzil und im Post-Konzil und die Hauptverantwortlichen waren die Päpste, die die Kirche während der vergangenen 60 Jahre geleitet haben. Ihre Kanonisierung stellt heroische Tugenden in der Leitung der Kirche fest. Konzil und Postkonzil haben die Lehre zugunsten der Pastoral und zugunsten dieses "Pastoralismus" verleugnet und sie haben sich geweigert, die Wahrheit zu definieren und Irrtum zu verdammen. Die einzige Wahrheit, die heute feierlich verkündet  wird, ist die Makellosigkeit der Konzilspäpste- und nur sie allein. Zwek scheint zu sein. die Unfehlbarkeit ihrer politischen und pastoralen Entscheidungen zu suggerieren- eher als die Kanoniierung von von Menschen.


Dienstag, 12. Juni 2018

Wenn die Statuen der Madonna weinen...

Auf seinem blog "Stilum Curiae" berichtet Marco Tosatti über das Phänomen weinender Statuen der Madonna an insgesamt 11 verschiedenen Orten in Lateinamerika und Spanien.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"COSTARICA, GUATEMALA, SPANIEN: TRÄNEN BEI 11 STATUEN DER MADONNA VON FATIMA UND DER MADONNA DES GUTEN RATES"

"Uns hat eine Nachricht verblüfft,  die wir auf einer Informations-Seite der "Herolde des Evangeliums" gefunden haben. Die Nachricht wurde von den Verantwortlichen der Amerikanischen Zentrale des Religionsinstitutes bestätigt. Was das bedeutet, darüber laufen Untersuchungen, um dem Geschehen eine solide wissenschaftliche Grundlage zu geben, weil es sich um ein Phänomen handelt, das reale Gemeinden betrifft.

Hier die Nachricht-wie sie von Gaudiumpress.org. berichtet wird. Wir veröffentlichen einen Auszug  und empfehlen interessierten Personen, den Originalartikel zu lesen.

"Vor kurzem, am vergangenen 21. April haben eine Dame und junge Gemeindemitglieder, die sich in der Hauptstadt von Costa Rica gegen 11:15 Uhr auf die Heilige Messe vorbereiteten  erstaunt bemerkt, daß aus den jungfräulichen Augen der Pilgerstatue des Unbefleckten Herzens Mariens viele Tränen flossen. Der Junge, der dieses Phänomen zum ersten mal erlebte, hat seinen Ausbilder informiert und ihn darauf hingewiesen, was gerade geschah. Er selber hat dann verkündet, daß auch eine andere Statue in Costa Rica Tränen vergossen hat und daß es auch in Guatemala ein identisches Geschehen gegeben hatte.

Bei der Feststellung der Tatsache haben sie den Jungen gefragt, woher er mit solcher Sicherheit wisse, was da pasierte. Er hat einfach geantwortet, daß ihm das eine sehr gute Frau gesagt habe.

Allein diese Tatsache hätte genügt, um das Herz eines Jungen, der Maria liebt, anzurühren. Aber hier hören die Zeichen des Himmels nicht auf. Am selben Tag hat sich dieses Phänomen bei vier anderen Bildern der Madonna von Fatima der "Herolde des Evangeliums" vor mehreren Zeugen wiederholt und noch ungewöhnlicher- trat es am 22., 24. und 26. Tag später bei der gleichen Statue der Muttergottes des guten Rates wieder auf. Über das alles ist in einem speziellen Bericht  genau berichtet worden.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Roberto de Mattei schreibt einen Weihnachtsbrief

Roberto de Mattei hat bei Corrispondenza Romana einen Weihnachtsbrief veröffentlicht
Hier geht´s zum Original: klicken, gefunden haben wir ihn bei BenoîtXVI-et-moi  (merci!) klicken


                                                     "WEIHNACHTSBRIEF"

                     

"In diesen dunklen Stunden haben die gläubigen Katholiken das selbe Zutrauen, das die Hirten hatten, die sich der Krippe näherten, um Jesus zu betrachten.

"DAS HEILIGE WEIHNACHTEN: DIE STUNDE DES VERTRAUENS,  IN DER NACHT DER WELT"

"Das Heilige Weihnachten ist nicht nur eine kulturelle Tradition des Westens, oder eine einfache, den Christen teure Erinnerung an eine historisches Geschehen vor 2015 Jahren in Palästina. Weihnachten ist der Augenblick, in dem der Erlöser der Menschheit für uns in einer Wiege gegenwärtig ist und uns auffordert, ihn als König und Herrn des Universums zu verehren.
Die Geburt ist aus diesem Blickwinkel eines der zentralen Geheimnisse unserer Glaubens, die Pforte die uns erlaubt, in alle Mysterien Christi einzutreten.
Der Heilige Papst Leo der Große (440-461) schrieb:  Der, der in seiner Natur unsichtbar war, ist in unserer Natur sichtbar geworden. Das Unverstehbare wollte verstanden werden. ER, der vor der Zeit ist, hat begonnen, in der Zeit zu sein, der Herr des Universums, der seine Majestät verschleierte - hat die Gestalt eines Sklaven angenommen."

Die Manifestation des inkarnierten Wortes in der Geschichte war auch die Stunde des größten Triumphes der Engel. Seit dem Augenblick ihrer Erschaffung - in der Morgenröte des Universums -, wußten sie, daß Gott sich zum Menschen machen würde und sie hatten ihn angebetet - hell leuchtend in der Mitte der Hl. Dreifaltigkeit. Diese Offenbarung hatte die treuen Engel unwiderruflich von den Rebellen getrennt, den Himmel von der Erde, die Söhne des Lichts von denen der Finsternis.
In Bethlehem kam endlich der Moment für die Engel, wo sie sich vor dem Göttlichen Kind niederwerfen konnten, Grund und Zweck ihrer Treue - wie es Pater Faber schreibt. Die Harmonien des Gloria in excelsis überfluteten Himmel und Erde, aber in dieser Nacht wurden sie nur von den Seelen gehört, die von der Erde gelöst, in der Liebe Gottes waren.

Montag, 7. September 2015

Antonio Socci und Medjugorje. Entwarnung?

Heute befaßt sich  A. Socci in seinem blog  "Lo Straniero" mit Medjugorje und der Lage in Rom.Dabei kritisiert er Gianluca Barile und seinen Medjugorje-Artikel ausdrücklich. Wir haben berichtet.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"IN MEDJUGORJE GEHEN DIE LICHTER AUS, ABER IN ROM HERRSCHT TIEFE NACHT. NUR EIN WUNDER....."

"Fortwährend werden Blitze über Medjugorje angekündigt. Am vergangenen Freitag Abend sind sie auf der website von Gianluca Barile niedergegangen.
Er hatte bereits im vergangenen Juni diesen Titel veröffentlicht " Medjugorje, der Vatican weist die Erscheinungen zurück und isoliert die Seher."
Das hat seither einen Streit zwischen den Vaticanisten entfesselt, und am Ende hat es keine Zurückweisung der Erscheinungen durch den Vatican gegeben, aber sie wurde vom ehemaligen Sant´Uffizio angekündigt.
Dennoch ist noch nichts entschieden und alles auf den Herbst verschoben.
Vorgestern nun hat eben die website von Gianluca Barile folgenden Titel herausgebracht:
"Erneute Zurückweisung für die Seher von Medjugorje durch den Vatican. Schluss mit den Zeugnissen in der Gemeinde"

In Bariles Artikel liest man, daß die Glaubenskongregation in einer Aussendung, die von Kardinal G. L. Müller unterschrieben ist, dem Pfarrer Fra Marinko Sakota verboten habe, den "angeblichen" Sehern die seit 34 Jahren behaupten, die "Gospa"( die Madonna) zu sehen, Zeugnis abzulegen oder die Botschaften in der Gemeinde zu verbreiten."
Der Text dieser Aussendung wird allerdings weder veröffentlicht, noch wird die Quelle dieser Nachricht bekannt gegeben. Es ist also nicht klar, wie die Dinge stehen, wenn man die persönliche Ablehnung des Autors gegen Medjugorje bedenkt.
Der wenig später schreibt: "Das von Kardinal Müller geleitete vaticanische Dikasterium wird erst in einigen Wochen zusammentreffen, um seinen Beschluss schwarz uf weiß niederzulegen, das letzte Wort wird Papst Franziskus haben, der nie einen Hehl aus seinem allenfalls leicht verschleierten Skeptizismus gegenüber der Authentizität der Phänomene  von Medjugorje gemacht hat."

Barile sagt also, daß das Sant´ Uffizipo bereits eine Aussendung verschickt habe- mit diesen schwerwiegenden Restriktionen, aber daß es keine Ankündigung eben dieses Sant´ Uffizios gibt, weil es erst in den kommenden Wochen zusammentritt.
Um dieWahrheit zu sagen, nach meinen Quellen, denen der Fratres und aus der Umgebung der Seher wird kategorisch geleugnet, daß aus Rom eine solche Aussendung gekommen sei , die diese Verbote schwarz auf weiß bestätigt.
Deshalb sickern auch so viele Fakten durch, wegen denen die sie sich in Medjudgorje auf eine solche Ankündigung und solche Restriktionen vorbereiten.

Montag, 6. April 2015

"Wie ein Foto von der Auferstehung" Roberto de Mattei über das Grabtuch von Turin


Nach Turin- um das Heilige Grabtuch zu sehen. Roberto de Mattei schreibt in Corrispondenza Romana über die am 19. April beginnende Ausstellung  des Hl. Grabtuches in Turin.
Hier geht´s zum Original:   klicken


      "NACH TURIN ZUR AUSSTELLUNG DES HEILIGEN GRABTUCHES"

"Die nächste Ausstellung des Hl. Grabtuches findet vom 19. April bis zum 24. Juni in Turin statt. 5 Jahre nach der letzten Präsentation haben die Pilger erneut die Möglichkeit, das Heilige Leinentuch, das anläßlich des 200. Geburtstages von Giovanni Bosco im Dom zu Turin gezeigt wird, zu verehren.

Das "Sindone" ist das Grabtuch, in das der Körper unseres Herrn im Grab gewickelt war. Das berichten übereinstimmend die synoptischen Evangelien ( Marus 13, 46: Matthäus 27, 59; Lukas 23, 53) und als "Schweißtuch" spricht auch das Evangelium des Hl. Johannes davon.
Es ist keine einfache Ikone, also eine der unzähligen Abbildungen unseres Herrn Jesus Christus, die in der ganzen Welt verbreitet sind, sondern eine authentische Reliquie, die kostbarste der Christenheit, vor der in den Jahrhunderten die Päpste, Heilige und Millionen einfache Gläubige beteten.

Die Erfindung der Fotografie hat den Schleier vom Mysterium des Tuches, das fast 2000 Jahre seinen Inhalt verborgen hat, enthüllt. Der Körper des Erlösers in das Tuch eingeprägt, präsentiert sich wie das Negativ einer Fotografie, die eine ganze Reihe von Besonderheiten aufweist, die kein Maler sich hätte vorstellen und malen können, ohne den fotografischen Prozess zu kennen.
Der Mann des Sindone, der Jesus ist, sammelt und konzentriert in sich das ganze Drama der Passion. Die exakte Geschichte des Evangeliums- wenn man an die Geißelung, die Krönung mit der Dornenkrone, die Kreuzigung und die Seitenwunde unseres Herrn denkt, bekommt durch das Grabtuch einen außerordentlichen Beweis. Das ins Gewebe eingeprägte Bild bestätigt die Prophezeiung Jesajas:
"Von der Fußsohle bis zum Scheitel ist kein heiler Fleck, nur Beulen, Striemen, und Male von frischen Schlägen, nicht ausgedrückt, nicht verbunden, nicht gelindert mit Öl" (Jes. 1,6)

Warum dieses Leiden? Unser Glaube lehrt uns, daß Jesus in die Welt gekommen ist, um den Menschen von der Sünde Adams zu erlösen, auf Grunde derer alles moralische und physische Böse des Universums  in die Welt kam.

Samstag, 18. Oktober 2014

Ein allgemeines Gefühl der Erleichterung oder ein Wunder von Johannes Paul II

Gefunden bei rorate caeli   klicken   dem ist nichts hinzuzufügen, daher zitieren wir

"Wichtig: Backlash gegen die Manipulierte Synode von Papst Franziskus. Schnipsel aus einem Rom im Unglauben nach 18 Monaten Angst und Druck"

"Es gibt ein allgemeines Gefühl von großer Erleichterung" so beschreibt ein Professor an der Päpstlichen Universität die Stimmungslage am Ende der Synode.
Wörtlich:  "Donnerstag gegen Mittag, hat Johannes Paul II in der Synode ein Wunder getan."

"Das" -so schreibt man bei rorate caeli- "war die Stunde, in der Aufstand gegen den von Franziskus sorgfältig ausgesuchten Mann begann, seinen eigenen ersten Kardinal, Lorenzo Baldisseri, von Bergoglio für die unschätzbaren Dienste, die er ihm während des Konklaves 2013 leistete, hochgepriesen, vor einem Jahr ausgewählt, um die Synode 2014 und 2015 so zu orchestrieren, daß die vom Papst gewünschten Ergebnisse ohne jeden Widerspruch erreicht würden.
Das war eine schwierige Aufgabe, aber Baldisseri widmete sich ihr kraftvoll und im Zentrum stand essentiell die Operation Medien. So lange die Synodentexte geheim blieben, bewegte sich die Medienoperation schnell mit faits accomplis vorwärts, die durch nichts aufzuhalten waren, sodaß das Endresultat eine revolutionäre Schlussrelatio sein würde, die als große Beifallskundgebung des Weltsepiskopates für den Papst, als fast guruartigen ruhmreichen Führer, dessen Meisterung der Ereignisse weder geleugnet noch aufgehalten werden konnte, wirken würde.

In dieser Serie von faits accomplis wäre die von Erzbischof Bruno Forte vor der Synode (!) geschriebene Relatio der ersten Woche, ein glänzender Schritt gewesen: und jeder hier in Rom weiß, daß Franziskus wußte, las und der Veröffentlichung zustimmte. Nichts von dieser Größenordnung geschieht in diesem sehr persönlichen und egozentrischen Pontifikat ohne direktes Wissen des Papstes.
Was unerwartet war-aber nicht hätte sein sollen, war, daß die Mehrheit trotz des intensiven Drucks entschied daß eher wojtylanisch als bergoglianisch sein zu wollen.

Ich habe in den letzten Tagen mit einer große Anzahl Prälaten, viele von ihnen Synodenväter, gesprochen. Sie alle sind wütend und indigniert über Franziskus. Ein Vorsitzender der Bischofskonferenz eines großen afrikanischen Landes nannte ihn mir ins Gesicht "einen Agenten der Zerreissung"

Montag, 29. September 2014

Das Hostienwunder von Siena

Im Libero Quotidiano schreibt A.Socci heute über das Hostienwunder von Siena:      klicken

"Alles hat sich vertraulich abgespielt, am vergangenen 10. September. Aber die wichtigste Nachricht, vom Ergebnis der Überprüfung und Anerkennung, ist durchgesickert und ich stelle sie Ihnen vor
100 Jahre nach der letzten Analyse, die bestätigte, daß die Heiligen Hostien, die in der Basilika San Francesco in Siena verwahrt werden, sich gegen jedes Naturgesetz erhalten haben.
Im Behälter fanden sich-wie vorhersehbar- Schimmelpilze und Bakterien, aber unglaublicherweise war keine der Hostien davon befallen. Ein unerklärliches Phänomen, weil sie durch ihre Zusammensetzung (als Kornprodukt) leicht verderblich sind, empfindlich für Bakterien-und Schimmelbefall.
Es sieht so aus, als vermögen die Naturgesetze gegenüber diesen 233 Hostien nichts.
Vor vielen Jahrzehnten hatte ein Bischof von Siena, Tiberio Borghese, die Gegenprobe machen wollen und ließ einige noch nicht geweihte Hostien in einem Behälter verschließen und versiegeln. Nach 10 Jahren fand eine Kommission aus Wissenschaftlern nur noch von Würmern befallene Bruchstücke. Das ist in der Tat der natürliche Gang der Dinge bei organischer Materie.
Aber diese geweihten Hostien, die sich in der Basilika des Hl. Franziskus in Siena, der Stadt der Hl. Katharina und wunderbarer Treffpunkt der beiden Heiligen Patrone Italiens, erhalten haben, entziehen sich diesen unausweichlichen Gesetzen von Natur und Chemie.

Es war 1730 -unter den verschiedenen eucharistischen Wundern, besonders denen in Italien-war eines die Verwandlung der Hostie in Fleisch (genauer gesagt Herzmuskelgewebe) und in Blut und das andere das von Siena. Dadurch charakterisiert, daß die Hostien auf geheimnisvolle Weise die Zeit und die Naturgesetze ignorierten, und so die permanente Anwesenheit des Herrn der Geschichte und der Ewigkeit  bewiesen.
Der große Thomas S. Eliot dichtete : "Punkt der Verschmelzung des Zeitlosen mit der Zeit."
Hier ist er.
Ein anderer Dichter, Eugenio Montale, auf seiner laienhaften Suche nach Erlösung, suchte den "Durchgang" aus dem Gefängnis der Alltäglichkeit" das "Loch im Netz der Existenz", den ´"Ring, der nicht in der Verkettung der Umstände festhält" . Da war es also - im Ereignis von Siena- das Zeichen des großen Durchgangs, das die Ewigkeit hier in der Zeit aufriss.

Dienstag, 8. Juli 2014

Das Wunder der Bilokation.....oder McKinsey macht´s möglich?


Sandro Magister berichtet für L´ Espresso und La Repubblicca Erstaunliches:
"Wunder in Molise. Der Osservatore Romano verdoppelt den Papst" 
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"Wunder in Molise." Der Osservatore Romano verdoppelt den Papst"
Daß der Papst die Gabe der Bilokation habe, hat niemand erwartet. Und doch erfuhren wir das gestern aus einer absolut zuverlässigen Quelle : dem Osservatore Romano.
In seiner Ausgabe vom 8. Juli -wie immer am vorhergehenden Tag gedruckt- legt die Tageszeitung des Heiligen Stuhls Rechenschaft über den Besuch des Papstes in Campobasso und Isernia ab.
"Ein Wort der Hoffnung" sagt der Titel der ersten Seite. "Diese Hoffnung" -so liest man- "haben die Strafgefangenen des Gefängnisses von Isernia auf den Papst gesetzt, der sie am Morgen des 5. Juli besuchte.
Auf Seite 6 der selben Ausgabe des Osservatore Romano ist die Rede des Papstes im Gefängnis von Isernia in ganzer Länge einschließlich der Grüße und der Abschiedsworte der Gefängnisdirektorin abgedruckt.
Bis hierhin noch nichts, was man nicht schon wüßte.

Aber wenn man Seite 2 aufschlägt: da- das Wunder!
In seinem Artikel kennzeichnet Pierluigi Natalia den Gegenschlag der Mafiosi, die Franziskus in seiner vorhergehenden Reise nach Kalabrien exkommuniziert hatte. Das liest sich so:
"In Verbindung zu den Worten des Papstes in Sibari scheint der Entschluß von 200 Gefangenen zu stehen, der Messe fernzubleiben, die der Papst selber im Gefängnis von Larino feierte."
Daß Franziskus am selben Tag und zur selben Stunde sowohl den Kerker in Larino als auch den von Isernia besuchte, hatte sich keiner vorstellen können, bevor der Osservatore Romano es enthüllte.
Aber das ist nicht alles.
Die Zeitung des Heiligen Stuhls hat uns informiert, daß der Papst im Gefängnis von Larino auch die Messe gelesen hat, was er im Gefängnis von Isernia nicht tat. Und daß er sich vor 200 leeren Stühlen wiederfand, weil die Gefangenen über die Exkommunikation verärgert, sich zurückgezogen hatten.
Keine Kommunion, kein Messe.
Von diesem abenteuerlichen zweiten Leben von Papa Franziskus war bisher noch nichts durchgesickert, bevor es jetzt der Osservatore Romano enthüllte.

Die Beratertätigkeit der Superexperten von McKinsey , die die vaticanische Informationspolitik optimieren soll, beginnt Früchte zu tragen."

Quelle. L´Espresso, Sandro Magister


Freitag, 21. Februar 2014

Papst Paul VI : Wunder anerkannt

Im laufenden Seligsprechungsverfahren für Papst Paul VI hatte Papa em. Benedetto ihm am 20.12.2012 den Heroischen Tugendgrad zuerkannt.
Die Kongregation für die Heiligsprechungen gab nun bekannt, daß die Heilung eines Kindes durch die medizinische Kommission unter der Leitung von Professor Patrizio Polisca als das zur Seligsprechung noch fehlende Wunder bezeichnet und von den Konsultoren des Seligsprechungsverfahrens anerkannt wurde.
Postulator Pater Antonio Marrazzo hatte unter 3 Vorschlägen- passend zur Theologie und der Verteidigung des werdenden Lebens-den Fall eines gesund geborenen Kindes ausgewählt, bei dem während der Schwangerschaft schwerste zerebrale Mißbildung und Schäden diagnostiziert wurden. Die Ärzte rieten der jungen werdenden Mutter -als einzigen Ausweg- zur Abtreibung. Diese lehnte das ab und wandte sich direkt an Papst Paul VI mit der Bitte, für sie und ihr Kind bei der Hl. Jungfrau und bei Gott im Gebet zu "intervenieren", was dieser ihr zusagte.
Das Kind wurde gesund geboren, ist gesund aufgewachsen und wies auch bei Untersuchungen im Erwachsenenalter keinerlei Gehirnschädigungen auf.
Dieses Wunder geschah in der Zeit, in der die Enzyklika Humanae Vita geschrieben und veröffentlicht wurde.

Quelle:  VaticanInsider/La Stampa    klicken

Sonntag, 11. August 2013

Wunder gibt es immer wieder- auch in Rom

Das Motu Proprio Summorum Pontificum wurde übersetzt !

Und weil wir in diesen Tagen Zeugen des Wunders geworden sind, daß die Übersetzung des Motu Proprio Summorum Pontificum 6 Jahre nach einer Veröffentlichung in andere Sprachen als Ungarisch vollendet wurde, wollen wir den deutschen Text lesen und das können wir hier tun:   klicken ,  besonders nachdem es durch das unglückselige Dekret an die FFI wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt ist ( das , wie man aus Rom hört, nach der teilweise massiven Kritik abgeändert werden soll)

Quelle:www.vatican.va

Sonntag, 21. April 2013

Wunder gibt es immer wieder

ja und eines davon hat sich augenscheinlich vor unseren Augen ereignet.  Papst Benedikt XVI trat zurück, Papst Franziskus wurde zu seinem Nachfolger gewählt - zeitgleich entmaterialisierten sich alle Probleme, Skandale & Skandälchen, alle alten, ewig gleichen und neuen Vorwürfe gegen die Kirche, als habe es sie nie gegeben oder als hätten sie schlagartig ihre Relevanz verloren.
Skandale? Welche Skandale?
Die Dauerforderung nach Transparenz und Säuberung? Verdampft!  Die Raben- wo sind sie geblieben ?
Raben?
Die bisher obligate Begleitlitanei der MSM sobald der Begriff  katholische Kirche Thema wurde - verschwand blitzartig in der Mottenkiste der Redaktionen und man hörte nie mehr etwas von ihr.
Auch das Dauernörgeln von Komitees wie dem ZDK, voran Sprecher Glück ( nein nicht wirklich, bei ihm bewahrheitet sich der uralte Sinnspruch nomen est omen nun wirklich nicht) und notorischen Wir-sind-Selbsthilfegruppe ist abrupt verstummt. Hatten sie in trauter Gemeinsamkeit jedes Wort, jeden Buchstaben der von Papst Benedikt kam, bekrittelt, benörgelt, in Bausch und Bogen abgelehnt- so hört man jetzt nichts mehr von ihnen.
Kein Wort, kein Stirnrunzeln, kein habituelles Kopfschütteln, Bedenkentragen, Fordern, kein medienwirksames Empören mehr- nichts.
Wie ausradiert sind die im nörgeligen Kleinkindertrotzton in Dauerschleife vorgetragenen Forderungen, man muß sie nicht noch einmal aufzählen, jeder kann sie im Tiefschlaf mitsprechen-spurlos verschwunden, eine damnatio memoriae ist nichts dagegen, als sei nicht bis vor Kurzem noch das Weiterdrehen des Globus von ihnen abhängig gewesen.
Ein Wunder .

Das wurde übrigens auch in Italien bemerkt, wie dieser Artikel " Die Kirche- plötzlich heilig" zeigt Link

Samstag, 30. März 2013

Das Heilige Grabtuch- oder die Tür des Todes bleibt offen

"Durch seinen Kreuzestod und sein Herabsteigen in das Reich der Toten, in das Reich unserer extremsten Verlassenheit, wohin keine Stimme eines "du" mehr gelangt,(.....) hat Jesus Christus dieses Reich besiegt, den Tod besiegt. Die Tür des Todes bleibt offen, im Tod wohnt das Leben: die Liebe."
aus J.Ratzinger, "Einführung in das Christentum"

Der Karsamstag ist der Tag, an dem Jesus herabstieg, deshalb wird heute am Karsamstag im Jahr des Glaubens, auf Wunsch von Papa em. Benedetto XVI das Grabtuch von Turin für kurze Zeit einer ausgewählten Gruppe von Gläubigen ( Kranke und Behinderte) gezeigt.

              

Als Papst Benedikt am 2. Mai 2010 in Turin vor dieser heiligen Reliquie stand, sagte er:
".... das ist die Kraft des Grabtuches, das Gesicht dieses Schmerzensmannes, der in sich die Passion der Menschen aller Zeiten und aller Orte trägt- auch unsere, unser Leiden, unsere Schwierigkeiten, unsere Sünden. Aus der "Passio Christi-passio hominis" strahlt eine feierliche Majestät, ein paradoxes Herrschertum heraus.
Dieses Gesicht, diese Hände und diese Füße, dieser Brustkorb,dieser ganze Körper spricht, er ist selber ein Wort, das wir in der Stille hören können (.....)


Sonntag, 7. Oktober 2012

Vor 441 Jahren - die Seeschlacht von Lepanto

bei Lepanto / Peleponnes entschied sich heute vvor 442 Jahren das Schicksal zumindest der westlichen Mittelmeerinseln- und Küsten. Sie wurden vor den bis dahin drohenden Eroberungsfeldzügen der osmanischen Flotte bewahrt. Leider traf das nicht für die Eroberungen zu Lande zu- um die abzuwehren, war die Heilige Liga ob der Partikularinteressen der beteiligten weltlichen Fürsten zu schwach.
Was also war geschehen?
Freitag, 29.Mai 1453 war Konstantinopel dem praktisch seit 500 Jahren andauernden Ansturm der Turkstämme aus der Tiefe Asiens und dann der Osmanen zum Opfer gefallen- das 2.Rom, Wirkstsätte des Apostels Andreas, Sitz des Konzils und des Ökumenischen Griechischen Patriarchates, Stupor Mundi mit der prächtigsten Kirche der Christenheit der Hagia Sophia, am 1.8.1571 war auch Zypern, venezianische Besitzung, nach langer Belagerung Beute der Osmanen geworden.
Der Festungskommandant von Famagusta aus altem venezianischen Adel, Bragadino, hatte am Ende die Stadt übergeben müssen- ihm war freies Geleit und Schonung der Bevölkerung zugesagt worden.
Leider war dieses Versprechen wohl der Taqqya geschuldet-denn der unglückliche Bragadino wurde lebendig gehäutet, seine Haut im Triumph nach Istanbul gebracht und dort ausgestellt- den Venezianern und den Christen zur Abschreckung. Das sprach sich im gesamten Abendland herum.
Nun war für die Signoria der Lagungenstadt das Maß voll und sie gaben- endlich und viel zu spät müssen wir heute sagen- dem  schon jahrelangen Drängen von Papst Pius V nach, die christlichen Staaten mögen die Hl. Liga zur Verteidigung der christlichen Länder und Inseln im östlichen Mittelmeer wirkungsvoller unterstützen.
Außer Venedig waren die Seerepubliken Genua und Pisa, das Königreich Neapel, Malta sowie Spanien zusammen mit dem Kirchenstaat Mitglieder dieser Liga, die den Türken mit einer großen Flotte, der größten, die die westliche Welt bis dahin gesehen hatte, in einer Seeschlacht entgegentreten wollte.