Mittwoch, 24. Februar 2016

Über den Schmutz, mit dem die BBC den Hl. Johannes Paul II bewirft.....


Nachdem das ZDF nun auch noch  versuchen mußte, aus dem mißglückten "Enthüllungs"versuch der BBC bzgl. der Briefe des Hl. Johannes Paul II Quotenkapital zu schlagen und dabei noch die dem deutschen Spießbürger ins Hirn gemeißelten Vorurteile über Katholiken im Allgemeinen, Priester & Bischöfe im Speziellen und dann gar noch Päpste! zu bedienen- hier noch einmal ein Kommentar zur "Dokumentation" der BBC und dazu, was aus dem ehemaligen Vorzeigesender außer einem Hort der Political Correctness noch geworden ist.
Geschrieben hat ihn Guido Villa bei La Nuova Bussola Quotidiana.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Markus Lanz & das ZDF hatten allerdings den Papstverehrer- und Biographen A. Englisch als "Fachmann" geladen, der jede einzelne Insinuierung und schmierige Unterstellung sofort abschmetterte. Ob´s hilft, weiß man nicht.

          "DIESER SCHMUTZ DER BBC AUF DEM HL.JOHANNES PAUL II"
"Es war einmal vor langer langer Zeit ein Fernsehsender-Modell für ausgewogene Berichterstattung und Unparteilichkeit, der sich British Broadcasting Corporation nannte, der britische Fernsehsender, besser bekannt als BBC.
Auch heute ist die BBC ein Modell, allerdings nicht mehr für unvoreingenommene Information, wohl aber für ihre dunkle Seite, die Political Correctness, die darin besteht, alles zu vermeiden, was auch immer wen auch immer kränken könnte- in jeder Hinsicht: Rassen und Religionen, von denen es in Groß Britannien eine große Vielfalt gibt- außer gegenüber einer: dem Christentum, und da besonders dem Katholizismus, über den man alles und das Gegenteil von allem sagen darf.

In den vergangenen Tagen hat sich der Journalist Edward Stourton zum Interpreten dieser antikatholischen Anwendung gemacht und in einem in der Dokumentar-Sendung "Panomara" ausgestrahlten Feature die sehr intime Beziehung enthüllt"-so der Autor-die es zwischen dem Hl. Johannes Paul II und der 2014 verstorbenen polnischen Philosophin und US-Bürgerin Anna-Teresa Tymieniecka- verheiratet, 3 Kinder- gegeben haben soll.

Es handelt sich dabei um eine Tatsache, die weder neu noch sensationell ist. Die Briefe von Karol Wojtyla and Frau Tymieniecka sind alles andere als geheim, sie stehen seit Jahren in der Polnischen
Nationalbibliothek allen zur Verfügung und schon vorher haben andere Journalisten und Schreiber daraus Profit zu ziehen versucht, bereits zu Lebzeiten von Johannes Paul II.

                             
Immer das Politisch Korrekte im Auge, wirft der englische Journalist den Stein und versteckt dann seine Hand, er tut so, als gäbe er zu, daß er keinerlei Verletzung des Keuschheitsgelübdes von Seiten des Papstes gegeben habe. (" Ich würde sagen, daß sie mehr als Freunde und weniger als Liebende waren")

Dennoch der weltweite mediale Aufruhr, der dieser angeblichen Enthüllung folgte, läßt denken, daß es sein Ziel war, das Meer aufzupeitschen, Zweifel in die Herzen der Gläubigen zu säen und -nach der populären Vulgata die Idee in die Welt zu bringen, daß der Papst eine Geliebte gehabt habe .
Tatsächlich haben nach dem Pseudo-Scoop des liberalen Katholiken Stourton viele wieder die Abschaffung des priesterlichen Zölibates gefordert, vielleicht um einigen Gedanken, die-wenn man dem Vaticanista des Espresso, Sandro Magister glaubt, auch in den Heiligen Palazzi schon in diese Richtung gehen, Vorschub zu leisten.

Was soll man von dieser Situation denken?  Daß wer im Schmutz lebt - benutzen wir aus stilistischen Gründen das Bild des Schmutzes-auch wenn wir an etwas anderes denken,- und sich im Schmutz herumwühlt, schwelgt und sich aalt, sieht um sich herum nur Schmutz und verwandelt alles in Schmutz, was er tut, denkt und berührt.



Außerhalb dieses Bildes ist die heutige Menschheit vom Sex förmlich besessen und kann nicht begreifen, wie es zwischen einem Mann und einer Frau ein rein freundschaftliches Band geben kann, ohne daß die Gedanken sofort zum Sex gehen,.
Von dieser Krankheit und Besessenheit war der Hl. Johannes Paul  in keiner Weise befallen, der- im Gegenteil-als der wahre Apostel der Reinheit für alle Menschen, besonders aber für die Priester betrachtet werden kann.

Wie viele, die Papst Wojtyla persönlich begegnet sind, bezeugen, war er Gott so nahe, daß er trotz der der menschlichen Natur innewohnenden Begrenztheit- nicht nur durch seine Worte sondern auch durch seine Person die lebendige Anwesenheit Gottes unter den Menschen vermittelte.
So erzählt z.B. Kardinal Bozani, der Erzbischof von Zagreb, der 1985 mit dem Papst durch die grünen Hügel des Kroatischen Zagorje, die Zagreb mit dem Heiligtum von Maria Bistica verbinden, fuhr, wo kurz darauf Kardinal Alojzij Stepinac selig gesprochen werden sollte, der Papst zwar physisch anwesend war und mit ihm sprach aber mit dem Geist ganz woanders zu sein schien, in höheren Sphären als die Welt der Menschen.
Diese seine enge Intimität mit Gott ermöglichte es ihm, zu vermitteln, daß er ein treuer Zeuge der Liebe Gottes war, nicht der Liebe aus den Liedchen sondern der Liebe die Christus für uns Menschen bewiesen hat, als er an das Holz des Kreuzes geheftet war.

Er war der Zeuge des vorrangigen Projektes der Liebe Gottes zu Mann und Frau, die wir Menschen wegen der Ursünde nicht empfangen konnten, die da ist, in Männern und Frauen das Ebenbild Gottes erkennen zu können, eine Person, die des Respektes würdig ist und die es verdient, die reine Liebe zu empfangen  und nicht gedemütigt und auf ein Objekt der Begierde reduziert zu werden zur Befriedigung halbanimalischer Impulse.
Daher sein Insisitieren auf die voreheliche Keuschheit in seiner Katechese, als wahrem Beweis  der Liebe, die sich der geliebten Person schenkt und sie empfängt sowie auf die Keuschheit und Treue innerhalb der Ehe.

Mit seiner Theologie des Leibes, mit der sich zu Beginn seines Pontifikates die Katechesen bei den Generalaudianzen am Mittwoch viele Monate lang  beschäftigten, hat er herausgearbeitet, nach einer Privatoffenbarung- was Jesus in wenigen Worten über seine Eltern, die Allerheiligste Maria und die Heiligen Joachim und Anna sagte: "um alles das zu erreichen, mußten sie ein wirklich dauerhaft tugendhaftes Leben führen, Tugend des Glaubens, Tugend der Barmherzigkeit, Tugend der Hoffnung, Tugend der Keuschheit, Die Tugend der Keuschheit der Eheleute. Man muß nicht jungfräulich sein, um keusch zu leben, Und keusche Ehebetten haben ihre Schutzengel, aus ihnen kommen gute Kinder, die aus den Tugenden ihrer Eltern die Regel für ihr eigenes Leben machen.

In der intimen Beziehung zu Gott und aus dem Leben seiner Liebe kam seine Fähigkeit tiefe, liebevolle und reine Freundschaften zu nicht wenig Frauen zu leben- wie es auch der Fall bei seiner anderen großen polnischen Freundin war- Wanda Poltawska-wohl zum offensichtlichen Mißvergnügen und Überdruss seiner eigenen Entourage im Vatican, offensichtlich Opfer einiger typischer klerikalen Tabus gegenüber Frauen und unfähig die Geistesgröße eines wahren Mannes Gottes zu erkennen, der der Papst war.

Auch der Zölibat und die priesterliche Jungfräulichkeit waren Themen aus eigener Anschauung bei seinen Katechesen, der Hl. Johannes Paul II lehrte mit seinen Worten und seinem Leben, wie das möglich ist: nur wenn der Priester in der Spiritualität wächst und in eine intime Verbindung zu Gott und seiner Liebe gelangt, diese Liebe auch im eigenen Herzen lebt, mit einem intensiven Gebetsleben mit Buße und durch die totale Hingabe an Maria, weil Maria die einzige ist, die unsere Seele dahin bringen, kann in völliger Intimität zu Gott und seiner Liebe zu leben.

Man darf sich nicht wundern, daß auch Johannes Paul II, einer der größte Heiligen des letzten Jahrhunderts Ziel von Beschuldigungen sexueller Art geworden ist.
Das ist auch Pater Pio passiert, der beschuldigt wurde, eine Geliebte zu haben, angeblich mit kompromittierenden Aufnahmen, die bis in den Vatican gelangten. Aber auch andere Päpste dirses Jahrhunderts wie z.B. Papst Pius XII. In dem Fall war es die mehr als 40 Jahre dauernde Anwesenheit von Schwester Pascalina  Lehnert,  die ihn seit der Zeit in der Nuntiatur in München in Bayern bis zu seinem Tod 1958 begleitete. Auf andere Weise wurden auch Paul VI und auch Benedikt XVI beschuldigt.
Das was in dieser perversen Epoche auch Christus  unterstellt wurde,  konnte seinen Jüngern nicht erspart bleiben.

Wir Gläubigen sollten uns von diesen Stimmen nicht irritieren lassen und uns dessen bewußt sein, daß in dieser Zeit und mehr noch in naher Zukunft, alles was Heilig ist, in den Schmutz geworfen und   wird.
Es ist an uns- mit der Gnade des Herrn und die Fürsprache der Allerheiligsten Maria und ihren Heiligen diesen Bösartigkeiten nicht zu glauben und im Glauben stark zu sein.
Indem wir diese Beweise der Liebe leben und an Glauben festhalten, retten wir -wie Jesus versprochen hat- unsrer Seelen."

Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana, Guido Villa

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