Donnerstag, 4. August 2016

Der Heilige Pfarrer von Ars

Heute gedenkt die Kirche des Hl. Pfarrers von Ars, Jean-Marie Baptiste Vianney, der am 4.August 1859 in Ars-sur-Formans starb.
Papst Benedikt XVI hatte den Hl. Pfarrer von Ars und seine totale Hingabe für das Jahr der Priester, 2009, als Beispiel für alle Priester dargestellt.
Hier geht´s zum deutschen Predigttext:    klicken

           

                 Hier ein Ausschnitt aus der Predigt zu Beginn des Priesterjahres am 19. Juni 2009

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Vorhin konnte ich in der Chorkapelle die Reliquie des hl. Pfarrers von Ars verehren: sein Herz. Ein von göttlicher Liebe entbranntes Herz, das beim Gedanken an die Würde des Priesters ergriffen war und zu den Gläubigen mit bewegenden und erhabenen Worten sprach. Er sagte: »Nach Gott ist der Priester alles! … Erst im Himmel wird er sich selbst recht verstehen« (vgl. Schreiben zu Beginn des Priester-Jahres). 
Pflegen wir, liebe Brüder, dieses Angerührtsein, sowohl um unseren Dienst mit Großherzigkeit und Hingabe zu erfüllen, als auch um in der Seele eine wahre »Gottesfurcht« zu bewahren: die Furcht vor der Möglichkeit, den uns anvertrauten Seelen durch unsere Nachlässigkeit oder Schuld so viel Gutes vorzuenthalten oder ihnen – Gott bewahre uns – Schaden zuzufügen. 
Die Kirche braucht heilige Priester; Priester, die den Gläubigen helfen, die barmherzige Liebe des Herrn zu erfahren, und die deren überzeugte Zeugen sind. In der eucharistischen Anbetung, die der Feier der Vesper folgen wird, werden wir den Herrn bitten, daß er das Herz eines jeden Priesters mit jener »seelsorglichen Liebe« entflamme, die fähig ist, sein persönliches »Ich« Jesus, dem Priester, anzugleichen, um ihn in der vollständigsten Selbstschenkung nachahmen zu können. 
Diese Gnade erlange uns die Jungfrau Maria, deren Unbeflecktes Herz wir morgen mit lebendigem Glauben betrachten werden. Für sie hegte der hl. Pfarrer von Ars eine kindliche Verehrung, so sehr, daß er im Jahr 1836, die Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis vorwegnehmend seine Pfarrei bereits der »ohne Sünde empfangenen« Jungfrau Maria geweiht hatte. 
Und er behielt die Gewohnheit bei, oft diese Weihe der Pfarrei an die heilige Jungfrau zu erneuern, wobei er die Gläubigen lehrte, daß »es genügt, sich an sie zu wenden, um erhört zu werden«, aus dem einfachen Grund, weil »sie uns vor allem glücklich sehen will«. Die heilige Jungfrau, unsere Mutter, begleite uns im Priester-Jahr, das wir heute beginnen, damit wir verläßliche und erleuchtete Führer für die Gläubigen sein können, die der Herr unserer pastoralen Sorge anvertraut. Amen!


                            

                   
    HEILIGER JEAN MARIE VIANNEY BITTE FÜR UNS!

Quelle: La Santa Sede, LEV, raffaellablogspot



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