Samstag, 14. Januar 2017

Fundstück: wie sich die Zeiten ändern oder eine Bischofskonferenz vergaloppiert sich.

Wie Felizitas Küble bei charismatismus.wordpress,  wo wir unser Fundstück gefunden haben (Danke!),  so richtig sagt: man staunt nicht schlecht oder traut seinen Augen nicht, wenn man liest zu welchem Vergleich sich die Redaktion von "katholisch.de " -dem Internetportal der DBK!- bezüglich der 4 dubia-Kardinäle versteigt.
Hier geht´s zum Fundstück:    klicken

Felizitas Küble

"Brutus und Cassius: Sind kritische Kardinäle mit Cäsarenmördern vergleichbar?"

Wer im Geschichtsunterricht halbwegs gut aufgepaßt hat, staunt nicht schlecht, wenn er auf „Katholisch.de“, dem Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, im heutigen Wochenrückblick Folgendes zu lesen bekommt, bezogen auf innerkirchliche Kritiker von Papst Franziskus:  
„Denn die Feinde kommen aus den eigenen Reihen. Statt Brutus und Cassius heißen sie diesmal Burke und Caffara.“
Wie kommt die Redaktion dazu, derart schwere Geschütze aufzufahren? Warum sind dort die Nerven derart auf Grundeis?!
Natürlich sollen die beiden konservativen Kardinäle mit jener harten Aussage wohl kaum mit den historisch bekannten Cäsaren-Mördern gleichgesetzt werden.
Es wird aber offensichtlich ein Zusammenhang hergestellt, der beinhaltet, jene beiden Kirchenmänner wollten den Papst „stürzen“, wenngleich nicht gerade mit Dolch und Säbel, aber vielleicht mit dem „Waffen“ des Wortes?
War denn das Portal der Bischofskonferenz auch derart dünnhäutig, als damals Papst Benedikt im Zusammenhang mit der Exkommunikations-Aufhebung der Pius-Bischöfe von einer Reihe deutscher Bischöfe öffentlich kritisiert wurde?
Im Vergleich dazu erscheinen die „Dubia“ (Zweifel), welche einige Kardinäle hinsichtlich „Amoris Laetita“ (AL) geäußert haben, geradezu wie sanftes Säuseln.

Während es früher auch in vielen bischöflichen Ordinariaten als schick galt, den Papst zu kritisieren, scheint dies heute eine neue Todsünde zu sein, bei der sofort an Brutus und Cassius, die berüchtigten Mörder Cäsars (eines römischen Diktators auf Lebenszeit), erinnert wird.
Wie sich doch die Zeiten ändern…."
                                                                                                                                       

Dem kann man nur kopfschüttelnd zustimmen, wenn auch nicht überrascht. Konnte man denn anderes erwarten? Schließlich gehörten doch mindestens zwei der renommiertesten Purpurträger der DBK zur St. Gallen-Mafia.


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