Sonntag, 31. Januar 2016

2 Millionen im Circus Maximus. Italien als "Leuchtturm der europäischen Zivilisation."

Von einem der dabei war. Andrea Lavelli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana die gestrige Großdemonstration gegen die Lex Cirinnà im symbolisch so aussagekräftigen Circus Maximus. Wir im Gendertheorie-gehirngewaschenen Deutschland können nur sagen:  tu felix Italia!
Hier geht´s zum Original:    klicken

"FAMILIENTAG 2016,  ZWEI MILLIONEN IM CIRCUS MAXIMUS UM DIE SCHÖNHEIT DER FAMILIE ZU UNTERSTREICHEN" 
"Die Fläche des Circus Maximus begann bereits am späten Vormittag sich mit einem Meer von Menschen zu füllen. Da sind Familien mit kleinen Kindern im Gefolge, sehr viele Jugendliche und Heranwachsende, Mitglieder verschiedener katholisch inspirierter Bewegungen aber auch anderer religiöser Konfessionen.

Am Ende sollen es 2 Millionen sein die den Circus Maximus für einen Tag füllen, den Familientag, der einen historischen Beigeschmack hat. Weil die 2 Millionen Menschen beschlossen haben, die Mühen langer Anreisewege auf sich zu nehmen um hier präsent zu sein und für ganz Italien die Schönheit der Familie zu bezeugen und vor allem, um zur Lex Cirinnà - zur Insitutionalisierung ziviler Ehen ein trockenes "Nein" zu sagen, um zu sagen, daß jedes Kind das Recht auf einen Vater und eine Mutter hat, daß man sich Kinder nicht kaufen kann, Gebärmütter nicht mieten kann.
Weil es sich - nach dem bereits großen Erfolg der ersten Demonstration auf der Piazza San Giovanni darum handelt zum zigsten mal zu bekräftigen, daß im Italien dieser Zeit das Volk begonnen hat, den Kopf zu heben und Kenntnis zu nehmen von seiner Verantwortung, die Wahrheit der Ehe und die Rechte der Kinder zu verteidigen.

"Heute habt ihr die Geschichte dieses Landes verändertweil man nie zuvor eine solche Versammlung gesehen hat: hier sollen die "Paläste" euch hören: hat Mario Adolfini zu Beginn des Tages gerufen, als die Mitglieder des Komitees: "Verteidigen wir unsere Kinder" das Wort ergriffen, die Veranstalter der Demo. "Auf diesem Platz hat heute ein Volk gesprochen das als zerstritten und irrelevant galt, es hat sich heute durch euch gezeigt um zu sagen, daß es Menschenrechte gibt und da sind die Rechte der Kinder, weil Kinder unbezahlbar sind. Die Lex Cirinnà will ein Preisschild an den Bäuchen der Mütter und neben den Namen unserer Kinder anbringen: das wird nicht zugelassen. Nein zu Cirinnà!"
Dieser Slogan wurde mehrmals von der ozeanischen Menge skandiert, das bezeugten auch die zahlreichen Spruchbänder, die ausdrücklich die Rücknahme des Gesetzes zu den zivilen Ehen  forderten - dabei fiel besonders das bedeutungsvolle "Renziricicorderemo" auf , "Renzi wir werden uns erinnern"



"Wir sind noch einmal hier, um das Offensichtliche zu demonstrieren - und das ist, daß die Familie aus der Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau besteht und daß ein Kind einen Vater und eine Mutter braucht und daß man den Körper einer Frau wegen der egoistischen Wünsche zweier Menschen nicht zu einer Handelsware machen kann: deshalb werden wir diesem unverdaulichen juristischen Mischmasch ohne wenn und aber entgegentreten," das war die Rede von Gianfranco Amato, dem Präsidenten der Juristen für das Leben "wir wollen auch für den Menschen, der heute so irrt, ein Wort der Hoffnung aussprechen, es gibt einen milden und barmherzigen Gott, der ihn mit unendlicher Liebe liebt."

Auf dem Podium hat auch Costanza Miriano gesprochen, die allen dankte, die durch ihre Spenden die materielle Realisierung des Familientages ermöglichten. Von der Miet-Gebärmutter- der verabscheuungswürdigen Praxis, die die Lex Cirinnà ausdrücklich zuläßt, hat Jennifer Lahl gesprochen, Gründerin und Präsidentin des Zentrums für Bioethik und kulturelles Netzwerk die besonders gegen die Leihmutterschaft kämpft: "Die Surrogatmutterschaft beutet die Frauen aus, macht sie zu Sklavinnen und behandelt sie wie bezahlte Kinderfabriken. Sie behandelt die Kinder als käufliche und wiederverkäufliche Objekte, die zu planen das Recht der Eltern ist und die man verwerfen kann, wenn sie nicht mehr willkommen sind."

Dann hat Zelijka Markic, die Vorsitzende der Inititative "Im Namen der Familie" das Wort ergriffen, der es in Kroatien gelungen ist - angesichts der Zustimmung der Regierung zu einem Gesetz zu gleichgeschlechtlichen Ehen ein Referendum durchzusetzen (das erste Referendum auf Grund einer Volksbefragung in der Geschichte des Balkanstaates) das dann verfassungsmäßig bestätigte, daß eine Ehe auf der Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau besteht. "Die Ehe ist das Fundament der Familie, die Urzelle der Gesellschaft und der beste Ort, Kinder zu empfangen und groß zu ziehen und deshalb muß der Staat die Ehe schützen," sagte sie auf dem Podium im Circus Maximus, "man muß zuerst dafür sorgen, daß das Wesen der Ehe, das fundamental ist, geschützt wird, aber das genügt nicht, weil diese Ideologie, die man unserer Gesellschaft aufzwingen will, Einfluss auf alle hat: wir können nicht unsere Kinder den Preis für eine Schlacht bezahlen lassen, die wir führen müssen."

Am Ende dieser historischen Manifestation der Straße stand die Rede des nationalen Sprechers des Komitees "Verteidigen wir unserer Kinder", Doktor Massimo Gandolfinis: "Man hört sagen, daß Italien das Rücklicht am Ende Europas sei, weil es das einzige Land im westlichen Europa ist, das keine gesetzliche Regelung für zivile Ehen hat, Italien ist im Gegenteil der Leuchtturm, der die Zivilisation unseres Kontinents anzeigt" skandierte der Neurochirurg. "Weil es zutiefst unzivilisiert ist, die Geburt eines Waisenkindes zu programmieren, weil es ein unzivilisierter Gedanke ist, die Gebärmutter einer Frau zu kaufen: man kann ein Verlangen nicht in ein Recht umwandeln."

Als er von der Lex Cirinnà sprach, sagte Gandolfini dann, daß es absolut nötig ist, eine radikale Operation durchzuführen: es handelt sich nicht um einige Worte, die ausgetauscht werden müssen, um das Gesetz annehmbar zu machen. Es muß komplett zurückgewiesen werden." Die zahlreich anwesenden Politiker erinnerte Gandolfini dann an ihre Verantwortung im Parlament, Repräsentanten für diese von der Menge präzise formulierte Forderung zu sein, eben dieser Menge, der sie im Augenblick der Wahl antworten werden müssen.

"Die Geschichte Europas zeigt, daß seine Kultur nicht durch Qualitätssprünge - nicht durch das Zeugnis weniger Mutiger - unter persönlichem Opfer erkauft - errungen wurde, weil die Kraft der Wahrheit sich von selbst durchsetzt, weil sie die Wahrheit ist "beendete Gandolfino seine Rede "Wir können niemals sagen, daß alles verloren ist. Uns die Schlacht, Gott die Ehre."

Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana, A. Lavelli





  

1 Kommentar:

  1. Orlando furioso01.02.16, 12:24

    Lächerlicherweise versuchen die Interessierten ("wir wollen Leih-gebärmütter", "wir wollen uns Kinder kaufen dürfen") jetzt, um die Teilnehmerzahlen zu feilschen, waren es nicht vielleicht nur Hunderttausende,gar Zehntausende oder einige wenige?
    Das klappt vielleicht in den üblichen, dem Einheitsdenken unterworfenen mainstream-Medien in D-und hat ja Methode, wie wir aus den vorhergehenden Versuchen dieser Art schon wissen (la manif pour tous, mit gut 1,5 Millionen Teilnehmern, wo die Präfektur den Auftrag hatte, bei 750.000 aufzuhören zu zählen und die Freunde der All-Ehe auch von Zehntausenden fabulierten). Die verzweifelten Zahlenspielereien ändern aber auch nichts an der massiven Präsenz der Familien und den klaren Aussagen sowohl der Redner als auch auf den Spruchbändern. Deshalb sind alle Bemühungen, das Gegenteil zu behaupten, vergebene Liebesmüh.

    AntwortenLöschen