Mittwoch, 7. September 2016

Fundstück: Kanzlerin widerlegt Matussek

Von Matthias Matussek haben wir lange nichts gehört. Jetzt nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern hat er sich mit einem Beitrag mit dem Titel: "Das Neue Deutschland"  auf der "achse des guten" zu Wort gemeldet.
Hier geht´s zum Original: klicken

Hier ein Ausschnitt aus dem lesenswerten Artikel:

"Im Juli 2014 schrieb ich in der „Welt“ unserer Kanzlerin zum 60. Geburtstag eine Art Liebeserklärung. Ich schrieb, dass ich unter ihrer Kanzlerschaft beruhigt schlafe, da sie weder zu Visionen neige noch zu Gewaltakten, ebendiese zu verwirklichen. Ich schrieb, dass ich einschlafe, wenn sie zu reden beginnt, aber das sei okay so. „Sie praktizieren eine Politik der Feinjustierung, sie vermeiden (die Kernkraftfrage jetzt mal ausgenommen) hektische Kurswechsel. Soviel Rationalität war selten bei uns. Sie sind kein impulsiver Lebemann und Kampfbulle wie Gerhard Schröder, kein unberechenbarer Kavallerist wie Peer Steinbrück, Sie sind viel weniger präsent, dafür ständig oben.“
Gut ein Jahr später widerlegte sie mich. Mit Visionen und Gewaltakten, mit der Öffnung der Grenze und der Schaffung eines anderen, eines Neuen Deutschland. „Unser Land wird sich verändern“. Und das alles nur um mich zu widerlegen. Ich finde das sehr übertrieben.
Seitdem rätsele ich darüber, was in die Dame gefahren ist, aus Deutschland einen grenzenlosen „Hippie-Staat“ (Economist) zu machen. Waren es die Tränen des Palästinenser-Mädchens in jener TV-Sendung, dem sie unter Verweis auf unsere Rechtslage kein dauerhaftes Bleiberecht einräumen mochte? Waren es die „Bilder von der ungarischen Grenze“, die sie nicht ertragen mochte und damit einfach mal das Dublin-Abkommen und andere EU-Gesetze brach?"
(..........)
Quelle: achsedesguten, M.Matussek

 

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