Donnerstag, 27. April 2017

DAS ÄGYPTEN VON PAPST FRANZISKUS

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die kritischen Äußerungen zweier Jesuiten zur Ägaptenreise des Papstes und seiner Wahrnehmung des Islams.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS ÄGYPTEN VON PAPST FRANZISKUS ZWISCHEN REALITÄT UND PHANTASIE" 

Nach Fr. Henri Boulard hat eine weiterer ägyptischer Jesuit und Islamologe in politisch nicht korrekten Worten den kommenden Besuch von Papst Franziskus in Ägypten dargestellt. Sein NAme ist Samir Khalil Samir. Er ist 79 Jahre alt und lehrt am Päpstlichen Orientinstitut in Rom und der Sankt-Joseph-Universität in Beirut.

                                         Egitto
                             

Über Pater Boulards Interview mit dem Osservatore Romano haben wir bei Settimo Cielo vor 10 Tagen berichtet

"Islam, Religion of the Sword." The Alarm of an Egyptian Jesuit 
(Islam, Religion des Schwertes", Die Warnung eines Ägyptischen Jesuiten)

Während das ausführlich Interview Giuseppe Rusconis mit Pater Samir heute auf demblog rossoporpora erschienen ist. (/Wir werden es für ´s Beiboot übersetzen.)"

"Papa in Egitto. Intervista al gesuita Samir Khalil Samir"
Der Papst in Ägypten, Interview mit dem Jesuiten Samir Khalil Samir 
Ein must-read um den Hintergrund des Besuchs von Papst Franziskus zu verstehen.

Hier z.B. was Pater Samir über die Al-Azhar-Universität sagt, die so mythologisiert worden ist.


"Das ist nicht primär eine Universität im westlichen Sinne, weil ihre Aufgabe ist, die Imame auszubilden. Sie ist im Wesentlichen eine große islamische theologische Fakultät. Der problematischste und schwerwiegendste Aspekt ist, daß mit den Jahren der Inhalt der Lehre sich nicht geändert hat: die Bücher sind die des XIV. Jahrhunderts. Die Bücher beruhen auf Manualen der vergangenen 7 Jahrhunderte, dem Koran der vergangenen 14 Jahrhunderte. "



Im Hinblick auf die Gewalt und die Muslimische Natur von ISIS:
"Alles das, was ISIS tut, findet man im Koran oder der Sunna, das ist die Sammlung der Taten und Aussagen Mohammeds. Ich will ein Beispiel geben: als ISIS einen jordanischen Piloten gefangen nahm, haben sie ihn in einen Käfig gesperrt und lebendig verbrannt. Die Reaktion von Al-Azhar war zu sagen, daß diese tat nicht islamisch war, weil Mohammed sagt, daß die Feuerstrafe Allah vorbehalten ist. Unglücklicherweise gibt es eine andere Aussage Mohammeds. Sie kamen zu ihm mit zwei Männern, die in einer sexuellen Handlung miteiander gefangen worden waren. Und er "verbrennt sie und werft ihre Körper in die Wüste." Dieses Angebot verschiedener Zitate, die einander widersprechen, ist eine Tragödie für den Islam."
Und im Hinblick auf die Absichten von Papst Franziskus und sein Islamverständnis:
"Sein Ziel, alles zu tun, um sich öffentlich mit der Muslim-Welt zu versöhnen. Für ihn sind alle Religionen Religionen des Friedens und haben alle Religionen ihre Fundamentalisten. Das kann man aus einigen seiner Stegreifbemerkungen als Antwort auf Fragen von Journalisten im päpstlichen Flugzeug schließen. Wie z.B. als er auf dem Rückweg der Apostolischen Reise nach Polen die Gewaltakte der Muslimfindamentalisten mit denen von Männern in Italien, einem Katholischen Land gleichsetzte, die ihre Freundin oder ihre Schweigermutter ermorden. Die Tasache ist, daß der Papst den Islam durch einen reputierten Imam in Buenos Aires kennen gelernt hat...."
Ein Punkt, auf dem Pater Samir besteht. ist die wachsende Islaminsierung, gemäßt der Regeln die Saudi Arabien aufstellt und nicht den etremen Rändern sondern der Ägyptischen Bevölkrung als Ganzes aufgezwungen werden.
Es gibt eine Bestätigung dafür in den Daten, die das Pew Research Center in Washington in den letzten beiden Jahren gesammelt hat.
Durch eine engmaschige Überwachung vieler  Muslimischer Länder kommt zutage. daß Ägypten zu den Ländern gehört, die für den Radikalismus am empfänglichsten sind.
75% dr ägyptischen Bevölkerung glaubt, daß die Scharia - also aus Koran und Sunna entstandene System- das offenbarte Wort Gottes ist.
74% wollen die Scharia als Staatsrecht
74% wollen, daß die Scharia nicht nur auf Muslime angewendet wird, sondern auch auf  Nichtmuslime.
95% wollen, daß religiöse Richter über Familien- und Eigentums-Streitigkeiten entscheiden.
70%  befürworten Körperstrafen für Verbrechen wie Diebstahl
81% befürworten die Steinigung für Ehebrecher
86% befürworten die Todesstrafe für die, die den Islam verlassen.
Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister


1 Kommentar:

  1. Der Blauäugigkeit des derzeitigen Papstes sind keine Grenzen gesetzt. Er ist unfähig zu begreifen.

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