Sonntag, 25. Juni 2017

Die noch "geheimen" Pläne für einen neuen Katechismus oder Vatileaks III? ....Oder wenn nur noch Satire bleibt...

Marco Tosatti -altgedienter und verdienter Vaticanist mit besten Verbindungen zum Inneren hinter den Vaticanischen Mauern- scheint angesichts des aktuellen Pontifikates seine Samthandschuhe endgültig in die Altkleidersammlung gegeben zu haben. Und er scheint seiner Verzweiflung nur noch durch Ironie und Satire begegnen zu können.
Bei Stilum Curiae berichtet er über geleakte Pläne für einen neuen, zeit-und weltgeistangepaßten Katechismus -wie sein angeblicher Informant sagt-, à la Rahner.
Nicht alles, was dieser geheimnisvolle Informant verrät, ist ganz ernst zu nehmen - wohl aber das, was Kardinal Siri über Karl Rahner und die Jesuiten sagte:
"Rahner hat alles verdorben und ich verstehe nicht, wie die Jesuiten ihn je bis zum Ende unterstützen konnten. Wer von euch Jesuiten gehen will, soll gehen, wer aber bleibt, muß sein wie derHl. Ignatius."

                          

         
Hier geht´s zum Tosatti-Original:  klicken

"ES IST SONNTAG UND RVC (ROMANA VULNERATUS CURIA) KEHRT ZURÜCK.
FÜR DIE FREUNDE MIT NEUEN INDISKRETIONEN ÜBER DIE JESUITEN."

Liebe Freunde, der mysteriöse Informant über die geheimsten Dinge im Vatican, Romana Vulneratus Curiae (Neudefinition der Römischen Kurie) ist wieder dazu zurückgekehrt, mir zu schreiben.
Der gute RVC hat sein Versprechen gehalten. Wie Sie sich erinnern,hatte er vergangenen Sonntag geschrieben:

"Von einem Insider ist mir anvertraut worden, daß ein Grüppchen von jesuitischen Theologen die großen Veränderungen studiert, die für den neuen Katechismus nötig sind. Bis jetzt hat man mich nur wissen lassen, daß die sich auf die generellen Vorschriften der Kirche beziehen, aber man hat sich bemüht, mir die Vorschläge, die der Spitze nächster Zeit vorgeschlagen werden sollen, im voraus mitzuteilen."

Gestern haben uns neue Indiskretionen zur Zukunft der katholischen Gläubigen erreicht. Hier sind sie.

Bis vor kurzer Zeit hat der Katechismus der Christlichen Lehre erklärt, daß die vier Sünden. die zu Gott schreien
1. vorsätzlicher Mord,
2. unreine Sünde wider die Natur,
3. Unterdrückung der Armen,
4. Veruntreuung des Lohnes der Arbeiter.






Heute sehen die neuen beherrschenden Richtlinien à la Rahner in der Lehre etwas Abstraktes, wenn nicht sogar einen Mißbrauch.
Und das, weil die Kirche nicht mehr das Recht /die Pflicht haben soll, moralisch zu beeinflussen, wie die Gesellschaft aufgebaut werden soll, indem das Naturrecht und das Moralrecht eliminiert werden.
Und weil die Kirche beschlossen zu haben scheint, von der Doktrin abzusehen (die sie von der Welt entfernt hatte) und sich nur der Praxis zu widmen (die mit der Welt versöhnt), muß die Gewohnheit zu urteilen und zu verurteilen, unterbrochen werden und man soll nur verstehen, entschuldigen, akzeptieren.
Außerdem soll man aufhören, sich mit den Sünden wider die Natur und die Reinheit zu beschäftigen.
Deshalb wird unsere Entwicklungs-Studiengruppe dem Hl. Vater wahrscheinlich die folgende Revision der Sünden, "die zum Himmel schreien" vorschlagen:

1. Vorsätzlicher Mord an Insekten, auch schädlichen (inklusiv Mücken mit Räucherapparaten) und
Verschmutzung der Kanalisation durch zu häufiges Waschen.

2. Unreine Sünde wider die Natur ist es sexuelle Beziehungen mit der eigenen Ehefrau mit dem Ziel, Kinder zu zeugen, zu haben, wenn das Paar bereits zwei hat.

3. Die Immigranten fürchten und nicht mit den eigenen persönlichen Ressourcen zu ihrem Willkommen beitragen.

4. Betrug an der CEI, indem man ihr die unerläßlichen 0,8% vorenthält,mit denen sie die Immigranten unterstützt und die Abwässer reinigt.

In der nächsten Folge werde ich Ihnen erzählen, welches die vorgesehenen Veränderungen der sechs Sünden wider den Hl.Geist sind."

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti

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