Dienstag, 24. November 2020

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes auf politisch sehr unkorrekte dafür aber umso anregendere Art über Sklaverei, Sklavenhalter und -befreier. Heilige und fehlende Denkmäler. Der Bezug zu den modernen Denkmalstürzern kann niemandem verborgen bleiben.
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"SKLAVEREI ...FRAGEN"

1) ...ich thematisiere das...nicht als Agenda--nur aus Neugier....Welche Heilige, die wir kennen, waren Besitzer von Sklaven? Ich glaube mich zu erinnern- daß der Hl. Philemon im Byzantinischen Heiligenkalender steht. Und ich habe ein oder zwei vorsichtige Fragen:

2) Warum  gibt es kein großartiges Momument, das ins Auge fällt..für jene Küstenbewohner von Südwest-England, deren Dörfer von algerischen Korsaren überfallen und die gekidnappt und in die Sklaverei verkauft wurden? (Ich würde es Carn Brae nennen-erster und letzter Hügel- der Lands End überblickt; das würde der Tourismusindustrie von Cornwall helfen. Man könnte billige Repliken Arabischer Münzen aus der Sklaverei-Zeit verkaufen - zusammen mit anderen geschmacklosen Nippes der Art, die den niedrigeren Schichten so gefallen. "Entkomme deiner Arabischen Sklaverei"-Spiele, die lose auf dem Monopoly-Prinzip beruhen, wären ein großer Hit. Man könnte den Kindern Sklavenfesseln zum spielen schenken , "Sklaven-Peitschen" könnten exotischen Geschmäcker interessieren. Reichere Touristen aus Übersee würde gern Modelle von arabischen Sklavenschiffen kaufen und internet-Spiele. die es einem ermöglichen, hereinkommende Korsaren zu versenken-usw. usw. )

3) Gibt es bei Lepanto ein Denkmal, das an die glorreiche Befreiung der von den Türken ausgebeuteten christlichen (und anderen) Galeerensklaven erinnert? Wo könnt ich einen Video-clip finden, in dem Herr Erdogan sich für das Galeeren-Sklaven-System entschuldigt? (Was für eine Schande, daß Papst Montini-so ein dummer Mann- jene Lepanto-Banner am Bruder Türke zurück gab: sie hätten in Lepanto in einem Lepanto-Befreiungs-Schrein ausgestellt werden können.)

4) Ich bin sehr sicher, daß die Inkas und Azteken Sklaven hatten. Gehörten Sklaven zu denen, die lebend gehäutet und denen-bei lebendigem Leib- die Herzen herausgeschnitten wurden? Welche Monumente erinnern an die bewunderswerte Abschaffung dieser entsetzlichen indigenen Kulturen durch das Katholische Spanien, die mit der Befreiung ihrer Sklaven endete? 

5) Welche großen internationalen Studien gibt es über Afrikanische Stammeshäuptlinge, die Mitglieder geringerer Stämme versklavten und sie an die Händler verkauften, die sie an europäische Sklavenhändler weiterreichten? Welches ist die Sklaven-Connection der Benin Erz-Kultur? Wann werden die Erze geschmolzen und die Bronze für ein großes Denkmal benutzt- errichtet für die britischen Seeleute, die ihr Leben verloren, als sie den Sklavenhandel bekämpften? 

6) Welches Stadium hat die Kampagne erreicht, Washington (und Washington) umzubennen? Gibt es irgendwelche Länder, die politisch so unkorrekt sind, daß sie Porträts des Sklavenhalters Washington auf ihren elenden Münzen haben? Könnten wir ihn posthum wegen Verrats anklagen und seine Überreste am Tyburn aufhängen? Warum haben wir kein jährliches Todesfest dieses berüchtigten Mannes- mit Lagerfeuern aus Kirschholz und mit Bildern von Washington in effigie darauf - ...Prozessionen...Straßenfeste...am Tag seines Todes?" 

Quelle: Fr. J. Hunwicke, liturgicalnotes

Montag, 23. November 2020

Gagliarducci: Finanzskandal, Verschwörung, Geldwäsche, Moneyval, ein (?) SÜndenbock...und die Kirche?

In seiner heutigen Kolumne in Monday in the Vatican analysiert und kommenteirt A. Gagliarducci den derzeitigen Stand der Dinge im vaticanischen Finanzs-Skandal und der causa Becciu und die möglichen -jetzt schon absehbaren-Folgen. Außerdem geht es auch um einen Pressekrieg in Italien. 
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"PAPST FRANZISKUS UND DIE VATICAN- VERSCHWÖRUNGEN"

Am Ende hat Kardinal Angeklo Becciu das italienische Magazin L´Espresso wegen einer Verleumdungskampagne gegen ihn  verklagt. Die Klage legt eine Setre von Details vor, die darflegen, daß es eine Veschwörung gegen den Kardinal gab. Das Wort "Verschwörung" wurde zuerst von Vittorio Feltri, dem Herausgeber der italienischen Zeitung Libero erwähnt. Feltri benutzt ausführliche Zitate aus den Klageschrift, um besser erklären zu können, was Kardinal Becciu  passiert ist.

Was war die Verschwörung? Feltri notiert die Theorie, daß während die Inspektoren von Moneyval ihren vor-Ort-Besuch im Vatican machten, wollte der Vatican einen bedeutednen Kopf auf dem Silbertablett servieren- um das ehrliche Interesse des Hl. Stuhls am Kampf gegen Geldwäsche zu betonen. 

Um die Geschichte zu verstehen, müssen wir sie zurück verfolgen. Am 24. September geht Kardinal Angelo Becciu zu einer regulären Audienz mit dem Papst. Nach 20 Minuten forderte der Papst ihn auf, von seinem Posten als Präfekt der Heiligsprechungskongregation zurückzutreten und auf seine Vorrechte als Kardinal zu verzichten., Die Nachricht von seinem Amtsverzicht wird vom Pressebüro des Hl.Stuhls veröffentlicht, bevor der Kardinal sie kommunzieren kann. In einer Pressekonferenz am nächsten Tag wird Kardinal Becciu erklären, daß der Papst ihm sagte, er könne ihm nicht mehr vertrauen, weil die Richter des Vaticans herausfanden, daß er angeblich zugunsten eines seiner Verwandten Gelder veruntreut habe. 

Noch in der gleichen Woche  veröffentichte L`Espresso einen investigativen Bericht über die angebliche Vetternwirtschaft Beccius gegenüber seiner Familie- indem er Gelder zweckentfremdete (oder bat darum ) an Unternehmen deren Besitzer oder Mizbesitzer seine Brüder waren. Während dieser Zeit war er noch Substsitut im Staatssekretariat. 

Von da an veröffentlichte L´Espresso fünf in die Tiefe gehende Artikel über Kardinal Beccius Aktivitäten. Der erste landete vor seiner Veröffentlichung auf dem Schreibtisch des Papstes. Maurizio Mollinari. Herausgeber der Repubblica (die Zeitung gehört zum selben Verlag wie L´Éspresso)sagte in einer Fernsehsendung daß im Büro am Tag von Beccius Rücktritt große Aufregung gehreescht habe. Weil sie im selben Gebäude und vom selben Verleger herausgebracht wird, wußten die Journalisten von Repubblica vom Espresso-Scoop. Aber sie wußten auch- fügte Molinari hinzu, daß einige bereits gedruckte Kopien, die bereit zhur Auslieferung an die GEschäfte waren, irrtümlicherweise ans Domus Sanctae Marthae geleifert wurden, in dem der Papst lebt. Laut Kardinal Becciu hielt der Papst eine Kopie des Magazins in den Händen, als er ihn aufforderte zurückzutreten.

Kardinal Beccius Anwalt geht noch weiter und analysierte die Quell-codes der website des L´Espresso. So entdeckten sie, daß das Magazin den Text über Beccius Rücktritt bereits 8 Stunden vor dem geplanten Treffen Beccius mit dem Papst verfaßt und gepostet hatte. Das kann man  nicht erfinden- Quellen-codes sind präzise. 

Wir sind aktuell aus der Zeit gefallen :-)

 

Kirchentechnisch gesehen sind wir aktuell aus der Zeit gefallen, sozusagen "zwischen den Jahren" gelandet und zwar mehr zwischen den Jahren als in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Am Sonntag hatten wir den Sonntag ,der das Kirchenjahr beschließt und der verschiedene Namen hat, Christkönigssonntag, Totensonntag, Ewigkeitssonntag,  oder einfach „letzter Sonntag nach Pfingsten“.

Auf jeden Fall ist es halt so, wie es ist, und das Kirchenjahr ist, seit Sonntag, zu Ende, und das nächste fängt erst am kommenden Sonntag mit dem 1. Advent an und deshalb sind wir nun  faktisch aus der Zeit gefallen.

Allerdings so durchgeknallt wie die Zeit aktuell ist, tut es richtig gut, sich vorzustellen dass diese Zeit und diese Welt nicht alles ist, sondern wir und das kann uns ja besonders in dieser Zeit neu bewusst werden, auf Gott hin leben und für die Ewigkeit bei Ihm, der nicht von dieser Welt ist, geschaffen sind. 

Tweet zum Tage

 Kardinal Robert Sarah: 

"Ich lade Sie ein, für unserer Brüder in Armenien zu beten. für die Gläubigen, die Priester, die Mönche und Nonnen. Ich habe diese Märtyrer des Glaubens  jeden Tag in meinem Gebet- die von der Welt  einfach vergessen werden. Hab Mitleid- Jesus."

Sonntag, 22. November 2020

Heilige Caecilia bitte für uns!

In Zeiten, in denen in den Kirchen nicht gesunden werden darf....das Sanctus aus der Caecilienmesse von Gounod 


                

Assisi: Altbekannte Slogans, kein Christus

Riccardo Cascioli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana die drei Tage von Assisi und den dort beschlossenen Pakt.
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"IM PAKT VON ASSISI IST KEIN PLATZ FÜR CHRISTUS" 

Die drei virtuellen, der "Wirtschaft von Franziskus" gewidmeten Tage von Assisi sind zuende gegangen- mit vielen Slogans und der Entscheidung, einen Prozess in Gang zu setzen, der neue Instrumente finden soll, um die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen in der Welt zu überwinden. Eine ganz und gar horizontale Perspektive, auch in der abschließenden Video Botschaft von Papst Franziskus , die an die Vision einer integralen, menschlichen Entwicklung erinnert,- wie sie von Papst Paul VI sie in Populorum Progressio und vom Benedikt XVI in Caritas in Veritate definiert wurde. 

"EINFÜHRUNG DER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG"     von Maurizio Milano 

Zwischen der Einladung von einer glücklichen Zukunft mit einer "neuen" Wirtsvhaft zu träumen und den Lösungvorschlägen, die wir reichlich gehört haben, sind gestern die drei Tage der "Wirtschaft von Franziskus"  und die vom Papst gewollte -Begegnung von Assisi zuende gegangen, an der cirka 2000  junge Wirtschaftsfachleute- und Forscher aus 115 Ländern teilgenommen haben. Und es war Papst Franziskus, der diese Begegnung mit einer Videobotschaft beendete, in der er unterstrich, was man von dieser Begegnung erwartet hatte - die offensichtlich der Anfang eines Prozesses ist (vergessen Sie diesen Ausdruck nicht- einen Prozess anfangen- Wege verfolgen, Horizonte erweitern, Zugehörigkeit schaffen...) 

Die Zunkunft bauen, als ob sie ein weißes Blatt wäre, auf das man zeichnen soll. ist zweifllos der Leitfaden für die drei Tage gewesen, in denen man es für selbstverständlich hielt, daß man die egenwärtigen Welt abschaffen sollte, -tatsächlich steht sie bereits am Rand des Abgrunds -indem die aktuelle Pandemie wie Vorsehung erscheint, weil sie die nötigen Änderungen erleichtert, die bereits auf Grund des Klima-Alarms vorgesehen sind. 

Wir brauchen eine Veränderung, wir wollen eine Veränderung, wir suchen Veränderung" hat der Papst gesagt und seine Rede aus dem Jahr 2015 vor den Volks-Bewegungen zitiert. In Assisi wurden die Slogans wiederholt:Tod dem BIP, denken wir an das Glück, Kampf der Ungleicheit, Träumen ist ein Menschenrecht etc., und einige Vorschläge, die diejnigen wiederholen, die bereits beim Klima-Ökologismus, der Energiewende, grüner Wirtschaft usw. in Mode sind. "Null Kohlenstoffemission, keine Wohlstandskonzentration, keine Arbeitslosigkeit"- beschwört Muhammad Yunus, der "Bankier der Armen", Erfinder der Mikrokredite in Bangladesh. Und der unvermeidliche Jeffrey Sachs -mit einer Karriere als Ökonom bei den UN, heute Direktor des Earth-Institute an der Clumbia-Universität und Hauptberater des Hl. Stuhls - schlägt das Modell der nordeuropäischen Sozialdemokratien vor, die "glücklichen Gesellschaften"sind, weil sie die "geringste Ungleichheit haben" : hohe Steuern und viele Dienstleistungen für alle. 

Wenn wir auf das Treffen von Assisi schauen fallen zwei fundamentale Fragen ins Auge:

Erstens -  daß wir in der schlechtesten aller Welten leben. "Das aktuelle Weltsystem ist unter diversen Gesichtspunkten nicht nachhaltig" sagte Papst Franziskus in seiner Videobotschaft und bezog sich dabei immer auf sich selbst- diesmal auf die Enzyklika Laudato Si ´ - bzgl, unserer Schwester Erde, die so schwer mißhandelt und ausgebeutet wird- wie auch so viele arme Ausgeschlossene. Das gehört zusammen: man beutet die Erde aus und es gibt viele arme Ausgeschlossene. 

Die vielen Sprecher bei diesen drei Tagen lagen alle auf der selben Wellenlänge. Das Problem liegt in den Industrieländern, den Sklaven eines perversen Produktions-Verbrauchs-Zyklus, die die Natur brutal ausbeuten, ihre Ressourcen plündern und so größere Armnut schaffen. 

Die realen Daten erzählen uns allerdings eine ganz andere Geschichte: die Umweltindikatoren sind in den industrialisierten Ländern deutlich besser, wo die Verschmutzung abnimmt, die Waldfläche wächst, die biologische Vielfalt besser geschützt wird.  Aber im Allgemeinen haben sich die Lebensbedingungen auf der ganzen Welt deutlich verbessert, und selbst die ärmsten Länder sind - mit wenigen Ausnahmen - weniger arm als vor 50 bis 100 Jahren. Ein Beweis dafür ist, daß wir seit vielen Jahrzehnten keine schweren Hungersnöte mehr erlebt haben. Dies bedeutet nicht, daß alles perfekt läuft, weit davon entfernt: Wir können den Skandal vieler Bevölkerungsgruppen, die immer noch unterernährt sind und keine angemessenen Lebensbedingungen haben, nicht ignorieren, wenn es heute mehr als genug Ressourcen, Nahrung und sonstiges für alle Bewohner des Planeten gibt.

Fundstück

Bernd Meuser befaßt sich in "Dir Tagespost" mit der Frage des Umgangs der Kirche mit Apostaten.Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

"TAGESPOSTING: DAS SPIEL DER APOSTATEN" 

beginnt der Artikel so: 

"Wer sich als Arbeitnehmer öffentlich illoyal zum Arbeitgeber zeigt, wer als VW-Manager mit einem BMW erscheint, muss mit deutlichen Konsequenzen rechnen. In der Kirche hingegen leugnen Funktionsträger Teile der Lehre, Leben offen in Sünde oder wenden sich gar gegen die Schöpfungsordnung. Was haben Sie zu befürchten, außer als mutige Kritiker gefeiert zu werden?"

Quelle: B.Meuser, Die Tagespost

Samstag, 21. November 2020

Fr. Hunwicke spricht....

heute beim liturgicalnotes darüber, wer Ratzingers Jesus von Nazareth gelesen hat und wer nicht, Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST, DIE RABBIS UND DER ANGLIKANISCHE BISCHOF"

Die BBC (Beeb) -die gute alte, gealterte Hure hat jeden Morgen auf dem Home Service eine süße kleine Religions-Sendezeit - mit Namen...nein, nicht "ein Prophetisches Wort" , nicht über "Wahrheit und Macht" ...sondern (wie very English) "Gedanken zum Tage". Vor kurzem machte das einer dieser lustigen anglikanischen Bischöfe, die froh sind, wenn sie sich ausdrücklich freiwillig verpflichten können, den Zeitgeist nicht anzugreifen.

Wie viele solche Leute, zelebrierte dieser Bischof den Tod einer bedeutenden Persönlichkeit mit einer  "Knuff- Wink-Ich habe ihn gekannt -Aktion " Er tat das, indem er auf den verstorbenen großen Rabbi Lord Sacks herabstieß..."der zu mir sagte: "James, weißt du, was die drei außergewöhnlichsten Worte Jesu sind?"

Die Antwort ist: "Ich aber sage ..." (Mt. 5:21,27,31,33,38,44) Warum ich diesen Wortwechsel interessant finde, ist daß genau diese Wahrnehmung ziemlich ausführlich in Joseph Ratzingers "Jesus von Nazareth" diskutiert wird, wo der Autor mit Rabbi Neusner über die Bergpredigt debattiert.. 

Natürlich gibt es solche Komplikationen wie einen möglichen Zufall. Aber ich bin ziemlich sicher, daß Sacks den Ratzingerr gelesen hat...und der Bischof nicht.

Und weiter...denke ich, daß Lord Sacks, der nicht dumm war, wußte, daß der Bischof Ratzinger nicht gelesen haben würde!! 

Ho- was denken Sie- hoho- ich denke das auch. " 

 Quelle: liturgicalnotes, Fr-J.Hunwicke

Der McCarrick-Bericht: 4 Schurken und ein Held ????

So lautet die knappe Zusammenfassung des McCarrick-Berichts von P. Stravinskas im Catholicworldreports. 
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"DER McCARRICK-BERICHT: 4 SCHURKEN, EIN  HEILIGER UND VIELE UNBEWANTWORTETE FRAGEN"

Auf gewisse Weise ist der Bericht hilfreich, aber sündigt auf andere Art durch Auslassung. Seine allgemeine Richtung und sein Hauptziel aber sind klar und das ist, Papst Franziskus für vollkommen untadelig zu erklären. 

Vor einigen Monaten wiesen unbestätigte Gerüchte darauf hin, daß der lange erwartete McCarrick-Bericht 600 Seiten stark sein würde. Wie sich jetzt herausstellt, umfaßt der englische Text 449 Seiten. Eine sehr nachdenklicher Person im Vatican hat die Medien mit einer 14-seitigen Zusammenfassung versorgt. Ich möchte noch gütiger sein und unseren Lesern ein Zusammenfassung in zwei Sätzen präsentieren. Es gibt 4 Schurken und einen Heiligen. Die Schurken sind Karol,Wojtyla, Stanislaw Dziwicz, Jodeph Ratzinger und Carlo Maria Viganò, der Heilige ist Jorge Mario Bergoglio. 

Das Dokument liest sich trotz seiner legalistischen Struktur wie ein Roman, tatsächlich wäre ich überrascht, wenn nicht schon jemand einen Film plante. Die Gesamtlänge und die 1410 Fußnoten würden einen schließen lassen, daß er umfassend und völlig transparent ist. Näheres Hinschauen spricht gegen eine solche Interpretation. Schauen wir etwas näher hin . 

Jedem fair Denkenden  ist klar, daß Theodore McCarrick - ob schuldig oder unschuldig- von Papst Franziskus als persönliche "Trophäe" benutzt wurde, mit der er vor den Bischöfen, die am Vatican-Gipfeltreffen 2018 über sexuellen Mißrauch teilgenommen haben, herumwedelte. "Die Laisierung McCarricks ist ein Beweis, daß ich (Franziskus) dieses Thema ernst nehme." Aber ist es das, was der McCarrick-Report enhüllt?

Die Zeugnisse- von mindestens einer der Mütter und eines der Priesters sind seltsam und nach keinem Standard glaubwürdig. Hat man ihnen deshalb so viel Platz im Bericht eingeräumt? Um (subtil) anzudeuten, daß die meisten möglichen Zeugen für McCarricks Mißbrauch nicht die überzeugendsten sind und deshalb die Autoritäten wegen ihres Nichthandelns zu diskreditieren? Ich würde einem solchen Gedanken nicht widersprechen. Nachdem das alles gesagt ist- mit Spielraum für die Zeugnisse, -warum sind wir nicht mt der Zeugenaussage McCarricks vor demTribunal der Erzdiözese New York vertraut gemacht worden? 

Die angenommene Grundlage für die Versetzung McCarricks in den Laienstand war der Mißbrauch Minderjähriger (und Angebote während des Bußsakramentes). Warum sind diese Aussagen nicht enthalten, wo doch die beiden Beschuldigungen so öffentlich vorgebracht wurden? Weil diese Geschichten de facto nicht sehr glaubwürdig sind (worauf  viele Psychologen und Strafvollzugsmitarbeiter hingewisesn haben) McCarricks modus operandi war nicht auf Kinder gerichtet, sein Interesse galt jungen Männern. Die Beschuldigung wegen der "Angebote"ist angesichts dessen bizarr: wenn McCarrick einen so leichten Zugang zu  potentiellen Opfern gehabt hätte, warum mußte er dann das Bußsakrament prostituieren? Einer der Priester, der Mißbrauch angibt, sagt, daß er Zeuge war, wie McCarrick und ein Priester miteinander sexuell aktiv waren und dann zur Beichte - der eine jeweils beim anderen- gingen (und so eine automatische Exkommunikation auslösten) wobei McCarrick gegenüber dem angenommenen Zuschauer scherzte, daß er eines Tages vielleicht einem Bischof die Beichte abnehmen müsse! Über alle Maßen bizarr.

Freitag, 20. November 2020

Musik

 

               

Tosatti: Msgr. ICS fragt sich, warum die Repubblica Scalfari immer noch schreiben läßt- aus Respekt oder aus Tücke?

M. Tosatti veröffentlicht bei Sitlum Curiae einen Kommentsr von Msgr. ICS zum neuesten Versuch Eugenio Scalfari in eiem Artikel in La Repubblica Papst Franziskus gegen imaginäre Feinde zu verteidigen.Hier geht´s zum Original:  klicken

"MSGR ICS: SCALFARI WILL DEN PAPST VERTEIDIGEN, VERGISST ABER WOVOR" 

Am dritten Tag hintereinander hat Msgr. ICS die Repubblica gekauft und gelesen. Aber dieses mal gab es ein warum...und welches warum, sagt er uns selber. Gute Lektüre. 

§§§

"Repubblica: "Warum den Papst verteidigen" von Eugenio Scalfari. Aber warum sagt er nicht: 

Lieber Tosatti, ich habe mich geopfert, Ich habe die Repubblica gekauft und ich habe sie gelesen. Aber ich habe keine Erklärung von Scalfari dafür gefunden, warum er Papst Franziskus verteidigt:

Meiner Meinung nach hat Scalfari angefangen zu schreiben und dann vergessen, was er sagen wollte, Er beginnt damit, das internationale Prestige Bergoglios zu loben und gibt sofort zu verstehen, daß es Bergoglio ist, der den Ruf der Jesuiten aufwertet. Aber er erklärt nicht. warum er ihn verteidigt, außer weil er sein Freund ist. 

Außerdem schenkt er uns eine realistischere Hypothese: man muß Bergoglio verteidigen, weil er religiösen Synchretismus macht, weil er einen einzigen und vor allem nicht christlichen Gott propagiert. (Pachamama?)

Aber das sagt er seit Jahren. Dann verliert Scalfari sich ein bißchen und erklärt, daß wir ihn auch unterstützen müssen, weil der arme Papst Franziskus wegen Covid-19 nicht dahin reisen kann, wohin er möchte ("er ist gezwungen im päpsltichen Apartamento zu bleiben").

Ich habe mich gefragt, warum sie ihn noch schreiben lassen, den armen Eugenio. Aus Respekt oder aus Tücke? 

Das bewunderswerte Alter des Gründers der Repubblica sollte Respekt verdienen, auch von der Repubblica, oder nicht? 

Einen Artikel zu veröffentlichen, ohne Anfang und Ende- der von einer Person mit Problemen wg. ihres senilen Alters geschrieben worden zu sein scheint, scheint mir eine implizite Trennung zu bedeuten-  zwischen der neuen Repubblica und ihrem alten, mißhandelten Gründer, der Papst Franziskus verteidigen will, aber vergessen hat warum. Dramatisch.

Als ich den Titel las, habe ich etwas ganz anderes erwartet- etwa "wir mssen Papst Franziskus vor mehreren Feinden verteidigen, nicht nur vor den üblichen vier unterbewerteten alten Traditionalisten (mit  Zahnersatz) sondern auch ganz anderen. 

Wir haben sehr wohl verstanden, daß Xi Jinping ihn nicht schätzt und ihn benutzt. Wir wissen, daß Biden an einer Politik des Wirtschaftswachstums arbeitet, die jene Wirtschaft von Franziskus verleugnet. Merkel und Macron ignorieren ihn und beziehen ihn nicht in ihre Überlegungen ein.

Die jüdische Welt liebt ihn nicht, die islamische auch nicht, trotz seiner Versuche, sich bei ihnen einzuschmeicheln, 

Nicht einmal die Jesuiten schätzen ihn. Wahrscheinlich sind die einzigen, die ihn unterstützen, die Fratelli Freimaurer. Aber die von der "Wegwerf-Gesellschaft"...

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Msgr. ICS


 

Fundstück

In der Rubrik "5 vor 12" kommentiert Stefan Meetschen in "Die Tagespost" die derzeitige Lage der universalen Kirche-die an einen Auflösungsprozess denken lassen.
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unter dem Titel:

"DREI KATHOLISCHE NÄCHTE"

beginnt der Artikel so- ZITAT

Man kann in diesen Monaten den Eindruck haben, dass sich die Kirche an allen Ecken und Enden in einem Auflösungsprozess befindet. Wie soll das weitergehen?

Es sind starke Worte, die Tomasz Terlikowski, einer der bekanntesten konservativen Kirchen-Journalisten Polens zur aktuellen Lage der Kirche findet: Von einer „finsteren Nacht“ schreibt der 46-Jährige, und seine Äußerungen zielen nicht nur auf die durch Missbrauchsskandale durchgeschüttelte Kirche seines Landes, sondern auf die Kirche weltweit. Weitere Kirchen-Skandale sieht er am globalen Horizont aufziehen, „auch an Orten, die bisher als ruhig galten wie Afrika oder Asien“, so zitiert ihn die FAZ " (...)

Quelle: S.Meetschen, Die Tagespost

Donnerstag, 19. November 2020

McCarrick und (fast) kein Ende....

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Kommentar von Luca Del Pozzo zum McCarrick-Bericht und seinen Hintergründen- Hier geht´s zum Original: klicken

"WAS McCARRICK MIT DEM PÄPSTLICHEN PLACET ZU HOMOSEXUELLEN BEZIEHUNGEN VERBINDET" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Luca del Pozzo hat uns diese Überlegung zu zwei kürzlichen Ereignissen im Leben der Kirche geschickt. Wir danlen ihm für diesens ehr interessanten Beitrag, der eine Hilfe beim Lesen und Interpretieren der sicher nicht erhebenden Realität ist, in der wir uns befinden. Gemießn Sie die Lektüre. .

§§§

Der McCarrick-Bericht und die gleichgeschlechtlichen Ehen: das wahre Thema ist die Lehre zur Homosexualität.  

Auf den ersten Blick scheint es nichts Gemeinsames zwischen dem  sog. McCarrick-Bericht, dem umfangreichen Dossier, das die Taten und Missetaten des Seirentäters, der auch der ehemalige Kardinal Etrzbischof von Washington, Theodore McCarrick und der päpstlichen Unterstützung für gleichgeschlechtliche Beziehungen von vor einigen Wochen zu geben. 

Aber bei näherem Hinsehen scheinen diese beiden Dinge miteinander verbunden zu sein, weil sie das Problem betreffen, das vor allem in den vergangenen beiden Jahren eine Dimension angenommen haben, die keineswegs unwichtig ist. Offensichtlich sprechen wir über Homosexualität oder besser gesagt den Standpunkt der Kirche zu ihr. 

Was mit nicht zu leugnender Offensichtlichkeit erscheint- sogar in Gegenwart eines anderen (zumindest bis jetzt) Zugangs dazu, ob Homosexualität innerhalb und außerhalb der Kirche existiert, ist, daß es eine zunehmende Entkoppelung von Lehre und Praxis gibt. Wo Erstere formal bestätigt wird- um die Wahrheit zu sagen, manchmal mehr aus offizieller Pflicht als aus Überzeugung (das ist zumindest der Eindruck, der entsteht) wird Letztere seit einiger Zeit - auch auf Grund eines ungerechtfertigten und irreführenden Bedürfnisses nach Wiedergutmachung - durch eine derart bedingungslose (wörtlich: ohne Bedingungen) Akzeptanz homosexueller Menschen gekennzeichnet, die es in der öffentlichen Meinung  erzeugt hat, ganz zu schweigen von der Überzeugung in großen Teilen der Kirche, daß die Kirche Homosexualität jetzt ebenso wie Heterosexualität als einen absolut normalen Zustand betrachtet.

Und das ist genau der Aspekt des McCarrick-Berichts, der für die Ziele unserer gegenwärtigen Diskussion am beunruhigendsten ist, ist die Tatsache, daß - wie Riccardo Cascioli klar betotn hat.- daß die Alarmglocken    bzgl. des damaligen Prälaten und allem, was seiner Rückversetzzung in den Laienstand folgte, erst 2017 läuteten, als die ersten Beschuldigungen über seinen Mißbrauch eines Minderjährigen aufkamen,. Als ob das Problem nur der Aspekt der Päsophilei doer Ephebophilie in seiunem Verhalten warmund nicht auch die sein homosexuelles Verhalten, das er -im fraglichen Fall ä- seit Jahrzehnten praktizierte, (Wir würden auch hinzufügen, daß das primäre Problem das homosexuelle Verhalten ist, das wir in seinem kausalem Zusammenhang  in 8 von 10 Fällen bei klerikaler Pädophilie  finden. Aus einem anderenr Blickwinkel betrachtet, stellt es auch den besten Beweis dafür dar. daß die Krise der Berufungen nicht durch Abschaffung des Zölibats gelöstr wird, weil ein Homosexueller nicht wissen würde, was er tun solle, wenn er eine Frau heiraten dürfte.)

Mit anderen Worten, solange sich McCarrick selbst auf Sodomie beschränkte, war diese PRaxis sicher moralisch fragwürdig, aber "transeat" (lassen wir es ihm durchgehen) ; aber als McCArrick seine Aufmerksamkeit Minderjährigen zuwandte- dann nein- dann "basta". Ich ahne die Einwände: aber von Anbeginn der Zeit blüte Homosexualität unter den Männern Gottes, auch haben wir nicht erst jetzt entdeckt, daß die Kirche immer ein Auge- oder vielleicht beide Augen zugedrückt hat- gegenüber -sollen wir es "Schwäche" bei sexuellen Dingen des Klerus nennen. Aber in Wirklichkeit sind die Dinge nicht so. Vittorio Messori hat das in einem Interview erklärt, das mit ihm zu führen, ich vor einiger Zeit das Vergnügen hatte. Als ich ihn fragte, ob er glaube, daß es den Versuch gäbe. der Homosexualtiät in der Kirche freie Bahn zu geben- hat er Folgendes geantwortet: 

"Homosexualität ist immer von der Kirche, Schiffen, der Armee, Feuerwehr und vom Baugewerbe angezogen worden- und sogar heute ist das für einen großen Prozentsatz von Männern immer noch der Fall. DaS wußte jeder katholische Bischof und war wachsam,.bereit Anwärter aus dem Seminar zu entlassen, der sich als "schwul" herausstellte.- vielleicht sogar nachdem er die ersten Prüfungen bestanden hatte, wenn siche war, daß er diese Tendenzen hatte,. Dann  kam das Konzil und mit ihm drang das auoritäre und groteske Virus des "politische Korrekten"  in die Kirche ein. So also keine Diskriminieruzng mehr, offen Türen für jeden, Abweisung für jeden desssen Betragen "faschistisch" genannt wurde, Außerdem schämte sich in Ländern wie Deutschland oder England und auch den USA die Katholische Hierarchie dafür , sich nicht der Protestantischen Mehrheit angepaßt zu haben, bei der Schweule aks privilegiert akzeptiert wurden und werden und sogar Bischof werden können- vielleicht sogr mit dem Mann verheiratet, den sie lieben, Ohne in extremis zu gehen (jedenfalls bis jetzt) hat sich die Anwesenheit von Homosexuellen im Kagtholischen Klerus weit verbreitet.

Zu dem Punkt zu gelanbgen, an dem man dem die "offizielle Freigabe" , nach der verlanbgt wird, geben kann, erscheint schwierig, weil sowohl das Alte als auch das Neue Testanent an ihrer unbestreitbaren und strengen Verdammung beteiligt sind,  Allerdings wurde ein Trick angewendet, den viele  naive Katholiken nicht bemerkt haben, De facto wurde eine ganze Synode  organisiert, der es gelang niemals- ich wiederhole niemals die Worte  Homosexuelle oder Homosexualität  auszusprechen: Diese Synode beschränkte sich strikt darauf, die Pädophilie anzusprechen- den sexuellen Angriff auf Kinder. Aber das sigt eine sehr seltene Perversion- genau so wie es sehr selten ist. daß junge Kinder allein in der Sakristei oder der Kapelle sind. Laut der traurigen Statistik waren  und sind mehr als 80% der Verletzten oder zumindest Belästigten keine jungen Kinder sondern eher heranwachsende Jugendliche, junge Männer . Kurz gesagt, nicht Pädophilie sondern "normale " homosexuelle Päderastie. Aber das durfte nicht gesagt werden, um nicht die Verurteilung so vieler und mächtiger homosexueller Gentlemen auszulösen." 

Ich woillte Messoris vollständige Antwort bringen, weil sie zielgenau zutrifft. Das Ziele ist a) daß es nicht wahr ist, daß die Kirche in der Vergangenheit Fälle von Homosexualität zwischen Priestern oder Anwärtern auf das Priestertum ignoriert hat, b) die Veränderun g nach dem Konzil kam, als wegen einer flasch verstandnene "Öffnung" der Kirche zur Welt  (eine Öffnung, das muß gesagt werden, die man nicht dem Konzil als solchem zhuschrieben kann, was immer die Kritiker sagen- sondern der "progressiven" Lesart des Konzils- zumindest der "Schule von Bologna" in Italien -die sich selbst historische etabliert hat) sogar die Ausbildun g des Klerus sowie die Gesamtheit der Katholischen Sexualmoral ließ es zu, von den Sirenen der Moderne eingelullt zu wereden, Die Konserquenzen sind für jeden sichtbar. 

Wir haben gesagt, daß es zusätzlich zum McCarrick-Bericht die jetzt berühmte päsptliche Unterstützung für, gleichgeschlechtliche zivile Partnerschaften gibt, was wichtig ist, um zu verstehen wie die Kirche Homosexuelle heute sieht, (Dieses Statement - das muß sofort gesagt werden, um Verwirrung zu vermeiden, war in einem Intervie enthalten, das Franziskus 2019  der mexikanischen Vatican-Journalistin Valentina Alazraki gegebn wurde, dann aus der Radiofassung bei Televisa  herausgeschnitten wuirde und dann schließlich auf bis heute geheimnisvolle Weise im Dokumentarfilm "Francesco" wieder aufzutauchen, der beim Rom Film-Festivel präsentiert wurde.) 

Nach dem anfänglichen Aufschrei in den Medien und der Lawine an REkonstruktionen und Analysen in den Tagen die dem "Scoop" unmittelbar folgten,und die sich oft völlig widersprachen, ist es jetzt, nachdem der Staub sich gesetzt hat, möglich zumindest  zu einem Punkt Klarheit zu erlangen ( mit dem gebotenen Respekt für einen Brief , den das Staatssekretariat an alle Nuntiaturen der Welt geschickt hat,, der viele Fragen unbeantwortet ließ und einer Geschcihte, die von Anfang an undurchsichtige Umrisse hatte- gar bnicht zu sprechen von der Tatsache, daß diese Note volle zwei Wochen nach dem Start der Dokumentation vetrschickt wurde- ohne Unterschrift und ohne von den Vatican-Medien verbreitet zu werden- also mit nur geringem oder gar keinem Abdeckungsbereich, 

Bereits Stunden direkt nach dem vom Paäsptlichen Statement ausgelösten Tsunami "Was wir amchen müssen, ist ein Gesetz über zivile PArtnerscahften. Sie [die Homoseuxellen] haben das Recht auf juristischen Schutz , Ich habe das verteidigt...."haben sich die meisten Kommentatoren bemüht, jedermann - im offensichtlichen Versuch seine Wirkung zu dämpfen- zu überzeguen, daß das nicht bemerkenswert sei. daß die Lehre nicht geändert wurde, das Lehramt das slebe bliebe wie immer. ( Bis dahin zu sagen, daß "der Papst das nie gesagt habe" .

Kurz gesagt, diese Verteidiger behauptetenm daß die Familie eine Sache ist- die Verbiudnung zwischen einem Mann und einer Frau- und alles, was nicht Familie genannt werden kann, etwas anderes ist. Also- das wollen sie sagen. nichts Neues unter der Sonne.hier- außer einer weiteren Beteuerung. daß jetzt der Akzent -sozusgane- mehr auf das Hören auf die konkrten Bedürfnisse der Homsexuellen gelegt wird,  die willkommen zu heißen und mit ihnen zu dialogisieren. Aber in diesen Begriffen zu denken, bedeutet, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen,

Das Grundmißverständnis (höchstwahrscheinlich  geschickt ermutigt, um Menschen abzulenken) bestand darin zu denken, daß das Problem tatsächlich nur die Doktrin über die Ehe war, ohne die andere Seite der Medaille, die Doktrin über Homosexualität, zu berücksichtigen. Nicht zufällig stellte Vito Mancuso, ein Theologe, dem niemals eine Rigidität in der Lehre vorgeworfen werden könnte, setzt  das, was der Papst sagte, in Bezug auf Paragraph 2357 des Katechismus, um zu betonen, wie „ ich im Lichte dieses Textes denke, daß die explosive Neuheit von Franziskus´ 'Worten, die besagen, daß homosexuelle Personen "das Recht auf eine Familie haben“, klar ist.

Eine Sache ist sicher: wenn die Lehre sich tatsäschlicht nicht geändert hat, nur die Sensibilität der Hirten, gibt es nur einen Weg diese beiden Dinge zusammen zu halten: indem man homosexuelle Partnerschaften als rein "platonisch" betrachtet- d.h. ohne jeglich sexuelle Beziehung., Wenn das nicht passiert, und wir haben den Eindruck, daß es das bei der großen Mehrheit der Fälle nicht tut- ist es schwer zu glauben, daß das Lehramt zur Homosexualität sich nicht geändert hat, wenn die Kirche bereit ist, zu akzeptieren, daß zwei homosexuelle Personen ihre PArtnerschaft physisch leben können, was sie objektiv in den Zustand der Todsünde versetzt, Oder haben wir irgendetwas verpaßt?  Falls de facto homosexuelle "Handlungen" nicht länger als das angesehen werden, als was der Katechismus sie wie die Dinge stehen zur Zeit betrachtet, Daher also die Frage - die selbe Frage, die sich durch die McCarrick-Affäre stellt_ betrachtet die Kirche homosexuelle HAndlungen noch als "in sich falsch? Ja oder nein? 

Wenn ja. und wenn alle sagen, daß die Doktrin sich nicht geändert hat, sollte vielleicht jemand A. Ribera darauf hingewisen haben (und wir bezweifeln, daß das passiert ist), der im Film Francesco auftritt und Sprecher der "Christlichen LGBT.Vereinigung Cammini di speranza ist, die u.a. am vergangenen 18. Juni ein Diskussions-Treffen veranstaltete -für das Buch "Kirche und Homosexualität, eine Untersuchung im Lichte des Lehramtes von Papst Franziskus" von einem wohlbekannten Journalisten, der für die ZEitung der Bischöfe schreibt, daß Leihmutterschaft unter jedem Aspekt eine unmoralische Praxis ist und daß wenn er und sein Partner "ihren" Kindern wirklich katholische erziehen wollten, das sehr schwer werden würde, weil sie objektiv im Zustand der Todsünde leben- wenn ihre Verbindung auch eine körperliche ist (nur für die Akten: wie erinnern an den zuvor erwähnten Rubera, der zusammen mit Herrn Dario Di Gregorio -durch Leihmutterschaft.- drei Kinder hat und über deren Mutter Herr De Gregorio während eines Fernsehinterviews die suggestive These aufsttellte,die nicht weiter kommentiert werden muß- "es gibt keine Mutter, die ist ein anthropologisches Konzept, es gibt sei nicht.")

Wenn dagegen die Antwort Nein lautet, ist es notwendig, von Taten zu Worten überzugehen und dies offen und formal zu sagen, wobei klar zu verkünden ist, daß homosexuelle Handlungen für die Kirche nicht länger sündig sind. Was viele der Gläubigen beunruhigt und verbittert, ist sicherlich die Verwirrung, die Kirche mit ihren Füßen in zwei Steigbügeln zu sehen, dank der extravaganten theologischen und pastoralen Akrobatik der Lehre „Ja, aber“, die nichts mit dem evangelischen Gebot zu tun hat: „Lass ihr Ja ein Ja sein und ihr Nein ein Nein. Alles andere stammt vom Bösen. “(Und um ehrlich zu sein, es gibt nicht nur zwei Steigbügel, da man aus einer Entfernung von einer Meile sehen kann, auf welche Seite die Nadel zwischen Lehre und "Hirten sein “kippen soll.). Zusammen mit dem erschwerenden Umstand, daß sie nicht einmal berücksichtigen, daß die Kirche auf diese Weise, um ein wenig billiger Barmherzigkeit willen, ihnen nicht nur nichts Gutes tut, sondern selbst homosexuelle Personen in  Risikosituationen  bringt, indem sie sie täuscht, daß wenn jemand seine Homosexualität physisch ausübt, dies schließlich nur ein vernachlässigbares Detail ist, auch wenn es nicht gerade legal ist.

Die Situation wird unter anderem durch die Tatsache verschärft, daß in der katholischen Sphäre die These anscheinend an Boden gewinnt, daß Homosexualität ein angeborener Zustand ist, ein biologisches Datum, das in die Gene eines Menschen eingeschrieben ist, obwohl dies keineswegs bewiesen ist und im wissenschaftlichen Bereich und nicht nur dort stark umstritten ist. Das ist für viele gleichbedeutend mit einer Art „frei für alle“, was bedeutet, daß Homosexualität, da sie etwas Natürliches und damit Irreversibles ist, nichts anderes tun muss, als sich dessen bewusst zu sein und so zu leben, daß man so glücklich wie möglich ist. Wer das nun auf diese Weise begründet, scheint das nicht triviale Detail zu übersehen, das sogar zugibt aber nicht für erwiesen ansieht, daß Homosexuelle auf diese Weise geboren wurden. Das macht diese Menschen nicht weniger frei und daher weniger verantwortlich für ihre Handlungen. Anders gesagt: man kann immer noch so oder so sündigen, ob heterosexuell oder homosexuell, unabhängig davon, wie man geboren wird. Wie? Einfach indem man seine Sexualität auf eine Weise auslebt, die nicht keusch ist oder vielmehr auf eine Weise, die nicht dem Willen Gottes entspricht. Die Tatsache, daß dies in der Praxis bedeutet, daß eine homosexuelle Person, die auf christliche Weise leben möchte, auf jede Art von Beziehung verzichten muss, da homosexuelle Beziehungen nicht lebensnah und fruchtbar sein können, was eine sekundäre Tatsache ist, die man mögen kann oder nicht, die mehr oder weniger belastend sein mag, die aber sicherlich nichts an der Realität ändert.

Zu oft vergessen wir, daß das Gut für jemanden zu wollen,  nicht unbedingt bedeutet, ihm Gutes zu tun. Nicht zufällig sagte der Heilige Alphonsus Maria de'Liguori, daß Barmherzigkeit mehr Seelen in die Hölle schickt als göttliche Gerechtigkeit. Dieser ärgerlich „realistische“ Ansatz, dieser Wunsch, sich fast vor dem „wirklichen Leben“, dem wahren Leben, der konkreten Existenz von Personen [im Namen der „Seelsorge“] zu verbeugen, erscheint nicht nur dramatisch kurzsichtig, sondern sogar die meiste Zeit durch ein Gefühl verdorben, das letztendlich mehr auf den Skandal des Kreuzes als auf einen echten evangelischen Blick zurückzuführen ist. Und nicht nur das, sondern so paradox es auch scheinen mag (was aber überhaupt nicht paradox ist), es ist nicht schwer, hinter jedem Ansatz, der so wohlwollend und so aufmerksam für das „Wahre“ ist, die Grundlage für pilatusähnliche Selbstsucht zu erkennen, die Realität “von Personen, die ihre Freiheit so respektieren - so respektvoll, daß sie das Böse tun können, indem sie sich weigern, das wahre Gute, das Christus ist, anzubieten und anzukündigen. Als ob "Realität“ - wahrscheinlich auch aufgrund einer ungefähren Theologie der Menschwerdung - an sich etwas Heiliges und Unverletzliches hätte. Es ist wie bei einer Mutter, die ihr Kind gefährlich am Rand eines Abgrunds laufen sieht und anstatt alles zu tun, um zu verhindern, daß ihr Kind fällt, sich darauf beschränkt zu sagen: "Willst du am Rand der Schlucht gehen? Sei ruhig, fühle dich frei, es ist dein Leben. " Oder wie ein Arzt, der sich darauf beschränkte, die Wunden zu heilen, ohne sich auch (und in erster Linie) um das Wichtigste zu kümmern, daß sich die kranke Person nicht mehr selbst verletzt. Oder glauben wir nicht mehr, daß Gott die Kraft hat, das menschliche Herz zu verändern? Aber es heißt: "Die Zeiten ändern sich und die Gesellschaft mit ihnen, und die Kirche sollte mit der Zeit Schritt halten." Wahr. Wir sind uns jedoch nicht sicher, ob "im Einklang mit der Zeit sein“ notwendigerweise zu einer einfachen "Anerkennung“ führen sollte, bei der jedes Urteil über Geschichte und Realität ausgesetzt wird, als ob Veränderung an sich eine positive Sache ist (und wenn man bedenkt, wie sich die Dinge in der letzten Hälfte des Jahrhunderts entwickelt haben) würde ich sagen, daß es viele Beweise gibt, die einen daran zweifeln lassen. So wie wir nicht sicher sind, ob ein einfaches "Willkommen“ von wem auch immer es kommen mag, einfach jemanden mit einer "Umarmung voller Barmherzigkeit“ ohne einen kontextuellen Aufruf zur Bekehrung (natürlich von Herzen) zu begegnen, gleichbedeutend mit wahrer Nächstenliebe ist. Es ist ein kurzer Schritt, um aus dem "Seht und kostet“ des Christentums mit einem Hauch von Historismus faszinierender und das Evangelium zu einer Sache zu machen, die xich am Menschen misst.

Das bringt uns direkt zu der entscheidenden Frage: ob die Kirche immer noch glaubt, daß ihr oberstes Gesetz die Errettung der Seelen ist, oder etwas anderes. "Der gute Gott“, wie Bernanos sagte, "hat nicht geschrieben, daß wir der Honig der Erde sind, mein Junge, sondern das Salz. Salz brennt, wenn es die Haut berührt. Aber es verhindert auch, daß es verfault. “ Die Wahl, die die Kirche heute wie gestern hat, liegt zwischen Aaron und Moses, zwischen dem der Welt ein wenig Honig geben und ihr zu sagen, was die Welt hören will, selbst wenn man , was Gott nicht gefällt; oder wieder Salz werden, Salz, das die Haut verbrennt und der Welt sagt, was Gott gefällt, auch wenn das, was es sagt, der Welt nicht gefällt.oder ob man wieder Salz wird, Salz, das auf der Haut brennt, und der Welt sagt, was Gott gefällt, sogar wenn es der Welt nicht gefällt. "

Luca Del Pozzo

Quelle" Stilum Curiae, M.Tosatti, L.Del Pozzo


 

George Weigel: Ein narzisstischer, pathologischer Lügner wird entlarvt

Der Biograph der Hl. Johannes Paul II, George Weigel kommentiert den McCarrick-Bericht, analysiert die Persönlichkeit des wie er ihn nennt " narzisstischen pathhologischen Lügners" und entlarvt die durchsichtigen Versuche von interessierter Seite Karol Wojtyla zum Sündernbock für die Missetaten den Ec-Kardinals zu machen. 

"HARTE LEHREN AUS DEM McCARRICK-BERICHT"

Von dem Tag an, als angekündigt wurde, daß der Vatican die Karriere des früheren Kardinal-Erzbischofs von Washington, Theodore McCarrick (der dann gezwungen wurde auf sein Kardinalsamt zu verzichten und in der Folge wg. sexuellen und -Machtmißbrauchs laisiert wurde) zu untersuchen, erschien es unwahrscheinlich, daß der McCarrick-Bericht allen gefallen würde. Dieses Gefühl verfestigte sich in den folgenden zwei Jahren und ich kam auch zu der Überzeugung, daß -was der Bericht auch immer an Details berichten würde. nichts die Grundumrisse dieser geschmacklosen Geschichte ändert: Theodore McCarrick ist ein narzisstischer, pathologischer Lügner; pathologische Lügner täuschen Leute; Theodore McCarrick hat viele Leute getäuscht. 

Der McCarrick-Report hat- wie sich zeigt- nicht jedem gefallen, sogar als die Weltpresse ihn seltsam in einen Angriff auf Johannes Paul II verdrehte. Aber dadurch wurde sicher unterstrichen, daß McCarrick ein einzigartig vollendeter Betrüger ist. 

Unter denen, die er getäuscht hat, waren viele sehr intelligente Menschen, mehr als nur einige heilige Menschen und viele aus der Welt der progressiven US-Katholiken, für die er sowohl ein Held als auch Fund-Raiser war- ganz so, wie der auf ähnliche Weise in Ungnade gefallene Marcial Maciel jahrzehntelang viele der Tradition zugeneigte Katholiken getäuscht hatte. Es gibt keinen sicheren Hafen im Spektrum der Katholischen Meinungen, in dem die eigenen Wahrnehmungen und Urteile gegen Betrüger gewappnet sind. Weil ihre Boshaftigkeit eine Manifestation der Arbeit des Großen Betrügers ist, den der Hl. Johannes als den "Betrüger der ganzen Welt"beschreibt. (Offenbarung 12:9) Es wäre gut, diese allgemeine Verletzbarkeit durch Betrug in Zukunft im Gedächtnis zu behalten und wie manche- leider- versuchen, den McCarrick-Bericht als Munition bei den divesen internen Katholischen Kämpfe zu benutzen. Die schändliche Geschichtre von Theodore McCarrick illustriert jedoch mehr als nur die dämonische Kraft des Betruges. McCarricks Täuschungen funktionierten innerhalb einer kulturellen Matrix, die es ihm ermöglichte, den Konsequenzen seiner jahrzehntelangen Verwüstung zu entgehen. 

Riccardo Cascioli: Der McCarrick-Bericht wird zum Angriff auf den Hl. Johannes Paul II benutzt.

Riccardo Cascioli, Chefredakteur von La Nuova Bussola Quotidiana betritt mit einem Artikel zur Verteidigung des Hl. Johannes Pauls II gegen die durchsichtigen Manöver der Schuldverlagerung in der McCarrick-Affäre das Feld und wartet mit Details aus der Geschichte und aus dem McCarrickbericht auf, die seine Sichtweise stützen. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ANGRIFF AUF JOHANNES PAUL II: DAZU DIENT DER McCARRICK-BERICHT"

Vom National Catholic Reporter bis zur NYT hat eine Kampagne zur Diskreditierung des H. Johannes Paul II und der Infrage-stellung seiner Heiligkeit begonnen. In Wirklichkeit wurde der Fehler der Ernennung McCarricks zum Erzbischof von Washington -mangels Beweisen, die den Gerüchten Substanz verliehen, im selben Bericht durch die Aussagen zweier vertrauenswürdeiger Berater ermöglicht. Aber dieser Umstand wurde in der Zusammenfassung des McCarrick-Berichts seltsamerweise ignoriert. Auf diese Weise erleichtert der Vatikanbericht die kulturelle Operation gegen Johannes Paul II.

- Kardinal Gulninowicz- ohne Gnade verurteilt - von Wlodimierz Redzioch 

- Nichols soll zurücktreten, die englische Kirche in stürmischer Lage von Nico Spuntoni 

Begonnen hat der National Catholic Reporter am 13. November  "Amerikanische Bischöfe, bitte beendet den Kult des Hl. Johannes Pauls II".  Ein Echo davon erschien einen Tag später in der New York Times  in einem investigativen Artikel mit dem berechnetem Ergebnis. daß Johannes Paul II zu schnell heilig gesprochen worden sei und es besser wäre, zu den alten Zeiten zurück zu kehren, als 50 Jahre vergehen mußten, bevor ein Heiligsprechungsprozess beginnen konnte. Zur selben Schlußfolgerung kam auch der Vaticanist von Reuters, Philip Pullela. Und dann folgten viele andere blogs, Kommentatoren, Diskussionen in den sozialen Netzwerken, Der direkte Angriff auf Johannes Paul II hat also begonnen. Nachdem man sein ganzes Lehramt Stück für Stück demontiert hat, kann nun die damnatio memoriae beginnen.