Dienstag, 21. September 2021

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über...Wölfe, Lämmer und Bischöfe....

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         "WÖLFE, LÄMMER UND WYKEHAMISTEN"

Die Leser werden mit den tiefen Meinungsverschiedenheiten vertraut sein, die ich in historischen Angelegenheiten mit den Positionen Seiner Exzellenz Bischof Richard Williamson habe. Außerdem warnt uns Dom Gregory Dix, daß das heraldische Symbol eines Bischofs ein Gauner ist. Und natürlich erinnert sich jeder Engländer an die feierlichen Ermahnungen, die ihm sein Vater bei der bedeutsamen Gelegenheit mitgab, als jeder von uns in die Gefahren dieser bösen Welt hinausgesandt wurde: "Mein lieber Junge ... noch eine letzte Sache . .. ich bitte dich immer daran zu denken... was immer du sonst noch vergisst... ich beschwöre dich am Grab deiner Großmutter... traue niemals einem Wykehamisten."

Aber...

Seine Exzellenz hat manchmal einen Prima Gedanken auf seinem blog. Neulich kommentierte er die sehr demütige..sehr sehr demütige....sehr sehr sehr demütige ...Äußerung der Oberen der ehemaaligen Ecclesia Dei -Gemeinschaften. die aus irgendeinem unerfindlichen Grund verängstigt klangen.

Bischof Richard hat uns an eine Fabel von Aesop erinnert. Gestatten Sie mir, sie wiederzuerzählen. 

Eines morgens trank ein Lamm aus einem Fluss, als sich aus der freundlichen Nachbarschaft weiter obem ein Wolf  näherte. Der Wolf , der hungrig war, beklagte sich wütend, daß das Lamm sein Trinkwasser aufwühlte und es schlammig machte. 

Das Lamm wies sehr ehrerbietig darauf hin, daß das nicht stimmen könne, weil es stromabwärts vom Wolf stand.

"Aber letztes Jahr hast du Lügen über mich erzeäehelt" wütete der Wolf.

PEdantisch wie das Lamm darauf hin, daß es im letzten jahr noch nicht geboren war. 

"Gut, dann war es dein Bruder"

"Eure Hoheit, ich habe keinen Bruder"

"Gut, ich werde dich sowieso zum Frühstück fressen" schloß der Wolf.

Finis fabulae.

Hat nicht dieser Papst Benedikt einmal über Wölfe gesprochen?  

Ist es artspezifisch, Vorurteile üb er Wölfe zu haben?"

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Kardinal Martinis Traum lebt auch 10 Jahre nach seinem Tod weiter....

Julia Meloni hat bei One-Peter-Five einen Kommentar zur kommenden Synode zur Synodalität veröffentlicht und erkennt ihren Ursprung in der St.Gallen-Mafia.  
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"DIE WAFFE DER ST: GALLEN MAFIA IST SYNODALITÄT"

Kardinal Martini lebt weiter

Dieses ist eine Geschichte über die Ursprünge der "Synode zur Synodalität". Es ist eine Geschichte über Träume- und déja-vu.

Sein ganzes Leben lang war Carlo Maria Martini ein Träumer gewesen. In der italienischen Dokumentation Vedete, Sono Uno di Voi  [seht, ich bin einer von euch] hören wir, daß Martini überzeugt war, daß nur Träume die Realität erträglich machen. 

Als Junge war es Martinis Traum gewesen, die Hl. Bibel zu studieren. Er wuchs zu einem respektierten Bibel-Gelehrten heran- bis Papst Johannes Paul II den schüchternen Jesuiten von seinen Büchern losriss und ihn zum neuen Erzbischof von Mailand machte. 

Da ergriff ein anderer Traum Besitz von ihm. 

1981 - sagt Biograph Garzoni- fing Martini an, von einer "synodalen Kirche" zu sprechen und ordnete dieses Ziel als "Traum" ein. Laut Garzoni war das ein Traum, weil "er sowohl als realistischer Mensch als auch als vorsichtiger Jesuit verstand, daß seine Argumente für die Leitung kein willkommenes Material darstellten."

"Er stellt seine Ideen als Ziel vor, das vielleicht noch weit entfernt war, aber er hat nicht geschwiegen" sagt Garzoni. 

Diese Spannung zwischen Träumen und Wirklichkeit nagten an Martini und 1999 konnte er nicht länger warten. 

Weil Martini- der bücherliebende Bibel-Gelehrte-ein Geheimnis hatte. Seit Mitte der 1990- leitete er die St.Gallen Mafia. Das war eine geheime Gruppe hochrangiger Kirchenmänner, Widersacher des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger. Diese Männer bevorzugten eine Dezentralisierung und eine Revolution der Kirche- und -so wird gesagt- wollten sie zuerst, daß Martini Papst würde. 

Beim Mafia-Treffen im Januar 1999 (laut der autorisierten Biographie des Mitglieds Godfried Danneels) teilte Martini die letzte Mutation seines Traumes mit. Er sagte, er wolle ein neues Konzil. 

Ein neues Konzil. Das war der größte Traum eines Mannes, der eines Tages Aldo Maria Valli erzählen sollte, daß die Zeit des II. Vaticanischen Konzils die größte Zeit seines Lebens gewesen war. (Valli: Storia di un Uomo: Ritratto di Carlo Maria Martini) 

Später in jenem Jahr, bei einer Europa-Synode, stand Martini auf und verkündete eine Version dieses Traumes. "Indem er die Erinnerungen an das II.Vaticanum beschwor, sprach er von einer zukünftigen "kollegialen und autoritativen Konsultation aller Bischöfe". Dann zählte er die Schlüssel-Themen auf, die kollegial angesprochen werden sollten- von "Sexualität"bis zum "Fehlen geweihter Diener". 

Obwohl Martini die Worte "neues Konzil" nie gebrauchte, "verlor die italienische Presse wenig Zeit, seine Kommentare so zu interpretieren" sagt der Vaticanist John Allen Jr. "Andere jedoch- sagen, daß Martini von einem neuen  Instrument zwischen einer Synode und einem Konzil sprach." 

Dennoch war da-laut Garzoni- ein Stück "Bitternis und Enttäuschung" in Martinis Stimme. Weil,  als das neue Jahrtausend näher kam- sein Traum schwer faßbar und unrealisiert blieb.

Die Zeit verging. Martini gab bekannt, daß er an M.Parkinson erkrankt sei und zog sich 2002 nach Jerusalem zurück. Ratzinger wurde 2005 als Papst Benedikt XVI gewählt; die St. Gallen Mafia zerbrach angeblich um 2006 herum. Martini starb 2012. 

Dann begann das déja vu. 

                                                               *   *   *   *   

Montag, 20. September 2021

Christliche Kunst

 Der Hl. Paulus.  Giotto Di Bondone,  1300

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes über die liturgischen Vorbereitungen auf das Fest "Unsere Lieben Frau von Walsingham" und ihre Veränderungen im Laufe der Zeit
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 "IN ERWARTUNG DES FESTES UNSERER LIEBEN FRAU VON WALSINGHAM"

Geistliche, die dem Usus authenticus folgen, sind dazu verpflichtet, den allgemeinen
Kalender der Kirche zu befolgen - einschließlich der für bestimmte Diözesen oder
Ordensgemeinschaften verfügten Sonderregelungen.
Allerdings hat die (jetzt natürlich nicht mehr bestehende) Heilige Ritenkongregation seit
1957 für die außerordentliche Form keine Änderungen mehr auf Grund örtlicher
Bedürfnisse vorgenommen. Der englische Ordo für die überlieferte Liturgie stellt
klugerweise fest: "Seit 1962 sind vier neue Diözesen errichtet worden, für die es keine
angemessenen Kalendarien gibt. (…) Um ihnen solche bereit zu stellen, wurden die
Kalendarien der Diözesen, aus denen die neuen Bistümer gebildet wurden, mit einigen
erforderlichen Änderungen übernommen.“ Daher sollte man für jeden
Jurisdiktionsbereich – sei es eine Diözese oder eine andere Institution – die es 1961
noch nicht gab, ein Kalendarium nach eben den Richtlinien erstellen, die die Heilige
Ritenkongregation in den Jahrzehnten vor 1961 angewandt hat. Und das trifft
offensichtlich auf das Ordinariat ebenso zu wie auf neue Diözesen.

Ich möchte einen eigenen Vorschlag hinsichtlich des Festes Unserer Lieben Frau von
Walsingham vorlegen, die als Namensgeberin (1) für das englische Ordinariat fungiert,
das auf den 24. September fällt. Der Vorschlag geht dahin, daß diejenigen, die die hl.
Messe und das Stundengebet nach der außerordentlichen Form feiern, dazu die
Proprien verwenden, die vordem im Appendix pro aliquibus locis für den Festtag der
Translatio Almae Domus BMV (des hl. Hauses Unserer Lieben Frau von Loreto) am
10. Dezember vorgesehen waren. (In den bei den Leserzuschrtiften aus einem älteren
Thread – am Ende des Artikels verlinkt – sollten Sie Hinweise zu den Proprien im
Brevier vorfinden. Allerdings muß man den letzten Abschnitt der Lesung VI weglassen,
der sich konkret auf das Haus von Loreto bezieht.)

Eine englische Übersetzung dieser Messe war in den Jahren nach dem Wiederaufbau
des Hl. Hauses 1931 (2) bis zum Wechsel der liturgischen Mode nach 1967 regelmäßig
unter dem Titel "Mass of our Lady of Walsingham“ im anglikanischen Pilgerhandbuch
des Wallfahrtsortes enthalten. Man hatte nur eine kleine Änderung vorgenommen,
indem man in der Collecta die Worte eamque in sinu Ecclesiae tuae mirabiliter
collocasti ausgelassen hatte, die sich auf die wunderbare Übertragung des Hl. Hauses
von Palästina in sicherere Gefilde bezogen.

Mein Vorschlag wird Ihnen um so weniger radikal erscheinen, wenn sie über das
Folgende nachdenken: Die englische Messe Unserer Lieben Frau von Walsingham
nach dem Divine Worship Missal, die ich zum ersten mal nach Eintritt in die volle
Gemeinschaft (mit der römischen Kirche) beim Pontifikalamt (mit Erzbischof di Noja,
beigeordneter Sekretär der Glaubenskongregation) unseres Ordinariats am 19.
September 2015 hörte, verwendet Collecta und Secreta (3) vom 10. Dezember gerade
so, wie ich das oben vorgeschlagen habe (und die Post Communio scheint eine
angepasste Version der dort angebotenen Fassung) Ein machtvoller und aussagekräftiger Hinwise. 
 
Ich bin zuversichtlich, daß die hochwürdigen Herren Patten und Fynes Clinton jetzt von
oben her mit großer Zustimmung auf uns herabblicken, wenn wir dieser liturgischen
Vorgabe folgen.Sie wissen, wo ihr Erbe nun Gestalt angenommen hat!  Quorum
animabus propitietur Deus! Qui Dominum pro nobis deprecentur!
Zur äußeren (außerterminlichen) Feier des Festes (außerordentliche Form)
Am Sonntag vor oder nach dem Fest ULF sind zwei Messen (ein Amt und eine stille
Messe) der Lieben Frau mit Kommemoration des Sonntags erlaubt. Wer sich noch an
solche Dinge wie die Oktaven erinnert, wird es wahrscheinlich für angebrachter
halten, das am Sonntag nach dem eigentlichen Festtag zu tun, wobei das
Stundengebet vom Sonntag bleibt. Die Messe selbst kann als Votivmesse an
jedem Tag verwandt werden, an dem die Rubriken Votivmessen erlauben

___
(1) Diese Messe und das Stundengebet scheinen aus dem Pontifikat Innozens XII. zu
stammen
(2) Fast 400 Jahre nach der Zerstörung des alten Heiligen Hauses
(3) Denken sie nur an die Tausende frommer Priester, die während dieser dreieinhalb
Jahrhunderte im rauchigen Dunst von Kerzen und Öllampen im Heiligen Haus standen
und bei Sonnenaufgang genau die Worte murmelten, die Erzbischof di Noja am
Hochalter von Westminster Cathedral gesungen hat.
(4) Es war wohl Findes, der die Messe ULF ausgesucht hatte – Patten war kein Latinist-


 Quelle:  Liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Benedikt XVI: "Das Wirkliche Europa. Identität und Mission"

Marco Tosatti veröffentlicht heute bei Stilum Curiae Ausschnitte aus dem neuen Buch "Das wahre Europa,Identität und Mission" des Papa emeritus Benedikts XVI und das Vorwort, das Papst Franziskus dazu geschrfieben hat. 
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Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, heute veröffentlicht der Verlag Cantagalli die jüngste Ausgabe eines Werkes von Joseph Ratzinger- Benedikt XVI "Das wahre Europa. Identität und Mission". Der Text wird durch ein Vorwort des amtierenden Pontifex eingeleitet. 

   DAS WIRKLICHE EUROPA 

                                                        IDENTITÄT UND MISSION 
                                          
                                                   Einleitung von Seiner Heiligkeit

Papst  Franziskus 

"Der letzte von Herzen kommende Appell Benedikts XVI- von Papst Franziskus geteilt- an Europa seinen wahren Ursprung und seine wahre Identität wieder zu entdecken und zu bestätigen die sie zu einer großartigen Quelle und einem Vorbild für Schönheit und Menschlichkeit gemacht haben, Es geht nicht darum, die Glaubenswahrheiten als Fundament Europas aufzuzwingen, sondern eine vernünftige Entscheidung zu treffen, die anerkennt, daß es natürlicher und gerechter ist, zu leben, "als ob Gott existierte" als zu leben, "als ob Gott nicht existierte".  

"Wie vor nicht allzu langer Zeit Papst Johannes XXIII. an die großen Nationen Europas und des Westens appellierte, einen verheerenden Atomkrieg abzuwenden, so wendet sich der emeritierte Papst Benedikt XVI heute ein letztes Mal an ganz Europa und den Westen, denn nur durch die Wiederentdeckung ihrer eigenen Seele, können sie sich und die Welt vor der Selbstzerstörung retten. Ein dreihundertsechzig Grad- Appell, der den Menschen, die Natur, das ganze Universum betrifft, eine Einladung an den westlichen Menschen, einen Weg wieder aufzunehmen, der abrupt mit der Fata Morgana einer europäischen Vereinigung unterbrochen wurde, einen Weg, der trotzdem für möglich gehalten wurde,  eine Kultur, die die Hauptquelle der westlichen Zivilisation war, ein Appell, der sich in Ratzinger-Manier an alle richtet, egal ob sie an Gott glauben oder nicht. Eine Einladung, die Realität , die Tatsachen zu beachten,  sich der Tatsache bewusst zu werden, daß es eine Harmonie gibt, eine Vollkommenheit, die sorgfältig beachtet werden muss, weil dort der Weg zu einem wahren Europa bereits skizziert und das Schicksal der Menschheit vorgezeichnet ist. 

                                                     Benedetto XVI stellt fest: 

"Die ökologische Bewegung hat die Grenzen des Machbaren entdeckt und erkannt, daß die "Natur" für uns ein Maß setzt, das wir nicht ungestraft ignorieren können. Leider hat sich die "Ökologie des Menschen" noch nicht konkretisiert. Auch der Mensch besitzt eine ihm gegebene "Natur“, und ihre Vergewaltigung oder Verleugnung führt zur Selbstzerstörung“.

Seine Heiligkeit Papst Franziskus teilt in seiner Einleitung den Appell des emeritierten Papst Benedikts XVI.:

„Mit der ihm eigenen Klarheit, der unmittelbaren Zugänglichkeit und zugleich der Tiefe, die ihm eigen sind, skizziert der emeritierte Papst hier auf großartige Weise jene "Europaidee“, die seine Gründerväter zweifellos inspiriert hat und die seiner Größe zugrunde liegt und deren endgültige Verdunkelung ihren allgemeinen und irreversiblen Niedergang sanktionieren würde

                                                                           §  §  §  

Hier einige Ausschnitte aus der Einführung in das Werk Benedikts XVI:
 
"DER UNS VON GOTT ÜBERTRAGENEN AUFGABE FÜR DEN MENSCHEN GERECHTIGKEIT WIEDERFAHREN LASSEN"
                 
                                             von Seiner Heiligkeit Benedikt XVI 

Mit der Legalisierung der "gleichgeschlechtlichen Ehe“ in sechzehn europäischen Ländern hat das Thema Ehe und Familie eine neue, sicherlich nicht zu übersehende Dimension angenommen. Wir erleben eine Bewußtseinsverforrmung, die offenbar tief in Teile des katholischen Volkes eingedrungen ist. Dies kann nicht mit kleinen Moralismen oder auch nur mit einem exegetischen Hinweis beantwortet werden. Das Problem geht in die Tiefe und muss daher grundsätzlich angegangen werden.

Fundstück

Peter Winnemöller kommentiert bei kathnet die Klage des Osnabrücker Bischofs Franz-Josef Bode über die jungen Leute, die die Kirche verlassen. und die davon ausgehende Sogwirkung. 
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Unter dem Titel:

"DAS UNERTRÄGLICHE SOZIALGESCHWÄTZ VON BISCHOF BODE" 
Der Montagskick von Peter Winnemöller

beginnt der Beitrag so - ZITAT

"Only the good die young.“ Das ist in etwa die Message, die dem in den letzten Tagen mehrfach zitierten Satz von Bischof Bode im Podcast von Business Insider zugrunde liegt. Der Sänger Billy Joel wollte die jungen Menschen aus der Kirche herausrufen mit seinem Song. Der Bischof bejammert das Faktum, dass es zu klappen scheint. "Bei uns gehen im Moment hundert Menschen pro Woche aus der Kirche raus und zwar im besten Alter", sagte der Osnabrücker Bischof im Podcast "Die soziale Frage" von Business Insider am vergangenen Donnerstag. Das seien keine Menschen, so Bode, die am Rand der Kirche stünden. Er fürchte, ergänzte der Osnabrücker Oberhirte, eine "Sogwirkung auf andere Kirchenmitglieder.“ Keiner wolle auf einem untergehenden Schiff sein."  (...) 

Quelle: P.Winnemöller, kathnet

Wie hält es Papst Franziskus mit theologischen Fragen?

In seiner heutigen Kolumne in Monday in the Vatican setzt sich Andrea Gagliarducci mit Papst Franziskus´  Behandlung theologischer Themen auseinadner.
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"PAPST FRANZISKUS, WIE GEHEN SIE THEOLOGISCHE FRAGEN AN?"

Es wäre keine Pressekonferenz im Fluzeig nötig gewesen, um Papst Franziskus´ pragmatischen Zugang zu theologischen Fragen zu bestätigen. Aber die Pressekonferenz auf dem Rückflug der Ungarn-Slowakei-Reise hat einige Aspekte des Zugangs des Papstes zu theologischen Fragen geklärt. 

Besonders eine Frage konzentrierte sich auf das Thema der Kommunion, die einigen katholischen Politikern gespendet wurde, die auf verschiedene Weise Abtreibung unterstützen. Das ist in den USA ein umstrittenes Thema, Schon 2004 hatte die Glaubenskongregation ein Dokument herausgebracht, das erklärte, daß Politiker, die Abtreibung befürworten, im Stand öffentlicher Sünde sind. Kurz gesagt, denen, die nicht im Stand der göttlichen Gnade sind, kann die Kommunion nicht gespendet werden.

Dieses Thema war in den USA einflußreich, besonders wegen der Kandidatur des Katholiken John Kerry für das Präsidentenamt. Das Problem entstand durch die Tatsache, daß seine katholische Zugehörigkeit nicht ausgenutzt wurde. Wenn Kerry die Kommunion empfangen hätte, hätte er das Narrativ geschaffen, daß die Kirche Abtreibung akzeptiere. Daher die Notwendigkeit einer doktrinalen Anmerkung. 

Das Problem kehrte mit der Kandidatur Joe Bidens zurück. Die Bischöfe der USA hatten sich in Richtung "Eucharistische Erneuerung" bewegt, ein weitaus größeres Thema als die Frage der Kommunion für Abtreibungspolitiker. Für die US-Bischöfe ging es darum, zu den Wurzeln zurück zu kehren und zu erklären, was die Kommunion ist und der Stand der Gnade, der nötig ist, um Zugang zu ihr zu haben. Natürlich wurde das Thema der Kommunion für abtreibungsbefürwortende Politiker berührt. Aber das war Teil eines größeren, mehr pastoralen Themas. Diese Seelsorge jedoch braucht eine gesunde Doktrin. 

Die Bischöfe hatten Papst Franziskus vor dem Dokument gewarnt, das sie veröffentlichen wollten und Papst Franziskus hatte sie gebeten, statt dessen ein Dokument anzustreben, das die völlige Zustimmung der Bischöfe finden würde. weil einige der Bischöfe nicht von der Notwendigkeit überzeugt waren, Abtreibungspolitikern die Kommunion zu verweigern. Das war-um die Wahrheit zu sagen- eine Minderheit, aber die genügte, um den Papst dazu zu bringen, um eine andere Methode, einen anderen Zugang zu bitten. 

Diese Angelegenheit war das Thema einer der Fragen bei der Pressekonferenz im Flugzeug. Und die Antwort sagt eine Menge über den Modus operandi des Papstes aus. 

Sonntag, 19. September 2021

Christliche Kunst

 "Der Hl. Georg und der Drache"- Rogier van der Weyden, 1435 

Was die Seligsprechung von Kardinal Wysczýnski für die Kirche bedeutet

Aldo M.Valli hat auf seinem blog einen Text von Tad Wójcik zur Seligsprechung von Kardinal Stefan Wyszinkis veröffentlicht.
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"DIE SELIGSPRECHUNG VON KARDINAL WYSZYNSKI : EINE BOTSCHAFT UND EINE ERMAHNUNG FÜR DIE GANZE KIRCHE"

Die durch Covid-19 auferlegten Beschränkungen haben die Teilnahme an der Seligsprechungsmesse von Kardinal Stefan Wyszyński am 12. September in Warschau auf siebentausend Gläubige beschränkt. Die Proklamation hatte sich aufgrund von Lockdowns bereits um über ein Jahr verzögert. Doch die Einschränkungen und das trübe Wetter konnten die absolute Freude der Landsleute des Kardinals und ihre Dankbarkeit für das lang ersehnte Ereignis nicht schmälern.

Wyszýnski (3.8.1901- 28.5.1981) -geliebter polnischer Prälat und Primas- der sich sowohl den Nationalsozialisten aus Deutschland während des 2. Weltkrieges als auch nach dem Krieg dem repressiven kommunistischen Regime entgegenstellte, ist -wie der Hl. Johannes Paul II, eine in aller Welt bekannte, in Polen verehrte Person. Non possumus- das historische Dokument von 1953, mit dem Wyszýnski die Bestrebungen des kommunistischen Regimes die Kirche zu unterdrücken und in ihre Autonomie und ihren Glauben einzugreifen, war eine männliche und mutige Verurteilung, eine wirklich pastorale Antwort auf die Kräfte des Antichrist. 

Wyszyńskis Bemühungen als prominente Persönlichkeit in der Weltkirche in den 1960er und 1970er Jahren bereiteten weitgehend den Weg für die Wahl des polnischen Papstes selbst, der sein Pontifikat Wyszyński widmete und der Mann wurde, der am direktesten für den Untergang der Sowjetunion verantwortlich war. Nachdem seine tugendhafte Opposition gegen das Regime offenbar wurde, mußte Wyszyński drei Jahre Haft und Isolation erleiden und Zeuge der Folter anderer Gefangener werden. Die politischen Veränderungen ermöglichten 1956 -wenn auch widerstrebend- seine Freilassung durch die Herrscher, woraufhin er für den Staat unantastbar wurde und die Kommunisten es nicht mehr wagten, die Autorität der Kirche in Polen in Frage zu stellen.

Fundstück

domradio.de gibt einen bei KNA erschienenen Artikel wieder, in dem Erzbischof G.Gänswein beim diesjährigen Treffen des Ratzinger-Schülerkreises über den Besuch des Papa emeritus bei seinem sterbenden Bruder berichtet hat.
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Unter dem Titel:

"NICHT ÜBERMORGEN-MORGEN"

beginnt der Beitrag so - ZITAT

"Am 18. Juni 2020 war Benedikt XVI. überraschend nach Regensburg gereist und hatte dort einige Tage bei seinem sterbenden Bruder verbracht. In den Wochen danach, so erzählte Gänswein, habe Benedikt XVI. dann auch mit seinem eigenen baldigen Ableben gerechnet. "Gott denkt aber eben oft anders", fügte Gänswein hinzu."  (...)

Quelle: domradio. de. EB G.Gänswein

Samstag, 18. September 2021

Christliche Kunst

 Ian van Eyck:  Genter Altar-1430 : Die Soldatren Christi ,  

Rabbi Goldstein antwortet Papst Franziskus zur Bedeutung des Gesetzes in der Torah

Rabbi Warren Goldstein, der südafrikanische Oberrabbiner, antwortet in World Israel News auf die Äußerungen von Papst Franziskus über die Gesetze der Torah und den jüdischen Glauben als Religion des Gesetzes, "das kein Leben schenkt".
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"PAPST FRANZISKUS IRRT SICH: DIE GESETZE DER TORAH GEBEN LEBEN, SAGT DER LEITENDE RABBINER"

"Jedes Gesetz der Torah oder "mitzvah"ist der praktische Ausdruck einer ansonsten abstrakten Idee, davon wie man ein moralisches und tugendhaftes Leben führt" hat der südafrikanische Ober-Rabbiner am Vorabend von Yom Kippur geschrieben. 

 Von Rabbi Warren Goldstein 

Die kürzliche Behauptung von Papst Franziskus, daß die Torah "kein Leben gibt, nicht das Versprochene erfüllt, hat in der jüdischen Welt zu gesträubten Nackenhaaren geführt. Diese Woche hat der Papst- laut Kardinal Koch, der für die Beziehungen des Vaticans mit dem Judentum zuständig ist, versucht, die Sorgen über seine Kommentare zu zerstreuen und gesagt: "Er habe kein Urteil über das Jüdische Gesetz abgeben wollen." 

Was immer die Absichten des Papstes waren, spiegeln seine Bemerkungen die klassische christliche Ablehnung der Torah wieder, die als legalistisch wahrgenommen wird und vermitteln das allgemeine Mißverständnius, daß das Judentum gesetzliche Feinheiten den moralischen und sprituellen Idealen vorzieht, die diese  Gesetze ausdrücken sollen. 

Zu Beginn dieser öffentlichen, von den Bemerkungen des Papstes ausgelösten Debatte -ist es wertvoll, die stärkende Wirkung der Torah zu untersuchen, die uns seit Jahrtausenden eine göttliche Blaupause für ein sinnvolles Leben gegeben hat. 

Im Herzen des Judentums steht das Verstehen, daß große Konzepte für sich allein abstrakt und ungreifbar sind. Wozu sind tiefgründige Werte gut, wenn wir nicht wissen, wie wir sie umsetzen sollen? Damit große Ideen Form annehmen, müssen wir wissen, was wir mit ihnen tun sollen. Damit Ideale den Unterschied machen, müssen wir sie leben. 

Papstinterviews und ihre Folgen....

Luisella Scrosati kommentiert in einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana kritisch die Äußerungen von Papst Franziskus bei seiner jüngsten Pressekonferenz. 
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                "DIE DEMÜTIGUNG DES PAPSTTUMS" 

Abgesehen von einem kürzlichen Interview und der systematischen Zerstörung der Pontifikate von Johannes Paul II und Benedikt XVI hat der Papst den Gedanken zugelassen, daß er nicht länger der Hüter des Glaubens ist, der seine Brüder bestärkt, sondern einer, der auf Grund seiner eigenen Wünsche und Empfindungen handelt und der vorgibt, daß ihm gehorcht wird, ohne sich die Mühe zu geben, seine Kontinuität mit seinen Vorgängern zu zeigen. 

Große Trauer wegen des menschlichen Aspektes, ein Skandal (im eigentlich Wortsinn) für den doktrinalen. Wie man es auch nimmt, die jüngsten Äußerungen von Papst Franziskus während der Pressekonferenz bei seiner Rückreise aus Ungarn und der Slowakei  (siehe hier) kann nur Schmerz und Trauer auslösen. 

Daß besonders wichtige Themen von Bergoglio mit der gleichen Oberflächlichkeit behandelt werden, wie bei einem Schwätzchen an der Bar, ist nicht neu, aber dieses mal wurde jede Grenze überschritten. Daß ein Papst bestimmte Dinge denkt, ist schlimm. daß er sie dann ausspricht und sogar dafrüber schmunzelt, ist beunruhigend. 

Es ist das Papsttum. das durch den Bergoglio-Stil erniedrigt wird, obwohl vielleicht jemand in Deckung ging und festgestelklt hat, daß der Papst auch die Abtreibung als Mord verurteilt hat.  Das hätte uns gerade noch gefehlt. Zu Recht hat Franziskus den Gedanken zurückgewiesen, daß man einen unschuldigen Menschen töten kann, um ein Problem zu lösen. Hätte er gleichzeitig darauf hingewiesen, daß das genau die Logik eines Großteils der Pharmazeutischen Industrie ist, -besonders im Zusammenhang mit der Erntwicklung von Impfstoffen- hätte er ein Zeichen von Kohärenz und Mut gezeigt. Es wäre auch mit dem von im selbst autorisierten Dokument der Glaubenskongregation vereinbar gewesen, in dem zumindest die Verurteilung der "Verwendung von Zell-Linien angebtriebener Föten " zum Ausdruck kommt. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, "sowohl pharmazeutische Unternehmen als auch staatliche Gesundheitsbehörden aufzufordern, ethisch vertretbaqre Impfstoffe herzustellen, zu genehmigen und anzubieten, die weder beim Gesundheitspersonal noch bei den Geimpfgten Gewissensprobleme verursachen." Statt dessen, kein Wort. 

Auch wenn viele Worte gesprochen wurden. Wie ist es möglich, daß ein Papst einen Kardinal "Leugner" nennt, und wir alle wissen sehr gut, um wen es sich handelt... sich über die Tatsache lustig zu machen, daß das Schicksal ihn mit Covid im Krankenhaus landen ließ? So zu zeigen, daß das Predigen über die Barmherzigkeit, das Vergeben und die Sanftmut schnell der Rache Platz machen. 

Wie ist es möglich, daß ein Papst die Einwände und die Zurückhaltung gegenüber der Impfung gegen Covide-19 lächerlich macht, indem er wirre, sorglose, banale Phrasen formuliert, erstaunt über die Seltsamkeit der Menschen, die gewohnt sind, mit Impfstoffen zu leben, jetzt - wer weiß warum - Schwierigkeiten haben, sich diese neuen wundersamen Präparate spritzen zu lassen?

Wie sit es möglich- wenn man den Witz über den Juden Jesus mitleidig betrachtet,  daß ein Papst, der gefragt wirdm ob er jemals einem Menschen in offenkundig öffentlicher Sünde die Eucharistie verweigert hat, innerhalb weniger Minuten zuerst damit prahlt,  niemals jemandem  die Kommunion verweigert zu haben, dann zu behaupten, dass man aber einer nicht gut definierten Gemeinschaft angehören muss, um sie empfangen zu können? Und wie ist es möglich, daß ein Papst über die Lebenspartnerschaft offen dem widerspricht, was das Lehramt in dieser Frage bereits festgestellt hat, und seine eigenen persönlichen Meinungen durchsetzt?

Der aus diesem Interview gedemütigt hervorgeht, ist sicher nicht Kardinal Burke. oder wer sondt noch ins Visier geriet. Acht Jahre nach der Wahl von Papst Franziskus ist es vor allem das Papsttum, das gedemütigt wird. 

Das jüngste Interview hat außer der systematichen Zerstörung der Pontifikate von Johannes Paul II uund Benedikt XVI den Gedanken möglich gemacht, daß der Papst nicht länger der Hüter des Glaubens ist, der seine Brüder bestärkt, sondern einer, der auf Grund seines eigenen Willens und seiner eigenen Empfindungen handelt und vorgibt, daß ihm gehiorcht würde- ohne sich die Mühe zu geben, seine Kontinuität mit seinen Vorgängern zu zeigen. Also. Es ist nicht mehr das Band der Einheit, sondern das Prinzip der Teilung, das mit seinen Worten immer wieder trennende Etiketten schafft, um diejenigen Brüder zu kennzeichnen, die zur Einheit führen und die Schafe  zu verwunden, die sie hüten und um die sie sich kümmern sollen.  

Gedemütigt ist die Kirche, auf eine mikttelmäßige politische Partei reduziert, auf der Suche nach medialer Zustimmung  und nicht mehr die Kirche Christi.  Die Worter ihres Oberhirten haben jetzt den gleichen Wert wie Plauderein an der Bar und die Braut Christi gilt folglich nur als eine der vielen philanthropischen Einrichtungen.  Und noch nicht einbmal die effizienteste. 

Sicher ist es gut, die Nacktheit des eigenen Vater zu bedecken (Gen. 9, 20-23) . Aber man muß sich fragen, ob wir uns hier vor einer zufälligen und unschuldigen Trunkenheit befinden, wie Noah, oder vor der systematischen und vorsätzlichen Demütigung alles dessen, was heilig, wahr und gerecht ist. Der Pontifex Maximus  ist der Erste, der auf sich selbst verzichten mäßte, um seine Gedanken bei Christus zu haben. Wie jeder Christ, mehr als jheder Christ, gehört der Papst nicht mehr sich selbst. Und jedes mal, wo er sich wiederfinden will, jedes mal, wenn er seine eigen Meinung über Christus stellen will,. verrät der den Willen des Herrn, seine Mission und die ganze Kirche.

Und weil Franziskus damit fortfahren will, Bergoglio zu sein, sind die Gläubigen desorietniert und ihr Herzfüllt sich- jedesmal mehr- mit Trauer. "

Quelle: L.Scrosati. LNBQ 

 

Freitag, 17. September 2021

Christliche Kunst

 Das Cortona-Polytyptichon, Fra Angelico, 1437 

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über die Abschaffung des Usus Antiquior durch Traditionis Custodes, die Fehler dabei- die er dem Unvermögen des amtierenden Pontifex zuschreibt und die möglichen Folgen für sein eigenes "Lehramt". 
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                                   "SCHWEINCHEN" 

Ausländische Leser müssen vielleicht darüber aufgeklärt werden, was mit "Cockney Rhyming Slang" gemeint ist. Das ist unser "demotisches" (altägyptisches) Äquivalent zu jener Neigung, ins Lateinische abzugleiten, die in unseren gebildeten Klassen üblich war, als ... meine Güte, wie ich wieder abschweife....

Das erste und grundlegende "Schweinchen" in Traditionis Custodes ist, daß Benedikt XVI. den Gebrauch des Usus Authenticus als freundliches Zugeständnis an jene erlaubt habe, die das wünschten.

Das ist unwahr. Benedikt gab das Urteil einer kanonischen Kommission bekannt, die festgestellt hatte, daß der Ritus von 1570 in kanonischer Form nie wirklich abgeschafft worden war.

Der Alte Ritus wurde nie abgeschafft! 

Jede Überarbeitung von Summorum Pontificum muß im Ansatz mit dieser Feststellung begonnen werden. 

Außer der kanonischen Tasache, daß Papst Ratzinger eine dogmatische Feststellung hinzufügte, hat er nicht gesagt, daß sein Nachfolger den Alten Ritus nicht abschaffen sollte: er hat bekräftigt, daß er nicht abgeschafft oder verboten werden kann, daß ein Versuch, ihn abzuschaffen ultra vires wäre. 

"Kann nicht" Papst Benedikt hat wirklich gemeint, was er gesagt hat. Als er Kardinal Ratzinger war, hat er auf vernichtende Weise den Eindruck angegriffen, "daß der Papst in Dingen der Liturgie alles tun kann, besonders wenn er im Auftrag eines ökumenischen Konzils handelt" Und davor hat er uns daran erinnert, "daß die Kirche im Laufe ihrer Geschichte nie orthodoxe Formen der Liturgie verboten oder abgeschafft hat, "was dem Geist der Kirche völlig fremd gewesen wäre". 

Ich vermute, daß es kaum überrascht, daß PF den einfachen Satz, daß der Papst nicht alles tun kann, nicht verstanden har. 

Aber sicher muß sogar er sehen, daß er, wenn er so die doktrinale Lehre seines Vorgängers mißachten kann, den Ast absägt, auf dem er persönlich so unischer balanciert." 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke