Dienstag, 21. Februar 2017

M. Tosatti: Burke will nicht der Sündenbock sein.

Marco Tosatti kommentiert auch heute bei Stilum Curiae die Entwicklung in der causa des Malteser Ordens und die unendlichen Intrigen um Kardinal Burke.
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"MALTESER ORDEN: BURKE WILL NICHT DER SÜNDENBOCK SEIN. ER BESCHULDIGT DEN REGENTEN DER VERLEUMDUNG"

"Kardinal Burke will nicht als Sündenbock für die internen Machtkämpfe im Malteser Orden mit ihren Metastasen im Vatican herhalten. Das ging soweit, daß ihn die Journalisten aus dem magischen Kreis des Papstes angegriffen haben, vielleicht mit ein bißchen Hilfe die das Staatssekretariat, das sehr daran interessiert ist, was bei den Rittern passiert, mehr oder weniger geleistet hat.
Er hat auf indirekte Weise  den Inhalt des Briefes bekannt gemacht, den ihm der Papst wegen der in einigen Gebieten Afrikas und Asiens verteilten Kondome, geschickt hat, um zu klären, daß er auf eine präzise Anordnung gehandelt hat und basta.
Aber danach hat der Regent gesprochen und ihn beschuldigt und an diesem Punkt muß sich der amerikanische Purpurträger gesagt haben, daß genug genug ist.

                            
                              
Er hat also klar verneint, jemals den Großkanzler der Malteser-Ordens, Albrecht von Boeselager zum Rücktritt aufgefordert zu haben. 
Zu Edward Pentin vom National Register sagte der Purpurträger, daß  er über die Anschuldigung "wie vom Blitz getroffen" war, die letzte Woche von Fra´Ludwig Hoffmann von Rumerstein, der bis zur Wahl des neuen Großmeisters durch den Rat den Orden leitet, gemacht wurde- er habe den Rücktritt des Großkanzlers gefordert. 
"Das betrachte ich als Verleumdung" , sagte er.

Fra´ Ludwig Hoffmann von Rumerstein hat erklärt, daß es Kardinal Burke und nicht der Ex-Großmeister Matthew Festing gewesen sei, der den Rücktritt von Boeselagers gefordert habe. Aber die Erklärungen des Regenten stehen im Widerspruch zu anderen Rekonstruktionen auf deren Basis Festing während einer Begegnung, bei der auch Burke in seiner Rolle als Patron des Ordens im Namen des Papstes anwesend war, seinen Rücktritt angeboten hat.


Kardinal Müller: "Kein Papst kann über die Sakramente verfügen"

Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana das neue Buch von Kardinal Müller zum Thema Päpste und ihre Mission.
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           "KEIN PAPST KANN ÜBER DIE SAKRAMENTE VERFÜGEN"

"Gestern, am 20. Februar ist in Deutschland das vom Herder-Verlag herausgebrachte neue Buch des Präfekten der Glaubenskongregation, Kard. Gerhard Müller mit dem Titel "Der Papst-Sendung und Auftrag" erschienen. Auf mehr als 600 Seiten bietet der Purpurträger eine genaue Untersuchung der Rolle des Pontifex seit den ersten Tagen der Christlichen Ära an. Die Ursprünge, die Entwicklung seit der Zeit der Apostel, seine Mission, die Beziehung zum Katholischen Episkopat, seine lehramtliche Autorität, die Unfehlbarkeit und andere Aspekte.

Ein großer Teil des Werkes ist einem biographischen Exkurs des Kardinals selbst gewidmet, besonders seiner Beziehung zu den 7 Päpsten, deren Regierung er bis heute erlebt hat. In diesem Kapitel ist dem aktuellen Pontifikat ein Kapitel von 5 Seiten gewidmet (S, 100-105) , nicht erschöpfend, nicht so sorgfältig, wie zuvor die beiden päpstlichen Dokumente "Evangelii Gaudium" und "Laudato Si´" behandelt werden.
Das Vorwort des Werkes trägt das Datum vom 22. Februar 2016,aber Maike Hickson von OnePeterFive behauptet, nachdem sie mit Dr. Stephan Weber vom Herder-Verlag gesprochen hat, daß der Text Ende des Sommers, Anfang des Herbstes des vergangenen Jahres fertig war. Also als die Debatte über die sich widersprechenden Interpretationen von Amoris Laetitia (am 18. April veröffentlicht) bereits in vollem Gange war.
Müller führt seinen Beitrag bei der Bischofssynode an, die in zwei aufeinanderfolgenden Sitzungsperioden der Synode Probleme der Familie behandelt hatte. Es scheint klar zu sein, daß an diese Themen zu erinnern, in diesen Tagen eine verstörende Aktualität bekommen hat.

Der Kardinal erinnert daran, daß die Ehe "kein rein menschliches Ideal ist" sondern "eine unzerstörbare von Gott geschaffene Realität". Das eheliche Band ist- nach dem Präfekten- dem Band gleich, das zwischen Christus und seiner Kirche besteht. Er zählt die Wohltaten der Ehe -nach dem Hl. Augustinus auf (bonum fidei, bonum prolis, bonum sacramentum) und bekräftigt. daß der vollendete Sinn der Ehe die "Heiligung der Ehegatten auf ihrem gemeinsamen Weg bis zum ewigen Leben mit Gott ist".
Die Ehe, erklärt Müller, kommt kraft einer Weihe ins Sein, die sicher stellt, daß sie sich an der neuen Schöpfung, am Reich Gottes beteiligt. Das zeigt, warum die Ehe etwas anderes ist als eine einfache Segnung von Personen. Die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe und ihre anderen Wohltaten sind essentiell und wohnen dieser Weihe inne.

Nach dieser Prämisse erinnert der Kardinal daran, daß auch die höchsten Kirchenautoritäten "nicht in die Substanz eines Sakramentes eingreifen kann."
Die Kirche hat es vorgezogen und zieht es bis heute vor, sich eher ernsten Schwierigkeiten entgegen zu  stellen, als auch nur eine einzige gültige sakramentale Ehe aufzulösen, sei es im Fall eines Streites mit den Mächtigen oder mit der vorherrschenden öffentlichen Meinung (z.B. das Schisma zwischen der englischen Katholischen Kirche und Rom zur Zeit Heinrichs VIII).
Die Kirche- erinnert der Purpurträger- muß Gott mehr als den Menschen gehorchen und kann die Wahrheit oder das Evangelium nicht opfern. daß die natürliche Vernunft übersteigt oder rein menschliche Berechnungen.


Fundstück

Montag, 20. Februar 2017

Warum toben die Völker?

Diese Frage ist schwer alt und mit ihr beginnt der zweite Psalm, den man bis neulich beginnen lies mit: "Warum toben die Heiden?"
Man könnte somit im Umkehrschluss feststellen, dass die, die gegen den Herrn und seinen Gesalbten tobenden  eben Heiden sind, was denn sonst?
In der Vulgata, der Bibelübersetzung des Hironymus steht gentes et tribus also Völker und Stämme, von daher ist wohl die moderne Übersetzung mit "Warum toben die Völker?" die bessere und wenn wir so in die Weltgeschichte gucken auch die zutreffendere.
Lieder gibt es hiervon keine schöne Vertonung, deshalb sei hier diese hier hergestellt:




Nun aber zur Frage:


Die Reform der Vatican-Medien, die eher einem Abrißunternehmen gleicht.

Sandro Magister verschafft seinen Lesern bei Settimo Cielo einen Überblick über den derzeitigen Stand in der Umformung der Vaticanischen Medien, die man getrost als Umsturz bezeichnen könnte, womit noch nicht gesagt ist, ob zum Guten oder Schlechten.
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"VIGANO, DER GESCHEITERTE REFORMER. UND ALLE VATICANISCHEN MEDIEN SIND GEGEN IHN"

Vor einer Woche hat Msgr. Dario E.Viganó, Präfekt des Kommunikations-Sekretariates, Papst Franziskus und den neun Kardinälen, die ihm bei der Kurienreform helfen, über den Fortschritt bei der ihm anvertrauten Neuorganisation der Vatican-Medien berichtet.

                                           Viganò

Die neueste Nachricht betrifft die Konsolidierung von Radio Vatican und CTV in einem von Viganó geleiteten Dicasterium.

De Facto hat seit dem 1. Januar 2017 der Name "Radio Vatican" keinerlei legalen Wert mehr und ist von den Gehaltsschecks seiner 350 Angestellten verschwunden. Aber das ist nicht alles.
Weil seit dem 1. Dezember die Radio-Ausstrahlung über Mittelwelle endete und die Tage der Kurzwelle- als historischem Kommunikationskanal für Katholiken in Ländern ohne Freiheit, bis zum Schluss von Pater Lombardi verteidigt- gezählt sind.
Noch sendet sie für Afrika und Teile Asiens, aber ihr Sender in Santa Maria di Galeria steht kurz vor der Schließung.

Kosteneinsparungen und technischer Fortschritt sind die Rechtfertigungen die Viganó vorbringt.
Die Ausstrahlung über Kurzwelle wird auch schrittweise durch digitale Audio-sendungen ersetzt werden.
Viganó hat die frühere Vatican-und-Rom-Frequenz 93,3 zugunsten von RTL aufgegeben, dem in Italien meistgehörten Radio-Netzwerk, im Austausch dafür, das digitale Signal landesweit nutzen zu dürfen.
Und was Afrika betrifft, hat er einer Übereinkunft mit Facebook zugestimmt, durch die die päpstlichen Botschaften in 44 Ländern über eine App per Handy empfangen werden können.

Wenn es auch wahr ist, daß Radio Vatican ein Defizit von über 26 Mio Euro pro Jahr hat und die Schließung des Kurzwellensenders zu Einsparungen führt, so werden dennoch 70% des Defizits durch das technische und journalistische Personal verursacht, die -nach einer Order von oben- nicht entlassen, sondern allenfalls teilweise zu anderen Vaticanischen Arbeitsplätzen versetzt werden können.

Aber es sind noch andere Veränderungen im Gange, die beunruhigender sind als die Journalisten von Radio Vatican. Und die betreffen den Inhalt ihrer Arbeit.

Das Italienische Radionachrichtenprogramm um 12:00 und 17:00 ist abgeschafft und durch vom nationalen Katholischen Netzwerk InBlu importierte Blitzausgaben ersetzt worden. Ebenso ist das abendliche Nachrichtenmagazin durch das französische Programm ersetzt worden, das täglich um 21:30 ausgestrahlt wurde. Beide Entscheidungen richten sich gegen "den Fadenlauf" eines Radiosenders, dessen Nachrichtensendungen jahrzehntelang in den Kanzleien und Botschaften gehört wurden.

Besonders beunruhigend ist die Veränderung, die SeDoc betrifft, den Dokumentationsdienst, das Büro, das in den verschiedenen Vaticanischen Dikasterien und in aller Welt Dokumente sammelt, die künftige Handlungen des Papstes und der Kirche betreffen und sie zu Dossiers zusammenstellt, die an einen vertraulichen Kreis offizieller Empfänger geschickt werden und nur zu kleinen Teilen an die beim Hl. Stuhl akkreditierten Presse.

Viganó hat SeDoc aus dem Radio-Vatican-Gebäude in die Büros des Vaticanischen Pressezentrums verlagert und es durch drei prominente Journalisten von Radio Vatican selbst verstärkt. die er angewiesen hat, sich von jetzt ab ausschließlich dieser neuen Aufgabe zu widmen.

Es entsteht der Eindruck, daß Viganó diese neue Version von SeDoc zu einer Taskforce des zukünftigen "content hub", den er mehrmals angekündigt hat, einem vielsprachigen Multimedien-Portal für alle Vaticanischen Kommunikationsmedien machen will. mit verschiedenen Text-, Audio- Video-Foto-Formaten, nach dem Vorbild der Walt-Disney-Companie, wie er gesagt hat.

Um sie für ein "omnia-media-Teamwork" zu schulen, hat Viganó 50 seiner Angestellten für einen Kursus in der LUISS-Business-School in Rom eingeschrieben, der Universität des Italienischen Industrieverbandes.


Fundstück des Tages: "Franziskus ist der Papst der Selbstsäkularisierung...er verkörpert sie..."

gefunden bei "philosophia perennis", geschrieben von Maximilian Krah, unter dem Titel "Der postkatholische Papst" 
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Der beginnt so:

"Konservative Katholiken sind zumeist gebildete, sanfte und fromme Menschen. Leider haben viele von ihnen zwei anstrengende Obsessionen: sie sind obrigkeitshörig und sexbesessen. Es werden die Unterwürfigkeit gegenüber den Autoritäten zu einer religiösen Pflicht erhoben und die Sexualmoral zum Dreh- und Angelpunkt der christlichen Lehre erklärt.
Es kann deshalb nicht verwundern, dass Papst Franziskus ausgerechnet mit seinem Schreiben „Amoris Laetitia“ zum ersten Mal in seinem Pontifikat massiven und wahrnehmbaren Widerstand erzeugt hat.
Denn seine Aufweichung des katholischen Eheverständnisses lässt tragende Prinzipien der kirchlichen Morallehre erodieren und hat damit einen klaren Sexbezug.
Während nun also die Sex-Fraktion der Konservativen den Gehorsam zurückstellt, antwortet ausgerechnet „The Cathwalk“ mit einem Aufruf zur Unterwerfung.
Wie alle Gehorsams-Fetischisten verkennt „The Cathwalk“, dass der Respekt vor der Hierarchie nicht losgelöst von seiner Grundlage denkbar ist: dem Glauben an Gott. Wir schulden dem Papst und den Bischöfen Achtung nicht um ihrer selbst willen, sondern weil sie notwendig sind, um Glaube und Kirche zu erhalten. Nun leidet aber das westliche Christentum generell und die Katholische Kirche als Teil davon seit Jahrzehnten an einer Selbstsäkularisation. Der Glaube verdunstet, formulierte es der Papst Benedikt XVI, Existenz eines seienden Gottes, Jungfrauengeburt, Kreuzestod Christi als Sühne für unsere Schuld, Christus als wahrer Gott, Jüngstes Gericht und leibliche Auferstehung –
Welcher Katholik unter 60 glaubt denn noch an diese existentiellen Glaubenssätze? Zumindest in Deutschland kein Theologieprofessor, kein Bischof, kein Mitglied des Zentralkomitees der Katholiken, kein Kirchenjournalist. Und der Papst? " (....)
Gute Frage kann man da nur sagen.... 



Marco Tosatti: Kurienreform oder Parallelkurie?

Marco Tosatti  analysiert für La Nuova Bussola Quotidiana die aktuelle Situation der Kurie und das Vorgehen des regierenden Pontifex in den Kongregationen, kurialen Organisationen und der italienischen Bischofskonferenz. Dabei entsteht kein wirklich positives Bild- eher das eines absolutistischen Renaissance-Hofes....
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           "KURIENREFORM?  EINE PARALLEL-KURIE"
"Der Regierungsstil des regierenden Pontifex ist- um wenig zu sagen- personal. Aber das, was auf den ersten Blick wie Desinteresse an den Regeln, den Vorgehensweisen und der "Maschinerie des Systems" erscheint, könnte sich als Strategie herausstellen. Ausgearbeitet vielleicht nicht vom Kapitän selbst sondern von irgendwelchen Beratern und Regisseuren, die glauben Erfahrungen in der Kurie und der Diplomatie zu haben.
Andererseits ist es kein Geheimnis, daß im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Papst Bergoglio eine Schwäche für Diplomaten im Talar hat, die wahre Kaste des Heiligen Stuhls. Und im Gegensatz dazu scheint er die gleiche Liebe nicht für die großen und kleinen Protagonisten der Maschinerie zu haben. Ein bitteres Überbleibsel aus der Zeit als er Erzbischof von  Buenos Aires war und Rom ihm einige Beförderungen verweigerte, wie die des Rektors der Cattolica der argentinischen Hauptstadt? Vielleicht?
Jedoch hat der Papst, der mehrmals bestätigt hat, den Ratschlägen und Vorschlägen aus den Sitzungen der Kardinäle im Präkonklave zu folgen, diese zumindest in zwei Punkten mißachtet.
Eine der vielfach erhobenen Forderungen war die Reform des Staatssekretariates, das als zu mächtig beurteilt wurde. Das ist- wie wir im Fall des Malteser-Ordens sehen- nicht passiert, seine Macht wurde sogar noch größer. Der päpstliche Delegat ist die Nummer 2 der Hierarchie, der Substitut Angelo Becciu.
Der zweite Punkt der Rat-und Vorschläge wird ebenfalls völlig außer Acht gelassen: die Wiederaufnahme der Tabellen-Audienzen. Das sind die Treffen der Verantwortlichen der Kongregationen mit dem Papst, um ihn informiert zu halten und Hinweise zu bekommen- ein Gedankenaustausch. Wir wissen von Präfekten, die nie oder so gut wie nie empfangen wurden und anderen- auch wichtigen- die Monate auf eine Audienz warten müssen. Schon das ist ein Umstand, ein System, das Ungleichheiten schafft -wie leicht verständlich ist.

Eine Bewertung der von der Kurie benutzten Strategie bringt uns dazu, einige Überlegungen anzustellen.
In einigen Punkten ist es offensichtlich, daß er selber oder jemand, der ihn beraten hat, an einigen Stellen, die er für den Lebensnerv hält, brutal für sofortigen Ersatz gesorgt hat. Das war so in der Kleruskongregation, in der Kardinal Piacenza, Poenitentiar, durch den Diplomaten und Vertrauensmann des Pontifex, Kardinal Beniamino Stella ersetzt wurde.
Und in der Apostolischen Signatur, dem Obersten Gericht des Vaticans, Zentrale weil die Fälle und Revisionen alle in diesem Hafen landen. Der Kirchenrechtler und Gesetzesexperte Burke ist durch einen anderen Diplomaten ersetzt worden, Msgr. Mamberti.
Der jüngste Fall der FFI, nach päpstlichem Dekret - erneut unanfechtbar kommissioniert- weil eine Beschwerde bei der Signatur Erfolgschancen gehabt hätte, erklärt, warum das Gericht für so wichtig erachtet wird.

Der Papst ist König, aber nicht einmal er kann immer alles zur gleichen Zeit tun. Es gibt Köpfe, die wenn sie fielen, zu viel Lärm machen würden. In dem Fall müssen neue Strategien gefunden werden, die geeignet sind, den Leitenden zu entmachten und durch Spannungen im Inneren die Einheit der Kongregation zu schwächen.
Das ist ein Ziel, das auch sofort bei der Kleruskongregation angestrebt wurde. Kardinal Mauro Piacenza, ein erklärter Ratzingerianer, wurde fortgeschickt um die Pönitenzeria zu leiden. Der Sekretär, der Spanier Celso Morga Uruzubieta, seit Jahrzehnten mit der Kongregation vertraut und dem Opus Dei nahe stehend, wurde nach 3 Monaten (die nötig waren, um in Spanien eine Diözese zu finden) wurde nach Merida-Badajoz geschickt.
Stillschweigend wurden bemerkenswert viele Mitarbeiter und Beschäftigte entlassen oder dazu gedrängt, "freiwillig" zurückzutreten.

Zusammen mit der Kleruskongregation, Lebensnerv der sich auch um die Seminare kümmert, ist die Bischofskongregation ein anderer Zentralpunkt der Administration und der päpstlichen Politik, Präfekt ist Kardinal Ouellet, ein unabhängiger Mann mit klaren Vorstellungen. Der Papst- das erkennt man an den Nominierungen- wünscht, daß progressistische Bischöfe gewählt werden.
Die gegenteiligen Fälle sind an einer Hand abzuzählen. Als ich mich bei einem Schwätzchen mit einem Experten über die Ernennung eines Prälaten eines anderen klerikalen Stils für Asien wunderte, wurde mir geantwortet, daß es wahrscheinlich keinen anderen gegeben habe.


"Steter Tropfen höhlt den Stein...." E.Pentin zum Umgang mit Kardinal Burke

Der stete Tropfen höhlt den Stein, nach dieser Menschheitserfahrung gehen die Feinde Kardinal Burkes in der Kurie vor, immer wieder geben sie kleine Beschuldigen gegen den Purpurträger frei-Tropfen für Tropfen. aber noch wehrt sich der Kardinal.
Edward Pentin setzt sich für den Catholic Herald mit diesem Vorgehen auseinander.
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"KARDINAL BURKE WEIST DEN BERICHT DES AMTIERENDEN OBERHAUPTES DES MALTESER ORDENS ALS VERLEUMDUNG ZURÜCK"
Kardinal Raymond Burke hat einen Bericht des amtierenden Oberhauptes des souveränen Militärordens Maltas fest zurückgewiesen, der in einem Interview von dieser Woche sagte, daß es der Kardinal und nicht der Großmeister des Ordens war, der den Großkanzler im Dezember zum Rücktritt aufgefordert hatte.

Hier folgen die Bemerkungen Kardinal Burkes, die Antwort auf den von Fra´ Ludwig Hoffmann von Rumerstein erstellten Bericht geben sollen, der wie berichtet wird, bei schlechter Gesundheit und nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist.

    "Der von Fra´ Ludwig Hoffmann von Rumerstein verfaßte Bericht ist nicht genau. Ich hatte gar            nicht die Befugnis, den Großkanzler zum Rücktritt aufzufordern. Ich hatte einfach nur festgestellt,      wer die Person war, die wissentlich die Verteilung von Kontrazeptiva während der Arbeit des              Ordens erlaubt hatte und dafür die Verantwortung übernehmen sollte. Dann bat der Großmeister          den Großkanzler erneut  zurückzutreten, was der verweigerte. Dann ging der Großmeiuster zu            seiner Entlassung weiter- ganz ohne meine Beteiligung. mein Bericht und der des Großmeisters          steht.

"Um ganz klar zu sein, ich bin sprachlos über das, was Hoffmann von Rumerstein in diesem Bericht behauptet. Ich betrachte das als Verleumdung."


Mehr dazu nächste Woche.



In der Zwischenzeit hat Kardinal Burke dem Italienischen Fernsehen ein Interview gegeben und Details über seine Reise nach Guam bekannt gegeben. wo er als leitender Richter einen Fall klerikalen sexuellen Mißbrauchs aus den 70-er Jahren verhandelt hat.

In dem kurzen Interview sagte der Patron des Malteser Ordens, daß die Glaubenskongregation in auf diese Reise geschickt hatte, weil er Vorsitzender des apostolischen Tribunals der Kongregation dient, das er seit seiner Ernennung im letzten Oktober kennt.

Der Kardinal sagte, daß es seine Pflicht war,  "einen delikaten kirchlichen Strafprozess" zu führen und das der Papst "nie mit mir über diese Aufgabe unterhalten hat." Er fügte hinzu, daß er ausschließlich mit den Oberen der Glaubenskongregation zu tun gehabt habe, was in solchen Fällen die übliche Prozedur ist."

Außerdem erklärte er, daß der Papst den Fall der Kongregation anvertraut hatte und daß die Kongregation  nach den Standard-Prozeduren der Gerichtsmitglieder weitergemacht habe.

"Auf alle Fälle, so fährt er fort, denke ich, daß ich auf Basis meiner Studien des Kanonischen Rechts und meiner langen Erfahrung bei Kirchen-Prozessen gewählt worden."
Früher diese Woche hat der Vatican ein Statement herausgegeben, das besagt daß die Glaubenskongregation das Gericht am 5.Oktober 2016 ernannte. Das Gericht ist "autonom und es arbeitet unabhängig von der Kongregation" sagte der Vatican, und fügte hinzu, daß außer Kardinal Burke, als vorsitzender Richter vier weitere Bischöfe als Richter bei diesem Fall mitwirkten.

Gefragt, wie lange diese Aufgabe dauern wird, sagte der Kardinal , daß sie bald beendet sein wird (nach Quellen des Registers wird ein Teil der Aufgabe heute abgeschlossen und der Kardinal kehrt am 24. Februar nach Rom zurück.) Er fügte hinzu " es nicht nicht klar" wie lange es dauern wird, bis der gesamte Fall abgeschlossen ist, aber er hoffe, "die Arbeit vor dem Sommer zu beenden."

Als der Journalist Fabio Marchese Ragona fragte, ob das eine Strafe durch den Papst sei, weil er einige Aktionen des Hl. Vaters in Frage gestellt hatte, sagte der Kardinal: "Nein, ich sehe diese Mission nicht als Strafe durch den Papst und erlebe sie sicher nicht als Bestrafung."

Er sagte daß es für einen Kardinal "normal sei-je nach ihrer Vorbereitung und Verfügbarkeit- spezielle Aufgaben zum Wohl der Kirche zu bekommen." Er fuhr fort, daß er "nicht überrascht " gewesen sei von der Bitte der Kongregation, die er akzeptiert habe, "im Bewußtsein für die schwere Verantwortung, die das mit sich bringt, aber ohne irgendeinen Gedanken an andere Motive  seitens Papst Franziskus´ oder der Kongregation."

  

Sonntag, 19. Februar 2017

Über den vermeintlich doch nicht festen Bau, ein Fundstück

Mir ist eine Buchbesprechung untergekommen und zwar über dieses Buch hier 
Es ist eine Sammlung von Briefen  Ida Frederike Görres, die sie einem  Benediktinerpater zur Zeit des Konzils und danach über genau selbiges geschrieben hat.
Ich will da gar nicht näher drauf eingehen, aber ein Zitat hat mir zu denken gegeben.
Ida Friederike Görres sieht vieles, an das wir uns mittlerweile gewöhnt haben, so katastrophal wie es ist, sie sieht auch die guten Ideen und das Bild, das mir so zu denken gibt, fängt an mit einer Beschreibung ihrer Spaziergänge am Meer.
Das sieht sie die Wellen, die wegschwemmen und anlagern, zerstörend und schaffend, nennt sie das und fragt sich nun, ob die Kirche nicht heute einfach in einer ansteigenden Flut stünde, die die Sandburgen wieder zerstört und ob nicht
vielleicht vieles, was wir auf den Felsen Petri gebaut und für seine Bestandteile gehalten haben, doch eben nur kindische Sandburgen waren........

Zum Sonntagabend

                                                        

                                       ERHALT UNS HERR BEI DEINEM WORT

           

Marco Tosatti: Kardinal Müllers fünfjährige Amtszeit endet im Juli. Wie wird der Pontifex entscheiden?

Marco Tosatti macht sich bei Stilum Curiae Gedanken, wie es nach Ende der 5-jährigen Amtsperiode Kardinal Müllers als Präfekt der Glaubenskongregation weiter gehen wird und wägt die beiden Möglichkeiten Bleiben oder Gehen gegeneinander ab.
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MÜLLER BEENDET SEINE AMTSZEIT IM JULI. WIRD ER BESTÄTIGT WERDEN? VIELLEICHT WÄRE DAS FÜR DEN PONTIFEX BESSER.

                               

"Der Präfekt der Glaubenskongregation, der deutsche Kardinal Gerhard L. Müller hat sich in den vergangenen Tagen ganz klar zu den verschiedenen Interpretationen von "Amoris Laetitia" geäußert. In seinem Interview, über das La Nuova Bussalo Quotidiana berichtete, bekräftigt er, daß die Katholische Lehre für die gesamte Kirche gültig ist und es keine unterschiedliche Interpretationen durch die Bischofskonferenzen geben kann: Malta. Deutschland und Argentinien, an die der Papst einen zustimmenden Brief geschickt hat.
Der Kardinal sagt es nicht, aber er will, daß wir verstehen, daß der für die Einheit des Glaubens Verantwortliche nicht er, Müller, ist sondern daß der Pontifex verhindern könnte oder müßte, daß solche Situationen entstehen und die vielleicht klarstellen kann, indem er z.B. auf die Dubia antwortet.

Müllers Interview für die Rheinische Post folgte dem vom 1.Februar im Il Timone. Der Kardinal hat gerade den Text eines imponierenden Buches- 3000 Seiten- über das Papsttum, das auch in Italien veröffentlicht wird, geschrieben, in dem die Rolle Petri vom historischen und dogmatischen Standpunkt abgehandelt wird.

Am kommenden 2. Juli endet die 5-jährige Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation. Wie für viele offensichtlich ist, fragen sich viele angesichts seines jugendlichen Alters (er ist 1947 geboren und wird im Dezember 70) ob der Papst ihn im Amt bestätigt, oder ob der die Gelegenheit ergreift, sich von ihm zu befreien und ihn durch einen bequemeren Theologen ersetzt.

Das ist eine Frage, die sich nicht leicht beantworten läßt. Der Pontifex hat nicht einmal seine Feindseligkeit gegenüber diesem so gut vorbereiteten und fähigen Gelehrten verborgen. die Glaubenskongregration wurde und wird bei nicht wenigen wichtigen Punkten des Pontifikates ignoriert. Seine genauen Bemerkungen zu verschiedenen Dokumenten, die beim päpstlichen Gefolge auftauchten, wurden stillschweigend außer Acht gelassen; er hat Personalmangel, weil einige seiner besten Mitarbeiter ohne ersichtlichen Grund, es sei denn um die Struktur des Amtes und den Präfekten zu schwächen, entlassen werden oder wurden.
Der leidend die Treue zur Person und zur Rolle des Papstes gelebt hat.

Außerdem weiß man seit der Buenos-Aires-Zeit, daß unter den zahlreichen Eigenschaften des Pontifex die Rachsucht nicht fehlt, er ist sicher nicht Benedikt XVI, der die Amtszeiten seines Allzeitfeindes Walter Kasper verlängerte. Insgesamt muß die Versuchung, auch diesen Kopf fallen zu lassen, groß sein.

Dennoch würde ich es vielleicht wagen -wenn auch keine hohe Summe- auf die Bestätigung im Amt wetten, zumindest für die Dauer eines donec aliter provideatur. Einem so loyalen Mann wie Müller sind auch als Präfekt die Hände gebunden und der Mund verschlossen. In dem Augenblick, in dem er dagegen frei wäre und vielleicht in einer objektiv unangenehmen Situation ist (wohin soll sich ein Ex-Präfekt der Glaubenskongregation wenden?), könnte er predigen, Konferenzen veranstalten, schreiben und interviewt werden. Und mit welcher Autorität und mit welcher Offenheit!

In einem Augenblick in dem schon "Amoris Laetitia" eine tiefe Krise verursacht, und andere Neuigkeiten am Horizont erscheinen. Der Pontifex sagt von sich, daß er naiv sei aber auch schlau. Wenn einer solchen Argumentation hinzugefügt wird, wer sie geschrieben hat, stellen wir uns vor, daß er es nicht war- wer weiß wie lange vorher schon. Es wird interessant sein, zu sehen, ob sich der Instinkt oder die Vernunft durchsetzt.

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Wenn die Form der Inhalt ist

Pater Giovanni Scalese CRSP auf dem blog Querculanus zur Konfusion und zu den sich mehrenden Meinungsäußerungen um Amoris Laetitia.
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                                    "WENN DIE FORM DIE SUBSTANZ IST"
"Die Erklärung des Präsidenten der Kommission für die Familie der Polnischen Bischofskonferenz Msgr. Watroba zu den Dubia der vier Kardinäle zur apostolischen Exhortation Amoris Laetitia hat im vergangenen November einiges Aufsehen erregt. 
Bei dieser Gelegenheit erklärte der Bischof von Rzeszow: "Persönlich ziehe ich- vielleicht aus Gewohnheit aber auch aus tiefer Überzeugung- die übliche Interpretation  Johannes Pauls II vor, bei der weder Kommentare noch Interpretationen des Petrinischen Lehramtes nötig waren.

Und was Msgr. Watroba gesagt hat, ist ohne jeden Zweifel wahr: zu Zeiten von Papst Wojtyla brauchte man nicht viele Interpretationen: seine Äußerungen waren im Allgemeinen klar. Selbst wenn es keinen Grund gab, überrascht zu sein, konnten manchmal einige Erläuterungen nötig werden.
Z.B. nach der Veröffentlichung des Apostolischen Briefes "Ordinatio Sacerdotalis" (22.5.1994) -so klar sein Inhalt auch war- wurde ein Eingreifen der Glaubenskongregation nötig, um den Charakter der Unfehlbarkeit der darin enthaltenen Lehre zu erklären (Antwort auf ein dubium vom 28.10.1995)
Die Glaubenskongregation ist auch dafür da, wenn nötig, eventuelle Zweifel im Bereicht der Doktrin und der Moral zu klären.

Die Ehe-Doktrin der Kirche ist immer ausreichend klar gewesen und wurde gerade während des Pontifikates Johannes Pauls II , während der Synode von 1980 und in der apostolischen Exhortation,
die ihr folgte, Familiaris Consortio vom 22.11.1981, bestätigt.
Aus diesem Grund habe ich nie verstanden, welches Bedürfnis es gab, nur wenige Jahre später mit Hilfe einer ungewöhnlichen und gewichtigen Prozedur (ein Konsistorium, zwei Synoden, eine apostolische Exhortation) zurück zu kommen- und besonders einer, die in der Zeit ihres langen Verlaufs eine Anzahl nicht verhandelbarer Anomalien aufwies.
Mit welchem Ergebnis?
Das was gestern klar war, ist heute wirr geworden.

O.K. dramatisieren wir nicht. Das sind Sachen, die passieren können. Es gibt immer die Möglichkeit, sie zu korrigieren: es genügt, zu versuchen die konfliktträchtigen Punkte zu identifizieren und sie durch eine authentische Interpretation klarzustellen.
Vergessen wir nicht, daß dieser Prozess essentiell ist, wenn man will, daß Amoris Laetitia einen bindenden Charakter hat: weil diese Welt die Welt ist, lex dubia non obligat. (ein zweifelhaftes Gesetz bindet nicht)

Nun gut, kurze Zeit nach der Veröffentlichung von Amoris Laetitia hat Franziskus bei mehreren Gelegenheiten Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, als besten Interpreten von AL vorgestellt, der beauftragt war, am 8. April 2016 die Apostolische Exhortation im Vatican vorzustellen.

                                       

Im September haben die Bischöfe der Pastoral-Region Buenos Aires gewisse "Basis-Kriterien zur Anwendung von Kapitel 8 von Amoris Laetitia" veröffentlicht und der Papst hat ihnen geschrieben, daß "der Text sehr gut ist und im Detail den Sinn von Kapitel VIII von Amoris Laetitia erklärt. Es gibt keine anderen Interpretationen."

In den letzten Tagen hat Kardinal Francesco Coccopalmero, Präsident des Päpstlichen Rates für Legislative Texte,  eine Broschüre veröffentlicht "Das achte Kapitel der postsynodalen apostolischen Exhortation ´Amoris Laetitia´", die von manchen als Antwort auf die durch das Dokument hervorgerufenen Zweifel betrachtet wird.


Samstag, 18. Februar 2017

Damit hat alles angefangen:

Am 25. Januar 2012 haben wir unseren Blog gestartet - damals noch mit einem anderen Teaser, aber das ist ja nun leider Geschichte ....

Und unser Einstieg begann mit diesem Beitrag


einem wahren Fundstück aus dem unergründlichen YouTube-Archiv.
... und weil´s so schön ist, stellen wir es auch noch mal hier rein:




Viel haben wir erlebt in diesen 5 Jahren, der 85. Papstgeburtstag und das Video aus der Blogozöse, das uns sogar ein Schreiben aus Rom einbrachte.  Oder unseren Bloggerausflug nach Rom, den tränenreichen Rücktritt von Papst Benedikt und die letzte Generalaudienz am 27. Februar in Rom.

Viele Hochs- und Tiefs mussten wir seither erleben - aber unser Blog ist noch immer nicht Geschichte: Wir sind da! Nach wie vor, mit aktuellen Meldungen aus dem Umfeld des Vatikan, mit Geschichten und Erlebnissen aus unseren Heimatdiözesen oder mit schönen spirituellen Beiträgen, die die Schönheit unseres Glaubens darstellen.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns einmal bei unseren Lesern zu bedanken, die uns über diese 5 Jahre die Treue gehalten und uns weiterempfohlen haben. Die uns auch tatkräftig unterstützen beim Korrekturlesen und uns damit helfen, die Qualität des Blogs zu steigern.
Inzwischen haben wir ja Zugriffe aus aller Welt und - darüber freuen wir uns besonders - an dem einen oder anderen Tag auch aus dem Vatikan (!):



Warum wir das gerade heute veröffentlichen und nicht schon am 25. Januar?
Nun, soeben ist der 1,5 Millionste Besucher über unsere Bloggerschwelle getreten und ein doppelter Grund zum Feiern ist doch doppelt schön.

Es muss Klarheit geschaffen werden....

Bruno Volpe hat für lafedequotidiana Riccardo Cascioli, den Chefredakteur von La Nuova Bussola Quotidiana, zur aktuellen Lage in der Kirche- nach Amoris Laetitia- interviewt.
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"RICCARDO CASCIOLI:  ES MUSS KLARHEIT ÜBER AMORIS LAETITIA GESCHAFFEN WERDEN"
"Im italienischen Katholischen Informationspanorama verdienen sicher zwei websites, die durch Geradlinigkeit und Kompetenz charakterisiert werden, Aufmerksamkeit. Ihre Glaubwürdigkeit entsteht sicher durch ihre Mitarbeiter aber vor allem durch die Arbeit des aktuellen Direktors Riccardo Cascioli.  La Fede Quoditiana hat ihn interviewt.

                           Cascioli

Frage:
"Cascioli, was charakterisiert Ihre Arbeit?"

Antwort:
"Wir haben kein Wunderrezept oder Geheimnisse. Wir arbeiten mit Nachdruck daran, die Realität dem Weg des Glaubens folgend und vom Glauben ausgehend zu beurteilen. Offenichtlich haben wir unsere Stärken und Schwächen, aber wir versuchen mit maximaler Objektivität und Rigorosität vor allem anderen auf die Fakten zu schauen."

Frage:



Quelle: lafedellaquotidiana, Bruno Volpi, Michele M. Ippolito

Das schönste Zitat des Tages:

In München findet ja seit gestern die Sicherheitskonferenz statt.
Alles, was in der weltweiten Politik Rang und Namen hat, ist dabei,
so z.B. die Bundesregierung im Großaufgebot incl. der Kanzlerin, aber auch viele Mitglieder der neuen US-Regierung, mit dem Vizepräsidenten Mike Pence an der Spitze der Delegation.

Mike Pence sagte heute in seiner Rede:

Bildquelle: Screnshot zum Liveblog des BR zur Sicherheitskonferenz in München. 

Bravo! und danke dafür! 
Und ich hoffe und wünsche mir, dass unser Erzbischof, der ja bei dieser Tagung auch dabei ist, bei dieser Rede aufmerksam zugehört hat ...