Samstag, 17. April 2021

Christliche Kunst

 Der Hl. Antonius von Padua und der Hl. Sebastian,  Pietro Perugino, 1478 

Fr. Hunwicke spricht...ein Nachtrag

vom 15.4....in diesem besonderen Fall -weil es u.a. um das deutsche Spalter-Problem geht. Aber nicht nur, und -wie immer, wenn es um Essentielles für die Kirche geht,- spart Fr. Hunwicke nicht mit harschen Worten.
Hier geht´s zum Original bei liturgicalnotesklicken

"EIN GEBET GEGEN DAS DEUTSCHE SCHISMA" 

Deus, qui diversitatem gentium in confessione tui nominis adunasti: da, ut renatis fonte baptismatis una sit fides mentium, et pietas actionum. Per ...

O Gott, der Du die Nationen vereint hast zur Bezeugung Deines Namens: gewähre, daß die, die in der Quelle der Taufe wiedergeboren wurden, im Glauben und der Frömmigkeit des Lebens eins sein mögen.

Das ist ein Gebet aus der Sammlung -in allen drei Formen des Römischen Ritus, von den Messen der Osterwoche, der Oster-Oktav in der Übersetzung "Divine Worship" des Ordinariates. 

Der deutsche Plan für ein Schisma ist rücksichtslos und schamlos. Hier die Stationen, die uns dahin gebracht haben, wo wir jetzt sind.

Die Normen der Universalen Katholischen Kirche für die Bischofskonferenzen fordern die Einigkeit aller Bischöfe, bevor Emtscheidungen für jeden Bischof in der Konferenz bindend werden (sonst kann nur die Zustimmung des Papstes diese Entscheidungen für verbindlich erklären). Das ist so wegen der alten und patristischen Überzeugung, daß ein Bischof im wesentlichen in seiner Diözese autonom ist, nur der Disziplin der Universalen Kirche unterworfen. So wurde es -und ganz richtig- von Johannes Paul II und Benedikt XVI hinterlassen. 

Um diese Erfordernis der Einheit zu umgehen, haben einige Jenseits des Rheins die clevere Idee eines "deutschen synodalen Weges" ausgedacht, dessen Entscheidungen-so wird erklärt- für jeden Bischof und jede Diözese verbindlich sein soll und die die Bischofskonferenzen umgehen sollen. 

Das Decasterium für Legislative Texte in Rom hat klar gemacht, daß diese Entscheidungen nach kanonischem Recht nicht solide sind. Sowohl im Kanonischen als auch im Zivilrecht ist es höchst ungewöhnlich, daß eine selbstgeschaffene Körperschaft anderen -ob sie wollen oder nicht- ihre selbst geschaffene Jurisdiktion aufzwingen.

Himmlische Heerscharen

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae eine Überlegung von Profssor Ettore G.Tedeschi zu einem Buch über die Himmlischen Heerscharen, ,das die menschen dazu auffordert mit ihnen gemeinsam den "Guten Kampf" anzutreten.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"GOTTI TEDESCHI UND DIE HIMMLISCHEN HEERSCHAREN VON PLINIO CORREA DE OLIVEIRA"

Liebe Stilumcuriale, Professor Ettore Gotti Tedeschi hat uns diese repräsentative Überlegung zu einem erbauenden und literarischen Werk geschickt, das demnächst erscheint und für diese stürmischen Zeiten besonderrs geeignet zu sein scheint. Für diesen Hinweis danken wir ihm von Herzen.Gute Lektüre.
 

§§§

Lieber Marco,

ich möchte Deinen Lesern von Stilum Curiae eine erbauliche und inspirierende Lektüre voschlagen, in der sie Antworten auf die Fragen, was sie tun sollten, finden.

Der Titel ist: "Die Heerschar der Engel" ,  Ed. Cantagalli

Demnächst erscheint ein Buch, eine Sammlung der verschiedenen Überlegungen von Plinio Correa de Oliveira ´ über die Engel (gesammelt von Julio Loredo) in der Weltkirche. ´

Das Buch scheint ein Manifest zu sein, geschriben für die Menschen guten Willens, das sie dazu auffordert, die Hilfe der Himmlischen Heerscharen gegen die Übel dieser Zeit , mit denen sie konfrontiert sind, anzurufen

Wenn man Professor Plinio kennt, wundert man sich nicht, daß ein Meister des Katholischen Denkens , der sein Leben damit verbracht hat, zu erforschen, was die natürliche Ordnung zerstört und revolutioniert hat und zu erklären, wie man reagieren solle, sich mit Engelchen befaßt. 

Auch habe ich gedacht, daß es ganz natürlich ist, daß er sie sich immer nahe gefühlt hat. Vielleicht nicht die barocken Putten Raffaels, mollig und vergnügt, ohne jedes Merkmal eines Engels, nein, die Engel von Prof. Plinio ähneln dem Hl. Michael.

Freitag, 16. April 2021

Musik zur Feier des Tages

 W.A: Mozart  Krönungsmesse 

                

Zur Feier des Tages

Francesco Antonio Grana hat  für "Il fatto quotidiano" einen Geburtstagsgruß zu Ehren des Jubilars verfaßt.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"DER PAPA EMERITUS BENEDIKT XVI WIRD 94 : BEI IHM VERBLÜFFT IMMER DIE AUSSERORDENTLICHE KLARHEIT"

Am 16. April 2021 wird der Papa emeritus Benedikt XVI 94 Jahre alt. Am 11. Februar 2013, als er zurücktrat, dachten nur wenige- auch in seinem engsten Stab- daß Ratzinger so lange leben würde, daß er nicht nur den Anafang sondern gut 8 Jahre des Ponbtifikats ´seines  Nachfolgers erleben würde. Es ist legitim zu denken, daß wenn er bis zum Ende seines Lebens Papst geblieben wäre. er vielleicht vom Gewicht des Pontifikates beschwert, das für einen alten Mann, der langsam seiner physischen Kräfte beraubt wird, unerträglich geworden war- nicht so lange gelebt hätte.

Das ist ein Phänomen, das man nicht unterschätzen sollte, Weil Ratzinger immer Autor unsterblicher internationaler Bestseller geblieben ist, sei es als kardinal, sei als Papst, auch als emeritierter Papst. kann man eine verbreitete Tebndenz feststellen, sein dichtes Lehramt wiederzuentdecken. Vor kurzem hat das Verlagshaus Palumbi sich damit verdient gemacht, zwei Texte: "100 Predigten zum Evangelium" in Druck zu geben, eine Sammlung zahlreicher Meditationen Benedikts XVI. Herausgegeben worden sind die Bände vom gelehrten Mattia Pittau - mit einem Vorwort von Kardinal Angelo Comastri, dem emeritierten Vikar des Papstes für Vatican-Stadt. 

Der Purpurträger kehrt in Gedanken zum Ende von Ratzingers Pontifikat zurück, "Der Papst" schreibt Kardinal Comastri " hatte bereits seinen Rücktritt vom Dienst als Bischof von Rom und Nachfolger des Apostels Petrus angekündigt;: das war ein Blitz aus heiterem Himmel, In dem Augenblick als er er den Apostolischen Palast verließ, um nie mehr zurückzukehren, waren Kardinal Agostino Vallini, Vikar der Diözese Rom und der Unterzeichnete, Vikar dür Vatican-Stadt eingeladen, dem Papst beim Abschied- bevor er den Hubschrauber bestieg, der ihn nach Castel Gandlofo bringen sollte,wo er das Kon klave und die Verkündung des neuen Papstes abwarten wollte, einen letzten Gruß zu entbieten." 

Herzliche Glückwünsche


                              ZUM 94. GEBURTSTAG HEILIGKEIT! 

              !

Wir schließen uns den Wünschen und Gebeten der Kardinäle Sarah und Zen an

 

Donnerstag, 15. April 2021

Notre Dame

 Ein Video von der Baustelle  klicken

Quelle: EWTN

Christliche Kunst

 "Der Traum Innozenz´ III"  Giotto Di Bondone,  1299

Fr. Hunwickes spricht....

und befindet bei liturgicalnotes, daß er den US-Amerikanern eine Entschuldigung schuldet...
Hier geht´s zum Original: klicken

EINE ENTSCHULDIGUNG IST FÄLLIG ...

und zwar gegenüber den Nordamerikanern, nachdem ich sorglos und fälschlicherweise angenommen hatte, daß "put the Foetus in the bin" ein Kriegstanz von dort drüben wäre...und nicht von dort unten in Sydney, Oz. Sorry.

Mein Vater hat Sidney, Oz, vom 9. -20. April 1924 mit der Spezialeinheit der Royal Navy besucht. Er fand Sydney erinnerungswürdig, weil der Bürgermeister einen Empfang für die Seeleute gab, in dessen Verlauf er der Royal Navy amüsanterweise zuschrieb, mit von den Pressebanden übrig gebliebenem Gesindel bemannt zu sein. Die unruhigen so Bewerteten...und Offiziere begannen zu murmeln, daß die Australier - wie jeder wisse- von Sträflingen und Kaninchen abstammten. 

Ah- wie schnell und mit welchem Entzücken wir immer neue und frische Formen des Rassismus erfinden und begrüßen! 

Eine Entschuldigung gebührt auch Jane Austen- aber sicher nicht von mir. Laut der Times (10. April) können wir im Fernseh-Programm zuschauen, wie jemand, der Brandreth heißt, "einige der Orte besucht, die sie inspiriert haben" .Er hat den Blick tatsächlich auf den Pokal geworfen, aus dem die junge Jane die Kommunion empfangen haben soll."  Ich denke, daß der verrückte Journalist, der diesen Unsann geschrieben hat, wahrscheinlich Kommunions-Kelch oder Becher meint. Und er  "trifft sich mit Mitgliedern von Austentaious, einer auf Jane-Austen ausgericheteten Comedian-Truppe," Ha-( ja in der Tat jetzt alle) Ha.

Brandreth ist ganz klar ein Hellseher, weil er Austen "in der Kirchenbank darstellt, wie sie ungezogene Gedanken hegt." Aber sie hat ganz klar mehr getan als während der öffentlichen Messe böse Gedanken zu haben, weil, wie die Times uns mitteilt- Brandreth"einen ihrer direkten Nachfahren getroffen hat." 

Der Ungebildete, der dieses beleidigende Gefasel geschrieben hat, unterzeichnet mit Joe Clay."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 

Notre Dame de Paris, ein Fundstück

Maximilian Lutz berichtet für "Die Tagespost" über die Fortschritte beim WIederaufbau der Pariser Kathedrale.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel.

 "NOTRE-DAME: IN NEUEM, ALTEN GLANZ" 

beginnt der Beitrag so- ZITAT

"Zwei Jahre sind vergangen, seit die berühmte Pariser Kathedrale einem verheerenden Brand zum Opfer fiel. Aber es gibt Anlass zur Hoffnung. Der möglichst originalgetreue Wiederaufbau schreitet voran."

"Es gibt nur wenige Ereignisse in der jüngeren Geschichte, bei denen sich wohl jeder noch erinnern kann, wo er sich zu jenem Zeitpunkt aufhielt, als er davon erfuhr. Der Mauerfall ist solch ein Ereignis, ebenso der Terroranschlag auf das New Yorker World Trade Center. Für Katholiken sicherlich auch der Rücktritt von Papst Benedikt XVI.
Erweitern könnte man diese Liste um den verheerenden Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Dieser jährt sich heute zum zweiten Mal. Fassungslos und machtlos verfolgten Millionen weltweit, wie das 800 Jahre alte Gotteshaus – eines der berühmtesten der Welt – zu großen Teilen den Flammen zum Opfer fiel. Der Dachstuhl aus Eichenholz wurde quasi vollständig zerstört. Und der ikonische Vierungsturm, vom berühmten Architekten Eugène Viollet-le-Duc Ende des 19. Jahrhunderts entworfen, knickte wie ein brennendes Streichholz ein. Es waren erschreckende Bilder, ganz besonders für Christen, galt und gilt die gotische Kathedrale doch als Symbol für die Tradition des christlichen Abendlandes."  (...)

Quelle: M. Lutz, Die Tagespost 

Neues vom Malteser Orden, Fortsetzung....

Fortsetzung von hier und hier

Dauernde Fortbildung
Wir stimmen der Notwendigkeit einer fortdauernden Weiterbildung absolut zu - sowohl theologisch als auch spirituell- für alle Mitglieder der drei Klassen.

In dieser Sache scheint uns das obsequium pauperum für uns von größter Wichtigkeit zu sein, aber wir sind besorgt, daß über die anderen Aspekte unseres Charismas nicht genug gesagt wird, d.h. über das "tuitio fidei" -in Situationen, in denen beides untrennbar ist. Der Hl. Paulus sagt, daß es ohne Glauben nicht möglich ist, Gott zu gefallen. 

In Zeiten theologischer Verwirrung-wie in der gegenwärtigen- ist es sehr wichtig, daß wir innerhalb des Ordens als Grundlage und Kanal für unsere Aktivitäten und als Grundlage für die Spiritualität und Ausbildung junger Menschen und Ordensmitglieder eine gesunde Lehre haben können, die den von Christus persönlich offenbarte Glauben in seiner ganzen Integrität verteidigt, überträgt und anwendet und Reinheit und eine Spiritualität, die sich auf eine innige Vereinigung mit Christus und seiner Heiligen Mutter konzentriert, in der das Leben für Christus und mit Christus gelebt wird, in Anbetung, Eucharistie, Liturgie und dem Dienst, unterstützt durch eine solide Theologie, so wie durch Tradition und das immerwährende Lehramt der Kirche. Es ist die übernatürliche Liebe zu Gott, die Liebe und zum Dienst an den Armen wird. Aber zu verstehen, daß unser Gott, die Heilige und ungeteilte Dreifaltigkeit, deren zweite Person für uns als Mensch inkarniert wurde, uns unterwies, litt, starb, begraben wurde, am dritten Tag herrlich auferstanden ist und zurückkehren wird, um die Lebenden und die Toten zu richten, nicht mit dem Gott des Islam austauschbar ist, oder mit anderen sogenannten Göttern, die es nicht sind. Insbesondere für unsere Tage müssen wir uns vor immanentistischen oder historistischen Ideen schützen, die dazu neigen, das ewige Fortbestehen der Heiligen Dreifaltigkeit vor, während und nach unserer Geschichte herabzusetzen und das Glaubenserbe, wie es die Kirche immer gelehrt hat, anzutasten.Und wir müssen die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, seine Realpräsenz in der Eucharistie erneut bekräftigen, und die für unsere Rettung notwendige Natur der Kirche. Wir müssen uns auch von jedem moralischen Relativismus abwenden- besonders im Hinblick auf die negativen Gebote- von dem als in sich Bösen. Anerkennen, daß auch die menschliche Natur mit der ihr innewohnenden Moral und Gesetz von Gott geschaffen wurde. Respekt und Gehorsam gegenüber dem ewigen Gesetz und der Naturrecht. Heterodoxe Theologie geht Hand in Hand mit Abweichungen von der Moral. Eine aufrechte Lehre und ein spirituelles Leben werden zum Dienst am Nächsten. Aber der Primat gebührt der Doktrin, der die Praxis dienen muß. Diese Ordnung umzustoßen, wäre Rebellion gegen Gott.

Als Minimum sollte der Katechismus der Katholischen Kirche, die Erklärung Dominus Iesus und der Apostolische Brief "Ordinatio Sacerdotalis" getreu befolgt werden. Wir glauben, daß wegen ihrer Wichtigkeit und den aktuellen Ereignissen die folgenden Enzykliken bedacht werden sollten: Humanae Vitae, Evangelium Vitae, Redemptoris Hominis, Dives in misericordia, Caritas ub Veritate, Fides et Ratio, Veritatis Splendor, Ecclesia et Eucharistia und Dominus et Vivicantem. 

Mittwoch, 14. April 2021

Christliche Kunst

 "Madonna mit dem Kind und Engeln"  Fra Angelico, 1436

Neues vom Malteser Orden

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae den Brief, den Mario Correa  Bascuñán, der Prsäident der Chilenischen Vereinigung des Souveränen Malteser Ordens an die Ordenmitgleider geschrieben hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MALTA. EXPLOSIVER BRIEF VOM PRÄSIDENTEN DES CHILENISCHEN ORDENS ZUR REFORM" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae- wie Sie wissen- wird gerade an Änderungen der Regeln gearbeitet, die das Leben des Souveränen Militärordens von Malta bestimmen. Der Orden ist nach der unprovozierten "Enthauptung" von Großmeister Matthew Festing durch den amtierenden Pontifex in den Händen der deutschen Partei, die unter den selben Reizen zu leiden scheint, unter denen auch große Teile der deutschen Kirche leidet, das ist eine Art Protestantisierung, Anpassung an die weltliche Kultur und einem gewissen Sinn für Geschäft und Geld. Diese Art der Hegemonie, die den Malteser Orden gern in eine Art katholische NGO unwandeln würde, findet nicht ohne Widerstand in der ganzen Welt statt, von jenen, die den spirituellen und religiösen Charakter des Ordens verteidigen und beibehalten wollen. Der Brief den Sie im Folgenden finden, stellt eine äußerst detaillierte  Zusammenfassung dessen dar, was die Reform nicht sein sollte, und wir hoffen, daß er vom Spezial-Delegierten  Kardinal Silvano Tomasi sorgfältig bedacht wird- trotz seiner Nähe (er war Nuntius in der Schweiz) zur deutschen Partei (der nicht einmal der Staatssekretär Parolin fremd gegenüber steht) und der Affaire eines umstrittenen gigantischen Erbes . U.a. gibt es diejenigen, die ihm die "Enthauptung"von Kardinal Becciu zuschreiben (...). Gute Lektüre. 

§§§



Spezialdelegierter für Latein-America
Souveräner und Militär Orden von Malta

Lieber Mitbruder, 

Ich drücke Ihnen mit großer Freude meine Komplimente und Dankbarkeit für die wertvolle Information aus, die Sie mir während des interessanten Treffens vom vergangenen 21. Oktober im Hinblick auf das Reformprojekt der Verfassungs-Charta und des Kodex unseres Ordens zukommen ließen. 

Am Schluß dieses Treffens haben wir uns geeinigt, Ihnen und den Ordens-Autoritäten unsere Meinung in Verbindung mit den verschiedenen Aspekten der Reform - wie auch andere Sorgen, die einige wegen anderer Dinge haben, zu senden. 

Was die Reform angeht, nehmen wir uns die Freiheit, die Aufmerksamkeit auf das Folgende zu lenken: 

1. Die Regeln für die neuen Mitglieder mit Profess:

Spiritualität des Ordens: Während es wichtig ist, die Spiritualität der aus Liebe zu Gott getanen Arbeit, d.h. Wohltätigkeit, zu betonen, ist es auch wichtig, die kontemplative Dimension in unserem Leben nicht zu vergessen: Hl. Messe, Kommunion, Anbetung, Rosenkranz, Kreuzweg, spirituelles Lesen der Schrift und der Kirchenväter und Kirchenlehrer. Es ist nötig, sich an Christus anzugleichen und Ihn zu bitten, uns in Ihn zu verwandeln, Die Hl.Teresa von Kalkutta hat darauf hingewiesen, daß Schweigen den Glauben fördert, aus dem Glauben entsteht die Liebe, aus der Liebe das Dienen, aus dem Dienen der Friede. Wenn es keine persönliche und -hoffentlich- enge Beziehung zu Gott gibt und man nicht für Gott lebt. gibt es keinen Dienst und wenn es ihn gäbe, wäre er nicht verdienstvoll. Beim Jüngsten Gericht wird ein Glas Wasser, das aus Liebe zu Gott gegeben wird, mehr wert sein, als wenn wir uns aus jedem anderen Grund -außer der Liebe zu Gott- in die Flammen stürzen.

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes als gewiefter Kenner der Regeln antiker Verse-Schmiedekunst über den Versuch einer us-amerikanischen Amateurdichterinnen-Gruppe.(Feminist* Innen bitte tief durchatmen) 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"LYRISCHE NEUHEITEN" 

Ich habe gerade von einem Sprechchor gelesen, der- wie ich annehme- durch die aufständischen Kolonien schwappt. Und auf meine typisch aufgeschlossene Weise habe ich ihn sogar im Video-clip angeschaut und gehört.

"We shall fight! We shall win!
  Put the foetus in the bin!" 

Ich denke, wir sollten dieses Versmaß als kretische Dipodie analysieren, gefolgt von ...was? Einem trochäischen, katalektischen* Dimeter? Und die beiden Zeilen sind sauber durch einen Reim verbunden, der die konzeptionelle Einheit des Sprechchor-Textes besiegelt.

Wir sollten uns Neuerungen nie entgegenstellen; und ich denke, daß dieser metrischen Neuheit wirklich eine elegante Kraft innewohnt.  Ich weiß, daß Sie mir da zustimmen werden. 

Aber unaufhörlich wiederholt- ohne jede variatio- könnte der Sprechchor möglicherweise..was meinen Sie?...vielleicht ein klitzekleines bißchen simpel erscheinen- außer für sehr simple und sehr junge weibliche Gemüter*. Man könnte einen Versuch machen: ... und vielleicht dieser Feststellung eine Frage folgen lassen- als Teil eines stattfindenden Dialogs. Das nächste Vers-Paar könnte z.B. sein :

Shall you win? Who can tell?
Will Pelosi go to hell? 

In der klassisch-griechischen Orchestra würde der Chor- wohl eingeübt- vorbeischwanken und dann würde das -als Antistrophe folgen. In zwei Gruppen geteilt, würde die eine Hälfte des Chores Pelosi-Masken tragen, die andere Hälfte Trump-Masken. Ich bin nicht sicher, wie die Komödie genannt werden würde.

Ich denke, daß wir ein bißchen etwas verloren haben, als der Geist Menanders den Geist des Aristophanes ersetzte. Wer wird in 2000 Jahren noch alte Episoden von Cheers anschauen? 

*Hier übergehe ich kraftvoll - wie Tully und ich es immer und unveränderlich tun- die Versuchung, einen Satz von C.S. Lewis zu wiederholen "weiblich bis zum Schwachsinn" . Sogar Lewis hat sich vorsichtig von diesen Worten distanziert....die vielleicht sogar in den 1940-er Jahren politisch unkorrekt waren...indem er sie lieber Lord Feverstone (in einem Kommentar zu Major Hardcastles beruflichen Assistentinnen) zuschreibt, als der eigenen Meinung des Erzählers. Ich hoffe, daß die Leser, das geheim halten. Wir wollen doch nicht, daß die lebendigen jungen Damen von Cancel Culture CSL angreifen. 

Quelle: liturgicalnotes. Fr.J.Hunwicke

*katalekitsch: der letzte Versfuß im Versmaß fehlt....

 

Wenn Blinde von der Farbe sprechen....

ist das sicher viel aussagekräftiger und näher an der Realität, als wenn Richard Dawkins über Gott schreibt. Der Literaturkritiker der London Review of Books, Terry Eagleton, hat Dawkins "Die Gottes-Illusion" gelesen und rezensiert.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"AUSFÄLLIG, WIE EIN DRESCHFLEGEL UND TRIFFT  DANEBEN" 

Stellen Sie sich jemanden vor, der Vorträge über Biologie hält. dessen einzige Kenntnis des Themas aus dem "Book of British Birds" stammt und Sie erhalten eine vage Vorstellung davon, wie es sich anfühlt Richard Dawkins über Theologie zu lesen. Karteikarten-mit-sich-tragende Rationalisten wie Dawkins, der seit Bertram Russel einem professionellen Atheisten am nächsten kommt, sind in gewissem Sinn diejenigen, die am schlechtesten ausgerüstet sind,um zu verstehen, was sie geißeln, weil sie nicht glauben, daß es irgendetwas zu verstehen gibt. Deshalb kommen sie ausnahmslos zu einer vulgären Karikatur des religiösen Glaubens, die ein theologisches Erstsemester zusammenzucken lassen würde. Je mehr sie Relgion verabscheuen, desto schlechter informiert wird ihre Kritik. Wenn sie gebeten werden, zur Phänomenologie oder der Geo-Politik von Süd-Asien zu urteilen, würden sie zweifellos die Frage so eifrig beantworten wie sie könnten. Aber wenn es zur Theologie kommt, ist jede schäbige alte Travestie gut genug. In diesen Tagen ist die Theologie, die Königin der Wissenschaften, in einem  weniger erhabenen Sinn des Wortes als in ihrer Blütezeit im Mittelalter.

Dawkins über Gott ist eher wie einer dieser rechten Cambridge-Persönlichkeiten, die vor einigen Jahren eifrig im Senat ihr non-placet zur Ehrendoktorwürde für Jacques Derrida einreichten. Sehr wenige von ihnen - vermutet man.- hatten mehr als nur wenige Seiten seines Werkes gelesen.  Sogar dieses Urteil mag sehr wohltätig gewesen sein. Dennoch wären sie sicher entsetzt gewesen, einen Essay über Hume von einem Studenten zu bekommen, der seine Treatise of Human Nature nicht gelesen hat. Es gibt immer Themen, in die sich sonst gewissenhafte Geister, ohne auch nur den Versuch die größten Vorurteile zu bekämpfen, stürzen würden. Für viele akademische Psychologen ist das Jacques Lacan, für die Oxbridge-Philosophen ist es Heidegger; für die früheren Bürger des Sowjet-Blocks sind es die Schriften von Marx; für militante Rationalisten ist es die Religion. 

Worüber man sich wundert, sind Dawkins Ansichten über die epistemiologischen Unterschiede zwischen Aquinas und Duns Scotus. Hat er Eriugena zum Thema gelesen, Rahner zur Gnade oder Moltmann zur Hoffnung? Hat er je von ihnen gehört? Oder stellt er sich wie ein aufgeblasener junger Rechtsanwalt vor, daß man die Gegenseite besiegen kann, während er deren schwierigsten Fall nicht kennt? Dawkins, so sieht es aus, wurde manchmal von Theologen gesagt, er baue Strohmänner auf, um sie dann umzuwerfen, eine Anschuldigung, die er in diesem Buch widerlegt. Aber wenn "Die Gottes-Illusion" etwas ist, an dem man vorbeigehen kann, haben sie absolut recht. Soweit es die Theologie betrifft. Was die Theologie angeht, hat Dawkins sehr viel mit Ian Pasiley und Amerikanischen Fernseh-Evangelikalen gemein. Beide sind sich ziemlich einige darüber, was Religion ist.; es ist  nur, daß Dawkins sie verwirft, während "Oral Robert" und sein slabunsvoller Stamm durch sie fett werden.