Donnerstag, 14. Januar 2016

Das Ausmaß der weltweiten Christenverfolgung: zensiert....die World-Watch-List veröffentlicht die neuesten Zahlen

Gerade nach den Kölner u.a. Vorfällen, den Übergriffen muslimischer Männerhorden, die von unseren Politverantwortlichen nach Kräften heruntergespielt werden- hier auch besonders das Totschweigen der Attacken auf den Kölner Dom als Symbol des Christentum- , ist es interessant und wichtig, sich die neuen Zahlen, die die World Watch-List zur weltweiten Verfolgung der Christen herausgebracht hat, anzusehen. Man kann die Forderungen der undifferenzierten "Willkommenskultur" dann besser einordnen.
Anna Bono hat für La Nuova Bussola Quotidiana die Liste und Befunde für 2015 kommentiert.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"DIE ZAHLEN DER SCHWEREN VERFOLGUNGEN ZENSIERT: 7100 CHRISTEN ERMORDET, 2400 KIRCHEN ZERSTÖRT"

"2015 hat sich die Verfolgung der Christen noch einmal weiter verbreitet und mulitipliziert- sie hat sich auf Länder ausgeweitet, in denen es sie vorher noch nicht gab. Die Zahl der wegen ihres Glaubens ermordeten Christen ist von 4344 im Jahr 2014 auf 7100 angestiegen, darüber hinaus sind 2400 Kirchen angegriffen und zerstört oder schwer beschädigt worden: eine Verdoppelung gegenüber 2014.
Das ist das Ergebnis von World Watch List, die die 50 Länder auflistet in denen Christen am meisten verfolgt werden klicken

Die World Watch List wird jedes Jahr von Open Doors herausgegeben, einer NGO, die seit 60 Jahren die Lage der Christen in der Welt dokumentiert, sie mit Gebeten begleitet und mit materieller Hilfe unterstützt-um- wie man auf der website der Organisation lesen kann- die Christen zu ermutigen, der Verfolgung zu widerstehen und das Licht Christi wieder leuchten zu lassen.

Zum 14 mal hintereinander ist der Spitzenreiter auf der Verfolgerliste Nord-Korea, dessen kommunistisches Regime jede Form von Kult auch privat verbietet. Zwischen 50.000 und 70.000 Christen, beschuldigt, das Verbot verletzt zu haben, werden unter entsetzlichen Bedingungnen in Zwangsarbeitslagern gefangen gehalten, Open Doors bittet, für sie zu beten und für die heldenmütigen Priester, die den Gläubigen beistehen und die Wut des Regimes in Kauf nehmen.

Die WW-Liste 2016:  wo der Christliche Glaube am meisten kostet.




An zweiter Stelle findet sich der Irak wieder, bei der vorigen Ausgabe noch Dritter. Ein Land, in dem Christen seit 2000 Jahren leben, und aus dem sie vor dem IS zu fliehen, gezwungen sind.
An dritter Stelle steht Erithrea, das 2002 zum ersten mal in der Liste auftauchte und sehr schnell aufstieg- im Jahr 2014 auf den 9. Platz. Dieses Erithrea ist eine der schlimmsten Diktaturen auf dem Planeten. Das Regime verbietet jede Form von Vereinigungen und Versammlungen und kontrolliert alle religiösen Institutionen. Außerdem hat es massiv zur Entwicklung und Verbreiung des radikalen Islams am Horn von Afrika beigetragen.


Was außerdem aus der Klassifizierung folgt, ist daß alle Evidenz bestätigt, daß der Islam der erste und Hauptverursacher der aktuellen Christenverfolgungen ist.
Fakt ist, daß 7 der 9 Staaten, in denen die Verfolgung so schwerwiegend ist, daß man sie als extrem bezeichnen kann, islamisch sind. Außer dem Irak sind es in der Rangfolge: Afghanistan, Syrien, Pakistan, Somalia, Sudan und der Iran.
In der Reihe der folgenden 16 Länder, in denen der Grad der Verfolgung "sehr hoch" ist,  sind 10 Staaten islamisch-zwei weitere folgen, in Kenia mit einer christlichen Mehrheit und Nigeria, wo 50% der Bevölkerung Muslime sind- werden Christen durch Djihadisten-Gruppen bedroht- al Shabaab-in Somalia entstanden und mit Al Qaeda verbündet und Boko Haram, seit einem Jahr mit dem Islamischen Staat verbündet. Und schließlich Äthiopien wo der islamische Extremismus zusammen mit anderen Faktoren zur Verfolgung beiträgt.

Insgesamt sind es 35 Staaten, in denen der Islam die Kultfreiheit begrenzt ist, die die Christen diskriminieren und sie auch extremen Formen von Gewalt unterwerfen.
Der zweite erhobene relevante Faktor ist die Bestätigung der schwierigen Situation, in der die Christen in Afrika leben. Es sind - wie auch in der vorherigen-16 in der Auswahl präsente afrikanische Staaten,  aber in 7 von ihnen hat sich die Situation verschlechtert und sie müssen in den obersten Kategorien eingeordnet werden, in denen die Verfolgung extrem und sehr hoch ist.
Außerdem gibt es 9 afrikanische Staaten unter den dann folgenden 15: von Platz von 51- 65, in denen Christen auch in geringerer Form verfolgt werden.
Nach Open Doors- sind die Zustände im Mittleren Orient vielleicht noch gravierender als in Afrika.

Sicher sind Afrika, der Mittlere Osten und Zentralasien die geographischen Gebiete, in denen die antichristlichen Verfolgungen am schnellsten zunehmen. Open Doors beweist aber auch andere alarmierende Tendenzen: -über die Sphäre des Islamischen Staates hinaus, haben bewaffnete Gruppen Kalifate gegründet. Eine Verstärkung der Nationalismen, schädigende Kontrollmaßnahmen der persönlichen Freiheit-als Antwort auf den islamischen Extremismus, von Seiten der Muslime eine rigorosere religiöse Praxis, gefährlich- weil sie zu  einer intoleranten Haltung gegenüber Gläubigen anderer Religionen führen kann, aus Angst, daß ihr Land in die Hände der Extremisten und von Schläferzellen des IS, die aktiv werden könnten, und auch ein Anstieg der Zahl der Staaten, in denen die Minderheiten- eingeschlossen die christlichen,  der Herrschaft gewalttätiger Gruppen überlassen werden.

Und eine letzte Tendenz, die die Relatoren von World Watch  festgestellt haben, ist der Exodus der Christen, ein Phänomen, das besonders von Djihadisten verwüstete Länder mit muslimischer Mehrheit betrifft.
Auch in diesem Fall ist die Situation im Mittleren Osten am verzweifelsten, aber in Afrika kaum besser.
Besonders auf diesem Kontinent- und da besonders in der Subsahara-Region- ist die Zahle der Christen, die fliehen oder vertrieben werden, auf Hunderttausende angestiegen- wie z.B. aus dem Nordosten Kenias und aus Nigeria, wo die Anwesenheit der Djihadisten keine Hoffnung mehr läßt."

Quelle: la Nuova Bussola Quotidiana, Anna Bono
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