Donnerstag, 7. Januar 2021

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes auch heute über das "aufregende Neue Jahr".-speziell die Reise des Pontifex in den Irak, die Heimat Abrahams. Hier geht´s zum Original:  klicken

"EIN AUFREGENDES JAHR (2)" 

"Eine Pilgerreise zu Abraham bietet PF die schönsten Möglichkeiten zur Evangelisierung. 

Abraham war der Mann des Opfers. Als er- wie Maria- den Gehorsam gegenüber der Forderung von JHWH akzeptierte, ging er aus seinem eigenen Land - zuerst nach Shechem, wo er "einen Altar für JHWH baute, der ihm erschienen war". Zwischen Bethel und Ai " bauter er einen Altar für JHWH und nannte den Namen JHWH". Und als er zu den Eichen von Mamre kam, die bei Hebron sind, und dort verweilte, baute er einen Altar für JHWH.  Dann war da das mysteriöse Opfer des Bundes , als die brennende Fackel zwischen den Opfergaben erschien. Und sein Opfer, das er den Göttlichen Drei brachte. Und das Opfer auf dem Berg Moriah, wo Generationen später  ein anderes Opfer gebracht werden mußte, das Opfer, das im Zentrum aller Opfer und Zeiten steht und die Quelle jeder Sühne und der Sitz der Gnade ist. 

Für einen Bischof von Rom im Lande Abrahams zu stehen und alle Männer und Frauen zu dem einen Opfer, dem einen Glauben, dem als Opfer vergossenen Blut des einen Erlösers zusammen zu rufen, wäre eine wirklich wunderbare Ausübung des petrinischen Amtes. "Kommt zu Jesus" würde über Jahre rund um die Welt erklingen. 

In den vergangenen Jahren haben wir oft von den "drei großen abrahamitischen Religionen" gehört. Das ist alles Unsinn. Falls Sie kurze Worte und Sätze nicht mögen. sage ich es so, als eine taxonomische Übung- es ist inakzeptabel weil es - zumindest durch Implikation stark zur Nivellierung tendiert ( ein Faktor. der für einige, die es verbreitet und gefördert haben, nicht ohne Bedeutung gewesen sein könnte). Von den drei Religionen. die diese Leute im Sinn haben könnten. bietet nur das Christentum JHWH Opfer an: vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang. Das rabbinische Synagogen-Judentum kennt seit der Zerstörung des Tempels keine Opfer mehr. Abrahem würde vergebens in den Synagogen einen Altar für ein Opfer suchen. Wenn ich auch glaube, daß einige Spuren von Opfern in der Islamischen Welt überlebt haben, könnte niemand sagen, daß der Islam in sich fundamental eine opfernde Religion nennen kann, so daß Abraham in jeder Moschee einen Opferaltar in der Mitte der feiernden Gemeinde erkennen könnte. 

Abraham war und ist unser Patriarch. Er hat in dem Glauiben geopfert, der ihm gegeben wurde, den Glauben des Herrn, der ihn rief. Seine Opfer wiesen auf das Eine Opfer hin (und wurden mit hineingenommen) , die Oblation, die das Lamm für immer Seinem Vater opfert. Zu diesem immensen und glorreichen Mysteriumn sind alle Männer und Frauen gerufen. 

Ich bete, daß Gott PF vor der Versuchung bewahrt seine abrahamitische Pilgerfahrt für eine Art synkretistische Geste gegenüber unseren Freunden anderen Glaubens zu benutzen. Ich bete, daß er sich vom Synkretismus abwendet, weil "Kommt zu Jesus" eine Botschaft wäre, die von den Einfachsten und den Gelehrtesten gehört würde. "Kommt jetzt zu Jesus" wäre ein Aufruf - mehr wert als jede Menge sorgfältig formulierter ökumenischer Äußerungen, die von Akademikern studiert und diskutiert werden. Petrus selbst würde sprechen. Was könnte der lebende Regent des Hauses JHWHs Besseres rufen? 

Die Ewige Wahrheit und das makellose Opfer dürfen nicht auf bloße Religion heruntergebrochen werden. Sogar ihm den Namen "Christentum" zu geben...geht das Risiko ein, es eine Religion unter vielen zu nennen. Es ist nichts dergleichen. "

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke 

 

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