Freitag, 16. April 2021

Zur Feier des Tages

Francesco Antonio Grana hat  für "Il fatto quotidiano" einen Geburtstagsgruß zu Ehren des Jubilars verfaßt.
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"DER PAPA EMERITUS BENEDIKT XVI WIRD 94 : BEI IHM VERBLÜFFT IMMER DIE AUSSERORDENTLICHE KLARHEIT"

Am 16. April 2021 wird der Papa emeritus Benedikt XVI 94 Jahre alt. Am 11. Februar 2013, als er zurücktrat, dachten nur wenige- auch in seinem engsten Stab- daß Ratzinger so lange leben würde, daß er nicht nur den Anafang sondern gut 8 Jahre des Ponbtifikats ´seines  Nachfolgers erleben würde. Es ist legitim zu denken, daß wenn er bis zum Ende seines Lebens Papst geblieben wäre. er vielleicht vom Gewicht des Pontifikates beschwert, das für einen alten Mann, der langsam seiner physischen Kräfte beraubt wird, unerträglich geworden war- nicht so lange gelebt hätte.

Das ist ein Phänomen, das man nicht unterschätzen sollte, Weil Ratzinger immer Autor unsterblicher internationaler Bestseller geblieben ist, sei es als kardinal, sei als Papst, auch als emeritierter Papst. kann man eine verbreitete Tebndenz feststellen, sein dichtes Lehramt wiederzuentdecken. Vor kurzem hat das Verlagshaus Palumbi sich damit verdient gemacht, zwei Texte: "100 Predigten zum Evangelium" in Druck zu geben, eine Sammlung zahlreicher Meditationen Benedikts XVI. Herausgegeben worden sind die Bände vom gelehrten Mattia Pittau - mit einem Vorwort von Kardinal Angelo Comastri, dem emeritierten Vikar des Papstes für Vatican-Stadt. 

Der Purpurträger kehrt in Gedanken zum Ende von Ratzingers Pontifikat zurück, "Der Papst" schreibt Kardinal Comastri " hatte bereits seinen Rücktritt vom Dienst als Bischof von Rom und Nachfolger des Apostels Petrus angekündigt;: das war ein Blitz aus heiterem Himmel, In dem Augenblick als er er den Apostolischen Palast verließ, um nie mehr zurückzukehren, waren Kardinal Agostino Vallini, Vikar der Diözese Rom und der Unterzeichnete, Vikar dür Vatican-Stadt eingeladen, dem Papst beim Abschied- bevor er den Hubschrauber bestieg, der ihn nach Castel Gandlofo bringen sollte,wo er das Kon klave und die Verkündung des neuen Papstes abwarten wollte, einen letzten Gruß zu entbieten." 


Kardinal Coastriu erinnert sich: "Als ich den Hl. Vater Benedikt XVI aus dem Fahrstuhl kommen sah, und die Schwere dieses Augenblicks begriff, fing ich an zu weinen, Und spontan kamen mir diese Worte aus dem Herzen. "Hl. Vaterm das ist ein Augenblick der Trauer" Papst Benedikt XVI schaute mich fast ertaunt an, berührte mit der Hand sanft meine Wange als ob er eine Träne wegwischen saollte und flüsterte mir zu: " Nein, keine Trauer. Nur Jesus ist unerstzlich und Jesus hält das Ruder der Barke seiner Kirche weiterhin fest! Vorwärts mit Vertrauen!" In diesen Worten konnte man die wirkliche Demut und den starken Glauben von Papst Benedikt XVI spüren." 

Vom Kardinal kommt auch die Einladung noch einmal die Regensburger Rede Ratzingers von 2006 zu lesen, als er erst seit einem Jahr Papst war, die ihm härteste Kritiken aus der islamischen Welt eintrug, die ihn beschuldigte, Mohammed schwerwiegend kritisiert zu haben, "Lesen Sie die berühmte Regensburger Rede noch einmal aufmerksam und langsam. " schreibt Kardinal Comastri: Sie werden sehen, daß alle Polemik, die in jenem Moment formuliert wurde unbegründet ist, während Sie in den Worten des Papstes eine genaue Lesart der Geschichte und eine Kenntnis des Islams finden werden, die bnur wenige haben, Kenntnis, die mit großem Respekt aber auch geteruer Anlehungn an die historische Wahrheit ausgedrückt wurde." 

Das , was die Millioonen Gläubigen, die in den acht Jahren seines Pontifikates bei seinen Zelebrationen und seinen Katechesen anwesend warem, immer verblüfft hat, war seine außerordentlich Klarheit. Das unterstreicht auch Kardinal Comastri:"Papst Benedikit ist nie Pfarrer gewesen, dennoch ist seine Sprach einfach, zugänglich und direkt: wie die Sprache eines Pfarrers eines kleinen Bergdorfes. Das zeigt, daß der wahre Glaube, die leidenschaftliche Liebe zu Jesus der Sprache des Papstes mit der des kleinsten und demütigsten Hirten der Kirche verbindet." 

Über Ratzinger ist-besonders in diesen acht Jahren -über die revolutionäre Geste seines Rücktritts viel geschrieben worden. Besonders um auf jeden Fall einen Gegensatz zu seinem Nacholfer Franziskus zu 
finden. Einen Gegensatz, der sich vor allem auf 2 Faktoren gründet: der erste sit, daß Bergoglio beim Konklave von 2005, das Ratzinger als Nachfolger des Hl. Johannes Pauls II wählte, an zweiter Stelle lagund dann der ziemlich unterschiedliche Stil der letzten beiden Pontifices. Aber ihre Brüderlichkeit ist besonders bei Benedikt XVI authentisch, der sich ins Kloster Mater Ecclessiae in den Vaticanischen Gärten zurückgezogen hat und immer mehr vom seinem Entschluss zurükczutreten überzeugt ist." 

Quelle: F.A.Grana, Il Fatto Quotidiano

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