Dienstag, 29. September 2015

Wir haben heute in der St. Michaels Messe ..

.. das schöne Lied "Unüberwindlich starker Held" gesungen. Aber warum nicht mal ein schönes Lied unserer französischen Nachbarn zum Abschluss dieses engelsgleichen Tages!



Und morgen reihen wir uns wieder bei den Drachentötern ein!

Zum Festtag der heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Raphael

Gut beschützt sind wir hier in München durch unsere Patrona Bavariae. Und es ist schön, dass wir die Erzengel an unserer Seite haben - besonders den heiligen Erzengel Michael, den Schutzpatron unserer Kirche und den Schutzpatron Deutschland. Wie sehr wir auf den Schutz durch unsere heiligen Engel bauen, sieht man an den vielen Kirchen, die in München diesen Erzengeln geweiht sind. Deshalb sollten wir nicht nachlassen im Gebet und - täglich zum heiligen Michael beten.

Hauptaltar St. Michael Perlach-1
Hochaltarbild von St. Michael, München-Perlach
im Südosten der Stadt gelegen.
Bildquelle: Rufus46 via Wikimedia commons
Das Bild vom Kampf des heiligen Erzengels Michael gegen das Böse und den Sturz Satans in die Hölle ziert in München die Hochaltäre von St. Michael in der Münchner Innenstadt, aber auch St. Michael in Berg am Laim und St. Michael in Perlach.
Im Barock, der sich ja nach dem 30jährigen Krieg in Bayern besonderer Beliebtheit erfreute, muss die Dankbarkeit dem Erzengel gegenüber besonders groß gewesen sein, dafür spricht die prachtvolle Ausgestaltung dieser Kirchen und besonders der Hochaltäre.

Damals war es halt noch sehr einfach mit der Unterscheidung der Geister.

Heute aber hat man "alles im Griff" und wir erleben gerade, was dabei raus kommt.

St. Michael Berg am Laim-2
St. Michael Berg am Laim, ebenfalls im Osten
Münchens situiert, ist  ein barockes Meisterwerk
von Johann Michael Fischer. Ich hatte hierzu schon
einmal einen Blogbeitrag geschrieben.
Bildquelle: Rufus46 via Wikimedia commons
St. Michael Hochaltar Muenchen-3
Hochaltarbild der St. Michaels-Kirche in der
Münchner Innenstadt
Bildquelle: Rufus45 via Wikimedia commons
Ich erinnere mich noch gerne daran, als vor 3 Jahren der Tag der Deutschen Einheit in der Innenstadt Kirche St. Michael mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet wurde und wie erschrocken das eine oder andere Regierungsmitglied nach oben guckte. Für die Schönheit der Kirche hatten die sowieso alle keinen Blick und die meisten waren wahrscheinlich heilfroh,
als sie demGesichtsfeld des heiligen Engels entkommen waren...

Montag, 28. September 2015

Der Papst ist gelandet ...

... und wir warten auf die Schlagzeilen. Erstaunlich. 4 Stunden ist es jetzt her, dass die B777 der American Airlines in Rom gelanden ist  ... und noch immer lauten die Schlagzeilen VW, Winterkorn, Merkel, Flüchtlinge....
Ja, was ist denn da los? Ist von den deutschen Medien etwa keiner mitgeflogen oder gab's kein Interview auf dem Rückflug?
Keine Fragen zu all den aufregenden Themen, die doch zumindest in USA die Medien beschäftigt haben?
Es gab eine Rede vor dem Kongress und es gab eine Rede vor der UNO ... Was liest man darüber?
Außer den üblichen dpa Meldungen ist nichts geblieben von all den Sensationen, die man noch vor 2 Jahren bei seiner ersten Reise zu verkünden hatte. Wir erinnern uns "Who am I to judge". Da ging's noch rund im deutschen Blätterwald. Der große Jubel war ausgebrochen und innerhalb von 1 Stunde verbreitete sich der Satz über die gesamte deutsche Medienwelt. Sogar bis an exponierte Stelle der Tagesschau hatte er es geschafft. Heute: kalter Kaffee. Sind die Medienvertreter jetzt vorsichtig geworden? Oder entspricht das Auftreten des Papstes nicht ihrer Linie. Gerne hätte ich mal was darüber gelesen.
Nicht mal mehr der Aktenkoffer wurde erwähnt und die FIAT-Show - in Amerika noch ein Thema, hier hat es keiner mehr bemerkt. Vielleicht verschafft es ja FIAT ein bisschen Berühmtheit in USA, aber die haben von europäischen Autos wohl erst mal die Nase voll. Und in Rom ist er ja wieder in seinm Ford (US-Hersteller) abgeholt worden.



Ach je, die päpstliche PR-Truppe hat's wohl doch nicht so leicht. Früher musste jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden und jetzt bieten sie keine Überraschungen mehr. Ein paar katholische Medien äußern sich wohlwollend und werten die Reise als Erfolg? Doch was ist in diesem Zusammenhang ein Erfolg? Wie misst man den? An der Zahl der Besucher? Der Zahl der Bekehrten?   Er hat Religionsfreiheit gefordert! Gut!  Aber die US-Regierung hat ihre Sicht der Dinge ebenfalls dargelegt! Ein paar Fettnäpfe soll es auch wieder gegeben haben, das haben viele twitterer aus USA ja inzwischen gemeldet. Decken wir den Mantel des Schweigens darüber.

9. und letzter Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

* Unserer Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
[ Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden.]
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und  alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Neunter Tag Ehren der Schutzengel

* Glorreicher Erzengel Michael, Schutzpatron der Kirche, du hast von Gott den Auftrag bekommen, die Seelen der Sterbenden vor Gottes Thron zu tragen und dem ewigen Richter zu übergeben. Begleitet von meinem Schutzengel, bitte ich dich, komm mir zu Hilfe im letzten Streite, stärke mich im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe und führe mich in die Gemeinschaft der Engel und aller Auserwählten Gottes.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater>> je drei mal

Neunte Gnade

In Vereinigung mit dem Chor der Schutzengel und der neun Chöre der Engel bitten wir dich um deine Fürsorge für unsere Lieben und alle, die uns anvertraut sind. Befreie unser Vaterland und insbesondere auch unsere Vaterstadt vor Hungersnot, Pest, Krieg, vor Unwettern, Erdbeben und elementaren Schäden. Hilf uns, dass wir uns ewig der Anschauung der Heiligsten Dreifaltigkeit Gottes erfreuen dürfen in Gemeinschaft mit allen Engeln und Heiligen. Amen.

Am Ende der Novene betet man eines oder mehrere der unten aufgeführten Gebete


Lobet den Herrn, alle seine Engel, die ihr mächtig an Kraft seinen Willen vollzieht. Er hat seinen Engeln deinetwegen befohlen, dass sie dich bewahren auf allen deinen Wegen. Im Angesicht der Engel will ich Dich preisen, mein Gott. Ich will Dich anbeten und Deinen heiligen Namen loben.

Herr, erhöre mein Gebet. Und lass mein Rufen zu Dir dringen.



Lasset uns beten!

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du in Deiner unaussprechlichen Güte allen Menschen vom Mutterschosse an zum Schutz des Leibes und der Seele einen besonderen Engel beigesellt hast, verleihe mir gnädig, meinem heiligen Engel so treu zu folgen und ihn so zu lieben, dass ich durch Deine Gnade und unter seinem Schutz einst zum himmlischen Vaterland gelangen und dort mit ihm und allen heiligen Engeln Dein göttliches Angesicht zu schauen verdiene. Durch Christus, unseren Herrn. Amen

oder

Gebet zum heiligen Erzengel Michael

Heiliger Erzengel Michael, du Anführer der guten Engel, siehe, wir kommen täglich mehr in Bedrängnis. Der Kampf, den du im Himmel begonnen hast, tobt seit Adam weiter auf dieser Erde. Wir stehen im Vorfeld der Apokalypse. Der grosse Abfall von Gott hat begonnen.

Der allmächtige Schöpfer Himmels und der Erde wird totgeschwiegen, seine Gebote werden verachtet. Der Mensch erliegt den Einflüsterungen Satans und macht sich selbst zum obersten Gesetzgeber und Richter. Die heilige Kirche unseres Herrn Jesus Christus wird nicht nur von Äusseren Feinden, sondern, was noch weit gefährlicher ist, von Feinden im Innern zerstört. Der Weinberg des Herrn trägt Spuren der Verwüstung. Heiliger Erzengel Michael, höre unseren Notschrei! Wir können diesen Frevel, diesen Hochmut, dieses Morden und Abtreiben und die Feigheit der Guten kaum mehr ertragen. Komm uns mit deinen Legionen zu Hilfe! Wirf deine grosse Frage «Wer ist wie Gott?» in Flammenschrift über die Horizonte! .

Du hast die abgefallenen Engel aus dem Himmel in die Tiefe der Hölle gestürzt, vertreibe den Rauch Satans aus dem Inneren der Kirche! Heiliger Erzengel Michael! Nicht nur unsere Lippen, auch unsere Hände, unsere Tränen, unsere Herzen schreien zu dir, sieh unsere Not, unsere Müdigkeit. Sieh die Kirche in ihrer Ohnmacht und Erniedrigung!

Den Israeliten, wenn sie zu dir als ihrem Bundesengel um Hilfe gerufen haben, hast du mit deinen Engeln geholfen; ihre Feinde sahen euch wie Feuerschwerter und wichen zurück. Sind wir weniger als die Israeliten? Ist die Kirche nicht die Erbin des Auserwählten Volkes, die Braut deines Herrn? Sind wir, Kinder Mariens, nicht die Kinder deiner Königin?

Heiliger Erzengel Michael, unser Bundesengel, komm in der Kraft Gottes zu uns, warne uns, schütze uns, komm mit deinen Legionen, komm uns zu Hilfe mit allen himmlischen Heerscharen und zeige, dass ihr Engel Gottes stärker seid als die Pforten der Hölle.

Heiliger Erzengel Michael, in glühendem Eifer für die Ehre Gottes hast Du die ungehorsamen Engel in den Abgrund der Hölle hinabgestossen. Erflehe uns die Gnade, dass wir vom gleichen Eifer entflammt den furchtbaren Gotteshass unserer Tage bekämpfen und unsere Kraft für Gottes grössere Ehre einsetzen. Amen.

Sonntag, 27. September 2015

Confiteor


Dieser tweet kam mir dieser Tage ganz recht, als ich mal wieder einen dieser namenlosen Gleichstellungsbeauftragten aus der Internationalen Blogozesen Beobachtungsgruppe in meiner Kommentarfreischaltmailbox hatte. Sie arbeiten sich ja schwer an uns ab, wie an so vielen anderen Bloggern auch. Und - sie haben es immer noch nicht verwunden, dass wir vor einem Jahr einen Schwester-Robusta-Preis erhielten und haben sich darüber sogar schon bei Pater Hagenkord beschwert.
Oh mei - wenn sie dazu noch wüssten, dass dieser Preis mit 100.000 Euro dotiert ist, und vom Papst höchstselbst  - natürlich in den geheimen Kellern des Vatikan - verliehen wird. Die würden sich ja gar nicht mehr einkriegen. Ich müsste die 100.000 Euro doch tatsächlich dafür hernehmen, um hier einen "Anonym-Kommentarlöscher" zu beschäftigen.


Deutschland braucht Bayern ...

Ohne weitere Worte


8. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
[ Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden]
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine große Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.


Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Achter Tag Ehren der Erzengel

* Erzengel Michael, der du die Aufgabe hast, unsere Seelen mit deiner Waage zu wiegen und uns im Kampf beizustehen. Deine Schönheit und deine Macht sind unbeschreiblich. Verteidige mich gegen die Feinde meiner Seele und lass mich spüren, dass ich bei dir geborgen bin.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Achte Gnade

In Vereinigung mit dem Chor der Erzengel bitten wir dich, heiliger Michael, und die neun Chöre der Engel auf uns zu achten in diesem Leben und vor allem uns beizustehen im Todeskampf, wenn du unsere Seele unserem Schöpfer übergibst, damit wir wie der rechte Schächer mit Jesus ins Paradies gelangen. Amen.

Samstag, 26. September 2015

Tagespsalm

In der Messe wird heute der 19. Psalm gelesen,
hier deshalb eine schöne Version



Besonders berührt ich die Stelle wo es heißt:

Wer bemerkt seine eigenen Fehler? /
                                        Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist!

in der Luther Übersetzung, die dem Video zugrunde liegt,  heißt es 

Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Fehler! 

auch das passt! weil die Fehler die vor mir selber verborgen sind, die so verborgen sind, dass ich sie für gut und richtig halte, und gar nicht merke, dass es Fehler sind, das sind wohl die schlimmsten, weil ich da ja gar nicht auf die Idee komme mich zu besseren!

Hier im folgenden noch mal der  Text des Psalms:


Wenn nix mehr hilft ...

... hau den (Lukas):

Wiesn is' und das ist für uns in München immer eine ganz besondere Zeit. Und da ist es ein Teil des Wiesnvergnügens mal so richtig drauf zu hauen:





... und es gibt ja in diesen Tagen so einige, die so richtig um sich schlagen und sich dabei voll vergalloppieren . Da fällt mir z.B. ein Kirchenmann ein, der sich in Bayern nur eingeschlichen hat...

Vielleicht sollte ihn die Kathi mal einladen, damit er lernt, wie's richtig geht.

7. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
 [Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden.]
Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine große Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und  alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.


Siebter Tag Ehren der Fürstentümer

* o heiliger Michael, von Gott beauftragt, die himmlischen Heerscharen zu führen, erleuchte mein Inneres, stärke mein schwaches Herz, das den Verlockungen der Welt ausgesetzt ist. Erhebe meinen Geist, damit ich den engen Pfad zur Vollkommenheit nicht verlasse.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Siebte Gnade

Wir bitten dich, heiliger Michael, du oberster Erzengel, in Vereinigung mit dem Chor der Fürstentümer befreie die Bewohner unseres Landes und unserer Stadt vor körperlichen und vor allem vor seelischen Gebrechen aller Art. Amen.

70 ! Unfassbar!

Es gibt Männer, die werden mit zunehmendem Alter immer besser. Und dazu zählt einer meiner Lieblingssänger.



Es ist wie ein früheres Leben - aber ich erinnere mich noch genau, als er mir einmal im Aufzug des Münchner Hilton begegnete - ich war so fasziniert, dass ich den Mund weder auf noch zu bekam  ... und mindestens für 2 Stunden hin und weg.
Ein paar Wochen später traf ihn im Teamraum bei der Aufzeichnung einer ZDF-disco ... und da gab's ein Autogramm mit ganz persönlicher Widmung. Ich hab's immer noch - und bin immer noch der Meinung Bryan Ferry ist einer der größten Popstars der letzten 40 Jahre.

Und man kann es fast nicht glauben:

Heute wird er 70!

Congratulations! Bryan!





Freitag, 25. September 2015

Wichtig! Oder: Ist die Katze aus dem Haus ...

Wie wir ja inzwischen alle mitbekommen haben, reist unser Papst gerade durch die USA und hält wichtige Reden vor den Wichtigen diesen Welt.
Der Medienrummel hält sich in Grenzen, eben einfach, weil die Welt derweil andere Probleme hat und weil einer, der die weltweiten Probleme mit den gleichen Ansätzen lösen will, wie all die anderen Redner auch, in diesem Gemenge gar nicht mehr so richtig auffällt.
So ist es in Deutschland die dpa, die die Medien beliefert und man kann auf den Internet-Portalen der Wichtigen Medien das Wichtige, das der Papst den Wichtigen gesagt hat nachlesen. Wir müssen uns da gar nicht drum kümmern.

Denn es gibt Wichtigeres aus dem Umfeld des Vatikan zu berichten:
Der Schmusekurs, den unsere Führung mit allen Religionen dieser Welt fährt ... hat vielen die Augen verschlossen, vor all den Problemen und Gefahren, denen die Christen in den Krisengebieten dieser Welt ausgeliefert sind.
Wir denken da nur an Syrien oder den Irak ... wo ein Blutbad auf das nächste folgt. Und konnten sie dann mal ihren Mördern entkommen und sich ins sichere Europa flüchten, müssen sie auch hier Verfolgung erleiden - von den gleichen Leuten, vor denen sie geflohen sind. Scheint wohl - besonders im Vatikan - niemanden zu interessieren.

Da ist es dann wirklich wie ein Licht in der Dunkelheit, wenn man bei Radio Vatikan folgendes lesen kann:

"Flüchtlingsexperte: Es müsste Quoten für christliche Flüchtlinge geben


Arabische Staaten sollten angesichts des Bürgerkriegs in Syrien mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das fordert der Regionaldirektor der Päpstlichen Missionswerk in Beirut, Michel Constantin, in einem Interview mit dem Schweizer missio-Magazin. Außerdem sollte es eine festgelegt Quote für christliche Flüchtlinge geben."

Da hat sich jetzt endlich mal jemand getraut, Wahrheiten anzusprechen. Wahrheiten, die jeder sehen konnte, aber über die man - besonders in den oberen Etagen in Rom - doch lieber den Mantel des Schweigens deckte.
Danke an Missio Schweiz für diesen mutigen Beitrag. Hoffen wir, dass er einigen anderen ebenfalls die Augen öffnet.




Fundstück des Tages

... der Richelieu88 mal wieder:

Wenn man in der Internet(Neuland) Sprache spricht, sieht man, dass heute in der Blogozöse einer echt trended: Kardinal Marx mit seiner außerordentlichen "Wertschätzung" den Bloggern gegenüber.

Richelieu88 hat ihm auf seinen Blog "Zwischen Fineliner und Katechismus" sicher einen weiteren Grund dafür geliefert. Einfach nur Klasse. Touché! Am besten gefällt mir der "Jesus in der Streichholzschachtel", aber auch der Rest "trended" nicht nur, sondern toppt alles, was dazu heute geschrieben wurde!

LESEN!

6. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

 Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
[Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden]

+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine grosse Schuld.


Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und  alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

 Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Sechster Tag: Zu  Ehren der Mächte

* Heiliger Erzengel Michael verteidige uns vor den Angriffen des Teufels, damit wir im letzten, schrecklichen Gericht bestehen und vor dem Richter Gnade finden. Als du den Drachen bekämpftest, hörte man im Himmel eine Stimme, die rief: «Ruhm und Ehre dem allmächtigen Gott!» Als du vom Himmel herabstiegst, rauschte das Meer und bebte die Erde. Komm dem Volk Gottes zu Hilfe.

o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal


Sechste Gnade

In Vereinigung mit dem Chor der Mächte bitten wir dich, behüte unser Land und gib den Völkern Frieden.

Amen.

München im Herbst: von Stadtpatronen, Überfällen, Kardinälen und Wundern ..

... der Herbst klopft an die Tür und weil wir in München ja gerade Wiesnzeit haben ... ist der Weihnachtsmarkt noch weit.

Da ist es schön, wenn man in der Messe der Menschen gedenkt, die das Christentum in Europa verbreitet haben - heute waren das die heiligen Rupert und Virgil, Missionare, die das Christentum nach Bayern gebracht haben. Der heilige Rupert wurde dann sogar Bischof in Salzburg und ihm wird von unseren österreichischen Freunden besonders gedacht ...

Dass die Österreicher nicht immer unsere Freunde waren, erfuhren wir dann in der Predigt. Denn wir Münchner gedenken heute auch des Geburts- und Tauftags von Maria Anna Lindmayr, die von vielen auch als "bayerische Teresa von Avila" bezeichnet wird.
Wir hörten in der Predigt vieles aus dem Leben von Maria Anna Lindmayr und wie immer war ich fasziniert, wie tief gläubig diese Frau war - und - wie tief gläubig die ganze Stadt war: Klerus, Adel und Bürger waren im Glauben verbunden und niemand hätte sich damals, Anfang des 18. Jahrhunderts vorstellen können, dass das 300 Jahre später einmal nicht mehr so sein könnte.
Maria Anna Lindmayr hatte nämlich eine Vision, dass die Stadt in großer Gefahr sei: Die Österreicher standen vor den Toren und setzten gerade zur Belagerung an. Aber - dass die Stadt verschont würde, wenn sie der Heiligen Dreifaltigkeit eine Kirche bauen würde. So geschah es, Klerus, Adel und Bürger gelobten den Bau der Kirche und die Stadt wurde - wieder einmal - verschont.

Als die Messe aus war, war es schon fast dunkel und auf dem Heimweg dachte ich mir, was würde wohl geschehen, wenn eine Maria A. in diesen Tagen diese Vision hätte und dazu fiel mir dann das folgende Szenario ein:

Maria A. schreckt aus dem Schlaf hoch. Ein Engel war ihr erschienen und hatte ihr eine Botschaft mitgegeben: "Gehe sofort zu Deinem Bischof und zum Ministerpräsidenten und berichte, dass sich das österreichische Heer aufgemacht hat, Bayern zu erobern und dass sie auch vor der schönen Landeshauptstadt nicht Halt machen werden und einen Plan haben, die ganze Stadt zu zerstören. Die junge Münchnerin erkennt die Gefahr und begibt sich ohne Verzug in das barocke Palais des Kardinals M, direkt hinter dem Dom. Vorbei am Bodyguard, schafft sie es - völlig außer Atem - in das Vorzimmer des Kardinals. Doch die Dame dort ist sichtlich schlecht gelaunt und denkt gar nicht daran, Maria A. vorzulassen. Aufgeschreckt vom Lärm vor seinem Büro öffnet der Kardinal die Tür von innen.

Donnerstag, 24. September 2015

Ein Trostpsalm




Wirklich gut schön und ansprechend gemacht.
Bitte anschauen.

5. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

* Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
 [ Das Confiteor (+Ich bekenne Gott) soll, wenn möglich, in geneigter Haltung gebetet werden.]
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, das ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine grosse Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.


 Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Fünfter Tag zu Ehren der Kräfte

Heiliger Erzengel Michael, den die Kirche als ihren wahren Wächter und Beschützer ehrt, du hast von Gott die Aufgabe bekommen, die Seelen der Auserwählten in die ewige Seligkeit zu führen. Bitte den Herrn, dass er nicht zulässt, dass Satan die Gläubigen in Ketten legt und der Kirche schadet. Du selbst packe den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und Satan ist, und schleudere ihn in den Abgrund, damit er nicht länger die Völker verführe.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Fünfte Gnade

In Verbindung mit dem Engelchor der Kräfte bitten wir dich, heiliger Michael, befreie die dir Anvertrauten aus der Hand ihrer sichtbaren und unsichtbaren Feinde, vor der Heimtücke falscher Zeugen und vor Meineid in Prozessen. Amen.

Wer singt betet doppelt!

Leider kann ich nicht so gut singen, daher muss ich mich meist mit nur  beten begnügen.
Aber hier das gefällt mir und vielleicht zählt das zuhören ja auch als beten:


Ave Maria


Mittwoch, 23. September 2015

Noch ein tweet zum Tage

Die Weltnachrichten in einem einzigen Bild zusammengefasst:



Worüber man spricht: das Wetter heute und morgen - und Autos von heute und gestern.

Zunächst mal - weil's so schön ist, die Gute Nachricht:
11 Tage nach dem Fest "Maria Namen" (wo der Sommer bekanntlich Amen sagt) ist der Winter in's beschauliche Bayern eingekehrt. Das Thermometer schafft es nur mit viel Anstrengung noch über die 10 Grad-Marke, auf der Wiesn wird Glühwein ausgeschenkt und in den Bergen denkt man schon an die Ski-Saison:
Bildquelle: Screenshot der BR-Wetterkamera vom Wendelstein
Die CSU hat halt derweil andere Sorgen, sie muss sich jetzt um ihre Wähler bemühen und kann sich deshalb auch nicht noch um's Wetter kümmern. Sehen wir's ihr nach.

Auf der anderen Seite der Welt war Cuba das Thema der letzten Tage - zumindest was unsere Kirche angeht.
Schön zu sehen, wie viele Menschen die Papstmessen besuchen durften - das kommunistische Regime wollte ja sicher gehen, dass da keine "Falschen Protestierer" die schönen Bilder stören.
Natürlich hat sich Papst Franziskus auch mit Fidel Castro getroffen.
Wir erinnern uns: Vor drei Jahren war ja schon zu erkennen, dass der Fidel auf seine alten Tage vielleicht doch wieder in den Schoß der Kirche zurückkehren würde. Zumindest bat er Benedikt XVI bei dessen Besuch, ihm doch einige seiner Bücher zu schicken.
Wir können uns denken, dass Castro inzwischen alle gelesen hat - ist ja auch eine große Freude, die Bücher Benedikts zu lesen. Doch dann kam Franziskus und schenkte ihm "Laudato si". Und danach soll der Papst auch ausführlich mit ihm über das Klima gesprochen haben und darüber, wozu der Mensch alles fähig ist, wenn er nur an Gaia glaubt. Oh mei, armer Fidel: Drei Götter in einem Leben, hoffentlich verkraftet er das - und wir beten für ihn, dass er am Ende doch zum einzig Wahren Gott zurückfindet.




4. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

* Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
( Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll, wenn möglich, in geneigter Haltung gebetet werden)
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, das ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine grosse Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.
Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen  Leben.


Vierter Tag Ehren der Herrschaften

* Heiliger Michael, du Kommandant der guten Engel, begleite und beschütze mich in deiner Güte vor den Legionen der bösen Geister, damit ich mich im Licht der guten Engel sicher fühlen kann. Sei mein Verteidiger vor dem Thron des höchsten Richters und besänftige Gottes Zorn. Stärke mich in all meinen Bemühungen. Lass mich in meinem Lebenskampf gute Früchte bringen zur grösseren Ehre Gottes.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Vierte Gnade

In Vereinigung mit dem Engelchor der Herrschaften bitten wir dich demütig, die Christenheit bei jeder Gelegenheit zu verteidigen, insbesondere den Papst. Mache ihn glücklich und vermehre die Gnaden, die er braucht für sein Amt; vermehre seine Glückseligkeit im Himmel und lass ihn einst teilhaben am innergöttlichen Leben mit allen Engeln und Heiligen. Amen.

Dienstag, 22. September 2015

Ave Maria

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder. Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Christen bevorzugt? Father Blake bezieht Stellung.

Pater Ray Blake macht sich auf seinem marymagdalen-blog Gedanken über das aktuelle Flüchtlingsdrama . Hier geht´s zum Original   klicken
Traurigerweise muß man dazu sagen, daß so etwas in Deutschland geäußert zur sofortigen modischen Nazi-Etikettierung führen würde. Recht hat Father Blake aber trotzdem.

              "EINE BEVORZUGTE OPTION FÜR CHRISTEN"

"Ich höre immer öfter Berichte über Christen, die in den Flüchtlingslagern in Syrien, der Türkei und im Libanon Verfolgungen erleiden und sogar im "Dschungel" von Calais. man kann vielleicht verstehen, daß diese Lager ziemlich gesetzlos und angefüllt sind mit wütenden, verzweifelten Menschen. Ziel der Wut scheinen Christen und andere Minderheiten zu sein. Vergewaltigung und Folter sind nicht ungewöhnlich und die Versuche sie zur Konversion (zum Islam) zu bringen auch nicht.

Das Desinteresse der westlichen Regierungen hat in vielen Lagern zu einer Kürzung der Rationen und einem allgemeinen Niedergang der Hygiene und der Gesundheitsversorgung geführt.
Für Christen sind diese Lager kein guter Ort und viele vermeiden sie und bleiben notleidend in den Straßen des Mittleren Ostens zurück.
Die niedrige Priorität, die -wie viele fühlen-, sogar der Hl. Stuhl der Not der Christen zuerkannt hat, hat dazu geführt, daß viele unserer Brüder und Schwestern sich verloren und zurückgestoßen fühlen.
Die von den katholischen Hilfswerken geleistete Hilfe ist  im Vergleich zum Bedarf  winzig, für viele nicht-existent. Vielleicht hat unser moderner Sinn für Inklusion aller Religionen unsere Fähigkeit, uns auf die Nöte der Christen zu fokussieren, abgestumpft, aber es sind Christen, die- neben der Gruppe der Yeziden u.ä. am bedürftigsten sind.

Die Weigerung der europäischen Politiker, die besondere Bedeutung des Christentums für Europa anzuerkennen, hat ein Zusammenwürfeln der Flüchtlinge bewirkt,.
Es ist wahr, alle sind in Not- aber die Not der Christen ist größer.

3. Tag der Novene zum Heiligen Erzengel Michael

* Unserer Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
 (Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll, wenn möglich, in geneigter Haltung gebetet werden.)

+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine grosse Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und  alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

 Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Dritter Tag
Ehren der Throne

  • Heiliger Erzengel Michael, deine grosse Mission ist es die Kirche zu verteidigen. Bekämpfe
    - um dies zu vollenden - die Irrlehren, beseitige alle Formen von
    Schisma und Unglauben. Besiege den Teufel samt seinem Anhang, der
    unseren Glauben zerstören will. Möge die Kirche Jesu Christi wachsen und
    sich ausbreiten zur grösseren Ehre Gottes des Vaters 

  • Vater unser, 
  • Ave Maria
  • Ehre sei dem Vater (je 3 mal)
    • Dritte Gnade
      Du Wächter
      des Paradieses, heiliger Michael, Chef des Engelchores der Throne,
      stärke deine Gläubigen bei dämonischen Belästigungen und Gebrechlichkeit
      des Leibes. Amen.

Montag, 21. September 2015

Keine stirbt so schön wie sie

So zwischendurch braucht es einfach mal ein bewegendes Video.



So eine schöne Oper ... so eine große Stimme ... so eine schöne Frau ... und man kann so schön weinen.

Ach ja, heute mittag wurde rumgetwittert, dass in Hamburg in einem Zelt am Bahnhof mehrere Flüchtlinge mit Tbc-Verdacht gemeldet wurden...

Aber heute ist das ja, dank Antibiotika heilbar ...

Fidel Castro und die Päpste.....

rorate caeli fragt angesichts der Bilder und Nachrichten vom Besuch von Papst Franziskus beim "maximo lider" im Adidas-Trainingsanzug, ob die Kirche sich Fidel Castro unterworfen hat.
Sie gehen auch auf den Besuch ein, den der Papa emeritus, Benedikt XVI dem Ex-Revolutionsführer 2012 abstattete.
Hier das Video dazu:

                

Hier geht´s zum Originaltext von rorate caeli      klicken

                     "HAT SICH DIE KIRCHE FIDEL CASTRO UNTERWORFEN?"

"Wie die säkularen Medien lang und breit berichten, hat Papst Franziskus sich gestern mit dem Ex-Diktator Kubas, Fidel Castro, getroffen.
Aus sicherer Quelle wird berichtet, daß es Franziskus war- nicht Senor Castro, der dieses Treffen wollte,es war nicht auf dem offiziellen Terminkalender des Besuchs vorgesehen.
Franziskus hat Samstag Abend bei seiner ersten Rede auf Cuba besonders Fidel Castro seine Gefühle des besonderen Respekts und der Wertschätzung ausgedrückt und ihr aktuelles Treffen war- wie Pater Lombardi es ausdrückte "familiär und formlos", die beiden sprachen über Umweltschutz und die großen Probleme der gegenwärtigen Welt".
Lombardi bemerkte auch, daß der Austausch zwischen Franziskus und Castro "mehr war als eine Unterhaltung" (mit anderen Worten entspannter und herzlich)-verglichen mit dem Treffen zwischen Castro und Papst Benedikt XVI, als der erstere den letzteren mit Fragen bombardiert hatte.

Am Ende des halbstündigen Treffens schenkte Franziskus Castro etliche CDs und Bücher, einschließlich zweier Kopien seiner beiden Enzykliken und (wie einige Quellen berichten) ein von Castros altem Lehrer, dem spanischen Jesuiten Armando Llorente, geschriebenes Buch.
Als Gegengabe überreichte Castro Papst Franziskus eine Kopie von "Fidel und Religion"- 1985 veröffentlicht und auf einem Interview basierend, das Castro dem brasilianischen Befreiungstheologen Frei Betto gegeben hatte.

Mitis Iudex, eine Reform, die niemanden zufrieden stellt

-urteilt Edward Peters, Dozent für Kirchenrecht und Lehrstuhlinhaber im Seminario Maggiore del Sacro Cuore, Detroit /USA. La Nuova Bussola Quotidiana hat den Artikle übersetzt und veröffentlicht.
hier geht´s zum Original:    klicken

      "MITIS IUDEX, EINE REFORM, DIE NIEMANDEN ZUFRIEDEN STELLT."
"Die Argumentation von Ross Douthat (bekannter Blogger  und Kommentator der NYT) zum "Ende des Spiels" von Papst Franziskus ist interessant- wie immer- und voll zustimmungsfähig .
Aber in einem wichtigen Punkt bin ich anderer Meinung,
Schreibt Douthat: " Die beschleunigte Annullierungsprozedur schwächt die Glaubwürdigkeit der Katholischen Doktrin -sei es in ihrer Durchsetzung, sei es in ihrer Wirkung. Aber sie ändert die  Lehre der Kirche zu Ehe und Eucharistie in keiner Weise."
Zweimal, vielleicht dreimal deutet Douthat an, daß die Strategie von Papst Franziskus (primär die durch die in Mitis Iudex vorgenommene Neuformulierung der Annullierungsprozedur) ein Sieg ( wenn auch ein kleiner) der Ehelehre zu Ehe, Scheidung, Wiederverheiratung und zum Empfang der Kommunion ist.

Ich sage nein, das stimmt nicht. Die Strategie Franziskus´ ist kein Sieg der Kirchenlehre zu diesen Themen aus dem einfachen Grund, weil die Lehre der Kirche da nie in Gefahr war.
  Vielleicht ist es wahr, daß durch die vom Papst ausgesprochene Ermutigung oder einfach auf Grund seines Regierungsstiles einige wichtige Kleriker an eine formale Änderung der Kirchenlehre über die Dauer der Ehe geglaubt haben . Und daß deshalb einige Beobachter der Kirche auf die Idee eines Schismas, das solche Veränderungen verursachen könnten, gekommen sind.
Aber alle diese Anstrengungen, die Doktrin zu ändern, haben keinen Sinn und alle Spekulationen über ein Schisma sind absurd.

Die Päpste können  (ich sage "können nicht", nicht könnten nicht, sollten nicht, würden wahrscheinlich nicht-sondern ausdrücklich können nicht) die fundamentale Lehre der Kirche zu dieser Materie nicht ändern. Und niemand hat-(sogar wenn man dieser unwahrscheinlichen Prämisse zustimmte) auch nur einen der Verteidiger der Ehe über die Möglichkeit eines Schismas -in diesem unwahrscheinlichen Fall-spekulieren hören.


Das bedeutet nicht, daß die Vorlieben der Kardinäle Kasper und Marx- um nur zwei zu nennen- keinen schweren Schaden an der Klarheit der Kirchenlehre zu diesen Themen verursacht hätten. Sie haben Schäden provoziert-auch über die Ehedoktrin hinaus: besonders Kasper an der Sakramententheologie und Marx an der Ecclesiologie.

Fundstück - wir haben es ja schon immer gewusst!

Politik! Politik! Politik!, das ist der letzte Schrei in unserer Kirche.


Wieder sehr schön zu sehen an den Aussagen, die so mancher "Oberhirte" in den letzten Tagen von sich gegeben hat.
Es schien heute, als hätte Bischof Overbeck für heute den Vogel abgeschossen - aber da gibt's doch noch einen, der ihn übertrifft:

In einer kurzen Mitteilung über das Treffen von Kardinal Marx (Vorsitzender der COMECE) und Christopher Hill (Präsident CEC), konnten wir lesen: "...Kardinal Marx, der auch Bischof von München und Freising ist....."

Aha, "auch", ein sehr treffender Hinweis, dass ihm seine Position als Münchner Erzbischof lediglich als einer von vielen "Nebenjobs" erscheint, der lukrativste vielleicht (Holnstein Palais, Dienst 7er), aber eben nur "auch" ...

Andererseits können wir vielleicht sogar froh sein darüber ... denn so wird er weltweit als Deutscher gesehen und nicht als Bayer! Und wir Bayern müssen uns nicht fremdschämen!

2. Tag der Novene zum Heiligen Erzengel Michael

* Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
o Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden.
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und dir, Vater, das ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine grosse Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und  alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

 Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Zweiter Tag zu Ehren der Cherubim

* Heiliger Michael, höchster der Engel, ich bitte dich, nimm meine Seele in der Todesstunde unter deinen ganz besonderen Schutz und führe sie an den Ort des Friedens und der Ruhe, wo die Seelen der Auserwählten in unaussprechlicher Freude den Tag des Weltgerichts und der Auferstehung erwarten.

Ob ich rede oder schweige, ob ich gehe oder ruhe, behüte mich, dass ich mein Lebenswerk nach Gottes Willen vollende. Bewahre mich vor den Angriffen der Dämonen und vor der ewigen Verdammnis.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Zweite Gnade

Heiliger Erzengel Michael, Statthalter des himmlischen Jerusalem und Chef der Cherubim, wir bitten dich demütig, uns vor den Nachstellungen des bösen Feindes zu warnen und uns gegen sie zu wappnen.

Du Sieger über Satan, mache uns zu einem wohlgefälligen Opfer für den Herrn. Amen.

Papstbesuch auf Kuba: Die politischen Häftlinge bleiben in Haft.

Marco Tosatti schreibt bei "San Pietro e dintorni" in LaStampa über die trotz des Papstbesuches auf der Karibikinsel weiter bestehenden Repressionen gegen politische Dissidenten.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                    "Der Papst auf Cuba, die Dissidenten hinter Gittern."
"Der Besuch Bergoglios scheint die repressiven Maßnahmen gegenüber den Dissidenten und der politischen Opposition nicht aufzuhalten.
Nach Berichten der website "Capitol Hill Cubans", einem Informationsorgan in den USA lebender kubanischer Regimegegner, sind gestern in letzter Minute einige kubanische Dissidenten eingeladen worden, den Papst in der Apostolischen Nuntiatur in Havanna zu begrüßen.

Aber- wie die Seite weiter berichtet.- sie wurden während der Fahrt in die Nuntiatur verhaftet, unter ihnen soll auch Berta Soler sein, die Anführerin der "Damas in Blanco" zusammen mit ihrem Ehemann, Angel Moya, der für seinen Widerstand aus Gewissensgründen und seine Zusammenarbeit mit Amnesty International bekannt ist.
Zusammen mit ihnen wurde eine weitere bekannte Menschenrechtskämpferin, Marta Beatriz Roque von den Agenten verhaftet.

Im Vorfeld des Papstbesuches waren-so berichtet Capitol Hill Cubans- bereits 20 Mitglieder der Damas in Blanco und mindestens 30 Aktivisten der UnPaCu (Union Patriotica Cubana) verhaftet worden , um sie daran zu hindern, an der von Papst Franziskus in Havanna zelebrieten Messe teilzunehmen."

Quelle: "San Pietro e dintorni", M.Tosatti, la Stampa

Sonntag, 20. September 2015

Salve Regina!


         

Che Guevara wacht über die Papst-Messe


A. Socci  hat den gestrigen* Kommentar von Fausto Carioti zu den Rahmenbedingungen der heutigen Papstmesse auf dem Platz der Revolution  in Havanna für seine facebook-Seite -(leicht gekürzt)  übernommen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE PROFANIERUNG KUBAS. CHE GUEVARA AN DER STELLE CHRISTI BEI DER BERGOGLIO-MESSE"

"Da sind Franziskus und Che Guevara - Der argentinische Schlächter (216 zertifizierte Morde und Hinrichtungen ) schaut von oben und schützt den Papst, der die Messe liest.
Das ist die Ikonographie die das Kubanische Regime - immer auf Symbole bedacht - für den Platz der Revolution beschlossen hat, der sich darauf vorbereitet, den Landsmann von "Che" zu empfangen.

Die Bühne, auf der der Altar steht - eine vorfabrizierte, niedrige weiße Holzstruktur, ein einfaches Holzkreuz - in voller Harmonie mit der Bergoglio-Ästhetik - erhebt sich genau unter dem riesigen Proträt, das vom bekannten Foto Alberto Koras inspiriert ist- und die Fassade des Innenministerium bedeckt.
Unmöglich auf Franziskus zu blicken, ohne über ihm -dominierend - den Waffengefährten Fidel Castros zu sehen. Unmöglich das Evangelium zu hören ohne die ewige Parole, die als Relief das Gebäude ziert, zu lesen: "Dem ewigen Sieg"

Franziskus bricht heute* auf und wird um 22 Uhr italienischer Zeit in Havanna landen. Morgen feiert er die Messe und begegnet dann Raul Castro und seinem Bruder Fidel.
Ein weiterer (Publicity) Punkt mehr für Kuba, das sich ändern - aber alles so lassen will, wie es vorher war:
die Castros an der Macht, die politischen Gefangenen im Gefängnis, viele amerikanische Dollars -aber nicht mehr, um da herauszukommen.
Der Papst, der vom bolivianischen Führer Evo Morales ein Kruzifix mit Hammer und Sichel geschenkt bekam, wird auch dazu beitragen. (...)

Franziskus ist der dritte Papst, der auf die Insel kommt und auch seine beien Vorgänger feierten die Hl. Messe auf diesem riesigen Platz. Aber der Aufbau und die Ikonographie waren ganz anders.

Die Bühne, auf der am 28. März 2012 die Messe von Ratzinger vor 300.000 Kubanern gefeiert wurde, erhob sich auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes, einige Hundert Meter von Che Guevara entfernt, dem die Gläubigen den Rücken zudrehten.

Sehr weit entfernt auch er vom Revolutionär mit dem schnellen Finger am Abzug - Johannes Paul II am 25. Januar 1998.
Anstelle von Che war eine riesige Leinwand befestigt, bemalt mit einem Bild Christi und den Worten "en ti confido" - dort platziert, um die Fassade der Nationalbibliothek zu bedecken." (....)
Quelle: Libero (via www.facebook.com/Antonio-Socci-pagina-ufficiale... )Fausto Carioti

Woher der "Michel" seinen Namen hat.

Wenn wir heute vom "Michel" reden, weiß jeder sofort, wer gemeint ist: Es ist der Deutsche - so wie er von aller Welt gesehen wird - In der Karikatur wird er meistens mit Nachthemd und Schlafmütze dargestellt - dabei würde das Schwert doch viel eher passen.

Das Schwert nämlich, ist das Werkzeug des "Michel"-Namensgebers:

Der heilige Erzengel Michael, der den Satan besiegt, und ihn vom Himmel in die Hölle befördert hat, ist der Schutzpatron der Deutschen. Er ist aber auch der Schutzpatron der Kirche und er steht mit dem Flammenschwert vor dem Himmelstor, damit die bösen Mächte den Felsen der Kirche nicht überwinden.

Im Augenblick ist ja das Chaos überall - sowohl in der Kirche als auch in unserem Land. Deshalb hat sogar einer unserer international verbreitesten Bloggerkollegen - Rorate Caeli -  zur Novene zum heiligen Erzengel Michael aufgerufen. Wir können die Gebete gebrauchen ... Deshalb beten wir mit und bitten möglichst viele, sich dieser Novene anzuschließen.

Beginnen wir mit dem 1. Tag


* Unserer Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.

o Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden.
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und dir, Vater, das ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine große Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus, alle Heiligen und dich, Vater, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.




Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.



Samstag, 19. September 2015

Ein Nachtgebet

Für den Papst ist "für viele" und "für alle" das Gleiche.


So titelt Sandro Magister zu Beginn der Papstreise nach Kuba und in die USA,
Das wundert angesichts des- sagen wir es mal vorsichtig- großzügigen Sprachgebrauchs nicht, bei dem Genauigkeit und Präzision nicht die Hauptrolle spielen, wie wir gerade bei den neuen Motu Proprio eindrucksvoll erleben durften.
Obwohl er als akkreditierungsloser, in pontifikale Ungnade gefallener, aus der Sala Stampa exkommunizierter Vaticanist, den Papst nicht begleiten darf, ist er doch im Besitz des genauen Reiseprogramms und der Messbücher, die bei den geplanten Papst-Messen zum Einsatz kommen werden.
Hier geht´s zum Original bei Settimo Cielo, L´Espresso :   klicken

"FÜR VIELE" ODER "FÜR ALLE"? DAS ODER DIESES SIND FÜR IHN GLEICH"
v. Sandro Magister

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"Im Reisegepäck von Papst Franziskus, dessen Reise nach Cuba und in die USA heute beginnt, befindet sich auch das Meßbuch für die sieben Hl. Messen, die er in den beiden Ländern feiern wird.
Er wird sie in zwei Sprachen zelebrieren- oder in drei, wenn das Lateinische dazukommt.
Die erste Messe, Sonntag, 20.9. in Havanna auf dem Platz der Revolution, wird ganz spanisch gehalten.
Die zweite und dritte, Montag 21.0. in Holguin und Dienstag, 22.9. in Santiago de Cuba ebenfalls.

Die vierte, Mittwoch, 23.9, in Washington -mit der Heiligsprechung des Sel. Junipero Serra, wieder ganz spanisch, der zweiten Sprache der Vereinigten Staaten, die unter den Katholiken sehr verbreitet ist.
Die fünfte, Freitag, 25.9., in New York im Madison Square Garden, in Englisch aber mit dem lateinisch gesprochenen eucharistischen Hochgebet.
Die sechste und siebte, Samstag 26.9. und Sonntag 27.9 in Philadelphia- auch sie in englisch- mit einem lateinischen Kanon.
Wenn man nun bei allen diesen Messen nach den Konsekrierungsworten schaut, sieht man, daß sie untereinander nicht gleich sind.
In der ersten Messe in spanischer Sprache auf Cuba liest man bei der Konsekrierung des Kelches, daß das Blut Jesu vergossen wurde "für euch und für alle Menschen, zur Vergebung der Sünden".
In den beiden folgenden Messen auf Cuba- immer spanisch- heißt es anstatt für "alle Menschen" "für euch" ohne weitere Zusätze.
In Washington -ebenfalls spanisch- liest man dagegen statt des "für alle Menschen" ein "für viele" (por muchos)
Das selbe passiert auch bei den folgenden Messen in den USA, wo im lateinischen Kanon gesprochen wird: "Pro vobis et pro multis"
Was kann man aus diesem Hin-und Herwechseln zwischen dem für alle und für viele bei der Konsekrierung in den USA ableiten?

Vor 5 Jahren: Papst Benedikt begeistert England

Der vierte und letzte Tag der Reise von Papst Benedikt nach England begann in Birmingham.


Papal Visit: Day 4 Highlights from Catholic Church (England/Wales) on Vimeo.


Besonderer Höhepunkt der Messe in Birmingham war die Seligsprechung von Kardinal Newman:


Papal Visit Day3: Newman Beatification from Catholic Church (England/Wales) on Vimeo.

Seine Predigt begann er mit

"Liebe Brüder und Schwestern in Christus!
Dieser Tag, der uns hier in Birmingham zusammengeführt hat, ist ein äußerst verheißungsvoller Tag. An erster Stelle ist es der Tag des Herrn, der Sonntag, der Tag, an dem unser Herr Jesus Christus vom Tod erstand und den Lauf der menschlichen Geschichte für immer veränderte, indem er allen, die in Finsternis und im Schatten des Todes leben, neues Leben und neue Hoffnung schenkte. Das ist der Grund, warum sich Christen in aller Welt an diesem Tag versammeln, um Gott zu loben und zu danken für die großen Wunder, die er für uns vollbracht hat. Dieser besondere Sonntag markiert auch einen bedeutsamen Moment im Leben der Britischen Nation, weil er als der Tag gewählt wurde, der dem Gedenken der Luftschlacht um Großbritannien vor genau siebzig Jahren gewidmet ist. Für mich als jemanden, der in den dunklen Tagen des Nazi-Regimes in Deutschland gelebt und gelitten hat, ist es sehr bewegend, bei diesem Anlaß hier mit euch zusammenzusein und daran zu erinnern, wie viele eurer Mitbürger ihr Leben hingegeben haben, indem sie sich mutig den Kräften jener üblen Ideologie widersetzten. Meine Gedanken gehen besonders zum nahe gelegenen Coventry, das im November 1940 ein so schweres Bombardement erlitt und einen enormen Verlust an Menschenleben zu beklagen hatte. Siebzig Jahre danach erinnern wir uns beschämt und entsetzt an den furchtbaren Preis von Tod und Zerstörung, den der Krieg fordert, und wir erneuern unseren Entschluß, für Frieden und Versöhnung zu arbeiten, wo immer die Gefahr eines Krieges sich bedrohlich abzeichnet. Aber es gibt noch einen anderen, erfreulicheren Grund, warum dies ein verheißungsvoller Tag für Großbritannien, für Mittelengland, für Birmingham ist. Es ist der Tag, an dem Kardinal John Henry Newman offiziell zur Ehre der Altäre erhoben und selig gesprochen wird.


Hier geht's weiter

Muss man lesen

Was? Die kühle und nüchterne Diagnose der Neuen Zürcher Zeitung zur Berichterstattung der deutschen Medien in der aktuellen Flüchtlingskrise.

                 "BERICHTERSTATTER ALS STIMMUNGSMACHER"
In seinem Artikel beschreibt Heribert Seifert die Lage an der Stimmungsfront in Deutschland und wie sich die Berichterstatter in einen  "moralischen und emotionalen Überbietungswettbewerb um Empathie und Willkommenseuphorie steigerten, in der Einseitigkeit Trumpf war. Die Umarmung der fernen Fremden ging einher mit rabiatem Kommunikationsabbruch dem deutschen Nachbarn gegenüber, der sich nicht auf die kommenden gesellschaftlichen Veränderungen freuen wollte". 
Das Märchen scheint vorbei zu sein

Besser kann man das monothematische Totalversagen der Medien -Seifert nennt das "Überwältigungsjournalismus"- im Schlepptau einer emotionsgesteuerten, kopflosen Politik nicht beschreiben. Hier geht´s zum Original:    klicken.
Quelle: NZZ, Heribert Seifert

Dazu passt das, was Bloggerin elsa schreibt, sehr gut:  
"Erinnerungen an deutsche Besserwisserei." klicken und "die übliche Schwarz-Weiß-Malerei"  klicken

Kuba. Ein Kardinal wie ein Geheimpolizist?

Im Hinblick auf die kritischen Punkte des bevorstehenden Papstbesuches in Cuba berichtet Sandro Magister bei Settimo Cielo von den Vorwürfen der Witwe Oswaldo Payás gegen Kardinal Ortega. Hier geht`s zum Original :   klicken
Nachdem Magister bereits in seinem "USA und Cuba, der Teufel und das Weihwasser" über die neuralgischen Punkte der 2-Länderreise des Pontifex berichtet hatte, läßt er heute eine Exponentin der katholischen Opposition gegen das Castro-Regime  zu Wort kommen.
Ofelia Acevedo, Witwe von Oswaldo Payá, dem Gründer der Christlichen Befreiungsbewegung und 2002 Promotor des von 24.000 Mutigen unterschriebenen  Projektes Varela zur Gewährung der fundamentalen Rechte des kubanischen Volkes, der am 22. Juli 2012 unter verdächtigen Umständen bei einem Autounfall ums Leben kam.

"KUBA, DIE WITWE O. PAYAS BESCHULDIGT KARDINAL ORTEGA: "ER HANDELT WIE DIE GEHEIMPOLIZEI"


                                           ORTEGA
"In einem Interview mit dem Schweizer Vaticanisten Giuseppe Rusconi bestätigt Ofelia Acevedo, daß sich nach der Ankündigung des Papstbesuches auf der Insel bezüglich der Freiheitsbeschränkungen nichts geändert hat und auf dem Leben der Kirche weiterhin die absolute und fortwährende Kotrolle durch die "Seguridad", die Geheimpolitzei lastet, mit ihren Verfolgungen, Drohungen, Konfiszierungen und Sanktionen.

Dann dementiert sie, daß Entlassungen politischer Gefangener geplant seien:
"Die Regierung hat eine Amnestie für 3500 Häftlinge angekündigt, aber bis heute ist kein einziger politischer Gefangener unter ihnen und bis jetzt ist auch keinen Gefangenen überhaupt irgendeine Amnestie in die Tat umgesetzt worden. Das Castro-Regime benutzt Menschen wie gTauschware. Wenn sie Gefangene freilassen- dann unter Auflagen oder sie weisen sie aus."

"Papst Franziskus"- fügt die Witwe Payas hinzu-"kennt die Situation, in der die Kubaner leben", auch weil sie selbst sie ihm bei einer Privataudienz am vergangenen 14. Mai beschrieben hat.
Aber über den Erzbischof von Havanna, Kardinal Jaime L. Ortega y Alamino, Langzeitfreund von Jorge M. Bergoglio, spricht die Witwe ein sehr harsches Urteil- das sich besonders auf ein Interview mit "Cadena Ser" vom 5. Juli bezieht, in dem der Kardinal leugnete, daß es auf der Insel überhaupt politische Gefangene gebe:
Leider hat Kardinal Ortega bei verschiedenen Situationen gegenüber den politischen Gefangenen- nicht nur den Katholischen- sie Haltung der Agenten der  Staats-Seguridad eingenommen, islolierend und verletzend."
Das gesamte Interview zirkulierte sofort in den Kreisen der Dissidenten des Castro-Regimes im internet und erschien auf dem blog "Rossoporpora". Hier das Original:  klicken

Seit dem vergangenen März ist Erzbischof Giorgio Lingua Nuntius auf Cuba, vorher war er päpstlicher Repräsentant im Irak und in Jordanien gewesen.
Seit 2011 bis zum Februar deises Jahres war sein Vorgänger auf der KAribikinsel Erzbischof Bruno Musaró, heute Nuntius in Ägypten.

Einige Monate bevor er versetzt wurde, hatte Musaró erklärt, daß auf Cuba "der Staat alles kontrolliert und daß die einzige Hoffnung sei, von der Insel zu fliehen" angesichts des Verfalls, der Armut und der Unterdrückcung, die das Volk erdulden müsse.
Diese Erklärung - von ihm während eines Heimaturlaubs in Salento gegenüber einer  Ortzeitung geäußert, aber von der halbsoffiziellen  Vatican-website veröffentlicht- genügrt, um ihn beimCatro-REgime in Ungnade fallen zu lassen, das seine Abberufung forderte.
Gerade in diesen Tagen hat der Ex-Nunitus auf Cuba - von Inés San Martin für die amerikanische website "Crux" interviewt, dazu zurückgekehrt zu behaupten, da0 in diesem Land, die Kirche weder die Möglichkeit hat, Schulen zu eröffnen und auch keinen freiene Zugang zu den Medien hatm, die immer unter der KOntrolle des Staates sind."
Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister

Freitag, 18. September 2015

A. Socci: "Hexenjagd im Vatican"

Soweit sind wir schon? Das ging ja schnell. Jedenfalls titelt A. Socci so in seinem blog "LoStraniero" im Libero. Hier geht´s zum Original:    klicken

                               "HEXENJAGD IM VATICAN"

"Eine Indiskretion zu einem angeblichen Treffen Papst Bergoglios und Benedikts XVI macht die Runde, aber ich glaube, daß es so nicht gewesen sein kann.
Und wenn aus keinem andere Grund als dem Charakter der beiden: politisch-jesuitisch der erste und mild und liebenswürdig der andere.
Beide sehr darauf bedacht, respektvolle Formen zu wahren.

Es hätte sich um eine Beschwerde handeln können, mit dem Geschmack einer verschleierten Kritik von Bergoglio, aber dort im Vatican auch ein leichtes Zusammenzucken und das Zeichen einer tiefen Erschütterung.

Es sieht so aus, als habe Bergoglio das öffentliche Lob, das Benedikt XVI Kardinal Sarah aussprach, dem afrikanischen Prälaten, der gerade sein "Gott oder nichts" in verschiedenen Sprachen veröffentlicht hatte, nicht gern gehört habe.

Ratzinger hatte auf die Zusendung des Buches höflich mit diesem Brief geantwortet:

"Ich habe Ihr 'Gott oder nichts' mit großem spirituellen Gewinn, großer Freude und Dankbarkeit gelesen.
Ihr Zeugnis der Afrikanischen Kirche, Ihres Leidens während der Zeit des Marxismus, und eines dynamischen spirituellen Lebens hat große Bedeutung für die müde Kirche  des Westens.
Alles was Sie über die Zentralität Gottes, die Feier der Liturgie, das moralische Leben der Christen geschrieben haben, ist besonders wichtig und tief.
Ihre mutige Antwort auf die Probleme der Gender-Theorie stellt in einer vernebelten Welt eine tiefgreifende anthropologische Frage klar."

Da ist kein einziges Wort, das eine Enttäuschung Bergoglios rechtfertigen könnte.
Außerdem war es Franziskus selbst,  der 2014 Kardinal Sarah als Präfekten der Liturgiekongregation in den Vatican berufen hat.
Aber alle jene, die die durch spirituelles Ansehen herausragen, werfen einen Schatten auf Papst Bergoglio und -tatsächlich hat sich die allgemeine Wertschätzung für Kardinal Sarah in diesem Jahr enorm gesteigert, obwohl er kein Freund des Strebens nach Popularität ist und einen zurückgezogenen Lebensstil mit asketischen Zügen pflegt (bekannt sind seine Fastentage für sein äußerst armes Land).


London 18. September 2010: Ein Papst begeistert England

Der 18. September war der zweite Besuchstag des Papstes in London.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Tages.


Papal Visit: Day 3 Highlights from Catholic Church (England/Wales) on Vimeo.

Was haben wir damals gebetet und uns gefreut über die schönen Bilder aus England. Es war einfach großartig, was die Engländer damals in Sachen Internet-Übertragung auf die Beine gestellt haben. Es war die erste Papstreise, die minituös via TV- und Internet-Live-Übertragung verfolgt werden konnte. Dank nochmals dafür an die Katholische Kirche in England, die dort wirklich vieles möglich gemacht hat.
Zu unserer Freude sind auch weiterhin alle Highlights des Besuches von Benedikt online verfügbar.




Predigt von Papst Benedikt XVI   klicken
Sie begann so:
    
"Liebe Freunde in Christus!
Ich grüße ich euch alle mit Freude im Herrn und danke euch für euren herzlichen Empfang. Erzbischof Nichols sage ich Dank für seine Worte, mit denen er mich in euer aller Namen willkommen geheißen hat. Wirklich, in dieser Begegnung des Nachfolgers Petri mit den Gläubigen Britanniens „spricht Herz zu Herz“, da wir uns der Liebe Christi und unseres gemeinsamen Bekenntnisses des katholischen Glaubens erfreuen, der von den Aposteln her zu uns gekommen ist. Ich bin besonders glücklich, daß unser Treffen in dieser Kathedrale stattfindet, die dem Kostbaren Blut geweiht ist, dem Zeichen der Erlösergnade Gottes, die durch die Passion, den Tod und die Auferstehung seines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, über die Welt ausgegossen ist. In besonderer Weise grüße ich den Erzbischof von Canterbury, der uns mit seiner Anwesenheit beehrt.
Der Besucher dieser Kathedrale kann gar nicht unbeeindruckt bleiben von dem großen, das Kirchenschiff beherrschenden Kruzifix, das Christi vom Leiden ausgemergelt und vom Kummer überwältigten Leib darstellt – das unschuldige Opfer, das uns mit dem Vater versöhnt hat und uns teilhaben läßt am Leben Gottes selbst. Die ausgestreckten Arme des Herrn scheinen diese ganze Kirche zu umspannen und alle Ränge der Gläubigen, die sich um den Altar des eucharistischen Opfers versammeln und an seinen Früchten Anteil erhalten, zum Vater emporzuheben. Der gekreuzigte Herr steht über und vor uns als die Quelle unseres Lebens und unseres Heils, „der Hohepriester der künftigen Güter“, wie der Autor des Hebräerbriefes ihn in der heutigen ersten Lesung nennt (Hebr) ......"
Quelle: La Santa Sede, LEV