Freitag, 17. Mai 2013

Und immer schneller abwärts

Wie das mit schiefen Ebenen so ist- es geht je weiter abwärts immer schneller......und so mußten wir den nächsten Schritt auf dem Weg der Hybris und der zwanghaften Wiederholung der Erbsünde, die da lautet "ich will sein wie Gott" schon kurz nach der "philosophischen Untermauerung" der Kultur des Todes zur Kenntnis nehmen: das Klonen von menschlichen Embryonen.
Natürlich versichern uns die selbsternannten Schöpfer menschlicher Embryonen oder menschlicher embryonaler Stammzellen, wie sie neusprecherisch beschwichtigend formulieren, das alles geschehe nur und ausschließlich zu therapeutischen Zwecken, und gar niemals käme es ihnen in den Sinn, einen Menschen züchten zu wollen, nach ihrem Bilde  ( wie war das doch noch mit Dr.Frankensteins Monster  und wie mit dem Golem?).
Wir würden ihnen vielleicht glauben, wenn diese Beteuerungen sich nicht bisher jedesmal als von äußerst kurzer Halbwertszeit entpuppt hätten, wenn die das Goldene Kalb der Wir-dürfen-alles-Forschung umtanzenden, von dicken Dollarbündeln und Nobelpreis-chimären geblendeten, "forschenden" Grenzübertreter nicht bisher immer gelogen hätten.



Die Botschaft hören wir zu unserem Leidwesen wohl -und das zum x-ten mal-, allein uns fehlt der Glaube, um mal wieder den alten Geheimrat zu zitieren.
Wir glauben ihnen nicht einmal mehr die hehren Motive, die sie uns beifallsuchend vorlegen- das übergroße Mitleid mit chronische Kranken, denen zu helfen allein sie auf der Welt seien.

Matthias Matussek zieht ein Linie von Angelina Jolie zum sog. therapeutischen Klonen hier geht´s zum Artikel

Kommentare:

  1. Stimmt, wir glauben ihnen nicht mehr! Und ich frage mich, wie ihre "Argumente" eigentlich noch "ziehen" können und warum es keine größere Gegenwehr gibt, bei all den Konsequenzen, die uns ins Haus stehen.

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    1. auf diese Frage werden wir wohl keine Antwort bekommen. Und dabei haben wir das Problem der "Eizell-spende" noch gar nicht bedacht. Ich würde große Summen bei einer Wette auf die Wahrscheinlichkeit setzen, daß gegen Geld viel arme Frauen -besonders aus Dritte-Welt-Ländern- als Zell-lieferantinnen bereit stehen werden.
      ES gibt wohl keine größerer Gegenwehr, weil das Grundwissen um die Würde des Menschen und seine Unantastbarkeit auf breiter Basis verloren gegangen ist und von interessierter Seite auch aktiv geleugnet, lächerlich gemacht und bekämpft wird. Das Goldene Kalb besitzt für die Gottlosen unserer Zeit große Anziehungskraft.

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  2. Auf der örtlichen Zeitung stand ein jubelnder Bericht und das Bild von 30 gleichen Säuglingen.
    Ich kapiere das alles nicht, man kann doch nicht so am Menschen herumfummeln.

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    1. wie Du siehst Ester, man kann- allerdings sollen es die Stammzellen ja nur bis ins Labor schaffen und Grundmaterial für neue Therapien liefern....das heißt sie sind zur Vernichtung erschaffen worden. Daß dann später oder vielleicht auch früher Menschen geklont werden, steht wohl außer Frage. Man muß nur "Schöne neue Welt" lesen. Da steht alles schon drin- und wir (die verblödende Menschheit) haben schon etliche Punkte auf der to-do-Liste zum Ziel abgearbeitet. Es war schon lange der Traum so manchen Forschers, die Entwicklung zum Menschen von den Müttern zu trennen, unabhängig zu machen und endlich Zugriff und Verfügungsgewalt in die Hand zu bekommen. Leider habe ich nicht gehört. daß unsere Weltenretter grüner und anderer couleur hier die gleiche Empathie aufbringen wie bei der Rettung Zierlicher Tellerschnecken, bei der Klimareligion und und bei der Durchsetzung der Genderideologie (strafbewehrt) und des Nanny-Staates.
      Das Gros der Bevölkerung wird durch die Einheitsschule dumm gehalten und später durch Brot und Spiele ( DSDS etc.) bei Laune und vom Interesse an Informationen über das was in der Welt Wichtiges vorgeht, ferngehalten.
      Mal sehen, wann es Zeit wird-mit den Delfinen in "Per Anhalter durch die Galaxie" zu sagen: Danke für den Fisch! und von diesem Planeten, wie wir ihn kannten, Abschied zu nehmen.

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  3. Mattusek bring es auf den Punkt indem er schreibt:

    ............Wir leben in Zeiten ohne jede Transzendenz, im Diesseitsreich der unbegrenzten wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten. Was wir uns nur an Glück verschaffen können, muss in dieses Leben hinein, sonst haben wir unsere Chance verpasst.

    Das führt zu einer dramatischen Seinsverstümmelung............

    Manfred Lütz drückt es anders, aus, aber sagt dasselbe.

    Die Urmutter aller Feministinnen Simone de Beauvoir stellt übrigens in ihrem ROman "Alle Menschen sind sterblich" fest, das es nicht gut ist, wenn der Mensch ewig lebt.

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