Samstag, 17. August 2013

Abschied von der Evangelisierung ?

Die Kirche hat offiziell-verkündet durch den Mund des Kurienkardinals und Protodiakons Tauran- Abschied von der Mission genommen. Jetzt wird nicht mehr das "Gehet hin in alle Völker..." befolgt- es ist durch ein zeitgeistkonformes pluralistisches  "dialogisiert mit allen Völkern und respektiert ihre jeweilig andere Religion" ersetzt worden.
Hier seine Aussage:

“In this pluralistic situation, we have no other option than consciously cultivating friendly relationships with all of them based on mutual respect and understanding that eventually could lead to mutual collaboration for the common good, for peace and harmony towards the development of the society. This is all what interreligious dialogue is about: Being rooted in our own faith, cultivating, despite differences, harmonious relationships among believers of diverse religions and collaborating with them for the good of humanity with shared values and convictions.”

Nun muß man dazu sagen, daß auch zu  Zeiten des ersten, missionierenden Christentums die anderen Völker andere und viele verschiedene Religionen hatten, es vielleicht mehr Pluralismus gab als heute- was allerdings die Apostel, die auszogen das Evangelium - die Wahrheit- zu verkünden, nicht hinderte.
Ist Christus also doch nur für seine Zeitgenossen und Landsleute gestorben - und gibt es ein Zeitlimit, eine dead-line, ab der die Frohe Botschaft nicht mehr für alle gilt, weil der "respektvolle Umgang" ( doch wohl kein Widerspsruch zur Verkündigung des Evangeliums?) mit den Andersgläubigen "vielleicht" - so der Kardinal- "zum Gemeinwohl aller, Frieden, Harmonie ( wie gerade in Ägypten ?) und  Entwicklung der Gesellschaft führen könnte?"
Das Christentum -so hört man nun also aus Rom- ist eine Religion unter vielen, gleichberechtigten und nicht mehr das Evangelium steht im Vordergrund sondern das Wohl der Menschheit durch Dialog
Irren wir uns oder stand das Jahr des Glaubens nicht auch für die Neuevangelisierun Europas? 

Kommentare:

  1. Nun wir erinnern uns (un)gern: Seine Eminenz Tauran ist niemand anderer als jener, der mit mühsam unterdrücktem Triumphlächeln von der Loggia des Petersdomes am 13. März das "Habemus Papam" annoncierte...

    Wie der Herr, so' Gescherr!

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  2. Ja und war nicht das Hauptanliegen des Vorvorgängers des derzeitigen Papstes, Johannes Paul II, die Neuevangelisierung Europas?
    JPII Enzykliken z.B ut unum sit, und "tertio millenium adveniente" sind, soweit ich das noch im Kopfe haben relativ grenzwertig, weil sie eben auch auf Dialog und Verständnis insistieren, aber schlussendlich kriegt JPII immer noch die KUrve, dass es gut udn wichtig ist zur Fülle der katholischen Kirche zu gelangen.
    Er hat deshalb die Schwelle versucht sehr niedrig zu setzen (was seinerzeit schwer kritisiert wurde)udn war jemand der immer nur das Gute in den Menschen sah und in seiner Liebe zu den Menschen sehr weit gegangen ist, aber JPII war gerne katholisch und hat das auch ausgestrahlt die Freude am eigenen Glauben, die er allen Menschen mitteilen wollte.

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  3. Abschied von Mt 28,19-20; Mk 16,15?

    NB: Falls Jesus also doch nur für seine Landsleute und Zeitgenossen gestorben wäre, dann wäre es aber ALLERHÖCHSTE Zeit, bei den Einsetzungsworten "pro multis" mit "für viele" zu ersetzen. (Sarkasmus off)

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    1. Das Bedürfnis nach Sarkasmus nach derlei Ansagen kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber das Pro Multis -das aber wollen unsere Dialogisierer nun gerade nicht, weil Christus eben auch und besonders für die gestorben sein soll, die partout nichts von ihm wissen wollen.

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  4. Genau auf das "Pro multis" war ja mein Sarkasmus bezogen.

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