Mittwoch, 11. Juni 2014

Friedensgebet 2.0

die Wogen gingen hoch, es wurde kräftig gerudert.
Aber glücklicherweise gibt es ja bei Radio Vatican und ewtn die Video-und Tonmitschnitte aus dem Vaticanischen Garten:  die Aufnahme von ewtn ist hier zu finden:     klicken   
Nach dem übersetzten, gesprochenen Gebet fügt der Imam noch einen unangemeldeten, teils gesungen teils gesprochenen Teil an - der dann auch unübersetzt blieb. Ungefähr bei Minute 11:27 kommt eine Form des Wortes kafir:  kafireen ( die Ungläubigen, die Allah nicht liebt, die Verworfenen) vor. Jeder kann sich also mit Hilfe eines Dolmetschers diesen Text übersetzen lassen und selber prüfen, ob der Imam die Worte vom Sieg über die Ungläubigen gesagt ( "gesungen") hat oder nicht.
Und für alle, die sagen:  "ja, aber kein arabischer Sender hat berichtet, deshalb glauben wir das nicht "
hier klicken 
al arabia berichtet sehr wohl mit mehreren Beiträgen und zeigt das Video mit dem unangekündigten und unübersetzten Gebet ( kafireen bei Minute 3:56) des Imams.



Inzwischen geben ja auch diejenigen, die die Existenz dieses unangekündigten Teiles des Imam-Gebetes vehementest bestritten ( Stuss etc,  unglaubwürdige Überbringer der Botschaft) haben, zu, daß es ihn gab. Jetzt verlegen sie sich zwecks Exkulpation auf Interpretationsfinessen ( Gebetssprache) und Relativierungsversuche ( man möge erst einmal die Psalmen lesen, in denen eine mindestens ebenso radikale Sprache gesprochen würde) kurz gesagt, der ein oder andere übt sich schon einmal in Dhimmitude oder steckt alternativ den Kopf in den römischen Sand.

Kommentare:

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    1. Ja, man kann das leugnen-natürlich sagt Al Arabia nicht, daß der Text eingefügt wurde- er wird unübersetzt gesendet- klar: für´s arabischsprechende Publikum. Daß es sich dabei um den interpolierten und unangemeldeten Teil handelt, könnten Sie, wenn es Ihnen wirklich um die Realität und nicht um die Aufrechterhaltung einer wenn auch schönen Illusion ginge, erkennen, wenn Sie sich das ewtn-Video anschauen- da liegt alles klar zu Tage und der Sprecher sagt an der entsprechenden Stelle auch, daß was jetzt unübersetzt zu hören ist, nicht angekündigt war.
      Ich finde es relativ zwecklos, jetzt noch rechthaberisch zu behaupten, es habe dieses Gebet nicht gegeben, nachdem Pater Hagenkord das inzwischen auch konzediert und sich auf relativierende Sprachinterpretation zurückgezogen hat.
      Vielleicht erklären Sie uns mal, warum Sie so verzweifelt versuchen, das Geschehene zu leugnen. Das geht aus all ihren Kommentaren bisher nicht hervor.

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    3. Wenn man nicht kapiert, um was es geht, ist es schwer zu diskutieren. Es geht hier lediglich darum, dass sich offensichtlich die Vertreter der Muslime sich nicht an Vereinbarungen gehalten haben und dass es vom Vatikan keine Reaktion darauf gibt, sondern dass man es sich gefallen lässt. Es wird wieder in der gleichen Salami-Taktik agiert, wie damals beim Scalfari-Interview. Da hat es auch ein halbes Jahr gedauert, bis alle Spuren wieder beseitigt waren.
      Dass solche Gebete nicht erhört werden, davon können wir ausgehen, schließlich steht die Statue des hl. Erzengels Michael nicht weit davon entfernt.
      Und dass unsere Gebete wirken, wissen wir hier in Bayern schon seit Jahrhunderten.

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    4. Hiermit werter Jürgen.
      "Aber eine andere Sache finde ich auch bemerkenswert:
      Die Aufregung ist ja eigentlich nur dann sinnvoll, wenn man der Meinung anhangt, daß das Gebet eines islamischen Religionsdieners wirkungsvoll ist.
      Ja, das ist wahrhaft erstaunlich."

      haben Sie elegant und graziös das Problem benannt.
      Also Papst Franziskus geruht ja immer mal wieder den Teufel ins Spiel zu bringen, zu dem angeblich bete, wer nicht zu Gott bete. Persönlich fidne ich das immer etwas krass, weil es nicht das verkehrt gelehrte Gewissen und den guten Willen des nicht zu Gott betenden in Rechnung stellt.
      Kardinal Ratzinger behauptet in Salz der Erde, Gott sähe auf das Herz... Beides sind nicht dogmatische Aussagen, man kann sich also drüber streiten.
      Nehmen wir an, Sie haben recht udn das Gebet des Imans sei grundsätzlich und komplett unwirksam, also weder wegen des Herz doch bei Gott gehört werdend, und schon gar nicht beim Teufel ankommend, und das sei das was auch alle Päpste dachten.
      Nun so erhebt sich dann die Frage, warum lässt man die dann überhaupt beten?
      Das ist dann eine komplette Verachtung der Person, wie wenn man einen der absolut nicht Tennis spielen kann und komplett unsportlich ist, zum Turnier einlädt, damit der sich lächerlich macht.
      Wenn das Gebet von Nichtchristen, Nichtkatholiken eh unwirksam ist, dann vera.... man doch die Leute, die man zum Beten einlädt!

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