Donnerstag, 23. Oktober 2014

Postsynodaler Katzenjammer. A. Gnocchi : "Mehr als die Hälfte der Synodenväter hat bereits die Religion gewechselt"

Was A, Gnocchi auf die Frage eines Lesers, wie es angehen könne, daß mindestens die Hälfte der bei der Synode vertretenen Prälaten den mit der Lehre der Kirche unvereinbaren Paragraphen der Schlussrelatio 52,53 und 55  zustimmten, antwortet. Hier geht´s zum Original:   klicken

"Mehr als die Hälfte der bei der Synode anwesenden Bischöfe und Kardinäle hat bereits die Religion gewechselt,"

"Unter unseren Beobachtungen bei der Synode ist eine, die zeigt, daß die reale Lage akut und dramatisch ist.: mehr als die Hälfte der bei der Synode anwesenden Bischöfe, wenn auch noch nicht 2/3 , aber fast, haben bereits die Religion (die wir als die unsere kennen) gewechselt. Vielleicht hat die noch vage etwas Christliches, aber sie ist weit davon entfernt, Katholisch zu sein.
Wir sehen uns einer Synode gegenüber, bei der die Mehrheit der Kardinäle und Bischöfe mindestens 3 Sakramente über Bord warfen: Ehe, Beichte und Eucharistie.
Die Kirchengeschichte lehrt uns, dass es schon aus wesentliche geringeren Gründen zu Schismen kam.
Der dramatische Punkt liegt in der Tatsache, daß es Bischöfe und Kardinäle gibt, die in der Substanz eine Rolle als Schismatiker spielen, weil ihnen auf Grund des Druckes, den Bergoglio in Richtung " des Neuen" ausübt, der Sinn zum Widerspruch abgeht.

Es zählt nicht viel, daß Papst jetzt denen auf der Rechten, den intellektuellen Traditionalisten" und denen auf der Linken, den "progresssiven Gutestuern" ein bißchen nachgegeben hat. Das wird manchen als intelligente Geste, die aus der Erfahrung jesuitischer Wurzeln kommt, erscheinen.
Andere werden das fromm als Zeichen der großen und balanzierten Ausgewogenheit des Papstes im stürmischen Kontext interpretieren. Aber hier geht es nicht um Ausgewogenheit sondern vielmehr um den vorsätzlichen Akt, in der Öffentlichkeit als jedermann gegenüber fair  zu erscheinen. Und das hat nichts mit dem Jesuitsein zu tun. Aber es hat leider alles mit einem "demokratischen Christentum" zu tun.

(......) werden Sie nicht mit den Bischöfen und Kardinälen  soliden Glaubens ärgerlich, die sich entschieden haben, zu bestimmten Dingen ihre Zustimmung zu geben. In einer Kirche, in der es seit langer Zeit wenig bedeutet, Katholik zu sein, ist es schwierig, einen Bischof und einen Kardinal dazu zu bringen, Gott gegenüber gehorsam zu sein anstatt dem amtierenden Diktator."

Quelle: A. Gnocchi .riscossacristiana.it 

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