Montag, 3. November 2014

Kardinal Müller und die blinden Bischöfe.....

Marco Tosatti schreibt in La Stampa  klicken   über ein Interview, das Kardinal Müller Nasz Dziennik, einem großen polnischen Nachrichtenportal gegeben hat:   klicken                                        
Toronto Catholic Witness hat es aus dem Polnischen übersetzt und veröffentlicht      klicken

Nasz Dziennik hat ein intensives Interview mit Seiner Eminenz, Gerhard Kardinal Müller, dem Präfekten der Glaubenskongregation geführt.

Titel: "Kardinal Müller: selbst einige Bischöfe haben zugelassen, geblendet zu werden."

Der Kardinal ist sehr offen, was die bösartigen Einflüsse auf die Synode angeht. Er stellt gleichzeitig fest, daß die Lehre der Kirche die Heilige Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen-als dem Evangelium entgegengesetzt- absolut verbietet, ebenso, daß jede homosexuelle Handlung widernatürlich und eine schwere Sünde ist.

Zu den Medien:
"Unglücklicherweise versuchen in modernen Gesellschaften verschiedene Medien, Internationale Organisationen oder sogar Regierungen in verschiedenen Ländern in den Gemütern der Menschen Verwirrung zu stiften. In vielen Ländern werden Beziehungen zerstört und das trifft auch auf das christliche Modell von Ehe und Familie zu. Die Wahrheit über Ehe und Familie wird relativiert. Diese Trends sind unglücklicherweise auch irgendwie in die Kirche und zu den Bischöfen gelangt, auf die sie (die Medien) Druck auszuüben versuchen.

Wir haben Christus und das Evangelium. Das ist unser Referenzpunkt, die Basis der wahren und einzigen Lehre der Kirche...."

Zur Ehe:
"Es gibt eine Menge Medien, aber nur einen Mediator, das ist Jesus Christus und sein Evangelium. Deshalb kann das Wort Gottes nie ignoriert werden und niemals in irgendeiner Passage auf´s Spiel gesetzt werden. Es muß in seiner Gänze akzeptiert werden. Die Kirche kann, was aus dem kommt, was Christus gelehrt hat weder vor, bei oder nach der Synode verändern. Was die Ehe angeht so ist das Wort: "Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen" die erste Definition."

Zur Homosexualität:
Frage: "Es gab Stimmen, die sagten, daß nach der Synode die Kirche "den Weg zur Öffnung für Homosexuelle" betreten habe" Das klingt so als ob die Kirche aufhören würde sexuelle handlungen als Sünde zu bezeichnen und sie zu verurteilen?"

Kardinal Müller:" Natürlich gibt es für die Kirche immer einen Ausgangspunkt für eine Liebesbeziehung.: eines Mannes zu einer Frau, einer Frau zu einem Mann. Die Kirche konzentriert sich auf diese Bezoíehung und baut auf sie ihre Sozialdoktrin einshclißeliech der Morallehre auf, die auch die ganze Wissenschaft der menschlichen Sexualität beinhaltet.
Es gibt Situationen, dass eine Person ihre Sexualität einer Person des gleichen Geschlechts zuwendet. Um diese Tendenz geht es der Kirche nicht primär.
Der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt, daß "homosexuelle Personen zur Keuschheit aufgerufen sind."
Papst Franziskus hat gesagt, daß er nicht versucht, neue Doktrinen zu kreieren, sondern zu zeigen, daß niemand der irrte und homosexuelle Tendenzen habe, von der Kirche verurteilt wird. Niemand will solche Menschen zurückstoßen, sie sind immer noch ...Personen. Aber man muß klar sagen, daß die Kirche homosexuelle Handlungen negativ beurteilt, Und eine aktive Rolle in einer homosexuellen Handlung inakzeptabel ist. Und die Kirche wird eine solche Sichtweise niemals aufgeben. Sie sind dem Naturgesetz entgegengesetzt und eine Sünde."

Zu den Bischöfen
Kard. Müller: ..."unglücklicherweise gibt es Kirchenvertreter und sogar Bischöfe, die zugelassen haben, von der säkularisierten Gesellschaft geblendet zu werden, von der sie so beeinflusst wurden, daß sie sich von den Hauptzielen der Kirchenlehre, die auf der Offenbarung Gottes beruht, entfernt haben.

Sie begannen über die verschiedenen Möglichkeiten nachzudenken, ob man vielleicht die Gründe vergessen könne, vielleicht fragwürdige Lösungen finden, für die Behandlung schwieriger Situationen, in denen Menschen sich befinden, vielleicht von dem Wunsch getrieben, einem anderen Menschen zu helfen.....

Das ist alles schön und gut, aber man muß sich immer daran erinnern, dass es für uns eine "Agenda" gibt, die Agenda der Kirche, die auf der Offenbarung beruht, die Gott durch Jesus Chrsitus kommunizierte. Und das ist für uns in der Tat das Wichtigste. Ginge das verloren, würde auch das andere verloren gehen."
Quelle MarcoTosatti la Stampa, Toronto Catholic Witness

















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