Freitag, 18. August 2017

Crux, die Columbus-Ritter und die Konvertiten

Rorate Caeli hat einen Beitrag von New Catholic zum Thema Konvertiten und Columbus-Ritter veröffentlicht, in dem der Autor feststellt, daß die Distanzierung von John Allens Jr. von seiner Konvertitenbeschimpfung lediglich eine reine Show-Veranstaltung war und durchaus bei seiner progressistischen & papolatrischen Antikonvertiten-Linie zu bleiben gedenkt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE COLUMBUS-RITTER WOLLEN DIE KATHOLISCHEN KONVERTITEN ZUM SCHWEIGEN BRINGEN UND DEMÜTIGEN"

Die Kolumbus-Ritter haben eine klare Wahl getroffen, als die Organisation beschloss die schwankende "Crux" zu sponsern- gegründet vom Boston Globe für den liberalen Journalisten John Allen Jr. (als der Globe noch dachte, er könne an Franziskus´ angenommener Popularität verdienen) und dann- als Crux in Schwierigkeiten geriet, von den Rittern unterstützt wurde.

Die Entscheidung der Ritter sollte die liberale und modernistische Version des Katholizismus in den berichtenden Medien aufrecht halten.

Seit einigen Wochen ist Crux jetzt auf einem Kreuzzug, um die Glaubwürdigkeit von Konvertiten zum Katholizismus zu zerstören. Und das, weil das progressistische Establishment, großenteils in der zentralen Leitung der Kirche verantwortlich, den amerikanischen Katholizismus haßt, konservative Katholiken in den USA haßt, die allgemein traditions-freundlichen Trends der größten Teile des englisch-sprachigen Katholizismus haßt und deshalb auch informierte Konvertiten, die in diesen Kreisen Einfluss haben.

Der erste Schuss war ein Artikel von Austen Ivereigh mit dem Titel "Papst Franziskus und das Konvertiten-Problem".  Ja es ist ein "Problem", offensichtlich, und als solches verlangt es nach einer "Lösung".
Die durch den Artikel ausgelöste Kontroverse war so groß, daß Knight-Crux-Herausgeber Allen Jr. eingreifen mußte.
Dieses Eingreifen war nur Show, weil einige Tage später die Knights-Crux-Herausgeber einen neuen Angriff auf die Konvertiten veröffentlichten- vom Konvertiten David Mills- mit dem schockierenden Titel: "Neuankömmlinge in der Kirche sollten weniger sprechen und mehr zuhören."

Warum wollen die Columbus-Ritter die Konvertiten zum Schweigen bringen, beschämen und verfolgen? Warum unterstützen sie diese Kampagne der Diskriminierung der Konvertiten in der Kirche? Die Führung der Columbus-Ritter  muss eine klare Aussage machen oder der Crux-Kreuzzug gegen die Konvertiten wird für immer die öffentliche und herausgeberische Politik der Ritter bleiben.

Es hat in der Kirche nie eine Bewegung gegeben, um die Konvertiten zu beschämen- außer dem verhängnisvollen und scheußlichen Versuch, die innigen und ehrlichen "Conversos" (Cristianos Nuevos) und ihre Nachkommen auf der iberischen Halbinsel zu demütigen (zu denen auch die Hl. Teresa von Avila gehörte). Möchten die Columbus-Ritter wirklich diesen unauslöschlichen Fleck auf ihrem Erbe haben?"

Quelle: rorate caeli, New Catholic

 


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