Sonntag, 20. August 2017

Marco Tosatti: Diese Gewalt ist nicht blind...

Marco Tosatti kommentiert  in Stilum Curiae den heutigen Tweet des Papstes und die gestrigen Äußerungen von Msgr. Galantino, Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz zum Terrorgeschehen in Spanien.
Hier geht´s zum Original: klicken


"HEILIGKEIT, DIESE GEWALT IST NICHT BLIND. SIE HAT EINEN NAMEN, SIE KANN UND SEHR GUT SEHEN UND ZIELT WEIT"

"Ich habe heute im Twitter-Account von Papst Franziskus den Tweet zu den Ereignissen dieser Tage gelesen. Hier ist er: "Ich bete für alle Opfer der Attentate dieser Tage. Die blinde Gewalt des Terrorismus hat keinen Platz mehr in der Welt."
Gestern habe ich einige vom Generalsekretär der CEI Msgr. Galantino in einer Fernsehsendung geäußerte und dann von SIR, der Nachrichtenagentur der Bischöfe wiedergegebene Sätze- gelesen.
"Die Gegenüberstellungen führen nirgends hin und schaffen nur Opfer. Das gilt auch für unsere Familien," sagte der Prälat. 
Mir schien das ein wenig rätselhaft. Wem haben sich diese armen Niedergemähten auf den Ramblas entgegen gestellt? Und er fuhr dann so fort- ich zitiere SIR:
"Auf die Frage zum Gebauch einer Religion als "Instrument zum kulturellen Angriff" antwortete der Prälat: "Wenn ich nicht das Recht habe, dem anderen zu sagen, daß er weggehen soll, dann bemäntele ich alles mit Religion und Ideologie. Das ist eine Instrumentalisierung der Religion, weil die Religion von sich aus nicht erlaubt, dem anderen einen Fußtritt zu geben."

Heute gestatte ich mir anderer Meinung zu sein- und mit Grund. Es gibt eine Religion, die in ihren heiligen Texten, dem Koran und den Hadithen- also den Worten und Taten Mohammeds- in gut 123 Textstellen genau dazu auffordert. Wenn Sie das nicht glauben, schauen Sie hier:  klicken

Wer diese Texte und die Geschichte studiert hat und eine gewisse Welterfahrenheit besitzt, auch als Muslim, weiß sehr gut und ist darüber glücklich, daß es sicher moderate Muslime gibt. 
Aber er ist sich auch bewußt, daß auf Grund seiner Struktur und der Unberührbarkeit rund um den Koran-der weder kontextualisierbar noch geschichtlich einzuordnen ist- bei Todesstrafe für Blasphemie- die, die Allahu Akbar schreiend morden- ihre Grundlagen das zu tun in den Schriften finden, die keine Fatwa rückgängig machen kann.
Sie (diese Religion) kann (auch angesichts ihres Gründers und der Hadithen und den Worten die dem Koran zugrunde liegen) nur schwer als eine Religion des Friedens oder überwiegend des Friedens erscheinen.
Wie wir schon sagten, einhundertdreiundzwanzig (123)Suren des Korans beziehen sich darauf, für die Sache Allahs zu kämpfen und zu morden. Ziele sind Atheisten, Falschgläubige, Polytheisten und last but not least, die, die eine andere Religion wählen.

Und das macht sie zu einer Religion, die sich sicher von anderen unterscheidet: sicher vom Buddhismus und Christentum, auch wenn es in beiden Religionen immer Manifestationen von Gewalt gegeben hat.
Aber das Evangelium, Grundtext des Christentums, zeigt uns Jesus, der sich -im Augenblick seiner Verhaftung, dem Vorspiel zum Tod-weigert, durch die bewaffnete Hand Petri verteidigt zu werden.
Wir brauchten den Mut und die intellektuelle Hellsicht Benedikts XVI, der das Problem zur Sprache brachte.
Man kann von seinen Epigonen nicht den gleichen Mut und die gleich intellektuelle Rechtschaffenheit fordern.
Aber bitte keine Märchen. Und Heiligkeit, diese Gewalt ist für nichts blind. Sie hat einen Namen: sie ist islamisch. Sie sieht uns sehr gut und zielt weit."

Quelle: Stilum Curiae, Marco Tosatti






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