Freitag, 6. Oktober 2017

MarcoTosatti über den Rosenkranz der Million in Polen.

Polonia semper fidelis. Man könnte neidisch werden.
Marco Tosatti kommentiert das bei Stilum Curiae.
Hier geht´s zum Original: klicken

"SKANDALÖSER POLNISCHER ROSENKRANZ. SIE HABEN IMMER NOCH EINE GRENZE. WENN WIR AUCH IN ITALIEN BETEN WÜRDEN?"

Welch ein Skandal, wenn eine Million Menschen zusammen den Rosenkranz an den Grenzen einer Nation beten, die oft ihre Treue zu einer Religion und einer Kultur mit Blut bezahlt hat!
Folgt der Samstag in Polen, wo eine Laienassoziation - die Laien sind immer die Protagonisten- zum Fest der Madonna des Rosenkranzes einen Wiedergutmachungsrosenkranz geplant hat.
Die Initiative der Laien-gläubigen "Nur Gott genügt" hat aber glücklicherweise die volle Unterstützung der polnischen Bischofskonferenz, die in ihrem Komuniqué dazu auffordert, am Ereignis teilzunehmen.
Die Initiative "Rozaniec do granic" (Rosenkranz an den Grenzen) wird von der website www.rozaniecdogranic.pl gesponsert. In ganz Polen beteiligen sich mehr als 300 Kirchen; an den Grenzen aber auch auf Flughäfen und Bahnhöfen.
Verabredet ist 10:00 Uhr morgens, der Rosenkranz soll um 14.00 beginnen nach der Anbetungsmesse.
Im Komuniqué der Organisatoren - der Kep (der polnischen Bischofskonferenz) liest man:
"Wir glauben, daß wenn der Rosenkranz von einer Million Polen entlang der Landesgrenzen gebetet wird, das nicht nur den Lauf der Dinge ändern sondern auch die Herzen der Bürger für die Gnade Gottes öffnen könnte. Vor 100 Jahren hat Maria drei portugiesischen Kindern eine Botschaft zur Rettung anvertraut; bereut und bietet für die Sünden gegen mein Herz Wiedergutmachung an und rezitiert den Rosenkranz."

Also zwei präzise Referenzpunkte: Fatima (am 13. Oktober sind es 100 Jahre seit der letzten Erscheinung) und den 7. Oktober, den Tag der Madonna des Rosenkranzes zu danken, kreiert um nach dem Sieg bei Lepanto, der Schlacht, die das Vorrücken des Osmanischen Reiches ins westliche Mittelmeer beendete ( wie es dann zu Lande später in Wien passierte). Zwei Ereignisse haben die Kultur, den religiösen Glauben vieler Länder - zuvörderst unseren - gerettet.

Es wäre schön, so schreiben es kirchliche Organisationen - auch italienische Gruppen - und einzelne Personen sich dieser Initiative am nächsten Samstag anschließen würden.
Wie La Nuova Bussola Quotidiana in einem Artikel erinnert, "Hat die Gazeta Wyborcza, der Kopf der Linken in Polen im Besitz von Soros Schmutz auf das Ereignis geworfen, u.a. erfunden, daß der Rosenkranz mit antirussischem Ziel erfunden wurde. Aber Maciej Bodasinski, einer der Anführer der Initiative und Gründer der Vereinigung "Nur Gott allein genügt" hat Lifesitenews erklärt, daß wir "für die Umkehr Polens, Europas und der ganzen Welt zu Christus beten wollen, damit mehr Seelen vor der ewigen Verdammnis gerettet werden können und ihren Weg zu Gott finden. Indem er auch an die wachsende Spannung, Kriegsdrohungen und Terrorismus erinnert, hat er erklärt, daß der Rosenkranz auch als Wiedergutmachung für die kommunistische Vergangenheit Polens und die Gotteslästerungen und Verletzungen des Unbefleckten Herzens Marias gedacht ist."

Polen hat Teilungen und Nazi- und kommunistische Besetzung erlebt. Es hat sicher gute Gründe, die Madonna um Hilfe zu bitten. Hat Italien das nicht, so dem ständigen und fortgesetzten Angriff auf die Grundwerte der Menschheit, auf seine Kultur und seinen Glauben ausgesetzt, mit einer Kirche, die an anderes denkt?  Das (Italien) die politischen Parteien wegen Lobby- und Wirtschaftsinteressen einfach verraten, das man einmal in der Ordnung der Dinge Vaterland zu nennen wagte: Wann ist es in unserem Land nicht passiert? Daß die Kirche sich anpaßt - tja- erscheint traurig und anders.

Die Quote der ankommenden Migranten hat sich nicht verringert (das französische Fernsehen hat vor wenigen Tagen Bilder von der Ankunft von 5000 gezeigt) und das Phänomen wird natürlich von den Massenmedien der Regierung nicht betont, um die Steuermänner, die dieses Phänomen steuern, nicht zu stören.
Das unvorhersehbare Konsequenzen haben wird.
Wir haben den Brief eines österreichischen Lesers bekommen, den wir hier wiedergeben:

Es lebe Christus der König und es lebe Maria.
Sehr geehrter Herr Tosatti, ich lese Ihre Artikel sehr gerne soweit es meine geringen Kenntnisse des Italienischen erlauben.
Im Hinblick auf Ihren letzten Artikel über die Islamisierung erlaube ich mir, Ihnen einige empirische Daten (keine Projektionen)  über die Lage in Österreich zu schicken, wo man von offizieller Seit dazu neigt, die steigende Zahl der Muslime so gut es geht zu verbergen. Für Wien gibt es keine offiziellen Zahlen, weil die grün-rote Regierung sich weigert, die Muslime zu zählen. Alle, aber nicht die Muslime. Deshalb gibt es als konkreteste Zahl die des Jahrbuchs für Internationale Religiöse Demographie von 2014.

(http://www.iiasa.ac.at/web/home/about/news/20140820-Pop-religion.html)

Quelle: Stilum Curiae, Marco Tosatti

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